home.social

#fskab12 — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #fskab12, aggregated by home.social.

  1. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  2. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  3. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  4. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  5. Steven Soderbergh – „Liberace – Zu viel des Guten ist wundervoll“ (2013)

    Wenn schon Vegas, dann aber richtig! Steven Soderbergh kehrt ein paar Jahre nach „Ocean’s 11/12/13“ zurück und dreht den Wahnsinn noch ein paar Umdrehungen weiter. Dass dabei ein hochdramatisches, queeres Biopic entstanden ist, war für mich damals eine echte Überraschung. Tatsächlich erzählt Soderbergh von einer Kultur, die sich in den USA längst eigene Räume, eigene Regeln und eigene Formen der Sichtbarkeit geschaffen hatte und trotzdem immer noch gezwungen war, ihre Existenz vor der Mehrheitsgesellschaft zu verbergen. Mit Michael Douglas, Matt Damon, Rob Lowe und Dan Aykroyd. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  6. Clint Eastwood – „Million Dollar Baby“ (2004)

    Sie können diesen Film als Box-Film, also als ein klassisches Sport-Drama sehen. Daran wäre nichts falsch. Für mich ist es allerdings ein Film über eine Frau, die sich die Autonomie über ihren Körper erkämpft, und eine Gesellschaft, die ihr diese Autonomie am Ende wieder nimmt. Genau deshalb ist die Geschichte viel radikaler, als das eher konservative Männerkino-Image von Regisseur und Hauptdarsteller Clint Eastwood eigentlich vermuten lässt. Mit Hilary Swank und Morgan Freeman. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  7. James Mangold – „Cop Land“ (1997)

    Mit Verlaub und fast 30 Jahren Abstand: Das hier ist einer von den wenigen Filmen, die bei mir in einer ganz eigenen Schublade liegen. Einer der Filme, die mich immer wieder zuverlässig zurückholen können, in die Zeit, in der ich ins Kino flüchten konnte, um dort zu überleben. Ein Film, der schon bei seiner Premiere zum Klassiker seines Genres wurde, weil er nie vorgegeben hat, etwas anderes zu sein, als er ist. Ein Cop-Thriller, wie es ihn für mich seitdem nicht wieder gegeben hat. Mit Sylvester Stallone, Harvey Keitel, Ray Liotta und Robert De Niro. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  8. Steven Knight – „The Veil“ (Serie, 2024)

    Eigentlich ist diese Serie ein konventioneller Geheimdienstthriller, doch unter der Oberfläche läuft eine zweite Erzählung über Migration, über Kontrolle und über das permanente Sortieren von Leben in legitim und verdächtig. Das ist nichts für einen TV-Binge-Eskapismus, sondern Spiegel einer europäischen Realität. Mit Elisabeth Moss und Yumna Marwan. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  9. Frauke Finsterwalder – „Sisi & ich“ (2023)

    Ein Film, der es endlich geschafft hat, den furchtbaren Mythos abzuschütteln. Frauke Finsterwalders „Sisi“ lässt die 1950er Jahre hinter sich. Und damit auch das betäubende Erbe, das Ernst Marischkas Trilogie mit Romy Schneider und Karlheinz Böhm aus der Kaiserin gemacht hat. Finsterwalder geht den umgekehrten Weg – sie zieht den Vorhang zur Seite und zeigt mit großartigen Frauen wie Sandra Hüller und Susanne Wolff, was womöglich dahinter verborgen war. Das ist nicht nur verdienstvoll, sondern auch ein Genuss. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  10. Kevin Costner – „Open Range“ (2003)

    Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, ihn nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. Für mich hat sich das gelohnt! (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  11. Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)

    Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  12. Sean Penn – „Das Versprechen“ (2001)

    Anfang der 2000er war Hollywood von Serienmördern besessen. Die Ermittler wurden zu Genies, die Killer zu Superhirnen und das Publikum durfte sich am Ende über eine sauber gelöste Gleichung freuen. Sean Penn hatte auf dieses Spiel offenbar keine Lust. Er erzählt stattdessen von einem Mann, der an seinem Glauben zerbricht, die Welt würde am Ende einen Sinn ergeben. Dieser Mann ist, ausgerechnet, Jack Nicholson. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  13. Andreas Senn – „Unbroken“ (Serie, 2021)

    Eine TV-Serie als Hochglanz-Thriller, der sichtbar auf die Streaming-Generation geschielt hat, aber ohne seine Identität dabei an Netflix oder Sky zu verkaufen. Das war damals durchaus mutig. Oder wenigstens sehr viel mutiger als der übliche ZDF-Krimi. Dass eine sechs Jahre alte Serie aber heute einmal soviel tagespolitische Relevanz bekommen würde, konnte wohl auch Jens Spahn 2021 noch nicht ahnen. Der ist zu seiner Zeit gerade erst als Bundesgesundheitsminister abgewählt worden. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  14. Robert De Niro – „Der gute Hirte“ (2006)

    Robert De Niro erzählt, in einem seiner seltenen Filme als Regisseur, von der Entstehung der CIA. Das ist kein Hochspannungs-Thriller, sondern beschreibt die ernüchternde Herkunftsgeschichte einer emotional verarmten Supermacht. Hier gibt es keine coolen Gadgets, keine One-Liner und keine Agentenposen. Nur Männer in grauen Anzügen, die lernen, nichts zu fühlen – und das dann für Professionalität halten. Mit Matt Damon, Angelina Jolie, Martina Gedeck, Joe Pesci und William Hurt. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  15. Adrian Lyne – „Ein unmoralisches Angebot“ (1993)

    Eine Million Dollar für eine Nacht mit der Frau eines anderen? Adrian Lyne hat 1993 ein Hochglanz-Melodram inszeniert, das vorgab, ein moralisches Dilemma zu untersuchen, in Wahrheit aber nur die ganz alten Hollywood-Fantasien männlicher Macht perpetuiert hat. Frauenkörper als Handelsware, oder Einsatz in einer Wette um die Moral. Mit Demi Moore, Woddy Harrelson und – ausgerechnet – Robert Redford. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  16. Roger Donaldson – „Thirteen Days“ (2000)

    Dieser Film ist heute vielleicht nur noch schwer zu vermitteln. Und das nicht nur, weil die Sowjetunion schon länger tot ist, als Fidel Castro, sondern vor allem, weil da kein JFK mehr im Weißen Haus residiert, sondern eben Donald Trump. Und was diesem noch einfallen wird, um die drohende Wahlniederlage im November abzuwenden, vermag ich nicht vorherzusagen. Kuba jedenfalls, ist quasi als nächstes Ziel prädestiniert, um von dem Debakel das diese Administration für die U.S.A. und die Welt ist, abzulenken. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  17. Sylvester Stallone – „Staying Alive“ (1983)

    Ich habe damals kaum etwas mehr verachtet als „Disco“. Also nicht den Ort (Grüße gehen raus, an alle, die sich noch an „Sigi’s Kalei“ auf der Steeler Straße erinnern!), aber das Genre. Das war für mich ein rotes Tuch. Ich war (Punk-)Rocker! Doch irgendwann musste ich mir eingestehen, dass Pop sich für solche alten Fronten nicht mehr interessiert. Er wartet einfach geduldig. Und eines Tages summe ich plötzlich einen Bee-Gees-Refrain, obwohl ich mir geschworen hatte, niemals einen Bee-Gees-Refrain zu summen. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  18. Daniel Kwan, Daniel Scheinert – „Swiss Army Man“ (2016)

    Ein furzender Leichnam als emotionales Zentrum einer tragischen und existenziellen Erzählung? Ja, warum denn nicht! Daniel Kwan und Daniel Scheinert, damals noch keine Multiversums-Oscar-Maschine, inszenieren hier eine Fantasie über das prekäre Projekt, als Mann ein handlungsfähiges Subjekt zu werden. Und sie tun das mit einer Radikalität, die sich für gar nichts entschuldigt. Das ist kein Gagfilm. Er benutzt den Gag nur, um an etwas ranzukommen, das sonst gern zugedeckt wird: die nackte Bedürftigkeit hinter performativer Männlichkeit. Das ist groß! (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  19. Matt Johnson – „Blackberry“ (2023)

    Nerd-Alert: Auch ich bin einer von denen, die Anfang der 2000er mit glänzenden Augen auf dieses technische Wunderwerk gestarrt haben. Ein Telefon mit alphanumerischer Tastatur! Eine Schreibmaschine für die Hosentasche! Ich hatte damals irgendeinen Knochen von Siemens, Ericsson oder Nokia, was auch immer die Phone-Policy der Firma gerade hergegeben hat. Während all die coolen Consultants mit denen ich zu tun hatte, längst auf einen BlackBerry umgestiegen sind. Von und mit Matt Johnson. (ARTE, Neu!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  20. Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)

    Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  21. Juan José Campanella – „In ihren Augen“ (2009)

    Ich dachte, ich kenne die Geschichte. Weil ich vor Jahren schon die US-Version dieses argentinischen Thrillers gesehen habe. Das war spektakulärer besetzt. Aber in besonderer Erinnerung blieb es mir eben nicht. Doch dann sah ich gestern das Original. Und plötzlich ist alles anders. Das ist kein Thriller, der unterhält. Es ist ein Film, der zeigt, wie tief Gewalt in Systeme eingeschrieben ist. Wie Erinnerung arbeitet. Wie Männer sich gegenseitig schützen. Und wie Liebe daran zerbricht. Sorry, aber das US-Remake wirkt danach nur noch wie weichgespült. Das hier bleibt hängen. Unbequem. Politisch. Und viel näher an der Wahrheit. Mit Ricardo Darín und Soledad Villamil. (ARD, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  22. Stanley Kubrick – „Spartacus“ (1960)

    Ein Moment, in dem das Kino seine ganze eigene Geschichte neu überschrieben hat: Dieser Film gehört ganz ohne Zweifel zu den ganz seltenen Fällen. Er ist noch immer ein Monument. Aber auch eines, das immer noch unter seiner Oberfläche brodelt. Kein sauberer Sandalenfilm, sondern ein hochpolitischer Kommentar. Einer, der unter der Last seiner eigenen Entstehungsgeschichte fast zerbrochen ist und genau daraus noch immer seine ganze Wucht zieht. Mit Kirk Douglas, Tony Curtis, Jean Simmons, Peter Ustinov und Laurence Olivier. (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  23. Terrence Malick – „In der Glut des Südens“ (1978)

    Ein Film, der schon wirkt wie eine frühe Inkarnation eines späteren Mythos. Seine Bilder sind viel klarer als seine Gedanken, die Landschaft spricht lauter als seine Figuren. Und genau darin liegt eine große soziale und politische Unruhe. Für mich ist es ein Meisterwerk überragender Schönheit, das auch deshalb zum Kultfilm wurde, weil sein Regisseur sich danach über Jahrzehnte der Öffentlichkeit verweigert hat. Mit Richard Gere, Brooke Adams, und Sam Shepard. (ARTE, Neu!)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  24. Gerhard Ertl, Sabine Hiebler – „Sargnagel – Der Film“ (2021)

    Wer sich vom Kino Erlösung erhofft, ist hier einfach falsch abgebogen. Hier wird nichts gelöst, eher einfach weitergeredet, bis es dann irgendwann von selbst wieder aufhört. Eine Satire von Gerhard Ertl und Sabine Hiebler, die eigentlich so tut, als hätte sie gar keine Lust auf große Erzählung – und genau dadurch ziemlich konsequent damit durchkommt. Mit und über Stefanie Sargnagel. (3Sat, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  25. Gerhard Ertl, Sabine Hiebler – „Sargnagel – Der Film“ (2021)

    Wer sich vom Kino Erlösung erhofft, ist hier einfach falsch abgebogen. Hier wird nichts gelöst, eher einfach weitergeredet, bis es dann irgendwann von selbst wieder aufhört. Eine Satire von Gerhard Ertl und Sabine Hiebler, die eigentlich so tut, als hätte sie gar keine Lust auf große Erzählung – und genau dadurch ziemlich konsequent damit durchkommt. Mit und über Stefanie Sargnagel. (3Sat, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  26. Gerhard Ertl, Sabine Hiebler – „Sargnagel – Der Film“ (2021)

    Wer sich vom Kino Erlösung erhofft, ist hier einfach falsch abgebogen. Hier wird nichts gelöst, eher einfach weitergeredet, bis es dann irgendwann von selbst wieder aufhört. Eine Satire von Gerhard Ertl und Sabine Hiebler, die eigentlich so tut, als hätte sie gar keine Lust auf große Erzählung – und genau dadurch ziemlich konsequent damit durchkommt. Mit und über Stefanie Sargnagel. (3Sat, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  27. Gerhard Ertl, Sabine Hiebler – „Sargnagel – Der Film“ (2021)

    Wer sich vom Kino Erlösung erhofft, ist hier einfach falsch abgebogen. Hier wird nichts gelöst, eher einfach weitergeredet, bis es dann irgendwann von selbst wieder aufhört. Eine Satire von Gerhard Ertl und Sabine Hiebler, die eigentlich so tut, als hätte sie gar keine Lust auf große Erzählung – und genau dadurch ziemlich konsequent damit durchkommt. Mit und über Stefanie Sargnagel. (3Sat, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  28. Gerhard Ertl, Sabine Hiebler – „Sargnagel – Der Film“ (2021)

    Wer sich von Kino Erlösung erhofft, ist hier einfach falsch abgebogen. Hier wird nichts gelöst, eher einfach weitergeredet, bis es dann irgendwann von selbst wieder aufhört. Eine Satire von Gerhard Ertl und Sabine Hiebler, die eigentlich so tut, als hätte sie gar keine Lust auf große Erzählung – und genau dadurch ziemlich konsequent damit durchkommt. Mit und über Stefanie Sargnagel. (3Sat, Neu)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  29. Franziska Stünkel – „Nahschuss“ (2021)

    Es gibt Filme, die eigentlich viel weniger erzählen als das sie freilegen. Das hier ist kein Historienkino und ganz sicher auch kein musealer Blick ein Land, das es nicht mehr gibt, sondern eine stille, fast unverschämt präzise Versuchsanordnung: Wie funktioniert ein System, das sich selbst für legitim hält, während es Menschen vernichtet? Der Film erzählt nach wahren Motiven über das letzte Hinrichtungsopfer in der DDR. Mit Lars Eidinger, Luise Heyer und Devid Striesow. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  30. Kerstin Polte – „Immer der Nase nach“ (2021)

    Mitten in einer Arbeitswelt, die ständig „Innovation“ ruft und dabei ganze Generationen aus dem Bild schiebt, erzählt Kerstin Polte eine stille, ziemlich präzise Geschichte über Alter, Arbeit und weibliche Selbstbehauptung. Das ist kein großes Drama, kein grelles Empowermentkino, sondern „nur“ deutsches Fernsehen. Und eine Beobachtung darüber, wie schnell ein Leben aus der Balance geraten kann, wenn gesellschaftliche Erwartungen plötzlich kippen. Mit Claudia Michelsen und Corinna Harfouch. (ZDF, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  31. David Lean – „Lawrence von Arabien“ (1962)

    Die Wüste als eine fast „grenzenlose“ Projektionsfläche, Männlichkeit als ein Mythos und das britische Imperium als Fiebertraum. Hier sehen wir keinen „Abenteuerfilm“, sondern eine Obsession in 70 Millimeter. Das vielleicht widersprüchlichste Werk in der Filmografie von David Lean. Ein Epos, mit dem er das Empire zugleich gefeiert und gnadenlos seziert hat. In einem Film, der gleichzeitig eine große antikoloniale Sehnsucht inszeniert und doch an kolonialen Blickregimen festhält. Mit Peter O’Toole, Alec Guinness, Anthony Quinn, Omar Sharif und Claude Rains. (3Sat, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  32. Alfonso Cuarón – „Children of Men“ (2006)

    Eine Welt ohne Kinder hat keine Zukunft. Das ist kein Sci-Fi zum Abschalten, sondern ein Film, der uns heute noch unangenehm nahe geht. Flüchtlingslager, Ausnahmezustand, nur Hoffnung im Gepäck. Alfonso Cuarón mixt Action, Politik und Popkultur zu einem Jetzt-Film, der nicht tröstet, sondern wach macht. Kurz Luft holen. Dann ansehen! (ARTE, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  33. Kevin Costner – „Open Range“ (2003)

    Kevin Costner in einem Western zu sehen, heißt zwangsläufig ja immer auch „Der mit dem Wolf tanzt“ mitzudenken. Einfach weil alle, die den Film damals gesehen haben, es nicht mehr vergessen können. Seine Western-Obsession fortzusetzen, war 2003 tatsächlich fast schon trotzig von dem Mann, angesichts der Mega-Flops als die sich seine Projekte nach dem Blockbuster und Oscar-Hit entpuppt haben. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  34. Rob Reiner – „Stand By Me“ (1986)

    Wenn man(n) die Lebensmitte schon eine Weile hinter sich hat, dann bekommen nicht nur Erinnerungen an Filme, sondern auch an die eigene Kindheit und Jugend jedes Jahr einen neuen Stellenwert. Nach dem plötzlichen Tod von Rob Reiner und seiner Frau – und der dahinter stehenden Familientragödie vor nur ein paar Tagen -, fällt es mir allerdings tatsächlich schwer, diesen Film nicht auch als ein frühes Vermächtnis seines Regisseurs zu sehen. Auch, weil ich damals, als ich ihn zuerst sehen durfte, das meiste meines eigenen Lebens noch vor mir hatte. (ZDFneo, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/
  35. Michelle Yeoh, Jamie Lee Curtis – „Everything everywhere all at once“ (2022)

    Ein Multiversum auf Speed – und Michelle Yeoh, die mit stoischer Ruhe durch alle Dimensionen stolpert. Ein Bagel verschluckt jede Existenz, eine Steuerbeamtin als Wrestling-Ikone des Behördenalltags, und die Daniels, Kwan und Scheinert, lassen die Genregrenzen so fröhlich explodieren, dass Hollywood alle traditionellen Regeln vergessen musste. Absurd, anarchisch, liebevoll und zutiefst menschlich zugleich, ich liebe einfach alles an diesem Film! (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/

  36. Benedict Cumberbatch, Martin Freeman – „Sherlock“ (Serie, 2010-2017)

    Dieses Comeback von Sherlock Holmes war ja nicht einfach nur ein modernes Update einer alten Kultfigur, sondern auch ein Spiegel der britischen Gegenwart. Cumberbatch als hochverdichtete Version eines Einzelgängers. Überlegen. Cool. Unbeirrbar. Die Obsession über das unnahbare Genie zeigt aber auch eine Kultur, die Gefühle misstrauisch beäugt und Nähe nur dann zulässt, wenn sie sich sofort wieder weg‑ironisieren lässt. Trotzdem – oder gerade deshalb – ein Meilenstein europäischer TV-Produktionen und ein kulturelles Phänomen ganz für sich selbst. (ARD, Wh.)

    Zum Blog: nexxtpress.de/mediathekperlen/

  37. Jessica Chastain, Diane Kruger, Lupita Nyong’o, Penélope Cruz, Fan Bingbing – „The 355“ (2022)

    Fünf Frauen, fünf Nationalitäten, fünf Gründe, dem Agent:innenkino mal ordentlich den Staub aus den Manschetten zu klopfen. "The 355" will kein feministisches Manifest sein – aber der Film spielt durchaus damit, fast eines zu werden. Jessica Chastain hat den Film produziert, und genug davon, dass weibliche Geheimagent:innen zwar in High Heels aus Hubschraubern springen dürfen, aber nur damit dann ein Mann die Welt rettet. Wenn sie hier springen, dann tragen sie keine Korsetts, sondern auch die volle Verantwortung. (ZDF)

    nexxtpress.de/author/mediathek

  38. Charly Hübner – „Sophia, der Tod und ich“ (2025)

    Das ist ein Geschenk, das sich Charly Hübner zuerst selbst gemacht hat. Nach Jahren als prägende Figur im deutschen Fernsehen und auf der Bühne, nach dokumentarischen Expeditionen ins Politische und ins Musikalische, nach den Improvisationsabenteuern mit Lars Jessen und Jan Georg Schütte, nach seiner intensiven Theaterarbeit in Hamburg und anderswo, war klar, dass irgendwann ein Kinodebüt kommen würde. Aber dass es so verspielt, so poppig, so liebevoll schräg ausfallen würde – das überrascht wohl selbst diejenigen, die längst seine Fans sind. (ZDF, Neu!)