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#arbeitslosigkeit — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #arbeitslosigkeit, aggregated by home.social.

  1. „Gegen den #Energiepreisschub an sich kann die Geldpolitik nichts ausrichten. Zweitrundeneffekte zeichnen sich bisher nicht ab. Erhöht die #EZB die Zinsen dennoch, dämpft sie die #Investitionen und erhöht die #Arbeitslosigkeit ohne hinreichenden Grund“, erklärt Inflationsexpertin Silke Tober.

  2. +++Jahrespressekonferenz DGB-Bundesvorstand+++

    Statt Kürzungsdebatten beim #Sozialstaat fordert unsere Vorständnin Anja Piel echte Reformen. „Wer Menschen Sicherheit gibt, stärkt das Vertrauen in unseren Staat. Wer Menschen hängen lässt, treibt sie in die Arme der Extremisten.“

    Mehr unter: dgb.de/presse/pressemitteilung

    #DGB #Gewerkschaft #Rente #Arbeitsmarkt #Arbeitslosigkeit #Arbeitslosengeld #Bürgergeld #Grundsicherung

  3. "Die nachhaltige Integration aus dem Bürgergeld gelingt immer seltener. Nach einer Datenauswertung der Bundesagentur für Arbeit (BA), über die zuerst BILD berichtete, war im Jahr 2024 weniger als die Hälfte der vermittelten Leistungsberechtigten drei Monate nach Arbeitsaufnahme ohne Bürgergeld. Parallel dokumentiert eine interne BA-Revision Defizite in Beratung und Vermittlung."

    #arbeitslosigkeit #vermittlung #jobcenter

    buergergeld.org/news/buergerge

  4. ..."Was eine Vermögensteuer in die Kasse spülen könnte, lässt sich hingegen relativ genau berechnen, je nach Modell würde der Staat zwischen 25 und 108 Milliarden Euro einnehmen.

    Wie gut, dass die Koalition ihren Streit um das Bürgergeld endlich beilegen konnte. Jetzt sollte sie sich mit der gleichen Hingabe um die Arbeitslosen am oberen Ende kümmern."

    #Reich #Arbeitslos #Arbeitslose #Arbeitslosigkeit #Soziale #Hängematte #ArbeitscheuesGesindel #Oberschicht #Aristokratie #ArbeitsVerweigerer

  5. Das Institut der deutschen Wirtschaft schlägt vor, die Bezugsdauer des Arbeitslosengeldes 1 zu kürzen. "Das ist ein politischer Irrweg, zutiefst ungerecht und nicht zielführend", so unsere Vorständin Anja Piel.

    „Wo es jahrelang an guter Ausbildung und passender Weiterbildung gefehlt hat, soll jetzt die Kürzung von Leistungen dafür sorgen, dass Menschen auch nach unverschuldetem Jobverlust im Regen stehen."

    #DGB #Gewerkschaft #Arbeitslosengeld #Sozialstaat #Arbeitslosigkeit

  6. Jungen Leuten aus #Braunschweig wird es in diesem Moment erschwert in den #Sommerferien sich ihre #Umwelt anzueignen, sie neu oder anders zu endecken einen #Ausflug zu unternehmen. Die #Freizeit bleibt auf die unmittelbare Wohngegend beschränkt. Zwar bekommen sie eigentlich ein #Deutschlandticket finanziert, worüber sich bestimmt nicht nur von #Armut betroffene #Familien freuen, trotzdem wurde sie vor ein paar Wochen zeitweise deaktiviert. Dafür werden abstrakt technische Gründe angeführt: https://www.presse-service.de/data.aspx/static/1189736.html

    Als #Kind und in der #Jugend ist gibt es eine Abhängigkeit zu den #Eltern, die sind nunmal häufig die primäre Geldquelle. Wenn die jetzt aber mehr Ausgaben haben, bleibt für einen vielleicht angedachten #Urlaub oder sonstiger #Freizeit nur ein kleinerer Betrag übrig. Von weniger Einnahmen durch (Nicht-)Beschäftigung und nicht zugestandener Menschlichkeit, zum Beispiel wegen fremdbestimmter #Arbeitslosigkeit bis zum Ende der Ferien etwa für Lehrkräfte oder darüber hinaus oder #Residenzpflicht gar nicht zu sprechen.

    Damit kommt es zu vermeidbarem #Frust und #Stress statt #Erholung und einer schönen #Zeit. Dabei wäre es simpel #Freizeit und #Reisen angenehmer zu machen oder überhaupt erst zu ermöglichen und es denen zuzugestehen, die leiden. Und das dürfte eine übergroße #Mehrheit sein, die mit mindestens einer #Krise einen Umgang finden muss, weil eine #Minderheit Verschärfungen ignoriert, duldet oder befeuert.

    Könnten #Kinder und #Jugendliche einfach selbstbestimmter mobil sein gäbe es einen Grund für mehr Zuversicht. Außerdem würde sicherlich die #Infrastruktur entlastet, es gäbe mutmaßlich weniger #Stau auf der #Straße den einen oder anderen #Unfall weniger auf der #Autobahn, weniger Menschenkonzentration auf Flächen wie einem #Flughafen durch vielleicht sogar mehr #Tourismus in der #Region oder in überschaubarer #Entfernung von zu Hause.

    Fehlt das ernsthafte #Interesse und der #Wille beziehungsweise das #Vermögen (im Sinne von #Geld und/oder #Können)? Republikweit beschworene Löcher im #Sommer und #Haushalt sowie die personelle Stärke von #SPD und #CDU im #Rat und der politischen Verwaltungsspitze einschließlich Oberbürgermeister trüben jedenfalls meine #Hoffnung auf #Bewusstsein für das #Problem oder gar (den Ansatz) eine(r) #Lösung.
  7. CW: Ein Thema, das bei den ganzen Gesprächen über "die faulen Arbeitslosen" praktisch nie diskutiert wird, ist die Veränderung der Berufe an sich, und wie man selbst im gelernten Beruf durch das Zusammenlegen vieler Jobs plötzlich Qualifikationsprobleme bekommt. Daher hier mal ein Thread mit meiner Erfahrung zu dem Thema.

    Ich habe 2008 angefangen Gamedesign zu studieren. 2012 war ich fertig (brauchte eine Extrarunde für die Abschlussarbeit). Von Dramaturgie, dem theoretischen und praktischen Erstellen von digitalen Welten, Questdesign über Grafik und 3D-Modelling, Animation bis hin zu etwas Programmieren und dem erstellen eines Businessplans war alles in Grundzügen dabei, was damals so zum Bauen dazugehörte. Klar hatte man da seine Stärken und Schwächen, bei mir hat es beim Programmieren und Mathe einfach nicht so richtig hingehauen, aber ich kam mit viel Hilfe durch.

    Ich wusste, dass Gamedesign und Leveldesign manchmal im Beruf zusammengelegt wurde, aber ich mochte beides und fand mich für beides qualifiziert für die Art Spiele, für die das gedacht war.

    2007 kam das erste iPhone raus. Während ich vier Jahre lang lernte, wie man Spiele in 2D und 3D für PC und Konsolen erstellt, wurden plötzlich Mobile Games der absolute Hype und zweifarbiges Snake ist in wenigen Jahren zu Candy Crush und Konsorten gewachsen. Auch Social Media, wenn auch schon länger ein Ding, wuchs zunehmend an Bedeutung, besonders Spiele auf Facebook und andere Services für Browsergames. Und die bislang international eher unbedeutende deutsche Gamesbranche stürzte sich drauf, immerhin ist sowas einfacher zu entwickeln als das nächste Skyrim. Die etablierten Firmen haben natürlich weiterhin ihr Ding gemacht, aber Arbeitsplätze dort waren hart umkämpft. Der Rest arbeitete daran, möglichst viele Handygames mit möglichst wenig Kosten zu erstellen. Vieles davon Start Ups oder Indies, was erstmal nichts schlimmes ist, aber eben eher aus kleineren Teams besteht, in denen wenige Leute mehrere Fachbereiche bedienen.

    Und so stand ich dann irgendwann auf einer kleinen Jobveranstaltung, stellte mich für Gamedesign vor, aber wurde dann direkt nach Qualifikationen nicht nur für Puzzlegames, sondern auch mathematische Berechnungen, PR und Marketing gefragt. Dinge, die wir höchstens entfernt mal im Ansatz gelernt hatten und noch dazu drei Jobs in einem waren, trugen nun das Label "Gamedesign". Das war eine sehr ernüchternde Erfahrung.

    Ich bekam irgendwann ein befristetes Praktikum für Leveldesign, aber da war von vorneherein schon klar, dass das vor allem Zuarbeit in der Post-Production war und nicht in einem festen Job enden würde. (Nicht, dass es einen großen Unterschied gemacht hätte: Das Spiel kam eher mittelgut an, ebenso das Folgende, so dass das Studio schließlich geschlossen wurde.)

    Parallel wurden meine gesundheitlichen Probleme penetranter und ich konnte zwar auf Jobmessen fahren, dort Visitenkarten verteilen, mit Leuten reden etc., aber selten persönliche Termine machen, da ich sie aus gesundheitlichen Gründen nicht immer hätte einhalten können. Blieb die Suche online, und dort gab es weiterhin hauptsächlich Stellenbeschreibungen von Firmen, bei denen man wusste, dass man nur verheizt werden würde, oder bei denen mans ich gar nicht erst bewerben musste, wenn man nicht die eierlegende Wollmilchsau war.

    "Ja okay, ist doof, aber die Gamesbranche war ja schon immer etwas speziell und ausbeuterisch, das ist ja kaum repräsentativ. Und das ist ja nur deine Erfahrung, bei anderen lief es super."

    Klar, anecdotal evidence ist immer so eine Sache, und andere mit besserer Gesundheit hatten mehr Möglichkeiten. Aber die Gamesbranche ist da nicht das Einzige, daher fast forward ein paar Jahre zu einer ganz anderen Sache, im nächsten Toot. 1/4

    #Arbeitslosigkeit #Arbeitssuche #Gamesbranche #Bürgergeld

  8. Niemand kann in Deutschland ohne Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen!

    Offener Brief des #VDK Baden-Württemberg an #Ministerpräsident Winfried #Kretschmann

    Sehr geehrter Herr Ministerpräsident,

    wir müssen Ihrer Aussage zur #Rente mit 63 Jahren in der Medienberichterstattung am 7. September 2023 entschieden widersprechen, da sie falsch ist. Niemand kann in #Deutschland ohne #Abschläge mit 63 Jahren in Rente gehen!

    Das #Eintrittsalter bei der #Altersrente für besonders langjährig Versicherte wird für nach dem 1. Januar 1953 Geborene schrittweise auf 65 Jahre angehoben. Aktuell kann der Jahrgang 1959 frühestens mit 64 Jahren und 2 Monaten abschlagsfrei die Rente für besonders langjährig #Versicherte beziehen.

    Weiter muss man eine Wartezeit von 45 Jahren erfüllen, um überhaupt in den Genuss dieser Rentenart zu kommen. Menschen, die nach der #Hauptschule oder mittleren Reife eine Ausbildung begonnen haben und immer berufstätig waren, haben dann 50 oder mehr Jahre in die Rente eingezahlt.

    Unsere Erfahrungen aus der #Beratung unserer über 262.000 Mitglieder in 34 Geschäftsstellen in ganz Baden-Württemberg zeigen uns tagtäglich, dass eine Anhebung des Renteneintrittsalters für sehr viele Menschen tatsächlich eine #Rentenkürzung bedeutet, da sie schon heute nicht bis zum gesetzlichen #Renteneintrittsalter arbeiten können, sei es aus #gesundheit​lichen Gründen oder wegen #Arbeitslosigkeit.

    Weiter haben Menschen mit niedriger #Bildung eine deutlich kürzere #Lebenserwartung und beziehen auch entsprechend weniger lang Rente. Diese #Umverteilung von unten nach oben darf nicht mit einer weiteren Anhebung des Rentenalters noch vergrößert werden.

    Bevor das Renteneintrittsalter erhöht wird, müssen endlich alle versicherungsfremden Leistungen aus #Steuermittel​n finanziert werden. Und weiter sollten alle in die Rente einzahlen, auch #Selbstständige, #Beamte und #Politiker. Gerade bei #Abgeordneten wäre dann auch sichergestellt, dass sie aus eigener Erfahrung wissen, über was sie bei der Rente sprechen und entscheiden.

    Wir bitten Sie, in den Medien klarzustellen, dass niemand in Deutschland mit 63 Jahren in Rente gehen kann.

    Falls gewünscht stehen wir gerne für ein Gespräch zur Verfügung.

    Mit freundlichen Grüßen

    Hans-Josef Hotz
    Landesverbandsvorsitzender

    Quelle (PDF): filrcast.de/data/7hk5jf/4446/O

  9. 🧵 #Armut #Ungleichheit

    "#Inflation trifft Arme besonders hart"

    "Steigende Lebensmittel- und #Energiepreise treffen Einkommensschwache besonders hart. Zum Beispiel Menschen mit niedrigen Renten, die aufgrund von langer #Arbeitslosigkeit oder Krankheit ein hohes #Armutsrisiko haben."

    📽️ (#Video: 9:10min) #mdr
    mdr.de/investigativ/armut-rent