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#dnaanalyse — Public Fediverse posts

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  1. "Viele Menschen sagen zu derartigen Themen: »Ich habe nichts zu verbergen.« Was antworten Sie denen?

    Diese Haltung ist aus zwei Gründen problematisch.

    Erstens sind DNA-Daten besonders, weil sie nicht nur Informationen über die betroffene Person enthalten, sondern auch über alle Verwandten. Wer eine Probe abgibt, entscheidet also nicht nur für sich selbst.

    Zweitens sind DNA-Daten unveränderbar und wirken in die Zukunft. Was heute als unkritisch gilt, kann in anderen rechtlichen oder politischen Kontexten ein erhebliches Bedrohungspotenzial entfalten. Man denke nur an eine Regierungsbeteiligung der AfD – dann könnte die eigene DNA in der BKA-Datenbank bereits einen spürbaren Chilling-Effekt haben."

    Lesenswert!

    https://troet.cafe/@ndaktuell/116395750426076157

    #DNA #DNAanalyse
  2. Wir ERINNERN UNS an den NSU.

    Der NSU-Komplex zeigte auf dramatische Weise, wie tief rassistische Vorurteile in Ermittlungsprozesse eindringen können – und das nicht nur durch gezielten rechtsextremen Terror, sondern auch durch die fehlerhafte Anwendung von forensischen Methoden.

    Im Fall des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 führte eine fehlerhafte DNA-Spur zu einer jahrelangen Falschverdächtigung von Sinti und Roma. Ohne konkrete Beweise wurden Angehörige von Sinti und Roma in großem Stil zur DNA-Probenentnahme gebeten. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Täterin aus einem „kriminellen Milieu“ stammen würde – was für sie gleichbedeutend mit der Sinti- und Roma-Community war. Diese Annahme beruhte nicht auf tatsächlichen Hinweisen, sondern auf rassistischen Stereotypen.

    Später stellte sich heraus, dass die DNA-Spur, die die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt hatte, durch eine Verunreinigung der Proben entstanden war, nicht durch den Täter. Das Resultat waren jahrelange, rassistisch motivierte Ermittlungen, die die Sinti und Roma unter Generalverdacht stellten – ohne jede Grundlage.

    Nun wird die Diskussion über erweiterte DNA-A. zur "biogeografischen Herkunft" in Bayern und BW wieder aktuell. Wenn diese Methoden auf ethnische Herkunft schließen, besteht die Gefahr, dass sich solche Fehler wiederholen – der Versuch, Menschen aufgrund ihrer genetischen Merkmale in bestimmte ethnische Gruppen zu kategorisieren.

    Dies mag für Mache, auf den ersten Blick wie ein Schritt in Richtung wissenschaftlicher Präzision erscheinen, aber es birgt die große Gefahr, rassistische Vorurteile zu verstärken und rassistisch motivierte Ermittlungen zu legitimieren – insbesondere in einem System, das bereits von rassistischen Vorannahmen geprägt ist.

    Die Geschichte zeigt uns: DNA-Analysen sollten nicht dazu dienen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit zu stigmatisieren.
    Stattdessen sollten Ermittlungen stets auf konkreten Beweisen beruhen. DNA-Analysen sind keine konkreten Beweise, Sie Verfälschen Zwangsläufig die Ermittlung, denn das Konstrukt ist rassistisch.

    Die zu Unrecht verdächtigten Sinti und Roma im Kontext des NSU-Komplexes sollten uns eine eindringliche Mahnung sein.

    spiegel.de/panorama/justiz/dna

    #NSU #DNAAnalyse #Rassismus #Forensik #SintiUndRoma #BiogeografischeHerkunft #InstitutionellerRassismus #Strafverfolgung #Bayern

  3. Wir ERINNERN UNS an den NSU.

    Der NSU-Komplex zeigte auf dramatische Weise, wie tief rassistische Vorurteile in Ermittlungsprozesse eindringen können – und das nicht nur durch gezielten rechtsextremen Terror, sondern auch durch die fehlerhafte Anwendung von forensischen Methoden.

    Im Fall des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 führte eine fehlerhafte DNA-Spur zu einer jahrelangen Falschverdächtigung von Sinti und Roma. Ohne konkrete Beweise wurden Angehörige von Sinti und Roma in großem Stil zur DNA-Probenentnahme gebeten. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Täterin aus einem „kriminellen Milieu“ stammen würde – was für sie gleichbedeutend mit der Sinti- und Roma-Community war. Diese Annahme beruhte nicht auf tatsächlichen Hinweisen, sondern auf rassistischen Stereotypen.

    Später stellte sich heraus, dass die DNA-Spur, die die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt hatte, durch eine Verunreinigung der Proben entstanden war, nicht durch den Täter. Das Resultat waren jahrelange, rassistisch motivierte Ermittlungen, die die Sinti und Roma unter Generalverdacht stellten – ohne jede Grundlage.

    Nun wird die Diskussion über erweiterte DNA-A. zur "biogeografischen Herkunft" in Bayern und BW wieder aktuell. Wenn diese Methoden auf ethnische Herkunft schließen, besteht die Gefahr, dass sich solche Fehler wiederholen – der Versuch, Menschen aufgrund ihrer genetischen Merkmale in bestimmte ethnische Gruppen zu kategorisieren.

    Dies mag für Mache, auf den ersten Blick wie ein Schritt in Richtung wissenschaftlicher Präzision erscheinen, aber es birgt die große Gefahr, rassistische Vorurteile zu verstärken und rassistisch motivierte Ermittlungen zu legitimieren – insbesondere in einem System, das bereits von rassistischen Vorannahmen geprägt ist.

    Die Geschichte zeigt uns: DNA-Analysen sollten nicht dazu dienen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit zu stigmatisieren.
    Stattdessen sollten Ermittlungen stets auf konkreten Beweisen beruhen. DNA-Analysen sind keine konkreten Beweise, Sie Verfälschen Zwangsläufig die Ermittlung, denn das Konstrukt ist rassistisch.

    Die zu Unrecht verdächtigten Sinti und Roma im Kontext des NSU-Komplexes sollten uns eine eindringliche Mahnung sein.

    spiegel.de/panorama/justiz/dna

    #NSU #DNAAnalyse #Rassismus #Forensik #SintiUndRoma #BiogeografischeHerkunft #InstitutionellerRassismus #Strafverfolgung #Bayern

  4. Wir ERINNERN UNS an den NSU.

    Der NSU-Komplex zeigte auf dramatische Weise, wie tief rassistische Vorurteile in Ermittlungsprozesse eindringen können – und das nicht nur durch gezielten rechtsextremen Terror, sondern auch durch die fehlerhafte Anwendung von forensischen Methoden.

    Im Fall des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 führte eine fehlerhafte DNA-Spur zu einer jahrelangen Falschverdächtigung von Sinti und Roma. Ohne konkrete Beweise wurden Angehörige von Sinti und Roma in großem Stil zur DNA-Probenentnahme gebeten. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Täterin aus einem „kriminellen Milieu“ stammen würde – was für sie gleichbedeutend mit der Sinti- und Roma-Community war. Diese Annahme beruhte nicht auf tatsächlichen Hinweisen, sondern auf rassistischen Stereotypen.

    Später stellte sich heraus, dass die DNA-Spur, die die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt hatte, durch eine Verunreinigung der Proben entstanden war, nicht durch den Täter. Das Resultat waren jahrelange, rassistisch motivierte Ermittlungen, die die Sinti und Roma unter Generalverdacht stellten – ohne jede Grundlage.

    Nun wird die Diskussion über erweiterte DNA-A. zur "biogeografischen Herkunft" in Bayern und BW wieder aktuell. Wenn diese Methoden auf ethnische Herkunft schließen, besteht die Gefahr, dass sich solche Fehler wiederholen – der Versuch, Menschen aufgrund ihrer genetischen Merkmale in bestimmte ethnische Gruppen zu kategorisieren.

    Dies mag für Mache, auf den ersten Blick wie ein Schritt in Richtung wissenschaftlicher Präzision erscheinen, aber es birgt die große Gefahr, rassistische Vorurteile zu verstärken und rassistisch motivierte Ermittlungen zu legitimieren – insbesondere in einem System, das bereits von rassistischen Vorannahmen geprägt ist.

    Die Geschichte zeigt uns: DNA-Analysen sollten nicht dazu dienen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit zu stigmatisieren.
    Stattdessen sollten Ermittlungen stets auf konkreten Beweisen beruhen. DNA-Analysen sind keine konkreten Beweise, Sie Verfälschen Zwangsläufig die Ermittlung, denn das Konstrukt ist rassistisch.

    Die zu Unrecht verdächtigten Sinti und Roma im Kontext des NSU-Komplexes sollten uns eine eindringliche Mahnung sein.

    spiegel.de/panorama/justiz/dna

    #NSU #DNAAnalyse #Rassismus #Forensik #SintiUndRoma #BiogeografischeHerkunft #InstitutionellerRassismus #Strafverfolgung #Bayern

  5. Wir ERINNERN UNS an den NSU.

    Der NSU-Komplex zeigte auf dramatische Weise, wie tief rassistische Vorurteile in Ermittlungsprozesse eindringen können – und das nicht nur durch gezielten rechtsextremen Terror, sondern auch durch die fehlerhafte Anwendung von forensischen Methoden.

    Im Fall des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 führte eine fehlerhafte DNA-Spur zu einer jahrelangen Falschverdächtigung von Sinti und Roma. Ohne konkrete Beweise wurden Angehörige von Sinti und Roma in großem Stil zur DNA-Probenentnahme gebeten. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Täterin aus einem „kriminellen Milieu“ stammen würde – was für sie gleichbedeutend mit der Sinti- und Roma-Community war. Diese Annahme beruhte nicht auf tatsächlichen Hinweisen, sondern auf rassistischen Stereotypen.

    Später stellte sich heraus, dass die DNA-Spur, die die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt hatte, durch eine Verunreinigung der Proben entstanden war, nicht durch den Täter. Das Resultat waren jahrelange, rassistisch motivierte Ermittlungen, die die Sinti und Roma unter Generalverdacht stellten – ohne jede Grundlage.

    Nun wird die Diskussion über erweiterte DNA-A. zur "biogeografischen Herkunft" in Bayern und BW wieder aktuell. Wenn diese Methoden auf ethnische Herkunft schließen, besteht die Gefahr, dass sich solche Fehler wiederholen – der Versuch, Menschen aufgrund ihrer genetischen Merkmale in bestimmte ethnische Gruppen zu kategorisieren.

    Dies mag für Mache, auf den ersten Blick wie ein Schritt in Richtung wissenschaftlicher Präzision erscheinen, aber es birgt die große Gefahr, rassistische Vorurteile zu verstärken und rassistisch motivierte Ermittlungen zu legitimieren – insbesondere in einem System, das bereits von rassistischen Vorannahmen geprägt ist.

    Die Geschichte zeigt uns: DNA-Analysen sollten nicht dazu dienen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit zu stigmatisieren.
    Stattdessen sollten Ermittlungen stets auf konkreten Beweisen beruhen. DNA-Analysen sind keine konkreten Beweise, Sie Verfälschen Zwangsläufig die Ermittlung, denn das Konstrukt ist rassistisch.

    Die zu Unrecht verdächtigten Sinti und Roma im Kontext des NSU-Komplexes sollten uns eine eindringliche Mahnung sein.

    spiegel.de/panorama/justiz/dna

    #NSU #DNAAnalyse #Rassismus #Forensik #SintiUndRoma #BiogeografischeHerkunft #InstitutionellerRassismus #Strafverfolgung #Bayern

  6. Wir ERINNERN UNS an den NSU.

    Der NSU-Komplex zeigte auf dramatische Weise, wie tief rassistische Vorurteile in Ermittlungsprozesse eindringen können – und das nicht nur durch gezielten rechtsextremen Terror, sondern auch durch die fehlerhafte Anwendung von forensischen Methoden.

    Im Fall des Mordes an der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 führte eine fehlerhafte DNA-Spur zu einer jahrelangen Falschverdächtigung von Sinti und Roma. Ohne konkrete Beweise wurden Angehörige von Sinti und Roma in großem Stil zur DNA-Probenentnahme gebeten. Die Ermittler gingen davon aus, dass die Täterin aus einem „kriminellen Milieu“ stammen würde – was für sie gleichbedeutend mit der Sinti- und Roma-Community war. Diese Annahme beruhte nicht auf tatsächlichen Hinweisen, sondern auf rassistischen Stereotypen.

    Später stellte sich heraus, dass die DNA-Spur, die die Ermittlungen in diese Richtung gelenkt hatte, durch eine Verunreinigung der Proben entstanden war, nicht durch den Täter. Das Resultat waren jahrelange, rassistisch motivierte Ermittlungen, die die Sinti und Roma unter Generalverdacht stellten – ohne jede Grundlage.

    Nun wird die Diskussion über erweiterte DNA-A. zur "biogeografischen Herkunft" in Bayern und BW wieder aktuell. Wenn diese Methoden auf ethnische Herkunft schließen, besteht die Gefahr, dass sich solche Fehler wiederholen – der Versuch, Menschen aufgrund ihrer genetischen Merkmale in bestimmte ethnische Gruppen zu kategorisieren.

    Dies mag für Mache, auf den ersten Blick wie ein Schritt in Richtung wissenschaftlicher Präzision erscheinen, aber es birgt die große Gefahr, rassistische Vorurteile zu verstärken und rassistisch motivierte Ermittlungen zu legitimieren – insbesondere in einem System, das bereits von rassistischen Vorannahmen geprägt ist.

    Die Geschichte zeigt uns: DNA-Analysen sollten nicht dazu dienen, Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder ethnischen Zugehörigkeit zu stigmatisieren.
    Stattdessen sollten Ermittlungen stets auf konkreten Beweisen beruhen. DNA-Analysen sind keine konkreten Beweise, Sie Verfälschen Zwangsläufig die Ermittlung, denn das Konstrukt ist rassistisch.

    Die zu Unrecht verdächtigten Sinti und Roma im Kontext des NSU-Komplexes sollten uns eine eindringliche Mahnung sein.

    spiegel.de/panorama/justiz/dna

    #NSU #DNAAnalyse #Rassismus #Forensik #SintiUndRoma #BiogeografischeHerkunft #InstitutionellerRassismus #Strafverfolgung #Bayern

  7. Die erweiterte DNA-Analyse krankt an vielem. Dabei geht es nicht nur um #Diskriminierung, sondern auch um Fehleranfälligkeit, die die Ermittlungen schnell auf das falsche Gleis führen kann. #DNAAnalyse #Polizei #VISAGE
    lto.de/recht/nachrichten/n/jus

  8. Krankheiten und Klimawandel bedrohen den Weinbau, doch die Züchtung besser angepasster Sorten dauert Jahrzehnte. Ein neues Verfahren soll das beschleunigen.#Landwirtschaft #Weinbau #Wein #Weinzucht #Züchtung #Sorten #Reben #DNA-Analyse #MolekulareMarker #ErdeUmwelt #Biologie
    Neue Reben braucht das Land
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