#siemensenergy — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #siemensenergy, aggregated by home.social.
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European markets close weak as oil prices, Iran war concerns weigh
The German stock market (Deutsche Boerse) indices Dax, MDax, SDax, TecDax and Gex are listed on a display…
#Europe #EU #CompassGroup #DeutscheBoerse #European #Europeanmarkets #FrankfurtStockExchange #IntercontinentalHotelsGroup #NatwestGroup #Oilprices #SiemensEnergy #VodafoneGroup #warintheMiddleEast
https://www.europesays.com/europe/40844/ -
Wer profitiert in Deutschland vom KI-Boom?
Den KI-Boom treiben einige wenige US-Konzerne voran. Auch deutsche Unternehmen profitieren vom weltweiten Wettrennen um Künstliche Intelligenz. Welche sind das? Von Bianca von der Au.
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Marktbericht: Künstliche Intelligenz treibt Siemens Energy Geschäft an
Der Energietechnikkonzern Siemens Energy wird optimistischer für das laufende Geschäftsjahr. Der Ausbau der Künstlichen Intelligenz treibt die Gewinne in die Höhe. Die Aktie legt weiter zu.
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Siemens Energy erhöht Jahresprognose nach starkem Halbjahr https://www.diebayern.de/wirtschaft/siemens-energy-erhoeht-jahresprognose-nach-starkem-halbjahr-3128225?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Energie #Quartalszahlen #Deutschland #München #SiemensEnergy #Umsatz #Gewinn #Auftragseingang
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Siemens Energy erhöht Jahresprognose nach starkem Halbjahr https://www.diebayern.de/wirtschaft/siemens-energy-erhoeht-jahresprognose-nach-starkem-halbjahr-3128225?utm_source=Mastodon&utm_medium=dpa&utm_content=textlink #Energie #Quartalszahlen #Deutschland #München #SiemensEnergy #Umsatz #Gewinn #Auftragseingang
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https://www.europesays.com/uk/887695/ IPO of Leopard tank maker KNDS must ensure German-French parity, IG Metall’s Kerner says #EU #Europe #Germany #JuergenKerner #Kerner #knds #LeopardTank #SiemensEnergy
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IPO of Leopard tank maker KNDS must ensure German-French parity, IG Metall’s Kerner says
By Alexander Hübner and Sabine Siebold MUNICH/BERLIN, April 11 (Reuters) – Germany must ensure it matches France’s holding…
#Germany #DE #Europe #EU #Europa #JuergenKerner #Kerner #KNDS #Leopardtank #SiemensEnergy
https://www.europesays.com/germany/3767/ -
https://www.europesays.com/at/86355/ Siemens Energy Aktie: Ausgebucht bis 2029 #Analysen #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #DE000ENER6Y0 #Earnings #Energie #Industrie #Markets #Märkte #Österreich #SiemensEnergy #Turnaround #Unternehmen #Unternehmen&Märkte
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https://www.europesays.com/at/85337/ Siemens Energy Aktie: Rekord und Rückzug #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #DE000ENER6Y0 #Earnings #Energie #Industrie #Markets #Märkte #Österreich #SiemensEnergy #Turnaround #Unternehmen #Unternehmen&Märkte
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https://www.europesays.com/hu/53356/ Majdnem a dolgozói egyharmadát elküldi a Siemens Energy budapesti gyára az év végéig #csepel #gazdaság #HU #Hungarian #Hungary #leépítés #Magyar #Magyarország #SiemensEnergy #transzformátor
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https://www.europesays.com/hu/52550/ Leépít a csepeli Siemens Energy, több mint száz dolgozót küldhetnek el #csepel #elbocsátás #forbes #gazdaság #HU #Hungarian #Hungary #leépítés #Magyar #Magyarország #SiemensEnergy
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https://www.europesays.com/at/77247/ Siemens Energy Aktie: Kapazitäten am Limit #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #DE000ENER6Y0 #Earnings #Energie #ErneuerbareEnergien #Industrie #Markets #Märkte #Österreich #SiemensEnergy #Turnaround #Unternehmen #Unternehmen&Märkte
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https://www.europesays.com/at/29482/ Finanznachrichten & Börsen-News | Börse Express #AT #Austria #Business #Companies #Companies&Markets #DE000ENER6Y0 #Earnings #Energie #Industrie #Markets #Märkte #Österreich #SiemensEnergy #Turnaround #Unternehmen #Unternehmen&Märkte
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Bayern schüttet das Füllhorn aus
In den letzten Jahren hat sich ein Hype für Kernfusion aufgebaut. Von dieser neuen Nukleartechnik, die nicht mehr schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten, sondern leichte Wasserstoff-Isotope miteinander verschmelzen will, verspricht man sich die Lösung aller Energieprobleme. So war es zuletzt Bundeskanzler Merz, der seinen Glauben daran kundtat, dass es “in zehn, zwanzig Jahren” Fusionskraftwerke geben werde und dann könne man alle anderen Energieformen vergessen. Die Idee, nutzbare Energie zu gewinnen, wie es im Prinzip in der Sonne geschieht, ist nicht neu. Dementsprechend gibt es teure Großforschungszentren, in denen das versucht wird. In Europa ist das bekannteste Beispiel der International Thermonuclear Experimental Reactor, besser bekannt unter seiner Abkürzung ITER, im südfranzösischen Cadarache, etwa 70 Kilometer nördlich von Marseille. Dort soll mit Hilfe riesiger Magneten ein heißes Plasma von Wasserstoff-Atomen erzeugt werden, in dem es zu Fusionen kommen soll.
Doch von ITER, einem Gemeinschaftsprojekt der EU, des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, USA, Russlands, Chinas, Südkoreas, Indiens und Japans, ist in der Öffentlichkeit immer weniger die Rede. Denn internationale Zusammenarbeit stößt in den USA, aber auch in Europa auf starke Vorbehalte. Diese Situation machen sich kleine Privatunternehmen zunutze, um mit scheinbar kreativen Ideen und neuen Wegen in der Fusionstechnik ihrerseits staatliche Subventionen abgreifen. Mindestens vierzig solcher Startups gibt es inzwischen weltweit, andere Quellen sprechen sogar von siebzig Kleinfirmen. In Deutschland sind die bekanntesten Namen Focused Energy (Darmstadt), Proxima Fusion (München), Gauss Fusion (Hanau) und Marvel Fusion (München). Sie verfolgen zwei ziemlich verschiedene Ansätze. Proxima und Gauss beschäftigen sich mit Magnetfusion nach dem Muster von ITER. Dabei schwört Proxima auf das Modell des Stellarators, wie es in der Greifswalder Anlage Wendelstein 7-X realisiert wurde. Im Unterschied zur sog. Tokamak-Fusionsmaschine von ITER werden die Magneten im Stellarator derart angeordnet, dass sie ein ‘gewundenes Magnetfeld’ erzeugen, in dem das Plasma besser fokussiert werden kann. Das ist aber auch viel schwieriger zu bauen und noch störungsempfindlicher als der Tokamak.
Hingegen setzt Focused Energy auf eine laser-getriebene Fusion, bei der extrem intensive, ultrakurze Laserimpulse kleine Wasserstoff-Targets zu Fusionen anregen soll. Diese Idee bekam durch ein erfolgreiches Experiment am kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory im Dezember 2022 Aufwind. Auch Marvel Fusion will mit Lasern Nuklearreaktionen provozieren und so nutzbare Energie freisetzen. Dieses Startup ist in gewisser Weise ein Ausreißer, denn es will eine Reaktion von Wasserstoff mit Bor herbeiführen, bei der keine Neutronen entstehen würden. Dafür wären allerdings zehnmal höhere Temperaturen als in den anderen Fusionsexperimenten erforderlich.
Die Startups bemühen sich um eine Anschubfinanzierung durch staatliche Forschungsetats, die ihnen Seriosität attestiert, was sie wiederum für private Risiko-Investoren attraktiv macht. Ihre Öffentlichkeitsarbeit besteht weitgehend darin, den Gewinn eines neuen Partners als großen Erfolg zu feiern, was freilich über die Aussichten und Gefahren der jeweiligen Technologie nichts besagt. Das ist gewissermaßen zwangsläufig: Je mehr Investoren gewonnen werden können, desto eher ist man bereit, dem Konzept der jeweiligen Firma zu vertrauen.
In diesem Subventions-Wettbewerb hat nun Proxima Fusion einen deutlichen Vorsprung errungen. Das Land Bayern will dem Startup, das aus dem Münchner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen (FAZ, 27.2.2026). Damit soll in Garching zunächst ein Demonstrationsreaktor “Alpha” errichtet werden, dem ein erstes kommerzielles Kraftwerk “Stellaris” auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen folgen soll. Mit der bayrischen Vorlage soll der Bund motiviert werden, seinerseits eine Milliarde, gern auch mehr, beizusteuern. Ministerpräsident Söder (CSU) nutzte den Anlass, markige Ankündigungen auf Stammtischniveau von sich zu geben. Von seinem Umweltminister Markus Blume (CSU) wurde er fast noch übertroffen. Dieser ließ mit seiner Aussage tief blicken: „Das, was heute hier passiert, ist unsere Antwort auf den Atomausstieg – nämlich der Einstieg in die Kernfusion.“
Marvel Fusion, das andere Münchner Startup, fand keine Erwähnung. Das heißt nicht, dass sie nicht gefördert würden. Aber vom Kuchen erhalten sie offenbar nur Krümel. Das ist durchaus interessant: An Marvel Fusion ist nämlich Siemens Energy beteiligt und das Verhältnis von Siemens zur CSU ist ähnlich innig wie das von Bayern München zum Freistaat.
All das sind vielleicht nur Randbemerkungen in dem großen Märchen von der Kernfusion. Erstaunlich ist freilich dieses: Wie ist es eigentlich um die SMRs bestellt, die famosen kleinen Modularreaktoren, die uns die althergebrachte Kernspaltung angeblich ganz neu und anders verkaufen wollen? Was bleibt ihnen nach dem finanziellen “Kraftakt”, den Bayern für die Fusion unternehmen will? Um diese andere große Märchenerzählung ist es gerade ziemlich still geworden. Und davon, dass Bayern, allen voran Söder, den Rückbau seiner stillgelegten AKWs stoppen wollte, um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, redet auch niemand mehr, nicht mal die Atomfanatiker von der AfD.
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Bayern schüttet das Füllhorn aus
In den letzten Jahren hat sich ein Hype für Kernfusion aufgebaut. Von dieser neuen Nukleartechnik, die nicht mehr schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten, sondern leichte Wasserstoff-Isotope miteinander verschmelzen will, verspricht man sich die Lösung aller Energieprobleme. So war es zuletzt Bundeskanzler Merz, der seinen Glauben daran kundtat, dass es “in zehn, zwanzig Jahren” Fusionskraftwerke geben werde und dann könne man alle anderen Energieformen vergessen. Die Idee, nutzbare Energie zu gewinnen, wie es im Prinzip in der Sonne geschieht, ist nicht neu. Dementsprechend gibt es teure Großforschungszentren, in denen das versucht wird. In Europa ist das bekannteste Beispiel der International Thermonuclear Experimental Reactor, besser bekannt unter seiner Abkürzung ITER, im südfranzösischen Cadarache, etwa 70 Kilometer nördlich von Marseille. Dort soll mit Hilfe riesiger Magneten ein heißes Plasma von Wasserstoff-Atomen erzeugt werden, in dem es zu Fusionen kommen soll.
Doch von ITER, einem Gemeinschaftsprojekt der EU, des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, USA, Russlands, Chinas, Südkoreas, Indiens und Japans, ist in der Öffentlichkeit immer weniger die Rede. Denn internationale Zusammenarbeit stößt in den USA, aber auch in Europa auf starke Vorbehalte. Diese Situation machen sich kleine Privatunternehmen zunutze, um mit scheinbar kreativen Ideen und neuen Wegen in der Fusionstechnik ihrerseits staatliche Subventionen abgreifen. Mindestens vierzig solcher Startups gibt es inzwischen weltweit, andere Quellen sprechen sogar von siebzig Kleinfirmen. In Deutschland sind die bekanntesten Namen Focused Energy (Darmstadt), Proxima Fusion (München), Gauss Fusion (Hanau) und Marvel Fusion (München). Sie verfolgen zwei ziemlich verschiedene Ansätze. Proxima und Gauss beschäftigen sich mit Magnetfusion nach dem Muster von ITER. Dabei schwört Proxima auf das Modell des Stellarators, wie es in der Greifswalder Anlage Wendelstein 7-X realisiert wurde. Im Unterschied zur sog. Tokamak-Fusionsmaschine von ITER werden die Magneten im Stellarator derart angeordnet, dass sie ein ‘gewundenes Magnetfeld’ erzeugen, in dem das Plasma besser fokussiert werden kann. Das ist aber auch viel schwieriger zu bauen und noch störungsempfindlicher als der Tokamak.
Hingegen setzt Focused Energy auf eine laser-getriebene Fusion, bei der extrem intensive, ultrakurze Laserimpulse kleine Wasserstoff-Targets zu Fusionen anregen soll. Diese Idee bekam durch ein erfolgreiches Experiment am kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory im Dezember 2022 Aufwind. Auch Marvel Fusion will mit Lasern Nuklearreaktionen provozieren und so nutzbare Energie freisetzen. Dieses Startup ist in gewisser Weise ein Ausreißer, denn es will eine Reaktion von Wasserstoff mit Bor herbeiführen, bei der keine Neutronen entstehen würden. Dafür wären allerdings zehnmal höhere Temperaturen als in den anderen Fusionsexperimenten erforderlich.
Die Startups bemühen sich um eine Anschubfinanzierung durch staatliche Forschungsetats, die ihnen Seriosität attestiert, was sie wiederum für private Risiko-Investoren attraktiv macht. Ihre Öffentlichkeitsarbeit besteht weitgehend darin, den Gewinn eines neuen Partners als großen Erfolg zu feiern, was freilich über die Aussichten und Gefahren der jeweiligen Technologie nichts besagt. Das ist gewissermaßen zwangsläufig: Je mehr Investoren gewonnen werden können, desto eher ist man bereit, dem Konzept der jeweiligen Firma zu vertrauen.
In diesem Subventions-Wettbewerb hat nun Proxima Fusion einen deutlichen Vorsprung errungen. Das Land Bayern will dem Startup, das aus dem Münchner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen (FAZ, 27.2.2026). Damit soll in Garching zunächst ein Demonstrationsreaktor “Alpha” errichtet werden, dem ein erstes kommerzielles Kraftwerk “Stellaris” auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen folgen soll. Mit der bayrischen Vorlage soll der Bund motiviert werden, seinerseits eine Milliarde, gern auch mehr, beizusteuern. Ministerpräsident Söder (CSU) nutzte den Anlass, markige Ankündigungen auf Stammtischniveau von sich zu geben. Von seinem Umweltminister Markus Blume (CSU) wurde er fast noch übertroffen. Dieser ließ mit seiner Aussage tief blicken: „Das, was heute hier passiert, ist unsere Antwort auf den Atomausstieg – nämlich der Einstieg in die Kernfusion.“
Marvel Fusion, das andere Münchner Startup, fand keine Erwähnung. Das heißt nicht, dass sie nicht gefördert würden. Aber vom Kuchen erhalten sie offenbar nur Krümel. Das ist durchaus interessant: An Marvel Fusion ist nämlich Siemens Energy beteiligt und das Verhältnis von Siemens zur CSU ist ähnlich innig wie das von Bayern München zum Freistaat.
All das sind vielleicht nur Randbemerkungen in dem großen Märchen von der Kernfusion. Erstaunlich ist freilich dieses: Wie ist es eigentlich um die SMRs bestellt, die famosen kleinen Modularreaktoren, die uns die althergebrachte Kernspaltung angeblich ganz neu und anders verkaufen wollen? Was bleibt ihnen nach dem finanziellen “Kraftakt”, den Bayern für die Fusion unternehmen will? Um diese andere große Märchenerzählung ist es gerade ziemlich still geworden. Und davon, dass Bayern, allen voran Söder, den Rückbau seiner stillgelegten AKWs stoppen wollte, um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, redet auch niemand mehr, nicht mal die Atomfanatiker von der AfD.
Über Detlef zum Winkel:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Bayern schüttet das Füllhorn aus
In den letzten Jahren hat sich ein Hype für Kernfusion aufgebaut. Von dieser neuen Nukleartechnik, die nicht mehr schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten, sondern leichte Wasserstoff-Isotope miteinander verschmelzen will, verspricht man sich die Lösung aller Energieprobleme. So war es zuletzt Bundeskanzler Merz, der seinen Glauben daran kundtat, dass es “in zehn, zwanzig Jahren” Fusionskraftwerke geben werde und dann könne man alle anderen Energieformen vergessen. Die Idee, nutzbare Energie zu gewinnen, wie es im Prinzip in der Sonne geschieht, ist nicht neu. Dementsprechend gibt es teure Großforschungszentren, in denen das versucht wird. In Europa ist das bekannteste Beispiel der International Thermonuclear Experimental Reactor, besser bekannt unter seiner Abkürzung ITER, im südfranzösischen Cadarache, etwa 70 Kilometer nördlich von Marseille. Dort soll mit Hilfe riesiger Magneten ein heißes Plasma von Wasserstoff-Atomen erzeugt werden, in dem es zu Fusionen kommen soll.
Doch von ITER, einem Gemeinschaftsprojekt der EU, des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, USA, Russlands, Chinas, Südkoreas, Indiens und Japans, ist in der Öffentlichkeit immer weniger die Rede. Denn internationale Zusammenarbeit stößt in den USA, aber auch in Europa auf starke Vorbehalte. Diese Situation machen sich kleine Privatunternehmen zunutze, um mit scheinbar kreativen Ideen und neuen Wegen in der Fusionstechnik ihrerseits staatliche Subventionen abgreifen. Mindestens vierzig solcher Startups gibt es inzwischen weltweit, andere Quellen sprechen sogar von siebzig Kleinfirmen. In Deutschland sind die bekanntesten Namen Focused Energy (Darmstadt), Proxima Fusion (München), Gauss Fusion (Hanau) und Marvel Fusion (München). Sie verfolgen zwei ziemlich verschiedene Ansätze. Proxima und Gauss beschäftigen sich mit Magnetfusion nach dem Muster von ITER. Dabei schwört Proxima auf das Modell des Stellarators, wie es in der Greifswalder Anlage Wendelstein 7-X realisiert wurde. Im Unterschied zur sog. Tokamak-Fusionsmaschine von ITER werden die Magneten im Stellarator derart angeordnet, dass sie ein ‘gewundenes Magnetfeld’ erzeugen, in dem das Plasma besser fokussiert werden kann. Das ist aber auch viel schwieriger zu bauen und noch störungsempfindlicher als der Tokamak.
Hingegen setzt Focused Energy auf eine laser-getriebene Fusion, bei der extrem intensive, ultrakurze Laserimpulse kleine Wasserstoff-Targets zu Fusionen anregen soll. Diese Idee bekam durch ein erfolgreiches Experiment am kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory im Dezember 2022 Aufwind. Auch Marvel Fusion will mit Lasern Nuklearreaktionen provozieren und so nutzbare Energie freisetzen. Dieses Startup ist in gewisser Weise ein Ausreißer, denn es will eine Reaktion von Wasserstoff mit Bor herbeiführen, bei der keine Neutronen entstehen würden. Dafür wären allerdings zehnmal höhere Temperaturen als in den anderen Fusionsexperimenten erforderlich.
Die Startups bemühen sich um eine Anschubfinanzierung durch staatliche Forschungsetats, die ihnen Seriosität attestiert, was sie wiederum für private Risiko-Investoren attraktiv macht. Ihre Öffentlichkeitsarbeit besteht weitgehend darin, den Gewinn eines neuen Partners als großen Erfolg zu feiern, was freilich über die Aussichten und Gefahren der jeweiligen Technologie nichts besagt. Das ist gewissermaßen zwangsläufig: Je mehr Investoren gewonnen werden können, desto eher ist man bereit, dem Konzept der jeweiligen Firma zu vertrauen.
In diesem Subventions-Wettbewerb hat nun Proxima Fusion einen deutlichen Vorsprung errungen. Das Land Bayern will dem Startup, das aus dem Münchner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen (FAZ, 27.2.2026). Damit soll in Garching zunächst ein Demonstrationsreaktor “Alpha” errichtet werden, dem ein erstes kommerzielles Kraftwerk “Stellaris” auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen folgen soll. Mit der bayrischen Vorlage soll der Bund motiviert werden, seinerseits eine Milliarde, gern auch mehr, beizusteuern. Ministerpräsident Söder (CSU) nutzte den Anlass, markige Ankündigungen auf Stammtischniveau von sich zu geben. Von seinem Umweltminister Markus Blume (CSU) wurde er fast noch übertroffen. Dieser ließ mit seiner Aussage tief blicken: „Das, was heute hier passiert, ist unsere Antwort auf den Atomausstieg – nämlich der Einstieg in die Kernfusion.“
Marvel Fusion, das andere Münchner Startup, fand keine Erwähnung. Das heißt nicht, dass sie nicht gefördert würden. Aber vom Kuchen erhalten sie offenbar nur Krümel. Das ist durchaus interessant: An Marvel Fusion ist nämlich Siemens Energy beteiligt und das Verhältnis von Siemens zur CSU ist ähnlich innig wie das von Bayern München zum Freistaat.
All das sind vielleicht nur Randbemerkungen in dem großen Märchen von der Kernfusion. Erstaunlich ist freilich dieses: Wie ist es eigentlich um die SMRs bestellt, die famosen kleinen Modularreaktoren, die uns die althergebrachte Kernspaltung angeblich ganz neu und anders verkaufen wollen? Was bleibt ihnen nach dem finanziellen “Kraftakt”, den Bayern für die Fusion unternehmen will? Um diese andere große Märchenerzählung ist es gerade ziemlich still geworden. Und davon, dass Bayern, allen voran Söder, den Rückbau seiner stillgelegten AKWs stoppen wollte, um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, redet auch niemand mehr, nicht mal die Atomfanatiker von der AfD.
Über Detlef zum Winkel:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Bayern schüttet das Füllhorn aus
In den letzten Jahren hat sich ein Hype für Kernfusion aufgebaut. Von dieser neuen Nukleartechnik, die nicht mehr schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten, sondern leichte Wasserstoff-Isotope miteinander verschmelzen will, verspricht man sich die Lösung aller Energieprobleme. So war es zuletzt Bundeskanzler Merz, der seinen Glauben daran kundtat, dass es “in zehn, zwanzig Jahren” Fusionskraftwerke geben werde und dann könne man alle anderen Energieformen vergessen. Die Idee, nutzbare Energie zu gewinnen, wie es im Prinzip in der Sonne geschieht, ist nicht neu. Dementsprechend gibt es teure Großforschungszentren, in denen das versucht wird. In Europa ist das bekannteste Beispiel der International Thermonuclear Experimental Reactor, besser bekannt unter seiner Abkürzung ITER, im südfranzösischen Cadarache, etwa 70 Kilometer nördlich von Marseille. Dort soll mit Hilfe riesiger Magneten ein heißes Plasma von Wasserstoff-Atomen erzeugt werden, in dem es zu Fusionen kommen soll.
Doch von ITER, einem Gemeinschaftsprojekt der EU, des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, USA, Russlands, Chinas, Südkoreas, Indiens und Japans, ist in der Öffentlichkeit immer weniger die Rede. Denn internationale Zusammenarbeit stößt in den USA, aber auch in Europa auf starke Vorbehalte. Diese Situation machen sich kleine Privatunternehmen zunutze, um mit scheinbar kreativen Ideen und neuen Wegen in der Fusionstechnik ihrerseits staatliche Subventionen abgreifen. Mindestens vierzig solcher Startups gibt es inzwischen weltweit, andere Quellen sprechen sogar von siebzig Kleinfirmen. In Deutschland sind die bekanntesten Namen Focused Energy (Darmstadt), Proxima Fusion (München), Gauss Fusion (Hanau) und Marvel Fusion (München). Sie verfolgen zwei ziemlich verschiedene Ansätze. Proxima und Gauss beschäftigen sich mit Magnetfusion nach dem Muster von ITER. Dabei schwört Proxima auf das Modell des Stellarators, wie es in der Greifswalder Anlage Wendelstein 7-X realisiert wurde. Im Unterschied zur sog. Tokamak-Fusionsmaschine von ITER werden die Magneten im Stellarator derart angeordnet, dass sie ein ‘gewundenes Magnetfeld’ erzeugen, in dem das Plasma besser fokussiert werden kann. Das ist aber auch viel schwieriger zu bauen und noch störungsempfindlicher als der Tokamak.
Hingegen setzt Focused Energy auf eine laser-getriebene Fusion, bei der extrem intensive, ultrakurze Laserimpulse kleine Wasserstoff-Targets zu Fusionen anregen soll. Diese Idee bekam durch ein erfolgreiches Experiment am kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory im Dezember 2022 Aufwind. Auch Marvel Fusion will mit Lasern Nuklearreaktionen provozieren und so nutzbare Energie freisetzen. Dieses Startup ist in gewisser Weise ein Ausreißer, denn es will eine Reaktion von Wasserstoff mit Bor herbeiführen, bei der keine Neutronen entstehen würden. Dafür wären allerdings zehnmal höhere Temperaturen als in den anderen Fusionsexperimenten erforderlich.
Die Startups bemühen sich um eine Anschubfinanzierung durch staatliche Forschungsetats, die ihnen Seriosität attestiert, was sie wiederum für private Risiko-Investoren attraktiv macht. Ihre Öffentlichkeitsarbeit besteht weitgehend darin, den Gewinn eines neuen Partners als großen Erfolg zu feiern, was freilich über die Aussichten und Gefahren der jeweiligen Technologie nichts besagt. Das ist gewissermaßen zwangsläufig: Je mehr Investoren gewonnen werden können, desto eher ist man bereit, dem Konzept der jeweiligen Firma zu vertrauen.
In diesem Subventions-Wettbewerb hat nun Proxima Fusion einen deutlichen Vorsprung errungen. Das Land Bayern will dem Startup, das aus dem Münchner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen (FAZ, 27.2.2026). Damit soll in Garching zunächst ein Demonstrationsreaktor “Alpha” errichtet werden, dem ein erstes kommerzielles Kraftwerk “Stellaris” auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen folgen soll. Mit der bayrischen Vorlage soll der Bund motiviert werden, seinerseits eine Milliarde, gern auch mehr, beizusteuern. Ministerpräsident Söder (CSU) nutzte den Anlass, markige Ankündigungen auf Stammtischniveau von sich zu geben. Von seinem Umweltminister Markus Blume (CSU) wurde er fast noch übertroffen. Dieser ließ mit seiner Aussage tief blicken: „Das, was heute hier passiert, ist unsere Antwort auf den Atomausstieg – nämlich der Einstieg in die Kernfusion.“
Marvel Fusion, das andere Münchner Startup, fand keine Erwähnung. Das heißt nicht, dass sie nicht gefördert würden. Aber vom Kuchen erhalten sie offenbar nur Krümel. Das ist durchaus interessant: An Marvel Fusion ist nämlich Siemens Energy beteiligt und das Verhältnis von Siemens zur CSU ist ähnlich innig wie das von Bayern München zum Freistaat.
All das sind vielleicht nur Randbemerkungen in dem großen Märchen von der Kernfusion. Erstaunlich ist freilich dieses: Wie ist es eigentlich um die SMRs bestellt, die famosen kleinen Modularreaktoren, die uns die althergebrachte Kernspaltung angeblich ganz neu und anders verkaufen wollen? Was bleibt ihnen nach dem finanziellen “Kraftakt”, den Bayern für die Fusion unternehmen will? Um diese andere große Märchenerzählung ist es gerade ziemlich still geworden. Und davon, dass Bayern, allen voran Söder, den Rückbau seiner stillgelegten AKWs stoppen wollte, um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, redet auch niemand mehr, nicht mal die Atomfanatiker von der AfD.
Über Detlef zum Winkel:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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Bayern schüttet das Füllhorn aus
In den letzten Jahren hat sich ein Hype für Kernfusion aufgebaut. Von dieser neuen Nukleartechnik, die nicht mehr schwere Kerne wie Uran oder Plutonium spalten, sondern leichte Wasserstoff-Isotope miteinander verschmelzen will, verspricht man sich die Lösung aller Energieprobleme. So war es zuletzt Bundeskanzler Merz, der seinen Glauben daran kundtat, dass es “in zehn, zwanzig Jahren” Fusionskraftwerke geben werde und dann könne man alle anderen Energieformen vergessen. Die Idee, nutzbare Energie zu gewinnen, wie es im Prinzip in der Sonne geschieht, ist nicht neu. Dementsprechend gibt es teure Großforschungszentren, in denen das versucht wird. In Europa ist das bekannteste Beispiel der International Thermonuclear Experimental Reactor, besser bekannt unter seiner Abkürzung ITER, im südfranzösischen Cadarache, etwa 70 Kilometer nördlich von Marseille. Dort soll mit Hilfe riesiger Magneten ein heißes Plasma von Wasserstoff-Atomen erzeugt werden, in dem es zu Fusionen kommen soll.
Doch von ITER, einem Gemeinschaftsprojekt der EU, des Vereinigten Königreichs, der Schweiz, USA, Russlands, Chinas, Südkoreas, Indiens und Japans, ist in der Öffentlichkeit immer weniger die Rede. Denn internationale Zusammenarbeit stößt in den USA, aber auch in Europa auf starke Vorbehalte. Diese Situation machen sich kleine Privatunternehmen zunutze, um mit scheinbar kreativen Ideen und neuen Wegen in der Fusionstechnik ihrerseits staatliche Subventionen abgreifen. Mindestens vierzig solcher Startups gibt es inzwischen weltweit, andere Quellen sprechen sogar von siebzig Kleinfirmen. In Deutschland sind die bekanntesten Namen Focused Energy (Darmstadt), Proxima Fusion (München), Gauss Fusion (Hanau) und Marvel Fusion (München). Sie verfolgen zwei ziemlich verschiedene Ansätze. Proxima und Gauss beschäftigen sich mit Magnetfusion nach dem Muster von ITER. Dabei schwört Proxima auf das Modell des Stellarators, wie es in der Greifswalder Anlage Wendelstein 7-X realisiert wurde. Im Unterschied zur sog. Tokamak-Fusionsmaschine von ITER werden die Magneten im Stellarator derart angeordnet, dass sie ein ‘gewundenes Magnetfeld’ erzeugen, in dem das Plasma besser fokussiert werden kann. Das ist aber auch viel schwieriger zu bauen und noch störungsempfindlicher als der Tokamak.
Hingegen setzt Focused Energy auf eine laser-getriebene Fusion, bei der extrem intensive, ultrakurze Laserimpulse kleine Wasserstoff-Targets zu Fusionen anregen soll. Diese Idee bekam durch ein erfolgreiches Experiment am kalifornischen Lawrence Livermore National Laboratory im Dezember 2022 Aufwind. Auch Marvel Fusion will mit Lasern Nuklearreaktionen provozieren und so nutzbare Energie freisetzen. Dieses Startup ist in gewisser Weise ein Ausreißer, denn es will eine Reaktion von Wasserstoff mit Bor herbeiführen, bei der keine Neutronen entstehen würden. Dafür wären allerdings zehnmal höhere Temperaturen als in den anderen Fusionsexperimenten erforderlich.
Die Startups bemühen sich um eine Anschubfinanzierung durch staatliche Forschungsetats, die ihnen Seriosität attestiert, was sie wiederum für private Risiko-Investoren attraktiv macht. Ihre Öffentlichkeitsarbeit besteht weitgehend darin, den Gewinn eines neuen Partners als großen Erfolg zu feiern, was freilich über die Aussichten und Gefahren der jeweiligen Technologie nichts besagt. Das ist gewissermaßen zwangsläufig: Je mehr Investoren gewonnen werden können, desto eher ist man bereit, dem Konzept der jeweiligen Firma zu vertrauen.
In diesem Subventions-Wettbewerb hat nun Proxima Fusion einen deutlichen Vorsprung errungen. Das Land Bayern will dem Startup, das aus dem Münchner Max-Planck-Institut für Plasmaphysik hervorgegangen ist, 400 Millionen Euro zur Verfügung stellen (FAZ, 27.2.2026). Damit soll in Garching zunächst ein Demonstrationsreaktor “Alpha” errichtet werden, dem ein erstes kommerzielles Kraftwerk “Stellaris” auf dem Gelände des ehemaligen Atomkraftwerks Gundremmingen folgen soll. Mit der bayrischen Vorlage soll der Bund motiviert werden, seinerseits eine Milliarde, gern auch mehr, beizusteuern. Ministerpräsident Söder (CSU) nutzte den Anlass, markige Ankündigungen auf Stammtischniveau von sich zu geben. Von seinem Umweltminister Markus Blume (CSU) wurde er fast noch übertroffen. Dieser ließ mit seiner Aussage tief blicken: „Das, was heute hier passiert, ist unsere Antwort auf den Atomausstieg – nämlich der Einstieg in die Kernfusion.“
Marvel Fusion, das andere Münchner Startup, fand keine Erwähnung. Das heißt nicht, dass sie nicht gefördert würden. Aber vom Kuchen erhalten sie offenbar nur Krümel. Das ist durchaus interessant: An Marvel Fusion ist nämlich Siemens Energy beteiligt und das Verhältnis von Siemens zur CSU ist ähnlich innig wie das von Bayern München zum Freistaat.
All das sind vielleicht nur Randbemerkungen in dem großen Märchen von der Kernfusion. Erstaunlich ist freilich dieses: Wie ist es eigentlich um die SMRs bestellt, die famosen kleinen Modularreaktoren, die uns die althergebrachte Kernspaltung angeblich ganz neu und anders verkaufen wollen? Was bleibt ihnen nach dem finanziellen “Kraftakt”, den Bayern für die Fusion unternehmen will? Um diese andere große Märchenerzählung ist es gerade ziemlich still geworden. Und davon, dass Bayern, allen voran Söder, den Rückbau seiner stillgelegten AKWs stoppen wollte, um sie wieder in Betrieb nehmen zu können, redet auch niemand mehr, nicht mal die Atomfanatiker von der AfD.
Über Detlef zum Winkel:
Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.
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arbeitsunrecht FM heute live ab 19.00 Uhr
zu #Mitbestimmungsfeindlichkeit z.B. bei #SiemensEnergy und #Tesla
Interview: Rechtsanwalt und Autor Rupay Dahm zu selbstbestimmtem Arbeiten +Demokratie im Betrieb
Stream bei Radio RDL, youtube, facebook + twitch.
Wir machen uns die Arbeit, Ihr habt die Wahl 🖤
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Siemens Energy eilt von Rekord zu Rekord
Seit längerer Zeit ist Siemens Energy der Shootingstar an der Börse: Die Aktien erreichen immer wieder Höchststände. So auch heute: Denn der Konzern verdreifacht seinen Gewinn - auch dank KI. Der DAX notiert derweil im Minus.
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Betriebsrätin Isa Paape darf nach Gerichtsbeschluss 3 Stunden/Tag bei #SiemensEnergy Wahlkampf machen - aber wie Schwerverbrecherin begleitet von Sicherheitsbeauftragten in Uniform https://www.labournet.de/?p=232066
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Der kurzfristig abgesagte Verhandlungstermin in Sachen „Zugangsrecht zum Betrieb" von Isabella Paape bei #SiemensEnergy wird (ebenso kurzfristig) am 15. Januar am #Arbeitsgericht #Nürnberg öffentlich verhandelt https://www.labournet.de/?p=232066
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Liebe Freunde,
wie die Regionalpresse berichtet, ist eine engagierte #Betriebsrätin v #SiemensEnergy fristlos + ohne Angabe v Gründen entlassen worden.Im Anhang findet ihr die Presseinformation der Betriebsrätin #IsabellaPaape. Sie wird die Kündigung u den Versuch der Einflussnahme auf die #Betriebsratswahlen nicht hinnehmen.
Bitte verbreitet den Aufruf weiter, vielen Dank!
Isa braucht eure #Solidarität!
Bitte unterstützt die #Petition:
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#SiemensEnergy testet in Norwegen und Frankreich neue SF6-freie #Schaltanlagen auf Basis von Vakuumtechnologie.
Die Pilotprojekte sind Teil des EU-geförderten MISSION-Projekts zur Entwicklung klimafreundlicher #Netzinfrastruktur.
SF6 gilt als extrem klimaschädlich und wird ab 2028 schrittweise verboten. Auch andere Hersteller arbeiten an vergleichbaren Lösungen.
#Energiewende #Treibhausgase #Netzausbau #Energieinfrastruktur
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https://steiermark.orf.at/stories/3326235/
In Wollsdorf (Bezirk Weiz) eröffnete Siemens Energy ein Windtransformatorenwerk. Mehr als 100 Millionen Euro wurden in das Projekt investiert. Hundert Arbeitsplätze konnten geschaffen werden.
Ergänzung: #Transformatoren für #Windräder!
#SiemensEnergy -
https://www.europesays.com/uk/474814/ The AI trade in Europe is about data centres and power #DataCentre #EU #Europe #European #FundManagers #GlobalEquities #Including BlackRockInc. #JPMorganAssetManagement #NationalGridPlc #NinetyOnePlc #SiemensEnergy #StockMarkets #STOXXEurope600
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yepp, #SiemensEnergy - ca 200.000 im Jahr.
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Offene Korruption und #Lobbyismus - die #DNA der #Union! Eine #Reiche #Lobbyistin der Gaswirtschaft, #Westenergie, als Wirtschaftsministerin. #Grimm, eine sog. #Wirtschaftsweise, die für #SiemensEnergy arbeitet. #Nüßlein, bestochen von #Aserbaidschan, hält #Bestechung für normalem Usus!
RE: https://bsky.app/profile/did:plc:sdolr4gs6x2r7k4mux5q7r3f/post/3lppwz33xq22t -
European markets show mixed performance as investors await ECB's interest rate decision, with Germany's DAX outperforming amid global trade uncertainties
#YonhapInfomax #EuropeanMarkets #ECBDecision #InterestRates #SiemensEnergy #GlobalUncertainties #Economics #FinancialMarkets #Banking #Securities #Bonds #StockMarket
https://en.infomaxai.com/news/articleView.html?idxno=59228 -
Heute ist die Aktionärshauptversammlung des Konzerns #SiemensEnergy. Dort soll auch die Wirtschaftsweise Veronika #Grimm als Aufsichtsrätin entlastet werden. Wir fordern die Aktionär:innen auf, Grimm wegen ihres Interessenkonflikt nicht zu entlasten!
Grimm wurde als unabhängige Wissenschaftlerin in den #Sachverständigenrat Wirtschaft berufen. Als sogenannte Wirtschaftsweise soll sie die Bundesregierung beraten – auch zu Fragen, die in den Geschäftsbereich von Siemens Energy fallen.
Als Wissenschaftlerin äußert sie sich zum Beispiel immer wieder zu Wasserstoff – einem Bereich, in dem Siemens Energy Geschäftsinteressen hat. Doch: Wissenschaftliche Beratung muss frei vom Verdacht finanzieller Interessen sein.
Deswegen verbietet es sich für eine Wissenschaftlerin und Regierungsberaterin, ein hoch bezahltes Aufsichtsratsmandat anzunehmen – erst recht, wenn sich dies auch noch mit ihren Forschungs- und Beratungsthemen überschneidet. Das ist ein klarer Interessenkonflikt.
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Frau #Grimm, #Lobbyistin für #SiemensEnergy und Mitglied der Wirtschaftsweisen, vom #WDR befragt, ob wir mit den letzten 3 Meilern billigeren #Strom hätten, sagt - nicht anders zu erwarten - ja.
Wer diese Antwort will, fragt eben die #Grimm.
#AktuelleStunde
#Wirtschaftsweise -
#VeronikaGrimm soll als unabhängige Wissenschaftlerin die Bundesregierung zu Energiepolitik beraten. Doch sie ist bezahlte Aufsichtsrätin bei #SiemensEnergy, einem Konzern mit Gewinninteressen. Jetzt unterschreiben: Regierungsberatung darf nicht käuflich sein!
Die Wissenschaftlerin Veronika Grimm soll die Bundesregierung als „#Wirtschaftsweise“ beraten – und bezieht zugleich ein sechsstelliges Jahresgehalt als Aufsichtsrätin beim Energiekonzern Siemens Energy. Mehr denn je ist die Bundesregierung auf energiepolitische Fachkenntnisse angewiesen – doch Grimm ist keine unabhängige Beraterin.
Die Kritik an ihrer Doppelrolle ist enorm – auch von den anderen Wirtschaftsweisen. Der Rat hat deswegen eigene Verhaltensregeln erarbeitet, um Interessenkonflikte wie die von Grimm künftig auszuschließen. Doch Grimm klagt nun dagegen. Es braucht jetzt öffentlichen Druck, damit wirtschaftspolitische Beratung wieder unabhängig und frei von Konzerninteressen stattfindet.
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#Lobbyismus, #Korruption und Intransparenz sind inzwischen so gesellschaftsfähig, dass jetzt sogar gegen Regeln geklagt wird, die das verhindern sollen.
So Fr. #Grimm, #Wirtschaftsweise
und im Vorstand v. #SiemensEnergy, wehrt sich gegen zu viel Transparenz.
Das ist schon sehr dreist. -
Die sog. Wirtschaftsweise #Grimm, hauptberuflich tätig für #SiemensEnergy, aktiv im #Wasserstoff - Business, empfielt Einsparungen in der #Photovoltaik. #PV
Wundere mich nicht wirklich...
#Lindner #FDP #Haushalt2025 -
The Cybersecurity Ontology Network: the first building block for a comprehensive Cybersecurity Knowledge Graph
Paper presented at https://www.iai.kit.edu/ok4i/
#FOIS2024 @KIT_Karlsruhe #UniMurcia #UniBasqueCountry #SiemensEnergy
#ontology #cyclonedx #cybersecurity #knowledgegraph #semanticweb
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#SiemensEnergy plant über 10.000 Neueinstellungen und investiert 1,2 Milliarden Euro in den Ausbau seines Stromnetzgeschäfts. In den nächsten 15 Jahren werden enorme Investitionen in die #Netzinfrastruktur erwartet. 40% der neuen Stellen entstehen in Europa, 20% in den USA und Indien, der Rest in Asien und Lateinamerika. Deutschland, UK, Österreich, Kroatien und Rumänien profitieren von den neuen Jobs.
#Energiewende #Stromnetz #Investitionen #Jobmarkt #Windenergie
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@OhWeh
Auch im Sinne ihrer #Professur an der #FAU und von #SiemensEnergy sollte sie sich entscheiden auf welchem Ball sie tanzen will. -
Siemens Energy will im Netzgeschäft 10.000 neue Stellen schaffen
Siemens Energy plant, sein Stromnetzgeschäft in den kommenden Jahren zu erweitern. Der Energietechnikkonzern will 1,2 Milliarden Euro investieren und rund 10.000 neue Arbeitsplätze in mehreren Ländern schaffen.
#Jobs #Arbeitsplätze #SiemensEnergy #Investitionen #Stromnetz
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Schon bald 7.000 Unterschriften kurz nach Start unserer Online-Aktion! 👍
Gerne noch mitmachen und weiterverbreiten! 👇
#Interessenkonflikt #Wasserstoff #SiemensEnergy #Wirtschaftsweise #Grimm -
"Veronika #Grimm soll als unabhängige Wissenschaftlerin die #Bundesregierung zu #Energiepolitik beraten. Doch sie ist bezahlte #Aufsichtsrätin bei #SiemensEnergy, einem Konzern mit Gewinninteressen."
✍🏻 Für unabhängige Regierungsberatung ohne Siemens Energy
https://www.lobbycontrol.de/aus-der-lobbywelt/fuer-unabhaengige-regierungsberatung-ohne-siemens-energy-116050/ -
in #Europe, #ABInbev's stock rises after strong quarterly performance, while #BMW's stock falls on profit projection drop. #SiemensEnergy's stock surges after raising outlook, plans job and capacity cuts in wind turbine division. #StockMarket
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(6/n)
...nicht stoppen? 4)
4)
https://mastodon.online/@tinoeberl/111963506335019543Nicht nur im Journalismus, sondern auch in den Rechtswissenschaften ist eine wichtige und zielführende Frage, cui bono?--Wem nutzt es?
Frau #Grimm ist eindeutig mit der #Wasserstofftechnologie verbunden:
"....das Thema #Wasserstoff ist ihr Steckenpferd.“[19] 5)
Gleichzeitig stellen #Gasturbinen u.ä. ("Gas Services") mit 35% Umsatzanteil die wichtigste Produktgruppe von #SiemensEnergy dar. 6)
*Ein...*
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#Energiepolitik #VWL #Interessenkonflikt #VeronikaGrimm
(1/n)
Malte weist zu Recht auf fragwürdige Annahmen und Ergebnisse in der neuen Studie der #Wirtschaftsweisen und #Aufsichtsratsmitglieds bei #SiemensEnergy hin. Ich sehe hier, ohne tiefer in die Studie einzusteigen, weitere Ansatzpunkte für Kritik an derselben:
Es gibt auf den ersten Blick auch keine (ausreichende) Berücksichtigung... -
@ntv #Gamesa, das Boeing der #Windkraft|branche...
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@ntv #Gamesa, das Boeing der #Windkraft|branche...
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@ntv #Gamesa, das Boeing der #Windkraft|branche...
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@ntv #Gamesa, das Boeing der #Windkraft|branche...
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@ntv #Gamesa, das Boeing der #Windkraft|branche...
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"Die Taktik ist alt: Eine neue Technik wird für die Zukunft angekündigt – um eine alte, fossile Energie weiterlaufen zu lassen."
Wasserstofffähige Gaskraftwerke - Das Greenwashing fossiler Gaskraftwerke am Beispiel des Erdgaskraftwerkes in Leipzig
#Greenwashing #Gaskraftwerke #Wasserstoff #H2ready #Leipzig #SiemensEnergy #Erdgas #fossileEnergie
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#Wirtschaftsweise Monika #Schnitzer nimmt Stellung zur Debatte um ihre Kollegin im "Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung", Veronika #Grimm und das von ihr gewünschte Doppel-Engagement bei #SiemensEnergy, ab 8:55 Minuten. Vorher gibt es das übliche Gehetze gegen Habeck von Michael Bröcker:
▶️ https://table.media/podcast/table-today/