#katechese — Public Fediverse posts
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Gottes letztes Gericht ist keine Wirkung seines ewigen Waltens. Es ist Teil seines geschichtlichen Handelns. Danach kommt die #Ewigkeit, ohne Tun, reines Sein, ewige Erfüllung.
Der Maßstab des Gericht Gottes am Menschen richtet sich danach, wie dieser seine Pflicht getan, gestrebt, gekämpft, gelitten für das Gute. Es ist Wirkung eines größeren Maßstabs: Dem, ob man es aus jener Liebe heraus getan hat, die sich auf Jesus richtet.
Jesus ist nicht allein Messender, der prüft, er ist Maßstab. Nicht allein Richter, der urteilt, sondern selbst Maßstab, nach dem menschliche Werke gelten. Hinter jeden, dem man Böses zugefügt, wird dann Jesus stehen und für ihn einstehen.
Aber auch für einen selbst: denn Jesus ist der Erlöser, jener, der sagen wird: dieser Mensch ist ein Sünder, hat mich aber ebenso geliebt, an mich geglaubt, für seine Sünde bin ich am Kreuz gestorben, darum ist es gerecht, dass er lebt in Ewigkeit.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #gericht #jesus #glaube #kreuz
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Katholische Identität verändert sich nicht, weil sie Jesus, der Anfang und Ende ist, nachahmt. Nicht jene Identität wird den Menschen retten, die er sich selbst zuspricht, wünscht, fühlt, konstruiert, sondern jene, die ihm zur individuellen Verwirklichung aus der Liebe Gottes geschenkt und sich an dieser misst. Es steht dem Menschen nicht zu, über Gottes Worte, Schöpfung und Gebote zu urteilen, weil er keinen Maßstab hat, von dem aus er darüber urteilen könnte. Weder ein naturwissenschaftlicher, religiöser noch geschichtlicher.
Nachdem man dem Christen seine Identität wegnehmen will, wird seine Situation immer mehr die werden, dass man ihm auch seine Inhalte und Worte wegnimmt. Beantwortet der Glaube eine Frage, wird eine gegensätzliche Antwort mit denselben Worten da sein, aber nicht im selben Geist, derselben Gesinnung, denselben Folgen.
#fedikirche #katholischekirche #identität #katholisch #christen #katechese #soziologie
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Katholische Identität verändert sich nicht, weil sie Jesus, der Anfang und Ende ist, nachahmt. Nicht jene Identität wird den Menschen retten, die er sich selbst zuspricht, wünscht, fühlt, konstruiert, sondern jene, die ihm zur individuellen Verwirklichung aus der Liebe Gottes geschenkt und sich an dieser misst. Es steht dem Menschen nicht zu, über Gottes Worte, Schöpfung und Gebote zu urteilen, weil er keinen Maßstab hat, von dem aus er darüber urteilen könnte. Weder ein naturwissenschaftlicher, religiöser noch geschichtlicher.
Nachdem man dem Christen seine Identität wegnehmen will, wird seine Situation immer mehr die werden, dass man ihm auch seine Inhalte und Worte wegnimmt. Beantwortet der Glaube eine Frage, wird eine gegensätzliche Antwort mit denselben Worten da sein, aber nicht im selben Geist, derselben Gesinnung, denselben Folgen.
#fedikirche #katholischekirche #identität #katholisch #christen #katechese #soziologie
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https://www.europesays.com/at/343092/ Papst Leo bei der Generalaudienz am 19.8.2026: Wortlaut #katechese #liturgie #Musik #Nachrichten #News #SakraleKunst #Schlagzeilen #Welt #World #WorldNews #ZweitesVatikanischesKonzil
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Der allmächtige Gott ist tatsächlich demütig. Nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt. Der Kleinere anerkennt nicht den Größeren, sondern dieser beugt sich vor dem Kleineren. Liebe macht solche Dinge und Gott ist die Liebe.
Gott ist die menschliche Nichtigkeit kostbar, hoheitsvoll. Nur, weil das Nichts vor ihm groß ist, hat es Leben, Dasein, Sinn, Erfüllung, Sendung.
Christen mitvollziehen Gottes Demut. Man nimmt sein Geschöpf, Sünder sein vor Gott an, beugt sich deshalb vor ihm und vor seiner Demut. Demütig kann man sein, weil man weiß, dass man vor Gott groß ist.
Franz von Assisi beugte sich einst vor dem Papst nieder, da war er nicht demütig, sondern wahr, weil er an die Amtsgewalt des Papstes glaubte. Demütig war er, als er sich vor den Armen, den Aussätzigen neigte und bei Mutter Teresa war es ebenso.
#fedikirche #katholischekirche #demut #katechese #christentum #sünde #franzvonassisi #mutterteresa #philosophie
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Der allmächtige Gott ist tatsächlich demütig. Nicht von unten nach oben, sondern umgekehrt. Der Kleinere anerkennt nicht den Größeren, sondern dieser beugt sich vor dem Kleineren. Liebe macht solche Dinge und Gott ist die Liebe.
Gott ist die menschliche Nichtigkeit kostbar, hoheitsvoll. Nur, weil das Nichts vor ihm groß ist, hat es Leben, Dasein, Sinn, Erfüllung, Sendung.
Christen mitvollziehen Gottes Demut. Man nimmt sein Geschöpf, Sünder sein vor Gott an, beugt sich deshalb vor ihm und vor seiner Demut. Demütig kann man sein, weil man weiß, dass man vor Gott groß ist.
Franz von Assisi beugte sich einst vor dem Papst nieder, da war er nicht demütig, sondern wahr, weil er an die Amtsgewalt des Papstes glaubte. Demütig war er, als er sich vor den Armen, den Aussätzigen neigte und bei Mutter Teresa war es ebenso.
#fedikirche #katholischekirche #demut #katechese #christentum #sünde #franzvonassisi #mutterteresa #philosophie
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Antike und moderne Götzen, Heroen, Mythen und Sagen, gestern und heute: Das Maß war und ist der Wille zur Größe, Reichtum, Macht, Ruhm. All das hat Gottes Sohn #Jesus seinem Wesen nach, aber hier der Unterschied: menschliche Größe und Herrlichkeit sind nicht sein Maß. Jesus ist demütig, anspruchslos und trotzdem ist für alles gesorgt.
Jesu Freunde sind darum weder nach Begabung noch Charakter bedeutende Menschen, Heroen, ihr Eigentliches besteht darin, gesendet zu sein, dass Gott durch sie den Grund der kommenden Heilsgeschichte in seiner Kirche legt.
Das große, Andere verdrängende Dasein ist nicht das Maß im #Christentum. In ihm darf alles geschehen, nichts ist vorherbestimmt, alles ist angerufen, die ganze Tiefe, Weite des Menschen, das Edelste und Niedrigste, allem wird ein neuer Sinn und Möglichkeit gegeben: jenem des Anfangs der Schöpfung.
Der liebende Gott im Christentum beruft dazu nicht die Fähigen, sondern befähigt die Angerufenen.
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Jesus kämpft nicht darum das Volk auf seine Seite zu bringen, die Führer zu gewinnen. Er weicht nicht aus, greift nicht an, verzichtet nicht auf seine Sendung, ist nicht geschäftig. Er zieht sich aber auch nicht in bloße Bereitschaft zurück, wartet auf das Schicksal. Jesus bringt das ihm Aufgetragene zu Ende, er vollendet.
Die Kirche tut es ihm gleich. Sie bietet das Evangelium an, kämpft um jede einzelne Seele für Gott, nicht um die Macht, um die Meinung, Mehrheit oder Gunst. Sie ist nicht politisch, sondern evangelisierend, nicht anbiedernd, zurückweichend, sondern vollendet das ihr Aufgetragene auf ein Ziel hin.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #jesus #evangelium
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Buddha ist es, von dem die Gedanken eingeben können, er sei in besonderer Nähe zu Jesus. Buddha steht ebenso in einer erschreckenden, fast übermenschlichen Freiheit. Zugleich besitzt er auch eine Güte, mächtig wie eine Weltkraft.
Als Vorläufer von Jesus mag nicht nur Johannes der Täufer angesehen werden, vielleicht auch im Herzen der antiken Kultur Sokrates und in östlicher religiöser Erkenntnis Buddha. Dessen Freiheit ist jedoch nicht jene von Jesus. Es ist mehr die furchtbare Erkenntnis von der Nichtigkeit der gefallenen Welt.
Die Freiheit Christi kommt daraus, dass er ganz in der Liebe Gottes steht. Jesu Gesinnung ist jener Ernst Gottes die Welt heilen zu wollen.
Wenn Buddha das Leid überwinden will, ins Nichts auflösen, nimmt Jesus es an, heilt es. Er gibt dem Menschen Hoffnung und Glaube, dass es nicht sinnlos, nichtig ist, sondern Sinn erhält in der Liebe und Gerechtigkeit Gottes.
#fedikirche #katholischekirche #buddha #sokrates #philosophie #leid #katechese #mission
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Buddha ist es, von dem die Gedanken eingeben können, er sei in besonderer Nähe zu Jesus. Buddha steht ebenso in einer erschreckenden, fast übermenschlichen Freiheit. Zugleich besitzt er auch eine Güte, mächtig wie eine Weltkraft.
Als Vorläufer von Jesus mag nicht nur Johannes der Täufer angesehen werden, vielleicht auch im Herzen der antiken Kultur Sokrates und in östlicher religiöser Erkenntnis Buddha. Dessen Freiheit ist jedoch nicht jene von Jesus. Es ist mehr die furchtbare Erkenntnis von der Nichtigkeit der gefallenen Welt.
Die Freiheit Christi kommt daraus, dass er ganz in der Liebe Gottes steht. Jesu Gesinnung ist jener Ernst Gottes die Welt heilen zu wollen.
Wenn Buddha das Leid überwinden will, ins Nichts auflösen, nimmt Jesus es an, heilt es. Er gibt dem Menschen Hoffnung und Glaube, dass es nicht sinnlos, nichtig ist, sondern Sinn erhält in der Liebe und Gerechtigkeit Gottes.
#fedikirche #katholischekirche #buddha #sokrates #philosophie #leid #katechese #mission
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Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.
Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.
Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission
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Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.
Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.
Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission
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Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.
Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.
Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission
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Wer Christus folgen will muss seine bisherige Antwort des Herzens auf erfahrenes Unrecht, Groll, den Willen zum Rechtbehalten überwinden. Dann wird man wahrhaft frei.
Das bedeutet Versöhnungsbereitschaft, Verzicht auf die scheinbar klare und sichermachende Abwehrhaltung des Hasses, die Furcht überwinden, zu vertrauen und Ungeschütztheit dennoch wagen, weil man weiß, dass der Feind das Eigentliche nicht verletzen kann. Es bedeutet sich darüber klar zu sein, dass das Böse einem Übel will, man darum immer weniger enttäuscht wird, man darum wachsam ist und entschlossen, denn Christsein heißt, wahrer Realist sein.
Rache steht dem Menschen näher als Vergebung. Doch gerade Vergebung macht frei vom Verhalten anderer, schenkt eine unantastbare innere Ehre. Das gehört zur eigentlichen und wahren Selbstbestimmung eines Christen, die er in innerer Freiheit wahrnimmt.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #vergebung #christentum #katechese #selbstbestimmung
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Wer Christus folgen will muss seine bisherige Antwort des Herzens auf erfahrenes Unrecht, Groll, den Willen zum Rechtbehalten überwinden. Dann wird man wahrhaft frei.
Das bedeutet Versöhnungsbereitschaft, Verzicht auf die scheinbar klare und sichermachende Abwehrhaltung des Hasses, die Furcht überwinden, zu vertrauen und Ungeschütztheit dennoch wagen, weil man weiß, dass der Feind das Eigentliche nicht verletzen kann. Es bedeutet sich darüber klar zu sein, dass das Böse einem Übel will, man darum immer weniger enttäuscht wird, man darum wachsam ist und entschlossen, denn Christsein heißt, wahrer Realist sein.
Rache steht dem Menschen näher als Vergebung. Doch gerade Vergebung macht frei vom Verhalten anderer, schenkt eine unantastbare innere Ehre. Das gehört zur eigentlichen und wahren Selbstbestimmung eines Christen, die er in innerer Freiheit wahrnimmt.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #vergebung #christentum #katechese #selbstbestimmung
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Es ist nicht so, dass auf der einen Seite der gläubige Christ steht, auf der anderen die verfallene Welt. Der Glaube muss auch in der oft vom Bösen verunstalteten Weltwirklichkeit, im lebendigen Sein des Gläubigen verwirklicht werden.
Als Christ blickt man nicht auf andere, die nicht glauben, oder andere kulturelle Strömungen herab, sonst wäre Christsein nur eine religiöse Form persönlicher Selbstbehauptung. Ein "Ich bin Christ" vernebelt oft, dass es ein Geschenk Gottes ist, immerfort Christ werden zu können. Christsein ist nicht die Form eines Habens, eines Standorts zur Beurteilung anderer, sondern eine Bewegung.
Auch Christ zu sein ist wie alles im Leben nicht in der Weise von Sicherheit gegeben. Aber Christsein ist in der Weise des Anfangens, Unterwegsseins, Werdens, Vertrauens, Hoffnung und Bitte geschenkt. Von einem Gott im Christentum, der die Liebe ist und darum nur das Gute für einen will.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #glaube #katechese #mission
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Es ist nicht so, dass auf der einen Seite der gläubige Christ steht, auf der anderen die verfallene Welt. Der Glaube muss auch in der oft vom Bösen verunstalteten Weltwirklichkeit, im lebendigen Sein des Gläubigen verwirklicht werden.
Als Christ blickt man nicht auf andere, die nicht glauben, oder andere kulturelle Strömungen herab, sonst wäre Christsein nur eine religiöse Form persönlicher Selbstbehauptung. Ein "Ich bin Christ" vernebelt oft, dass es ein Geschenk Gottes ist, immerfort Christ werden zu können. Christsein ist nicht die Form eines Habens, eines Standorts zur Beurteilung anderer, sondern eine Bewegung.
Auch Christ zu sein ist wie alles im Leben nicht in der Weise von Sicherheit gegeben. Aber Christsein ist in der Weise des Anfangens, Unterwegsseins, Werdens, Vertrauens, Hoffnung und Bitte geschenkt. Von einem Gott im Christentum, der die Liebe ist und darum nur das Gute für einen will.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #glaube #katechese #mission
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Wirkliches Christwerden ist keine Sache natürlicher Veranlagung oder geschichtlicher Entwicklung, es ist Entscheidung. Jesus ist gekommen, damit wir verstehen, dass das Gute immer gut bleiben wird und das eitle immer eitel, Menschenwerk. Nicht einzelne Menschen sollen durch Jesus erneuert werden, höhere Möglichkeiten erschlossen, sondern allen Menschen die Augen geöffnet, was Welt und Dasein als Ganzes sind. #Jesus schafft einen neuen Standpunkt von Gott her, der schöpferisch aus Liebe.
Jesus ist kein Philosoph, Ethiker, religiöser Naturpoet, der neue Daseinsgeheimnisse vermittelt, sondern er sagt uns, dass alles im Dasein mehr oder weniger gut ist: Trieb, Geist, Wirtschaft, Philosophie, Natur, Kunst, Ethik, Frömmigkeit und wenn es von Gott weg geht, stürzt es in den Untergang.
#Glauben ist sehen und wagen, dass Christus die Wahrheit ist. Glauben ist Unterweisung, Umformung des Gedankens, Blickes und Maßstabs auf Gott hin.
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Gottes Segen und dessen Vermittlung durch Menschen kann sich nur auf das Leben und das gute Tun richten, niemals auf Sünde oder Böses. Deshalb kann und darf auch nicht alles gesegnet werden. Will der Mensch den Segen durch Gott dafür "erzwingen", fällt es auf ihn als Sünde zurück. Ein solcher Segen ist keiner und bleibt wirkungslos.
Gottes Segen ist Macht, die sich auf das Lebendige richtet, deren Fruchtbarkeit löst und Erfüllung schenkt. Nur Gott hat diese Macht, weil nur er das Leben auch schaffen kann. Wenn bittende Menschen zu segnenden Menschen werden, müssen sie demütig bleiben, um nicht anstelle von Gott auf seinen Thron sitzen zu wollen.
Segen öffnet eine Fruchtbarkeit und Lebendigkeit, die nicht von dieser Welt stammt. Gottes Macht darin kann heilig machen, Wachstum bringen, hüten, lenken, vollenden, richten.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #segen #katechese #theologie #christentum
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Was braucht #Katechese: mehr Klarheit oder mehr Raum für persönliche Glaubenswege? Der Pastoraltheologe Bernd Hillebrand erklärt im #Interview, warum #Glaubensvermittlung ohne Dialog und Reflexion ins Ideologische kippen kann:
Theologe: Bei Katechese mehr a... -
Das einzigartige an Jesus ist nicht, dass er den Köstlichkeiten der Welt entsagt, Entbehrungen auf sich nimmt, sondern dass er frei ist. In dieser Freiheit lebt man im Christentum und leben Christen. Das heißt, alle Kraft des Herzens unmittelbar auf Gott zu richten, ihm nicht zuerst durch die Gerechtigkeit der Verwaltung des Geschenkten, des Besitzes, seiner Gebote zu dienen, sondern durch diese Freiheit des Herzens, die sich von allem lösen kann, was Gott nicht ist.
Deshalb ist Reichtum und Besitz im Christentum kein Unrecht, wenn es nicht zum Schatz im Herzen wird. Es bedeutet aber mehr Verantwortung und Berufung zu dienen. In Reichtum oder Armut gerecht zu leben, kommt aus derselben Kraft eines reinen und liebenden Herzens.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #christentum #reichtum #armut #jesus
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Die Ehe geht immer neu aus einem Opfer hervor. Natürlich ist sie Lebenserfüllung von Mann und Frau, die sich in ihr verbinden in einer Fruchtbarkeit und Wesensvollendung, die über die Möglichkeit des Einzelnen hinausgeht. Aber nicht im bloßen Ausleben und Auswirken, sondern durch Entsagung hindurch. Jene Entsagungen, die das Schweifen der Triebe, Unstetigkeit des Herzens, Enttäuschungen am anderen, Krise der sittlichen Kraft, Anforderung der Gemeinschaft und die Wechsel der äußeren Geschicke nötig machen.
Ehe heißt den anderen annehmen wie er ist, zusammen Freude und Plagen tragen vor Gott und mit Gottes Kraft. Dann wächst die zweite Liebe, das Geheimnis der Ehe.
#fedikirche #katholischekirche #fedieltern #ehe #katholisch #katechese #christentum
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Die Ehe geht immer neu aus einem Opfer hervor. Natürlich ist sie Lebenserfüllung von Mann und Frau, die sich in ihr verbinden in einer Fruchtbarkeit und Wesensvollendung, die über die Möglichkeit des Einzelnen hinausgeht. Aber nicht im bloßen Ausleben und Auswirken, sondern durch Entsagung hindurch. Jene Entsagungen, die das Schweifen der Triebe, Unstetigkeit des Herzens, Enttäuschungen am anderen, Krise der sittlichen Kraft, Anforderung der Gemeinschaft und die Wechsel der äußeren Geschicke nötig machen.
Ehe heißt den anderen annehmen wie er ist, zusammen Freude und Plagen tragen vor Gott und mit Gottes Kraft. Dann wächst die zweite Liebe, das Geheimnis der Ehe.
#fedikirche #katholischekirche #fedieltern #ehe #katholisch #katechese #christentum
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Die Ehe geht immer neu aus einem Opfer hervor. Natürlich ist sie Lebenserfüllung von Mann und Frau, die sich in ihr verbinden in einer Fruchtbarkeit und Wesensvollendung, die über die Möglichkeit des Einzelnen hinausgeht. Aber nicht im bloßen Ausleben und Auswirken, sondern durch Entsagung hindurch. Jene Entsagungen, die das Schweifen der Triebe, Unstetigkeit des Herzens, Enttäuschungen am anderen, Krise der sittlichen Kraft, Anforderung der Gemeinschaft und die Wechsel der äußeren Geschicke nötig machen.
Ehe heißt den anderen annehmen wie er ist, zusammen Freude und Plagen tragen vor Gott und mit Gottes Kraft. Dann wächst die zweite Liebe, das Geheimnis der Ehe.
#fedikirche #katholischekirche #fedieltern #ehe #katholisch #katechese #christentum
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https://www.europesays.com/at/315829/ Papst bei Generalaudienz: Beten ist zentrale Dimension des Menschseins #generalaudienz #katechese #liturgie #Nachrichten #News #PapstLeoXIV #Petersdom #Schlagzeilen #Stundengebet #Vatikan #Welt #World #WorldNews
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#Jesus setzt sich für jene ein, die sich selbst nicht behaupten können und Christen folgen ihm in dieser Haltung. Jesus stellt das Kind als Beispiel vor: er nimmt es ernst, er tritt mit seinem Blut für es ein und daher kommt sein Wert. Wer auf das Kind, den Schwachen trifft, der trifft Jesus!
Das früheste Geschöpf Gottes war der #Engel. In seinem Wesen ist unerträgliche Gewalt. Erscheint er dem Menschen spricht er: "Fürchte dich nicht!" Er gibt dem Menschen die Kraft, ihn zu ertragen. Hier wird die heilige Würde des Wehrlosen deutlich, deshalb ist Kindlichkeit die Haltung des Gottesreichs.
Dabei ist auch ein Kind nicht unschuldig, nur Erwachsene erfinden diesen Ort für ihr sentimentales Gefühl. Das Kind hat aber den Trieb zur Absicht, zur Selbstsicherung noch nicht, es steht im ruhigen Vertrauen, in der einfachen Begegnung zum Sein. Der Erwachsene jedoch bearbeitet dieses Sein und nennt es #Kultur.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #bildung #katechese #philosophie
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#Jesus setzt sich für jene ein, die sich selbst nicht behaupten können und Christen folgen ihm in dieser Haltung. Jesus stellt das Kind als Beispiel vor: er nimmt es ernst, er tritt mit seinem Blut für es ein und daher kommt sein Wert. Wer auf das Kind, den Schwachen trifft, der trifft Jesus!
Das früheste Geschöpf Gottes war der #Engel. In seinem Wesen ist unerträgliche Gewalt. Erscheint er dem Menschen spricht er: "Fürchte dich nicht!" Er gibt dem Menschen die Kraft, ihn zu ertragen. Hier wird die heilige Würde des Wehrlosen deutlich, deshalb ist Kindlichkeit die Haltung des Gottesreichs.
Dabei ist auch ein Kind nicht unschuldig, nur Erwachsene erfinden diesen Ort für ihr sentimentales Gefühl. Das Kind hat aber den Trieb zur Absicht, zur Selbstsicherung noch nicht, es steht im ruhigen Vertrauen, in der einfachen Begegnung zum Sein. Der Erwachsene jedoch bearbeitet dieses Sein und nennt es #Kultur.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #bildung #katechese #philosophie
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Es steht etwas über #Gerechtigkeit: ein freies Sich-Öffnen des Herzens in der Güte. Das ist das Gegenteil von #Moralismus. Während Gerechtigkeit ordnet, etwas Genüge tut, bringt Güte hervor, schafft Neues.
In der Güte soll jener, der Unrecht tut, nicht darin eingeschlossen bleiben, damit er genötigt ist die Konsequenzen zu tragen. Auch Versöhnung bahnt neue Wege. Gerechtigkeit kann sich nicht aus eigener Kraft vollenden, sie empfängt erst von der Güte und Liebe die Voraussetzung, um sich auswirken zu können.
Gerechtigkeit ist kein Gesetz, das über allem steht, auch über Gott, sondern Gott selbst ist die Gerechtigkeit. Darum steht seine Gnade aus Liebe über sie.
Menschen rufen gerne nach "Gerechtigkeit", die manchmal nur Maske ist, denn dahinter sitzen ganz andere Motive, die man durch moralisierenden Druck durchsetzen will. Aber lieben zu lernen, lehrt auch gerecht zu sein.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #philosophie #theologie #erziehung
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Es steht etwas über #Gerechtigkeit: ein freies Sich-Öffnen des Herzens in der Güte. Das ist das Gegenteil von #Moralismus. Während Gerechtigkeit ordnet, etwas Genüge tut, bringt Güte hervor, schafft Neues.
In der Güte soll jener, der Unrecht tut, nicht darin eingeschlossen bleiben, damit er genötigt ist die Konsequenzen zu tragen. Auch Versöhnung bahnt neue Wege. Gerechtigkeit kann sich nicht aus eigener Kraft vollenden, sie empfängt erst von der Güte und Liebe die Voraussetzung, um sich auswirken zu können.
Gerechtigkeit ist kein Gesetz, das über allem steht, auch über Gott, sondern Gott selbst ist die Gerechtigkeit. Darum steht seine Gnade aus Liebe über sie.
Menschen rufen gerne nach "Gerechtigkeit", die manchmal nur Maske ist, denn dahinter sitzen ganz andere Motive, die man durch moralisierenden Druck durchsetzen will. Aber lieben zu lernen, lehrt auch gerecht zu sein.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #philosophie #theologie #erziehung
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https://www.europesays.com/at/309900/ Papst beim Angelus: Die Katechese im Wortlaut #Angelus #katechese #Nachrichten #News #PapstLeoXIV #Schlagzeilen #tagesevangelium #Welt #World #WorldNews
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Als Christ an Gott glauben bedeutet auch manchmal eine Ungewissheit weiterzutragen. Dann soll man sich nicht zu einer Entschiedenheit überreden, die keinen wirklichen Stand hat. Eine erste, echte Bereitschaft enthält schon den Glauben. Falsche Überzeugtheit hingegen durch ein Hineintäuschen in Unwahrheit, Gewaltsamkeit, mit der man sich zum Bekenntnis zwingt, das nicht dem Herzen entspringt, enthalten den Keim von Zerstörung.
Zweifel sind keineswegs immer Zeichen beginnenden Glaubenszerfalls. Es wird stets tiefe Fragen geben, die nach vermeintlichen Lösungen neue entstehen lassen. Deren Sinn liegt oft nicht darin gelöst zu werden, sondern gelebt. Dadurch kann jener Mensch, der sie trägt, und dessen Glauben auch reiner werden.
#Katholisch sein heißt empfangenen Glauben und #Vernunft zusammen zu leben, beides muss voreinander bestehen. Man selbst ist nicht die Grenze, sondern der Raum, in dem sie sein können.
#fedikirche #katholischekirche #glauben #katechese #theologie #christentum
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Warum zeigt sich Gott mir nicht, wird gerne gefragt. Christentum ist zuerst Zurückgabe der Seele an den Schöpfer, um sie erhabener zurückzuerhalten. Gott achtet des Menschen Freiheit, will seine Zustimmung. Wer diese Hingabe erleichtert haben will, hebt den Ernst des Glaubens auf, flüchtet in ein unmittelbares Mitgerissensein eines religiösen Erlebnisses. Die Vernunft im Glauben wird durch das Gefühl von Glauben und Religion ersetzt.
Jesus persönlich in Erscheinungen treffen zu wollen, will die Anstrengung und Gefahr des Glaubens umgehen: ihn zu bewahren, darin wachsen zu wollen. Der lebendige Jesus ist im Christen da, aber geistig, weniger sinnlich.
Das bedeutet den Glauben an ihn in Predigt, Bibel, Beispiel der Heiligen und Vorgängen der Hl. Messe zu treffen, in der Kunst, Sakramenten, Sitte, Brauch und Symbol. Das ist vernünftiger, aber nicht schwerer, als Gottes Sohn "schauen" zu wollen.
#fedikirche #katholischekirche #jesus #christentum #katechese #eucharistie #vernunft #glaube
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Warum zeigt sich Gott mir nicht, wird gerne gefragt. Christentum ist zuerst Zurückgabe der Seele an den Schöpfer, um sie erhabener zurückzuerhalten. Gott achtet des Menschen Freiheit, will seine Zustimmung. Wer diese Hingabe erleichtert haben will, hebt den Ernst des Glaubens auf, flüchtet in ein unmittelbares Mitgerissensein eines religiösen Erlebnisses. Die Vernunft im Glauben wird durch das Gefühl von Glauben und Religion ersetzt.
Jesus persönlich in Erscheinungen treffen zu wollen, will die Anstrengung und Gefahr des Glaubens umgehen: ihn zu bewahren, darin wachsen zu wollen. Der lebendige Jesus ist im Christen da, aber geistig, weniger sinnlich.
Das bedeutet den Glauben an ihn in Predigt, Bibel, Beispiel der Heiligen und Vorgängen der Hl. Messe zu treffen, in der Kunst, Sakramenten, Sitte, Brauch und Symbol. Das ist vernünftiger, aber nicht schwerer, als Gottes Sohn "schauen" zu wollen.
#fedikirche #katholischekirche #jesus #christentum #katechese #eucharistie #vernunft #glaube
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Warum zeigt sich Gott mir nicht, wird gerne gefragt. Christentum ist zuerst Zurückgabe der Seele an den Schöpfer, um sie erhabener zurückzuerhalten. Gott achtet des Menschen Freiheit, will seine Zustimmung. Wer diese Hingabe erleichtert haben will, hebt den Ernst des Glaubens auf, flüchtet in ein unmittelbares Mitgerissensein eines religiösen Erlebnisses. Die Vernunft im Glauben wird durch das Gefühl von Glauben und Religion ersetzt.
Jesus persönlich in Erscheinungen treffen zu wollen, will die Anstrengung und Gefahr des Glaubens umgehen: ihn zu bewahren, darin wachsen zu wollen. Der lebendige Jesus ist im Christen da, aber geistig, weniger sinnlich.
Das bedeutet den Glauben an ihn in Predigt, Bibel, Beispiel der Heiligen und Vorgängen der Hl. Messe zu treffen, in der Kunst, Sakramenten, Sitte, Brauch und Symbol. Das ist vernünftiger, aber nicht schwerer, als Gottes Sohn "schauen" zu wollen.
#fedikirche #katholischekirche #jesus #christentum #katechese #eucharistie #vernunft #glaube
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Warum zeigt sich Gott mir nicht, wird gerne gefragt. Christentum ist zuerst Zurückgabe der Seele an den Schöpfer, um sie erhabener zurückzuerhalten. Gott achtet des Menschen Freiheit, will seine Zustimmung. Wer diese Hingabe erleichtert haben will, hebt den Ernst des Glaubens auf, flüchtet in ein unmittelbares Mitgerissensein eines religiösen Erlebnisses. Die Vernunft im Glauben wird durch das Gefühl von Glauben und Religion ersetzt.
Jesus persönlich in Erscheinungen treffen zu wollen, will die Anstrengung und Gefahr des Glaubens umgehen: ihn zu bewahren, darin wachsen zu wollen. Der lebendige Jesus ist im Christen da, aber geistig, weniger sinnlich.
Das bedeutet den Glauben an ihn in Predigt, Bibel, Beispiel der Heiligen und Vorgängen der Hl. Messe zu treffen, in der Kunst, Sakramenten, Sitte, Brauch und Symbol. Das ist vernünftiger, aber nicht schwerer, als Gottes Sohn "schauen" zu wollen.
#fedikirche #katholischekirche #jesus #christentum #katechese #eucharistie #vernunft #glaube
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Viele meinen, jeder Einzelne könne unmittelbar vor Gott stehen. Diese Ansicht verbreitete sich, als die Wucht des heiligen Gottes vergessen wurde. Anstelle dieser Erschütterung ist "religiöses Erlebnis" getreten. Dann behauptete man, jeder könne, müsse es haben. Doch dem Menschen ist es nicht gemäß unmittelbar vor Gott zu stehen. Es ist dem Menschen gemäß durch Boten, durch Menschen von Gott zu hören. Das ist kein nacktes Wort, es ist durch menschliches Leben gegangen und Gott vermag damit im Hl. Geist die hörende Seele zu formen. Darum müssen Christen das Evangelium von Gottes Frieden, Erlösung, Liebe verbreiten, missionieren.
Wesen und Heil des Menschen wurden auf den Glauben gestellt. Wer verlangt, Gott selbst hören zu wollen, will wissen, nicht glauben, nicht gehorchen, sondern sich auf die eigene Erfahrung stellen. Die Gnade direkt von Gott angesprochen zu werden erhalten nur wenige, denen Gott schenkt, es auszuhalten.
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Jesus hat die Kirche in der Fülle seiner messianischen Gewalt in Caesarea Philippi gestiftet. Er sendet sie aus mit seiner Gewaltübertragung. Denn geboren wurde die Kirche dann zu Pfingsten, als der Hl. Geist sich über sie ausschüttete.
Die Einheit der Kirche ist in einem überpersönlichen Bewusstsein, sie hat ihren geschlossenen Zusammenhang dadurch, dass Christus in ihr lebt und sie in Christus. Die Liebe strömt von ihm zu den Christen, von dort zum Nächsten und von diesem zu Gott. Das ist kein Individualismus, sondern lebendiger Zusammenhang.
In dem Christen im Glauben in der Kirche eingebunden sind, werden sie zu jener Person, zu jenem Individuum, zu dem Gott sie geschaffen. In dem Christen sich Gott schenken, erhalten sie sich in göttlicher Fülle von ihm zurück, um ihre Talente, Charismen, Persönlichkeit fruchtbar und befriedigend für ein glückliches Leben einsetzen zu können.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #katechese #jesus #mission
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Leben und Sterben gehören beim Menschen zusammen, sind 2 Seiten derselben Tatsache. Bei #Jesus gab es diese Tatsache nicht: Unsterblichkeit kommt nicht aus der Seele, sie kommt von Gott. Die #Sünde zerbrach das Lebensganze, weil der Mensch autonom leben wollte. In ihm blieb der unzerstörbare Geist und der Leib übrig, der nun durch eine tote Seele nicht mehr jenes Leben hat, wie Gott es zudachte.
Als Gott in Jesus Mensch wurde, blieb in ihm das Band mit Gott rein und heil bestehen. Ohne Sünde lebte er nicht aus der Gnade Gottes, sondern im Hl. Geist. Deshalb kann nur von Jesus her das menschliche Leben und der Tod wieder anders werden. Von ihm her beginnt eine neue Möglichkeit von Leben und Sterben trotz der Sünde: in der Ewigkeit der Liebe.
Ewigkeit ist keine Bestimmung der Dauer, es ist die himmlische Teilnahme an Gottes Leben. Im Glauben als Christ beginnt dieses ewige Leben nicht erst nach dem Tod, sondern ist schon da.
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Gott wusste von Ewigkeit her, dass der Messias sterben wird. Aber es sollte nicht geschehen. Gott will den Tod seines Sohnes von Ewigkeit her. Wenn die Menschen sich verschließen, muss seine Liebe diesen Weg gehen. Aber sie sollen sich nicht verschließen.
Hier steht Gottes Wissen und des Menschen Freiheit da. Das, was nicht geschehen soll, aber geschehen wird. Von Gott her sollte sein Erlösungswerk eine andere Gestalt haben, aber es musste vom Menschen her durch den Tod gehen. All das liegt in einem unscheinbaren Geheimnis ineinander. Es geschieht Freiheit und Müssen zugleich.
Wir Sünder sind es, die Jesus das Müssen auferlegen. Durch die Gleichgültigkeit, dem Versagen, der Ablehnung, die er durch uns Menschen erfährt. Doch Jesus hat dieses Müssen in den Tod dann mit seiner Auferstehung, mit Hoffnung und ewigem Leben in seiner Liebe für die Menschen im Glauben an ihm verbunden.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #katechese #jesus #sünde #messias #theologie
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Die Eroberung der Welt und der Menschen durch Gott geschah aufgrund menschlicher Sünde und Verschlossenheit nicht als Durchdringung der Herzen durch Gottes Licht und Liebe. Sie musste nun durch den Sieg des Hasses gehen. Aus der Krone des messianischen Königs wurde die Dornenkrone.
Die Nachfolger des #Messias, die Christen, müssen nun ebenso durch diesen Hass der Welt dem Sieg entgegen gehen. Doch Gott lehrt, dass jeder für alle stehen kann, alle mittragen müssen, was jeder tut, wo es um die Erlösung des Einzelnen geht. Auch daher die Feindes- und Nächstenliebe von Christen.
Der Mensch lebt nun aus dem Schicksal Christi heraus, dem menschgewordenen Gott. Dieser Weg ist weiter in Gottes Liebe, aber jetzt auch in Verantwortung dafür, dass sie den Weg des Todes gehen musste. Das ist nun die Vollzugsform von Gottes Willen, bis der Messias wiederkommen wird, um endgültige Gerechtigkeit zu schaffen.
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Das Reich Gottes besteht aus den menschlichen Herzen, die Gott aus und in der Liebe untertan sind. Gott erhebt diese Herzen aus der Sklaverei der Sünde in die Hingabe der Liebe, für die Läuterung in der Buße, die Heiligung des Lebens.
Wie der Messias sollen seine Gesalbten, Christen, selbstlos sein. Das Reich Gottes ist angekommen, wenn die mit dem Willen Gottes verwobenen Menschenentscheidungen zusammen eins sind. Das menschliche Opfer dafür kann durch die einfache Liebe im Glauben geschehen oder durch den Untergang, wenn die Menschen dem Hl. Geist verschlossen bleiben.
In diesem Geist kann man Gott und den Messias erkennen und die Botschaft für ein ewiges Leben schlechthin. Auch der böse Geist erkennt den Messias, die Dämonen waren die ersten. Doch sie mussten und wollten vor ihm fliehen. Dieser Weg ist jener in die ewige Verdammnis.
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Die Ersteingeladenen, die Juden, sind zum Mahl nicht erschienen, deshalb haben nun Heiden Sitzplätze. Sie können heil werden aus dem Unheil anderer. Israel jedoch lebt weiter, trägt weiterhin die göttliche Verheißung in sich. Sie ist nun unter die Bedingung gestellt noch einmal Ja zum Messias sagen zu können, dann wenn die anderen am Mahl satt (vollzählig) geworden sind.
Jeder Christ bereitet den Raum vor, worin das zuerst auserwählte Volk neu vortreten kann. Ihm wurde der Bund im Glauben angeboten und hat ihn verlassen. Es wurde daraus der Bund im Gesetz.
Die Erlösung musste nun den Weg des Opfers Jesu gehen. In dem Maße, wie die Neuen, die Heiden, diesen Weg verstehen, Liebe wächst, fruchtbar wird, als Gnade verstanden, erhält das auserwählte Volk erneut die Frage gestellt. Das Reich Gottes hat kein geschichtliches Ziel mehr, es ist im ständigen Kommen, ins Herz jedes Einzelnen, jeder Gruppe.
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Hätten die Führer und Machthaber des jüdischen Volkes Jesus angenommen, wäre Erlösung in der Begegnung von Botschaft und Glaube geschehen, mit göttlichem Schenken und reinem menschlichen Empfangen. Das Reich Gottes wäre angekommen, die Geschichte wäre neu geworden. Nun aber verlangt der Wille des Vaters das äußerste Opfer dafür, wie Jesus es gab.
Das Heil wird auch durch die Geschichte begründet. Christentum ist in dieser, aber nicht von dieser Welt. Das Reich Gottes kommt nun nicht mehr als offene, die Geschichte umwandelnde Erfüllung, sondern bleibt in der Schwebe, im "Kommen" bis zum Ende der Welt. Es öffnete sich dadurch die Chance für jeden einzelnen, jede engere Gemeinschaft in jeder Zeit Entscheidungen zu treffen, damit es anlangt, wie weit es vordringen darf. Dazu bedarf es jetzt aber des Opfers: Sein Leben Gott zu überlassen und es von ihm auf ewig und erfüllt zurück zu erlangen.
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Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.
Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.
Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #meditation #katechese #christentum #kontemplation #jesus
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Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.
Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.
Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #meditation #katechese #christentum #kontemplation #jesus
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Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.
Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.
Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.
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Das Leben zu verlieren beginnt mit den täglichen Dingen. Man kann sterben oder leben schon nach jener Weise, wie man im nächsten Augenblick mit einer Leidenschaft umgeht.
Maria und Marta in Betanien gehen unterschiedlich mit einem Augenblick um, in dem Jesus bei ihnen zu Hause ist. Maria wurde in ihrer hörenden Haltung zu Füßen des Herrn zum Urbild christlicher Kontemplation. Marta zeigt die andere Welt des christlichen Daseins: tätige Nächstenliebe. Aber alles was dort geschieht, muss von innen her kommen, wo Jesus wohnt, damit es gerechtfertigt wird.
Jesus stellt das Schweigen vor die Rede, Reinheit vor Erfolg, Großmut der Liebe vor Leistung des Werks, aber alles muss sein. Wenn man einem Baum die Blätter nimmt, werden die Wurzeln ihn nicht vor dem Ersticken retten.
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Wenn der Mensch sich Gottvater in Jesus anvertraut, die Sorge um sein Reich als Wichtigstes ins Herz nimmt, bildet sich um diesen Christen eine neue Ordnung des Daseins, in dem alles zum Guten geschieht. Dieser Entschluss für Jesus ist oft in einer Armseligkeit des Augenblicks, er begründet aber die Ewigkeit.
Ein ewiger Besitz ist wesentlicher als ein zeitlicher, denn was der Zeit gehört, vergeht. Die Sünde zerstört, dass man etwas zeitliches in Besitz haben könnte, ohne dass es fesselt oder anderen dadurch Unrecht geschieht. Im Paradies war der Besitz des einen nicht der Ausschluß des anderen.
Jesus hat im Christentum Besitz und Reichtum wieder in die Gerechtigkeit gestellt. Indem man beides loslassen kann, erhält man es in der Freiheit der Liebe wieder von Gott zurück, damit sein Reich komme, sein Wille geschehe, auch auf Erden.
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https://www.europesays.com/at/269780/ Papst: Gottes Vertrauen ist stärker als unsere Schwäche #Angelus #CastelGandolfo #katechese #Nachrichten #News #PapstLeoXIV #Schlagzeilen #tagesevangelium #TopMeldungen
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In einem Wort, das mit Gewalt verkündet wird, kommt Christus nicht. Eine Wirkung, die sich auf Geld und Macht stützt, bringt Gott nicht. Auf solche Weise würde aufgehoben werden, wie Gott in Jesus in die Welt getreten ist: arm, sanftmütig und demütig, dienend und liebend. Das unterscheidet das Christentum wesentlich von Islam oder fernöstlicher Religion.
Gottes Offenbarung in die Welt sagt auch etwas über das Christsein als Apostel aus: er muss das Grundgeheimnis der Sendung Jesu auf sich nehmen, immer neu vollziehen. So tritt ewiger, allheiliger Sinn nach der Weise von Gottes Schwachheit, die zum Sieg der Liebe hin zum ewigen Leben führte, in die Welt ein.
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Aus dem Spott über den Glauben ist das Lachen des Unglaubens geworden. Das #Christentum sagt nämlich: das wahre Sein muss letztlich persönlich bestimmt werden, es wartet darauf. Denn das absolute Sein, der Schöpfer von allem, die Wahrheit, Liebe und das Gute ist selbst Person - Gott.
Da ist aber jemand, Satan, der das menschliche Sein zum Bösen hin tun will. Er tritt nicht als solcher hervor, er benutzt gerade die Vernunft und Sachlichkeit, um sich zu verbergen.
Das Christentum schafft nicht nur Voraussetzungen das Böse besser zu erkennen, dessen Stifter Jesus kämpft selbst im Christen für das Gute, wenn der Mensch es ihm erlaubt. Das ist nicht ein Add-on zum nur moralischen Tun, zum #Moralismus, es ist eine Wiedergeburt zum und für das Gute, der Liebe und die Wahrheit.
Das Lachen des Unglaubens ist die Unsicherheit des in der Sünde verbleiben wollenden Menschen. Er bleibt fremdbestimmt.
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Jesus kämpft als Messias gegen das Böse, #Satan. Es gibt jemanden, der ausdrücklich gegen Gott, dem Guten, der Liebe steht. Das ist kein Gegenpol, kein #Dualismus, Gott lebt in Freiheit und Heiligkeit aus sich selbst und ist sich genug. Als einzig wahrhaft Seiender kann neben ihm, gegenüber, nichts bestehen.
Satan hat Macht, weil der Mensch gesündigt hat, sie ihm damit über ihn gibt. Es ist die Sünde gegen die Liebe, Wahrheit, Demut, das Leben, also Gott. Satans Macht reicht soweit wie die Sünde des Menschen, die bis zum Gericht währt.
Im Menschen weckt Satan Ärgernis, auch gegen Gott. Denn nur im Menschen kann Satan Gott bekämpfen, indem er den Menschen zerstört. In Jesus wurde nur die messianische Möglichkeit Satan zu besiegen zerstört. Nicht weil Jesus gesündigt hat, sondern weil der Mensch ihn wegen der Sünde tötete. Jesu göttliches Opfer wird aber selbst zur Sühne. Was Satan vernichten wollte, wird zur Erlösung von ihm.
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Ein göttliches Wunder bedeutet nicht, dass ein Naturgesetz aufgehoben wird, sondern dass es in einem bestimmten Augenblick von einer höheren, es erhaltenden, durchaus wirklichen und sinnvollen Macht in Dienst genommen wird, es erst erfüllt wird. Die Verhaltensweisen des Stoffes, der Materie, ordnen sich dem Leben unter, etwa bei Heilungen oder Totenerweckungen.
Natur, die Welt ist ebenso auf das Personale ausgerichtet, auf die Person, auf Jesus Christus, der Gott ist. Denn ihre Erschaffung ist eine Liebestat von ihm. Er ist der Gott des Herzens und das Leid, der Kummer eines im Gegensatz zum Kosmos winzigen, kurzen Menschenlebens, wiegen für Gott schwerer, als alle Zeit die Sonnensysteme brauchen sich aufzubauen und zu vergehen.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #wunder #katechese #jesus #natur #mystik
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Ein göttliches Wunder bedeutet nicht, dass ein Naturgesetz aufgehoben wird, sondern dass es in einem bestimmten Augenblick von einer höheren, es erhaltenden, durchaus wirklichen und sinnvollen Macht in Dienst genommen wird, es erst erfüllt wird. Die Verhaltensweisen des Stoffes, der Materie, ordnen sich dem Leben unter, etwa bei Heilungen oder Totenerweckungen.
Natur, die Welt ist ebenso auf das Personale ausgerichtet, auf die Person, auf Jesus Christus, der Gott ist. Denn ihre Erschaffung ist eine Liebestat von ihm. Er ist der Gott des Herzens und das Leid, der Kummer eines im Gegensatz zum Kosmos winzigen, kurzen Menschenlebens, wiegen für Gott schwerer, als alle Zeit die Sonnensysteme brauchen sich aufzubauen und zu vergehen.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #wunder #katechese #jesus #natur #mystik
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Jesu Botschaft richtete sich zunächst an sein auserwähltes Volk, den Juden. Sie nahmen ihn nicht an, der 2. Sündenfall. Das geht über das persönliche Heil oder Unheil Einzelner hinaus: Es war eine Menschheitsentscheidung. So ging die Botschaft an andere weiter, die heilsgeschichtiche Gesamtlage hat Gott nun verändert.
Juden siegten in ihrem Glauben an den einen Gott über geistig-religiöse Kräfte, erstarrten aber ebenso darin. Der Alte Bund soll verewigt werden in einer Gottesherrschaft auf Erden durch sein ausgewähltes Volk.
Doch Gott ist die Liebe und kann auch aus menschlicher Schwäche und Untreue Gutes tun. So kann nun jeder Mensch heilig und ewig in Gottes Liebe sein. Gott verwirft auch sein Volk nicht, es bleibt nur so lange verstockt, bis alle Heiden guten Willens und Gottes Willen gerettet sind, dann werden auch sie in die ewige Gemeinschaft mit ihm eingehen. Gott ist kein Antisemit!
#fedikirche #katholischekirche #juden #antisemitismus #katholisch #heilsgeschichte #katechese
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Der Mensch versucht sich moralischen Forderungen, Gottesforderungen zu entziehen, in dem er die Vernünftigkeit vorschiebt. Gut sein, aber mit Verstand, menschenfreundlich, aber mit Maß, das wäre nur #Humanismus, #Altruismus. Jesus erwidert darauf: Mensch, so kommst du nicht davon, wirklich gerecht kann man nämlich nur sein, wenn man einen Standpunkt über der #Gerechtigkeit einnimmt.
Irgendeine Ethik, Moralismus, genügt Gott nicht. Darin wird der Mensch nicht, was er werden soll. Wahrhaft gerecht Gut sein geht nicht in Abhängigkeiten von Gefühlen, mit egoistischen Zielen, Gehorsam, es geht nur, in dem man Gott in sich zulässt.
Das geht über Menschenkraft. Deshalb ist es besser, man wehrt sich gegen die Forderungen, hat Furcht oder Hoffnung auf Gnade, als von ihnen so zu sprechen, als wären sie einfache Ethikgrundsätze, die seit Christus gelten oder beliebig menschlich angepasst werden können.
#fedikirche #katholischekirche #ethik #katechese #jesus #moralismus #christentum
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Indem Gott in #Jesus Mensch wurde, hat er die Materie, den Leib aufgewertet, entgegen den philosophischen, neuplatonischen, fernöstlichen oder gnostischen Weltbildern, die den Leib oft als Gefängnis des Geistes betrachten. So ist #Christentum niemals leibfeindlich.
In der christlichen Mystik trifft deshalb auch die Individualität Gottes auf jene des Menschen. Das von Gott geschenkte individuelle Sein des Menschen fördert die Vielfalt an Gotteserfahrungen.
Jesus nahm sein Menschsein in sein Gottsein mit in die Ewigkeit. Die Materie und so der Mensch können nun teilhaben an der Unendlichkeit Gottes. Daher ist jedes Leben unendlich wichtig, von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod.
Allein im Christentum wird die Ganzheit des Menschen in Leib, Seele, Geist, seine Individualität, seine Beziehung zur Natur, aber auch darüber hinaus in eine göttliche Ewigkeit der Liebe hineingenommen.
#fedikirche #katholischekirche #mystik #katechese #philosophie #mission #abtreibung #prolife
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Wer einen Anspruch auf Vergeltung anmeldet, ist im Christentum im Unrecht, denn er erhebt sich über das Maß des Menschen. Jesus führte eine neue Kraft ein, keine Selbstbehauptung, sondern Selbstlosigkeit, sie setzt die vermeintliche Gerechtigkeit des Menschen ins rechte Maß, gibt dafür schöpferische Freiheit.
Diese Kraft, die aus dem Bann von Unrecht und Gewalt löst, Raum schafft, worin sich die angreifende Gewalt verfängt, zu sich selber kommt, nennt sich Liebe. Sie ist Entscheidung, nicht allein Gefühl.
Hier wirkt die Gerechtigkeit des Herzens, sie macht frei vom Diktat der Gefühle. Man ist nicht mehr von der Gesinnung des Anderen abhängig.
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Das allumfassende Eine, das Christen Gott und Vater nennen, und außerhalb dessen nichts existiert, existieren kann, wird in #Jesus, seinem Sohn, Teil der Materie. Diese göttliche Gutheit liebt alles aus Liebe.
Christliche Glaubenserfahrung, kirchliche Tradition und biblischer Glaube sagen, dass sich das Unbegrenzte in das Begrenzte manifestiert, das Ewige in der Zeit, einer konkreten historischen Zeit, in menschliche Geschichte. Das ist ein wesentlicher Unterschied zur Auffassung etwa von Hindus und Buddhisten, deshalb muss die Mystik auch eine völlig andere sein.
Jesus ist nicht einfach ein Avatar, der immer wiederkehrt, kein Buddha, vor und nach dem andere exisitiert haben. Jesus ist der Eine, Sinn und Zweck des Universums. Das ist das eigentlich Skandalöse christlicher Botschaft, aber auch das Frohe: Denn es ist der den Menschen liebende Gott, der bei ihm wohnen will, ihn erlösen.
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Jesus spricht kein Wort, das ihn als Idealisten ausweist: Jemand, der meint, er könne das Leid, das Böse in der Welt zum verschwinden bringen. Aber er verliert nie den Mut, wird müde oder ist enttäuscht, wenn er die Wirklichkeit sieht.
Jesus ist nicht zuerst der Helfer, der alle Not wegschafft. Er ist nicht jener, der Menschenleid nachgeht und überwindet. Er ist kein sozial Empfindender, der Missstände ordnen will, sich gegen Unterschiede auflehnt, für Gerechtigkeit kämpft, Leid beseitigt. Jesus geht tiefer in die Wurzeln des menschlichen Daseins, in Sünde und Gottesfremdheit.
Jesus weicht dem Leid nicht aus, hat es nicht übersehen, sich davor geschützt, er hat es in sein Herz aufgenommen. Und damit die Leidenden, in ihrem eigentlichen Zustand, in ihrer Bedrängnis, Not, Sünde.
Gottes Liebe ist nämlich von heiligem Ernst, ein Tun der Wahrheit in Liebe, eine Heilung immer im Zusammenhang mit dem Glauben an Gott.