home.social

#ars-electronica — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #ars-electronica, aggregated by home.social.

fetched live
  1. 1991, Ars Electronica in Linz, Motto: „Out of Control“. Im „TV-Diner“ wurde daraus ein Restaurant, in dem absichtlich fast nichts so funktionierte, wie Gäste es erwarteten: Das Essen wurde per Fernsehlotterie bestimmt, Getränkeautomaten lieferten gerne das falsche Getränk und Gespräche an den Tischen wurden unkontrollierbar an andere Tische weitergeleitet.

    Und wer sich beschweren wollte, durfte mit einem Computer reden: Art d’Ameublement (also Rena Tangens und ich) aus Bielefeld steuerten das „interaktive Beschwerdesystem“ bei, basierend auf Joseph Weizenbaums ELIZA. Der Rechner unterhielt sich geduldig über schlechtes Essen, schlechten Service und lauwarme Getränke.

    35 Jahre später nennen wir so etwas „Chatbot“ und tun bisweilen so, als sei die Idee gerade erst erfunden worden.

    archive.aec.at/media/assets/b0

    #ArsElectronica #ELIZA #JosephWeizenbaum #Computerkunst

  2. 45.000 Schritte später geht’s wieder nach Hause.

    Unzählige Begegnungen mit Künstler*innen, viele Gespräche und viele Menschen wiedergetroffen, denen ich hier seit Jahren begegne.

    Ich nehme viel mit von der diesjährigen Ars Electronica: Ideen, Irritationen, Bestätigungen, neue Freunde und auch viele neue Fragen.

    Eine Frage ist allerdings beantwortet:
    Ich komme nächstes Jahr wieder.

    #ArsElectronica #NegotiatingHumanity #Kunst #Technologie #Gesellschaft #MicDrop

  3. Was, wenn wir die Welt einmal nicht mit unseren Augen, sondern mit anderen Sinnen denken?
    „Olfactory Biome“ von Maki Ueda schärft genau dafür die Wahrnehmung: Gerüche, Bewegung und Klang bilden einen nächtlichen Lebensraum, in dem Motten und Fledermäuse über chemische Signale und Echoortung miteinander verbunden sind. Eine schöne Erinnerung daran, wie begrenzt unsere menschliche Perspektive ist.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #OlfactoryArt #Interspecies #Wahrnehmung #Ecology

  4. Wie anders sieht dieselbe Welt aus, wenn nicht wir Menschen sie betrachten?
    „Parallel World - Moth Colour Vision“ von Adrien Lucca, Ali Aiman Raza, Colas Schretter und Marko Ilić verändert mit computergesteuertem Licht die Farben eines lebenden Gartens. Grün wird dunkel, Blüten treten hervor: eine Annäherung daran, wie ein Nachtfalter Pflanzen wahrnehmen könnte.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #Perception #LightArt #Ecology

  5. „Never in Our Image“ in der #Stadtwerkstatt war laut, körperlich, aggressiv und voller starker Bilder. Funken, Maschinen, Bewegung, Lärm. Eine Performance, die eher überfordert als erklärt. Und eventuell war sie zu lang - dabei konnten nur den 1. Akt der Oper sehen.

    Ob ich sie wirklich gut fand, weiß ich noch nicht. Aber sie arbeitet weiter. Manche Arbeiten versteht man nicht sofort. Vielleicht sollen sie das auch gar nicht.

    🔗 stwst84x12.stwst.at/never_in_o
    #HAUNTED #Performance #ArsElectronica

  6. Wie sieht Widerstand gegen algorithmische Kontrolle aus?
    „Qwen Stefani Against Techfascism“ von !Mediengruppe Bitnik verbindet christliche Bildwelten mit Social-Media-Mechanismen. Im Zentrum: eine virtuelle Influencerin gegen techno-autoritäre Strukturen. Besonders stark in der Seminarkirche zwischen Altar, Screens und dem Neon-Satz „share your accounts“. Leave a like!

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #Techfascism #AlgorithmicControl #DigitalArt #Linz

  7. Radiowellen zu Stimmen zu Rauschen zu Klang?„Signal“ von Paul Magee besteht aus 16 computergesteuerten Signalgeneratoren. Sie scannen lokale Rundfunkfrequenzen, zerlegen gefundene Stimmen in Frequenzanteile und setzen daraus einen neuen, ständig driftenden Klang zusammen. Verständlich, verzerrt, wieder verschwunden.
    Zu sehen bei „HAUNTED“ in der Stadtwerkstatt Linz.

    🔗 haunted.stwst.at/
    #HAUNTED #Stadtwerkstatt #SoundArt #MediaArt #ArsElectronica

  8. „Radical Climate Action Bird“ von Dennis Siering übersetzt antifaschistische Protestlieder in künstliche Vogelgesänge.

    Die Idee: Heimische Singvögel - besonders lernfähige Amseln - könnten diese Melodien übernehmen und in ihr eigenes Repertoire einbauen. Widerstand als Kommunikation zwischen Arten.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #SoundArt #Interspecies #Antifaschismus

  9. „Who is jumping, Jack?“ von Nathalie Kronberger übersetzt Armbewegungen in Echtzeit auf servogesteuerte Korkenzieher. Erst spielerisch, dann ziemlich unbequem: Wer bewegt hier eigentlich wen, Mensch oder System? Wie frei ist eine Bewegung, wenn ein System sie sofort übernimmt?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InteractiveArt #Automation #Kontrolle

  10. I české #UMPRUM má vlastní místnost na #ArsElectronica. Mimo jiné k vidění a vyzkoušení tu je experimentální herní konzole MAMLAS-1. Prostřednictvím haptického rozhraní a ovládání inspirovaného syntezátory či průmyslovými panely umožňuje hráči se imaginárně vydat na průzkum vzdálených planet bez klasické obrazovky. Vzhledem k originálnímu konceptu a zpracování byla konzole nominovaná na Ars Electronica Campus Award.

    umprum.cz/cs/web/katedry/grafi

  11. Wie viel Zustimmung ist eigentlich echt?
    Bei „[OP]erator“ von Daniel Coppen und Saki Maruyama schreibt man selbst einen Post für X/Twitter. Danach übernimmt eine Botfarm mit 101 Smartphones: Sie verbreitet und kommentiert ihn und erzeugt künstliche Resonanz. Aus einer Meinung wird der Eindruck einer Bewegung.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin

    #ArsElectronica #Bots #Desinformation #SocialMedia #DigitaleÖffentlichkeit

  12. Das Nashorn im Raum kann man irgendwann nicht mehr übersehen…

    „The Rhinoceros in the Room“ von Itamar Gov zeigt, wie autoritäre Ideologien nicht unbedingt plötzlich entstehen, sondern durch Gewöhnung, Konformität und Schweigen normal werden. Inspiriert von Ionescos „Rhinoceros“ von 1959. Eine ziemlich unbequeme Arbeit über Verantwortung; individuell wie kollektiv.
    Starke Wirkung.

    #ArsElectronica #NegotiatingHumanity #Kunst #Gesellschaft #Demokratie

  13. Two nice workshops as part of ars-electronica and attac:

    "AI and Property Relations: Who Owns Our Collective Knowledge?" and "Basic Income for Artists - Ireland as a Model?"

    grundeinkommen.at/a/2026-basic

    #grundeinkommen #basicincome #ubi #linz #arselectronica

  14. Prostorová zvuková instalace Holy Echo v katedrále Mariendom, kde je přes 50 kanálů rozmístěných po celé katedrále a zvuk se pohybuje ve 3D prostoru. #ArsElectronica #Linz

  15. Wie weit kann ein Raum eigentlich werden?
    Bei „Endless Possibilities“ im Deep Space 8K zeigte die internationale Deep-Space-Community, was immersive Räume leisten können: von Kunst über Wissenschaft bis Bildung.

    Besonders stark: eine Produktion aus Finnland über das gefrorene Eismeer. Für einen Moment schaut man nicht auf ein Bild. Man sitzt mitten darin.

    #ArsElectronica #DeepSpace #Immersive #DigitalArt #AEC

  16. Bei „Resonance Loom“ beantwortet man Fragen zum eigenen Verhältnis zu KI, zum Leben und zum Denken. Man spricht direkt mit dem Webstuhl über ein Mikrofon.

    Die Antworten werden zusammengefasst und anschließend als neue Struktur in das digitale Gewebe eingewoben. So entsteht aus vielen individuellen Perspektiven ein gemeinsames Muster.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #KI #Gesellschaft #Technologie #Kunst #NegotiatingHumanity

  17. Interaktivní instalace, která představuje, jak fungují farmy botů. Na klávesnici zadáte libovolný text a po odeslání sledujete, jak se na všech telefonech začne otevírat aplikace X s vaším postem v různých variantách a zveličí v síti vaše sdělení. #ArsElectronica #Linz

  18. Was würde ein Rabe antworten, wenn wir ihn wirklich fragen könnten?

    „Corpus Corax“ vom Ars Electronica Futurelab simuliert einen Dialog zwischen Mensch und Rabe. Nicht als perfekte Übersetzung, sondern als Experiment mit Missverständnissen, Annahmen und völlig anderen Perspektiven auf die Welt. Vielleicht lernen wir dabei weniger über Raben als über uns selbst.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #InterspeciesCommunication #Technologie #Kunst

  19. Was wäre, wenn „Teamwork“ nicht beim Menschen endet?

    „SynTact“ von Ars Electronica Futurelab und Ricoh verbindet Pflanzen und Robotik. Berührung wird zur gemeinsamen Sprache: Eine Pflanze mit robotischen Ranken reagiert auf Kontakt, ein Ring lebender Pflanzen auf Bewegung.

    🔗 ars.electronica.art/en/en/noti

    #ArsElectronica #Robotik #Pflanzen #FutureTeams #Technologie #Kunst

  20. The 36th VVVV Worldwide Meetup hosted by the VVVV Community at the Ars Electronica Center in Linz is all about the visual programming environment vvvv and its visual language VL. The meetup is open to everyone. Join us IRL or online.
    Moderated by Randall Vasquez, @dlvr and @baxtan.

    Supported by Studio Brüll & 3e8.studio.
    Feel free to connect and join the conversation!

    Sat 12. Sep 202618:00–20:00

    Ars Electronica Center, Level 3, Sky Loft

    #vvvv #visualprogramming #arselectronica

  21. „No Bird“ von UJOO+LIMHEEYOUNG zeigt zwei Maschinen im Sand: Eine hinterlässt vogelähnliche Fußspuren, die andere löscht sie wieder. Ein endloser Kreislauf aus Bewegung und Auslöschung…

    Und starke Fragen: Bedeutet Fortschritt, Spuren zu hinterlassen, oder verantwortungsvoll mit dem umzugehen, was schon da ist? Welche Daten hinterlassen wir?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #Kunst #Technologie

  22. Starkes Exponat: „Beweise, dass du ein Mensch bist.“

    CAPTCHAs wirken banal. Doch beim Lösen klassifizieren wir Bilder und erzeugen damit Daten, die Computer-Vision-Systeme trainieren können.

    „CAPTCHA to capture“ macht bei der Ars Electronica sichtbar, wie aus alltäglicher digitaler Arbeit technologische Macht entsteht. Die Frage dahinter: Wer nutzt hier eigentlich wen?

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin
    #ArsElectronica #KI #ComputerVision #CAPTCHA #Digitalisierung #Technologie #gesellschaftsspiele

  23. Unsichtbare Grenzen können erstaunlich wirksam sein: Bei „The Lightness of Submission“ von Dennis Hong bewegen sich robotische Agenten scheinbar frei; gelenkt nur von Luftströmungen, die sie selbst nicht wahrnehmen. Eine starke Metapher dafür, wie technische, institutionelle und gesellschaftliche Systeme Verhalten prägen.

    #ArsElectronica #Robotik #Technologie #Gesellschaft #Kunst #NegotiatingHum

  24. Gehen Wesen, die ich kenne am Samstag auf die #ArsElectronica?

  25. Seit 1998 zieht es mich zur @arselectronica nach #Linz.

    Technologie wird für mich dort interessant, wo sie keine technische Frage mehr ist, sondern eine gesellschaftliche, kulturelle, menschliche.

    #Gesellschaft - #Technologie - #Kunst: Dieser Dreiklang beschäftigt mich seit Jahren. „Negotiating Humanity“ passt dazu:
    Was heißt Menschsein heute?
    Und wer handelt es aus?

    Nicht sofort Antworten finden.
    Erst einmal bessere Fragen.

    🔗 ars.electronica.art/negotiatin

    #ArsElectronica #MenschMaschine

  26. A guide through the Ars Electronica 2026 festival program

    V2_curator Florian Weigl guides through the program of Ars Electronica 2026.

    v2.nl/blog/a-guide-through-the

  27. @fm4.orf.at

    Das Programm des #arselectronica Festivals ist wie jedes Jahr unübersichtlich ... daher sind ein paar Hinweise wie diese hier recht hilfreich. Danke!

    fm4.orf.at/story/ars-electroni

  28. Are you creating applications for an Ars Electronica Deep Space? It's never been easier!

    Introducing VL.DeepSpace, a vvvv pack that comes with ready to use samples for 2d and 3d (stereo!) applications.

    For details, see: vvvv.org/blog/2026/introducing

    #vvvv #creativecoding #visualprogramming #arselectronica #deepspace

  29. What makes outrage spread so easily online, and how does it shape political influence? At #ArsElectronica Festival, CDT’s Isabel Linzer joins a conversation on polarization, social media creators, and the forces shaping political debate. cdt.org/event/2026-ars-electro

  30. Ars Electronica's curatorial statements says art should be a way to negotiate; a space where things aren't clear and we have to ask questions. Fine. Read closely, it's a giant piece of avoidance, cowardice and wanting the cake and eating it too.
    It says a festival "cannot and should not be neutral"; every invitation is a stance. Indeed. But it also demands "symmetry of understanding": treating every viewpoint with equal seriousness. You can't do both. A stance means picking a side; equal treatment means not. It wants credit for both, so it never says what its side is. That's not a position, just pretending to have one.
    The reveal: we need "symmetry of understanding, not symmetry of facts." The example is genocide, which is a question of fact and law. Sensing the problem, they add that we should treat views equally "without weighing them against one another". But treating two views equally is weighing them.
    Next paragraph: war crimes and breaches of international law "belong to legal processes and international institutions." So it's about facts after all, raised only to excuse the curators from deciding, while the rest mocks "moral certainty". The law is solid enough to defer to, but not clear enough to have consequences. Avoiding responsibility while sounding careful.

    ars.electronica.art/futurebegi

    #arselectronica

Share on Mastodon

Enter the server where you have an account.