#fskab12 — Public Fediverse posts
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! Mit Paul Dano und Daniel Radcliffe! (ARD, Wh.)
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! Mit Paul Dano und Daniel Radcliffe! (ARD, Wh.)
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! Mit Paul Dano und Daniel Radcliffe! (ARD, Wh.)
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! Mit Paul Dano und Daniel Radcliffe! (ARD, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Clint Eastwood – „Million Dollar Baby“ (2004)Sie können diesen Film als Box-Film, also als ein klassisches Sport-Drama sehen. Daran wäre nichts falsch. Für mich ist es allerdings ein Film über eine Frau, die sich die Autonomie über ihren Körper erkämpft, und eine Gesellschaft, die ihr diese Autonomie am Ende wieder nimmt. Genau deshalb ist die Geschichte viel radikaler, als das eher konservative Männerkino-Image von Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood eigentlich vermuten lässt. Mit Hilary Swank und Morgan Freeman. (ZDF, Wh.)
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James Mangold – „Cop Land“ (1997)Mit Verlaub und fast 30 Jahren Abstand: Das hier ist einer von den wenigen Filmen, die bei mir in einer ganz eigenen Schublade liegen. Einer der Filme, die mich immer wieder zuverlässig zurückholen können, in die Zeit, in der ich ins Kino flüchten konnte, um dort zu überleben. Ein Film, der schon bei seiner Premiere zum Klassiker seines Genres wurde, weil er nie vorgegeben hat, etwas anderes zu sein, als er ist. Ein Cop-Thriller, wie es ihn für mich seitdem nicht wieder gegeben hat. Mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta und Robert De Niro. (3Sat, Wh.)
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Kevin Costner – „Open Range“ (2003)Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, ihn nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. Für mich hat sich das gelohnt! (ARD, Wh.)
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Irwin Winkler – „Das Netz“ (1995)Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck geworfen hat. (ZDF, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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„Susan… verzweifelt gesucht“ (1985)Madonna ist wohl der einzige Grund, warum sich bis heute fast alle, die alt genug dafür sind, noch an diesen Film erinnern. Für mich ist aber Susan Seidelman und die Tatsache, dass ihr hier einer der definitiven New-York-City Filme der 80er gelungen ist, ein mehr als guter Grund, warum wir ihn überhaupt noch ansehen sollten. Und neben der Stadt gibt es auch noch die eine oder andere darstellerische Sehenswürdigkeit wiederzuentdecken. (ARTE, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Gary Fleder – „Das Urteil“ (2003)Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDF, Wh.)
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Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)
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Sylvester Stallone – „Staying Alive“ (1983)Ich habe damals kaum etwas mehr verachtet als „Disco“. Also nicht den Ort (Grüße gehen raus, an alle, die sich noch an „Sigi’s Kalei“ auf der Steeler Straße erinnern!), aber das Genre. Das war für mich ein rotes Tuch. Ich war (Punk-)Rocker! Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass Pop sich für solche alten Fronten nicht mehr interessiert. Er wartet einfach geduldig. Und eines Tages summe ich plötzlich einen Bee-Gees-Refrain, obwohl ich mir geschworen hatte, niemals einen Bee-Gees-Refrain zu summen. (ARTE, Wh.)
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Steven Spielberg – „Unheimliche Begegnung der dritten Art“ (1977)Das ist wirklich ein Film, der heute fast unmöglich erscheint. Ein Blockbuster über Außerirdische, der einmal nicht von Invasion, Krieg oder Zerstörung erzählt, sondern von Neugier, vom Staunen und von der Idee, dass das Fremde nicht zwangsläufig auch eine Bedrohung sein muss. 1977, im selben Jahr wie Star Wars, hat Steven Spielberg ebenfalls in den Himmel geblickt – aber sein Blick war ein völlig anderer. Wo George Lucas vom Abenteuer und Mythos erzählt hat, hat Spielberg nach Transzendenz gesucht. Mit Richard Dreyfuss, François Truffaut und Teri Garr. (3Sat, Wh.)
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Don Siegel – „Flucht von Alcatraz“ (1979)Alcatraz ist in der Popkultur schon lange weniger ein Gefängnis als ein Mythos. Der Felsen in der Bucht von San Francisco steht für Isolation, staatliche Macht und die Vorstellung eines Ortes, aus dem eigentlich keine:r entkommen kann. Don Siegel nimmt diesen Mythos vollkommen ernst – und zerlegt ihn zugleich. Die Literaturverfilmung basiert auf dem Sachbuch „Escape from Alcatraz“ des Autors J. Campbell Bruce, das die Fluchtgeschichte aus dem Hochsicherheitsgefängnis detailliert rekonstruiert hat. Mit Clint Eastwood. (ARTE, Wh.)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Sydney Pollack – „Tootsie“ (1982)Ein Film, als Witz verkleidet und dabei doch eine ziemlich präzise Diagnose. Dieses über 40 Jahre alte Stück Kino wirkt wie eine klassische Travestiekomödie, entpuppt sich dann aber als bissige, erstaunlich ungeduldige Analyse von Geschlechterrollen, Macht und der systemischen Abwertung von Frauen im Entertainmentbetrieb. Und mittendrin Dustin Hoffman, der sich nicht einfach verkleidet, sondern eine männliche Komfortzone frontal zerlegt hat. Mit Jessica Lange, Teri Garr, Bill Murray und Geena Davis. (3Sat, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Shirin Neshat, Shoja Azari – „Women Without Men“ (2009)Geschichte ist für einen Film nie ein beliebiger Hintergrund. Sie greift ein, zerschneidet Biografien, schreibt sich in die Menschen. Hier ist es der Putsch im Iran von 1953, der nicht erklärt wird, sondern zu spüren ist. Straßen, Stimmen, Hitze, und mittendrin die Frauen, die versuchen, sich die Räume zu erkämpfen, die ihnen vorher systematisch entzogen werden. (ARTE, Neu)
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Billy Wilder – „Zeugin der Anklage“ (1957)Gerichtssäle sind im Kino ja immer auch Bühnen. Als Orte der Inszenierung, kunstvoller Rhetorik und Macht über die Narrative. Genau deshalb funktionieren sie so gut als Filmraum. Wer spricht überzeugender? Wer kontrolliert die Blicke? Wer schreibt womöglich die Geschichte eines Verbrechens um? Dieser ewige Klassiker des Genres von Billy Wilder gehört wohl zu den elegantesten Antworten auf all diese Fragen. Mit einer glatt unglaublichen Marlene Dietrich. (ARTE, Wh.)
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Billy Wilder – „Zeugin der Anklage“ (1957)Gerichtssäle sind im Kino ja immer auch Bühnen. Als Orte der Inszenierung, kunstvoller Rhetorik und Macht über die Narrative. Genau deshalb funktionieren sie so gut als Filmraum. Wer spricht überzeugender? Wer kontrolliert die Blicke? Wer schreibt womöglich die Geschichte eines Verbrechens um? Dieser ewige Klassiker des Genres von Billy Wilder gehört wohl zu den elegantesten Antworten auf all diese Fragen. Mit einer glatt unglaublichen Marlene Dietrich. (ARTE, Wh.)
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Billy Wilder – „Zeugin der Anklage“ (1957)Gerichtssäle sind im Kino ja immer auch Bühnen. Als Orte der Inszenierung, kunstvoller Rhetorik und Macht über die Narrative. Genau deshalb funktionieren sie so gut als Filmraum. Wer spricht überzeugender? Wer kontrolliert die Blicke? Wer schreibt womöglich die Geschichte eines Verbrechens um? Dieser ewige Klassiker des Genres von Billy Wilder gehört wohl zu den elegantesten Antworten auf all diese Fragen. Mit einer glatt unglaublichen Marlene Dietrich. (ARTE, Wh.)
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Billy Wilder – „Zeugin der Anklage“ (1957)Gerichtssäle sind im Kino ja immer auch Bühnen. Als Orte der Inszenierung, kunstvoller Rhetorik und Macht über die Narrative. Genau deshalb funktionieren sie so gut als Filmraum. Wer spricht überzeugender? Wer kontrolliert die Blicke? Wer schreibt womöglich die Geschichte eines Verbrechens um? Dieser ewige Klassiker des Genres von Billy Wilder gehört wohl zu den elegantesten Antworten auf all diese Fragen. Mit einer glatt unglaublichen Marlene Dietrich. (ARTE, Wh.)
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Billy Wilder – „Zeugin der Anklage“ (1957)Gerichtssäle sind im Kino ja immer auch Bühnen. Als Orte der Inszenierung, kunstvoller Rhetorik und Macht über die Narrative. Genau deshalb funktionieren sie so gut als Filmraum. Wer spricht überzeugender? Wer kontrolliert die Blicke? Wer schreibt womöglich die Geschichte eines Verbrechens um? Dieser ewige Klassiker des Genres von Billy Wilder gehört wohl zu den elegantesten Antworten auf all diese Fragen. Mit einer glatt unglaublichen Marlene Dietrich. (ARTE, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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Cord Jefferson – „Amerikanische Fiktion“ (2023)Der Literaturbetrieb liebt das Elend, solange es sich gut verkauft. Hier wird diese Obsession nicht nur verspottet, sondern seziert. Präzise, Boshaft, und mit einem Lächeln, das schmerzt. Regisseur und Drehbuchautor Cord Jefferson adaptiert den Roman Erasure von Percival Everett und verwandelt ihn in eine bitterkomische Abrechnung mit einem Kulturbetrieb, der Schwarze Erfahrung normiert, verengt und kolonisiert. (ARD, Free-TV-Premiere!)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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Craig Gillespie – „I, Tonya“ (2017)Kurz vor der Eröffnung der Olympischen Winterspiele in Mailand zeigt das ZDF ein Biopic, das eigentlich viel weniger Sportdrama als eine Medienstudie ist. Margot Robbie als Eiskunstläuferin, die Talent, Ehrgeiz und eine explosive Persönlichkeit vereint, entlarvt die mediale Ausschlachtung einer wahren Geschichte mit Ironie und schwarzem Humor. Der Film beobachtet Mechanismen, die aus menschlicher Ambivalenz Unterhaltung machen – fast ohne jede moralische Simplifizierung. Ich finde, das lohnt sich. (ZDF, Wh.)
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Kevin Costner – „Open Range“ (2003)Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, es nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. (ARD, Wh.)
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Claude Miller – „Das Verhör“ (1981)Noch so ein Film, der sich auf ewig in meinem Kinogedächtnis festgesetzt hat. Reduziert auf das absolute Minimum, mit einer komplexen psychologischen Handlung, war das ein Werk, das mir für alle Zeit bewiesen hat, wie wenig es braucht, einen großen Film zu schaffen. Hier zählt nur die Geschichte, die überragenden Darsteller:innen und das Auge und Timing des Regisseurs. (ARTE, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert eigentlich nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Neu)
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Ridley Scott – „Legend“ (1985)Ich habe das hier damals im Kino gesehen, weil Ridley Scott für mich zu seiner Zeit eines seiner größten Versprechen war. „Alien“ lag noch wie ein kalter Schweißfilm auf meiner Netzhaut, der „Blade Runner“ hatte alle meine Sinne gerade erst neu verkabelt. Und dann kam dieser Märchenfilm. Einhörner im Fantasy-Wald. Dazu ein sehr junger, langhaariger Tom Cruise. What the fuck? (ZDFneo, Neu)
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Ben Affleck – „Daredevil“ (2003)
Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)
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Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis – „Everything everywhere all at once“ (2022)
Ein Multiversum auf Speed – und Michelle Yeoh, die mit stoischer Ruhe durch alle Dimensionen stolpert. Ein Bagel verschluckt jede Existenz, eine Steuerbeamtin als Wrestling-Ikone des Behördenalltags, und die Daniels, Kwan und Scheinert, lassen die Genregrenzen so fröhlich explodieren, dass Hollywood alle traditionellen Regeln vergessen musste. Absurd, anarchisch, liebevoll und zutiefst menschlich zugleich, ich liebe einfach alles an diesem Film! (ARD, Wh.)
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Barry Sonnenfeld – „Schnappt Shorty“ (1995)
Ein echter Lieblingsfilm aus den Neunzigern. Und das ist mal kein Nostalgie-Ding, weil wir alle mal so viel jünger waren, sondern ein Film, der bis heute hält, was er damals versprochen hat. Eine knallbunte Postkarte aus einer Ära, in der Coolness noch aus Haltung bestand und nicht aus Branding. Ein Film, der Hollywood mit einem Lächeln auseinandernimmt, das so breit ist, dass es fast schon als Waffe durchgeht. Nicht die Art Satire, die mit erhobenem Zeigefinger wedelt, sondern die Sorte, die im Liegestuhl liegt und trotzdem immer noch präzise trifft. Nicht alle werden diesen Film mögen, doch ich liebe ihn sehr. (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/barry-sonnenfeld-schnappt-shorty-1995/
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Sandra Bullock – „Das Netz“ (1995)
Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck warf. (ZDF)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/sandra-bullock-das-netz-1995/
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Sandra Bullock – „Das Netz“ (1995)
Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck warf. (ZDF)
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Sandra Bullock – „Das Netz“ (1995)
Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck warf. (ZDF)
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Sandra Bullock – „Das Netz“ (1995)
Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck warf. (ZDF)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/sandra-bullock-das-netz-1995/
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Sandra Bullock – „Das Netz“ (1995)
Es gab mal eine Zeit, da war „Cyberspace“ noch kein slicker Marketingbegriff, sondern eine ziemlich apokalyptische Landschaft aus grünem Code, LAN-Kabeln und knarzenden, piependen Modems. 1995 war die Angst noch frisch – und Hollywood gierig danach. „Hackers“ war bunt und anarchisch, „Sneakers“ charmant-paranoid, und dann kam „Das Netz“: der brave, etwas niedliche Corporate-Thriller, der Sandra Bullock mitten ins digitale Bermuda-Dreieck warf. (ZDF)
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Jamie Foxx, Tommy Lee Jones – „The Burial“ (2023)
Ein Gerichtssaal kann immer auch eine Bühne sein – für einen Anwalt, der mehr Show liefert als jeder Gangster-Rapper. Maggie Betts hat hier ein Drama nach einer wahren Geschichte, als Clash zwischen alten weißen Männern in grauen Anzügen und einem schwarzen Anwalt inszeniert. Einem, der keine Angst vor der Show oder der Wahrheit hat. Das ist kein Film über das Recht, das ist zuallererst ein Film über Haltung. Mit einem großartigen Jamie Foxx und Tommy Lee Jones, der längst seine eigene Legende spielt. (ARD/One, TV-Premiere)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/jamie-foxx-tommy-lee-jones-the-burial-2023/
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Ben Affleck – „Daredevil“ (2003)
Ein blinder Mann, der nachts Verbrecher verprügelt, tagsüber Anwalt spielt und dazwischen in einer roten Lederkluft durch die Straßen von Hell’s Kitchen wandert. Ein Film aus den frühen 2000ern, der auf dem Papier wie eine postmoderne Parabel über Männlichkeit und Macht aussah, in der Praxis aber grandios an seiner eigenen Selbstwichtigkeit gescheitert ist. (ZDFneo, Wh.)https://nexxtpress.de/mediathekperlen/ben-affleck-daredevil-2003/