#arbeitssuche — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #arbeitssuche, aggregated by home.social.
-
RE: https://mastodon.online/@oldperl/116300734643119426
Macht schon nachdenklich, wenn auch nicht repräsentativ. Doch so viele, die mehr als ein Jahr auf #Arbeitssuche sind.
Irgendwas läuft da dann wohl doch falsch. Ist dieser #Fachkraeftemangel doch nur eine leere Worthülse?
-
Because I Can: ESP32 meets the Ancient CS5529
Current status: Unemployed (far too long).
Current mood: Let's over-engineer something.
I dug through the parts bin and found an old Cirrus Logic CS5529 ADC (16-bit Delta-Sigma). Sure, I could use a modern I2C ADC, but where's the fun in that? Poorly documented SPI sounds better.
Spin up a custom ESP32 board and write a driver for this dinosaur from scratch.#esp32 #electronics #PCBDesign #VintageTech #Maker #unemployed #arbeitssuche #itjob
-
@kkarhan Es bereitet einige Mühe, die Leitungspersonen der JobCenter zu identifizieren (die verstecken sich gerne). Aber manchmal gibt es sogar Excel-Listen mit Büro und Durchwahl Informationen. Ich glaube, das ist der nächste Schritt. #Arbeitsamt
#JobCenter -
und "halten sich in dieser Zeit mit Gelegenheitsarbeiten und Geldspenden aus ihrem Umfeld" über Wasser, während Strom abgestellt und Pfändungen durchgezogen werden. So schaut's aus, liebes Handelsblatt. #Erwerbslos
#arbeitssuche
#lahmarschig
#Sozialgericht
#beamte
(2/2) -
Das Handelsblatt schreibt wieder Zeug... Als ob die 1.8 Mio Bürgergeldempfänger alles Schwarzarbeiter und Faulenzer seien. Ich würde gerne eine belastbare Statistik sehen, wie rasch Bürgergeldanträge korrekt bearbeitet werden, und wie lange die durchschnittliche Wartezeit ist. 3 ehemalige Manager in meinem Umkreis warten seit 7, 11 und 12 Monaten auf einen korrekten Bescheid ... (1/2)
#Erwerbslos
#arbeitssuche
#lahmarschig
#Sozialgericht
#beamte -
@kkarhan Ich vermute, das ist das gewollte Verschieben/Verhindern von Zahlungen um den #Haushalt, nicht die Bürger zu schonen. Daher interessiert mich, ob es dazu schon Material gibt oder #Organisationen, die sich kümmern. Hier (Hessen) ist offensichtlich die Drohung mit dem Sozialgericht durchaus ein probates Mittel zur #Beschleunigung. Habe mal ein #Musterschreiben erstellt und teile es gerne. #Arbeitsamt #JobCenter
#Erwerbslos
#arbeitssuche
#lahmarschig
#Sozialgericht
#Beamte -
Aus meinem Umfeld liegen mir diverse Berichte vor, dass die #JobCenter absichtliche #Verzögerungen in die Arbeit einbauen (6 Monate keine Seltenheit), ihre ihnen zugesandte Post nicht lesen, emails nicht bearbeiten, bereits vorgelegte Unterlagen als fehlend bezeichnen und ungerechtfertigte Ablehnungsbescheide zusenden. Gibt es dazu Analysen, Artikel, oder sogar ... Aktionen/Org? Bitte verbreiten! Danke! #Arbeitsamt #Erwerbslos #arbeitssuche #lahmarschig #Sozialgericht #Beamte
-
Zwei Jahre nach Einführung des #Bürgergelds zeigen Befragungen, dass viele Betroffene Verzicht, Unsicherheit und strukturelle Hürden bei der #Arbeitssuche erleben.
72 % halten den #Regelsatz für zu niedrig. Jede zweite Person gibt an, dass im Haushalt nicht alle satt werden. Besonders #Eltern verzichten zugunsten ihrer Kinder.
Die Angst vor Verschärfungen ist groß. Die Mehrheit wünscht sich sinnvolle Perspektiven statt Sanktionen.
https://sanktionsfrei.de/studie25 -
CW: Ein Thema, das bei den ganzen Gesprächen über "die faulen Arbeitslosen" praktisch nie diskutiert wird, ist die Veränderung der Berufe an sich, und wie man selbst im gelernten Beruf durch das Zusammenlegen vieler Jobs plötzlich Qualifikationsprobleme bekommt. Daher hier mal ein Thread mit meiner Erfahrung zu dem Thema.
Ich habe 2008 angefangen Gamedesign zu studieren. 2012 war ich fertig (brauchte eine Extrarunde für die Abschlussarbeit). Von Dramaturgie, dem theoretischen und praktischen Erstellen von digitalen Welten, Questdesign über Grafik und 3D-Modelling, Animation bis hin zu etwas Programmieren und dem erstellen eines Businessplans war alles in Grundzügen dabei, was damals so zum Bauen dazugehörte. Klar hatte man da seine Stärken und Schwächen, bei mir hat es beim Programmieren und Mathe einfach nicht so richtig hingehauen, aber ich kam mit viel Hilfe durch.
Ich wusste, dass Gamedesign und Leveldesign manchmal im Beruf zusammengelegt wurde, aber ich mochte beides und fand mich für beides qualifiziert für die Art Spiele, für die das gedacht war.
2007 kam das erste iPhone raus. Während ich vier Jahre lang lernte, wie man Spiele in 2D und 3D für PC und Konsolen erstellt, wurden plötzlich Mobile Games der absolute Hype und zweifarbiges Snake ist in wenigen Jahren zu Candy Crush und Konsorten gewachsen. Auch Social Media, wenn auch schon länger ein Ding, wuchs zunehmend an Bedeutung, besonders Spiele auf Facebook und andere Services für Browsergames. Und die bislang international eher unbedeutende deutsche Gamesbranche stürzte sich drauf, immerhin ist sowas einfacher zu entwickeln als das nächste Skyrim. Die etablierten Firmen haben natürlich weiterhin ihr Ding gemacht, aber Arbeitsplätze dort waren hart umkämpft. Der Rest arbeitete daran, möglichst viele Handygames mit möglichst wenig Kosten zu erstellen. Vieles davon Start Ups oder Indies, was erstmal nichts schlimmes ist, aber eben eher aus kleineren Teams besteht, in denen wenige Leute mehrere Fachbereiche bedienen.
Und so stand ich dann irgendwann auf einer kleinen Jobveranstaltung, stellte mich für Gamedesign vor, aber wurde dann direkt nach Qualifikationen nicht nur für Puzzlegames, sondern auch mathematische Berechnungen, PR und Marketing gefragt. Dinge, die wir höchstens entfernt mal im Ansatz gelernt hatten und noch dazu drei Jobs in einem waren, trugen nun das Label "Gamedesign". Das war eine sehr ernüchternde Erfahrung.
Ich bekam irgendwann ein befristetes Praktikum für Leveldesign, aber da war von vorneherein schon klar, dass das vor allem Zuarbeit in der Post-Production war und nicht in einem festen Job enden würde. (Nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte: Das Spiel kam eher mittelgut an, ebenso das Folgende, so dass das Studio schließlich geschlossen wurde.)
Parallel wurden meine gesundheitlichen Probleme penetranter und ich konnte zwar auf Jobmessen fahren, dort Visitenkarten verteilen, mit Leuten reden etc., aber selten persönliche Termine machen, da ich sie aus gesundheitlichen Gründen nicht immer hätte einhalten können. Blieb die Suche online, und dort gab es weiterhin hauptsächlich Stellenbeschreibungen von Firmen, bei denen man wusste, dass man nur verheizt werden würde, oder bei denen mans ich gar nicht erst bewerben musste, wenn man nicht die eierlegende Wollmilchsau war.
"Ja okay, ist doof, aber die Gamesbranche war ja schon immer etwas speziell und ausbeuterisch, das ist ja kaum repräsentativ. Und das ist ja nur deine Erfahrung, bei anderen lief es super."
Klar, anecdotal evidence ist immer so eine Sache, und andere mit besserer Gesundheit hatten mehr Möglichkeiten. Aber die Gamesbranche ist da nicht das Einzige, daher fast forward ein paar Jahre zu einer ganz anderen Sache, im nächsten Toot. 1/4