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#amendedestages — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #amendedestages, aggregated by home.social.

  1. Freitag - und es ist ein langer Tag. Die paar Stunden im Büro vergehen wie im Fluge; vielleicht liegt das auch daran, dass nur wenige Kollegen anwesend sind und ich so mal ungestört arbeiten kann. Der Mittag ist also schnell da und ich ebenso schnell auf dem Heimweg. Den Nachmittag verbringe ich für eigentlich zwei Gespräche in Lübeck. Einer der Gesprächsteilnehmer taucht aber leider nicht auf, und leider auch ohne irgendeine Nachricht. Dafür kann ich mit dem zweiten Gesprächspartner weit mehr vereinbaren, als geplant war. Wir haben ein gutes Gespräch, und am Ende sind wir beide glücklich. Dafür setze ich mich dann doch gerne etliche Stunden ins Auto. Nun bin ich zurück, und mein Hirn mahnt den Feierabend an. Dann will ich mal nicht so sein...
    #amEndedesTages gönne ich mir auf den erfolgreichen Tag einen guten #Whisky, lese ein wenig und lasse das Erlebte und Besprochene einfach erstmal sacken.
    Morgen wird es ein wenig ruhiger. Ein paar Kisten warten noch darauf, ausgepackt zu werden, aber das ist dann eigentlich auch schon alles...
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 85. Und wieder eine Woche geschafft. Yay! \o/

  2. Mittwoch - und für viele auch in meinem Büro ist es ein gefühlter Freitag. Für mich nicht... Ich muss dann doch mal wieder ein paar Schritte Richtung Mittelpunkt gehen und Aufgaben noch einmal übernehmen, die ich eigentlich schon abgegeben habe. Urlaubsvertretung... Auf der anderen Seite fühle ich mich ganz wohl dabei, hatte ich doch in letzter Zeit viel zu wenig zu tun. Personalplanung, Betriebsabläufe, Rechtevergabe und bitteschön immer die aktuelle Situation weltweit im Auge behalten. Viel zu tun, aber es macht eben auch (immer noch!) Spaß.
    Der Nachmittag wird ruhiger. Wir einigen uns familienintern darauf, heute einfach mal "einen ruhigen" zu machen. Da passt dann auch der spontane Besuch des Vaters gut rein, mit dem ich zur Feier des Tages noch einen kleinen Whisky trinke. Gott, sind wir entspannt!
    #amEndedesTages wird zumindest der Wecker in den eintägigen Kurzurlaub geschickt. Das Sofa ist mal wieder unsere bevorzugte Spielwiese, und das Buch hat noch ein paar Seiten, die unbedingt gelesen werden wollen.
    Morgen wird ein entspannter Tag im Haus. Ein paar Dinge möchten noch für kommende Tage und Aufgaben vorbereitet werden, aber viel ist das auch nicht. Vielleicht habe ich ja auch Zeit, ein paar Bilder zu bearbeiten und dabei etwas Musik zu genießen.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 86.

  3. Dienstag - manche Nächte sind eben unruhig, da kann man nichts machen. Dementsprechend gerädert stehe ich auf und beginne den Tag damit, das Wach zu suchen. Wenigstens ist der heutige Tag im Büro etwas "aufregender" als in den letzten Tagen. Ich habe tatsächlich mal wieder ordentlich zu tun, und das gefällt mir! Erst eine langwierige, aber erfolgreiche Besprechung, dann gleich die nächste (die auch gut eine Email hätte sein können), und danach spiele ich Aufsicht bei einer Prüfung. Protokoll schreiben, noch ein anderes Protokoll zu Papier geben, und schon ist der Bürotag an seinem Ende angekommen. Zuhause gibt mir mein Körper reichlich Gelegenheit zu bemerken, wie viel Schlaf ihm fehlt. Und dass ihm der Tag vielleicht doch ein bisschen zu anstrengend war. Die Augen schmerzen, ich gähne quasi ununterbrochen. Heute geht es dann etwas früher ins Bett. Und dann hoffe ich, besser schlafen zu können.
    #amEndedesTages trainiere ich auf dem Sofa für die Nacht. Die Augen sind schwer, und das Lesen fällt mir auch nicht so leicht. Aber es ist kuschelig und ich fühle mich wohl.
    Morgen gibt es neue Aufgaben. Ein bisschen Personalplanung, etwas Qualitätsmanagement und viel Lernen. Hoffe ich...
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 87. Ha!

  4. Montag - naja, das mit der Motivation wird auch nicht mehr besser... Immerhin hält der örtliche Radiosender auf dem Weg zur Arbeit gute Musik bereit. Im Büro ist davon leider nichts zu hören, was einerseits an einer fragwürdigen Auswahl des diensthabenden Internetradios liegt, andererseits aber auch am sinnentleerten Small Talk der Kollegen, dem stetigen Baulärm und den röchelnden Endzeit-Simulationen, die unsere Kaffeemaschine von sich gibt. Das Schreckgespenst entkoffeinierter Arbeitszeit hält uns für eine Weile in Atem. Glücklicherweise kann die Kaffeemaschine dazu überredet werden, weiterhin ihren überaus wichtigen Dienst zu tun, bevor die Entzugserscheinungen wie sinnentleertes Gebrabbel akut werden. Moooment...
    Der Heimweg führt heute durch dichte Staubwolken, aufgewirbelt von den Traktoren und Landmaschinen der hiesigen Landwirte. Die Felder Nordfrieslands sind staubtrocken, und man hört jeden Landwirt auf dem Acker förmlich um Regen beten. Zuhause ist es angenehm friedlich. Die beste Ehefrau von allen und die Kinder lassen mich an ihren Tageserlebnissen teilhaben, die Katzen freuen sich in unterschiedlicher Ausprägung, dass ein weiterer Diener im Hause ist, und die Sonne scheint dazu durch ansonsten doch dichte Wolken. Hier gefällt es mir besser als im Büro!
    #amEndedesTages versuche ich, wieder ein paar Zeilen zu lesen, bevor mir die Augen wieder zufallen. Aber das Sofa ist aber auch sowas von gemütlich!
    Morgen ist es meine Aufgabe, eine Besprechung zu protokollieren, und ich hoffe inständig, dass dabei etwas mehr herauskommt als das übliche Meckern und Motzen.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 88. Hinter diesen Zahlen kann sich durchaus auch was gutes verstecken! Eat this, nazi!

  5. Freitag - ein freier Tag! (Sagt ja schon der Name...) Aber das heißt ja nicht, dass nix getan wird! Das Frühstück ist für einen freien Tag wirklich ziemlich früh, immerhin soll der Familienlaster gleich morgens in der Werkstatt zur Inspektion abgegeben werden. Von dort aus wandere ich an der Förde entlang durch die Stadt, begleitet von meiner Kamera. Ziel ist die Führerscheinstelle, damit ich endlich mal meine alte Pappe gegen eines von diesen modernen Scheckkartendingern eintauschen kann. 487 Klicks später halte ich meinen alten Führerschein wieder in der Hand, geschmückt mit dem Stempel "ungültig". Das wird ein Spaß bei der nächsten Polizeikontrolle!
    Am Nachmittag darf ich erst meine kümmerlichen Besitztümer der Werkstatt überschreiben (Bremssättel und -scheiben getauscht und der ganze andere Klöterkram...), dann darf ich den Laster wieder mit nach Hause nehmen. Auf diesen finanziellen Schock folgt die Freude über ein paar neue Schallplatten, die gerade geliefert werden, als ich mit feuchten Augen und inspiziertem Laster den heimatlichen Hof erreiche. Musik heilt eben doch schnell die eine oder andere Wunde!
    #amEndedesTages bin ich monetär sicherlich ein ganzes Stück ärmer, emotional aber dafür umso reicher. Das Sofa lockt, ich mache es mir mit der besten Ehefrau von allen gemütlich. Was will man(n) mehr?
    Morgen geht es eine Runde einkaufen, und dann wartet der Garten darauf, dass wir uns um ihn kümmern.
    Letzte Amtshandlung: Ich hatte zwar einen freien Tag, aber das waren Überstunden. Deshalb darf heute auch wieder ein Tag
    #gestrichen werden - bleiben noch 89.

  6. Donnerstag - auf dem Weg ins Büro behauptet der Familienlaster, dass es draußen spiegelglatt sei. Ich ordne das angesichts trockener Straßen als Panikmache ein und ignoriere die Anzeige. Heute ist Weiterbildung angesagt. Es geht um Extremismus, rechts wie links, politisch wie religiös. Wir hören einen sehr interessanten Vortrag, in welchem der Vortragende seine Themen auf die Fragen aus dem Publikum abstimmt. Das muss man erstmal schaffen, einen Powerpointvortrag quasi im laufenden Gefecht immer wieder neu abzustimmen! Aber der Typ hat es geschafft, und das mit traumwandlerischer Sicherheit. Ich habe selbst 15 Jahre lang vorgetragen, aber eine so agile Vorstellung traue ich mir immer noch nicht zu. Was wir gehört und gesehen haben, beschäftigt uns den ganzen Tag noch in Flur- und Pausengesprächen.
    Auf der heimatlichen Scholle bereite ich den Familienlaster auf seinen Werkstattbesuch vor. Dies und das rausräumen, dafür aber die Sommerreifen in den Kofferraum. Dieses Jahr bin ich spät dran. Und danach in der warmen Sonne auf dem Balkon ein wenig ausruhen. So muss das sein!
    #amEndedesTages möchte mein Spiel nicht ganz so wie ich, aber der Fehler ist schnell gefunden. Statt nun aber stundenlang zu daddeln, geht es jetzt auf das Sofa. Mein Buch, ein Drink und - ganz wichtig - #weckerausschaltgeräusch ! Morgen baue ich Überstunden ab und bringe den Familienlaster zur jährlichen Inspektion. Und danach geht es auf's Amt. Ich wappne mich in Geduld...
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 90.

  7. Mittwoch - statt mich heute wieder wegen viel zu wenig Arbeit zu langweilen, öffne ich meinen Blick und schaue, was um mich herum passiert. Ich bin heute viel in anderen Abteilungen unterwegs, rede hier ein bisschen, quatsche dort noch mehr... Und das, obwohl ich Small Talk hasse wie die Pest. Mir fallen fein gekleidete Herren mit schönen, neuen, sauberen, weißen Helmen auf den Köpfen auf. Statt Bohrmaschine und Hammer tragen sie Klemmbrett und Kugelschreiber, betrachten konzentriert Mauerwerk, Klimageräte und Steckdosen, wiegen bedächtig die Köpfe und schreiben hektisch Dinge in die Klemmbretter. Es deutet sich an, dass die Umbaumaßnahmen, die bisher alle vor der Tür stattgefunden haben, wohl bald ins Innere unseres Hauses wandern werden. Mehr gibt es heute für mich noch nicht zu sehen.
    Auf dem Heimweg bereite ich mich innerlich auf ein Gespräch mit dem Sohn vor. Es gilt, Ursachen zu finden und vielleicht auch ein wenig zu erziehen. Letztlich liegt die Ursache sowohl im zwischenmenschlichen (es sind eben nicht alle Leute lieb und nett) und gesundheitlichen Bereich (der saisonale grippale Infekt ist ein Familienerbstück und schlägt zusätzlich auf die Laune). Nicht dramatisches also, aber genug, um einen jungen Mann gelegentlich verzweifeln zu lassen.
    #amEndedesTages Gespräche mit der besten Ehefrau der Welt über Treppen, Moos und wilden Wein. Und dann das Sofa, das Buch und ein kleiner Drink. Und der Sonnenuntergang, den wir bewundern können. Den wollen wir ja nicht vergessen.
    Morgen ein kleiner Ausbruch aus der geruhsamen Routine. Ich bin Ersatzmann und muss mich morgen tatsächlich mal um ein paar Dinge kümmern. Ob ich das noch kann? Na, wird schon schiefgehen!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 91.

  8. Dienstag - Nur ein paar Minuten früher aus dem Haus, und schon fährt es sich viel gemütlicher durch die Stadt der tausend Baustellen. Die Tatsache, dass die meisten Ampel noch nicht aufgewacht sind, beschleunigt den Weg dann auch noch. Geruhsames, ungestörtes Gleiten durch die nordfriesischen Ebenen...
    Im Büro wird es nicht interessanter. Insgesamt ist es gerade recht ruhig, was nicht ganz zur Weltlage passt, wie wir sie in den Nachrichten sehen. Liegt aber auch daran, dass unsere Augen und Ohren auf andere Dinge gerichtet sind.
    Irgendwie bekomme ich den langweiligen Tag rum, mit einem Date bei einem Fotografen, ein paar Runden am Zaun entlang und einigen recht drögen Gesprächen. Der Nachmittag wird besser, allein schon, weil ich wieder bei der besten Ehefrau von allen bin und mich mit Dingen beschäftigen kann. Einkaufen, Haushalt - das kleine Leben zuhause eben.
    #amEndedesTages kann ich auch wieder ein paar Zeilen lesen, auf dem Sofa natürlich, weil es so schön bequem ist. Und ich kann den Sonnenuntergang genießen...
    Morgen wird es wohl ähnlich ruhig werden für mich. Na, irgendwie bekomme ich die Zeit schon rum.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 92.

  9. Montag - es wird nicht einfacher, noch genügend Motivation zu finden, um ins Büro zu gehen. Es ist eher so ein Pflichtgefühl. Immerhin bleibt es heute wieder entspannt für mich. Das herausragendste sind zwei lange Gespräche, die ich heute führe. Eines ist besonders, weil mir jemand, den ich eigentlich kaum kenne, sein Vertrauen schenkt und mir einige Dinge erzählt, die ihn belasten. Ich hoffe, mein Rat und meine Erfahrung aus ähnlichen Situationen kann ihm helfen... Das zweite Gespräch sticht heraus, weil ich mich für einen lieben Menschen ehrlich freuen kann. Er erzählt mir Dinge, die seine Augen leuchten und froh in die Zukunft blicken lassen, und er teilt diese Freude ausgerechnet mit mir. Das tut irgendwie auch gut. Da macht es nichts, dass der Heimweg wieder unerträglich lang wird, weil die Stadt angesichts der vielen Baustellen und der viel zu vielen Verkehrsteilnehmer (ja, ich bin auch einer von ihnen) einfach nur vollgestopft ist. Nicht mal die "Promillewege", die Schleichwege funktionieren, weil auch dort die Blechlawine steht. Das erschreckendste Detail in diesem automobilen Horror sind die beiden Polizeifahrzeuge, deren Licht- und Tonsignale angesichts der Automassen beinahe vollkommen nutzlos sind. Ich will mir gar nicht ausmalen, was passiert, wenn sich jetzt noch ein Rettungswagen durchpressen müsste!
    Aber irgendwann komme ich an, um mich kurz aus der Uniform zu schälen und dem Vater die Segnungen der Television ins Haus zu bringen. Endlich funktioniert der Fernseher, wie er soll!
    #amEndedesTages hab ich mir dann doch noch mein Sofa verdient. Ein neues Buch liegt auch schon bereit, und dieses Mal geht es in eine weit entfernte Zukunft.
    Morgen darf ich ein paar Telefongespräche nicht vergessen, aber das sind dann auch schon alle Pläne für den Tag.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird (endlich wieder)
    #gestrichen - bleiben noch 93.

  10. Freitag - am Tag der Arbeit frei zu haben, mag wie ein Widerspruch aussehen. Aber ich geh trotzdem nicht ins Büro!
    Ungeachtet dessen stehe ich mit der Familie früh auf, denn heute machen wir eine kleine Tour ins Nachbarland. Bei den Dänen in Ribe (das liegt an der Nordseeküste) gibt es ein großes Wikingermuseum, in dem heute Markttreiben ist. Menschen in mittelalterlicher Gewandung, Hobby-Wikinger und Kunsthandwerker zeigen sich und ihre Kunst, verkaufen allerlei Tand und Schmuck und haben einfach eine schöne Zeit. Das wohl erstaunlichste ist das babylonische Sprachgewirr, das überall zu hören ist. Viel dänische Worte natürlich, aber auch deutsch, englisch, niederländisch, polnisch... Und über allem schwebt das dänische
    hygge, was soviel wie Gemütlichkeit oder Behaglichkeit bedeutet. So entspannt habe ich solche Märkte lange nicht mehr erlebt.
    #amEndedesTages lassen wir unsere kleinen Erlebnisse noch einmal Revue passieren: Der Geruch nach Lagerfeuer, Schwerter und Äxte, Schmuck, Fell und Leder - und die Herzlichkeit der Freundin, die wir auch noch auf dem Markt getroffen haben. Ein schöner Tag, den wir mit einem guten Drink abschließen. Morgen wird erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Und dann ist ja auch schon Wochenende.
    Und ganz zum Schluss hat
    #guettisknippse noch ein Bild für euch:
    helmet - Solange der Helm des durchschnittlichen Wikingers im Langhaus lagert, ist die Welt friedlich. Mehr oder weniger...
    .
    As long as the average Viking’s helmet remains in the longhouse, the world is at peace. More or less...
    .
    #photography #darktable #viking

  11. Freitag - am Tag der Arbeit frei zu haben, mag wie ein Widerspruch aussehen. Aber ich geh trotzdem nicht ins Büro!
    Ungeachtet dessen stehe ich mit der Familie früh auf, denn heute machen wir eine kleine Tour ins Nachbarland. Bei den Dänen in Ribe (das liegt an der Nordseeküste) gibt es ein großes Wikingermuseum, in dem heute Markttreiben ist. Menschen in mittelalterlicher Gewandung, Hobby-Wikinger und Kunsthandwerker zeigen sich und ihre Kunst, verkaufen allerlei Tand und Schmuck und haben einfach eine schöne Zeit. Das wohl erstaunlichste ist das babylonische Sprachgewirr, das überall zu hören ist. Viel dänische Worte natürlich, aber auch deutsch, englisch, niederländisch, polnisch... Und über allem schwebt das dänische
    hygge, was soviel wie Gemütlichkeit oder Behaglichkeit bedeutet. So entspannt habe ich solche Märkte lange nicht mehr erlebt.
    #amEndedesTages lassen wir unsere kleinen Erlebnisse noch einmal Revue passieren: Der Geruch nach Lagerfeuer, Schwerter und Äxte, Schmuck, Fell und Leder - und die Herzlichkeit der Freundin, die wir auch noch auf dem Markt getroffen haben. Ein schöner Tag, den wir mit einem guten Drink abschließen. Morgen wird erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Und dann ist ja auch schon Wochenende.
    Und ganz zum Schluss hat
    #guettisknippse noch ein Bild für euch:
    helmet - Solange der Helm des durchschnittlichen Wikingers im Langhaus lagert, ist die Welt friedlich. Mehr oder weniger...
    .
    As long as the average Viking’s helmet remains in the longhouse, the world is at peace. More or less...
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    #photography #darktable #viking

  12. Freitag - am Tag der Arbeit frei zu haben, mag wie ein Widerspruch aussehen. Aber ich geh trotzdem nicht ins Büro!
    Ungeachtet dessen stehe ich mit der Familie früh auf, denn heute machen wir eine kleine Tour ins Nachbarland. Bei den Dänen in Ribe (das liegt an der Nordseeküste) gibt es ein großes Wikingermuseum, in dem heute Markttreiben ist. Menschen in mittelalterlicher Gewandung, Hobby-Wikinger und Kunsthandwerker zeigen sich und ihre Kunst, verkaufen allerlei Tand und Schmuck und haben einfach eine schöne Zeit. Das wohl erstaunlichste ist das babylonische Sprachgewirr, das überall zu hören ist. Viel dänische Worte natürlich, aber auch deutsch, englisch, niederländisch, polnisch... Und über allem schwebt das dänische
    hygge, was soviel wie Gemütlichkeit oder Behaglichkeit bedeutet. So entspannt habe ich solche Märkte lange nicht mehr erlebt.
    #amEndedesTages lassen wir unsere kleinen Erlebnisse noch einmal Revue passieren: Der Geruch nach Lagerfeuer, Schwerter und Äxte, Schmuck, Fell und Leder - und die Herzlichkeit der Freundin, die wir auch noch auf dem Markt getroffen haben. Ein schöner Tag, den wir mit einem guten Drink abschließen. Morgen wird erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Und dann ist ja auch schon Wochenende.
    Und ganz zum Schluss hat
    #guettisknippse noch ein Bild für euch:
    helmet - Solange der Helm des durchschnittlichen Wikingers im Langhaus lagert, ist die Welt friedlich. Mehr oder weniger...
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    #photography #darktable #viking

  13. Freitag - am Tag der Arbeit frei zu haben, mag wie ein Widerspruch aussehen. Aber ich geh trotzdem nicht ins Büro!
    Ungeachtet dessen stehe ich mit der Familie früh auf, denn heute machen wir eine kleine Tour ins Nachbarland. Bei den Dänen in Ribe (das liegt an der Nordseeküste) gibt es ein großes Wikingermuseum, in dem heute Markttreiben ist. Menschen in mittelalterlicher Gewandung, Hobby-Wikinger und Kunsthandwerker zeigen sich und ihre Kunst, verkaufen allerlei Tand und Schmuck und haben einfach eine schöne Zeit. Das wohl erstaunlichste ist das babylonische Sprachgewirr, das überall zu hören ist. Viel dänische Worte natürlich, aber auch deutsch, englisch, niederländisch, polnisch... Und über allem schwebt das dänische
    hygge, was soviel wie Gemütlichkeit oder Behaglichkeit bedeutet. So entspannt habe ich solche Märkte lange nicht mehr erlebt.
    #amEndedesTages lassen wir unsere kleinen Erlebnisse noch einmal Revue passieren: Der Geruch nach Lagerfeuer, Schwerter und Äxte, Schmuck, Fell und Leder - und die Herzlichkeit der Freundin, die wir auch noch auf dem Markt getroffen haben. Ein schöner Tag, den wir mit einem guten Drink abschließen. Morgen wird erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Und dann ist ja auch schon Wochenende.
    Und ganz zum Schluss hat
    #guettisknippse noch ein Bild für euch:
    helmet - Solange der Helm des durchschnittlichen Wikingers im Langhaus lagert, ist die Welt friedlich. Mehr oder weniger...
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    As long as the average Viking’s helmet remains in the longhouse, the world is at peace. More or less...
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    #photography #darktable #viking

  14. Freitag - am Tag der Arbeit frei zu haben, mag wie ein Widerspruch aussehen. Aber ich geh trotzdem nicht ins Büro!
    Ungeachtet dessen stehe ich mit der Familie früh auf, denn heute machen wir eine kleine Tour ins Nachbarland. Bei den Dänen in Ribe (das liegt an der Nordseeküste) gibt es ein großes Wikingermuseum, in dem heute Markttreiben ist. Menschen in mittelalterlicher Gewandung, Hobby-Wikinger und Kunsthandwerker zeigen sich und ihre Kunst, verkaufen allerlei Tand und Schmuck und haben einfach eine schöne Zeit. Das wohl erstaunlichste ist das babylonische Sprachgewirr, das überall zu hören ist. Viel dänische Worte natürlich, aber auch deutsch, englisch, niederländisch, polnisch... Und über allem schwebt das dänische
    hygge, was soviel wie Gemütlichkeit oder Behaglichkeit bedeutet. So entspannt habe ich solche Märkte lange nicht mehr erlebt.
    #amEndedesTages lassen wir unsere kleinen Erlebnisse noch einmal Revue passieren: Der Geruch nach Lagerfeuer, Schwerter und Äxte, Schmuck, Fell und Leder - und die Herzlichkeit der Freundin, die wir auch noch auf dem Markt getroffen haben. Ein schöner Tag, den wir mit einem guten Drink abschließen. Morgen wird erstmal ein bisschen ausgeschlafen. Und dann ist ja auch schon Wochenende.
    Und ganz zum Schluss hat
    #guettisknippse noch ein Bild für euch:
    helmet - Solange der Helm des durchschnittlichen Wikingers im Langhaus lagert, ist die Welt friedlich. Mehr oder weniger...
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    As long as the average Viking’s helmet remains in the longhouse, the world is at peace. More or less...
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    #photography #darktable #viking

  15. Donnerstag - Die Fahrt durch die tausend Baustellen zehrt zwischendurch doch an den Nerven. Das sind die Momente, an denen ich meine Tageszahl mantramäßig ins Lenkrad beiße. Im Büro ist es zum Ausgleich recht gemütlich. Ich habe ein paar kleine Probleme zu lösen, einen wildgewordenen Kollegen wieder einzufangen und einer goldgelben Löwenzahnwiese beim Wachsen zuzuschauen. Alles also ganz gediegen. Die Sonne zaubert auch dem letzten Meckerpott im Büro ein zartes Lächeln ins Gesicht, dass er aber auch gleich wieder hinter seinem Bart versteckt. Nicht, dass einer das noch sieht! Am Nachmittag werden Kameras entstaubt und Linsen ausgewählt. Und ein kleiner Rucksack gepackt. Meine kleine Familie wird mal wieder gemeinsam was unternehmen! Und wir freuen uns schon alle drauf!
    #amEndedesTages erzählt Hayao Miyazaki eine seiner großartigen filmischen Geschichten, während wir auf dem Sofa die vergangene Woche verabschieden. Ein Wecker wird ausgeschaltet, ein anderer dafür eingeschaltet. Aber er wird ein bisschen später als sonst klingeln!
    Morgen machen wir eine kleine Zeitreise und schauen uns ein Langhaus an, besuchen einen Thing-Platz und werden versuchen, Runen zu lesen. Es wird spannend!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 94. Schönes Wochenende!

  16. Mittwoch - Ich bin ja froh, dass ich ziemlich früh morgens durch die vielen Baustellen der Stadt muss. Das geht noch einigermaßen flüssig. Dann aber werde ich von liebestollen, blinden und tauben Fasanen ausgebremst, die sich die Fahrbahn als Kampfarena ausgesucht haben und nicht die Bohne auf den Verkehr achten. Nun ja, nach ein paar Augenblicken verlassen die hormongeschüttelten Streithähne die Straße Richtung Unterholz und ich komme doch noch einigermaßen pünktlich im Büro an. Es hätte wahrscheinlich kaum einer bemerkt, wenn ich nicht da gewesen wäre. Meine einzige Aufgabe heute: Einem Kollegen für die Datenbank einen neuen Filter bauen, bzw. den vorhandenen Filter so umbauen, dass er für den Kollegen nutzbar ist. Fünf Minuten Arbeit, zwei Minuten erklären - und schon bin ich der Datenbank-/Computer-/Programmiergott schlechthin. Ich bin eine Legende! Nun ja... Vielleicht nicht ganz.
    Der Nachmittag ist interessanter. Mein Vater bekommt heute sein Internet eingerichtet, was mit der Fritzbox ja nun auch kein Hexenwerk ist. Aber nach erfolgreicher Einrichtung nebst Internetradio-Einstellung bin ich der Computer-/Internet-/Technikgott schlechthin! Ich erkenne ein Muster. Immerhin: Die gestellten Aufgaben wurden erfolgreich erledigt! Mehr wollte ich doch gar nicht.
    #amEndedesTages freue ich mich auf einen tierisch torfigen #Whisky. Ein Big Peat darf sich heute den Weg in meine Blutbahn prügeln. Dazu ein Buch, das Sofa und die beste Ehefrau von allen. #hachz!
    Morgen wird es wohl ebenso ruhig wie heute. Das lange Wochenende wirft seine Schatten voraus. Mal schauen, was ich aus dem Tag mache.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 95.

  17. Dienstag - erst? Irgendwie habe ich das Gefühl, die Woche dauert schon ewig. Im Büro ist nur wenig los. Ein paar Kleinigkeiten organisieren, ein bisschen Hilfestellung bei (nicht mehr ganz so) neuen Kollegen - mehr ist heute nicht zu tun. Ich habe Zeit, die Sonne vor der Tür ein bisschen länger als sonst zu genießen. Diese Ruhe hätte ich mir vor einigen Jahren mal gewünscht.
    Der Nachmittag bringt mehr Abwechslung. Ich grabe mal wieder den Schreibtisch aus und lege Arbeitsflächen frei, von denen ich schon beinahe vergessen hatte, dass es sie gibt. Den frei werdenden Platz nutze ich, um mich mit meinem Platten auszubreiten und sie mit Innen- und Außenhüllen auszustatten. Die Sammlung soll ja noch ein paar Jahre halten! Und außerdem macht es Spaß, mal wieder jede einzelne Platte in die Hand zu nehmen.
    #amEndedesTages brauche ich mich auf dem Sofa eigentlich gar nicht auszuruhen. Der Tag war nicht gerade anstrengend. Andererseits liegt dort mein Buch... Und das ist ein starkes Argument für das Sofa.
    Morgen wartet die übliche Routine auf mich, keine Überraschungen. Hoffe ich... Und später wird Internet eingerichtet und ein Fernseher zum Laufen gebracht. Wenn alles klappt!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 96.

  18. Montag - na, wenn die Woche so anfängt... Zwei Fasane entdecken heute am frühen Morgen die Straße für sich und lassen sich weder von Licht, Hupe noch hingebungsvollem Fluchen dazu überreden, ein bisschen schneller im Unterholz zu verschwinden. Immerhin: Die Bremsen von meinem Laster funktionieren hervorragend! Für euch getestet....
    Im Büro ereilt mich noch vor dem "Guten Morgen" der erste Auftrag: Ich darf mal wieder für jemanden einspringen. Ist ja grundsätzlich auch kein Problem, dann hab ich wenigstens was zu tun. Für den ganzen Tag reicht das aber nicht, und so finde ich mich am Nachmittag umringt von allerlei Ausrüstungsgegenständen vor meinem Spind wieder und mache gewissenhaft Inventur. In ein paar Monaten muss ich ja den ganzen Krempel abgeben. Dann ist auch schon Feierabend und das Spiel "Such die neueste Baustelle in der Stadt" geht in die nächste Runde. Wenn man sowas an jeder Ecke findet, wird das Spiel aber auch schnell langweilig. Oder nervig, je nach Zustand des Nervenkostüms.
    #amEndedesTages werden Pläne für das Wochenende gemacht. Vielleicht überschreiten wir mal wieder Grenzen!
    Morgen mache ich mal ein paar Telefonate. Es gibt noch das eine oder andere zu organisieren. Und dann schauen wir mal, was da noch so kommt.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 97.

  19. Samstag - so mag ich mein Wochenende! Genüsslich ausschlafen (was eine knappe Stunde mehr Schlaf bedeutet), gemütlich frühstücken (was ein knappes Kilo mehr Hüfte bedeutet), nahtlos übergehen in ein oppulentes Mittagessen (was einen erheblich runderen Bauch bedeutet). Der Nachmittag gehört dann der schweren Arbeit der Verdauung und der multimedialen Beschäftigung. Mit Handy, Gimbal und viel Enthusiasmus erstelle ich kleine Clips mit Schallplatten, alten Tapetenbürsten und einem noch nicht so alten Plattenspieler. Es ist gar nicht so einfach, die Hände ruhig genug zu halten, dass der Zuschauer nicht zur Kotztüte greift!
    Das Zusammenstellen der Clips in
    #Openshot und #audacity ist auch nicht gerade einfach, macht aber Spaß. Und am Ende steht ein nicht unbedingt perfekter, aber ganz netter Clip, mit dem ich meine Scheiben vorstellen kann. Für heute mag es genug sein. Aber ich denke mir da noch was aus!
    #amEndedesTages lesen wir noch ein paar Zeilen im Licht der untergehenden Sonne, pflegen unsere kleinen, runden Bäuche und genießen das Bewusstsein, morgen noch einmal ausschlafen zu können.
    Morgen gibt es nur einen Plan: Essen - dieses mal bei den Schwiegereltern. Das wird reichlich und lustig!

  20. Freitag - Ich mag diese kurzen Arbeitstage! Ein gemütlicher Kaffee, ein bisschen Smalltalk - und schon ist der Bürotag wieder vorbei! Eigentlich kaum der Rede wert.
    Der Nachmittag wird dagegen deutlich abwechslungsreicher. Eine Wohnung bekommt Sound und Nachrichten, und der Rasen im Vorgarten wird um einige winterliche Zentimeter gestutzt. Der Rasen im Garten hinter dem Haus auch, aber nur ein kleines Stück, damit die Wäsche auf der Wäschespinne unten nicht wieder grün wird. Der Rest der Wiese darf wachsen und gedeihen, bis die ersten Blumen verblüht sind. Dann wird einmal rasiert, um die Wiese danach wieder bunt wachsen zu lassen.
    #amEndedesTages gelingt es mir vielleicht heute, endlich mal wieder ein paar Sätze im Buch zu lesen. Und ich darf mein Sofa mal wieder genießen!
    Morgen wird ausgeschlafen, und wenn das Wetter es erlaubt, stehen wir wieder im Garten. Mal sehen, was wird!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 98.

  21. Donnerstag - der Weg ins Büro wird zur Forschungsreise. Eine unverhoffte Sperrung lässt mich neue Wege durch die Stadt finden. Was für ein Glück, dass ich keinen Zeitdruck habe!
    Im Büro gebe ich eine kleine Einweisung in ein Programm, und ich wundere mich gar nicht, dass der Kollege mit der sprachlichen Diarrhoe nach einer Stunde nicht den Hauch einer Ahnung hat, wovon ich rede. Ich hätte da einen Geheimtipp: Zuhören statt Quasseln! Zum Ausgleich setze ich mich mit einer Freundin vor die Tür auf die Bank. Eine gute Stunde betrachten wir eine Wiese und reden von Insekten, mittelalterlichem Schwertkampf und Schlaflosigkeit. Alles, bloß nicht über den Beruf. Schneller, als ich geahnt hätte, ist der Arbeitstag vorbei, und ich trete den gemütlichen Heimweg durch ein sonnendurchflutetes Nordfriesland an. Unterwegs beobachte ich die Landwirte bei der Aussaat, leuchtende Gestalten auf Hochspannungsmasten und einen abenteuerlustigen Fasan, der völlig angstfrei die Straße entlang wandert. Ich hoffe, er kommt an, wo immer er auch hin will.
    #amEndedesTages stehen kleine Gummis, ein Sofa und die letzte Flasche Whisky auf dem Programm. Es wird wohl langsam Zeit, die Vorräte wieder aufzufüllen.
    Morgen gleite ich dann genüsslich in das Wochenende, und so, wie es aussieht, enthält es unter anderem Lautsprecher, ein paar Meter Kabel und einen Radiosender, der die Gnade meines Vaters findet.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 99. Und somit bin ich zweistellig! 😁 Darauf einen #Whisky! 🥃

  22. Mittwoch - manche Tage im Büro sind zwecklos. Eigentlich dürfte ich heute nur eine Anwesenheitsvergütung bekommen... Immerhin habe ich Zeit, mir ein paar Gedanken über die nächste seltsame Idee zu machen, die sich mein Hirn in der Langeweile des Büros ausgedacht hat. Und zwar: Ich schreibe ja gern über die #Vinyls, die ich höre. Nicht so oft und so tiefgründig, wie ich das manchmal möchte, aber ich schreibe. Und ich schaue mir gerne an, wie andere ihre Scheiben so präsentieren. Ich hab ja eigentlich immer nur ein Bild vom Cover unter meinen Texten. Aber ich könnte auch kleine Videos machen, vielleicht mit einem seltsamen Twist. Das würde mir Spaß machen, denke ich. Ich glaube, ich denke mir da mal den einen oder anderen Twist aus und schau mal, wie ich das umsetzen kann. Aber erstmal holt mich die graue Realität wieder ein. Denn nach dem Büro ist vor dem heimischen Computer. Es gibt noch so einiges zu organisieren, Emails zu schreiben und Dienstleister zu finden, um das Kapitel Umzug endgültig zu beenden. Nach all der Langeweile im Büro wird es im heimischen Familienschloss umso arbeitsreicher. Aber irgendwann ist alles geschrieben und beinahe alles organisiert. Schritt für Schritt geht es weiter!
    #amEndedesTages genieße ich mit der besten Ehefrau von allen das Sofa und das Buch und die süße Zweisamkeit.
    Morgen darf ich mal wieder ein bisschen ausbilden. Was ich mit dem Rest des Arbeitstages anfange, weiß ich allerdings auch noch nicht... Ich lasse mich überraschen.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch exakt 100! 😁

  23. Dienstag - es wird jeden Morgen ein bisschen heller auf dem Weg ins Büro. Das freut mich! Früh am Morgen ist der Hindernisparcours durch die Stadt der Tausend Baustellen noch recht entspannt. Das scheint ein Omen für den Tag zu sein, denn im Büro bleibt es heute auch erstaunlich entspannt. Ich habe Zeit, mich in Hintergrundinformationen einzulesen und Wissen anzuhäufen, das ich wahrscheinlich nie wirklich brauchen werde. Nebenbei habe ich tatsächlich Zeit, die Sonne vor der Tür zu genießen und das Turmfalken-Pärchen auf dem Baustellenkran ein wenig zu beobachten. Sie verteidigen ihr kleine Zuhause lautstark gegen eine kleine Schar Tauben, die einfach zu stur sind, um zu begreifen, dass der Platz schon besetzt ist.
    Für den Heimweg bin ich heute schon ein bisschen spät dran, aber dafür fahre ich in der Stadt der Rush Hour mit ein wenig Abstand hinterher, was sich als erstaunlich gemütlich erweist.
    #amEndedesTages freue ich mich über klangvolle Neuzugänge. Der Paketdienst bringt mir frisches #Vinyl von Sting (My Songs), Queen (Queen II in der Neuauflage) und Annahstasia (Tether). Es wird mir eine Freude sein, sie demnächst aufzulegen. Aber jetzt geht es erstmal auf das Sofa, ein wenig lesen und den Sonnenuntergang beobachten.
    Morgen steht nicht mehr an als die übliche Routine. Es tut mir ganz gut, in der letzten Phase meines Dienstes nicht mehr ständig unter Strom zu stehen, auch wenn ich ein klein wenig ein schlechtes Gewissen habe, weil ich mir geradezu faul vorkomme.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 101.

  24. Montag - es ist geradezu grausam, mitten in der Nacht das warme Bett und die schöne Frau darin verlassen zu müssen. Immerhin begleitet mich ein roter Sonnenaufgang auf meinem Weg durch die Weiten des Grenzlandes. Ich finde meinen Arbeitsplatz vor, wie ich ihn zwei Wochen zuvor verlassen habe. Die gleichen, kleingeistigen Streitereien - die gleichen Mücken, die zu Elefanten gemacht werden - der immer gleiche Wahnsinn eines Großraumbüros. Sicherheitslage, Wirtschaftslage, Untersuchungen, Vermutungen, most likely course of action... Es hat sich nicht wirklich etwas verändert. Vor der Tür ist das Leben leichter. Ich bade im Sonnenschein und schere mich nicht um den kalten Wind. Im Kran auf der Baustelle nistet ein Turmfalken-Pärchen. Es wird diskutiert, beobachtet und untersucht, bis feststeht, dass die beiden Vögel auch ungefährdet brüten können, wenn der Kran sich dreht. Die Arbeit geht weiter...
    Auf dem Heimweg die Entdeckung und Erkundung eines weiteren Umweges durch die Stadt der Tausend Baustellen. Ich überlege, mir einen Expeditionsanzug nebst Hut in Khaki zuzulegen. Wenigstens für den sich immer wieder verändernden Weg durch die Stadt...
    Zuhause warten Kaffee und Kuchen, diverse Großeltern und ein nun volljähriger Sohn auf mich. Wir feiern - dezent, aber dafür umso herzlicher.
    #amEndedesTages breitet sich das Gefühl in mir aus, dass es weit wichtigeres gibt als wirre Politiker, ferne Streitereien und eine Wirtschaft mit Schlagseite. Ich sehe einen zufriedenen jungen Mann mit Zukunft, eine glückliche Familie, die zusammenhält und den Frieden in unserem Haus.
    Morgen fange ich den real existierenden Personalmangel nach bestem Wissen und Gewissen auf, analysiere, was mir in die Hand gegeben wird und vielleicht gelingt es mir, die Welt ein kleines bisschen besser zu machen.
    Letzte Amtshandlung: Ich zähle nach, sicherheitshalber. Und dann: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 102.

  25. Sonntag - einer, von der Sorte, die sich besser anfühlen, weil ich morgen nicht arbeiten gehen muss. Abgesehen davon ist Ostern und meine kleine Familie macht mir mit drei neuen Büchern eine große, völlig unerwartete Freude!
    Den weiteren Tag widme ich dem Vorbereiten und Verpacken unserer Fotoausrüstung, denn demnächst wollen die beste Ehefrau von allenb und ich mal wieder so richtig auf Bilderjagd gehen. Es ist gar nicht so einfach, sich bewusst einigermaßen sinnvoll zu reduzieren und nicht gleich den gesamten Bestand mitzunehmen.
    Eine erste Katalogisierung meines Schallplattenbestandes führe ich mit
    #discogs heute auch noch durch. Es geht herrlich einfach, aber trotzdem werde ich mich weiter an #libreofficebase versuchen. Einfach, weil ich es gerne lernen möchte! Der Nachmittag bringt einen Käsekuchen (Jubel!) und so viel Süßwaren, dass mir prompt schlecht wird. Es lebe der Kräuterlikör (handgebraut)!
    #amEndedesTages blättere ich im aktuell gelesenen Buch - und brenne darauf, es bald zu beenden, um eines der drei neuen zur Hand nehmen zu können. Und dann eines der unzähligen weiteren, die ich noch nicht gelesen habe. Sieht aus, als hätte ich eher unbeabsichtigt gelernt, was Tsundoku bedeutet...

  26. Donnerstag - mein Herz ist leicht heute, die Laune gut. Das bemerkt auch die Wache, als ich versuche, statt mit meinem Dienstausweis mit der IKEA Family Card in unseren abgesicherten Bereich zu kommen. Letztlich muss ich doch noch nach dem Ausweis kramen, aber immerhin habe ich ein paar Gesichter zum Lachen gebracht. Im Büro setzt sich die leichte Stimmung fort. Wir lachen viel, machen Scherze, sind fröhlich. Es tut gut, und schuld daran ist die Tatsache, dass nun einige freie Tage auf uns warten. Nicht für alle, aber jene, die über die Feiertage arbeiten müssen, lassen sich trotzdem von den anderen anstecken.
    Der Feierabend kommt recht schnell, der Weg zum Familiensitz wird allerdings eine Geduldsprobe. Irgendwo in der Stadt muss was passiert sein, was zu einem respektablen Kollaps führt. Die Dauer der Fahrt verdoppelt sich beinahe, aber das macht nichts, denn jetzt habe ich Urlaub! Die Rüstung wird in die Ecke gestellt und bis zum Dienstbeginn in bummelig zwei Wochen wieder entrostet und poliert.
    #amEndedesTages schleicht sich ein erstes Gefühl der Erholung an: Der Wecker wird ausgeschaltet! Was für ein schönes Gefühl! Und jetzt tausche ich den Bürostuhl gegen einen Platz auf dem Sofa ein.
    Morgen ist planlos. Immerhin ist Feiertag! Obwohl - einen Plan habe ich ja: Ausschlafen!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch (hier Trommelwirbel einfügen!) 100.

  27. Mittwoch - eine scheinbar endlose Fahrt durch den nordfriesischen Nebel - ich folge einem LKW, dessen Fahrer vergessen hat, dass seine Nebelschlussleuchte noch Löcher in die dichte Wolke brennt. Ich wünsche mir eine Sonnenbrille. Oder irgendwas, womit ich das Licht ausschießen kann. Im Büro ist es auch heute ruhig. Die Osterferien machen sich bemerkbar. Ich stochere in meinen Tabellen herum, auf der Suche nach Ideen, die sich in den Spalten zwischen den Zellen versteckt halten. Irgendwann ist der Pflichtaufenthalt beendet, und ich wende mich den Dingen zu, die mir Spaß machen: Heute steht ein Familienausflug zum Jahrmarkt auf dem Programm, mit mir als Lord Taschenbewahrer, während die Kinder fast alle Fahrgeschäfte und meine beste Ehefrau von allen doch so das eine oder andere ausprobieren. Nach einigen Schwindelanfällen, jeder Menge Pommes, Pizza und Bratwurst und tausenden von Schritten über den Platz umarmt uns die heimatliche Scholle mit viel Wärme, zwei Katzen und jeder Menge Gemütlichkeit.
    #amEndedesTages sind wir alle satt, müde und irgendwie auch glücklich. Der Plan steht: Im Herbst zum nächsten Jahrmarkt gehen wir wieder hin! Aber jetzt ist das Sofa mein bester Freund. Und mein Buch wartet auch schon auf mich.
    Morgen nochmal ein paar Stunden im Büro abhängen, dann reicht es auch für die Woche.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 101.

  28. Dienstag - immer noch so dunkel, wenn ich durch den Hohen Norden gleite... Und im Büro ist es immer noch langweilig. Bis ich auf eine kleine neue Idee für meine Datenbank komme, mit der ich die Arbeit vielleicht noch ein bisschen einfacher gestalten könnte. Ich mache mich ans Werk, eine neue Tabelle zu entwerfen, inklusive den Forderungen an ein Skript, das mir diese Tabelle automatisch befüllt. Das muss aber einer machen, der skripten kann. Ich kann es nicht...
    So vergeht der Arbeitstag dann doch noch ziemlich schnell und einigermaßen sinnvoll. Den Nachmittag widmen meine beste Ehefrau und ich der Zahnpflege unserer felinen Familienmitglieder, was im Endeffekt bedeutet, dass wir im Tierbedarfshandel nach Futtermitteln suchen, die eine Dentalreinigung unterstützen. Und was entdecke ich? Zahnpasta für Hund und Katze! Wenn ich irgendwann einmal unzählige Kratzwunden und wilde Zahnabdrücke am ganzen Leib haben möchte, probiere ich das mal an unseren beiden Fellnasen aus. Aber so abenteuerlustig bin ich eigentlich nicht...
    #amEndedesTages wird noch eine Mail für die Zukunft geschrieben. Aber dann geht es wieder ganz analog in die mittelalterliche Welt der Wikinger zwischen den Seiten meines Buches.
    Morgen suche ich mir jemanden, der mir hilft, meine Ideen in ein Skript umzusetzen, und dann schau ich mal, ob das alles so klappt, wie ich mir das vorstelle.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 102.

  29. Montag - beim Aufstehen stelle ich fest, dass ich offenbar noch alle Gliedmaßen beisammen habe. Sie melden sich alle schreiend zu Wort. <ironie>Ein netter Start in die Woche. </ironie> Die Fahrt ins Büro findet schon wieder in der Dunkelheit statt. Schade, die Sonnenaufgänge vor dem Wochenende haben mir besser gefallen. Aber in ein paar Tagen (Wochen?) sehe ich die Sonne ja wieder aufgehen, wenn ich zur Arbeit fahre. Im Büro bemerke ich schnell, dass dieser Tag nur wenig mit "Arbeit" zu tun hat. Die Aufgaben sind verteilt, meine Hilfe nur noch selten benötigt, und überhaupt: "Du gehst doch jetzt bald in Pension! Da brauchst du doch nicht mehr..." Doch! Ich langweile mich!
    Zum Ausgleich beschäftige ich mich mit den im Internet zu findenden Handbüchern von
    #libreoffice. Wer weiß, wofür es gut ist...
    Der Nachmittag bringt leichte Beschäftigung. Ein paar Kartonagen von der Möbelaufbauaktion am Samstag sollen noch zum Recyclinghof, ein paar kleine Einkäufe werden unterwegs auch noch erledigt. Und dann ist auch schon Abend...
    #amEndedesTages habe ich vielleicht heute ein wenig mehr Aufmerksamkeit für mein Buch übrig, sodass ich nicht gleich wieder nach einer Seite einschlafe. Das hat die Story nicht verdient! Andererseits ist das Sofa so irrsinnig gemütlich, seit wir die neuen Kissen haben.
    Morgen steht im Büro mal wieder nichts für mich an. Aber dieses Mal bin ich gewappnet! Ich nehme mir ein paar höchst private Ideen für die Katalogisierung meiner Vinyl- und Büchersammlung mit, die ich dann genüsslich theoretisch ausarbeiten kann. Es geht doch nichts über einen guten Plan!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 103.

  30. Freitag - Ein halber Tag im Büro lohnt sich ja auch kaum. Computer einschalten, Kaffee, Neuigkeiten zur Kenntnis nehmen, Kaffee, ein paar kleine Gespräche, Kaffee, und dann ist der Arbeitstag auch schon rum. Warum auch nicht?
    Der Nachmittag ist dafür umso ereignisreicher. Der Buchladen unseres Vertrauens hat ein paar neue Bücher für meine beste Ehefrau von allen und mich, und dann auch noch seit neuestem eine kleine, feine Auswahl köstlicher
    #vinyl Scheiben. Eine davon (Hans Zimmer! 🎵) adoptiere ich vom Fleck weg. Ich hoffe, dass die Auswahl noch ein bisschen größer wird, was unweigerlich einige Verschiebungen in meiner finanziellen Hemisphäre nach sich ziehen wird. Ich bin gespannt. Dann unternehme ich einen weiteren Versuch, die neue Grafikkarte zur Arbeit im heimischen Rechenknecht zu bewegen, und siehe da! Sie funktioniert anstandslos. Was eventuell an dem Hammer liegen könnte, der, rein zufällig natürlich, direkt neben dem PC-Gehäuse lag. Zu guter Letzt reinige ich neun der 16 alten, geretteten Schallplatten inklusive Cover, so gut es eben geht. Von jeder Platte entferne ich mehrere Schichten Fett und genug Nikotin für 'ne Schachtel Zigaretten. Wie neu sehen sie nun nicht aus, aber besser als vorher allemal.
    #amEndedesTages werte ich den Test der neuen Grafikkarte als Erfolg. Jetzt geht es analog weiter - Buchseiten blättern, und ein kleiner Drink auf dem Sofa. Ist ja Wochenende!
    Morgen vormittag kommen die Möbel für meinen Vater. Dann wird der Inbus-Schlüssel geschwungen und Ikea gepuzzelt, bis der Arzt kommt! Ich freu mich drauf!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 104.

  31. Donnerstag - was für ein Glück! Die Systeme laufen wieder, es wird ruhiger im Büro. Der wöchentliche Vortrag läuft technisch sauber (meine Datenbank funktioniert ohne Mucken), methodisch etwas holprig. Nicht jeder kann gut frei sprechen. Das ist nunmal so.
    Der Rest desTages läuft wie von selbst. Ich habe sogar Zeit, mich ein wenig mit
    #libreoffice_base zu beschäftigen, um vielleicht hier meine Vinylsammlung zu katalogisieren.
    Später im eigenen Heim widme ich mich den 16 alten
    #Vinyl Platten. Die ersten Cover werden entstaubt und so gut es eben geht auch gereinigt. Die Platten selbst werden gründlich gewaschen und getrocknet, auch sie voller Staub und Dreck.
    Es riecht nach altem Karton, staubigem Papier und leider auch nach kaltem Nikotin. Der Vorbesitzer war starker Raucher... Und der gestrige Neuerwerb will auch noch bewundert werden: Sade (The Best of...), a-ha (Minor Earth | Major Sky) und R.E.M. (Automatic for the People) stehen nun auch im Plattenschrank.
    #amEndedesTages versenke ich mich wieder im Roman, nachdem ich gestern dafür schlicht zu müde war. Ich will doch wissen, wie es weitergeht. Das ganze natürlich auf dem Sofa, neben der besten Ehefrau von allen.
    Morgen nur ein halber Tag im Büro, wo ich hoffentlich ein paar Ideen testen kann, um ständig wiederkehrende Abläufe zu automatisieren.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 105.

  32. Mittwoch - Das Update über Nacht im Büro ist offenbar gründlich in die Hose gegangen. Jedenfalls läuft gut die Hälfte unserer Systeme nicht, und somit sind auch viele Kollegen heute quasi ohne sinnvolle Beschäftigung. Entsprechend laut wird es im Büro, weil man genug Zeit hat, um jede Menge Unsinn zu reden. Jeder ist wichtiger als der andere, jeder weiß es besser, jeder hat was beizutragen und jeder ein bisschen lauter, damit er auch von allen gehört wird. Für einen Menschen wie mich, der die Stille vorzieht, eine Qual...
    Es dröhnt in meinen Ohren, als ich auf dem Weg nach Hause bin, und leider wird es über die Zeit auch nicht viel besser.
    Aber immerhin können wir die letzten organisatorischen Schritte für unseren kleinen Urlaub unternehmen, und uns bleibt jetzt nichts weiter, als uns auf ein paar Tage im Süden zu freuen.
    #amEndedesTages rauschen die Ohren noch immer - leiser zwar, aber immer noch nervig. Ich hörte einmal von schalltoten Räumen, in denen es noch niemand länger als 45 Minuten ausgehalten hat. Ich wäre bereit, mich für eine Weile in einem solchen Raum einzuschließen. Und dann muss ich nur noch die Stimmen im Kopf zum Schweigen bringen...
    Morgen läuft hoffentlich wieder alles, sonst wird es wieder sehr laut. Daumen drücken!
    Letzte Amtshandlung: ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 106.

  33. Dienstag - Eigentlich hätte ich mich heute um unseren Besuch im Büro kümmern sollen. Aber das übernehmen zwei Kollegen, und so habe ich reichlich Zeit, mit meinem Nachfolger kleine Probleme zu lösen und neue Ideen für meine Datenbank zu entwickeln. Das Gespräch ist ausgesprochen fruchtbar und resultiert in einer neuen Funktion und etwas leichterer Bedienung der Datenbank. Insofern also ein erfolgreicher Tag. Der sich zuhause leider nicht gar so erfolgreich fortsetzt. Meine für heute angekündigte Vinyl-Lieferung verspätet sich leider um einen Tag, und die neue Grafikkarte weigert sich beharrlich, mit dem Betriebssystem zu reden. Also wird die alte nochmal reaktiviert, bis ich eine Lösung für das Problem gefunden habe. Vielleicht steige ich auf KDE Neon um...
    Dazwischen gibt es Gespräche über Zugfahrten, Wallboxen und ein passendes E-Auto. Da scheint sich wohl was anzubahnen...
    #amEndedesTages hat der olle Rechenknecht Glück, dass er noch nicht brennt. Ich schalte den Kasten aus und widme mich meinem Buch. Das beruhigt.
    Morgen steht erstmal nichts auf dem Plan. Die Woche wird deutlich ruhiger, als ich befürchtet habe. Hoffentlich kommen die Vinyls morgen wirklich....
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 107.

  34. Montag - Der baldige Ruhestand macht sich (wieder) bemerkbar. Wie bei uns Uniformierten üblich, gibt es eine Reihe von Belehrungen, Einweisungen und wasweißichnochalles, damit auch jeder ausreichend informiert ist und man dem Dienstherrn keinen Vorwurf machen kann. Immerhin bin ich zumindest am Vormittag nicht im Büro, und danach auch nur körperlich anwesend. Leicht verdientes Geld heute, obwohl ich anderes erwartet habe. Aber die Woche ist ja noch jung.
    Highlight des Tages sind Enya, Carl Douglas, Nina Hagen, BAP, Ideal, Kuschelrock, Talk Talk, alphaville, Marius Müller-Westernhagen, Heinz Rudolph Kunze, Lisa Stansfield, Sting, Simon and Garfunkel, Joe Cocker und Barry White, deren Alben ich vor der sicheren Vernichtung wegen Haushaltsauflösung retten kann. Alle Cover sehen nicht mehr so toll aus (der Besitzer war ein starker Raucher, und die Alben sind schon ein paar Jahrzehnte älter), aber die Vinyls sind allesamt noch schwarz, glatt (bis auf die Rillen) und in einem ordentlichen Zustand. Ein bisschen reinigen, ein wenig kleben, und dann sehen sie wieder gut aus, denke ich.
    #amEndedesTages schleiche ich durch das Internet auf der Suche nach einer bezahlbaren Grafikkarte. Meine Nvidia 2060 scheint die Luft auszugehen....
    Morgen kommt Besuch ins Büro. Ich muss zwar nicht vortragen oder unterrichten, aber unruhig wird es wohl trotzdem. Mal sehen, was da auf uns zu kommt.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 108.

  35. Sonntag - na gut, wir hatten schon bessere Brötchen, vor allen Dingen mit weniger Möglichkeiten, als Waffe eingesetzt zu werden. 'n büschen hart... Aber der Kaffee ist gut, heiß und schwarz, und das ist doch auch schon mal was.
    Der Schrittzähler am Handy ruht sich heute aus, dafür irre ich am Computer durch die labyrintischen Gänge des
    #anytype. Bis ich eine mir zusagende Sammlung zustande gebracht habe, wird es wohl noch eine kleine Weile dauern. Aber ich hab ja Zeit.
    Am Nachmittag kommt dann doch noch mal ein wenig körperliche Aktivität in die Familie. Das Wetter ist gut, also geht es ab in den Garten. Wo wir Zeuge davon werden, wie unsere Severina einem felinen Eindringling etwas über
    mein Revier/dein Revier erzählt. Nach einigen erfolglosen Versuchen, Severina von seiner Harmlosigkeit zu überzeugen, verlässt der Eindringling eilends den Garten, und Severina stolziert mit geschwellter Brust im Siegestaumel durch ihr Revier.
    #amEndedesTages ist auch das Bürofutter vorbereitet und der Wecker wieder eingeschaltet. Mist. Ich lasse mir die Laune trotzdem nicht verderben und schaue noch ein wenig in mein Buch. Es ist gerade so spannend....
    Morgen erwartet mich größtenteils Routine, denke ich mal. Abgesehen natürlich von einer Belehrungsveranstaltung für Soldaten, die demnächst in Pension gehen. Oh! Ich bin ja einer von denen! Ich bin gespannt, was man mir erzählen wird.

  36. Freitag - Man kann sich natürlich den ganzen Vormittag über Spritpreise, Präsidenten und Inflation aufregen. Oder man macht es wie ich: Ich mache meine Arbeit, höre dem Gejammer gar nicht richtig zu und freue mich auf das Wochenende. Ich kann es doch eh nicht ändern... Und meine Laune ist auf jeden Fall besser als die des Kollegen.
    Der Nachmittag macht sowieso viel mehr Spaß. Wir haben bei einem Jubiläum eines Ladens ein paar Kleinigkeiten gewonnen, und ich habe mir einen neuen Kugelschreiber geleistet. Ich mag Kugelschreiber! Er war nicht teuer, aber er hat eine feine Mine, statt der sonst üblichen mittleren Stärke. Und das freut mich tierisch.
    #amEndedesTages werde ich literarisch zum Wikinger. Salman Rushdie muss warten, bis ich wieder mehr Muse zu seiner Art zu schreiben habe. Das Sofa ist gemütlich, der Wecker ist ausgeschaltet, und ich freue mich auf ein warmes Bett und einen langen Schlaf.
    Morgen gibt es genug zu tun. Wäsche, Fenster putzen und ein bisschen Papierkram, aber alles mit Ruhe und Gelassenheit.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 109.

  37. Donnerstag - wie können Nächte nur so kurz sein? Ich taumle halb blind und dreiviertel schlafend durch das Haus und suche Kaffeemaschine, Bad und Rüstung. In dieser Reihenfolge. Die Fahrt durch einen ebenso frühen wie kalten Morgen macht mich einigermaßen wach. Jedenfalls finde ich unfallfrei an meinen Arbeitsplatz. Der Rest des Arbeitstages ist von Höhepunkten geprägt. Der wöchentliche Vortrag ist heute dank eines sehr gut vorbereiteten Vortragenden ein beeindruckendes Ereignis, das auch vom Chef entsprechend gewürdigt wird. Und ich kann heute die Ausbildung meines Nachfolgers beinahe abschließen. Ich habe ihm alles gezeigt, was er braucht. Nun fehlt nur noch etwas Übung und eigene Erfahrung, dann kann ich dieses Kapitel schließen. Was meine Datenbanken angeht, kann ich also beruhigt in die Pension gehen. Über Vortrag und Ausbildung kommt die Zeit an der frischen Luft ein bisschen zu kurz, aber es ist ja bald Wochenende.
    Der Nachmittag vergeht schnell zwischen Telefongesprächen, Planungen für den nächsten Einkauf und der Erstellung von Tu-Du-Listen für das Wochenende. Wir bleiben beschäftigt!
    #amEndedesTages muss ein neues Buch her. Das aktuelle ist mir heute einfach zu schwer und wird später weitergelesen.
    Und heute gehe ich früher ins Bett! Ich hab's meinem Körper versprochen!
    Morgen wird der nächste wöchentliche Vortrag vorbereitet. Trotz einer wirklich hervorragenden Vorstellung muss hier und da noch ein bisschen geschraubt werden, denn der Arbeitsaufwand zur Vorbereitung ist noch zu hoch. Wir haben ja auch noch anderes zu tun....
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 110.

  38. Der Morgen begann dort, wo der abend zuvor endete: Auf der Toilette. Noch einmal eine Krankmeldung raus, noch einmal den Tag vergammeln. Immerhin konnte ich Admin-Kram erledigen. Am Nachmittag dann eine plötzlich aufkommende Verschlechterung meines Zustands, bis dann auch wieder völlig unvermittelt, sich alles wieder richtig anfühlt in meinem Körper. Nur bleierne Müdigkeit bleibt. Heute Abend ist dann eigentlich die Vorbereitung für die nächste #Vaesen Session geplant, aber #amendedestages weiß ich noch nicht ob ich dazu in der Lage bin. Vielleicht wäre es sinnvoll mich hinzulegen…

  39. Der Morgen begann dort, wo der abend zuvor endete: Auf der Toilette. Noch einmal eine Krankmeldung raus, noch einmal den Tag vergammeln. Immerhin konnte ich Admin-Kram erledigen. Am Nachmittag dann eine plötzlich aufkommende Verschlechterung meines Zustands, bis dann auch wieder völlig unvermittelt, sich alles wieder richtig anfühlt in meinem Körper. Nur bleierne Müdigkeit bleibt. Heute Abend ist dann eigentlich die Vorbereitung für die nächste #Vaesen Session geplant, aber #amendedestages weiß ich noch nicht ob ich dazu in der Lage bin. Vielleicht wäre es sinnvoll mich hinzulegen…

  40. Mittwoch - erstes Tageslicht schaut sich heute früh in der Gegend um, als ich ins Büro fahre, und beschließt zu bleiben. Ich bin froh, dass die Tage länger werden....
    Im Büro ist es heute ziemlich umtriebig. Drei Stunden lang unterhalte ich eine Besuchergruppe, erkläre, demonstriere, diskutiere und rede mir den Mund fusselig. Ab Mittag erfülle ich noch ein paar Sonderwünsche, störe eine Sprachprüfung ("Tschulligung." "In english, please!" "Äh, ja... does me sorry.") und bekomme die jährliche Belehrung zu den Themen Grundrechte, Datenschutz und Strafgesetz. Aber das Highlight war die kleine Truppe, die seit heute den geplanten Fahrradunterstand mit E-Ladeplatz auf dem Hof baut: Die Einrichtung der Baustelle beginnt mit dem Bauwagen und dem Gasgrill, der gewissenhaft aufgebaut wird. Folgerichtig riecht es zur Mittagszeit nach Bratwurst und Steak. Harte Arbeit braucht schließlich gutes Essen! Für die Bauarbeiter - nicht für mich...
    Der Arbeitstag ist lang heute, und deshalb fällt der heimische Nachmittag irgendwie aus.
    #amEndedesTages fühle ich mich dann doch ein wenig ausgelaugt. So lange und viele Vorträge bin ich gar nicht mehr gewohnt... Das Sofa macht heute einen seeehr gemütlichen Eindruck. Und vielleicht schlafe ich ja nicht sofort über meinem Buch ein.
    Morgen erlebe ich meinen nächsten Chef vielleicht mal in Aktion. Mal sehen, mit wem ich es da zu tun bekomme. Und dann geht es mit der Ausbildung weiter. Dazu bin ich heute gar nicht mehr gekommen. Langweilig wird es jedenfalls nicht.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 111.

  41. Mittwoch - #Wochenteiler, #Mettwoch, #Mittelfingermittwoch - aber das beste des Tages ist: Letzter Arbeitstag der Woche!
    Im Büro drehen sich die meisten Gespräche natürlich um die Spritpreise. Manch einer kommt auf seltsame Ideen, um Geld zu sparen, damit die Karre vollgetankt werden kann: Oettinger, aber B-Ware, wird von nun an beim Aldi gekauft. Nun ja...
    Das Highlight des Bürotages ist ein gutes, langes Gespräch über Pädagogen, Friesischen Tee, Fernstudium und Indisch Blau. Und über ein gutes Dutzend weiterer Themen rund um unsere kleine Welt im Norden. Zuhören und selbst gehört werden. Was will man mehr?
    Der Nachmittag endet mit einem Familienlaster voller Maranten, Philodendren und ähnlichen Grüngewächsen, die nun dem heimischen Dschungel hinzugefügt werden. Bewerbungen für die Stelle als Haustarzan werden noch entgegengenommen, Lianen können aus organisatorischen Gründen leider nicht gestellt werden.
    #amEndedesTages unterstütze ich bei einem äußerst wichtigen beziehungstherapeutischen Gespräch (ich fungiere spontan als Taxifahrer), esse viel zu spät zu Abend und falle irgendwie glücklich auf das Sofa. Ein leichter Film, ein guter Drink - und das geliebte #weckerausschaltgeräusch!
    Morgen kommt Besuch, und wir alle freuen uns schon tierisch drauf! Ein Schritt in einen neuen Lebensabschnitt ist bereit, getan zu werden.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 114.

  42. Dienstag - mein Geld verdiene ich heute eigentlich nicht. Es ist so gar nichts los... Ich mache mir Gedanken über mein tägliches Journal und entdecke, dass Papier in diesem Fall den Computer schlägt. Ich habe neben vielen anderen Apps und Programmen auch #anytype zu diesem Zweck ausprobiert, aber ich bleibe doch lieber bei meinen geliebten Notizbüchern und den ebenso geliebten Kugelschreibern. Schon allein wegen der Möglichkeit, kleine Fundstücke in mein Journal zu kleben. 😊 #Anytype werde ich behalten, um vielleicht dort eine Sammlung meiner #vinylcollection oder meiner #bücher anzulegen. Der Leser sieht - ich habe heute viel Zeit über tausend Dinge nachzudenken, nur nicht über den Dienst. Das lenkt mich davon ab, dass ich heute noch tanken muss. Angesichts der gallopierenden Literpreise knalle ich den Tank mal nicht ganz so voll und hoffe, dass der Laster auch mit Wasserdampf und Hoffnung läuft.
    Am Nachmittag wird ein neues Regal gebaut, natürlich im
    #teamwork mit der besten Ehefrau von allen. Wir haben nun einen Platz für noch mehr Dschungel, noch mehr Bücher und eine kleine Ecke, wo wir unseren Drink abstellen können. Und die Katzen haben ein weiteres Versteck.
    #amEndedesTages wird das neue Regal seinem Zweck zugeführt: Bücher und Whisky! Die Pflanzen folgen etwas später.
    Morgen hoffe ich auf ein bisschen mehr Arbeit, ich komme mir sonst faul vor.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 115.

  43. Dienstag - Heute ist Tag der geplagten Ohren. Der Lärm im Büro ist ja schon ein alter Bekannter, aber es gibt doch immer noch eine Steigerung: Der Baustellenlärm an sich ist ja schon anstrengend genug. Wenn sich dann aber ein erstaunlich lautstarker und zudem fragwürdiger Musikgeschmack der Bauarbeiter dazu gesellt, wird es langsam kriminell. Hiphop, Rap und elektronische Computer"musik" gehören jedenfalls nicht in mein Portfolio. Und die Finger in den Ohren helfen da nur bedingt...
    Die Zukunftsmusik meines Arbeitgebers vor Ort klingt auch nicht viel besser, eher nach irrsinnig viel Arbeit in den nächsten zwei oder drei Jahren. Ich bin tatsächlich froh, dass ich mir das nicht mehr antun muss. Aber was er sagt, hat Hand und Fuß, und wenn die Lage noch schlimmer wird, sind wir vorbereitet. Bis dahin muss noch viel geplant, verändert und geübt werden. Aber wie gesagt, das ist Zukunftsmusik und wird mich, so hoffe ich doch, nicht mehr betreffen.
    Der Nachmittag wird genutzt, um einige lose Enden in der persönlichen Büroarbeit endlich zu verbinden und zu einem guten Abschluss zu bringen. Zwei Baustellen weniger - bleibt noch eine, und die werden wir auch bald hinter uns gebracht haben, denke ich.
    #amEndedesTages lacht sich meine beste Ehefrau von allen durch allerlei seltsame Clips, während ich erste scheue Gehversuche in #anytype unternehme. Die Synchronisation zwischen Desktop und Klugofon gefällt mir schon mal. Mal sehen, was ich draus machen kann. Jetzt aber ist Schluss mit testen. Sofa und Buch warten schon auf mich.
    Morgen serviere ich meinem Nachfolger im Amt das nächste Kapitel seiner vielfältigen Aufgaben. Mal sehen, wie er es aufnimmt.
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch (dezenter Trommelwirbel) 120.

  44. Montag - nach einer Woche Abwesenheit wieder im Büro, und nichts hat sich geändert. Warum sollte es auch? Arbeitstechnisch stand der Tag unter dem Motto #rtfm. Weil man sich nicht an meine Arbeitsanweisungen gehalten und nicht ordentlich gelesen hat, darf ich heute in meiner Datenbank einige kapitale Fehler wieder ausbügeln. Nicht kompliziert, aber zeitaufwendig. Und nervig...
    Der Nachmittag wartet dagegen mit zwei schönen Überraschungen auf: Das Gespräch mit dem Klassenlehrer der Tochter löst sich in Luft auf, und die neuen Plissees sind einen Tag früher angekommen, als erwartet. Tochter kann ihr Fenster jetzt wieder blickdicht ziehen, und uns schaut keiner mehr auf den Teller.
    #amEndedesTages dann doch noch mal schwer schlucken. Fernwärme ist ganz schön teuer. Aber wenn es nur das ist...
    Jetzt aber ist Feierabend. Sofa, Glotze, Buch - und ein schöner, warmer Tee zum innerlichen Aufwärmen.
    Morgen muss die Datenbank einen Testlauf hinter sich bringen, und ich prüfe noch einmal meine Arbeitsanweisung. So dämlich kann ich doch nicht geschrieben haben!
    Letzte Amtshandlung: Ein Tag wird
    #gestrichen - bleiben noch 142.

  45. Samstag - quasi ein Tag für mich... Es ist eine Weile her, dass ich in der Küche gestanden und für die Familie gekocht habe. Heute tue ich das, und es fühlt sich großartig an. Hühnchen gibt es, in einer Parmesan-Sahnesauce, mit reichlich Pasta. Soll ja für zwei Tage reichen... Und während ich koche, spielt die Beste Ehefrau von allen am Computer ihr Lieblingsspiel, das ich nach unzähligen Versuchen endlich zum Laufen bekommen habe.
    Am Nachmittag Kultur! Wir schauen uns eine Jugendstil-Ausstellung im Museum an, und dann noch gleich eine, die sich um Frauen in der Kunst dreht. Beides wollten wir uns schon lange anschauen, und es ist hochinteressant! Die Kamera hat auch endlich mal wieder was zu tun. Tatsächlich einer der besten Tage, die ich in diesem Jahr erlebt habe! Das macht Hoffnung.
    #amEndedesTages ziehe ich mich allerdings mit einer Familienpackung Taschentücher auf das Sofa zurück und verstecke mich unter mehreren Schichten Decke. Die gefürchtete #Männergrippe bläst zum Angriff. Ich werde wohl untergehen! Aber kampflos kriegt ihr mich nicht!
    Morgen gibt es wieder Brötchen, und das sind auch schon
    alle Pläne für den Tag.

  46. Sonntag - was für ein Wochenende... Nervös, weil sich der Gast um satte zweieinhalb Stunden verspätet hat, und wir uns die Frage gestellt haben, was da wohl passiert sein könnte. Nun, es waren unbekannte Straßen und vielleicht der eine oder andere Abbiegevorgang in die falsche Richtung. Letztlich ist alles gut gegangen, aber die Nerven lagen zwischenzeitlich blank. Aber der Rest des Wochenendes verlief, wie ich es mir gewünscht hatte. Viele gute Gespräche, Zeit, um Vergangenes zu verarbeiten, aber auch Zeit, um die Gegenwart zu genießen. Herzen wurden gestärkt, Pläne gemacht und der eine oder andere gute Tropfen genossen.
    Jetzt wird es Zeit, selbst wieder zur Ruhe zu kommen, den
    #silensunday endlich, endlich einzuläuten und das Sofa zu seinem Recht kommen zu lassen. Mein Buch schaut mich auch schon ungeduldig an...
    #amEndedesTages ist alles gut, und wir alle sind beruhigt. Sicher wird noch der eine oder andere schwere Schritt kommen, aber die Zukunft lacht uns an. Und wir lächeln zurück. Zeit für ein gutes Buch und einen kleinen Drink.
    .
    Aus dem
    #AltBildContainer heute ein Reedit aus dem Jahre 2018 für euch: book and whisky II
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    #photography #darktable #book #whisky #edit_reedit

  47. Sonntag - ausschlafen, die einsame Stunde genießen, bevor die Familie aufsteht, genüsslich frühstücken. Danach noch ein gemütlicher Kaffee und einfach den Tag genießen. Das wünscht man sich doch, oder? Es klappt auch fast, müsste ich nicht irgendwann ein paar Dinge für den nächsten Arbeitstag vorbereiten. Aber seit ich mich auch im Büro etwas mehr zurücknehmen kann, ist der Gedanke an den nächsten Montag nicht mehr gar so erschreckend.
    Wie dem auch sei... Der Tag ist gemütlich, wie ein Sonntag es sein sollte.
    #amEndedesTages etwas Musik, ein Buch (habt ihr #Seite100 schon entdeckt? Macht tierisch Spaß!) und den Frieden im Haus genießen.
    Morgen stehen sicher ein paar Dinge an, die ich zu tun habe. Ich weiß nur noch nicht, welche. Das ist neu für mich. Und irgendwie tut mir das gut...

  48. Mittwoch - habe ich eigentlich schon mal erwähnt, dass ich irrsinnig gerne in Museen fotografiere? Diese Gelegenheit bietet sich mir und meiner kleinen Familie heute. Wir machen uns auf den ausgesprochen gemütlichen Weg nach Aarhus, mitten in Dänemark. Es ist eine schöne Stadt, in der man sich auch hervorragend verfahren kann. Aber die Architektur ist auch den einen oder anderen Umweg wert. Dort traut man sich gestalterisch einiges mehr als hier in Deutschland.
    Letztlich haben wir das ARoS Museum in Aarhus doch gefunden! Das Museum zeigt allerlei Werke aus verschiedenen Stilrichtungen, die es allerdings eher thematisch als stilistisch angeordnet hat. Das macht den Zugang zu den Werken ein bisschen einfacher. Es beeindruckt mich, wie viele Menschen die Kunst dort sehen wollen, wie viel Raum man dort der Kunst lässt und wie viel Platz der Betrachter hat, obwohl so viele Menschen im Museum sind.
    Einige Stücke habe ich nicht verstanden (man opfert ein Pferd, tuppert es in unzählige Gläser ein, stellt das ganze ins Regal und feiert damit das Leben? Das ist ein Widerspruch in sich!), aber das muss wohl so sein in der Kunst.
    Den Abschluss unseres Besuches in Aarhus bildet ein dezentes Fressgelage im Aarhus Street Food. Speisen aus aller Herren Länder werden dort angeboten, zu für dänische Verhältnisse angenehmen Preisen und alle irrsinnig lecker anzuschauen. Uns fällt die Auswahl schwer, aber letztlich werden wir sehr gut sehr satt.
    Der Heimweg - gemütlich, dank Geschwindigkeitsbegrenzung auf maximal 120km/h, trotz teils heftigem Regen und viel Verkehr.
    #amEndedesTages ist Ausruhen angesagt, Eindrücke verarbeiten und den kleinen Kugelbauch pflegen.
    Morgen bleiben wir zuhause, und der Rest findet sich.
    Das angehängte Bild zeigt das Treppenhaus des ARoS Museums, mit der breiten runden Treppe über neun Stockwerke, lichtdurchflutet selbst an diesem grauen Tag, und mit lebendigen, geschwungenen Formen.
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    editiert ein paar # hinein..
    #photography #darktable #museumsbesuch #aarhus #art

  49. Samstag - oder auch Sonnabend, wie man hier oben gerne sagt. Man freut sich darauf, am Wochenende "einfach mal gar nichts" zu machen, und dann richtet man Zugänge zu Kundenportalen ein, telefoniert Handwerkern hinterher, bügelt sämtliche Wäsche für ganz Hogwarts und pfanzt (nebenbei) noch zwei Bäume in den Garten.
    #amEndedesTages reicht es dann aber auch. War ja alles ganz nett, aber jetzt faulenze ich! Mit Absicht. Und einem Buch vor der Nase.
    Morgen gibt es traditionell keine Pläne. Außer diesem einen: Ausschlafen! Und dann den
    #Handtuchtag genießen.