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1000 results for “g_der_gegenwart”

  1. Ob 2008 oder jetzt die #CreditSuisse: Die #Finanzwirtschaft agiert strukturell verantwortungslos – die Folgen muss die Gesellschaft tragen. Der Historiker Jakob Tanner über die Geschichte des #banking, der #crashs und #bankruns – und die Zukunft der #UBS
    geschichtedergegenwart.ch/bank

  2. Alles #ambivalent? So geläufig der Begriff der #Ambivalenz ist, so schillernd seine Geschichte. Er birgt, wie der Beitrag des Literaturwissenschaftlers @[email protected] vor Augen führt, enormes poetisches und politisches Potenzial.
    geschichtedergegenwart.ch/ambi

  3. Der verklärte blick des TAZ-jornalistys

    Wer hat den schreiberys bei der TAZ eigentlich ins gehirn geschissen?

    Denn den Sozialdemokraten mangelt es nicht nur an Rückgrat. Ihnen fehlt auch eine eigene Fortschritts- und Gerechtigkeitserzählung

    Gut, dass man in der kernkorrupten scheiß-NSSPD¹ kein rückgrat hat, dafür aber die händchen aufhält, wenn geld in der nähe ist, das ist sozjaldämonkrakische kontinuität. Aber ansonsten: natürlich hat die scheiß-NSSPD eine eigene fortschritts- und gerechtigkeitserzählung, und jeder mensch, der das letzte vierteljahrhundert nicht auf der erdabgewandten seite des mondes verbracht hat, hat die auch mitbekommen:

    1. Erste scheibe rentenabschaffung zugunsten der versicherungs- und kreditwirtschaft (riesterrente)
    2. Zweite scheibe rentenabschaffung zugunsten der ausbeuter, durch staatlich subvenzjonierte lohndrückerei, die dann über hungerlöhne zu elendsrenten führt
    3. Normalisierung der extrem ausbeuterischen zeitarbeit, so weit gehend, dass große unternehmen ihre eigenen zeitarbeitsklitschen betreiben können und so eine unfassbare scheiße auch noch legal ist — mit immer neuen zwangsverschleißkörpern, die von den so genannten „dschobbcentern“ geliefert werden. Juchu! Bald gibts wieder frische
    4. Umbau staatlicher sozjaler sicherungssysteme in terrorsysteme zur gefügigmachung der menschen mit hochdosiert verabreichter existenzjeller scheißangst und technokratischen sachzwangjochs
    5. Errichtung von staatlich finanzierten tageserziehungslagern (so genannte „maßnahmen“ zur beruflichen eingliederung) zur umerziehung der menschen, deren arbeitskraft niemand mehr so bezahlen will, dass man davon leben könnte. Gelernt wird dort beinahe nix. Wer sich der offensichtlichen sinnlosigkeit verweigert, wird obdachlos. Es ist reiner präsenz- und psychoterror durch dafür ausgebildete sozjalpädagogys, die sich dann jeden von der scheiß-BRD wehrlos ausgelieferten menschen einige male einzeln in feigen und unfäjhren drei-zu-eins-situazjonen in nicht einsehbaren büros mit schallschluckender tür vornehmen, so nach dem groben zwangshypnotisch-hirnwäscherischen vorbild eines auditings bei der faschistischen UFO-sekte scientology, nur ohne e-meter (jedenfalls nicht bei menschen, die ich kennengelernt habe). Die wären beim ausleben ihrer antisozjalen brutalität auch im „dritten reich“ etwas geworden, wofür der scheißstaat sie bezahlt, genau so, wie unter den bedingungen, die von der scheiß-NSSPD vorsätzlich und planvoll gestaltet wurden. Heulen hilft nicht. Ärztliche atteste werden einfach nicht akzeptiert. Selbstmord hilft. Das ist auch das ziel dabei. Das sagt man natürlich nicht offizjell. Noch nicht
    6. Einführung von kwasizwangsarbeit — nein, der zwang ist gar kein zwang, das bildest du dir alles nur ein, du kannst auch einfach obdachlos werden, komm, hier hast du dein „angebot“, dass du gar nicht ablehnen kannst
    7. Bei alledem: umwandlung eines gewerkschaftsbundes in einen vollständig harmlosen gewerkschafsbund, was leicht ist, weil der DGB so mit der scheiß-SPD-durchfilzt ist, dass er beliebig steuerbar ist. Die reden sind getöse, die redner mafiöse
    8. Dritte scheibe rentenabschaffung durch erhöhung des rentenalters, was bedeutet, dass man für immer mehr einzahlung immer weniger zurückkriegt
    9. Weitere verarmung der bevölkerung durch verzicht auf jeglichen wohnungsbau für normalverdienende oder gar arme menschen, den rest erledigen dann „die märkte“, dieser auf alles scheißende scheißg’tt der scheiß-NSSPD
    10. Billigen brennstoff aus russland kaufen und anzünden, so gut und warm für die wirtschaft! Dazu: klimasteuern und klimaablasszettelkosten, die sich in jeden preis legen und ähnlich wie die mehrwertsteuer vor allem arme menschen überproporzjonal belasten
    11. Endlose pämperung der BRD-autoindustrie, während das ganze land vor die hunde geht. Kommt, eine autokaufprämje geht noch. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und jetzt mal wieder klima, ist ja alles zu billig hier
    12. Zu alledem in gewohnter nibelungentreue und geschlossenheit einen kanzler stellen (Gasherd „zum regieren brauche ich bild, BAMS und glotze“ Schröder), der sogar wegen sprüchen über seine haarfarbe leute vor gericht gezogen hat, ganz ohne das heutige standesrecht für beleidigte leberwürstchen mit parteienhindergrund; so eine richtige provinzjelle BRD-kleinausgabe von Donald Trump, so ein Klaus Kinski für die dorfdisko, so ein riesengroßes, stinkendes, unentwegt dünnschiss in die welt plätschernlassendes arschlochgesicht mit narzisstischer persönlichkeitsstörung und realitätsverlusten. Der und sein ganzer hochkrimineller freundeskreis prägt bis heute die gesamte scheiß-SPD auf allen ebenen und die gesamte BRD

    Wo da jetzt der „fortschritt“ drin ist? Hej, es gibt immer dickere autos!!1! Und gendersprache, und genderneusprech, ja so viel gerechtigkeit!!!elf!

    Wo da die „gerechtigkeit“ drin ist? Jedem das seine und arbeit macht frei.

    Wenn der faschismus kommt, wird er nicht sagen: „ich bin der faschismus“. Er nennt sich einfach SPD, macht ein bisschen sozjal- und arbeitertümelei und baut scheibchen für scheibchen eine welt auf, in der ein denkender und fühlender mensch nicht mehr gedeihen kann. Oh, die leute reden drüber? Muss man gleich wegzensieren, diesen ganzen häjhtspietsch und diese ganzen fäjhknjuhs! Und immer mehr überwachung, bis weit in die privatsfäre reinragende überwachung. Denn dieses pack hat die angst zu recht.

    Die bleierne raute Merkel hat ja so einen massel gehabt, als sie die scheiß-BRD von Gasherd Schröder als neue landverweserin übernehmen konnte. Die brauchte gar nix machen. Die scheiß-NSSPD hat widerstandsfrei und von der springerstiefelpresse hochgejubelt einen kompletten CDU-zehnjahresplan durchgezogen und übererfüllt. In nullkommanix. Das musste danach nur noch am laufen gehalten werden. Dazu ein löcheln und eine raute. Für ein land, in dem wir gut und gerne leben.

    Es gibt derzeit kein Projekt, das die Menschen mit der SPD verbinden und für dessen Verwirklichung es unbedingt ei­ne*n sozialdemokratische Kanz­le­r*in bräuchte

    Doch, gibt es: ich verbinde mit der NSSPD die einführung eines gemäßigt nazjonalsozjalistischen staates mit korrupzjon, bigotterie, von entlohnung völlig emanzipierter arbeitsverherrlichung, armenhass, staatlich gefördertem „sozjalverträglichen frühableben“ und vollumfänglicher individuenverachtung. Das wird nur mit der scheiß-SPD gelingen, gern mit den schon seit dreißig scheißjahren braungenuggewolkenen scheißgrünen als helfer, so wie damals bei Gasherd Schröder. Wer hat uns verraten? Sozjaldemokraten. Wer hebt sie auf die bühne? Bündnis 90/grüne. So einen totalitären staatsumbau am vorbild des insektenstaates kriegt nicht einmal diese blaune partei hin, vor der wir allmedial von TAZ bis ZDF gewarnt werden, weil die so nazi ist, dass sich sogar Franz-Josef „bringen sie geld mit, dann können sie mitreden“ Strauß (CSU) drin wohlgefühlt hätte. Dafür braucht man einen kanzler aus der kernkorrupten gehorsams- und kaderpartei SPD, und nicht einen, der in seiner eigenen partei so schwach wie der gegenwärtige zweitewahlkanzler ist. Einen, der alles im undemokratisch-rechtsfreien raum an sich reißen kann und in einer verbrecherrunde mit seinen kriminellen kumpels ausbaldowern und zur scheffsache machen kann, ohne das parteienstaatsfunk und scheißpresse daran auch nur etwas auffällt. So wie damals Gasherd „Putin ist ein lupenreiner demokrat“ Schröder. Kaputter kriegt man die BRD nur noch durch einen scheißkrieg. Ach, daran wird ja auch gerade sehr zielstrebig gearbeitet. Grüße auch an Boris Pistolius (SPD)! Der springerstiefeljornalismus findet den fast so geil wie damals Gasherd Schröder und schreibt ihn gern und sehr beflissen nach oben. Mehr alarmfunzeln braucht man eigentlich nicht. Wenn die bildzeitung SPD-p’litiker hochschreibt, ist die zeit gekommen, übers auswandern nachzudenken.

    Und dann stellen sich diese menschenfeinde und hassherzen hin und fragen ganz scheinheilig mit batterieschwach glimmendem heiligenschein, wo eigentlich dieser ganze hass herkommt, nur, um es bei näxster sich bietender gelegenheit noch schlimmer zu machen!

    Parteichef Lars Klingbeil hatte noch im September von einem „gerechten Gesamtpaket“ gesprochen und erklärt, wenn es zu Veränderungen beim Sozialstaat komme, müssten auch Leute mit sehr hohen Einkommen und Vermögen ihren Beitrag leisten. Pustekuchen!

    Das ist NSSPD-kontinuität. Auf „soziale p’litik für dich“ auf den lügenpappen vor der scheißwahl folgt „zucht und hunger für dich, außer du bist reich“ nach der scheißwahl. Wer nicht mitmacht, wird bestraft und ist hinterher noch übler dran. Immerhin hat die NSSPD auch etwas sozjalp’litik anzubieten: sie plant angeblich, das mitnehmen weggeworfenen essens aus mülltonnen zu entkriminalisieren und nicht mehr als „diebstahl“ strafzuverfolgen. Das ist die „sozjalste“ idee, die ich in den letzten dreißig jahren aus der scheiß-NSSPD gehört habe. 🤮️

    Früher habe ich hier jedenfalls keine rentner gesehen, die mit ihrer schwindenden kraft, getrieben von hunger, angst und armut, mülltonnen nach etwas essbarem oder ein paar pfandflaschen durchwühlen, und niemand glaube, dass das leben früher ein zuckerschlecken war. Aber für die heutigen zustände brauchte es nur rd. dreißig jahre p’litik nach dem herzen der scheiß-NSSPD (und der scheißgrünen), die niemals tematisiert hat (haben), dass aus hungerlöhnen einmal elendsrenten werden. So „sozjale“ ideen! So deutsch! So NSSPD und grün! Aus der hölle für die hölle.

    Die SPD hat keinerlei Gegenleistungen dafür verlangt, dass die Union das Bürgergeld entsorgen darf und der Staat Arbeitslosen mit neuer Härte begegnet: strafferen Sanktionen bis hin zur kompletten Streichung aller Leistungen, selbst der Miete

    Huj, „straff“ schreibt man also, wenn man nicht „brutal“ und „existenzvernichtend“ schreiben will. Ist bestimmt eine ganz straffe autorin, diese Anna Lehmann von der TAZ. So ein strick wird auch ganz schön straff, wenn der rutschknoten tut, was die am aufgehängten körper ziehende gravitazjon von ihm einfordert…

    Warum sollte die NSSPD auch gegenleistungen dafür verlangen, dass die sehnlichsten herzenswünsche der NSSPD verwirklicht werden? Das wäre doch völlig absurd. Sag mal, du jornalistin, du Anna Lehmann, du, bist du dumm oder was?! Nee, so dumm kann man selbst bei der TAZ nicht werden. Diese tintenklexerin ist nicht dumm, die ist vorsätzlich, planvoll und in ihrem schlecht simulierten meinungsstück gefährlich. Nichts hat sich an der scheiß-NSSPD verändert. Das sind immer noch die gleichen seilschaften. A. Nahles, diese menschenverachtende kackfotze, haben sie auch mit einem schönen und gutdotierten posten als obermotzin der bundeselendsagentur versorgt, damit die neuen folterideen um so reibungsloser laufen. Das bundesverdienstkreuz und der feuchte händedruck von Krank-Spalter Weinmeier sind eine sichere wette. Und die vermutlich schlimmste arschfresse aus der ganzen Schröder-seilschaft, diesen Krank-Spalter Weinmeier, haben sie zum BRD-grüßaugust gemacht, wo er trotz scheißschloss mit bundeswehrmachtsehrenwache und eigener standarte g’ttseidank nix mehr anrichten kann, aber leider auch seine fresse halten oder gar begrüßende worte finden wird, wenn demnäxt mal wieder die scheiß-SPD die bürde der menschen auflastbarer macht. Unterdessen findet man unter den brücken der stadt kaum noch einen schlafplatz. Einige, die dort leben, arbeiten sogar. Nur wohnen tun sie nicht mehr. Geht nicht mehr. Ist nicht mehr drin. Für irgendwelche wohnlöcher zahlt man mondmieten, die sie sich nicht leisten können, wenn sie zur arbeit auch noch etwas essen wollen. Oh, wie die sich freuen, wenn die armen- und arbeiterhasserische scheißfotze Bärbel Bas (NSSPD) jetzt mit ihrem wörk-änd-stäj-gesetz vermehrt „ausländische fachkräfte“ in die BRD holt, ohne dass man in der BRD auch nur noch wohnen könnte! Bei vier milljonen arbeitslosen und sechshunderttausend offenen stellen, wisst schon, die sind alle faul, diese vier milljonen. Manchmal kommt unter den brücken im blauweißen lichtwagen die bullerei mit dem knüppel, dem (gemäß genfer protokoll im kriege verbotenen) pfefferspräj aus der großfamiljendose und dem perfiden scheißgesetzesapparat der herrschenden und besitzenden und vertreibt gewaltsam und übergriffig die menschen, damits für ein paar tage mal nicht so schlimm aussieht, was die NSSPD in ihrer gestaltungsfreude aus der BRD gemacht hat. Ich weiß nicht, ob wir hier schon richtige slums in einigen städten haben (der jornalismus von bild bis TAZ und der BRD-parteienstaatsfunk würden es gewiss ignorieren, so lange es nur möglich ist), aber ich wäre darüber auch nicht mehr überrascht. Da geht dem sozjaldemokraten das herz auf, da kullern die freudentränchen über das gleichermaßen aufgedunsene wie glücksgezeichnete gesicht. Da freut er sich richtig. Das sind die zustände, die er will und die er mit aller gewalt herstellt, wo immer man ihm die möglichkeit gibt. Das sind seine träume von fortschritt, sozjalem miteinander und modernität. Schaut nur, so schöne autos! Arbeit macht frei und jedem das seine. Und alles andere ist pfuj nazi.

    Bevor man sein kreuz auf dem wahlzettel bei so einem geschmeiß wie diesen ganzen scheißgenosken macht, lässt man sich doch lieber bei vollem bewusstsein die hände abfaulen. Das tut auch nicht so weh wie von der SPD geschaffene lebensbedingungen. Diese SPD und dieses ganze gilljotinenfutter, das sich über SPD-seilschaften ein gutes leben auf kosten anderer menschen finanziert hat — für manche fängt der sozjalismus schon früher an, aber herrlich und prächtig — kann sowas von weg. Dass die trotz alledem immer noch über fünf prozent liegen, ist viel alarmierender als jedes AFD-wahlergebnis und sollte wirklich den letzten rest hoffnung ersticken. Verglichen mit einer wahlentscheidung für die scheiß-NSSPD kommt mir sogar der glaube an eine flache erde ein bisschen razjonal vor. Dieser entspricht ja immerhin ziemlich genau dem seheindruck auf einer groß genugen lokal euklidischen fläche. Für eine SPD-wahl muss man hingegen völlig blind und blöd sein.

    ¹NSSPD = Nach-Schröder-SPD

    #AnnaLehmann #Blah #SPD #taz

  4. Vom Widerständigen zum schonend Zubereiteten – 100 Jahre Hörspiel

    Was das Hörspiel einmal konnte und nach 100 Jahren immer noch kann (wenn es denn will)

    Am 24. Oktober 1924 ging in Deutschland das erste Hörspiel über den Frankfurter Sender. Doch die Lust in den Rundfunkanstalten, den 100. Geburtstag feierlich zu begehen, hält sich in Grenzen. Zu gravierend sind die aktuellen Transformationsprozesse.

    Mit der „Zauberei auf dem Sender“, die als das erste deutsche Hörspiel am 24. Oktober 1924 über den Frankfurter Sender ging, verfügt das Hörspiel in Deutschland über ein Gründungsdokument, das in seinen Figuren, seiner Spielhandlung und seiner Konstruktion die Bedingungen, Begrenzungen und Möglichkeiten des Hörspiels reflektierte. Anders als die frühen Hörspiele aus Großbritannien und den USA, die entweder traditionelle Formen für das neue Medium adaptierten und/oder das Radio als „blindes“ Medium auffassten und damit den Verzicht auf alles Optische für medienadäquat hielten, ging Flesch mit seinem als „Versuch einer Rundfunkgroteske“ untertitelten Stück über das akustische Medium hinaus.

    Doch gerade dadurch zeigte er dessen spezifische Möglichkeiten. Denn selbstverständlich rächt sich der Zauberer am Radio und an der Verwaltungsstruktur, die hinter ihm steht, indem er das Medium selbst verzauberte.

    Nicht umsonst nennen sich Zauberkünstler selbst Illusionisten – und keine Illusion ist stärker als die einer medial vermittelten Realität. Das lernten die Amerikaner, als der junge Orson Welles 1938 mit „The War of the Worlds“, in einer Radioadapation von H.G. Wells Roman, von einer Invasion der Marsmenschen berichten ließ. In Europa hatte zuvor die Legion Condor Guernica bombardiert und weitreichendere Invasionen kündigten sich an. Außerdem waren die Hörer an das Prinzip der „Live“-Reportage durch Herbert Morrisons im Wortsinn atemberaubende Berichterstattung vom Absturz des Luftschiffs LZ 129 „Hindenburg“ am 6. Mai 1937 in Lakehurst gewöhnt. Eine Katastrophe, die ironischerweise gar nicht live übertragen wurde, sondern als Mitschnitt auf Platte erst zeitversetzt über den Sender ging. Man hört Morrisons Aufforderung an seinen Tonmann Charles Nehlsen „Get this Charlie, get this Charlie“ als der Zeppelin in Flammen aufgeht, auf der Aufnahme.

    Die Lektion, die die Hörerschaft damals lernte war die folgende: „Die Realität des Radios ist die Realität des Radios – oder die Marsmenschen kommen“, wie der langjährige Leiter des Studio Akustische Kunst, Klaus Schöning, später ein Radiofeature und einen Aufsatz betitelte. Der Titel enthält bereits die Medienanalyse und die Angst davor, was passiert, wenn man die mediale Realität mit der echten verwechselt. In Deutschland konnte man diese Lektion schon mit dem ersten Hörspiel lernen. Und der gelehrigste Schüler war der spätere Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda, Joseph Goebbels: „Der Rundfunk gehört uns, niemandem sonst“, ließ er am 25.3.1933 verlauten.

    Doch auch in privatwirtschaftlich bewirtschafteten Mediensystemen wissen Leute wie Ex-Trump-Berater Steve Bannon und Multimilliardär Elon Musk, wie man das „ungeheure Kanalsystem“, als das Bertolt Brecht das massenmediale System seiner Zeit bezeichnet hat, mit „Scheiße“ flutet.

    Das Radio denkt über sich nach

    Seit der „Zauberei auf dem Sender“ (Fassung von 1964) ist es das Hörspiel selbst, das über sich und über das Radio nachgedacht hat. Christian Hörburger hat in seinem Text (vgl. MD 40/24) schon auf Wolf Wondratscheks „Paul oder die Zerstörung eines Hörbeispiels“ hingewiesen, das schon 1969 wusste, dass ein Hörspiel nicht den Vorstellungen entsprechen muss, die ein Hörspielhörer von einem Hörspiel hat. Das Stück gehört übrigens zu der Hörspiel-Collection „100 aus 100“, in der die ARD vom 19.10.2023 bis zum 2.8.2024 einhundert Stücke aus der einhundertjährigen Geschichte des Hörspiels die ihre Audiothek gestellt hatte.

    Doch allzu viele Stücke gibt es dort nicht, die sich mit der Selbstreflexion oder der Reflexion ihres Mediums beschäftigen. Dass es überhaupt einer Reflexion des Hörspiels im Hörspiel bedarf, ist zweierlei geschuldet. Zum einen gab es einen blinden Fleck in der Wissenschaft, die jahrzehntelang nicht wusste, in welches Fachgebiet sie die einzige akustische Kunstform, die ein Medium hervorgebracht hat, einzuordnen hatte. Zum anderen hat man sich von der Theoriebildung im Radio verabschiedet. Um Klaus Schönings Gespräche mit Autoren, Komponisten und Klangkünstlern zu veröffentlichen, musste der Musikverlag Schott eine DVD bespielen. Heute sind fast alle Sendeplätze, in denen Platz für eine tiefere Reflexion der Gattung wäre, abgeschafft worden.

    Selbst der Podcast „Hauptsache Hörspiel“ – allmonatlich im Anschluss an die Ausstrahlung des Hörspiels des Monats im Deutschlandfunk zu hören – erzielt nicht die Reichweite, die man sich von ihm versprochen hat. Bestimmt liegt es nur an der mangelhaften Distribution in der ARD Audiothek, wo man keinen eigenen Feed hat. Vielleicht aber auch an der penetrant frühstücksradiohaften guten Laune, mit der Max von Malotki und Hanna Steger ihre Autorengespräche führen. Wahrscheinlich passt dieser Ton aber zu dem Sound, den man für die Ansprache einer jüngeren Hörerschaft für angemessen hält. Und das Traurige ist: Wie man in die Zielgruppe hineinruft, so schallt es heraus. Denn man bekommt immer genau das Publikum, das man verdient.

    Das Radio zum Tanzen bringen

    Dem Publikum das vorzuspielen, von dem es noch nicht wusste, dass es es hören wollte, gehört zu den vornehmsten Aufgaben des öffentlich beauftragten, linearen Rundfunks. Da ist es mitunter hilfreich, dem Radio seine eigene Melodie vorzuspielen, um es zum Tanzen – oder, im Fall von Fleschs „Zauberei“, beinahe unter seiner Eigenresonanz zum Bersten zu bringen. In seinen Radiocollagen, die er selbst „Hörtexte“ nannte, tat das Ferdinand Kriwet zwischen 1962 und 1983. Seine Stücke hießen unter anderem „Radio“, „Radioball“ und „Radioselbst“.

    Ein Echo davon produzierten 1999 Christian Berner und Frank Schültge (alias Rebresch und Blumm) mit ihrer 15-minütigen Collage „Formal Radio“, bei der man in Sekundenbruchteilen hört, dass das Radio einen anderen Klang hat als zu Kriwets Zeiten. Denn es sind wirklich nur Sekundenbruchteile, die man braucht, um zu erkennen, ob man gerade Werbung, Wetter und Verkehr; Jazzradio oder ein Hörspiel hört. Digital lässt sich das natürlich erheblich einfacher montieren als mit analogen Bandschnipsel, die Kriwet penibel zusammengeschnitten hatte.

    Ludwig Harigs „Staatsbegräbnis“ aus dem Jahr 1969 arbeitete mit ähnlichen Mitteln der Collage und Montage und lauschte außerdem hinter die Kulissen der Radioreportagen der Beisetzung von Bundeskanzler Konrad Adenauer. Das gefiel weder der Journalistengewerkschaft noch dem damaligen Intendanten des Saarländischen Rundfunks, einem ehemaligen persönlichen Referenten Adenauers, der ein Aufführungsverbot erließ – eine Zensurmaßnahme, die sich im Nachgang glücklicherweise als wirkungslos erwies.

    Der Hörer im Fokus

    Die Hörer vor dem Radio ins Radio zu holen, mit denen zu sprechen, über die sonst nur gesprochen wurde, war Ziel des O-Ton-Hörspiels, das auch Ende der 1960er Jahre entstand und mit den Namen Paul Pörtner, Paul Wühr und Erika Runge verbunden ist. Wühr wurde 1972 für sein „Preislied“ zwar mit dem Hörspielpreis der Kriegsblinden ausgezeichnet, sein vom Bayerischen Rundfunk im gleichen Jahr produziertes O-Ton-Stück „So eine Freiheit“ wurde aber erst zwanzig Jahre später, 1992, vom Sender Freies Berlin (SFB) urgesendet. Wahrscheinlich waren die Schilderungen des ganz normalen sexuellen Elends der Frauen der damaligen Dramaturgengeneration zu entlarvend.

    Den Hörer zum Teil einer Radio-Performance zu machen, gelang dem Fluxus-Künstler Wolf Vostell 1969 in dem Aktionsspiel „Hundertmal hören und spielen“ für das literarische Studio des WDR. Da gingen Anweisungen an die Hörer heraus, wie beispielsweise: „Lecken Sie die Schaltknöpfe Ihres Radios“ oder „Schlagen Sie 17 Mal ihre Kühlschranktür zu“. Dazu gab es ein Livepublikum im kleinen Sendesaal und live zugespielte Anrufe von irritierten bis engagierten Hörern. So fröhlich-anarchisch ging es seitdem im Radio nie wieder zu.

    Trotz gegenteiliger Beschwörungen, dass das Internet jetzt eine neue Art von Interaktivität zwischen Hörern und Sendern ermöglichen soll, ist die Hörerschaft wieder jene Masse, die von einem Distributionsapparat gefüttert werden soll. Am Programm mitwirken darf sie in Hörerbefragungen und Fokusgruppen. Den Rest übernahm früher die Beraterbranche – und übernehmen heute die Algorithmen großer Intermediäre.

    Noch aus der Rundfunkberaterzeit stammt Rafael Jovés Satire „Das Radio ist nicht Sibirien“ (Kritik hier) aus dem Jahr 2012, die am Lehrstuhl für Experimentelles Radio an der Bauhaus-Universität in Weimar entstanden ist. Dort hatte die fiktive Hörerforschung etwas Erschütterndes herausgefunden: „Unser Angebot war für das Interesse eines einzelnen Menschen zu vielfältig, also mussten wir die Vielfalt ein wenig auf Sie zuschneiden“, heißt es im Hörspiel.

    Die Genauigkeit der Parodie führte dazu, dass vor der Ausstrahlung beim WDR die Programmdirektion gefragt werden musste. Es wurde dann vor der Sendung darauf hingewiesen, dass der fiktive Sender „FDR 2“ nichts mit WDR 3 zu tun habe. Und weil keine Satire grob genug sein kann, um nicht als Gebrauchsanweisung missbraucht zu werden, gelten einige der Maximen des formatierten Kulturradios aus Jovés Stück immer noch. Unter anderem die, dass der Hörer behandelt werden muss wie ein kranker Verwandter: schonend. Heute sind wir einen Schritt weiter: falls etwas die Harmlosigkeitsgrenze auch nur touchieren könnte, setzt es bei einigen Sendern eine „Triggerwarnung“.

    Nicht ohne Triggerwarnung!

    Ohne Triggerwarnung dürfte Edgar Lipkis Stück „Feedback Nigger Radio Reservation“ aus dem Jahr 2013 (Kritik hier) auch nicht mehr über den produzierenden Sender, den Westdeutschen Rundfunk, gehen. Nicht nur, dass das N-Wort darin vorkommt, auch ritualisierte, antikolonialistische Verfahrensweisen werden dort ironisiert. Das ganze vollzieht sich aber in verschiedenen Rückkopplungsschleifen, die unterschiedliche Konzepte von Identitäten durchspielen und sich in einem (Kultur-)Radio-Reservat abspielen: „Klar kannst du was über koloniale Vergangenheit machen. Wenn ich aber dann nur Diskurs, Diskurs höre und dazwischen alles minus 25 db, dann: danke für ihre Rundfunkgebühren“, mault Astrid Meyerfeldt als Rundfunkredakteurin.

    Unser Radio, oder noch besser das „Radio, unser …“ bekommt da gar religiösen Charakter und muss unbedingt gerettet werden. Die temporeiche und hochkomische Inszenierung stellte große Fragen und fordert intellektuell heraus – etwas, was man der an Schonung gewöhnten Hörerschaft heute immer seltener zumuten will.

    Einen Endpunkt des algorithmisierten Radios hat schon im Jahr 2002 Eran Schaerf in seinem vom Bayerischen Rundfunk produzierten Stück „Die Stimme des Hörers“ inszeniert. Nur eine einzige Stimme, die des BR-Nachrichtensprechers Peter Veit, spricht den automatischen Moderator eines fiktiven Talkradios für Höreranrufe, die Anrufer und zugleich die Software, die den Sender steuert. Schon damals fügte die Software den Äußerungen der Hörer „Alternativen“ hinzu, wenn es um die Namen von Orten, Personen oder Kriegen ging – und das Jahre bevor Kellyanne Conway den Begriff „alternative Fakten“ prägte. Es wäre interessant, von Eran Schaerf, der sich nicht nur in diesem Stück mit den medialen Verhältnissen auseinandergesetzt hat, ein Hörspiel über gegenwärtige Medienkonfigurationen unter Bedingungen generativer Text-, Bild- und Tongeneratoren, sogenannter Künstlicher Intelligenzen zu hören.„

    Auch die Verwaltung kann schön klingen

    Fehlt nur noch das, was das Rückgrat des öffentlich-rechtlichen Rundfunks in Deutschland ausmacht: der Apparat. Die Großstruktur, die von der Sendetechnik bis zur Abwicklung von Honoraren und Lizenzen den Betrieb am Laufen hält, um den eigentlichen Zweck zu erfüllen: Programm zu machen. Wie in jeder Großorganisation entwickelt der Verwaltungsapparat eine eigene Schwerkraft der Selbsterhaltung und je geringer der Anteil ist, der für Programm ausgegeben wird, desto dysfunktionaler wird er.

    Mit einer Facette dieses Hintergrundrauschens hat sich auch das Hörspiel auseinandergesetzt. Der italienische Komponist und Klangkünstler Stefano Giannotti hat 2014 für Deutschlandradio Kultur im Hörpiel „Bürotifulcrazy“ kurzerhand dessen Honorarbedingungen vertont. Weil es Giannotti nicht um billige Pointen ging, baute er die oft unfreiwillig komische Verwaltungssprache in musikalische Strukturen für Tierstimmen ein: Vögel, die sich bemühen „bu-ro-cra-zia“ zu krächzen und Schweine, die mit dem Nadeldrucker um die Wette grunzen. Die Verwaltung erscheint in Giannottis Stück als autopoietisches, also sich selbst erschaffendes und erhaltendes System – und kann dabei sogar noch schön klingen.

    Die Möglichkeiten des Hörspiels haben sich also in den letzten einhundert Jahren technisch wie ästhetisch ebenso weiterentwickelt, wie ihre medialen Umwelten. Anlässlich des Geburtstags der Gattung gab es aber nur zwei Sender, die dieses Jubiläum mit Neuproduktionen feiern wollten. Deutschlandfunk Kultur förderte die auf dem Berliner Hörspielfestival erstmals live aufgeführte Radiorevue „FLESCHback“ von Melina von Gagern, Stella Luncke und Barbara Meerkötter und sendete sie in einer neuen Abmischung am 18.10.24 um 0.05 Uhr. Am 25.10. folgte ebenfalls um 0.05 Uhr „Radiologie – Entzauberung auf dem Sender“ von Andreas Ammer und dem Berliner Elektronik-Duo Driftmachine featuring Anton Kaun alias Rumpeln. Es war eine ebenso wütende wie lautstarke Verabschiedung des Hörspiels, wie wir es kennen. Der Autor dieser Zeilen gehört zum Leitungsteam des Berliner Hörspielfestivals, das die beiden Produktionen mit beauftragt hat.

    Bandbreite der Möglichkeiten

    Für den Hessischen Rundfunk zelebrierte Frank Witzel mit der Biografie des fiktiven Hörspielmachers Gerhard Preßler seinen Abschied vom Hörspiel eher melancholisch als wütend. Der Zweiteiler „Ein Leben im Ton“ wird am 20. und 27.10 auf HR 2 Kultur urgesendet. Witzels Stück, von Leonhard Koppelman inszeniert, speist sich aus großer Kenntnis der Hörspielgeschichte. Viele Hörspielheroen der vergangenen einhundert Jahre tauchen dort auf – und kommen meistens nicht besonders gut weg. Denn auch avantgardistische Kunst ist nicht immer gute Kunst – und Witzels fiktiver Protagonist Gerhart Preßler gehörte eher zu den mittelmäßigen Vertretern seines Genres.

    Sehr gut hingegen kommt Ludwig Harig weg, der nicht nur fünf Jahre vor Ror Wolf das erste Fußballhörspiel gemacht hat, „in dem Permutation und Anakoluth als rhetorische Formen den Sachverhalt demonstrieren“, sondern der auch „seinerzeit praktisch im Jahresrhythmus ein neues Genre entwickelt“ habe. Da hat Witzel recht. Dem Hörspiel „Das Fußballspiel“ von 1966 folgte 1968 „Der Monolog der Terry Jo“, der zusammen mit dem Pionier der seriellen Poesie Max Bense entstanden war. Dem „Staatsbegräbnis“ von 1969 folgt 1976 ein zweites – das von Walter Ulbricht. „Katzenmusik“, „Fuganon in d“, „Ein Blumenstück“, alles herausragende Stücke des an der französischen Avantgarde geschulten Saarländers. Harig zeigte dem Hörspiel, was es konnte, wenn es sich selbst ernst nahm und sich nicht als abgeleitete Kunstform, als „Kino im Kopf“ begriff oder gar als Sendeplatzfüller für gelangweilte, unterhaltungsbedürftige Kulturbürger.

    Die Erinnerung an diese Bandbreite der Möglichkeiten des Hörspiel ist offensichtlich wieder nötig, weil gegenwärtig der Trend zum schonend zubereiteten Kommensurablen geht – leider auch in den Bereichen, die sich als politisch fortschrittlich wähnen. Die Antwort auf die Frage, ob sich aus den wöchentlichen Sitzungen der Hörspielabteilungen der Landesrundfunkanstalten in einer virtuellen Gemeinschaftsredaktion und aus den aufwändigen Pitches für neue Hörspielserien etwas Gutes entwickelt, werden wir ab 2025 hören können. Hoffen wir, dass es nicht erst ein Stefano Giannotti sein muss, der aus diesen Sitzungen Kunst macht.

    Jochen Meißner – KNA Mediendienst 24.10.2024

    Update: Dieser Text wurde von Christian Bartels freundlich im beim MDR erscheinenden Medienwatchblog „Altpapier“ vom 29.10.2024 erwähnt.

    #100JahreHörspiel #AndreasAmmer #ChristianBerner #EdgarLipki #EranSchaerf #FerdinandKriwet #FrankSchültge #FrankWItzel #HansFlesch #KlausSchöning #LudwigHarig #OrsonWelles #PaulWühr #RafaelJové #StefanoGiannotti #WolfVostell #WolfWondratschek

  5. Reiseblog: Albanien zwischen Bunkern und Baukränen
    Reiseblog Albanien: Zwischen den Bunkern der Hoxha-Diktatur und den Baukränen einer rasanten Gegenwart erzählt eine Fahrt von der Riviera bis Tirana von einem Land im Aufbruch – und vom Streit darüber, wem dieser Fortschritt gehört.

    (iz). Die Straße an der albanischen Riviera windet
    islamische-zeitung.de/reiseblo
    #Kultur #KulturTraditionen #Reiseblog #albanien #baukrne #reiseblog #vernderung

  6. Reiseblog: Albanien zwischen Bunkern und Baukränen
    Reiseblog Albanien: Zwischen den Bunkern der Hoxha-Diktatur und den Baukränen einer rasanten Gegenwart erzählt eine Fahrt von der Riviera bis Tirana von einem Land im Aufbruch – und vom Streit darüber, wem dieser Fortschritt gehört.

    (iz). Die Straße an der albanischen Riviera windet
    islamische-zeitung.de/reiseblo
    #Kultur #KulturTraditionen #Reiseblog #albanien #baukrne #reiseblog #vernderung

  7. @ditol

    Dass Deutschland eine reine Verteidigungsarmee sei, das wird gerne erzählt, aber Deutschland beteiligt sich ganz offiziell an völkerrechtswidrigen Angriffskriegen (Irakkrieg). Seinerzeit verweigerte ein Soldat die Beteiligung, wurde dafür degradiert, was das Bundesverwaltungsgericht beanstandete.

    Davon abgesehen steht die Bundeswehr in einer ungebrochenen Kontinuität zur mörderischen Wehrmacht. Wie sehr der Rechtsextremismus in ihr verankert ist, zeigen die vielen 'Einzelfälle', bis hinein in die Eliteeinheiten.

    Erinnerst Du Dich an das KSK, in welchem oberste Vorgesetzte selbst ganz offen den Bezug zur Wehrmacht herstellten und förderten. Mir fällt da General a.D. Günzel ein, als Person und dessen Buch 'Geheime Krieger'. Abgesehen davon war das KSK selbst nach offizieller Beurteilung durchsetzt von Rechtsextremen. Das war kein bloßer Zufall, sondern ist strukturell so angelegt.

    Das bedeutet, die deutsche Bundeswehr kann niemals ohne diese Vergangenheit gelesen und verstanden werden, sie wirkt bis in die Gegenwart fort, so sehr dies Politiker:innen auch leugnen oder jedesmal bagatellisierend von Einzelfällen sprechen mögen.

    Jedem Menschen steht zudem das Recht zu, den Dienst an der Waffe zu verweigern. Dies meine ich nicht nur legalistisch, sondern als existentielle ethische Kategorie. Denn ein Zwang zum Töten verletzt das grundlegende Recht, nicht gegen die eigene, ernsthaft begründete moralische Überzeugung handeln zu müssen. Ein Zwang zu morden ist mit der Menschenwürde unvereinbar.

    Mir ist bewusst, dass das Wort vom Mord hier auf Widerspruch stößt, aber am Ende ist es eben nichts anderes, so sehr Menschen an der Idee der moralisch gerechtfertigten Selbstverteidigung festhalten wollen.

    Zu dem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts:

    bverwg.de/de/pm/2005/38

    Zu General a.D. Günzel:

    de.wikipedia.org/wiki/Reinhard

    #nowar #kdv #kriegsdienst #wehrdienst #Kriegsdienstverweigerer #wehrmacht #bundeswehr #einzelfall #einzelfälle #ksk #bundeswehrwegtreten #soldaten #moral #ethik #samstag #verteidigungspolitik #mord #kriegsverbrechen #kriegstuchtig #kriegstuchtigkeit #deutschland #generalgunzel #gunzel #bverwg #Bundesverwaltungsgericht #irak #irakkrieg #nato #natobombing #kriegsdienstverweigerer_innen #angriffskrieg #verteidigungsarmee #Kehl

  8. Im #Wallis wird bezüglich des Brands 🔥 in #Cransmontana weiterhin vieles falsch gemacht: Sich nicht helfen lassen wollen und jetzt wegen Arbeitsüberlastung jammern — ein Trauerspiel!

    DIe Folge: #Drogenhandel und #Gewalt hätten wegen gebundener Ressourcen nun Hochkonjunktur, so der Walliser Chef der #Polizei. 🤦‍♂️

    #cransmontanaswitzerland #Schweiz #Feuer #Schildbürger #Eigenbrötler #Vertuschung

    srf.ch/news/dialog/bewaeltigun

  9. Im #Wallis wird bezüglich des Brands 🔥 in #Cransmontana weiterhin vieles falsch gemacht: Sich nicht helfen lassen wollen und jetzt wegen Arbeitsüberlastung jammern — ein Trauerspiel!

    DIe Folge: #Drogenhandel und #Gewalt hätten wegen gebundener Ressourcen nun Hochkonjunktur, so der Walliser Chef der #Polizei. 🤦‍♂️

    #cransmontanaswitzerland #Schweiz #Feuer #Schildbürger #Eigenbrötler #Vertuschung

    srf.ch/news/dialog/bewaeltigun

  10. Im #Wallis wird bezüglich des Brands 🔥 in #Cransmontana weiterhin vieles falsch gemacht: Sich nicht helfen lassen wollen und jetzt wegen Arbeitsüberlastung jammern — ein Trauerspiel!

    DIe Folge: #Drogenhandel und #Gewalt hätten wegen gebundener Ressourcen nun Hochkonjunktur, so der Walliser Chef der #Polizei. 🤦‍♂️

    #cransmontanaswitzerland #Schweiz #Feuer #Schildbürger #Eigenbrötler #Vertuschung

    srf.ch/news/dialog/bewaeltigun

  11. Im #Wallis wird bezüglich des Brands 🔥 in #Cransmontana weiterhin vieles falsch gemacht: Sich nicht helfen lassen wollen und jetzt wegen Arbeitsüberlastung jammern — ein Trauerspiel!

    DIe Folge: #Drogenhandel und #Gewalt hätten wegen gebundener Ressourcen nun Hochkonjunktur, so der Walliser Chef der #Polizei. 🤦‍♂️

    #cransmontanaswitzerland #Schweiz #Feuer #Schildbürger #Eigenbrötler #Vertuschung

    srf.ch/news/dialog/bewaeltigun

  12. Im #Wallis wird bezüglich des Brands 🔥 in #Cransmontana weiterhin vieles falsch gemacht: Sich nicht helfen lassen wollen und jetzt wegen Arbeitsüberlastung jammern — ein Trauerspiel!

    DIe Folge: #Drogenhandel und #Gewalt hätten wegen gebundener Ressourcen nun Hochkonjunktur, so der Walliser Chef der #Polizei. 🤦‍♂️

    #cransmontanaswitzerland #Schweiz #Feuer #Schildbürger #Eigenbrötler #Vertuschung

    srf.ch/news/dialog/bewaeltigun

  13. #Klimagerechtigkeit - Der globale #Süden wehrt sich

    Ein Großteil der Gewinne aus Kohleprojekten im globalen Süden fließt in den globalen Norden – auf den ökologischen und sozialen Folgen bleiben die #Entwicklungsländer sitzen. Doch immer mehr Menschen vor Ort setzen sich zur Wehr. klimareporter.de/protest/der-g

  14. Der Grüffelo - Figurentheater Köln

    Kabarett Kaarst, Sonntag, 17. Januar um 15:00 MEZ

    „Der Grüffelo“ ist eine spannende Geschichte um eine clevere Maus, einen schlauen Fuchs und natürlich dem großen Grüffelo. Mit Musik, schönem Bühnenbild und tollen Hand- und Stabfiguren.

    Weitere Informationen:
    https://www.kabarett-kaarst.de/events/der-gruffelo-figurentheater-koln

    calendar.kufoka.de/event/der-g

  15. 💜🐊 💜
    Ein ganzes Grab mit 10 #Krokodilbestattungen wurde in #Ägypten gefunden. Ein Fund aus der #Archäologie, der einen staunen lässt. Für mich sind die #Krokodil #mumien eine doppelte #Zeitreise - einmal in das Jahr 1994, und einmal in die Zeit gegen 500 v. Chr.:
    miss-jones.de/2023/01/27/das-g

  16. Das sagenhafte Krokodilgrab 🐊

    Ein Fund aus dem #Ägypten vor 2500 Jahren. Die Krokodile wurden dem #Gott #Sobek geopfert. Er ist selbst ein #Krokodil - Gott des Nils und der Fruchtbarkeit.

    Es handelt sich bei den #Mumien um ein #Opfer für diesen Krokodilgott, das unfassbar eindrucksvoll ist – schaut mit mir auf Krokodile, die so gut erhalten sind, dass man noch die Musterungen der Hautschuppen erkennt:

    miss-jones.de/2023/01/27/das-g

  17. Der Scharfmacher – Messer Mager
    neustadt-ticker.de/22499/allta
    Ingo Mager ist von Berufs wegen bis unter die Zähne bewaffnet und doch ganz friedliebend eingestellt. Das Angebot in seinem Geschäft bildet die Schnittmenge von Hausfrauen- und Jägerträumen und fällt alles ande
    #NeustadtOriginale #Alaunstrae #MesserMager #schleifen

  18. Der Scharfmacher – Messer Mager
    neustadt-ticker.de/22499/allta
    Ingo Mager ist von Berufs wegen bis unter die Zähne bewaffnet und doch ganz friedliebend eingestellt. Das Angebot in seinem Geschäft bildet die Schnittmenge von Hausfrauen- und Jägerträumen und fällt alles ande
    #NeustadtOriginale #Alaunstrae #MesserMager #schleifen

  19. Der Scharfmacher – Messer Mager
    neustadt-ticker.de/22499/allta
    Ingo Mager ist von Berufs wegen bis unter die Zähne bewaffnet und doch ganz friedliebend eingestellt. Das Angebot in seinem Geschäft bildet die Schnittmenge von Hausfrauen- und Jägerträumen und fällt alles ande
    #NeustadtOriginale #Alaunstrae #MesserMager #schleifen