#system-matters — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #system-matters, aggregated by home.social.
-
RE: https://mastodon.pnpde.social/@systemmatters/116515314697646707
Mein Beitrag zum Buch #eduRPG ist im #SystemMatters Blog online. 😎
https://www.system-matters.de/351835/edurpg-was-waere-wenn-lernen-sich-wie-ein-abenteuer-anfuehlen-wuerde/
Viel Spaß beim Lesen.
Wenn ihr Fragen zum Buch oder zum Buchprojekt habt, immer her damit. 🤗 -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Wir spielen #ttrpg #Rollenspiele beim #ProjektMyra Frühjahrstreffen am Wasserturm in #Essen - #adnd 2nd #dungeonsanddragons #systemmatters #pnpde @systemmatters
-
Endlich ist es da!
Mein besonderer Dank gilt allen die geholfen haben, u.a.: Ajarion,Andrea R.,Andreas B.,Angebo,Anja P.,Anna K.,Benjamin D.,Brigitte M.,Cassandra L.,Claudia E.-K.,Dennis K.,Dominic S.,Frau Blau,Hans B.,Hartmut S.,Jendrik B.,Juana C.,Juno,Kai K.,Katti,Manni L.,Marco A.,Marcus,Markus,Mario,Marius R.,Mike K.-G.,Oliver K.,Peter G.,Philipp,Poldi,Ralf S.,Rike,Ron M.,Sandra I.,Sascha K.,Schnetti,Simon v.T.,Thomas H.,Thorsten G.,Tim R.,Tine G.,Tobias B.,Wolfgang
-
@[email protected] Als Idee:
Ich finde ja "Quantum Popcorn" ein tolles, regelleichtes Spiel, bei dem die Aufgabe der SL ca alle 10min rotiert. Man nennt es nur nicht so, aber im Prinzip ist es das. 😀
Dadurch wird jede*r mal sehr "leichtgängig" in die Aufgabe der SL geschubst.
Das schnell gelesene PDF gibt's umsonst bei @[email protected]
https://www.system-matters.de/shop/quantum-popcorn/
#QuantumPopcorn #systemmatters #pnpde -
Kritischer Fehldruck – Jetzt als Download
Hui, was für eine Show! Gestern haben Sarah, Patrick und Daniel auf Twitch die Einreichungen zum Zine-Wettbewerb vorgestellt und die Sieger gekürt. Wir konnten ja auch einige der Zines und ihre Macher ein bisschen vorstellen.
Und selbst waren wir auch mit einem Zine angetreten. Der Kritische Fehldruck Ausgabe 1 – Ideen für Fantasy Kampagnen.
Leider sind wir beim Wettbewerb leer ausgegangen, aber wir werden es bestimmt nächstes Jahr wieder versuchen. Vielleicht dann doch mit etwas direkt spielbarem und nicht so einer theoretischen Geschichte. Mal schauen. Motivation ist groß!
Auf jeden Fall könnt ihr euch den Kritischen Fehldruck 1 jetzt gerne direkt herunterladen. Wir hoffen, ihr habt soviel Freude beim Lesen, wie wir beim Schreiben. Besonderer Dank nochmal an Rackhir, der das Projektmanagement übernommen hat und JFS, der sich um Druck und Versand gekümmert hat! Geiles Team!
-Seba
#AbenteuerDesign #DIY #KritischerFehldruck #OSR #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
-
Fanzine-Wettbewerb: Dungeon Crawl Chicken und Mord im Mörderhaus
Last but certainly not least gibt es noch einen Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag. Und zwar von Frau Knurrkater! Und ich finde, hier sprechen die Bilder (und die Titel) mal wieder für sich!
Aber kommen wir zum Interview!
Wer bist du?
Frau Knurrkater. Für dieses Projekt habe ich mit Jeremias (12 Jahre) und Zacharias (13 Jahre) zusammengearbeitet.
Welche Rollenspiele magst du?
Wir haben gemeinsam schon sehr unterschiedliche Systeme ausprobiert: Mausritter, Beyond the Wall, Hexxen 1733, Dungeon World, Tiny Dungeon, aber auch Erzählrollenspiele wie Mietlinge auf Abwegen
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Langatmige Railroadabenteuer, komplizierte Würfelmechaniken und Ressourcenmanagement wie Munition zählen
Wo findet man dich?
Unter dem Namen “Frau Knurrkater” findet man mich auf itch.io. Dort stelle ich auch die Projekte vor, die ich mit den beiden bisher gemacht habe.
Gedrucktes gibt es auf kofi
Meinen Blog findet ihr hier
Und nun zum Zine!
1. Wie heißt das Zine?
Wir haben am Ende zwei verschiedene Zines gestaltet, weil dann doch jeder seine eigenen Ideen umsetzen wollte. Aber beide Fanzines wurden für das System Dungeon Crawl Classic geschrieben. Das erste Fanzine heißt “Dungeon Crawl Chicken” und wird Charaktererschaffung, eine Charakterklasse und ein Abenteuer für Hühnchen beinhalten. Hier haben beide Kinder mitgearbeitet und es ist eine sehr bunte Mischung aus Ideen geworden. Das zweite Fanzine heißt “Mord im Mörderhaus – Sherlock Gnomes letzter Fall” und beinhaltet ein Trichterabenteuer, das in einem Familienanwesen voller Mörder spielt. Natürlich gilt es, mindestens einen Mord aufzuklären und am Ende noch lebend aus dem Haus voller Mord und Totschlag zu entkommen.
2. Gebastelt oder gedruckt?
Professionell gedruckt, aber es gibt in beiden Fanzines spielerische Elemente, die selbst zusammengebastelt sind. Bei “Dungeon Crawl Chicken” gibt es einen gefalteten Chicken-Schnappi-Zufallsgenerator. Bei “Mord im Mörderhaus” gibt es einen faltbaren SL-Schirm dazu, auf dem für die Spielenden der Bodenplan des Schlosses aufgedruckt ist und für die Spielleitung eine Kurzübersicht über alle NSCs und ihre finsteren Geheimnisse.
3. Ist das dein erstes Zine?
Wir haben bereits gemeinsam beim Mausritter-Gamejam mitgemacht und die Kids waren sehr motiviert sich an einem längeren Format zu versuchen.
5. Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Wir haben erst verschiedene Systeme ausprobiert und Ideen abgewägt. Dungeon Crawl Chicken wurde vom PC-Spiel “Cult of the Lamb” inspiriert, wo das buchstäbliche Opferlamm einen Kult aufbaut und schließlich seinen Meister überwindet. Das hatte beiden Kids gut gefallen, sodass sie daran auch länger arbeiten wollten. Das 2. Fanzine hat sich etwas später herauskristallisiert. Inspiriert wurde es vom Kartenspiel “Black Storys”. Hier werden typische Tropes aus Krimifilmen aufgegriffen und in eine Fantasywelt versetzt.
6. Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
In der Konzeptionsphase werfen wir in der Gruppe mit Ideen nur so um uns, aber das Ausarbeiten und Aussortieren ist dann schwieriger und langwieriger. Auch die Illustrationen wurden teilweise von den Kindern angefertigt, auch wenn das für sie sehr herausfordernd war. Das Layouten ist dann mein Part.
7. Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich mag die Brief&Siegel Fanzines von Den Kleinen Helden sehr gern. Besonders das Fanzine für Beyond the Wall.
8. Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Ich lese Blogs eher querbeet nach Thema. Mir gefällt generell der Austausch bei Gamejams und anderen Projekte. Ich schaue mir gern Talks zu Rollenspielthemen an, beispielsweise bei 3P
Vielen Dank!
-Seba
#DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #systemMatters #Systemmatters #Zine
-
Wenn der Postgoblin klingelt: Von #SystemMatters kam heute endlich die 1w8 Goblin-Süßigkeiten-Tabelle. Als kleine Beilage war das Buch für BtW „Im Reich der Goblins“ im Paket. Das nenne ich gut garstigen Kundenservice. Danke! Ich nehme den Mäusespeck, bitte.
-
Fanzine-Wettbewerb: ZZZ – Ensemble E
Ich zitiere den wohl größten Philosophen Deutschlands, wenn ich sage: „Einen hab ich noch, einen hab ich noch!“ Es geht natürlich um einen weiteren Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Genauer gesagt um den diesjährigen Beitrag von www.steinbru.ch – ein Ziemlich Zufälliges Zine. Federführend waren diesmal Sonja und Katha. Also direkt zu den Fragen!
Wer seid ihr?
Klaudia Kloppstock: Klaudia Kloppstock, Klaudi oder im echten Leben auch Sonja.
Katha: Nym, Katha, manchmal auch Kadda
Welche Rollenspiele mögt ihr?
Klaudia Kloppstock: Rollenspiele, bei denen der Fokus auf der Geschichte, der Welt und den Charakteren liegt. Zuletzt hatte ich viel Spass beim Leiten eines selbstgeschriebenen Rollenspiels, aber auch bei Brindlewood Bay, Vaesen oder Mausritter.
Katha: Generell mag ich Systeme mit erzählerischem Fokus, wenigen Charakterwerten und dem Anfangsbuchstaben „B“: Blades in the dark, Brindlewood Bay und Beyond the Wall sind klare Favoriten. Aktuell habe ich viel Spaß an Avatar und meiner Solo Runde Thousand Year old Vampire
Welche Rollenspiele eher nicht?
Klaudia Kloppstock: Rollenspiele, bei denen der Spielfluss durch Regeln unterbrochen oder verlangsamt wird.
Katha: Ditto, außerdem finde ich oft eine vorgefertigte Welt, insbesondere für Neulinge, hinderlich.
Wo findet man euch?
Klaudia Kloppstock: Im Moment findet man mich nur im Steinbruch.
Katha: Im Steinbruch
Und nun zum Zine:
- Wie heißt das Zine?
Klaudia Kloppstock & Katha: ZZZ – Ziemlich Zufälliges Zine – Ensemble E – Emilia
- Worum geht es? Gebastelt oder gedruckt?
Klaudia Kloppstock & Katha: Das gedruckte Zine umfasst einen Fall für Brindlewood Bay rund ums Theater: Bei der Generalprobe von Emilia kommt es im Stadttheater zu einem schrecklichen Zwischenfall: Die Hauptdarstellerin Elodie Ward stürzt im finalen Akt von einem 3 Meter hohen Pappmaschee- Leuchtturm in den Tod. Während das Ensemble um Emilia von einem Unfall ausgeht, sind sich unsere Krimikennerinnen schnell sicher: Es war Mord!
- Ist das euer erstes Zine?
Klaudia Kloppstock: Ja.
Katha: Nein, ich habe vorher schon an den Zines vom Steinbruch mitgearbeitet, war am Handbuch der Monsterschöpfung beteiligt und habe ein Zine für Beyond the Wall geschrieben.
- Wer macht da noch mit?
Klaudia Kloppstock & Katha: Verschiedene Community-Mitglieder aus dem Steinbruch (https://steinbru.ch/mitmachen). Besonders erwähnen möchten wir hier Andrea Rick (https://catcurious.itch.io/), die netterweise das Layout übernimmt und ihre Expertise zu Brindlewood Bay einbringt.
- Wie seid ihr auf das Thema gekommen?
Klaudia Kloppstock & Katha: Alles Jonas schuld, der uns rund um Diskussionen zu Zufallstabellen mit dem Thema “Drama im Rollenspiel” schnell auf die Idee gebracht hat, einen Brindlewood Bay Theaterfall zu kreieren
- Was gefällt euch besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Klaudia Kloppstock & Katha: Alles spaßig, bis auf die berühmten letzten 10%…
- Wenn ihr selber Zines von anderen habt: empfehlt bitte mal etwas, was gut gefallen hat.
Klaudia Kloppstock: Codex C – Mysteriöse Magieschulen, … ich hab aber auch gar nicht viele Zines.
Katha: Advanced Schnick Schnack Schnuck und die Kronen der Königin, weil ich einfach begeistert davon bin, wie es Menschen schaffen gute Ideen im Miniformat umzusetzen.
Am Wegesrand trifft genau meinen Geschmack für liebenswert bizarre Ideen und es hat eine Tabelle mit einem Schnabeltier Eintrag!
Untergrund und Die Warnung, da ich Quill mag und beide Zines tollen neuen Content dafür bieten.
- Was für Zines oder Blog-Content gefallen euch generell?
Klaudia Kloppstock: Ich lese tatsächlich ziemlich wenige Zines oder Blogs. Ich hab einfach Spaß daran, im Steinbruch an Zufallstabellen zu arbeiten und nutze Querverlinkungen von dort als Inspiration für die eigenen Rollenspielrunden.
Katha: Zines und Beiträge, die für die eigenen Spielrunden nutzbar sind. Ich finde vor allem Material und Tabellen fürs Solo-Rollenspiel großartig.
Vielen Dank!
-Seba
#AbenteuerDesign #DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #ZZZ
-
Fanzine-Wettbewerb: Am Wegesrand Teil 3
Ich weiß gar nicht, ob Sie es wussten, aber wir beschäftigen uns gerade mit Beiträgen zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Heute mit einem Fanzine, dass schon zu den „Klassikern“ des Wettbewerbs gehört. Nämlich „Am Wegesrand Teil 3“ von Mai-Britt aka signifikant_kreativ!
Wer bist du?
Ich bin die Mai-Britt, 36 Jahre, arbeite als Assistentin in einem Biochemielabor. Ich wusel mich durch die Rollenspiellandschaft indem ich viel mehr zum Schreiben und Malen, als zum Spielen komme.Welche Rollenspiele magst du?
Ich mag besonders erzählende Spiele, die einem viel Freiraum lassen. „Ein ruhiges Jahr“ hat mir dabei genauso gefallen wie eine gemütliche „Cthulhu“ Runde. Hauptsache die Mitspieler stimmen 🙂Welche Rollenspiele magst du nicht?
Mit kampflastigen Spielen kann ich nicht so viel anfangen. Ich möchte außerdem gerne alle Regeln befolgen, aber kann mir Regeln nicht gut merken. Regellastige Spiele sind also auch nicht so meins.Wo findet man dich?
Bei Instagramm als @signifikant_kreativ, bei Mastodon leider noch nicht. Und auf diversen Discords als Mai.
Sachen von mir findet man bei itch unter https://signifikant-kreativ.itch.io (bzw. gedruckte Restexemplare bei PenPaperDice) und bei Etsy unter https://signifikantkreativ.etsy.comWie heißt das Zine?
Am Wegesrand Teil 3
Worum geht es da?
In der Zinereihe sind kleine Abenteuer bzw. Plotideen zu finden. Ich arbeite auch gerne mit Zufallstabellen. Die Inhalte sind alle systemfrei und ich versuche mit ihnen eine wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Wie immer mache ich alles selber, das Basteln macht mir nämlich unglaublich Spaß.Das ist offensichtlich nicht dein erstes Zine..
Wie der Name schon vermuten lässt, ist das mittlerweile schon die dritte Ausgabe. Teil 1 hatte extra noch keine Angabe zur Ausgabe. Mein Minizine „Der kleine Ideenfunke“ ist auch in diesem Jahr entstanden. Außerdem habe ich für die letzten Ausgaben von „Verlies Navidad“ Beiträge und beim Steinbruch zuletzt ein paar Abbildungen beigesteuert.
Wer hilft noch mit?
Mein Mann Konstantin hilft mir immer mit positiven Rückmeldungen, wenn ich denke, dass mein Geschreibsel doch zu wirr, mein Zeitplan nicht mehr einzuhalten und die Illustrationen zu krude sind.
Was hat dich veranlasst, Zines zu machen?
Als mir beim D&D leiten vom Spiel gesagt wurde „der Gegner greift jetzt an, die Spieler können das nicht verhindern, egal was sie machen“ hat mich das frustriert und ich wollte schauen, ob das auch anders geht.
Was gefällt dir besser: Die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Das wilde Brainstormen über Wochen hinweg ist deutlich entspannter, als das Näherkommen der Abgabefrist. Das Hin- und Herschieben von Grafiken im Layout mit Libreoffice hat auch seinen eigenen Charme. Aber am schönsten ist der Druck, wenn es kein Zurück mehr gibt und nur noch über Abende gelocht und genäht wird.
Welche anderen Zines findest du spannend?
Ich mag die Zines vom Streinbruch, es ist faszinierend, wie unterschiedlich die Beiträge von den verschiedenen Personen zu einem Oberthema am Ende sind.
Von A bis Zine hätte ich gerne schon vor meinem ersten Zine gelesen und kann es absolut empfehlen.Und welche anderen Medien zu Rollenspiel magst du?
Ich mag besonders nischige Sachen von Indie-Menschen, die für ihr Hobby brennen. Leider lese ich kaum Blogs, ich komme eher zum Podcast-Hören. Da würde ich auf jeden Fall Gender Swapped, die Gruftschrecken und die neue Rollenspielgarage empfehlen.
VIELEN DANK!
-Seba
#AmWegesrand #DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
-
Es ist #FollowFriday und hier sind die meist benutzten Hashtags auf :pnpde_social: pnpde.social!
1. #pnpde
2. #rpg
3. #ttrpg
4. #rogule
5. #365rpgbooks
6. #paranormalinc
7. #RollenSpiel
8. #DnD
9. #pastpuzzle
10. #gaming
11. #SystemMatters
12. #MastoArt
13. #DnD5e
14. #osr
15. #art
16. #MausRitter
17. #DungeonsAndDragons
18. #ActualPlay
19. #PenAndPaper
20. #freiburg -
Fanzine-Wettbewerb: DARVO – Das ultimative ‘Monsterhearts’-Fanzine
Es geht munter weiter mit Vorstellungen von Beiträgen zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Heute erzählen Jasmin und Andrea etwa über ihren Beitrag „DARVO“. Und der Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, war nie angebrachter!
Und nun zum kleinen Interview
Wer seid ihr?
Jasmin: Ich bin Jasmin Neitzel (sie/ihr), 39, trans Frau. Ich habe an Rollenspielbüchern schon so ziemlich alles gemacht, was man tun kann, vom Schreiben über die Redaktion zu Crowdfundings. Gerade mache ich hauptsächlich Indie-Projekte, an denen ich Spaß habe. Ich podcaste mit Nerd ist ihr Hobby auch über das Thema.
Andrea: Ich bin Andrea Rick (sie/ihr), Anfang 50, queere nichtbinäre Femme. Ich bin Game Designerin, Grafikdesignerin, Übersetzerin, Lektorin, manchmal Illustratorin und vor allem der Hase hinter dem Rollenspielverlag Plotbunny Games. Seitdem ich vor knapp 5 Jahren mit Rollenspiel angefangen habe, ist also viel passiert!
Welche Rollenspiele mögt ihr?
Jasmin: Ich bin da ziemlich breit aufgestellt, aber ich mag Spiele, in denen ich dramatische Charaktere spielen kann, die sich entsprechend durch die Handlung verändern können. Ich mag es auch, wenn ich mich tiefer mit einem Thema oder Setting beschäftigen kann. Oft sind es historische Erzählspiele. “Velvet Glove” (70er Jahre Mädchengang PbtA) möchte ich hier nennen. “Vampire: Die Maskerade” als Klassiker. “Fräulein Bernburgs Pensionat für junge Damen” (50er Jahre, Coming of Age, Firebrands) muss auch genannt werden, auch als Lob an Andrea. Wenn Leute eines meiner Lieblingsspiele schreiben, mache ich natürlich gerne Projekte mit ihnen.
Andrea: Mein Herz schlägt vor allem für Drama im Rollenspiel, daher mag ich Spiele, die das auch mechanisch unterstützen (z.B. “Velvet Glove”, “Apocalypse Keys”, “Monsterhearts” oder “Pasión de las Pasiones”). In letzter Zeit spiele ich vor allem spielleitungslose Spiele, wo sich alle in der Runde die Verantwortung für die Weltbeschreibung, die Nebenfiguren und das Ausdenken von interessanten Wendungen und Konsequenzen teilen (z.B. “Good Society”, “Dream Apart”, “Our Haunt”, “Gegen das Monster” oder “Follow”). Ich muss auch nicht immer die ganze Welt retten (oder untergehen sehen), sondern erkunde gern mal alltägliche Dramen und Slice-of-Life-Geschichten (z.B. “Stewpot”, “Fräulein Bernburgs Pensionat für junge Damen”, “i’m sorry did you say street magic” oder “Viva la QueerBar”). Außerdem sind mir gut erklärte und leicht erlernbare Regeln wichtig, denn ich gehöre zu den Leuten, die tatsächlich gerne *mit* den vorhandenen Regeln spielen.
Welche Rollenspiele mögt ihr nicht?
Jasmin: Es gibt sicher Spielstile und Genres, die mir nicht zusagen, aber das ist eine Geschmacksfrage. Was ich auf einer moralischen Ebene ablehne, sind Spiele, deren Inhalte mit sogenannter KI generiert werden. “Adventure Islands” könnte ich hier als eines von mehreren negativen Beispielen hervorheben.
Andrea: Ich habe in meinem Rollenspiel wenig Interesse an detailliertem, simulationistischem Ressourcenmanagement, komplizierten Ergebnisberechnungen und epischen Settingbeschreibungen. Auch taktischer Kampf langweilt mich sehr schnell, vor allem, wenn währenddessen jedes Charakterspiel aufhört. Spielrunden ohne explizite Konsens- und Sicherheitstechniken sind auch nicht mein Ding – und zwar egal, wie flauschig das Spiel ist. Und KI-Texte oder -Bilder gehen einfach gar nicht!
Wo findet man euch?
Jasmin: In den sozialen Medien hauptsächlich bei Bluesky, meinen Podcast Nerd ist ihr Hobby habe ich schon erwähnt. Schaut einfach bei Linktree.
Andrea: Alles, was ich mit Plotbunny Games mache, findet man dort auf der Website, inklusive Links zum Verlags-Discord, Newsletter, YouTube und Social Media. Private Accounts habe ich bei Bluesky und Mastodon. Zum Spielen bin ich meistens auf dem Plotbunny-Discord oder in der Open Hearth Community unterwegs, zum Quatschen hopse ich quer durch alle möglichen deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Discords.
Und nun zum Zine – wie wird es heißen?
Beide: “DARVO – Das ultimative ‘Monsterhearts’-Fanzine”
Und worum geht es?
Beide: Wir haben eine Jugendzeitschrift aus der Welt von “Monsterhearts” geschrieben, komplett mit Beratungsbriefen, Foto-Love-Story, Psychotest, Starschnitt und allem, was dazu gehört.
All das lässt sich übrigens tatsächlich als Spielmaterial und Inspiration für Monsterhearts-Runden nutzen – einige Tipps dazu gibt es im Heft.
Um das stilechte Jugendzeitschrift-Layout angemessen zur Geltung zu bringen, werden wir das 24-seitige Heft im A4-Format drucken – natürlich vollfarbig!
Die PDF-Version ist screenreader-geeignet mit PDF-Tags, Bildbeschreibungen und klickbaren Links, für maximalen Nutzungskomfort.
Ist das euer erstes Zine?
Jasmin: Ich hatte mal die Redaktion für den “Aventurischen Boten” und ich habe im Kinkbereich zu Zines beigetragen, aber es ist mein erstes Rollenspielzine.
Andrea: Ich habe letztes Jahr schon “Das praktische Brindlewood Bay Bundle im handlichen Handtaschenformat” beim Fanzine-Wettbewerb eingereicht (und einen Sonderpreis dafür gewonnen). Außerdem habe ich in den späten 90ern auch einige queere Punk-Zines gemacht – damals noch mit Schreibmaschine, Schere, Kopierer und Fixogum. Und ich habe dieses Jahr auch beim “Ziemlich zufälligen Zine” meine Finger mit drin, wo wir mit “Ensemble E – Emilia” einen gemeinsamen Fall für Brindlewood Bay geschrieben haben, den ich dann layoutet habe.
Wer macht noch bei “DARVO – Das ultimative Monsterhearts-Fanzine” mit?
Beide: Wir haben gemeinsam die Texte geschrieben, Bildrecherche gemacht und uns gegenseitig lektoriert. Layout und Bildbearbeitungen sind von Andrea. Außerdem geht ein Riesendank an die vielen, vielen Fotograf*innen, deren kostenlos bei Pexels und Unsplash zur Verfügung gestellte Bilder Andrea bei der Gestaltung des Layouts genutzt hat!
Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Beide: Wir haben im Anschluss an einen der Rollenspiel-Lesekreis-Termine auf dem Plotbunny Games Discord überlegt, zu welchen Spielen von System Matters wir welches Fanzine schreiben wollen würden. Dabei sind wir ziemlich schnell bei Monsterhearts gelandet, weil wir es beide sehr mögen.
Wer das Spiel nicht kennt: In “Monsterhearts” spielt man Teenager, die auch Monster sind und sich entsprechend verhalten. Es ist ein Erzählspiel mit viel Drama und komplexen Beziehungen, bei denen die Figuren meistens alles andere als nett zueinander sind.
Eine Jugendzeitschrift für diese monströsen Teens war erst nur eine witzige Idee, aber wir haben schnell sehr viel Inspiration gefunden und uns an die Umsetzung gemacht. Und dann ist alles ein bisschen eskaliert!
Was gefällt euch besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Jasmin: Beides macht Spaß, ich fühle mich beim Spieldesign oft wie eine Kunsthandwerkerin und dazu gehört sowohl das Kreative und das Handwerkliche. Ein Konzept zu entwickeln und dann nicht umzusetzen ist dann ja auch irgendwie unbefriedigend und ich konzipiere so, dass ich dann auch Lust auf die Umsetzung habe.
Andrea: Ich mag beides! Rumspinnen und Ideen entwickeln ist super – am liebsten zusammen mit anderen Menschen. Aber alleine Texte schreiben, Illustrationen anfertigen und Layouts erstellen ist auch super. Ich mag den Wechsel zwischen gemeinsamer Arbeit und Solo-Herumwerkeln.
Wenn ihr selber Zines von anderen habt: empfehlt bitte mal etwas, was euch gut gefallen hat.
Jasmin: Ich bin keine Sammlerin und hatte länger keines aus dem Rollenspielbereich mehr in der Hand. Über den Tellerrand geschaut, bin ich immer wieder beeindruckt, welche Qualität “Shibari Flow” inhaltlich und von der Gestaltung anbietet.
Andrea: Letztes Jahr haben mich besonders die Illustrationen in “Semesterstart” von Olaf Lorenz begeistert, speziell das Chicken Burger Poster zum Rausnehmen – perfekter DIY-Vibe! “Am Wegesrand” von Mai-Britt Illner ist auch jedes Mal eine charmante Mischung aus Ideen und liebevoll-handgemachten Illustrationen. “Von A bis Zine” von PenPaperDice hat ein tolles, abwechslungsreiches Layout und ist außerdem eine echt gute Einführung ins Zine-Machen selbst. Außerdem mag ich die multikreativen Projekte von Frau Knurrkater (z.B. ihr “NSC Portrait Artpack” für Spiele in realitätsnahen Settings oder ihre Fälle für “Brindlewood Bay”). Spätestens da verschwimmt für mich aber auch die Grenze zwischen Fanzines und anderem Erweiterungsmaterial – aber die ist vielleicht auch gar nicht so wichtig.
Was für Zines oder Blog-Content gefallen euch generell?
Jasmin: Ich mag es, wenn Leute sich mit Ideen auseinandersetzen, gut geschriebene Theorie, die mir etwas Neues sagt, kommt gut an. Sonst mag ich auch Besprechungen, die Rollenspiel als Medium ernst nehmen. Zusätzliche Spielinhalte müssen sich bei mir mit professionellen Veröffentlichungen messen können. Nichts muss edgy oder retro sein für mich. Queere Perspektiven sind immer ein Bonus. Aber am Ende bin ich zufrieden, wenn mich der Text zum Nachdenken gebracht hat oder ich etwas Neues gelernt habe.
Andrea: Ich mag gut strukturierte Texte mit Substanz, vielfältige Perspektiven (insbesondere auch von Leuten, die keine weißen cis Männer sind) und Dinge, bei denen ich die Persönlichkeit der Verfasser*innen spüren kann. Dazu gehören für mich der “Rollenspielblog”, der Podcast “Nerd ist ihr Hobby”, der “Explorers Design” Newsletter und das “Japanese Journal of Analog Role-Playing Game Studies (JARPS)”. Rollenspiel-Zines im klassischen Sinne gehen allerdings oft an meinen Spielinteressen vorbei – für PbtA oder Erzählspiele schreiben Leute halt eher Zusatzmaterial oder Hacks in anderen Formaten oder entwickeln direkt eigene neue Spiele! Die finde ich dann meistens beim Stöbern auf Itch.io oder im Gespräch mit anderen Game Designer*innen.
Vielen Dank!
#DIY #Fanzine #Monsterhearts #PlotbunnyGames #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
-
Fanzine-Wettbewerb: The CrunchFluff
Aufmerksame Fans von System Matters wissen nicht nur, dass sie einen Zine-Wettbewerb veranstalten, sondern auch, dass am ersten Juni Uland bei Morning Matters zu Gast war, um das Zine TheCrunchFluff vorzustellen.
Wer außerdem unseren Blog liest, weiß, dass auch wir schonmal einige der Zines und ihre Macher:innen vorstellen. (Und, dass wir selbst ein Zine machen). Ich habe Ulands Projekt auf Instagram entdeckt und hatte zunächst die leise Hoffnung, dass hier ein echtes, periodisch erscheinendes Magazin erscheinen soll. Das ist leider nicht so, aber das Projekt hört sich trotzdem sehr ambitioniert an.
Also los geht es!
Wer bist du?
Ich bin Uland. Seit 1987 spiele ich Rollenspiele, damals mit zwölf Jahren begonnen – und bis heute hat mich diese Leidenschaft nie losgelassen. Ich habe viele Systeme erlebt, viele Gruppen, viele Stile – aber ich war nie ein „Szenemensch“ im engeren Sinne. Conventions? Selten. Discord-Server? Überfordern mich eher. Ich habe fast immer in kleinen Runden gespielt, oft über viele Jahre hinweg.
Was magst du an Rollenspiel?
Ich liebe fast alle Spielarten: OSR, Regelmonster, erzählerisches Freiform – je nach Gruppe, Stimmung, Zeit. Für mich war Rollenspiel nie durch Systeme begrenzt. Wir haben die Grenzen immer so verschoben, wie es zur Runde passte.
Und was eher nicht?
Wenn sich Charaktere – oder schlimmer: die Spielenden – im Spiel nur gegeneinander profilieren. Ich glaube an das verbindende Element von Rollenspiel – als Medium für Gemeinschaft, für Miteinander, für echtes Erleben. Und das ist auch der Kern von The CrunchFluff.
Was ist das denn nun genau?
Der Name ist Programm: Es geht um die Verbindung von Crunch (Systemtiefe, Regeln, Mechanik) und Fluff (Erzählung, Gefühl, Atmosphäre). Aber The CrunchFluff ist mehr als ein RPG-Magazin. Es ist ein Kunstprojekt. Eine Hommage. Eine kulturelle Spurensuche. Es begann, als ich alte Zines aus den 80ern durchblätterte und mich fragte: Wer waren diese Menschen? Was machen sie heute? Und: Was können wir von damals lernen?
Aus dieser Neugier wurde ein Projekt. Erst ein kleines. Dann ein wachsendes. Es kamen Menschen dazu, gingen wieder. Andere blieben. Es entstand ein Knotenpunkt – mit über 30 Beteiligten aus Verlagen, Blogs, Fanzines, Szene-Ikonen und neuen Stimmen. Viele tragen bei – mit Geschichten, Spielmaterial, aber auch mit Reflexionen zur Rollenspielkultur, zur Geschichte, zu Menschen und Magie.
Inhaltlich bewegt sich das Zine etwa zu einem Drittel im klassischen Rollenspielbereich. Zwei Drittel aber sind Meta: Es geht um Perspektiven. Um Erinnerungen. Um das Unsichtbare zwischen den Zeilen. Und um das, was Rollenspiel als kulturelle Praxis so besonders macht – gerade im Spiegel von Kunst, Wissenschaft, Alltag und Geschichte.
Ist das dein erstes Zine?
Nein. Letztes Jahr habe ich „Der Tanz der Seelen“ geschrieben – ein kleines, aber wichtiges Heft für mich. Auch wenn ich heute vieles anders machen würde, ist es mir immer noch sehr nah.
Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Beides. Die Konzeptionsphase war wie eine lange, chaotisch-magische Reise. Die Umsetzung ist jetzt fokussierter, aber nicht weniger aufregend. Ich liebe es, wenn Ideen konkret werden, wenn man Feedback bekommt, wenn aus Gedanken Texte werden. Was ich weniger mag, sind die rein formalen Dinge – Layout, Marketing, Technik. Aber selbst da hilft mir das Team – und der Sinn dahinter trägt mich.
Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Authentizität. Nicht Perfektion. Ich liebe Hefte wie Gazer oder klassische Formate wie Der Grüne Gnom. Mir gefallen Projekte, die mehr sind als „nur“ Spielmaterial. Die Seele haben. Haltung. Und manchmal einfach den Mut, schief zu sein.
Vielen Dank!
-Seba
PS: TheCrunchFluff soll in relativ hoher Auflage kommen, daher soll das Projekt mit einem Crowdfunding finanziert werden. HIER GEHT ES DORTHIN.
#DIY #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #theCrunchFluff #Zine
-
Ich hab die riesige Ehre, drei Beiträge zum Mausritter-Alphabet von System Matters beisteuern zu dürfen! Ich darf den Aufschlag mit A machen, mit Z abschließen und zwischendurch noch ein V verstecken. Das Alphabet ist wunderschön illustriert und ich freu mich sehr auf die finale Ausgabe. Damit die richtig hübsch wird, macht #SystemMatters gerade eine Vorbestellaktion: https://www.system-matters.de/shop/mausritter-alphabet/
-
Fanzine-Wettbewerb: Der Blutforst
Wir machen weiter in unserer Reihe zum Fanzine-Wettbewerb von System Matters. Zuletzt haben wir über „Elektro Bastard“ mit Jonas und über das „tamtam-zine“ mit momo gesprochen. Heute erzählt Lars uns etwas über sein Spiel „Blutforst“, das auf Tarot-Karten basiert.
Wer bist du?
Ich bin Lars. Ich bin im Ruhrgebiet aufgewachsen und lebe nun seit fast 10 Jahren in Münster. Eine meiner größten Stärken ist das gesprochene Wort und das Schreiben fürs Sprechen.
Welche Rollenspiele magst du?
Ich mag die Freiheit, die „Cthulhu“ seinen Spieler*innen gibt. Als ich es zum ersten Mal gespielt habe, war das ein Augenöffner für mich. Außerdem finde ich „D&D“ nach wie vor solide, je nachdem, wie die Regeln ausgelegt werden und „Mausritter“ hat einfach ein unfassbar zugängliches Setting. Es gibt noch einen Haufen Indie-Spiele, die ich noch nie gespielt habe, ich aber trotzdem saucool finde und von denen ich mich immer mal wieder inspirieren lasse. Dazu zählen „Cloud Empress“, „The Quiet Year“ oder „Nagetiere mit Gitarren“.
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Auch wenn es das erste Rollenspiel war, das ich gespielt habe, kann ich mit „Das schwarze Auge“ heute nicht mehr viel anfangen. Die Grundmechaniken sind zu langsam und lösen nicht die Gefühle in mir aus, die ich mir bei einem Fantasy-Setting wünsche. Die Kampagne, mit der ich hier eingestiegen bin, ist nach etwa 7 Jahren eingeschlafen und um die Gruppe tut es mir nach wie vor leid. DSA weine ich aber keine Träne nach.
Wo findet man dich?
Neben diversen Social-Media-Accounts, auf denen ich in der Regel „HerrVonSpeck“ heiße, habe eine kleine Website, auf der ich ein paar meiner Projekte sammle. Das ist eine bunte Mischung aus beruflichem und privatem Zeug. Rollenspiele sind da nur eine Unterkategorie. Man findet mich also auf https://HerrVonSpeck.de.
Was machst du für den System Matters Fanzine-Wettbewerb?
Mein Zine heißt „Blutforst“.
Worum geht es? Gebastelt oder gedruckt?
„Blutforst“ ist ein regelarmes, leicht zu lernendes Horror-Rollenspiel-Framework. Kern des Spiels sind Charakterkarten mit Beschreibungen stereotypischer Horror-Figuren, die dann von den Spieler*innen als Grundlage für Charakterbeschreibungen passend zum jeweiligen Setting benutzt werden. Deshalb auch Framework. Egal, ob man Teenager in den 80er-Jahren, die Besatzung eines Raumschiffes oder Puritaner in Neuengland spielt, die Archetypen auf den Charakterkarten lassen sich in ein paar Minuten auf jedes Setting anpassen. Dementsprechend muss die Spielleitung auch keine Hemmungen haben, die Charaktere umzubringen. Manchmal ist der Tod für einen Charakter auch erst der Anfang. Zusätzlich zu den Charakterkarten gibt es Schicksalskarten, mit denen eine Social-Deduction-Mechanik eingeführt wird, wie man sie z.B. aus „Werwölfe“ kennt. Die ist aber optional.
Insgesamt 5 Charakter- und 7 Schicksalskarten sind auf dickes Papier gedruckt im Zine enthalten, müssen allerdings noch selbst ausgeschnitten werden. Ich habe das Zine auf meinem Tintenstrahldrucker zuhause und auf Bibliothekskopierern gedruckt, dann mit einem Langhefter geheftet und angeschnitten (an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das Personal der Germanistischen Bibliothek der Uni Münster, die mir hierzu freundlicherweise ihre Schneidemaschine geliehen haben).
Ist das dein erstes Zine?
Das ist mein erstes Rollenspiel-Zine und ich würde jetzt schon Tausend Dinge anders machen. Genau deshalb habe ich es aber auch gemacht. Ich wollte etwas darüber lernen, wie ich Regeln aufschreiben sollte, damit andere damit spielen können (und vielleicht auch das Eine oder Andere über Layout lernen). „Blutforst“ wird aber nicht mein letztes Rollenspiel-Erzeugnis bleiben.
Wer macht noch mit?
Ich habe das Spiel selbst entwickelt, alle Grafiken selbst nachbearbeitet, selbst gelayoutet und gedruckt, aber Gerrit Peters und Michael Nagenborg haben das Zine gegengelesen und ich hatte insgesamt 7 Tester*innen, ohne die das Zine sicher nie veröffentlicht worden wäre.
Wie bist du auf das Thema gekommen?
„Blutforst“ ist ein Rollenspiel, das ich für Halloween 2022 entwickelt habe. An dem Abend wollte ich entspannt eine Rollenspielrunde mit erfahreneren Spieler*innen und Neulingen verbringen. Die Charaktererstellung sollte flott sein und es sollte keine komplexen Mechaniken geben. Dem Tag entsprechend sollte der Horror im Vordergrund stehen. Bei der Suche nach stimmungsvollen gemeinfreien Grafiken bin ich auf die Tarot-Karten von Pamela Colman Smith gestoßen und so entstand die Idee für Charakterkarten, die jetzt sicher das wichtigste Element des Spiels sind.
Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Das geht bei mir komplett durcheinander. Mein Gehirn funktioniert assoziativ, sodass die meisten kreativen Dinge, die ich so herstelle, eher organisch wachsen. Dieser Prozess ist manchmal anstrengend, aber wenn ich einen Durchbruch habe, weil ich ein Problem lösen konnte, ist das jedes Mal ein kleines High. Das passiert mir auch, wenn ich lange an einer Formulierung feile und sie dann genau das sagt, was ich rüberbringen möchte. Ich liebe es, mit Sprache zu gestalten, egal ob es dabei um Prosa oder Spielanleitungen geht. Das ist wie Gedichteschreiben: Ich verdichte Sprache so lange, bis der ganze Text schön rund wird.
Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich blättere momentan häufiger durch die beiden bisher erschienenen Ausgaben von „The Hearth Magazine“ von Prairie Dragon Press. Ich möchte die internationale Perspektive auf Rollenspiele nicht aus den Augen verlieren und „The Hearth“ bringt Artikel zu einem sehr breiten Themenspektrum mit. Da gibt es in der gleichen Ausgabe einerseits kleine, spielbare Module und andererseits Artikel über Rollenspiel und Mental Health, aber auch Rezepte für gute Dips, die man auf den Spieltisch stellen kann. Diese Mischung finde ich sehr spannend.
Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Ich muss gestehen, dass ich momentan recht wenig Blogs lese. Meist suche ich gezielt nach passenden Mechaniken oder Ideen für Probleme, die ich bei der Entwicklung meiner anderen Projekte habe. Da hilft in letzter Zeit sehr oft der YouTube-Channel „What Is Tabletop?“. Generell mag ich Texte zu ausgefallenen und frischen Ideen für Settings und Spielmechaniken.
Vielen Dank!
-Seba
#Blutforst #DIY #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
-
Die Ghulscheuchen von Kosvin können vorbestellt werden
Wie bereits im Neues in 2025-Beitrag angekündigt, sollte in der 1. Jahreshälfte mein OSR-Schauplatz Die Ghulscheuchen von Kosvin erscheinen. Dieses Abenteuermodul für die Stufen 1-3 ist 72 Seiten lang. Es dreht sich um das Dorf Kosvin, welches den Schauplatz für einige Ungereimtheiten bildet. Zu den Inhaltswarnungen zählen Opfer, Gore, Blut, Verfolgung, Entführung, Kult, Untote, Fledermäuse, Spinnen und Pilze. Das Modul ist mit Werten für Swords & Wizardry ausgestattet, aber beinhaltet auch Anhänge mit Werten für Cairn.
Ein Abenteuermodul
Obwohl es eine starke Inspiration aus einer Tischrunde besitzt, sind die wichtigen Säulen, um Kosvin zu platzieren:
- Kosvin lebt von Landwirtschaft und wird von dem angrenzenden Totenreich bedroht, weshalb Ghulscheuchen ein gern akzeptierter Schutz darstellt. Anstelle des Totenreichs kann auch eine andere (Untote)-Bedrohung gewählt werden (wie z.B. der Hort einer Nekromantin, ein Leschen im nahen Wald)
- Es gibt noch Platz in deiner Welt für eine verstoßene und vergessene Gottheit (oder andere Entität).
- Wenn du mit dem erweiterten Plot spielst, ist hoffentlich Platz für eine antagonistische Fürstin des Totenreichs, die euch auch noch nach dem Modul beschäftigt. 😉
Ganz im Geiste der alten Module soll Die Ghulscheuchen von Kosvin wirklich ein Abenteuer sein, welches möglichst unabhängig von Setting oder vorherigen Modulen in eure Geschichte eingebracht werden kann. Es kann dabei ein Ort einer neuen Region sein, welches ihr erkundet, oder lediglich ein Ort, den die Gruppe auf ihrer Durchreise aufsucht. Gleichzeitig bietet Die Ghulscheuchen von Kosvin die Möglichkeit den Ort erneut aufzusuchen oder gar den Groll einer neuen Fraktion auf sich zu ziehen, wenn die Gruppe das Modul bespielt hat.
Worum es geht und verschiedene Varianten
In Kosvin wird schnell klar, dass die Eisenmine wieder befriedigt werden muss und Reisende nie wieder zurückkehren. Die Dorfbevölkerung glaubt, das liege an den in der Umgebung jagenden Ghulen. Diese Kreaturen aus dem Totenreich sind auf Nahrungssuche, um ihren ewigen Hunger zu stillen. In der Sicherheit der mysteriösen Ghulscheuchen wiegen sich die Dorfbewohner:innen jedoch in Sicherheit. Sie verschwenden nicht viele Gedanken an die Reisenden und ob die Ghule wirklich der Grund für deren nur einmaligen Besuch sind. Die ansässige Büchsenmacherin wird den Abenteuernden eher schnell das Angebot unterbreitet die Eisenmine aufzusuchen und nach dem Rechten zu sehen, so dass die Eisenförderung wieder aufgenommen werden kann.
In das Modul sind verschiedene Gedanken eingeflossen. Was, wenn die Gruppe einen One-Shot spielen will? Wie könnte ein Few-Shot aussehen und wie vielleicht auch eine Kurzkampagne?
- Als One-Shot
- Als One-Shot fokussiert sich die Geschichte auf das Verschwinden eines reisenden Händlers. Die Gruppe wird auch schnell Ziel der Entführer:innen sobald sie den merkwürdigen Umständen in Kosvin näher auf den Grund gehen.
- Als Few-Shot
- Das Thema aus dem One-Shot wird aufgegriffen und umfasst nun eine Handvoll In-Game-Tage, wo die Gruppe vertieft den Umständen auf den Grund geht, aber auch einen Dungeon aufsucht, der einen direkten Einfluss auf den Reichtum des Dorfes hat. Für die Tage im Dorf gibt es eine unterstützende Zeitleiste mit Ereignissen, die an den jeweiligen Tagen eintreten.
- Als Kurzkampagne
- In dieser Variante wird das Modul die Hinweise etwas anders präsentieren und eine weitere Bedrohung aufdecken. Dazu gehört ein weiterer Dungeon und auch eine potentielle Antagonistin, die sich später an der Gruppe rächen will, um ihre durchkreuzten Pläne vergeltet zu wissen.
Die Spieltests waren recht organisch häufig 4-5 Spielrunden mit jeweils 3-4 Stunden lang,. Das lag daran, dass den Gruppen die Situation zu heiß wurde. Wenn du dennoch den ganzen Inhalt in deine Welt einfließen lassen willst, bietet das Abenteuer auch dafür eine Variante. Ein verfrühter Aufbruch wird dann einige Zeit später sich in der Kampagne und Welt bemerkbar machen. Bevor dies passiert, kann der Ort jedoch erneut aufgesucht und die Fäden des vorherigen Besuchs aufgegriffen werden.
Welche Inhalte erwarten mich also?
In Die Ghulscheuchen von Kosvin finden sich:
- Zwei Plots, um das Modul als One-Shot, Few-Shot oder Kurzkampagne zu spielen
- Zwei Dungeons
- Zeitleisten, um den Aufenthalt in Kosvin mit immer neuen Ereignissen zu gestalten, aber auch die Hinweise sich verdichten zu lassen.
- Hinweis-, Schatz-, NSC-Übersichten und ein Beziehungsgeflecht, um der Spielleitung einen guten Überblick zu geben.
- Ein Tages- und Zugzähler für die jeweiligen Tage und eine kleine Prozedur für den Tag- und Nachtwechsel, um die SL zu unterstützen
- Momente und zufällige Szenen, um das Dorf aktiver zu gestalten
- Potentiell nachgelagerte Bedrohungen im Schatten, Untergrund oder kolossalen Ausmaßes für eure Kampagne
- Neue Präfixe für deine Kreaturen (z.B. für Standhafte Wölfe)
- Werte für Kreaturen und Gegenstände für Swords & Wizardry und Cairn. Natürlich durch die beiden Varianten auch schnell und unkompliziert für andere OSR-Spiele zu konvertieren.
Die Vorbestellung für Die Ghulscheuchen von Kosvin laufen bis zum 30.06.2025. Bis zu der Zeit gibt es als Angebot die PDF für 7 € und das Bundle für 17 €. Der Versand ist für Mitte/Ende Juli geplant.
#Cairn #OSR #PenAndPaper #PnP #pnpDE #Spieldesign #SwordsAndWizardry #SystemMatters #Tischrollenspiele