#fskab12 — Public Fediverse posts
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/steven-soderbergh-liberace-zu-viel-des-guten-ist-wundervoll-2013/ -
Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Schachnovelle“ (2021)Philipp Stölzl inszeniert das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht und Isolation. Die Geschichte kennen Sie vermutlich noch. Denn in jedem Fall gehört die literarische Vorlage von Stefan Zweig zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (3Sat, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Ben Affleck – „Daredevil“ (2003)
Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)
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Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis – „Everything everywhere all at once“ (2022)
Ein Multiversum auf Speed – und Michelle Yeoh, die mit stoischer Ruhe durch alle Dimensionen stolpert. Ein Bagel verschluckt jede Existenz, eine Steuerbeamtin als Wrestling-Ikone des Behördenalltags, und die Daniels, Kwan und Scheinert, lassen die Genregrenzen so fröhlich explodieren, dass Hollywood alle traditionellen Regeln vergessen musste. Absurd, anarchisch, liebevoll und zutiefst menschlich zugleich, ich liebe einfach alles an diesem Film! (ARD, Wh.)
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Orlando Klaus, Alexander Wipprech – „Theken-Cowboys“ (2025)
Das ist nicht nur eine Geschichte aus dem (meinem?) Leben, sondern eine Lakonie mit Wumms: Drei Männer, eine Trinkhalle, ein Koffer voller Geld(?) – und plötzlich hängt der Kapitalismus überm Tresen wie eine Neonröhre, die nicht mehr ausgeht. Zwischen abgestandenem Bier und halben Wahrheiten kippt der Feierabend in eine groteske Farce. Eine Leiche auf der Toilette, ein Koffer voller Geld, eine Ahnung von Mafia – aber das Drama ist weniger kriminell als systemisch. Hier geht es um Wert, Würde und die absurde Hoffnung, dem eigenen Lohnzettel zu entkommen. (ARD, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/b/udD
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Orlando Klaus, Alexander Wipprech – „Theken-Cowboys“ (2025)
Das ist nicht nur eine Geschichte aus dem (meinem?) Leben, sondern eine Lakonie mit Wumms: Drei Männer, eine Trinkhalle, ein Koffer voller Geld(?) – und plötzlich hängt der Kapitalismus überm Tresen wie eine Neonröhre, die nicht mehr ausgeht. Zwischen abgestandenem Bier und halben Wahrheiten kippt der Feierabend in eine groteske Farce. Eine Leiche auf der Toilette, ein Koffer voller Geld, eine Ahnung von Mafia – aber das Drama ist weniger kriminell als systemisch. Hier geht es um Wert, Würde und die absurde Hoffnung, dem eigenen Lohnzettel zu entkommen. (ARD, Neu!)
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Orlando Klaus, Alexander Wipprech – „Theken-Cowboys“ (2025)
Das ist nicht nur eine Geschichte aus dem (meinem?) Leben, sondern eine Lakonie mit Wumms: Drei Männer, eine Trinkhalle, ein Koffer voller Geld(?) – und plötzlich hängt der Kapitalismus überm Tresen wie eine Neonröhre, die nicht mehr ausgeht. Zwischen abgestandenem Bier und halben Wahrheiten kippt der Feierabend in eine groteske Farce. Eine Leiche auf der Toilette, ein Koffer voller Geld, eine Ahnung von Mafia – aber das Drama ist weniger kriminell als systemisch. Hier geht es um Wert, Würde und die absurde Hoffnung, dem eigenen Lohnzettel zu entkommen. (ARD, Neu!)
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Ulrich Tukur – Tatort: „Angriff auf Wache 08“ (2018)
Seit ich mit diesem Blog begann, habe ich mir geschworen, mich niemals auf das Tatort-Hamsterrad einzulassen um Woche für Woche das ganze Elend (und den seltenen Glanz) des Sonntagabendrituals über mich ergehen zu lassen – nur hier um darüber schreiben zu können. Das können und machen andere viel besser – und vor allem werden sie dafür bezahlt. Aber für diesen einen, mache ich das wieder, mit 7 Jahren Abstand, und ganz freiwillig. Weil es die Wiederholung eines Murot-Tatorts ist. (ARD, Wh.)
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Jessica Chastain, Diane Kruger, Lupita Nyong’o, Penélope Cruz, Fan Bingbing – „The 355“ (2022)
Fünf Frauen, fünf Nationalitäten, fünf Gründe, dem Agent:innenkino mal ordentlich den Staub aus den Manschetten zu klopfen. "The 355" will kein feministisches Manifest sein – aber der Film spielt durchaus damit, fast eines zu werden. Jessica Chastain hat den Film produziert, und genug davon, dass weibliche Geheimagent:innen zwar in High Heels aus Hubschraubern springen dürfen, aber nur damit dann ein Mann die Welt rettet. Wenn sie hier springen, dann tragen sie keine Korsetts, sondern auch die volle Verantwortung. (ZDF)https://nexxtpress.de/author/mediathekperlen/simon-kinberg-the-355-2022/
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Shirin Neshat, Shoja Azari – „Land of Dreams“ (2021)
Die USA als Überwachungsstaat, in dem nicht nur Daten, sondern selbst Träume extrahiert, gespeichert und bewertet werden. Ein unglaublicher Film, in dem Migration, Gender, KI und Datenkolonialismus zu surrealen Sequenzen verschmelzen. Die Protagonistin navigiert zwischen Widerstand und Kompliz:innenschaft mit einem totalitären Regime. Das ist satirisch, politisch und visuell unglaublich stark. Eine Allegorie auf Identität, Macht, Kontrolle und die ethische Krise digitaler Gesellschaften. Vielleicht der eine Film, den Sie diesen Monat noch sehen sollten. Weil er einfach völlig anders ist – und so etwas ist wirklich selten! (ARD, Wh.)