#emissionsziele — Public Fediverse posts
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🤮 Die #EU plant eine Lockerung der #CO2-Vorgaben für #Autobauer. Statt jährlicher Grenzwerte sollen Hersteller drei Jahre Zeit bekommen, um #Emissionsziele zu erreichen.
Grund sei der schwächelnde #Absatz von #Elektroautos, der viele Unternehmen vor Strafen stellt. Die #Autolobby macht die Konkurrenz aus #China und den USA verantwortlich.
Es ist jedoch bekannt, dass #Elektrombilität jahrelang verzögert und die Transformation vom Management verschlafen wurde.
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Vor 20 Jahren trat das #KyotoProtokoll in Kraft – der erste internationale #Klimaschutzvertrag mit verbindlichen #Emissionszielen.
Trotz Erfolgen konnte es den weltweiten #CO2-Anstieg nicht stoppen, da große #Schwellenländer nicht verpflichtet wurden. Dennoch legte Kyoto den Grundstein für spätere Abkommen wie das #PariserAbkommen.
Heute zeigt sich: Die bisherigen Maßnahmen reichen nicht aus, um die #Erderwärmung zu begrenzen.https://www.deutschlandfunk.de/kyoto-protokoll-treibhausgase-klima-abkommen-100.html
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Die Preise für neue #Elektroautos in Deutschland sind 2024 um 4.000 Euro gestiegen und liegen nun bei durchschnittlich 56.669 Euro.
Besonders betroffen: günstige Modelle wie Klein- und #Kompaktwagen, deren Angebot sinkt. Gleichzeitig wächst die Auswahl an #SUVs, die über die Hälfte der verfügbaren Modelle ausmachen. Experten erwarten #Preissenkungen, da Hersteller die strengeren EU-#Emissionsziele erfüllen müssen.
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Das Abfackeln von Gasen bei der Öl- & Gasförderung, sog. #Flaring, ist ein großer Klimakiller: 381 Mio Tonnen CO2-Äquivalente weltweit im Jahr 2023. Das entspricht dem Jahresausstoß ganzer Länder wie Großbritannien. Ein Umwelt- & Gesundheitsdesaster.
Während Ölunternehmen weltweit Rekordprofite einfahren, leiden Bewohner*innen von Städten wie Basra im Irak unter schlechter Luftqualität, ausgelöst durch toxische Emissionen aus #Flaring. #Smog, #Krebs, #Asthma – das tägliche Leben wird zur Gefahr.
Warum flaren Unternehmen? Statt Gas weiterzuverarbeiten oder zu nutzen, wird es einfach verbrannt – aus Kostengründen. Dabei könnten diese Gase gereinigt und weiterverwendet werden. Profit geht vor #Klimaschutz und Gesundheit.
https://www.sciencemediacenter.de/angebote/22145
In westlichen Ländern ist #Flaring kaum ein Thema – dabei sind auch europäische Ölkonzerne wie #BP, #ENI und #TotalEnergies unter den größten Flaring-Sündern. Allein BP hat zwischen 2012 und 2022 mehr als 132 Mio Tonnen CO2-Äquivalente verursacht.
https://eiforum.org/wp-content/uploads/Burning-Skies-Investigation-Methodology.pdf
ALT: Logo der Burning Skies Recherche: ein Brennender Ölturm
https://eiforum.org/wp-content/uploads/Burning-Skies-Investigation-Methodology.pdf
Weltweit ist die Reduktion von Flaring-Emissionen bisher gescheitert. Die Zero Routine Flaring-Initiative der #Weltbank wird 2023 ignoriert: 7% mehr Emissionen als im Vorjahr. Der Druck auf Unternehmen & Regierungen, #Flaring zu beenden, muss steigen.
https://www.worldbank.org/en/programs/zero-routine-flaring-by-2030
Unabhängige Recherchen zeigen: Viele Ölkonzerne weisen jede Verantwortung für die katastrophalen Folgen des Flarings zurück. In Berichten fehlen oft spezifische Daten zu Anlagen & Regionen. #Transparenz ist dringend notwendig. #Rumaila #BP #Flaring
https://unearthed.greenpeace.org/2023/03/31/bp-oil-iraq/
Flaring-Emissionen haben auch immense Gesundheitsfolgen: Hohe Krankheitsraten, #Krebs, #Asthma – v.a. bei Kindern. Die sozialen Kosten liegen bei 7,4 Milliarden Dollar, über 700 vorzeitigen Todesfällen und 73.000 Asthmaerkrankungen pro Jahr. #Flaring
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC10916426/
Eine bessere Überwachung von #Flaring wird durch moderne Satellitentechnologie möglich. Doch ohne strenge Regeln & #Sanktionen bleiben #Emissionsziele nur leere Worte. Flaring muss endlich effektiv kontrolliert und reduziert werden.
https://reset.org/methanesat-satellit-im-waschmaschinen-format-spuert-methanquellen-auf-der-erde-auf
Die #EU will mit ihrer #Methanstrategie #Flaring bei Öl- & Gasimporten reduzieren. Doch ohne verbindliche Sanktionen bleibt das Vorhaben zahnlos. Länder, die Öl importieren, tragen Mitverantwortung für die globalen Emissionen.
#Flaring ist nur die „sanftere“ Variante der Verschwendung. Unverbranntes #Methan, das direkt in die Atmosphäre gelangt, ist 80-mal klimaschädlicher als CO2 (auf 20 Jahre gerechnet). Gas müsste aufgefangen & weiterverarbeitet werden. #Klimakiller
https://www.dw.com/en/what-is-the-environmental-cost-of-gas-flaring/a-62959848
🔚 Es braucht institutionelle Verantwortung, #Sanktionen und echte #Transparenz. Nur so kann #Flaring systematisch überwacht und beendet werden – für den #Klimaschutz und die Gesundheit der Betroffenen. #Klimakrise #Nachhaltigkeit
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Das Nein zum #Tempolimit auf Autobahnen immer teurer. Studien zeigen, dass die Nichteinhaltung der europäischen #Klimaziele Deutschland Milliarden kosten könnte. Bis 2030 könnten allein im Verkehrssektor 180 Mio Tonnen CO₂ zu viel ausgestoßen werden.
👉 https://www.tagesschau.de/inland/expertenrat-klimaziel-verkehrssektor-100.html 1/5Das bedeutet, dass Deutschland für jede überschüssige Tonne CO₂ Strafen zahlen muss. Bei einem Preis von 45 Euro pro Tonne könnten das bis zu 9,5 Mrd Euro sein – eine Summe, die der aktuellen Lücke im Bundeshaushalt für 2025 entspricht. #Verkehrswende
👉 https://archive.ph/J1ScW 2/5Diese Strafen wären vermeidbar, wenn Deutschland endlich ernsthaft #Klimaschutz betreibt. Schnelle Maßnahmen wie ein #Tempolimit, CO₂-Steuern und die Förderung von Elektroautos könnten den Verkehr klimafreundlicher machen und Milliarden sparen.
👉 https://www.umweltbundesamt.de/themen/verkehr/nachhaltige-mobilitaet/tempolimit 3/5Doch nicht nur der Verkehr ist betroffen. Auch im Gebäudesektor hinken wir hinterher. Der langsame Umstieg auf Wärmepumpen und die schleppende energetische Sanierung führen zu unnötigen Emissionen und hohen Kosten.
👉 https://www.agora-energiewende.de/aktuelles/deutschlands-co2-ausstoss-sinkt-auf-rekordtief-und-legt-zugleich-luecken-in-der-klimapolitik-offen 4/5Das Fazit: Klimaschutzmaßnahmen sind unvermeidlich und kommen uns günstiger, wenn wir sie frühzeitig und entschlossen umsetzen. Die Alternativen sind schmerzhafte #Strafzahlungen und langfristig noch höhere Kosten. #Emissionsziele
👉 https://www.bundesregierung.de/breg-de/schwerpunkte/klimaschutz/kosten-klimawandel-2170246 5/5 -
Der #Expertenrat für #Klimafragen hat Zweifel an der Einhaltung der #Klimaziele für 2021 bis 2030 geäußert. Laut dem Sondergutachten werden die projizierten #Emissionsziele voraussichtlich nicht erreicht, insbesondere in den Sektoren #Verkehr und #Gebäude. Gründe dafür sind methodische Unterschätzungen und aktuelle Entwicklungen. Der Expertenrat empfiehlt zusätzliche klimapolitische Maßnahmen.
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Es sollen mehr Hochgeschwindigkeitszüge fahren – und auch Schiffe und Flugzeuge sollen emissionsfrei werden.
Verkehrswende: EU-Kommission will Verkehrssektor grundlegend verändern