home.social

#katholizismus — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #katholizismus, aggregated by home.social.

fetched live
  1. (Nichts) neues aus der EU

    In italjen sollte man sich besser nicht zu lästerlichen ausrufen hinreißen lassen, dafür werden einem schon mal wegen g’tteslästerung 102 øre bußgeld aufgebrummt.

    Was wie ein schlechter Scherz klingt, ist eine Geldstrafe, die sich auf Artikel 724 des italienischen Strafgesetzbuchs gründet. Er sieht für Personen, die öffentlich mit beleidigenden Worten gegen Gottheiten fluchen, eine Verwaltungsstrafe zwischen 51 und 309 Euro vor […] Ursprünglich war die Vorschrift allerdings ausdrücklich auf die „Religion des Staates“ bezogen und damit auf die katholische Kirche […] Bemerkenswert ist, dass im beschriebenen Fall das Polizeiprotokoll von Venedig ausgerechnet noch die alte Formulierung verwendet: Der Rollerfahrer habe „die Gottheiten, die von der Staatsreligion verehrt werden“, beleidigt. Diese Wortwahl stammt aus einer Zeit, in der die katholische Religion tatsächlich noch als Staatsreligion behandelt wurde

    So schade, dass diese ganzen g’tter so etwas nicht einfach selbst mal kurz mit ihrer allmacht erledigen können. Die sind vermutlich immer noch vom vielen schöpfen ein bisschen erschöpft. Da muss ihnen die staatsgewalt beistehen.

    #Christentum #EU #Gotteslästerung #HPD #Italien #Katholizismus #Link #Religion
  2. #Buchtipp: Hermann-Josef Große Kracht, »Die Sozialverkündigung der Päpste. Geschichte und Gegenwart. Band 1: Leo XIII. – Paul VI., Band 2: Johannes Paul II. – Franziskus« #Soziallehre #Sozialethik #Papst #Katholizismus #Konfessionskunde

    Die Sozialverkündigung der P...

  3. Heute darf ich beim #Symposium zur Verabschiedung von Bischof Matthias Ring in #Bonn die Podiumsdiskussion » #Kirche und #Politik. Zwischen unpolitischem #Katholizismus und der #AfD« mit Prof. Andreas Krebs, Prof.'in Anna Maria Riedl, Justizminister Benjamin Limbach und Pfr. Jürgen Wenge moderieren:

    Amtsverzicht von Bischof Matth...

  4. Kathedralen, Prozessionen, Pilgerwege – und trotzdem immer weniger Gläubige: #Spanien erlebt einen tiefgreifenden religiösen Wandel. Was hinter der rasanten #Säkularisierung steckt und warum der #Katholizismus an Bedeutung verliert:

    Religion in Spanien: Warum der...

  5. J.D. Vance: Christlicher Nationalismus mit sozialem Gewissen?

    US-Vizepräsident JD Vance ist einer der einflussreichsten Politiker der Welt. Trotzdem hat er sich die Zeit genommen, in seinem Buch «Communion. Finding My Way Back to Faith» (2026) ausführlich seine persönliche Glaubensgeschichte zu erzählen.

    Man erfährt, wie und warum sich Vance vom evangelikalen Glauben seiner Jugend abgewandt hat, ebenso, warum er viele Jahre später erneut zum christlichen Glauben, nun in der Katholischen Kirche findet.

    Erstaunlich ist, wie ausgleichend und versöhnlich Vance in diesem Buch auf die Welt blickt. Ist das glaubwürdig? Oder Selbstverharmlosung? Welche Bedeutung hat sein Christentum für seine politische Vision für die USA?

    1. Ein Lautsprecher mit leisen Tönen?

    US-Vize-Präsident J.D. Vance gehört zu den bekanntesten Politikern unserer Zeit. Als der Mann hinter Trump gestaltet er die Politik des mächtigsten Landes der Welt mit. Und mehr: Als Stellvertreter des 80-jährigen Präsidenten ist er der Ersatzmann für das einflussreichste politische Amt der Erde. Auch für die Präsidentschafts-Kandidatur 2028 der Republikanischen Partei gehört er bislang neben Marco Rubio zu den Favoriten.

    Mit seinem Buch «Hillbilly Elegy: A Memoir of a Family and Culture in Crisis» (2016) hat Vance für weltweites Aufsehen gesorgt. Die autobiographische Erzählung seines Lebens wurde von vielen (bis hin zu Barack Obama) gelobt für ihren präzisen Einblick in das Leben der Menschen am sozialen Rand der USA.

    Dieser literarische Erfolg dürfte neben seinen sonstigen Qualifikationen dazu beigetragen haben, dass Vance in den Augen einflussreicher Politiker (und von Mäzenen wie Peter Thiel), für höhere politische Aufgaben in Betracht gezogen wurde.

    Als er sich vom Trump-Kritiker zum Bewunderer wandelte, ja selbst dessen Wahldiebstahlsbehauptung übernahm, war der Weg für höchste Ämter; zunächst in der Wahl als Senator für Ohio (2022), dann als Vizepräsidentschaftskandidat an Trumps Seite (2024).

    Sein neues Buch «Communion – Finding My Way Back to Faith» (2026) knüpft eng an sein erstes Buch an. Stand in «Hillbilly Elegy» die soziale Seite im Vordergrund, so beschäftigt er sich nun überwiegend mit religiösen Fragen.

    Zentrale Bedeutung haben zwei Themen: Seine Abwendung vom evangelikalen Christentum und seine Rekonversion (Wiederbekehrung) und Hinwendung zur katholischen Kirche.

    Muss man sich dafür interessieren? Ist es wichtig für die Politik, wie dieser Mann seinen Glauben verloren hat? Und wie er ihn wiederfand, nur in einer anderen Konfession?

    Diese Fragen mögen zunächst privat erscheinen. Aber was ist im Leben eines möglichen Präsidentschaftskandidaten schon privat?

    Für Vance sind diese Fragen alles andere als das. Für ihn persönlich sind sie entscheidend, auch in politischer Hinsicht. Schon darum sollte man sich gründlich damit auseinandersetzen, wenn man US-Politik verstehen will.

    2. Dekonstruktion – Die Abkehr vom Evangelikalismus

    Wenn man weiss, welche starke Bedeutung evangelikale Gruppen für den Erfolg der MAGA-Bewegung und von Trump haben, ist es mindestens ein Wagnis, ausführlich den eigenen Ausstieg aus dieser Bewegung zu erzählen. Das gilt umso mehr, als Vance eine typische «Dekonstruktion» schildert, die in vielen Aspekten dem entspricht, was etliche Evangelikale sonst als gefährliche Verirrung kritisieren.

    Wie zur Beruhigung, heisst es sofort in der Einleitung: «For me—and for all of us Christians—it’s about Jesus. If you believe Jesus is the son of God and rose from the dead on the third day, you’re on the right track.» (S. 8 – Übersetzung aller Zitate am Ende des Artikels)

    Was dann folgt an kritischer Auseinandersetzung mit dem Evangelikalismus, hat es in sich.

    Es gab vier Hauptgründe für Vance’ Abkehr von dieser Glaubensrichtung.

    a) Intellektuelle Zweifel

    Vance lernt in seiner Jugend ein breites evangelikales Spektrum kennen, schon aufgrund der instabilen Verhältnisse in seiner Familie. Er erlebt Pfingstgemeinden und Southern Baptists, mit seiner Grossmutter auch das Spektrum der erfolgreichen Fernsehprediger.

    Seine Grossmutter ist keineswegs unkritisch: Wohlstandsevangelisten wie Benny Hinn kommentiert sie sehr kritisch. Aber wie alle Evangelikalen liebt sie den Evangelisten Billy Graham, die Identifikationsfigur der Bewegung schlechthin.

    Vance’ Familie besteht nicht im bürgerlichen Sinne aus regelmässigen Gottesdienstbesuchenden. Dennoch wird er mit dem evangelikalen Christentum vielfältig vertraut. Der junge Vance ist auch Teil evangelikaler Gemeinden und Jugendgruppen.

    Als er das Umfeld verlässt, stellen sich Fragen und intellektuelle Zweifel ein.

    Ein klassisches Thema ist das wortwörtliche Verständnis der biblischen Urgeschichte. In seinem Umfeld war klar gewesen, dass die Evolutionslehre nicht glaubwürdig ist und die biblische Schöpfungsgeschichte den Weltanfang auch historisch richtig beschreibt.

    Vance macht es sich mit dieser Frage nicht leicht: Er liest evangelikale Apologeten, vor allem die Bücher von C.S. Lewis. Als er merkt, dass es auch Evangelikale gibt, die ihren Glauben mit der modernen Wissenschaft positiv verbinden, ist er enttäuscht: Warum hatte er in so vielen Jahren und unterschiedlichen Gruppen nie davon gehört, dass das auch möglich ist?

    Je stärker er die Bildungsmöglichkeiten seines Erwachsenenlebens nutzt, desto fraglicher wird ihm das enge Weltbild seiner frommen Jugend.

    b) Moralische Entrüstung

    Intellektuelle Zweifel spielen eine Rolle, aber bei weitem nicht die wichtigste. Gewichtiger ist eine moralische Entrüstung über die Schwerpunkte evangelikaler Ethik. Bei Vance geht es allerdings nicht um evangelikale Sexualethik, dieses Thema spielt im ganzen Buch keine Rolle. Es ist die soziale Frage.

    Wie seine ganze Umgebung wächst Vance in sozialen Krisen auf.

    Drogensucht, Armut, Überschuldung, fehlende Krankenversicherung und unbezahlbare Bildung sind ständige Begleiter. In dieser Lebensphase wird das als Normalität empfunden, in der der Glaube hilft. Im Rückblick werden die Fragen immer grösser. Vance spitzt zu: «They worried about the unborn, but ignored the abuse, neglect, and struggles in homes like mine.» (S. 24)

    In seiner Abkehr vom Evangelikalismus ist das ein zentrales Thema.

    In der rückblickenden Reflexion versucht er, es genauer zu erfassen. Im Grunde gab es kein Desinteresse am Leiden der Armen: Überall, wo er war, wurde Nächstenliebe gross geschrieben, kümmerte man sich um soziale Nöte, wo man sie vorfand.

    Evangelikale waren nicht herzlos. Aber einseitig.

    Er erinnert sich, wie stark sich die Evangelikalen mit dem Schicksal von Terri Schiavo (1963-2005) beschäftigen. Nachdem Schiavo 1990 einen Gehirnschlag erlitt, lag sie 15 Jahre in einem Wachkoma, bis ihr Ehemann gerichtlich die Abschaltung lebenserhaltender Massnahmen durchsetzte. Viele Evangelikale protestierten entschieden.

    Die Frage des Lebensschutzes beschäftigt die Evangelikalen extrem. Vance stellt klar, dass er selbstverständlich auch für Lebensschutz vom Lebensbeginn bis Lebensende sei.

    Und doch: Wie kann man an diesem einen Schicksal so ungeheuren Anteil nehmen – und so viel anderes Leid ignorieren?

    c) Emotionale Enttäuschung

    Vance gibt sich an dieser Stelle grosse Mühe, die Evangelikalen fair zu behandeln. Mehrfach nimmt er sie im Schutz. Ihr Problem sei nicht Herzlosigkeit, sie kümmerten sich durchaus um andere. Das Problem sei eher die starke Fixierung auf die Erfahrung göttlichen Eingreifens.

    «Jesus kann Menschen retten, aus jeder Not.» So habe er es in Predigten gehört, solche Zeugnisse immer wieder im Gottesdienst erlebt. Es schien zu funktionieren. Bei etlichen – aber nicht bei allen und sehr oft auch nicht nachhaltig.

    «I’ve seen a lot of people who were convinced that God’s grace could fix this or that issue, and things still fell apart. I’ve seen a lot of people ask Jesus into their heart and then go back to the bottle or the needle. I’ve seen a lot of marriages seemingly centered around faith and the Church before they fell apart.» (162)

    Vance verdeutlicht seine Enttäuschung am Beispiel des «Übergabegebets», des «saving prayer», wie es in der evangelikalen Bewegung weltweit typisch ist:

    In wenigen Worten bekennt man vor Gott, Sünder zu sein. Man bittet ihn um Vergebung. Man dankt für das erlösende Handeln Jesu Christi und bekennt sich dazu. Dann lädt man Jesus in sein Herz ein, als Herr des Lebens. Wer das tut, ist gerettet und mehr: Wer sich so zu Christus bekennt, darf auch Gottes Hilfe in vielen Lebenskrisen erhoffen.

    Für Vance war das ein zentrales Thema seiner Jugend. «It was a prayer I’d said hundreds of times in my life.» (50)

    Aber so funktioniere es nicht. Natürlich sei er Gott dankbar, dass er die Kurve bekommen habe. Aber ausschlaggebend war nicht eine einzelne Verwandlungserfahrung.

    Entscheidend war der beharrliche Einsatz seiner Grossmutter, seinem Leben endlich Stabilität zu geben; und sehr viel Fleiss und Einsatz seinerseits in Schule und Studium, um aus seinem Leben etwas zu machen.

    d) Praktische Entfremdung

    Die Abkehr von einem Glauben ist nie nur eine intellektuelle Sache. Vance reflektiert das sehr differenziert: Er beschreibt, wie er zunehmend den Kontakt verliert zu evangelikalen Gemeinschaften. Praktiken wie das Gebet, Bibellesen, gemeinsame Gottesdienste verlieren sich zunehmend. Glaube wird irreal.

    Das geschieht nicht leichtfertig: Bald schon habe er gespürt, was er verloren habe.

    Er erinnert an den Abschied von seiner Grossmutter. Gemeinsam habe man gesungen und gebetet. Der Glaube hätte ein ungeheuer dichtes Band der Verbundenheit gestiftet, mit Gott und untereinander. Ein solcher Glaube ist ein Segen. Und nicht mehr Teil eines solchen Gemeinschaftsbandes zu sein, ein schwerer Verlust.

    Vance Umgang mit dem Evangelikalismus seiner Jugend ist voller Wohlwollen und zuletzt doch sehr kritisch. Natürlich kann man evangelikalerseits einwenden, dass es doch stabilere Formen des Evangelikalismus gibt als die, von denen er sich abwandte. Das ist so. Und trotzdem wäre es wünschenswert, wenn Evangelikale in seinem Buch wenigstens etwas Anlass zu selbstkritischer Besinnung fänden.

    3. Die säkulare Welt und ihre Enttäuschungen

    Jahrelang lebt Vance sein Leben ohne jeglichen religiösen Glauben. Er betet nicht, er besucht keine religiösen Versammlungen. Er arbeitet extrem hart in seinem Studium und später im Beruf, u. a. in Firmen, in denen Peter Thiel massgeblicher Investor ist.

    In seiner Studienzeit faszinieren ihn die Schriften von Ayn Rand, die in Europa kaum bekannt, in den USA aber eine der einflussreichsten Denkerinnen des 20. Jahrhunderts ist.

    Bei Rand lernt er die Grundzüge dessen kennen und schätzen, was man «libertär» nennt:

    Menschen sind für sich selbst verantwortlich. Der Staat soll einen Rahmen an Sicherheit und Infrastruktur zur Verfügung stellen, und ansonsten die Wirtschaft und das private Leben der Menschen in Ruhe lassen. Sozialpolitik ist schädlich. Wenn Menschen vom Staat abhängig werden, verlieren sie die Verantwortung für ihr Leben.

    Für die US-Rechte sind diese Überzeugungen selbstverständlich.

    Auch Vance lässt sich davon prägen. Er beschreibt, welche Ziele ihn bestimmten: Nie wieder Armut und Angewiesenheit auf andere – das vor allem. Mit Fleiss und äusserster Anstrengung will er sich so viel Vermögen und soziale Anerkennung verschaffen wie irgend möglich.

    Aus seiner Sicht sind das die Werte vieler Menschen in seiner Umgebung.

    Das Leben wird als ständiger Wettbewerb empfunden. Karriere und Geld stehen über allem. Auch über Beziehungen, Familie und Kindern. Auch Beziehungen und sexuelle Erfahrungen gelten als Wettbewerb und Feld von Statuserfolgen. Jahrelang habe er selbst so gedacht.

    Zunehmend stösst ihn das ab.

    Wieder sind es seine eigene Erfahrungen, die ihn bestimmen. Er selbst hat erlebt, welche Not eine zerrüttete Familie für Kinder mit sich bringe. Und schliesslich waren es die letzten halbwegs intakten Seiten seiner Familie in Gestalt seiner Grosseltern, die ihn durch Fürsorge und ruppige Stabilisierung so sehr gerettet haben, wie das zwischen Menschen möglich ist.

    Vance wird skeptisch gegenüber dem absoluten Streben nach Macht und Wohlstand; bei den anderen, bei sich selbst.

    4. Wege nach Rom

    a) Angst vor dem Scheitern

    Die Beziehung zu einer Frau, seiner späteren Ehefrau Usha, ist nach der Hilfe seiner Grossmutter der zweite grosse Segen seines Lebens. Mehr als alles andere wünscht er sich eine Ehe und eine Familie, die Bestand haben. Zugleich ist ihm klar: Seine zerrüttete Jugend wirkt nach.

    Vance hat im Studium genügend gelernt, um zu wissen: Menschen mit seiner Biografie haben eine viel höhere Wahrscheinlichkeit, ebenfalls zu scheitern.

    Anders als seine Frau Usha kommt er nicht aus intakten und behüteten Verhältnissen. Was bei anderen selbstverständlich ist an Umgangsformen, auch an Sprachfähigkeit und Umgang mit schwierigen Emotionen, ist es bei ihm nicht.

    Dankbar für seine Ehe und die Aussicht, eine Familie zu gründen, will er das auf keinen Fall riskieren. Aber was kann einem wie ihm helfen? Vielleicht doch das Christentum, mit dem er eigentlich abgeschlossen hat?

    b) Respektabler Glaube

    Von Anfang an erzählte man in der politischen Berichterstattung über Vance, welchen Einfluss seine Förderung durch Peter Thiel für seine Karriere hatte. Davon erfährt man im Buch so gut wie nichts.

    Doch ausgerechnet in religiöser Hinsicht wird Thiel zu einer Schlüsselfigur.

    Mitten in seiner noch atheistischen, aber zunehmend für Glaubensfragen wieder offenen Zeit habe sich Thiel ihm als gläubiger Christ zu erkennen gegeben. Dass einer der klügsten Menschen, denen er je begegnet war, Christ sei und das auch intellektuell verantworten konnte, habe ihn sehr beeindruckt.

    Thiel habe ihm damals die Werke von Rene Girard empfohlen. Insbesondere Girards Theorie des mimetischen Begehrens öffnet ihm die Augen – die Dynamik, dass wir das Begehren anderer nachahmen; dass für uns begehrenswert werde, was viele wollen.

    So viel Karrierestreben, so viel Konkurrenz und Neid habe tiefe anthropologische Antriebe.

    Eine solche christliche Sicht des Menschen leuchtet ihm sehr viel mehr ein als die atheistisch-libertäre Philosophie von Rand. Sie setzt das Streben nach Vermögen und Besitz einfach als natürlich voraus, ohne die problematischen Folgen einer solchen Orientierung reflektieren zu können.

    Seit dieser Begegnung mit Thiel passierte etwas Entscheidendes. Vance weiss nun: Glaube kann intellektuell überzeugend sein. Vielleicht war er das nicht in der Form, die er kennengelernt hatte, aber in anderer Gestalt ging es offenbar doch.

    Katholizismus ist intellektuell respektabel, findet er.

    Er ist keine Flucht aus der Welt wie die Frömmigkeit, die er in seiner Jugend erlebte. Katholizismus lebt aus einer langen Auseinandersetzung mit dem Denken der jeweiligen Zeit, auch mit den politischen und wirtschaftlichen Entwicklungen.

    c) Gibt es eine wirksame Therapie?

    Er beginnt eine Therapie, auf die Vance’ Rückblick kritisch ist: Angeblich sei ihm darin erklärt worden, dass er das Opfer sozialer Umstände war, für die er nichts könne. Gegen eine solche Deutung habe er sich gewehrt. Er wisse selbst, was er erlebt habe.

    Aber er habe nicht einfach Opfer der Verhältnisse sein wollen, sondern Verantwortung für sein Leben übernehmen und aktiv an sich arbeiten wollen.

    Es dürfte keine Therapieform geben, in der das nicht selbstverständlich wäre. Aber Vance hat hier, vermittelt durch Rand und seine konservative Lebenswelt, ein klares Bild: Nicht Opfer sein. Selbst kämpfen.

    In dieser Situation fragt er sich, was denn helfen könne. Wo kann er Halt finden, aber auch den Ansporn, Verantwortung zu übernehmen, Schuld bekennen und an sich arbeiten? Das ist die Haltung, die er mit dem Christentum verbindet.

    Der Atheist Vance möchte wieder glauben.

    Nicht mehr im evangelikalen Sinne. Dass Glaube nicht einfach die Erfahrung wunderbarer Verwandlung beschert, weiss er. Seine Lebenserfahrung habe ihm gezeigt, dass es so einfach nicht funktioniert.

    Natürlich sei er Gott dankbar für seine Gnade und Hilfe. Aber sein Weg heraus aus dem Elend seiner Herkunft habe auch mit ungeheuer viel Anstrengung und Arbeit zu tun gehabt.

    Ausgerechnet seine Frau sei es gewesen, die ihn zur Hinwendung zum Christentum ermutigt habe.

    Usha selbst stammt aus einer intakten indischen Familie. Der Hinduismus ihrer Herkunftsprägung sei für sie von kultureller Bedeutung, ohne dass sie in einem religiösen Sinn praktiziert. Aber bei ihrem Mann leuchtete ihr die Religion ein.

    Ermutigt von seiner Frau, fängt Vance wieder an, Gottesdienste zu besuchen, vor allem katholische Messen. Er sucht immer öfter das Gespräch mit christlichen Intellektuellen und katholischen Seelsorgern.

    d) Gnade und Verantwortung

    Kein Buch wird in «Communion» so häufig erwähnt wie «Rerum Novarum» von Papst Leo XIII. Für Vance ist diese Vision eine Offenbarung. Ein Christentum, dass sich einlässt auf die Herausforderung der Gegenwart; und darin Orientierung gibt, eindeutige Leitplanken. Diese Vision überzeugt ihn intellektuell. Sie ist realistisch, anders als die Religion seiner Jugend.

    Das katholische Angebot war ganzheitlicher als das evangelikale: Ja, Gottes Gnade hilft. Aber sie ersetzt nicht unsere Werke, sie ermöglicht sie. Die Gnade wirkt mit uns zusammen.

    Das ergibt für Vance Sinn. Ein Gottvertrauen, in dem der Glaube nicht einfach die Lösung für alle möglichen Probleme ist.

    Ein Gottvertrauen, das nicht aus der Welt herausführt in eine religiöse Sonderwelt, sondern mitten in sie hinein.

    Vance beschreibt, dass er mit seiner Jugendgruppe immer wieder unterwegs war auf der Suche nach «Erlösungsbedürftigen». So oft hatten sie Menschen mit Problemen, Alkohol, Schulden oder Krankheit gefunden, ihnen das Evangelium erklärt, das «Saving Prayer» gebetet, Tränen der Freude und auch Heilungen erlebt. Aber ohne nachhaltige Lebensveränderung. «I’d seen enough to know that the transformation never lasted.» (52)

    Die persönliche Gottesbeziehung seiner Jugend war gefühlsintensiv. Aber in der Regel waren es Aufwallungen ohne verändernde Kraft. So etwas genügte dem Erwachsenen nicht mehr.

    Im Katholizismus bewundert er die Fähigkeit, traditionsbewusst und lernfähig zugleich zu sein. Zweierlei verbindet sich hier:

    Erstens Fürsorge für Menschen, vor allem in Familien. Menschen werden nicht als Individuen gesehen, wie es bei Ayn Rand der Fall ist und letztlich auch im Evangelikalismus seiner Jugend. Vance nimmt mit: Familie prägen, Gesellschaft gestalten.

    Neben dieser sozialen Seite ist es, zweitens, die Stabilität der Ordnung, der Liturgie und der Lehre, die ihn anzieht.

    «One of the things I admire about my own church is that fundamental questions of doctrine change very rarely, and then only after a long and arduous process involving many ecclesiastical authorities. This makes Catholicism feel more stable, which appeals to a number of young converts I’ve spoken to who are overwhelmed by the chaos of modern life and who crave a deeper sense of communion with others—but also with the traditions of their faith.» (7)

    e) Wie finde ich zu einem persönlichen Glauben?

    Seine eigentliche Bekehrung zum Katholizismus braucht Zeit. Er klärt viele intellektuelle Fragen. Er sucht das Gespräch mit Seelsorgern und Theologen. Schliesslich ist ihm klar, dass er das katholische Christentum für überlegen hält, ja sich eine Taufe vorstellen könne.

    Zugleich sieht er auch selbst, dass diese Hinneigung überwiegend intellektuell sei.

    Es fehlt noch etwas: Die persönliche Erfahrung, die Wiedergewinnung eines persönlichen Gottesverhältnisses. Das sei die Stärke seiner evangelikalen Frömmigkeit gewesen, diese Betonung der persönlichen Beziehung zu Jesus Christus.

    In seiner Jugend drehte sich alles um die persönliche Beziehung zu Jesus. Rituale oder Dinge wie Heiligenverehrung wurde ihm verächtlich gemacht.

    Es ist nicht leicht, sich nach einer solchen Prägung einzulassen auf einen Glauben, der immer wieder befremdlich und unpersönlich wirkt.

    Doch Vance tut, was ihm geraten wird: Er lässt sich Zeit, ist geduldig mit sich. Er besucht die Messe. Er lässt sich ein auf den Glauben, an dem ihm intellektuell vieles einleuchtet, ohne dass er schon das innere Erleben hat, wirklich mit Gott verbunden zu sein.

    Dann stellt sich auch dieses Erleben ein, auf dem Weg.

    Vance beschreibt Europareisen, wo er mit seiner Frau uralte Kirchen besucht – sie aus kulturellem Interesse, er mit religiöser Offenheit. Da sei es passiert, dass das Gefühl der Gegenwart Gott ihn einholte, verbunden mit der Gewissheit, dazuzugehören und mit diesem Glauben leben zu wollen. In Gemeinschaft.

    «Communion», so lautet der Buchtitel, Gemeinschaft. Mit der Kirche, der eigenen Familie und mit Gott. Eine solche von der Kirche verbürgten und verkörperte Gemeinschaft ist mehr als persönliche Gottesbeziehung.

    5. Die Funktion des Religiösen in der Politik

    a) Ein Mann für die Mitte?

    Dafür, dass die MAGA-Bewegung den Kulturkampf der letzten Jahrzehnte auf die Spitze getrieben haben, ist das Buch von JD Vance verblüffend irenisch.

    Die sozialen Töne seines Glaubens sind für die Republikanische Partei keineswegs selbstverständlich. «The point is not that the Church is a left-wing institution, but instead that it doesn’t fit neatly into twenty-first-century political debates.» (204)

    In Vance Buch herrscht eine Art Kulturkampfpause. Nur am Rande spielt Vance auf die Polarisierung der amerikanischen Welt an. «Dad’s church taught me that American culture was waging a war against our faith.» (20) Zur Zeit um 2007 sagt Vance, das sei nach der Zeit der Political Correctness gewesen, aber noch vor der «woke era» (61). Später ordnet er ein: «In the early 2010s, we had not yet reached the peak wokeness of 2020.» (96)

    Vance erwähnt das nur am Rande, ohne sich in die Auseinandersetzung mit vermeintlich ultra-linken, woken Bewegungen zu stürzen, wie es in seinem Umfeld sonst üblich ist. Wörter wie queer, Feminismus oder Feministinnen, ja auch trans, homosexuell – kommen nicht vor, auch nicht beiläufig.

    Auch Gegner werden weitgehend respektvoll behandelt.

    Obamas Namen fällt dreimal, nie negativ. Auch Biden und die Clintons kommen nicht allzu oft und kaum kritisch vor.

    Selbst Trump ist eine Randfigur dieses Buches. Vizepräsidentschaftskandidat wird Vance wie nebenbei.

    Das Thema, das in diesem Zusammenhang ausführlich besprochen wird, ist: Wie wird es ihm gelingen, seiner Rolle als Familienvater gerecht zu werden? Sein Sohn hat Angst, ihn weniger zu sehen. Charlie Kirk, den Vance als seinen besten Freund in dieser Zeit bezeichnet, berät ihn.

    Diese Zurückhaltung ist erstaunlich. Man könnte sie als hoffnungsvoll empfinden. Geht es am Ende um Wohlstand für alle, um stabile Ehen und Familie? Gibt es keinen christlichen Nationalismus, der die Demokratie bedroht?

    Mit seinem Buch tut Vance alles, um sich als möglichen Mann der Mitte zu empfehlen, inklusive Selbstkritik. Zur christlichen Haltung gehöre es auch, Fehler zugeben zu können. «One of the dumbest things I ever said came when I argued that ‘childless cat ladies’ across the Democrat Party were running our country into the ground.» (213)

    b) Sozialer Nationalismus auf christlicher Grundlage

    Ist es am Ende ein unpolitisches Buch? Nein, wahrlich nicht.

    Zurückhaltend, aber deutlich wird die Agenda markiert.

    Die soziale Krise der USA zeige sich im Zerbruch der Familien und in der zunehmenden Kinderlosigkeit der Eliten. Vor allem in Europa sei diese Entwicklung längst katastrophal. Die Gründe mögen komplex sein, wesentlich seien es auch religiös-kulturelle Gründe. Wo der Glaube zurückgeht, da schwinde auch der Wille zum Leben in einer Kultur.

    Das Christentum ist die Grundlage der USA. Die USA sind eine christliche Nation. Dieser Prägung verdanken sie ihre Grösse. Darum geht es.

    Sein Buch ist ein Statement: Ihm ist es mit dem christlichen Glaube ernst. Er muss nicht dazu schreiben: anders als beim 45. bzw. 47. Präsidenten.

    Vance macht der Öffentlichkeit ein klares Angebot. Es ist ein amerikanisches Angebot: Amerika soll sich um seine eigenen Leute kümmern. Auf Grundlage des Christentums müsse dieses Land wieder seine Familien und den sozialen Zusammenhalt stärken. Die eigenen Interessen haben Vorrang.

    Das ist ein ganz anderes Profil, als das von Trump.

    Vance versucht nicht, Trump einfach zu kopieren. Wie sollte es auch anders funktionieren? Einer, der sich so oft vor seinem Präsidenten bücken musste, wird schon von daher nie die Aura des starken Anführers haben können wie dieser.

    Vance setzt eher auf einen Stil, den wir von einigen europäischen Rechten wie Melloni und Le Pen kennen, der manchmal despektierlich «Entteufelung» genannt wird, also die konsequente Weichzeichnung der eigenen Programmatik, die vielleicht auch eine Mässigung und Wiederannäherung an die Mitte ist.

    Sind die USA nach Trump schon bereit für einen solchen Kandidaten? Für einen Christlichen Nationalismus mit sozialem Gewissen? Für einen Kandidaten, der nicht nur einer starken christlichen Wählerschaft verpflichtet ist, sondern sich sehr explizit als christlichen Kandidaten positioniert?

    Trump war für die meisten vergleichbar mit dem persischen König Kyros, der in der Bibel genannt wird: nicht wirklich gläubig, aber nützlich für die eigenen Anliegen. Vance wäre mehr David als Kyros. Ein glaubwürdig gläubiger Anführer.

    6. An ihren Früchten

    Wie ein Refrain zieht sich ein Bibelvers durch das Buch: «An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen.» (Mt 7,16) Immer wieder wird dieses Wort zitiert, ausführlich oder auch beiläufig. Es bestimmt die Einleitung und den Epilog (mit dem Titel «By their fruits»).

    Es empfiehlt sich sehr, so auch mit diesem Buch umzugehen.

    Vance ist ein guter Autor. Er möchte als christlicher Politiker wahrgenommen werden. Er betont: «Christianity is not merely a private faith. It imposes individual obligations on us to attend church, tithe, pray, and follow certain moral dictates—don’t lie…» (201)

    Ist das Buch reine Propaganda? Oder vielleicht doch auch mehr, eine christliche wie konservative Haltung, die Polarisierung hinter sich lassen möchte?

    Man kann es drehen und wenden, wie man will: Vance tut nicht, was er sagt.

    Seine persönliche Orientierung an christlicher Moral, an Wahrheit und Demut sind in der seiner bisherigen Regierungspolitik nicht wirklich sichtbar geworden. Im Christlichen Nationalismus ist das öffentliche Zurschaustellen der eigenen Frömmigkeit weitgehend zu einem identitären Abzeichen geworden. Christliche Sozialethik, auch die Grundlagen früherer Politik wie Ausrichtung an der Wahrheit, an Vertrags- und Bündnistreue, an Berechenbarkeit, werden nicht sichtbar.

    Vance gelingt es, seine Faszination für den Katholizismus nachvollziehbar zu machen. Wer sich allerdings die erste Enzyklika von Leo XIV anschaut, merkt schnell, wie einseitig das Bild ist.

    Der Papst steht wie selbstverständlich in der sozialethischen Tradition seines Namensvorgängers. Er rezipiert auch seine konservativen Vorgänger wie Pius XII, Johannes Paul II und Benedikt XVI, die die konservative Ordnungsidee der Kirche in einer Weise vermittelten, wie es Vance nahesteht. Zugleich ist Leo ein Papst des zweiten Vatikanischen Konzils, der die dialogische Zuwendung zur Welt ernst nimmt.

    Globale Zivilisation der Liebe, internationale Solidarität, regelbasierte Weltordnung – all das, wovon sich die Trump-Regierung entschieden abwendet – sind nach Leo XIV. wichtige Bestandteile einer zeitgenössischen kirchlichen Soziallehre. Zu diesen Themen schweigt das Buch von Vance.

    Wie wird sich Vance entwickeln?

    Wird Vance seine eigene Reise in das katholische Christentum in einer Weise fortführen, die ihn das Lehramt seiner Kirche umfassender ernst nehmen lassen wird? Oder wird er wie bisher, nur rhetorisch massvoller, ihre tatsächlichen Leitlinien ignorieren?

    Vance hat in seinem Leben bewiesen, dass er sich flexibel an die Anforderungen der jeweiligen Zeit anpassen kann, wenn es sich für ihn als notwendig erweist.

    Vance fand auf seinem Lebensweg zu einem katholischem Glauben, der seine persönliche Sehnsucht nach Haltung und Orientierung stillen sollte. Offensichtlich hat er das im Katholizismus auch gefunden.

    Vance wurde katholisch in einer Zeit, in der die politische Instrumentalisierung des Glaubens als identitäres Merkmal der Abgrenzung und Überlegenheit floriert. Offensichtlich, auch das zeigt dieses Buch, ist sein Christentum für ihn eine Quelle der Abgrenzung und des Durchsetzungswillens.

    Letzteres halte ich für ein tragisches Missverständnis des Christentums, egal welcher Konfession. Vance verbinden christlichen Glauben und politische Praxis in einer Weise, die bislang unstimmig, vielfach verstörend ist. Traue ich dem Politiker Vance eine positive Entwicklung zu? Noch nicht wirklich. Aber dem katholischen Glauben, der in seiner persönlichen Entwicklung einen positiven Unterschied gemacht hat; dem schon.

    Thorsten Dietz hat zuletzt zusammen mit Maria Hinsenkamp das Buch «Christlicher Nationalismus in den USA» veröffentlicht. Er arbeitet bei «Fokus Theologie» und verantwortet zusammen mit Andreas Loos den RefLab-Podcast «Geist.Zeit».

    Foto: Wikimedia Commons, by Gage Skidmore from Surprise, AZ, United States of America – J. D. Vance, CC BY-SA 2.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=149633340

     

    Zitate (Übersetzung deepl.com):

    7: «Eines der Dinge, die ich an meiner eigenen Kirche bewundere, ist, dass sich grundlegende Fragen der Lehre nur sehr selten ändern, und wenn, dann erst nach einem langen und mühsamen Prozess, an dem viele kirchliche Autoritäten beteiligt sind. Das lässt den Katholizismus stabiler erscheinen, was viele junge Konvertiten anspricht, mit denen ich gesprochen habe – Menschen, die vom Chaos des modernen Lebens überwältigt sind und sich nach einem tieferen Gefühl der Gemeinschaft mit anderen sehnen – aber auch mit den Traditionen ihres Glaubens.»

    8: «Für mich – und für uns alle Christen – dreht sich alles um Jesus. Wenn man glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist und am dritten Tag von den Toten auferstanden ist, ist man auf dem richtigen Weg.»

    20: «Die Kirche meines Vaters lehrte mich, dass die amerikanische Kultur einen Krieg gegen unseren Glauben führte.»

    24: «Sie machten sich Sorgen um die Ungeborenen, ignorierten aber den Missbrauch, die Vernachlässigung und die Nöte in Familien wie meiner.»

    50: «Es war ein Gebet, das ich in meinem Leben schon hunderte Male gesprochen hatte.»

    52: «Ich hatte genug gesehen, um zu wissen, dass die Veränderung nie von Dauer war.»

    96: «Anfang der 2010er Jahre hatten wir den Höhepunkt der ‚Wokeness‘ von 2020 noch nicht erreicht.»

    162: «Ich habe viele Menschen gesehen, die davon überzeugt waren, dass Gottes Gnade dieses oder jenes Problem lösen könnte, und dennoch ging alles den Bach runter. Ich habe viele Menschen gesehen, die Jesus in ihr Herz aufgenommen haben und dann wieder zur Flasche oder zur Spritze gegriffen haben. Ich habe viele Ehen gesehen, die scheinbar ganz im Zeichen des Glaubens und der Kirche standen, bevor sie auseinanderbrachen.» 

    201: «Das Christentum ist nicht nur ein privater Glaube. Es erlegt uns individuelle Pflichten auf, zur Kirche zu gehen, den Zehnten zu zahlen, zu beten und bestimmte moralische Gebote zu befolgen – zum Beispiel nicht zu lügen …»

    204: «Der Punkt ist nicht, dass die Kirche eine linke Institution ist, sondern vielmehr, dass sie nicht nahtlos in die politischen Debatten des 21. Jahrhunderts passt.»

    213: «Eine der dümmsten Äußerungen, die ich je gemacht habe, war, als ich behauptete, dass ‚kinderlose Frauen mit Katzen‘ in der gesamten Demokratischen Partei unser Land zugrunde richten würden.»

    #Katholizismus #USA #Vance
  6. Eine Art »Zurück-Eroberer«: Der Theologe @[email protected] sieht im Pontifikat von #Papst Leo XIV. eine neue Verbindung von #Katholizismus und amerikanischer Identität. Der erste Papst aus den #USA sende Botschaften an die Vereinigten Staaten und #Europa zugleich:

    Wie sieht die katholisch-ameri...

  7. NICHT zu Deutschland gehört der Islam und ist kein Bestandteil dessen!

    Ich will keine Sharia als Gesetz in diesem Land, die Frauen vorschreibt ein Kopftuch oder Vollverschleierung zu tragen und sich dem Mann vollständig zu unterwerfen oder bei Wiederstand dagegen dann ermordet zu werden wegen irgendwelcher Gründe von vermeintlicher Ehre oder beschmutzen der Familie.

    Wenn überhaupt dann ist Deutschland vom Christentum und Katholizismus geprägt, jedoch nicht vom Islam.

    Wer in dieses Land kommt aus welchen Gründen auch immer hat sich anzupassen sowie die Gesetze zu akzeptieren, nicht anders herum.

    Wenn das wiederholt nicht akzeptiert wird, dann sollten diese eingewanderten Menschen wieder ausgewiesen werden!

    #Deutschland #Gesetz #Religion #Christentum #Katholizismus #Islam #Sharia

  8. Neues vom katolizismus

    Äußerungen über Ufos, Außerirdische und Dämonen wurden ihm zum Verhängnis: dem Chefexorzisten des Erzbistums Washington, Stephen Rossetti. Der Washingtoner Erzbischof, Kardinal Robert McElroy (Foto oben), hat ihn nun von seinem Amt entbunden, wie das Erzbistum am Mittwoch mitteilte. McElroy erklärte, die Äußerungen Rossettis, in denen er Ufos mit dämonischer Präsenz in Verbindung bringe, sowie die jüngste Nutzung sozialer Medien durch das Zentrum würden die sehr präzise Lehre der Kirche über Teufel, Dämonen und den Exorzismus schwerwiegend untergraben

    Das ist aber auch scheiße, wenn der obermotz der dämonenvertreiber nicht die sehr präzise lehre seiner hl. röm.-kath. kinderfickersekte über teufel, dämonen und exorzismus zu kennen scheint.

    Viele, wenn nicht die meisten UFO-sichtungen sind übrigens täuschungen. Von denen, die übrigbleiben, wenn man die täuschungen wegnimmt, sind viele fälschungen. Ich finde es ja sehr lustig, wenn so ein oberpfaffe ein gebiet voller täuschungen und fälschungen mit den inhalten seiner religjon verwexelt. 😁️

    #Christentum #Exorzismus #Katholizismus #Link #Mittelalter20 #Religion
  9. Die neue Enzyklika von Papst Leo - Zitate zu 7 Schwerpunkten zusammengestellt von Patrick Kaczmarczyk auf Twi_X

    loma.ml/display/373ebf56-806a-

  10. Was bedeutet das jetzt eigentlich im Hinblick auf ästhetische und kultische Implikationen der Werke von Ivan #Rupnik? | Heilsverbrechen (1/6) - Die Schwestern von Mengeš deutschlandfunk.de/heilsverbre #katholisch #Katholizismus #Jesuiten #SexuellerMissbrauch #Religion #Kirche

  11. Heiliges Lachen

    Es kitzelt mir schon ein kleines hl. Lachen heraus, wenn der Chef einer erfolgreichen Sekte einer alten Offenbarungsreligion, die übrigens auch im 21. Jahrhundert immer noch ein Wahrheitsmonopol für sich beansprucht, in seinem jüngsten Rundschreiben an die Substrukturen der von ihm angeführten Sekte seiner Sorge darüber Ausdruck verleiht, dass die gegenwärtige „Künstliche Intelligenz“ auf ein gefährliches Wahrheitsoligopol weniger großer Unternehmen hinauslaufen wird.

    Bewerten:

    #Christentum #Katholizismus #KünstlicheIntelligenz #LeoXIV #Papst #Realsatire #Religion
  12. Papst Leo, die KI und wir

    Der Papst schreibt seine Enzyklika «Magnifica Humanitas» nicht nur für Katholikinnen und Katholiken, sondern ausdrücklich für alle Menschen guten Willens. Das hat gereicht, damit wir uns angesprochen fühlen. In dieser Folge nehmen Manuel und Stephan die neue Enzyklika von Leo XIV. zur künstlichen Intelligenz unter die Lupe. Und sie stellen fest: Hier spricht nicht einfach kulturpessimistische Technikangst, sondern ein ernsthafter Versuch, über Menschenwürde, Verantwortung, Wahrheit, Macht und die Zukunft des Menschlichen im digitalen Zeitalter nachzudenken.

    Wir sprechen darüber, warum viele Gedanken der Enzyklika erstaunlich klug und anschlussfähig sind – etwa die Warnung vor technokratischer Macht, die Kritik an einem Menschenbild der permanenten Optimierung oder die Frage, was geschieht, wenn moralische Entscheidungen zunehmend an Maschinen delegiert werden. Gleichzeitig fragen wir, wo die Argumentation zu pauschal wird, ob hier ein allzu schlichter Gegensatz zwischen Mensch und Maschine aufgebaut wird und wie überzeugend kirchliche Anthropologie als Antwort auf die KI-Revolution tatsächlich ist.

    Eine Folge über einen Papst, der sich in die KI-Debatte einmischt, über überraschende ökumenische Zustimmung und produktiven Widerspruch – und über die Frage, was Menschen guten Willens der Maschine eigentlich entgegenhalten können.

    Im Halleluja der Woche geht es gleich doppelt himmlisch zu: um einen ungeplant grossartigen Abend, der mit Tanzmusik und viel Freude erst in den frühen Morgenstunden endete – und um den schlichten Zauber, durch ein Teleskop in den Sternenhimmel zu schauen.

     

    Quellen und weiterführende Podcasts

     

     

    #AI #Ethik #Katholizismus #KünstlicheIntelligenz #Papst #Technik
  13. Papst des tages

    Die erste Enzyklika eines Papstes gilt als wegweisend. Leo XIV. stellt darin Künstliche Intelligenz in den Mittelpunkt: Er fordert strenge Richtlinien – und warnt vor einem „neuen Kolonialismus“ durch die Tech-Konzerne

    [Archivversjon]

    Klar, mit kolonjalismus kennt man sich in der hl. röm.-kath. kinderfickersekte ja auch gut aus. Der weiß also, wovor er warnt. 😁️

    „Kleine, sehr einflussreiche Gruppen können Informationen und Konsum lenken, demokratische Prozesse konditionieren und die wirtschaftliche Dynamik beeinflussen“

    Ach, das ist ja mal eine ganz neue entwicklung! Ich vermute mal, der findet es am gefährlichsten, dass die hl. röm.-kath. kinderfickersekte kein großes sprachmodell anbieten kann und dass auch auf flehentliche gebete und schmerzhafte bußselbstfolterungen hin noch keines wie ein zur öffentlichen verehrung freigegebenes gnadenbild vom himmel gefallen ist, das man einfach wie den schwarzen muttergott von altötting zur verehrung freigeben könnte — unter anschluss eines bemerkenswerten katolischen rummelplatzes, der jeden nur erdenklichen religjonskitsch verkauft.

    Wann wurde Galileo Galilei noch mal für seine schriften aus dem 17. jahrhundert rehabilitiert? Ach ja, am 31. oktober 1992, also nur 8.504 tage nach der mondlandung durch die NASA der vereinigten staaten eines teils von nordamerika. Der hat sich bestimmt sehr darüber gefreut, das seine astronomischen werke nicht mehr auf dem index stehen und dass man die als um sein seelenheil besorgter katolik wieder lesen darf! Da weißt du aber bescheid, unhl. vater, wie informazjonen und konsum gelenkt, demokratische prozesse kondizjoniert und wirtschaftliche dynamik beeinflusst wird. 😁️

    Besonders kritisch äußert sich der Pontifex über die Auswirkungen von Künstlicher Intelligenz auf Konflikte. Mit KI-gestützten autonomen Waffensystem sei Krieg in der heutigen Zeit wieder „durchführbarer“ gemacht worden. Die Entscheidung über Leben und Tod dürfe jedoch keinesfalls Maschinen überlassen werden. Wörtlich heißt es in dem Schreiben: „Daher ist es nicht zulässig, tödliche oder jedenfalls irreversible Entscheidungen künstlichen Systemen anzuvertrauen.“

    In diesem punkt mache ich allerdings nicht den kleinsten einwand. Und? Werden sich die mordwaffenindustriellen und die staatlich besoldeten großmörder dafür interessieren? Nein, werden sie nicht, denn etik taucht nun mal in der bilanz nicht auf. Und die paramilitärisch organisierten söldnertruppen, die call of Muhammad spielen wollen, interessieren sich auch nicht dafür. Und, wird seine unheiligkeit, der scheißpapst, jetzt seinen lügenpfaffen verbieten, unter abmurmeln von zaubersprüchen weihwasser über die staatlichen mordwaffen zu sprenkeln, damit sie noch besser menschen totmachen? Aber nein doch! Immerhin: er hat ein paar wörter, die schon immer so bedeutungshochnotschwanger sind, dass es wohl niemals mehr zur geburt kommen wird, aus seinem kotigen mundgeruch entlassen. Und so bald die bedingungen für die kristliche religjon wieder besser werden und die letzten reste aufklärung im strom von dummenkulten, propaganda, mordrede, jornalismus, p’litisch gewollter volxverdummung und bullschitt im gulli runtergelaufen sind und nur noch auf der scheiße rumdümpeln, macht seine blutsüchtige und lebenshasserische scheißkirche sofort wieder wie gewohnt mit. Aber maxima cum voluptate.

    Leo XIV. äußert sich in der Enzyklika auch zu der Frage, was KI für die Arbeitswelt bedeutet. In seinem Text ist von „neuen Formen der Sklaverei“ die Rede

    Oh, mit sklaverei kennt sich die hl. röm.-kath. kinderfickersekte ja auch ganz vorzüglich aus.

    In der Enzyklika bittet Leo XIV. zudem um Entschuldigung für die Rolle der katholischen Kirche im Zeitalter der Sklaverei. Er räumte ein, dass seine Kirche den viele Jahrhunderte dauernden Sklavenhandel erst im 19. Jahrhundert entschieden verurteilt habe. „Dies ist eine Wunde im christlichen Gedächtnis“, heißt es in dem Schreiben. „Dafür bitte ich im Namen der Kirche aufrichtig um Vergebung.“

    Nein, unhl. „vater“, du satansbraten, das ist genau das, wofür du stehst, wenn du obermotz des vereins bist, der so gehandelt hat und der — zum beispiel bei der totalausbeutung von mitarbeitern in deinem lukrativen jesusgeschäft — weiterhin so handelt und nur auf die rückkehr der „guten alten zeiten“ wartet, um jegliche zurückhaltung wieder aufgeben zu können. Aber der begriff „wunde im gedächtnis“ macht ja schon klar, dass es nur darauf ankommt, dass man die mörderische unmenschlichkeit und vollumfängliche einsichtsverweigerung der scheißkristen einfach wieder vergisst.

    Klar kannst du um entschuldigung bitten. So „im namen der kirche“, damit es auch nix mit dir zu tun hat. Hej, Leo quartadecimus, du dreifach lästerlich gekrönter jesusverkäufer mit deinem schlecht sitzenden heiligenschein, du bist da der obermotz, und dein blumiges gefasel ist fast so geil wie die verschwurbelten entschuldigungsversuche von Gil Ofarim. Immerhin hast du wirklich und ausdrücklich um entschuldigung gebeten, das hast du ihm gerade noch voraus. Aber dass deine beschissene, unmenschliche, mörderische, ausbeuterische, kinderfickende und organisiert kriminelle scheißkirche für so eine einsicht jahrhunderte braucht, zeigt zum heutigen pfingstmontag nur eines: der hl. geist weht woanders herum, wenn überhaupt.

    Kuhler trick übrigens, wie deine scheißkirche jedes jahr zu pfingsten rosenblätter im pantheon der ollen römer runterregnen lässt. Genau das richtige für billige, leicht zu beeindruckende geister. Die glauben dann sogar, dass der hl. geist sie berührt hätte, wenn ein zum welken verdammtes pflanzliches geschlechtsorgan die haut gestreift hat.

    #Katholizismus #KünstlicheIntelligenz #LeoXIV #Link #Mittelalter20 #Papst #Religion #Tagesschau
  14. Bielefeld: Seelsorger vergleicht Abtreibung mit dem Holocaust | Regional

    TTS-Player überspringen↵Artikel weiterlesen Bielefeld – Ein Vergleich, der sprachlos macht: Ein katholischer Seelsorger soll im Religionsunterricht Abtreibungen mit…
    #Bielefeld #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Abtreibung #christen #Germany #Holocaust #KatholischeKirche #Katholizismus #Nordrhein-Westfalen #TeamFirst
    europesays.com/de/1036256/

  15. Gott hat mich gestraft.

    Verdammt hat Gott mich dazu, meine letzten Jahre im Erzbistum Köln zu verleben. Mitten im deutschen Katholizismus. In einer Stimmung, wie sie so hundsmiserabel wohl nirgendwo sonst auf der Welt zu finden ist. Nicht dass sie alle gleich schlecht gestimmt wären, die deutschen Katholiken. Dies zu behaupten, wäre ein böses Vorurteil. Da gibt es subtile Variationen. Links sind sie sauer. Rechts sind sie bitter. Guter Dinge sind sie alle nicht. Fast ist es, als gehörten über die Triumphbögen der deutschen Katholikentage Dantes Worte über dem Höllentor: „Lasciate ogni speranza“ – „Lasst alle Hoffnung fahren!“

    Woher kommt diese höllisch schlechte Stimmung? Vielleicht liegt sie daran, dass von allen menschlichen Dingen, keines so das Prädikat „bio“ verdient wie die Religion. Geradezu botanisch ist ihr Entwicklungsgesetz. Jesus selber sagt es im 4. Kapitel bei Markus im Gleichnis vom Senfkorn. Aus winzigem Samen wächst sie unaufhaltsam heran zu einem gewaltigen Baum. Fast wächst der Baum in den Himmel.

    Fast. Doch dann kommen, uns von den Alten Juden längst vorausgesagt, „die bösen Tage“, „die Jahre, da du wirst sagen, sie gefallen mir nicht“ (Prediger Salomo 12, 1). Jahrhunderte kommen voller Feindschaften, Krisen, Zerwürfnissen. Ein Skandal kommt nach dem andern. Ein Ast nach dem andern bricht aus der Krone weg, der Stamm selber fault. Ganz bio-botanisch naht früher oder später das Ende. Vielleicht ist die Untergangs-Stimmung im deutschen Katholizismus nichts Psychotherapierbares, vielleicht ist sie die reale Vorahnung des biorealen Untergangs. Jüngere mag das tief betrüben.

    Mich nicht. Auf meine letzten Tage stelle ich mir eine viel bescheidenere Frage: Wie bewahre ich die Heiterkeit meiner Seele vor dieser höllisch schlechten Laune um mich herum?

    Kardinal Léger kommt mir in den Sinn, der grosse Erzbischof von Montréal. Von einem englischsprachigen Kirchenblatt bekam er die erwartbare fromme Frage gestellt, was einen Christen wie ihn im hohen Alter glücklich stimme.

    Mit Schaudern stelle ich mir vor, dass das Kölner Domradio diese Frage heute Kardinal Woelki stellen würde. Was da alles herauskäme an tiefsinnigem Unsinn. Aber Kardinal Léger war Frankokanadier. Die mögen anders sein als andere Amerikaner. Aber Amerikaner sind sie trotzdem. Als käme sie aus dem Mund eines Industriearbeiters in Chicago, so simpel, so lapidar, in zwei Wörtern nur, kam aus dem Mund des Erzbischofs von Montréal die Antwort, was ihn glücklich mache im hohen Alter: „Have memories!“

    Gnade der sehr frühen Geburt: Ich stamme aus einer Zeit, als es noch etwas Schöneres gab als die katholische Moral. Das war die katholische Bildung. Voll ist mein Gedächtnis von den schönsten katholischen memories.

    So schweife denn, memory, wie es sich gehört, zuerst nach Rom. Zurück ins Rom der Renaissance, zum Patron der Stadt. zum heiligen Filippo Neri. Wie der Heilige als Teenager schon zu Hause in Florenz den Stammbaum seiner Familie zerriss und südwärts trempte, um im Rom der Renaissance als Stadtstreicher unter Stadtstreichern zu leben. Wie er, als Kardinal kostümiert, an der Spitze eines religiösen Strassenkabaretts rund um den Vatikan herum zog, während ein Gefolge von johlenden Strassenjungen ihm die Schleppe trug. So begeistert waren die Römerinnen und Römer von seiner unerschöpflich guten Laune, dass sie den Florentiner schon zu seinen Lebzeiten als ihren Stadtpatron verehrten. Gott selber hat Filippo Neri so gemocht, dass er ihm das ganz seltene Charisma der Trilokation geschenkt hat. Das ist die wahrhaft übernatürliche Fähigkeit, an drei verschiedenen Orten gleichzeitig anwesend zu sein.

    Wisset aber, dass ein kurzes inniges Gebet zum heiligen Filippo genügt, um an seinem Charisma der Trilokation teilzuhaben. Bleiben wir also gutgelaunt bei Filippo in Rom, bilozieren wir uns aber gleichzeitig in das ganz andere London König Heinrichs VIII. Zu Heinrichs Kanzler Thomas Morus. „Von Jugend auf“, schreibt Erasmus über seinen englischen Freund, „hatte er solche Freude am Spassmachen, dass man sagen könnte, er sei dazu geboren.“ In ganz Europa, fährt er fort, gebe es „nicht einen Menschen, der liebenswürdiger, angenehmer und glücklicher wäre als Thomas Morus“.

    Jetzt aber ist der dies irae gekommen, der 6. Juli 1535. Von seinem blutrünstigen, grössenwahnsinnigen König vor die Wahl gestellt, hat Thomas Morus sich für den Papst entschieden. Er, der doch viel lieber, in schönen Sommernächten, am Ufer der Themse gesessen hatte und mit Erasmus, seinem Gast aus Basel, Witze gerissen hatte. Witze über den Papst in Rom und über den Inquisitor zu Köln am Rhein. Hoch auf dem Blutgerüst wird es Thomas Morus noch gelingen, mit seinen Spässen den Henker bei guter Laune zu halten.

    Papst Pius XI hat Thomas Morus heiliggesprochen. Dann hätte er wohl auch Sokrates heiligsprechen müssen. Denn mit sokratischer Ironie, mit dem Schirlingsbecher von Sokrates hat der Galgenhumor von Thomas Morus mehr zu tun als, sagen wir mal, mit der Leidenslust des heiligen Sebastian.

    Für uns aber ist es jetzt Zeit, aus dem Wunder römisch-englischer Bilokation voranzuschreiten ins noch viel grössere Wunder der Trilokation. Auf nach Avignon!

    Das Wichtigste, was wir für das Wunder der Trilokation brauchen, ist nun allerdings ein Esel. Auf einem Esel nämlich ist sie aus der Toskana nach Avignon geritten, um Papst Gregor XI aus der Babylonischen Gefangenschaft der Kirche heimzuholen nach Rom: Katharina von Siena. Das Wollfärberkind aus der Toskana konnte nicht lesen und nicht schreiben. Dafür war sie die frechste Heilige aller Zeiten.

    Papst Gregor XI war Franzose. Italienisch verstand er nicht. Also musste einer übersetzen. Das war der selige Raymund von Capua. Der Privatsekretär des Papstes berichtet, er sei beim Übersetzen „fast gestorben“ vor Angst und Schreck. Neffenwirtschaft, Weiberwirtschaft, Ämterkauf, Bestechung und Betrug, nichts, was das Mädchen aus Siena nicht dem Papst an den Kopf geworfen hätte. Während sein Sekretär fast starb, blieb Gregor erstaunlich ruhig: „Katharinchen, du bist doch gerade erst angekommen in Avignon. Wie willst du da schon wissen, was für Zustände an meiner Kurie herrschen?“ Jetzt steigerte sich das Mädchen aus Siena in den Zorn der Propheten: „Um zu wissen, was für Zustände an Eurer Kurie herrschen, braucht keiner nach Avignon zu kommen. An Eurer Kurie stinkt es. Es stinkt so entsetzlich, dass es von Avignon bis nach Siena stinkt.“

    Papst Gregor XI tat das Beste, was ein Mann tun kann, wenn er von einer Frau mit Vorwürfen überschüttet wird: Er fügte sich. Und kam nach Rom zurück. Dort freilich war die Stimmung alsbald fast so schlecht, als stünde Martin Luther bereits ante portas. Die Heilige aus Siena hat es nicht angefochten. Wie in Siena, wie in Avignon wusste sie auch in Rom ihre Seele zu wahren. Katharina von Siena über Katharina von Siena: „Io sono pazza di amore.“

    „Ich bin toll vor Liebe.“ Sagt, habt ihr jemals ein vergleichbar hochgestimmtes, ein vergleichbar tolles Wort aus den Mündern des „Zentralkomitees der deutschen Katholiken“ vernommen?

    Dieser Beitrag ist eine Übernahme aus dem Blog des Autors, mit seiner überaus freundlichen Genehmigung. Alle Links wurden nachträglich eingefügt.

  16. Viel süßliches und triviales Gerede im gebührenfinanzierten #Deutschlandfunk
    ist vor solchen Hintergründen eigentlich nicht mehr hinnehmbar. | Millionenklage: «Hardy» erzielt Einigung mit #Erzbistum Köln - WELT welt.de/regionales/nrw
    /article69e0dc4e7711c440ff1d92ee/millionenklage-hardy-erzielt-einigung-mit-erzbistum-koeln.html
    #Kirche #Katholizismus

  17. Hej, da feiern die kristen bald ostern…

    …und der hl. röm.-kath. großpfaffe, seine nichtswürden kardinal Pierbattista Pizzaballa (ja, der heißt so) darf nicht einmal zur kirche, die sie da gebaut haben, wo angeblich das grab von Jesus aus nazaret gewesen sein soll, um mal nachzugucken, ob das grab auch wirklich leer ist. Das ist sicherlich eine harte glaubensprüfung, wenn er sich auf sein gedächtnis verlassen muss.

    Das Lateinische Patriarchat von Jerusalem bezeichnete den Vorfall als »schwerwiegenden Präzedenzfall«, der die Gefühle von zahlreichen Menschen weltweit missachte, die in dieser Woche nach Jerusalem blicken

    Na ja, wenn man diese woche nach jerusalem — so ein schöner ortsname, dieses „stadt des friedens“ — schaut, gibt es mal wieder so einiges, was die gefühle zahlreicher menschen verachtet. Irgendeine gruftkirche gehört nicht dazu.

    Na, vielleicht gibt es ja dieses jahr wieder eine zünftige schlägerei anlässlich des hochfestes der auferstehung des heilandes. 👊️

    #Brightsblog #Christentum #Israel #Jerusalem #Katholizismus #Krieg #Link #Religion
  18. Katholistan des tages

    Was die scheißkristen — leider weit über die hl. röm.-kath. kinderfickersekte hinaus, ja, bis in evangelikale gemeinschaften hinein — gar nicht schön und fördernswert finden? Dass ein mensch sein leben selbstbestimmt und in würde beendet, damit ein unerträglicher zustand endet.

    Soll der mensch doch lieber zur bundeswehrmacht gehen, um da im dreck für die interessen von milljardären und staatshasadören zu morden und zu verrecken. Da haben die scheißkristen gar nix dagegen. Ganz im gegenteil. Das wird aktiv gefördert. Hat ja auch nix mit selbstbestimmung und würde zu tun.

    #Blah #Christentum #Freitod #HPD #Katholizismus #Link #Religion
  19. Priesterüberfluss und Ordinationsmangel (Teil 1) – #Katholizismus im Konflikt mit NT und #Konzil:

    Priesterüberfluss und Ordinati...

  20. #Buchtipp: Judith Hahn, »The Cultures of Canon Law. Global Catholicism, Glocal Legislation, and the Local Churches« (Law and #Religion in a Global Context, vol. 6) #Kirchenrecht #Ekklesiologie #Theologie #Globalisierung #Katholizismus #Konfessionskunde #OpenAccess

    The Cultures of Canon Law

  21. Auf hsozkult.de ist der Call for Papers für die kommende 40. #Jahrestagung des Schwerter Arbeitskreises #Katholizismusforschung – 20. bis 22. November 2026 – zu finden. Das Sprecherteam freut sich über interessante Themenvorschläge und spannende #Projektpräsentationen!

    hsozkult.de/event/id/event-160

    #histodons #cfp #zeitgeschichte #katholizismus #religionswissenschaft

  22. In Krisen ist das größtmögliche Zusammenwirken aller #Christen notwendig. Sie können durch ihren Glauben der Gesellschaft ethische und moralische Werte vermitteln, die Resilienz stärken und Wahrheit aufzeigen. Totalitäre Regime, Kommunisten wie Nazis, fanden unter Christen einen schlechteren Nährboden für ihre menschenverachtenden Ideologien.

    Einheit wird nicht herbeigeführt, indem man zwingt Eigenheiten aufzugeben. Man überwindet keine Spaltungen, indem man Differenz ignoriert, das führt meist zu Indifferenz. Christen können der Welt zeigen, wie wahre Toleranz aussieht, die den anderen nicht cancelt, ausgrenzt, dämonisiert. Jeder ökumenische Diskurs bleibt zudem der Wahrheit verpflichtet. Der #Katholizismus etwa wird niemals einer lieblosen Einheitshybris nachgeben, die über Glaubenswahrheiten hinweggeht, nur um einer religionslosen oder atheistischen Gesellschaft voll zerstörerischen Relativismus und Moralismus Einigkeit zu demonstrieren.
    #fedikirche #latholischekirche #ökumene

  23. Das p’litische kristentum in katolistan

    Meloni-Gesicht in italienischer Kirche
    Rechter Engel in Rom

    In einer der ältesten Kirchen von Rom scheint Italiens rechte Ministerpräsidentin Giorgia Meloni nun als Engel mit Flügeln zu sehen zu sein – das sorgt für große Debatten. Der Fall beschäftigt inzwischen sogar Papst Leo XIV., der zugleich Bischof von Rom ist. Dahinter steckt offensichtlich ein Meloni-Verehrer, der in der Basilika San Lorenzo in Lucina bei der Restaurierung eines Freskos einem Engel das Antlitz der Regierungschefin verpasste. Meloni selbst reagierte darauf mit einem Smiley

    #Christentum #EU #Italien #Katholizismus #Link #Religion #Schräges #taz

  24. #Spanien:
    Der reaktionäre #Katholizismus macht Stimmung gegen die spanische #Bischofskonferenz, weil sie die von der Regierung genehmigte #Regularisierung von Einwanderern unterstützt hat. Die Sache ist innerhalb der Kirche sehr umstritten, in der (die rechtsextreme) #Vox immer mehr Anhänger hat. Unter den hundert sozialen Organisationen, die 700.000 Unterschriften für die Volksgesetzgebungsinitiative zur Regularisierung gesammelt haben, stammen die wichtigsten aus der Kirche.
    (El Pais)

  25. Die warmherzige Komödie #Bleibbeiuns von und mit dem französischen Comedian #GadElmaleh. Er spielt sich selbst als sephardischen Juden, der nach einem Aufenthalt in den USA nach Paris zurückkehrt, um heimlich zum #Katholizismus zu konvertieren:
    filmdienst.de/.../bleib-bei-un

    Bis 23.2. auf 3sat: 3sat.de/film/spielfilm/bleib-b

  26. Kennt ihr den schon?

    Papst Leo XIV. hat den Umgang der Kirche mit Opfern sexuellen Missbrauchs scharf kritisiert. Der Skandal sei vielerorts dadurch verschärft worden, dass Betroffene nicht aufgenommen und angehört worden seien

    Hej, Leo, falls du es noch nicht gemerkt haben solltest, du bist papst! Du bist einer der wenigen absoluten herrscher auf dieser scheißwelt. Du brauchst da nicht nur zu kritisieren, du kannst deine glaubenkongregazjon — früher einmal unter der bezeichnung hl. inkwisizjon bekannt und berüchtigt, aber der name ist wohl ein bisschen verbrannt — anweisen, zu ermitteln, dokumente sicherzustellen und die ergebnisse an die jeweils zuständigen staatsanwaltschaften weiterzugeben, statt die ganzen kinderficker in deiner satanischen kinderfickerg’tt-sekte zu beschützen, damit sie immer weitermachen können. Ach ja, und wenigstens geldentschädigungen für die opfer kannst du einfach anweisen.

    Für wie dumm hältst du die leute eigentlich, du vom dämon des scheißkatolizismus besessener unhl. vater, du pontifuck, du! Und nein, deine vor kalenderspruchtrost nur so triefenden, jesusverkaufenden scheiß-kinderfickerhirten sind wirklich das letzte, was sich um die sexuell missbrauchten kinder kümmern sollte. Die kinder sind nämlich schon genug traumatisiert, genug für ein ganzes scheißleben, du herzvergammeltes arschloch!

    Sowas lebt, und Jesus musste sterben!

    #Arschloch #Christentum #Katholizismus #LeoXIV #Link #OrganisierteKriminalität #Papst #Religion #SexuellerKindesmissbrauch

  27. CW: historische Massenmorde von Katholiken

    @FR

    Gibt es jemanden, der an das Werk von Karlheinz Deschner (siehe: de.wikipedia.org/wiki/Kriminal ) anknüpft und es fortsetzt?

    Wenn ja, berichtet bitte darüber, ja? 😅

    Apropos Klerikalismus im Libanon: Ich habe in meiner Nachbarschaft ein Opfer des Massaker von Sabra-Shatilah kennengelernt. Sie war mit ihrer Familie in Shatilah. Die katholischen Falangisten waren die schlimmsten Schlächter.

    de.wikipedia.org/wiki/Massaker

    Warum thematisiert Ihr *das* nicht???

    #Libanon #Christentum #Katholizismus

  28. Endlich weniger fäjhknjuhs in der zeitung!!1!

    Axel-Springer-Verlag äußert sich nicht genauer zu den Gründen
    „B.Z.“-Kolumne der Berliner Bischöfe wird nach 20 Jahren eingestellt

    Aber keine angst, liebe schäflein: in der springerstiefelpresse stehen noch genug unhl. lügen. Und was der unhl. lattenjuppfetisch der brutalkalten scheißkristen dazu sagen würde, weiß ich auch: ihr müsst härter arbeiten, bunter kaufen, schöner wohnen, schneller ficken, dümmer glauben und früher sterben, dann hat auch alles seine richtigkeit und ihr hüpft in den himmel! Müsst ihr feste dran glauben! Und jetzt die fürbitte für unsere tapferen soldaten an der front; oh, lasset uns beten: lieber vater, lass unsere kanonen töten und mach die kanonen der russen kaputt, lass unsere leute siegen und die russen massenhaft verrecken! Die sind ja auch ortodox und haben das mit unserem papst einfach nicht mitgemacht, und du bist ein gerechter g’tt, der waffen, mord und zerstörung bei allen liebt, die unsere lügen nicht hören wollen. Das bitten wir dich im namen jesukrischnas durch den heiligen spiritus, amen! Danke noch mal für das hitlersche reichskonkordat, das uns feist und reich gemacht hat! Lasset uns singen: „lobet die herren, die mächtigen zahler der löhne / meine gefolterte seele, das sei dein gestöhne / kommet zuhauf / rundfunk und presse wacht auf / machet, dass heuchelei höhne“. Im namen des katers, des hungerlohnes und des lichtlosen geistes, amen!

    #bZ #berlin #blah #brd #christentum #contentindustrie #katholisch #katholizismus #link #religion

  29. Das moderne Vernunftnaturrecht, das keine Einsicht des Gewissens mehr benötigt, hat eine strukturelle Schwäche: Das Gute und Gerechte ist nicht mehr das, was gut und gerecht ist, sondern was erfahrungsgemäß, oder im nächsten Schritt, gefühlsgemäß gut und gerecht ist. Das führt zum #Moralismus.

    Bleibt jedoch die Instanz des absolut Guten und Gerechten, das im christlichen Kontext Gott ist, und ist dies durch den Menschen unmittelbar erkennbar, nämlich aus der #Vernunft, die teilhat an der göttlichen Vernunft, so stimmen Erkennen und Gebieten überein, das im Gewissen Heimat hat.
    In der katholischen Scholastik gilt: Vernunft durch Gott, in der #Postmoderne heißt es: Vernunft und Gott. Aus Kongruenz wurde Konkurrenz. Stehen #Glaube und Vernunft im #Katholizismus nicht gegeneinander, sondern bedingen sich, wird in der Postmoderne beides als Gegensatz aufgefasst und so ein Szenario geschaffen, die den Glauben immer abwerten kann.
    #fedikirche #katholischekirche #philosophie #glaubenswissen

  30. Die #Reformation hat durch ihre Veränderung der Ethik, der Mensch ist moralisch völlig verdorben, den Subjektivismus bestärkt. Hier braucht die moderne Naturrechtstheorie als Idee keinen Gott mehr. Alle Letztbegründetheit ist anthropogen. Eine „natürliche #Vernunft“ im Menschen erfüllt nun diese Aufgabe, wobei auch das, was sich vernünftig anfühlt, eine Aufwertung erlangt. Die Vernunft wird als rein menschliches Phänomen interpretiert. Der gläubige Mensch im Protestantismus wollte nun beweisen, dass er unter der Gnade Gottes stand, indem er wirtschaftlichen Erfolg hatte. Die moderne Leistungsgesellschaft entstand.
    Im #Katholizismus, besonders bei Thomas von Aquin, ist das anders: Mensch und Gott sind hier durch die Vernunft miteinander verbunden und diese Vernunft erkennt das #Naturrecht und das menschliche Wesen. In dieser Haltung blieben weltliche Erfolge weiter zweitrangig.
    #fedikirche #katholischekirche #katechese #ökumene #geschichte #religionsgeschichte

  31. (Nichts) neues von der hl. röm.-kath. kinderfickersekte

    Missbrauchsvorwürfe gegen einen amtierenden Bischof erschüttern die katholische Kirche in Spanien. Wie die Tageszeitung „El País“ am Montag berichtete, hat der Vatikan eine Untersuchung gegen den Bischof von Cádiz y Ceuta, Rafael Zornoza, eingeleitet. Demnach wird dem 76-Jährigen vorgeworfen, als Priester in den 1990er-Jahren einen Minderjährigen mehrfach sexuell missbraucht zu haben. Die Übergriffe hätten sich über einen Zeitraum von mehreren Jahren erstreckt. Zornoza habe seine damalige Tätigkeit in einem Priesterseminar der Diözese Getafe ausgenutzt, um den Jungen gezielt zu manipulieren

    [Archivversjon]

    Aber keine sorge, liebe schäflein: das wurde jetzt so viele jahrzehnte vertuscht, dass juristisch nix mehr passieren kann. Stattdessen kümmert sich jetzt die führungsebene der kinderfickersekte um die kinderfickvorwürfe, und davon ist gar nichts zu erwarten, denn die sind alle bestandteil der selben, seit jahrhunderten gut eingespielten organisierten kriminalität für den sexuellen kindesmissbrauch. Von daher braucht ihr keine angst zu haben, dass ihr euch an einen anderen bischofsstabträger gewöhnen müsst.

    #Christentum #EU #Katholizismus #Link #OrganisierteKriminalität #Religion #SexuellerKindesmissbrauch #Spanien

  32. "Scharfe Kritik an Kapitalismus und sozialer Ungleichheit: Papst Leo XIV. wird in seinem ersten Lehrschreiben deutlich. Und erinnert damit an seinen Vorgänger.":
    #rom #papst #vatikan #katholizismus

    tagesschau.de/ausland/papst-le

  33. Der Cartellverband, Sammelbecken christl. Studentenvereinigungen, einziger Zweck, Postenschacher und Nepotismus zu betreiben. Stolz vermeldet man auf dieser Seite: oecv.at/News/Detail/4878, dass es nun endlich wieder zwei Kanzler aus dem CV gleichzeitig gäbe: Stocker (in Ö) und Merz. Herrlich, eine solch wunderbare Konstellation gab es - die Seite vermeldet es stolz - zuletzt in den 30ern: Austrofaschist Dollfuß und Brüning. Und nein, das ist kein Fake vom Postillion.

    #Christentum
    #Katholizismus

  34. Sascha Lobo, meine Damen und Herren, Applaus, Applaus, Applaus! 👏🏽👏🏽👏🏽 (und tschüss 👋🏽🖖🏽)

    youtube.com/watch?v=jhYWHrgT-l8

    #Katholizismus #Protestantismus #Bigotterie

  35. Möge die Erde Dir leicht sein, Claudia Cardinale

    In „Libera, meine Liebe“ spielt Claudia Cardinale eine temperamentvolle Italienerin, die den #Katholizismus, den #Faschismus, den #Kommunismus und sogar die liberale #Demokratie ablehnt, um als überzeugte #Anarchistin zu leben und zu sterben.

    Claudia #Cardinale. Geboren: 15. April 1938 in Tunis, Tunesien, gestorben: 23. September 2025 (im Alter von 87 Jahren) in Nemours, Frankreich

    youtu.be/ctZIy2PNUiI?si=8JWAtv

    #anarchismus #anarchism @italy @anarchism

  36. 🤣 😂 Ach, ist das so?
    Dialog, Bischof: "Kein Fleisch am Freitag!", Gläubiger: "ok, also keine Frühstückseier." Bischof: "Doch Eier sind ok.", Gläubiger: "Aber Eier sind Hühner." Bischof: "nicht bevor sie schlüpfen." Gläubige Frau: "Also ist das Ding nicht das Ding bevor es geboren ist?" Bischof:" Richtig, äh haltmal.....ne..." #ungeborenes Leben #Katholizismus #Lebensschützer #Abtreibung #fötus

  37. Vor dem idealen weißen Hintergrund des Christentums und der Kirche sieht man die schwarzen Punkte der Christenheit umso deutlicher. Doch nicht alles, was hysterisch erzählt wird, ist auch historisch. #Christentum und Kirche hatten schon immer einflussreiche Gegner, die bis heute Desinformation verbreiten und besonders den #Katholizismus niederringen wollen.

    Die katholische Kirche ist die letzte globale Instanz, die sich der "Diktatur des Relativismus" (Ratzinger) widersetzt. Die Welt bekämpft sie, auch indem sie ihre Geschichte auf Gewalt reduziert. Dazu braucht es dann keine Belege mehr, niemand darf es mehr wagen, zu widersprechen.

    #Christen werden einem Rechtfertigungsdruck ausgesetzt. Doch das kann auch das Profil ihres Glaubens schärfen. Indem man Gegenargumente ernst nimmt, weiterdenkt und mit einer Vernunft nachvollziehbar widerlegt, die sich nicht absolut setzt, sondern in Gottes Geist gegründet weiß.
    #katholischekirche #katholisch #fedikirche #geschichte #mission

  38. Das Medienhaus #EWTN gilt als Speerspitze des konservativen #Katholizismus in den #USA. Zwischen Papst #Franziskus und dem Sender gab es heftige Spannungen. Nun hat sein Nachfolger Leo XIV. die EWTN-Chefin offiziell empfangen:

    Papst Leo XIV. empfängt Präsid...

  39. Der schlimmste #Diktator ist der weltweite #Katholizismus,der die #CDU als politische Diktatur hat, um ihre Ziele mit #Nazi #Völkermord Methoden und viel Verbrechen gegen das Volk, die Frauen und die Andersgläubigen durchzuzwingen.Es gibt kein einziges Faires Amt oder Gericht, das nicht beteiligt ist, beider religiösen Vernichtung von allen, die nicht so leben, wie der #Papstdiktator es befiehlt. Er hat Merz als seine Marionette für die nächsten 16 Jahre, indene sie ihr Mördertempo beschleunigen

Share on Mastodon

Enter the server where you have an account.