#fskab12 — Public Fediverse posts
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Clint Eastwood – „Million Dollar Baby“ (2004)Sie können diesen Film als Box-Film, also als ein klassisches Sport-Drama sehen. Daran wäre nichts falsch. Für mich ist es allerdings ein Film über eine Frau, die sich die Autonomie über ihren Körper erkämpft, und eine Gesellschaft, die ihr diese Autonomie am Ende wieder nimmt. Genau deshalb ist die Geschichte viel radikaler, als das eher konservative Männerkino-Image von Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood eigentlich vermuten lässt. Mit Hilary Swank und Morgan Freeman. (ZDF, Wh.)
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Elijah Bynum – „Hot Summer Nights“ (2017)Sommer, Hitze, Hormone. Und ein Mythos namens Aufstieg. Der Film von Elijah Bynum will alles: Coming of Age, Gangsterfantasie, Kapitalismuskritik – und ist doch vor allem eine testosterongeschwängerte Strandmelancholie. Am Ende bleibt vor allem der Wille zum Stil. Und ein Körper im Gegenlicht. Der von Timothée Chalamet. (3Sat, Wh.)
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James Mangold – „Cop Land“ (1997)Mit Verlaub und fast 30 Jahren Abstand: Das hier ist einer von den wenigen Filmen, die bei mir in einer ganz eigenen Schublade liegen. Einer der Filme, die mich immer wieder zuverlässig zurückholen können, in die Zeit, in der ich ins Kino flüchten konnte, um dort zu überleben. Ein Film, der schon bei seiner Premiere zum Klassiker seines Genres wurde, weil er nie vorgegeben hat, etwas anderes zu sein, als er ist. Ein Cop-Thriller, wie es ihn für mich seitdem nicht wieder gegeben hat. Mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta und Robert De Niro. (3Sat, Wh.)
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Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Schachnovelle“ (2021)Philipp Stölzl inszeniert das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht und Isolation. Die Geschichte kennen Sie vermutlich noch. Denn in jedem Fall gehört die literarische Vorlage von Stefan Zweig zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (3Sat, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er griff zu einem fast 50 Jahre alten Roman des Schweizer Nationaldramatikers Friedrich Dürrenmatt und erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Tuna Kaptan – „Rohbau“ (2024)Der Kapitalismus liebt Baustellen, Beton, Gerüste und vor allem den Profit. Wohnungen sind Investments und Städte sind Renditemaschinen. Hier geht es um das moralische Zentrum der Industrie, nicht um Architektur, sondern um die Menschen, die all das bauen. Um prekäre, migrantische Arbeit und Männer, die einfach verschwinden, sobald sie Probleme machen. Echt meine Sorte Film und ein beeindruckendes Debüt von Tuna Kaptan! Mit Angjela Prenci und Peter Schneider. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Emilia Jones – „Winner“ (2024)Als Dramödie funktioniert dieser Film nur leidlich. Das Lachen, das befreien soll, bleibt mir nämlich oft im Halse stecken. Um so mehr, angesichts der (Wieder-)Vereidigung des 47. US-Präsidenten. Ein Land, das zweimal denselben Fehler macht, kann eigentlich nicht mehr darauf rechnen, dass ich das noch mit Humor nehme. Aber trotz alledem sehe ich mir das sehr gerne an. Weil es politisches Kino ist, das wir immer dringender brauchen. Auch um das Lachen darüber nicht zu vergessen! Mit Emilia Jones, Connie Britton und Zach Galifianakis. (ZDF, Wh.)
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Gary Fleder – „Das Urteil“ (2003)Ein Justizthriller, der auch über zwanzig Jahre nach seiner Premiere eigentlich noch nichts von seiner Wucht eingebüßt hat. Gary Fleder inszeniert einen Prozess gegen einen Waffenhersteller als gnadenloses Spiel um Macht, Moral und Manipulation. Wo andere Gerichtsdramen einfache Heldenfiguren bieten, zwingt dieser Film sein Publikum dazu, im moralischen Zwielicht auszuharren. Denn keine Figur ist eindeutig „gut“ oder „böse“, jede Entscheidung folgt Interessen, Abhängigkeiten oder Kalkül. (ZDF, Wh.)
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Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)
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Fritz Lang – „M – Eine Stadt sucht einen Mörder“ (1931)Im Jahr 1931 wird Berlin von einem unheimlichen Kindermörder heimgesucht. Das Hinterhofkind Elsie ist sein neuntes Opfer. In einer durch Angst, neue Presseschlagzeilen und die Ankündigung weiterer Taten aufgeheizten Stimmung verfolgt die Polizei jede Spur… (ARD, Wh.)
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Fred Zinnemann – „12 Uhr mittags“ (1952)Das hier ist der eine klassische Western schlechthin! Und politisch eine der schärfsten, mir bekannten Abrechnungen Hollywoods mit Feigheit, Opportunismus und politischer Passivität. Dass der Film mitten in der McCarthy-Ära entstanden ist, war alles andere als ein Zufall. Dass er bis heute so relevant geblieben ist, belegt seine universelle Gültigkeit. Mit Gary Cooper, Grace Kelly und Lloyd Bridges. (ARTE, Wh.)
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Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung? Ja, warum denn nicht! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! (ARD, Wh.)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)
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Pablo Larraín – „Spencer“ (2021)Ein psychologischer Fiebertraum in Designerkleidung. Pablo Larraín verwandelt Weihnachten bei den Windsors in eine surreale Geisterbahnfahrt durch den goldenen Käfig der britischen Monarchie. Das Schloss in diesem Film ist kein Ort, es ist ein Zustand. Tatsächlich gab es für mich nur zwei Gründe, diesen Film zu sehen – den Regisseur und Kristen Stewart. Denn die spielt die Diana nicht, sie bewohnt sie. Allein ihr Gesicht spricht lauter als alle Dialoge. Die berühmteste Frau der Welt wurde von ihr nicht verklärt, sondern vielmehr dekonstruiert. (ARD, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time*. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Wh.)
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Sepideh Farsi – „Die Sirene“ (2023)Dieser Film sprengt alle üblichen Erwartungen an einen Kriegsfilm. Animation, Explosionen, Farbfluten – und trotzdem geht es um Abadan, eine südiranische Ölstadt, belagert 1980 während des Irak-Iran-Krieges. Und es geht um einen Jungen, mitten drin, der über keine Superkräfte verfügt, nur Angst, Neugier und ein bisschen Mut. Sepideh Farsi, 1965 in Teheran geboren, erzählt aus dem Exil in Paris über ihre Jugend im Iran, die 45 Jahre zurückliegt – und nutzt Animation nicht als bloßes Stilmittel, sondern auch als Strategie. (ARTE, Wh.)
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Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)
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Andrew Niccol – „Seelen“ (2013)Schon wieder ist hier der Körper einer Frau der Austragungsort eines Kampfes um Kontrolle. Hier geht es um ihre Identität als etwas, das verwaltet, überschrieben und optimiert werden kann. Und weil es ein Science-Fiction von Andrew Niccol ist, ist „Gattaca“ dafür natürlich die Referenz. Und so wirkt er auch wie eine weichere, emotional aufgeladene Variante desselben Gedankengebäudes. Nur eben nicht mehr über genetische Selektion, sondern parasitäre Übernahme durch Aliens. Mit Saoirse Ronan, William Hurt und Diane Kruger. (ZDF, Wh.)
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Andrew Niccol – „Seelen“ (2013)Schon wieder ist hier der Körper einer Frau der Austragungsort eines Kampfes um Kontrolle. Hier geht es um ihre Identität als etwas, das verwaltet, überschrieben und optimiert werden kann. Und weil es ein Science-Fiction von Andrew Niccol ist, ist „Gattaca“ dafür natürlich die Referenz. Und so wirkt er auch wie eine weichere, emotional aufgeladene Variante desselben Gedankengebäudes. Nur eben nicht mehr über genetische Selektion, sondern parasitäre Übernahme durch Aliens. Mit Saoirse Ronan, William Hurt und Diane Kruger. (ZDF, Wh.)
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Andrew Niccol – „Seelen“ (2013)Schon wieder ist hier der Körper einer Frau der Austragungsort eines Kampfes um Kontrolle. Hier geht es um ihre Identität als etwas, das verwaltet, überschrieben und optimiert werden kann. Und weil es ein Science-Fiction von Andrew Niccol ist, ist „Gattaca“ dafür natürlich die Referenz. Und so wirkt er auch wie eine weichere, emotional aufgeladene Variante desselben Gedankengebäudes. Nur eben nicht mehr über genetische Selektion, sondern parasitäre Übernahme durch Aliens. Mit Saoirse Ronan, William Hurt und Diane Kruger. (ZDF, Wh.)
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Andrew Niccol – „Seelen“ (2013)Schon wieder ist hier der Körper einer Frau der Austragungsort eines Kampfes um Kontrolle. Hier geht es um ihre Identität als etwas, das verwaltet, überschrieben und optimiert werden kann. Und weil es ein Science-Fiction von Andrew Niccol ist, ist „Gattaca“ dafür natürlich die Referenz. Und so wirkt er auch wie eine weichere, emotional aufgeladene Variante desselben Gedankengebäudes. Nur eben nicht mehr über genetische Selektion, sondern parasitäre Übernahme durch Aliens. Mit Saoirse Ronan, William Hurt und Diane Kruger. (ZDF, Wh.)
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Jason Reitman – „Tully“ (2018)Dieser Film sollte wohl eigentlich nicht von einem über sechzigjährigen, weißen, kinderlosen Mann besprochen werden – und das noch, ausgerechnet am sogenannten Muttertag. Andererseits passt genau diese Irritation erstaunlich gut. Denn Jason Reitmans Film handelt auch davon, wie selbstverständlich Frauen mit Care-Arbeit allein gelassen werden, während Männer danebenstehen und versuchen, ihre eigene Ahnungslosigkeit dennoch irgendwie halb reflektiert zu verwalten. Mit Charlize Theron und Mackenzie Davis. (ARD, Wh.)
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Philipp Stölzl – „Die Schachnovelle“ (2021)Es beginnt mit Isolation, aber gemeint ist Kontrolle. Philipp Stölzl inszeniert in seinem Film, nach der Novelle von Stefan Zweig, das Innere eines Mannes als Schlachtfeld und Ort der Zersetzung durch Macht. Die Geschichte kennen Sie vermutlich. In jedem Fall gehört die literarische Vorlage zum Kanon der europäischen Selbstbefragung nach dem Faschismus. Doch dieser Film interessiert sich weniger für die historische Spezifität als für die psychologische Verdichtung eines Ausnahmezustands. Das funktioniert leider nur teilweise. Mit Oliver Masucci, Albrecht Schuch und Rolf Lassgård. (ARD, Wh.)
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Mike Newell – „Donnie Brasco“ (1997)Ein Krimi mit Al Pacino, noch dazu ein Mafia-Film. Das war früher für mich das größtmögliche Kino. Aber hier ist das anders. Keine Posen, kein Mythos mehr, sondern nur noch kalter Rauch. Auch kein Glanz mehr, oder Orgien mit Kokain und Gewalt. Sondern nur noch ein System, das furchtbar müde wirkt, während es aber doch noch funktioniert. Loyalität ist hier weniger Prinzip als Gewohnheit, und genau darin liegt die Kälte dieses Filmes nach einer wahren Geschichte. Mit Al Pacino, Johnny Depp und Michael Madsen. (ARTE, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)
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Helmut Dietl – „Rossini – Oder die mörderische Frage, wer mit wem schlief“ (1997)Der Tod von Mario Adorf legt sich heute natürlich wie ein Filter über diesen Film. Plötzlich wirkt alles endgültiger, musealer – und gleichzeitig elektrischer. Denn Helmut Dietls Kinohit war zu seiner Zeit alles andere als ein leiser Abschied, sondern eine laute, lärmende, eitle, funkelnde Satire auf eine Branche, die sich selbst am liebsten im Spiegel sieht. Und das mit einem unglaublichen Ensemble, das zu seiner Zeit wahrscheinlich auf der absoluten Höhe seiner kollektiven Kunst gewesen ist. Unvergesslich! (ARD, Wh.)
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Angelina Maccarone – „Klandestin“ (2024)Frankfurt am Main: Das steht für Hochhäuser, Glasfassaden, Blaulicht, Geld und Macht. Die Stadt wirkt hier wie ein Versprechen und eine Drohung zugleich. Kapital zirkuliert wie die Menschen, aber nicht unter denselben Bedingungen. Angelina Maccarone interessiert sich nicht für einfache Gegensätze. Sie baut ein Beziehungsgeflecht, das sich anfühlt wie die Gegenwart. Widersprüchlich, überreizt, emotional aufgeladen und politisch vermint. Mit Barbara Sukowa, Lambert Wilson, Habib Adda und Banafshe Hourmazdi. (ARTE, Neu)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Matteo Garrone – „Ich Capitano“ (2023)Europa ist hier kein Ort, sondern ein Versprechen, das sich selbst längst nicht mehr glaubt. Zwei Jugendliche nehmen dieses Versprechen trotzdem ernst. Sie verlassen Dakar in Senegal mit nichts als der Energie eines Traums, der nicht ihnen gehört, sondern aus Musikvideos, Erzählungen, Gerüchten und fremden Bildern zusammengesetzt ist. Popkultur ist hier ein Fluchtmotor, eine koloniale Nachwirkung, und eine Form von Gewalt. Das ist hart, aber auch sehr stark. (ZDF, Neu!)
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Marvin Kren – „Der weiße Kobold“ (2022)Endlich ein Film, der sich dem TV-Komödien-Prinzip verweigert – und stattdessen lieber eskaliert, überdreht, stolpert und immer weiterläuft. Alles hier ist Bewegung, Reibung, Übermut. Das kann unmöglich aus Deutschland kommen! Mit Frederick Lau, Maya Unger und einem Gastauftritt von Tony Hamady. (ARD, Wh.)
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Jim Abrahams, David Zucker, Jerry Zucker – „Die unglaubliche Reise in einem verrückten Flugzeug“ (1980)Es gibt Filme, die haben einen Plot. Und es gibt „Airplane!“ Was David Zucker, Jim Abrahams und Jerry Zucker hier 1980 veranstaltet haben, war kein freundliches, harmloses Parodieren für ein Teenagerpublikum. Es war ein Frontalangriff auf Autorität, Pathos und die sakrale Aura eines Flugzeug-Cockpits. Spoiler: Absolut alles ist immer auch Bühne. Und niemand unter den Anwesenden verlässt den Film unversehrt. Mich hat er für ein ganzes Leben deformiert. Ich habe es genossen! (ARD, Wh.)
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James Gray – „The Yards – Im Hinterhof der Macht“ (2000)New York City funktioniert hier wie ein ziemlich schlecht beleuchtetes Verwaltungszentrum der Macht. Nicht die Skyline, nicht der Mythos, sondern die Übergangszonen, Bahngleise, Depots, Hinterhöfe, sind die Orte, an denen Entscheidungen nicht getroffen, sondern weitergereicht werden. James Gray interessiert sich viel weniger für Verbrechen, als für die Art, wie ein System von Loyalität als technische Infrastruktur gebaut wird. Ein Krimi-Drama mit Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, James Caan, Charlize Theron und Faye Dunaway. (ARTE, Wh.)
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James Gray – „The Yards – Im Hinterhof der Macht“ (2000)New York City funktioniert hier wie ein ziemlich schlecht beleuchtetes Verwaltungszentrum der Macht. Nicht die Skyline, nicht der Mythos, sondern die Übergangszonen, Bahngleise, Depots, Hinterhöfe, sind die Orte, an denen Entscheidungen nicht getroffen, sondern weitergereicht werden. James Gray interessiert sich viel weniger für Verbrechen, als für die Art, wie ein System von Loyalität als technische Infrastruktur gebaut wird. Ein Krimi-Drama mit Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, James Caan, Charlize Theron und Faye Dunaway. (ARTE, Wh.)
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James Gray – „The Yards – Im Hinterhof der Macht“ (2000)New York City funktioniert hier wie ein ziemlich schlecht beleuchtetes Verwaltungszentrum der Macht. Nicht die Skyline, nicht der Mythos, sondern die Übergangszonen, Bahngleise, Depots, Hinterhöfe, sind die Orte, an denen Entscheidungen nicht getroffen, sondern weitergereicht werden. James Gray interessiert sich viel weniger für Verbrechen, als für die Art, wie ein System von Loyalität als technische Infrastruktur gebaut wird. Ein Krimi-Drama mit Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, James Caan, Charlize Theron und Faye Dunaway. (ARTE, Wh.)
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James Gray – „The Yards – Im Hinterhof der Macht“ (2000)New York City funktioniert hier wie ein ziemlich schlecht beleuchtetes Verwaltungszentrum der Macht. Nicht die Skyline, nicht der Mythos, sondern die Übergangszonen, Bahngleise, Depots, Hinterhöfe, sind die Orte, an denen Entscheidungen nicht getroffen, sondern weitergereicht werden. James Gray interessiert sich viel weniger für Verbrechen, als für die Art, wie ein System von Loyalität als technische Infrastruktur gebaut wird. Ein Krimi-Drama mit Joaquin Phoenix, Mark Wahlberg, James Caan, Charlize Theron und Faye Dunaway. (ARTE, Wh.)
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Shirin Neshat, Shoja Azari – „Women Without Men“ (2009)Geschichte ist für einen Film nie ein beliebiger Hintergrund. Sie greift ein, zerschneidet Biografien, schreibt sich in die Menschen. Hier ist es der Putsch im Iran von 1953, der nicht erklärt wird, sondern zu spüren ist. Straßen, Stimmen, Hitze, und mittendrin die Frauen, die versuchen, sich die Räume zu erkämpfen, die ihnen vorher systematisch entzogen werden. (ARTE, Neu)
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Lisa Azuelos – „Das Zimmer der Wunder“ (2024)Prekärer Alltag, Care-Arbeit im Dauerlauf, die Großstadt Paris als vibrierende Überforderung. Dann der totale Crash. Ein Kind im Koma. Und plötzlich wird aus einem halbwegs kontrollierten Leben ein emotionales Extremszenario mit offenem Ausgang. Lisa Azuelos macht daraus kein nüchternes Drama, sondern einen World-Trip. Einen, der sich irgendwo zwischen Selbstoptimierung, spirituellem Eskapismus und globaler Bucket List bewegt. Puh… das ist eine Menge! (ARD, Neu!)
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Laura Poitras – „All die Schönheit und das Blutvergießen“ (2022)Ein Dokumentarfilm, der einmal nicht mit einem Skandal beginnt, sondern mit Nähe. Intimität einmal nicht als Pose, sondern als Überlebensstrategie. Dass Laura Poitras daraus einen politischen Film macht, ist keine Überraschung. Eher eine Konsequenz ihres gesamten Werks. Sie untersucht Macht als etwas, das sich in Menschen einschreibt. Hier porträtiert sie Nan Goldin, deren Werk und Leben untrennbar mit Intimität, Schmerz, Widerstand und Erinnerung verbunden ist. (ARTE, Neu!)
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Tuna Kaptan – „Rohbau“ (2024)Der Kapitalismus liebt Baustellen, Beton, Gerüste und vor allem Profit. Wohnungen als Investment und Städte als Renditemaschinen. Immer wieder taucht dieses Terrain als Hintergrund auf. Hier wird es zum moralischen Zentrum. Hier geht es nicht um Architektur, sondern um die Menschen, die sie errichten. Um prekäre, migrantische Arbeit. Männer die verschwinden, sobald sie Probleme machen. Mit Angjela Prenci und Peter Schneider. (ARD, Neu)
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Michael Mann – „Der letzte Mohikaner“ (1992)Ein Kino von Männern, die an Codes glauben, an Ehre, an Professionalität und an Konsequenz. Ob in der Großstadt oder der Wildnis. Bei Michael Mann geht es immer um Figuren, die sich zuerst über ihre Haltung definieren. Auch hier. Die Arena ist ein kolonisiertes Land. Der Wald wird zur Projektionsfläche für Moral. Und für einen kolonialen Mythos. Mit Daniel Day-Lewis, Madeleine Stowe, Russell Means und Wes Study. (3Sat, Wh.)
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James Hawes – „One Life – Wer ein Leben rettet, rettet die ganze Welt“ (2023)Ein Film der sich für die Frage interessiert, wie Erinnerung funktioniert, wenn sie einmal nicht als Heldensaga, sondern als lebenslange Last erzählt wird. James Hawes’ Film setzt nicht auf Enthüllung oder Revision einer Geschichte, sondern auf eine leise, fast beharrliche Wiederholung. Leben retten, warten und schweigen. Und später erinnern müssen. Mit Sir Anthony Hopkins, Helena Bonham Carter und Lena Olin. (3Sat, Wh.)
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