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#massentourismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #massentourismus, aggregated by home.social.

  1. An der Amalfiküste wächst der Ärger über Massentourismus von Kreuzfahrtschiffen.

    Die berühmte Amalfi Coast gilt seit Jahren als eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Doch immer mehr Einwohner der Region verlieren die Geduld. In den kleinen Küstenorten herrscht an manchen Tagen regelrechtes Chaos.

    t1p.de/wqjfn

    #Amalfiküste #Italien #Kreuzfahrtschiffe #Massentourismus #Tourismus #Urlaub #Kreuzfahrt #Overtourism #Praiano #Sorrent #Kampanien #Italienurlaub #Reise #Touristen

  2. An der Amalfiküste wächst der Ärger über Massentourismus von Kreuzfahrtschiffen.

    Die berühmte Amalfi Coast gilt seit Jahren als eines der beliebtesten Reiseziele Europas. Doch immer mehr Einwohner der Region verlieren die Geduld. In den kleinen Küstenorten herrscht an manchen Tagen regelrechtes Chaos.

    t1p.de/wqjfn

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  3. Selbst #Kopenhagen, Vorzeigestadt für #Nachhaltigkeit, leidet unter #Massentourismus. Mit dem Programm #CopenPay werden Reisende belohnt, die Müll sammeln, invasive Pflanzen jäten oder umweltfreundlich unterwegs sind. #Öko-Tourismus oder #Greenwashing? Steve Przybilla hat das Programm getestet: riffreporter.de/de/umwelt/kope

  4. Die Teestand-Philosophen von Rishikesh

    Immer mehr junge Menschen in Indien merken was gespielt wird – daheim und auf der Welt. Sie weigern sich weiter mitzumachen. Doch das Ende ihrer Zufluchtsorte naht.

    Gestern war Lionel Messi im Salt Lake Stadion in Kolkata (früher Kalkutta). Doch weil unsere Politiker mit ihm andauernd Selfies machten, konnten die 60.000 Zuschauern ihn nicht sehen – die haben 5000 bis 16.000 Rupien bezahlt (etwa 50 bis 160 Euro). Da haben unsere feurigen West Bengalen vor Wut das halbe Stadion zerlegt“, sagt der 30-jährige, ehemaliger Informatiker Saga an einem Teestand auf der Basarstraße in Laxman Jhula/Rishikesh. Die anderen morgendlichen Teeliebhaber lachen. Sein Sitznachbar, der 27-jährige Programmierer Tyagi, war gestern in Delhi seinen Bruder besuchen. Die Hauptstadt Indiens hatte wieder einen Rekord in Sachen Luftverschmutzung aufgestellt, so bringt er eine weitere Neuigkeit mit: „Die Regierung plant jetzt Heißluft-Ballons mit denen die Bewohner Delhis 80 Meter in die Höhe steigen können um frische Luft zu schnappen“. Die Stadtregierun Delhis ist am Spott selber schuld. Ausgerechnet wo der alljährliche Smog seinen Höhepunkt erreicht, gaben sie die Entscheidung bekannt, eine Reihe von Heißluftballons in der Stadt aufzustellen, ohne genau zu sagen, ob es eine Touristen-Attraktion sein soll, oder eine „neue“ Idee die Luftverschmutzung zu bekämpfen.

    So frage ich den 27-Jähriger Dhawal am Tisch, was die Dorfbewohner in den Bergen über die Stadtbewohner Indiens denken. „Dass die alle schwer krank sind“, lautet seine Antwort. Während der Corona-Zeit kam Dhawal wie tausende andere junge Menschen aus einer lärmenden Stadt hierher an den noch sauberen Oberlauf des Ganges nach Rishikesh. Dhawal arbeitete am Laptop im Homeoffice und lernte, was das Leben jungen Menschen noch alles zu bieten hat, außer mit einer 60-Stunden-Arbeitswoche den Chef und die Eltern glücklich zu machen. Junge Frauen aus ganz Indien, die ebenfalls nach Rishikesh geflüchtet waren, traf er hier. Junge Yogaschülerinnen aus dem Westen. Backpackers, Künstler, Philosophen und Lebenskünstler ebenso. Aber auch Sadhus, Wandermönche, die in ihren orangen Kutten zu hunderten in den Wäldern und an den Wegen dieser „Oase der Freiheit“ auf Strauchelnde warten, um ihnen den Sinn des Lebens mit der Haschisch-Pfeife einzurauchen. Dhawal ging ihnen vor drei Jahren ins Netz. Doch sein Lebenshunger half ihm, sich loszureißen. Er wanderte durch die Berge und machte die nächste Wandlung durch: Er entdeckte die Einfachheit des alten Indiens, das Dorfleben. Nun sitzt er hier am Straßenstand beim Chai, um seine Freunde zu besuchen. „Die Dorfbewohner sind wütend. Die Regierung denkt nur an Wachstum durch Massentourismus, baut eine Straße nach der anderen, Tunnels und Staudämme für Wasserkraftwerke, während immer mehr Dörfer absinken.“ Die anderen vier jungen Menschen am Teestand nicken wissend und leicht gelangweilt. Obwohl sie alle erst während der Corona-Zeit aus entfernten Städten Indiens hier gekommen sind, wissen sie mittlerweile mehr über den Bergbundesstaat Uttarakhand, als viele Einheimische. Im Jahr 2021 sank plötzlich die Touristenstadt Joshimath ab, 200 Km nördlich von hier. Alle Medien Indiens berichteten. Doch nur wenige, dass die Wissenschaft dies schon 2006 voraus gesagt hatte.

    Uttarakhand ist Teil des Himalayas, das ein junges Gebirge ist, denn es wächst immer noch. So rät die Wissenschaft: Bitte macht da nicht noch Löcher rein. Trotzdem wurde auch unterhalb von Joshimath ein 12 Km langer Tunnel für die Röhre eines Wasserkraftwerks gebohrt.

    Andere junge Inder, die wie Dhawal das Wandern durch die Berge als eine Art Subkultur für sich entdeckt haben, berichten neben den absinkenden Dörfern auch von einer Zunahme an Erdrutschen. Während des Monsuns im Sommer regnet es mittlerweile länger und mehr.

    Auch die Anzahl der Gletscherseen nimmt durch den Klimawandel zu und die können jederzeit brechen. Dagegen gab es im letzten Winter so gut wie keinen Schnee in den Bergen. Dieses Jahr sieht es ähnlich aus.

    Plötzlich heben alle am Teestand grüßend den Arm. Der 38-jährige Parra fährt mit seinen Einkäufen auf dem Motorrad vorbei – er ist für junge, aufgeklärte Menschen einer der wenigen lokalen Helden. Nach dem Tod seines Vaters schmiss die Verwandtschaft Parra aus seinem Teestand in bester Lage und gab ihm dafür sein abseits gelegenes Vater-Haus, inklusive Stiefmutter und einen alten Büffel. In geduldiger Arbeit errichtete sich Parra im ersten Stockwerk ein kleines Cafe – jeder seiner Kunden muss erst am stinkenden Stall und dem Büffel vorbei.

    Parra ist das Recht. Zum Überleben reichen ihm Stammkunden, die ohne laute Bum-Bum Musik auskommen, das lässt ihm Zeit für seine neues Hobby: Malen und Holzschnitzereien. Sein Klasse Chai kostet nur 15 Rupien (etwa 15 Cent). Das schicke Cafe unter ihm auf der Hauptstraße nimmt 250 Rupien. Klar: 350.000 Rupien (etwa 3500 Euro) Monatsmiete müssen irgendwie hereingeholt werden. Selbst 8 m² kleine Krämerläden in Rishikesh zahlen 30.000 Rupien im Monat.

    So wundert es nicht, dass die neue Laxman-Jhula Brücke, die über den Ganges führt, schon inoffiziell für Fußfänger geöffnet wurde, obwohl sie noch eine Baustelle ist – die hiesigen Geschäftsleute sollen „finanziellen“ Druck auf die Politik ausgeübt haben. Ein Tourist aus Delhi betrat im August nachts den noch nicht frei gegebenen Teil der Brücke, fiel durch ein Loch in den Ganges und wurde nicht mehr gesehen.

    Am Teestand wird es dann wieder aktuell: „Auf unseren Flughäfen herrscht gerade Chaos und die Regierung rät, doch mal wieder mit unserer schönen Eisenbahn zu fahren“, sagt Saga, worauf alle lachen. Die Modi-Regierung hat seit 2014 mit dem Bau von 76 Flughäfen das Fliegen für die obere indische Mittelklasse gepuscht. Nun sind es insgesamt 150. Immer mehr private Airlines drängten auf den Markt. Die Billig-Airlines IndiGo begann dann einen brutalen Preiskampf, der sie zum Marktführer für Inlands-Flüge machte. Doch nun ist Indigo durch gesetzlich verkürzte Arbeitszeiten des Flugpersonals in Schwierigkeiten geraten und musste mehrere Tage täglich bis zu 300 Flüge streichen. Die Konkurrenz nutze dies, um über Nacht die Preise massiv zu erhöhen. „Da wird unsere Oberklasse aber einen Schock kriegen, wenn die mal wieder in der indischen Realität landet: Im überfüllten Zug sitz und sieht, wie der eine Nachbar einen roten Batzen Pan aus dem Fenster rotz und die anderen seine teuren Schuhe mit Erdnussschalen einsauen“, sagt Dhawal. „Und alles furzt und rülpst um die Wette.“ Wieder lachen alle. Außer Raju, der grient nur zufrieden wie immer. Er ist Maler aus Leidenschaft, also eigentlich ein hoffnungsloser Fall in einem Land wie Indien, mit einer jungen, hungrigen Bevölkerung die in den täglichen Konkurrenzkampf getrieben wurde. Aber Raju ist von Natur aus eine Mischung aus Hans im Glück und Rudi Sorglos. Auch dieses Jahr bekam er im Februar einen Großauftrag: Die kompletten Wände eines neuen Cafes für die Oberklasse in Delhi sollten im „comic-style“ bemalt werden. 500.000 Rupien auf die Hand und für die zwei monatige Arbeitsdauer Kost und Logis frei. Das reicht für das Grienen im Rest des Jahres.

    So lässt er auch die wartende Kuh auf der Basarstraße an der guten Laune teilhaben und wirft ihr ein paar Kekse zu. Gestern musste sie noch einem älteren Touristen eine Sandale klauen, und die verspeisen. Auch der Straßenhund der unter unserem Tisch liegt, bekommt von Raju ein paar Kekse. Wenn der Hund schon nicht alt wird, soll er wohl zumindest ein süßes Leben haben: entweder er stirbt an Diabetes, oder er wird von einem Leoparden geholt, die nachts aus dem nahen Wald auf die Basarstraße kommen.

    Dass der Wildbestand auch in Uttarakhand zunimmt, mag gut für den Tourismus sein, aber nicht für die Masse der lokalen Bevölkerung. Jedes Jahr sterben in Uttarakhand etwa 60 bis 70 Menschen durch Angriffe von Wildtieren wie Elefanten oder Tiger.

    Zu viele Tiere in immer weniger unberührten Wald. Zwar feiert die Modi-Regierung offiziell auch da eine Zunahme, aber dies klappte nur mit einem Trick: Sie zählt auch bewirtschaftete Plantagen als bewaldet, obwohl ihre eigenen Regularien dies verbieten . So gab es dieses Jahr auch noch ein Zunahme von Bär-Attacken: 71 alleine in den letzten drei Monaten.

    Die Langur-Affen springen derzeit kaum über die Ladendächer der Basarstraße. Sie hat es an die belebtere 1,3 Km entfernte Brücke nach Ram Jhula gezogen, wo sie wie der Zoll die Taschen der indischen Touristen kontrollieren und alles Essbare konfiszieren. Wegen des Affengottes Hanuman haben sie quasi Narrenfreiheit in diesem Land. Auch westliche Yogaschülerinnen sind kaum noch zu sehen. Durch einen nahen Ashram in dem die Beatles eine Zeitlang hausten, wurde Rishikesh zum heimlichen Yoga-Mekka.

    Dieses Jahr erklärte Premierminister Narendra Modi Uttarakhand zur spirituellen Hauptstadt der Erde. Doch auch der Herr kennt offenbar nicht den Unterschied zwischen Theorie und Praxis. Ab Februar bricht der indische Massentourismus nicht nur über Rishikesh herein. Fast jedes Wochenende bestehen alle Straßen im Umkreis von 40 Km aus einem einzigen, hupenden Stau. Dazu puscht die Regierung seit letztem Jahr sogenannte Flugtaxis, also Hubschrauber für eilige Touristen mit dem nötigen Kleingeld. Seitdem kommt auch noch Lärm aus der Luft dazu. Yogaschüler suchen aber eigentlich Ruhe und Frieden. Nun zieht es sie wieder an die traditionellen Yoga-Orte wie Mysore in Südindien.

    Große Themen müssen am Teestand nicht mehr diskutiert werden. Jeder der Anwesenden hat in den letzten Jahren hunderte Yoga-Touristen gesprochen. Ob aus Europa, den USA oder Australien, alle erzählen ähnliches: Wohnen und Nahrungsmittel werden teurer. Die Arbeitsstunden mehr. Die Krankenversorgung teurer oder schlechter – Sozialleistungen werden gekürzt. Als Schuldige werden Migranten präsentiert und als Heilsbringer nationalistische Populisten gewählt. Die hier Anwesenden kennen das zu genüge: In Indien sind die Muslime die Schuldigen und seit 2014 hat das Land Narendra Modi und seine Hindutva Bewegung als Lösung aller Probleme. Metropolen wie Delhi, Mumbai oder Kolkata sind zu lärmenden Monstern mit bis zu 34 Millionen Einwohner geworden, denen das Grundwasser ausgeht, aber jeden Monsun überschwemmt sind. Mitten drin kämpft das Individuum eingehüllt von tödlicher Luftverschmutzung gegen andere Individuen um die Wohlstands Krümmel.

    Der 27-jährige Tyagi wedelt plötzlich schmunzelnd mit der Times of India, die größte, englischsprachige Tageszeitung Indiens: „Da beklagt ein Journalist die 25 Menschen in Goa, die bei einem Restaurant Brand ums Leben gekommen sind und macht dafür auch die Bürokraten verantwortlich, die solch einem Touristen Restaurant ohne Sicherheitsprüfung, die Genehmigung ausgestellt haben. Drei Seiten später lobt sein Kollege, dass es in Uttarakhand nun weniger Genehmigungen braucht, wenn Unternehmer in den Bergen Touristen-Resorts bauen möchten.“ Vor 4 Monaten zerstörte eine plötzliche Flutwelle eine komplette Siedlung voller Läden und Hotels in den Bergen Uttarakhands, die fahrlässig in der Außenkurve eines Flusses gebaut worden waren. „Wahrscheinlich kiffen diese Zeitungsmenschen das gleiche Zeug wie unsere Großstädter,“ sagt Dhawal mit einem selbstironischen Zwinkern.

    Der zweite Milchtee ist getrunken. Ein typischer Morgen in Laxman Jhula/Rishikesh geht zu Ende. Der Widerstand vieler junger Menschen Indiens äußert sich noch nicht in Demonstrationen, sondern, dass sie sich weigern weiter mitzuspielen. Hier, auf der anderen Flussseite in Tapovan mit mehr Bum-Bum und Party, wie im ganzen indischen Himalaya in den verschiedensten Subkulturen bis an die Strände Goas. Doch es ist nur eine Frage der Zeit, bis der indischen Massentourismus und ökologische Katastrophen auch diese Zufluchtsprte der Jugend zerstören.

  5. » Müll auf dem Mount Everest «

    Der Mount Everest ist mit fast 9.000m der höchste Berg der Welt. Und doch gibt es unglaublich viele dumme Menschen, die für viel Geld einem Hype folgen, ihr eigenes Leben & das Leben anderer risk

    rethink-recycle.net/muell-auf-

    #massentourismus #MllAufsammeln #Nepal #ReinholdMessner #reisen #SocialMedia #tourismus #umweltverschmutzung #ungewhnlich
    #UpcyclingBlog #upcycling #ReThink #ReThinkRecycle #positiveimpact

  6. » Müll auf dem Mount Everest «

    Der Mount Everest ist mit fast 9.000m der höchste Berg der Welt. Und doch gibt es unglaublich viele dumme Menschen, die für viel Geld einem Hype folgen, ihr eigenes Leben & das Leben anderer risk

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  7. » Müll auf dem Mount Everest «

    Der Mount Everest ist mit fast 9.000m der höchste Berg der Welt. Und doch gibt es unglaublich viele dumme Menschen, die für viel Geld einem Hype folgen, ihr eigenes Leben & das Leben anderer risk

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  8. » Müll auf dem Mount Everest «

    Der Mount Everest ist mit fast 9.000m der höchste Berg der Welt. Und doch gibt es unglaublich viele dumme Menschen, die für viel Geld einem Hype folgen, ihr eigenes Leben & das Leben anderer risk

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  9. » Müll auf dem Mount Everest «

    Der Mount Everest ist mit fast 9.000m der höchste Berg der Welt. Und doch gibt es unglaublich viele dumme Menschen, die für viel Geld einem Hype folgen, ihr eigenes Leben & das Leben anderer risk

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  10. Die indische Jugend ist frustriert

    Weltmacht Indien? Durchaus möglich in der Zukunft. Doch augenblicklich hat der Subkontinent elementare Sorgen mit den Menschen, die die Zukunft des Landes bestimmen sollen.

    Der große Unterschied zwischen den Generationen der Älteren und der Jüngeren Indiens ist: Ein 50-jähriger aus einfachen Verhältnissen hat in der Regel an seinem eigenen Leben bemerkt, dass Indien in den letzten 25 Jahre Fortschritte gemacht hat. Selbst für Menschen aus der unteren Mittelschicht ist heutzutage mindestens der Besitz eines Motorrads und eines Smartphones normal. Alle paar Jahre ist sogar ein drei-Tages-Urlaub an berühmte Bergorte wie Darjeeling drin. Das selbst solche Orte wegen des lokalen Massentourismus zu hässlichen Betonwüsten mit Wassernot geworden sind, ist nebensächlich: Mann und Frau kennt dort den Unterschied zu früher nicht. Wichtig ist, dass die Nachbarn informiert werden können, dass man jetzt auch dort gewesen ist.

    Noch wichtiger: Auch die Kinder des kleinen Mannes können heute höhere Schulbildung erringen, selbst wenn sie aus der untersten Kaste wie den Dalits stammen. Dafür wird „nur“ noch viel Fleiß und ein Computer gebraucht – fast jeder höhere Bildungs-Abschluss kann mit Hilfe des Internets per Fernstudium gemacht werden.

    Ja, der eigene Stadtfluss ist eine stinkende Brühe und die Luft besonders im Winter durch Abgase verpestet, aber das war seit der eigenen Geburt schon immer so. Auch die Jugend Indiens hat nur verdreckte Luft und „schwarze“ Flüsse erlebt, aber durch das Internet wissen sie, dass dies nicht so sein muss. Doch viele von ihnen, deren Väter noch stolz auf ein eigenes Fahrrad waren, haben jetzt einen Master in Informatik oder ähnliche Abschlüsse. Aber die hat ihnen nicht Herr Modi geschenkt, die haben sie sich hart erarbeitet.

    Selber schuld?

    Aber wozu, wenn es viel zu wenig gutbezahlte Arbeit gibt, die ein Studium erfordert. Laut einer Studie gehören 83 Prozent aller Arbeitslosen in Indien der Altersgruppe der 15-29-Jährigen an. Das Consulting-Unternehmen Wheebox möchte offenbar mit seinem jährlichen skill report andere Schuldige präsentieren: Demnach sind knapp 44 Prozent aller frisch graduierten jungen Menschen für den indischen Arbeitsmarkt nicht zu gebrauchen. Junge Frauen schneiden dabei als „gebrauchsfähiger“ ab.

    Dazu verbreiten die indischen Massenmedien regelmäßig die Meinungen aufstrebender, indischer Unternehmer-Millionäre, die 70, 84 oder 140 Arbeitsstunden pro Woche für angebracht halten. Dass der größte Rucksack für indische Studenten immer noch die schlechte Bildung an den kostenlosen Regierungsschulen ist, wird selten thematisiert. Dafür wird Bildung immer stärker privatisiert.

    Brutaler Konkurrenzdruck

    Der Konkurrenzdruck in Indien um Jobs unter jungen Menschen ist brutal. In den letzten drei Jahren sprach ich in Indien ausführlich mit etwa 300 jungen Menschen: 12- bis 16-Stunden-Arbeitstage in der IT-Branche sind keine Ausnahmen. Artikel und Studien bestätigen dies.
    So gut wie jede gesprochene 30-Jährige fühlte sich schon ausgelaugt wie eine alte Frau, die mit den „Jüngeren“ nicht mehr mithalten kann. Die Selbstmordrate junger Frauen in Indien (15-29 Jahre), ist laut WHO sechs Mal höher als der weltweite Durchschnitt. Jedes Jahr nehmen sich 60.000 junge Menschen in Indien das Leben. Darunter 13.000 Studenten. Knapp eine Million junge Inder versucht es.

    Gleichzeitig sieht die Jugend das politische Personal ihres Landes: 46 Prozent der Abgeordneten des indischen Parlaments (Lok Sahba) sind verurteilte Kriminelle oder haben ein Strafverfahren laufen.

    Zeitungen oder Massenmedien lesen und schauen die Jungen kaum: Sie wissen, dass die indischen Medien sich zu überwiegenden Teilen aus Werbe-Anzeigen der Regierung finanzieren. Im weltweiten Index der Pressefreiheit belegt Indien Platz 151.

    Gleichzeitig geht es seit Jahren den „Helden“ der Jugend an den Kragen: Junge Youtuber, Comedian und politischen Kommentatoren werden von den „Herrschenden“ mit Strafanzeigen überflutet: Der Modi-kritische Influencer Dhruv Rathee lebt nach etlichen Strafanzeigen mittlerweile dauerhaft in Deutschland. Alleine auf Youtube hat er 30 Millionen (junge) Fans. In Mumbai wurde dieses Jahr ein Comedy-Club von Hindufanatikern kurz und klein geschlagen, in dem der beliebte Comedian Kunal Kamra aufgetreten war.

    Keine Ruhe – nirgends

    Selbst die jungen Menschen die dachten, sie hätten ihr Glück an einen der schönen Orte Indiens gefunden, bemerken gerade, dass sie nicht entkommen können. Tausende junge Menschen waren zum Beispiel aus den überfüllten Großstädten in die Nähe von Rishikesh direkt an den Ganges geflüchtet. Dort arbeiteten sie per Computer im Homeoffices und genossen die Ruhe, die Orte ausmachten, die früher bei den westlichen Hippies und Backpackern beliebt waren. Doch zu jedem indischen Fest, wie Divali und zu jedem Event, wie Weihnachten, kommt nun der einheimische Massentourismus. Über Tage bestehen dann alle Straßen im Umkreis von 40 Km aus einer hupenden und Abgase ausspeienden Blechlawine.

    Selbst weiter oben in den Bergen gibt es kaum noch ruhigen Orte: Zuhauf lässt die Modi-Regierung Straßen für den religiösen Massentourismus bauen. Dazu riesige Staudämme zur Stromerzeugung, ebenfalls gegen alle wissenschaftlichen Ratschläge. Der lokalen Bevölkerung bleiben Erdrutsche, Tunneleinstürze, Überschwemmungen und Dammbrüche durch Gletscherbrüche und plötzlich absinkende Städte.

    Für noch mehr Wachstum fördert die Modi-Regierung nun im Bergstaat Uttarakhand sogenannte Flugtaxis: Also massenweise Hubschrauber, die gutzahlende Kunden über den Stau des Massentourismus des einfachen Mannes zum Ziel bringen sollen. Für die lokale Bevölkerung kommt neben dem Dauer-Hupen noch Lärm aus dem Himmel dazu.

    Entkommen ins Ausland

    Ein Aufbegehren der indischen Jugend ist jedoch aktuell nicht in Sicht, denn noch besteht dank der überwiegend guten Bildungs-Abschlüsse Hoffnung (ins Ausland zu entkommen): Selbst kleinere deutsche IT-Firmen bekommen jede Woche ein Dutzend „Blindbewerbungen“ aus Indien, erzählten mir die Chefs von zwei IT-Buden. Auch deutsche Universitäten werden mit Anfragen geflutet: aktuell studieren schon mehr als 50.000 junge Menschen aus Indien an deutschen Universitäten.

    Aber was wird sein, wenn der europäische Arbeitsmarkt an Fachkräften aus Indien gesättigt ist, oder rechte Regierungen das Kommen noch weiter erschweren? Im September kam es im Unionsstaat Ladakh zu Massenprotesten angeführt von jungen, unzufriedenen Menschen die zu schweren Ausschreitungen mit Toten führten.

    Der Aufstand der Jugend in Bangladesch begann, als sie nichts mehr zu verlieren hatte und deswegen sogar ihr Leben aufs Spiel setzte. Alleine in den ersten Tagen des Aufstandes wurden 300 aufständische Studenten von Hasinas Schlägerbanden und der Polizei ermordet. Die jungen Menschen Bangladeschs hatten die schwarzen Flüsse und die verpestete Luft ertragen, solange es noch Hoffnung auf wirtschaftlichen Aufstieg gab. Doch als klar wurde, dass Premierministerin Hasina und ihre korrupte AwamiLiga das Land verkauft hatten, ging es los.

    In Nepal waren die Umstände etwas anders. Die Wut richtete sich nicht nur gegen die Regierung, sondern gegen alle etablierten, politischen Parteien. Auch ahnte noch niemand das kommende Ausmaß von Gewalt, als die ersten demonstrierenden Umzüge friedlicher junger Menschen loszogen. Doch als die ersten Nachrichten von getöteten Demonstranten kamen, entlud sich die Frustration und Perspektivlosigkeit in Gewalt.

    In Indien besteht jedoch berechtigte Hoffnung, dass es anders ausgeht

    Mit bis zu 330 Sonnentagen im Jahr liegt die Energieunabhängigkeit sogar ohne Abgase auf dem Silbertablett. Mit der indischen Pharmaindustrie kann nur China mithalten (noch mit schockierenden Nebenwirkungen).

    Mit 1,46 Milliarden vermeintlichen „Kunden“ kann es sich kaum eine Wirtschaft der Erde leisten, es sich mit Indien zu verscherzen. Auch hat das Land Atomwaffen und kein Trump der Welt kann Indien ernsthaft drohen.

    Die Amtstage als handlungsstarker Premierminister sind für Narendra Modi schon lange lange vorbei. Er ist für seine hindunationalistischen BJP nur noch ein moderates Feigenblatt. Im September wurde er 75 Jahre alt. Seine hindunationalistische BJP hat kein Gesicht, das es der oberen Mittelklasse in der Zukunft als gemäßigt verkaufen kann. Das wissen selbst Abgeordnete der BJP.

    Abwendung von “der Politik”

    Schon mit Modi reichte es bei den Wahlen 2024 nur noch zu 36 Prozent. Seitdem muss die BJP mit zwei zusätzlichen (unzuverlässigen) Koalitionspartnern regieren. Den politischen Populismus wie Nationalismus, den die meisten Länder Europas noch vor sich haben, hat Indien nun schon 11 Jahre ausprobiert: Aber die Masse der jungen Menschen sieht darin keine Perspektive mehr. Für die Parlamentswahlen 2024 ließen sich nur noch 38 Prozent der Erstwähler registrieren.

    Der im Vergleich zu Modi relativ junge Oppositionsführer Rahul Gandhi (55 Jahre) hat eine große Chance – er spricht von allen etablierten Politikern am besten die Sprache der Jugend. Doch er muss endlich seine Kongress-Partei in den Griff bekommen. Dort haben immer noch die alten korrupten Seilschaften gerade regional das Sagen. Auch diese korrupten Politiker waren es, die einen Populisten wie Modi erst möglich gemacht haben. Auch so etwas haben die meisten jungen Inder verstanden: Nicht Narendra Modi ist schuld an allem. Nur Modi fort und alles wird gut, reicht nicht. Rahul Gandhi hat nun Taten anzubieten, die der Masse der jungen Menschen glaubwürdig eine Perspektive in Aussicht stellt.

    65 Prozent der indischen Bevölkerung sind jünger als 35 Jahre. Ältere Menschen können ihren Ärger über die Politik in der Regel nur alle paar Jahre bei Wahlen herauslassen. Jüngere Menschen dagegen haben die Energie, das jederzeit spontan zu tun. Neben Nepal und Bangladesch sind auch Sri Lanka und Nigeria aktuelle Beispiele.

    Über Gilbert Kolonko:

    Unter der Kennung "Gastautor:innen" fassen wir die unterschiedlichsten Beiträge externer Quellen zusammen, die wir dankbar im Beueler-Extradienst (wieder-)veröffentlichen dürfen. Die Autor*innen, Quellen und ggf. Lizenzen sind, soweit bekannt, jeweils im Beitrag vermerkt und/oder verlinkt.

  11. Erholung abseits vom #Massentourismus: Die kleinen griechischen Inseln #Kastellorizo, #Alonissos und #Ägina bieten Touristïnnen eine Alternative zu den überlaufenen Klassikern. Was dich auf den Inseln erwartet, verrät dir Nicolas Kaufmann. #Griechenland riffreporter.de/de/internation

  12. Hitlergruß und Führershirts: Rassismus am Ballermann „an der Tagesordnung“

    Am Ballermann leben deutsche #Touristen ihren Rassismus offen aus. Ein Influencer aus Baden-Württemberg prangert das an. Was erlebt er auf Mallorca, und was in Deutschland

    #Mallorca ist nach wie vor die Lieblingsinsel der Deutschen. Auch wenn ihnen von einheimischer Seite kaum mehr Liebe entgegenschlägt. Die #Mallorquiner haben die Nase voll vom #Massentourismus. Die Deutschen genießen derweil weiter: #Sommer, #Sonne, #Vollsuff. Wobei letzteres bei vielen Party-Touristen aus dem Land der Dichter und Denker offenbar das Schlechteste zum Vorschein bringt.

    Thematisiert hat das unlängst Influencer Jeremy #Okoth aus #Karlsruhe. Der Sohn einer Deutschen und eines Nigerianers schilderte auf seinen Social Media Kanälen, über die er Tausende erreicht, haarsträubende Szene. Er sei bei seinem letzten Aufenthalt mehrmals mit dem „N-Wort“ beleidigt worden, da habe er noch keine 24 Stunden auf der Insel verbracht. Den #Hitlergruß auf offener Straße zu zeigen, sei auf dem #Ballermann ein Stück Normalität geworden, #Deutschlandtrikots, die mit „Führer“ und der Nummer 44 – die Zahl ähnelt den SS-Runen – beflockt sind, werden von Straßenhändlern feilgeboten und gerne gekauft.

    „Heil Hitler“ und Hitlergruß: Rassismus wird am Ballermann ausgelebt Das Phänomen rechtsextremer Symbole am Ballermann ist nicht neu. Okoth sagt, das offene Zurschaustellen rassistischer Gesinnung habe im vergangenen Jahr aber deutlich zugenommen. Im Juli 2025 sorgten drei deutsche Urlauber an der Playa de Palma für einen Skandal, als sie in einem Hotel auf dem Balkon offen den Hitlergruß zeigte. Vermutlich bleiben die meisten Fälle aber undokumentiert.

    (...)

    Weiter bei der Stuttgarter Zeitung.

    #Rassismus #Faschismus #Antifa

  13. Massentourismus: Venedig nimmt Millionen an Eintrittsgeld ein

    Bis zu zehn Euro für ein paar Stunden in Venedig: Tagestouristen mussten seit Ostern zahlen, wenn sie durch die berühmte Altstadt spazieren wollten. Was hat die Maßnahme der Lagunenstadt gebracht?

    ➡️ tagesschau.de/ausland/europa/v

    #Venedig #Massentourismus #Eintrittsgeld #BIlanz

  14. #Going (#Tirol) wird damit wohl ein neues 288-Betten #Hotel bekommen.

    Dort auch wieder eine Argumentation wegen einem #Skilift.

    Das ist immer und immer wieder die selbe Leier:
    "Brauchen mehr #Gästebetten um die Lifte auszulasten" oder "Brauchen neue Lifte / #Skigebietszusammenschluss um die Hotels auszulasten" - je nachdem was man gerade haben möchte.

    Diese Spirale wird nie aufhören - weil die #Gier unendlich ist. 🤷‍♂️

    "#Volksbefragung
    Knappes Ja in Going zu 288-Betten-Hotel"
    tirol.orf.at/stories/3311525/

    #Tourismus #Massentourismus #Skitourismus #Flächenversiegelung #TaxTheRich #Vermögenssteuer #Erbschaftssteuer #Klassenkampf

  15. Mallorca & Barcelona im Ausnahmezustand: Immer mehr Spanier protestieren gegen Massentourismus 🚫🏝️ Steigende Mieten, Umweltprobleme und überfüllte Städte bringen die Einheimischen auf die Barrikaden. Mehr dazu im Video: n-tv.de/mediathek/videos/panor #Mallorca #Barcelona #Massentourismus #Protest #newz

  16. Erneut Protest gegen Massentourismus auf Mallorca

    Die Balearen erwarten in diesem Jahr einen Besucherrekord. Was der Wirtschaft dort hilft, sorgt bei Einwohnern jedoch zunehmend für Unmut. Auf Mallorca gingen nun Tausende Menschen auf die Straße.

    ➡️ tagesschau.de/ausland/europa/m

    #Mallorca #Massentourismus #Demonstration

  17. Wenn der #Massentourismus zur Plage wir:
    Am 15. Juni werden mehrere Städte in #Südeuropa Schauplatz eines Tages koordinierter Mobilisierungen gegen die „Touristisierung“ sein. In Barcelona, Lissabon, Neapel oder auf den Kanarischen Inseln verändert der Massentourismus die städtischen Räume, oft auf Kosten der lokalen Gemeinschaften. Diese Demonstrationen spiegeln wachsende Spannungen zwischen der Dynamik des #Tourismus und einer immer hörbareren lokalen Opposition wider.

    theconversation.com/tourists-g

  18. Heute 20:15 auf 3Sat das Thema:
    #OVERTOURISM
    #ÜBERTOURISMUS
    #MASSENTOURISMUS

    Viele Jahre lebte ich in einer Stadt, in der Gruppe um Gruppe von Tourist:innen
    die Innenstadt,
    die Restaurants und
    die Geschäfte
    für die Bewohner:innen fast unbegehbar machten

    Da kamen sogar bei mir Emotionen hoch,
    wenn ich in der Mittagspause etwas einkaufen wollte
    und vor der Kasse standen 20 Touristen mit je einer
    Tafel Schokolade in der einen und
    mies funktionierenden Bankkarten
    in der anderen Hand.

  19. Sie haben den #Massentourismus satt. Tausende von Menschen demonstrierten gestern auf den Kanarischen Inseln, um Beschränkungen für den Tourismus zu fordern. Die Inseln haben seit 21 aufeinanderfolgenden Monaten mehr als eine Million monatliche Besucher.

    Están hartos del turismo masificado. Miles de personas se manifestaron ayer en las Islas Canarias para exigir límites al turismo. El archipiélago lleva 21 meses consecutivos con más de un millón de visitantes mensuales.
    (El Pais)

  20. Mallorca erwartet Besucherrekord zu Ostern, doch die Einheimischen sind wütend über den wachsenden Massentourismus. 😡 Tausende demonstrieren gegen Wohnungsnot, steigende Preise & Umweltverschmutzung. Wird sich die Insel verändern? 🤔 #Mallorca #Massentourismus #Reisefrust n-tv.de/panorama/Mallorca-erwa #newz

  21. Die "Tiroler Tageszeitung" schreibt wieder einmal über ein Armutszeugnis für #Tirol.

    Da wurde, auch mit 350.000 € #Steuergeld, eine Webseite erstellt, die sich mit "wissenschaftlichen #Fakten, #Mythen und falschen Darstellungen" zum Thema #Tourismus befasst.

    Vermutlich auch nur um dieses "wissenschaftliche" zu untermauern sind das #MCI (#ManagementCenterInnsbruck) und #UniversitätInnsbruck mit dabei.
    Und dann eben das 👇in der TT. Paywall €, daher keine Verlinkung.

    Fakten haben #inTirol nichts zu suchen wenn es um Tourismus geht, das war von Anfang an klar. 🤷🏼‍♂️
    Dass sich MCI und die Uni Ibk aber dafür "kaufen" haben lassen (was außer Geld kann sonst Motivation sein?), ist nur mehr zum 🤮.
    Und dann jammert noch mehr wer wegen #Wissenschaftskepsis und #Wissenschaftsfeindlichkeit???

    Es ist wieder mal ein Trauerspiel. #Tourismuswerbung finanziert mit #Steuergeld. Warum wundert mich das nicht? 🤷🏼‍♂️
    #SystemTirol, "euer Geld für unsere Leut."

    #VergnügungsparkTirol #Massentourismus #Skitourismus #AusverkaufDerHeimat #TaxTheRich

  22. Die "Tiroler Tageszeitung" schreibt wieder einmal über ein Armutszeugnis für #Tirol.

    Da wurde, auch mit 350.000 € #Steuergeld, eine Webseite erstellt, die sich mit "wissenschaftlichen #Fakten, #Mythen und falschen Darstellungen" zum Thema #Tourismus befasst.

    Vermutlich auch nur um dieses "wissenschaftliche" zu untermauern sind das #MCI (#ManagementCenterInnsbruck) und #UniversitätInnsbruck mit dabei.
    Und dann eben das 👇in der TT. Paywall €, daher keine Verlinkung.

    Fakten haben #inTirol nichts zu suchen wenn es um Tourismus geht, das war von Anfang an klar. 🤷🏼‍♂️
    Dass sich MCI und die Uni Ibk aber dafür "kaufen" haben lassen (was außer Geld kann sonst Motivation sein?), ist nur mehr zum 🤮.
    Und dann jammert noch mehr wer wegen #Wissenschaftskepsis und #Wissenschaftsfeindlichkeit???

    Es ist wieder mal ein Trauerspiel. #Tourismuswerbung finanziert mit #Steuergeld. Warum wundert mich das nicht? 🤷🏼‍♂️
    #SystemTirol, "euer Geld für unsere Leut."

    #VergnügungsparkTirol #Massentourismus #Skitourismus #AusverkaufDerHeimat #TaxTheRich

  23. Die "Tiroler Tageszeitung" schreibt wieder einmal über ein Armutszeugnis für #Tirol.

    Da wurde, auch mit 350.000 € #Steuergeld, eine Webseite erstellt, die sich mit "wissenschaftlichen #Fakten, #Mythen und falschen Darstellungen" zum Thema #Tourismus befasst.

    Vermutlich auch nur um dieses "wissenschaftliche" zu untermauern sind das #MCI (#ManagementCenterInnsbruck) und #UniversitätInnsbruck mit dabei.
    Und dann eben das 👇in der TT. Paywall €, daher keine Verlinkung.

    Fakten haben #inTirol nichts zu suchen wenn es um Tourismus geht, das war von Anfang an klar. 🤷🏼‍♂️
    Dass sich MCI und die Uni Ibk aber dafür "kaufen" haben lassen (was außer Geld kann sonst Motivation sein?), ist nur mehr zum 🤮.
    Und dann jammert noch mehr wer wegen #Wissenschaftskepsis und #Wissenschaftsfeindlichkeit???

    Es ist wieder mal ein Trauerspiel. #Tourismuswerbung finanziert mit #Steuergeld. Warum wundert mich das nicht? 🤷🏼‍♂️
    #SystemTirol, "euer Geld für unsere Leut."

    #VergnügungsparkTirol #Massentourismus #Skitourismus #AusverkaufDerHeimat #TaxTheRich

  24. Die "Tiroler Tageszeitung" schreibt wieder einmal über ein Armutszeugnis für #Tirol.

    Da wurde, auch mit 350.000 € #Steuergeld, eine Webseite erstellt, die sich mit "wissenschaftlichen #Fakten, #Mythen und falschen Darstellungen" zum Thema #Tourismus befasst.

    Vermutlich auch nur um dieses "wissenschaftliche" zu untermauern sind das #MCI (#ManagementCenterInnsbruck) und #UniversitätInnsbruck mit dabei.
    Und dann eben das 👇in der TT. Paywall €, daher keine Verlinkung.

    Fakten haben #inTirol nichts zu suchen wenn es um Tourismus geht, das war von Anfang an klar. 🤷🏼‍♂️
    Dass sich MCI und die Uni Ibk aber dafür "kaufen" haben lassen (was außer Geld kann sonst Motivation sein?), ist nur mehr zum 🤮.
    Und dann jammert noch mehr wer wegen #Wissenschaftskepsis und #Wissenschaftsfeindlichkeit???

    Es ist wieder mal ein Trauerspiel. #Tourismuswerbung finanziert mit #Steuergeld. Warum wundert mich das nicht? 🤷🏼‍♂️
    #SystemTirol, "euer Geld für unsere Leut."

    #VergnügungsparkTirol #Massentourismus #Skitourismus #AusverkaufDerHeimat #TaxTheRich

  25. Die "Tiroler Tageszeitung" schreibt wieder einmal über ein Armutszeugnis für #Tirol.

    Da wurde, auch mit 350.000 € #Steuergeld, eine Webseite erstellt, die sich mit "wissenschaftlichen #Fakten, #Mythen und falschen Darstellungen" zum Thema #Tourismus befasst.

    Vermutlich auch nur um dieses "wissenschaftliche" zu untermauern sind das #MCI (#ManagementCenterInnsbruck) und #UniversitätInnsbruck mit dabei.
    Und dann eben das 👇in der TT. Paywall €, daher keine Verlinkung.

    Fakten haben #inTirol nichts zu suchen wenn es um Tourismus geht, das war von Anfang an klar. 🤷🏼‍♂️
    Dass sich MCI und die Uni Ibk aber dafür "kaufen" haben lassen (was außer Geld kann sonst Motivation sein?), ist nur mehr zum 🤮.
    Und dann jammert noch mehr wer wegen #Wissenschaftskepsis und #Wissenschaftsfeindlichkeit???

    Es ist wieder mal ein Trauerspiel. #Tourismuswerbung finanziert mit #Steuergeld. Warum wundert mich das nicht? 🤷🏼‍♂️
    #SystemTirol, "euer Geld für unsere Leut."

    #VergnügungsparkTirol #Massentourismus #Skitourismus #AusverkaufDerHeimat #TaxTheRich

  26. Ojeee,
    nun ist dieses Märchen von"#Tourismus bringt Arbeitsplätze und verhindert #Abwanderung" endgültig geplatzt.

    Für mich nix neues, neu ist nur, dass #Tourismusverbände und andere Lobbyisten eines dieser"Totschlagargumente" nun nicht mehr verwenden können. 🤷‍♂️

    Und, oh Wunder:
    "Auch die hohen #Immobilienpreise und #Lebenserhaltungskosten seien ein Problem."
    Danke lieber #Massentourismus, danke lieber #Gier. 🤬

    "#Bevölkerungsentwicklung
    Jüngere Einheimische verlassen #StAnton"
    tirol.orf.at/stories/3298864/

    #Kitzbühel #Sölden #Ötztal #Pitztal #VergnügungsparkTirol #AusverkaufDerHeimat

  27. Ojeee,
    nun ist dieses Märchen von"#Tourismus bringt Arbeitsplätze und verhindert #Abwanderung" endgültig geplatzt.

    Für mich nix neues, neu ist nur, dass #Tourismusverbände und andere Lobbyisten eines dieser"Totschlagargumente" nun nicht mehr verwenden können. 🤷‍♂️

    Und, oh Wunder:
    "Auch die hohen #Immobilienpreise und #Lebenserhaltungskosten seien ein Problem."
    Danke lieber #Massentourismus, danke lieber #Gier. 🤬

    "#Bevölkerungsentwicklung
    Jüngere Einheimische verlassen #StAnton"
    tirol.orf.at/stories/3298864/

    #Kitzbühel #Sölden #Ötztal #Pitztal #VergnügungsparkTirol #AusverkaufDerHeimat

  28. Ojeee,
    nun ist dieses Märchen von"#Tourismus bringt Arbeitsplätze und verhindert #Abwanderung" endgültig geplatzt.

    Für mich nix neues, neu ist nur, dass #Tourismusverbände und andere Lobbyisten eines dieser"Totschlagargumente" nun nicht mehr verwenden können. 🤷‍♂️

    Und, oh Wunder:
    "Auch die hohen #Immobilienpreise und #Lebenserhaltungskosten seien ein Problem."
    Danke lieber #Massentourismus, danke lieber #Gier. 🤬

    "#Bevölkerungsentwicklung
    Jüngere Einheimische verlassen #StAnton"
    tirol.orf.at/stories/3298864/

    #Kitzbühel #Sölden #Ötztal #Pitztal #VergnügungsparkTirol #AusverkaufDerHeimat

  29. Ojeee,
    nun ist dieses Märchen von"#Tourismus bringt Arbeitsplätze und verhindert #Abwanderung" endgültig geplatzt.

    Für mich nix neues, neu ist nur, dass #Tourismusverbände und andere Lobbyisten eines dieser"Totschlagargumente" nun nicht mehr verwenden können. 🤷‍♂️

    Und, oh Wunder:
    "Auch die hohen #Immobilienpreise und #Lebenserhaltungskosten seien ein Problem."
    Danke lieber #Massentourismus, danke lieber #Gier. 🤬

    "#Bevölkerungsentwicklung
    Jüngere Einheimische verlassen #StAnton"
    tirol.orf.at/stories/3298864/

    #Kitzbühel #Sölden #Ötztal #Pitztal #VergnügungsparkTirol #AusverkaufDerHeimat

  30. Ojeee,
    nun ist dieses Märchen von"#Tourismus bringt Arbeitsplätze und verhindert #Abwanderung" endgültig geplatzt.

    Für mich nix neues, neu ist nur, dass #Tourismusverbände und andere Lobbyisten eines dieser"Totschlagargumente" nun nicht mehr verwenden können. 🤷‍♂️

    Und, oh Wunder:
    "Auch die hohen #Immobilienpreise und #Lebenserhaltungskosten seien ein Problem."
    Danke lieber #Massentourismus, danke lieber #Gier. 🤬

    "#Bevölkerungsentwicklung
    Jüngere Einheimische verlassen #StAnton"
    tirol.orf.at/stories/3298864/

    #Kitzbühel #Sölden #Ötztal #Pitztal #VergnügungsparkTirol #AusverkaufDerHeimat

  31. Spanische Insel locken jährlich Millionen Touristen an - das kann nicht mehr gut gehen, Einheimische sind überfordert/wehren sich
    ➡️verbrannte Mietautos
    #Kerosinsteuer & Mehrwertsteuer auf internationale Flüge könnten das Problem lindern #massentourismus
    merkur.de/welt/tourismus-prote

  32. Statt in produktive Wirtschaftszweige zu investieren, setzt #Spanien weiter auf #Massentourismus. Daran ändern auch Lobeshymnen auf das Wachstum durch die Regierung nichts. nd-aktuell.de/artikel/1188168.

  33. Und dann wundert man sich wieder (also die #Tourismus - Bonzen und die #Volkspartei #Tirol, deren Klientel das ist) wenn die Einheimischen den Tourismus als immer negativer empfinden.

    ES IST GENUG!!!
    Aber leider kennt #Gier keine Grenzen.

    Ja, es ist bez. #Massentourismus noch(!) nicht soo schlimm wie z.B. in #Hallein, aber wenn Tag für Tag 14.000 KFZ mitten durch eine Ortschaft brummen müssen (#Oetz) ist irgendwann genug. Die Spitzen im Winter sind es bei über 20.000 KFZ! In 24h.

    Was der Oetzer Bürgermeister 2019 noch sagte:

    #TaxTheRich #Ötztal #ÖVP #ÖVPGameOver #Oetz