#josephweizenbaum — Public Fediverse posts
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die er jedoch mutig auf sich nimmt, weil er wie der Forscher lernt, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, durchzukommen und auszuhalten. Was für eine Bedeutung könnte es haben, von Risiko, Mut, Ausdauer und Durchhaltevermögen zu sprechen, wenn von Maschinen die Rede ist?« 3/3
#JosephWeizenbaum -
Diese Dinge sind nicht von anonymen Kräften hervorgebracht worden. Es sind die Produkte von Gruppen von Menschen, die sich untereinander einig waren, daß diese Vergiftung des Bewußtseins der Menschen ihren eigenen Absichten dient.« 3/3
#JosephWeizenbaum -
»Die Alternative zu der Art Rationalität, die die Lösung der Weltprobleme in der Psychotechnik erblickt, ist nicht Geistlosigkeit. Es ist eine Vernunft, die sich wieder auf ihre menschliche Würde besinnt, auf Echtheit, Selbstachtung und individuelle Autonomie.«
#JosephWeizenbaum -
daß auch die Gefahren, auf die man im zweiten Teil anspielte, durch technische Kniffe behoben werden können. Der Schlußteil besteht aus einem an die Gesellschaft gerichteten Plädoyer für großzügige Unterstützung weiterer und umfassenderer Computerforschung und -entwicklung.« 4/4
#JosephWeizenbaum -
bis schliellich jede Verbindung mit konkreten Situationen zur Abstraktion verdampft ist. Was übrig bleibt, sind Schaubilder, Datenmengen und Ausdrucke. Und nur »wir«, die Experten, können sie verstehen.« 2/2
#JosephWeizenbaum »Die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft« -
Sie können sogar imstande sein, in einigen Fällen zu »korrekten« Entscheidungen zu gelangen - aber immer und unausweichlich auf einer Grundlage, die kein Mensch willentlich akzeptieren sollte.« 4/4
#JosephWeizenbaum -
es war die Wiederholung einer Szene, so alt wie die Menschheit selbst. Es ist schon so, wie Ionesco einmal seinem Tagebuch anvertraut hat: Man kann vieles mit Worten ausdrücken, nur nicht die lebendige Wahrheit.« 4/4
#JosephWeizenbaum 1976 -
Wieder einmal im »Gespräch« mit #JosephWeizenbaum über die Macht der Computer und die Ohnmacht der Vernunft (et vice versa):
»Selbst wenn ein Computer Gefühle der Verzweiflung und Liebe simulieren könnte, ist er damit auch in der Lage, verzweifelt und verliebt zu sein?« -
weil er wie der Forscher lernt, seinen eigenen Fähigkeiten zu vertrauen, durchzukommen und auszuhalten. Was für eine Bedeutung könnte es haben, von Risiko, Mut, Ausdauer und Durchhaltevermögen zu sprechen, wenn von Maschinen die Rede ist?« 2/2
#JosephWeizenbaum -
eine Bedrohung, die die heutige Generation nicht mehr verstehen kann. …. Wir haben nichts dazu gelernt. Die Zivilisation ist noch genauso gefährdet wie damals.« 2/2
#JosephWeizenbaum -
RE: https://social.bund.de/@Weizenbaum_Institut/116413252003783922
Das Weizenbaum Institut hat eine sehenswerte Online Ausstellung über Joseph Weizenbaum zusammengestellt:
https://jw.weizenbaum-institut.de/
#Weizenbaum #JosephWeizenbaum #Eliza #AI #KI -
RE: https://social.bund.de/@Weizenbaum_Institut/116413252003783922
Das Weizenbaum Institut hat eine sehenswerte Online Ausstellung über Joseph Weizenbaum zusammengestellt:
https://jw.weizenbaum-institut.de/
#Weizenbaum #JosephWeizenbaum #Eliza #AI #KI -
RE: https://social.bund.de/@Weizenbaum_Institut/116413252003783922
Das Weizenbaum Institut hat eine sehenswerte Online Ausstellung über Joseph Weizenbaum zusammengestellt:
https://jw.weizenbaum-institut.de/
#Weizenbaum #JosephWeizenbaum #Eliza #AI #KI -
RE: https://social.bund.de/@Weizenbaum_Institut/116413252003783922
Das Weizenbaum Institut hat eine sehenswerte Online Ausstellung über Joseph Weizenbaum zusammengestellt:
https://jw.weizenbaum-institut.de/
#Weizenbaum #JosephWeizenbaum #Eliza #AI #KI -
RE: https://social.bund.de/@Weizenbaum_Institut/116413252003783922
Das Weizenbaum Institut hat eine sehenswerte Online Ausstellung über Joseph Weizenbaum zusammengestellt:
https://jw.weizenbaum-institut.de/
#Weizenbaum #JosephWeizenbaum #Eliza #AI #KI -
Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025
„Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”, Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA“. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.
Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI“, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.
Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA“ unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.
Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.
Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika“
aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers – liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.“Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …
KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin
Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“
Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.
WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“
Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.
Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.
Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025
„Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”, Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA“. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.
Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI“, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.
Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA“ unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.
Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.
Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika“
aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers – liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.“Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …
KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin
Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“
Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.
WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“
Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.
Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.
Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)
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Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025
„Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”, Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA“. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.
Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI“, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.
Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA“ unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.
Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.
Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika“
aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers – liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.“Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …
KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin
Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“
Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.
WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“
Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.
Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.
Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.
Über Christian Wolf:
Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)
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Ohne Vernunft und Mitgefühl: Patriarchale Gewalt droht die Welt zu zerstören
https://www.raberalf.de/gesellschaft/ohne-vernunft-und-mitgefuehl
#ObjectWarCampaign #RefuseWar #JosephWeizenbaum -
Hiltzik: AI hype is fading fast
Most people not deeply involved in the artificial intelligence frenzy may not have noticed, but perceptions of AI’s…
#NewsBeep #News #Artificialintelligence #AI #aibot #alexhanna #ArtificialIntelligence #bender #gpt-5 #Intelligence #investor #josephweizenbaum #OpenAI #perception #prediction #revolutionarytechnology #state #Technology #UK #UnitedKingdom #user #year
https://www.newsbeep.com/uk/82065/ -
Before we had an #LLM there was #eliza
https://hackaday.com/2025/06/20/eliza-reanimated/
It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix
Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.
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Before we had an #LLM there was #eliza
https://hackaday.com/2025/06/20/eliza-reanimated/
It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix
Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.
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Before we had an #LLM there was #eliza
https://hackaday.com/2025/06/20/eliza-reanimated/
It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix
Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.
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Before we had an #LLM there was #eliza
https://hackaday.com/2025/06/20/eliza-reanimated/
It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix
Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.
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Before we had an #LLM there was #eliza
https://hackaday.com/2025/06/20/eliza-reanimated/
It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix
Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.
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🙋🏼♂️ Gude Mosche, ☕☕
dies wird ein guter Tag!Erster Beweis:
radioWissen: KI-Pionier Joseph Weizenbaum - ELIZA und ihre TückenWebseite der Episode: https://www.br.de/mediathek/podcast/radiowissen/ki-pionier-joseph-weizenbaum-eliza-und-ihre-tuecken/2096596
Mediendatei: https://media.neuland.br.de/file/2096596/c/feed/ki-pionier-joseph-weizenbaum-eliza-und-ihre-tuecken.mp3
Allen einen schönen Tag und bleibt cool!
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I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.
I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".
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I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.
I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".
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I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.
I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".
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I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.
I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".
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I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.
I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".
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The way #JosephWeizenbaum frames the metaphor using an individual gambler misses the point of who gets to use the technology, because it is the gambling venue, using that same math, that tilts the way games are played to work in favor of the house.
2/3
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The way #JosephWeizenbaum frames the metaphor using an individual gambler misses the point of who gets to use the technology, because it is the gambling venue, using that same math, that tilts the way games are played to work in favor of the house.
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The way #JosephWeizenbaum frames the metaphor using an individual gambler misses the point of who gets to use the technology, because it is the gambling venue, using that same math, that tilts the way games are played to work in favor of the house.
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The way #JosephWeizenbaum frames the metaphor using an individual gambler misses the point of who gets to use the technology, because it is the gambling venue, using that same math, that tilts the way games are played to work in favor of the house.
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One of the analogies that #JosephWeizenbaum uses in #ComputerPowerAndHumanReason is to the use of statistics and probability by professional gamblers to make a living, while discussing the compulsive programmer vs the compulsive gambler. The professional is the person who uses the tool, the compulsive the one who does not.
1/3
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One of the analogies that #JosephWeizenbaum uses in #ComputerPowerAndHumanReason is to the use of statistics and probability by professional gamblers to make a living, while discussing the compulsive programmer vs the compulsive gambler. The professional is the person who uses the tool, the compulsive the one who does not.
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One of the analogies that #JosephWeizenbaum uses in #ComputerPowerAndHumanReason is to the use of statistics and probability by professional gamblers to make a living, while discussing the compulsive programmer vs the compulsive gambler. The professional is the person who uses the tool, the compulsive the one who does not.
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One of the analogies that #JosephWeizenbaum uses in #ComputerPowerAndHumanReason is to the use of statistics and probability by professional gamblers to make a living, while discussing the compulsive programmer vs the compulsive gambler. The professional is the person who uses the tool, the compulsive the one who does not.
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Gizmodo: OpenAI Employee Discovers Eliza Effect, Gets Emotional https://gizmodo.com/openai-employee-discovers-eliza-effect-gets-emotional-1850877739 #generativepretrainedtransformer #artificialneuralnetworks #artificialintelligence #largelanguagemodels #josephweizenbaum #lilianweng #carlrogers #robmorris #chatgpt3 #chatbots #chatgpt #openai #eliza #tessa #gpt3 #koko
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It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.
A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.
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It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.
A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.
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It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.
A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.
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It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.
A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.
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I find it depressing that #CarlSagan ever wrote this, and that, were he alive today, he might be taking part in the current #AIHype. Cc @emilymbender @meg @timnitGebru
(An excerpt from #JosephWeizenbaum’s #ComputerPowerAndHumanReason, Page 5)
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I find it depressing that #CarlSagan ever wrote this, and that, were he alive today, he might be taking part in the current #AIHype. Cc @emilymbender @meg @timnitGebru
(An excerpt from #JosephWeizenbaum’s #ComputerPowerAndHumanReason, Page 5)
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I find it depressing that #CarlSagan ever wrote this, and that, were he alive today, he might be taking part in the current #AIHype. Cc @emilymbender @meg @timnitGebru
(An excerpt from #JosephWeizenbaum’s #ComputerPowerAndHumanReason, Page 5)
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I find it depressing that #CarlSagan ever wrote this, and that, were he alive today, he might be taking part in the current #AIHype. Cc @emilymbender @meg @timnitGebru
(An excerpt from #JosephWeizenbaum’s #ComputerPowerAndHumanReason, Page 5)
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‘A certain danger lurks there’: how the inventor of the first chatbot turned against AI
https://www.theguardian.com/technology/2023/jul/25/joseph-weizenbaum-inventor-eliza-chatbot-turned-against-artificial-intelligence-ai?CMP=Share_AndroidApp_Other
#JosephWeizenbaum -
‘A certain danger lurks there’: how the inventor of the first chatbot turned against AI
https://www.theguardian.com/technology/2023/jul/25/joseph-weizenbaum-inventor-eliza-chatbot-turned-against-artificial-intelligence-ai?CMP=Share_AndroidApp_Other
#JosephWeizenbaum