#katechese — Public Fediverse posts
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Leben und Sterben gehören beim Menschen zusammen, sind 2 Seiten derselben Tatsache. Bei #Jesus gab es diese Tatsache nicht: Unsterblichkeit kommt nicht aus der Seele, sie kommt von Gott. Die #Sünde zerbrach das Lebensganze, weil der Mensch autonom leben wollte. In ihm blieb der unzerstörbare Geist und der Leib übrig, der nun durch eine tote Seele nicht mehr jenes Leben hat, wie Gott es zudachte.
Als Gott in Jesus Mensch wurde, blieb in ihm das Band mit Gott rein und heil bestehen. Ohne Sünde lebte er nicht aus der Gnade Gottes, sondern im Hl. Geist. Deshalb kann nur von Jesus her das menschliche Leben und der Tod wieder anders werden. Von ihm her beginnt eine neue Möglichkeit von Leben und Sterben trotz der Sünde: in der Ewigkeit der Liebe.
Ewigkeit ist keine Bestimmung der Dauer, es ist die himmlische Teilnahme an Gottes Leben. Im Glauben als Christ beginnt dieses ewige Leben nicht erst nach dem Tod, sondern ist schon da.
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Gott wusste von Ewigkeit her, dass der Messias sterben wird. Aber es sollte nicht geschehen. Gott will den Tod seines Sohnes von Ewigkeit her. Wenn die Menschen sich verschließen, muss seine Liebe diesen Weg gehen. Aber sie sollen sich nicht verschließen.
Hier steht Gottes Wissen und des Menschen Freiheit da. Das, was nicht geschehen soll, aber geschehen wird. Von Gott her sollte sein Erlösungswerk eine andere Gestalt haben, aber es musste vom Menschen her durch den Tod gehen. All das liegt in einem unscheinbaren Geheimnis ineinander. Es geschieht Freiheit und Müssen zugleich.
Wir Sünder sind es, die Jesus das Müssen auferlegen. Durch die Gleichgültigkeit, dem Versagen, der Ablehnung, die er durch uns Menschen erfährt. Doch Jesus hat dieses Müssen in den Tod dann mit seiner Auferstehung, mit Hoffnung und ewigem Leben in seiner Liebe für die Menschen im Glauben an ihm verbunden.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #jesus #sünde #messias #theologie
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Die Eroberung der Welt und der Menschen durch Gott geschah aufgrund menschlicher Sünde und Verschlossenheit nicht als Durchdringung der Herzen durch Gottes Licht und Liebe. Sie musste nun durch den Sieg des Hasses gehen. Aus der Krone des messianischen Königs wurde die Dornenkrone.
Die Nachfolger des #Messias, die Christen, müssen nun ebenso durch diesen Hass der Welt dem Sieg entgegen gehen. Doch Gott lehrt, dass jeder für alle stehen kann, alle mittragen müssen, was jeder tut, wo es um die Erlösung des Einzelnen geht. Auch daher die Feindes- und Nächstenliebe von Christen.
Der Mensch lebt nun aus dem Schicksal Christi heraus, dem menschgewordenen Gott. Dieser Weg ist weiter in Gottes Liebe, aber jetzt auch in Verantwortung dafür, dass sie den Weg des Todes gehen musste. Das ist nun die Vollzugsform von Gottes Willen, bis der Messias wiederkommen wird, um endgültige Gerechtigkeit zu schaffen.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #christentum #theologie #jesus
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Das Reich Gottes besteht aus den menschlichen Herzen, die Gott aus und in der Liebe untertan sind. Gott erhebt diese Herzen aus der Sklaverei der Sünde in die Hingabe der Liebe, für die Läuterung in der Buße, die Heiligung des Lebens.
Wie der Messias sollen seine Gesalbten, Christen, selbstlos sein. Das Reich Gottes ist angekommen, wenn die mit dem Willen Gottes verwobenen Menschenentscheidungen zusammen eins sind. Das menschliche Opfer dafür kann durch die einfache Liebe im Glauben geschehen oder durch den Untergang, wenn die Menschen dem Hl. Geist verschlossen bleiben.
In diesem Geist kann man Gott und den Messias erkennen und die Botschaft für ein ewiges Leben schlechthin. Auch der böse Geist erkennt den Messias, die Dämonen waren die ersten. Doch sie mussten und wollten vor ihm fliehen. Dieser Weg ist jener in die ewige Verdammnis.
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Die Ersteingeladenen, die Juden, sind zum Mahl nicht erschienen, deshalb haben nun Heiden Sitzplätze. Sie können heil werden aus dem Unheil anderer. Israel jedoch lebt weiter, trägt weiterhin die göttliche Verheißung in sich. Sie ist nun unter die Bedingung gestellt noch einmal Ja zum Messias sagen zu können, dann wenn die anderen am Mahl satt (vollzählig) geworden sind.
Jeder Christ bereitet den Raum vor, worin das zuerst auserwählte Volk neu vortreten kann. Ihm wurde der Bund im Glauben angeboten und hat ihn verlassen. Es wurde daraus der Bund im Gesetz.
Die Erlösung musste nun den Weg des Opfers Jesu gehen. In dem Maße, wie die Neuen, die Heiden, diesen Weg verstehen, Liebe wächst, fruchtbar wird, als Gnade verstanden, erhält das auserwählte Volk erneut die Frage gestellt. Das Reich Gottes hat kein geschichtliches Ziel mehr, es ist im ständigen Kommen, ins Herz jedes Einzelnen, jeder Gruppe.
#fedikirche #katholischekirche #juden #christentum #jesus #opfer #glaube #katechese
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Gott schlägt nicht mit seiner allmächtigen Kraft und großen Wundern in das Dasein der Menschen ein, weil er Liebe, Vertrauen und Glaube will, nicht Furcht, Alternativlosigkeit und Unterwerfung wie es etwa der #Islam über Allah lehrt. Denn Gott erschafft den Menschen in Freiheit, zur Fähigkeit sich zu entscheiden. Deshalb schränkt sich Gott und Jesus ein in seiner Allmacht, macht sich klein, niedrig, zum Diener, weil er dadurch nichts verliert, aber des Menschen Liebe gewinnen kann.
Gott braucht diese Liebe nicht, aber er will sie, denn er ist die Liebe und liebt jeden Menschen. Gott will, dass sie alle bei ihm sind, in seiner Ewigkeit, in seinem Reich. Darum wirbt er um jede Seele, beschneidet selbst seine Freiheit, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen.
Christen folgen dem nach, nicht aus Schwäche, sondern in der Stärke des allmächtigen Gottes, der in ihnen wohnt und die Menschen liebt.
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Hätten die Führer und Machthaber des jüdischen Volkes Jesus angenommen, wäre Erlösung in der Begegnung von Botschaft und Glaube geschehen, mit göttlichem Schenken und reinem menschlichen Empfangen. Das Reich Gottes wäre angekommen, die Geschichte wäre neu geworden. Nun aber verlangt der Wille des Vaters das äußerste Opfer dafür, wie Jesus es gab.
Das Heil wird auch durch die Geschichte begründet. Christentum ist in dieser, aber nicht von dieser Welt. Das Reich Gottes kommt nun nicht mehr als offene, die Geschichte umwandelnde Erfüllung, sondern bleibt in der Schwebe, im "Kommen" bis zum Ende der Welt. Es öffnete sich dadurch die Chance für jeden einzelnen, jede engere Gemeinschaft in jeder Zeit Entscheidungen zu treffen, damit es anlangt, wie weit es vordringen darf. Dazu bedarf es jetzt aber des Opfers: Sein Leben Gott zu überlassen und es von ihm auf ewig und erfüllt zurück zu erlangen.
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Der tapfere christliche Glaube ist der vor nichts zurückschreckende Wille nach Gemeinschaft mit Jesus, dessen göttliches Sein. Einem Christen kommt im Glauben zunächst keine Wahrheit, kein Wert ins Bewusstsein, sondern die Wirklichkeit des lebendigen Gottes in Jesus Christus. Sie gehört nicht zur Welt, denn sie ist wirklicher als die Welt. Glauben heißt, dieser Wirklichkeit innewerden, sich mit ihr verbinden, auf sie stellen. Diesen Glauben zu leben heißt, mit dieser Wirklichkeit Ernst machen.
Das Wort Christi schätzt vieles in der Welt gering ein, was der Mensch als groß erachtet. Diesen Widerspruch erfährt auch ein Christ. Im Glauben dennoch ausharren heißt, Jesus vertrauen und auf die Erkenntnis warten, die einem dieses Wort erschließt.
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Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.
Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.
Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #meditation #katechese #christentum #kontemplation #jesus
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#Christentum heißt im Willen Gottes ein Heim haben. #Jesus zu folgen bedeutet Sünde zu lassen. Jesus fordert nicht auf, sich vom Unedlen zu lösen, das Edle zu erstreben, böse Menschen zu meiden, die guten zu suchen. Es geht darum dies alles wegen Jesus lassen zu können.
Die Sünde in der Welt findet sich nicht nur im Bösen, auch das Gute kann es in sich tragen. Jesus zu folgen heißt Sünde sofort zu spüren. Das ist der Weg, der zum Frieden Gottes führt: die Unruhe spüren, den Kampf aufnehmen wollen, wo man sich mit der Welt und der Sünde einig.
Dann beginnt Gottes Kraft und Gnade zu wirken, die größer ist, ein Wert leuchtet auf, der kostbarer ist als die bisherige Welt. Nicht allein ein Mehr, wie auf einer Stufenleiter, sondern höher als alles andere. Was mit dem Erlernen der Unterscheidung von Gut und Böse beginnt, setzt sich darin fort, dass voll Freude auch das Schöne gelassen werden kann, um Raum für Gott zu schaffen.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #katholisch #ethik
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Wenn der Mensch sich Gottvater in Jesus anvertraut, die Sorge um sein Reich als Wichtigstes ins Herz nimmt, bildet sich um diesen Christen eine neue Ordnung des Daseins, in dem alles zum Guten geschieht. Dieser Entschluss für Jesus ist oft in einer Armseligkeit des Augenblicks, er begründet aber die Ewigkeit.
Ein ewiger Besitz ist wesentlicher als ein zeitlicher, denn was der Zeit gehört, vergeht. Die Sünde zerstört, dass man etwas zeitliches in Besitz haben könnte, ohne dass es fesselt oder anderen dadurch Unrecht geschieht. Im Paradies war der Besitz des einen nicht der Ausschluß des anderen.
Jesus hat im Christentum Besitz und Reichtum wieder in die Gerechtigkeit gestellt. Indem man beides loslassen kann, erhält man es in der Freiheit der Liebe wieder von Gott zurück, damit sein Reich komme, sein Wille geschehe, auch auf Erden.
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Sich an Gott stoßen, seine Gebote fühlen, sich dafür anstrengen, ist auch ein Teil des Christseins. Nur so kann man mit Gottes Dienst am Menschen verwachsen. Durch die Gebote erfahren Christen, was Sünde ist.
Und sie scheitern oft genug an ihr: doch im Versagen vor den Geboten wird deutlich, dass der Mensch nur mit der Kraft Gottes, seiner Gnade, der Erlösungstat Jesu am Kreuz heilig werden kann.
Wer Gottes Gesetze in Besitz nimmt und für sich auslegt, wird nicht dadurch vor Gott heilig, auch nicht, wenn er nur Kulte und Heilsregeln einhält. Zu Werkzeugen des Heils werden sie, wenn sie durch die Liebe zu Gott und dem Nächsten Inhalt erfahren, wenn sie die menschliche Schwäche unter Gottes Gnade stellen, wenn sie die Sünde und das Versagen verdeutlichen und Jesus, den Glauben an ihn, als einzigen Retter, Erlöser, Heiler offenbaren.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #liturgie #katechese #10gebote #christentum #christen #sünde
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Jesus nennt sich Menschensohn. Was ihn und die Menschen verbindet, gleicht dem, was ihn mit Gottvater verbindet. Jesus kennt uns so, wie er den Vater kennt und man kann nun erahnen, was Erlösung bedeutet. Jesus kennt die Wurzeln des Menschentums, innig, wissend, keiner ist so überlegen Mensch wie er.
Der Mensch kann deshalb Jesu Wort tiefer vertrauen als das Liebste und Weiseste von Menschen. Jesus allein hat Zugang zum eigentlich menschlichen Sein jedes Individuums. Wer mit diesem wahrhaft aufrichtig sprechen will, muss es durch Jesus tun, in seiner Gesinnung und Liebe. Der Mensch kommt zum Menschen hingegen mit Diebstahl, Gewalt, Mord und Lüge, weil er Sünder bleibt.
Damit der Mensch davon erlöst wird und den Nächsten mit Liebe und wahrhaft begegnen kann, darum wurde Gott Mensch, zum Menschensohn.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #menschensohn #katechese #jesus #sünde #theologie
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Gott wurde Mensch, damit der Mensch ähnlich Gott werden kann - durch Gnade, nicht durch Natur oder selbstisches Tun. Gott wirkt im Menschen von innen, wie von außen, durch die Natur. In der Natur ist göttliche Kraft.
Der menschgewordene Gott ist der kosmische Christus. In ihm ist eine allumfassende Einheit möglich, die das Individuum ganz entfaltet und in der Ganzheit nicht fehlen lässt.
Fernöstliche Spiritualität entmenschlicht durch Vergeistigung. Jesus jedoch vergeistigt den Menschen in seiner Ganzheit hin zur kosmischen Einheit. Christliche Mystik löst die Persönlichkeit des Menschen nicht ins Nichts für ein Nichts auf, sondern göttliche Liebe bringt jede menschliche Person zur Fülle, um in der Person Gottes, in der Ein- und Ganzheit ewig sein und lieben zu können.
Christen sind Theonauten. Sie nehmen in Gott und Gott in ihnen durch Jesus am Liebestanz der #Dreifaltigkeit teil.
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Jesus ist auch gekommen, um die Blinden sehend zu machen. Das ist konkret körperlich gemeint, aber ebenso, was die Erkenntnis und den Sinn seiner Sendung und der Welt angeht. Mit allein irdischen Sehen, Erkenntnis, steht man vor Gott im Dunkeln, denn das Eigentliche wird nicht erfasst. Glaube und Vernunft müssen zusammengehen.
Erkenntnis heißt, sich die Dinge ins Innerste hereinzuholen. Dann ergreift sie der Lebenswille. Gefährliche Dinge scharf zu sehen, hilft sie zu bekämpfen, sie gar nicht zu sehen, lässt einen unberührt.
Wer einen Menschen erkennen will, muss seinen Einfluß in sich aufnehmen, sonst sieht man ihn anders, als er wirklich ist. Die Gesinnung muss Gerechtigkeit wollen, das Herz muss offen zur Liebe werden. Das ist eine Willensentscheidung und beim Blick auf Jesus, ihn anzunehmen, nachzufolgen, geht es um unser ewiges Schicksal, um alles.
#fedikirche #katholischekirche #philosophie #katechese #blind #jesus #katholisch #erkenntnis #aufklärung #freimaurer #vernunft
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Die christliche Wiedergeburt in Gott und Kind Gottes zu sein im vollen Sinn ist nicht das gleiche. Als Kind Gottes geht man aus der christlichen Taufe hervor, aus dem Schoß Gottes, man wird hineingenommen in das Sterben, die Erlösungstat und die Auferstehung von Gottes Sohn Jesus Christus. Söhne und Töchter des Vaters aber sollen wir erst werden, dazu wurde uns von Gott Macht gegeben.
Was kann man dazu tun? Darüber sinnen, nachdenken, beten im Gespräch mit Gott, nach Erkenntnis mühen, mit seinen Fehlern kämpfen, um Tugend und Läuterung ringen, den Nächsten, Gott und sich lieben, seine Arbeit in Treue tun und mehr noch: sich loslassen, den Hl. Geist einlassen, damit ER Denken, Ringen und Schaffen erfasst und neu macht.
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Der Hl. Geist, Gottes Liebe, schmilzt das "Ich, nicht Du", das "Mein, nicht Dein". Dieser Geist verbindet nicht Vermischtes, knüpft äußerliche Bande, sondern der Mensch wird neu geboren zur Einheit der Liebe.
Diese Neugeburt des Christen kommt nicht aus ihm selbst, aus eigener Kraft, eigenem denken, erkennen und schließlich Anschluß an Jesus, weil das, was er sagt wahr ist. So wäre Gott nur unter die eigenen Maßstäbe gestellt. Dann würde man nicht Jesus und seine Wahrheit treffen, nur sich selbst. Jeder Mensch muss es wagen zu rufen: Komm Herr, hole mich!
Gewissheit der Einsicht über Gott, Tüchtigkeit im Glauben und Frömmigkeit, reine Gesinnung, Bewährung des Charakters, alles hat Bedeutung, ist Vorbereitung, um es dann loszulassen. Christ werden heißt zu Christus gehen auf sein Wort hin, in Vertrauen auf ihn, um seiner Bürgschaft willen, dass er von Sünden befreit, das Leben wertvoll, voll Friede und Freude macht bis in die Ewigkeit hinein.
#fedikirche #katholischekirche #katechese -
Wem es als Sünder, der jeder Mensch ist, nicht mehr erstaunt, dass es das Gute gibt und man es will, wird schnell zum Moralisten, zum Belehrer und Verurteiler anderer. Man denkt dann von sich aus, mag es noch so hoch und scharf sein, es verbleibt in einer sündhaften Welt. Denn man kann nur das Er- und Durchschauen, wofür man ein Auge hat. Nur wer mit dem Guten verwandt, kann es erfassen.
Es ist der Geist Gottes, der Christen zu Verwandten des Guten macht. Geist steht hier nicht im Gegensatz zum Körper, zu Erkenntnis und Weisheit, ist philosophisches Konstrukt, rein objektiv, eine Kultur, dann wäre das Ergebnis nur Moralismus. Der Geist ist lebendig. Person, kommt von oben, vom Vater der Schöpfung, der die Liebe, die Wahrheit, das Gute und der Erlöser ist, damit der Mensch als Sünder wahrhaft gut sein kann.
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Jesus ist der unbedingt Lebendige und damit Herr des Todes. Freiwillig gibt er sich ihm hin, um ihn für den Menschen aufzuarbeiten. Denn das Sterben kommt nicht zu unserem Leben hinzu, sondern aus der Art, wie wir lebendig sind, als Sünder.
Jesus ist das Leben und da wir sterben müssen ist er auch unsere Auferstehung. Der Tod ist für Jesus am Kreuz wie persönlich anwesend und er nimmt den Kampf auf. Er schreit gegen ihn an und aus Gottes Macht geht er in den Tod, nicht aus Notwendigkeit.
Der Tod kommt aus dem Willen des Vaters, den Jesus freiwillig auf sich nimmt. Der Mensch erleidet den Tod in Gewalt, Jesus Christus, der Sohn Gottes, aus Liebe. Deshalb ist sein Sterben das Furchtbarste und Fruchtbarste der Weltgeschichte. Kein Mensch kann so sterben, aber es wird damit zum Trost und zur Hoffnung jedes Sterbenden.
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Gott sichert uns Vergebung zu. Vor seiner heiligen Wahrheit ist man nicht mehr Sünder, vor der tiefsten Verantwortung des eigenen Gewissens ist man nicht mehr schuldig. Wenn das nicht sein kann, soll Schuld klar stehen bleiben, doch dass es sein kann, dafür hat Jesus eine Möglichkeit geschaffen, auch im Sakrament der Beichte. Deshalb ist Gottes Vergebung nicht menschlichen ethischen oder religiösen Voraussetzungen unterworfen und damit auch nicht die Definition von Schuld.
Gott steht über dem Guten und damit dem Bösen, weil er selbst das Gute in einer unausdenkbaren Freiheit ist. Wegen ihr, die Liebe heißt, ist er mächtiger als Schuld. Diese Liebe ist es, aus der sich Gott erhebt, ohne Wahrheit und Gerechtigkeit anzutasten und kann uns sagen: deine Schuld sei nicht mehr. Kein Mensch, außer der Priester in der Beichte im Namen Jesu, kann dies endgültig aussprechen.
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Sünder zu sein heißt nicht nur gegen Menschen, einer Sache, sondern gegen die ewig-heilige Wahrheit und Gerechtigkeit gefehlt zu haben. Nicht nur zum ewigen Sittengesetz, sondern zum lebendig-heiligen Gott im Widerspruch zu stehen. Sünde ist immer auch gegen das von Gott entstammende Leben im Menschen gerichtet und wirkt sich in der Zerstörung des natürlichen Lebens aus. Der Mensch verliert sich selbst, sein Wesen, ist fremdbestimmt, schadet sich und andere.
Vergebung ist ein Akt der Liebe, sie kann jedoch erst an und in jemanden wirken, wenn man die Tiefe seiner Sünde überhaupt erkennen, zugeben will. Das geschieht durch überwinden von Oberflächlichkeit und Feigheit. Sünde ist nicht allein eine Sache des Urteils und des Willens, man muss im Inneren fühlen, um was es hier geht: die drohende Zerstörung der Seele, ihr Scheitern an der Ewigkeit, ihre Ablehnung der göttlichen Liebe.
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In einem Wort, das mit Gewalt verkündet wird, kommt Christus nicht. Eine Wirkung, die sich auf Geld und Macht stützt, bringt Gott nicht. Auf solche Weise würde aufgehoben werden, wie Gott in Jesus in die Welt getreten ist: arm, sanftmütig und demütig, dienend und liebend. Das unterscheidet das Christentum wesentlich von Islam oder fernöstlicher Religion.
Gottes Offenbarung in die Welt sagt auch etwas über das Christsein als Apostel aus: er muss das Grundgeheimnis der Sendung Jesu auf sich nehmen, immer neu vollziehen. So tritt ewiger, allheiliger Sinn nach der Weise von Gottes Schwachheit, die zum Sieg der Liebe hin zum ewigen Leben führte, in die Welt ein.
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Aus dem Spott über den Glauben ist das Lachen des Unglaubens geworden. Das #Christentum sagt nämlich: das wahre Sein muss letztlich persönlich bestimmt werden, es wartet darauf. Denn das absolute Sein, der Schöpfer von allem, die Wahrheit, Liebe und das Gute ist selbst Person - Gott.
Da ist aber jemand, Satan, der das menschliche Sein zum Bösen hin tun will. Er tritt nicht als solcher hervor, er benutzt gerade die Vernunft und Sachlichkeit, um sich zu verbergen.
Das Christentum schafft nicht nur Voraussetzungen das Böse besser zu erkennen, dessen Stifter Jesus kämpft selbst im Christen für das Gute, wenn der Mensch es ihm erlaubt. Das ist nicht ein Add-on zum nur moralischen Tun, zum #Moralismus, es ist eine Wiedergeburt zum und für das Gute, der Liebe und die Wahrheit.
Das Lachen des Unglaubens ist die Unsicherheit des in der Sünde verbleiben wollenden Menschen. Er bleibt fremdbestimmt.
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Die Erlösung des Menschen durch Gott sollte nicht durch einen einfachen Ausbruch göttlicher Gewalt geschehen. Sie geschah, in dem der Menschensohn sich ganz auf den Kampfplatz der Welt stellt, nur ein geheimnisvoll bestimmtes Maß von Macht hat. So war es dahingestellt, ob er sogleich siegen würde gegen die Finsternis, für die Wahrheit des Geistes, um die Liebe in das durch Sünde versklavte Herz des Menschen auszustrahlen.
Dieser Kampf konnte verloren werden, doch dann musste im Unterliegen der andere Sieg über Satan, Sünde und Tod geschehen. Das Überwundenwerden verwandelte sich im gekreuzigten Jesus ins überwindende Opfer. Seine Auferstehung ist Zeichen dieses Sieges.
Jesus wirkte stets in der Gesinntheit Gottes, weil er Gott ist. #Satan konnte niemals wirken, selbst als Gottes Sohn am Kreuz hängt und stirbt. Ein menschlicher Geist, der im Licht Gottes steht, erkennt dies und lebt daraus in der Freiheit eines Christen.
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Die katholische Kirche gibt mit ihrer Sexualmoral nur eine Menschheitserfahrung weiter: eine glückliche Ehe zwischen Mann und Frau basiert auf dem Willen zum Leben und zur Treue. Auch ist in ihr immer eine Verantwortung für das Fremde des Partners und für das möglicherweise entstehende neue Leben da, aber auch für die Familie als Ganzes. Kinder wären die potentiellen Opfer einer Trennung, denn sie sind auf die Treue ihrer Eltern angewiesen.
Diese Sexualmoral ist Garant des Lebensrechts eines jeden Menschen. #Abtreibung oder Kindstötung waren schon in der frühen Christenheit undenkbar. Es wurde von den Zeitgenossen der antiken Gesellschaft als Differenz zu anderen Religionen so wahrgenommen. Christen standen immer auf der Seite des Lebens, weil ihr Gott das Leben ist. Das christliche Menschenbild kennt keine Dualität zwischen Geist und Leib und das Leben ist ein Geschenk für eine ewige Zukunft.
#fedikirche #katholischekirche #prolife #christentum #katechese #sexualmoral #katholisch -
Ein Mensch, der sich selbst zum Maßstab seines Glaubens macht, wird die Existenz von Engeln, den #Himmelfahrtstag, Marienverehrung oder Fegfeuer als unvernünftig betrachten, weil er es sich nicht vorstellen kann. Der #Glaube steht über der #Vernunft, um ein Realist zu sein, zwischen beiden wird es aber keine Unstimmigkeiten geben, denn derselbe Gott, der die Geheimnisse offenbart und den Glauben eingießt, hat in den menschlichen Geist auch die Vernunft gelegt. Gott selbst ist die Vernunft, im Gegensatz zu #Allah im #Koran, der keine menschliche Kategorien annimmt.
Nur die Kirche räumt in der Welt der Vernunft ihre wahre Hoheit ein, weshalb katholischer Glaube immer vernünftig ist. Es gibt Dinge, die man nicht versteht, doch darf man nichts glauben, was unvernünftig. Der Grund dafür ist in Gott selbst: Logos, Wort und Vernunft zugleich.
#katholischekirche #fedikirche #katholisch #katechese #glaubenswissen #philosophie @philosophie @freimaurer #freimaurer -
Christlicher Glaube ist eine Sache der Beziehung, des Vertrauens. Für die großen Dinge im Leben, wie auch die Liebe, braucht es Vertrauen. Für sie und Treue, Freundschaft, Sympathie, Hingabe gibt es keinen mathematischen Beweis.
Christlicher Glaube umfasst beides: Fakten und Vertrauen, der Inhalt ist wahr und dem stimmt man in Freiheit zu. Der Mensch produziert dies nicht selbst, es ist Geschenk Gottes.
Glaube ist nicht allein etwas für wahr halten, er ist die Antwort auf Gottes Ruf und Angebot der Liebe, die man in sein Leben einbindet. Glaube ist kein Besitz, er wird jeden Tag neu errungen.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #glaube -
#Katholizismus verbindet die ganze komplexe Wirklichkeit: Christus ist der einzige Mittler, aber der Mensch darf an Gottes Heilswerk mitarbeiten. Die #Bibel ist das Wort Gottes, aber seine Offenbarung ist größer als der Buchstabe. Gottes Gnade ist unentbehrlich, will aber die freie Zustimmung des Menschen. Glaube ist heilsnotwendig, muss sich aber in Werken der Liebe und Barmherzigkeit zeigen.
Katholischsein ist für Individualisten, Lebenskünstler, Abenteurer und Entdecker. Für Nonkonformisten, die keine Angst davor haben, anecken zu können, denn Leben in Christus ist für die Welt anstößig, unangepasst, provozierend.
Katholiken lassen sich von Widersprüchen nicht abschrecken, wollen sie nicht unabhängig von der Wirklichkeit aus der Welt schaffen, sondern sehen sie als Einladung zum Weiterfragen.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese -
Das #Zölibat ist ein Prüfstein für die Echtheit der Berufung zum Priester, zur Bereitschaft Jesus bedingungslos nachzufolgen. So wie es keine Zwangsfamilien gibt, gibt es auch keinen Zwangszölibat. Ein zölibatär Lebender macht deutlich, dass er keine Angst hat, im Leben etwas zu verpassen, er ist auch Zeichen der Solidarität mit all jenen, die keinen Ehepartner finden. Ein Priestermangel hat nichts mit dem Zölibat zu tun, es ist vielmehr deswegen eine Notwendigkeit. Der Priestermangel entspricht nämlich dem Ehemangel mit der ausgeprägten Scheu, sich zu binden, sich festzulegen, treu und verlässlich zu sein. Das Zölibat verspricht keine bequeme Kirchenbeamtenschaft voller Macht, sondern das Wagnis und Abenteuer der Nachfolge Christi.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #mission #berufung -
Fakten zur Kirche und #Kultur des Westens:
Bis ins 19. Jh. werden alle Universitäten im Westen, ob in Medizin, Theologie, Rechte, als christliche Institutionen gegründet.
Die Kirche hat über 6 Jahrhunderte ab der Wiederentdeckung des antiken Wissens mehr in astronomische Forschung investiert, als jede andere Institution.
Das kirchliche (kanonische) Recht ist das erste moderne Rechssystem Europas. Erstmals werden einzelne Rechte formuliert, das Völkerrecht begründet.
Im Mittelalter war die christliche Gesellschaft weder geschlossen, intolerant noch fremdenfeindlich.
Die Armenfürsorge (caritas) der Kirche war in der heidnischen Antike unbekannt und prägt bis heute.
#katholischekirche #fedikirche #katholisch #christentum #katechese #glaubenswissen