#fskab12 — Public Fediverse posts
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)
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Elijah Bynum – „Hot Summer Nights“ (2017)Sommer, Hitze, Hormone. Und ein Mythos namens Aufstieg. Der Film von Elijah Bynum will alles: Coming of Age, Gangsterfantasie, Kapitalismuskritik – und ist doch vor allem eine testosterongeschwängerte Strandmelancholie. Am Ende bleibt vor allem der Wille zum Stil. Und ein Körper im Gegenlicht. Der von Timothée Chalamet. (3Sat, Wh.)
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Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion deshalb mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Emilia Jones – „Winner“ (2024)Als Dramödie funktioniert dieser Film nur leidlich. Das Lachen, das befreien soll, bleibt mir nämlich oft im Halse stecken. Um so mehr, angesichts der (Wieder-)Vereidigung des 47. US-Präsidenten. Ein Land, das zweimal denselben Fehler macht, kann eigentlich nicht mehr darauf rechnen, dass ich das noch mit Humor nehme. Aber trotz alledem sehe ich mir das sehr gerne an. Weil es politisches Kino ist, das wir immer dringender brauchen. Auch um das Lachen darüber nicht zu vergessen! Mit Emilia Jones, Connie Britton und Zach Galifianakis. (ZDF, Wh.)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Hirokazu Koreeda – „Shoplifters – Familienbande“ (2018)„Familie“ ist wohl eine der erfolgreichsten Fiktionen in der Menschheitsgeschichte. Sie soll biologisch sein, natürlich, stabil. Doch Hirokazu Koreeda nimmt diese Vorstellung Schicht für Schicht auseinander, bis nur noch die entscheidende Frage übrig bleibt: „Hat Liebe überhaupt etwas mit Blutsverwandtschaft zu tun? – Oder geht es nicht eigentlich um bedingungslose Solidarität?“ Wie politisch das ist, müssen Sie wohl selbst herausfinden. (ARD, Neu!)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time*. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time*. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Wh.)
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Joel Coen, Ethan Coen – „The Big Lebowski“ (1998)Ein Film, der versehentlich aus einem Paralleluniversum in die Kinos gefallen ist. Zu schräg für den Mainstream, zu bekifft für klassische Krimikonventionen und viel zu liebevoll gegenüber all den kaputten Männern darin, um noch als Satire durchzugehen. Die Coen-Brüder haben ihren eigenen amerikanischen Kosmos aus Verlierer:innen, Hochstapler:innen und Menschen, die einfach nur irgendwie durch den nächsten Tag kommen wollen, um einen Protagonisten erweitert, der heute noch wahrscheinlich mehr Anhänger hat, als der amtierende Präsident der USA. (Oder irgendeiner seiner Vorgänger.) Mit Jeff Bridges, John Goodman, Steve Buscemi, Julianne Moore. (ARTE, Wh.)
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Brian Gibson – „Nicht schuldig“ (1996)Ein Thriller, der eine Frau ins Zentrum stellt und sie zugleich entmündigt. Brian Gibson erzählt von einer Geschworenen in einem Mafia-Prozess, die von einem Killer bedroht wird. Auf den ersten Blick Spannungskino, auf den zweiten ein Lehrstück über das, was der Hollywood-Mainstream in den 90er Jahren über Frauen, Gewalt und Macht wirklich gedacht hat. Mit Demi Moore, Alec Baldwin und James Gandolfini. (ZDF, Wh.)
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Rian Johnson – „Knives Out – Mord ist Familiensache“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Wh.)
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Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)
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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)
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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)
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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)
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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)
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Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)
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Sandokan – „Der Tiger von Malaysia“ (Serie, 1976)Manchmal taucht verschüttet geglaubte Popkultur aus der Kindheit wieder auf wie ein Anruf aus einer anderen Zeit. Der Tiger von Malaysia gehört zu diesen seltsamen Erinnerungsstücken. Eine europäische Abenteuerserie über antikolonialen Widerstand, gedreht in den Siebzigern, getragen von Pathos, Romantik und einem erstaunlich klaren Feindbild: Dem britische Empire. Für mich eine großartige Kindheitserinnerung. Mit dem großen Kabir Bedi. (ARD, Wh.)
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David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)
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Scott Z. Burns – „The Report“ (2019)Folter ist ein System. Und das wird hier mit kühler Präzision seziert. Scott Z. Burns rekonstruiert die jahrelange Recherche des US-Senatsmitarbeiters Daniel J. Jones zur systematischen Anwendung sogenannter „Enhanced Interrogation Techniques“ durch die CIA nach 9/11. Und was dabei sichtbar wird, ist weniger das Monster im Verhörraum als die institutionelle Architektur seiner Legitimation. Mit Adam Driver, Annette Bening und Jon Hamm. (ARD, Free-TV-Premiere)
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Alfonso Cuarón – „Children of Men“ (2006)Eine Welt ohne Kinder hat keine Zukunft. Das ist kein Sci-Fi zum Abschalten, sondern ein Film, der uns heute noch unangenehm nahe geht. Flüchtlingslager, Ausnahmezustand, nur Hoffnung im Gepäck. Alfonso Cuarón mixt Action, Politik und Popkultur zu einem Jetzt-Film, der nicht tröstet, sondern wach macht. Kurz Luft holen. Dann ansehen! (ARTE, Wh.)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Justine Triet – „Anatomie eines Falls“ (2023)Sandra Hüller ist ein Phänomen, das gilt für diesen Blog so sehr, wie für das deutsche und internationale Kino. In ihrem zweiten Film mit Justine Triet zeigt sie, wie schwer es für eine Frau ist, die eigene Realität zu behaupten, wenn die Welt sie unter Beobachtung stellt. Das ist ein Film, der präzise, gesellschaftspolitisch und feministisch zugleich funktioniert. Dass er die internationalen Festivals aufgemischt und mehr Preise gewonnen hat, als ein Mensch nach Hause tragen kann, verhilft ihm deshalb aber nicht auch automatisch zu einem Sendeplatz in der öffentlich-rechtlichen Prime-Time. Nicht in der ARD. Da muss die Mediathek es eben wieder mal richten. (ARD, Neu!)
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Rian Johnson – „Knives Out“ (2019)Dieser Film, in dem eigentlich nur gesprochen wird, funktioniert eigentlich nur über den Klang, Rhythmus, Akzent und das soziale Wissen, das über die Sprache in seine Figuren eingeschrieben ist. Sie ist kein Transportmittel für die Geschichte, sondern ihr eigentliches Material. Da ist die synchronisierte Fassung in der ARD-Mediathek nicht nur unbefriedigend, sondern konzeptuell eigentlich völlig verfehlt. Sie gibt zwar den Plot wieder, entzieht dem Werk aber all seine künstlerische Substanz. Nirgendwo ist die Abwesenheit der (englischsprachigen) Originalversion mehr zu beklagen als hier. (ARD, Neu)
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Kenneth Lonergan – „Manchester by the Sea“ (2016)
Kenneth Lonergan lässt Casey Affleck, Lucas Hedges und Michelle Williams durch Schmerz, Schuld und leise Komik stolpern. Männer gefangen in Stillstand, Frauen handeln, das Leben läuft trotzdem weiter. Subtil, präzise, menschlich: Sein Film beobachtet Trauma und Verantwortung ganz ohne Pathos – und trifft trotzdem mitten in mein Herz. (ARTE)