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#vergebung — Public Fediverse posts

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  1. Gnade ist in meinen Augen die menschlichste Form der Macht. Denn sie beginnt dort, wo wir verletzen, bestrafen oder vernichten könnten und uns bewusst dagegen entscheiden.

    Gnade bedeutet nicht, Schuld zu leugnen. Sie bedeutet, einen Menschen nicht auf seine Schuld zu reduzieren. Wer Gnade gewährt, verändert die Vergangenheit nicht. Aber er verweigert ihr das Recht, allein über die Zukunft zu bestimmen.

    Darin liegt ihre Größe: Gnade fragt nicht nur, was jemand verdient hat. Sie fragt, was aus einem Menschen noch werden kann.

    #Gnade #Menschlichkeit #Vergebung #Würde #Philosophie #Hoffnung

  2. Gnade ist in meinen Augen die menschlichste Form der Macht. Denn sie beginnt dort, wo wir verletzen, bestrafen oder vernichten könnten und uns bewusst dagegen entscheiden.

    Gnade bedeutet nicht, Schuld zu leugnen. Sie bedeutet, einen Menschen nicht auf seine Schuld zu reduzieren. Wer Gnade gewährt, verändert die Vergangenheit nicht. Aber er verweigert ihr das Recht, allein über die Zukunft zu bestimmen.

    Darin liegt ihre Größe: Gnade fragt nicht nur, was jemand verdient hat. Sie fragt, was aus einem Menschen noch werden kann.

    #Gnade #Menschlichkeit #Vergebung #Würde #Philosophie #Hoffnung

  3. Gnade ist in meinen Augen die menschlichste Form der Macht. Denn sie beginnt dort, wo wir verletzen, bestrafen oder vernichten könnten und uns bewusst dagegen entscheiden.

    Gnade bedeutet nicht, Schuld zu leugnen. Sie bedeutet, einen Menschen nicht auf seine Schuld zu reduzieren. Wer Gnade gewährt, verändert die Vergangenheit nicht. Aber er verweigert ihr das Recht, allein über die Zukunft zu bestimmen.

    Darin liegt ihre Größe: Gnade fragt nicht nur, was jemand verdient hat. Sie fragt, was aus einem Menschen noch werden kann.

    #Gnade #Menschlichkeit #Vergebung #Würde #Philosophie #Hoffnung

  4. Gnade ist in meinen Augen die menschlichste Form der Macht. Denn sie beginnt dort, wo wir verletzen, bestrafen oder vernichten könnten und uns bewusst dagegen entscheiden.

    Gnade bedeutet nicht, Schuld zu leugnen. Sie bedeutet, einen Menschen nicht auf seine Schuld zu reduzieren. Wer Gnade gewährt, verändert die Vergangenheit nicht. Aber er verweigert ihr das Recht, allein über die Zukunft zu bestimmen.

    Darin liegt ihre Größe: Gnade fragt nicht nur, was jemand verdient hat. Sie fragt, was aus einem Menschen noch werden kann.

    #Gnade #Menschlichkeit #Vergebung #Würde #Philosophie #Hoffnung

  5. Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.

    Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.

    Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.

    #fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission

  6. Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.

    Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.

    Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.

    #fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission

  7. Wenn ein Christ #Vergebung schenkt, dann nicht, weil er so edel und moralisch überlegen ist. Er verbindet die Vergebung des Menschen mit jener Gottes. Seine Vergebung ist Geschenk, Gnade. Gott findet im Menschen Würdigkeit nicht vor, sondern begründet sie. Weil Christen von Gott vergeben wird, sie erlöst sind und dadurch frei, können sie leichter dem Anderen vergeben, werden schöpferisch.

    Vergebung ist Teil von etwas größerem: der Liebe. Vergebung ist jene Gestalt, die Liebe annimmt, wenn ihr unrecht getan.

    Gottes Vergebung ist aber noch mehr: sie ist Sühne. So stellt ER wahre Gerechtigkeit her. Er nimmt jenes, was die Schuldner ihm schulden und legt es sich selbst auf. So entsteht die Grundgestalt des glücklichen christlichen Daseins: Erlösung, daher leben Christen in der Freude. Dieser Geist wirkt in ihnen, wird mitvollzogen, weil er auch genossen wird. Es ist die Liebe zum Nächsten, gerade in der Vergebung.

    #fedikirche #katholischekirche #katechese #sünde #christentum #mission

  8. Wer Christus folgen will muss seine bisherige Antwort des Herzens auf erfahrenes Unrecht, Groll, den Willen zum Rechtbehalten überwinden. Dann wird man wahrhaft frei.

    Das bedeutet Versöhnungsbereitschaft, Verzicht auf die scheinbar klare und sichermachende Abwehrhaltung des Hasses, die Furcht überwinden, zu vertrauen und Ungeschütztheit dennoch wagen, weil man weiß, dass der Feind das Eigentliche nicht verletzen kann. Es bedeutet sich darüber klar zu sein, dass das Böse einem Übel will, man darum immer weniger enttäuscht wird, man darum wachsam ist und entschlossen, denn Christsein heißt, wahrer Realist sein.

    Rache steht dem Menschen näher als Vergebung. Doch gerade Vergebung macht frei vom Verhalten anderer, schenkt eine unantastbare innere Ehre. Das gehört zur eigentlichen und wahren Selbstbestimmung eines Christen, die er in innerer Freiheit wahrnimmt.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #vergebung #christentum #katechese #selbstbestimmung

  9. so daß ihr im Gegenteil vielmehr vergeben (O. Gnade erzeigen) und ermuntern solltet, damit nicht etwa ein solcher durch übermäßige Traurigkeit verschlungen werde.
    Elberfelder 1871 – 2.Korinther 2,7

    sodass ihr (jetzt) im Gegenteil vielmehr vergeben und trösten mögt, damit der Betreffende nicht etwa durch die allzu grosse Betrübnis verschlungen wird.
    Zürcher 1931 – 2.Korinther 2:7

    Lasst es dabei bewenden! Vergebt ihm jetzt vielmehr und macht ihm wieder Mut. Sonst könnten Schmerz und Trauer ihn am Ende noch völlig überwältigen.
    Neue Genfer Übersetzung 2013 – 2.Kor 2,7

     Darum solltet ihr jetzt Verzeihung gewähren und ihm wieder freundlich begegnen, damit er nicht in zu große Traurigkeit versinkt und vielleicht gar verzweifelt.
    Bruns 2013 – 2.Kor 2:7

    ὥστε bez. hier die erwartete/geforderte Folge (vgl. A340) so dass ihr … sollt(et)/müsst. τοὐναντίον = τὸ ἐναντίον im Gegenteil, statt dessen. χαρίσασθαι Aor. Inf. Med. χαρίζομαι101 aus Gnaden schenken; vergeben, verzeihen; Präd. des AcI. παρα-καλέσαι Aor. Inf. -καλέω, Präd. des AcI. μή πως damit nicht etwa (B [μή] πως 1a [Sp. 1466]), m. Aor. Konj. περισσότερος Komp. v. περισσός über das gewöhnliche Maß hinausgehend; Komp. größer, mehr; hier elativische Bdtg. (A119) übergroß. λύπη V. 1; dat. instr./causae (A176f). κατα-ποθῇ Aor. Konj. Pass. -πίνω trinken, verschlucken; übertr. verschlingen, aufzehren, überwältigen. τοιοῦτος

    Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

    Ein weiteres Nachtragendsein lehnt Paulus ab. Die Bestrafung ist abgeschlossen, jetzt ist die Gemeinde aufgerufen, dem Übeltäter zu verzeihen und ihn zu trösten (vgl. 1,4). Er hat offensichtlich tief bereut, sonst könnte nicht von seinem »übergroßen Kummer« die Rede sein. Es ist ein Kummer zur Reue (vgl. 7,9f.), und auf diese Reue soll die Gemeinde verzeihend und tröstend antworten; sonst geht der Bestrafte möglicherweise an der Verzweiflung über sein Tun bzw. über die Bestrafung zugrunde.

    Wolff – Theologischer Handkommentar zum Neuen Testament

    Leider hat Paulus nun Grund anzunehmen, daß sie in dieser Strafe zu weit gehen würden (vgl. 2Kor 7,11). Aus den anfangs gleichgültigen Zuschauern sind offensichtlich grimmige Verfolger geworden. Der Übeltäter droht nun, in allzu große Traurigkeit (wörtlich: „Kummer“) zu Versinken. Da er offensichtlich reuig ist, fordert Paulus die Gemeindeglieder auf, ihm zu vergeben und ihn zu trösten (denn sie sind es, denen Unrecht geschehen ist; vgl. 2Kor 2,10). Als Gemeinde sollen sie ihrem Bruder ihre Liebe erweisen (kyrOsai; vgl. Gal 3,15 ,wo es mit „bestätigen“ übersetzt ist) und ihn wieder in die Gemeinschaft aufnehmen (vgl. 1Kor 5,11).

    Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

    Und nun warnt Paulus die Gemeinde, diese Bestrafung — vielleicht ist es der Ausschluß von den Zusammenkünften der Gemeinde — einfach weitergehen zu lassen. Strafe ist niemals Selbstzweck, vor allem nicht in der Gemeinde Jesu. Strafe will zur Erkenntnis der Schuld und zur Reue führen. Diesen Zweck hat die Bestrafung des Schuldigen in Korinth erreicht. Er, der „Betrübnis verursacht“ hat, ist nun selber geängstigt und bedrückt. Wir dürfen vermuten, daß nicht nur die Strafe als solche ihn tief getroffen hat, sondern daß auch eigene Reue über sein Unrecht ihn quälte. Nach den Nachrichten, die Paulus empfangen hat, drohte seine Betrübnis „übergroß“ zu werden. Paulus weiß, wie ein Mensch in solcher inneren Trauer zur Verzweiflung getrieben und „verschlungen“ werden kann. Dies darf nicht geschehen. Jetzt ist Zeit für das wirkliche „Vergeben“: „So daß ihr im Gegenteil vielmehr vergeben und zusprechen solltet, damit nicht irgendwie durch die übergroße Betrübnis der Betreffende verschlungen wird.“ Das Vergeben ist nicht ein bloßes „die Sache gut sein lassen“ oder eine bloße Aufhebung der Strafe, sondern wird zum „parakalein“, zum „Zusprechen“, das auch hier wieder das „Trösten“, „Ermutigen“, „Aufrichten“ in sich schließt.

    de Boor – Wuppertaler Studienbibel

    Der Apostel sorgt sich um den Gestraften, »damit er nicht in allzu große Traurigkeit versinkt« (wörtlich sogar: »dass ein solcher nicht etwa von übermäßiger Traurigkeit verschlungen werde«). Der Gestrafte ist gestraft, aber die Vergebung ist noch nicht mit gleicher Klarheit ausgesprochen. Die Gemeinde wartete wohl erst auf die Bestätigung ihres Urteils durch den Apostel, auf seine Vergebung für den Übeltäter. Wo Gemeindezucht nicht mit Liebe und Vergebung verbunden ist, treibt sie den Gezüchtigten in Verzweiflung. Übermäßige Trauer über seine Sünde könnte dieses Gemeindeglied, sagt Paulus, verschlingen. Wir sollten die Bestrafung der Sünde ernst nehmen, die Reue soll echt und tief sein, dann aber auch die Wirklichkeit beglückender, befreiender Vergebung folgen. Dem reuigen Sünder soll jetzt von der Gemeinde »vergeben« werden (wörtlich: »Sie sollen ihm Freundlichkeit, Gunst, Gnade erweisen«). Das Wort »Gnade« im biblischen Sinn steckt darin. Sie sollen ihn also wieder in die Gemeinschaft voll aufnehmen. Auch das »trösten« geschieht als volle Zuwendung zu dem betrübten Sünder und bezeichnet etwa die »Aufmunterung«, die liebevolle Zuwendung im aufrichtenden Wort. Das ist geistliche Weisheit, Vergebung auch wirklich zu gewähren. Es soll nicht mehr bei jeder Gelegenheit die vergebene Sünde erneut in Erinnerung gebracht, sondern vielmehr wieder in ungetrübter Gemeinschaft und in ermunterndem Reden dem Reuigen voller Raum in der Gemeinde gewährt werden.

    Gerhard Maier – Edition C

    Die Bezeichnung »einen großen Teil von euch« (Gute Nachricht) ist sicherlich nur eine Umschreibung für die Gemeinschaft der Gläubigen (wie in den Schriftrollen vom Toten Meer ). Das pharisäische Judentum betonte ebenfalls, dass bußfertige Sünder wieder in die Gemeinschaft aufzunehmen seien. Gruppierungen wie die Sekte, die die Schriftrollen vom Toten Meer verfasste, empfahlen jedoch, eine bestimmte Frist einzuhalten, bevor der Sünder wieder ganz in die Gemeinschaft integriert wurde, und das römische und griechische Recht forderten die Festsetzung eines Strafmaßes. Die korinthischen Christen fragten sich also wahrscheinlich, was sie mit dem Mann tun sollten, da er nun sein Verhalten bereute.

    Craig Keener – Kommentar zum Umfeld des Neuen Testaments

    Die tiefe Reue des Missetäters und sein tiefer Schmerz machten es der Gemeinde zur Pflicht, ihn wieder in die Gemeinschaft aufzunehmen. Sie werden ermuntert, ihm zu vergeben, ihm Liebe zu erweisen und Mut zu machen. Hierin zu zögern würde bedeuten, ihn in Verzweiflung zu stürzen. Wie der Aussätzige im AT wurde er mit den geistlichen Augen des Apostels begutachtet, natürlich nicht buchstäblich, und als ganz weiß erkannt (3Mo 13,13). Damit war er lange genug außerhalb des Lagers und konnte jetzt wieder in die Gemeinschaft der Heiligen mit all den Segnungen zurückkehren. Im Zusammenhang mit diesem Fall wurden der Gemeinde in Korinth oft zwei Versäumnisse vorgeworfen: ihr langes Warten, bis sie diese schwere Angelegenheit verurteilt hatten, und ebenso ihr zögerliches Warten, bis sie den Bußfertigen wieder aufnahmen. Es könnte aber auch sein, daß die Gläubigen damals die apostolische Autorität benötigten, um ihn hinauszutun, und ebenso, um ihn wieder hereinzuholen. Niemand in Korinth hätte sich vorstellen können, daß ein solcher Fall überhaupt passierte, und niemand erwartete, daß ein so schwer Gefallener Buße tun und zeigen konnte, daß er ein echter Christ ist. Unter dem Eindruck all der ernsten Warnungen, die sie in diesem Zusammenhang gehört hatten, mußten sie befürchten, daß, wenn sie den Missetäter ohne apostolische Autorität wieder aufnehmen würden, sie vom Apostel Paulus bei dessen Besuch getadelt worden wären. Seine seelsorgerlichen Worte beendeten aber alles Zögern und stellten sie frei, das zu tun, was ohne Zweifel ihr Herzensanliegen gewesen war.
     Was genau Paulus mit der Formulierung „verschlungen werde“ im Auge hatte, läßt sich nur erahnen, es könnte aber sehr wohl so sein, daß ein solcher, der unter Gemeindezucht steht, von einer Welle der Verzweiflung überrollt würde und ihm keine Hoffnung bliebe, geistlich gesehen jemals wieder Boden unter die Füße zu bekommen.

    Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt
    https://blog.thomas-pape.de/2026/07/20/jetzt-muesst-ihr-ihm-einfach-vergeben-und-ihn-wieder-aufbauen/ #Bibel #Glaube #Glauben #Vergebung
  10. Morning all in die kleene #Smattphone

    Heute ist u.a. der #Globale #Tag der #Vergebung
    Nicht nur global....

    Passt auf euch auf und seid #achtsam

  11. Morning all in die kleene #Smattphone

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  13. Morning all in die kleene #Smattphone

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  14. Morning all in die kleene #Smattphone

    Heute ist u.a. der #Globale #Tag der #Vergebung
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    Passt auf euch auf und seid #achtsam

  15. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann." Das ist der aktuelle Wochenspruch. "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem”. Das geht und kann unglaublich erleichternd sein, findet Alexandra Harpers.
    #vergebung #verzeihen #FediKirche #kirche #jesus #glaube

    onlinekirche.net/mediathek/#po

  16. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann." Das ist der aktuelle Wochenspruch. "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem”. Das geht und kann unglaublich erleichternd sein, findet Alexandra Harpers.
    #vergebung #verzeihen #FediKirche #kirche #jesus #glaube

    onlinekirche.net/mediathek/#po

  17. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann." Das ist der aktuelle Wochenspruch. "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem”. Das geht und kann unglaublich erleichternd sein, findet Alexandra Harpers.
    #vergebung #verzeihen #FediKirche #kirche #jesus #glaube

    onlinekirche.net/mediathek/#po

  18. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann." Das ist der aktuelle Wochenspruch. "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem”. Das geht und kann unglaublich erleichternd sein, findet Alexandra Harpers.
    #vergebung #verzeihen #FediKirche #kirche #jesus #glaube

    onlinekirche.net/mediathek/#po

  19. Vergeltet niemandem Böses mit Bösem. Seid auf Gutes bedacht gegenüber jedermann." Das ist der aktuelle Wochenspruch. "Vergeltet niemandem Böses mit Bösem”. Das geht und kann unglaublich erleichternd sein, findet Alexandra Harpers.
    #vergebung #verzeihen #FediKirche #kirche #jesus #glaube

    onlinekirche.net/mediathek/#po

  20. „WIR ERKENNEN HEUTE, DASS VIELE JAHRHUNDERTE DER BLINDHEIT UNSERE AUGEN VERHÜLLT HABEN, SO DASS WIR DIE SCHÖNHEIT DEINES AUSERWÄHLTEN VOLKES NICHT MEHR SAHEN UND DIE ZÜGE UNSERES ERSTGEBORENEN BRUDERS NICHT MEHR WIEDERERKANNTEN. […] VERGIB UNS DEN FLUCH, DEN WIR ZU UNRECHT AN DEN NAMEN DER #JUDEN HEFTETEN. VERGIB UNS, DASS WIR DICH IN IHREM FLEISCHE ZUM ZWEITENMAL ANS KREUZ SCHLUGEN. DENN WIR WUSSTEN NICHT, WAS WIR TATEN…“
    PAPST JOHANNES XXIII.
    (Wernerkapelle in Bacharach) #toleranz #vergebung

  21. „WIR ERKENNEN HEUTE, DASS VIELE JAHRHUNDERTE DER BLINDHEIT UNSERE AUGEN VERHÜLLT HABEN, SO DASS WIR DIE SCHÖNHEIT DEINES AUSERWÄHLTEN VOLKES NICHT MEHR SAHEN UND DIE ZÜGE UNSERES ERSTGEBORENEN BRUDERS NICHT MEHR WIEDERERKANNTEN. […] VERGIB UNS DEN FLUCH, DEN WIR ZU UNRECHT AN DEN NAMEN DER #JUDEN HEFTETEN. VERGIB UNS, DASS WIR DICH IN IHREM FLEISCHE ZUM ZWEITENMAL ANS KREUZ SCHLUGEN. DENN WIR WUSSTEN NICHT, WAS WIR TATEN…“
    PAPST JOHANNES XXIII.
    (Wernerkapelle in Bacharach) #toleranz #vergebung

  22. RE: hgu2read.de/interessen/pfingst

    #Pfingsten ist in der katholischen Kirche Deutschlands immer auch etwas geprägt vom Leitgedanken des Werks @renovabis
    In diesem Jahr war er Zusammen_wachsen

    Die Bibelstellen des Pfingstmontags ermöglichten sehr gut, dazu eine alltagstaugliche Brücke zu bauen.

    Jedenfalls hat mich die Resonanz nach dem Gottesdienst dazu motiviert, diese Predigt dann auch online zu stellen.

    Möglicher Anstoß, sich bewusst der heilenden Kraft von #Vergebung zu öffnen #Fedikirche #Priestertum #Heilung

  23. RE: hgu2read.de/interessen/pfingst

    #Pfingsten ist in der katholischen Kirche Deutschlands immer auch etwas geprägt vom Leitgedanken des Werks @renovabis
    In diesem Jahr war er Zusammen_wachsen

    Die Bibelstellen des Pfingstmontags ermöglichten sehr gut, dazu eine alltagstaugliche Brücke zu bauen.

    Jedenfalls hat mich die Resonanz nach dem Gottesdienst dazu motiviert, diese Predigt dann auch online zu stellen.

    Möglicher Anstoß, sich bewusst der heilenden Kraft von #Vergebung zu öffnen #Fedikirche #Priestertum #Heilung

  24. RE: hgu2read.de/interessen/pfingst

    #Pfingsten ist in der katholischen Kirche Deutschlands immer auch etwas geprägt vom Leitgedanken des Werks @renovabis
    In diesem Jahr war er Zusammen_wachsen

    Die Bibelstellen des Pfingstmontags ermöglichten sehr gut, dazu eine alltagstaugliche Brücke zu bauen.

    Jedenfalls hat mich die Resonanz nach dem Gottesdienst dazu motiviert, diese Predigt dann auch online zu stellen.

    Möglicher Anstoß, sich bewusst der heilenden Kraft von #Vergebung zu öffnen #Fedikirche #Priestertum #Heilung

  25. RE: hgu2read.de/interessen/pfingst

    #Pfingsten ist in der katholischen Kirche Deutschlands immer auch etwas geprägt vom Leitgedanken des Werks @renovabis
    In diesem Jahr war er Zusammen_wachsen

    Die Bibelstellen des Pfingstmontags ermöglichten sehr gut, dazu eine alltagstaugliche Brücke zu bauen.

    Jedenfalls hat mich die Resonanz nach dem Gottesdienst dazu motiviert, diese Predigt dann auch online zu stellen.

    Möglicher Anstoß, sich bewusst der heilenden Kraft von #Vergebung zu öffnen #Fedikirche #Priestertum #Heilung

  26. RE: hgu2read.de/interessen/pfingst

    #Pfingsten ist in der katholischen Kirche Deutschlands immer auch etwas geprägt vom Leitgedanken des Werks @renovabis
    In diesem Jahr war er Zusammen_wachsen

    Die Bibelstellen des Pfingstmontags ermöglichten sehr gut, dazu eine alltagstaugliche Brücke zu bauen.

    Jedenfalls hat mich die Resonanz nach dem Gottesdienst dazu motiviert, diese Predigt dann auch online zu stellen.

    Möglicher Anstoß, sich bewusst der heilenden Kraft von #Vergebung zu öffnen #Fedikirche #Priestertum #Heilung

  27. Pfingstmontag2026

    Biblische Lesungen:

    Lesung Eph 4,1b-6

    Evangelium Joh 15, 26 -- 16, 3.12--15

    Liebe Mitchristen

    Heute, am Pfingstmontag, kommt durch das Evangelium das Zeugnis der Glaubenden in den Blick. Die Lesung aus dem Epheserbrief weist auf das Einende des Geistes Gottes hin, eine Erfahrung, der wir uns in den letzten Jahrzehnten mehr öffnen konnten. Heute werden ja an vielen Orten ökumenische Gottesdienste gefeiert. Und wir erleben konkreter, wie passend das Leitwort von Renovabis in diesem Jahr -- zusammen wachsen -- für das Pfingstfest ist.

    Eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater aller - so haben sich die großen Kirchen vergewissert. Diese Grundlage für das gemeinsame Gebet verbindet uns durch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu. Jesu Tod am Kreuz bringt sein Wirken auf den Punkt. Er ist für uns Mensch geworden. Und die Auferstehung erschließt etwas, was sich nur mit den Augen des Glaubens eröffnet. Pfingsten ist für uns in unserem Glaubensleben wie ein Doppelpunkt. Nun geht es für uns los. Jetzt kann sich die Kraft des Glaubens zeigen, ist das Zeugnis der Jünger gefragt. Deshalb gilt es die Einheit zu wahren durch das Band des Friedens.

    Kränkungen, verletzende Situationen stören diese Einheit, schaffen Unfriede und passieren immer wieder. Oft ist es dann schwer angemessen damit umzugehen. Wer Kränkungen nicht loslassen kann, in dessen Inneren gärt es. Negative Gefühle wie Wut, Angst oder Schmerz führen schließlich zu Bitterkeit, machen Körper und Seele krank. In den letzten Jahren sind solche schädigenden Folgen mehr ins Bewusstsein gekommen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, wie gesundheitsfördernd es ist, zu verzeihen und Schuld loszulassen. Das Evangelium des Pfingstsonntags erzählt wie Jesus die Jünger anhaucht und sie befähigt, zu vergeben. Vergeben wirkt heilsam. Sie kann die zerstörerische Wirkung von Verbitterung stoppen. Z.B. zeigt ein Forschungsprojekt von Frederic Luskin an der Stanford University (mehr zu diesem Forscher findet sich u.a. hier), wenn verbitterte Menschen lernen, ihren Tätern zu verzeihen

    • senkt es den Blutdruck und das Kortisol im Blut;

    • wirkt es gegen Rückschmerzen, Depressionen und chronischen Schmerzen oder Kummerspeck;

    • hilft gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und weitere psychosomatische Beschwerden.

    Wer jemandem etwas nachträgt, bestraft sich nur selbst. Wem bewusst wird, anderen eine Schuld und damit eine Last sinnlos hinterher zu tragen, findet eher aus diesem selbstschädigenden Verhalten heraus. Ungute Verhaltensmuster bringen sonst immer wieder neu Verletzungen, oft auf beiden Seiten.

    Was hält davon ab, zu vergeben? Selbst wer vergeben will, weiß oft nicht wohin mit seiner Kränkung. Oberflächliches Verzeihen wirkt da nicht. Schmerzende Gefühle kommen häufig wieder zurück. Gefühle brauchen einen Raum der Annahme. Das geschieht nicht auf Knopfdruck. Es hilft, herauszufinden, warum etwas so verletzend war -- wenn nötig mit fachlicher Hilfe. Oft ermöglicht ein Vergebungsprozess nicht weiter fremde Schuld in sich zu tragen. Und braucht Zeit.

    Vergeben heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Dieses frei-werden ist zentrales Thema der Bibel. Jesus lädt jeden Menschen ein, mit fremder und eigener Schuld zu ihm zu kommen, um die Sache zu klären, loszulassen, ganz zu überlassen und wirklich frei zu werden.

    Eigenverantwortung annehmen Wer es schafft, sich für die eigene Verbitterung verantwortlich zu fühlen, anstatt ihr zum Opfer zu fallen, dem kann der Ausstieg gelingen, denn es gibt ihn. Keiner ist gezwungen, die Bitterkeit weiter zerstörerisch wirken zu lassen. Vergeben heißt nicht, dass Versöhnung stattfinden kann oder muss. Genauso wie es unlösbare Konflikte gibt, ist es eine Einbildung, dass mit jedem Menschen oder Täter eine Versöhnung erreicht werden kann.

    In der Bitterkeit liegt eine enorme Wirkung -- aber ebenso in der Vergebung. Die Entscheidung sollte eigentlich klar sein, für alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Möglicherweise gelingt es sogar, einer ursprünglichen Kränkung oder Verletzung irgendwann eine positive Seite abzugewinnen. Wer zum Beispiel nicht befördert wurde, dessen könnte Fazit so lauten: „Wie gut, dass ich nicht weiter im Hamsterrad der Karriere laufen muss."

    Der Geist Gottes nimmt Wohnung in den Menschen, den Getauften und drängt sie, sich ins Leben einzubringen.

    Den Getauften schenkt dieser Geist Gaben, Kräfte und Dienste von Gott. Zeugen für die Welt sollen wir sein, wir könnten auch sagen Mittler - daher spricht die religiöse Sprache vom gemeinsamen Priestertum der Getauften. Getaufte haben Anteil an Christus, dem Herrn, dem Hohenpriester, dem Mittler unseres Glaubens, sind gesandt, wie er selbst von Gott gesandt ist.

    Es kommt wesentlich darauf an, dass der Geist wirken kann, der damals am Pfingstfest auf die Apostel und die mit ihnen versammelten Frauen und Männer herabgekommen ist. Denn dieser bewirkt, was uns Menschen schier unmöglich erscheint: Fremdheit wird überwunden, gegenseitiges Verständnis entsteht, Einheit in Vielfalt. Heute dürfen wir uns diesem Heiligen Geist anvertrauen und zu ihm rufen: „Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe."

    Mich spricht in diesem Zusammenhang ein neues pfingstliches Lied besonders an. Bitte schlagen Sie 818 mal auf. Diesem Hauch, als geheimnisvollen Atem, als Quelle unseres Lebens -dürfen wir uns immer wieder von Gott erhoffen, so ein Gedicht eines Priesters aus dem letzten Jahrhundert (Lothar Zenetti, der vor 100 Jahren geboren wurde.) Er hat einige sehr nachdenkenswerte Texte geschrieben. Dieses Gedicht wurde von dem Verantwortlichen für Kirchenmusik in unserer Diözese vertont.

    Wir singen die erste Strophe

    Menschen, die sich nicht diesem Geist von Gott, diesem Hauch, der uns zu neuen Menschen werden lässt, der Vergebungskraft schenkt, öffnen sind wie tot.

    Oft braucht es auch neue Weisen des Redens, eine neue Sprache - das wird in unserer Zeit z.B. deutlich, wenn wie versuchen, inklusiver zu sprechen, und so Männern wie Frauen helfen, gemeint zu sein, zusammen zu wachsen.

    dann die 2.+3. Strophe

    #FediKirche #Pfingsten #Priestertum #Renovabis #Vergebung
  28. Pfingstmontag2026

    Biblische Lesungen:

    Lesung Eph 4,1b-6

    Evangelium Joh 15, 26 -- 16, 3.12--15

    Liebe Mitchristen

    Heute, am Pfingstmontag, kommt durch das Evangelium das Zeugnis der Glaubenden in den Blick. Die Lesung aus dem Epheserbrief weist auf das Einende des Geistes Gottes hin, eine Erfahrung, der wir uns in den letzten Jahrzehnten mehr öffnen konnten. Heute werden ja an vielen Orten ökumenische Gottesdienste gefeiert. Und wir erleben konkreter, wie passend das Leitwort von Renovabis in diesem Jahr -- zusammen wachsen -- für das Pfingstfest ist.

    Eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater aller - so haben sich die großen Kirchen vergewissert. Diese Grundlage für das gemeinsame Gebet verbindet uns durch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu. Jesu Tod am Kreuz bringt sein Wirken auf den Punkt. Er ist für uns Mensch geworden. Und die Auferstehung erschließt etwas, was sich nur mit den Augen des Glaubens eröffnet. Pfingsten ist für uns in unserem Glaubensleben wie ein Doppelpunkt. Nun geht es für uns los. Jetzt kann sich die Kraft des Glaubens zeigen, ist das Zeugnis der Jünger gefragt. Deshalb gilt es die Einheit zu wahren durch das Band des Friedens.

    Kränkungen, verletzende Situationen stören diese Einheit, schaffen Unfriede und passieren immer wieder. Oft ist es dann schwer angemessen damit umzugehen. Wer Kränkungen nicht loslassen kann, in dessen Inneren gärt es. Negative Gefühle wie Wut, Angst oder Schmerz führen schließlich zu Bitterkeit, machen Körper und Seele krank. In den letzten Jahren sind solche schädigenden Folgen mehr ins Bewusstsein gekommen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, wie gesundheitsfördernd es ist, zu verzeihen und Schuld loszulassen. Das Evangelium des Pfingstsonntags erzählt wie Jesus die Jünger anhaucht und sie befähigt, zu vergeben. Vergeben wirkt heilsam. Sie kann die zerstörerische Wirkung von Verbitterung stoppen. Z.B. zeigt ein Forschungsprojekt von Frederic Luskin an der Stanford University (mehr zu diesem Forscher findet sich u.a. hier), wenn verbitterte Menschen lernen, ihren Tätern zu verzeihen

    • senkt es den Blutdruck und das Kortisol im Blut;

    • wirkt es gegen Rückschmerzen, Depressionen und chronischen Schmerzen oder Kummerspeck;

    • hilft gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und weitere psychosomatische Beschwerden.

    Wer jemandem etwas nachträgt, bestraft sich nur selbst. Wem bewusst wird, anderen eine Schuld und damit eine Last sinnlos hinterher zu tragen, findet eher aus diesem selbstschädigenden Verhalten heraus. Ungute Verhaltensmuster bringen sonst immer wieder neu Verletzungen, oft auf beiden Seiten.

    Was hält davon ab, zu vergeben? Selbst wer vergeben will, weiß oft nicht wohin mit seiner Kränkung. Oberflächliches Verzeihen wirkt da nicht. Schmerzende Gefühle kommen häufig wieder zurück. Gefühle brauchen einen Raum der Annahme. Das geschieht nicht auf Knopfdruck. Es hilft, herauszufinden, warum etwas so verletzend war -- wenn nötig mit fachlicher Hilfe. Oft ermöglicht ein Vergebungsprozess nicht weiter fremde Schuld in sich zu tragen. Und braucht Zeit.

    Vergeben heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Dieses frei-werden ist zentrales Thema der Bibel. Jesus lädt jeden Menschen ein, mit fremder und eigener Schuld zu ihm zu kommen, um die Sache zu klären, loszulassen, ganz zu überlassen und wirklich frei zu werden.

    Eigenverantwortung annehmen Wer es schafft, sich für die eigene Verbitterung verantwortlich zu fühlen, anstatt ihr zum Opfer zu fallen, dem kann der Ausstieg gelingen, denn es gibt ihn. Keiner ist gezwungen, die Bitterkeit weiter zerstörerisch wirken zu lassen. Vergeben heißt nicht, dass Versöhnung stattfinden kann oder muss. Genauso wie es unlösbare Konflikte gibt, ist es eine Einbildung, dass mit jedem Menschen oder Täter eine Versöhnung erreicht werden kann.

    In der Bitterkeit liegt eine enorme Wirkung -- aber ebenso in der Vergebung. Die Entscheidung sollte eigentlich klar sein, für alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Möglicherweise gelingt es sogar, einer ursprünglichen Kränkung oder Verletzung irgendwann eine positive Seite abzugewinnen. Wer zum Beispiel nicht befördert wurde, dessen könnte Fazit so lauten: „Wie gut, dass ich nicht weiter im Hamsterrad der Karriere laufen muss."

    Der Geist Gottes nimmt Wohnung in den Menschen, den Getauften und drängt sie, sich ins Leben einzubringen.

    Den Getauften schenkt dieser Geist Gaben, Kräfte und Dienste von Gott. Zeugen für die Welt sollen wir sein, wir könnten auch sagen Mittler - daher spricht die religiöse Sprache vom gemeinsamen Priestertum der Getauften. Getaufte haben Anteil an Christus, dem Herrn, dem Hohenpriester, dem Mittler unseres Glaubens, sind gesandt, wie er selbst von Gott gesandt ist.

    Es kommt wesentlich darauf an, dass der Geist wirken kann, der damals am Pfingstfest auf die Apostel und die mit ihnen versammelten Frauen und Männer herabgekommen ist. Denn dieser bewirkt, was uns Menschen schier unmöglich erscheint: Fremdheit wird überwunden, gegenseitiges Verständnis entsteht, Einheit in Vielfalt. Heute dürfen wir uns diesem Heiligen Geist anvertrauen und zu ihm rufen: „Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe."

    Mich spricht in diesem Zusammenhang ein neues pfingstliches Lied besonders an. Bitte schlagen Sie 818 mal auf. Diesem Hauch, als geheimnisvollen Atem, als Quelle unseres Lebens -dürfen wir uns immer wieder von Gott erhoffen, so ein Gedicht eines Priesters aus dem letzten Jahrhundert (Lothar Zenetti, der vor 100 Jahren geboren wurde.) Er hat einige sehr nachdenkenswerte Texte geschrieben. Dieses Gedicht wurde von dem Verantwortlichen für Kirchenmusik in unserer Diözese vertont.

    Wir singen die erste Strophe

    Menschen, die sich nicht diesem Geist von Gott, diesem Hauch, der uns zu neuen Menschen werden lässt, der Vergebungskraft schenkt, öffnen sind wie tot.

    Oft braucht es auch neue Weisen des Redens, eine neue Sprache - das wird in unserer Zeit z.B. deutlich, wenn wie versuchen, inklusiver zu sprechen, und so Männern wie Frauen helfen, gemeint zu sein, zusammen zu wachsen.

    dann die 2.+3. Strophe

    #FediKirche #Pfingsten #Priestertum #Renovabis #Vergebung
  29. Pfingstmontag2026

    Biblische Lesungen:

    Lesung Eph 4,1b-6

    Evangelium Joh 15, 26 -- 16, 3.12--15

    Liebe Mitchristen

    Heute, am Pfingstmontag, kommt durch das Evangelium das Zeugnis der Glaubenden in den Blick. Die Lesung aus dem Epheserbrief weist auf das Einende des Geistes Gottes hin, eine Erfahrung, der wir uns in den letzten Jahrzehnten mehr öffnen konnten. Heute werden ja an vielen Orten ökumenische Gottesdienste gefeiert. Und wir erleben konkreter, wie passend das Leitwort von Renovabis in diesem Jahr -- zusammen wachsen -- für das Pfingstfest ist.

    Eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater aller - so haben sich die großen Kirchen vergewissert. Diese Grundlage für das gemeinsame Gebet verbindet uns durch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu. Jesu Tod am Kreuz bringt sein Wirken auf den Punkt. Er ist für uns Mensch geworden. Und die Auferstehung erschließt etwas, was sich nur mit den Augen des Glaubens eröffnet. Pfingsten ist für uns in unserem Glaubensleben wie ein Doppelpunkt. Nun geht es für uns los. Jetzt kann sich die Kraft des Glaubens zeigen, ist das Zeugnis der Jünger gefragt. Deshalb gilt es die Einheit zu wahren durch das Band des Friedens.

    Kränkungen, verletzende Situationen stören diese Einheit, schaffen Unfriede und passieren immer wieder. Oft ist es dann schwer angemessen damit umzugehen. Wer Kränkungen nicht loslassen kann, in dessen Inneren gärt es. Negative Gefühle wie Wut, Angst oder Schmerz führen schließlich zu Bitterkeit, machen Körper und Seele krank. In den letzten Jahren sind solche schädigenden Folgen mehr ins Bewusstsein gekommen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, wie gesundheitsfördernd es ist, zu verzeihen und Schuld loszulassen. Das Evangelium des Pfingstsonntags erzählt wie Jesus die Jünger anhaucht und sie befähigt, zu vergeben. Vergeben wirkt heilsam. Sie kann die zerstörerische Wirkung von Verbitterung stoppen. Z.B. zeigt ein Forschungsprojekt von Frederic Luskin an der Stanford University (mehr zu diesem Forscher findet sich u.a. hier), wenn verbitterte Menschen lernen, ihren Tätern zu verzeihen

    • senkt es den Blutdruck und das Kortisol im Blut;

    • wirkt es gegen Rückschmerzen, Depressionen und chronischen Schmerzen oder Kummerspeck;

    • hilft gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und weitere psychosomatische Beschwerden.

    Wer jemandem etwas nachträgt, bestraft sich nur selbst. Wem bewusst wird, anderen eine Schuld und damit eine Last sinnlos hinterher zu tragen, findet eher aus diesem selbstschädigenden Verhalten heraus. Ungute Verhaltensmuster bringen sonst immer wieder neu Verletzungen, oft auf beiden Seiten.

    Was hält davon ab, zu vergeben? Selbst wer vergeben will, weiß oft nicht wohin mit seiner Kränkung. Oberflächliches Verzeihen wirkt da nicht. Schmerzende Gefühle kommen häufig wieder zurück. Gefühle brauchen einen Raum der Annahme. Das geschieht nicht auf Knopfdruck. Es hilft, herauszufinden, warum etwas so verletzend war -- wenn nötig mit fachlicher Hilfe. Oft ermöglicht ein Vergebungsprozess nicht weiter fremde Schuld in sich zu tragen. Und braucht Zeit.

    Vergeben heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Dieses frei-werden ist zentrales Thema der Bibel. Jesus lädt jeden Menschen ein, mit fremder und eigener Schuld zu ihm zu kommen, um die Sache zu klären, loszulassen, ganz zu überlassen und wirklich frei zu werden.

    Eigenverantwortung annehmen Wer es schafft, sich für die eigene Verbitterung verantwortlich zu fühlen, anstatt ihr zum Opfer zu fallen, dem kann der Ausstieg gelingen, denn es gibt ihn. Keiner ist gezwungen, die Bitterkeit weiter zerstörerisch wirken zu lassen. Vergeben heißt nicht, dass Versöhnung stattfinden kann oder muss. Genauso wie es unlösbare Konflikte gibt, ist es eine Einbildung, dass mit jedem Menschen oder Täter eine Versöhnung erreicht werden kann.

    In der Bitterkeit liegt eine enorme Wirkung -- aber ebenso in der Vergebung. Die Entscheidung sollte eigentlich klar sein, für alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Möglicherweise gelingt es sogar, einer ursprünglichen Kränkung oder Verletzung irgendwann eine positive Seite abzugewinnen. Wer zum Beispiel nicht befördert wurde, dessen könnte Fazit so lauten: „Wie gut, dass ich nicht weiter im Hamsterrad der Karriere laufen muss."

    Der Geist Gottes nimmt Wohnung in den Menschen, den Getauften und drängt sie, sich ins Leben einzubringen.

    Den Getauften schenkt dieser Geist Gaben, Kräfte und Dienste von Gott. Zeugen für die Welt sollen wir sein, wir könnten auch sagen Mittler - daher spricht die religiöse Sprache vom gemeinsamen Priestertum der Getauften. Getaufte haben Anteil an Christus, dem Herrn, dem Hohenpriester, dem Mittler unseres Glaubens, sind gesandt, wie er selbst von Gott gesandt ist.

    Es kommt wesentlich darauf an, dass der Geist wirken kann, der damals am Pfingstfest auf die Apostel und die mit ihnen versammelten Frauen und Männer herabgekommen ist. Denn dieser bewirkt, was uns Menschen schier unmöglich erscheint: Fremdheit wird überwunden, gegenseitiges Verständnis entsteht, Einheit in Vielfalt. Heute dürfen wir uns diesem Heiligen Geist anvertrauen und zu ihm rufen: „Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe."

    Mich spricht in diesem Zusammenhang ein neues pfingstliches Lied besonders an. Bitte schlagen Sie 818 mal auf. Diesem Hauch, als geheimnisvollen Atem, als Quelle unseres Lebens -dürfen wir uns immer wieder von Gott erhoffen, so ein Gedicht eines Priesters aus dem letzten Jahrhundert (Lothar Zenetti, der vor 100 Jahren geboren wurde.) Er hat einige sehr nachdenkenswerte Texte geschrieben. Dieses Gedicht wurde von dem Verantwortlichen für Kirchenmusik in unserer Diözese vertont.

    Wir singen die erste Strophe

    Menschen, die sich nicht diesem Geist von Gott, diesem Hauch, der uns zu neuen Menschen werden lässt, der Vergebungskraft schenkt, öffnen sind wie tot.

    Oft braucht es auch neue Weisen des Redens, eine neue Sprache - das wird in unserer Zeit z.B. deutlich, wenn wie versuchen, inklusiver zu sprechen, und so Männern wie Frauen helfen, gemeint zu sein, zusammen zu wachsen.

    dann die 2.+3. Strophe

    #FediKirche #Pfingsten #Priestertum #Renovabis #Vergebung
  30. Pfingstmontag2026

    Biblische Lesungen:

    Lesung Eph 4,1b-6

    Evangelium Joh 15, 26 -- 16, 3.12--15

    Liebe Mitchristen

    Heute, am Pfingstmontag, kommt durch das Evangelium das Zeugnis der Glaubenden in den Blick. Die Lesung aus dem Epheserbrief weist auf das Einende des Geistes Gottes hin, eine Erfahrung, der wir uns in den letzten Jahrzehnten mehr öffnen konnten. Heute werden ja an vielen Orten ökumenische Gottesdienste gefeiert. Und wir erleben konkreter, wie passend das Leitwort von Renovabis in diesem Jahr -- zusammen wachsen -- für das Pfingstfest ist.

    Eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater aller - so haben sich die großen Kirchen vergewissert. Diese Grundlage für das gemeinsame Gebet verbindet uns durch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu. Jesu Tod am Kreuz bringt sein Wirken auf den Punkt. Er ist für uns Mensch geworden. Und die Auferstehung erschließt etwas, was sich nur mit den Augen des Glaubens eröffnet. Pfingsten ist für uns in unserem Glaubensleben wie ein Doppelpunkt. Nun geht es für uns los. Jetzt kann sich die Kraft des Glaubens zeigen, ist das Zeugnis der Jünger gefragt. Deshalb gilt es die Einheit zu wahren durch das Band des Friedens.

    Kränkungen, verletzende Situationen stören diese Einheit, schaffen Unfriede und passieren immer wieder. Oft ist es dann schwer angemessen damit umzugehen. Wer Kränkungen nicht loslassen kann, in dessen Inneren gärt es. Negative Gefühle wie Wut, Angst oder Schmerz führen schließlich zu Bitterkeit, machen Körper und Seele krank. In den letzten Jahren sind solche schädigenden Folgen mehr ins Bewusstsein gekommen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, wie gesundheitsfördernd es ist, zu verzeihen und Schuld loszulassen. Das Evangelium des Pfingstsonntags erzählt wie Jesus die Jünger anhaucht und sie befähigt, zu vergeben. Vergeben wirkt heilsam. Sie kann die zerstörerische Wirkung von Verbitterung stoppen. Z.B. zeigt ein Forschungsprojekt von Frederic Luskin an der Stanford University (mehr zu diesem Forscher findet sich u.a. hier), wenn verbitterte Menschen lernen, ihren Tätern zu verzeihen

    • senkt es den Blutdruck und das Kortisol im Blut;

    • wirkt es gegen Rückschmerzen, Depressionen und chronischen Schmerzen oder Kummerspeck;

    • hilft gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und weitere psychosomatische Beschwerden.

    Wer jemandem etwas nachträgt, bestraft sich nur selbst. Wem bewusst wird, anderen eine Schuld und damit eine Last sinnlos hinterher zu tragen, findet eher aus diesem selbstschädigenden Verhalten heraus. Ungute Verhaltensmuster bringen sonst immer wieder neu Verletzungen, oft auf beiden Seiten.

    Was hält davon ab, zu vergeben? Selbst wer vergeben will, weiß oft nicht wohin mit seiner Kränkung. Oberflächliches Verzeihen wirkt da nicht. Schmerzende Gefühle kommen häufig wieder zurück. Gefühle brauchen einen Raum der Annahme. Das geschieht nicht auf Knopfdruck. Es hilft, herauszufinden, warum etwas so verletzend war -- wenn nötig mit fachlicher Hilfe. Oft ermöglicht ein Vergebungsprozess nicht weiter fremde Schuld in sich zu tragen. Und braucht Zeit.

    Vergeben heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Dieses frei-werden ist zentrales Thema der Bibel. Jesus lädt jeden Menschen ein, mit fremder und eigener Schuld zu ihm zu kommen, um die Sache zu klären, loszulassen, ganz zu überlassen und wirklich frei zu werden.

    Eigenverantwortung annehmen Wer es schafft, sich für die eigene Verbitterung verantwortlich zu fühlen, anstatt ihr zum Opfer zu fallen, dem kann der Ausstieg gelingen, denn es gibt ihn. Keiner ist gezwungen, die Bitterkeit weiter zerstörerisch wirken zu lassen. Vergeben heißt nicht, dass Versöhnung stattfinden kann oder muss. Genauso wie es unlösbare Konflikte gibt, ist es eine Einbildung, dass mit jedem Menschen oder Täter eine Versöhnung erreicht werden kann.

    In der Bitterkeit liegt eine enorme Wirkung -- aber ebenso in der Vergebung. Die Entscheidung sollte eigentlich klar sein, für alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Möglicherweise gelingt es sogar, einer ursprünglichen Kränkung oder Verletzung irgendwann eine positive Seite abzugewinnen. Wer zum Beispiel nicht befördert wurde, dessen könnte Fazit so lauten: „Wie gut, dass ich nicht weiter im Hamsterrad der Karriere laufen muss."

    Der Geist Gottes nimmt Wohnung in den Menschen, den Getauften und drängt sie, sich ins Leben einzubringen.

    Den Getauften schenkt dieser Geist Gaben, Kräfte und Dienste von Gott. Zeugen für die Welt sollen wir sein, wir könnten auch sagen Mittler - daher spricht die religiöse Sprache vom gemeinsamen Priestertum der Getauften. Getaufte haben Anteil an Christus, dem Herrn, dem Hohenpriester, dem Mittler unseres Glaubens, sind gesandt, wie er selbst von Gott gesandt ist.

    Es kommt wesentlich darauf an, dass der Geist wirken kann, der damals am Pfingstfest auf die Apostel und die mit ihnen versammelten Frauen und Männer herabgekommen ist. Denn dieser bewirkt, was uns Menschen schier unmöglich erscheint: Fremdheit wird überwunden, gegenseitiges Verständnis entsteht, Einheit in Vielfalt. Heute dürfen wir uns diesem Heiligen Geist anvertrauen und zu ihm rufen: „Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe."

    Mich spricht in diesem Zusammenhang ein neues pfingstliches Lied besonders an. Bitte schlagen Sie 818 mal auf. Diesem Hauch, als geheimnisvollen Atem, als Quelle unseres Lebens -dürfen wir uns immer wieder von Gott erhoffen, so ein Gedicht eines Priesters aus dem letzten Jahrhundert (Lothar Zenetti, der vor 100 Jahren geboren wurde.) Er hat einige sehr nachdenkenswerte Texte geschrieben. Dieses Gedicht wurde von dem Verantwortlichen für Kirchenmusik in unserer Diözese vertont.

    Wir singen die erste Strophe

    Menschen, die sich nicht diesem Geist von Gott, diesem Hauch, der uns zu neuen Menschen werden lässt, der Vergebungskraft schenkt, öffnen sind wie tot.

    Oft braucht es auch neue Weisen des Redens, eine neue Sprache - das wird in unserer Zeit z.B. deutlich, wenn wie versuchen, inklusiver zu sprechen, und so Männern wie Frauen helfen, gemeint zu sein, zusammen zu wachsen.

    dann die 2.+3. Strophe

    #FediKirche #Pfingsten #Priestertum #Renovabis #Vergebung
  31. Pfingstmontag2026

    Biblische Lesungen:

    Lesung Eph 4,1b-6

    Evangelium Joh 15, 26 -- 16, 3.12--15

    Liebe Mitchristen

    Heute, am Pfingstmontag, kommt durch das Evangelium das Zeugnis der Glaubenden in den Blick. Die Lesung aus dem Epheserbrief weist auf das Einende des Geistes Gottes hin, eine Erfahrung, der wir uns in den letzten Jahrzehnten mehr öffnen konnten. Heute werden ja an vielen Orten ökumenische Gottesdienste gefeiert. Und wir erleben konkreter, wie passend das Leitwort von Renovabis in diesem Jahr -- zusammen wachsen -- für das Pfingstfest ist.

    Eine Taufe, ein Glaube, ein Gott und Vater aller - so haben sich die großen Kirchen vergewissert. Diese Grundlage für das gemeinsame Gebet verbindet uns durch das Geheimnis von Tod und Auferstehung Jesu. Jesu Tod am Kreuz bringt sein Wirken auf den Punkt. Er ist für uns Mensch geworden. Und die Auferstehung erschließt etwas, was sich nur mit den Augen des Glaubens eröffnet. Pfingsten ist für uns in unserem Glaubensleben wie ein Doppelpunkt. Nun geht es für uns los. Jetzt kann sich die Kraft des Glaubens zeigen, ist das Zeugnis der Jünger gefragt. Deshalb gilt es die Einheit zu wahren durch das Band des Friedens.

    Kränkungen, verletzende Situationen stören diese Einheit, schaffen Unfriede und passieren immer wieder. Oft ist es dann schwer angemessen damit umzugehen. Wer Kränkungen nicht loslassen kann, in dessen Inneren gärt es. Negative Gefühle wie Wut, Angst oder Schmerz führen schließlich zu Bitterkeit, machen Körper und Seele krank. In den letzten Jahren sind solche schädigenden Folgen mehr ins Bewusstsein gekommen. Viele wissenschaftliche Studien belegen, wie gesundheitsfördernd es ist, zu verzeihen und Schuld loszulassen. Das Evangelium des Pfingstsonntags erzählt wie Jesus die Jünger anhaucht und sie befähigt, zu vergeben. Vergeben wirkt heilsam. Sie kann die zerstörerische Wirkung von Verbitterung stoppen. Z.B. zeigt ein Forschungsprojekt von Frederic Luskin an der Stanford University (mehr zu diesem Forscher findet sich u.a. hier), wenn verbitterte Menschen lernen, ihren Tätern zu verzeihen

    • senkt es den Blutdruck und das Kortisol im Blut;

    • wirkt es gegen Rückschmerzen, Depressionen und chronischen Schmerzen oder Kummerspeck;

    • hilft gegen Kopfschmerzen, Schlafstörungen, Schwindel und weitere psychosomatische Beschwerden.

    Wer jemandem etwas nachträgt, bestraft sich nur selbst. Wem bewusst wird, anderen eine Schuld und damit eine Last sinnlos hinterher zu tragen, findet eher aus diesem selbstschädigenden Verhalten heraus. Ungute Verhaltensmuster bringen sonst immer wieder neu Verletzungen, oft auf beiden Seiten.

    Was hält davon ab, zu vergeben? Selbst wer vergeben will, weiß oft nicht wohin mit seiner Kränkung. Oberflächliches Verzeihen wirkt da nicht. Schmerzende Gefühle kommen häufig wieder zurück. Gefühle brauchen einen Raum der Annahme. Das geschieht nicht auf Knopfdruck. Es hilft, herauszufinden, warum etwas so verletzend war -- wenn nötig mit fachlicher Hilfe. Oft ermöglicht ein Vergebungsprozess nicht weiter fremde Schuld in sich zu tragen. Und braucht Zeit.

    Vergeben heißt nicht gutheißen, sondern loslassen. Dieses frei-werden ist zentrales Thema der Bibel. Jesus lädt jeden Menschen ein, mit fremder und eigener Schuld zu ihm zu kommen, um die Sache zu klären, loszulassen, ganz zu überlassen und wirklich frei zu werden.

    Eigenverantwortung annehmen Wer es schafft, sich für die eigene Verbitterung verantwortlich zu fühlen, anstatt ihr zum Opfer zu fallen, dem kann der Ausstieg gelingen, denn es gibt ihn. Keiner ist gezwungen, die Bitterkeit weiter zerstörerisch wirken zu lassen. Vergeben heißt nicht, dass Versöhnung stattfinden kann oder muss. Genauso wie es unlösbare Konflikte gibt, ist es eine Einbildung, dass mit jedem Menschen oder Täter eine Versöhnung erreicht werden kann.

    In der Bitterkeit liegt eine enorme Wirkung -- aber ebenso in der Vergebung. Die Entscheidung sollte eigentlich klar sein, für alle, die sich etwas Gutes tun wollen. Möglicherweise gelingt es sogar, einer ursprünglichen Kränkung oder Verletzung irgendwann eine positive Seite abzugewinnen. Wer zum Beispiel nicht befördert wurde, dessen könnte Fazit so lauten: „Wie gut, dass ich nicht weiter im Hamsterrad der Karriere laufen muss."

    Der Geist Gottes nimmt Wohnung in den Menschen, den Getauften und drängt sie, sich ins Leben einzubringen.

    Den Getauften schenkt dieser Geist Gaben, Kräfte und Dienste von Gott. Zeugen für die Welt sollen wir sein, wir könnten auch sagen Mittler - daher spricht die religiöse Sprache vom gemeinsamen Priestertum der Getauften. Getaufte haben Anteil an Christus, dem Herrn, dem Hohenpriester, dem Mittler unseres Glaubens, sind gesandt, wie er selbst von Gott gesandt ist.

    Es kommt wesentlich darauf an, dass der Geist wirken kann, der damals am Pfingstfest auf die Apostel und die mit ihnen versammelten Frauen und Männer herabgekommen ist. Denn dieser bewirkt, was uns Menschen schier unmöglich erscheint: Fremdheit wird überwunden, gegenseitiges Verständnis entsteht, Einheit in Vielfalt. Heute dürfen wir uns diesem Heiligen Geist anvertrauen und zu ihm rufen: „Komm, Heiliger Geist, erfülle unsere Herzen und entzünde in uns das Feuer deiner Liebe."

    Mich spricht in diesem Zusammenhang ein neues pfingstliches Lied besonders an. Bitte schlagen Sie 818 mal auf. Diesem Hauch, als geheimnisvollen Atem, als Quelle unseres Lebens -dürfen wir uns immer wieder von Gott erhoffen, so ein Gedicht eines Priesters aus dem letzten Jahrhundert (Lothar Zenetti, der vor 100 Jahren geboren wurde.) Er hat einige sehr nachdenkenswerte Texte geschrieben. Dieses Gedicht wurde von dem Verantwortlichen für Kirchenmusik in unserer Diözese vertont.

    Wir singen die erste Strophe

    Menschen, die sich nicht diesem Geist von Gott, diesem Hauch, der uns zu neuen Menschen werden lässt, der Vergebungskraft schenkt, öffnen sind wie tot.

    Oft braucht es auch neue Weisen des Redens, eine neue Sprache - das wird in unserer Zeit z.B. deutlich, wenn wie versuchen, inklusiver zu sprechen, und so Männern wie Frauen helfen, gemeint zu sein, zusammen zu wachsen.

    dann die 2.+3. Strophe

    #FediKirche #Pfingsten #Priestertum #Renovabis #Vergebung
  32. Berlin/Zürich | «Ich vergebe mir»: Wie man lernt, sich selbst zu verzeihen

    Berlin/Zürich (dpa/tmn) – «Hätte ich doch …», «Wäre ich doch …», «Wie konnte ich nur …?» Eigene Fehler…
    #Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #BRCMJ #Fehler #Fehlverhalten #Germany #Gesundheit #Psyche #Psychologie #Ratgeber #Soziales #Therapie #tmn0305 #vergebung #Verzeihen
    europesays.com/de/934124/

  33. Siehe, zum Heile ward mir bitteres Leid: Du, du zogest liebevoll meine Seele aus der Vernichtung Grube; denn alle meine Sünden hast du hinter deinen Rücken geworfen.
    Elberfelder 1871 – Jesaja 38,17

    Siehe, zum Heil ward Bittres mir, Bittres, aber du hältst mein Leben von der Grube des Nichts fort, denn hinter deinen Rücken warfst du meine Sünden alle.
    Die Philippson-Bibel – Jesaja 38:17

    Sieh, mir zum Heil war Bitternis mir bitter und du begehrtest meine Seele aus der Vernichtung Grube denn du warfst hinter deinen Rücken all meine Sünden.
    Tur-Sinai – Jes 38,17

    Doch zum Heil wurde mir das bittere Leid! / Du hast mich liebevoll umfangen und mein Leben vor der Grube des Verderbens bewahrt. / Ja, alle meine Sünden warfst du weit hinter dich.
    Neue evangelistische Übersetzung 2019 – Jes 38:17

    Denn du hast (dich) meine(r) Seele angenommen, damit sie nicht vergehe, und hast alle meine Sünden weggeworfen hinter mich.
    Septuaginta Deutsch – Jesaja 38:17

    Hiskia ist voller Dank dafür, daß Gott ihn zur Gesundheit zurückgebracht hat. Nach diesem Erleben kann er sehen, daß es in Wirklichkeit nur zu seinem Besten dient, was geschehen ist (V. 17 ; vgl. Röm 8,28 ). Er begreift, daß Gottes Liebe ihm gilt und daß Gott ihn nicht nach dem bestraft, was er durch seine Sünden verdient hätte. Wenn er sagt, daß die Toten den HERRN nicht preisen ( Jes 38,18 ), will er damit nicht das Leben nach dem Tod leugnen. Er meint nur, daß die Aktivitäten dieses Lebens und auch der Dienst, den wir auf der Erde für Gott tun, dann aufhören ( Ps 30,10 ). Jetzt aber, so macht Hiskia deutlich, wo er am Leben ist, wird er nicht aufhören, die Treue des Herrn zu verkündigen ( Jes 38,19 ). Weil der Herr ihn geheilt hat, wird er, der König, ihm im Tempel ein Lied singen.

    Die Bibel erklärt und ausgelegt – Walvoord Bibelkommentar

    Aber in Vers 16 sehen wir etwas Neues. Hiskia bekennt, dass man durch solche Anfechtungen lebt und dass sie einen guten Einfluss auf den Charakter eines Menschen haben. Gott hat ihn nun vor dem Sterben errettet, und das ist für den König ein Anzeichen dafür, dass Gott seine Sünden vergeben hat. Vers 18 zeigt die unklare Sicht, die die alttestamentlichen Heiligen von dem körperlosen Zustand nach dem Tod hatten. Nun aber, da er lebt, kann er Gott danken und seinen Kindern von Gottes Treue erzählen. Er ist entschlossen, den HERRN alle Tage seines Lebens zu loben und zu preisen.

    MacDonald – Kommentar zum Alten Testament

    Als Jesaja dem König Gottes geänderten Bescheid verkündigt, kann der Beter Hiskia sagen: Siehe, zum Heil (dient) mir die Bitternis. Der Weg durch die Verzweiflung war nötig, weil das Heil nicht anders offenbar geworden wäre. Jetzt erkennt Hiskia auch, was sich während der neuen Zuwendung Gottes auch noch ereignete – die eigentliche Wurzel der Lebensverheißung: du hast hinter deinen Rücken alle meine Sünden geworfen. Sie können ihm fortan nicht mehr den Weg nach vorne verstellen. Darum kann jetzt sein Leben weitergehen. Als ihm das Wunder der Heilung widerfährt, erkennt er eine noch tiefere Heilung, die Annullierung seiner Gott nicht immer ganz ergebenen Vergangenheit. Er, der Davidssohn, steht schon ganz im Licht des kommenden Gottesknechtes, der alle Sünde, auch die seine, hinwegtragen wird. Nun kann Gott von einem zu neuem Leben aus der Vergebung Erstandenen das Lob empfangen. Wer lebt, wer aus der Vergebung und der sich daran anschließenden Heilung lebt, der lobt dich. Jetzt kann Hiskia auch seinen Söhnen, die nach ihm kommen, Gottes Treue verkündigen Wer Gott lobt, ist nicht einsam, er bezieht die Gottesdienstgemeinschaft in sein Lob mit ein. Er fordert sie auf: Laßt uns auf Saiten spielen und beim Haus Jahwes Gottesdienst feiern.

    Schneider – Wuppertaler Studienbibel

    Hiskia war ein Verfasser von Psalmen (V. 20) und leitete eine Gruppe von Gelehrten, die die Schriften des Alten Testaments abschrieben (Spr 25,1). In dieser schönen Meditation erzählt uns der König, wie er sich während seiner Krankheit und seiner Genesung fühlte. Er machte einige neue Erfahrungen, die ihn zu einem besseren Menschen machten.
    Zum einen schenkte Gott ihm eine neue Wertschätzung des Lebens (Jes 38,9-12). Wir halten das Leben für selbstverständlich, bis es uns genommen wird, und dann klammern wir uns daran, so lange wir können. Hiskia stellte sich den Tod als das Ende einer Reise vor (V. 11-12), als ein Zelt, das abgebrochen wird (V. 12a; siehe auch 2. Korinther 5,1-8), und als ein Gewebe, das vom Webstuhl abgeschnitten wird (Jes 38,12b). Das Leben hing an einem seidenen Faden!
    Er lernte auch das Gebet neu zu schätzen (V. 13-14). Ohne das Gebet hätte Hiskia es nicht geschafft. Nachts fühlte sich der König wie ein schwaches Tier, das von einem wilden Löwen angegriffen wurde, und tagsüber wie ein hilfloser Vogel. Während dieser Zeit des Leidens untersuchte Hiskia sein eigenes Herz und bekannte seine Sünden; und Gott vergab ihm (V. 17). „Übernimm für mich“ bedeutet: „Sei meine Bürgschaft. Steh zu mir!“
    Der König endete mit einer neuen Wertschätzung für die Möglichkeiten des Dienstes (V. 15-20). In seinem Leben herrschte eine neue Demut, in seinem Herzen eine tiefere Liebe zum Herrn und auf seinen Lippen ein neuer Lobgesang. Er hatte eine neue Entschlossenheit, Gott alle Tage seines Lebens zu preisen, denn jetzt waren diese Tage sehr wichtig für ihn. „So lehre uns, unsere Tage zu zählen, damit wir unser Herz an die Weisheit hängen“ (Ps. 90,12).

    Einige Studenten meinen, Hiskia habe Gott zu Unrecht gebeten, sein Leben zu verschonen. Drei Jahre später wurde sein Sohn Manasse geboren (2. Könige 21,1), und er regierte fünfundfünfzig Jahre lang, der bösartigste König der ganzen Dynastie! Wäre Hiskia ohne einen Erben gestorben, wäre das nicht passiert. Aber wir haben keine Garantie, dass ein anderer Nachfolger besser gewesen wäre; und Manasses Enkel war der gottesfürchtige König Josia, der viel dafür tat, das Volk zum Herrn zurückzubringen. Manasse tat Buße, nachdem Gott ihn gezüchtigt hatte, und er beendete seine Jahre im Dienst des Herrn (2. Chronik 33:11-20). Es ist unklug, dass wir Gott oder die Geschichte hinterfragen.

    Warren W. Wiersbe – Sei Commentary Serie

    In Vers 17 erklärte Hiskia, dass er sich auf die Liebe Gottes verlassen hatte: Siehe, um meines Friedens willen hatte ich große Bitterkeit: Aber du hast aus Liebe zu meiner Seele sie aus der Grube des Verderbens befreit; denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Es ist nicht ganz klar, was Hiskia meinte, als er davon sprach, dass er wegen seines eigenen Friedens in Bitterkeit war. Eine mögliche Deutung ist, dass das Fehlen eines Erben ihm diesen Kummer bereitete. Die beiden anderen Aussagen sind eindeutig. Gott hatte Hiskia vor der Grube des Verderbens bewahrt, was bedeutet, dass er den König vor dem physischen Tod gerettet hatte. Außerdem hatte Gott auch alle Sünden Hiskias hinter sich gelassen. Der König hatte Vergebung erhalten, vor allem für seinen Ungehorsam gegenüber dem Propheten, und erfuhr so geistliche Heilung.

    In diesem Vers wird in der rabbinischen Theologie noch einmal der Grund für Hiskias Krankheit genannt:
    Denn du hast alle meine Sünden hinter deinen Rücken geworfen. Ein Bild, das vom Menschen stammt, der nicht sieht, was hinter seinem Rücken ist; denn wir wissen, dass Gott, der Schöpfer aller Körper, keinen Körper hat. Dieser Vers beweist die Behauptung einiger Autoritäten, dass Hiskia aufgrund einer von ihm begangenen Sünde früher hätte sterben müssen; und da, wie sie anders erklärten, derjenige, der vor seinem zweiundfünfzigsten Lebensjahr stirbt, die Strafe כָּרְת כָּרְתerleidet, abgeschnitten zu werden, war er betrübt, dass er mit bestraft werden sollte, ohne sich bewusst zu sein, dass er eine Sünde begangen hatte, die dies verdiente; deshalb sagt er: Gedenke nun, wie ich vor dir gewandelt bin und getan habe, was gut ist in deinen Augen (Vers 3); er erwähnt zwei Dinge, den Gedanken und die Tat. Die Überlieferung sagt, dass er das Gebot, zu heiraten, noch nicht befolgt hatte.

    Arnold Fruchtenbaum – Bibelkomentar Jesaja

    Hat jemand von euch mit Bitterkeit und chronischer Trauer zu kämpfen, weil er im Leben verletzt wird? Es ist schwer zu vergeben, wenn wir von anderen verraten oder schwer verwundet wurden… Vielleicht wurden Sie als Kind verlassen oder haben einen schrecklichen Betrug von einem Freund oder Ehepartner erlitten. Wie kommen wir an den Herzschmerzen vorbei? Wie können wir uns an dem Schmerz vorüber bewegen? Es gibt keine einfachen Antworten, und die Erlösung vom Bösen kommt in verschiedenen Phasen für verschiedene Menschen, aber Bitterkeit ist im Wesentlichen in Unvergesslichkeit verwurzelt und es bedeutet, den Überblick zu verlieren, wie sehr Gott dich liebt — trotz deiner eigenen Betrug und Sünden gegen andere. Ich weigere mich, Versklavungen zu vergeben, dir Missgunst, Schmerz und das Leben in Verzweiflung. Vergebung ist nicht freiwillig für einen Anhänger des Messias: Deine Vergebung anderer ist deine eigene Vergebung (Matt. 6:15). Gib deine Forderungen nach Gerechtigkeit (Elohim) auf und appelliere an Gott als Erlöser (YHVH). Anstatt sich darauf zu konzentrieren, was andere Ihnen angetan haben, untersuchen Sie Ihr eigenes Herz, gestehen Sie Ihre eigene Hartherzigkeit und lernen Sie, dankbar für die Gnade zu sein, die Sie hoffen, an Yeshua teilnehmen zu können. ′′ Vergebt einander, wie Gott in Messias dir vergeben hat ′′ ( Eph. Eph. 4:32); ′′ denn als wir noch seine Feinde waren, starb er für uns ′′ (Rom. 5:8). Der Teufel bietet dir den Becher Wurmholz an — eine Tasse Bitterkeit — während er dich versucht, über alle möglichen Dinge beleidigt zu sein (sowohl real als auch imaginiert). Lehnt seinen dunklen Appell zurück. Wende dich der Hoffnung zu. Bitte Gott um Gnade eines neuen Herzens, das die schreckliche Last der Bitterkeit loslassen kann und das den Segen von Shalom erfahren kann (Isa. 38:17). Amen.

    Hebräisch für Christen

    Sehr schön, dass Jehovah nicht ist, wie Menschen, die über die „Sünden ihrer Mitbrüder“ oder ehemaligen Mitbrüder „Buch führen“! Jehovah „vergisst“ die Missetaten – im Gegensatz zu dem was ich in einem Buch gefunden habe:

    Ein kurzer schriftlicher Bericht über die Entscheidung der Ältesten wird in einem verschlossenen Umschlag in der Versammlungsablage aufbewahrt

    ….
    .
    Der Sekretar legt den verschlossenen Briefumschlag in der Versammlungsablage ab. Muss ein Umschlag künftig geöffnet werden, um eine Sache zu behandeln, wie bei einem Wiederaufnahmegesuch, öffnen ihn nur die von der Ältestenschaft für den Fall Ausgewählten Ältesten. Bei der jährlichen Durchsicht der Versammlungsablage kann der Sekretar eventuell einen Umschlag öffnen.

    Hütet die Herde Gottes 2023

    https://blog.thomas-pape.de/2026/03/20/denn-du-warfst-hinter-deinen-ruecken-all-meine-suenden/ #Bibel #Glaube #Glauben #Gott #Vergebung
  34. Ho'oponopono wird oft auf vier Sätze reduziert.
    Die eigentliche Wirkung entsteht jedoch erst, wenn du sie bewusst mit deinem Körper verbindest.

    In diesem Short bekommst du eine kurze Ho'oponopono Anleitung und einen Einblick in meine Arbeitsweise.

    👉 Die vollständige Anleitung findest du auf kahilomi.com/hooponopono-anlei

    Aloha
    Stefan

    #Hooponopono #Onlinekurs #Vergebung

  35. und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns schuldig ist; und führe uns nicht in Versuchung
    Elberfelder 1871 – Lukas 11,4

    Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir vergeben allen, die an uns schuldig sind. Und führe uns nicht in Versuchung, sondern erlöse uns vom Bösen.‘ “
    Luther 2019 – Lukas 11:4

    Und schicke weg in unsrem Interesse unsre Sünden; denn auch unsererseits erlassen wir’s jedem, wenn er uns schuldig ist; und nicht führe uns hinein in ein Versuchungsnetz.
    Pfleiderer – Lk 11,4

    Und nimm fort von uns unsere Verfehlungen! Und auch wir werden denen vergeben, die uns gegenüber Schuld auf sich geladen haben. Und lass uns nicht in Lebenslagen geraten, in denen die Prüfungen überhandnehmen!«
    Roland Werner – Das Buch – 2009 – Lk 11:4

    ἄφ-ες Aor. Imp. -ίημι. ἀφ-ίομεν (hier v. -ίω [volkstüml. für -ίημι; BDR § 947; vgl. H-S § 114f]) [Var. ἀφ-ίεμεν]. ὀφείλοντι Ptz. ὀφείλω schulden, schuldig sein (eig. u. übertr.); hier sich einer Sünde schuldig machen, sich verfehlen τινί gegen jmdn. (B 2bβ); subst., hier nach πᾶς ohne Art. (BDR § 4135); καὶ γὰρ αὐτοὶ ἀφίομεν παντὶ ὀφείλοντι ἡμῖν denn auch wir (selbst) vergeben jedem, der an uns schuldig wird. εἰσ-ενέγκῃς Aor. Konj. -φέρω198 hineintragen, -bringen; prohibitiver Konj. (A256). πειρασμός Prüfung, Erprobung; Versuchung, Anfechtung; μὴ εἰσενέγκῃς ἡμᾶς εἰς πειρασμόν bring uns nicht in Versuchung (d. h. in die äußerl. od. seelische Lage, die uns Anlass zur Sünde werden kann [B 2b] bzw. in eine solche Versuchung, hinter der die Macht des Bösen steht u. in der wir den Glauben u. das Heil verlieren). [Var. ῥῦσαι Aor. Imp. Med. ῥύομαι8 m. ἀπό (vgl. BDR § 1801) retten/erretten von od. bewahren vor (B). ἀπὸ τοῦ πονηροῦ von/vor dem Bösen (Mask. [= Teufel] od. Ntr.; vgl. BDR § 2634).]

    Neuer Sprachlicher Schlüssel zum Griechischen Neuen Testament

    Zu entschuldigen, was wirklich gute Entschuldigungen vorbringen kann, ist nicht christliche Liebe; es ist nur recht und billig. Ein Christ sein, heißt, das Unentschuldbare vergeben, weil Gott das Unentschuldbare in uns vergeben hat. Das ist hart. Es ist vielleicht nicht so hart, ein einzelnes großes Unrecht zu vergeben. Aber die unablässigen Herausforderungen des täglichen Lebens zu vergeben – immer wieder der herrschsüchtigen Schwiegermutter, dem tyrannischen Ehemann, der nörgelnden Gattin, der selbstsüchtigen Tochter, dem Sohn, der einen hintergeht, vergeben – können wir das? Nur dann vermutlich, wenn wir daran denken, wo wir selbst stehen, wenn wir es jeden Abend beim Beten ernst meinen mit unseren Worten: “Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unsern Schuldigern.” Nur unter dieser Bedingung wird uns Vergebung angeboten. Sie ablehnen, heißt, Gottes Barmherzigkeit für uns ablehnen. Ausnahmen werden keine angedeutet, und Gott meint, was er sagt.
    (C. S. Lewis, 1898–1963)

    CMV-Materialsammlung

    Corrie ten Boom erzählt: Ein Freund fragte mich, als er mich nach langer Zeit wieder einmal besuchte, nach bestimmten Leuten, die mich vor zehn Jahren kräftig übervorteilt hatten. “Das ist erledigt”, sagte ich ein bisschen selbstgefällig. “Es ist alles vergeben.” – “Von dir ja”, nickte er. “Aber die anderen- haben sie deine Vergebung angenommen?”
    “Sie sagten, da sei nichts zu vergeben. Sie leugneten alles ab. Aber ich kann ihnen beweisen, dass sie falsch gehandelt haben.” Ich ging schnell an meinen Schreibtisch und zog die Schublade auf. “Sieh’, ich habe es schwarz auf weiß. Ich habe alle ihre Briefe aufgehoben und kann es dir zeigen…”
    “Corrie!” Mein Freund schlug seinen Arm um mich und holte mich vom Schreibtisch zurück. “Sind deine Sünden nicht ins Meer versenkt worden? Und die Sünden deiner Freunde bewahrst du schwarz auf weiß auf?”
    Mir verschlug es die Sprache. “Herr Jesus”, flüsterte ich, “du, der alle meine Sünden weggenommen hat, vergib mir, dass ich die Sünden der anderen die ganzen Jahre über aufgehoben habe. Lass mich dir all das Schwarz-Auf-Weiße als ein lieblich duftendes Brandopfer zu deiner Ehre darbringen.”
    Bevor ich an diesem Abend zu Bett ging, räumte ich meinen Schreibtisch aus und warf die schon leicht vergilbten Briefe in den Heizungsofen. In der Asche jener Briefe erkannte ich eine neue Seite seiner Gnade. Seine gute Nachricht hatte mich erreicht. Und ich war gespannt, was er mich in dem Fach Vergebung künftig weiterlehren würde.

    CMV-Materialsammlung

    Ebenso wie wir beten, dass unsere Sünden vergeben werden möchten, weil wir bekümmert sind über unsere wider Gott begangenen Sünden, beten wir auch für uns, dass wir nicht in die Versuchung zur Sünde hineingebracht werden möchten. Somit heisst es im Gebet des Herrn weiter: „Und bringe uns nicht in Versuchung hinein.“ (Matthäus 6:13, NW; Lukas 11:4) Wie konnte Jesus dies beten, wenn die Schrift uns doch sagt, dass er gleich nach seiner Taufe im Jordan „durch den Geist [Gottes] hinaufgeführt wurde in die Wüste, um von dem Teufel versucht zu werden“ und der Versucher zu ihm herantrat, um ihn von Gott wegzuziehen? Auch wird Jesus der „Sohn Abrahams“ genannt, von dem geschrieben steht: „Und es geschah nach diesen Dingen, dass Gott den Abraham versuchte.“ Dies geschah, indem er ihm gebot, Isaak, seinen geliebten Sohn, den er von Sara erhalten hatte, zu opfern. (1 Mose 22:1) Und dann, als Satan Gott herausforderte, überliess ihm Gott den treuen Hiob, damit er ihn, wenn möglich, dazu versuche, Gott ins Angesicht zu fluchen. Und an dem Abend, da Jesus von Judas verraten wurde, sagte er zu seinen elf treuen Aposteln: „Ihr aber seid es, die mit mir ausgeharrt haben in meinen Versuchungen.“ (Hiob 1:1 bis 2:13; Lukas 22:28) Von welchem Standpunkt aus können wir also beten, dass unser himmlischer Vater uns nicht in Versuchung hineinbringe? Als Versuch, die anscheinende Schwierigkeit zu lösen, geben Die Vier Evangelien (engl.) von C. C. Torrey die Bitte wie folgt wieder: „Und lass uns nicht der Versuchung nachgeben“, während The Emphatic Diaglott die Stelle wie folgt wiedergibt: „Und gib uns nicht der Prüfung preis.“ — Matthäus 6:13.
    Eines ist gewiss: Unser himmlischer Vater unterwirft uns der Prüfung, doch nicht durch Übles oder durch die Versuchung zur Sünde. Folglich schreibt Jakobus: „Wenn in der Prüfung, sage niemand: ‚Ich werde von Gott versucht.‘ Nein, denn Gott kann nicht von üblen Dingen versucht werden, noch versucht er selbst jemand. Sondern jeder wird versucht, indem er von seiner eigenen Begierde fortgezogen und gelockt wird. Wenn dann die Begierde befruchtet ist, gebiert sie Sünde; die Sünde aber, wenn sie vollendet ist, bringt Tod hervor.“ (Jakobus 1:13-15, NW) Als Jehova Gott Adam und Eva vor das Verbot stellte, vom Baum der Erkenntnis des Guten und Bösen zu essen, versuchte er sie dadurch nicht mit dem Bösen, denn der Baum an sich war nicht böse. Jehova warnte sie davor, im Ungehorsam zu essen, und unterrichtete sie von den üblen Folgen. Deshalb konnten sie nicht zufolge von Unwissenheit dazu versucht werden. Als Eva auf die verführerische Rede der Schlange hörte, wurde sie versucht. Gottes Warnung vor dem Essen hatte keinen Appetit oder Wunsch nach dem Baume in ihr geweckt, aber die falsche Schilderung der Schlange hinsichtlich der Folgen des Essens von diesem Baume im Widerspruch mit Gottes Verbot und Warnung weckte ein unrechtes Verlangen in ihr. Dies war es, was sich für sie zur Versuchung auswirkte, wie Jakobus es oben sagt. Weil sie diesen Wunsch nicht als etwas Unrechtes und als etwas, was gegen Gott war, aus dem Sinn schlug, sondern unterhielt, liess sie sich durch die Versuchung in Sünde hineinziehen und betrügen. — 1 Mose 3:1-7; 2 Korinther 11:3.
    Indes unterwirft uns Gott der Prüfung oder stellt uns auf die Probe, nicht um unsern Sturz herbeizuführen, sondern um zu beweisen, was wir sind, um das, was wir sind, ans Licht treten zu lassen. Er versucht uns nicht mit Üblem zur Bosheit, sondern wir selbst schaffen uns unter dem Einfluss Satans die Versuchung durch den Gedanken, wie schön es wäre, etwas zu tun oder zu haben, was mit Gottes Willen in Widerspruch ist, und dadurch, dass wir uns dann den durch solch unrechtes Denken erweckten Wunsch nicht aus dem Sinne schlagen, sondern ihn mehr und mehr nähren. Auf diese Weise werden wir fortgezogen und so weit weggelockt, dass wir Gottes Rat und Warnung ausser acht lassen. Wir kommen in die Versuchung hinein.

    Wachtturm Oktober 1951

    Durch eine Sünde der Übertretung wider Gottes Gesetz verschulden wir uns ihm gegenüber. „Der Lohn, den Sünde zahlt, ist Tod.“ (Römer 6:23, NW) Gott könnte für unsere Sünde unser Leben verlangen und einfordern; er könnte uns von seiner heiligen Organisation und von der Geselligkeit und Gemeinschaft mit ihr ausschliessen. Er könnte uns seinen Frieden nehmen, indem er alle friedlichen Beziehungen mit uns abbräche. Er könnte uns veranlassen, ihm alles zurückzugeben, was wir von ihm durch seine unverdiente Güte empfangen haben. Wir schulden ihm Liebe, die im Gehorsam zum Ausdruck kommt; und wenn wir sündigen, verfehlen wir, ihm unsere Schuld der Liebe zu zahlen, denn Sünde ist Lieblosigkeit gegen Gott. (Römer 13:8-10) Die Sünde als eine Schuld betrachtend, die bei Gott beglichen werden muss, formulierte Jesus die nächste Bitte im Gebet des Herrn: „Und vergib uns unsere Schulden, wie auch wir vergeben haben unsern Schuldnern.“ (Matthäus 6:12, NW) Als Beweis, dass Schuld hier Sünde bedeutet, drückt Jesus dieselbe Bitte im entsprechenden Gebet in den Worten aus: „Und vergib uns unsere Sünden, denn auch wir selbst vergeben jedem, der uns verschuldet ist.“ — Lukas 11:4, NW.
    9 Zu dieser Bitte wären wir nicht ermächtigt, wenn es nicht eine Grundlage gäbe, auf der uns Gottes Vergebung zukommt. Die Grundlage dafür ist nicht einfach seine Liebe und Barmherzigkeit in abstraktem Sinne und ungeachtet seiner vollkommenen Gerechtigkeit, die für Sünde den Tod fordert. Die Grundlage der Vergebung ist seine Liebe und Barmherzigkeit, wie sie im menschlichen Opfer seines Sohnes Jesus Christus zum Ausdruck kommt, welches Opfer in unserem Interesse allen Forderungen der Gerechtigkeit vollständig entspricht. Als Jesus dieses Gebet in der Bergpredigt lehrte, hatte er bereits erklärt, dass einigen, die er geheilt hatte, die Sünden vergeben seien. So war denn zu verstehen, dass Gottes Vergebung durch Christus Jesus komme, und zwar durch sein vollkommenes Loskaufsopfer. Der Apostel Paulus, der sich als der vorderste der Sünder ausgab, sagte zu Gottes Kindern: „Der Sohn seiner Liebe, durch den wir unsere Erlösung durch Loskauf haben, die Vergebung unserer Sünden.“ „Nun hat er sich ein für allemal kundgemacht in der Vollendung der Systeme der Dinge, um Sünde hinwegzutun durch das Opfer seiner selbst.“ Um somit diesen Teil des Gebetes des Herrn wirksam zu beten, müssen wir an das Opfer Christi aufrichtig glauben und es annehmen. — Lukas 5:20-24; 7:47-49; Matthäus 9:1-8; Kolosser 1:13, 14 und Hebräer 9:26, NW; Galater 1:4.

    Wachtturm – Oktober 1951

    »Und vergib uns unsre Sünden, denn auch wir selbst vergeben allen unseren Schuldnern« (V. 4): Wie bei Matthäus macht der Beter seine eigene Vergebung zur Voraussetzung. Es heißt ja in Mt 6,12 bei genauer Übersetzung: »… wie auch wir vergeben haben (!) unseren Schuldnern«. Das heißt, der Beter will seine Bitte um Vergebung erst dann aussprechen, wenn er selbst seinen »Schuldnern« vergeben hat – und zwar »allen«! »Schuldner«: Das sind die Leute, die ihm selbst etwas schulden bzw. an ihm schuldig geworden sind. Man vergleiche das Gleichnis vom Schalksknecht in Mt 18,21ff Der Weg der Vergebung lässt sich also im Vaterunser wie folgt nachzeichnen: Gottes Wort trifft uns – es bewegt uns zur Vergebung – darauf bitten wir selbst um Vergebung. Die Mehrzahlform »uns« / »unsre« / »wir« deckt noch einmal auf, dass es sich ursprünglich um ein Gemeinschaftsgebet handelt.
    Übrigens schließt sich Jesus auch hier an die früheren Lehrer Israels an (Sir 28,2).

    Der Leser bleibt auch an dieser Stelle mit der nachdenklichen Frage zurück: »Tue ich das, was ich lese?« Wer meint, als Christ nicht mehr zu sündigen, der wird durch das Vaterunser schlagend widerlegt.

    Die fünfte Bitte ist eine Bitte um Bewahrung: »und führe uns nicht in Versuchung« (V. 4). Sie deckt sich wörtlich mit der entsprechenden Bitte bei Matthäus (Mt 6,13). Die genaue Übersetzung lautet: »und bringe uns nicht in Versuchung hinein«. Das heißt, man bittet hier Gott darum, dass er den Test nicht zu schwer macht. Nach der Bibel versucht uns Gott ja nicht (Jak 1,13). Aber er lässt es zu, dass der Teufel an uns herantritt, um uns zu versuchen (vgl. Hiob 1,6ff.; Hiob 2,1ff.; Lk 22,31). Dabei sind die Willensrichtungen Gottes und des Teufels einander total entgegengesetzt. Gott will, dass wir die Versuchung bestehen und deshalb unser Glaube bewährt wird (vgl. Jak 1,12). Der Teufel will, dass wir die Versuchung nicht bestehen und deshalb unser Glaube verschwindet. Die fünfte Bitte des Vaterunsers bei Lukas geht also von der Erkenntnis unserer Schwachheit aus (vgl. Mt 26,41 par). Der Jünger weiß, dass er unterliegt, wenn ihn Gott nicht bewahrt. Und Jesus weiß es auch, sonst hätte er uns nicht so zu bitten gelehrt. Darum zielt diese Bitte »und führe uns nicht in Versuchung« darauf hin, dass Gott dem Teufel eine Grenze setzt, bevor wir in der Versuchung unterliegen. Das Wort Gottes schenkt uns übrigens die Gewissheit, dass Gott diese Bitte erhört (vgl. Lk 22,32; Joh 17,15; 1 Kor 10,13; 2 Thess 3,3). In der Endzeit wird diese Bitte noch dringender werden. Denn die Versuchungen werden zunehmen (Mt 24,4ff.; 2 Thess 2,3ff.; Offb 12-13). Aber Gott wird diese grauenhafte Zeit verkürzen (Mt 24,22), so dass jeder wahre Jünger durchkommt. Im Grunde zeugt die Bitte »und führe uns nicht in Versuchung« von der grenzenlosen Zuversicht, dass Gott stärker ist als der Teufel und alles Böse.

    Gerhard Maier – Edition C

    Manche haben gedacht, diese Aussage bedeute, daß unsere Bereitschaft, andern zu vergeben, die Grundlage sei, auf der Gott uns vergeben kann. Die Vergebung unserer Sünden vor Gottes Thron ist das Ergebnis der Sühne, die der Herr Jesus am Kreuz erwirkt hat. Das gilt für Sünden, die an einem „vergangenen Tag“ begangen wurden, wie auch für unsere Sünden während des gegenwärtigen Tages der Gnade (Röm 3,22-26). Der Gedanke hier ist: Daß wenn sogar sündige Menschen einander vergeben können, dann wird gewiß ein barmherziger Vater im Himmel uns alle unsere Sünden vergeben, und zwar ausschließlich aufgrund Seiner unumschränkten Gnade. Wir verweisen einmal mehr auf die Zeit, in der dieses Gebet gesprochen wurde und beachten den Gegensatz zwischen ihr und der Zeit, in der wir leben. Wir bitten als Gläubige nicht um Vergebung, sondern „wenn wir unsere Sünden bekennen, so ist er treu und gerecht, daß er uns die Sünden vergibt und uns reinigt von aller Ungerechtigkeit“ (1Jo 1,9). Vergessen wir dabei aber nicht den hier und andernorts (Mt 6,14.15) vom Herrn gelehrten und in den Lehrbriefen wiederholten (Eph 4,32) Grundsatz, daß wir nicht im Genuß der Vergebung des Vaters oder der Gemeinschaft mit Ihm stehen können, solange wir andern gegenüber unversöhnlich sind.
     „Führe uns nicht in Versuchung“ hat auch zu mancherlei Mißverständnissen Anlaß gegeben. „Denn Gott kann nicht versucht werden vom Bösen, und selbst versucht er niemand“ (Jak 1,13) ist göttliche, für alle Zeiten unabänderliche Wahrheit. „Versuchung“, peirasmos, ist das Wort, das stets für die verschiedenen Ausdrücke verwendet wird, die im NT von Versuchung, Anfechtung und Erprobung sprechen. Der Zusammenhang gibt uns Aufschluß darüber, ob es sich um Versuchung zur Sünde, die unserem Fleisch entspringt (Jak 1,14), handelt, oder um von Gott gesandte Versuchung im Sinne von Prüfung (Jak 1,2-4). Das Wort „Böse“ kann sich auf Sündhaftes beziehen, das aus unserem Herz quillt oder auf satanische List zurückgeht, aber es kann auch für Schwierigkeiten an einem Tag der Prüfung stehen wie Unglück oder Krankheit. In dieser Bitte um Bewahrung scheint die „Versuchung“ sich auf Prüfungen zu beziehen, nicht auf Verleitung zur Sünde. Wenn es um Sünde gehen sollte, wie einige meinen, dann hat die Bitte den Sinn, daß man als Jünger von Umständen bewahrt bleibt, die dem Fleisch Anlaß zur Sünde bieten. Wiederum wird die Bitte in den Tagen der großen Drangsal eine besondere Bedeutung bekommen, wenn nämlich die Gläubigen zum Herrn schreien, daß Er sie von dem Bösen und seinen Verbündeten erretten möge.

    Benedikt Peters – Was die Bibel lehrt

    https://blog.thomas-pape.de/2026/02/16/wir-wollen-auch-den-leuten-verzeihen-die-uns-verletzt-haben/ #Bibel #Gebet #Glaube #Glauben #Gott #Vergebung
  36. Guten Morgen Toots ☕

    WUSSTET IHR SCHON

    - 🗓 das wir heute schon am 3. Tag der 1. Kalenderwoche von 2026 leben
    - ☀️ das die Tage jetzt schon 3 Minuten länger sind als in der Zeit der längsten Nacht

    ... lasst uns ein neues, besseres Kapitel aufschlagen mit Beginn des Neuen Jahres.

    #neuesjahr2026
    #demut
    #dankbarkeit
    #vergebung
    #herz
    #seele
    #frieden

  37. Guten Morgen Toots ☕

    WUSSTET IHR SCHON

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    - ☀️ das die Tage jetzt schon 3 Minuten länger sind als in der Zeit der längsten Nacht

    ... lasst uns ein neues, besseres Kapitel aufschlagen mit Beginn des Neuen Jahres.

    #neuesjahr2026
    #demut
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    #vergebung
    #herz
    #seele
    #frieden

  38. Guten Morgen Toots ☕

    WUSSTET IHR SCHON

    - 🗓 das wir heute schon am 3. Tag der 1. Kalenderwoche von 2026 leben
    - ☀️ das die Tage jetzt schon 3 Minuten länger sind als in der Zeit der längsten Nacht

    ... lasst uns ein neues, besseres Kapitel aufschlagen mit Beginn des Neuen Jahres.

    #neuesjahr2026
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  39. Die dunkle Seite der Vergebung

    Im «Hallelujah der Woche» erzählt Stephan von einer Bundeshaus-Führung mit Nationalrat Eric Nussbaumer, die ihm neue Hoffnung für die politische Kultur der Schweiz gegeben hat. Manuel bringt im «Stossgebet» dagegen ein schweres Erlebnis mit: Eigentlich wollte er früh ins Bett, doch der Abschiedsgottesdienst für den ermordeten Charlie Kirk hielt ihn bis spät in die Nacht vor dem Bildschirm – nicht weil er ihn spirituell erhebend fand, sondern aufgrund der bedrückenden Mischung aus rechtspopulistischer Rhetorik, geistlich verbrämtem Freund-Feind-Denken und schamloser nationalistischer Religionsinszenierung. Besonders Donald Trump gab sich keinerlei Mühe, seinen Hass auf seine politischen Gegner zu verbergen und die gesellschaftlichen Verwerfungen damit noch zu vertiefen.

    Die fünfstündige Mammut-Veranstaltung wurde aber von einem Moment überstrahlt, den wohl kaum jemand erwartet hatte: Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Charlie Kirk, trat unter Tränen auf die Bühne und sprach dem jungen Täter zu: «Ich vergebe dir». Während republikanische Politiker, rechtsextreme Influencer und christliche Nationalisten jede Gelegenheit nutzten, Feindbilder zu schärfen und die Rhetorik des Hasses zu verstärken, war es ausgerechnet sie – die einzige, der man Rachegefühle zugestanden hätte –, die den Weg der Vergebung wählte.

    Diese Geste beeindruckt und berührt. Genau hier steigen Manuel und Stephan ins Thema der Woche ein: Was bedeutet Vergebung im Angesicht himmelschreiender Ungerechtigkeiten? Wie gehen wir mit der radikalen Forderung Jesu um, Feinden zu vergeben und denen Gutes zu tun, die uns verfolgen oder verletzen? Wie verstehen wir die Worte des Vaterunsers: «Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern», und die scharfe Nachbemerkung in Matthäus 6,14–15: «Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben»? Lässt sich daraus ein Gebot zur Vergebung ableiten, das selbst Opfern schwerster Ungerechtigkeiten abverlangt wird?

    Stephan und Manuel sprechen über das Missbrauchspotenzial einer Theologie, die von Opfern im Namen des Evangeliums fordert, ihren Tätern zu vergeben. Die deutsche Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche zeigt deutlich: Gerade ein evangelisch-reformiertes Vergebungsethos kann dazu führen, dass Schuld nicht klar benannt und Täter nicht strafrechtlich verfolgt werden – «weil es dem armen Kerl doch leid tut und Jesus gesagt hat, wir sollen unseren Schuldigern vergeben». Gibt es einen Weg aus dieser toxischen Auffassung von Vergebung?

    Ein spannendes Gespräch, bei dem wir unsere Ziellänge von einer Stunde deutlich überschritten haben – auch weil wir zu Beginn noch auf Rückmeldungen zu unserer letzten Folge zu Charlie Kirk eingehen…

    Das Thema Vergebung diskutieren wir übrigens ab ca. Minute 31. 🙂

    Und: Evelyne Baumberger hat sich in ihrem Podcast «Unter freiem Himmel» mit dem Thema Vergebung beschäftigt – du findest den Beitrag hier.

     

    #Beerdigung #Evangelikalismus #Missbrauch #Trump #Vergebung

  40. Die dunkle Seite der Vergebung

    Im «Hallelujah der Woche» erzählt Stephan von einer Bundeshaus-Führung mit Nationalrat Eric Nussbaumer, die ihm neue Hoffnung für die politische Kultur der Schweiz gegeben hat. Manuel bringt im «Stossgebet» dagegen ein schweres Erlebnis mit: Eigentlich wollte er früh ins Bett, doch der Abschiedsgottesdienst für den ermordeten Charlie Kirk hielt ihn bis spät in die Nacht vor dem Bildschirm – nicht weil er ihn spirituell erhebend fand, sondern aufgrund der bedrückenden Mischung aus rechtspopulistischer Rhetorik, geistlich verbrämtem Freund-Feind-Denken und schamloser nationalistischer Religionsinszenierung. Besonders Donald Trump gab sich keinerlei Mühe, seinen Hass auf seine politischen Gegner zu verbergen und die gesellschaftlichen Verwerfungen damit noch zu vertiefen.

    Die fünfstündige Mammut-Veranstaltung wurde aber von einem Moment überstrahlt, den wohl kaum jemand erwartet hatte: Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Charlie Kirk, trat unter Tränen auf die Bühne und sprach dem jungen Täter zu: «Ich vergebe dir». Während republikanische Politiker, rechtsextreme Influencer und christliche Nationalisten jede Gelegenheit nutzten, Feindbilder zu schärfen und die Rhetorik des Hasses zu verstärken, war es ausgerechnet sie – die einzige, der man Rachegefühle zugestanden hätte –, die den Weg der Vergebung wählte.

    Diese Geste beeindruckt und berührt. Genau hier steigen Manuel und Stephan ins Thema der Woche ein: Was bedeutet Vergebung im Angesicht himmelschreiender Ungerechtigkeiten? Wie gehen wir mit der radikalen Forderung Jesu um, Feinden zu vergeben und denen Gutes zu tun, die uns verfolgen oder verletzen? Wie verstehen wir die Worte des Vaterunsers: «Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern», und die scharfe Nachbemerkung in Matthäus 6,14–15: «Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben»? Lässt sich daraus ein Gebot zur Vergebung ableiten, das selbst Opfern schwerster Ungerechtigkeiten abverlangt wird?

    Stephan und Manuel sprechen über das Missbrauchspotenzial einer Theologie, die von Opfern im Namen des Evangeliums fordert, ihren Tätern zu vergeben. Die deutsche Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche zeigt deutlich: Gerade ein evangelisch-reformiertes Vergebungsethos kann dazu führen, dass Schuld nicht klar benannt und Täter nicht strafrechtlich verfolgt werden – «weil es dem armen Kerl doch leid tut und Jesus gesagt hat, wir sollen unseren Schuldigern vergeben». Gibt es einen Weg aus dieser toxischen Auffassung von Vergebung?

    Ein spannendes Gespräch, bei dem wir unsere Ziellänge von einer Stunde deutlich überschritten haben – auch weil wir zu Beginn noch auf Rückmeldungen zu unserer letzten Folge zu Charlie Kirk eingehen…

    Das Thema Vergebung diskutieren wir übrigens ab ca. Minute 31. 🙂

    Und: Evelyne Baumberger hat sich in ihrem Podcast «Unter freiem Himmel» mit dem Thema Vergebung beschäftigt – du findest den Beitrag hier.

     

    #Beerdigung #Evangelikalismus #Missbrauch #Trump #Vergebung

  41. Die dunkle Seite der Vergebung

    Im «Hallelujah der Woche» erzählt Stephan von einer Bundeshaus-Führung mit Nationalrat Eric Nussbaumer, die ihm neue Hoffnung für die politische Kultur der Schweiz gegeben hat. Manuel bringt im «Stossgebet» dagegen ein schweres Erlebnis mit: Eigentlich wollte er früh ins Bett, doch der Abschiedsgottesdienst für den ermordeten Charlie Kirk hielt ihn bis spät in die Nacht vor dem Bildschirm – nicht weil er ihn spirituell erhebend fand, sondern aufgrund der bedrückenden Mischung aus rechtspopulistischer Rhetorik, geistlich verbrämtem Freund-Feind-Denken und schamloser nationalistischer Religionsinszenierung. Besonders Donald Trump gab sich keinerlei Mühe, seinen Hass auf seine politischen Gegner zu verbergen und die gesellschaftlichen Verwerfungen damit noch zu vertiefen.

    Die fünfstündige Mammut-Veranstaltung wurde aber von einem Moment überstrahlt, den wohl kaum jemand erwartet hatte: Erika Kirk, die Witwe des ermordeten Charlie Kirk, trat unter Tränen auf die Bühne und sprach dem jungen Täter zu: «Ich vergebe dir». Während republikanische Politiker, rechtsextreme Influencer und christliche Nationalisten jede Gelegenheit nutzten, Feindbilder zu schärfen und die Rhetorik des Hasses zu verstärken, war es ausgerechnet sie – die einzige, der man Rachegefühle zugestanden hätte –, die den Weg der Vergebung wählte.

    Diese Geste beeindruckt und berührt. Genau hier steigen Manuel und Stephan ins Thema der Woche ein: Was bedeutet Vergebung im Angesicht himmelschreiender Ungerechtigkeiten? Wie gehen wir mit der radikalen Forderung Jesu um, Feinden zu vergeben und denen Gutes zu tun, die uns verfolgen oder verletzen? Wie verstehen wir die Worte des Vaterunsers: «Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern», und die scharfe Nachbemerkung in Matthäus 6,14–15: «Wenn ihr den Menschen ihre Verfehlungen vergebt, so wird euch euer himmlischer Vater auch vergeben. Wenn ihr aber den Menschen nicht vergebt, so wird euch euer Vater eure Verfehlungen auch nicht vergeben»? Lässt sich daraus ein Gebot zur Vergebung ableiten, das selbst Opfern schwerster Ungerechtigkeiten abverlangt wird?

    Stephan und Manuel sprechen über das Missbrauchspotenzial einer Theologie, die von Opfern im Namen des Evangeliums fordert, ihren Tätern zu vergeben. Die deutsche Studie zur Aufarbeitung von sexualisierter Gewalt und anderen Missbrauchsformen in der Evangelischen Kirche zeigt deutlich: Gerade ein evangelisch-reformiertes Vergebungsethos kann dazu führen, dass Schuld nicht klar benannt und Täter nicht strafrechtlich verfolgt werden – «weil es dem armen Kerl doch leid tut und Jesus gesagt hat, wir sollen unseren Schuldigern vergeben». Gibt es einen Weg aus dieser toxischen Auffassung von Vergebung?

    Ein spannendes Gespräch, bei dem wir unsere Ziellänge von einer Stunde deutlich überschritten haben – auch weil wir zu Beginn noch auf Rückmeldungen zu unserer letzten Folge zu Charlie Kirk eingehen…

    Das Thema Vergebung diskutieren wir übrigens ab ca. Minute 31. 🙂

    Und: Evelyne Baumberger hat sich in ihrem Podcast «Unter freiem Himmel» mit dem Thema Vergebung beschäftigt – du findest den Beitrag hier.

     

    #Beerdigung #Evangelikalismus #Missbrauch #Trump #Vergebung

  42. Nach meiner Wahrnehmung war die #Trauerfeier für #CharlieKirk von einem extrem feindseligen #Dualismus geprägt, der der Lehre von Rabbi Jehoschua / #Jesus klar widerspricht.

    Während sich der #MAGA - Sektenführer #Trump zum #Hass auf „Feinde“ & zu #Verschwörungsmythen bekannte, sprach sich die Witwe des Ermordeten, Erika #Kirk, immerhin für #Vergebung aus. Die mediale & politische #Polarisierung der #USA demonstriert die Macht der #Digitalisierung & dualistischer #Blasen. tagesschau.de/ausland/amerika/

  43. Nach meiner Wahrnehmung war die #Trauerfeier für #CharlieKirk von einem extrem feindseligen #Dualismus geprägt, der der Lehre von Rabbi Jehoschua / #Jesus klar widerspricht.

    Während sich der #MAGA - Sektenführer #Trump zum #Hass auf „Feinde“ & zu #Verschwörungsmythen bekannte, sprach sich die Witwe des Ermordeten, Erika #Kirk, immerhin für #Vergebung aus. Die mediale & politische #Polarisierung der #USA demonstriert die Macht der #Digitalisierung & dualistischer #Blasen. tagesschau.de/ausland/amerika/

  44. Nach meiner Wahrnehmung war die #Trauerfeier für #CharlieKirk von einem extrem feindseligen #Dualismus geprägt, der der Lehre von Rabbi Jehoschua / #Jesus klar widerspricht.

    Während sich der #MAGA - Sektenführer #Trump zum #Hass auf „Feinde“ & zu #Verschwörungsmythen bekannte, sprach sich die Witwe des Ermordeten, Erika #Kirk, immerhin für #Vergebung aus. Die mediale & politische #Polarisierung der #USA demonstriert die Macht der #Digitalisierung & dualistischer #Blasen. tagesschau.de/ausland/amerika/

  45. Nach meiner Wahrnehmung war die #Trauerfeier für #CharlieKirk von einem extrem feindseligen #Dualismus geprägt, der der Lehre von Rabbi Jehoschua / #Jesus klar widerspricht.

    Während sich der #MAGA - Sektenführer #Trump zum #Hass auf „Feinde“ & zu #Verschwörungsmythen bekannte, sprach sich die Witwe des Ermordeten, Erika #Kirk, immerhin für #Vergebung aus. Die mediale & politische #Polarisierung der #USA demonstriert die Macht der #Digitalisierung & dualistischer #Blasen. tagesschau.de/ausland/amerika/

  46. Nach meiner Wahrnehmung war die #Trauerfeier für #CharlieKirk von einem extrem feindseligen #Dualismus geprägt, der der Lehre von Rabbi Jehoschua / #Jesus klar widerspricht.

    Während sich der #MAGA - Sektenführer #Trump zum #Hass auf „Feinde“ & zu #Verschwörungsmythen bekannte, sprach sich die Witwe des Ermordeten, Erika #Kirk, immerhin für #Vergebung aus. Die mediale & politische #Polarisierung der #USA demonstriert die Macht der #Digitalisierung & dualistischer #Blasen. tagesschau.de/ausland/amerika/

  47. CW: ✝️

    Ich habe den Satz erst völlig falsch gelesen - aber falsch gelesen bringt er auch ein Dilemma auf:

    Ich kann nicht 499 mal vergeben, denn mit meiner stetigen und vorhersehbaren Vergebung normalisiere ich, was zu vergeben wäre, und das macht mich aktiv zum Teil des Problems, der Normalisierung des als Falsch erkannten.

    Ich will Vergebung nicht in Frage stellen, aber sie scheint eine bucklige kleine Schwester zu haben: Widerspruch in der Sache als notwendige Bedingung?

    #Vergebung

  48. Wozu noch #Vergebung und #Rechtfertigung? Die im Januar 2024 vorgestellte #ForuM-Studie zu sexualisierter Gewalt in der Evangelischen #Kirche und #Diakonie hat eine Reihe von theologischen Anfragen aufgeworfen. Die #VELKD stellt jetzt Antwortvorschläge zur Diskussion:

    Wozu noch Vergebung und Rechtf...

  49. Vergeben und Vergessen
    so ähnliche Worte
    und doch so verschieden

    Man kann vergeben
    aber dennoch nie vergessen

    Bevor man an den Punkt kommt
    um Vergebung bitten zu müssen
    sollte man sich seiner Taten und Worte
    vollkommen bewusst sein

    Denn kann der gegenüber auch vergeben
    vergessen kann er vielleicht nie

    si_irini

    #YouWinAgainSi #vergebung #menschlich #menschlichkeit #hoffnung #mastodon #fediverse #liebe #frauen #manner #welt #sozial #sozialemedien