#vollausgleich — Public Fediverse posts
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Wenn er mit mäßigem Vorsprung gewinnt, kostet das der AfD wohl im Saldo etwa 6'000 Stimmen. Normalerweise wären für 1 Sitz um die 14'000 Stimmen zu erwarten und mit Überhang- und #Ausgleichsmandaten vielleicht nur 12'000 (der abgezogene Sitz ist dann faktisch irrelevant). #Brandenburg hat an sich wirklichen #Vollausgleich von #Überhangmandaten. Die #Einzelbewerber lassen sich halt prinzipbedingt nicht ausgleichen, … [7/9]
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Es geht da zwar um maximal 1 #Überhangmandat, aber in der Folge potenziell um 1 #Ausgleichsmandat für jede andere berücksichtigte Partei.
In #Brandenburg ist #Wahltaktik schwierig. Es ist (jetzt abgesehn von #Hessen) das einzige Bundesland, das grundsätzlich unverzerrten #Vollausgleich hat, wenn auch mit #Paradoxien und seltener Ausnahme, wenn die errechnete Sitzzahl zu niedrig war. [2/6]
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Es wird da immer #Thüringen vergessen bzw. direkt falsch dargestellt. Das ist jedenfalls in der bisherigen Auslegung kein #Vollausgleich, und die #Rechtsunsicherheit ist enorm, weil der hessische #Staatsgerichtshof die weitgehend identische Regelung dort per Auslegung zu einem gemacht hat. Allerdings mit einer ziemlich absurden und willkürlich bestimmten Methode. https://verfassungsblog.de/einzug-ohne-ausgleich/ #WahlThread #ltwth24 #ltwbb24 #ltwsn24 #sltw24 #ltwth #ltwbb #ltwsn [1/6]
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Den #Mindestausgleich kann man leicht mit #Höchstzahlen beschreiben: Solang eine #Partei noch ungedeckte #Wahlkreissitze hat, werden auf weitere Höchstzahlen Sitze vergeben. Beim #Vollausgleich berechnet man einfacher den #Divisor direkt. Er ist dann schlicht der niedrigste #Quotient aus #Landesstimmen einer Partei und ihren Wahlkreissitzen (Kosten vom bisher billigsten Sitz). [10/11]
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Wenn #Wahlkreismandate nicht durch den regulären #Divisor gedeckt sind, muss dieser begrenzt werden. Dafür gibts 2 Möglichkeiten: Entweder wird der Divisor so festgelegt, dass der letzte #Wahlkreissitz gerade noch an der #Rundungsgrenze gedeckt ist (wie effektiv bis 2020 beim #Bundestag; »#Mindestausgleich«), oder so, dass er exakt vergeben wird, ohne dass noch eine #Rundung nötig wär. Nur Letzteres (»#Vollausgleich«) ist verzerrungsfrei. [9/11]
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Anders als in #Hessen hat in #Thüringen auch die #AfD kein Interesse gehabt, obwohl das dort (im Gegensatz zu Hessen) wirklich eindeutig zu ihren Lasten gegegangen ist. Laut hessischem #Staatsgerichtshof (und ebenso bei vernünftigerem #Vollausgleich) müsste sie 1 Sitz mehr haben (außerdem die #Linke; zusammen 92 Sitze statt 90). Das hätte auch den Unterschied gemacht, dass sie jetzt ein Viertel der Sitze hätte. [3/11]
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Beide Varianten der absurden #Sitzberechnung stimmen übrigens (eher zufällig) mit dem überein, was eine sinnvolle Rechnung für #Vollausgleich ergeben würde. Dazu müsste man die #Gesamtsitzzahl ermitteln, bei der der CDU genau ihre #Wahlkreissitze zustehn würden. Bei 52 #Wahlkreisen wären das etwa 132.23 Sitze, bei 51 Wahlkreisen etwa 129.69 Sitze. Dass das keine ganzen Zahlen sind, ist kein Problem; runden tut man besser am Ende, was dann in der Summe 133 bzw. 129 Sitze insgesamt ergibt. [2/2]