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#glaubenswissen — Public Fediverse posts

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  1. Eine würdige und gelungene Liturgie bedeutet eine Einheitlichkeit, Schönheit und Verstehbarkeit, das sind unaufhebbare Maßstäbe. Wenn sie in Beliebigkeit oder Formalismus zerfällt, besteht die Gefahr nicht nur des Misslingens des Gottesdienstes, sondern auch des Glaubens. Jeder aktive Katholik kann dazu seinen Beitrag leisten, nicht nur durch ein Mittun als Lektor, Ministrant etc., auch in einer richtigen inneren wie äußeren Haltung in den sakramentalen Vollzügen der Liturgie.
    Die Vorstellung, dass hier der Schöpfer des Kosmos, des Menschen und seine Liebesfähigkeit die Seele berühren will und zu einem sprechen, sollte dafür Motivation genug sein. Nur im #Christentum ist dies möglich.

    #fedikirche #katholischekirche #liturgie #jesus #katholisch #gottesdienst #catholic #ritual #glaubenswissen #katechese

  2. Die Kirche wurde von Jesus Christus selbst als allumfassendes #Sakrament des Heils eingesetzt. Weder ein formalistischer Traditionalismus noch ein rituell beliebiger Ethos einer rudimentären „Vernunftreligion“ im Sinne der #Aufklärung, und auch nicht nur #Moralismus kann ein lebendiges #Christentum der Zukunft hervorbringen. Nicht die Liturgie hat in eine Zeit zu passen, sondern jede Zeit kann mittels der Heilshandlung Gottes in der Liturgie aus der Quelle schöpfen.

    Als die Naherwartung im frühen Christentum schwand, wurde es umso wichtiger die sakramentale Gestaltung des kirchlichen Lebens zu intensivieren. Die Liturgie lässt den Gläubigen wach die Wiederkunft Christi erwarten und gibt ihm gleichzeitig Sicherheit sich darauf vorbereiten zu können. Insofern ist der Gottesdienst nicht für die Menschen, sondern Anbetung Gottes und sein Erlösungsopfer. Diese Gnade ist Geschenk Gottes an den Menschen.

    #liturgie #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen #jesus #theologie

  3. Warum Wunder es heute so schwer haben, liegt daran, dass eine Weltanschauung behauptet, es gäbe jenes nicht, was naturwissenschaftlich nicht sein kann. Dies ist in sich keine naturwissenschaftliche Aussage, sondern eine szientistische, eine weltanschauliche. Wer selbst keine Erklärung für ein Phänomen parat hat, es aber auf keinen Fall Gott zurechnen will, zeigt damit nur, dass er einer unvernünftigen Ideologie folgt. Der Glaube jedoch ist immer auch vernünftig.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #wunder #glauben #vernunft #naturwissenschaft #ideologie #glaubenswissen

  4. Das Besondere an Jesu Taten ist seine #Auferstehung. Jesus ist mehr als ein netter Mann aus der Vergangenheit. Wer von den Toten aufersteht, hat Mächte und Kräfte, die kein Mensch haben kann.
    Jesu Grab war am 3. Tag leer, dafür wurden verschiedene Zeugen genannt. Weil Frauen darunter sind, werden die Zeugnisse umso wahrer, denn in der Antike hatten Frauen keine juristische Zeugungsfähigkeit. Man hat aber in den Evangelien konsequent die Wahrheit berichtet und nichts daran gedreht, um glaubwürdiger zu sein. Das leere Grab wird auch von den Juden nicht bestritten.
    Nun werden Zweifler immer weiter zweifeln, was man auch vorbringt. Wer aber glaubt, braucht gar keinen Beweis, wer nicht glaubt, nützt kein Beweis, nur Vertrauen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #jerusalem #juden #glaubenswissen #jesus

  5. Es ist erstaunlich, aber in der #Inquisition ging es nicht um Hexenprozesse, wie viele annehmen. Denn dort, wo die Inquisition stark war, konnte sie die Hexenverfolgung eindämmen oder ganz unterbinden. Das eigentliche Aufgabengebiet war Ketzerei und Häresie einzudämmen. Die Ketzerei kritisiert die Kirche nicht, sondern sie ist der Auffassung ihre Sicht der Dinge sei von der Kirche unbedingt anzunehmen.

    Die Kirche muss sich bei öffentlich auftretender Ketzerei von dieser abgrenzen. Dies geschieht durch Klarstellung der eigenen Lehre. Wer diese nicht anerkennt, kann ausgeschlossen, exkommuniziert werden und ihm untersagt im Namen der Kirche zu lehren. Der Grundsatz im Umgang mit Ketzern ist Liebe und Toleranz. Das kann durch die Ethik der Duldsamkeit gelingen.
    Im Hochmittelalter wurde die Ketzerverfolgung zur Staatsräson.
    #fedikirche #katholischekirche #hexen #geschichte #glaubenswissen #häresie #ketzerei

  6. Die Opfer der #Hexenverfolgung sind Männer und Frauen gleichermaßen. Das Verhältnis ist ausgeglichen. Es gab keine „Frauenverfolgung“ weiser Frauen mit „Geheimwissen“, welches das Ziel von Verhütung und #Abtreibung hatte, wie Verschwörungstheorien oft behaupten. Vielmehr ging es darum, Menschen auszusondern, die angeblich durch Magie Schaden zufügten. Die Macht dazu stamme vom Teufel, so der Glaube des Volkes.

    Die katholische #Theologie hat den Volksglauben an Hexerei und Zauberei als Irr- und Aberglauben beschrieben. Schon im 10. Jahrhundert wird im „Canon episcopi“ Hexenglauben als dämonisch inspirierte Einbildung charakterisiert. Dämonenangst und die Wahnvorstellung von Zauberei waren in der Kirche chancenlos, wurden nicht ernst genommen oder gar verfolgt. Bei den heidnischen Germanen jedoch war dies anders: Dort gab es rituelle Verbrennungen von Zauberern. #Christentum und die Kirche beseitigten derartige Praktiken.
    #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen #geschichte

  7. Das moderne Vernunftnaturrecht, das keine Einsicht des Gewissens mehr benötigt, hat eine strukturelle Schwäche: Das Gute und Gerechte ist nicht mehr das, was gut und gerecht ist, sondern was erfahrungsgemäß, oder im nächsten Schritt, gefühlsgemäß gut und gerecht ist. Das führt zum #Moralismus.

    Bleibt jedoch die Instanz des absolut Guten und Gerechten, das im christlichen Kontext Gott ist, und ist dies durch den Menschen unmittelbar erkennbar, nämlich aus der #Vernunft, die teilhat an der göttlichen Vernunft, so stimmen Erkennen und Gebieten überein, das im Gewissen Heimat hat.
    In der katholischen Scholastik gilt: Vernunft durch Gott, in der #Postmoderne heißt es: Vernunft und Gott. Aus Kongruenz wurde Konkurrenz. Stehen #Glaube und Vernunft im #Katholizismus nicht gegeneinander, sondern bedingen sich, wird in der Postmoderne beides als Gegensatz aufgefasst und so ein Szenario geschaffen, die den Glauben immer abwerten kann.
    #fedikirche #katholischekirche #philosophie #glaubenswissen

  8. Die Katholische Soziallehre besagt, dass die #Gerechtigkeit unterschieden werden muss in eine ausgleichende, verteilende und soziale. Der Markt unterliegt den Prinzipien der ausgleichenden Gerechtigkeit. Dazu muss aber eine gerechte soziale Verteilung der Güter treten. Handlungsweisen müssen solidarisch und vom gegenseitigen Vertrauen geprägt sein, das kann der Markt allein in der ihm eigenen wirtschaftlichen Funktion nicht erfüllen. Die Wirtschaft muss deshalb zuerst auf die Erlangung des Gemeinwohls ausgelegt sein. Der Markt, der die alleinige Macht übernimmt, tötet.

    Weder der #Sozialismus, der die persönliche Freiheit und die Menschenwürde einschränkt, noch der #Liberalismus, der nicht das Gemeinwohl, sondern den ungeregelten Kapitalismus zum Ziel hat, können den Menschen in seiner Würde ernst nehmen. Das geschieht nur durch das Gemeinwohl mit christlichen Werten.

    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #glaubenswissen #soziologie #gemeinwohl #marktwirtschaft

  9. Schon im Revolutionsjahr 1848 hat die katholische Kirche im Mainzer Manifest eine Alternative zum Kommunistischen Manifest von #Marx verfasst. Darin sind der Glaube und die soziale Frage eng verbunden. Not und Elend der Massen kann auf Unglauben und Unmoral zurückgeführt werden. #Liberalismus gilt als Unglaube, nicht aber eine freiheitliche Gesinnung.

    Der Liberalismus ist dem #Christentum gegenüber feindlich eingestellt, da er auf Materialismus und eine mechanisch-rationalistische Wirtschaftslehre setzt. Weder ungehindert wirksame Marktkräfte (Liberalismus) noch erzwungene staatliche Maßnahmen (Sozialismus) vermögen aber wahre Wohlfahrt zu erreichen. Im linken wie rechten Spektrum stehen oft ideologische Ziele vor dem Gemeinwohl und gegen die Freiheit und Würde des Menschen. Diese werden nur durch christlichen Glauben und seine Tugenden, zu denen Fleiß wie Bescheidenheit zählen, gewahrt.
    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #geschichte #glaubenswissen #sozialismus

  10. Die soziale Frage wurde im Zuge der Industrialisierung im 19. Jahrhundert immer dringender. Die katholische Kirche hatte jedoch eine Antwort: die Katholische Soziallehre. Es ist eine Wirtschafts- und Gesellschaftstheorie, die in der biblisch begründeten Anthropologie, dem christlichen Menschenbild, verankert ist. Verbunden damit ist das Naturrecht in der theologischen Tradition. Sie ist die praktische Auseinandersetzung mit der Not der Arbeiter.

    Der Mensch ist immer eine Person, die auf die Gesellschaft hingeordnet ist. Dabei ist die Solidarität zu beachten. Der Idealismus kennt den Gedanken, dass wirtschaftliche Strukturen prinzipiell durch den Menschen verändert werden können. Diese Strukturen sind nicht Teil der Natur, sondern der Geschichte.
    #fedikirche #katholischekirche #katholischesoziallehre #glaubenswissen #geschichte #solidarität

  11. Im #Christentum wurde als einzige Religion die Abschaffung der #Sklaverei als religiöses Problem wahrgenommen. Mehr die Prinzipien des christlichen Glaubens als christliche Institutionen schritten hier voran. Die Triebkraft des Christentums wurde entscheidend, damit die Idee der Menschenrechte aus dem Gedanken der geschöpflichen #Menschenwürde und #Freiheit entstehen konnte.

    Kurzfristig verzögerte die Kirche die Umsetzung der Menschenrechtsidee, langfristig haben ihre religiösen und intellektuellen Traditionen den Weg für sie und die Abschaffung der Sklaverei gebahnt. Die Institution Kirche war der Machtfaktor als weltlicher Repräsentant der Christenheit, der die Menschenrechtsidee erst ermöglichte. Ohne sie und das Christentum wäre diese Idee gar nicht erst entstanden, weshalb die heute wieder bedrohte unbedingte Menschenwürde und Freiheit in Europa und der Welt nicht in der #Aufklärung, sondern im Christentum gründet.
    #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen #geschichte

  12. Die Überwindung der #Sklaverei in der #Geschichte als äußerliches Phänomen der Rechts- und Wirtschaftssysteme war immer ein Anliegen von #Christen. Die #Aufklärung hatte keine eigene Position zur Sklavenfrage, sondern übernahm Positionen der Quäker, Evangelikalen und der Kirche. Die Aufklärung legte eher eine Gleichgültigkeit gegenüber der Sklaverei an den Tag. Humanisten wie Philosophen schwiegen dazu.

    Die Kirche hielt sich in der Frühzeit an biblische Beurteilungen der Sklaverei, die damals fortschrittlich waren. Dort war sie möglich, aber unter Bedingungen: Lebensschutz, Heiratsrecht, Besitzfähigkeit und Arbeitsbeschränkungen. Die Arbeit eines Menschen kann in Besitz genommen werden, aber niemals seine menschliche Person. Diese ist durch Christi Sühneblut losgekauft. Das christliche Bild eines durch #Jesus befreiten Menschen setzte sich schließlich in christlichen Ländern durch: die Sklaverei wurde verboten.
    #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen #ökumene #christentum

  13. Der Apostel Paulus schreibt später ganz unbefangen, dass viele Zeugen der Auferstehung Jesu noch leben. Er hatte keine Angst vor Nachfragen wegen seiner Behauptung. Auch Petrus stellt sich als Zeuge zur Verfügung. Es ist nicht vorstellbar, dass verschiedene Menschen an verschiedenen Orten gleichzeitig unter eine Psychose leiden, die jahrzehntelang dauert, ansteckend ist und für die man zu sterben bereit ist. Es sind Menschen als Zeugen vorhanden, die niemals Jesus nachgefolgt sind, die ihn und seine Anhänger sogar verfolgten, wie Paulus.

    Es war die Gewissheit da, dass Jesus lebt. Die tragischen Umstände seines Todes waren deshalb in der jungen Christengemeinde schon bald kein Thema mehr. Kreuz und Grab spielen in der „Generation Jesus“ nur eine untergeordnete Rolle. Für sie damals und Christen heute ist Jesus mehr, als man mit seiner Biografie aussagen kann, weitaus mehr als ein „netter Mann“.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #auferstehung #jesus #katechese

  14. #Jesus ist eine historische Person. Über ihn ist mehr bekannt, als von jeder anderen antiken Person. In mindestens neun außerbiblischen Texten wird er erwähnt. Bei Flavius Josephus, einer Jakobusnotiz, im Talmud, in der römischen Geschichtsschreibung bei Sueton, Tacitus und Plinius dem Jüngeren, sowie bei Thallus, Mara Bar Serapion und Lukian von Samosata. Außerdem gibt es archäologische Befunde, welche die Existenz von Jesus nahe legen.

    Jesus ist der Messias, Christus, der Gesalbte. Er ist herausgehoben vom Volk, er hat Königswürde. Er ist der Menschensohn, der über der Schöpfung steht. Jesus ist der Sohn Gottes, der menschgewordene Gott, Gott selbst in Person des ewigen Wortes, des Logos. Das bezeugt Jesus selbst, durch seine Wunder, durch die Auferstehung sowie seine „Ich-bin-Worte“. Sie sind für das #Christentum fundamental.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #gott #messias

  15. Die Statistik der Prozessakten der #Hexenverfolgung der frühen Neuzeit (im Mittelalter gab es diese Form der Verfolgung nicht) belegt, dass sowohl die staatliche als auch die kirchliche #Inquisition zurückhaltend vorgingen. Letztere urteilte dabei oft milder. Die Gefängnisse der Kirche waren in einem besseren Zustand und humaner geführt. Die staatliche spanische Inquisition verhängte bei ca. 50000 Prozessen 6000 Todesurteile, viele davon in Abwesenheit. Die kirchliche Römische Inquisition ließ zwischen Ende des 15. Jahrhunderts und Anfang des 18. Jahrhunderts 97 Menschen hinrichten. Der Kirche können europaweit im selben Zeitraum ca. 10000 Opfer zugeordnet werden.

    Die Jakobiner richteten im Sommer 1794 im Namen einer religionsfreien „Tugend der Vernunft“ etwa 50000 Menschen hin. Es gebietet die historische Gerechtigkeit sich diesen Gesamtbezug zu verdeutlichen. Die Inquisition war kein Horrorkabinett, wie es oft hingestellt wird.
    #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen

  16. Aus der hierarchischen kirchlichen Ordnung, die von Jesus gestiftet, folgt das Wesen der Gemeinschaft, die sie begründet. Es ist die ständische Teilung in Klerus und Laien, die Gerichtsvollmacht des Papstes, die Leitungsgewalt der Bischöfe, die Weihe als Voraussetzung für das Priesteramt. Gehorsam und Einheit sind die Prinzipien des Zusammenlebens in Ordensgemeinschaften, Pfarreien und kirchlichen Verbänden.

    Das Ordnungsdenken der Kirche bezieht sich auf Petrus: Er wurde von Jesus aus den Aposteln hervorgehoben, blieb aber einer von ihnen, jedes kirchliche Kollegium soll ein Erster zugeordnet sein. Der gemeinsam geteilte Gehorsam gegenüber dem Gott, der die Liebe ist, und dessen Weisungen hält die Menschen in der Kirche, wo auch immer sie in der Hierarchiestufe stehen mögen, fest mit dem Band der Liebe zusammen.

    #katholischekirche #fedikirche #glaubenswissen #katholisch #hierarchie #ökumene #jesus #papst

  17. Die Kirche ist von ihrem Auftrag her nicht demokratisch. Der Glaube an Gott erlaubt keinen konventionalistischen Zugriff. In der Kirche geht es um Wahrheit, nicht um Mehrheit. Sie schafft in Abstimmungen keine unbeachtete Minderheit, sondern hat die Aufgabe alle zu Gott zu führen. Die Wahrheit erkennt die Kirche in der Person Jesu und seiner Lehre.

    Denn die Kirche ist von Christus gegründet. Er ist das Haupt und gab der Kirche eine Hierarchie. Diese ist nicht von unten her aufgebaut, sondern von oben herab gestiftet. Jesus wollte eine Ordnung mit 12 Jüngern, als Judas ausschied, wählten die Apostel Matthias, um die gottgewollte Struktur beizubehalten. Jesus zeichnet zudem Petrus in besonderer Weise aus, ihm und den Aposteln gibt er Binde- und Lösegewalt.
    #fedikirche #katholischekirche #hierarchie #wahrheit #glaubenswissen #glaube #papst #bischof #jesus

  18. „Hieratisch“ bedeutet im historischen Wortsinn „heilig, priesterlich“. Religion war schon in vorchristlicher Zeit ein Ordnungsinstrument, das eine klare Ordnung braucht. Sie zeigt sich in gestufter Autorität, die zuerst nach innen wirkt, damit sie nach außen wirksam sein kann. Die meisten menschlichen Gemeinschaften sind hierarchisch geordnet. Alle Experimente mit herrschaftsfreien Strukturen sind misslungen.

    So braucht auch die Kirche als Gemeinschaft eine hierarchische Ordnung. Ihre letzte Rechtfertigung findet sie in ihrer göttlichen Abkunft. In menschlichen Konzepten spiegelt sich eine göttliche Ordnung. Deshalb können sie Menschen nicht frei gestalten oder verändern. Das ist ein Unterschied in der Kirche zum Staat.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #hierarchie #glaubenswissen
    #religion

  19. Die eigentliche #Hexenverfolgung fand nicht im Mittelalter, sondern ab der frühen Neuzeit statt (1430-1780), gefördert durch aufklärerische Ideen. Sie war meist eine protestantische Angelegenheit. Nach aktuellem Forschungsstand kamen dabei um die 50000 Menschen ums Leben. In Nordeuropa war der kirchliche Einfluss geringer, allein dort wurden 25000 Menschen ermordet. Die Katholische Kirche ist für mindestens 10000 Opfer verantwortlich, zu viel, aber weit weniger, wie antikirchliche Verschwörungsmythen behaupten.

    Die Hexenverfolgung war eine Verkettung von volkstümlichen, theologischen und juristischen Gegebenheiten. Die Kirche hat theologisch dort, wo sie Einfluss hatte, gegen die Hexenverfolgung gewirkt. Auf beiden konfessionellen Seiten gab es Gelehrte, die sich gegen die Hexenverfolgung aussprachen, einen Widerstand von Theologen, die wirkungsvollere Kritiker waren, als jene aus dem säkularen Bereich.
    #fedikirche #katholischekirche #hexen #glaubenswissen

  20. Die Opfer der #Hexenverfolgung sind Männer und Frauen gleichermaßen, das Verhältnis ausgeglichen. Es gab keine „Frauenverfolgung“ weiser Frauen mit „Geheimwissen“, welches das Ziel von Verhütung und #Abtreibung hatte, wie heutige Verschwörungsmystik oft behauptet. Es ging vielmehr darum, Menschen auszusondern, die angeblich durch Magie Schaden zufügten. Die Macht dazu stamme vom Teufel, so der Glaube des Volkes.

    Die katholische Theologie hat den Volksglauben an Hexerei und Zauberei als Irr- und Aberglauben beschrieben. Schon im 10 Jahrhundert wird im „Canon episcopi“ Hexenglauben als dämonisch inspirierte Einbildung charakterisiert. Dämonenangst und die Wahnvorstellung von Zauberei waren in der Kirche chancenlos, wurden nicht ernst genommen oder gar verfolgt. Bei den heidnischen Germanen jedoch war dies anders: Dort gab es rituelle Verbrennungen von Zauberern. #Christentum und die Kirche beseitigten derartige Praktiken.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen

  21. Im christlichen Martyrium begegnet man Gnade, Glaube und Heil. Das Zeugnis des Märtyrers ist nicht nur ein persönlicher Glaubensakt, mit dem er sich und dem Glauben über den Tod hinaus treu bleibt, er hat den Glauben an sich bezeugt. Das Wesen und der Akt des Glaubens fallen im Martyrium zusammen, der Tod ist Zeugnis des Heiligen als Akt des Glaubens und er ist zugleich Wesen des Glaubens.

    Alle Heiligen und die Märtyrer verweisen auf das Heilige und den an sich Heiligen, nämlich Gott. Solche Menschen werden verehrt, sie sind kein Widerspruch zur Heiligkeit Gottes, sondern deren Ausweis. Christen erhalten Kraft und Mut durch die Verehrung der Heiligen. So können sie ihren Glauben leben, auch dann, wenn dies schwierig ist.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #christentum #märtyrer #heilige #glaube #glaubenswissen #katechese #christenverfolgung

  22. In der Bibel wird ausgesagt, dass viele zur Heiligkeit berufen sind, aber nur wenige auserwählt. Deshalb ist auch der Heiligsprechungsprozess der Kirche anspruchsvoll und dauert oft Jahrhunderte. Die prüfenden Instanzen sind die Diözese, in welcher der potentielle Heilige wirkte, und der Vatikan.

    Der Kandidat zur Heiligsprechung wird auf seine Tugendhaftigkeit und Wundertätigkeit überprüft. Das letzte Wort hat damit Gott, der ein Wunder aufgrund der Fürsprache des Kandidaten wirkt. Die erste Stufe ist dann die Seligsprechung, die zweite die Heiligsprechung, wenn sich ein weiteres Wunder auf Fürsprache des Seligen einstellte.
    #fedikirche #heilige #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #wunder #katechese #vatikan

  23. Die Heiligen der Kirche sind nicht allein besonders fromme Menschen, sondern zuerst vor allen frohe und glückliche Menschen. Schon die Philosophen der Antike wussten, dass es einem vor allen dann gut geht, wenn man Gutes tut.

    Die Kirche kennt keine Grenze zwischen „Normal-Gläubige“ und den Heiligen im Himmel (und in der Welt). Besonders im Sakrament der Eucharistie (Abendmahl, Brotbrechen, hl. Kommunion) sind alle, zusammen mit den Engeln, im Jetzt mit Jesus vereint. Sie sind die Gemeinschaft der Heiligen.

    Das bedeutet nicht, dass alle Christen heilig sind, aber sie sind potentielle Kandidaten dafür. Denn heilig zu sein bedeutet für Gott ausgesondert vom Profanen zu sein, um ewig glücklich leben zu können. Für Christen beginnt die Ewigkeit deshalb stets im nächsten Augenblick, sie leben bereits darin. Das verändert grundlegend die Perspektive auf die Welt.

    #fedikirche #heilige #katholischekirche #katholisch #philosophie #glaubenswissen #eucharistie #christentum

  24. Heilige der Kirche sind keine menschlichen Halbgötter. Sie sind Vorbilder auf dem Weg des ganzen Menschen zu Gott. Heilige werden deshalb verehrt, nicht angebetet.

    In Show und Sport in der Welt wird der Personenkult eine Rolle spielen, die Kirche tut das nicht. Denn Heiligkeit gibt es nur in Bezug auf Gott. Heilig genannte Menschen leben in der Ausstrahlung Gottes. Heilige als Vorbild zu nehmen bedeutet mit dem lebendigen Glauben der Toten den toten Glauben der Lebenden neu zu gestalten.
    #Heilige #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #glaube

  25. In der Morallehre der Kirche hat das #Gewissen eine große Bedeutung. In ihr wird die Gewissensbildung trainiert. Dies geschieht aus der Lehre der Kirche heraus, die ein objektiver Wertmaßstab sein soll, denn sie gilt im Glauben als wahr.

    Die katholische Gewissensbildung kennt kein postmoralisches nur "gutes Gefühl" oder ein „Basta“ unhinterfragter Überzeugungen. Es muss ein Kompromiss zwischen Objektivität und Subjektivität gefunden werden.

    Die #Vernunft und die #Freiheit sind dabei keine Gefahr für das angestrebte Gleichgewicht. Der Vernunft wird zudem keine Autonomie zugebilligt, die sie selbst und die Freiheit durch Engstirnigkeit oder Übersteigerung gefährdet.

    Denn Vernunft und Freiheit kommt von Gott, die Bindung des Gewissens erfolgt an ihn und seinen Geboten. Diese ist nicht schwer, denn das göttliche Gebot leuchtet als #Naturgesetz im Gewissen auf. Wer die Liebe lebt, folgt seinem Gewissen.

    #katholischekirche #fedikirche #philosophie #glaubenswissen #mission #moral #glaube

  26. Im 19. Jahrhundert entstand aufgrund der fortschreitenden und ausbeuterischen Industrialisierung die Soziallehre der Kirche. Im Christentum wurde als einzige Religion die Abschaffung der Sklaverei als religiöse Forderung wahrgenommen. Mehr die Prinzipien des christlichen Glaubens als christliche Institutionen schritten hier voran. Die Triebkraft des Christentums wurde so entscheidend, damit die Idee der Menschenrechte aus dem Gedanken der geschöpflichen Menschenwürde und Freiheit entstehen konnte.

    #fedikirche #katholischekirche #glaubenswissen #katholisch #katholischesoziallehre #sklaverei #christentum #geschichte #menschenwürde #menschenrechte #freiheit

  27. Die Überwindung der #Sklaverei als äußerliches Phänomen der Rechts- und Wirtschaftssysteme war immer ein Anliegen von Christen. Die #Aufklärung hatte keine eigene Position zur Sklavenfrage, sondern übernahm Positionen der Quäker, Evangelikalen und der Kirche. Die Aufklärung legte eher eine Gleichgültigkeit gegenüber der Sklaverei an den Tag. Humanisten wie Philosophen schwiegen dazu.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #quäker #evangelikale #humanismus #philosophie #geschichte

  28. Die Konstitution der #Freiheit ist paradox: sie ist bedingt und zugleich relativ, um wirksam zu sein. Absolute Freiheit gibt es nicht, zumindest nicht spürbar. Sie würde zur Entscheidungsunfähigkeit führen und damit zur Unfreiheit. Eine Möglichkeit, die Freiheit für sich zu vermehren, ist demnach eine freiwillige Selbstbindung. Ein Christ bindet sich hier an Gott, da die Freiheit Gottes die Grundlage der menschlichen Freiheit ist. Gott will den Menschen in Christus befreien.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #mission #christentum #philosophie

  29. In der ablehnenden Haltung der Kirche zur Abtreibung werden keine Frauenrechte eingeschränkt. Sie limitiert lediglich das Recht von Menschen, ob Mann oder Frau, über das Leben eines anderen Menschen zu verfügen. Ein solches Recht gibt es im Christentum nach katholischer Prägung nicht. Abtreibung ist hier das Töten von menschlichem Leben und in sich eine böse Handlung. Diese Haltung ist daher nicht frauenfeindlich, sondern menschenfreundlich.

    #fedikirche #abtreibung #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #feminismus #prolife #christentum

  30. Weiheämter sind in der katholischen Kirche nur Männern vorbehalten, nicht weil sie es so festlegte, sondern ihr Stifter: #Jesus Christus. Die apostolische Sukzession, die Weitergabe von Jesu Vollmachten an Männer, ist dabei ausschlaggebend. Alle anderen Ämter und Aufgaben können von Frauen und Männer ausgeführt werden.

    Auch für Frauen ist ein geweihtes Leben als Ordensfrau, Jungfrau und Witwe möglich. Weltweit machen doppelt so viel Frauen wie Männer in Weiheämter davon Gebrauch.

    Im Vatikan selbst sind 20 % der Mitarbeiter Frauen. In deutschen Diözesen arbeiten 13 % Frauen in oberen Leitungspositionen, 19 % auf mittlerer Ebene. Das entspricht dem Frauenanteil großer und mittlerer Unternehmen in Deutschland.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #feminismus #glaubenswissen

  31. Die Kirche brachte bereits in der Antike Reformen für die Frauen aus dem Weg, formulierte ein frauenfreundliches Erb- und Eherecht. Die Frau muss nun selbst ihr Ja-Wort zur Ehe geben. Diese Aufwertung der Frau führte zu Kirchenlehrinnen, Ordensgründerinnen, Reformatorinnen, Mystikerinnen, und Philosophinnen innerhalb der Kirche, sowie Inhaberinnen weltlicher Macht für die Kirche.

    Die Kirche sieht die Würde der Frau zusammen mit ihrer möglichen Mutterrolle, welche aber der gesellschaftlichen Gleichberechtigung nicht im Wege stehen darf. Bei der Gründung einer Familie haben Mann und Frau die gleichen Rechte und Pflichten.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #feminismus #gleichberechtigung #glaubenswissen #philosophie

  32. Dogmen der Kirche dürfen nicht im Widerspruch zur Bibel und der apostolischen Tradition stehen. Im Sinne der kirchlichen Einheit in der Vielfalt werden die Bischöfe der Weltkirche zu einem bestimmten Glaubensinhalt, der vielleicht zum Dogma erklärt werden soll, befragt. Nur wenn eine große Mehrheit nach Prüfung eine Glaubensaussage zustimmen kann, wird erwogen, sie zu einem #Dogma zu erheben.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #bibel

  33. #Dogma bedeutet in Griechisch: „das, was als richtig erscheint“. Im Sprachgebrauch wird das Wort meist dazu missbraucht, die Immunität der Kirche gegen Kritik darzustellen, die ihren Wahrheitsanspruch durchsetzen will, damit sie sich jeder wissenschaftlichen Überprüfung entziehen kann. Doch ein kirchliches Dogma gibt es nur dann, wenn es ausreichend biblisch sowie theologisch und über Zeit und Raum hinweg in der Tradition des Glaubens geprüft ist.

    Auch in der #Wissenschaft gibt es Dogmen, man nennt sie nur Axiome. Sie sind gleichfalls unbeweisbar wie die verbindlichen Dogmen der Kirche.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese

  34. Die Weisungen, die den Menschen in der Bibel nicht nur zu moralisch guten Verhalten aufrufen sind Hinweisschilder. Dort, wo die Gefahr vom Weg abzukommen nicht erkannt werden will, erhalten sie eine einschränkende und zu strenge Beurteilung. Konsequenzen aus falschen Verhalten trennt man dann von den Ursachen dieses Verhaltens. Wer nicht an die Weisungen und die Konsequenzen bei deren Ablehnung glaubt, wird aber im Leben bald ein Problem bekommen, schließlich sind Gottes Weisungen wie die Gebrauchsanweisung des Herstellers.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #10Gebote #katechese

  35. In der ablehnenden Haltung der Kirche zur #Abtreibung werden keine Frauenrechte eingeschränkt. Sie limitiert lediglich das Recht von Menschen, ob Mann oder Frau, über das Leben eines anderen Menschen zu verfügen. Ein solches Recht gibt es im #Christentum nach katholischer Prägung nicht. Abtreibung ist hier das Töten von menschlichem Leben und in sich eine böse Handlung. Diese Haltung ist daher nicht frauenfeindlich, sondern menschenfreundlich.

    Daher setzt die Kirche auch alles daran Frauen in der Schwangerschaft zu unterstützen, ihre Nöte ernst zu nehmen und konkrete, individuelle Hilfe anzubieten.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #prolife

  36. Ernste Bibelexegese bedeutet alles in Liebe auszulegen. Sie muss zunächst erkennen, dass es ein durch Glaube inspiriertes Buch für Gläubige ist.

    Die Bibel ist kein wissenschaftliches Lehrbuch, enthält aber eine wertvolle Lehre für das gute Leben. Die Bibel ist ebenso wenig ein Märchenbuch, enthält aber ewige Wahrheiten, die sind, doch nie waren. Sie beschäftigt sich mit dem Sein, dem Woher und Wohin. Sie zeichnet eine Anatomie des menschlichen Geistes über die Zeit hinweg auf.

    Die Inhalte der Bibel sind nicht immer logisch, aber stets wahr. Die Bibel zeigt uns nicht, wie wir uns richtig hassen sollen, sondern wie es uns gelingt, dass wir uns lieben.

    #bibel #fedikirche #katholischekirche #katholisch #exegese #glaubenswissen #wissenschaft #philosophie

  37. Bibelexegese heißt: Die Bibel wörtlich oder ernst nehmen, letzteres zeigt sich in der aktualisierenden Deutung und der Unterscheidung zwischen Wort und Begriff, zwischen Bild und Bedeutung. Metaphern müssen erkannt und gedeutet werden. Das gilt natürlich für alle sprachliche Mitteilung.

    Es gibt zwei Richtungen, die ein wortwörtliches Verständnis der Bibel zu Grunde legen: Fundamentalisten, wie etwa die Zeugen Jehovas, und Religionskritiker, die sorgsam Bibeltexte aussuchen, um ein immanentes Gewalt- und Hasspotential der Hl. Schrift nachzuweisen. Beide Lager sind unredlich und einseitig. Sie verwenden eine „Steinbruchexegese“, die Texte und Menschen zerfleddert, um nur Gutes oder Böses zum Vorschein kommen zu lassen, damit eigene Absichten, nicht jene Gottes, gerechtfertigt werden.

    #exegese #bibel #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen

  38. Die #Dreifaltigkeit lehrt #Christen, dass man hinsichtlich Hautfarbe, Kultur, Mann oder Frau, abhängig von anderen oder nicht, im Mutterleib oder schon außerhalb, Ethnie und Religion verschieden sein und dennoch als menschliche Personen die gleiche menschliche Würde besitzen kann.

    Gottvater, Sohn und Hl. Geist sind immer Geber und Gabe zugleich, jeder schenkt und wird beschenkt, keiner genügt sich selbst, will anmaßend über den Anderen herrschen und keiner zieht sich vor ihm zurück, um allein zu sein. Bevormundung, Egoismus, Individualismus, welcher die eigene Freiheit in die des anderen ausdehnt, wie es heute oft ohne christlichen Wertemaßstab geschieht, gibt es im Christentum nicht. #Vielfalt ist dort nicht auf eine Gesinnung, Partei, Lager, Bedingung oder Meinung begrenzt, der man sich erst zuordnen muss, sondern auf das Ganze, das Menschsein vor Gott.
    #katholischekirche #katholisch #fedikirche #freiheit #moralismus #prolife #mission #glaubenswissen #toleranz

  39. Geteilte Freude und Liebe sich Liebender halbieren sich nicht, sondern vermehren sich. Darum hat der dreifaltige Gott die Schöpfung und den Menschen frei und aus bedingungsloser Liebe geschaffen.

    Christlicher Glaube ist: zu wissen von der göttlichen Person geliebt zu sein und deshalb an den Nächsten weiterlieben zu können.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #mission

  40. Der Geist der Liebe ist der gemeinsame Geist von Vater und Sohn in der #Dreifaltigkeit. Der Hl. Geist bleibt anonym, weil er einzig die Einheit zwischen Vater und Sohn stiften will. Unendlich verloren in beiden ist genau jener Platz, der dem Hl. Geist Freude macht, als beständiger Ausdruck ihrer Liebe.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #theologie #mystik

  41. Es ist die große Freude des Gottessohnes Jesu in der #Dreifaltigkeit, dass er unablässig vom Vater Liebe empfängt. Der Sohn lebt in der Haltung totaler Abhängigkeit vom Vater, doch er ist keineswegs geringer als dieser. Denn ohne den Sohn wäre er nicht Vater.

    Die Freude des Sohnes ist darum auch, dass er so akzeptiert und geliebt ist, wie er ist. Der Blick des Sohnes ist ganz dem Vater zugewandt.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #theologie #trinität #jesus

  42. Gottvater hat eine absolute Freude, weil er grenzen -und vorbehaltlos gibt. Er hat eine Freude, weil er die Liebe seines Sohnes, Jesus, immerzu betrachtet. Deshalb ist Gottvater auch kein Narzisst, denn er betrachtet in seinem Sohn das, was er selbst ist. Diese vom Sohn dem Vater entgegengebrachte Liebe, liebenden Gehorsam und ewige Danksagung erfreut das Vaterherz Gottes.

    Diese Vater- und Sohnesliebe in der #Dreifaltigkeit ist dem Menschen Vorbild für die Liebe zu den Eltern, zu den Kindern und zwischen Mann und Frau in der Ehe.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #theologie #mission #ehe #fedieltern #familie

  43. Als Mensch tut #Jesus exakt dasselbe, was er auch als Gottessohn in der #Dreifaltigkeit tut: sein Leben restlos in die Hände des Vates geben. Jesu Tod am Kreuz offenbart gerade seine Gottheit, denn er besteht in der vollkommenen liebenden Selbsthingabe. Sie ist nichts anderes als die Offenbarung Gottes in der menschlichen Geschichte. Gott ist Liebe, die sich verschenkt. Indem der Gottessohn diese Demut zeigt,der Grund seiner Verherrlichung, wird sie zur #Tugend. für den Menschen.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #theologie

  44. Gottvater und sein Sohn Jesus sind nicht zwei identische Personen der #Dreifaltigkeit. Das Heil für den Menschen betreffend ist der Sohn, wie Jesus selbst sagt, geringer als der Vater, denn er ist in die Welt als Mensch gekommen, hat sich selbst erniedrigt. Doch er hat damit in die Menschennatur auch die göttliche Herrlichkeit mit hinein genommen.

    Innerhalb der Dreifaltigkeit ist das Leben grenzenloser Austausch und immerwährende Selbsthingabe zwischen Vater, Sohn und Hl. Geist, keiner ist geringer als der andere, alle sind der eine Gott. Die Selbsthingabe ist vollkommen frei, auch von der Furcht, sich zu verlieren und von jeder Notwendigkeit, etwa das Böse zu überwinden.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #trinität #trinity

  45. Gott war als Vater im Alten Testament jener, der ein Volk freiwillig auswählte und es väterlich führte, nicht weil er einen Sohn hatte. Dieser Vater war weniger liebevoll, mehr anspruchsvoll und gebieterisch, voll Autorität und strengen Strafen.

    Im Neuen Testament offenbart Gott seinen Sohn Jesus, nun dürfen wir ihn alle im Glauben "Papa" (Abba) nennen, weil wir an der herzlichen und vertrauten Beziehung des Sohnes zum Vater als Adoptivkinder teilhaben dürfen. Wir dürfen erkennen, dass seine Liebe, Barmherzigkeit und Bereitschaft zur Hingabe für unser Heil und unsere Zufriedenheit göttlich grenzenlos ist.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #mission #dreifaltigkeit

  46. Es gibt nur einen Gott, der in drei Personen ist, eine individuelle Substanz einer vernunftbegabten Natur, weil er die Liebe ist. Nur in der Beziehung (Relation) dieser Personen untereinander unterscheiden sich Gottvater-Sohn-Hl. Geist.

    Die Vaterschaft ist die Beziehung des Vaters zum Sohn, den er gezeugt (Gott ist zeitlos, der Sohn war also nicht nach dem Vater da).

    Die Sohnschaft ist die Beziehung des Sohnes zum Vater, der ihn zeugt.

    Die Hauchung ist die Beziehung des Vaters und des Sohnes zum Hl. Geist, den sie hauchen. Die Liebe zueinander ist als Person lebendig.

    Das Hervorgehen ist die Beziehung des Hl. Geistes zum Vater und dem Sohn, aus denen er hervorgeht.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #dreifaltigkeit #trinity #philosophie #theologie

  47. Was verschafft vollkommenes Glück?

    1. es muss eine überragende Sache sein, der nichts untergeordnet ist.
    2. es muss in sich das Schlechte ausschließen.
    3. es muss die gesamten Sehnsüchte erfüllen.
    4. es kann nicht mehr verloren werden.

    So kann man verstehen, dass keine Sache der Welt uns das Glück geben kann, nach dem wir suchen. Deshalb ist man oft unzufrieden, freudlos. Aber Gott allein erfüllt all diese Bedingungen, weil er die Liebe ist.

    Denn die Liebe ist wichtig im und für den Menschen, auch wenn er es nicht wahrhaben will/kann. Die #Dreifaltigkeit Gottes ist Vorbild für diese Liebe und Gemeinschaft und ist Vorbild für vollkommenes #Glück.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #philosophie @philosophie #stoa

  48. Christlicher #Glaube ist Licht, das erleuchtet. So kann die #Wahrheit erkannt werden, nicht nur über Gott, sondern für das Leben, denn Gott hat es geschaffen und in der Wahrheit geordnet. Wo das Licht des Glaubens fehlt, wird der Mensch richtungslos, irrend, nicht mehr in der Lage Gut und Böse zu unterscheiden, ethisch zu handeln. Gerade im Heute bestätigt sich dies. Wird allein der Mensch zum Maß, wird er maßlos und verliert das Maß dafür, was #Menschenwürde für ihn und andere bedeutet.

    Es ist ein Irrtum der Gegenwart zu meinen, man könne über Glaube sprechen, diskutieren oder ihn gar reformieren, ohne auf die Wahrheit des Glaubens Bezug zu nehmen oder sie zu respektieren.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #philosophie #christentum

  49. Umkehr im christlichen Sinn bedeutet keineswegs Zügellosigkeit nicht mehr als Sünde zu verstehen, sondern von der Sünde umzukehren. Sie kann weder toleriert noch gutgeheißen werden. Weder "moderne" Maßstäbe noch Entwicklungen können aus dem Bösen etwas Gutes machen und umgekehrt.

    Wer davor warnt Glaubensinhalte zu ernst zu nehmen, will eine neue Kirche der Heiden. Glaube ist kein Regelwerk, Theorie oder Meinung, sondern die personale Annahme des dreifaltigen Gottes im Leben. #Glaube orientiert sich an der geoffenbarten Wahrheit Gottes, Unglaube will diese Glaubensinhalte im eigenen Lebensstil nicht annehmen.

    #Gewissen und Glaubensnorm sind nicht verschiedene Dinge. Das Gewissen ist nicht autonom, sondern das Urteil der #Vernunft über die Sittlichkeit des Handelns, dazu braucht es eine Norm. Niemand ist Christ, der eine Tugend zur Sünde und umgekehrt erklärt, um allein eigenen Vorstellungen Raum zu verschaffen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #philosophie #glaubenswissen

  50. Die Kirche lebt nicht von Diskussionsgruppen, Reformforen oder synodalen Prozessen, sondern aus der #Eucharistie. Dort begegnet man Jesus, Geist und Wahrheit, und darum sind dies im #Christentum nicht abstrakte philosophische Begriffe, sondern eine göttliche Person, ein Du, das Beziehung zum Menschen will.

    Menschlicher Eigenwillen lässt sich von Lebensumstände, Willkür und Zeitgeist leiten, Gottes Wille ist ewig wahr und gerecht. So ist allein Gott Quelle ethisch-moralischen Handelns, nicht der Mensch. Die #Wahrheit und Gottes Weisungen hängen zusammen. Gott will den Menschen in seiner Natur als Ganzes, Leib, Seele und Geist, in Liebe zur Liebe in die Ewigkeit führen.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #philosophie #glaubenswissen

  51. Ein Wahrheitsanspruch ist für viele Zeitgenossen heute unerträglich. Aber es gibt keinen wahrheitsfreien Raum. Die Lüge ist die Alternative, doch sie befreit nicht oder ist tragfähig.

    #Glaube ist nur glaubwürdig, wenn er wahr. Wer dem Menschen abspricht, #Wahrheit erkennen zu können, erniedrigt ihn, nimmt ihn die Würde. Der Mensch trägt die Wahrheit Gottes in sich. In dieser findet er seinen Sinn und Erfüllung. Wer die Wahrheit gefährdet oder ablehnt, gefährdet auch seinen Glauben.

    Die Entweltlichung der Kirche bedeutet vom Schein zum Sein zu kommen und in der Wahrheit zu bleiben. Menschen die Wahrheit vorzuenthalten, ist lieblos.

    #fedikirche #katholischekirche #philosophie @philosophie #glaubenswissen #katechese

  52. Die Beichte ist eines der 7 Sakramente. Im Priester spricht Gott dem Sünder nach Bekenntnis und Reue die Vergebung der Sünden zu.
    Die Einzelbeichte ist nicht "typisch katholisch". Im Augsburger Bekenntnis, die wesentliche Lehrgrundlage der ev.-luth. Glaubensgemeinschaft, ist sie noch aufgeführt. Erst im 17.-18. Jh. wurde die Einzelbeichte von den Protestanten abgeschafft, folgerichtig weil kein ungeweihter Pastor mehr die Vollmacht Jesu hat, die Sünden zu vergeben..

    Auch für die Firmung, die Versiegelung mit dem Hl. Geist, bedarf es einen geweihten Bischof und/oder Priester in der Nachfolge der Apostel, wie in der Apg 8 beim Diakon Philippus beschrieben. Nicht er, sondern Apostel vollzogen die Geistestaufe an den Gläubigen.
    Die katholische Kirche folgt bis heute dem Auftrag Jesu der Sündenvergebung und der Salbung der Gläubigen bei der Firmung durch die Nachfolger der Apostel.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #beichte #sünde #glaubenswissen #katechese #ökumene #luther

  53. Für Christen ist es normal, Glaubensgeschwister bei Notlagen und Sorgen um Fürbitte bei Gott zu bitten. Katholiken beziehen dabei auch die bereits im Himmel lebenden mit ein, denn alle sollen eins sein. Es sind die Heiligen im Himmel und natürlich Maria, die Mutter von Gottes Sohn, die vor dem Thron Gottes stehen.

    Was Heilige einst auf Erden berührten oder ihre Gebeine können ebenso wundertätige Kraft im Auftrag Gottes vermitteln. Märtyrer, die für ihren Glauben starben, werden von der Kirche als Heilige vor Gott geachtet, andere Heilige werden es, wenn Gott sie durch das Geschenk mehrerer Wunder nach ihrer Fürbitte bestätigt.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #wunder #glaubenswissen #katechese #heilige

  54. Die Unfehlbarkeit des Papstes betrifft Fragen des Glaubens oder der Sitten, die verbindlich für die ganze Kirche und dort überall immer von allen geglaubt und getan. Dadurch wird der Schatz der Kirche, das Evangelium sowie die apostolische Überlieferung vor der Beliebigkeit des Zeitgeists und der Tyrannei und Meinung weniger geschützt. So wird der Papst zum Fels in der Brandung des Zeitgeists, Garant der Einheit der Christen, führt den von Jesus dem Petrusamt gegebenen Hirtendienst sowie die Schlüsselgewalt aus und ist Stütze für seine Glaubensgeschwister, wie in der #Bibel erwähnt.
    Auch Luthers Mitarbeiter Melanchthon lehnte das Papstamt nicht ab.
    #fedikirche #katholischekirche #melanchthon #katholisch #glaubenswissen #papst #unfehlbarkeit #katechese

  55. Der Kanon (die Zusammenstellung der Bücher) der Bibel nahm historisch gesichert im 3. Jh. in der Kirche ihren Anfang. Es wurden jene Bücher (für das spätere NT) verwendet, die von den Aposteln oder deren Schüler stammten. Es waren nicht die Inhalte ausschlaggebend, sondern die apostolische Verfasserschaft. Die bis heute gültige Festlegung geschah 367. Die Urkirche verwendete zudem die griechische Fassung der Bücher des AT, die heute ebenso Bestandteile der Bibel sind.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #bibel #geschichte #glaubenswissen #katechese

  56. Die Kirche ist keine Demokratie, sondern mehr: eine Hierarchie, eine "heilige Ordnung". Sie ist keine Gründung von Menschen, sondern von Gott. In IHM, nicht im Volk, liegt die Grundlage der Herrschaft. Etwa über die 10 Gebote, christliche Ethik oder dem Wesen der Sakramente kann man nicht demokratisch abstimmen, weil die göttliche Glaubens- und Sittenlehre heilsbestimmend ist.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese

  57. Der #Glaube an den einen Gott verlangt einen angemessenen Ausdruck. Die Liturgie der Kirche, kostbare Kelche und Gewänder, Kunstschätze, Kathedralen, wunderschöne Kirchenfenster und Monstranzen sind Zeugnis des Glaubens. Das Schönste und Kostbarste, das Menschen geben können, ist für den liebenden Gott, dem Schöpfer. Wir schulden Gott, der uns geschaffen, liebt und erlöst hat, diese angemessene Verehrung und wo diese stattfindet wird auch den Armen geholfen.
    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #pfingsten #liturgie

  58. Das Gegenteil von Armut ist nicht Reichtum, sondern Habsucht. Arme, wie Reiche können darunter leiden. Nicht das Haben, das Loslassen macht frei und glücklich. Armut ist kein Wert an sich, kein Selbstzweck, wie oft beim #Minimalismus, braucht nicht romantisch verklärt werden. Gott will, dass die überreichen Güter der Erde gerecht verteilt werden. Die Kirche fordert darum zu Solidarität und Entwicklungshilfe auf, ist selbst das größte weltweite Hilfswerk.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #mission #armut

  59. Theologische Wissenschaften und Naturwissenschaften untersuchen mit ihren unterschiedlichen Erkenntniswegen die eine, ganze Wirklichkeit in ihren verschiedenen Dimensionen. Die Ergebnisse werden sich immer ergänzen. Scheinbare Widersprüche entstehen durch falsche Schlussfolgerungen und Vorannahmen.

    Die #Naturwissenschaft kann nicht beweisen, dass es Gott gibt oder nicht, ihre zugrundeliegenden Prinzipien schließen die Gottesfrage aus. Doch wer bescheiden und ausdauernd die Geheimnisse der Wirklichkeit zu erforschen sucht, wird von Gott an der Hand geführt, selbst wenn es dem Forschenden nicht bewusst ist.

    #fedikirche #katholischekirche #katholisch #glaubenswissen #katechese #mission #theologie

  60. Ein Mensch, der sich selbst zum Maßstab seines Glaubens macht, wird die Existenz von Engeln, den #Himmelfahrtstag, Marienverehrung oder Fegfeuer als unvernünftig betrachten, weil er es sich nicht vorstellen kann. Der #Glaube steht über der #Vernunft, um ein Realist zu sein, zwischen beiden wird es aber keine Unstimmigkeiten geben, denn derselbe Gott, der die Geheimnisse offenbart und den Glauben eingießt, hat in den menschlichen Geist auch die Vernunft gelegt. Gott selbst ist die Vernunft, im Gegensatz zu #Allah im #Koran, der keine menschliche Kategorien annimmt.

    Nur die Kirche räumt in der Welt der Vernunft ihre wahre Hoheit ein, weshalb katholischer Glaube immer vernünftig ist. Es gibt Dinge, die man nicht versteht, doch darf man nichts glauben, was unvernünftig. Der Grund dafür ist in Gott selbst: Logos, Wort und Vernunft zugleich.
    #katholischekirche #fedikirche #katholisch #katechese #glaubenswissen #philosophie @philosophie @freimaurer #freimaurer

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