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#saytheirnames — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #saytheirnames, aggregated by home.social.

  1. People are still missing. Families are still waiting. Alaska is still searching. This is where support turns into action ❤️🧵
    👉🏿 shorturl.at/7Zaw6
    #MMIWG2S #MMIP #RedDressGala #SupportLocal #SayTheirNames #SilentAuction #MissingPerson

  2. People are still missing. Families are still waiting. Alaska is still searching. This is where support turns into action ❤️🧵
    👉🏿 shorturl.at/7Zaw6
    #MMIWG2S #MMIP #RedDressGala #SupportLocal #SayTheirNames #SilentAuction #MissingPerson

  3. People are still missing. Families are still waiting. Alaska is still searching. This is where support turns into action ❤️🧵
    👉🏿 shorturl.at/7Zaw6
    #MMIWG2S #MMIP #RedDressGala #SupportLocal #SayTheirNames #SilentAuction #MissingPerson

  4. People are still missing. Families are still waiting. Alaska is still searching. This is where support turns into action ❤️🧵
    👉🏿 shorturl.at/7Zaw6
    #MMIWG2S #MMIP #RedDressGala #SupportLocal #SayTheirNames #SilentAuction #MissingPerson

  5. Heute ist Jom haSchoa - der Tag des Gedenkens an die Schoah
    Ein Tag des Gedenkens an die Opfer der nationalsozialistischen Judenvernichtung sowie an den jüdischen Widerstand.
    Ab 15 Uhr werden am Altem Rathaus ca. 2000 Namen der aus Bielefeld deportieren Jüdinnen und Juden gelesen - wir vergessen sie nicht!
    Die Namenslesung wird von der Jüdische Kultusgemeinde Bielefeld organisiert.
    Alles sind herzlich eingeladen, die Namenslesung dauert mehrere Stunden, bis ca. 20 Uhr.

    #SayTheirNames #niewieder #jomhaschoa #bielefeld

  6. Todesursache: Rassismus.
    Am 6. April 1991 stirbt Jorge Gomondai in Dresden.

    🧵 [1/4]

    #Rassismus
    #RechteGewalt
    #SayTheirNames]

  7. »Tod sind wir erst, wenn man uns vergisst.« – Ferhat Unvar Tief bewegendes und zugleich hoffnungsvolles Gespräch von @[email protected] mit Serpil Temiz Unvar in der aktuellen Episode von Freiheit Deluxe: podcasts.apple.com/de/podcast/f... #sayTheirNames

    Serpil Temiz Unvar – Für die K...

  8. »Tod sind wir erst, wenn man uns vergisst.«

    – Ferhat Unvar

    Tief bewegendes und zugleich hoffnungsvolles Gespräch von @jagodamarinic.com mit Serpil Temiz Unvar in der aktuellen Episode von Freiheit Deluxe: podcasts.apple.com/de/podcast/

    #sayTheirNames

  9. Hanau ist überall 2026

    Am 19. Februar 2020 erschoß ein 43jähriger deutscher Rassist in Hanau Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Kaloyan Velkov, Ferhat Unvar. Ibrahim Akkuş, damals von Kugeln schwer verletzt, starb am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen der Tat.

    Anläßlich des Jahrestages der rassistischen Morde fanden auch in diesem Jahr in mehr als 60 Städten Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen statt.

    Anstelle einer zentralen Gedenkfeier gab es in Hanau dieses Jahr kleinere Veranstaltungen, u.a. am Tatort Heumarkt und bei einem Trauermarsch des Hanauer Jugendbündnisses.

    In Berlin beteiligten sich rund 2.000 Menschen an einer Demonstration in Berlin-Wedding für Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen und Widerstand.

    Mehr dazu bei trueten.de

    #Antirassismus #Hanau #Berlin #SayTheirNames Gökhan #Gültekin, Sedat #Gürbüz, Said Nesar #Hashemi, Mercedes #Kierpacz, Hamza #Kurtović, Vili Viorel #Păun, Fatih #Saraçoğlu, Kaloyan #Velkov, Ferhat #Unvar Ibrahim #Akkuş

  10. Hanau ist überall 2026

    Am 19. Februar 2020 erschoß ein 43jähriger deutscher Rassist in Hanau Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Kaloyan Velkov, Ferhat Unvar. Ibrahim Akkuş, damals von Kugeln schwer verletzt, starb am 10. Januar 2026 an den Spätfolgen der Tat.

    Anläßlich des Jahrestages der rassistischen Morde fanden auch in diesem Jahr in mehr als 60 Städten Demonstrationen und Gedenkveranstaltungen statt.

    Anstelle einer zentralen Gedenkfeier gab es in Hanau dieses Jahr kleinere Veranstaltungen, u.a. am Tatort Heumarkt und bei einem Trauermarsch des Hanauer Jugendbündnisses.

    In Berlin beteiligten sich rund 2.000 Menschen an einer Demonstration in Berlin-Wedding für Erinnerung, Gerechtigkeit, Aufklärung, Konsequenzen und Widerstand.

    Mehr dazu beim Umbruch Bildarchiv

    #Antirassismus #Antifaschismus #Hanau #Berlin #SayTheirNames Gökhan #Gültekin, Sedat #Gürbüz, Said Nesar #Hashemi, Mercedes #Kierpacz, Hamza #Kurtović, Vili Viorel #Păun, Fatih #Saraçoğlu, Kaloyan #Velkov, Ferhat #Unvar Ibrahim #Akkuş

  11. Man muss nicht besser sein als alle anderen, man muss erstmal nur besser sein als mindestens die letzten zwei. Viel Krampf, viel Kampf, viel Zittern, drei Punkte und wichtige Botschaften.

    #fcsp #fcspsvw #SayTheirNames #Hanau

  12. Ein Aufsteller vor der Stadtbibliothek Tempelhof-Schöneberg erinnert an die Opfer des rassistischen Anschlags von Hanau am 19. Februar 2020. Zu sehen sind neun stilisierte Porträts mit den Namen der Ermordeten sowie der Hashtag #SayTheirNames.

  13. Heute vor sechs Jahren, am 19. Februar 2020, wurden neun Menschen in Hanau aus rassistischen Motiven ermordet. Wir halten die Erinnerung an sie wach. Wir vergessen nicht. #Hanau #SayTheirNames #KeinVergessen #gegenrassismus

  14. Gemeinsam gegen Rassismus und Spaltung!

    Wir haben heute der vor sechs Jahren in Hanau ermordeten
    Hamsa Kurtovic
    Fatih Saracoglu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov
    Gökhan Gültekin
    Mercedes Kierpacz
    Said Nesar Hashemi
    Vili Viorel Paun
    Sedat Gürbüz
    und
    Ibrahim Akkus
    gedacht.

    #saytheirnames
    #Essen
    #niewiederistjetzt

  15. Noch mehr als an anderen Tagen gedenken wir heute der Opfer des rassistischen Anschlags von #Hanau vor 6 Jahren:

    Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov

    Mit Ibrahim Akkuş verstarb vor kurzem ein weiteres Todesopfer. Die Folgen des Anschlags tragen noch viele weitere Menschen.

    #SayTheirNames #HanauIstÜberall #ErinnernHeisstVerändern #DasProblemHeisstRassismus

  16. #SayTheirNames
    #Hanau erinnert uns immer wieder daran,
    dass es #Rassismus in #Deutschland gibt.

    Bitte schweigt nicht, schaut nicht weg.
    Tretet Rassismus entgegen, wo immer er sich zeigt.

  17. Wir gedenken Sedat Gürbüz Gökhan Gültekin Said Nesar Hashemi Mercedes Kierpacz Hamza Kurtović Vili-Viorel Păun Fatih Saraçoğlu Ferhat Unvar Kaloyan Velkov und Ibrahim Akkuş, der am 10.1.26 an den Spätfolgen starb. #hanau #saytheirnames

  18. Kein vergeben! Kein vergessen!

    Sechs Jahre nach dem Terroranschlag in #Hanau mit zehn Todesopfern sind noch immer viele Fragen offen. Die Behörden haben versagt….

    #SayTheirNames

    taz.de/Sechster-Jahrestag-des-

    #HanauIstÜberall #FckNzs

  19. Said Nesar Hashemi
    Hamza Kurtović
    Ferhat Unvar
    Sedat Gürbüz
    Fatih Saraçoğlu
    Gökhan Gültekin
    Vili Viorel Păun
    Mercedes Kierpacz
    Kaloyan Velkov
    Ibrahim Akkuş

    In Gedanken sind wir bei den Angehörigen und Überlebenden.

    #saytheirnames
    #erinnernheißtverändern
    #hanauistüberall

  20. Wir erinnern an:

    Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov
    Ibrahim Akkuş

    #hanauistüberall #saytheirnames #hanauwarkeineinzelfall

  21. Wir gedenken Hanau 6 Jahre danach

    Hanau ist überall!

    Kundgebung: 19.02.2026 um 18 Uhr, Holstenplatz, Elmshorn

    Vor 6 Jahren, am 19.02.2020, wurden Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov von einem Rassisten in Hanau ermordet. Ibrahim Akkuş stirbt knapp 6 Jahre nach der Tat an den Spätfolgen seiner Verletzungen.

    Wir fordern Aufklärung, Konsequenzen und Gerechtigkeit!

    antifapinneberg.noblogs.org/po

    #Hanau #KeinVergessen #Hanauistüberall #SayTheirNames #Rassismsus #Antifa #AntifaPinneberg #Elmshorn #SchleswigHolstein #NoAfD #NoNazis #NoNazisSH #NoAfDHH #NoAfDSH #NoNazisHH

  22. Wir gedenken den jungen Menschen des rassistischen Anschlags vor sechs Jahren in #Hanau.

    Rassismus tötet.

    #Hanau1902 #SayTheirNames #KeinVergessen
    #LautGegenNazis #AfDVerbot
    #NeinZuRassismus #GemeinsamGegenHass
    #DieInsider


    Hinweise und Infos:

    Recherchegruppe "Die Insider": So reagieren AfD-nahe Gruppen auf die rassistischen Morde in Hanau
    21.02.2020 t-online.de/digital/aktuelles/

  23. Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov

    Wir gedenken der Opfer von #Hanau. Erinnern heißt kämpfen. #saytheirnames

    #rassismus #rechtsterrorismus #rechtsextremismus

  24. Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov

    Wir gedenken der Opfer von #Hanau. Erinnern heißt kämpfen. #saytheirnames

    #rassismus #rechtsterrorismus #rechtsextremismus

  25. Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov

    Wir gedenken der Opfer von #Hanau. Erinnern heißt kämpfen. #saytheirnames

    #rassismus #rechtsterrorismus #rechtsextremismus

  26. Gökhan Gültekin
    Sedat Gürbüz
    Said Nesar Hashemi
    Mercedes Kierpacz
    Hamza Kurtović
    Vili Viorel Păun
    Fatih Saraçoğlu
    Ferhat Unvar
    Kaloyan Velkov

    Wir gedenken der Opfer von #Hanau. Erinnern heißt kämpfen. #saytheirnames

    #rassismus #rechtsterrorismus #rechtsextremismus

  27. Heute vor sechs Jahren hat ein Nazi in Hanau Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov ermordet. Wir denken an sie und auch an Ibrahim Akkuş, der letzten Monat an den Spätfolgen des Anschlags gestorben ist.
    #saytheirnames #keinvergessen #hanauistüberall

  28. @seebruecke

    Und das schäbige: die Stadt Hanau verweigert sich einem angemessenen Gedenken und geht weiter massiv auf Hinterbliebene los, die es wagen, dem beschwichtigenden Diskurs entgegen zu treten.

    Man beleidigt und beschimpft seitens der Stadt, seitens der örtlichen Parteien diejenigen Hinterbliebenen, die sich der Rolle des braven, unterwürfigen Opfers widersetzen.

    Das zeigt, wie tief rassistische Strukturen in der Stadt und Politik eingeprägt sind. Nur devote und dankbare Opfer, bzw. Hinterbliebene sind erwünscht.

    taz.de/Konflikt-um-Hanau-Geden

    #hanau #hanaugedenken #stadthanau #donnerstag #gedenken #schwarzenberger #spdhanau #cduhanau #spd #cdu #kaminsky #hartel #opfer #opferumkehr #taterschaft #taterschutz #rassismus #deutschland #deutschlanddumiesesstuckscheiße
    #Bieri #ibrahimakkus #Gürbüz #innenpolitik #politik #schabigkeit #devot #Selbstbewusstsein #donnerstagmorgen #saytheirnames

  29. @seebruecke

    Und das schäbige: die Stadt Hanau verweigert sich einem angemessenen Gedenken und geht weiter massiv auf Hinterbliebene los, die es wagen, dem beschwichtigenden Diskurs entgegen zu treten.

    Man beleidigt und beschimpft seitens der Stadt, seitens der örtlichen Parteien diejenigen Hinterbliebenen, die sich der Rolle des braven, unterwürfigen Opfers widersetzen.

    Das zeigt, wie tief rassistische Strukturen in der Stadt und Politik eingeprägt sind. Nur devote und dankbare Opfer, bzw. Hinterbliebene sind erwünscht.

    taz.de/Konflikt-um-Hanau-Geden

    #hanau #hanaugedenken #stadthanau #donnerstag #gedenken #schwarzenberger #spdhanau #cduhanau #spd #cdu #kaminsky #hartel #opfer #opferumkehr #taterschaft #taterschutz #rassismus #deutschland #deutschlanddumiesesstuckscheiße
    #Bieri #ibrahimakkus #Gürbüz #innenpolitik #politik #schabigkeit #devot #Selbstbewusstsein #donnerstagmorgen #saytheirnames

  30. @seebruecke

    Und das schäbige: die Stadt Hanau verweigert sich einem angemessenen Gedenken und geht weiter massiv auf Hinterbliebene los, die es wagen, dem beschwichtigenden Diskurs entgegen zu treten.

    Man beleidigt und beschimpft seitens der Stadt, seitens der örtlichen Parteien diejenigen Hinterbliebenen, die sich der Rolle des braven, unterwürfigen Opfers widersetzen.

    Das zeigt, wie tief rassistische Strukturen in der Stadt und Politik eingeprägt sind. Nur devote und dankbare Opfer, bzw. Hinterbliebene sind erwünscht.

    taz.de/Konflikt-um-Hanau-Geden

    #hanau #hanaugedenken #stadthanau #donnerstag #gedenken #schwarzenberger #spdhanau #cduhanau #spd #cdu #kaminsky #hartel #opfer #opferumkehr #taterschaft #taterschutz #rassismus #deutschland #deutschlanddumiesesstuckscheiße
    #Bieri #ibrahimakkus #Gürbüz #innenpolitik #politik #schabigkeit #devot #Selbstbewusstsein #donnerstagmorgen #saytheirnames

  31. @seebruecke

    Und das schäbige: die Stadt Hanau verweigert sich einem angemessenen Gedenken und geht weiter massiv auf Hinterbliebene los, die es wagen, dem beschwichtigenden Diskurs entgegen zu treten.

    Man beleidigt und beschimpft seitens der Stadt, seitens der örtlichen Parteien diejenigen Hinterbliebenen, die sich der Rolle des braven, unterwürfigen Opfers widersetzen.

    Das zeigt, wie tief rassistische Strukturen in der Stadt und Politik eingeprägt sind. Nur devote und dankbare Opfer, bzw. Hinterbliebene sind erwünscht.

    taz.de/Konflikt-um-Hanau-Geden

    #hanau #hanaugedenken #stadthanau #donnerstag #gedenken #schwarzenberger #spdhanau #cduhanau #spd #cdu #kaminsky #hartel #opfer #opferumkehr #taterschaft #taterschutz #rassismus #deutschland #deutschlanddumiesesstuckscheiße
    #Bieri #ibrahimakkus #Gürbüz #innenpolitik #politik #schabigkeit #devot #Selbstbewusstsein #donnerstagmorgen #saytheirnames

  32. @seebruecke

    Und das schäbige: die Stadt Hanau verweigert sich einem angemessenen Gedenken und geht weiter massiv auf Hinterbliebene los, die es wagen, dem beschwichtigenden Diskurs entgegen zu treten.

    Man beleidigt und beschimpft seitens der Stadt, seitens der örtlichen Parteien diejenigen Hinterbliebenen, die sich der Rolle des braven, unterwürfigen Opfers widersetzen.

    Das zeigt, wie tief rassistische Strukturen in der Stadt und Politik eingeprägt sind. Nur devote und dankbare Opfer, bzw. Hinterbliebene sind erwünscht.

    taz.de/Konflikt-um-Hanau-Geden

    #hanau #hanaugedenken #stadthanau #donnerstag #gedenken #schwarzenberger #spdhanau #cduhanau #spd #cdu #kaminsky #hartel #opfer #opferumkehr #taterschaft #taterschutz #rassismus #deutschland #deutschlanddumiesesstuckscheiße
    #Bieri #ibrahimakkus #Gürbüz #innenpolitik #politik #schabigkeit #devot #Selbstbewusstsein #donnerstagmorgen #saytheirnames

  33. 6 Jahre nach dem rassistischen Mordanschlag von Hanau:

    19.02. Limburg, 17:00 Neumarkt
    Gedenkveranstaltung/Kundgebung
    (soweit ich weiß angemeldet von „Wir sind mehr“)

    #Limburg #Hanau #SayTheirNames #19Februar

  34. Am 19.02. jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau. Immernoch sagen wir die Namen der Opfer.
    Gegen das Vergessen. Gegen die Verharmlosung. Gegen das Verdrehen der Wahrheit.

    Ihre Namen sind eine Anklage. Sie fordern uns heraus, den rassistischen Normalzustand zu benennen und zu bekämpfen.

    Kommt am 19.02.26 um 18 Uhr zum Rathausplatz!

    #saytheirnames #hanau #polizeiversagen #rassismus #augsburg

  35. Die Familie eines Mannes, der in LA von einem ICE-Beamten außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordert eine Anklage: „Der Schmerz wird nie vergehen“

    Nach dem Tod von Renee Good in Minneapolis werden die Rufe nach einer Aufklärung der Schüsse auf Keith Porter Jr. an Silvester immer lauter

    Die Familie und Freunde eines Mannes aus Los Angeles, der während der Feiertage von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordern die lokalen Behörden auf, den Bundesbeamten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Keith Porter Jr., ein 43-jähriger Vater von zwei Kindern, wurde laut Angaben von Behörden in LA und Bundesbehörden in der Silvesternacht vor seinem Wohnkomplex von einem ICE-Beamten tödlich erschossen. Ein Sprecher der Polizei von LA (LAPD) sagte nach dem Vorfall, dass Porter Schüsse in die Luft abgegeben habe. Ein Sprecher des US-#Heimatschutzministeriums (DHS) meinte, der ICE-Beamte, der nicht im Dienst war, sei „gezwungen gewesen, seine Waffe zur Verteidigung einzusetzen”, als er auf einen „aktiven Schützen” reagierte.

    Vieles über den Vorfall ist noch unklar. Es gibt keine Aufnahmen von der Schießerei. Porters Familie und lokale Aktivisten haben argumentiert, dass Porter entgegen der Darstellung der Ereignisse durch das #DHS niemanden bedroht habe und das neue Jahr gefeiert habe. Jamal Tooson, ein Anwalt aus Los Angeles, der Porters Familie vertritt, sagte, Porters Handlungen hätten möglicherweise eine Festnahme oder eine Vorladung durch die #LAPD gerechtfertigt, aber der ICE-Beamte, der nicht mit lokalen #Strafverfolgungsaufgaben betraut war, habe ihn stattdessen „zum Tode verurteilt”.

    Aktivisten, lokale Politiker und einige Prominente haben sich gegen die Tötung von Porter zusammengetan, wobei viele von ihnen zunehmend Bedenken über die aggressiven Razzien und gewalttätigen Taktiken der ICE in Städten im ganzen Land äußern. Und die Bisherige Bilanz des DHS, falsche und verzerrte Behauptungen über Personen aufzustellen, die sie der Begehung von Straftaten und Gewalt beschuldigt haben, hat die Befürchtung geschürt, dass man der Regierung keine wahrheitsgemäße Darstellung von Porters Tod zutrauen kann.

    Diese Befürchtungen haben sich nach der tödlichen Schießerei eines ICE-Beamten auf Renèe Nicole Good in Minneapolis letzte Woche noch verstärkt. Goods Tod löste landesweite Proteste aus, wobei das DHS sie ohne Beweise als „inländische #Terroristin“ bezeichnete und Donald #Trump darauf bestand, dass der Beamte, Jonathan Ross, in Notwehr geschossen habe, als #Good ihn mit ihrem Auto „überfuhr“. Aufnahmen zeigen jedoch, dass ihr Auto sich von dem Beamten entfernte, als er auf sie schoss, und dass er während der Begegnung nicht aus dem Gleichgewicht geriet oder verletzt zu sein schien.

    Organisatoren gegen #Polizeibrutalität, darunter Black Lives Matter Los Angeles, mobilisierten Gemeindemitglieder, um am Dienstag bei einer Sitzung der Polizeikommission von LA auszusagen und forderten die #LAPD auf, den Namen des ICE-Beamten, der Porter erschossen hat, bekannt zu geben und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

    „Ich bin untröstlich und ich weiß, dass dieser Schmerz nie vergehen wird“, sagte Wanda Turner, eine langjährige Freundin von Porters Familie, die sich selbst als seine zweite Mutter betrachtete, in einem Interview. „Der Beamte muss sich stellen und das Richtige tun. Ich will, dass er angeklagt wird. Selbst wenn er dachte, dass Keith etwas Unrechtes getan hat, war es nicht seine Aufgabe, ihn einfach zu erschießen und zu töten.“

    Am späten Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung dieses Artikels, bestätigte Stacie Halpern, eine Strafverteidigerin, dass sie den ICE-Beamten vertritt, der Porter erschossen hat, und gab seinen Namen als Brian #Palacios bekannt.

    Sie sagte, Palacios' Schüsse auf Porter seien rechtmäßig und aus Notwehr erfolgt.

    „Helfen Sie unserer Gemeinde, Gerechtigkeit zu erlangen“

    Die Schüsse auf Porter, der zwei Töchter im Alter von 10 und 20 Jahren hinterlässt, wurden nicht von einer Kamera aufgezeichnet, und die lokalen und bundesstaatlichen Behörden haben nur sehr wenige Details über die laufenden Ermittlungen oder darüber, was ihrer Meinung nach zwischen den beiden Männern passiert ist, bekannt gegeben.

    Die LAPD sagte in einer Erklärung, dass ihre Beamten gegen 22:40 Uhr auf Notrufe aus dem Wohnkomplex im Stadtteil #Northridge in #LosAngeles reagiert und Porter „auf dem Boden liegend“ gefunden hätten. Kurz darauf wurde er für tot erklärt. Die LAPD sagte, der ICE-Beamte habe Porter „konfrontiert“, lehnte es aber ab, weitere Fragen zu dem Vorfall zu beantworten.

    Die ICE sagte in einer Erklärung, dass ihr Beamter in dem Wohnkomplex wohnte und sich mit Porter „ein Feuergefecht geliefert” habe. „Zum Glück wurde unser mutiger Beamter bei der Verteidigung seiner Gemeinde nicht verletzt”, hieß es in der Erklärung.

    Tooson, der Anwalt der Familie, hat gesagt, dass Porter möglicherweise „Feuerwerksschüsse” abgegeben habe, um das neue Jahr einzuläuten, und gegenüber der LA Times erklärt, dass er glaube, dass mehrere Personen in die Luft geschossen hätten. Er sagte auch, ein Zeuge habe ausgesagt, er habe nicht gehört, dass sich der ICE-Beamte als Polizist zu erkennen gegeben habe.

    Tooson sagte Reportern, er glaube nicht, dass es zu einem „Schusswechsel“ zwischen Porter und dem Beamten gekommen sei, und wies darauf hin, dass es „an bestätigenden Zeugen und Beweisen mangele, wie beispielsweise Patronenhülsen, die darauf hindeuten, dass Porter auf den Beamten geschossen habe“.

    Die Empörung über die Tötung von Porter hat in den letzten Tagen zugenommen. Demonstranten hielten Schilder mit den Gesichtern von Porter und Good hoch, auf denen „Murdered by ICE“ (Von der ICE ermordet) stand, und Prominente bei den Golden Globe Awards am Sonntag trugen Anstecker mit den Aufschriften „ICE Out“ und „Be Good“, um ihnen zu gedenken.

    In LA haben langjährige Aktivisten und Porters Familie mehrere Mahnwachen und Proteste organisiert. Bei der wöchentlichen Sitzung der Polizeikommission von LA am Dienstag verurteilten die Redner nacheinander Porters Tod und forderten die Verantwortlichen in LA auf, schnell zu handeln.

    „Wann werden wir Anklage gegen diesen Mörder erheben? Wann wird er namentlich genannt? Wann wird er verhaftet?“, sagte Jsané Tyler, Porters Cousine. Sie stellte die Frage, ob der ICE-Beamte einem Alkoholtest unterzogen oder gezwungen worden sei, seine Dienstwaffe abzugeben, und ob er irgendwelche Maßnahmen ergriffen habe, um Hilfe zu leisten. Bei der Erschießung von Good zeigten Videos von Zeugen, wie Beamte die Umstehenden blockierten, die versuchten, medizinische Hilfe zu leisten.

    „Das ist systemisch. Wann wird unserem Leben endlich Wert beigemessen?“, fuhr Tyler fort, die Teil von #BlackLivesMatter LA ist. „ Als Organisatorin hätte ich nie gedacht, dass ich einmal hier stehen würde, um für eines meiner Familienmitglieder einzutreten ... Ich bitte euch dringend, unabhängig von einer Intervention der Bundesbehörden, uns wirklich zu helfen, seiner Familie zu helfen, unserer Gemeinschaft zu helfen, Gerechtigkeit zu erlangen.“

    Dr. Melina Abdullah, Mitbegründerin von Black Lives Matter LA, die Porters Familie unterstützt, sagte, dass sie nicht nur die Verhaftung und Strafverfolgung des ICE-Beamten fordern, sondern „auch ein Ende der #Rufmordkampagne gegen Keith. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige ... Es ist ekelhaft, wie das DHS über ihn redet.“

    Halpern, Palacios' Anwalt, sagte am Freitag am Telefon, dass sein Mandant „sich selbst und die Community verteidigt“ habe, und wiederholte die Behauptungen der ICE, dass Porter auf den Beamten geschossen habe. Palacios' Name wurde zuerst von der LA Times veröffentlicht.

    Die LAPD lehnte es ab, sich zu seiner Identifizierung zu äußern.

    „Eine wunderbare Seele“

    US-Strafverfolgungsbehörden stehen seit langem in der Kritik, weil sie Menschen, die von Polizisten getötet wurden, dämonisieren und Fehlinformationen über sie verbreiten. Aktivisten aus LA argumentierten, das DHS sei besonders unzuverlässig, und verwiesen auf dessen Darstellung der Tötung von Good, die der Bürgermeister von #Minneapolis als „Bullshit“ bezeichnete und die der Gouverneur des Bundesstaates als „Propaganda“ bezeichnete. Das DHS ist auch in die Kritik geraten, weil es behauptet, ICE-Beamte seien häufig „Angriffen“ ausgesetzt. Gerichtsakten, die die LA Times im letzten Jahr geprüft hat, zeigen, dass es in vielen Fällen von angeblichen Angriffen zu keinen Verletzungen der Beamten kam und die #Strafverfolgung immer wieder mit Einstellungen und Freisprüchen endete.

    „Wir können den Informationen, die uns von Stellen, die ICE-Beamte vertreten, gegeben werden, nicht trauen, weil sie nicht wahrheitsgemäß sind“, sagte Eunisses Hernandez, ein Mitglied des Stadtrats von LA, das Porters Familie am Montag unterstützt hat. „Als es letztes Jahr zu Protesten kam, sagte die Bundesregierung, Los Angeles würde in Flammen stehen. Das war nicht der Fall.“

    Hernandez forderte mehr Transparenz: „Wir müssen wissen, wer diese Leute in unseren Nachbarschaften sind, die Menschen das Leben nehmen. Dieser Bundesbeamte könnte immer noch an Razzien in meinem Bezirk beteiligt sein.“

    Das DHS hat auf detaillierte Fragen zu dem Fall und die Kritik der Befürworter nicht geantwortet und am Freitag nicht sofort auf Anfragen zur Identität des Beamten reagiert.

    Greg Risling, ein Sprecher der #Staatsanwaltschaft von LA, sagte am Donnerstag in einer E-Mail, dass seine Behörde auf den Vorfall reagiert habe und den Fall untersuche und dass die Staatsanwälte „alle durch die Ermittlungen offenbarten Beweise prüfen würden, um festzustellen, ob der Polizeibeamte rechtmäßig gehandelt hat oder nicht“. Am Freitag lehnte er es ab, sich zur Identität des Beamten zu äußern.

    Hernandez brachte Porters Mutter, Franceola Armstrong, letzte Woche zu einer Stadtratssitzung mit, wo Armstrong sich daran erinnerte, wie ihr Sohn sie jeden Morgen angerufen hatte, um ihr „Ich liebe dich“ zu sagen. „Keith Porter war ein wunderbarer Mensch. Er hatte ein großes Herz“, sagte die Mutter.

    Turner, ein langjähriger Freund der Familie Porter, sagte, es sei schmerzhaft zu sehen, wie Beamte „seinen Ruf beschmutzen“, und dass man sich an ihn wegen seiner fröhlichen Art erinnern sollte: „Er liebte es, andere zum Lächeln zu bringen.“

    Adrian Metoyer III, ein Filmemacher aus Los Angeles, sagte, er und Porter, der den Spitznamen „Pooter“ trug, seien seit ihrer Begegnung als Teenager im Jahr 1996 beste Freunde gewesen und hätten sich über den Sport angefreundet: „Pooter war witzig, ein Scherzkeks, die Seele jeder Party.“ Der heute 45-jährige Metoyer war in seinen 20ern Pflegevater für Teenager und erinnerte sich an Porters Unterstützung: „Er war mein Stellvertreter, mein Mann für alle Fälle, der mir bei der Betreuung half. Er war immer da, um anderen zu helfen.“

    In jüngerer Zeit hatte Porter mehrere Jobs, unter anderem als Betreuer für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, während er bei Home Depot angestellt war, sagte Metoyer.

    Und er war ein stolzer „Mädchenvater“, fügte Metoyer hinzu; er zeigte Aufnahmen eines Interviews, das er 2022 mit Porter gedreht hatte und in dem dieser über sein Leben reflektierte. „Ich habe zwei wunderschöne kleine Mädchen und ich werde sie so erziehen, wie es sich gehört“, sagt Porter in den Aufnahmen, während er ein Dodgers-Shirt trägt. „Ich bete. Ich rede mit Gott. Ich rede mit meiner Familie. Denn letztendlich ist das alles, was ich wirklich habe. Aber ich fühle mich reich ... Es wird schwer sein, mich zu brechen, denn ich habe einen starken Willen und bin mit viel Liebe aufgewachsen.“

    • Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2026 aktualisiert, um die Bestätigung des Namens des ICE-Beamten und die Stellungnahme seines Anwalts aufzunehmen.

    Quelle: The Guardian: "Family of man killed by off-duty ICE agent in LA demands charges: ‘The ache will never go away’" von Sam Levin Los Angeles, 16. Januar 2026

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]#LosAngeles #keithporter #SayTheirNames #Poizeigewalt #ICE #ICE #ICEisMurder #MurderedByICE #KeithPorter #ReneeNicoleGood #AlexPretti #silveriovillegasgonzalez

  36. Die Familie eines Mannes, der in LA von einem ICE-Beamten außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordert eine Anklage: „Der Schmerz wird nie vergehen“

    Nach dem Tod von Renee Good in Minneapolis werden die Rufe nach einer Aufklärung der Schüsse auf Keith Porter Jr. an Silvester immer lauter

    Die Familie und Freunde eines Mannes aus Los Angeles, der während der Feiertage von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordern die lokalen Behörden auf, den Bundesbeamten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Keith Porter Jr., ein 43-jähriger Vater von zwei Kindern, wurde laut Angaben von Behörden in LA und Bundesbehörden in der Silvesternacht vor seinem Wohnkomplex von einem ICE-Beamten tödlich erschossen. Ein Sprecher der Polizei von LA (LAPD) sagte nach dem Vorfall, dass Porter Schüsse in die Luft abgegeben habe. Ein Sprecher des US-#Heimatschutzministeriums (DHS) meinte, der ICE-Beamte, der nicht im Dienst war, sei „gezwungen gewesen, seine Waffe zur Verteidigung einzusetzen”, als er auf einen „aktiven Schützen” reagierte.

    Vieles über den Vorfall ist noch unklar. Es gibt keine Aufnahmen von der Schießerei. Porters Familie und lokale Aktivisten haben argumentiert, dass Porter entgegen der Darstellung der Ereignisse durch das #DHS niemanden bedroht habe und das neue Jahr gefeiert habe. Jamal Tooson, ein Anwalt aus Los Angeles, der Porters Familie vertritt, sagte, Porters Handlungen hätten möglicherweise eine Festnahme oder eine Vorladung durch die #LAPD gerechtfertigt, aber der ICE-Beamte, der nicht mit lokalen #Strafverfolgungsaufgaben betraut war, habe ihn stattdessen „zum Tode verurteilt”.

    Aktivisten, lokale Politiker und einige Prominente haben sich gegen die Tötung von Porter zusammengetan, wobei viele von ihnen zunehmend Bedenken über die aggressiven Razzien und gewalttätigen Taktiken der ICE in Städten im ganzen Land äußern. Und die Bisherige Bilanz des DHS, falsche und verzerrte Behauptungen über Personen aufzustellen, die sie der Begehung von Straftaten und Gewalt beschuldigt haben, hat die Befürchtung geschürt, dass man der Regierung keine wahrheitsgemäße Darstellung von Porters Tod zutrauen kann.

    Diese Befürchtungen haben sich nach der tödlichen Schießerei eines ICE-Beamten auf Renèe Nicole Good in Minneapolis letzte Woche noch verstärkt. Goods Tod löste landesweite Proteste aus, wobei das DHS sie ohne Beweise als „inländische #Terroristin“ bezeichnete und Donald #Trump darauf bestand, dass der Beamte, Jonathan Ross, in Notwehr geschossen habe, als #Good ihn mit ihrem Auto „überfuhr“. Aufnahmen zeigen jedoch, dass ihr Auto sich von dem Beamten entfernte, als er auf sie schoss, und dass er während der Begegnung nicht aus dem Gleichgewicht geriet oder verletzt zu sein schien.

    Organisatoren gegen #Polizeibrutalität, darunter Black Lives Matter Los Angeles, mobilisierten Gemeindemitglieder, um am Dienstag bei einer Sitzung der Polizeikommission von LA auszusagen und forderten die #LAPD auf, den Namen des ICE-Beamten, der Porter erschossen hat, bekannt zu geben und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

    „Ich bin untröstlich und ich weiß, dass dieser Schmerz nie vergehen wird“, sagte Wanda Turner, eine langjährige Freundin von Porters Familie, die sich selbst als seine zweite Mutter betrachtete, in einem Interview. „Der Beamte muss sich stellen und das Richtige tun. Ich will, dass er angeklagt wird. Selbst wenn er dachte, dass Keith etwas Unrechtes getan hat, war es nicht seine Aufgabe, ihn einfach zu erschießen und zu töten.“

    Am späten Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung dieses Artikels, bestätigte Stacie Halpern, eine Strafverteidigerin, dass sie den ICE-Beamten vertritt, der Porter erschossen hat, und gab seinen Namen als Brian #Palacios bekannt.

    Sie sagte, Palacios' Schüsse auf Porter seien rechtmäßig und aus Notwehr erfolgt.

    „Helfen Sie unserer Gemeinde, Gerechtigkeit zu erlangen“

    Die Schüsse auf Porter, der zwei Töchter im Alter von 10 und 20 Jahren hinterlässt, wurden nicht von einer Kamera aufgezeichnet, und die lokalen und bundesstaatlichen Behörden haben nur sehr wenige Details über die laufenden Ermittlungen oder darüber, was ihrer Meinung nach zwischen den beiden Männern passiert ist, bekannt gegeben.

    Die LAPD sagte in einer Erklärung, dass ihre Beamten gegen 22:40 Uhr auf Notrufe aus dem Wohnkomplex im Stadtteil #Northridge in #LosAngeles reagiert und Porter „auf dem Boden liegend“ gefunden hätten. Kurz darauf wurde er für tot erklärt. Die LAPD sagte, der ICE-Beamte habe Porter „konfrontiert“, lehnte es aber ab, weitere Fragen zu dem Vorfall zu beantworten.

    Die ICE sagte in einer Erklärung, dass ihr Beamter in dem Wohnkomplex wohnte und sich mit Porter „ein Feuergefecht geliefert” habe. „Zum Glück wurde unser mutiger Beamter bei der Verteidigung seiner Gemeinde nicht verletzt”, hieß es in der Erklärung.

    Tooson, der Anwalt der Familie, hat gesagt, dass Porter möglicherweise „Feuerwerksschüsse” abgegeben habe, um das neue Jahr einzuläuten, und gegenüber der LA Times erklärt, dass er glaube, dass mehrere Personen in die Luft geschossen hätten. Er sagte auch, ein Zeuge habe ausgesagt, er habe nicht gehört, dass sich der ICE-Beamte als Polizist zu erkennen gegeben habe.

    Tooson sagte Reportern, er glaube nicht, dass es zu einem „Schusswechsel“ zwischen Porter und dem Beamten gekommen sei, und wies darauf hin, dass es „an bestätigenden Zeugen und Beweisen mangele, wie beispielsweise Patronenhülsen, die darauf hindeuten, dass Porter auf den Beamten geschossen habe“.

    Die Empörung über die Tötung von Porter hat in den letzten Tagen zugenommen. Demonstranten hielten Schilder mit den Gesichtern von Porter und Good hoch, auf denen „Murdered by ICE“ (Von der ICE ermordet) stand, und Prominente bei den Golden Globe Awards am Sonntag trugen Anstecker mit den Aufschriften „ICE Out“ und „Be Good“, um ihnen zu gedenken.

    In LA haben langjährige Aktivisten und Porters Familie mehrere Mahnwachen und Proteste organisiert. Bei der wöchentlichen Sitzung der Polizeikommission von LA am Dienstag verurteilten die Redner nacheinander Porters Tod und forderten die Verantwortlichen in LA auf, schnell zu handeln.

    „Wann werden wir Anklage gegen diesen Mörder erheben? Wann wird er namentlich genannt? Wann wird er verhaftet?“, sagte Jsané Tyler, Porters Cousine. Sie stellte die Frage, ob der ICE-Beamte einem Alkoholtest unterzogen oder gezwungen worden sei, seine Dienstwaffe abzugeben, und ob er irgendwelche Maßnahmen ergriffen habe, um Hilfe zu leisten. Bei der Erschießung von Good zeigten Videos von Zeugen, wie Beamte die Umstehenden blockierten, die versuchten, medizinische Hilfe zu leisten.

    „Das ist systemisch. Wann wird unserem Leben endlich Wert beigemessen?“, fuhr Tyler fort, die Teil von #BlackLivesMatter LA ist. „ Als Organisatorin hätte ich nie gedacht, dass ich einmal hier stehen würde, um für eines meiner Familienmitglieder einzutreten ... Ich bitte euch dringend, unabhängig von einer Intervention der Bundesbehörden, uns wirklich zu helfen, seiner Familie zu helfen, unserer Gemeinschaft zu helfen, Gerechtigkeit zu erlangen.“

    Dr. Melina Abdullah, Mitbegründerin von Black Lives Matter LA, die Porters Familie unterstützt, sagte, dass sie nicht nur die Verhaftung und Strafverfolgung des ICE-Beamten fordern, sondern „auch ein Ende der #Rufmordkampagne gegen Keith. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige ... Es ist ekelhaft, wie das DHS über ihn redet.“

    Halpern, Palacios' Anwalt, sagte am Freitag am Telefon, dass sein Mandant „sich selbst und die Community verteidigt“ habe, und wiederholte die Behauptungen der ICE, dass Porter auf den Beamten geschossen habe. Palacios' Name wurde zuerst von der LA Times veröffentlicht.

    Die LAPD lehnte es ab, sich zu seiner Identifizierung zu äußern.

    „Eine wunderbare Seele“

    US-Strafverfolgungsbehörden stehen seit langem in der Kritik, weil sie Menschen, die von Polizisten getötet wurden, dämonisieren und Fehlinformationen über sie verbreiten. Aktivisten aus LA argumentierten, das DHS sei besonders unzuverlässig, und verwiesen auf dessen Darstellung der Tötung von Good, die der Bürgermeister von #Minneapolis als „Bullshit“ bezeichnete und die der Gouverneur des Bundesstaates als „Propaganda“ bezeichnete. Das DHS ist auch in die Kritik geraten, weil es behauptet, ICE-Beamte seien häufig „Angriffen“ ausgesetzt. Gerichtsakten, die die LA Times im letzten Jahr geprüft hat, zeigen, dass es in vielen Fällen von angeblichen Angriffen zu keinen Verletzungen der Beamten kam und die #Strafverfolgung immer wieder mit Einstellungen und Freisprüchen endete.

    „Wir können den Informationen, die uns von Stellen, die ICE-Beamte vertreten, gegeben werden, nicht trauen, weil sie nicht wahrheitsgemäß sind“, sagte Eunisses Hernandez, ein Mitglied des Stadtrats von LA, das Porters Familie am Montag unterstützt hat. „Als es letztes Jahr zu Protesten kam, sagte die Bundesregierung, Los Angeles würde in Flammen stehen. Das war nicht der Fall.“

    Hernandez forderte mehr Transparenz: „Wir müssen wissen, wer diese Leute in unseren Nachbarschaften sind, die Menschen das Leben nehmen. Dieser Bundesbeamte könnte immer noch an Razzien in meinem Bezirk beteiligt sein.“

    Das DHS hat auf detaillierte Fragen zu dem Fall und die Kritik der Befürworter nicht geantwortet und am Freitag nicht sofort auf Anfragen zur Identität des Beamten reagiert.

    Greg Risling, ein Sprecher der #Staatsanwaltschaft von LA, sagte am Donnerstag in einer E-Mail, dass seine Behörde auf den Vorfall reagiert habe und den Fall untersuche und dass die Staatsanwälte „alle durch die Ermittlungen offenbarten Beweise prüfen würden, um festzustellen, ob der Polizeibeamte rechtmäßig gehandelt hat oder nicht“. Am Freitag lehnte er es ab, sich zur Identität des Beamten zu äußern.

    Hernandez brachte Porters Mutter, Franceola Armstrong, letzte Woche zu einer Stadtratssitzung mit, wo Armstrong sich daran erinnerte, wie ihr Sohn sie jeden Morgen angerufen hatte, um ihr „Ich liebe dich“ zu sagen. „Keith Porter war ein wunderbarer Mensch. Er hatte ein großes Herz“, sagte die Mutter.

    Turner, ein langjähriger Freund der Familie Porter, sagte, es sei schmerzhaft zu sehen, wie Beamte „seinen Ruf beschmutzen“, und dass man sich an ihn wegen seiner fröhlichen Art erinnern sollte: „Er liebte es, andere zum Lächeln zu bringen.“

    Adrian Metoyer III, ein Filmemacher aus Los Angeles, sagte, er und Porter, der den Spitznamen „Pooter“ trug, seien seit ihrer Begegnung als Teenager im Jahr 1996 beste Freunde gewesen und hätten sich über den Sport angefreundet: „Pooter war witzig, ein Scherzkeks, die Seele jeder Party.“ Der heute 45-jährige Metoyer war in seinen 20ern Pflegevater für Teenager und erinnerte sich an Porters Unterstützung: „Er war mein Stellvertreter, mein Mann für alle Fälle, der mir bei der Betreuung half. Er war immer da, um anderen zu helfen.“

    In jüngerer Zeit hatte Porter mehrere Jobs, unter anderem als Betreuer für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, während er bei Home Depot angestellt war, sagte Metoyer.

    Und er war ein stolzer „Mädchenvater“, fügte Metoyer hinzu; er zeigte Aufnahmen eines Interviews, das er 2022 mit Porter gedreht hatte und in dem dieser über sein Leben reflektierte. „Ich habe zwei wunderschöne kleine Mädchen und ich werde sie so erziehen, wie es sich gehört“, sagt Porter in den Aufnahmen, während er ein Dodgers-Shirt trägt. „Ich bete. Ich rede mit Gott. Ich rede mit meiner Familie. Denn letztendlich ist das alles, was ich wirklich habe. Aber ich fühle mich reich ... Es wird schwer sein, mich zu brechen, denn ich habe einen starken Willen und bin mit viel Liebe aufgewachsen.“

    • Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2026 aktualisiert, um die Bestätigung des Namens des ICE-Beamten und die Stellungnahme seines Anwalts aufzunehmen.

    Quelle: The Guardian: "Family of man killed by off-duty ICE agent in LA demands charges: ‘The ache will never go away’" von Sam Levin Los Angeles, 16. Januar 2026

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]#LosAngeles #keithporter #SayTheirNames #Poizeigewalt #ICE #ICE #ICEisMurder #MurderedByICE #KeithPorter #ReneeNicoleGood #AlexPretti #silveriovillegasgonzalez

  37. Die Familie eines Mannes, der in LA von einem ICE-Beamten außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordert eine Anklage: „Der Schmerz wird nie vergehen“

    Nach dem Tod von Renee Good in Minneapolis werden die Rufe nach einer Aufklärung der Schüsse auf Keith Porter Jr. an Silvester immer lauter

    Die Familie und Freunde eines Mannes aus Los Angeles, der während der Feiertage von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordern die lokalen Behörden auf, den Bundesbeamten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Keith Porter Jr., ein 43-jähriger Vater von zwei Kindern, wurde laut Angaben von Behörden in LA und Bundesbehörden in der Silvesternacht vor seinem Wohnkomplex von einem ICE-Beamten tödlich erschossen. Ein Sprecher der Polizei von LA (LAPD) sagte nach dem Vorfall, dass Porter Schüsse in die Luft abgegeben habe. Ein Sprecher des US-#Heimatschutzministeriums (DHS) meinte, der ICE-Beamte, der nicht im Dienst war, sei „gezwungen gewesen, seine Waffe zur Verteidigung einzusetzen”, als er auf einen „aktiven Schützen” reagierte.

    Vieles über den Vorfall ist noch unklar. Es gibt keine Aufnahmen von der Schießerei. Porters Familie und lokale Aktivisten haben argumentiert, dass Porter entgegen der Darstellung der Ereignisse durch das #DHS niemanden bedroht habe und das neue Jahr gefeiert habe. Jamal Tooson, ein Anwalt aus Los Angeles, der Porters Familie vertritt, sagte, Porters Handlungen hätten möglicherweise eine Festnahme oder eine Vorladung durch die #LAPD gerechtfertigt, aber der ICE-Beamte, der nicht mit lokalen #Strafverfolgungsaufgaben betraut war, habe ihn stattdessen „zum Tode verurteilt”.

    Aktivisten, lokale Politiker und einige Prominente haben sich gegen die Tötung von Porter zusammengetan, wobei viele von ihnen zunehmend Bedenken über die aggressiven Razzien und gewalttätigen Taktiken der ICE in Städten im ganzen Land äußern. Und die Bisherige Bilanz des DHS, falsche und verzerrte Behauptungen über Personen aufzustellen, die sie der Begehung von Straftaten und Gewalt beschuldigt haben, hat die Befürchtung geschürt, dass man der Regierung keine wahrheitsgemäße Darstellung von Porters Tod zutrauen kann.

    Diese Befürchtungen haben sich nach der tödlichen Schießerei eines ICE-Beamten auf Renèe Nicole Good in Minneapolis letzte Woche noch verstärkt. Goods Tod löste landesweite Proteste aus, wobei das DHS sie ohne Beweise als „inländische #Terroristin“ bezeichnete und Donald #Trump darauf bestand, dass der Beamte, Jonathan Ross, in Notwehr geschossen habe, als #Good ihn mit ihrem Auto „überfuhr“. Aufnahmen zeigen jedoch, dass ihr Auto sich von dem Beamten entfernte, als er auf sie schoss, und dass er während der Begegnung nicht aus dem Gleichgewicht geriet oder verletzt zu sein schien.

    Organisatoren gegen #Polizeibrutalität, darunter Black Lives Matter Los Angeles, mobilisierten Gemeindemitglieder, um am Dienstag bei einer Sitzung der Polizeikommission von LA auszusagen und forderten die #LAPD auf, den Namen des ICE-Beamten, der Porter erschossen hat, bekannt zu geben und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

    „Ich bin untröstlich und ich weiß, dass dieser Schmerz nie vergehen wird“, sagte Wanda Turner, eine langjährige Freundin von Porters Familie, die sich selbst als seine zweite Mutter betrachtete, in einem Interview. „Der Beamte muss sich stellen und das Richtige tun. Ich will, dass er angeklagt wird. Selbst wenn er dachte, dass Keith etwas Unrechtes getan hat, war es nicht seine Aufgabe, ihn einfach zu erschießen und zu töten.“

    Am späten Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung dieses Artikels, bestätigte Stacie Halpern, eine Strafverteidigerin, dass sie den ICE-Beamten vertritt, der Porter erschossen hat, und gab seinen Namen als Brian #Palacios bekannt.

    Sie sagte, Palacios' Schüsse auf Porter seien rechtmäßig und aus Notwehr erfolgt.

    „Helfen Sie unserer Gemeinde, Gerechtigkeit zu erlangen“

    Die Schüsse auf Porter, der zwei Töchter im Alter von 10 und 20 Jahren hinterlässt, wurden nicht von einer Kamera aufgezeichnet, und die lokalen und bundesstaatlichen Behörden haben nur sehr wenige Details über die laufenden Ermittlungen oder darüber, was ihrer Meinung nach zwischen den beiden Männern passiert ist, bekannt gegeben.

    Die LAPD sagte in einer Erklärung, dass ihre Beamten gegen 22:40 Uhr auf Notrufe aus dem Wohnkomplex im Stadtteil #Northridge in #LosAngeles reagiert und Porter „auf dem Boden liegend“ gefunden hätten. Kurz darauf wurde er für tot erklärt. Die LAPD sagte, der ICE-Beamte habe Porter „konfrontiert“, lehnte es aber ab, weitere Fragen zu dem Vorfall zu beantworten.

    Die ICE sagte in einer Erklärung, dass ihr Beamter in dem Wohnkomplex wohnte und sich mit Porter „ein Feuergefecht geliefert” habe. „Zum Glück wurde unser mutiger Beamter bei der Verteidigung seiner Gemeinde nicht verletzt”, hieß es in der Erklärung.

    Tooson, der Anwalt der Familie, hat gesagt, dass Porter möglicherweise „Feuerwerksschüsse” abgegeben habe, um das neue Jahr einzuläuten, und gegenüber der LA Times erklärt, dass er glaube, dass mehrere Personen in die Luft geschossen hätten. Er sagte auch, ein Zeuge habe ausgesagt, er habe nicht gehört, dass sich der ICE-Beamte als Polizist zu erkennen gegeben habe.

    Tooson sagte Reportern, er glaube nicht, dass es zu einem „Schusswechsel“ zwischen Porter und dem Beamten gekommen sei, und wies darauf hin, dass es „an bestätigenden Zeugen und Beweisen mangele, wie beispielsweise Patronenhülsen, die darauf hindeuten, dass Porter auf den Beamten geschossen habe“.

    Die Empörung über die Tötung von Porter hat in den letzten Tagen zugenommen. Demonstranten hielten Schilder mit den Gesichtern von Porter und Good hoch, auf denen „Murdered by ICE“ (Von der ICE ermordet) stand, und Prominente bei den Golden Globe Awards am Sonntag trugen Anstecker mit den Aufschriften „ICE Out“ und „Be Good“, um ihnen zu gedenken.

    In LA haben langjährige Aktivisten und Porters Familie mehrere Mahnwachen und Proteste organisiert. Bei der wöchentlichen Sitzung der Polizeikommission von LA am Dienstag verurteilten die Redner nacheinander Porters Tod und forderten die Verantwortlichen in LA auf, schnell zu handeln.

    „Wann werden wir Anklage gegen diesen Mörder erheben? Wann wird er namentlich genannt? Wann wird er verhaftet?“, sagte Jsané Tyler, Porters Cousine. Sie stellte die Frage, ob der ICE-Beamte einem Alkoholtest unterzogen oder gezwungen worden sei, seine Dienstwaffe abzugeben, und ob er irgendwelche Maßnahmen ergriffen habe, um Hilfe zu leisten. Bei der Erschießung von Good zeigten Videos von Zeugen, wie Beamte die Umstehenden blockierten, die versuchten, medizinische Hilfe zu leisten.

    „Das ist systemisch. Wann wird unserem Leben endlich Wert beigemessen?“, fuhr Tyler fort, die Teil von #BlackLivesMatter LA ist. „ Als Organisatorin hätte ich nie gedacht, dass ich einmal hier stehen würde, um für eines meiner Familienmitglieder einzutreten ... Ich bitte euch dringend, unabhängig von einer Intervention der Bundesbehörden, uns wirklich zu helfen, seiner Familie zu helfen, unserer Gemeinschaft zu helfen, Gerechtigkeit zu erlangen.“

    Dr. Melina Abdullah, Mitbegründerin von Black Lives Matter LA, die Porters Familie unterstützt, sagte, dass sie nicht nur die Verhaftung und Strafverfolgung des ICE-Beamten fordern, sondern „auch ein Ende der #Rufmordkampagne gegen Keith. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige ... Es ist ekelhaft, wie das DHS über ihn redet.“

    Halpern, Palacios' Anwalt, sagte am Freitag am Telefon, dass sein Mandant „sich selbst und die Community verteidigt“ habe, und wiederholte die Behauptungen der ICE, dass Porter auf den Beamten geschossen habe. Palacios' Name wurde zuerst von der LA Times veröffentlicht.

    Die LAPD lehnte es ab, sich zu seiner Identifizierung zu äußern.

    „Eine wunderbare Seele“

    US-Strafverfolgungsbehörden stehen seit langem in der Kritik, weil sie Menschen, die von Polizisten getötet wurden, dämonisieren und Fehlinformationen über sie verbreiten. Aktivisten aus LA argumentierten, das DHS sei besonders unzuverlässig, und verwiesen auf dessen Darstellung der Tötung von Good, die der Bürgermeister von #Minneapolis als „Bullshit“ bezeichnete und die der Gouverneur des Bundesstaates als „Propaganda“ bezeichnete. Das DHS ist auch in die Kritik geraten, weil es behauptet, ICE-Beamte seien häufig „Angriffen“ ausgesetzt. Gerichtsakten, die die LA Times im letzten Jahr geprüft hat, zeigen, dass es in vielen Fällen von angeblichen Angriffen zu keinen Verletzungen der Beamten kam und die #Strafverfolgung immer wieder mit Einstellungen und Freisprüchen endete.

    „Wir können den Informationen, die uns von Stellen, die ICE-Beamte vertreten, gegeben werden, nicht trauen, weil sie nicht wahrheitsgemäß sind“, sagte Eunisses Hernandez, ein Mitglied des Stadtrats von LA, das Porters Familie am Montag unterstützt hat. „Als es letztes Jahr zu Protesten kam, sagte die Bundesregierung, Los Angeles würde in Flammen stehen. Das war nicht der Fall.“

    Hernandez forderte mehr Transparenz: „Wir müssen wissen, wer diese Leute in unseren Nachbarschaften sind, die Menschen das Leben nehmen. Dieser Bundesbeamte könnte immer noch an Razzien in meinem Bezirk beteiligt sein.“

    Das DHS hat auf detaillierte Fragen zu dem Fall und die Kritik der Befürworter nicht geantwortet und am Freitag nicht sofort auf Anfragen zur Identität des Beamten reagiert.

    Greg Risling, ein Sprecher der #Staatsanwaltschaft von LA, sagte am Donnerstag in einer E-Mail, dass seine Behörde auf den Vorfall reagiert habe und den Fall untersuche und dass die Staatsanwälte „alle durch die Ermittlungen offenbarten Beweise prüfen würden, um festzustellen, ob der Polizeibeamte rechtmäßig gehandelt hat oder nicht“. Am Freitag lehnte er es ab, sich zur Identität des Beamten zu äußern.

    Hernandez brachte Porters Mutter, Franceola Armstrong, letzte Woche zu einer Stadtratssitzung mit, wo Armstrong sich daran erinnerte, wie ihr Sohn sie jeden Morgen angerufen hatte, um ihr „Ich liebe dich“ zu sagen. „Keith Porter war ein wunderbarer Mensch. Er hatte ein großes Herz“, sagte die Mutter.

    Turner, ein langjähriger Freund der Familie Porter, sagte, es sei schmerzhaft zu sehen, wie Beamte „seinen Ruf beschmutzen“, und dass man sich an ihn wegen seiner fröhlichen Art erinnern sollte: „Er liebte es, andere zum Lächeln zu bringen.“

    Adrian Metoyer III, ein Filmemacher aus Los Angeles, sagte, er und Porter, der den Spitznamen „Pooter“ trug, seien seit ihrer Begegnung als Teenager im Jahr 1996 beste Freunde gewesen und hätten sich über den Sport angefreundet: „Pooter war witzig, ein Scherzkeks, die Seele jeder Party.“ Der heute 45-jährige Metoyer war in seinen 20ern Pflegevater für Teenager und erinnerte sich an Porters Unterstützung: „Er war mein Stellvertreter, mein Mann für alle Fälle, der mir bei der Betreuung half. Er war immer da, um anderen zu helfen.“

    In jüngerer Zeit hatte Porter mehrere Jobs, unter anderem als Betreuer für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, während er bei Home Depot angestellt war, sagte Metoyer.

    Und er war ein stolzer „Mädchenvater“, fügte Metoyer hinzu; er zeigte Aufnahmen eines Interviews, das er 2022 mit Porter gedreht hatte und in dem dieser über sein Leben reflektierte. „Ich habe zwei wunderschöne kleine Mädchen und ich werde sie so erziehen, wie es sich gehört“, sagt Porter in den Aufnahmen, während er ein Dodgers-Shirt trägt. „Ich bete. Ich rede mit Gott. Ich rede mit meiner Familie. Denn letztendlich ist das alles, was ich wirklich habe. Aber ich fühle mich reich ... Es wird schwer sein, mich zu brechen, denn ich habe einen starken Willen und bin mit viel Liebe aufgewachsen.“

    • Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2026 aktualisiert, um die Bestätigung des Namens des ICE-Beamten und die Stellungnahme seines Anwalts aufzunehmen.

    Quelle: The Guardian: "Family of man killed by off-duty ICE agent in LA demands charges: ‘The ache will never go away’" von Sam Levin Los Angeles, 16. Januar 2026

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]#LosAngeles #keithporter #SayTheirNames #Poizeigewalt #ICE #ICE #ICEisMurder #MurderedByICE #KeithPorter #ReneeNicoleGood #AlexPretti #silveriovillegasgonzalez

  38. Die Familie eines Mannes, der in LA von einem ICE-Beamten außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordert eine Anklage: „Der Schmerz wird nie vergehen“

    Nach dem Tod von Renee Good in Minneapolis werden die Rufe nach einer Aufklärung der Schüsse auf Keith Porter Jr. an Silvester immer lauter

    Die Familie und Freunde eines Mannes aus Los Angeles, der während der Feiertage von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordern die lokalen Behörden auf, den Bundesbeamten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Keith Porter Jr., ein 43-jähriger Vater von zwei Kindern, wurde laut Angaben von Behörden in LA und Bundesbehörden in der Silvesternacht vor seinem Wohnkomplex von einem ICE-Beamten tödlich erschossen. Ein Sprecher der Polizei von LA (LAPD) sagte nach dem Vorfall, dass Porter Schüsse in die Luft abgegeben habe. Ein Sprecher des US-#Heimatschutzministeriums (DHS) meinte, der ICE-Beamte, der nicht im Dienst war, sei „gezwungen gewesen, seine Waffe zur Verteidigung einzusetzen”, als er auf einen „aktiven Schützen” reagierte.

    Vieles über den Vorfall ist noch unklar. Es gibt keine Aufnahmen von der Schießerei. Porters Familie und lokale Aktivisten haben argumentiert, dass Porter entgegen der Darstellung der Ereignisse durch das #DHS niemanden bedroht habe und das neue Jahr gefeiert habe. Jamal Tooson, ein Anwalt aus Los Angeles, der Porters Familie vertritt, sagte, Porters Handlungen hätten möglicherweise eine Festnahme oder eine Vorladung durch die #LAPD gerechtfertigt, aber der ICE-Beamte, der nicht mit lokalen #Strafverfolgungsaufgaben betraut war, habe ihn stattdessen „zum Tode verurteilt”.

    Aktivisten, lokale Politiker und einige Prominente haben sich gegen die Tötung von Porter zusammengetan, wobei viele von ihnen zunehmend Bedenken über die aggressiven Razzien und gewalttätigen Taktiken der ICE in Städten im ganzen Land äußern. Und die Bisherige Bilanz des DHS, falsche und verzerrte Behauptungen über Personen aufzustellen, die sie der Begehung von Straftaten und Gewalt beschuldigt haben, hat die Befürchtung geschürt, dass man der Regierung keine wahrheitsgemäße Darstellung von Porters Tod zutrauen kann.

    Diese Befürchtungen haben sich nach der tödlichen Schießerei eines ICE-Beamten auf Renèe Nicole Good in Minneapolis letzte Woche noch verstärkt. Goods Tod löste landesweite Proteste aus, wobei das DHS sie ohne Beweise als „inländische #Terroristin“ bezeichnete und Donald #Trump darauf bestand, dass der Beamte, Jonathan Ross, in Notwehr geschossen habe, als #Good ihn mit ihrem Auto „überfuhr“. Aufnahmen zeigen jedoch, dass ihr Auto sich von dem Beamten entfernte, als er auf sie schoss, und dass er während der Begegnung nicht aus dem Gleichgewicht geriet oder verletzt zu sein schien.

    Organisatoren gegen #Polizeibrutalität, darunter Black Lives Matter Los Angeles, mobilisierten Gemeindemitglieder, um am Dienstag bei einer Sitzung der Polizeikommission von LA auszusagen und forderten die #LAPD auf, den Namen des ICE-Beamten, der Porter erschossen hat, bekannt zu geben und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

    „Ich bin untröstlich und ich weiß, dass dieser Schmerz nie vergehen wird“, sagte Wanda Turner, eine langjährige Freundin von Porters Familie, die sich selbst als seine zweite Mutter betrachtete, in einem Interview. „Der Beamte muss sich stellen und das Richtige tun. Ich will, dass er angeklagt wird. Selbst wenn er dachte, dass Keith etwas Unrechtes getan hat, war es nicht seine Aufgabe, ihn einfach zu erschießen und zu töten.“

    Am späten Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung dieses Artikels, bestätigte Stacie Halpern, eine Strafverteidigerin, dass sie den ICE-Beamten vertritt, der Porter erschossen hat, und gab seinen Namen als Brian #Palacios bekannt.

    Sie sagte, Palacios' Schüsse auf Porter seien rechtmäßig und aus Notwehr erfolgt.

    „Helfen Sie unserer Gemeinde, Gerechtigkeit zu erlangen“

    Die Schüsse auf Porter, der zwei Töchter im Alter von 10 und 20 Jahren hinterlässt, wurden nicht von einer Kamera aufgezeichnet, und die lokalen und bundesstaatlichen Behörden haben nur sehr wenige Details über die laufenden Ermittlungen oder darüber, was ihrer Meinung nach zwischen den beiden Männern passiert ist, bekannt gegeben.

    Die LAPD sagte in einer Erklärung, dass ihre Beamten gegen 22:40 Uhr auf Notrufe aus dem Wohnkomplex im Stadtteil #Northridge in #LosAngeles reagiert und Porter „auf dem Boden liegend“ gefunden hätten. Kurz darauf wurde er für tot erklärt. Die LAPD sagte, der ICE-Beamte habe Porter „konfrontiert“, lehnte es aber ab, weitere Fragen zu dem Vorfall zu beantworten.

    Die ICE sagte in einer Erklärung, dass ihr Beamter in dem Wohnkomplex wohnte und sich mit Porter „ein Feuergefecht geliefert” habe. „Zum Glück wurde unser mutiger Beamter bei der Verteidigung seiner Gemeinde nicht verletzt”, hieß es in der Erklärung.

    Tooson, der Anwalt der Familie, hat gesagt, dass Porter möglicherweise „Feuerwerksschüsse” abgegeben habe, um das neue Jahr einzuläuten, und gegenüber der LA Times erklärt, dass er glaube, dass mehrere Personen in die Luft geschossen hätten. Er sagte auch, ein Zeuge habe ausgesagt, er habe nicht gehört, dass sich der ICE-Beamte als Polizist zu erkennen gegeben habe.

    Tooson sagte Reportern, er glaube nicht, dass es zu einem „Schusswechsel“ zwischen Porter und dem Beamten gekommen sei, und wies darauf hin, dass es „an bestätigenden Zeugen und Beweisen mangele, wie beispielsweise Patronenhülsen, die darauf hindeuten, dass Porter auf den Beamten geschossen habe“.

    Die Empörung über die Tötung von Porter hat in den letzten Tagen zugenommen. Demonstranten hielten Schilder mit den Gesichtern von Porter und Good hoch, auf denen „Murdered by ICE“ (Von der ICE ermordet) stand, und Prominente bei den Golden Globe Awards am Sonntag trugen Anstecker mit den Aufschriften „ICE Out“ und „Be Good“, um ihnen zu gedenken.

    In LA haben langjährige Aktivisten und Porters Familie mehrere Mahnwachen und Proteste organisiert. Bei der wöchentlichen Sitzung der Polizeikommission von LA am Dienstag verurteilten die Redner nacheinander Porters Tod und forderten die Verantwortlichen in LA auf, schnell zu handeln.

    „Wann werden wir Anklage gegen diesen Mörder erheben? Wann wird er namentlich genannt? Wann wird er verhaftet?“, sagte Jsané Tyler, Porters Cousine. Sie stellte die Frage, ob der ICE-Beamte einem Alkoholtest unterzogen oder gezwungen worden sei, seine Dienstwaffe abzugeben, und ob er irgendwelche Maßnahmen ergriffen habe, um Hilfe zu leisten. Bei der Erschießung von Good zeigten Videos von Zeugen, wie Beamte die Umstehenden blockierten, die versuchten, medizinische Hilfe zu leisten.

    „Das ist systemisch. Wann wird unserem Leben endlich Wert beigemessen?“, fuhr Tyler fort, die Teil von #BlackLivesMatter LA ist. „ Als Organisatorin hätte ich nie gedacht, dass ich einmal hier stehen würde, um für eines meiner Familienmitglieder einzutreten ... Ich bitte euch dringend, unabhängig von einer Intervention der Bundesbehörden, uns wirklich zu helfen, seiner Familie zu helfen, unserer Gemeinschaft zu helfen, Gerechtigkeit zu erlangen.“

    Dr. Melina Abdullah, Mitbegründerin von Black Lives Matter LA, die Porters Familie unterstützt, sagte, dass sie nicht nur die Verhaftung und Strafverfolgung des ICE-Beamten fordern, sondern „auch ein Ende der #Rufmordkampagne gegen Keith. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige ... Es ist ekelhaft, wie das DHS über ihn redet.“

    Halpern, Palacios' Anwalt, sagte am Freitag am Telefon, dass sein Mandant „sich selbst und die Community verteidigt“ habe, und wiederholte die Behauptungen der ICE, dass Porter auf den Beamten geschossen habe. Palacios' Name wurde zuerst von der LA Times veröffentlicht.

    Die LAPD lehnte es ab, sich zu seiner Identifizierung zu äußern.

    „Eine wunderbare Seele“

    US-Strafverfolgungsbehörden stehen seit langem in der Kritik, weil sie Menschen, die von Polizisten getötet wurden, dämonisieren und Fehlinformationen über sie verbreiten. Aktivisten aus LA argumentierten, das DHS sei besonders unzuverlässig, und verwiesen auf dessen Darstellung der Tötung von Good, die der Bürgermeister von #Minneapolis als „Bullshit“ bezeichnete und die der Gouverneur des Bundesstaates als „Propaganda“ bezeichnete. Das DHS ist auch in die Kritik geraten, weil es behauptet, ICE-Beamte seien häufig „Angriffen“ ausgesetzt. Gerichtsakten, die die LA Times im letzten Jahr geprüft hat, zeigen, dass es in vielen Fällen von angeblichen Angriffen zu keinen Verletzungen der Beamten kam und die #Strafverfolgung immer wieder mit Einstellungen und Freisprüchen endete.

    „Wir können den Informationen, die uns von Stellen, die ICE-Beamte vertreten, gegeben werden, nicht trauen, weil sie nicht wahrheitsgemäß sind“, sagte Eunisses Hernandez, ein Mitglied des Stadtrats von LA, das Porters Familie am Montag unterstützt hat. „Als es letztes Jahr zu Protesten kam, sagte die Bundesregierung, Los Angeles würde in Flammen stehen. Das war nicht der Fall.“

    Hernandez forderte mehr Transparenz: „Wir müssen wissen, wer diese Leute in unseren Nachbarschaften sind, die Menschen das Leben nehmen. Dieser Bundesbeamte könnte immer noch an Razzien in meinem Bezirk beteiligt sein.“

    Das DHS hat auf detaillierte Fragen zu dem Fall und die Kritik der Befürworter nicht geantwortet und am Freitag nicht sofort auf Anfragen zur Identität des Beamten reagiert.

    Greg Risling, ein Sprecher der #Staatsanwaltschaft von LA, sagte am Donnerstag in einer E-Mail, dass seine Behörde auf den Vorfall reagiert habe und den Fall untersuche und dass die Staatsanwälte „alle durch die Ermittlungen offenbarten Beweise prüfen würden, um festzustellen, ob der Polizeibeamte rechtmäßig gehandelt hat oder nicht“. Am Freitag lehnte er es ab, sich zur Identität des Beamten zu äußern.

    Hernandez brachte Porters Mutter, Franceola Armstrong, letzte Woche zu einer Stadtratssitzung mit, wo Armstrong sich daran erinnerte, wie ihr Sohn sie jeden Morgen angerufen hatte, um ihr „Ich liebe dich“ zu sagen. „Keith Porter war ein wunderbarer Mensch. Er hatte ein großes Herz“, sagte die Mutter.

    Turner, ein langjähriger Freund der Familie Porter, sagte, es sei schmerzhaft zu sehen, wie Beamte „seinen Ruf beschmutzen“, und dass man sich an ihn wegen seiner fröhlichen Art erinnern sollte: „Er liebte es, andere zum Lächeln zu bringen.“

    Adrian Metoyer III, ein Filmemacher aus Los Angeles, sagte, er und Porter, der den Spitznamen „Pooter“ trug, seien seit ihrer Begegnung als Teenager im Jahr 1996 beste Freunde gewesen und hätten sich über den Sport angefreundet: „Pooter war witzig, ein Scherzkeks, die Seele jeder Party.“ Der heute 45-jährige Metoyer war in seinen 20ern Pflegevater für Teenager und erinnerte sich an Porters Unterstützung: „Er war mein Stellvertreter, mein Mann für alle Fälle, der mir bei der Betreuung half. Er war immer da, um anderen zu helfen.“

    In jüngerer Zeit hatte Porter mehrere Jobs, unter anderem als Betreuer für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, während er bei Home Depot angestellt war, sagte Metoyer.

    Und er war ein stolzer „Mädchenvater“, fügte Metoyer hinzu; er zeigte Aufnahmen eines Interviews, das er 2022 mit Porter gedreht hatte und in dem dieser über sein Leben reflektierte. „Ich habe zwei wunderschöne kleine Mädchen und ich werde sie so erziehen, wie es sich gehört“, sagt Porter in den Aufnahmen, während er ein Dodgers-Shirt trägt. „Ich bete. Ich rede mit Gott. Ich rede mit meiner Familie. Denn letztendlich ist das alles, was ich wirklich habe. Aber ich fühle mich reich ... Es wird schwer sein, mich zu brechen, denn ich habe einen starken Willen und bin mit viel Liebe aufgewachsen.“

    • Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2026 aktualisiert, um die Bestätigung des Namens des ICE-Beamten und die Stellungnahme seines Anwalts aufzunehmen.

    Quelle: The Guardian: "Family of man killed by off-duty ICE agent in LA demands charges: ‘The ache will never go away’" von Sam Levin Los Angeles, 16. Januar 2026

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]#LosAngeles #keithporter #SayTheirNames #Poizeigewalt #ICE #ICE #ICEisMurder #MurderedByICE #KeithPorter #ReneeNicoleGood #AlexPretti #silveriovillegasgonzalez

  39. Die Familie eines Mannes, der in LA von einem ICE-Beamten außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordert eine Anklage: „Der Schmerz wird nie vergehen“

    Nach dem Tod von Renee Good in Minneapolis werden die Rufe nach einer Aufklärung der Schüsse auf Keith Porter Jr. an Silvester immer lauter

    Die Familie und Freunde eines Mannes aus Los Angeles, der während der Feiertage von einem Beamten der US-Einwanderungs- und Zollbehörde (Immigration and Customs Enforcement, ICE) außerhalb seines Dienstes getötet wurde, fordern die lokalen Behörden auf, den Bundesbeamten festzunehmen und strafrechtlich zu verfolgen.

    Keith Porter Jr., ein 43-jähriger Vater von zwei Kindern, wurde laut Angaben von Behörden in LA und Bundesbehörden in der Silvesternacht vor seinem Wohnkomplex von einem ICE-Beamten tödlich erschossen. Ein Sprecher der Polizei von LA (LAPD) sagte nach dem Vorfall, dass Porter Schüsse in die Luft abgegeben habe. Ein Sprecher des US-#Heimatschutzministeriums (DHS) meinte, der ICE-Beamte, der nicht im Dienst war, sei „gezwungen gewesen, seine Waffe zur Verteidigung einzusetzen”, als er auf einen „aktiven Schützen” reagierte.

    Vieles über den Vorfall ist noch unklar. Es gibt keine Aufnahmen von der Schießerei. Porters Familie und lokale Aktivisten haben argumentiert, dass Porter entgegen der Darstellung der Ereignisse durch das #DHS niemanden bedroht habe und das neue Jahr gefeiert habe. Jamal Tooson, ein Anwalt aus Los Angeles, der Porters Familie vertritt, sagte, Porters Handlungen hätten möglicherweise eine Festnahme oder eine Vorladung durch die #LAPD gerechtfertigt, aber der ICE-Beamte, der nicht mit lokalen #Strafverfolgungsaufgaben betraut war, habe ihn stattdessen „zum Tode verurteilt”.

    Aktivisten, lokale Politiker und einige Prominente haben sich gegen die Tötung von Porter zusammengetan, wobei viele von ihnen zunehmend Bedenken über die aggressiven Razzien und gewalttätigen Taktiken der ICE in Städten im ganzen Land äußern. Und die Bisherige Bilanz des DHS, falsche und verzerrte Behauptungen über Personen aufzustellen, die sie der Begehung von Straftaten und Gewalt beschuldigt haben, hat die Befürchtung geschürt, dass man der Regierung keine wahrheitsgemäße Darstellung von Porters Tod zutrauen kann.

    Diese Befürchtungen haben sich nach der tödlichen Schießerei eines ICE-Beamten auf Renèe Nicole Good in Minneapolis letzte Woche noch verstärkt. Goods Tod löste landesweite Proteste aus, wobei das DHS sie ohne Beweise als „inländische #Terroristin“ bezeichnete und Donald #Trump darauf bestand, dass der Beamte, Jonathan Ross, in Notwehr geschossen habe, als #Good ihn mit ihrem Auto „überfuhr“. Aufnahmen zeigen jedoch, dass ihr Auto sich von dem Beamten entfernte, als er auf sie schoss, und dass er während der Begegnung nicht aus dem Gleichgewicht geriet oder verletzt zu sein schien.

    Organisatoren gegen #Polizeibrutalität, darunter Black Lives Matter Los Angeles, mobilisierten Gemeindemitglieder, um am Dienstag bei einer Sitzung der Polizeikommission von LA auszusagen und forderten die #LAPD auf, den Namen des ICE-Beamten, der Porter erschossen hat, bekannt zu geben und strafrechtliche Schritte einzuleiten.

    „Ich bin untröstlich und ich weiß, dass dieser Schmerz nie vergehen wird“, sagte Wanda Turner, eine langjährige Freundin von Porters Familie, die sich selbst als seine zweite Mutter betrachtete, in einem Interview. „Der Beamte muss sich stellen und das Richtige tun. Ich will, dass er angeklagt wird. Selbst wenn er dachte, dass Keith etwas Unrechtes getan hat, war es nicht seine Aufgabe, ihn einfach zu erschießen und zu töten.“

    Am späten Freitagnachmittag, nach Veröffentlichung dieses Artikels, bestätigte Stacie Halpern, eine Strafverteidigerin, dass sie den ICE-Beamten vertritt, der Porter erschossen hat, und gab seinen Namen als Brian #Palacios bekannt.

    Sie sagte, Palacios' Schüsse auf Porter seien rechtmäßig und aus Notwehr erfolgt.

    „Helfen Sie unserer Gemeinde, Gerechtigkeit zu erlangen“

    Die Schüsse auf Porter, der zwei Töchter im Alter von 10 und 20 Jahren hinterlässt, wurden nicht von einer Kamera aufgezeichnet, und die lokalen und bundesstaatlichen Behörden haben nur sehr wenige Details über die laufenden Ermittlungen oder darüber, was ihrer Meinung nach zwischen den beiden Männern passiert ist, bekannt gegeben.

    Die LAPD sagte in einer Erklärung, dass ihre Beamten gegen 22:40 Uhr auf Notrufe aus dem Wohnkomplex im Stadtteil #Northridge in #LosAngeles reagiert und Porter „auf dem Boden liegend“ gefunden hätten. Kurz darauf wurde er für tot erklärt. Die LAPD sagte, der ICE-Beamte habe Porter „konfrontiert“, lehnte es aber ab, weitere Fragen zu dem Vorfall zu beantworten.

    Die ICE sagte in einer Erklärung, dass ihr Beamter in dem Wohnkomplex wohnte und sich mit Porter „ein Feuergefecht geliefert” habe. „Zum Glück wurde unser mutiger Beamter bei der Verteidigung seiner Gemeinde nicht verletzt”, hieß es in der Erklärung.

    Tooson, der Anwalt der Familie, hat gesagt, dass Porter möglicherweise „Feuerwerksschüsse” abgegeben habe, um das neue Jahr einzuläuten, und gegenüber der LA Times erklärt, dass er glaube, dass mehrere Personen in die Luft geschossen hätten. Er sagte auch, ein Zeuge habe ausgesagt, er habe nicht gehört, dass sich der ICE-Beamte als Polizist zu erkennen gegeben habe.

    Tooson sagte Reportern, er glaube nicht, dass es zu einem „Schusswechsel“ zwischen Porter und dem Beamten gekommen sei, und wies darauf hin, dass es „an bestätigenden Zeugen und Beweisen mangele, wie beispielsweise Patronenhülsen, die darauf hindeuten, dass Porter auf den Beamten geschossen habe“.

    Die Empörung über die Tötung von Porter hat in den letzten Tagen zugenommen. Demonstranten hielten Schilder mit den Gesichtern von Porter und Good hoch, auf denen „Murdered by ICE“ (Von der ICE ermordet) stand, und Prominente bei den Golden Globe Awards am Sonntag trugen Anstecker mit den Aufschriften „ICE Out“ und „Be Good“, um ihnen zu gedenken.

    In LA haben langjährige Aktivisten und Porters Familie mehrere Mahnwachen und Proteste organisiert. Bei der wöchentlichen Sitzung der Polizeikommission von LA am Dienstag verurteilten die Redner nacheinander Porters Tod und forderten die Verantwortlichen in LA auf, schnell zu handeln.

    „Wann werden wir Anklage gegen diesen Mörder erheben? Wann wird er namentlich genannt? Wann wird er verhaftet?“, sagte Jsané Tyler, Porters Cousine. Sie stellte die Frage, ob der ICE-Beamte einem Alkoholtest unterzogen oder gezwungen worden sei, seine Dienstwaffe abzugeben, und ob er irgendwelche Maßnahmen ergriffen habe, um Hilfe zu leisten. Bei der Erschießung von Good zeigten Videos von Zeugen, wie Beamte die Umstehenden blockierten, die versuchten, medizinische Hilfe zu leisten.

    „Das ist systemisch. Wann wird unserem Leben endlich Wert beigemessen?“, fuhr Tyler fort, die Teil von #BlackLivesMatter LA ist. „ Als Organisatorin hätte ich nie gedacht, dass ich einmal hier stehen würde, um für eines meiner Familienmitglieder einzutreten ... Ich bitte euch dringend, unabhängig von einer Intervention der Bundesbehörden, uns wirklich zu helfen, seiner Familie zu helfen, unserer Gemeinschaft zu helfen, Gerechtigkeit zu erlangen.“

    Dr. Melina Abdullah, Mitbegründerin von Black Lives Matter LA, die Porters Familie unterstützt, sagte, dass sie nicht nur die Verhaftung und Strafverfolgung des ICE-Beamten fordern, sondern „auch ein Ende der #Rufmordkampagne gegen Keith. Er ist das Opfer, nicht der Verdächtige ... Es ist ekelhaft, wie das DHS über ihn redet.“

    Halpern, Palacios' Anwalt, sagte am Freitag am Telefon, dass sein Mandant „sich selbst und die Community verteidigt“ habe, und wiederholte die Behauptungen der ICE, dass Porter auf den Beamten geschossen habe. Palacios' Name wurde zuerst von der LA Times veröffentlicht.

    Die LAPD lehnte es ab, sich zu seiner Identifizierung zu äußern.

    „Eine wunderbare Seele“

    US-Strafverfolgungsbehörden stehen seit langem in der Kritik, weil sie Menschen, die von Polizisten getötet wurden, dämonisieren und Fehlinformationen über sie verbreiten. Aktivisten aus LA argumentierten, das DHS sei besonders unzuverlässig, und verwiesen auf dessen Darstellung der Tötung von Good, die der Bürgermeister von #Minneapolis als „Bullshit“ bezeichnete und die der Gouverneur des Bundesstaates als „Propaganda“ bezeichnete. Das DHS ist auch in die Kritik geraten, weil es behauptet, ICE-Beamte seien häufig „Angriffen“ ausgesetzt. Gerichtsakten, die die LA Times im letzten Jahr geprüft hat, zeigen, dass es in vielen Fällen von angeblichen Angriffen zu keinen Verletzungen der Beamten kam und die #Strafverfolgung immer wieder mit Einstellungen und Freisprüchen endete.

    „Wir können den Informationen, die uns von Stellen, die ICE-Beamte vertreten, gegeben werden, nicht trauen, weil sie nicht wahrheitsgemäß sind“, sagte Eunisses Hernandez, ein Mitglied des Stadtrats von LA, das Porters Familie am Montag unterstützt hat. „Als es letztes Jahr zu Protesten kam, sagte die Bundesregierung, Los Angeles würde in Flammen stehen. Das war nicht der Fall.“

    Hernandez forderte mehr Transparenz: „Wir müssen wissen, wer diese Leute in unseren Nachbarschaften sind, die Menschen das Leben nehmen. Dieser Bundesbeamte könnte immer noch an Razzien in meinem Bezirk beteiligt sein.“

    Das DHS hat auf detaillierte Fragen zu dem Fall und die Kritik der Befürworter nicht geantwortet und am Freitag nicht sofort auf Anfragen zur Identität des Beamten reagiert.

    Greg Risling, ein Sprecher der #Staatsanwaltschaft von LA, sagte am Donnerstag in einer E-Mail, dass seine Behörde auf den Vorfall reagiert habe und den Fall untersuche und dass die Staatsanwälte „alle durch die Ermittlungen offenbarten Beweise prüfen würden, um festzustellen, ob der Polizeibeamte rechtmäßig gehandelt hat oder nicht“. Am Freitag lehnte er es ab, sich zur Identität des Beamten zu äußern.

    Hernandez brachte Porters Mutter, Franceola Armstrong, letzte Woche zu einer Stadtratssitzung mit, wo Armstrong sich daran erinnerte, wie ihr Sohn sie jeden Morgen angerufen hatte, um ihr „Ich liebe dich“ zu sagen. „Keith Porter war ein wunderbarer Mensch. Er hatte ein großes Herz“, sagte die Mutter.

    Turner, ein langjähriger Freund der Familie Porter, sagte, es sei schmerzhaft zu sehen, wie Beamte „seinen Ruf beschmutzen“, und dass man sich an ihn wegen seiner fröhlichen Art erinnern sollte: „Er liebte es, andere zum Lächeln zu bringen.“

    Adrian Metoyer III, ein Filmemacher aus Los Angeles, sagte, er und Porter, der den Spitznamen „Pooter“ trug, seien seit ihrer Begegnung als Teenager im Jahr 1996 beste Freunde gewesen und hätten sich über den Sport angefreundet: „Pooter war witzig, ein Scherzkeks, die Seele jeder Party.“ Der heute 45-jährige Metoyer war in seinen 20ern Pflegevater für Teenager und erinnerte sich an Porters Unterstützung: „Er war mein Stellvertreter, mein Mann für alle Fälle, der mir bei der Betreuung half. Er war immer da, um anderen zu helfen.“

    In jüngerer Zeit hatte Porter mehrere Jobs, unter anderem als Betreuer für Schüler mit besonderen Bedürfnissen, während er bei Home Depot angestellt war, sagte Metoyer.

    Und er war ein stolzer „Mädchenvater“, fügte Metoyer hinzu; er zeigte Aufnahmen eines Interviews, das er 2022 mit Porter gedreht hatte und in dem dieser über sein Leben reflektierte. „Ich habe zwei wunderschöne kleine Mädchen und ich werde sie so erziehen, wie es sich gehört“, sagt Porter in den Aufnahmen, während er ein Dodgers-Shirt trägt. „Ich bete. Ich rede mit Gott. Ich rede mit meiner Familie. Denn letztendlich ist das alles, was ich wirklich habe. Aber ich fühle mich reich ... Es wird schwer sein, mich zu brechen, denn ich habe einen starken Willen und bin mit viel Liebe aufgewachsen.“

    • Dieser Artikel wurde am 16. Januar 2026 aktualisiert, um die Bestätigung des Namens des ICE-Beamten und die Stellungnahme seines Anwalts aufzunehmen.

    Quelle: The Guardian: "Family of man killed by off-duty ICE agent in LA demands charges: ‘The ache will never go away’" von Sam Levin Los Angeles, 16. Januar 2026

    Übersetzung: Thomas Trueten [Nicht authorisiert]#LosAngeles #keithporter #SayTheirNames #Poizeigewalt #ICE #ICE #ICEisMurder #MurderedByICE #KeithPorter #ReneeNicoleGood #AlexPretti #silveriovillegasgonzalez

  40. I’m so disappointed with the statement by the American #Jewish Committee on the regime’s reign of terror in #Minnesota. It expresses moral equivocation on the horrifying immigration policies of this govt, and moral equivalence between masked perpetrators and peaceful protestors.

    I remember when the #AJC spoke with clarity and passion in defense of civil liberties. I hope this respected and important organization can find its footing again—soon.

    jta.org/2026/01/26/united-stat

    #Minneapolis #ICEout #crushICE #immigration #ReneeGood #AlexPretti #saytheirnames #Amerika #impeach47 #resist #Ω #donotcomply

  41. monitor #101

    Ein Mangel an allem:
    Seit Februar 2022 tagte der parlamentarische Untersuchungsausschuss zum Neukölln Komplex.

    Das heißt: 49 Sitzungen, 102 Zeug*innen und rund 300 h Sitzungszeit.

    Das Ergebnis ist nicht zufriedenstellend.

    Den kompletten Artikel könnt ihr in unserem aktuellen monitor 101 lesen:

    apabiz.de/2026/untersuchungsau

    #apabiz #rechtenterrorstoppen #SayTheirNames #lukeholland #burakbektas