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#jaspers — Public Fediverse posts

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  1. Ich lese gerade "Robert Chapman "Empire of Normality: Neurodiversity and Capitalism"

    Was soll ich sagen: Ich war schon immer ein kritischer Sozpäd was Diagnosen und Psychiatrie betrifft, aber die Geschichte der Psychiatrie, wie sie hier erzählt wird, geht über jedes ungute Gefühl hinaus.

    Das Buch bietet nicht nur eine wirklich gut lesbare Geschichte des Kapitalismus, sondern illustriert in einem parallelen Erzählstrang, wie sich Vorstellungen der Gesundheit von "Harmonie in Körper und Umwelt" passend zu den Forderungen des Kapitalismus zu "Funktioniert vs. Kaputt" reduziert haben.

    Sehr dankbar bin ich dem Autor übrigens dafür, die schon lange in meinem Kopf lebende Frage zu beantworten, warum psychiatrische Erkrankungen immer noch so geordnet sind, wie sie im Großen Ganzen seit den 1910ern geordnet sind - obwohl mensch meinen könnte, das neue Forschungsmethoden (z.B. bildgebende Verfahren) auch die Taxonomien der mentalen Gesundheit revolutionieren könnten (wie das z.B. in der Biologie in den letzten 100 Jahren mindestens 3x passiert ist, wo es z.B. seit den 1960ern die Gruppe der Fische nicht mehr gibt. In der Psychologie sind die Ergüsse von Kraeplin und Jaspers von 1903 bzw 1913 dagegen immer noch state of the art.)

    zabriskie.de/en/products/empir…

    #Normalität #Neurodiversität #Neurodivergenz #psychiaterie #Jaspers #Kraeplin #Galton #Asperger #Psychologie

  2. Ich lese gerade "Robert Chapman "Empire of Normality: Neurodiversity and Capitalism"

    Was soll ich sagen: Ich war schon immer ein kritischer Sozpäd was Diagnosen und Psychiatrie betrifft, aber die Geschichte der Psychiatrie, wie sie hier erzählt wird, geht über jedes ungute Gefühl hinaus.

    Das Buch bietet nicht nur eine wirklich gut lesbare Geschichte des Kapitalismus, sondern illustriert in einem parallelen Erzählstrang, wie sich Vorstellungen der Gesundheit von "Harmonie in Körper und Umwelt" passend zu den Forderungen des Kapitalismus zu "Funktioniert vs. Kaputt" reduziert haben.

    Sehr dankbar bin ich dem Autor übrigens dafür, die schon lange in meinem Kopf lebende Frage zu beantworten, warum psychiatrische Erkrankungen immer noch so geordnet sind, wie sie im Großen Ganzen seit den 1910ern geordnet sind - obwohl mensch meinen könnte, das neue Forschungsmethoden (z.B. bildgebende Verfahren) auch die Taxonomien der mentalen Gesundheit revolutionieren könnten (wie das z.B. in der Biologie in den letzten 100 Jahren mindestens 3x passiert ist, wo es z.B. seit den 1960ern die Gruppe der Fische nicht mehr gibt. In der Psychologie sind die Ergüsse von Kraeplin und Jaspers von 1903 bzw 1913 dagegen immer noch state of the art.)

    zabriskie.de/en/products/empir…

    #Normalität #Neurodiversität #Neurodivergenz #psychiaterie #Jaspers #Kraeplin #Galton #Asperger #Psychologie

  3. Ich lese gerade "Robert Chapman "Empire of Normality: Neurodiversity and Capitalism"

    Was soll ich sagen: Ich war schon immer ein kritischer Sozpäd was Diagnosen und Psychiatrie betrifft, aber die Geschichte der Psychiatrie, wie sie hier erzählt wird, geht über jedes ungute Gefühl hinaus.

    Das Buch bietet nicht nur eine wirklich gut lesbare Geschichte des Kapitalismus, sondern illustriert in einem parallelen Erzählstrang, wie sich Vorstellungen der Gesundheit von "Harmonie in Körper und Umwelt" passend zu den Forderungen des Kapitalismus zu "Funktioniert vs. Kaputt" reduziert haben.

    Sehr dankbar bin ich dem Autor übrigens dafür, die schon lange in meinem Kopf lebende Frage zu beantworten, warum psychiatrische Erkrankungen immer noch so geordnet sind, wie sie im Großen Ganzen seit den 1910ern geordnet sind - obwohl mensch meinen könnte, das neue Forschungsmethoden (z.B. bildgebende Verfahren) auch die Taxonomien der mentalen Gesundheit revolutionieren könnten (wie das z.B. in der Biologie in den letzten 100 Jahren mindestens 3x passiert ist, wo es z.B. seit den 1960ern die Gruppe der Fische nicht mehr gibt. In der Psychologie sind die Ergüsse von Kraeplin und Jaspers von 1903 bzw 1913 dagegen immer noch state of the art.)

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    #Normalität #Neurodiversität #Neurodivergenz #psychiaterie #Jaspers #Kraeplin #Galton #Asperger #Psychologie

  4. Ich lese gerade "Robert Chapman "Empire of Normality: Neurodiversity and Capitalism"

    Was soll ich sagen: Ich war schon immer ein kritischer Sozpäd was Diagnosen und Psychiatrie betrifft, aber die Geschichte der Psychiatrie, wie sie hier erzählt wird, geht über jedes ungute Gefühl hinaus.

    Das Buch bietet nicht nur eine wirklich gut lesbare Geschichte des Kapitalismus, sondern illustriert in einem parallelen Erzählstrang, wie sich Vorstellungen der Gesundheit von "Harmonie in Körper und Umwelt" passend zu den Forderungen des Kapitalismus zu "Funktioniert vs. Kaputt" reduziert haben.

    Sehr dankbar bin ich dem Autor übrigens dafür, die schon lange in meinem Kopf lebende Frage zu beantworten, warum psychiatrische Erkrankungen immer noch so geordnet sind, wie sie im Großen Ganzen seit den 1910ern geordnet sind - obwohl mensch meinen könnte, das neue Forschungsmethoden (z.B. bildgebende Verfahren) auch die Taxonomien der mentalen Gesundheit revolutionieren könnten (wie das z.B. in der Biologie in den letzten 100 Jahren mindestens 3x passiert ist, wo es z.B. seit den 1960ern die Gruppe der Fische nicht mehr gibt. In der Psychologie sind die Ergüsse von Kraeplin und Jaspers von 1903 bzw 1913 dagegen immer noch state of the art.)

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    #Normalität #Neurodiversität #Neurodivergenz #psychiaterie #Jaspers #Kraeplin #Galton #Asperger #Psychologie

  5. Ich lese gerade "Robert Chapman "Empire of Normality: Neurodiversity and Capitalism"

    Was soll ich sagen: Ich war schon immer ein kritischer Sozpäd was Diagnosen und Psychiatrie betrifft, aber die Geschichte der Psychiatrie, wie sie hier erzählt wird, geht über jedes ungute Gefühl hinaus.

    Das Buch bietet nicht nur eine wirklich gut lesbare Geschichte des Kapitalismus, sondern illustriert in einem parallelen Erzählstrang, wie sich Vorstellungen der Gesundheit von "Harmonie in Körper und Umwelt" passend zu den Forderungen des Kapitalismus zu "Funktioniert vs. Kaputt" reduziert haben.

    Sehr dankbar bin ich dem Autor übrigens dafür, die schon lange in meinem Kopf lebende Frage zu beantworten, warum psychiatrische Erkrankungen immer noch so geordnet sind, wie sie im Großen Ganzen seit den 1910ern geordnet sind - obwohl mensch meinen könnte, das neue Forschungsmethoden (z.B. bildgebende Verfahren) auch die Taxonomien der mentalen Gesundheit revolutionieren könnten (wie das z.B. in der Biologie in den letzten 100 Jahren mindestens 3x passiert ist, wo es z.B. seit den 1960ern die Gruppe der Fische nicht mehr gibt. In der Psychologie sind die Ergüsse von Kraeplin und Jaspers von 1903 bzw 1913 dagegen immer noch state of the art.)

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    #Normalität #Neurodiversität #Neurodivergenz #psychiaterie #Jaspers #Kraeplin #Galton #Asperger #Psychologie

  6. Ich lerne für den #Heilpraktiker die #ICD10. Das ist das Buch in dem steht, welche psychiatrischen Störungen wie aussehen und wie sie heißen. Und es ist zum verrückt werden. Die im Jahr 2024 im deutschen Gesundheitswesen verwendete Definition von "Wahn" z.B. stammt aus dem Jahr 1913 und von einem Philosophen.
    Das ist als würde ein Arzt im Jahr 2024 bei einer Syphillis-Infektion zur Infektion mit Malaria raten - was der Stand der Medizin 1913 war.

    Je länger ich mich mit der Einteilung der psychischen #Störungsbilder beschäftige, desto mehr bekomme ich den Eindruck, dass die noch willkürlicher auf- und unterteilt sind, als Tier- und Pflanzenarten. (Was u.a. Lulu Miller in "Warum es keine Fische gibt: Eine Geschichte von Verlust, Liebe und der verborgenen Ordnung des Lebens" oder die Biologin Carol Kaesuk Yoon in "Naming Nature: The Clash Between Instinct and Science" feststellen.)

    #Wahn #Jaspers #Psychiatrie #Geschichte #Foucault #Taxonomie #Psychologie