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#zalu — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #zalu, aggregated by home.social.

  1. À Marseille, un festival de violences policières au carnaval de la Plaine

    À Marseille, un festival de violences policières au carnaval de la Plaine – Marsactu

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    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #carnavaldelaplaine #Enquête #europe #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #Violencespolicières #Zalu
    europesays.com/fr/909807/

  2. À Marseille, la mobilisation dans les lycées s’étend aux collèges et aux écoles

    À Marseille, la mobilisation dans les lycées s’étend aux collèges et aux écoles – Marsactu

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    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #europe #Lycées #mobilisation #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #Zalu
    europesays.com/fr/826396/

  3. Amine, 18 ans, lycéen marseillais… et menacé d’expulsion par une OQTF

    Amine, 18 ans, lycéen marseillais… et menacé d’expulsion par une OQTF – Marsactu

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    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #droitdesetrangers #europe #préfecture #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #Zalu
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  4. Municipales à Marseille : après un drôle de sondage, la fac organise un drôle de débat

    Municipales à Marseille : après un drôle de sondage, la fac organise un drôle de débat – Marsactu

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    europesays.com/fr/725362/

  5. Für die letzte Vorbereitung der Swords & Wizardry-Runde heute Abend habe ich mir ein Zeitlimit von 45 Minuten gesetzt, um mich nicht weiter in Details zu verlieren. Hab nur 40 gebraucht! So eine Technik sollte ich viel öfter anwenden.
    #pnpde #zalú

  6. Aix-Marseille université recadre ses étudiants après leurs questions à Rodolphe Saadé

    Aix-Marseille université recadre ses étudiants après leurs questions à Rodolphe Saadé – Marsactu

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    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #AixMarseilleUniversité #amu #ericberton #europe #Mécénat #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #RodolpheSaadé #Zalu
    europesays.com/fr/608906/

  7. Face au trafic, les agentes sociales des Flamants attendent des actes du département

    Face au trafic, les agentes sociales des Flamants attendent des actes du département – Marsactu

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    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #europe #lesflamants #maisondepartementaledessolidarites #mds #narcotrafic #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #servicepublic #Zalu
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  8. Tracé, fréquence, capacité : les étudiants de Saint-Jérôme dézinguent déjà le nouveau bus B3

    Tracé, fréquence, capacité : les étudiants de Saint-Jérôme dézinguent déjà le nouveau bus B3 – Marsactu

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    europesays.com/fr/384849/

  9. Zalú Zine #1 – Restexemplare!

    Da jetzt der Fanzine-Wettbewerb vorbei ist (Glückwunsch an die verdienten Gewinner:innen!) und die Zine-Pakete verkauft werden, will ich hier nochmal Werbung für das Zalú Zine #1 machen, von dem ich dank einer großzügigen Druckerei noch einige Restexemplare übrig habe.

    Über die Welt von Zalú habe ich schon einiges geschrieben. Die Grundidee des Settings ist „Melniboné meets Event Horizon“ – eine elfische Metropole wurde in die Hölle gesogen und ist nach über einem Jahrtausend wieder da, voller Teufel, alter Schätze, verlorener Magie und düsteren Geheimnissen. Die SCs sind Glücksritter:innen und Schatzsucher:innen, die von einer nahegelegenen Oase ausgehend Expeditionen in die Ruinen der Elfenstadt Uyovu unternehmen. Geschrieben ist alles für Swords & Wizardry, aber es lässt sich natürlich leicht für andere OSR-Retroklone umbauen.

    Das Zine kommt im handlichen A5-Format mit 16 Seiten daher. Was findet ihr in der ersten Ausgabe?

    Zalú Zine #1 Cover
    • Den Hintergrund der Welt von Zalú und die sechs teuflischen und elfischen Fraktionen, die um die Macht in Uyovu ringen.
    • Ein neues spielbares Volk: die Agamenmenschen – von Echsenmenschen abstammende, nomadische Bewohner der Wüste.
    • Sechs neue Monster: Minderer Djinn, Folterdämon, Glasgolem, Sandschlange, Schmerzelementar, Wächtergeist.
    • Das Einsteigerabenteuer „Das Blaue Tor“ für Gruppen der 1.-2. Stufe. Dort gibt es einiges zu entdecken, und die größten Rätsel kann man erst lösen, wenn man sich noch weiter in der Stadt umgeschaut hat. Meine Gruppe hat insgesamt neun Sitzungen mit der Erkundung dieses Gebäudes verbracht.
    • Ein wunderbares Cover von Mario Bühling.

    Weitere Ausgaben mit noch mehr Abenteuern, Monstern, magischen Gegenständen, Zaubern und Hintergründen werden sicherlich folgen, wenn auch nicht in einem bestimmten Rhythmus.

    Wer eins der 11 physischen Restexemplare haben will, kann hier gerne kommentieren oder mich auf Mastodon, via Discord oder im Tanelorn kontaktieren. Ein Printexemplar kostet bei Versand nach Deutschland 5,30 €, die pdf-Fassung nur 3,50 € (weil ohne Porto). Ihr könnt die pdf-Versionen auch bei DrivethruRPG und Itch.io erstehen, wenn euch das glücklicher macht. Dort gibt es auch Vorschauen einiger Seiten.

    #1 #DIY #Oldschool #OSR #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #SwordsWizardry #Zalú

  10. Un ancien cadre des bibliothèques de Marseille poursuivi pour harcèlement moral

    Ce mercredi 10 septembre, Patrick Casse, ancien directeur de l’Alcazar et tout-puissant délégué FO, est appelé à comparaître…
    #Marseille #FR #France #Actu #News #Europe #EU #actu #Actualités #Alcazar #bibliothèque #europe #forceouvriere #patrickcasse #pierrechagny #Provence-Alpes-Côted'Azur #Républiquefrançaise #Zalu
    europesays.com/fr/374393/

  11. Fanzine-Wettbewerb: Zalú

    Wir haben hier ja schon diverse Fanzine vorgestellt, inklusive unseres Parteiorgans, aber ich möchte auch noch ein persönliches Projekt bekanntgeben: Das Zalú-Zine!

    Über die Welt von Zalú habe ich hier schon einiges geschrieben. Die Grundidee des Settings ist „Melniboné meets Event Horizon“ – eine elfische Metropole wurde in die Hölle gesogen und ist nach über einem Jahrtausend wieder da, voller Teufel, alter Schätze, verlorener Magie und düsteren Geheimnissen. Die SCs sind Glücksritter:innen und Schatzsucher:innen, die von einer nahegelegenen Oase ausgehend Expeditionen in die Ruinen der Elfenstadt Uyovu unternehmen. Geschrieben ist alles für Swords & Wizardry, aber es lässt sich natürlich leicht für andere OSR-Retroklone umbauen.

    Ein Zine wollte ich schon lange mal machen und der Wettbewerb von System Matters hat mir jetzt die nötige Motivation gegeben. Manche der Inhalte werdet ihr hier vom Blog kennen, aber so ist alles aktualisiert und kompakt an einem Ort versammelt. Das Zine kommt im handlichen A5-Format mit 16 Seiten daher.

    Was findet ihr in der ersten Ausgabe?

    • Den Hintergrund der Welt von Zalú und die sechs teuflischen und elfischen Fraktionen, die um die Macht in Uyovu ringen.
    • Ein neues spielbares Volk: die Agamenmenschen – von Echsenmenschen abstammende, nomadische Bewohner der Wüste.
    • Sechs neue Monster: Minderer Djinn, Folterdämon, Glasgolem, Sandschlange, Schmerzelementar, Wächtergeist.
    • Das Einsteigerabenteuer „Das Blaue Tor“ für Gruppen der 1.-2. Stufe. Dort gibt es einiges zu entdecken, und die größten Rätsel kann man erst lösen, wenn man sich noch weiter in der Stadt umgeschaut hat. Meine Gruppe hat insgesamt neun Sitzungen mit der Erkundung dieses Gebäudes verbracht.
    • Ein wunderbares Cover von Mario Bühling

    Weitere Ausgaben mit noch mehr Abenteuern, Monstern, magischen Gegenständen, Zaubern und Hintergründen werden sicherlich folgen, wenn auch nicht in einem bestimmten Rhythmus.

    Ich freue mich darauf, demnächst meinen Erstling in den Händen zu halten. Noch mehr freue ich mich aber natürlich über weitere Leser:innen! Wenn Ihr ein Exemplar haben möchtet, meldet Euch gerne bei mir. Eine pdf-Fassung wird es auch zu kaufen geben.

    #DIY #Oldschool #OSR #PenPaper #pnpde #Rollenspiel #SwordsWizardry #Zalú

  12. Nach diversen Beiträgen zu meiner Offenen Runde in der Welt von Zalú gibt es jetzt endlich mal was zum Spielen. Zalú ist der Name des untergegangenen Elfenreichs, dessen von Teufeln überrannte Ruinen man in der Wüste erforscht.

    Der Download ist kein Abenteuer, sondern eine Location. Das Blaue Tor ist einer der Eingänge in die Ruinenstadt Uyovu. Sie ist geeignet für eine Gruppe von Abenteurer:innen der Stufen 1-2, wobei auch höherstufige Charaktere hier Herausforderungen finden können. Es gibt keinen bestimmten Auftrag zu erfüllen, aber wenn man die Geheimnisse des Torhauses enträtselt, gibt es viel zu entdecken.

    Ein wichtiger Hinweis: Es gibt eine Situation, die auf verschiedene Weise gelöst werden kann. Für eine der Lösungen braucht man einen Gegenstand, der anderswo in der Stadt verborgen ist. So bleibt das Blaue Tor für erneute Besuche im weiteren Spielverlauf interessant.

    Aber genug der Vorrede: hier ist der Download. Das wunderbare Layout ist von Seba. Wir hoffen, euch gefällt das Werk.

    Zalu Das Blaue Tor DownloadDownload

    https://kritischerfehlschlag.de/2024/07/30/download-zalu-das-blaue-tor/

    #DIY #Download #Dungeon #Oldschool #OSR #pnpde #SwordsWizardry #Zalú

  13. Wie spielt es sich an meinem Open Table? Nachdem ich das Konzept eingeführt und seine organisatorische Umsetzung erläutert habe, erkläre ich in diesem Beitrag den Spielablauf in unseren Sitzungen. Diese besteht aus zwei getrennten Phasen: der Expedition und der Downtime. Um die Phasen zu erklären, ordne ich sie direkt in den zeitlichen Ablauf der Sitzung ein.

    20.00 Uhr: Auftakt

    Nachdem sich alle in Discord und Roll20 eingefunden haben, geht es mit dem Vorgeplänkel der Expedition los. Ich teile den Spielenden ein Ereignis mit, das sich seit der letzten Expedition zugetragen hat. Das kann entweder ein Resultat von einer 1W20-Zufallstabelle sein (z.B. „Dunkle Sternenkonjunktion: alle chaotischen Wesen bekommen +2 auf RW, Untote gelten als eine Stufe höher beim Vertreiben“) oder etwas, das sich aus dem voranschreitenden Metaplot ergibt („Eine Karawane wurde von Harpyien überfallen, die mehrere Mitglieder entführt und Richtung Uyovu verschleppt haben. Seitdem redet man in Heram über fast nichts anderes mehr.“)

    Als nächstes darf jede/r einmal auf der Gerüchtetabelle würfeln, die ich zwischen den Sitzungen aktualisiere. Dadurch bekommen die Spielenden Hinweise auf Schätze, Bedrohungen, NSCs oder Plots.

    Dann wird entschieden, wo die heutige Expedition hingeht. Meist habe ich das schon vorher im Discord angefragt, um mich gezielt vorzubereiten, aber diese Entscheidung kann sich aufgrund der Ereignisse und Gerüchte auch noch kurzfristig verändern. Sobald sich die Gruppe geeinigt hat, welche Location heute ihr Ziel ist, haben alle noch die Gelegenheit, Ausrüstung zu beschaffen oder Mietlinge anzuheuern.

    20.20 Uhr: Die Expedition beginnt

    Ich würfele für eine Zufallsbegegnung auf dem zweistündigen Weg durch die Wüste zur ruinierten Elfenstadt Uyovu (1 in 6 Chance).

    Die Expedition ist ein ganz normaler Dungeoncrawl, in dem die Gruppe ein bestimmtes Ziel in Uyovu erforscht – ein Turm, ein Torhaus, ein Tempel, eine Bibliothek, oft mit Kellern darunter. Die Locations sind zwar auf einer Hexkarte angeordnet, aber ein richtiger Hexcrawl durch die ruinierte Stadt ist das nicht – ernsthafte Hexcrawl-Mechaniken würden es zu schwer machen, weiter innen liegende Felder zu erreichen und im Rahmen einer Sitzung zu erforschen. Vielmehr gehen wir davon aus, dass sich die Gruppe mit Vorsicht durch die Ruinen zum Ziel schleicht und dabei allen Bedrohungen aus dem Weg z gehen weiß.

    Die einzige Ausnahme hierzu ist, wenn das gewählte Eingangstor in die Stadt irgendwelche Hindernisse aufweist. Zum Beispiel hat sich am Roten Tor ein Nekromant eingenistet, der sich „Der Pestmeister“ nennt und mit seinen teuflischen Dienern alle dazu zwingt, sich in einer Audienz bei ihm vorzustellen. Früher wurde das Rote Tor von einer Räuberbande bewacht, die Wegzoll verlangt hat. Will man zu einer Location hinter dem Roten Tor, muss man sich mit diesen NSCs auseinandersetzen.

    Damit die episodische Natur der offenen Runde funktioniert, muss am Ende jeder Expedition die Rückkehr in die Gilde im Oasendorf Heram stehen, damit sich die Gruppe für die nächsten Expeditionen wieder neu aufteilen kann. Um das zu forcieren, gibt es einen innerweltlichen Grund: Wer sich bei Sonnenuntergang noch innerhalb der Mauern Uyovus aufhält, erleidet ein düsteres Schicksal. Die Spielenden haben schon mehrere NSCs angetroffen, die über Nacht in den Ruinen waren, und sie alle waren welchen von den Höllenfürsten und Elfenmagiern verfallen, die über die Stadt herrschen. Auf dem Heimweg fällt natürlich noch eine Probe auf eine Zufallsbegegnung an.

    22.30 Uhr: Downtime

    Nachdem die Abenteurer:innen (hoffentlich) wieder zur Gilde zurückgekehrt sind, wechseln wir in die Downtime-Phase. Hier werden Ereignisse der nächsten Tage und Wochen bis zur nächsten Expedition zusammengefasst und die nötige Buchführung erledigt. Dies geschieht in den folgenden Schritten:

    • Beute versilbern: Einfache magische Gegenstände werden identifiziert und verteilt, Trophäen im Gildenhaus platziert und alles Wertvolle wird zu Geld gemacht. 5% des Erlöses geht an die Gildenkasse (und verschwindet damit praktisch aus dem Spiel), der Rest wird unter den beteiligten SC aufgeteilt.
    • XP abrechnen: Für jede gewonnene Goldmünze gibt es einen Erfahrungspunkt, dazu noch weitere XP für überwundene Feinde.
    • Alle SCs zahlen Lebenshaltungskosten in Höhe von aktuell 25 GM. (Das Leben in einer Goldgräbersiedlung ist teuer.)
    • Ausheilen: Alle Charaktere regenerieren ihre vollständigen Trefferpunkte.
    • Jeder gespielte Charakter erhält eine Downtime-Aktion und kann etwas für den Ausbau der Gilde spenden. Für letzteres gilt, dass pro 5 GM der Gildenstatus um einen Punkt steigt. Dieser Statuswert zeigt abstrakt an, wie bekannt die Gilde in Heram ist. Sein praktischer Zweck besteht darin, dass der Gildenstatus die Untergrenze für die XP von Spielercharakteren darstellt. Damit soll die Spanne zwischen den Charakteren ein bisschen verkleinert werden (auch wenn wir aktuell alles von Level 2 bis 5 am Start haben). Außerdem ist dann der Verlust eines Charakters nicht mehr ganz so hart.

    Downtime-Aktionen sind eine besondere Klasse von Aktionen, z.B. den Aufbau von NSC-Kontakten, ein Stufenaufstieg, die Suche nach Spezialaufträgen, aber auch das Zechen. Das involviert eine Reihe von Tabellen, die ich in einem weiteren Post darstellen werde, ebenso wie meinen Vorbereitungsprozess als SL.

    Weitere Posts dieser Reihe:

    https://kritischerfehlschlag.de/2024/05/10/die-offene-runde-spielablauf/

    #pnpde #SwordsWizardry #Zalú

  14. Wie organisiere ich meine offene Runde? Im ersten Post dieser Reihe hatte ich das Konzept beschrieben und etwas Werbung dafür gemacht. In diesem Beitrag führe ich fort, wie das ganze praktisch abläuft.

    Am Anfang war der One-Shot
    Die Runde begann damit, dass eine geplante Runde wegen eines positiven Corona-Tests ausfiel. Ich habe dann angeboten, kurzfristig einen One-Shot anzubieten, weil ich gerade das schicke Swords & Wizardry-Regelwerk bekommen hatte und es ausprobieren wollte. Außerdem schwebte mir schon lange so ein West Marches-Konzept im Kopf herum. Wir spielten, es machte Spaß und ab da entwickelte es sich weiter.

    Spielende
    Bis heute haben bislang 13 verschiedene Personen mitgespielt. Manche davon sind Stammgäste, andere haben nur 1-2x mitgemacht. Mit dem casual play-Ansatz von Zalú ist das kein Problem. Das System von Swords & Wizardry ist regelleicht genug, dass sich jede/r schnell darin zurechtfindet, und an den Expeditionen in die Ruinen von Uyovu kann man auch mitwirken, wenn man die dahinter stehende Lore nicht kennt.

    Uyovu besteht aus einer Ansammlung von Locations, die auf der Suche nach Schätzen, Magie und Wissen erforscht werden: die Torhäuser, eine Bibliothek, der Nachtbasar, ein Dom usw. Wenn neue Spielende ihre Premiere haben, arrangiere ich es gerne so, dass dies in einer neuen Location passiert – so fangen alle gewissermaßen bei Null an, auch wenn es natürlich Anklänge bereits etablierter Lore oder wiederkehrende NSCs gibt.

    Discord
    Der Discord-Server ist das Herzstück der Kampagne. Wir spielen über Sprachkanäle mit Video und benutzen einen Würfelbot. Als Extra-Tool läuft nebenher ein Roll20-Raum, in dem die meisten Spielenden ihre Charakterbögen verwalten und auf dem ich die Karten mittels Fog of War aufdecke. Letzteres könnte man auch über Owlbear Rodeo und andere Dienste machen, aber meine Spielerschaft und ich sind mit Roll20 vertrauter, auch wenn wir nur wenige Features davon nutzen.

    Neben den Sprachkanälen dient Discord auch der Organisation und als Wissensspeicher. Wir haben dort die folgenden Kanäle:
    Out-of-Game

    • #Allgemein – für Terminorganisation und themenfremde Gespräche
    • #SW-Regeln – Cheat Sheets, Regelübersichten, Links
    • #Hausregeln – Regelklärungen

    In-Game

    • #lore-und-background – kurzer Pitch an neue Spielende, gelegentliche In-Game-Texte
    • #stellt-eure-SCs-vor – für Charakterporträts
    • #friedhof – um den verstorbenen SCs zu gedenken
    • #die-oase-heram – Auflistung von NSCs in der Oase
    • #mietling-markt – Preise für Gefolgsleute, Söldner/innen etc.
    • #händlergasse – Ausrüstungslisten
    • #die-gilde – Ausbau des Gildenhauses und andere Aktivitäten (wichtig für die Status-Mechanik, mehr dazu in einem anderen Post)
    • #expeditionsberichte – Berichte von Spielsitzungen, von Spielenden verfasst
    • #orte-in-Uyovu – Karte der Ruinenstadt und kurze Beschreibung der Locations
    • #monster-lore – Informationen über die Monster und NSCs in den Ruinen
    • #downtime-chronik – Archiv von Downtime-Aktionen (auch hierzu später mehr)
    • #rollenspiel-chat – In-Character-Gespräche

    Ein Wissensspeicher ist absolut essentiell für eine offene Runde. Man kann nicht davon ausgehen, dass dieselben Personen an aufeinander folgenden Runden teilnehmen, und sobald man ein bisschen Lore und Kontinuität reinbringt – anstelle einer rein episodischen Spielweise – wird es unerlässlich, diese Informationen für die Spielenden nachzuhalten. Dabei kann man diese Aufgaben auch in weiten Teilen an die Spielenden selber delegieren. Sie können Tagebuch schreiben, Karten zeichnen, Informationen über Feinde sammeln, Porträts malen u.v.m.

    Discord funktioniert als Wissensspeicher eher so mittelprächtig, v.a. weil die Suchfunktion nicht gut ist. Hierfür kommen deshalb auch andere Tools in Frage, z.B. Obsidian, World Anvil, Kanka, ein Wiki etc. Für uns hat es den großen Vorteil, dass damit (fast) alles in einem System bleibt und man nicht zwischen verschiedenen Anwendungen hin und her wechseln muss.

    So viel erstmal. In weiteren Posts habe ich noch mehr zum Spielablauf, zu meiner Vorbereitung und zur Spielwelt von Zalú zu erzählen. Wenn ihr Fragen habt, meldet euch gerne.

    Vorige Posts dieser Reihe:

    https://kritischerfehlschlag.de/2024/05/04/die-offene-runde-organisation/

    #pnpde #SwordsWizardry #Zalú

  15. Ich leite eine Swords & Wizardry-Kampagne namens Zalú. Sie ist eine „offene Runde“ im Stil des West Marches-Konzepts oder eines Open Table. (Die Unterschiede zwischen diesen beiden Konzepten kann ich nicht mehr so genau artikulieren. Beide haben mich inspiriert und fasziniert, deshalb verwende ich die Begriffe auch durcheinander. Aber lest die Artikel selbst, ich fand sie sehr anregend!) Jedenfalls möchte ich in diesem Beitrag zeigen, wie diese Runde funktioniert und warum ich sie aktuell so gerne spiele.

    Der Kernpunkt einer offenen Runde ist simpel: Es gibt keine fixe Gruppe von Spielenden – mitspielen kann jede/r, der/die anwesend ist. Ich habe für Zalú einen Kern von etwa 10 Personen, die unterschiedlich häufig an Spielsitzungen teilnehmen. Da wir online spielen, habe ich eine Obergrenze von sechs Spielenden pro Termin.

    Das hat verschiedene Vorzüge und Auswirkungen auf die Art des Spiels. Zunächst die Vorzüge aus meiner Sicht:

    • Wechselnde Konstellationen schaffen Abwechslung. In der einen Sitzung hat man eine rauflustige Gruppe mit vielen Tanks, in der nächsten eine vorsichtige aus lauter Castern. Es ist interessant zu beobachten, wie die Zusammensetzung die Herangehensweise an Herausforderungen beeinflusst. Auch für die Spielenden kann es interessant sein, dadurch neue Leute kennenzulernen.
    • Die Spielenden können Gruppen für spezielle Aufgaben zusammenstellen. Um den Friedhof von Ghoulen zu säubern, ist eine Gruppe aus Kleriker:innen und Elf:innen bestens geeignet, für den Einbruch im Königspalast braucht es Dieb:innen.
    • Es ist kein Problem, wenn jemand absagt oder kurzfristig mitspielen möchte. Ein Spieler ist krank? Sein SC bleibt dieses mal eben zuhause.

    Diese Struktur hat verschiedene Auswirkungen auf die Spielweise:

    • Eine fixe Storyline ist schwer durchzuziehen, zumindest nicht im Mittelpunkt der Kampagne. Einen Metaplot kann und darf es durchaus gehen, aber „Die Sieben Gezeichneten“ wird man schwer als offene Runde umsetzen können. Geschichten entwickeln sich emergent.
    • Das Spiel ist episodenhaft, ähnlich wie in klassischen Fernsehserien. Da hilft es, ein klares framing device zu haben, das Anfang und Ende einer Episode markiert. In Zalú ist es die Abenteurergilde, der alle SC angehören. In jeder Sitzung brechen sie von dort auf, um die Ruinen der sagenhaften Elfenstadt Uyovu zu erforschen. Da sich aber kein Sterblicher nach Sonnenuntergang in den Mauern Uyovus aufhalten kann, ohne Wahnsinn und Tod zu riskieren, kehrt die Gruppe zum Ende einer Sitzung wieder dorthin zurück. Ich als SL kann das Pacing dadurch steuern, dass ich zum einen zu Beginn ansage, bis wann das Spiel gehen soll (in Realzeit), zum anderen indem ich im Spiel den aktuellen Sonnenstand erwähne.
    • Man schafft Kontinuität zwischen den wechselnden Gruppen durch ein gemeinsames Wissensmanagement. In der originalen West Marches-Kampagne geschah dies durch eine gemeinsam geführte Karte der Spielwelt. In Zalú gibt die Gildenchefin (ein NSC) kleine In-Game-Belohnungen für schriftliche Expeditionsberichte aus, die in einem Kanal unseres Discords gesammelt werden.

    Zalú ist casual play, ohne das irgendwie wertend zu meinen. Wir spielen alle paar Wochen eine kurze Expedition von etwa 2,5 Stunden in die Ruinen Uyovus und am Ende sind alle ein paar HP ärmer und ein paar XP reicher. Das ist für manche Spielenden durchaus ein gutes Argument, weil man problemlos fehlen kann ohne die anderen im Stich zu lassen oder den Anschluss zu verlieren. Ich will gar nicht behaupten, dass dies eine bessere Form des Spiels ist, es ist schlicht anders als meine normalen Kampagnen und die Runden, in denen ich sonst mitspiele. Und ich hoffe, ich konnte hier ein wenig deutlich machen, was mich daran anspricht. Mehr Details folgen im nächsten Post.

    https://kritischerfehlschlag.de/2024/04/28/die-offene-runde-einfuhrung/

    #AbenteuerDesign #OSR #pnpde #SwordsWizardry #swordsandwizardry #Zalú