#fskab12 — Public Fediverse posts
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Elijah Bynum – „Hot Summer Nights“ (2017)Sommer, Hitze, Hormone. Und ein Mythos namens Aufstieg. Der Film von Elijah Bynum will alles: Coming of Age, Gangsterfantasie, Kapitalismuskritik – und ist doch vor allem eine testosterongeschwängerte Strandmelancholie. Am Ende bleibt vor allem der Wille zum Stil. Und ein Körper im Gegenlicht. Der von Timothée Chalamet. (3Sat, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Emilia Jones – „Winner“ (2024)Als Dramödie funktioniert dieser Film nur leidlich. Das Lachen, das befreien soll, bleibt mir nämlich oft im Halse stecken. Um so mehr, angesichts der (Wieder-)Vereidigung des 47. US-Präsidenten. Ein Land, das zweimal denselben Fehler macht, kann eigentlich nicht mehr darauf rechnen, dass ich das noch mit Humor nehme. Aber trotz alledem sehe ich mir das sehr gerne an. Weil es politisches Kino ist, das wir immer dringender brauchen. Auch um das Lachen darüber nicht zu vergessen! Mit Emilia Jones, Connie Britton und Zach Galifianakis. (ZDF, Wh.)
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Gary Fleder – „Das Urteil“ (2003)Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDF, Wh.)
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Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)
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Roger Donaldson – „Thirteen Days“ (2000)Dieser Film ist heute vielleicht nur noch schwer zu vermitteln. Und das nicht nur, weil die Sowjetunion schon länger tot ist, als Fidel Castro, sondern vor allem, weil da kein JFK mehr im Weißen Haus residiert, sondern eben Donald Trump. Und was diesem noch einfallen wird, um die drohende Wahlniederlage im November abzuwenden, vermag ich nicht vorherzusagen. Kuba jedenfalls, ist quasi als nächstes Ziel prädestiniert, um von dem Debakel das diese Administration für die U.S.A. und die Welt ist, abzulenken. (3Sat, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Don Siegel – „Flucht von Alcatraz“ (1979)Alcatraz ist in der Popkultur schon lange weniger ein Gefängnis als ein Mythos. Der Felsen in der Bucht von San Francisco steht für Isolation, staatliche Macht und die Vorstellung eines Ortes, aus dem eigentlich keine:r entkommen kann. Don Siegel nimmt diesen Mythos vollkommen ernst – und zerlegt ihn zugleich. Die Literaturverfilmung basiert auf dem Sachbuch „Escape from Alcatraz“ des Autors J. Campbell Bruce, das die Fluchtgeschichte aus dem Hochsicherheitsgefängnis detailliert rekonstruiert hat. Mit Clint Eastwood. (ARTE, Wh.)
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Stanley Nelson Jr. – „Miles Davis: Birth of the Cool“ (2019)Jazz ist für mich schon fast eine sakrale Kunstform. Das ist was für Genies, lange Nächte, zu viel Zigarettenrauch und immer auch Schmerz und elementare Emotionen. Kaum eine Figur wurde in der Geschichte des Jazz wohl so konsequent mythologisiert wie Miles Davis. Der Dokumentarfilm von Stanley Nelson Jr. versucht gar nicht erst, diesen Mythos zu zerstören. Interessanter ist, wie er ihn auseinandernimmt. Schicht für Schicht. Nicht ehrfürchtig, sondern analytisch. Und genau darin liegt der Wert dieses Films. (ARTE, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time*. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Wh.)
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Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Cord Jefferson – „Amerikanische Fiktion“ (2023)Der Literaturbetrieb liebt das Elend, solange es sich gut verkauft. Hier wird diese Obsession nicht nur verspottet, sondern seziert. Präzise, Boshaft, und mit einem Lächeln, das schmerzt. Regisseur und Drehbuchautor Cord Jefferson adaptiert den Roman Erasure von Percival Everett und verwandelt ihn in eine bitterkomische Abrechnung mit einem Kulturbetrieb, der Schwarze Erfahrung normiert, verengt und kolonisiert. (ARD, Free-TV-Premiere!)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an fest kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an fest kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an fest kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an fest kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Alfonso Cuarón – „Children of Men“ (2006)Eine Welt ohne Kinder hat keine Zukunft. Das ist kein Sci-Fi zum Abschalten, sondern ein Film, der uns heute noch unangenehm nahe geht. Flüchtlingslager, Ausnahmezustand, nur Hoffnung im Gepäck. Alfonso Cuarón mixt Action, Politik und Popkultur zu einem Jetzt-Film, der nicht tröstet, sondern wach macht. Kurz Luft holen. Dann ansehen! (ARTE, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Rian Johnson – „Knives Out“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert eigentlich nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Neu)
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Jamie Foxx, Tommy Lee Jones – „The Burial“ (2023)
Ein Gerichtssaal kann immer auch eine Bühne sein – für einen Anwalt, der mehr Show liefert als jeder Gangster-Rapper. Maggie Betts hat hier ein Drama nach einer wahren Geschichte, als Clash zwischen alten weißen Männern in grauen Anzügen und einem schwarzen Anwalt inszeniert. Einem, der keine Angst vor der Show oder der Wahrheit hat. Das ist kein Film über das Recht, das ist zuallererst ein Film über Haltung. Mit einem großartigen Jamie Foxx und Tommy Lee Jones, der längst seine eigene Legende spielt. (ARD/One, TV-Premiere)
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John Cusack, Gene Hackman, Dustin Hoffman, Rachel Weisz – „Das Urteil“ (2003)
Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDFneo, Wh.) -
John Cusack, Gene Hackman, Dustin Hoffman, Rachel Weisz – „Das Urteil“ (2003)
Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDFneo, Wh.) -
Poker gegen das Patriarchat – „High Stakes“ (Serie, 2025)
Es war eine Zumutung, wie Frauen im deutschen Fernsehen über Jahrzehnte in dieselben Rollen gepresst wurden. Opfer, Anhängsel, Love Interest. „High Stakes“ will das durchbrechen. Orkun Ertener (der mit „KDD“ einst das beste Krimiformat der Nullerjahre abgeliefert hat) und Kathrin Tabler versuchen hier, ausgerechnet im ZDF, einen feministischen Coup. Eine Serie über Glücksspiel, Wissenschaft und weibliche Selbstermächtigung. Klingt nach Utopie. Ist es auch. Und funktioniert erstaunlich gut. – Achtung: Dieser Beitrag enthält (milde) Spoiler! – (ZDF, Neu!)
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Ethan Coen, Joel Coen – „True Grit“ (2010)
Vier Jahrzehnte nach dem Original nahmen Ethan und Joel Coen den Roman von Charles Portis und verwandeln ihn in eine Abrechnung. Keine Helden mehr, sondern nur noch kaputte Körper. Keine Posen, kein Pathos mehr, nur noch Schlamm, Schweiß und Alkohol. Ein Film, der das ganze Genre vor sich selbst gerettet hat. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Pablo Larraín, Natalie Portman – „Jackie“ (2016)
Dieses Biopic über Jackie Kennedy war für Natalie Portman kein Karriereschritt, sondern eine Transformation. In eine Ikone, die selbst bereits eine Kunstfigur war. Die First Lady als Maske, als Spiegel, als Mythos: keine Biografie, sondern eine Performance der Performance einer anderen. Pablo Larraín hat daraus ein Filmporträt gemacht, das nachwirkt, scharfkantig, unruhig, durchaus schwer erträglich – und gerade deshalb wahrhaftig. (ARTE)