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#katechese — Public Fediverse posts

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  1. Wer Christus folgen will muss seine bisherige Antwort des Herzens auf erfahrenes Unrecht, Groll, den Willen zum Rechtbehalten überwinden. Dann wird man wahrhaft frei.

    Das bedeutet Versöhnungsbereitschaft, Verzicht auf die scheinbar klare und sichermachende Abwehrhaltung des Hasses, die Furcht überwinden, zu vertrauen und Ungeschütztheit dennoch wagen, weil man weiß, dass der Feind das Eigentliche nicht verletzen kann. Es bedeutet sich darüber klar zu sein, dass das Böse einem Übel will, man darum immer weniger enttäuscht wird, man darum wachsam ist und entschlossen, denn Christsein heißt, wahrer Realist sein.

    Rache steht dem Menschen näher als Vergebung. Doch gerade Vergebung macht frei vom Verhalten anderer, schenkt eine unantastbare innere Ehre. Das gehört zur eigentlichen und wahren Selbstbestimmung eines Christen, die er in innerer Freiheit wahrnimmt.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #vergebung #christentum #katechese #selbstbestimmung

  2. Es ist nicht so, dass auf der einen Seite der gläubige Christ steht, auf der anderen die verfallene Welt. Der Glaube muss auch in der oft vom Bösen verunstalteten Weltwirklichkeit, im lebendigen Sein des Gläubigen verwirklicht werden.

    Als Christ blickt man nicht auf andere, die nicht glauben, oder andere kulturelle Strömungen herab, sonst wäre Christsein nur eine religiöse Form persönlicher Selbstbehauptung. Ein "Ich bin Christ" vernebelt oft, dass es ein Geschenk Gottes ist, immerfort Christ werden zu können. Christsein ist nicht die Form eines Habens, eines Standorts zur Beurteilung anderer, sondern eine Bewegung.

    Auch Christ zu sein ist wie alles im Leben nicht in der Weise von Sicherheit gegeben. Aber Christsein ist in der Weise des Anfangens, Unterwegsseins, Werdens, Vertrauens, Hoffnung und Bitte geschenkt. Von einem Gott im Christentum, der die Liebe ist und darum nur das Gute für einen will.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #glaube #katechese #mission

  3. Wirkliches Christwerden ist keine Sache natürlicher Veranlagung oder geschichtlicher Entwicklung, es ist Entscheidung. Jesus ist gekommen, damit wir verstehen, dass das Gute immer gut bleiben wird und das eitle immer eitel, Menschenwerk. Nicht einzelne Menschen sollen durch Jesus erneuert werden, höhere Möglichkeiten erschlossen, sondern allen Menschen die Augen geöffnet, was Welt und Dasein als Ganzes sind. #Jesus schafft einen neuen Standpunkt von Gott her, der schöpferisch aus Liebe.

    Jesus ist kein Philosoph, Ethiker, religiöser Naturpoet, der neue Daseinsgeheimnisse vermittelt, sondern er sagt uns, dass alles im Dasein mehr oder weniger gut ist: Trieb, Geist, Wirtschaft, Philosophie, Natur, Kunst, Ethik, Frömmigkeit und wenn es von Gott weg geht, stürzt es in den Untergang.

    #Glauben ist sehen und wagen, dass Christus die Wahrheit ist. Glauben ist Unterweisung, Umformung des Gedankens, Blickes und Maßstabs auf Gott hin.

    #fedikirche #katholischekirche #philosophie #katechese

  4. Gottes Segen und dessen Vermittlung durch Menschen kann sich nur auf das Leben und das gute Tun richten, niemals auf Sünde oder Böses. Deshalb kann und darf auch nicht alles gesegnet werden. Will der Mensch den Segen durch Gott dafür "erzwingen", fällt es auf ihn als Sünde zurück. Ein solcher Segen ist keiner und bleibt wirkungslos.

    Gottes Segen ist Macht, die sich auf das Lebendige richtet, deren Fruchtbarkeit löst und Erfüllung schenkt. Nur Gott hat diese Macht, weil nur er das Leben auch schaffen kann. Wenn bittende Menschen zu segnenden Menschen werden, müssen sie demütig bleiben, um nicht anstelle von Gott auf seinen Thron sitzen zu wollen.

    Segen öffnet eine Fruchtbarkeit und Lebendigkeit, die nicht von dieser Welt stammt. Gottes Macht darin kann heilig machen, Wachstum bringen, hüten, lenken, vollenden, richten.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #segen #katechese #theologie #christentum

  5. Das einzigartige an Jesus ist nicht, dass er den Köstlichkeiten der Welt entsagt, Entbehrungen auf sich nimmt, sondern dass er frei ist. In dieser Freiheit lebt man im Christentum und leben Christen. Das heißt, alle Kraft des Herzens unmittelbar auf Gott zu richten, ihm nicht zuerst durch die Gerechtigkeit der Verwaltung des Geschenkten, des Besitzes, seiner Gebote zu dienen, sondern durch diese Freiheit des Herzens, die sich von allem lösen kann, was Gott nicht ist.

    Deshalb ist Reichtum und Besitz im Christentum kein Unrecht, wenn es nicht zum Schatz im Herzen wird. Es bedeutet aber mehr Verantwortung und Berufung zu dienen. In Reichtum oder Armut gerecht zu leben, kommt aus derselben Kraft eines reinen und liebenden Herzens.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #christentum #reichtum #armut #jesus

  6. Die Ehe geht immer neu aus einem Opfer hervor. Natürlich ist sie Lebenserfüllung von Mann und Frau, die sich in ihr verbinden in einer Fruchtbarkeit und Wesensvollendung, die über die Möglichkeit des Einzelnen hinausgeht. Aber nicht im bloßen Ausleben und Auswirken, sondern durch Entsagung hindurch. Jene Entsagungen, die das Schweifen der Triebe, Unstetigkeit des Herzens, Enttäuschungen am anderen, Krise der sittlichen Kraft, Anforderung der Gemeinschaft und die Wechsel der äußeren Geschicke nötig machen.

    Ehe heißt den anderen annehmen wie er ist, zusammen Freude und Plagen tragen vor Gott und mit Gottes Kraft. Dann wächst die zweite Liebe, das Geheimnis der Ehe.

    #fedikirche #katholischekirche #fedieltern #ehe #katholisch #katechese #christentum

  7. #Jesus setzt sich für jene ein, die sich selbst nicht behaupten können und Christen folgen ihm in dieser Haltung. Jesus stellt das Kind als Beispiel vor: er nimmt es ernst, er tritt mit seinem Blut für es ein und daher kommt sein Wert. Wer auf das Kind, den Schwachen trifft, der trifft Jesus!

    Das früheste Geschöpf Gottes war der #Engel. In seinem Wesen ist unerträgliche Gewalt. Erscheint er dem Menschen spricht er: "Fürchte dich nicht!" Er gibt dem Menschen die Kraft, ihn zu ertragen. Hier wird die heilige Würde des Wehrlosen deutlich, deshalb ist Kindlichkeit die Haltung des Gottesreichs.

    Dabei ist auch ein Kind nicht unschuldig, nur Erwachsene erfinden diesen Ort für ihr sentimentales Gefühl. Das Kind hat aber den Trieb zur Absicht, zur Selbstsicherung noch nicht, es steht im ruhigen Vertrauen, in der einfachen Begegnung zum Sein. Der Erwachsene jedoch bearbeitet dieses Sein und nennt es #Kultur.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #bildung #katechese #philosophie

  8. Es steht etwas über #Gerechtigkeit: ein freies Sich-Öffnen des Herzens in der Güte. Das ist das Gegenteil von #Moralismus. Während Gerechtigkeit ordnet, etwas Genüge tut, bringt Güte hervor, schafft Neues.

    In der Güte soll jener, der Unrecht tut, nicht darin eingeschlossen bleiben, damit er genötigt ist die Konsequenzen zu tragen. Auch Versöhnung bahnt neue Wege. Gerechtigkeit kann sich nicht aus eigener Kraft vollenden, sie empfängt erst von der Güte und Liebe die Voraussetzung, um sich auswirken zu können.

    Gerechtigkeit ist kein Gesetz, das über allem steht, auch über Gott, sondern Gott selbst ist die Gerechtigkeit. Darum steht seine Gnade aus Liebe über sie.

    Menschen rufen gerne nach "Gerechtigkeit", die manchmal nur Maske ist, denn dahinter sitzen ganz andere Motive, die man durch moralisierenden Druck durchsetzen will. Aber lieben zu lernen, lehrt auch gerecht zu sein.

    #fedikirche #katholischekirche #katechese #philosophie #theologie #erziehung

  9. Als Christ an Gott glauben bedeutet auch manchmal eine Ungewissheit weiterzutragen. Dann soll man sich nicht zu einer Entschiedenheit überreden, die keinen wirklichen Stand hat. Eine erste, echte Bereitschaft enthält schon den Glauben. Falsche Überzeugtheit hingegen durch ein Hineintäuschen in Unwahrheit, Gewaltsamkeit, mit der man sich zum Bekenntnis zwingt, das nicht dem Herzen entspringt, enthalten den Keim von Zerstörung.

    Zweifel sind keineswegs immer Zeichen beginnenden Glaubenszerfalls. Es wird stets tiefe Fragen geben, die nach vermeintlichen Lösungen neue entstehen lassen. Deren Sinn liegt oft nicht darin gelöst zu werden, sondern gelebt. Dadurch kann jener Mensch, der sie trägt, und dessen Glauben auch reiner werden.

    #Katholisch sein heißt empfangenen Glauben und #Vernunft zusammen zu leben, beides muss voreinander bestehen. Man selbst ist nicht die Grenze, sondern der Raum, in dem sie sein können.

    #fedikirche #katholischekirche #glauben #katechese #theologie #christentum

  10. Warum zeigt sich Gott mir nicht, wird gerne gefragt. Christentum ist zuerst Zurückgabe der Seele an den Schöpfer, um sie erhabener zurückzuerhalten. Gott achtet des Menschen Freiheit, will seine Zustimmung. Wer diese Hingabe erleichtert haben will, hebt den Ernst des Glaubens auf, flüchtet in ein unmittelbares Mitgerissensein eines religiösen Erlebnisses. Die Vernunft im Glauben wird durch das Gefühl von Glauben und Religion ersetzt.

    Jesus persönlich in Erscheinungen treffen zu wollen, will die Anstrengung und Gefahr des Glaubens umgehen: ihn zu bewahren, darin wachsen zu wollen. Der lebendige Jesus ist im Christen da, aber geistig, weniger sinnlich.

    Das bedeutet den Glauben an ihn in Predigt, Bibel, Beispiel der Heiligen und Vorgängen der Hl. Messe zu treffen, in der Kunst, Sakramenten, Sitte, Brauch und Symbol. Das ist vernünftiger, aber nicht schwerer, als Gottes Sohn "schauen" zu wollen.

    #fedikirche #katholischekirche #jesus #christentum #katechese #eucharistie #vernunft #glaube

  11. Viele meinen, jeder Einzelne könne unmittelbar vor Gott stehen. Diese Ansicht verbreitete sich, als die Wucht des heiligen Gottes vergessen wurde. Anstelle dieser Erschütterung ist "religiöses Erlebnis" getreten. Dann behauptete man, jeder könne, müsse es haben. Doch dem Menschen ist es nicht gemäß unmittelbar vor Gott zu stehen. Es ist dem Menschen gemäß durch Boten, durch Menschen von Gott zu hören. Das ist kein nacktes Wort, es ist durch menschliches Leben gegangen und Gott vermag damit im Hl. Geist die hörende Seele zu formen. Darum müssen Christen das Evangelium von Gottes Frieden, Erlösung, Liebe verbreiten, missionieren.

    Wesen und Heil des Menschen wurden auf den Glauben gestellt. Wer verlangt, Gott selbst hören zu wollen, will wissen, nicht glauben, nicht gehorchen, sondern sich auf die eigene Erfahrung stellen. Die Gnade direkt von Gott angesprochen zu werden erhalten nur wenige, denen Gott schenkt, es auszuhalten.

    #fedikirche #katholischekirche #mission #glauben #katechese

  12. Jesus hat die Kirche in der Fülle seiner messianischen Gewalt in Caesarea Philippi gestiftet. Er sendet sie aus mit seiner Gewaltübertragung. Denn geboren wurde die Kirche dann zu Pfingsten, als der Hl. Geist sich über sie ausschüttete.

    Die Einheit der Kirche ist in einem überpersönlichen Bewusstsein, sie hat ihren geschlossenen Zusammenhang dadurch, dass Christus in ihr lebt und sie in Christus. Die Liebe strömt von ihm zu den Christen, von dort zum Nächsten und von diesem zu Gott. Das ist kein Individualismus, sondern lebendiger Zusammenhang.

    In dem Christen im Glauben in der Kirche eingebunden sind, werden sie zu jener Person, zu jenem Individuum, zu dem Gott sie geschaffen. In dem Christen sich Gott schenken, erhalten sie sich in göttlicher Fülle von ihm zurück, um ihre Talente, Charismen, Persönlichkeit fruchtbar und befriedigend für ein glückliches Leben einsetzen zu können.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #katechese #jesus #mission

  13. Leben und Sterben gehören beim Menschen zusammen, sind 2 Seiten derselben Tatsache. Bei #Jesus gab es diese Tatsache nicht: Unsterblichkeit kommt nicht aus der Seele, sie kommt von Gott. Die #Sünde zerbrach das Lebensganze, weil der Mensch autonom leben wollte. In ihm blieb der unzerstörbare Geist und der Leib übrig, der nun durch eine tote Seele nicht mehr jenes Leben hat, wie Gott es zudachte.

    Als Gott in Jesus Mensch wurde, blieb in ihm das Band mit Gott rein und heil bestehen. Ohne Sünde lebte er nicht aus der Gnade Gottes, sondern im Hl. Geist. Deshalb kann nur von Jesus her das menschliche Leben und der Tod wieder anders werden. Von ihm her beginnt eine neue Möglichkeit von Leben und Sterben trotz der Sünde: in der Ewigkeit der Liebe.

    Ewigkeit ist keine Bestimmung der Dauer, es ist die himmlische Teilnahme an Gottes Leben. Im Glauben als Christ beginnt dieses ewige Leben nicht erst nach dem Tod, sondern ist schon da.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese

  14. Gott wusste von Ewigkeit her, dass der Messias sterben wird. Aber es sollte nicht geschehen. Gott will den Tod seines Sohnes von Ewigkeit her. Wenn die Menschen sich verschließen, muss seine Liebe diesen Weg gehen. Aber sie sollen sich nicht verschließen.

    Hier steht Gottes Wissen und des Menschen Freiheit da. Das, was nicht geschehen soll, aber geschehen wird. Von Gott her sollte sein Erlösungswerk eine andere Gestalt haben, aber es musste vom Menschen her durch den Tod gehen. All das liegt in einem unscheinbaren Geheimnis ineinander. Es geschieht Freiheit und Müssen zugleich.

    Wir Sünder sind es, die Jesus das Müssen auferlegen. Durch die Gleichgültigkeit, dem Versagen, der Ablehnung, die er durch uns Menschen erfährt. Doch Jesus hat dieses Müssen in den Tod dann mit seiner Auferstehung, mit Hoffnung und ewigem Leben in seiner Liebe für die Menschen im Glauben an ihm verbunden.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #jesus #sünde #messias #theologie

  15. Die Eroberung der Welt und der Menschen durch Gott geschah aufgrund menschlicher Sünde und Verschlossenheit nicht als Durchdringung der Herzen durch Gottes Licht und Liebe. Sie musste nun durch den Sieg des Hasses gehen. Aus der Krone des messianischen Königs wurde die Dornenkrone.

    Die Nachfolger des #Messias, die Christen, müssen nun ebenso durch diesen Hass der Welt dem Sieg entgegen gehen. Doch Gott lehrt, dass jeder für alle stehen kann, alle mittragen müssen, was jeder tut, wo es um die Erlösung des Einzelnen geht. Auch daher die Feindes- und Nächstenliebe von Christen.

    Der Mensch lebt nun aus dem Schicksal Christi heraus, dem menschgewordenen Gott. Dieser Weg ist weiter in Gottes Liebe, aber jetzt auch in Verantwortung dafür, dass sie den Weg des Todes gehen musste. Das ist nun die Vollzugsform von Gottes Willen, bis der Messias wiederkommen wird, um endgültige Gerechtigkeit zu schaffen.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #christentum #theologie #jesus

  16. Das Reich Gottes besteht aus den menschlichen Herzen, die Gott aus und in der Liebe untertan sind. Gott erhebt diese Herzen aus der Sklaverei der Sünde in die Hingabe der Liebe, für die Läuterung in der Buße, die Heiligung des Lebens.

    Wie der Messias sollen seine Gesalbten, Christen, selbstlos sein. Das Reich Gottes ist angekommen, wenn die mit dem Willen Gottes verwobenen Menschenentscheidungen zusammen eins sind. Das menschliche Opfer dafür kann durch die einfache Liebe im Glauben geschehen oder durch den Untergang, wenn die Menschen dem Hl. Geist verschlossen bleiben.

    In diesem Geist kann man Gott und den Messias erkennen und die Botschaft für ein ewiges Leben schlechthin. Auch der böse Geist erkennt den Messias, die Dämonen waren die ersten. Doch sie mussten und wollten vor ihm fliehen. Dieser Weg ist jener in die ewige Verdammnis.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #messias #hölle #himmelreich #sünde #christentum #christen #katechese

  17. Die Ersteingeladenen, die Juden, sind zum Mahl nicht erschienen, deshalb haben nun Heiden Sitzplätze. Sie können heil werden aus dem Unheil anderer. Israel jedoch lebt weiter, trägt weiterhin die göttliche Verheißung in sich. Sie ist nun unter die Bedingung gestellt noch einmal Ja zum Messias sagen zu können, dann wenn die anderen am Mahl satt (vollzählig) geworden sind.

    Jeder Christ bereitet den Raum vor, worin das zuerst auserwählte Volk neu vortreten kann. Ihm wurde der Bund im Glauben angeboten und hat ihn verlassen. Es wurde daraus der Bund im Gesetz.

    Die Erlösung musste nun den Weg des Opfers Jesu gehen. In dem Maße, wie die Neuen, die Heiden, diesen Weg verstehen, Liebe wächst, fruchtbar wird, als Gnade verstanden, erhält das auserwählte Volk erneut die Frage gestellt. Das Reich Gottes hat kein geschichtliches Ziel mehr, es ist im ständigen Kommen, ins Herz jedes Einzelnen, jeder Gruppe.

    #fedikirche #katholischekirche #juden #christentum #jesus #opfer #glaube #katechese

  18. Gott schlägt nicht mit seiner allmächtigen Kraft und großen Wundern in das Dasein der Menschen ein, weil er Liebe, Vertrauen und Glaube will, nicht Furcht, Alternativlosigkeit und Unterwerfung wie es etwa der #Islam über Allah lehrt. Denn Gott erschafft den Menschen in Freiheit, zur Fähigkeit sich zu entscheiden. Deshalb schränkt sich Gott und Jesus ein in seiner Allmacht, macht sich klein, niedrig, zum Diener, weil er dadurch nichts verliert, aber des Menschen Liebe gewinnen kann.

    Gott braucht diese Liebe nicht, aber er will sie, denn er ist die Liebe und liebt jeden Menschen. Gott will, dass sie alle bei ihm sind, in seiner Ewigkeit, in seinem Reich. Darum wirbt er um jede Seele, beschneidet selbst seine Freiheit, um die Freiheit des Menschen zu ermöglichen.

    Christen folgen dem nach, nicht aus Schwäche, sondern in der Stärke des allmächtigen Gottes, der in ihnen wohnt und die Menschen liebt.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #mission #katechese #wunder #christentum

  19. Hätten die Führer und Machthaber des jüdischen Volkes Jesus angenommen, wäre Erlösung in der Begegnung von Botschaft und Glaube geschehen, mit göttlichem Schenken und reinem menschlichen Empfangen. Das Reich Gottes wäre angekommen, die Geschichte wäre neu geworden. Nun aber verlangt der Wille des Vaters das äußerste Opfer dafür, wie Jesus es gab.

    Das Heil wird auch durch die Geschichte begründet. Christentum ist in dieser, aber nicht von dieser Welt. Das Reich Gottes kommt nun nicht mehr als offene, die Geschichte umwandelnde Erfüllung, sondern bleibt in der Schwebe, im "Kommen" bis zum Ende der Welt. Es öffnete sich dadurch die Chance für jeden einzelnen, jede engere Gemeinschaft in jeder Zeit Entscheidungen zu treffen, damit es anlangt, wie weit es vordringen darf. Dazu bedarf es jetzt aber des Opfers: Sein Leben Gott zu überlassen und es von ihm auf ewig und erfüllt zurück zu erlangen.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #erlösung #katechese #christentum #juden #jesus

  20. Der tapfere christliche Glaube ist der vor nichts zurückschreckende Wille nach Gemeinschaft mit Jesus, dessen göttliches Sein. Einem Christen kommt im Glauben zunächst keine Wahrheit, kein Wert ins Bewusstsein, sondern die Wirklichkeit des lebendigen Gottes in Jesus Christus. Sie gehört nicht zur Welt, denn sie ist wirklicher als die Welt. Glauben heißt, dieser Wirklichkeit innewerden, sich mit ihr verbinden, auf sie stellen. Diesen Glauben zu leben heißt, mit dieser Wirklichkeit Ernst machen.

    Das Wort Christi schätzt vieles in der Welt gering ein, was der Mensch als groß erachtet. Diesen Widerspruch erfährt auch ein Christ. Im Glauben dennoch ausharren heißt, Jesus vertrauen und auf die Erkenntnis warten, die einem dieses Wort erschließt.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #glaube #jesus #philosophie #christen #christentum #mission

  21. Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.

    Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.

    Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #meditation #katechese #christentum #kontemplation #jesus

  22. Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.

    Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.

    Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #meditation #katechese #christentum #kontemplation #jesus

  23. #Christentum heißt im Willen Gottes ein Heim haben. #Jesus zu folgen bedeutet Sünde zu lassen. Jesus fordert nicht auf, sich vom Unedlen zu lösen, das Edle zu erstreben, böse Menschen zu meiden, die guten zu suchen. Es geht darum dies alles wegen Jesus lassen zu können.

    Die Sünde in der Welt findet sich nicht nur im Bösen, auch das Gute kann es in sich tragen. Jesus zu folgen heißt Sünde sofort zu spüren. Das ist der Weg, der zum Frieden Gottes führt: die Unruhe spüren, den Kampf aufnehmen wollen, wo man sich mit der Welt und der Sünde einig.

    Dann beginnt Gottes Kraft und Gnade zu wirken, die größer ist, ein Wert leuchtet auf, der kostbarer ist als die bisherige Welt. Nicht allein ein Mehr, wie auf einer Stufenleiter, sondern höher als alles andere. Was mit dem Erlernen der Unterscheidung von Gut und Böse beginnt, setzt sich darin fort, dass voll Freude auch das Schöne gelassen werden kann, um Raum für Gott zu schaffen.

    #fedikirche #katholischekirche #katechese #katholisch #ethik

  24. Wenn der Mensch sich Gottvater in Jesus anvertraut, die Sorge um sein Reich als Wichtigstes ins Herz nimmt, bildet sich um diesen Christen eine neue Ordnung des Daseins, in dem alles zum Guten geschieht. Dieser Entschluss für Jesus ist oft in einer Armseligkeit des Augenblicks, er begründet aber die Ewigkeit.

    Ein ewiger Besitz ist wesentlicher als ein zeitlicher, denn was der Zeit gehört, vergeht. Die Sünde zerstört, dass man etwas zeitliches in Besitz haben könnte, ohne dass es fesselt oder anderen dadurch Unrecht geschieht. Im Paradies war der Besitz des einen nicht der Ausschluß des anderen.

    Jesus hat im Christentum Besitz und Reichtum wieder in die Gerechtigkeit gestellt. Indem man beides loslassen kann, erhält man es in der Freiheit der Liebe wieder von Gott zurück, damit sein Reich komme, sein Wille geschehe, auch auf Erden.

    #fedikirche #katholischekirche #besitz #katechese #christentum #mission #jesus #sünde #philosophie

  25. Sich an Gott stoßen, seine Gebote fühlen, sich dafür anstrengen, ist auch ein Teil des Christseins. Nur so kann man mit Gottes Dienst am Menschen verwachsen. Durch die Gebote erfahren Christen, was Sünde ist.

    Und sie scheitern oft genug an ihr: doch im Versagen vor den Geboten wird deutlich, dass der Mensch nur mit der Kraft Gottes, seiner Gnade, der Erlösungstat Jesu am Kreuz heilig werden kann.

    Wer Gottes Gesetze in Besitz nimmt und für sich auslegt, wird nicht dadurch vor Gott heilig, auch nicht, wenn er nur Kulte und Heilsregeln einhält. Zu Werkzeugen des Heils werden sie, wenn sie durch die Liebe zu Gott und dem Nächsten Inhalt erfahren, wenn sie die menschliche Schwäche unter Gottes Gnade stellen, wenn sie die Sünde und das Versagen verdeutlichen und Jesus, den Glauben an ihn, als einzigen Retter, Erlöser, Heiler offenbaren.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #liturgie #katechese #10gebote #christentum #christen #sünde

  26. Das Reich Gottes drängt im Geist stets heran. #Christen sind die Staunenden über Jesu Lehre, Schauererregten vor Gottes Gewalt, Erschütterten über Gottes Wort. Weil sie es erfahren, es sie aus ihrer vermeintlichen in Gottes vollkommene Sicherheit führt, es ihr Herz beruhigt durch Gottes Frieden, es befiehlt, schöpft und sie liebt. Das Wort Gottes kann man nicht auf sich beruhen lassen.

    An #Fronleichnam drängt es diese Erlösten, von Gott Geliebten, von ihm Erschütterten aus den Kirchgebäuden heraus, damit jeder an ihrer Freude teilhaben kann. Sie feiern Gott, der sein Leben für sie gab, in ihnen wohnen will. Jesus ist leiblich in der Monstranz als Hostie anwesend, denn es gibt für Gott keine Lücke zwischen Außer- und Übernatürlichen, in das er dann besonders hineintritt. Für Gott ist alles natürlich, der Zusammenhang reißt nicht ab. So wie das Wunder, wenn Christen Sünder bleiben, aber zur Heiligkeit berufen sind.

    #fedikirche #katholischekirche #mission #katechese #katholisch

  27. #Jesus ist nicht irgendwann Gott geworden, er war es schon vor dem Anfang. Doch sein Leben bestand darin, sein eigenes Gott-Sein menschlich zu vollziehen: die göttliche Wirklichkeit, deren Sinn, in menschliches Bewusstsein zu heben, Gotteskraft in seinen Willen zu nehmen, heilige Reinheit in seiner Gesinnung zu vollbringen, ewige Liebe mit seinem Herzen zu tun, unendliche Gottesfülle in Menschengestalt zu holen.

    #fedikirche #katholischekirche #dreieinigkeit #katechese #mystik #theologie

  28. Christliche Meditation geschieht nicht so, als wäre das nur für einen selbst. Als stände drüben Gott und man arbeitet hier auf eigene Rechnung, wobei "Gott" der Gegenstand dazu wäre. Doch Gott will zu mir persönlich kommen und versetzt erst in den Stand ihn aufzunehmen.

    Man steht nicht fest und fertig da und dann kommt Gott. Oder man will etwas erringen und da soll ein Etwas, Nichts oder ferner Gott dabei helfen, Ansichten, die oft im #Buddhismus, #Zen oder #Islam vorherrschen. Gottes Kommen ist im Christentum die Fortsetzung seiner Liebe, die den Menschen geschaffen, sein Wille mich als Kind seiner Gnade aufzunehmen. Indem Gott kommt, kann ich zu ihm gehen. Im Entgegengehen wird man erst ich selbst.

    Man könnte fast sagen, dass Gott in einem meditiert. Er ist es, der aus mir sich selber entgegenkommt.

    #fedikirche #katholischekirche #meditation #christentum #mission #katechese #mystik

  29. Die Texte jener Menschen, die später die Hl. Schrift bildeten, wurden nicht von ihnen in dem Bewusstsein geschrieben, Worte göttlicher Würde zu sein. So ist die Bibel durchaus menschlich. Der Mensch denkt, sorgt und arbeitet, erinnert, erzählt, mahnt und bittet, aber der Hl. Geist wirkt in all dem, damit es den Gang nimmt, den er will, die Wahrheit heraus kommt, die das Sein ist. Das Reden Gottes erscheint so mitten im Reden des Menschen.

    Der Sinn dieser Worte der Bibel kommt aus Gott und des Menschen Sinn dafür vernimmt sie. Es ist des Menschen Sinn für Offenbarung, Gottes Führung, Unterweisung, Trost, Hoffnung und es liegt am Menschen diesen Sinn zu hüten, zu entwickeln. Es ist ein lebendiges Hören auf das, was Gott dem Menschsein schenkt, damit das Leben Fülle erlangt, und auf IHN selbst. Dieses Hören ist selbst Form der Liebe.

    #fedikirche #katholischekirche #bibel #katechese #katholisch #geist #mystik #meditation

  30. Die katholische Kirche gibt mit ihrer Sexualmoral nur eine Menschheitserfahrung weiter: eine glückliche Ehe zwischen Mann und Frau basiert auf dem Willen zum Leben und zur Treue. Auch ist in ihr immer eine Verantwortung für das Fremde des Partners und für das möglicherweise entstehende neue Leben da, aber auch für die Familie als Ganzes. Kinder wären die potentiellen Opfer einer Trennung, denn sie sind auf die Treue ihrer Eltern angewiesen.

    Diese Sexualmoral ist Garant des Lebensrechts eines jeden Menschen. #Abtreibung oder Kindstötung waren schon in der frühen Christenheit undenkbar. Es wurde von den Zeitgenossen der antiken Gesellschaft als Differenz zu anderen Religionen so wahrgenommen. Christen standen immer auf der Seite des Lebens, weil ihr Gott das Leben ist. Das christliche Menschenbild kennt keine Dualität zwischen Geist und Leib und das Leben ist ein Geschenk für eine ewige Zukunft.
    #fedikirche #katholischekirche #prolife #christentum #katechese #sexualmoral #katholisch

  31. Die katholische Kirche gibt mit ihrer Sexualmoral nur eine Menschheitserfahrung weiter: eine glückliche Ehe zwischen Mann und Frau basiert auf dem Willen zum Leben und zur Treue. Auch ist in ihr immer eine Verantwortung für das Fremde des Partners und für das möglicherweise entstehende neue Leben da, aber auch für die Familie als Ganzes. Kinder wären die potentiellen Opfer einer Trennung, denn sie sind auf die Treue ihrer Eltern angewiesen.

    Diese Sexualmoral ist Garant des Lebensrechts eines jeden Menschen. #Abtreibung oder Kindstötung waren schon in der frühen Christenheit undenkbar. Es wurde von den Zeitgenossen der antiken Gesellschaft als Differenz zu anderen Religionen so wahrgenommen. Christen standen immer auf der Seite des Lebens, weil ihr Gott das Leben ist. Das christliche Menschenbild kennt keine Dualität zwischen Geist und Leib und das Leben ist ein Geschenk für eine ewige Zukunft.
    #fedikirche #katholischekirche #prolife #christentum #katechese #sexualmoral #katholisch

  32. Ein Wahrheitsanspruch ist für viele Zeitgenossen heute unerträglich. Aber es gibt keinen wahrheitsfreien Raum. Die Lüge ist die Alternative, doch sie befreit nicht oder ist tragfähig.

    #Glaube ist nur glaubwürdig, wenn er wahr. Wer dem Menschen abspricht, #Wahrheit erkennen zu können, erniedrigt ihn, nimmt ihn die Würde. Der Mensch trägt die Wahrheit Gottes in sich. In dieser findet er seinen Sinn und Erfüllung. Wer die Wahrheit gefährdet oder ablehnt, gefährdet auch seinen Glauben.

    Die Entweltlichung der Kirche bedeutet vom Schein zum Sein zu kommen und in der Wahrheit zu bleiben. Menschen die Wahrheit vorzuenthalten, ist lieblos.

    #fedikirche #katholischekirche #philosophie @philosophie #glaubenswissen #katechese

  33. Die Kirche ist keine Demokratie, sondern mehr: eine Hierarchie, eine "heilige Ordnung". Sie ist keine Gründung von Menschen, sondern von Gott. In IHM, nicht im Volk, liegt die Grundlage der Herrschaft. Etwa über die 10 Gebote, christliche Ethik oder dem Wesen der Sakramente kann man nicht demokratisch abstimmen, weil die göttliche Glaubens- und Sittenlehre heilsbestimmend ist.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese

  34. Ein Mensch, der sich selbst zum Maßstab seines Glaubens macht, wird die Existenz von Engeln, den #Himmelfahrtstag, Marienverehrung oder Fegfeuer als unvernünftig betrachten, weil er es sich nicht vorstellen kann. Der #Glaube steht über der #Vernunft, um ein Realist zu sein, zwischen beiden wird es aber keine Unstimmigkeiten geben, denn derselbe Gott, der die Geheimnisse offenbart und den Glauben eingießt, hat in den menschlichen Geist auch die Vernunft gelegt. Gott selbst ist die Vernunft, im Gegensatz zu #Allah im #Koran, der keine menschliche Kategorien annimmt.

    Nur die Kirche räumt in der Welt der Vernunft ihre wahre Hoheit ein, weshalb katholischer Glaube immer vernünftig ist. Es gibt Dinge, die man nicht versteht, doch darf man nichts glauben, was unvernünftig. Der Grund dafür ist in Gott selbst: Logos, Wort und Vernunft zugleich.
    #katholischekirche #fedikirche #katholisch #katechese #glaubenswissen #philosophie @philosophie @freimaurer #freimaurer

  35. Christlicher Glaube ist eine Sache der Beziehung, des Vertrauens. Für die großen Dinge im Leben, wie auch die Liebe, braucht es Vertrauen. Für sie und Treue, Freundschaft, Sympathie, Hingabe gibt es keinen mathematischen Beweis.

    Christlicher Glaube umfasst beides: Fakten und Vertrauen, der Inhalt ist wahr und dem stimmt man in Freiheit zu. Der Mensch produziert dies nicht selbst, es ist Geschenk Gottes.

    Glaube ist nicht allein etwas für wahr halten, er ist die Antwort auf Gottes Ruf und Angebot der Liebe, die man in sein Leben einbindet. Glaube ist kein Besitz, er wird jeden Tag neu errungen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #glaube

  36. Christlicher Glaube ist eine Sache der Beziehung, des Vertrauens. Für die großen Dinge im Leben, wie auch die Liebe, braucht es Vertrauen. Für sie und Treue, Freundschaft, Sympathie, Hingabe gibt es keinen mathematischen Beweis.

    Christlicher Glaube umfasst beides: Fakten und Vertrauen, der Inhalt ist wahr und dem stimmt man in Freiheit zu. Der Mensch produziert dies nicht selbst, es ist Geschenk Gottes.

    Glaube ist nicht allein etwas für wahr halten, er ist die Antwort auf Gottes Ruf und Angebot der Liebe, die man in sein Leben einbindet. Glaube ist kein Besitz, er wird jeden Tag neu errungen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #glaube

  37. #Katholizismus verbindet die ganze komplexe Wirklichkeit: Christus ist der einzige Mittler, aber der Mensch darf an Gottes Heilswerk mitarbeiten. Die #Bibel ist das Wort Gottes, aber seine Offenbarung ist größer als der Buchstabe. Gottes Gnade ist unentbehrlich, will aber die freie Zustimmung des Menschen. Glaube ist heilsnotwendig, muss sich aber in Werken der Liebe und Barmherzigkeit zeigen.

    Katholischsein ist für Individualisten, Lebenskünstler, Abenteurer und Entdecker. Für Nonkonformisten, die keine Angst davor haben, anecken zu können, denn Leben in Christus ist für die Welt anstößig, unangepasst, provozierend.

    Katholiken lassen sich von Widersprüchen nicht abschrecken, wollen sie nicht unabhängig von der Wirklichkeit aus der Welt schaffen, sondern sehen sie als Einladung zum Weiterfragen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese

  38. #Katholizismus verbindet die ganze komplexe Wirklichkeit: Christus ist der einzige Mittler, aber der Mensch darf an Gottes Heilswerk mitarbeiten. Die #Bibel ist das Wort Gottes, aber seine Offenbarung ist größer als der Buchstabe. Gottes Gnade ist unentbehrlich, will aber die freie Zustimmung des Menschen. Glaube ist heilsnotwendig, muss sich aber in Werken der Liebe und Barmherzigkeit zeigen.

    Katholischsein ist für Individualisten, Lebenskünstler, Abenteurer und Entdecker. Für Nonkonformisten, die keine Angst davor haben, anecken zu können, denn Leben in Christus ist für die Welt anstößig, unangepasst, provozierend.

    Katholiken lassen sich von Widersprüchen nicht abschrecken, wollen sie nicht unabhängig von der Wirklichkeit aus der Welt schaffen, sondern sehen sie als Einladung zum Weiterfragen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese

  39. Das #Zölibat ist ein Prüfstein für die Echtheit der Berufung zum Priester, zur Bereitschaft Jesus bedingungslos nachzufolgen. So wie es keine Zwangsfamilien gibt, gibt es auch keinen Zwangszölibat. Ein zölibatär Lebender macht deutlich, dass er keine Angst hat, im Leben etwas zu verpassen, er ist auch Zeichen der Solidarität mit all jenen, die keinen Ehepartner finden. Ein Priestermangel hat nichts mit dem Zölibat zu tun, es ist vielmehr deswegen eine Notwendigkeit. Der Priestermangel entspricht nämlich dem Ehemangel mit der ausgeprägten Scheu, sich zu binden, sich festzulegen, treu und verlässlich zu sein. Das Zölibat verspricht keine bequeme Kirchenbeamtenschaft voller Macht, sondern das Wagnis und Abenteuer der Nachfolge Christi.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #mission #berufung

  40. An den Lügen erkennen wir, dass es #Wahrheit gibt. Jeder Mensch ist mit spiritueller Sehnsucht geschaffen und kann Gott erkennen: auch in der materiellen Welt, der Schönheit der Schöpfung. Die menschliche Person hat ein Verlangen nach Unendlichkeit und Glück.
    Dazu hat Gott sich in der Bibel und Jesus offenbart, um ihn zu erkennen. Gott wurde Mensch, uns ähnlich, es ist vernünftig ihn in Jesus zu erkennen, Glaube widerspricht darum nicht der Vernunft. Gott ist die Wahrheit, er täuscht und lügt nicht.

    Die Kirche ist keine menschliche Institution, sie stammt von Gott, sie hilft Gott zu erkennen und zum Heil. Die Erkenntnis der Wahrheit führt nicht automatisch zum Glauben, denn der setzt eine persönliche Entscheidung voraus, weil der Mensch in Freiheit geschaffen. Der schlimmste Feind des Glaubens ist deshalb die Gleichgültigkeit, nicht #Atheismus oder Unglaube.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #philosophie

  41. Fakten zur Kirche und #Kultur des Westens:
    Bis ins 19. Jh. werden alle Universitäten im Westen, ob in Medizin, Theologie, Rechte, als christliche Institutionen gegründet.
    Die Kirche hat über 6 Jahrhunderte ab der Wiederentdeckung des antiken Wissens mehr in astronomische Forschung investiert, als jede andere Institution.
    Das kirchliche (kanonische) Recht ist das erste moderne Rechssystem Europas. Erstmals werden einzelne Rechte formuliert, das Völkerrecht begründet.
    Im Mittelalter war die christliche Gesellschaft weder geschlossen, intolerant noch fremdenfeindlich.
    Die Armenfürsorge (caritas) der Kirche war in der heidnischen Antike unbekannt und prägt bis heute.
    #katholischekirche #fedikirche #katholisch #christentum #katechese #glaubenswissen