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#varietes — Public Fediverse posts

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  1. CW: Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. 1/2

    omaps.app/44MnKdUnRt/Sport-_un

    Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war es ein öffentliches Prestigeobjekt ... Die Eintritts- und Restaurantpreise waren hochsubventioniert. Es befindet sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße.

    Geschichte

    1981 bis 1991

    Das Sport- und Erholungszentrum wurde am 20. März 1981 nach Plänen eines schwedischen Architektenteams von der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin unter Leitung von Erhardt Gißke fertiggestellt und nach 27-monatiger Bauzeit eröffnet. Weitere beteiligte Planer waren Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Das SEZ zog bereits in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 16 Millionen Besucher an. Die moderne und offene #Architektur mit über 15.000 m² Glasfläche betonte auch von außen den einladenden Charakter des Hauses. Der gesamte Komplex war für bis zu 22.000 Besucher pro Tag ausgelegt. Das SEZ war für die Einwohner Ost-Berlins und viele DDR-Bürger von ähnlicher Bedeutung wie der Palast der Republik. Lange Warteschlangen vor den Eingängen waren keine Seltenheit. Um den Andrang zu begrenzen, wurden Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Pfennig selbst für jene Besucher verlangt, die sich nicht sportlich betätigen wollten.

    Bekannt und geschätzt wurde das SEZ nicht nur wegen seiner vielen modernen Sporteinrichtungen, sondern auch für sein Veranstaltungsprogramm. Es gab Sportveranstaltungen, #Varietés, #Kabarett, #Kleintheater, Unterhaltungsshows, Tanzveranstaltungen, Folkloreevents, kulturell-künstlerisch untersetzte Themengastronomien, #Konzerte und Großveranstaltungen. Besonders beliebt war das viermal im Jahr veranstaltete „SEZ-Komplett“ mit bis zu 15.000 Besuchern. Für diese zweitägige Veranstaltung wurde das ganze Haus aufwändig dekoriert und in 15 verschiedene Veranstaltungsorte umgewandelt.

    Das Gebäude beherbergte unter anderem:

    ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall (inklusive einer Saunalandschaft, einem Wellenbad, einem Sprungturmbecken, einem Kaskadenbecken, einem 400 m² großen erwärmbaren Außenbecken und integrierten Bräunungsebenen). Letztere waren etwas problematisch, da es auf diesen abgelegeneren Inseln, die an einer Treppe auf verschiedenen Ebenen lagen, auch häufiger zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten kam. Ein großes Außenbad mit Wasserrutsche war von innen her, durch eine Unterführung bzw. eine ca. 2 cm Gummiwand erreichbar, durch die man tauchen musste.

    eine Eis- bzw. Rollschuhlaufbahn (Winter-/Sommerbetrieb), wo das einzige in der #DDR produzierte #Skateboard, der Germina Speeder, ausgeliehen werden konnte

    Sporthallen

    Fitnessstudios („Konditionierungs- und Selbsttesträume“)

    eine moderne Bowlinganlage mit 16 Bahnen

    eine Tischtennishalle

    Gymnastik- und Ballettsäle

    mehrere multifunktionale Veranstaltungsräume inklusive Bühnen-, Licht- und Tontechnik

    eine Kampfsportschule

    großflächige Billard- und Openair-Sportanlagen (Tennis, Tischtennis, Boule, Minigolf, Federball)

    einen Schachtreff

    einen „Kindersportgarten“ (dort konnten Besucher mit Eintrittskarten für die Einrichtungen ihre Kleinkinder für maximal 4 Stunden kostenlos betreuen lassen)

    einen Friseursalon

    eine sportmedizinische Praxis

    Im Gebäudekomplex waren zehn verschiedene gastronomische Einrichtungen integriert (unter anderem Bierrestaurant „Zur Molle“, Restaurant „Kristall“, „Kaskade“, „Foyertreff“, „Polariumtreff“, Eis-Milch-Bar „Wellentreff“).

    In der großen Sporthalle des SEZ wurde die DDR-Fitness-Sportsendung „Medizin nach Noten“ gedreht.

    1991 bis heute

    Nach dem Ende der DDR 1990 gab es um die Weiterführung des Objektes jahrelange Ungewissheit. Nach und nach wurden der Betrieb der Sportstätten und der Veranstaltungsbetrieb eingestellt und fast die gesamte Belegschaft entlassen. Dem Berliner Senat als neuer Eigentümer waren die Kosten zu hoch und das SEZ wurde im Dezember 2002 geschlossen. Die Belegschaft wurde in andere Senatseinrichtungen übernommen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex an einen Leipziger Investor verkauft. Unmittelbar danach erhielt das graue Gebäude einen neuen Anstrich. Den Besuchern standen ab November 2003 die renovierte Bowlingbahn sowie die Badminton- und Tischtennishalle wieder für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Entkernungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der SEZ-Park wurde umfassend umgestaltet, es wurden mehr als 5000 #Pflanzen neu gepflanzt.

    2004 fand im Rahmen der Love Week (Ersatzveranstaltung der #Loveparade) ein Tages-Open-Air statt. 2009 wurde ein multifunktioneller Sportbereich eröffnet, in dem

  2. CW: Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. 1/2

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    Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war es ein öffentliches Prestigeobjekt ... Die Eintritts- und Restaurantpreise waren hochsubventioniert. Es befindet sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße.

    Geschichte

    1981 bis 1991

    Das Sport- und Erholungszentrum wurde am 20. März 1981 nach Plänen eines schwedischen Architektenteams von der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin unter Leitung von Erhardt Gißke fertiggestellt und nach 27-monatiger Bauzeit eröffnet. Weitere beteiligte Planer waren Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Das SEZ zog bereits in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 16 Millionen Besucher an. Die moderne und offene #Architektur mit über 15.000 m² Glasfläche betonte auch von außen den einladenden Charakter des Hauses. Der gesamte Komplex war für bis zu 22.000 Besucher pro Tag ausgelegt. Das SEZ war für die Einwohner Ost-Berlins und viele DDR-Bürger von ähnlicher Bedeutung wie der Palast der Republik. Lange Warteschlangen vor den Eingängen waren keine Seltenheit. Um den Andrang zu begrenzen, wurden Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Pfennig selbst für jene Besucher verlangt, die sich nicht sportlich betätigen wollten.

    Bekannt und geschätzt wurde das SEZ nicht nur wegen seiner vielen modernen Sporteinrichtungen, sondern auch für sein Veranstaltungsprogramm. Es gab Sportveranstaltungen, #Varietés, #Kabarett, #Kleintheater, Unterhaltungsshows, Tanzveranstaltungen, Folkloreevents, kulturell-künstlerisch untersetzte Themengastronomien, #Konzerte und Großveranstaltungen. Besonders beliebt war das viermal im Jahr veranstaltete „SEZ-Komplett“ mit bis zu 15.000 Besuchern. Für diese zweitägige Veranstaltung wurde das ganze Haus aufwändig dekoriert und in 15 verschiedene Veranstaltungsorte umgewandelt.

    Das Gebäude beherbergte unter anderem:

    ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall (inklusive einer Saunalandschaft, einem Wellenbad, einem Sprungturmbecken, einem Kaskadenbecken, einem 400 m² großen erwärmbaren Außenbecken und integrierten Bräunungsebenen). Letztere waren etwas problematisch, da es auf diesen abgelegeneren Inseln, die an einer Treppe auf verschiedenen Ebenen lagen, auch häufiger zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten kam. Ein großes Außenbad mit Wasserrutsche war von innen her, durch eine Unterführung bzw. eine ca. 2 cm Gummiwand erreichbar, durch die man tauchen musste.

    eine Eis- bzw. Rollschuhlaufbahn (Winter-/Sommerbetrieb), wo das einzige in der #DDR produzierte #Skateboard, der Germina Speeder, ausgeliehen werden konnte

    Sporthallen

    Fitnessstudios („Konditionierungs- und Selbsttesträume“)

    eine moderne Bowlinganlage mit 16 Bahnen

    eine Tischtennishalle

    Gymnastik- und Ballettsäle

    mehrere multifunktionale Veranstaltungsräume inklusive Bühnen-, Licht- und Tontechnik

    eine Kampfsportschule

    großflächige Billard- und Openair-Sportanlagen (Tennis, Tischtennis, Boule, Minigolf, Federball)

    einen Schachtreff

    einen „Kindersportgarten“ (dort konnten Besucher mit Eintrittskarten für die Einrichtungen ihre Kleinkinder für maximal 4 Stunden kostenlos betreuen lassen)

    einen Friseursalon

    eine sportmedizinische Praxis

    Im Gebäudekomplex waren zehn verschiedene gastronomische Einrichtungen integriert (unter anderem Bierrestaurant „Zur Molle“, Restaurant „Kristall“, „Kaskade“, „Foyertreff“, „Polariumtreff“, Eis-Milch-Bar „Wellentreff“).

    In der großen Sporthalle des SEZ wurde die DDR-Fitness-Sportsendung „Medizin nach Noten“ gedreht.

    1991 bis heute

    Nach dem Ende der DDR 1990 gab es um die Weiterführung des Objektes jahrelange Ungewissheit. Nach und nach wurden der Betrieb der Sportstätten und der Veranstaltungsbetrieb eingestellt und fast die gesamte Belegschaft entlassen. Dem Berliner Senat als neuer Eigentümer waren die Kosten zu hoch und das SEZ wurde im Dezember 2002 geschlossen. Die Belegschaft wurde in andere Senatseinrichtungen übernommen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex an einen Leipziger Investor verkauft. Unmittelbar danach erhielt das graue Gebäude einen neuen Anstrich. Den Besuchern standen ab November 2003 die renovierte Bowlingbahn sowie die Badminton- und Tischtennishalle wieder für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Entkernungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der SEZ-Park wurde umfassend umgestaltet, es wurden mehr als 5000 #Pflanzen neu gepflanzt.

    2004 fand im Rahmen der Love Week (Ersatzveranstaltung der #Loveparade) ein Tages-Open-Air statt. 2009 wurde ein multifunktioneller Sportbereich eröffnet, in dem

  3. CW: Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. 1/2

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    Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war es ein öffentliches Prestigeobjekt ... Die Eintritts- und Restaurantpreise waren hochsubventioniert. Es befindet sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße.

    Geschichte

    1981 bis 1991

    Das Sport- und Erholungszentrum wurde am 20. März 1981 nach Plänen eines schwedischen Architektenteams von der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin unter Leitung von Erhardt Gißke fertiggestellt und nach 27-monatiger Bauzeit eröffnet. Weitere beteiligte Planer waren Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Das SEZ zog bereits in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 16 Millionen Besucher an. Die moderne und offene #Architektur mit über 15.000 m² Glasfläche betonte auch von außen den einladenden Charakter des Hauses. Der gesamte Komplex war für bis zu 22.000 Besucher pro Tag ausgelegt. Das SEZ war für die Einwohner Ost-Berlins und viele DDR-Bürger von ähnlicher Bedeutung wie der Palast der Republik. Lange Warteschlangen vor den Eingängen waren keine Seltenheit. Um den Andrang zu begrenzen, wurden Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Pfennig selbst für jene Besucher verlangt, die sich nicht sportlich betätigen wollten.

    Bekannt und geschätzt wurde das SEZ nicht nur wegen seiner vielen modernen Sporteinrichtungen, sondern auch für sein Veranstaltungsprogramm. Es gab Sportveranstaltungen, #Varietés, #Kabarett, #Kleintheater, Unterhaltungsshows, Tanzveranstaltungen, Folkloreevents, kulturell-künstlerisch untersetzte Themengastronomien, #Konzerte und Großveranstaltungen. Besonders beliebt war das viermal im Jahr veranstaltete „SEZ-Komplett“ mit bis zu 15.000 Besuchern. Für diese zweitägige Veranstaltung wurde das ganze Haus aufwändig dekoriert und in 15 verschiedene Veranstaltungsorte umgewandelt.

    Das Gebäude beherbergte unter anderem:

    ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall (inklusive einer Saunalandschaft, einem Wellenbad, einem Sprungturmbecken, einem Kaskadenbecken, einem 400 m² großen erwärmbaren Außenbecken und integrierten Bräunungsebenen). Letztere waren etwas problematisch, da es auf diesen abgelegeneren Inseln, die an einer Treppe auf verschiedenen Ebenen lagen, auch häufiger zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten kam. Ein großes Außenbad mit Wasserrutsche war von innen her, durch eine Unterführung bzw. eine ca. 2 cm Gummiwand erreichbar, durch die man tauchen musste.

    eine Eis- bzw. Rollschuhlaufbahn (Winter-/Sommerbetrieb), wo das einzige in der #DDR produzierte #Skateboard, der Germina Speeder, ausgeliehen werden konnte

    Sporthallen

    Fitnessstudios („Konditionierungs- und Selbsttesträume“)

    eine moderne Bowlinganlage mit 16 Bahnen

    eine Tischtennishalle

    Gymnastik- und Ballettsäle

    mehrere multifunktionale Veranstaltungsräume inklusive Bühnen-, Licht- und Tontechnik

    eine Kampfsportschule

    großflächige Billard- und Openair-Sportanlagen (Tennis, Tischtennis, Boule, Minigolf, Federball)

    einen Schachtreff

    einen „Kindersportgarten“ (dort konnten Besucher mit Eintrittskarten für die Einrichtungen ihre Kleinkinder für maximal 4 Stunden kostenlos betreuen lassen)

    einen Friseursalon

    eine sportmedizinische Praxis

    Im Gebäudekomplex waren zehn verschiedene gastronomische Einrichtungen integriert (unter anderem Bierrestaurant „Zur Molle“, Restaurant „Kristall“, „Kaskade“, „Foyertreff“, „Polariumtreff“, Eis-Milch-Bar „Wellentreff“).

    In der großen Sporthalle des SEZ wurde die DDR-Fitness-Sportsendung „Medizin nach Noten“ gedreht.

    1991 bis heute

    Nach dem Ende der DDR 1990 gab es um die Weiterführung des Objektes jahrelange Ungewissheit. Nach und nach wurden der Betrieb der Sportstätten und der Veranstaltungsbetrieb eingestellt und fast die gesamte Belegschaft entlassen. Dem Berliner Senat als neuer Eigentümer waren die Kosten zu hoch und das SEZ wurde im Dezember 2002 geschlossen. Die Belegschaft wurde in andere Senatseinrichtungen übernommen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex an einen Leipziger Investor verkauft. Unmittelbar danach erhielt das graue Gebäude einen neuen Anstrich. Den Besuchern standen ab November 2003 die renovierte Bowlingbahn sowie die Badminton- und Tischtennishalle wieder für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Entkernungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der SEZ-Park wurde umfassend umgestaltet, es wurden mehr als 5000 #Pflanzen neu gepflanzt.

    2004 fand im Rahmen der Love Week (Ersatzveranstaltung der #Loveparade) ein Tages-Open-Air statt. 2009 wurde ein multifunktioneller Sportbereich eröffnet, in dem

  4. CW: Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. 1/2

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    Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war es ein öffentliches Prestigeobjekt ... Die Eintritts- und Restaurantpreise waren hochsubventioniert. Es befindet sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße.

    Geschichte

    1981 bis 1991

    Das Sport- und Erholungszentrum wurde am 20. März 1981 nach Plänen eines schwedischen Architektenteams von der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin unter Leitung von Erhardt Gißke fertiggestellt und nach 27-monatiger Bauzeit eröffnet. Weitere beteiligte Planer waren Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Das SEZ zog bereits in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 16 Millionen Besucher an. Die moderne und offene #Architektur mit über 15.000 m² Glasfläche betonte auch von außen den einladenden Charakter des Hauses. Der gesamte Komplex war für bis zu 22.000 Besucher pro Tag ausgelegt. Das SEZ war für die Einwohner Ost-Berlins und viele DDR-Bürger von ähnlicher Bedeutung wie der Palast der Republik. Lange Warteschlangen vor den Eingängen waren keine Seltenheit. Um den Andrang zu begrenzen, wurden Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Pfennig selbst für jene Besucher verlangt, die sich nicht sportlich betätigen wollten.

    Bekannt und geschätzt wurde das SEZ nicht nur wegen seiner vielen modernen Sporteinrichtungen, sondern auch für sein Veranstaltungsprogramm. Es gab Sportveranstaltungen, #Varietés, #Kabarett, #Kleintheater, Unterhaltungsshows, Tanzveranstaltungen, Folkloreevents, kulturell-künstlerisch untersetzte Themengastronomien, #Konzerte und Großveranstaltungen. Besonders beliebt war das viermal im Jahr veranstaltete „SEZ-Komplett“ mit bis zu 15.000 Besuchern. Für diese zweitägige Veranstaltung wurde das ganze Haus aufwändig dekoriert und in 15 verschiedene Veranstaltungsorte umgewandelt.

    Das Gebäude beherbergte unter anderem:

    ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall (inklusive einer Saunalandschaft, einem Wellenbad, einem Sprungturmbecken, einem Kaskadenbecken, einem 400 m² großen erwärmbaren Außenbecken und integrierten Bräunungsebenen). Letztere waren etwas problematisch, da es auf diesen abgelegeneren Inseln, die an einer Treppe auf verschiedenen Ebenen lagen, auch häufiger zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten kam. Ein großes Außenbad mit Wasserrutsche war von innen her, durch eine Unterführung bzw. eine ca. 2 cm Gummiwand erreichbar, durch die man tauchen musste.

    eine Eis- bzw. Rollschuhlaufbahn (Winter-/Sommerbetrieb), wo das einzige in der #DDR produzierte #Skateboard, der Germina Speeder, ausgeliehen werden konnte

    Sporthallen

    Fitnessstudios („Konditionierungs- und Selbsttesträume“)

    eine moderne Bowlinganlage mit 16 Bahnen

    eine Tischtennishalle

    Gymnastik- und Ballettsäle

    mehrere multifunktionale Veranstaltungsräume inklusive Bühnen-, Licht- und Tontechnik

    eine Kampfsportschule

    großflächige Billard- und Openair-Sportanlagen (Tennis, Tischtennis, Boule, Minigolf, Federball)

    einen Schachtreff

    einen „Kindersportgarten“ (dort konnten Besucher mit Eintrittskarten für die Einrichtungen ihre Kleinkinder für maximal 4 Stunden kostenlos betreuen lassen)

    einen Friseursalon

    eine sportmedizinische Praxis

    Im Gebäudekomplex waren zehn verschiedene gastronomische Einrichtungen integriert (unter anderem Bierrestaurant „Zur Molle“, Restaurant „Kristall“, „Kaskade“, „Foyertreff“, „Polariumtreff“, Eis-Milch-Bar „Wellentreff“).

    In der großen Sporthalle des SEZ wurde die DDR-Fitness-Sportsendung „Medizin nach Noten“ gedreht.

    1991 bis heute

    Nach dem Ende der DDR 1990 gab es um die Weiterführung des Objektes jahrelange Ungewissheit. Nach und nach wurden der Betrieb der Sportstätten und der Veranstaltungsbetrieb eingestellt und fast die gesamte Belegschaft entlassen. Dem Berliner Senat als neuer Eigentümer waren die Kosten zu hoch und das SEZ wurde im Dezember 2002 geschlossen. Die Belegschaft wurde in andere Senatseinrichtungen übernommen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex an einen Leipziger Investor verkauft. Unmittelbar danach erhielt das graue Gebäude einen neuen Anstrich. Den Besuchern standen ab November 2003 die renovierte Bowlingbahn sowie die Badminton- und Tischtennishalle wieder für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Entkernungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der SEZ-Park wurde umfassend umgestaltet, es wurden mehr als 5000 #Pflanzen neu gepflanzt.

    2004 fand im Rahmen der Love Week (Ersatzveranstaltung der #Loveparade) ein Tages-Open-Air statt. 2009 wurde ein multifunktioneller Sportbereich eröffnet, in dem

  5. CW: Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. 1/2

    omaps.app/44MnKdUnRt/Sport-_un

    Das Sport- und Erholungszentrum (SEZ) ist ein multifunktionaler Gebäudekomplex für Sport und Unterhaltung in Berlin-Friedrichshain, der zur Eröffnung 1981 in seiner Größe weltweit einzigartig war. In der DDR war es ein öffentliches Prestigeobjekt ... Die Eintritts- und Restaurantpreise waren hochsubventioniert. Es befindet sich an der Kreuzung Landsberger Allee/Danziger Straße.

    Geschichte

    1981 bis 1991

    Das Sport- und Erholungszentrum wurde am 20. März 1981 nach Plänen eines schwedischen Architektenteams von der Aufbauleitung Sondervorhaben Berlin unter Leitung von Erhardt Gißke fertiggestellt und nach 27-monatiger Bauzeit eröffnet. Weitere beteiligte Planer waren Bernd Fundel, Günter Reiß, Klaus Tröger und Otto Patzelt. Das SEZ zog bereits in den ersten fünf Jahren seines Bestehens 16 Millionen Besucher an. Die moderne und offene #Architektur mit über 15.000 m² Glasfläche betonte auch von außen den einladenden Charakter des Hauses. Der gesamte Komplex war für bis zu 22.000 Besucher pro Tag ausgelegt. Das SEZ war für die Einwohner Ost-Berlins und viele DDR-Bürger von ähnlicher Bedeutung wie der Palast der Republik. Lange Warteschlangen vor den Eingängen waren keine Seltenheit. Um den Andrang zu begrenzen, wurden Eintrittspreise zwischen 20 und 50 Pfennig selbst für jene Besucher verlangt, die sich nicht sportlich betätigen wollten.

    Bekannt und geschätzt wurde das SEZ nicht nur wegen seiner vielen modernen Sporteinrichtungen, sondern auch für sein Veranstaltungsprogramm. Es gab Sportveranstaltungen, #Varietés, #Kabarett, #Kleintheater, Unterhaltungsshows, Tanzveranstaltungen, Folkloreevents, kulturell-künstlerisch untersetzte Themengastronomien, #Konzerte und Großveranstaltungen. Besonders beliebt war das viermal im Jahr veranstaltete „SEZ-Komplett“ mit bis zu 15.000 Besuchern. Für diese zweitägige Veranstaltung wurde das ganze Haus aufwändig dekoriert und in 15 verschiedene Veranstaltungsorte umgewandelt.

    Das Gebäude beherbergte unter anderem:

    ein Schwimm- und Spaßbad mit sieben teils ineinander-laufenden Becken mit Wasserfall (inklusive einer Saunalandschaft, einem Wellenbad, einem Sprungturmbecken, einem Kaskadenbecken, einem 400 m² großen erwärmbaren Außenbecken und integrierten Bräunungsebenen). Letztere waren etwas problematisch, da es auf diesen abgelegeneren Inseln, die an einer Treppe auf verschiedenen Ebenen lagen, auch häufiger zu einvernehmlichen sexuellen Kontakten kam. Ein großes Außenbad mit Wasserrutsche war von innen her, durch eine Unterführung bzw. eine ca. 2 cm Gummiwand erreichbar, durch die man tauchen musste.

    eine Eis- bzw. Rollschuhlaufbahn (Winter-/Sommerbetrieb), wo das einzige in der #DDR produzierte #Skateboard, der Germina Speeder, ausgeliehen werden konnte

    Sporthallen

    Fitnessstudios („Konditionierungs- und Selbsttesträume“)

    eine moderne Bowlinganlage mit 16 Bahnen

    eine Tischtennishalle

    Gymnastik- und Ballettsäle

    mehrere multifunktionale Veranstaltungsräume inklusive Bühnen-, Licht- und Tontechnik

    eine Kampfsportschule

    großflächige Billard- und Openair-Sportanlagen (Tennis, Tischtennis, Boule, Minigolf, Federball)

    einen Schachtreff

    einen „Kindersportgarten“ (dort konnten Besucher mit Eintrittskarten für die Einrichtungen ihre Kleinkinder für maximal 4 Stunden kostenlos betreuen lassen)

    einen Friseursalon

    eine sportmedizinische Praxis

    Im Gebäudekomplex waren zehn verschiedene gastronomische Einrichtungen integriert (unter anderem Bierrestaurant „Zur Molle“, Restaurant „Kristall“, „Kaskade“, „Foyertreff“, „Polariumtreff“, Eis-Milch-Bar „Wellentreff“).

    In der großen Sporthalle des SEZ wurde die DDR-Fitness-Sportsendung „Medizin nach Noten“ gedreht.

    1991 bis heute

    Nach dem Ende der DDR 1990 gab es um die Weiterführung des Objektes jahrelange Ungewissheit. Nach und nach wurden der Betrieb der Sportstätten und der Veranstaltungsbetrieb eingestellt und fast die gesamte Belegschaft entlassen. Dem Berliner Senat als neuer Eigentümer waren die Kosten zu hoch und das SEZ wurde im Dezember 2002 geschlossen. Die Belegschaft wurde in andere Senatseinrichtungen übernommen. Anschließend wurde der Gebäudekomplex an einen Leipziger Investor verkauft. Unmittelbar danach erhielt das graue Gebäude einen neuen Anstrich. Den Besuchern standen ab November 2003 die renovierte Bowlingbahn sowie die Badminton- und Tischtennishalle wieder für sportliche Aktivitäten zur Verfügung. In den folgenden Jahren wurden umfangreiche Entkernungs- sowie Instandhaltungsarbeiten durchgeführt. Der SEZ-Park wurde umfassend umgestaltet, es wurden mehr als 5000 #Pflanzen neu gepflanzt.

    2004 fand im Rahmen der Love Week (Ersatzveranstaltung der #Loveparade) ein Tages-Open-Air statt. 2009 wurde ein multifunktioneller Sportbereich eröffnet, in dem

  6. Les champs de blés (de céréales en tout cas) ont une curieuse couleur presque brune autour de chez moi... Maturité précoce et sécheresse ou variété spécifique ? D'autres champs à côté sont clairement blonds...

    #agriculture #variétés #climat #auvergne

  7. Les champs de blés (de céréales en tout cas) ont une curieuse couleur presque brune autour de chez moi... Maturité précoce et sécheresse ou variété spécifique ? D'autres champs à côté sont clairement blonds...

    #agriculture #variétés #climat #auvergne

  8. #Adapter les #Cultures en laissant #Libre #Choix aux #Agriculteurs pour #Sélectionner des #Plantes plus #Habituées à la #Sécheresse. Et #Retrouver les #Anciennes #Variétés de nos #Régions, culture du #lin ou du #chanvre pour leurs nombreuses #Utilisations...
    #Favoriser le #Bio en le consommant dans les #Collectivités : #Ecoles, #Hopitaux (contrats de commandes style AMAP ?) ...
    Faire #Revivre la #BioDiversité en retrouvant les #cycles #Naturels des #Animaux et de l'#Eau

    Ecoutez les écolos...

  9. #Adapter les #Cultures en laissant #Libre #Choix aux #Agriculteurs pour #Sélectionner des #Plantes plus #Habituées à la #Sécheresse. Et #Retrouver les #Anciennes #Variétés de nos #Régions, culture du #lin ou du #chanvre pour leurs nombreuses #Utilisations...
    #Favoriser le #Bio en le consommant dans les #Collectivités : #Ecoles, #Hopitaux (contrats de commandes style AMAP ?) ...
    Faire #Revivre la #BioDiversité en retrouvant les #cycles #Naturels des #Animaux et de l'#Eau

    Ecoutez les écolos...

  10. A Lille, la petite sœur de Grand Frais ouvre un nouveau magasin

    C’est une ouverture qui devrait attirer les amateurs de bons produits dans la métropole lilloise. Le mercredi 11…
    #Lille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #100 #200 #actu #Actualités #avec #DE #et #europe #frais #fresh #fruits #grand #Hauts-de-France #l'a #légumes #magasin #ouvre #petite #près #produits #Républiquefrançaise #soeur #Un #variétés
    europesays.com/fr/883646/

  11. OneZoom: biota OneZoom est un site web permettant de naviguer entre toutes les espèces à travers les âges. Les espèces, représentées par des feuilles, sont reliées par des branches en fonction de leur évolution. En cliquant sur les feuilles, on peut retrouver toutes les informations (wikipedia, Encyclopedia of Life, IUCN Red List, NCBI) des espèces. Les données viennent… onezoom.org/life.html #évolution #espèces #variétés #clés #de #détermination #Scenari #IDKey via #Shaarli

  12. OneZoom: biota OneZoom est un site web permettant de naviguer entre toutes les espèces à travers les âges. Les espèces, représentées par des feuilles, sont reliées par des branches en fonction de leur évolution. En cliquant sur les feuilles, on peut retrouver toutes les informations (wikipedia, Encyclopedia of Life, IUCN Red List, NCBI) des espèces. Les données viennent… onezoom.org/life.html #évolution #espèces #variétés #clés #de #détermination #Scenari #IDKey via #Shaarli