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#serversoftware — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #serversoftware, aggregated by home.social.

  1. Das Fediverse im Stadt-Modell erläutert

    Im #Fediverse ist die Rede von Instanzen, die zusammen kommunizieren und gemeinsam das föderierte Universum bilden. Da kommen technische Begriffe ins Spiel wie Server, Software, Protokoll usw. usf. - und Produkte wie #Mastodon, #Friendica, #Pixelfed und viele mehr sowie Protokolle wie #ActivityPub... und viele Details mehr.

    Wie kann man sich das vorstellen, wenn wir mal davon ausgehen würden, daß Instanzen Städte auf einem Planeten sind?

    Nehmen wir also mal an, eine #Instanz bzw. ein #Server bzw. ein #Knotenpunkt im #Fediversum wäre eine Stadt auf einem Planeten. Inklusive Bevölkerung. Diese Stadt kann auf einem Eigenbau basieren oder sie nutzt einen Bauplan für eine spezielle Art von Stadt. Dieser Bauplan wäre dann eine Serversoftware wie Mastodon oder #Firefish oder eine andere.

    Leute können sich in einer bereits gebauten Stadt ansiedeln oder eine eigene Stadt aufbauen. Da viele Baupläne für speziell ausgerichtete Städte frei verfügbar existieren (Open Source!), kann diese neue Gemeinschaft auf Basis eines solchen Bauplans eine neue Stadt errichten. Oder etwas eigenes bauen, weil... und hier kommen wir zum nächsten Punkt.

    Die Städte auf diesem Planeten sind durch Wege verbunden. Diese Wege sind genormt, damit die Städte sich untereinander austauschen können und die jeweiligen Stadtverwaltungen wissen, wie sie mit Informationen und Botschaften, die über diese Wege übermittelt werden, umgehen und nicht wie ein Ochs' vorm Berg dastehen. Viele Wege nutzen die Norm "ActivityPub". Dies erlaubt dann auch komplett neue Typen von Städten, sofern diese über standardisierte Wege an vorhandene Städe angeschlossen werden.

    Soweit so klar?

    Instanzen entsprechen Städten, die #User der Instanzen der jeweiligen Stadtbevölkerung, die #Administration einer Instanz entspricht der Stadtverwaltung einer Stadt, unterschiedliche Arten von #Serversoftware bzw. Baupläne regeln die Art des Stadtaufbaus und Protokolle entsprechen genormten Wegen zwischen Städten.

    Was passiert nun, wenn ein Bewohner in Stadt A einer Bewohnerin in Stadt B folgen will? Im Hintergrund wird die Stadtverwaltung von Stadt A tätig und schickt über den Weg (zwischen den Städten) eine Botschaft zu Stadt B. Dort nimmt die Stadtverwaltung von Stadt B den Folgewunsch entgegen und bearbeitet ihn. Akzeptiert die Bewohnerin von Stadt B Folgeanfragen ohne manuelle Überprüfung ihrerseits, kann ihre Stadtverwaltung gleich im Hintergrund eine Bestätigungsbotschaft über den Weg zu Stadt A zurückschicken. Die Stadtverwaltungen der Städte A und B kennen nun die Folgebeziehung zwischen den beiden Bewohnenden und können gewissermaßen einen Vermerk im Stadtarchiv vornehmen. Wenn nun die Bewohnerin in Stadt B einen neuen Beitrag verfaßt, weiß ihre Stadtverwaltung, daß sie eine Botschaft mit diesem Beitrag über die Wegeverbindung zu Stadt A schicken muß, weil dort ein Bewohner Interesse angemeldet hat bzw. folgt. Die Stadtverwaltung von Stadt A weiß auch Bescheid und kann den Beitrag aus Stadt B für ihren Bewohner präsentieren.

    Immer noch klar?

    Macht dieses Städtegleichnis den Aufbau des föderierten Universums nun verständlicher, ändert es nichts oder wird es noch komplizierter? ;-)

    Achso, die Fediverse-Adresse entspricht gewissermaßen dem Namen und der Anschrift der jeweiligen Bewohnenden der Städte. Die Adresse beinhaltet den Namen und die Stadt. Innerhalb einer Stadt reicht der Name aus, aber bei Botschaften zwischen Städten muß Namen und Stadt genannt werden. Und ja, das ist einer Telefonnummer mit Vorwahl nicht unähnlich.

    Völlig verwirrt? Oder bestens ins Bild gesetzt?

    Viel Spaß im Fediverse!

  2. #App anzeigen oder nicht?

    Die fediversale #Serversoftware #Mastodon kennt eine Einstellung namens "App anzeigen, über die ich einen Beitrag veröffentlicht habe" (zu finden in den #Einstellungen).

    Wenn diese aktiviert ist, zeigen die eigenen Beiträge die zur Veröffentlichung genutzte App (z.B. #Tusky, #Fedilab, die üblichen Verdächtigen eben).

    Allerdings wird diese Information nicht föderiert. So verbleibt diese Information stets auf der eigenen #Instanz.

    Standardmäßig sollte diese Option aktiviert sein.

  3. Was Umfragen angeht, ist #Mastodon möglicherweise etwas eigen bei der technischen Umsetzung.

    Mit #Mammuthus folge ich den Spuren des Mastodons und müßte da technisch ziemlich ähnlich unterwegs sein.

    Wie sieht das aber mit weiterer fediversaler #Serversoftware und der entsprechenden Umsetzung bzw. Kompatibilität aus?

    Bzgl. #Friendica meine ich, daß aktuell nur die Anzeige einer Umfrage unterstützt wird, aber nicht die Teilnahme.

    Wie sieht das etwa bei der #Misskey-Familie aus? Bei #Pleroma? #Pixelfed u.a.?

    Gern mal Feedback geben, wenn Ihr auf solchen Plattformen unterwegs seit, wie es ausschaut.

    Als Beispiel dient jetzt mal mein Spaßquiz #Fragefix:
    ➡️ Auf Mammuthus: @[email protected]
    ➡️ Auf Mastodon: @[email protected]

  4. Das Fediverse im Stadt-Modell erläutert

    Im #Fediverse ist die Rede von Instanzen, die zusammen kommunizieren und gemeinsam das föderierte Universum bilden. Da kommen technische Begriffe ins Spiel wie Server, Software, Protokoll usw. usf. - und Produkte wie #Mastodon, #Friendica, #Pixelfed und viele mehr sowie Protokolle wie #ActivityPub... und viele Details mehr.

    Wie kann man sich das vorstellen, wenn wir mal davon ausgehen würden, daß Instanzen Städte auf einem Planeten sind?

    Nehmen wir also mal an, eine #Instanz bzw. ein #Server bzw. ein #Knotenpunkt im #Fediversum wäre eine Stadt auf einem Planeten. Inklusive Bevölkerung. Diese Stadt kann auf einem Eigenbau basieren oder sie nutzt einen Bauplan für eine spezielle Art von Stadt. Dieser Bauplan wäre dann eine Serversoftware wie Mastodon oder #Firefish oder eine andere.

    Leute können sich in einer bereits gebauten Stadt ansiedeln oder eine eigene Stadt aufbauen. Da viele Baupläne für speziell ausgerichtete Städte frei verfügbar existieren (Open Source!), kann diese neue Gemeinschaft auf Basis eines solchen Bauplans eine neue Stadt errichten. Oder etwas eigenes bauen, weil... und hier kommen wir zum nächsten Punkt.

    Die Städte auf diesem Planeten sind durch Wege verbunden. Diese Wege sind genormt, damit die Städte sich untereinander austauschen können und die jeweiligen Stadtverwaltungen wissen, wie sie mit Informationen und Botschaften, die über diese Wege übermittelt werden, umgehen und nicht wie ein Ochs' vorm Berg dastehen. Viele Wege nutzen die Norm "ActivityPub". Dies erlaubt dann auch komplett neue Typen von Städten, sofern diese über standardisierte Wege an vorhandene Städe angeschlossen werden.

    Soweit so klar?

    Instanzen entsprechen Städten, die #User der Instanzen der jeweiligen Stadtbevölkerung, die #Administration einer Instanz entspricht der Stadtverwaltung einer Stadt, unterschiedliche Arten von #Serversoftware bzw. Baupläne regeln die Art des Stadtaufbaus und Protokolle entsprechen genormten Wegen zwischen Städten.

    Was passiert nun, wenn ein Bewohner in Stadt A einer Bewohnerin in Stadt B folgen will? Im Hintergrund wird die Stadtverwaltung von Stadt A tätig und schickt über den Weg (zwischen den Städten) eine Botschaft zu Stadt B. Dort nimmt die Stadtverwaltung von Stadt B den Folgewunsch entgegen und bearbeitet ihn. Akzeptiert die Bewohnerin von Stadt B Folgeanfragen ohne manuelle Überprüfung ihrerseits, kann ihre Stadtverwaltung gleich im Hintergrund eine Bestätigungsbotschaft über den Weg zu Stadt A zurückschicken. Die Stadtverwaltungen der Städte A und B kennen nun die Folgebeziehung zwischen den beiden Bewohnenden und können gewissermaßen einen Vermerk im Stadtarchiv vornehmen. Wenn nun die Bewohnerin in Stadt B einen neuen Beitrag verfaßt, weiß ihre Stadtverwaltung, daß sie eine Botschaft mit diesem Beitrag über die Wegeverbindung zu Stadt A schicken muß, weil dort ein Bewohner Interesse angemeldet hat bzw. folgt. Die Stadtverwaltung von Stadt A weiß auch Bescheid und kann den Beitrag aus Stadt B für ihren Bewohner präsentieren.

    Immer noch klar?

    Macht dieses Städtegleichnis den Aufbau des föderierten Universums nun verständlicher, ändert es nichts oder wird es noch komplizierter? ;-)

    Achso, die Fediverse-Adresse entspricht gewissermaßen dem Namen und der Anschrift der jeweiligen Bewohnenden der Städte. Die Adresse beinhaltet den Namen und die Stadt. Innerhalb einer Stadt reicht der Name aus, aber bei Botschaften zwischen Städten muß Namen und Stadt genannt werden. Und ja, das ist einer Telefonnummer mit Vorwahl nicht unähnlich.

    Völlig verwirrt? Oder bestens ins Bild gesetzt?

    Viel Spaß im Fediverse!

  5. Wie kommt man zu einer eigenen #Instanz?

    Das #Fediverse besteht bekanntermaßen aus vielen, vielen einzelnen Instanzen und basiert auf offenen Standards. Daher besteht die Option, sich eine eigene Instanz aufzubauen und mit dieser am freien Social Media teilzunehmen.

    Nehmen wir mal an, Du besitzt nicht zufällig nebenher ein ans #Internet angeschlossenes Rechenzentrum und mietest entsprechende Infrastruktur bei einem #Hosting-Unternehmen an. Ob nun "Shared Hosting", einen virtuellen oder physikalischen #Server... wir gehen hier mal davon aus, daß Hardware, Betriebssystem(umgebung) und Netzwerkanbindung nicht selbst gelöst werden muß.

    Dann fallen spontan die folgenden drei Möglichkeiten auf den Tisch.

    1) Da #ActivityPub ein offener Standard ist, besteht die Möglichkeit, sich die entsprechende fediversale #Serversoftware selbst zu entwickeln. Das ist ein klein wenig ein Hardcore-Ansatz und aus eigener Erfahrung kann ich sagen, es dauert... ;-)

    2) Da freundlicherweise viele fediversale Serversoftware als "Open Source" entwickelt wird, schaut man sich nach einem geeigneten vorhandenen System um und installiert und betreibt dies anschließend selbst. Das kann dann eine Instanz vom Typ #Mastodon sein oder #Friendica oder #Firefish oder #Pixelfed oder...

    3) Man schaut sich nach einem spezialisierten Anbieter um, der auch die Installation einer fediversalen Open-Source-Serversoftware für einen erledigt. Die existieren... bieten aber nicht zwangsläufig sämtliche existierende #Software an.

    Allgemein muß man sich noch entscheiden, ob man die eigene Instanz nur für sich selbst nutzen will oder Konten an Dritte geben will.

    In jedem Fall muß man sich darüber klar sein, daß der Betrieb einer öffentlichen Plattform im weltweiten Internet ein klein wenig Punkte zu bedenken gibt. Sei es zum Beispiel juristische Auflagen (z.B. Pflichtangaben im #Impressum, eine Datenschutzerklärung, die Einhaltung der #DSGVO usw.). Dies gilt insbesondere, wenn Dritte die Plattform nutzen dürfen sollen. Dann kommt auch noch der Punkt der #Moderation hinzu.

    Alles in allem, nichts für eine spontane Fünf-Minuten-Idee, aber auch nichts, was völlig unmöglich erscheint. Etwas (längerfristige) Motivation, Zeit und Geld... dann gilt das Motto eines schwedischen Möbelhauses: Entdecke die Möglichkeiten! :-)

  6. #App anzeigen oder nicht?

    Die fediversale #Serversoftware #Mastodon kennt eine Einstellung namens "App anzeigen, über die ich einen Beitrag veröffentlicht habe" (zu finden in den #Einstellungen).

    Wenn diese aktiviert ist, zeigen die eigenen Beiträge die zur Veröffentlichung genutzte App (z.B. #Tusky, #Fedilab, die üblichen Verdächtigen eben).

    Allerdings wird diese Information nicht föderiert. So verbleibt diese Information stets auf der eigenen #Instanz.

    Standardmäßig sollte diese Option aktiviert sein.

  7. Moin am Montag.

    Mal wieder ein paar Gedanken meinerseits, diesmal zum Thema #Netzwerkdurchsetzungsgesetz, kurz #NetzDG.

    Info siehe #Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Netzwerkdurchsetzungsgesetz

    Das NetzDG bezieht sich auf soziale Netzwerke im #Internet mit mindestens zwei Millionen Nutzenden (Mitgliederkonten).

    Weiß jemand, inwieweit das "kommerziell" dabei juristisch definiert und gefaßt ist?

    Wird das z.B. auf mastodon.social anwendbar sein? Eine Instanz, die sich allmählich der Zwei-Millionen-Grenze annähert? Oder auf den oder die Betreiber? (mastodon.social und mastodon.online zusammen befinden sich noch viel näher an der Zwei-Millionen-Grenze).

    Wird #Serversoftware wie #Mastodon Funktionen erhalten, die die Einhaltung der Auflagen des NetzDG unterstützen?

    CC:
    @[email protected]
    @[email protected]

  8. #followup thing needed to be #clarified here is that this is #legal to do because the #Mastodon software is #licensed with

    GNU Affero General Public License, version 3.0 #GNUAffero.

    Just read github.com/mastodon/mastodon/b which is the #LegalStuff for the #ServerSoftware.(which we all know has a #WebInterface #client included, so you got it all there)

    You can start a company, make a #Profit and you are not legally required to give anything to anyone.

    #OpenSource folks!

  9. Übrigens,

    die #Mastodon-#Serversoftware kam vor ein paar Stunden als v4.1.0rc1... also als ein erster "Release Candidate" für Version 4.1 (aktuell ist 4.0.2).

    github.com/mastodon/mastodon/r

    #mastodon41

    Schönes Wochenende allerseits.

  10. @ramonatax

    Zumindest für die mit der #Serversoftware ab #Mastodon 4.0.x und eingerichteter Übersetzungsfunktion... (meine mich zu erinnern, daß die irgendwie auf #DeepL zugreift?)

  11. @black_purple @JohannesStarke

    Beim Thema #Sprachfilter sollen mit der #Mastodon-#Serversoftware 4.0 Erweiterungen kommen...

    ... ich vermute aber auch, daß #Deutsch und #Englisch die vorherrschenden Sprachkenntnisse der Leute auf norden.social sind...

  12. @hcy @The_Lux

    Mindestens intern... und mit der kommenden Version 4.0 der #Serversoftware von #Mastodon tut sich da wohl auch etwas, um das Filtern nach Sprachen zu verbessern.

    Und dann wäre es kontraproduktiv, wenn Du auf Deutsch schreibst, Dein Tröt aber auf technischer Ebene z.B. als Englisch markiert ist.