#fskab12 — Public Fediverse posts
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Nicolette Krebitz – „A E I O U – Das schnelle Alphabet der Liebe“ (2022)Nicolette Krebitz zerlegt die Idee, dass ältere Frauen im Kino gefälligst unsichtbar zu werden haben. Melancholisch, schräg, sexy und manchmal herrlich unangenehm. Ein Film darüber, wie die Liebe klingt, wenn Menschen längst aufgehört haben, noch daran zu glauben. Ein Film wie ein schiefer Popsong um drei Uhr morgens. Halb romantisch, halb kaputt. Und genau deshalb so interessant. Mit Sophie Rois, Milan Herms und dem großen Udo Kier. Mit Sophie Rois, Milan Herms und dem großen Udo Kier. (ARD, Wh.)
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Brian Gibson – „Nicht schuldig“ (1996)Ein Thriller, der eine Frau ins Zentrum stellt und sie zugleich entmündigt. Brian Gibson erzählt von einer Geschworenen in einem Mafia-Prozess, die von einem Killer bedroht wird. Auf den ersten Blick Spannungskino, auf den zweiten ein Lehrstück über das, was der Hollywood-Mainstream in den 90er Jahren über Frauen, Gewalt und Macht wirklich gedacht hat. Mit Demi Moore, Alec Baldwin und James Gandolfini. (ZDF, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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André Hunebelle – „Fantômas“ (1964-1967)Wenn es hier um Filme geht, die älter sind, als der Autor dieses Blogs, dann ist mindestens Vorsicht geboten. Denn Erinnerung täuscht. Und Nostalgie ist nicht immer hilfreich, weil früher war ja eigentlich kaum etwas wirklich besser war. Aber wenn es um solches Kino geht, dann bin ich eben dessen erstes Opfer. Denn wer (viel) jünger ist, als 40 oder, 50, kennt Louis de Funès möglicherweise nur noch als Meme. Und Jean Marais, den Charaktergiganten des französischen Kinos haben wohl selbst viele von den Älteren längst vergessen. Danke @ZDF! Denn heute bin ich wieder 10 Jahre alt und sitze doch noch mal mit offenem Mund vor dem Bildschirm. (ZDF, Wh.)
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Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)
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Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)
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Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)
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Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)
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Pedro Almodóvar – „Frauen am Rande des Nervenzusammenbruchs“ (1988)Madrid als völlig überdrehter Organismus. Männer verschwinden und Frauen bleiben zurück mit der Arbeit, den Emotionen und dem Chaos. Das ist kein leises Drama über Liebeskummer, sondern eine grellbunte Eskalation dessen, was passiert, wenn patriarchale Beziehungsmodelle kollabieren und die Frauen beschließen, nicht mehr still mitzuleiden, sondern laut zu werden. Damals war es der erste Pedro Almodóvar Film meines Lebens. Und ich liebe ihn dafür noch immer. Mit Carmen Maura und Antonio Banderas. (ARTE, Wh.)
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Irene von Alberti, Miriam Dehne, Esther Gronenborn – „Stadt als Beute“ (2005)Hier existiert Berlin noch als Rohschnitt. Eine Stadt im Dauerumbau, in der damals noch nicht klar war, ob das schon die Zukunft war, oder doch noch der Übergang. Dieser Episodenfilm landet genau in diesem Moment dazwischen, als hätte er zufällig eine offene Baustelle betreten und beschlossen, daraus eben Kino zu machen. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzwischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzwischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Schindlers Liste“ (1993)Steven Spielbergs Meisterwerk ist mehr als Holocaust-Kino, es ist inzischen auch ein Spiegel der deutschen Erinnerungspolitik. Zwischen Liam Neesons ikonischem Oskar Schindler, der verdrängten Emilie Schindler und dem kollektiven deutschen Bedürfnis nach moralischer Entlastung zeigt sich, wie bequem Gedenken werden kann, wenn es sich an einem rettenden Ausnahme-Mann festhält. Ein persönlicher Text über Kino, Macht und die Ästhetik des schlechten Gewissens. (ARTE, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/rob-reiner-stand-by-me-1986/ -
Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Joseph Ruben – „Die Vergessenen“ (2004)Das ist kein Thriller, der nur von Suspense lebt, sondern einer, der auf ein Gefühl baut, das noch viel tiefer sitzt. Joseph Rubens Film beginnt nicht als Mystery, nicht als Science-Fiction, sondern als wahre Horrorvision der Mutterschaft. Die größte Angst ist hier nicht der Tod des eigenen Kindes, sondern seine Auslöschung aus der Wirklichkeit. Eine ziemlich absurde Form von Gaslighting, die im Kino selten so körperlich inszeniert wurde. Mit einer herausragenden Julianne Moore. (ZDF, Wh.)
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Joseph Ruben – „Die Vergessenen“ (2004)Das ist kein Thriller, der nur von Suspense lebt, sondern einer, der auf ein Gefühl baut, das noch viel tiefer sitzt. Joseph Rubens Film beginnt nicht als Mystery, nicht als Science-Fiction, sondern als wahre Horrorvision der Mutterschaft. Die größte Angst ist hier nicht die vor dem Tod des eigenen Kindes, sondern vor seiner Auslöschung aus der Wirklichkeit. Eine ziemlich absurde Form von Gaslighting, die im Kino selten so körperlich inszeniert wurde. Mit einer herausragenden Julianne Moore. (ZDF, Wh.)
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Joseph Ruben – „Die Vergessenen“ (2004)Das ist kein Thriller, der nur von Suspense lebt, sondern einer, der auf ein Gefühl baut, das noch viel tiefer sitzt. Joseph Rubens Film beginnt nicht als Mystery, nicht als Science-Fiction, sondern als wahre Horrorvision der Mutterschaft. Die größte Angst ist hier nicht die vor dem Tod des eigenen Kindes, sondern vor seiner Auslöschung aus der Wirklichkeit. Eine ziemlich absurde Form von Gaslighting, die im Kino selten so körperlich inszeniert wurde. Mit einer herausragenden Julianne Moore. (ZDF, Wh.)
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Joseph Ruben – „Die Vergessenen“ (2004)Das ist kein Thriller, der nur von Suspense lebt, sondern einer, der auf ein Gefühl baut, das noch viel tiefer sitzt. Joseph Rubens Film beginnt nicht als Mystery, nicht als Science-Fiction, sondern als wahre Horrorvision der Mutterschaft. Die größte Angst ist hier nicht die vor dem Tod des eigenen Kindes, sondern vor seiner Auslöschung aus der Wirklichkeit. Eine ziemlich absurde Form von Gaslighting, die im Kino selten so körperlich inszeniert wurde. Mit einer herausragenden Julianne Moore. (ZDF, Wh.)
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Robert Budreau – „Die Stockholm Story – Geliebte Geisel“ (2019)Es gibt Rollen, die Noomi Rapace nicht einfach spielt, sondern körperlich besetzt. Dieser Film lebt von genau dieser Qualität der Schwedin. Robert Budreau inszeniert den legendären Banküberfall von 1973 nicht als klassischen Thriller, sondern als schräges, popkulturell aufgeladenes Kammerspiel zwischen Farce, Geiseldrama und Beziehungsstudie. Dass der Film funktioniert, liegt vor allem daran, wie Rapace und Ethan Hawke eine klaustrophobische Bankfiliale in ein emotionales Labor verwandeln. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/robert-budreau-die-stockholm-story-geliebte-geisel-2019/ -
Robert Budreau – „Die Stockholm Story – Geliebte Geisel“ (2019)Es gibt Rollen, die Noomi Rapace nicht einfach spielt, sondern körperlich besetzt. Dieser Film lebt von genau dieser Qualität der Schwedin. Robert Budreau inszeniert den legendären Banküberfall von 1973 nicht als klassischen Thriller, sondern als schräges, popkulturell aufgeladenes Kammerspiel zwischen Farce, Geiseldrama und Beziehungsstudie. Dass der Film funktioniert, liegt vor allem daran, wie Rapace und Ethan Hawke eine klaustrophobische Bankfiliale in ein emotionales Labor verwandeln. (ARD, Wh.)
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Robert Budreau – „Die Stockholm Story – Geliebte Geisel“ (2019)Es gibt Rollen, die Noomi Rapace nicht einfach spielt, sondern körperlich besetzt. Dieser Film lebt von genau dieser Qualität der Schwedin. Robert Budreau inszeniert den legendären Banküberfall von 1973 nicht als klassischen Thriller, sondern als schräges, popkulturell aufgeladenes Kammerspiel zwischen Farce, Geiseldrama und Beziehungsstudie. Dass der Film funktioniert, liegt vor allem daran, wie Rapace und Ethan Hawke eine klaustrophobische Bankfiliale in ein emotionales Labor verwandeln. (ARD, Wh.)
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Robert Budreau – „Die Stockholm Story – Geliebte Geisel“ (2019)Es gibt Rollen, die Noomi Rapace nicht einfach spielt, sondern körperlich besetzt. Dieser Film lebt von genau dieser Qualität der Schwedin. Robert Budreau inszeniert den legendären Banküberfall von 1973 nicht als klassischen Thriller, sondern als schräges, popkulturell aufgeladenes Kammerspiel zwischen Farce, Geiseldrama und Beziehungsstudie. Dass der Film funktioniert, liegt vor allem daran, wie Rapace und Ethan Hawke eine klaustrophobische Bankfiliale in ein emotionales Labor verwandeln. (ARD, Wh.)
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Wolfgang Fischer – „Styx“ (2018)Ein Genrefilm, der sich anfühlt wie ein Schlag ins Zwerchfell. Erst tarnt er sich als Überlebensdrama, als elegante feministische-Solo-Variation eines klassischen Survival-Thrillers, nur um dann diese Form aufzureißen und darunter Europas politisches Betriebssystem freizulegen. Wolfgang Fischer und Ika Künzel machen aus dem offenen Meer keinen Ort der Freiheit, sondern tödliche Architektur. Wasser, Himmel, Horizont, alles scheint grenzenlos, und doch ist jeder Meter dieses Films von Gewalt durchzogen. Mit einer überragenden Susanne Wolff. (3Sat, Wh.)
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Juan José Campanella – „In ihren Augen“ (2009)Ich dachte, ich kenne die Geschichte. Weil ich vor Jahren schon die US-Version dieses argentinischen Thrillers gesehen habe. Das war spektakulärer besetzt. Aber in besonderer Erinnerung blieb es mir eben nicht. Doch dann sah ich gestern das Original. Und plötzlich ist alles anders. Das ist kein Thriller, der unterhält. Es ist ein Film, der zeigt, wie tief Gewalt in Systeme eingeschrieben ist. Wie Erinnerung arbeitet. Wie Männer sich gegenseitig schützen. Und wie Liebe daran zerbricht. Sorry, aber das US-Remake wirkt danach nur noch wie weichgespült. Das hier bleibt hängen. Unbequem. Politisch. Und viel näher an der Wahrheit. Mit Ricardo Darín und Soledad Villamil. (ARD, Neu)
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Helmut Dietl – „Rossini – Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997)Der Tod von Mario Adorf legt sich heute natürlich wie ein Filter über diesen Film. Plötzlich wirkt alles endgültiger, musealer – und gleichzeitig elektrischer. Denn Helmut Dietls Kinohit war zu seiner Zeit alles andere als ein leiser Abschied, sondern eine laute, lärmende, eitle, funkelnde Satire auf eine Branche, die sich selbst am liebsten im Spiegel sieht. Und das mit einem unglaublichen Ensemble, das zu seiner Zeit wahrscheinlich auf der absoluten Höhe seiner kollektiven Kunst gewesen ist. Unvergesslich! (ARD, Wh.)
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