#katechese — Public Fediverse posts
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Wahre Liebe bei den Menschen heißt: Der Liebende hält den Anderen wert, anerkennt ihn als ebenbürtig, stellt ihn über sich selbst. Eine richtige Liebe möchte den geliebten Menschen immer höher heben.
Doch ein Mensch kann auch liebenswert sein, ohne dass man ihn liebt. Zwischen Gott und Mensch ist es anders: Der Mensch ist nicht schon vorher gut und liebenswert, er wird es erst durch Gottes Liebe. So wie die Landschaft durch die Sonne hell und schön wird, die darauf fällt.
Nur Gottes Liebe ist schaffend. Was sie schafft, mit dem kann der Mensch den Anderen lieben, findet an diesem das Liebenswerte, das dieser allein von Gott erhält.
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Die Liebe Gottes zum Menschen offenbart sich in der Hl. Schrift zunächst im AT für ein, sein Volk Israel und wenige Einzelne, Abraham und Moses. Dass Gott jeden persönlich mit seiner Liebe meint und umgibt, wird dann im NT umso klarer.
Bei den Synoptikern werden Menschen zu Geschwistern in Christus, Gott ist ihr Vater. Paulus tritt vom Bild der Familie etwas zurück, empfindet mehr die Gesamtheit der Menschheit und darin den Einzelnen, den Gott zu sich zieht.
Bei Johannes endlich quillt das Geheimnis der Liebe Gottes in seiner ganzen Herrlichkeit hervor. Dann in seiner Apokalypse sagt der Herr, dass er dem ihm treuen Menschen einen neuen verborgenen Namen gibt, den nur er weiß. Es ist Gleichnis dafür, dass zwischen Gott und dem einzelnen Christ ein unaussprechliches Geheimnis der Liebe ist.
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Christliches Dasein ist das eigentlich-menschliche. Christ ist der, den Gott gemeint hat. Es kann keinen nur natürlichen Menschen geben. Gottgemeinter Mensch ist jener, der weil er auf Gott hin geschaffen auch auf ihn trifft. Mit der Teilhabe an Christi Leben, dem Menschensohn, werden Gotteskinder zu Menschenkinder.
Christus ist im Menschen, weil er durch den Glauben kommt, die Taufe, die Eucharistie. Er kommt durch jede Erhebung des Herzens, Gebet und Gehorsam, durch alles, was die Vorsehung an Aufgabe und Geschick heranträgt.
Ein Christ ist selbst Gegenstand des Glaubens. Denn wie kann es sein, dass der sündhafte, geistig tote Mensch fähig wird wieder lebendig zu werden, indem Jesus immer tiefer in ihn hineinkommt, die Seele immer größer durch ihr Maß an Liebe wird? Das ist Gottes Gnade, an die man glauben darf.
#fedikirche #katholischekirche #mystik #glauben #jesus #katechese #christentum #mission
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Christliche Meditation geschieht nicht so, als wäre das nur für einen selbst. Als stände drüben Gott und man arbeitet hier auf eigene Rechnung, wobei "Gott" der Gegenstand dazu wäre. Doch Gott will zu mir persönlich kommen und versetzt erst in den Stand ihn aufzunehmen.
Man steht nicht fest und fertig da und dann kommt Gott. Oder man will etwas erringen und da soll ein Etwas, Nichts oder ferner Gott dabei helfen, Ansichten, die oft im #Buddhismus, #Zen oder #Islam vorherrschen. Gottes Kommen ist im Christentum die Fortsetzung seiner Liebe, die den Menschen geschaffen, sein Wille mich als Kind seiner Gnade aufzunehmen. Indem Gott kommt, kann ich zu ihm gehen. Im Entgegengehen wird man erst ich selbst.
Man könnte fast sagen, dass Gott in einem meditiert. Er ist es, der aus mir sich selber entgegenkommt.
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Wie ist das Wort Gottes, die Bibel? Es kommt aus der Freiheit, entspringt aus dem Anfangspunkt des Sinnwillens, aus dem öffnenden Geist und Herzen. Es hat einen Leib, den schwingenden Ton, lebendig. Es hat eine Seele, das Gefühl, das Einmalige der Stimmung, aus der es hervorgeht.. Es enthält ein Geistig-Gültiges, die endgültige Bedeutung, das Wesen, die Wahrheit.
Das Wort Gottes wurde, ist Person: Jesus Christus. Es ist somit lebendig, Beziehung, Dialog, Trost. Es bleibt nicht vor einem stehen, soll nur philosophisch erörtert, psychologisch analysiert oder historisch falsifiziert werden. Es geht einem an, ein, persönlich, will Liebe und Gnade schenken, Hoffnung geben, Geborgenheit, Frieden.
Dass die Sünde das Wort nicht verunstaltet, der Mensch es missbraucht, sich seiner anpasst, damit es nicht mehr stört, zur Lüge wird, dafür hat Gott seine Kirche eingesetzt. Damit darin der Hl. Geist es sowohl bewahrt als auch durch die Zeit trägt.
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Nur christliches Gewissen verarmt, weil es manchmal an der Realität der Sünde in der Welt verhärtet, nur säkulares ethisches Gewissen geht in die Irre, weil es kein ewiges, bleibendes Wertefundament besitzt. Das lebendige christliche Gewissen bleibt in der Spannung zur Welt und verbindet beides.
Christliches Gewissen ist Gnade und nicht wie #Moralismus verzweckt. Das himmlische Licht, gottgeschenkte Wachsamkeit, Bereitschaft und Hellhörigkeit für die Stimme Gottes, prägen diese Gnade, die ein Christ hellsichtig unter Gottes Führung annimmt.
Für ein reiches und kräftiges sittliches Dasein (nicht nur moralisierender Aktivismus!) sind Charakter und Ehre notwendig. In dieser sittlichen Haltung bleibt man nicht beim Ausführen von Handlungen, sondern hat mit ihr die Kraft des Schaffens und Neugestaltens.
#fedikirche #katholischekirche #philosophie #ethik #gewissen #katechese #christentum #mission
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Im Gewissen empfinden wir unser ethisches Sollen. Die Pflicht mit ihm das Gute, Richtige und Wahre zu erkennen, die sittliche Aufgabe in der Situation zu erfüllen, hat im Christentum ein Mehr: Es meint die Innerlichkeit, die vor Gott steht, wiedergeboren, in seiner Heiligkeit, die sich in die Welt durch Christen ergießen darf.
Gewissen ist Verantwortung dafür, dass Gottes Wille geschieht. Gott will die Heiligung des Menschen, die Erneuerung der Schöpfung durch Christen. Das christliche Gewissen ist Organ für die Aufgabe dieser Heiligung.
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Eine Schriftbetrachtung zum Lobgesang des Zacharias:
https://emmauspilger.wordpress.com/2026/05/04/der-lobgesang-des-zacharias-benedictus/#fedikirche #emmauspilger #katholisch #zacharias #benedictus #katechese
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Gott wird oft als etwas starres gedacht. Als ein ungeheuer festes Etwas, droben, irgendwo. Doch Gott lebt, er ist das Leben selbst. Alles Leben und Geschehen ist ein Bild von ihm. Der Gott, der sich in der Hl. Schrift dem Menschen vorstellt, ist in Bewegung, auf uns zu.
Dieser Gott schafft den Menschen nicht als sein Abbild an der Wand, sondern zu wirklichen Leben, individuell und doch vereint. So hängt niemand an Anderen, sondern man steht in sich selbst. Niemand ist eine Sache, sondern Jemand, Person, so wie Gott.
Deshalb ist man auch in der Freiheit des Seins erschaffen und ins Wirken-Können entlassen. Jeder hat sich selbst und lebt. Diese Freiheit verlangt die Liebe und daraus folgt Verantwortung. Diese menschliche Würde stammt von Gott, sie gehört ihm, von der Zeugung im Mutterleib an bis zum natürlichen Tod, der Mensch kann sie keinem nehmen oder nur zu seinen Bedingungen erlauben.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #menschenwürde #katechese #anthropologie #abtreibung
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Der Mensch ist nicht da Geist und dort Körper, jedes für sich, geschlossene Wirklichkeiten, die ineinander sitzen. Der Mensch ist Seele und Leib. Dieser ist durchseelter Stoff, die Seele gibt dem Leib das Gestaltungsprinzip, baut ihn auf, durchwirkt ihn. Dabei ist sie im Leib lebendiger Geist, auf ihn bezogen, aus ihm empfangend, in ihm sich auswirkend. Ein lebendiger Geist, den Gott gibt und erhält.
Die geistige Seele des Menschen kann sich gegen die Versklavung, Fesselung, Verführung des Leibes selbstbehaupten, niedere Sinnlichkeit überwinden. Durch Askese, durch das Leben in und mit Christus im Glauben. Aber auch das, was im Leib vor sich geht ist geistig bedeutungsvoll. Ein verwahrloster Leib zieht die Seele in Mitleidenschaft. Der Leib ist schließlich Tempel des Geistes, der ihn durch die Seele erbaut.
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Die Texte jener Menschen, die später die Hl. Schrift bildeten, wurden nicht von ihnen in dem Bewusstsein geschrieben, Worte göttlicher Würde zu sein. So ist die Bibel durchaus menschlich. Der Mensch denkt, sorgt und arbeitet, erinnert, erzählt, mahnt und bittet, aber der Hl. Geist wirkt in all dem, damit es den Gang nimmt, den er will, die Wahrheit heraus kommt, die das Sein ist. Das Reden Gottes erscheint so mitten im Reden des Menschen.
Der Sinn dieser Worte der Bibel kommt aus Gott und des Menschen Sinn dafür vernimmt sie. Es ist des Menschen Sinn für Offenbarung, Gottes Führung, Unterweisung, Trost, Hoffnung und es liegt am Menschen diesen Sinn zu hüten, zu entwickeln. Es ist ein lebendiges Hören auf das, was Gott dem Menschsein schenkt, damit das Leben Fülle erlangt, und auf IHN selbst. Dieses Hören ist selbst Form der Liebe.
#fedikirche #katholischekirche #bibel #katechese #katholisch #geist #mystik #meditation
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Die Kirche ist nach Gottes Willen hierarchisch, aber dennoch gibt es demokratische Strukturen: Bei Fragen, die nicht den Glauben betreffen. Das Kirchenvolk beteiligt sich durch Wahlen von Kirchenvorständen, Gremien und Pfarrgemeinderäte an der Verwaltungsstruktur der Kirche. Für die Kirche gilt in Sachen Hierarchie: marianisch werden, aber bei Petrus bleiben.
Christus muss immer wieder neu zur Welt gebracht werden, zu Königen wie Hirten, zu Stolzen und Ahnungslosen, aber durch die bewährte und tradierte Lehre, die sich aus der göttlichen Offenbarung erschließt. Das ist der Auftrag aller Christen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #christentum #jesus #petrus #papst #maria
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Die Kirche ist nach Gottes Willen hierarchisch, aber dennoch gibt es demokratische Strukturen: Bei Fragen, die nicht den Glauben betreffen. Das Kirchenvolk beteiligt sich durch Wahlen von Kirchenvorständen, Gremien und Pfarrgemeinderäte an der Verwaltungsstruktur der Kirche. Für die Kirche gilt in Sachen Hierarchie: marianisch werden, aber bei Petrus bleiben.
Christus muss immer wieder neu zur Welt gebracht werden, zu Königen wie Hirten, zu Stolzen und Ahnungslosen, aber durch die bewährte und tradierte Lehre, die sich aus der göttlichen Offenbarung erschließt. Das ist der Auftrag aller Christen der Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.
#fedikirche #katholischekirche #katechese #christentum #jesus #petrus #papst #maria
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Ein Mensch, der sich selbst zum Maßstab seines Glaubens macht, wird die Existenz von Engeln, den #Himmelfahrtstag, Marienverehrung oder Fegfeuer als unvernünftig betrachten, weil er es sich nicht vorstellen kann. Der #Glaube steht über der #Vernunft, um ein Realist zu sein, zwischen beiden wird es aber keine Unstimmigkeiten geben, denn derselbe Gott, der die Geheimnisse offenbart und den Glauben eingießt, hat in den menschlichen Geist auch die Vernunft gelegt. Gott selbst ist die Vernunft, im Gegensatz zu #Allah im #Koran, der keine menschliche Kategorien annimmt.
Nur die Kirche räumt in der Welt der Vernunft ihre wahre Hoheit ein, weshalb katholischer Glaube immer vernünftig ist. Es gibt Dinge, die man nicht versteht, doch darf man nichts glauben, was unvernünftig. Der Grund dafür ist in Gott selbst: Logos, Wort und Vernunft zugleich.
#katholischekirche #fedikirche #katholisch #katechese #glaubenswissen #philosophie @philosophie @freimaurer #freimaurer -
Das #Zölibat ist ein Prüfstein für die Echtheit der Berufung zum Priester, zur Bereitschaft Jesus bedingungslos nachzufolgen. So wie es keine Zwangsfamilien gibt, gibt es auch keinen Zwangszölibat. Ein zölibatär Lebender macht deutlich, dass er keine Angst hat, im Leben etwas zu verpassen, er ist auch Zeichen der Solidarität mit all jenen, die keinen Ehepartner finden. Ein Priestermangel hat nichts mit dem Zölibat zu tun, es ist vielmehr deswegen eine Notwendigkeit. Der Priestermangel entspricht nämlich dem Ehemangel mit der ausgeprägten Scheu, sich zu binden, sich festzulegen, treu und verlässlich zu sein. Das Zölibat verspricht keine bequeme Kirchenbeamtenschaft voller Macht, sondern das Wagnis und Abenteuer der Nachfolge Christi.
#fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #mission #berufung -
"Alles in allem ein Buch, das gut geeignet ist für eine ganzheitliche inklusive religionspädagogische Arbeit in der #Katechese, im #Religionsunterricht und bei liturgischen Feiern." Regina Weleda, Wiesbaden https://www.rpp-katholisch.de/Buchvorstellungen/P%c3%a4dagogik/Detail/tabid/244/ctrlToLoad/Details/nid/14281/Default.aspx?fbclid=IwY2xjawFoxvNleHRuA2FlbQIxMQABHShC59WMr3V4ZWAuJWr4ZCvWpN2bkMozpiIkZEaZ4VPaSL1AoSunWtj_wA_aem_y9FpgSV82cp1LKbuYGgBAw #Bildung #Schule #FediLZ #LeichteSprache #Sakramente