#fskab12 — Public Fediverse posts
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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James Mangold – „Cop Land“ (1997)Mit Verlaub und fast 30 Jahren Abstand: Das hier ist einer von den wenigen Filmen, die bei mir in einer ganz eigenen Schublade liegen. Einer der Filme, die mich immer wieder zuverlässig zurückholen können, in die Zeit, in der ich ins Kino flüchten konnte, um dort zu überleben. Ein Film, der schon bei seiner Premiere zum Klassiker seines Genres wurde, weil er nie vorgegeben hat, etwas anderes zu sein, als er ist. Ein Cop-Thriller, wie es ihn für mich seitdem nicht wieder gegeben hat. Mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta und Robert De Niro. (3Sat, Wh.)
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Steven Knight – „The Veil“ (Serie, 2024)Eigentlich ist diese Serie ein konventioneller Geheimdienstthriller, doch unter der Oberfläche läuft eine zweite Erzählung über Migration, über Kontrolle und über das permanente Sortieren von Leben in legitim und verdächtig. Das ist nichts für einen TV-Binge-Eskapismus, sondern Spiegel einer europäischen Realität. Mit Elisabeth Moss und Yumna Marwan. (ZDF, Wh.)
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Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Schachnovelle“ (2021)Philipp Stölzl inszeniert das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht und Isolation. Die Geschichte kennen Sie vermutlich noch. Denn in jedem Fall gehört die literarische Vorlage von Stefan Zweig zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (3Sat, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)
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Tuna Kaptan – „Rohbau“ (2024)Der Kapitalismus liebt Baustellen, Beton, Gerüste und vor allem den Profit. Wohnungen sind Investments und Städte sind Renditemaschinen. Hier geht es um das moralische Zentrum der Industrie, nicht um Architektur, sondern um die Menschen, die all das bauen. Um prekäre, migrantische Arbeit und Männer, die einfach verschwinden, sobald sie Probleme machen. Echt meine Sorte Film und ein beeindruckendes Debüt von Tuna Kaptan! Mit Angjela Prenci und Peter Schneider. (ARD, Wh.)
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Gary Fleder – „Das Urteil“ (2003)Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDF, Wh.)
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Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)
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Roger Donaldson – „Thirteen Days“ (2000)Dieser Film ist heute vielleicht nur noch schwer zu vermitteln. Und das nicht nur, weil die Sowjetunion schon länger tot ist, als Fidel Castro, sondern vor allem, weil da kein JFK mehr im Weißen Haus residiert, sondern eben Donald Trump. Und was diesem noch einfallen wird, um die drohende Wahlniederlage im November abzuwenden, vermag ich nicht vorherzusagen. Kuba jedenfalls, ist quasi als nächstes Ziel prädestiniert, um von dem Debakel das diese Administration für die U.S.A. und die Welt ist, abzulenken. (3Sat, Wh.)
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Matt Johnson – „Blackberry“ (2023)Nerd-Alert: Auch ich bin einer von denen, die Anfang der 2000er mit glänzenden Augen auf dieses technische Wunderwerk gestarrt haben. Ein Telefon mit alphanumerischer Tastatur! Eine Schreibmaschine für die Hosentasche! Ich hatte damals irgendeinen Knochen von Siemens, Ericsson oder Nokia, was auch immer die Phone-Policy der Firma gerade hergegeben hat. Während all die coolen Consultants mit denen ich zu tun hatte, längst auf einen BlackBerry umgestiegen sind. Von und mit Matt Johnson. (ARTE, Neu!)
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Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)
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Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Juan José Campanella – „In ihren Augen“ (2009)Ich dachte, ich kenne die Geschichte. Weil ich vor Jahren schon die US-Version dieses argentinischen Thrillers gesehen habe. Das war spektakulärer besetzt. Aber in besonderer Erinnerung blieb es mir eben nicht. Doch dann sah ich gestern das Original. Und plötzlich ist alles anders. Das ist kein Thriller, der unterhält. Es ist ein Film, der zeigt, wie tief Gewalt in Systeme eingeschrieben ist. Wie Erinnerung arbeitet. Wie Männer sich gegenseitig schützen. Und wie Liebe daran zerbricht. Sorry, aber das US-Remake wirkt danach nur noch wie weichgespült. Das hier bleibt hängen. Unbequem. Politisch. Und viel näher an der Wahrheit. Mit Ricardo Darín und Soledad Villamil. (ARD, Neu)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Tuna Kaptan – „Rohbau“ (2024)Der Kapitalismus liebt Baustellen, Beton, Gerüste und vor allem Profit. Wohnungen als Investment und Städte als Renditemaschinen. Immer wieder taucht dieses Terrain als Hintergrund auf. Hier wird es zum moralischen Zentrum. Hier geht es nicht um Architektur, sondern um die Menschen, die sie errichten. Um prekäre, migrantische Arbeit. Männer die verschwinden, sobald sie Probleme machen. Mit Angjela Prenci und Peter Schneider. (ARD, Neu)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Benedict Cumberbatch, Martin Freeman – „Sherlock“ (Serie, 2010-2017)
Dieses Comeback von Sherlock Holmes war ja nicht einfach nur ein modernes Update einer alten Kultfigur, sondern auch ein Spiegel der britischen Gegenwart. Cumberbatch als hochverdichtete Version eines Einzelgängers. Überlegen. Cool. Unbeirrbar. Die Obsession über das unnahbare Genie zeigt aber auch eine Kultur, die Gefühle misstrauisch beäugt und Nähe nur dann zulässt, wenn sie sich sofort wieder weg‑ironisieren lässt. Trotzdem – oder gerade deshalb – ein Meilenstein europäischer TV-Produktionen und ein kulturelles Phänomen ganz für sich selbst. (ARD, Wh.)
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Kristen Stewart, Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)
Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde hier nicht verklärt, sondern vielmehr seziert. (ARD, Wh.)
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Ethan Coen, Joel Coen – „True Grit“ (2010)
Vier Jahrzehnte nach dem Original nahmen Ethan und Joel Coen den Roman von Charles Portis und verwandeln ihn in eine Abrechnung. Keine Helden mehr, sondern nur noch kaputte Körper. Keine Posen, kein Pathos mehr, nur noch Schlamm, Schweiß und Alkohol. Ein Film, der das ganze Genre vor sich selbst gerettet hat. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)
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Richard Wong – „Come As You Are“ (2019)
Ein Roadmovie fährt eine Landkarte ab, um das Innere seiner Figuren freizulegen: Hier sind das drei Männer in einem Van – einer paraplegisch, einer sehbehindert und einer querschnittsgelähmt – die „eigentlich“ auch in einer beliebigen Coming-of-Age-Comedy mitspielen könnten. Doch weil dieses „eigentlich“ nicht existiert, wird hier die Straße zum Symbol für ihre Freiheit in einer Gesellschaft, die ihre Körper hierarchisiert. Ihr Ziel: ein Bordell, das Sexualität von Menschen mit Behinderung nicht als Mitleid, sondern als Recht anerkennt. (ARD, Wh)
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Daniel Brühl, Chris Hemsworth – „Rush“ (2013)
Als Kind habe ich jedes Jahr auf der Poleposition vor dem Fernseher gesessen, an die Mattscheibe geheftet, wenn das eine Formel-1-Rennen im Jahr lief, das damals im Deutschen Fernsehen live übertragen wurde. Nürburgring, Nordstrecke. Mythos. Ich war 11 Jahre alt und habe Niki Lauda brennen sehen. Er hat das irgendwie überlebt. Das war alles, was ich wusste. Dass dahinter unendliche Schmerzen standen, Operationen, der Geruch verbrannter Haut – das kam in meiner Welt noch nicht vor. Für mich war er unzerstörbar. Dieser Film ruft all diese Bilder zurück und gibt ihnen Gesichter, Stimmen, Körper, die ich damals noch nicht verstanden habe. (ARD)
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Liam Neeson – The Commuter (2018)
In Deutschland reden Bahnfahrer:innen über das Zugfahren fast nur noch in Tonlagen der finalen Verzweiflung. Verspätungen, kaputte Stellwerke, abgerissene Oberleitungen, entnervte Reisende. Der letzte Bahnchef ist inzwischen Geschichte, aber mal ehrlich, dessen Abgang ist auch nur eine Fußnote im Dauerdrama. Wer hierzulande Zug fährt, braucht Leidensfähigkeit. Vielleicht erklärt das, warum ein Film wie dieser auf mich so seltsam befreiend wirkt. Denn er zeigt einen Mann in einem Zug, der tatsächlich fährt. Pünktlich, unaufhaltsam, ohne jede Ausreden. (ZDF, Wh)
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Fritz Bauer – „Die Akte General“ (2016)
Deutschland im Sommer 2025: Die A%D liegt in Umfragen um die 25 Prozent, die Wagenknecht-Partei tut so, als sei Rassismus nur ein Betriebsunfall des Kapitalismus, und Innenminister:innen schwören treu auf die „wehrhafte Demokratie“, während Geheimdienste NSU Akten schreddern. In diesem Klima wirkt „Die Akte General“ wie ein Schlag ins Gesicht – und wie ein Déjà-vu. Der Film zeigt, wie die Bundesrepublik schon einmal Täter:innen deckte, Opfer zum Schweigen brachte und aus Staatsräson lieber Schwamm drüber wischte. Wer das heute sieht, erkennt: Die deutsche Demokratie hat nie gelernt, den braunen Bodensatz wirklich trocken zu legen. (ARD)