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127 results for “yzh”
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Alle reden von der #Demokratie als hohes Gut. Warum gilt das nicht auch am #Arbeitsplatz? (Und nein, ein #Betriebsrat reicht da bei weitem nicht.)
Wir brauchen keine Chefs, die uns sagen, was wir zu tun haben.
Wir brauchen keine #Eigentümer oder #Gesellschafter, die den #Mehrwert unserer Arbeit einbehalten.Eine Antwort darauf sind #Kollektivbetriebe . #UnlearningEconomics Video zeigt #Studien zur #Arbeitsdemokratie :
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Alle reden von der #Demokratie als hohes Gut. Warum gilt das nicht auch am #Arbeitsplatz? (Und nein, ein #Betriebsrat reicht da bei weitem nicht.)
Wir brauchen keine Chefs, die uns sagen, was wir zu tun haben.
Wir brauchen keine #Eigentümer oder #Gesellschafter, die den #Mehrwert unserer Arbeit einbehalten.Eine Antwort darauf sind #Kollektivbetriebe . #UnlearningEconomics Video zeigt #Studien zur #Arbeitsdemokratie :
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Dietrich Buxtehude (ca. 1637–1707)
Membra Jesu Nostri (patientis sanctissima), BuxW 75 (1680)
Cantata in 7 sections for SSATB voices, 2 violins, 5 violas da gamba, violone & continuohttps://youtu.be/bZTNoqPec3Y?si=qKxZhLY_iC-yzHZZ
#classicalmusic #baroquemusic
#cantata
@classicalmusic
@classical_music_and_beyond
@baroquemusic -
How many folks here remember Dr. James Burke?
He has made a number of tremendously interesting documentary series. Most of them have aged very well. He is a great orator, taking complex subjects and breaking them into digestible pieces.
That’s a mouthful. How about he is awesome at making Connections?
Here’s a link to his old series - Connections. One of my favorites. There is also two more series of that name smartly labeled 2 & 3.
https://youtube.com/playlist?list=PLf02uWXhaGRng_YzH-Ser_VEV4lGSLX_1&si=-C5o9fiYA1sTusyn
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Le deuxième Comité de pilotage du projet européen e-FishMed s’est tenu à Madrid ➡️ http://bit.ly/43Ap6JV
RT @EFCA_EU: 🇪🇺EU-funded e-FishMed project second Steering Committee held in Madrid #WeAssistThe virtual academy fosters #cooperation and exchange of best practices between northern and southern Mediterranean countries.
Read more : https://www.efca.europa.eu/en/content/pressroom/eu-funded-e-fishmed-project-2nd-steering-committee-held-madrid#overlay=en/node/979/edit https://t.co/yZhFAscaVt
🐦🔗: https://n.respublicae.eu/EFCA_EU/status/1664199741016612865
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Watched #TearAlongTheDottedLine a third time. #Zerocalcare and his team put together a really touching story that is both deeply personal and universal.
Also the soundtrack is great. Here is one song that plays during a very memorable scene.#Fauve - Haut Les Coeurs
https://redirect.invidious.io/watch?v=yzhaT0dQFCE
(only official upload i found i geoblocked: https://soundcloud.com/fauve-official/haut-les-coeurs )
#theStudio #theCinema -
Watched #TearAlongTheDottedLine a third time. #Zerocalcare and his team put together a really touching story that is both deeply personal and universal.
Also the soundtrack is great. Here is one song that plays during a very memorable scene.#Fauve - Haut Les Coeurs
https://redirect.invidious.io/watch?v=yzhaT0dQFCE
(only official upload i found i geoblocked: https://soundcloud.com/fauve-official/haut-les-coeurs )
#theStudio #theCinema -
Watched #TearAlongTheDottedLine a third time. #Zerocalcare and his team put together a really touching story that is both deeply personal and universal.
Also the soundtrack is great. Here is one song that plays during a very memorable scene.#Fauve - Haut Les Coeurs
https://redirect.invidious.io/watch?v=yzhaT0dQFCE
(only official upload i found i geoblocked: https://soundcloud.com/fauve-official/haut-les-coeurs )
#theStudio #theCinema -
Watched #TearAlongTheDottedLine a third time. #Zerocalcare and his team put together a really touching story that is both deeply personal and universal.
Also the soundtrack is great. Here is one song that plays during a very memorable scene.#Fauve - Haut Les Coeurs
https://redirect.invidious.io/watch?v=yzhaT0dQFCE
(only official upload i found i geoblocked: https://soundcloud.com/fauve-official/haut-les-coeurs )
#theStudio #theCinema -
Here's a great overview of the product lifecycles of the various NAV / BC product lines.
For many versions already ended, for many ends soon, the support period from Microsoft.
In my opinion, one should have this on the screen, and inform his customers regularly that after the expiry of these cycles no more security-relevant updates are provided on the part of Microsoft.
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💥 Ya están en RESERVA las nuevas #FiguartsMini de #chainsawman @TamashiiSpain @sddist
👿 Son #Denji #Pochita, el propio Chainsawman, #Makima, #Power, #Himeno, #Aki y #Kobeni.
🛒 Disponibles para reservar desde ya en https://t.co/fL5nW6q7vV
ℹ️ Más info: https://t.co/YZH6aa4Xuc https://t.co/GnHl1bK9Ne
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Unusual Ventures’ Sarah Leary and John Vrionis join Extra Crunch Live today at 2 p.m. ET/11 a.m. PT - Today at 2 p.m. ET/11 a.m. PT, Unusual Ventures’ Sarah Leary and John Vrionis are joining us over ... - http://feedproxy.google.com/~r/Techcrunch/~3/yzhGdSrwAuY/ #extracrunchlive #unusualventures #venturecapital #johnvrionis #sarahleary #startups #tc
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Demokratisierung der Wissenschaft – Citizen Science und Meinungsfreiheit
Woche der Meinungsfreiheit 2026: Was ist wahr?
Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ geht es in der bundesweiten Aktionswoche um Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. In Demokratien ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten?
Als Bibliothek und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek für freien Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und faktenbasierte Informationen – grundlegende Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Denn nur wer Zugang zu verlässlichen Informationen hat, kann sich eine freie Meinung bilden. In den kommenden Tagen zeigen wir in Beiträgen im TIB-Blog, wie wir als TIB, die Meinungsfreiheit stärken: mit Citizen-Science-Projekten, mit dem freien Zugang zu Informationen, die eine objektive Meinungsbildung ermöglichen, und mit Forschungsansätzen im Bereich der Erkennung von Desinformation.
Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, ermöglicht es Forscher:innen, über ihre Expertise Bürger:innen einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen zu geben. Es ist ein inklusiver Ansatz, bei dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Personen gewonnen werden, die nicht hauptberuflich in der Wissenschaft tätig sind. Sie steht in einem spannenden Verhältnis zur Meinungsfreiheit, da sie einerseits den Zugang zu Forschung demokratisiert, andererseits aber auch die Deutungshoheit der Wissenschaft herausfordert.
Bürger:innen arbeiten zusammen an Projekten. Foto: thumprchgo über PixabayVerbindung von Citizen Science und Meinungsfreiheit
Citizen Science wird oft als Teil von Open Science verstanden und zielt darauf ab, die Wissensproduktion zu demokratisieren. Sie ermöglicht Bürger:innen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, sei es durch Datenerhebung oder Mitgestaltung. Citizen Science fördert den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zu mehr Transparenz und Inklusivität. Indem Bürger:innen zum Beispiel Daten sammeln und auswerten, können sie eigene Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen und somit an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen.
Citizen Science ist somit eine Möglichkeit, die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu stärken, indem sie Bürger:innen direkt in die Produktion von Wissen einbindet und so die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überbrückt.
Grafik: https://zenodo.org/record/1285575#.W09yZH59jOR von Melanie Imming, John Tennant, CC0)Wie Citizen Science die Meinungsfreiheit stärkt
Traditionell kontrollieren Universitäten, Unternehmen oder Staaten, welche Daten gesammelt und wie sie interpretiert werden. Citizen Science bricht dieses Monopol auf – und zwar über:
- Transparenz: Bürger:innen können selbst Daten erheben und auswerten.
- Kritische Perspektiven: Bürgerinitiativen können eigene Untersuchungen durchführen und Ergebnisse öffentlich machen.
- Bildung für alle: Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten lernen Menschen, wie Wissenschaft funktioniert.
Stärkung der Zivilgesellschaft
Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen informiert, kritisch und handlungsfähig sind. Citizen Science fördert genau das:
- Empowerment: Wer selbst forscht, traut sich auch zu, eigene Positionen zu vertreten.
- Lokale Lösungen: Bürger:innen kennen die Probleme ihrer Community am besten.
- Politik und Wirtschaft: Wenn Bürger:innen belegbare Daten vorlegen, müssen Verantwortliche reagieren. Das stärkt die Verhandlungsmacht der Zivilgesellschaft.
Beispiele: Citizen-Science-Projekte an der TIB
„Gestapo.Terror.Orte“: gemeinsam Orte des Gestapoterrors dokumentieren
Projekt: „Gestapo.Terror.Orte“
Ziel: Bürger:innen recherchieren und dokumentieren Orte des Gestapoterrors (zum Beispiel Gestapo-Gefängnisse).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielGegen GeschichtsverdrängungSichtbarmachung von Verbrechen: Viele Orte des Gestapoterrors sind heute unbekannt oder vergessen. Das Projekt regt die Öffentlichkeit an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Dokumentation des Arbeitserziehungslager Pelikanwerke Hannover.Empowerment von NachkommenAngehörige von Opfern können ihre Familiengeschichten einbringen – und so offizielle Schweige-Kultur durchbrechen.Interviews mit Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus.Aktivismus durch DatenDie gesammelten Daten können für Gedenkinitiativen, Ausstellungen oder politische Forderungen genutzt werden.Nutzung der Daten für Stolperstein-Verlegungen oder Mahnwachen.Kritische Auseinandersetzung mit AutoritätDas Projekt zeigt, wie Staatsterror funktioniert – und regt zur Reflexion über heutige Überwachungsstrukturen an.Parallelen zu heutiger Praxis werden in Begleitveranstaltungen diskutiert.„Orte erzählen Demokratie“: gemeinsam Orte der Demokratiegeschichte dokumentieren
Projekt: „Orte erzählen Demokratie“
Ziel: Bürger:innen dokumentieren Orte der Demokratiegeschichte in ihrem Umfeld (zum Beispiel Versammlungsorte, Widerstandsorte, Orte der Friedlichen Revolution 1989).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielStärkung demokratischer KulturDas Projekt zeigt, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern erkämpft werden musste.Dokumentation der Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Hannover.Lokale Identifikation mit WertenBürger:innen lernen, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in ihrer Stadt eine Rolle spielen.Recherche und Dokumentation zu Demokartieorten im eigenen Umfeld.Aktuelle politische BezügeDie Projekte regen zur Reflexion über heutige Bedrohungen der Demokratie an.Diskussionen über heutige Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit.Partizipative StadtentwicklungDie Ergebnisse fließen in offizielle Gedenkkonzepte ein – und geben Bürger:innen Mitgestaltungsmacht.Integration der Ergebnisse von Recherchen in Museen.
#OpenScienceLab #CitizenScience #OpenScience #wochedermeinungsfreiheit2026 #LizenzCCBY40INT -
Demokratisierung der Wissenschaft – Citizen Science und Meinungsfreiheit
Woche der Meinungsfreiheit 2026: Was ist wahr?
Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ geht es in der bundesweiten Aktionswoche um Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. In Demokratien ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten?
Als Bibliothek und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek für freien Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und faktenbasierte Informationen – grundlegende Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Denn nur wer Zugang zu verlässlichen Informationen hat, kann sich eine freie Meinung bilden. In den kommenden Tagen zeigen wir in Beiträgen im TIB-Blog, wie wir als TIB, die Meinungsfreiheit stärken: mit Citizen-Science-Projekten, mit dem freien Zugang zu Informationen, die eine objektive Meinungsbildung ermöglichen, und mit Forschungsansätzen im Bereich der Erkennung von Desinformation.
Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, ermöglicht es Forscher:innen, über ihre Expertise Bürger:innen einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen zu geben. Es ist ein inklusiver Ansatz, bei dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Personen gewonnen werden, die nicht hauptberuflich in der Wissenschaft tätig sind. Sie steht in einem spannenden Verhältnis zur Meinungsfreiheit, da sie einerseits den Zugang zu Forschung demokratisiert, andererseits aber auch die Deutungshoheit der Wissenschaft herausfordert.
Bürger:innen arbeiten zusammen an Projekten. Foto: thumprchgo über PixabayVerbindung von Citizen Science und Meinungsfreiheit
Citizen Science wird oft als Teil von Open Science verstanden und zielt darauf ab, die Wissensproduktion zu demokratisieren. Sie ermöglicht Bürger:innen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, sei es durch Datenerhebung oder Mitgestaltung. Citizen Science fördert den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zu mehr Transparenz und Inklusivität. Indem Bürger:innen zum Beispiel Daten sammeln und auswerten, können sie eigene Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen und somit an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen.
Citizen Science ist somit eine Möglichkeit, die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu stärken, indem sie Bürger:innen direkt in die Produktion von Wissen einbindet und so die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überbrückt.
Grafik: https://zenodo.org/record/1285575#.W09yZH59jOR von Melanie Imming, John Tennant, CC0)Wie Citizen Science die Meinungsfreiheit stärkt
Traditionell kontrollieren Universitäten, Unternehmen oder Staaten, welche Daten gesammelt und wie sie interpretiert werden. Citizen Science bricht dieses Monopol auf – und zwar über:
- Transparenz: Bürger:innen können selbst Daten erheben und auswerten.
- Kritische Perspektiven: Bürgerinitiativen können eigene Untersuchungen durchführen und Ergebnisse öffentlich machen.
- Bildung für alle: Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten lernen Menschen, wie Wissenschaft funktioniert.
Stärkung der Zivilgesellschaft
Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen informiert, kritisch und handlungsfähig sind. Citizen Science fördert genau das:
- Empowerment: Wer selbst forscht, traut sich auch zu, eigene Positionen zu vertreten.
- Lokale Lösungen: Bürger:innen kennen die Probleme ihrer Community am besten.
- Politik und Wirtschaft: Wenn Bürger:innen belegbare Daten vorlegen, müssen Verantwortliche reagieren. Das stärkt die Verhandlungsmacht der Zivilgesellschaft.
Beispiele: Citizen-Science-Projekte an der TIB
„Gestapo.Terror.Orte“: gemeinsam Orte des Gestapoterrors dokumentieren
Projekt: „Gestapo.Terror.Orte“
Ziel: Bürger:innen recherchieren und dokumentieren Orte des Gestapoterrors (zum Beispiel Gestapo-Gefängnisse).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielGegen GeschichtsverdrängungSichtbarmachung von Verbrechen: Viele Orte des Gestapoterrors sind heute unbekannt oder vergessen. Das Projekt regt die Öffentlichkeit an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Dokumentation des Arbeitserziehungslager Pelikanwerke Hannover.Empowerment von NachkommenAngehörige von Opfern können ihre Familiengeschichten einbringen – und so offizielle Schweige-Kultur durchbrechen.Interviews mit Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus.Aktivismus durch DatenDie gesammelten Daten können für Gedenkinitiativen, Ausstellungen oder politische Forderungen genutzt werden.Nutzung der Daten für Stolperstein-Verlegungen oder Mahnwachen.Kritische Auseinandersetzung mit AutoritätDas Projekt zeigt, wie Staatsterror funktioniert – und regt zur Reflexion über heutige Überwachungsstrukturen an.Parallelen zu heutiger Praxis werden in Begleitveranstaltungen diskutiert.„Orte erzählen Demokratie“: gemeinsam Orte der Demokratiegeschichte dokumentieren
Projekt: „Orte erzählen Demokratie“
Ziel: Bürger:innen dokumentieren Orte der Demokratiegeschichte in ihrem Umfeld (zum Beispiel Versammlungsorte, Widerstandsorte, Orte der Friedlichen Revolution 1989).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielStärkung demokratischer KulturDas Projekt zeigt, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern erkämpft werden musste.Dokumentation der Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Hannover.Lokale Identifikation mit WertenBürger:innen lernen, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in ihrer Stadt eine Rolle spielen.Recherche und Dokumentation zu Demokartieorten im eigenen Umfeld.Aktuelle politische BezügeDie Projekte regen zur Reflexion über heutige Bedrohungen der Demokratie an.Diskussionen über heutige Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit.Partizipative StadtentwicklungDie Ergebnisse fließen in offizielle Gedenkkonzepte ein – und geben Bürger:innen Mitgestaltungsmacht.Integration der Ergebnisse von Recherchen in Museen.
#LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #CitizenScience #OpenScience #wochedermeinungsfreiheit2026 -
Demokratisierung der Wissenschaft – Citizen Science und Meinungsfreiheit
Woche der Meinungsfreiheit 2026: Was ist wahr?
Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ geht es in der bundesweiten Aktionswoche um Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. In Demokratien ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten?
Als Bibliothek und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek für freien Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und faktenbasierte Informationen – grundlegende Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Denn nur wer Zugang zu verlässlichen Informationen hat, kann sich eine freie Meinung bilden. In den kommenden Tagen zeigen wir in Beiträgen im TIB-Blog, wie wir als TIB, die Meinungsfreiheit stärken: mit Citizen-Science-Projekten, mit dem freien Zugang zu Informationen, die eine objektive Meinungsbildung ermöglichen, und mit Forschungsansätzen im Bereich der Erkennung von Desinformation.
Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, ermöglicht es Forscher:innen, über ihre Expertise Bürger:innen einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen zu geben. Es ist ein inklusiver Ansatz, bei dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Personen gewonnen werden, die nicht hauptberuflich in der Wissenschaft tätig sind. Sie steht in einem spannenden Verhältnis zur Meinungsfreiheit, da sie einerseits den Zugang zu Forschung demokratisiert, andererseits aber auch die Deutungshoheit der Wissenschaft herausfordert.
Bürger:innen arbeiten zusammen an Projekten. Foto: thumprchgo über PixabayVerbindung von Citizen Science und Meinungsfreiheit
Citizen Science wird oft als Teil von Open Science verstanden und zielt darauf ab, die Wissensproduktion zu demokratisieren. Sie ermöglicht Bürger:innen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, sei es durch Datenerhebung oder Mitgestaltung. Citizen Science fördert den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zu mehr Transparenz und Inklusivität. Indem Bürger:innen zum Beispiel Daten sammeln und auswerten, können sie eigene Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen und somit an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen.
Citizen Science ist somit eine Möglichkeit, die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu stärken, indem sie Bürger:innen direkt in die Produktion von Wissen einbindet und so die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überbrückt.
Grafik: https://zenodo.org/record/1285575#.W09yZH59jOR von Melanie Imming, John Tennant, CC0)Wie Citizen Science die Meinungsfreiheit stärkt
Traditionell kontrollieren Universitäten, Unternehmen oder Staaten, welche Daten gesammelt und wie sie interpretiert werden. Citizen Science bricht dieses Monopol auf – und zwar über:
- Transparenz: Bürger:innen können selbst Daten erheben und auswerten.
- Kritische Perspektiven: Bürgerinitiativen können eigene Untersuchungen durchführen und Ergebnisse öffentlich machen.
- Bildung für alle: Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten lernen Menschen, wie Wissenschaft funktioniert.
Stärkung der Zivilgesellschaft
Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen informiert, kritisch und handlungsfähig sind. Citizen Science fördert genau das:
- Empowerment: Wer selbst forscht, traut sich auch zu, eigene Positionen zu vertreten.
- Lokale Lösungen: Bürger:innen kennen die Probleme ihrer Community am besten.
- Politik und Wirtschaft: Wenn Bürger:innen belegbare Daten vorlegen, müssen Verantwortliche reagieren. Das stärkt die Verhandlungsmacht der Zivilgesellschaft.
Beispiele: Citizen-Science-Projekte an der TIB
„Gestapo.Terror.Orte“: gemeinsam Orte des Gestapoterrors dokumentieren
Projekt: „Gestapo.Terror.Orte“
Ziel: Bürger:innen recherchieren und dokumentieren Orte des Gestapoterrors (zum Beispiel Gestapo-Gefängnisse).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielGegen GeschichtsverdrängungSichtbarmachung von Verbrechen: Viele Orte des Gestapoterrors sind heute unbekannt oder vergessen. Das Projekt regt die Öffentlichkeit an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Dokumentation des Arbeitserziehungslager Pelikanwerke Hannover.Empowerment von NachkommenAngehörige von Opfern können ihre Familiengeschichten einbringen – und so offizielle Schweige-Kultur durchbrechen.Interviews mit Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus.Aktivismus durch DatenDie gesammelten Daten können für Gedenkinitiativen, Ausstellungen oder politische Forderungen genutzt werden.Nutzung der Daten für Stolperstein-Verlegungen oder Mahnwachen.Kritische Auseinandersetzung mit AutoritätDas Projekt zeigt, wie Staatsterror funktioniert – und regt zur Reflexion über heutige Überwachungsstrukturen an.Parallelen zu heutiger Praxis werden in Begleitveranstaltungen diskutiert.„Orte erzählen Demokratie“: gemeinsam Orte der Demokratiegeschichte dokumentieren
Projekt: „Orte erzählen Demokratie“
Ziel: Bürger:innen dokumentieren Orte der Demokratiegeschichte in ihrem Umfeld (zum Beispiel Versammlungsorte, Widerstandsorte, Orte der Friedlichen Revolution 1989).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielStärkung demokratischer KulturDas Projekt zeigt, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern erkämpft werden musste.Dokumentation der Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Hannover.Lokale Identifikation mit WertenBürger:innen lernen, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in ihrer Stadt eine Rolle spielen.Recherche und Dokumentation zu Demokartieorten im eigenen Umfeld.Aktuelle politische BezügeDie Projekte regen zur Reflexion über heutige Bedrohungen der Demokratie an.Diskussionen über heutige Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit.Partizipative StadtentwicklungDie Ergebnisse fließen in offizielle Gedenkkonzepte ein – und geben Bürger:innen Mitgestaltungsmacht.Integration der Ergebnisse von Recherchen in Museen.
#wochedermeinungsfreiheit2026 #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #CitizenScience #OpenScience -
Demokratisierung der Wissenschaft – Citizen Science und Meinungsfreiheit
Woche der Meinungsfreiheit 2026: Was ist wahr?
Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ geht es in der bundesweiten Aktionswoche um Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. In Demokratien ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten?
Als Bibliothek und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek für freien Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und faktenbasierte Informationen – grundlegende Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Denn nur wer Zugang zu verlässlichen Informationen hat, kann sich eine freie Meinung bilden. In den kommenden Tagen zeigen wir in Beiträgen im TIB-Blog, wie wir als TIB, die Meinungsfreiheit stärken: mit Citizen-Science-Projekten, mit dem freien Zugang zu Informationen, die eine objektive Meinungsbildung ermöglichen, und mit Forschungsansätzen im Bereich der Erkennung von Desinformation.
Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, ermöglicht es Forscher:innen, über ihre Expertise Bürger:innen einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen zu geben. Es ist ein inklusiver Ansatz, bei dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Personen gewonnen werden, die nicht hauptberuflich in der Wissenschaft tätig sind. Sie steht in einem spannenden Verhältnis zur Meinungsfreiheit, da sie einerseits den Zugang zu Forschung demokratisiert, andererseits aber auch die Deutungshoheit der Wissenschaft herausfordert.
Bürger:innen arbeiten zusammen an Projekten. Foto: thumprchgo über PixabayVerbindung von Citizen Science und Meinungsfreiheit
Citizen Science wird oft als Teil von Open Science verstanden und zielt darauf ab, die Wissensproduktion zu demokratisieren. Sie ermöglicht Bürger:innen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, sei es durch Datenerhebung oder Mitgestaltung. Citizen Science fördert den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zu mehr Transparenz und Inklusivität. Indem Bürger:innen zum Beispiel Daten sammeln und auswerten, können sie eigene Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen und somit an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen.
Citizen Science ist somit eine Möglichkeit, die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu stärken, indem sie Bürger:innen direkt in die Produktion von Wissen einbindet und so die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überbrückt.
Grafik: https://zenodo.org/record/1285575#.W09yZH59jOR von Melanie Imming, John Tennant, CC0)Wie Citizen Science die Meinungsfreiheit stärkt
Traditionell kontrollieren Universitäten, Unternehmen oder Staaten, welche Daten gesammelt und wie sie interpretiert werden. Citizen Science bricht dieses Monopol auf – und zwar über:
- Transparenz: Bürger:innen können selbst Daten erheben und auswerten.
- Kritische Perspektiven: Bürgerinitiativen können eigene Untersuchungen durchführen und Ergebnisse öffentlich machen.
- Bildung für alle: Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten lernen Menschen, wie Wissenschaft funktioniert.
Stärkung der Zivilgesellschaft
Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen informiert, kritisch und handlungsfähig sind. Citizen Science fördert genau das:
- Empowerment: Wer selbst forscht, traut sich auch zu, eigene Positionen zu vertreten.
- Lokale Lösungen: Bürger:innen kennen die Probleme ihrer Community am besten.
- Politik und Wirtschaft: Wenn Bürger:innen belegbare Daten vorlegen, müssen Verantwortliche reagieren. Das stärkt die Verhandlungsmacht der Zivilgesellschaft.
Beispiele: Citizen-Science-Projekte an der TIB
„Gestapo.Terror.Orte“: gemeinsam Orte des Gestapoterrors dokumentieren
Projekt: „Gestapo.Terror.Orte“
Ziel: Bürger:innen recherchieren und dokumentieren Orte des Gestapoterrors (zum Beispiel Gestapo-Gefängnisse).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielGegen GeschichtsverdrängungSichtbarmachung von Verbrechen: Viele Orte des Gestapoterrors sind heute unbekannt oder vergessen. Das Projekt regt die Öffentlichkeit an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Dokumentation des Arbeitserziehungslager Pelikanwerke Hannover.Empowerment von NachkommenAngehörige von Opfern können ihre Familiengeschichten einbringen – und so offizielle Schweige-Kultur durchbrechen.Interviews mit Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus.Aktivismus durch DatenDie gesammelten Daten können für Gedenkinitiativen, Ausstellungen oder politische Forderungen genutzt werden.Nutzung der Daten für Stolperstein-Verlegungen oder Mahnwachen.Kritische Auseinandersetzung mit AutoritätDas Projekt zeigt, wie Staatsterror funktioniert – und regt zur Reflexion über heutige Überwachungsstrukturen an.Parallelen zu heutiger Praxis werden in Begleitveranstaltungen diskutiert.„Orte erzählen Demokratie“: gemeinsam Orte der Demokratiegeschichte dokumentieren
Projekt: „Orte erzählen Demokratie“
Ziel: Bürger:innen dokumentieren Orte der Demokratiegeschichte in ihrem Umfeld (zum Beispiel Versammlungsorte, Widerstandsorte, Orte der Friedlichen Revolution 1989).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielStärkung demokratischer KulturDas Projekt zeigt, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern erkämpft werden musste.Dokumentation der Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Hannover.Lokale Identifikation mit WertenBürger:innen lernen, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in ihrer Stadt eine Rolle spielen.Recherche und Dokumentation zu Demokartieorten im eigenen Umfeld.Aktuelle politische BezügeDie Projekte regen zur Reflexion über heutige Bedrohungen der Demokratie an.Diskussionen über heutige Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit.Partizipative StadtentwicklungDie Ergebnisse fließen in offizielle Gedenkkonzepte ein – und geben Bürger:innen Mitgestaltungsmacht.Integration der Ergebnisse von Recherchen in Museen.
#LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #CitizenScience #OpenScience #wochedermeinungsfreiheit2026 -
Demokratisierung der Wissenschaft – Citizen Science und Meinungsfreiheit
Woche der Meinungsfreiheit 2026: Was ist wahr?
Vom 3. bis 10. Mai 2026 findet zum sechsten Mal die Woche der Meinungsfreiheit statt. Unter dem Motto „Was ist wahr?“ geht es in der bundesweiten Aktionswoche um Fakten, Meinungen und Wahrhaftigkeit. In Demokratien ist Meinungsfreiheit ein hohes Gut. Doch was passiert, wenn Menschen nachweislich falsche Informationen verbreiten?
Als Bibliothek und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtung steht die TIB – Leibniz-Informationszentrum Technik und Naturwissenschaften und Universitätsbibliothek für freien Zugang zu Wissen, digitale Souveränität und faktenbasierte Informationen – grundlegende Pfeiler einer demokratischen Gesellschaft. Denn nur wer Zugang zu verlässlichen Informationen hat, kann sich eine freie Meinung bilden. In den kommenden Tagen zeigen wir in Beiträgen im TIB-Blog, wie wir als TIB, die Meinungsfreiheit stärken: mit Citizen-Science-Projekten, mit dem freien Zugang zu Informationen, die eine objektive Meinungsbildung ermöglichen, und mit Forschungsansätzen im Bereich der Erkennung von Desinformation.
Citizen Science, auch Bürgerwissenschaft genannt, ermöglicht es Forscher:innen, über ihre Expertise Bürger:innen einen Einblick in wissenschaftliche Arbeitsweisen zu geben. Es ist ein inklusiver Ansatz, bei dem wissenschaftliche Erkenntnisse von Personen gewonnen werden, die nicht hauptberuflich in der Wissenschaft tätig sind. Sie steht in einem spannenden Verhältnis zur Meinungsfreiheit, da sie einerseits den Zugang zu Forschung demokratisiert, andererseits aber auch die Deutungshoheit der Wissenschaft herausfordert.
Bürger:innen arbeiten zusammen an Projekten. Foto: thumprchgo über PixabayVerbindung von Citizen Science und Meinungsfreiheit
Citizen Science wird oft als Teil von Open Science verstanden und zielt darauf ab, die Wissensproduktion zu demokratisieren. Sie ermöglicht Bürger:innen, aktiv an der Forschung teilzunehmen, sei es durch Datenerhebung oder Mitgestaltung. Citizen Science fördert den Kulturwandel in der Wissenschaft hin zu mehr Transparenz und Inklusivität. Indem Bürger:innen zum Beispiel Daten sammeln und auswerten, können sie eigene Perspektiven in den wissenschaftlichen Diskurs einbringen und somit an der öffentlichen Meinungsbildung teilnehmen.
Citizen Science ist somit eine Möglichkeit, die freiheitlich-demokratische Gesellschaft zu stärken, indem sie Bürger:innen direkt in die Produktion von Wissen einbindet und so die Kluft zwischen Wissenschaft und Gesellschaft überbrückt.
Grafik: https://zenodo.org/record/1285575#.W09yZH59jOR von Melanie Imming, John Tennant, CC0)Wie Citizen Science die Meinungsfreiheit stärkt
Traditionell kontrollieren Universitäten, Unternehmen oder Staaten, welche Daten gesammelt und wie sie interpretiert werden. Citizen Science bricht dieses Monopol auf – und zwar über:
- Transparenz: Bürger:innen können selbst Daten erheben und auswerten.
- Kritische Perspektiven: Bürgerinitiativen können eigene Untersuchungen durchführen und Ergebnisse öffentlich machen.
- Bildung für alle: Durch die Teilnahme an Forschungsprojekten lernen Menschen, wie Wissenschaft funktioniert.
Stärkung der Zivilgesellschaft
Meinungsfreiheit lebt davon, dass Menschen informiert, kritisch und handlungsfähig sind. Citizen Science fördert genau das:
- Empowerment: Wer selbst forscht, traut sich auch zu, eigene Positionen zu vertreten.
- Lokale Lösungen: Bürger:innen kennen die Probleme ihrer Community am besten.
- Politik und Wirtschaft: Wenn Bürger:innen belegbare Daten vorlegen, müssen Verantwortliche reagieren. Das stärkt die Verhandlungsmacht der Zivilgesellschaft.
Beispiele: Citizen-Science-Projekte an der TIB
„Gestapo.Terror.Orte“: gemeinsam Orte des Gestapoterrors dokumentieren
Projekt: „Gestapo.Terror.Orte“
Ziel: Bürger:innen recherchieren und dokumentieren Orte des Gestapoterrors (zum Beispiel Gestapo-Gefängnisse).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielGegen GeschichtsverdrängungSichtbarmachung von Verbrechen: Viele Orte des Gestapoterrors sind heute unbekannt oder vergessen. Das Projekt regt die Öffentlichkeit an, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen.Dokumentation des Arbeitserziehungslager Pelikanwerke Hannover.Empowerment von NachkommenAngehörige von Opfern können ihre Familiengeschichten einbringen – und so offizielle Schweige-Kultur durchbrechen.Interviews mit Nachkommen von Opfern des Nationalsozialismus.Aktivismus durch DatenDie gesammelten Daten können für Gedenkinitiativen, Ausstellungen oder politische Forderungen genutzt werden.Nutzung der Daten für Stolperstein-Verlegungen oder Mahnwachen.Kritische Auseinandersetzung mit AutoritätDas Projekt zeigt, wie Staatsterror funktioniert – und regt zur Reflexion über heutige Überwachungsstrukturen an.Parallelen zu heutiger Praxis werden in Begleitveranstaltungen diskutiert.„Orte erzählen Demokratie“: gemeinsam Orte der Demokratiegeschichte dokumentieren
Projekt: „Orte erzählen Demokratie“
Ziel: Bürger:innen dokumentieren Orte der Demokratiegeschichte in ihrem Umfeld (zum Beispiel Versammlungsorte, Widerstandsorte, Orte der Friedlichen Revolution 1989).
Beitrag zur Meinungsfreiheit:
Mechanismuskonkrete Wirkungmögliches BeispielStärkung demokratischer KulturDas Projekt zeigt, dass Demokratie kein Selbstläufer ist, sondern erkämpft werden musste.Dokumentation der Proteste gegen die Notstandsgesetze 1968 in Hannover.Lokale Identifikation mit WertenBürger:innen lernen, dass Demokratie und Meinungsfreiheit auch in ihrer Stadt eine Rolle spielen.Recherche und Dokumentation zu Demokartieorten im eigenen Umfeld.Aktuelle politische BezügeDie Projekte regen zur Reflexion über heutige Bedrohungen der Demokratie an.Diskussionen über heutige Einschränkungen von Demokratie und Meinungsfreiheit.Partizipative StadtentwicklungDie Ergebnisse fließen in offizielle Gedenkkonzepte ein – und geben Bürger:innen Mitgestaltungsmacht.Integration der Ergebnisse von Recherchen in Museen.
#wochedermeinungsfreiheit2026 #LizenzCCBY40INT #OpenScienceLab #CitizenScience #OpenScience -
New paper out! Bioactive molecules unearthed by terabase-scale long-read sequencing of a soil metagenome | Nature Biotechnology
https://www.nature.com/articles/s41587-025-02810-w
#soilmicrobiome #antibiotics #Bioinformatics #nanopore #ont #OpenAccess #naturebiotechnology #naturebiotech
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Send a letter from #PSC_CUNY demanding that #BrooklynCollege reinstate four adjuncts dismissed in an apparent ideological purge. No to the New McCarthyism. #BCFired4 #CUNY https://psc-cuny.org/issues/reinstate-the-fired-four-at-brooklyn-college/
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A new challenger appears! #NeonIchiban is an upcoming #digitalcomics platform from #DSTLRY. Looks pretty exciting, and they'll have #DarkHorse, #DC, #Kodansha, #Marvel, #Oni, and #VaultComics on launch. https://neonichiban.com/ref/VJAMH7 #comics
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New from the Brady Lab at Rockefeller University: Environmental resistome–guided development of resistance-tolerant antibiotics | PNAS
Congrats to lead author Dr. James Peek! In this paper, we propose using the existing reservoir of resistance genes/mechanisms in the environment (the "resistome") as an early warning system for antibiotic resistance in the clinic.
https://www.pnas.org/doi/10.1073/pnas.2504781122
#antibiotics #antibioticresistance #naturalproducts #resistome #drugdiscovery #metagenomics