#system-matters — Public Fediverse posts
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[NordCon]: Was wir von unserem ersten Mal als Aussteller gelernt haben
Der eine oder die andere wird mitbekommen haben, dass ich letztes Wochenende Teil des Gemeinschaftsstandes des Indie-RPG-Design-Kollektivs Barcosa auf der NordCon war. Wir haben außerdem mit Plotbunny Games geklüngelt und uns gemeinsam auf einen Standplatz beworben. Vor allem cool, dass sich die gesamte Crew des Podcasts RollenspielGarage erstmalig getroffen hat.
Im Nachgang haben wir alle so ein bisschen darüber gesprochen, was wir gelernt haben und nächstes Mal besser oder anders machen würden. Vor allem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil wir eine echt tolle Truppe waren. Und auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen Dank an die Orga und Helfer der NordCon. Das ist wirklich ein wahnsinnig tolles Event. Außerdem hatten wir tolle Zelt-Mit-Insassen mit den Uhrwerkern.
Auf dem Bild von links nach rechts: Knurrkater, Rike, Jasmin, CrlBox, Philipp, Jonas, SebaThe Good
Ich hatte im Vorhinein das Gefühl, dass wir vielleicht etwas zu viele Leute sind und das eher abschreckend auf Besucher wirken könnte. Denn jeder von uns brachte ja seinen eigenen Kram mit. So ergab sich ein sehr buntes Sammelsurium an Spielen, Zines, Pamphleten und coolen kleinen Gadgets, die da bei uns ausgestellt waren.
Es stellte sich aber heraus, dass man 7 Leute schon echt gut brauchen kann. Vor allem, wenn vielleicht doch mal jemand einen Workshop oder eine Spielrunde mitnehmen möchte. Auch die große Produktvielfalt hat eher unterstrichen, wobei es bei Barcosa, beziehungsweise beim Indie-Design ankommt: Alles geht.
Was wir nicht hatten, war ein Banner oder sowas. Wir haben zwar extrem professionell schnell ein paar Buchstaben aus Karton ausgeschnitten, bunt angemalt und mit Kabelbindern ans Zeltdach gehängt, aber trotzdem war nicht wirklich gut zu erkennen, was das hier jetzt eigentlich für ein Stand ist. Das hatte zwar den positiven Nebeneffekt, dass wir uns dadurch alle angespornt fühlten, alle Leute, die sich zu nah heranwagten direkt über unseren Sinn und Unsinn aufzuklären, aber ein Banner, auf dem nicht nur „Barcosa“ steht sondern auch sowas wie „gemeinsam Spiele basteln“, wäre hilfreich gewesen.
Toll waren die Mitmach-Sachen, die Rike mitgebracht hat. Zum einen ein großes Papier, auf dem jede*r Besucher*in im Zelt einen Raum zu einem Dungeon hinzufügen durfte. Zum anderen eine Ideen-Schublade, in die man etwas hineinwerfen und herausnehmen durfte. Wir waren uns im Nachgang relativ einig, dass es für einen Barcosa-Stand schön wäre, wenn es noch mehr interaktive Elemente gäbe. Philipp hat das übrigens auch sehr schön ausgelebt, indem man die Preise für seine Spiele auswürfeln durfte.
The Bad
Naturgemäß waren nicht immer alle Leute am Stand. Mal wollte jemand einfach mal den Rest der Con sehen, mal einen Workshop besuchen. Besonders freche Arbeitsverweiger*innen mussten sogar etwas essen oder auf Toilette gehen. Das führte dazu, dass man relativ oft Besucher*innen hatte, die Fragen zu Zeug hatten, deren Schöpfer gerade nicht da waren.
Ich denke, das haben wir insgesamt alles gut hinbekommen, aber das nächste Mal soll es möglichst zu jedem Produkt ein Cheat-Sheet geben und wir wollen uns gegenseitig ein bisschen briefen. (Was CrlBox zum Beispiel OrkenspalterTV über meine Spiele erzählt hat, wird für mich genauso überraschend wie für euch).
Wir hätten selbst ein oder zwei Workshops anbieten sollen. Da hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand vergleichsweise viele Leute „abholen“ können. Ich hatte das noch versucht, war mit meiner Anmeldung aber zu spät dran für das Programmheft der Con.
Bestätigt hat diese Idee auch Daniel von System Matters, mit dem wir relativ viel geplaudert hatten. Workshops lohnen sich mehr als Spielrunden, wenn man denn etwas zu erzählen hat.
The Ugly
Hätte ich das mal vorher gewusst. Ich hatte mir vorgenommen, auf der NordCon zwei Runden Mini D20 anzubieten. Eine Samstag Nachmittag, eine Sonntag Vormittag.
Ich habe dabei unterschätzt, wie verausgabend die Teilnahme an einer Con als Aussteller ist. Darum habe ich die zweite Spielrunde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Mein Hirn war nach zwei Tagen Adrenalin und ständigen Gesprächen frittiert und die soziale Batterie ziemlich leer.
Also nicht falsch verstehen: Ich hatte am Samstag eine tolle Spielrunde und dabei sogar drei Leute am Tisch, die noch nie vorher PnP gespielt haben. (Außerdem haben alle Mitspielenden hinterher das Spiel gekauft *hüstel*). Aber für eine Wochenendgestaltung um einen Day-Job und Familie herum, war das insgesamt eigentlich zu anstrengend. Dabei war ich der einzige aus unserer bunten Truppe, der keine stundenlange Anfahrt hatte.
Persönliches Highlight
Es gäbe sehr sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber zumindest mein persönliches Highlight möchte ich einmal wiedergeben. Ich habe schon vor einigen Monaten in Hamburg mit ein paar Leuten mal Rock & Stone gespielt. Einer der Spieler (Lehrer) aus der Runde kam an den Stand und erzählte, dass er das jetzt mit den Kids in der Schule spielt. Kurz darauf kam eine seiner Schülerinnen, ein etwa 11-jähriges Mädchen, dazu und nannte das Spiel cool. Davon werde ich jetzt einige Wochen zehren. Die Vorstellung, dass eine Gruppe elfjähriger als ständig betrunkene Zwerge durch einen Dungeon marodiert, gefiel uns allen auch sehr gut.
Fazit
Wird auf jeden Fall wiederholt. Besonderer Shout-Out an Mario (von Projektrolle) und Co, die viel mit uns herumgehangen haben. War super, auch wenn ich das gemeinsame Abendessen etwas vorzeitig verlassen musste (wegen leerer Batterie, siehe oben).
MfG,
#Barcosa #DND #Indie #Minid20 #NordCon #nordcon26 #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #Systemmatters #ttrpg #Uhrwerk
-Seba -
[NordCon]: Was wir von unserem ersten Mal als Aussteller gelernt haben
Der eine oder die andere wird mitbekommen haben, dass ich letztes Wochenende Teil des Gemeinschaftsstandes des Indie-RPG-Design-Kollektivs Barcosa auf der NordCon war. Wir haben außerdem mit Plotbunny Games geklüngelt und uns gemeinsam auf einen Standplatz beworben. Vor allem cool, dass sich die gesamte Crew des Podcasts RollenspielGarage erstmalig getroffen hat.
Im Nachgang haben wir alle so ein bisschen darüber gesprochen, was wir gelernt haben und nächstes Mal besser oder anders machen würden. Vor allem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil wir eine echt tolle Truppe waren. Und auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen Dank an die Orga und Helfer der NordCon. Das ist wirklich ein wahnsinnig tolles Event. Außerdem hatten wir tolle Zelt-Mit-Insassen mit den Uhrwerkern.
Auf dem Bild von links nach rechts: Knurrkater, Rike, Jasmin, CrlBox, Philipp, Jonas, SebaThe Good
Ich hatte im Vorhinein das Gefühl, dass wir vielleicht etwas zu viele Leute sind und das eher abschreckend auf Besucher wirken könnte. Denn jeder von uns brachte ja seinen eigenen Kram mit. So ergab sich ein sehr buntes Sammelsurium an Spielen, Zines, Pamphleten und coolen kleinen Gadgets, die da bei uns ausgestellt waren.
Es stellte sich aber heraus, dass man 7 Leute schon echt gut brauchen kann. Vor allem, wenn vielleicht doch mal jemand einen Workshop oder eine Spielrunde mitnehmen möchte. Auch die große Produktvielfalt hat eher unterstrichen, wobei es bei Barcosa, beziehungsweise beim Indie-Design ankommt: Alles geht.
Was wir nicht hatten, war ein Banner oder sowas. Wir haben zwar extrem professionell schnell ein paar Buchstaben aus Karton ausgeschnitten, bunt angemalt und mit Kabelbindern ans Zeltdach gehängt, aber trotzdem war nicht wirklich gut zu erkennen, was das hier jetzt eigentlich für ein Stand ist. Das hatte zwar den positiven Nebeneffekt, dass wir uns dadurch alle angespornt fühlten, alle Leute, die sich zu nah heranwagten direkt über unseren Sinn und Unsinn aufzuklären, aber ein Banner, auf dem nicht nur „Barcosa“ steht sondern auch sowas wie „gemeinsam Spiele basteln“, wäre hilfreich gewesen.
Toll waren die Mitmach-Sachen, die Rike mitgebracht hat. Zum einen ein großes Papier, auf dem jede*r Besucher*in im Zelt einen Raum zu einem Dungeon hinzufügen durfte. Zum anderen eine Ideen-Schublade, in die man etwas hineinwerfen und herausnehmen durfte. Wir waren uns im Nachgang relativ einig, dass es für einen Barcosa-Stand schön wäre, wenn es noch mehr interaktive Elemente gäbe. Philipp hat das übrigens auch sehr schön ausgelebt, indem man die Preise für seine Spiele auswürfeln durfte.
The Bad
Naturgemäß waren nicht immer alle Leute am Stand. Mal wollte jemand einfach mal den Rest der Con sehen, mal einen Workshop besuchen. Besonders freche Arbeitsverweiger*innen mussten sogar etwas essen oder auf Toilette gehen. Das führte dazu, dass man relativ oft Besucher*innen hatte, die Fragen zu Zeug hatten, deren Schöpfer gerade nicht da waren.
Ich denke, das haben wir insgesamt alles gut hinbekommen, aber das nächste Mal soll es möglichst zu jedem Produkt ein Cheat-Sheet geben und wir wollen uns gegenseitig ein bisschen briefen. (Was CrlBox zum Beispiel OrkenspalterTV über meine Spiele erzählt hat, wird für mich genauso überraschend wie für euch).
Wir hätten selbst ein oder zwei Workshops anbieten sollen. Da hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand vergleichsweise viele Leute „abholen“ können. Ich hatte das noch versucht, war mit meiner Anmeldung aber zu spät dran für das Programmheft der Con.
Bestätigt hat diese Idee auch Daniel von System Matters, mit dem wir relativ viel geplaudert hatten. Workshops lohnen sich mehr als Spielrunden, wenn man denn etwas zu erzählen hat.
The Ugly
Hätte ich das mal vorher gewusst. Ich hatte mir vorgenommen, auf der NordCon zwei Runden Mini D20 anzubieten. Eine Samstag Nachmittag, eine Sonntag Vormittag.
Ich habe dabei unterschätzt, wie verausgabend die Teilnahme an einer Con als Aussteller ist. Darum habe ich die zweite Spielrunde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Mein Hirn war nach zwei Tagen Adrenalin und ständigen Gesprächen frittiert und die soziale Batterie ziemlich leer.
Also nicht falsch verstehen: Ich hatte am Samstag eine tolle Spielrunde und dabei sogar drei Leute am Tisch, die noch nie vorher PnP gespielt haben. (Außerdem haben alle Mitspielenden hinterher das Spiel gekauft *hüstel*). Aber für eine Wochenendgestaltung um einen Day-Job und Familie herum, war das insgesamt eigentlich zu anstrengend. Dabei war ich der einzige aus unserer bunten Truppe, der keine stundenlange Anfahrt hatte.
Persönliches Highlight
Es gäbe sehr sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber zumindest mein persönliches Highlight möchte ich einmal wiedergeben. Ich habe schon vor einigen Monaten in Hamburg mit ein paar Leuten mal Rock & Stone gespielt. Einer der Spieler (Lehrer) aus der Runde kam an den Stand und erzählte, dass er das jetzt mit den Kids in der Schule spielt. Kurz darauf kam eine seiner Schülerinnen, ein etwa 11-jähriges Mädchen, dazu und nannte das Spiel cool. Davon werde ich jetzt einige Wochen zehren. Die Vorstellung, dass eine Gruppe elfjähriger als ständig betrunkene Zwerge durch einen Dungeon marodiert, gefiel uns allen auch sehr gut.
Fazit
Wird auf jeden Fall wiederholt. Besonderer Shout-Out an Mario (von Projektrolle) und Co, die viel mit uns herumgehangen haben. War super, auch wenn ich das gemeinsame Abendessen etwas vorzeitig verlassen musste (wegen leerer Batterie, siehe oben).
MfG,
#Barcosa #DND #Indie #Minid20 #NordCon #nordcon26 #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #Systemmatters #ttrpg #Uhrwerk
-Seba -
[NordCon]: Was wir von unserem ersten Mal als Aussteller gelernt haben
Der eine oder die andere wird mitbekommen haben, dass ich letztes Wochenende Teil des Gemeinschaftsstandes des Indie-RPG-Design-Kollektivs Barcosa auf der NordCon war. Wir haben außerdem mit Plotbunny Games geklüngelt und uns gemeinsam auf einen Standplatz beworben. Vor allem cool, dass sich die gesamte Crew des Podcasts RollenspielGarage erstmalig getroffen hat.
Im Nachgang haben wir alle so ein bisschen darüber gesprochen, was wir gelernt haben und nächstes Mal besser oder anders machen würden. Vor allem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil wir eine echt tolle Truppe waren. Und auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen Dank an die Orga und Helfer der NordCon. Das ist wirklich ein wahnsinnig tolles Event. Außerdem hatten wir tolle Zelt-Mit-Insassen mit den Uhrwerkern.
Auf dem Bild von links nach rechts: Knurrkater, Rike, Jasmin, CrlBox, Philipp, Jonas, SebaThe Good
Ich hatte im Vorhinein das Gefühl, dass wir vielleicht etwas zu viele Leute sind und das eher abschreckend auf Besucher wirken könnte. Denn jeder von uns brachte ja seinen eigenen Kram mit. So ergab sich ein sehr buntes Sammelsurium an Spielen, Zines, Pamphleten und coolen kleinen Gadgets, die da bei uns ausgestellt waren.
Es stellte sich aber heraus, dass man 7 Leute schon echt gut brauchen kann. Vor allem, wenn vielleicht doch mal jemand einen Workshop oder eine Spielrunde mitnehmen möchte. Auch die große Produktvielfalt hat eher unterstrichen, wobei es bei Barcosa, beziehungsweise beim Indie-Design ankommt: Alles geht.
Was wir nicht hatten, war ein Banner oder sowas. Wir haben zwar extrem professionell schnell ein paar Buchstaben aus Karton ausgeschnitten, bunt angemalt und mit Kabelbindern ans Zeltdach gehängt, aber trotzdem war nicht wirklich gut zu erkennen, was das hier jetzt eigentlich für ein Stand ist. Das hatte zwar den positiven Nebeneffekt, dass wir uns dadurch alle angespornt fühlten, alle Leute, die sich zu nah heranwagten direkt über unseren Sinn und Unsinn aufzuklären, aber ein Banner, auf dem nicht nur „Barcosa“ steht sondern auch sowas wie „gemeinsam Spiele basteln“, wäre hilfreich gewesen.
Toll waren die Mitmach-Sachen, die Rike mitgebracht hat. Zum einen ein großes Papier, auf dem jede*r Besucher*in im Zelt einen Raum zu einem Dungeon hinzufügen durfte. Zum anderen eine Ideen-Schublade, in die man etwas hineinwerfen und herausnehmen durfte. Wir waren uns im Nachgang relativ einig, dass es für einen Barcosa-Stand schön wäre, wenn es noch mehr interaktive Elemente gäbe. Philipp hat das übrigens auch sehr schön ausgelebt, indem man die Preise für seine Spiele auswürfeln durfte.
The Bad
Naturgemäß waren nicht immer alle Leute am Stand. Mal wollte jemand einfach mal den Rest der Con sehen, mal einen Workshop besuchen. Besonders freche Arbeitsverweiger*innen mussten sogar etwas essen oder auf Toilette gehen. Das führte dazu, dass man relativ oft Besucher*innen hatte, die Fragen zu Zeug hatten, deren Schöpfer gerade nicht da waren.
Ich denke, das haben wir insgesamt alles gut hinbekommen, aber das nächste Mal soll es möglichst zu jedem Produkt ein Cheat-Sheet geben und wir wollen uns gegenseitig ein bisschen briefen. (Was CrlBox zum Beispiel OrkenspalterTV über meine Spiele erzählt hat, wird für mich genauso überraschend wie für euch).
Wir hätten selbst ein oder zwei Workshops anbieten sollen. Da hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand vergleichsweise viele Leute „abholen“ können. Ich hatte das noch versucht, war mit meiner Anmeldung aber zu spät dran für das Programmheft der Con.
Bestätigt hat diese Idee auch Daniel von System Matters, mit dem wir relativ viel geplaudert hatten. Workshops lohnen sich mehr als Spielrunden, wenn man denn etwas zu erzählen hat.
The Ugly
Hätte ich das mal vorher gewusst. Ich hatte mir vorgenommen, auf der NordCon zwei Runden Mini D20 anzubieten. Eine Samstag Nachmittag, eine Sonntag Vormittag.
Ich habe dabei unterschätzt, wie verausgabend die Teilnahme an einer Con als Aussteller ist. Darum habe ich die zweite Spielrunde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Mein Hirn war nach zwei Tagen Adrenalin und ständigen Gesprächen frittiert und die soziale Batterie ziemlich leer.
Also nicht falsch verstehen: Ich hatte am Samstag eine tolle Spielrunde und dabei sogar drei Leute am Tisch, die noch nie vorher PnP gespielt haben. (Außerdem haben alle Mitspielenden hinterher das Spiel gekauft *hüstel*). Aber für eine Wochenendgestaltung um einen Day-Job und Familie herum, war das insgesamt eigentlich zu anstrengend. Dabei war ich der einzige aus unserer bunten Truppe, der keine stundenlange Anfahrt hatte.
Persönliches Highlight
Es gäbe sehr sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber zumindest mein persönliches Highlight möchte ich einmal wiedergeben. Ich habe schon vor einigen Monaten in Hamburg mit ein paar Leuten mal Rock & Stone gespielt. Einer der Spieler (Lehrer) aus der Runde kam an den Stand und erzählte, dass er das jetzt mit den Kids in der Schule spielt. Kurz darauf kam eine seiner Schülerinnen, ein etwa 11-jähriges Mädchen, dazu und nannte das Spiel cool. Davon werde ich jetzt einige Wochen zehren. Die Vorstellung, dass eine Gruppe elfjähriger als ständig betrunkene Zwerge durch einen Dungeon marodiert, gefiel uns allen auch sehr gut.
Fazit
Wird auf jeden Fall wiederholt. Besonderer Shout-Out an Mario (von Projektrolle) und Co, die viel mit uns herumgehangen haben. War super, auch wenn ich das gemeinsame Abendessen etwas vorzeitig verlassen musste (wegen leerer Batterie, siehe oben).
MfG,
#Barcosa #DND #Indie #Minid20 #NordCon #nordcon26 #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #Systemmatters #ttrpg #Uhrwerk
-Seba -
[NordCon]: Was wir von unserem ersten Mal als Aussteller gelernt haben
Der eine oder die andere wird mitbekommen haben, dass ich letztes Wochenende Teil des Gemeinschaftsstandes des Indie-RPG-Design-Kollektivs Barcosa auf der NordCon war. Wir haben außerdem mit Plotbunny Games geklüngelt und uns gemeinsam auf einen Standplatz beworben. Vor allem cool, dass sich die gesamte Crew des Podcasts RollenspielGarage erstmalig getroffen hat.
Im Nachgang haben wir alle so ein bisschen darüber gesprochen, was wir gelernt haben und nächstes Mal besser oder anders machen würden. Vor allem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil wir eine echt tolle Truppe waren. Und auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen Dank an die Orga und Helfer der NordCon. Das ist wirklich ein wahnsinnig tolles Event. Außerdem hatten wir tolle Zelt-Mit-Insassen mit den Uhrwerkern.
Auf dem Bild von links nach rechts: Knurrkater, Rike, Jasmin, CrlBox, Philipp, Jonas, SebaThe Good
Ich hatte im Vorhinein das Gefühl, dass wir vielleicht etwas zu viele Leute sind und das eher abschreckend auf Besucher wirken könnte. Denn jeder von uns brachte ja seinen eigenen Kram mit. So ergab sich ein sehr buntes Sammelsurium an Spielen, Zines, Pamphleten und coolen kleinen Gadgets, die da bei uns ausgestellt waren.
Es stellte sich aber heraus, dass man 7 Leute schon echt gut brauchen kann. Vor allem, wenn vielleicht doch mal jemand einen Workshop oder eine Spielrunde mitnehmen möchte. Auch die große Produktvielfalt hat eher unterstrichen, wobei es bei Barcosa, beziehungsweise beim Indie-Design ankommt: Alles geht.
Was wir nicht hatten, war ein Banner oder sowas. Wir haben zwar extrem professionell schnell ein paar Buchstaben aus Karton ausgeschnitten, bunt angemalt und mit Kabelbindern ans Zeltdach gehängt, aber trotzdem war nicht wirklich gut zu erkennen, was das hier jetzt eigentlich für ein Stand ist. Das hatte zwar den positiven Nebeneffekt, dass wir uns dadurch alle angespornt fühlten, alle Leute, die sich zu nah heranwagten direkt über unseren Sinn und Unsinn aufzuklären, aber ein Banner, auf dem nicht nur „Barcosa“ steht sondern auch sowas wie „gemeinsam Spiele basteln“, wäre hilfreich gewesen.
Toll waren die Mitmach-Sachen, die Rike mitgebracht hat. Zum einen ein großes Papier, auf dem jede*r Besucher*in im Zelt einen Raum zu einem Dungeon hinzufügen durfte. Zum anderen eine Ideen-Schublade, in die man etwas hineinwerfen und herausnehmen durfte. Wir waren uns im Nachgang relativ einig, dass es für einen Barcosa-Stand schön wäre, wenn es noch mehr interaktive Elemente gäbe. Philipp hat das übrigens auch sehr schön ausgelebt, indem man die Preise für seine Spiele auswürfeln durfte.
The Bad
Naturgemäß waren nicht immer alle Leute am Stand. Mal wollte jemand einfach mal den Rest der Con sehen, mal einen Workshop besuchen. Besonders freche Arbeitsverweiger*innen mussten sogar etwas essen oder auf Toilette gehen. Das führte dazu, dass man relativ oft Besucher*innen hatte, die Fragen zu Zeug hatten, deren Schöpfer gerade nicht da waren.
Ich denke, das haben wir insgesamt alles gut hinbekommen, aber das nächste Mal soll es möglichst zu jedem Produkt ein Cheat-Sheet geben und wir wollen uns gegenseitig ein bisschen briefen. (Was CrlBox zum Beispiel OrkenspalterTV über meine Spiele erzählt hat, wird für mich genauso überraschend wie für euch).
Wir hätten selbst ein oder zwei Workshops anbieten sollen. Da hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand vergleichsweise viele Leute „abholen“ können. Ich hatte das noch versucht, war mit meiner Anmeldung aber zu spät dran für das Programmheft der Con.
Bestätigt hat diese Idee auch Daniel von System Matters, mit dem wir relativ viel geplaudert hatten. Workshops lohnen sich mehr als Spielrunden, wenn man denn etwas zu erzählen hat.
The Ugly
Hätte ich das mal vorher gewusst. Ich hatte mir vorgenommen, auf der NordCon zwei Runden Mini D20 anzubieten. Eine Samstag Nachmittag, eine Sonntag Vormittag.
Ich habe dabei unterschätzt, wie verausgabend die Teilnahme an einer Con als Aussteller ist. Darum habe ich die zweite Spielrunde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Mein Hirn war nach zwei Tagen Adrenalin und ständigen Gesprächen frittiert und die soziale Batterie ziemlich leer.
Also nicht falsch verstehen: Ich hatte am Samstag eine tolle Spielrunde und dabei sogar drei Leute am Tisch, die noch nie vorher PnP gespielt haben. (Außerdem haben alle Mitspielenden hinterher das Spiel gekauft *hüstel*). Aber für eine Wochenendgestaltung um einen Day-Job und Familie herum, war das insgesamt eigentlich zu anstrengend. Dabei war ich der einzige aus unserer bunten Truppe, der keine stundenlange Anfahrt hatte.
Persönliches Highlight
Es gäbe sehr sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber zumindest mein persönliches Highlight möchte ich einmal wiedergeben. Ich habe schon vor einigen Monaten in Hamburg mit ein paar Leuten mal Rock & Stone gespielt. Einer der Spieler (Lehrer) aus der Runde kam an den Stand und erzählte, dass er das jetzt mit den Kids in der Schule spielt. Kurz darauf kam eine seiner Schülerinnen, ein etwa 11-jähriges Mädchen, dazu und nannte das Spiel cool. Davon werde ich jetzt einige Wochen zehren. Die Vorstellung, dass eine Gruppe elfjähriger als ständig betrunkene Zwerge durch einen Dungeon marodiert, gefiel uns allen auch sehr gut.
Fazit
Wird auf jeden Fall wiederholt. Besonderer Shout-Out an Mario (von Projektrolle) und Co, die viel mit uns herumgehangen haben. War super, auch wenn ich das gemeinsame Abendessen etwas vorzeitig verlassen musste (wegen leerer Batterie, siehe oben).
MfG,
#Barcosa #DND #Indie #Minid20 #NordCon #nordcon26 #pnp #pnpde #Rollenspiel #rpg #Systemmatters #ttrpg #Uhrwerk
-Seba -
[NordCon]: Was wir von unserem ersten Mal als Aussteller gelernt haben
Der eine oder die andere wird mitbekommen haben, dass ich letztes Wochenende Teil des Gemeinschaftsstandes des Indie-RPG-Design-Kollektivs Barcosa auf der NordCon war. Wir haben außerdem mit Plotbunny Games geklüngelt und uns gemeinsam auf einen Standplatz beworben. Vor allem cool, dass sich die gesamte Crew des Podcasts RollenspielGarage erstmalig getroffen hat.
Im Nachgang haben wir alle so ein bisschen darüber gesprochen, was wir gelernt haben und nächstes Mal besser oder anders machen würden. Vor allem hat es wirklich sehr viel Spaß gemacht, weil wir eine echt tolle Truppe waren. Und auch an dieser Stelle nochmal ganz vielen Dank an die Orga und Helfer der NordCon. Das ist wirklich ein wahnsinnig tolles Event. Außerdem hatten wir tolle Zelt-Mit-Insassen mit den Uhrwerkern.
Auf dem Bild von links nach rechts: Knurrkater, Rike, Jasmin, CrlBox, Philipp, Jonas, SebaThe Good
Ich hatte im Vorhinein das Gefühl, dass wir vielleicht etwas zu viele Leute sind und das eher abschreckend auf Besucher wirken könnte. Denn jeder von uns brachte ja seinen eigenen Kram mit. So ergab sich ein sehr buntes Sammelsurium an Spielen, Zines, Pamphleten und coolen kleinen Gadgets, die da bei uns ausgestellt waren.
Es stellte sich aber heraus, dass man 7 Leute schon echt gut brauchen kann. Vor allem, wenn vielleicht doch mal jemand einen Workshop oder eine Spielrunde mitnehmen möchte. Auch die große Produktvielfalt hat eher unterstrichen, wobei es bei Barcosa, beziehungsweise beim Indie-Design ankommt: Alles geht.
Was wir nicht hatten, war ein Banner oder sowas. Wir haben zwar extrem professionell schnell ein paar Buchstaben aus Karton ausgeschnitten, bunt angemalt und mit Kabelbindern ans Zeltdach gehängt, aber trotzdem war nicht wirklich gut zu erkennen, was das hier jetzt eigentlich für ein Stand ist. Das hatte zwar den positiven Nebeneffekt, dass wir uns dadurch alle angespornt fühlten, alle Leute, die sich zu nah heranwagten direkt über unseren Sinn und Unsinn aufzuklären, aber ein Banner, auf dem nicht nur „Barcosa“ steht sondern auch sowas wie „gemeinsam Spiele basteln“, wäre hilfreich gewesen.
Toll waren die Mitmach-Sachen, die Rike mitgebracht hat. Zum einen ein großes Papier, auf dem jede*r Besucher*in im Zelt einen Raum zu einem Dungeon hinzufügen durfte. Zum anderen eine Ideen-Schublade, in die man etwas hineinwerfen und herausnehmen durfte. Wir waren uns im Nachgang relativ einig, dass es für einen Barcosa-Stand schön wäre, wenn es noch mehr interaktive Elemente gäbe. Philipp hat das übrigens auch sehr schön ausgelebt, indem man die Preise für seine Spiele auswürfeln durfte.
The Bad
Naturgemäß waren nicht immer alle Leute am Stand. Mal wollte jemand einfach mal den Rest der Con sehen, mal einen Workshop besuchen. Besonders freche Arbeitsverweiger*innen mussten sogar etwas essen oder auf Toilette gehen. Das führte dazu, dass man relativ oft Besucher*innen hatte, die Fragen zu Zeug hatten, deren Schöpfer gerade nicht da waren.
Ich denke, das haben wir insgesamt alles gut hinbekommen, aber das nächste Mal soll es möglichst zu jedem Produkt ein Cheat-Sheet geben und wir wollen uns gegenseitig ein bisschen briefen. (Was CrlBox zum Beispiel OrkenspalterTV über meine Spiele erzählt hat, wird für mich genauso überraschend wie für euch).
Wir hätten selbst ein oder zwei Workshops anbieten sollen. Da hätte man mit vergleichsweise wenig Aufwand vergleichsweise viele Leute „abholen“ können. Ich hatte das noch versucht, war mit meiner Anmeldung aber zu spät dran für das Programmheft der Con.
Bestätigt hat diese Idee auch Daniel von System Matters, mit dem wir relativ viel geplaudert hatten. Workshops lohnen sich mehr als Spielrunden, wenn man denn etwas zu erzählen hat.
The Ugly
Hätte ich das mal vorher gewusst. Ich hatte mir vorgenommen, auf der NordCon zwei Runden Mini D20 anzubieten. Eine Samstag Nachmittag, eine Sonntag Vormittag.
Ich habe dabei unterschätzt, wie verausgabend die Teilnahme an einer Con als Aussteller ist. Darum habe ich die zweite Spielrunde am Sonntag kurzfristig abgesagt. Mein Hirn war nach zwei Tagen Adrenalin und ständigen Gesprächen frittiert und die soziale Batterie ziemlich leer.
Also nicht falsch verstehen: Ich hatte am Samstag eine tolle Spielrunde und dabei sogar drei Leute am Tisch, die noch nie vorher PnP gespielt haben. (Außerdem haben alle Mitspielenden hinterher das Spiel gekauft *hüstel*). Aber für eine Wochenendgestaltung um einen Day-Job und Familie herum, war das insgesamt eigentlich zu anstrengend. Dabei war ich der einzige aus unserer bunten Truppe, der keine stundenlange Anfahrt hatte.
Persönliches Highlight
Es gäbe sehr sehr viele Anekdoten zu erzählen, aber zumindest mein persönliches Highlight möchte ich einmal wiedergeben. Ich habe schon vor einigen Monaten in Hamburg mit ein paar Leuten mal Rock & Stone gespielt. Einer der Spieler (Lehrer) aus der Runde kam an den Stand und erzählte, dass er das jetzt mit den Kids in der Schule spielt. Kurz darauf kam eine seiner Schülerinnen, ein etwa 11-jähriges Mädchen, dazu und nannte das Spiel cool. Davon werde ich jetzt einige Wochen zehren. Die Vorstellung, dass eine Gruppe elfjähriger als ständig betrunkene Zwerge durch einen Dungeon marodiert, gefiel uns allen auch sehr gut.
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-Seba -
RE: https://mastodon.pnpde.social/@systemmatters/116515314697646707
Mein Beitrag zum Buch #eduRPG ist im #SystemMatters Blog online. 😎
https://www.system-matters.de/351835/edurpg-was-waere-wenn-lernen-sich-wie-ein-abenteuer-anfuehlen-wuerde/
Viel Spaß beim Lesen.
Wenn ihr Fragen zum Buch oder zum Buchprojekt habt, immer her damit. 🤗 -
RE: https://mastodon.pnpde.social/@systemmatters/116515314697646707
Mein Beitrag zum Buch #eduRPG ist im #SystemMatters Blog online. 😎
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Viel Spaß beim Lesen.
Wenn ihr Fragen zum Buch oder zum Buchprojekt habt, immer her damit. 🤗 -
RE: https://mastodon.pnpde.social/@systemmatters/116515314697646707
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Viel Spaß beim Lesen.
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RE: https://mastodon.pnpde.social/@systemmatters/116515314697646707
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Viel Spaß beim Lesen.
Wenn ihr Fragen zum Buch oder zum Buchprojekt habt, immer her damit. 🤗 -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Das brandneue Szenario "Tortuga" für Gegen alle Stürme steht für alle mutigen Luftpiraten zum Download bereit. Arrrrr.
https://luftschiffpunk.de/material/ -
Es sind jetzt fast 2 Wochen vergangen seit dem Start und die Rollenspiel-Werkstatt kommt langsam in fahrt. Es werden schon Vorbereitungen getroffen für das @systemmatters Fanzine Wettbewerb 2026 und wir legen mit den Wochenaufgaben los.
Die Wochenaufgaben sind quasi kleine Challenges / Hausaufgaben die auf eine Woch begrenzt sind. Diese Aufgaben werden von der Community gesammelt und im 2-Wochen-Takt wird immer eine davon ausgelost.1/2
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Es sind jetzt fast 2 Wochen vergangen seit dem Start und die Rollenspiel-Werkstatt kommt langsam in fahrt. Es werden schon Vorbereitungen getroffen für das @systemmatters Fanzine Wettbewerb 2026 und wir legen mit den Wochenaufgaben los.
Die Wochenaufgaben sind quasi kleine Challenges / Hausaufgaben die auf eine Woch begrenzt sind. Diese Aufgaben werden von der Community gesammelt und im 2-Wochen-Takt wird immer eine davon ausgelost.1/2
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Es sind jetzt fast 2 Wochen vergangen seit dem Start und die Rollenspiel-Werkstatt kommt langsam in fahrt. Es werden schon Vorbereitungen getroffen für das @systemmatters Fanzine Wettbewerb 2026 und wir legen mit den Wochenaufgaben los.
Die Wochenaufgaben sind quasi kleine Challenges / Hausaufgaben die auf eine Woch begrenzt sind. Diese Aufgaben werden von der Community gesammelt und im 2-Wochen-Takt wird immer eine davon ausgelost.1/2
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Es sind jetzt fast 2 Wochen vergangen seit dem Start und die Rollenspiel-Werkstatt kommt langsam in fahrt. Es werden schon Vorbereitungen getroffen für das @systemmatters Fanzine Wettbewerb 2026 und wir legen mit den Wochenaufgaben los.
Die Wochenaufgaben sind quasi kleine Challenges / Hausaufgaben die auf eine Woch begrenzt sind. Diese Aufgaben werden von der Community gesammelt und im 2-Wochen-Takt wird immer eine davon ausgelost.1/2
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Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Schamlose Eigenwerbung 🙂
Ich war beim Steamtinkerer im Interview zu meinem Spiel "Gegen alle Stürme - Luftschiffpunk", das vor Kurzem bei System Matters erschienen ist. -
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es extrem cooles Gegen-alleStürme-Merch von der weltbesten @Illumarie gibt? https://www.redbubble.com/people/Illumarie/shop
#pnpde #art #pbta #systemmatters #IllumarieArt -
Habe ich eigentlich schon erwähnt, dass es extrem cooles Gegen-alleStürme-Merch von der weltbesten @Illumarie gibt? https://www.redbubble.com/people/Illumarie/shop
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Wir spielen #ttrpg #Rollenspiele beim #ProjektMyra Frühjahrstreffen am Wasserturm in #Essen - #adnd 2nd #dungeonsanddragons #systemmatters #pnpde @systemmatters
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Wir spielen #ttrpg #Rollenspiele beim #ProjektMyra Frühjahrstreffen am Wasserturm in #Essen - #adnd 2nd #dungeonsanddragons #systemmatters #pnpde @systemmatters
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Endlich ist es da!
Mein besonderer Dank gilt allen die geholfen haben, u.a.: Ajarion,Andrea R.,Andreas B.,Angebo,Anja P.,Anna K.,Benjamin D.,Brigitte M.,Cassandra L.,Claudia E.-K.,Dennis K.,Dominic S.,Frau Blau,Hans B.,Hartmut S.,Jendrik B.,Juana C.,Juno,Kai K.,Katti,Manni L.,Marco A.,Marcus,Markus,Mario,Marius R.,Mike K.-G.,Oliver K.,Peter G.,Philipp,Poldi,Ralf S.,Rike,Ron M.,Sandra I.,Sascha K.,Schnetti,Simon v.T.,Thomas H.,Thorsten G.,Tim R.,Tine G.,Tobias B.,Wolfgang
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Endlich ist es da!
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Seit heute habe ich endlich mein Exemplar von "Gegen alle Stürme". Ehrlich: Hatte zwischenzeitlich fast vergessen, dass das noch kommen soll.😅
Find's trotzdem cool, nach dem ersten Durchblättern, auch wenn #PbtA und ich immer so nur lauwarm miteinander geworden sind. -
Seit heute habe ich endlich mein Exemplar von "Gegen alle Stürme". Ehrlich: Hatte zwischenzeitlich fast vergessen, dass das noch kommen soll.😅
Find's trotzdem cool, nach dem ersten Durchblättern, auch wenn #PbtA und ich immer so nur lauwarm miteinander geworden sind. -
@[email protected] Als Idee:
Ich finde ja "Quantum Popcorn" ein tolles, regelleichtes Spiel, bei dem die Aufgabe der SL ca alle 10min rotiert. Man nennt es nur nicht so, aber im Prinzip ist es das. 😀
Dadurch wird jede*r mal sehr "leichtgängig" in die Aufgabe der SL geschubst.
Das schnell gelesene PDF gibt's umsonst bei @[email protected]
https://www.system-matters.de/shop/quantum-popcorn/
#QuantumPopcorn #systemmatters #pnpde -
@[email protected] Als Idee:
Ich finde ja "Quantum Popcorn" ein tolles, regelleichtes Spiel, bei dem die Aufgabe der SL ca alle 10min rotiert. Man nennt es nur nicht so, aber im Prinzip ist es das. 😀
Dadurch wird jede*r mal sehr "leichtgängig" in die Aufgabe der SL geschubst.
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Dadurch wird jede*r mal sehr "leichtgängig" in die Aufgabe der SL geschubst.
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Dadurch wird jede*r mal sehr "leichtgängig" in die Aufgabe der SL geschubst.
Das schnell gelesene PDF gibt's umsonst bei @[email protected]
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Kritischer Fehldruck – Jetzt als Download
Hui, was für eine Show! Gestern haben Sarah, Patrick und Daniel auf Twitch die Einreichungen zum Zine-Wettbewerb vorgestellt und die Sieger gekürt. Wir konnten ja auch einige der Zines und ihre Macher ein bisschen vorstellen.
Und selbst waren wir auch mit einem Zine angetreten. Der Kritische Fehldruck Ausgabe 1 – Ideen für Fantasy Kampagnen.
Leider sind wir beim Wettbewerb leer ausgegangen, aber wir werden es bestimmt nächstes Jahr wieder versuchen. Vielleicht dann doch mit etwas direkt spielbarem und nicht so einer theoretischen Geschichte. Mal schauen. Motivation ist groß!
Auf jeden Fall könnt ihr euch den Kritischen Fehldruck 1 jetzt gerne direkt herunterladen. Wir hoffen, ihr habt soviel Freude beim Lesen, wie wir beim Schreiben. Besonderer Dank nochmal an Rackhir, der das Projektmanagement übernommen hat und JFS, der sich um Druck und Versand gekümmert hat! Geiles Team!
-Seba
#AbenteuerDesign #DIY #KritischerFehldruck #OSR #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
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Kritischer Fehldruck – Jetzt als Download
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Und selbst waren wir auch mit einem Zine angetreten. Der Kritische Fehldruck Ausgabe 1 – Ideen für Fantasy Kampagnen.
Leider sind wir beim Wettbewerb leer ausgegangen, aber wir werden es bestimmt nächstes Jahr wieder versuchen. Vielleicht dann doch mit etwas direkt spielbarem und nicht so einer theoretischen Geschichte. Mal schauen. Motivation ist groß!
Auf jeden Fall könnt ihr euch den Kritischen Fehldruck 1 jetzt gerne direkt herunterladen. Wir hoffen, ihr habt soviel Freude beim Lesen, wie wir beim Schreiben. Besonderer Dank nochmal an Rackhir, der das Projektmanagement übernommen hat und JFS, der sich um Druck und Versand gekümmert hat! Geiles Team!
-Seba
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Fanzine-Wettbewerb: Dungeon Crawl Chicken und Mord im Mörderhaus
Last but certainly not least gibt es noch einen Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag. Und zwar von Frau Knurrkater! Und ich finde, hier sprechen die Bilder (und die Titel) mal wieder für sich!
Aber kommen wir zum Interview!
Wer bist du?
Frau Knurrkater. Für dieses Projekt habe ich mit Jeremias (12 Jahre) und Zacharias (13 Jahre) zusammengearbeitet.
Welche Rollenspiele magst du?
Wir haben gemeinsam schon sehr unterschiedliche Systeme ausprobiert: Mausritter, Beyond the Wall, Hexxen 1733, Dungeon World, Tiny Dungeon, aber auch Erzählrollenspiele wie Mietlinge auf Abwegen
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Langatmige Railroadabenteuer, komplizierte Würfelmechaniken und Ressourcenmanagement wie Munition zählen
Wo findet man dich?
Unter dem Namen “Frau Knurrkater” findet man mich auf itch.io. Dort stelle ich auch die Projekte vor, die ich mit den beiden bisher gemacht habe.
Gedrucktes gibt es auf kofi
Meinen Blog findet ihr hier
Und nun zum Zine!
1. Wie heißt das Zine?
Wir haben am Ende zwei verschiedene Zines gestaltet, weil dann doch jeder seine eigenen Ideen umsetzen wollte. Aber beide Fanzines wurden für das System Dungeon Crawl Classic geschrieben. Das erste Fanzine heißt “Dungeon Crawl Chicken” und wird Charaktererschaffung, eine Charakterklasse und ein Abenteuer für Hühnchen beinhalten. Hier haben beide Kinder mitgearbeitet und es ist eine sehr bunte Mischung aus Ideen geworden. Das zweite Fanzine heißt “Mord im Mörderhaus – Sherlock Gnomes letzter Fall” und beinhaltet ein Trichterabenteuer, das in einem Familienanwesen voller Mörder spielt. Natürlich gilt es, mindestens einen Mord aufzuklären und am Ende noch lebend aus dem Haus voller Mord und Totschlag zu entkommen.
2. Gebastelt oder gedruckt?
Professionell gedruckt, aber es gibt in beiden Fanzines spielerische Elemente, die selbst zusammengebastelt sind. Bei “Dungeon Crawl Chicken” gibt es einen gefalteten Chicken-Schnappi-Zufallsgenerator. Bei “Mord im Mörderhaus” gibt es einen faltbaren SL-Schirm dazu, auf dem für die Spielenden der Bodenplan des Schlosses aufgedruckt ist und für die Spielleitung eine Kurzübersicht über alle NSCs und ihre finsteren Geheimnisse.
3. Ist das dein erstes Zine?
Wir haben bereits gemeinsam beim Mausritter-Gamejam mitgemacht und die Kids waren sehr motiviert sich an einem längeren Format zu versuchen.
5. Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Wir haben erst verschiedene Systeme ausprobiert und Ideen abgewägt. Dungeon Crawl Chicken wurde vom PC-Spiel “Cult of the Lamb” inspiriert, wo das buchstäbliche Opferlamm einen Kult aufbaut und schließlich seinen Meister überwindet. Das hatte beiden Kids gut gefallen, sodass sie daran auch länger arbeiten wollten. Das 2. Fanzine hat sich etwas später herauskristallisiert. Inspiriert wurde es vom Kartenspiel “Black Storys”. Hier werden typische Tropes aus Krimifilmen aufgegriffen und in eine Fantasywelt versetzt.
6. Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
In der Konzeptionsphase werfen wir in der Gruppe mit Ideen nur so um uns, aber das Ausarbeiten und Aussortieren ist dann schwieriger und langwieriger. Auch die Illustrationen wurden teilweise von den Kindern angefertigt, auch wenn das für sie sehr herausfordernd war. Das Layouten ist dann mein Part.
7. Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich mag die Brief&Siegel Fanzines von Den Kleinen Helden sehr gern. Besonders das Fanzine für Beyond the Wall.
8. Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Ich lese Blogs eher querbeet nach Thema. Mir gefällt generell der Austausch bei Gamejams und anderen Projekte. Ich schaue mir gern Talks zu Rollenspielthemen an, beispielsweise bei 3P
Vielen Dank!
-Seba
#DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #systemMatters #Systemmatters #Zine
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Fanzine-Wettbewerb: Dungeon Crawl Chicken und Mord im Mörderhaus
Last but certainly not least gibt es noch einen Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag. Und zwar von Frau Knurrkater! Und ich finde, hier sprechen die Bilder (und die Titel) mal wieder für sich!
Aber kommen wir zum Interview!
Wer bist du?
Frau Knurrkater. Für dieses Projekt habe ich mit Jeremias (12 Jahre) und Zacharias (13 Jahre) zusammengearbeitet.
Welche Rollenspiele magst du?
Wir haben gemeinsam schon sehr unterschiedliche Systeme ausprobiert: Mausritter, Beyond the Wall, Hexxen 1733, Dungeon World, Tiny Dungeon, aber auch Erzählrollenspiele wie Mietlinge auf Abwegen
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Langatmige Railroadabenteuer, komplizierte Würfelmechaniken und Ressourcenmanagement wie Munition zählen
Wo findet man dich?
Unter dem Namen “Frau Knurrkater” findet man mich auf itch.io. Dort stelle ich auch die Projekte vor, die ich mit den beiden bisher gemacht habe.
Gedrucktes gibt es auf kofi
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Und nun zum Zine!
1. Wie heißt das Zine?
Wir haben am Ende zwei verschiedene Zines gestaltet, weil dann doch jeder seine eigenen Ideen umsetzen wollte. Aber beide Fanzines wurden für das System Dungeon Crawl Classic geschrieben. Das erste Fanzine heißt “Dungeon Crawl Chicken” und wird Charaktererschaffung, eine Charakterklasse und ein Abenteuer für Hühnchen beinhalten. Hier haben beide Kinder mitgearbeitet und es ist eine sehr bunte Mischung aus Ideen geworden. Das zweite Fanzine heißt “Mord im Mörderhaus – Sherlock Gnomes letzter Fall” und beinhaltet ein Trichterabenteuer, das in einem Familienanwesen voller Mörder spielt. Natürlich gilt es, mindestens einen Mord aufzuklären und am Ende noch lebend aus dem Haus voller Mord und Totschlag zu entkommen.
2. Gebastelt oder gedruckt?
Professionell gedruckt, aber es gibt in beiden Fanzines spielerische Elemente, die selbst zusammengebastelt sind. Bei “Dungeon Crawl Chicken” gibt es einen gefalteten Chicken-Schnappi-Zufallsgenerator. Bei “Mord im Mörderhaus” gibt es einen faltbaren SL-Schirm dazu, auf dem für die Spielenden der Bodenplan des Schlosses aufgedruckt ist und für die Spielleitung eine Kurzübersicht über alle NSCs und ihre finsteren Geheimnisse.
3. Ist das dein erstes Zine?
Wir haben bereits gemeinsam beim Mausritter-Gamejam mitgemacht und die Kids waren sehr motiviert sich an einem längeren Format zu versuchen.
5. Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Wir haben erst verschiedene Systeme ausprobiert und Ideen abgewägt. Dungeon Crawl Chicken wurde vom PC-Spiel “Cult of the Lamb” inspiriert, wo das buchstäbliche Opferlamm einen Kult aufbaut und schließlich seinen Meister überwindet. Das hatte beiden Kids gut gefallen, sodass sie daran auch länger arbeiten wollten. Das 2. Fanzine hat sich etwas später herauskristallisiert. Inspiriert wurde es vom Kartenspiel “Black Storys”. Hier werden typische Tropes aus Krimifilmen aufgegriffen und in eine Fantasywelt versetzt.
6. Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
In der Konzeptionsphase werfen wir in der Gruppe mit Ideen nur so um uns, aber das Ausarbeiten und Aussortieren ist dann schwieriger und langwieriger. Auch die Illustrationen wurden teilweise von den Kindern angefertigt, auch wenn das für sie sehr herausfordernd war. Das Layouten ist dann mein Part.
7. Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich mag die Brief&Siegel Fanzines von Den Kleinen Helden sehr gern. Besonders das Fanzine für Beyond the Wall.
8. Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Ich lese Blogs eher querbeet nach Thema. Mir gefällt generell der Austausch bei Gamejams und anderen Projekte. Ich schaue mir gern Talks zu Rollenspielthemen an, beispielsweise bei 3P
Vielen Dank!
-Seba
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Wir haben gemeinsam schon sehr unterschiedliche Systeme ausprobiert: Mausritter, Beyond the Wall, Hexxen 1733, Dungeon World, Tiny Dungeon, aber auch Erzählrollenspiele wie Mietlinge auf Abwegen
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Langatmige Railroadabenteuer, komplizierte Würfelmechaniken und Ressourcenmanagement wie Munition zählen
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Wir haben am Ende zwei verschiedene Zines gestaltet, weil dann doch jeder seine eigenen Ideen umsetzen wollte. Aber beide Fanzines wurden für das System Dungeon Crawl Classic geschrieben. Das erste Fanzine heißt “Dungeon Crawl Chicken” und wird Charaktererschaffung, eine Charakterklasse und ein Abenteuer für Hühnchen beinhalten. Hier haben beide Kinder mitgearbeitet und es ist eine sehr bunte Mischung aus Ideen geworden. Das zweite Fanzine heißt “Mord im Mörderhaus – Sherlock Gnomes letzter Fall” und beinhaltet ein Trichterabenteuer, das in einem Familienanwesen voller Mörder spielt. Natürlich gilt es, mindestens einen Mord aufzuklären und am Ende noch lebend aus dem Haus voller Mord und Totschlag zu entkommen.
2. Gebastelt oder gedruckt?
Professionell gedruckt, aber es gibt in beiden Fanzines spielerische Elemente, die selbst zusammengebastelt sind. Bei “Dungeon Crawl Chicken” gibt es einen gefalteten Chicken-Schnappi-Zufallsgenerator. Bei “Mord im Mörderhaus” gibt es einen faltbaren SL-Schirm dazu, auf dem für die Spielenden der Bodenplan des Schlosses aufgedruckt ist und für die Spielleitung eine Kurzübersicht über alle NSCs und ihre finsteren Geheimnisse.
3. Ist das dein erstes Zine?
Wir haben bereits gemeinsam beim Mausritter-Gamejam mitgemacht und die Kids waren sehr motiviert sich an einem längeren Format zu versuchen.
5. Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Wir haben erst verschiedene Systeme ausprobiert und Ideen abgewägt. Dungeon Crawl Chicken wurde vom PC-Spiel “Cult of the Lamb” inspiriert, wo das buchstäbliche Opferlamm einen Kult aufbaut und schließlich seinen Meister überwindet. Das hatte beiden Kids gut gefallen, sodass sie daran auch länger arbeiten wollten. Das 2. Fanzine hat sich etwas später herauskristallisiert. Inspiriert wurde es vom Kartenspiel “Black Storys”. Hier werden typische Tropes aus Krimifilmen aufgegriffen und in eine Fantasywelt versetzt.
6. Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
In der Konzeptionsphase werfen wir in der Gruppe mit Ideen nur so um uns, aber das Ausarbeiten und Aussortieren ist dann schwieriger und langwieriger. Auch die Illustrationen wurden teilweise von den Kindern angefertigt, auch wenn das für sie sehr herausfordernd war. Das Layouten ist dann mein Part.
7. Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich mag die Brief&Siegel Fanzines von Den Kleinen Helden sehr gern. Besonders das Fanzine für Beyond the Wall.
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Fanzine-Wettbewerb: Dungeon Crawl Chicken und Mord im Mörderhaus
Last but certainly not least gibt es noch einen Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag. Und zwar von Frau Knurrkater! Und ich finde, hier sprechen die Bilder (und die Titel) mal wieder für sich!
Aber kommen wir zum Interview!
Wer bist du?
Frau Knurrkater. Für dieses Projekt habe ich mit Jeremias (12 Jahre) und Zacharias (13 Jahre) zusammengearbeitet.
Welche Rollenspiele magst du?
Wir haben gemeinsam schon sehr unterschiedliche Systeme ausprobiert: Mausritter, Beyond the Wall, Hexxen 1733, Dungeon World, Tiny Dungeon, aber auch Erzählrollenspiele wie Mietlinge auf Abwegen
Welche Rollenspiele magst du nicht?
Langatmige Railroadabenteuer, komplizierte Würfelmechaniken und Ressourcenmanagement wie Munition zählen
Wo findet man dich?
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1. Wie heißt das Zine?
Wir haben am Ende zwei verschiedene Zines gestaltet, weil dann doch jeder seine eigenen Ideen umsetzen wollte. Aber beide Fanzines wurden für das System Dungeon Crawl Classic geschrieben. Das erste Fanzine heißt “Dungeon Crawl Chicken” und wird Charaktererschaffung, eine Charakterklasse und ein Abenteuer für Hühnchen beinhalten. Hier haben beide Kinder mitgearbeitet und es ist eine sehr bunte Mischung aus Ideen geworden. Das zweite Fanzine heißt “Mord im Mörderhaus – Sherlock Gnomes letzter Fall” und beinhaltet ein Trichterabenteuer, das in einem Familienanwesen voller Mörder spielt. Natürlich gilt es, mindestens einen Mord aufzuklären und am Ende noch lebend aus dem Haus voller Mord und Totschlag zu entkommen.
2. Gebastelt oder gedruckt?
Professionell gedruckt, aber es gibt in beiden Fanzines spielerische Elemente, die selbst zusammengebastelt sind. Bei “Dungeon Crawl Chicken” gibt es einen gefalteten Chicken-Schnappi-Zufallsgenerator. Bei “Mord im Mörderhaus” gibt es einen faltbaren SL-Schirm dazu, auf dem für die Spielenden der Bodenplan des Schlosses aufgedruckt ist und für die Spielleitung eine Kurzübersicht über alle NSCs und ihre finsteren Geheimnisse.
3. Ist das dein erstes Zine?
Wir haben bereits gemeinsam beim Mausritter-Gamejam mitgemacht und die Kids waren sehr motiviert sich an einem längeren Format zu versuchen.
5. Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Wir haben erst verschiedene Systeme ausprobiert und Ideen abgewägt. Dungeon Crawl Chicken wurde vom PC-Spiel “Cult of the Lamb” inspiriert, wo das buchstäbliche Opferlamm einen Kult aufbaut und schließlich seinen Meister überwindet. Das hatte beiden Kids gut gefallen, sodass sie daran auch länger arbeiten wollten. Das 2. Fanzine hat sich etwas später herauskristallisiert. Inspiriert wurde es vom Kartenspiel “Black Storys”. Hier werden typische Tropes aus Krimifilmen aufgegriffen und in eine Fantasywelt versetzt.
6. Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
In der Konzeptionsphase werfen wir in der Gruppe mit Ideen nur so um uns, aber das Ausarbeiten und Aussortieren ist dann schwieriger und langwieriger. Auch die Illustrationen wurden teilweise von den Kindern angefertigt, auch wenn das für sie sehr herausfordernd war. Das Layouten ist dann mein Part.
7. Wenn du selber Zines von anderen hast: empfiehl bitte mal etwas, was dir gut gefallen hat.
Ich mag die Brief&Siegel Fanzines von Den Kleinen Helden sehr gern. Besonders das Fanzine für Beyond the Wall.
8. Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
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Das Crowdfunding der deutschen Ausgabe von Greg Staffords legendärem Rollenspiel "Pendragon" ist live - und schon nach wenig mehr als einer Stunde finanziert. Interessanterweise - aber für Freund*innen des Verlags nicht total überraschend - sind auch @systemmatters mit einem Zine an dem Projekt beteiligt.
https://gamefound.com/de/projects/ulisses-spiele/pendragon---das-artus-rollenspiel
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Das Crowdfunding der deutschen Ausgabe von Greg Staffords legendärem Rollenspiel "Pendragon" ist live - und schon nach wenig mehr als einer Stunde finanziert. Interessanterweise - aber für Freund*innen des Verlags nicht total überraschend - sind auch @systemmatters mit einem Zine an dem Projekt beteiligt.
https://gamefound.com/de/projects/ulisses-spiele/pendragon---das-artus-rollenspiel
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Das Crowdfunding der deutschen Ausgabe von Greg Staffords legendärem Rollenspiel "Pendragon" ist live - und schon nach wenig mehr als einer Stunde finanziert. Interessanterweise - aber für Freund*innen des Verlags nicht total überraschend - sind auch @systemmatters mit einem Zine an dem Projekt beteiligt.
https://gamefound.com/de/projects/ulisses-spiele/pendragon---das-artus-rollenspiel
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Wenn der Postgoblin klingelt: Von #SystemMatters kam heute endlich die 1w8 Goblin-Süßigkeiten-Tabelle. Als kleine Beilage war das Buch für BtW „Im Reich der Goblins“ im Paket. Das nenne ich gut garstigen Kundenservice. Danke! Ich nehme den Mäusespeck, bitte.
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Fanzine-Wettbewerb: ZZZ – Ensemble E
Ich zitiere den wohl größten Philosophen Deutschlands, wenn ich sage: „Einen hab ich noch, einen hab ich noch!“ Es geht natürlich um einen weiteren Beitrag zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Genauer gesagt um den diesjährigen Beitrag von www.steinbru.ch – ein Ziemlich Zufälliges Zine. Federführend waren diesmal Sonja und Katha. Also direkt zu den Fragen!
Wer seid ihr?
Klaudia Kloppstock: Klaudia Kloppstock, Klaudi oder im echten Leben auch Sonja.
Katha: Nym, Katha, manchmal auch Kadda
Welche Rollenspiele mögt ihr?
Klaudia Kloppstock: Rollenspiele, bei denen der Fokus auf der Geschichte, der Welt und den Charakteren liegt. Zuletzt hatte ich viel Spass beim Leiten eines selbstgeschriebenen Rollenspiels, aber auch bei Brindlewood Bay, Vaesen oder Mausritter.
Katha: Generell mag ich Systeme mit erzählerischem Fokus, wenigen Charakterwerten und dem Anfangsbuchstaben „B“: Blades in the dark, Brindlewood Bay und Beyond the Wall sind klare Favoriten. Aktuell habe ich viel Spaß an Avatar und meiner Solo Runde Thousand Year old Vampire
Welche Rollenspiele eher nicht?
Klaudia Kloppstock: Rollenspiele, bei denen der Spielfluss durch Regeln unterbrochen oder verlangsamt wird.
Katha: Ditto, außerdem finde ich oft eine vorgefertigte Welt, insbesondere für Neulinge, hinderlich.
Wo findet man euch?
Klaudia Kloppstock: Im Moment findet man mich nur im Steinbruch.
Katha: Im Steinbruch
Und nun zum Zine:
- Wie heißt das Zine?
Klaudia Kloppstock & Katha: ZZZ – Ziemlich Zufälliges Zine – Ensemble E – Emilia
- Worum geht es? Gebastelt oder gedruckt?
Klaudia Kloppstock & Katha: Das gedruckte Zine umfasst einen Fall für Brindlewood Bay rund ums Theater: Bei der Generalprobe von Emilia kommt es im Stadttheater zu einem schrecklichen Zwischenfall: Die Hauptdarstellerin Elodie Ward stürzt im finalen Akt von einem 3 Meter hohen Pappmaschee- Leuchtturm in den Tod. Während das Ensemble um Emilia von einem Unfall ausgeht, sind sich unsere Krimikennerinnen schnell sicher: Es war Mord!
- Ist das euer erstes Zine?
Klaudia Kloppstock: Ja.
Katha: Nein, ich habe vorher schon an den Zines vom Steinbruch mitgearbeitet, war am Handbuch der Monsterschöpfung beteiligt und habe ein Zine für Beyond the Wall geschrieben.
- Wer macht da noch mit?
Klaudia Kloppstock & Katha: Verschiedene Community-Mitglieder aus dem Steinbruch (https://steinbru.ch/mitmachen). Besonders erwähnen möchten wir hier Andrea Rick (https://catcurious.itch.io/), die netterweise das Layout übernimmt und ihre Expertise zu Brindlewood Bay einbringt.
- Wie seid ihr auf das Thema gekommen?
Klaudia Kloppstock & Katha: Alles Jonas schuld, der uns rund um Diskussionen zu Zufallstabellen mit dem Thema “Drama im Rollenspiel” schnell auf die Idee gebracht hat, einen Brindlewood Bay Theaterfall zu kreieren
- Was gefällt euch besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Klaudia Kloppstock & Katha: Alles spaßig, bis auf die berühmten letzten 10%…
- Wenn ihr selber Zines von anderen habt: empfehlt bitte mal etwas, was gut gefallen hat.
Klaudia Kloppstock: Codex C – Mysteriöse Magieschulen, … ich hab aber auch gar nicht viele Zines.
Katha: Advanced Schnick Schnack Schnuck und die Kronen der Königin, weil ich einfach begeistert davon bin, wie es Menschen schaffen gute Ideen im Miniformat umzusetzen.
Am Wegesrand trifft genau meinen Geschmack für liebenswert bizarre Ideen und es hat eine Tabelle mit einem Schnabeltier Eintrag!
Untergrund und Die Warnung, da ich Quill mag und beide Zines tollen neuen Content dafür bieten.
- Was für Zines oder Blog-Content gefallen euch generell?
Klaudia Kloppstock: Ich lese tatsächlich ziemlich wenige Zines oder Blogs. Ich hab einfach Spaß daran, im Steinbruch an Zufallstabellen zu arbeiten und nutze Querverlinkungen von dort als Inspiration für die eigenen Rollenspielrunden.
Katha: Zines und Beiträge, die für die eigenen Spielrunden nutzbar sind. Ich finde vor allem Material und Tabellen fürs Solo-Rollenspiel großartig.
Vielen Dank!
-Seba
#AbenteuerDesign #DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #ZZZ
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Fanzine-Wettbewerb: Am Wegesrand Teil 3
Ich weiß gar nicht, ob Sie es wussten, aber wir beschäftigen uns gerade mit Beiträgen zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Heute mit einem Fanzine, dass schon zu den „Klassikern“ des Wettbewerbs gehört. Nämlich „Am Wegesrand Teil 3“ von Mai-Britt aka signifikant_kreativ!
Wer bist du?
Ich bin die Mai-Britt, 36 Jahre, arbeite als Assistentin in einem Biochemielabor. Ich wusel mich durch die Rollenspiellandschaft indem ich viel mehr zum Schreiben und Malen, als zum Spielen komme.Welche Rollenspiele magst du?
Ich mag besonders erzählende Spiele, die einem viel Freiraum lassen. „Ein ruhiges Jahr“ hat mir dabei genauso gefallen wie eine gemütliche „Cthulhu“ Runde. Hauptsache die Mitspieler stimmen 🙂Welche Rollenspiele magst du nicht?
Mit kampflastigen Spielen kann ich nicht so viel anfangen. Ich möchte außerdem gerne alle Regeln befolgen, aber kann mir Regeln nicht gut merken. Regellastige Spiele sind also auch nicht so meins.Wo findet man dich?
Bei Instagramm als @signifikant_kreativ, bei Mastodon leider noch nicht. Und auf diversen Discords als Mai.
Sachen von mir findet man bei itch unter https://signifikant-kreativ.itch.io (bzw. gedruckte Restexemplare bei PenPaperDice) und bei Etsy unter https://signifikantkreativ.etsy.comWie heißt das Zine?
Am Wegesrand Teil 3
Worum geht es da?
In der Zinereihe sind kleine Abenteuer bzw. Plotideen zu finden. Ich arbeite auch gerne mit Zufallstabellen. Die Inhalte sind alle systemfrei und ich versuche mit ihnen eine wohlfühlatmosphäre zu schaffen.
Wie immer mache ich alles selber, das Basteln macht mir nämlich unglaublich Spaß.Das ist offensichtlich nicht dein erstes Zine..
Wie der Name schon vermuten lässt, ist das mittlerweile schon die dritte Ausgabe. Teil 1 hatte extra noch keine Angabe zur Ausgabe. Mein Minizine „Der kleine Ideenfunke“ ist auch in diesem Jahr entstanden. Außerdem habe ich für die letzten Ausgaben von „Verlies Navidad“ Beiträge und beim Steinbruch zuletzt ein paar Abbildungen beigesteuert.
Wer hilft noch mit?
Mein Mann Konstantin hilft mir immer mit positiven Rückmeldungen, wenn ich denke, dass mein Geschreibsel doch zu wirr, mein Zeitplan nicht mehr einzuhalten und die Illustrationen zu krude sind.
Was hat dich veranlasst, Zines zu machen?
Als mir beim D&D leiten vom Spiel gesagt wurde „der Gegner greift jetzt an, die Spieler können das nicht verhindern, egal was sie machen“ hat mich das frustriert und ich wollte schauen, ob das auch anders geht.
Was gefällt dir besser: Die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Das wilde Brainstormen über Wochen hinweg ist deutlich entspannter, als das Näherkommen der Abgabefrist. Das Hin- und Herschieben von Grafiken im Layout mit Libreoffice hat auch seinen eigenen Charme. Aber am schönsten ist der Druck, wenn es kein Zurück mehr gibt und nur noch über Abende gelocht und genäht wird.
Welche anderen Zines findest du spannend?
Ich mag die Zines vom Streinbruch, es ist faszinierend, wie unterschiedlich die Beiträge von den verschiedenen Personen zu einem Oberthema am Ende sind.
Von A bis Zine hätte ich gerne schon vor meinem ersten Zine gelesen und kann es absolut empfehlen.Und welche anderen Medien zu Rollenspiel magst du?
Ich mag besonders nischige Sachen von Indie-Menschen, die für ihr Hobby brennen. Leider lese ich kaum Blogs, ich komme eher zum Podcast-Hören. Da würde ich auf jeden Fall Gender Swapped, die Gruftschrecken und die neue Rollenspielgarage empfehlen.
VIELEN DANK!
-Seba
#AmWegesrand #DIY #Fanzine #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
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Es ist #FollowFriday und hier sind die meist benutzten Hashtags auf :pnpde_social: pnpde.social!
1. #pnpde
2. #rpg
3. #ttrpg
4. #rogule
5. #365rpgbooks
6. #paranormalinc
7. #RollenSpiel
8. #DnD
9. #pastpuzzle
10. #gaming
11. #SystemMatters
12. #MastoArt
13. #DnD5e
14. #osr
15. #art
16. #MausRitter
17. #DungeonsAndDragons
18. #ActualPlay
19. #PenAndPaper
20. #freiburg -
Fanzine-Wettbewerb: DARVO – Das ultimative ‘Monsterhearts’-Fanzine
Es geht munter weiter mit Vorstellungen von Beiträgen zum Fanzine-Wettbewerb vom System Matters Verlag.
Heute erzählen Jasmin und Andrea etwa über ihren Beitrag „DARVO“. Und der Spruch „Ein Bild sagt mehr als tausend Worte“, war nie angebrachter!
Und nun zum kleinen Interview
Wer seid ihr?
Jasmin: Ich bin Jasmin Neitzel (sie/ihr), 39, trans Frau. Ich habe an Rollenspielbüchern schon so ziemlich alles gemacht, was man tun kann, vom Schreiben über die Redaktion zu Crowdfundings. Gerade mache ich hauptsächlich Indie-Projekte, an denen ich Spaß habe. Ich podcaste mit Nerd ist ihr Hobby auch über das Thema.
Andrea: Ich bin Andrea Rick (sie/ihr), Anfang 50, queere nichtbinäre Femme. Ich bin Game Designerin, Grafikdesignerin, Übersetzerin, Lektorin, manchmal Illustratorin und vor allem der Hase hinter dem Rollenspielverlag Plotbunny Games. Seitdem ich vor knapp 5 Jahren mit Rollenspiel angefangen habe, ist also viel passiert!
Welche Rollenspiele mögt ihr?
Jasmin: Ich bin da ziemlich breit aufgestellt, aber ich mag Spiele, in denen ich dramatische Charaktere spielen kann, die sich entsprechend durch die Handlung verändern können. Ich mag es auch, wenn ich mich tiefer mit einem Thema oder Setting beschäftigen kann. Oft sind es historische Erzählspiele. “Velvet Glove” (70er Jahre Mädchengang PbtA) möchte ich hier nennen. “Vampire: Die Maskerade” als Klassiker. “Fräulein Bernburgs Pensionat für junge Damen” (50er Jahre, Coming of Age, Firebrands) muss auch genannt werden, auch als Lob an Andrea. Wenn Leute eines meiner Lieblingsspiele schreiben, mache ich natürlich gerne Projekte mit ihnen.
Andrea: Mein Herz schlägt vor allem für Drama im Rollenspiel, daher mag ich Spiele, die das auch mechanisch unterstützen (z.B. “Velvet Glove”, “Apocalypse Keys”, “Monsterhearts” oder “Pasión de las Pasiones”). In letzter Zeit spiele ich vor allem spielleitungslose Spiele, wo sich alle in der Runde die Verantwortung für die Weltbeschreibung, die Nebenfiguren und das Ausdenken von interessanten Wendungen und Konsequenzen teilen (z.B. “Good Society”, “Dream Apart”, “Our Haunt”, “Gegen das Monster” oder “Follow”). Ich muss auch nicht immer die ganze Welt retten (oder untergehen sehen), sondern erkunde gern mal alltägliche Dramen und Slice-of-Life-Geschichten (z.B. “Stewpot”, “Fräulein Bernburgs Pensionat für junge Damen”, “i’m sorry did you say street magic” oder “Viva la QueerBar”). Außerdem sind mir gut erklärte und leicht erlernbare Regeln wichtig, denn ich gehöre zu den Leuten, die tatsächlich gerne *mit* den vorhandenen Regeln spielen.
Welche Rollenspiele mögt ihr nicht?
Jasmin: Es gibt sicher Spielstile und Genres, die mir nicht zusagen, aber das ist eine Geschmacksfrage. Was ich auf einer moralischen Ebene ablehne, sind Spiele, deren Inhalte mit sogenannter KI generiert werden. “Adventure Islands” könnte ich hier als eines von mehreren negativen Beispielen hervorheben.
Andrea: Ich habe in meinem Rollenspiel wenig Interesse an detailliertem, simulationistischem Ressourcenmanagement, komplizierten Ergebnisberechnungen und epischen Settingbeschreibungen. Auch taktischer Kampf langweilt mich sehr schnell, vor allem, wenn währenddessen jedes Charakterspiel aufhört. Spielrunden ohne explizite Konsens- und Sicherheitstechniken sind auch nicht mein Ding – und zwar egal, wie flauschig das Spiel ist. Und KI-Texte oder -Bilder gehen einfach gar nicht!
Wo findet man euch?
Jasmin: In den sozialen Medien hauptsächlich bei Bluesky, meinen Podcast Nerd ist ihr Hobby habe ich schon erwähnt. Schaut einfach bei Linktree.
Andrea: Alles, was ich mit Plotbunny Games mache, findet man dort auf der Website, inklusive Links zum Verlags-Discord, Newsletter, YouTube und Social Media. Private Accounts habe ich bei Bluesky und Mastodon. Zum Spielen bin ich meistens auf dem Plotbunny-Discord oder in der Open Hearth Community unterwegs, zum Quatschen hopse ich quer durch alle möglichen deutsch- und englischsprachigen Rollenspiel-Discords.
Und nun zum Zine – wie wird es heißen?
Beide: “DARVO – Das ultimative ‘Monsterhearts’-Fanzine”
Und worum geht es?
Beide: Wir haben eine Jugendzeitschrift aus der Welt von “Monsterhearts” geschrieben, komplett mit Beratungsbriefen, Foto-Love-Story, Psychotest, Starschnitt und allem, was dazu gehört.
All das lässt sich übrigens tatsächlich als Spielmaterial und Inspiration für Monsterhearts-Runden nutzen – einige Tipps dazu gibt es im Heft.
Um das stilechte Jugendzeitschrift-Layout angemessen zur Geltung zu bringen, werden wir das 24-seitige Heft im A4-Format drucken – natürlich vollfarbig!
Die PDF-Version ist screenreader-geeignet mit PDF-Tags, Bildbeschreibungen und klickbaren Links, für maximalen Nutzungskomfort.
Ist das euer erstes Zine?
Jasmin: Ich hatte mal die Redaktion für den “Aventurischen Boten” und ich habe im Kinkbereich zu Zines beigetragen, aber es ist mein erstes Rollenspielzine.
Andrea: Ich habe letztes Jahr schon “Das praktische Brindlewood Bay Bundle im handlichen Handtaschenformat” beim Fanzine-Wettbewerb eingereicht (und einen Sonderpreis dafür gewonnen). Außerdem habe ich in den späten 90ern auch einige queere Punk-Zines gemacht – damals noch mit Schreibmaschine, Schere, Kopierer und Fixogum. Und ich habe dieses Jahr auch beim “Ziemlich zufälligen Zine” meine Finger mit drin, wo wir mit “Ensemble E – Emilia” einen gemeinsamen Fall für Brindlewood Bay geschrieben haben, den ich dann layoutet habe.
Wer macht noch bei “DARVO – Das ultimative Monsterhearts-Fanzine” mit?
Beide: Wir haben gemeinsam die Texte geschrieben, Bildrecherche gemacht und uns gegenseitig lektoriert. Layout und Bildbearbeitungen sind von Andrea. Außerdem geht ein Riesendank an die vielen, vielen Fotograf*innen, deren kostenlos bei Pexels und Unsplash zur Verfügung gestellte Bilder Andrea bei der Gestaltung des Layouts genutzt hat!
Wie bist du (oder ihr) auf das Thema gekommen?
Beide: Wir haben im Anschluss an einen der Rollenspiel-Lesekreis-Termine auf dem Plotbunny Games Discord überlegt, zu welchen Spielen von System Matters wir welches Fanzine schreiben wollen würden. Dabei sind wir ziemlich schnell bei Monsterhearts gelandet, weil wir es beide sehr mögen.
Wer das Spiel nicht kennt: In “Monsterhearts” spielt man Teenager, die auch Monster sind und sich entsprechend verhalten. Es ist ein Erzählspiel mit viel Drama und komplexen Beziehungen, bei denen die Figuren meistens alles andere als nett zueinander sind.
Eine Jugendzeitschrift für diese monströsen Teens war erst nur eine witzige Idee, aber wir haben schnell sehr viel Inspiration gefunden und uns an die Umsetzung gemacht. Und dann ist alles ein bisschen eskaliert!
Was gefällt euch besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Jasmin: Beides macht Spaß, ich fühle mich beim Spieldesign oft wie eine Kunsthandwerkerin und dazu gehört sowohl das Kreative und das Handwerkliche. Ein Konzept zu entwickeln und dann nicht umzusetzen ist dann ja auch irgendwie unbefriedigend und ich konzipiere so, dass ich dann auch Lust auf die Umsetzung habe.
Andrea: Ich mag beides! Rumspinnen und Ideen entwickeln ist super – am liebsten zusammen mit anderen Menschen. Aber alleine Texte schreiben, Illustrationen anfertigen und Layouts erstellen ist auch super. Ich mag den Wechsel zwischen gemeinsamer Arbeit und Solo-Herumwerkeln.
Wenn ihr selber Zines von anderen habt: empfehlt bitte mal etwas, was euch gut gefallen hat.
Jasmin: Ich bin keine Sammlerin und hatte länger keines aus dem Rollenspielbereich mehr in der Hand. Über den Tellerrand geschaut, bin ich immer wieder beeindruckt, welche Qualität “Shibari Flow” inhaltlich und von der Gestaltung anbietet.
Andrea: Letztes Jahr haben mich besonders die Illustrationen in “Semesterstart” von Olaf Lorenz begeistert, speziell das Chicken Burger Poster zum Rausnehmen – perfekter DIY-Vibe! “Am Wegesrand” von Mai-Britt Illner ist auch jedes Mal eine charmante Mischung aus Ideen und liebevoll-handgemachten Illustrationen. “Von A bis Zine” von PenPaperDice hat ein tolles, abwechslungsreiches Layout und ist außerdem eine echt gute Einführung ins Zine-Machen selbst. Außerdem mag ich die multikreativen Projekte von Frau Knurrkater (z.B. ihr “NSC Portrait Artpack” für Spiele in realitätsnahen Settings oder ihre Fälle für “Brindlewood Bay”). Spätestens da verschwimmt für mich aber auch die Grenze zwischen Fanzines und anderem Erweiterungsmaterial – aber die ist vielleicht auch gar nicht so wichtig.
Was für Zines oder Blog-Content gefallen euch generell?
Jasmin: Ich mag es, wenn Leute sich mit Ideen auseinandersetzen, gut geschriebene Theorie, die mir etwas Neues sagt, kommt gut an. Sonst mag ich auch Besprechungen, die Rollenspiel als Medium ernst nehmen. Zusätzliche Spielinhalte müssen sich bei mir mit professionellen Veröffentlichungen messen können. Nichts muss edgy oder retro sein für mich. Queere Perspektiven sind immer ein Bonus. Aber am Ende bin ich zufrieden, wenn mich der Text zum Nachdenken gebracht hat oder ich etwas Neues gelernt habe.
Andrea: Ich mag gut strukturierte Texte mit Substanz, vielfältige Perspektiven (insbesondere auch von Leuten, die keine weißen cis Männer sind) und Dinge, bei denen ich die Persönlichkeit der Verfasser*innen spüren kann. Dazu gehören für mich der “Rollenspielblog”, der Podcast “Nerd ist ihr Hobby”, der “Explorers Design” Newsletter und das “Japanese Journal of Analog Role-Playing Game Studies (JARPS)”. Rollenspiel-Zines im klassischen Sinne gehen allerdings oft an meinen Spielinteressen vorbei – für PbtA oder Erzählspiele schreiben Leute halt eher Zusatzmaterial oder Hacks in anderen Formaten oder entwickeln direkt eigene neue Spiele! Die finde ich dann meistens beim Stöbern auf Itch.io oder im Gespräch mit anderen Game Designer*innen.
Vielen Dank!
#DIY #Fanzine #Monsterhearts #PlotbunnyGames #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #Zine
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Fanzine-Wettbewerb: The CrunchFluff
Aufmerksame Fans von System Matters wissen nicht nur, dass sie einen Zine-Wettbewerb veranstalten, sondern auch, dass am ersten Juni Uland bei Morning Matters zu Gast war, um das Zine TheCrunchFluff vorzustellen.
Wer außerdem unseren Blog liest, weiß, dass auch wir schonmal einige der Zines und ihre Macher:innen vorstellen. (Und, dass wir selbst ein Zine machen). Ich habe Ulands Projekt auf Instagram entdeckt und hatte zunächst die leise Hoffnung, dass hier ein echtes, periodisch erscheinendes Magazin erscheinen soll. Das ist leider nicht so, aber das Projekt hört sich trotzdem sehr ambitioniert an.
Also los geht es!
Wer bist du?
Ich bin Uland. Seit 1987 spiele ich Rollenspiele, damals mit zwölf Jahren begonnen – und bis heute hat mich diese Leidenschaft nie losgelassen. Ich habe viele Systeme erlebt, viele Gruppen, viele Stile – aber ich war nie ein „Szenemensch“ im engeren Sinne. Conventions? Selten. Discord-Server? Überfordern mich eher. Ich habe fast immer in kleinen Runden gespielt, oft über viele Jahre hinweg.
Was magst du an Rollenspiel?
Ich liebe fast alle Spielarten: OSR, Regelmonster, erzählerisches Freiform – je nach Gruppe, Stimmung, Zeit. Für mich war Rollenspiel nie durch Systeme begrenzt. Wir haben die Grenzen immer so verschoben, wie es zur Runde passte.
Und was eher nicht?
Wenn sich Charaktere – oder schlimmer: die Spielenden – im Spiel nur gegeneinander profilieren. Ich glaube an das verbindende Element von Rollenspiel – als Medium für Gemeinschaft, für Miteinander, für echtes Erleben. Und das ist auch der Kern von The CrunchFluff.
Was ist das denn nun genau?
Der Name ist Programm: Es geht um die Verbindung von Crunch (Systemtiefe, Regeln, Mechanik) und Fluff (Erzählung, Gefühl, Atmosphäre). Aber The CrunchFluff ist mehr als ein RPG-Magazin. Es ist ein Kunstprojekt. Eine Hommage. Eine kulturelle Spurensuche. Es begann, als ich alte Zines aus den 80ern durchblätterte und mich fragte: Wer waren diese Menschen? Was machen sie heute? Und: Was können wir von damals lernen?
Aus dieser Neugier wurde ein Projekt. Erst ein kleines. Dann ein wachsendes. Es kamen Menschen dazu, gingen wieder. Andere blieben. Es entstand ein Knotenpunkt – mit über 30 Beteiligten aus Verlagen, Blogs, Fanzines, Szene-Ikonen und neuen Stimmen. Viele tragen bei – mit Geschichten, Spielmaterial, aber auch mit Reflexionen zur Rollenspielkultur, zur Geschichte, zu Menschen und Magie.
Inhaltlich bewegt sich das Zine etwa zu einem Drittel im klassischen Rollenspielbereich. Zwei Drittel aber sind Meta: Es geht um Perspektiven. Um Erinnerungen. Um das Unsichtbare zwischen den Zeilen. Und um das, was Rollenspiel als kulturelle Praxis so besonders macht – gerade im Spiegel von Kunst, Wissenschaft, Alltag und Geschichte.
Ist das dein erstes Zine?
Nein. Letztes Jahr habe ich „Der Tanz der Seelen“ geschrieben – ein kleines, aber wichtiges Heft für mich. Auch wenn ich heute vieles anders machen würde, ist es mir immer noch sehr nah.
Was gefällt dir besser: die Konzeptionsphase oder die Umsetzung?
Beides. Die Konzeptionsphase war wie eine lange, chaotisch-magische Reise. Die Umsetzung ist jetzt fokussierter, aber nicht weniger aufregend. Ich liebe es, wenn Ideen konkret werden, wenn man Feedback bekommt, wenn aus Gedanken Texte werden. Was ich weniger mag, sind die rein formalen Dinge – Layout, Marketing, Technik. Aber selbst da hilft mir das Team – und der Sinn dahinter trägt mich.
Was für Zines oder Blog-Content gefallen dir generell?
Authentizität. Nicht Perfektion. Ich liebe Hefte wie Gazer oder klassische Formate wie Der Grüne Gnom. Mir gefallen Projekte, die mehr sind als „nur“ Spielmaterial. Die Seele haben. Haltung. Und manchmal einfach den Mut, schief zu sein.
Vielen Dank!
-Seba
PS: TheCrunchFluff soll in relativ hoher Auflage kommen, daher soll das Projekt mit einem Crowdfunding finanziert werden. HIER GEHT ES DORTHIN.
#DIY #pnpde #Rollenspiel #SystemMatters #theCrunchFluff #Zine