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#enbw — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #enbw, aggregated by home.social.

  1. ACWA Power, EnBW, Rostock Port, and VNG Partner to Develop Green Ammonia Corridor from Saudi Arabia to Germany

    ACWA Power, the world’s largest private water desalination company and a global leader in energy transition and green…
    #Germany #DE #Europe #EU #Europa #EnBW #ACWAPower #EnBWEnergieBaden-Württemberg #greenammonia #MiddleEast #mou #SaudiArabia
    europesays.com/germany/84710/

  2. #Reiche betreibt SABOTAGE! Wider besseres Wissen bremst sie Erneuerbare Energien aus, setzt auf #Gas und verteuert (Merit Order) so die Energie für #Wirtschaft und Bürger!
    Das alles für ihre ehemaligen und zukünftigen #Gas - Geber, #E.ON, #EnBW, #Westenergie oder #RWE.
    Teeren und Federn! 🌩️

    pv-magazine.de/2026/01/09/um-d

  3. CW: Smartmeter… geht beim Wasser

    🧵 … und jetzt gab's heute doch so ein bisschen #SmartMeter

    Unser #Wasserzähler wurde vorhin getauscht. Von den #Stadtwerke #Mössingen. Das neue Gerät kann per Funk ausgelesen werden, zumindest von den Stadtwerken.

    Welche Schnittstellen das #Diehl #Hydrus genannte Gerät für #HomeAssistant bietet, könnte ich noch herausfinden. Es ist mir nicht super wichtig, aber nett wär's.

    Was bei #EnBW nicht geht, geht also bei den örtlichen Stadtwerken selbstverständlich.

    Alle 10 Jahre werden die Wasserzähler getauscht, sagte der freundliche Monteur.

  4. Wenn #Gas - Käthe im Winter teuer Gas einkaufen "muss", ist das so gewollt! Sie will die Taschen ihrer Auftraggeber füllen.
    #E.ON #RWE #Westenergie #EnBW #Uniper
    Für mich ist das Hochverrat!

    bsky.app/profile/blixah.bsky.s

  5. 6/x

    ➡️ Die #Enyaq Routenplanung ist gut, hat aber einen für mich krassen Haken.

    ➡️ So konnte ich nicht explizit nach #EnBW Ladesäulen filtern und musste auf die #ABRP App und Google maps ausweichen. Hier herrscht dringend nachholbedarf.

    ➡️ beeindruckt hat mich die peak Ladeleistung von über 142 kW, obwohl der enyaq nur 135 können sollte.

    ➡️ Die Außentemperatur lag bei 30 Grad und der Akku wurde auf 42 erwärmt.

    ➡️ die Ladepausen waren nicht störend & wegen der Kinder sowieso notwendig

  6. Wie war bei euch die Performance der #Schnelllader bei Hitze? Ich hatte die letzten Tage von fünf Ladevorgängen nur einmal die vollen 185kW. Sonst alles zwischen 30 und 100kW. Egal ob #Ionity oder #EnBW. Ich bin relativ sicher, dass es nicht am #eAuto lag.

    Meine Vermutung, Dächer wie in Frankreich üblich schützen nicht nur vor Regen, sondern auch die Säule vor Hitze. Die haben dort ohne ein einziges Problem bei 38 Grad die volle Leistung geliefert. Probleme hatte ich nur bei Säulen ohne Dach.

  7. 🖐️ Festgeklebt im Gemeinderat 🖐️

    Heute wurde im Karlsruher Gemeinderat der Bebauungsplan für das neue Gaskraftwerk RDK9, welches die EnBW im Rheinhafen bauen möchte, beschlossen.
    Wir konnten das nicht unkommentiert lassen, und so sind Menschen von uns zu Beginn des Tagesordnungspunkts in den Saal und haben sich bei den Abgeordneten bedankt.

    💬 „Im Namen der EnBW, Ihrem Partner für klimaschädliches Gas, darf ich heute von ganzem Herzen Danke sagen! Danke, dass Sie alles dafür tun, unsere Profite zu sichern. Und das ist nicht leicht. Immer stärker wird der Gegenwind gegen die guten fossilen Energien wie Kohle oder Gas. Die seien schlecht fürs Klima, da werden uns Menschenrechtsverletzungen vorgeworfen und wir würden uns abhängig machen.“ – so Julius, der sich währenddessen an einem Tisch festklebte. 🖐️

    Außerdem haben zwei Menschen in EnBW-T-Shirts Blumen für die Gemeinderät*innen verteilt.

    #Karlsruhe
    #WiderstandsKollektiv
    #EnBW #RDK9 #Kommunalpolitik

  8. Mensch, ab morgen ist der Strom bei #enbw nochmal günstiger. Das sind wirklich erfreuliche Nachrichten für alle die mit dem #eAuto in den Urlaub fahren.

  9. #Özdemir und Finanzminister #Bayaz finden den Einsatz von #Palantir bei der #EnBW hoch fragwürdig und problematisch.

    Wenn es schon beim Stromversorger ein Problem ist, dann doch erst recht bei der #Polizei, oder?

    Darum
    #Grüne: stimmt bei der #Urabstimmung ab!

    stuttgarter-zeitung.de/lokales

  10. Auf dem Weg nach Italien in Memmingen. Zuerst versehentlich an falscher Säule mit 150/2 kW geladen. Schnell umgeparkt, jetzt volle Pulle an 300/2 kW.

    Hoffentlich schaffen wir es über den Brenner! 😁 #Reichweitenangst

    #Elektroauto #Urlaub #EnBW

  11. Morgen beginnt unser Praxistest mit Ladetarifen im Urlaub für Deutschland, Italien und Österreich. Wir setzen auf EnBW und Ionity:

    derschreiben.de/ladetarife-und

    Wie teuer sind ca. 2.300 km mit dem Elektroauto Kia EV3?

    #Elektroauto #Urlaub #EnBW #Ionity

  12. Für alle E-Auto-Fahrenden, die in Urlaub fahren wollen, ein kleiner Tipp: #EnBW bietet gerade im Rahmen einer Aktion vergünstigte Ladetarife an, die auch monatlich kündbar sind. #EAuto #Urlaub

  13. Beim #edeka in Nörten sind die abgeschnittenen Ladekabel von #TEAG immer noch nicht repariert.
    So hat heute der #Marktkauf in Northeim gewonnen: Der hat zwei Säulen von #EnBW stehen und mit der App sind es immerhin 56 ct/kWh (TEAG hat i d R 49 ct)
    2 Stecker 150 kW / 2 Stück 300 kW
    Hat gut funktioniert 👍 und bei Marktkauf war es angenehm: kühl, niedrige Regale, Akustik erstaunlich gut, kein scheppernder Hall oder Gedröhne der Klimaanlagen. #einkaufen

  14. 📅💥 Aktions-Wochenende gegen Gas in Karlsruhe 💥📅

    Das WiK Karlsruhe hat im April eine Kampagne gegen die fossilen Geschäfte der EnBW gestartet. EnBW, der drittgrößte Energiekonzern Deutschlands, mit Hauptsitz in Karlsruhe, plant nicht nur den Bau mehrerer neuer Gaskraftwerke, sondern hat auch LNG-Import-Verträge bis zum Jahr 2046 abgeschlossen. 🤯

    Höhepunkt der Karlsruher Kampagne soll im September das Aktions-Wochenende werden.
    🗓️ 24.-27. September
    📍 Karlsruhe
    🏡 für Unterkunft und veganes Essen ist gesorgt

    👉 Tritt für Infos zur Teilnahme dieser Signal-Gruppe bei:
    signal.group/#CjQKIOKvfUb9hPri

    ℹ️ Infos zur Kampagne findet ihr unter enbw.wik.st/

    #Karlsruhe #EnBW #WiderstandsKollektiv

  15. RE: mastodon.social/@sven_giegold/

    Frau #Reiche erscheint nicht auf der #Solarmesse, auf dem Branchentreffen der Heizungsindustrie auch nicht.
    Frau Reiche schlägt die letzte Schlacht der Fossilen, daher tut sie alles, um die #Energiewende zu sabotieren. #RWE, #E.ON, #Westenergie und #EnBW sollen nochmal abkassieren. Das ist ihr Job!

  16. Frau #Reiche erscheint nicht auf der #Solarmesse, auf dem Branchentreffen der Heizungsindustrie auch nicht.
    Frau Reiche schlägt die letzte Schlacht der Fossilen, daher tut sie alles, um die #Energiewende zu sabotieren. #RWE, #E.ON, #Westenergie und #EnBW sollen nochmal abkassieren. Das ist ihr Job!

    bsky.app/profile/sven-giegold.

  17. Die #EnBW startet in Marbach den Bau eines Groß-#Batteriespeicher mit einer Kapazität von 100 Megawattstunden.

    Die Anlage soll ab Ende 2026 helfen, schwankende Einspeisungen aus #Windenergie und #Solarenergie auszugleichen und die #Netzstabilität zu stärken.

    Am Standort werden 264 Batterieschränke mit rund 110.000 Batteriezellen installiert.

    enbw.com/presse/enbw-startet-b

    #ErneuerbareEnergien #energy #climatechange #Klimaschutz

  18. Am Dienstag folgt eine Mahnwache vor der Zentrale der EnBW.
    Kommt doch gerne einfach vorbei!

    📆 Dienstag den 16. Juni
    🕦 11:30 Uhr
    📍 EnBW-Zentrale, Durlacher Allee 93, 76131 Karlsruhe

    🧵 3/3

    #Karlsruhe #Greenfaith #EnBW

  19. 💥🪧 Adbusting in Karlsruhe 🪧💥

    Wir haben heute in Karlsruhe EnBW-Werbeplakate angebracht.
    ... oder so ähnlich – denn der Slogan „Zukunft. Nachhaltig. Verheizen.“ ist vielleicht gar nicht von der EnBW.
    Doch es geht um die LNG-Importe von Frackinggas, unter anderem aus Louisiana (USA), für die die EnBW langfristige Verträge abgeschlossen hat.

    🧵 1/3

    #Karlsruhe #EnBW #WiderstandsKollektiv

  20. #Ladesäulen #Eisenbahnstraße in #Eberswalde

    Ich habe mir heute mal die noch recht neuen #Ladesäulen von #EnBW in #Eberswalde angeschaut. #Öffentliches #Laden ist heute auch für #Laternenparker schon an sehr vielen Orten möglich und wenn man dies ein wenig organisiert auch ohne Probleme möglich.

    #DerBaumkobold

    @baumkobold

    youtube.com/watch?v=-hZBOh1km-U

  21. @angeldruckt @alchemist @ArneBab @BlumeEvolution

    Übrigens weiß auch das @BMWK , dass da eine enorme Wertschöpfung in den Kommunen steckt. Eben durch Wartung und Gewerbesteuern.

    Was auch wahr ist: verteilt sich diese Wertschöpfung in die Breite, fehlt diese in den Kassen von #eon #RWE #EnBW und #Vattenfall.

    Und schon wird klar, warum #KatherinaReiche das nicht will.

    bundeswirtschaftsministerium.d

  22. Das fossile Fukushima

    Der Irankrieg und die Energiepolitik

    Geschichte wiederholt sich nicht? Doch. Immer wenn die CDU den alten Energiekonzernen gefällig sein will, kommt die Weltgeschichte dazwischen. Das war am 11. März 2011 so. Und ist es seit dem 1. März 2026 wieder so.

    Der Angriff der USA und Israels auf den Iran im März 2026 droht für die Energieversorgung Europas ähnliche Folgen zu haben, wie Putins Überfall auf die Ukraine.

    Am 09. März sprang der Ölpreis zum ersten Mal seit langem auf über 100 Dollar pro Barrel. Der Gaspreis verdoppelte sich auf über 60 Euro die Megawattstunde. Es zeugt vom wirtschaftlichen ‚Sachverstand‘ der Bundeswirtschaftsministerin, wenn Katherina Reiche erklärt, es gäbe kein Mengen- sondern „bloß“ ein Preisproblem.

    Die Preise sind schlechte Nachrichten für Unternehmen, die heute schon unter hohen Energiepreisen leiden. Es wird teuer, die leeren Gasspeicher zu diesen Preisen aufzufüllen. Am Ende wird Heizen teurer. Und es sind schlechte Nachrichten für Autofahrende. Bild hat schon die „Tankwut“ ausgerufen..

    Noch können E-Auto-Besitzer an den verärgerten Tankstellenkunden fröhlich winkend vorbei fahren. Bleibt jedoch der Trend beim Gas, steigt auch der Strompreis. Für ihn ist die letzte eingespeiste Kilowattstunde entscheidend. Ist sie aus einem Gaskraftwerk, wird es teuer. Davor sind nur diejenigen gefeit, die einen Großteil ihres Stroms aus einer eigenen Solaranlage beziehen und damit fahren oder heizen.

    Fossiler Rollback

    Dieser Krieg trifft Friedrich Merz, Lars Klingbeil und Katherina Reiche völlig unvorbereitet. Anstatt Deutschland und Europa entschlossen zu modernisieren, es zu dekarbonisieren und damit unabhängiger von fossilen Energien zu machen, setzten sie auf eine nostalgische Energiepolitik. Es wird von Kernfusion fantasiert und über kleine Atomreaktoren räsoniert. Weil die erst in Jahrzehnten kommen und nicht wettbewerbsfähig sind, setzt Schwarz-Rot auf eine Laufzeitverlängerung für Fossile.

    – Ausgerechnet als die E-Autos von Volkswagen die Teslas aus Europas Verkaufslisten zu verdrängen begannen, sollten Verbrenner länger zugelassen werden. Schwarz-Rot stufte Hybride, die auf der Straße viermal so viel CO2 ausstoßen als in ihrer Zulassung steht, als ‚klimaneutral‘ ein.

    – Die Vorgabe, dass 65% der Wärme erneuerbar sein muss, soll mit dem „Teuer-Heizen-Gesetz“ (Grüne) entfallen. Auch die Fernwärmeanbieter werden davon befreit. Die steigenden Gaspreise landen so in den privaten Haushalten, wenn es die kommunale Wärmeplanung oder der Vermieter so will. Dem Erdgas sollen „grüne Gase“ zugemischt werden. Zu diesen Gasen zählt Wasserstoff, der mit Erdgas erzeugt wurde und dann dem Erdgas wieder beigemischt wird. Unsinnig, aber teuer.

    – Statt Anreize für den Netzausbau zu schaffen, soll es ins Belieben von 800 örtlichen Verteilnetzbetreibern gestellt werden, ob sie Erneuerbare und Speicher ans Netz lassen. So werden nicht Netzausbau und Erneuerbare synchronisiert, sondern der Zubau von Erneuerbaren wird ausgebremst und Chancen für ein stabileres Netz liegengelassen.

    – Ungerührt sieht Katherina Reiche zu, wie die nächste Ausschreibung für Off-Shore-Wind leerläuft. Der drohende Fadenriss bei Off-Shore gefährdet 50.000 Arbeitsplätze in Norddeutschland.

    – Der Anreiz, zusätzliche Kapazitäten für PV-Strom auf privaten Dächern zu installieren, soll entfallen. In Zeiten, in denen Balkonkraftwerke boomen, sollen Haushalte von der EEG-Einspeisevergütung ausgeschlossen werden.

    – Auf Druck Deutschlands versprach die EU Donald Trump, Flüssiggas im Wert von 750 Milliarden zu kaufen.

    Selten sind die Interessen der Gaswirtschaft so eins zu eins von einer Regierung umgesetzt worden, wie durch die heutige Wirtschaftsministerin und ehemalige Gasmanagerin Katherina Reiche. Wer bei Trump und Musk den Kopf darüber schüttelte, wie unverfroren politische und wirtschaftliche Interessen verquickt werden, lernt nun, dass es das nicht nur in USA gibt.

    Fukushima

    Der Kampf um eine fossile Laufzeitverlängerung hat einen Vorläufer: Den Kampf der vier großen Energieunternehmen um eine atomare Laufzeitverlängerung 2011. E.on, RWE, Vattenfall und EnBW hatten den Ausbau der Erneuerbaren ignoriert und kräftig Marktanteile und an Unternehmenswert verloren. Um das auszugleichen, sollten ihre abgeschriebenen Atomkraftwerke länger laufen. Länger, als sie selbst im Atomkonsens von 2001 vertraglich zugesichert hatten. Solange diese Altanlagen ohne Kapitalkosten und mit geringen Personal- und Brennstoffkosten unfallfrei liefen, galten sie als „cash-cows“.

    Die gut finanzierte Kampagne der Energiekonzerne war erfolgreich. Die 2009 gewählte schwarz-gelbe Koalition vereinbarte, den Atomkonsens aufzukündigen und die Laufzeiten der Atomkraftwerke zu verlängern. Dagegen demonstrierten Hunderttausende in Berlin, Gorleben und anderswo. Doch 2010 peitschte die Regierung von Angela Merkel das Gesetz durch den Bundestag.

    Doch Atomkraft funktioniert nicht unfallfrei. Am 11. März 2011 explodierten – ausgelöst durch einen Tsunami – die Reaktorblöcke in Fukushima. Die Hoffnung der Atomkonzerne auf einen Milliarden-Extraprofit zerstieb in einer Knallgaswolke.

    Mochte die Physikerin Angela Merkel der Atomkraft nicht völlig abgeneigt sein, eines hat sie immer vermieden. Sie ist nie zweimal gegen die gleiche Wand gerannt. Unter der Leitung von Klaus Töpfer wurde eine Kommission eingesetzt. Diese befand mit Zustimmung von BDI und IG Chemie, dass das Risiko der Nutzung der Atomkraft nicht unbegrenzt verantwortbar ist und empfahl zum rot-grünen Konsens von 2001 zurückzukehren.

    Palliative Wirtschaftspolitik

    Heute kämpft wieder eine Industrie mit einem nicht zukunftsfähigen Geschäftsmodell dafür, noch etwas länger Geld verdienen zu dürfen.

    2011 wussten die Atomkonzerne, dass niemand ein neues Atomkraftwerk bauen würde. Es wäre viel zu teuer und nicht wettbewerbsfähig gewesen. E.on und RWE hatten eine erteilte Genehmigung für ein neues Atomkraft in Großbritannien sogar zurückgegeben.

    2026 weiß die Gasindustrie, dass sie – trotz Trump – dauerhaft mit dem Verkauf von Erdgas keine Geschäfte machen wird. Physik, Ökonomie und Klimaschutz sprechen dagegen. Eine Wärmepumpe liefert mit einer Kilowattstunde Strom dreieinhalb Kilowattstunden Wärme. Doch während die Gaspreise explodieren, sinken die Kosten für erneuerbaren Strom.

    Dieser in Deutschland mit dem EEG ausgelöste Effekt hat globale Folgen. 2024 waren 92,5 Prozent aller weltweit neu installierten Stromkapazitäten erneuerbar. Kohle-, Öl-, Gas- und Atomkraftwerke teilten sich zusammen noch eine Marktnische von 7,5 Prozent. Die Zahlen für 2025 sehen ähnlich aus.

    Das ist einer der Gründe, warum die Autoindustrie weiß, dass der Verbrenner keine Zukunft hat. Europas Autoindustrie wird nur überleben, wenn sie sich schneller und nicht langsamer auf E-Mobilität umstellt. ‚Tankwut‘ war dann mal.

    Merz, Klingbeil und Reiche aber praktizieren das Gegenteil. Anstatt den Wandel zu forcieren, bestrafen sie Vorreiter. Erneuerer werden ausgebremst, nicht wettbewerbsfähige Geschäftsmodelle subventioniert. Schwarz-Rot betreibt palliative Wirtschaftspolitik für nicht zukunftsfähige Geschäftsmodelle.

    Resilienz

    Das alles war schon vor dem Irankrieg richtig. Die vom Irankrieg ausgelöste Ölkrise aber offenbart eine weitere Dimension. Es geht um Europas Resilienz und Souveränität. Es ist nicht Zufall, sondern Strategie, dass Trumps Kriegslust mit dem Vorhandensein von Öl- und Gasquellen korreliert, ob in Venezuela, in Nigeria, in Grönland oder im Iran.

    Es geht den USA um „Energie-Dominanz“. Dafür muss ihre Fähigkeit, global Preise zu gestalten gesichert werden. Europa soll in Abhängigkeit von fossilen Energien gehalten werden. Verteuert ein Krieg die Öl- und Gaspreise für den großen Rivalen China ist das willkommen. Willkommen ist auch, dass von gestiegenen Gaspreisen die US-Frackingindustrie profitiert. Sie kassieren Milliarden an Windfallprofits ein. Ihre halbe Milliarde Spenden für Trumps Wahlkampf war eine lohnende Investition.

    Zahlen müssen die Zeche Asien und Europa. China reagiert auf die fossile Energiedominanz der USA mit einer konsequenten Strategie: Elektrifizierung und Ausbau der Erneuerbaren. Die Hälfte der globalen Erneuerbaren der letzten zwei Jahre ging in China ans Netz.

    Schwarz-Rot hingegen versucht sich im fossilen Rollback. Der wird für Deutschland sehr teuer, wie die aktuelle Irankrise zeigt. Er ist ein Angriff auf Europas Souveränität. „Europäische Souveränität“ war die Botschaft von Friedrich Merz auf der diesjährigen Münchner Sicherheitskonferenz. Sie war seine Antwort, auf das Ende der transatlantischen Zuverlässigkeit. Doch dieser Erkenntnis folgt kein Handeln .

    Freiheitsenergien

    Der Irankrieg könnte das fossile Fukushima sein. Deutschland muss anfangen, resilienter zu werden. Wie 2011 Merkel kann es die Laufzeitverlängerung beenden – diesmal für Fossile. Es muss konsequent auf den Ausbau heimischer erneuerbare Energien setzen. Es sind „Freiheitsenergien“ wie sie Christian Lindner in einem selten hellen Moment mal nannte. Es gilt, moderne Industriepolitik zu betreiben statt palliativer Wirtschaftspolitik.

    Angela Merkel hat ihre 180-Grad-Kehre 2011 nicht freiwillig gemacht. Sie stand unter massivem Druck der öffentlichen Meinung. Diesen Druck gilt es 2026 angesichts des Irankrieges wieder zu organisieren. 1700 Unternehmen in Deutschland haben das begriffen.

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme von der Homepage des Autors, mit seiner freundlichen Genehmigung. Lesen Sie ergänzend auch: René Martens/MDR-Altpapier: “Wenn Sender sich beugen – Ob hier zu Lande im Ersten Programm oder ZDF, ob bei NBC, CBS, ABC oder Fox: Die Klimaberichterstattung geht seit 2023 zurück. Ist eine Trendumkehr noch denkbar?”