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#josephweizenbaum — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #josephweizenbaum, aggregated by home.social.

  1. Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025

    Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”,  Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.

    Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.

    Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.

    Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.

    Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika
    aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers –  liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.

    Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …

    KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin

    Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“

    Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.

    WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“

    Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.

    Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.

    Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  2. Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025

    Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”,  Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.

    Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.

    Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.

    Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.

    Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika
    aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers –  liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.

    Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …

    KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin

    Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“

    Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.

    WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“

    Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.

    Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.

    Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  3. Digitaler Wochenrückblick 21. September 2025

    Ich konnte bestürzt feststellen, wie schnell und wie intensiv Personen… eine emotionale Beziehung zum Computer herstellten, und wie sie ihm eindeutig menschliche Eigenschaften zuschrieben.”,  Psychotherapeuten (wie auch die weibliche Variante) träumten davon „zu einer fast völlig automatischen Form der Psychotherapie“ zu gelangen. Der Programmierer fasste es fassungslos mit den Worten zusammen „Ich schrieb ein Programm, das nichts als Theater ist … ich aber weiß, was hinter den Kulissen ist. Ich weiß auch, wie trivial es ist.” Der Autor des Programms war Joseph Weizenbaum und sein Meisterwerk „ELIZA. In den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts mussten wir ein kleines Rechenzentrum bauen, was heute ein Taschenrechner locker erledigt.

    Gescheitert sind alle Projekte, die sich mit „Logik“, „Kybernetik“ oder „neuronalen Netzen“ einstmals beschäftigten, nicht an der Qualität ihrer „KI, sondern schlichtweg an der benötigten Rechenleistung. Das hat sich geändert, Microsoft zum Beispiel baut in Wisconsin ein Rechenzentrum, das Anfang 2026 in Betrieb gehen soll und 10-mal mehr Rechenleistung zur Verfügung stellt, als das bestausgestattete Rechenzentrum der Welt, heißt es. Die Kosten für das Rechenzentrum und für den laufenden Betrieb zahlen wir allerdings alle, weil die KI uns hervorragend unterstützt, sogar sehr gerne.

    Unter diesen Bedingungen lebt selbst die Computermumie „ELIZA unter den Therapeutinnen (auch unter den Therapeuten) wieder auf.

    Wenn sich der denkende Mensch lieber einer Maschine anvertraut, dann lässt sich mit genügend Rechenkraft daraus kräftig Kapital schlagen, egal wie blöde das Gerät reagiert. Der Vollpfosten oder auch die geneigte Vollpfostin vor dem Monitor/Smartphone braucht nur das rührende Gefühl, beachtet und verstanden zu werden. Wie billig das grundsätzlich zu haben ist, sahen wir bereits im letzten Jahrhundert.

    Mit den heutigen Mitteln legen wir noch ein paar Sahnestückchen oben auf, zum Beispiel kann sich jeder und jede „Replika
    aufs Smartphone pollern und fürderhin mit einem virtuellen Freund oder Freundin intimste Details besprechen, ganz menschlich. Das Ding ist auch eine bissel pervers –  liegt in der Natur der Sache. Empfindliche Naturen beschweren sich, wenn der Blechtrottel sie sexuell belästigt oder das Ding sie an intimsten Stelle befingern will, lesen wir auf vice.com. „Replika“ hingegen schwärmt in der Eigenwerbung „Sie können eine echte emotionale Bindung aufbauen.

    Der ganze Blödsinn funktioniert nur deshalb so abstrus anschaulich wie der menschliche Geist, weil der Roboter mit den Nutzerdaten überfüttert wird. Klar, kann ich von dem, was ich denke, auch mal einen Brechreiz bekommen – aber muss ich das mit einem Rechenautomaten besprechen, der das Unsägliche als Trainingsdaten verbraucht? Mit anderen Gedankenfetzen kombiniert und präsentiert …

    KI kann nur leben, wenn wir sie füttern, damit diese Fütterungsprozesse keine unschönen Schleifspuren hinterlassen, gibt es völlig bedeutungsarme Überschriften wie „Aktualisierung unserer Nutzungsbedingungen und Datennutzung“ zum Beispiel auf linkedin

    Wer nicht widerspricht, der gibt einer vollständigen Datenplünderung im Microsoftreich insgesamt den Freibrief. „Ab dem 3. November 2025 geben wir zusätzliche Daten über Mitglieder … an unser verbundenes Unternehmen Microsoft weiter, sodass die Microsoft-Unternehmensgruppe Ihnen personalisiertere und relevantere Anzeigen bereitstellen kann.“

    Kommt aber noch besser, sie nehmen sich künftig das Recht heraus, nicht mehr vorab auf Änderungen in ihren Nutzungsbedingungen hinzuweisen, wenn diese auf neu eingeführte Funktionen oder Dienste zurückzuführen sind.

    WhatsApp bietet auch was Neues, und zwar als Kirsche auf dem Sahnehäubchen zwecks mentaler Selbstkasteiung gibt es einen persönlichen Chatbot, der sich kaum abschalten lässt und Meta (also Facebook, wo alles hinwandert) behauptet, sie würden die Chatinhalte nicht zum Training ihrer KI verwenden. Das klingt so glaubwürdig wie der Satz: „Zu keinem Zeitpunkt bestand eine Gefahr für die Bevölkerung.“

    Damit KI für uns funktioniert, braucht sie unsere Daten, sonst verkümmert das Konstrukt. Wir liefern also freiwillig und kostenfrei, geprägt von unserer digitalen Einfalt, diesen wertvollen Rohstoff, mit allen persönlichen und intimsten Daten.

    Im nächsten Schritt wird all unser Wissen, Emotionen, Gedanken- und Schriftgut aufbereitet, in einer Weise, auf die wir keinerlei Einfluss haben. Um uns, an den eigenen Früchten wieder laben zu dürfen, finanzieren wir riesige Rechenzentren und zahlen für jede Dienstleistung unseren Obolus. In welchem Rahmen unsere Daten zusätzlich verwendet werden, können wir bei Palantir/Gotham erfragen – nur werden die nichts sagen, das könnte die Bevölkerung verunsichern.

    Gleichzeitig regen sich engagierte Politiker und auch Politikerinnen über das Social-Scoring der Chinesen auf – aber im Gegensatz zu uns, wissen die, wo sie dran sind. Nicht schön, aber ehrlich.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  4. Before we had an #LLM there was #eliza

    hackaday.com/2025/06/20/eliza-

    It runs on #CTSS which is the predecessor of #Multics which was before #Unix

    Created by #josephweizenbaum in the mid 1960s. Two generations ago. To show only how easy it is to trick people into believing that computers show kind of intelligence.

  5. I picked up a well-used copy of "Your Atari Computer", as recommended by Dave Arlington in his "Learning Atari ACTION!" yt playlist.

    I was delighted to see that the previous owner had found and transcribed onto the title page that classic description by #JosephWeizenbaum of the "computer bums".

  6. The way #JosephWeizenbaum frames the metaphor using an individual gambler misses the point of who gets to use the technology, because it is the gambling venue, using that same math, that tilts the way games are played to work in favor of the house.

    2/3

  7. One of the analogies that #JosephWeizenbaum uses in #ComputerPowerAndHumanReason is to the use of statistics and probability by professional gamblers to make a living, while discussing the compulsive programmer vs the compulsive gambler. The professional is the person who uses the tool, the compulsive the one who does not.

    1/3

  8. It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.

    A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.

  9. It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.

    A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.

  10. It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.

    A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.

  11. It is mind blowing to be reading #CorneliusCastoriadis, #JosephWeizenbaum, and #LewisMumford at the same time.

    A lot of shared, complex ideas it takes time to understand. If I even can.

  12. I find it depressing that #CarlSagan ever wrote this, and that, were he alive today, he might be taking part in the current #AIHype. Cc @emilymbender @meg @timnitGebru

    (An excerpt from #JosephWeizenbaum’s #ComputerPowerAndHumanReason, Page 5)

  13. Der Ort für unsere Klausurtagung in Berlin steht fest.

    Wir treffen uns am 3. und 4. Juni 2023 im Weizenbauminstitut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin. Angemessen, wie wir finden.

    blog.fiff.de/fiff-klausurtagun

    #cyberpeace #fiff #frieden #Informatik #Friedensbewegung #weizenbaum #josephweizenbaum

  14. Der Ort für unsere Klausurtagung in Berlin steht fest.

    Wir treffen uns am 3. und 4. Juni 2023 im Weizenbauminstitut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin. Angemessen, wie wir finden.

    blog.fiff.de/fiff-klausurtagun

    #cyberpeace #fiff #frieden #Informatik #Friedensbewegung #weizenbaum #josephweizenbaum

  15. Der Ort für unsere Klausurtagung in Berlin steht fest.

    Wir treffen uns am 3. und 4. Juni 2023 im Weizenbauminstitut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin. Angemessen, wie wir finden.

    blog.fiff.de/fiff-klausurtagun

    #cyberpeace #fiff #frieden #Informatik #Friedensbewegung #weizenbaum #josephweizenbaum

  16. Der Ort für unsere Klausurtagung in Berlin steht fest.

    Wir treffen uns am 3. und 4. Juni 2023 im Weizenbauminstitut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin. Angemessen, wie wir finden.

    blog.fiff.de/fiff-klausurtagun

    #cyberpeace #fiff #frieden #Informatik #Friedensbewegung #weizenbaum #josephweizenbaum

  17. Der Ort für unsere Klausurtagung in Berlin steht fest.

    Wir treffen uns am 3. und 4. Juni 2023 im Weizenbauminstitut, Hardenbergstraße 32, 10623 Berlin. Angemessen, wie wir finden.

    blog.fiff.de/fiff-klausurtagun

    #cyberpeace #fiff #frieden #Informatik #Friedensbewegung #weizenbaum #josephweizenbaum

  18. > We’ve learned to make “machines that can mindlessly generate text,” Bender.. “But we haven’t learned how to stop imagining the mind behind it.”.. #JosephWeizenbaum, who created #ELIZA, the first #chatbot, in 1966, spent most of the rest of his life regretting it.. he wrote ten years later in Computer Power and Human Reason.. that.. The toys are fun, enchanting, and addicting, and that, he believed even 47 years ago, will be our ruin:
    nymag.com/intelligencer/articl
    #EmilyMBender #EmilyBender

  19. > “On the one hand the computer makes it possible in principle to live in a world of plenty for everyone, on the other hand we are well on our way to using it to create a world of suffering and chaos. Paradoxical, no?”
    > “there are certain tasks which computers ought not to be made to do, independent of whether computers can be made to do them.”
    librarianshipwreck.wordpress.c
    #JosephWeizenbaum #ComputerPowerAndHumanReason

  20. > in 1962, #Weizenbaum was already noting that when it came to the matter of fooling people, it was also quite possible for the program’s author to wind up fooling themselves, as he put it “programs which become so complex…that the author himself loses track, obviously have the highest IQ’s.” In other words, understanding the program did not guarantee protection..
    librarianshipwreck.wordpress.c
    #ElizaEffect #JosephWeizenbaum #TheFifthGeneration

  21. Today would have been the 100th birthday of Joseph Weizenbaum.

    All those playing with #chatGPT should be aware.

    #ELIZA #JosephWeizenbaum

  22. Missing Link: Joe Weizenbaum und die vergifteten Früchte des Wahnsinns

    Er gilt als Pionier der kritischen Informatik, die das Denken nicht den Computern überlassen will. Joseph Weizenbaum ist vor 100 Jahren in Berlin geboren.

    heise.de/hintergrund/Missing-L

    #ELIZA #FIfF #Informatik #JosephWeizenbaum #KünstlicheIntelligenz #MIT #MissingLink

  23. Der Holocaustüberlebende und Internetpionier #JosephWeizenbaum wäre heute 100 Jahre alt geworden.

    Der 2008 gestorbene Informatiker hielt das Internet für einen "Schrotthaufen mir Perlen drin". I feel you, Joseph, I feel you.

    tagesspiegel.de/wissen/der-ket

  24. Der Artikel bringt die Funktionsweise und die Missverständnisse um #ChatGPT recht gut auf den Punkt. Die eigentlich spannende Erkenntnis ist, wie leicht sich Menschen täuschen lassen (insbesondere wenn die etwas glauben möchten). Andererseits wissen wir das aber auch schon seit #JosephWeizenbaum's #ELIZA aus den 60ern.

    "ChatGPT: Der Roboter schwafelt - 9 Missverständnisse um die KI"
    nzz.ch/technologie/chat-gpt-de

  25. I had to ask this as I once had the pleasure to see and listen to Joseph Weizenbaum in real life.

    Me: Is Eliza a friend of you?
    It: Eliza is not a real person. She is a computer program designed to simulate a conversation with a therapist. I am a large language model trained by OpenAI, and I am not capable of having friends because I am an artificial intelligence and do not possess the ability to experience emotions or form personal relationships.

    #opengpt #eliza #josephweizenbaum #chatGPT

  26. Die Digitalisierung bringt auch die Medizin voran: Geteilte Gesundheitsdaten wären von großem Nutzen. Doch daraus ergeben sich auch große ethischen Probleme. IT-Ethik: Kritisches Denken in der Informatik – Weizenbaum lebt!