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#kapitalozan — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kapitalozan, aggregated by home.social.

  1. Ein Kipp-Punkt in Nahaufnahmen: Die Wiener Eisenbeton-Ausstellung und der Durchbruch des fossil-industriellen Bauens

    Eisenbeton-Ausstellung im Wien Museum. Foto: Klaus Pichler

    Im Wien Museum ist gerade die Ausstellung Eisenbeton. Anatomie einer Metropole zu sehen. Thema sind Stahlbeton- oder Eisenbeton-Skelettbauten1 der frühen Wiener Moderne. Am vorletzten Sonntag haben Ana und ich die Ausstellung besucht. Ich habe den Besuch mit dem Material, das ich online dazu gefunden habe (u.a. einem Podcast mit den Ausstellungsmacher:innen, Karr, 2025) und mit dem ausgezeichneten, umfassenden Ausstellungskatalog nachbereitet (Kapfinger, 2025a). Mich interessiert, wie die Ausstellung vor dem Hintergrund der Theorien des sozialen Metabolismus zu verstehen ist, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Kann man – und wie kann man – eine Verbindung zwischen dem lokalen Prozess des Durchbruchs des Eisenbeton-Baus in Wien und dem globalen Übergang vom agrarischen zum fossil-industriellen Metabolismus herstellen? Und lässt sich die hochkultivierte, über Jahrzehnte in Wien entwickelte Herangehensweise an die Baugeschichte der Stadt, wie sie in dieser Ausstellung und ihrem Katalog zum Ausdruck kommt, mit den Perspektiven verbinden, für die das Wiener Institut für Soziale Ökologie eine internationale Vorreiter-Rolle spielt?

    […]

    wittenbrink.net/ein-kipp-punkt

  2. Ein Kipp-Punkt in Nahaufnahmen: Die Wiener Eisenbeton-Ausstellung und der Durchbruch des fossil-industriellen Bauens

    Eisenbeton-Ausstellung im Wien Museum. Foto: Klaus Pichler

    Im Wien Museum ist gerade die Ausstellung Eisenbeton. Anatomie einer Metropole zu sehen. Thema sind Stahlbeton- oder Eisenbeton-Skelettbauten1 der frühen Wiener Moderne. Am vorletzten Sonntag haben Ana und ich die Ausstellung besucht. Ich habe den Besuch mit dem Material, das ich online dazu gefunden habe (u.a. einem Podcast mit den Ausstellungsmacher:innen, Karr, 2025) und mit dem ausgezeichneten, umfassenden Ausstellungskatalog nachbereitet (Kapfinger, 2025a). Mich interessiert, wie die Ausstellung vor dem Hintergrund der Theorien des sozialen Metabolismus zu verstehen ist, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Kann man – und wie kann man – eine Verbindung zwischen dem lokalen Prozess des Durchbruchs des Eisenbeton-Baus in Wien und dem globalen Übergang vom agrarischen zum fossil-industriellen Metabolismus herstellen? Und lässt sich die hochkultivierte, über Jahrzehnte in Wien entwickelte Herangehensweise an die Baugeschichte der Stadt, wie sie in dieser Ausstellung und ihrem Katalog zum Ausdruck kommt, mit den Perspektiven verbinden, für die das Wiener Institut für Soziale Ökologie eine internationale Vorreiter-Rolle spielt?

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    wittenbrink.net/ein-kipp-punkt

  3. Ein Kipp-Punkt in Nahaufnahmen: Die Wiener Eisenbeton-Ausstellung und der Durchbruch des fossil-industriellen Bauens

    Eisenbeton-Ausstellung im Wien Museum. Foto: Klaus Pichler

    Im Wien Museum ist gerade die Ausstellung Eisenbeton. Anatomie einer Metropole zu sehen. Thema sind Stahlbeton- oder Eisenbeton-Skelettbauten1 der frühen Wiener Moderne. Am vorletzten Sonntag haben Ana und ich die Ausstellung besucht. Ich habe den Besuch mit dem Material, das ich online dazu gefunden habe (u.a. einem Podcast mit den Ausstellungsmacher:innen, Karr, 2025) und mit dem ausgezeichneten, umfassenden Ausstellungskatalog nachbereitet (Kapfinger, 2025a). Mich interessiert, wie die Ausstellung vor dem Hintergrund der Theorien des sozialen Metabolismus zu verstehen ist, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Kann man – und wie kann man – eine Verbindung zwischen dem lokalen Prozess des Durchbruchs des Eisenbeton-Baus in Wien und dem globalen Übergang vom agrarischen zum fossil-industriellen Metabolismus herstellen? Und lässt sich die hochkultivierte, über Jahrzehnte in Wien entwickelte Herangehensweise an die Baugeschichte der Stadt, wie sie in dieser Ausstellung und ihrem Katalog zum Ausdruck kommt, mit den Perspektiven verbinden, für die das Wiener Institut für Soziale Ökologie eine internationale Vorreiter-Rolle spielt?

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    wittenbrink.net/ein-kipp-punkt

  4. Ein Kipp-Punkt in Nahaufnahmen: Die Wiener Eisenbeton-Ausstellung und der Durchbruch des fossil-industriellen Bauens

    Eisenbeton-Ausstellung im Wien Museum. Foto: Klaus Pichler

    Im Wien Museum ist gerade die Ausstellung Eisenbeton. Anatomie einer Metropole zu sehen. Thema sind Stahlbeton- oder Eisenbeton-Skelettbauten1 der frühen Wiener Moderne. Am vorletzten Sonntag haben Ana und ich die Ausstellung besucht. Ich habe den Besuch mit dem Material, das ich online dazu gefunden habe (u.a. einem Podcast mit den Ausstellungsmacher:innen, Karr, 2025) und mit dem ausgezeichneten, umfassenden Ausstellungskatalog nachbereitet (Kapfinger, 2025a). Mich interessiert, wie die Ausstellung vor dem Hintergrund der Theorien des sozialen Metabolismus zu verstehen ist, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Kann man – und wie kann man – eine Verbindung zwischen dem lokalen Prozess des Durchbruchs des Eisenbeton-Baus in Wien und dem globalen Übergang vom agrarischen zum fossil-industriellen Metabolismus herstellen? Und lässt sich die hochkultivierte, über Jahrzehnte in Wien entwickelte Herangehensweise an die Baugeschichte der Stadt, wie sie in dieser Ausstellung und ihrem Katalog zum Ausdruck kommt, mit den Perspektiven verbinden, für die das Wiener Institut für Soziale Ökologie eine internationale Vorreiter-Rolle spielt?

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    wittenbrink.net/ein-kipp-punkt

  5. Ein Kipp-Punkt in Nahaufnahmen: Die Wiener Eisenbeton-Ausstellung und der Durchbruch des fossil-industriellen Bauens

    Eisenbeton-Ausstellung im Wien Museum. Foto: Klaus Pichler

    Im Wien Museum ist gerade die Ausstellung Eisenbeton. Anatomie einer Metropole zu sehen. Thema sind Stahlbeton- oder Eisenbeton-Skelettbauten1 der frühen Wiener Moderne. Am vorletzten Sonntag haben Ana und ich die Ausstellung besucht. Ich habe den Besuch mit dem Material, das ich online dazu gefunden habe (u.a. einem Podcast mit den Ausstellungsmacher:innen, Karr, 2025) und mit dem ausgezeichneten, umfassenden Ausstellungskatalog nachbereitet (Kapfinger, 2025a). Mich interessiert, wie die Ausstellung vor dem Hintergrund der Theorien des sozialen Metabolismus zu verstehen ist, mit denen ich mich seit einiger Zeit beschäftige. Kann man – und wie kann man – eine Verbindung zwischen dem lokalen Prozess des Durchbruchs des Eisenbeton-Baus in Wien und dem globalen Übergang vom agrarischen zum fossil-industriellen Metabolismus herstellen? Und lässt sich die hochkultivierte, über Jahrzehnte in Wien entwickelte Herangehensweise an die Baugeschichte der Stadt, wie sie in dieser Ausstellung und ihrem Katalog zum Ausdruck kommt, mit den Perspektiven verbinden, für die das Wiener Institut für Soziale Ökologie eine internationale Vorreiter-Rolle spielt?

    […]

    wittenbrink.net/ein-kipp-punkt

  6. @TwraSun

    "Das #Kapitalozän - Erdzeitalter des Geldes"

    zwar schon von 2018, gerade noch mal angehört, immer noch sehr empfehlenswert, bitte anhören... & handeln!

    "In dem spannenden Vortrag analysiert und zeigt Harald Lesch auf, wie Geld unser Zeitalter bestimmt und welches Folgen das für uns, unsere #Umwelt und #Zukunft hat."

    youtube.com/watch?v=y1VBazyqI4

    schaeferweltweit.de/wp-content

    #Wissenschaft #Zwecke #Klimakatastrophe #BolognaProzess #RenditeVorstellung #Ökonomisierung #Demokratie #Wettbewerb #Denken #Forschung

    edit: "Wir ökonomisierten Lebensbereiche die niemals ökonomisiert werden durften."

    #ReKommunalisierung

    (gern auch die anderen Empfehlungen im Thread beachten;-)

  7. Am 24. April ist Michel Aglietta gestorben. Sein Buch „Régulation et crises du capitalisme“ von 1976 war eines der prägendsten Bücher meiner Studienzeit. Die Probleme, die er auf S. 143 f. beschreibt, sind immer noch die wichtigsten Probleme mit denen wir uns heute herumschlagen: gerechte Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Ökologie und Mobilitätswende.

    Benjamin Coriats Nachruf im Blog von @mediapart zeigt sehr gut, welche wichtigen Beiträge #Aglietta zur wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion der letzten 50 Jahr geleistet, zu #Fordismus, #Finanzmarkt und #Kapitalozän.
    mediapart.fr/journal/economie-

  8. Am 24. April ist Michel Aglietta gestorben. Sein Buch „Régulation et crises du capitalisme“ von 1976 war eines der prägendsten Bücher meiner Studienzeit. Die Probleme, die er auf S. 143 f. beschreibt, sind immer noch die wichtigsten Probleme mit denen wir uns heute herumschlagen: gerechte Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Ökologie und Mobilitätswende.

    Benjamin Coriats Nachruf im Blog von @mediapart zeigt sehr gut, welche wichtigen Beiträge #Aglietta zur wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion der letzten 50 Jahr geleistet, zu #Fordismus, #Finanzmarkt und #Kapitalozän.
    mediapart.fr/journal/economie-

  9. Am 24. April ist Michel Aglietta gestorben. Sein Buch „Régulation et crises du capitalisme“ von 1976 war eines der prägendsten Bücher meiner Studienzeit. Die Probleme, die er auf S. 143 f. beschreibt, sind immer noch die wichtigsten Probleme mit denen wir uns heute herumschlagen: gerechte Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Ökologie und Mobilitätswende.

    Benjamin Coriats Nachruf im Blog von @mediapart zeigt sehr gut, welche wichtigen Beiträge #Aglietta zur wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion der letzten 50 Jahr geleistet, zu #Fordismus, #Finanzmarkt und #Kapitalozän.
    mediapart.fr/journal/economie-

  10. Am 24. April ist Michel Aglietta gestorben. Sein Buch „Régulation et crises du capitalisme“ von 1976 war eines der prägendsten Bücher meiner Studienzeit. Die Probleme, die er auf S. 143 f. beschreibt, sind immer noch die wichtigsten Probleme mit denen wir uns heute herumschlagen: gerechte Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Ökologie und Mobilitätswende.

    Benjamin Coriats Nachruf im Blog von @mediapart zeigt sehr gut, welche wichtigen Beiträge #Aglietta zur wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion der letzten 50 Jahr geleistet, zu #Fordismus, #Finanzmarkt und #Kapitalozän.
    mediapart.fr/journal/economie-

  11. Am 24. April ist Michel Aglietta gestorben. Sein Buch „Régulation et crises du capitalisme“ von 1976 war eines der prägendsten Bücher meiner Studienzeit. Die Probleme, die er auf S. 143 f. beschreibt, sind immer noch die wichtigsten Probleme mit denen wir uns heute herumschlagen: gerechte Gesundheitsversorgung, Bildungssystem, Ökologie und Mobilitätswende.

    Benjamin Coriats Nachruf im Blog von @mediapart zeigt sehr gut, welche wichtigen Beiträge #Aglietta zur wirtschaftswissenschaftlichen Diskussion der letzten 50 Jahr geleistet, zu #Fordismus, #Finanzmarkt und #Kapitalozän.
    mediapart.fr/journal/economie-

  12. Wann ist der "vernunftbegabte Mensch" so dermaßen falsch abgebogen ?

    Der weltweite Absatz von SUVs erreicht 2023 einen Rekord. Weltweit waren 48 Prozent aller Neuwagen SUVs.
    Wären alle SUVs der Welt ein Land, dann wären sie der fünftgrößte CO2-Emittent lt. einer Analyse der Internationalen Energieagentur.

    theguardian.com/business/artic

    #DontLookUp #Klimakrise #Ökologiekrise #Konsumismus #Kapitalozän

  13. Wann ist der "vernunftbegabte Mensch" so dermaßen falsch abgebogen ?

    Der weltweite Absatz von SUVs erreicht 2023 einen Rekord. Weltweit waren 48 Prozent aller Neuwagen SUVs.
    Wären alle SUVs der Welt ein Land, dann wären sie der fünftgrößte CO2-Emittent lt. einer Analyse der Internationalen Energieagentur.

    theguardian.com/business/artic

    #DontLookUp #Klimakrise #Ökologiekrise #Konsumismus #Kapitalozän

  14. Wann ist der "vernunftbegabte Mensch" so dermaßen falsch abgebogen ?

    Der weltweite Absatz von SUVs erreicht 2023 einen Rekord. Weltweit waren 48 Prozent aller Neuwagen SUVs.
    Wären alle SUVs der Welt ein Land, dann wären sie der fünftgrößte CO2-Emittent lt. einer Analyse der Internationalen Energieagentur.

    theguardian.com/business/artic

    #DontLookUp #Klimakrise #Ökologiekrise #Konsumismus #Kapitalozän

  15. Wann ist der "vernunftbegabte Mensch" so dermaßen falsch abgebogen ?

    Der weltweite Absatz von SUVs erreicht 2023 einen Rekord. Weltweit waren 48 Prozent aller Neuwagen SUVs.
    Wären alle SUVs der Welt ein Land, dann wären sie der fünftgrößte CO2-Emittent lt. einer Analyse der Internationalen Energieagentur.

    theguardian.com/business/artic

    #DontLookUp #Klimakrise #Ökologiekrise #Konsumismus #Kapitalozän

  16. Wann ist der "vernunftbegabte Mensch" so dermaßen falsch abgebogen ?

    Der weltweite Absatz von SUVs erreicht 2023 einen Rekord. Weltweit waren 48 Prozent aller Neuwagen SUVs.
    Wären alle SUVs der Welt ein Land, dann wären sie der fünftgrößte CO2-Emittent lt. einer Analyse der Internationalen Energieagentur.

    theguardian.com/business/artic

    #DontLookUp #Klimakrise #Ökologiekrise #Konsumismus #Kapitalozän

  17. Stell dir vor, wir schreiben das Jahr 2023,

    die Menschheit heizt den einzigen Planeten, auf dem sie leben kann, in nie gekannten Tempo auf, vernichtet die Tier- und Pflanzenwelt, ganze Ökosysteme mit atemberaubender Wucht, hinterlässt in allen Sphären der Erde ihren Müll, ...
    und
    baut die längste beheizte und teuerste Ölpipeline aller Zeiten, verteidigt von Soldaten, finanziert und lobbyiert von fossilen Industrien und Interessen.

    #Anthropozän #Kapitalozän #AgeOfStupid

    taz.de/Erdoelfoerderung-in-Uga

  18. Klima und Kultur waren immer ein Zivilisation prägendes Kontinuum. Das #ccnetworkberlin geht hier d'accord mit dem britischen Kulturgeographen #MikeHulme – Wo Klima da Kultur. Heute denken wir mit ihm naturgemäß #Klimakultur oder #ClimateCultures im Modus der Krise und sehen diese Formel – Wo #Klimawandel da #Kulturwandel.
    Der Kulturwandel im Zeichen der Klimakrise wandelt auch Begrifflichkeiten im Zeichen einer globalen Skala - #Anthropozän #Kapitalozän in der Folge etwa von #NaomiKlein oder #Chtuluzän in den geistigen Fußspuren von #DonnaHarraway und einige mehr. Das ccnetwork berlin versucht mit dem #ClimateCulturesFestival auf lange Sicht eine vielfache Perspektive auf die Globalität des Klimawandels zu entwickeln. Sie entsteht bottom up und bestenfalls komplementär zum wissenschaftlichen Apparat, sie entsteht im Modus direkter Betroffenheit und aus lokalen Sichtweisen. In diesem Sinn sind wir dankbar für eine Neuentdeckung aus der Karibik - #Plantagenozän. #plantagenocene

    Es waren die 2022 von uns eingeladenen karibischen Filmemacherinnen, Autorinnen und Aktivistinnen #EstherFigueroa und #ImaniTafari-Ama, die uns darüber aufklärten, wie #plantagenocene im historischen Kontext des #BlackAtlantic verstanden wird. Ich versuche es inhaltlich gerafft in eigener Formulierung, wobei es de facto noch jahrzehntelanger Forschung und Hinwendung bedarf, um die Geschichte zu verstehen und politisch zu bewältigen:

    – Die millionenfache Verschleppung afrikanischer Menschen und ihre Versklavung durch Weiße zum Zweck der kapitalistischen Profitmaximierung über 4 Jahrhunderte hinweg stellt eine unhintergehbare Ursprungsgeschichte des globalen Kapitalismus und seiner heutigen Krise dar. Das kollektive Trauma der Kulturen des Black Atlantic ist unlösbar in diesen Ursprung des globalisierten Kapitalismus eingeschrieben.

    Wir sind uns im Klaren darüber, dass es hier um einen emanzipatorischen Akt schwarzer Geschichtsschreibung geht. Ebenso aber auch darüber, dass er eine Revision weißer Geschichtsschreibung herausfordert. Ich fand auf dieser Instanz von #mastodon erst vor kurzem einen Hinweis auf einen Artikel im #Guardian, in dem beschrieben wird, wie Richard Drax, ein hochrangiger britischer Abgeordneter und zugleich superreicher Erbe einer der größten Ausbeuterfamilien auf Barbados, derzeit in ein Reparationsverfahren gezogen wird.
    theguardian.com/world/2022/nov

    Wir verstehen unser klimakulturelles Engagement auch im Kontext von #ClimateJustice und #JustTransition als grundsätzlich offen für die langfristigen Strategien des globalen Reparation Movements
    caricomreparations.org/the-glo und sind dankbar für die Vertiefung unserer klimakulturellen Krisenperspektiven von dieser historisch gewichtigen Seite. Dr. Esther Figueroa und Dr. Imani Tafari-Ama kommen auch deshalb noch einmal auf unserer Festivalwebsite zu Wort.
    Wir ermöglichen auf dieser Website eine gewisse Nachhaltigkeit wichtiger Konzepte und Terminologien unserers #ClimateCulturesTheorieDesigns. Gesucht werden sie in den Kernaussagen der klimatischen Subjekte, wie wir sie erstmals in dem offenen, aber gezielt entwickelten Rahmen unseres Festivals wahrnehmen können. Weitere Videos zum klimakulturellen Gesamtkontext des #GlobalSouth werden folgen.

    Als Teil 2 des Rückblicks auf den karibischen Schwerpunkt spricht #ImaniTafari-Ama nach #EstherFigueroa über die nachhaltige Kultur der Rastafari unter dem Aspekt #livity. Diese Form und Idee karibischer Nachhaltigkeit bezeichnet eine bewusste Gegenkonzeption kollektiver Identität jenseits der Opfergeschichte, einen Weg aus dem Trauma. In diesem Kontext spürte Dr. Tafari-Ama auch einer tragischen globalen Beziehung zwischen ursprünglicher Akkumulation und Versklavung, gesteigerter Produktivität und dem Müll auf der anderen Seite nach. Livity führt in dem von ihr für das Festival konzipierten Film direkt zum Thema #Plastik.

    Und dieses große Thema fanden wir ohne es direkt gesucht zu haben, schließlich auch bei vielen andern Beiträgen des Festivals 2022.
    climate-cultures-festival.de/b

  19. Klima und Kultur waren immer ein Zivilisation prägendes Kontinuum. Das #ccnetworkberlin geht hier d'accord mit dem britischen Kulturgeographen #MikeHulme – Wo Klima da Kultur. Heute denken wir mit ihm naturgemäß #Klimakultur oder #ClimateCultures im Modus der Krise und sehen diese Formel – Wo #Klimawandel da #Kulturwandel.
    Der Kulturwandel im Zeichen der Klimakrise wandelt auch Begrifflichkeiten im Zeichen einer globalen Skala - #Anthropozän #Kapitalozän in der Folge etwa von #NaomiKlein oder #Chtuluzän in den geistigen Fußspuren von #DonnaHarraway und einige mehr. Das ccnetwork berlin versucht mit dem #ClimateCulturesFestival auf lange Sicht eine vielfache Perspektive auf die Globalität des Klimawandels zu entwickeln. Sie entsteht bottom up und bestenfalls komplementär zum wissenschaftlichen Apparat, sie entsteht im Modus direkter Betroffenheit und aus lokalen Sichtweisen. In diesem Sinn sind wir dankbar für eine Neuentdeckung aus der Karibik - #Plantagenozän. #plantagenocene

    Es waren die 2022 von uns eingeladenen karibischen Filmemacherinnen, Autorinnen und Aktivistinnen #EstherFigueroa und #ImaniTafari-Ama, die uns darüber aufklärten, wie #plantagenocene im historischen Kontext des #BlackAtlantic verstanden wird. Ich versuche es inhaltlich gerafft in eigener Formulierung, wobei es de facto noch jahrzehntelanger Forschung und Hinwendung bedarf, um die Geschichte zu verstehen und politisch zu bewältigen:

    – Die millionenfache Verschleppung afrikanischer Menschen und ihre Versklavung durch Weiße zum Zweck der kapitalistischen Profitmaximierung über 4 Jahrhunderte hinweg stellt eine unhintergehbare Ursprungsgeschichte des globalen Kapitalismus und seiner heutigen Krise dar. Das kollektive Trauma der Kulturen des Black Atlantic ist unlösbar in diesen Ursprung des globalisierten Kapitalismus eingeschrieben.

    Wir sind uns im Klaren darüber, dass es hier um einen emanzipatorischen Akt schwarzer Geschichtsschreibung geht. Ebenso aber auch darüber, dass er eine Revision weißer Geschichtsschreibung herausfordert. Ich fand auf dieser Instanz von #mastodon erst vor kurzem einen Hinweis auf einen Artikel im #Guardian, in dem beschrieben wird, wie Richard Drax, ein hochrangiger britischer Abgeordneter und zugleich superreicher Erbe einer der größten Ausbeuterfamilien auf Barbados, derzeit in ein Reparationsverfahren gezogen wird.
    theguardian.com/world/2022/nov

    Wir verstehen unser klimakulturelles Engagement auch im Kontext von #ClimateJustice und #JustTransition als grundsätzlich offen für die langfristigen Strategien des globalen Reparation Movements
    caricomreparations.org/the-glo und sind dankbar für die Vertiefung unserer klimakulturellen Krisenperspektiven von dieser historisch gewichtigen Seite. Dr. Esther Figueroa und Dr. Imani Tafari-Ama kommen auch deshalb noch einmal auf unserer Festivalwebsite zu Wort.
    Wir ermöglichen auf dieser Website eine gewisse Nachhaltigkeit wichtiger Konzepte und Terminologien unserers #ClimateCulturesTheorieDesigns. Gesucht werden sie in den Kernaussagen der klimatischen Subjekte, wie wir sie erstmals in dem offenen, aber gezielt entwickelten Rahmen unseres Festivals wahrnehmen können. Weitere Videos zum klimakulturellen Gesamtkontext des #GlobalSouth werden folgen.

    Als Teil 2 des Rückblicks auf den karibischen Schwerpunkt spricht #ImaniTafari-Ama nach #EstherFigueroa über die nachhaltige Kultur der Rastafari unter dem Aspekt #livity. Diese Form und Idee karibischer Nachhaltigkeit bezeichnet eine bewusste Gegenkonzeption kollektiver Identität jenseits der Opfergeschichte, einen Weg aus dem Trauma. In diesem Kontext spürte Dr. Tafari-Ama auch einer tragischen globalen Beziehung zwischen ursprünglicher Akkumulation und Versklavung, gesteigerter Produktivität und dem Müll auf der anderen Seite nach. Livity führt in dem von ihr für das Festival konzipierten Film direkt zum Thema #Plastik.

    Und dieses große Thema fanden wir ohne es direkt gesucht zu haben, schließlich auch bei vielen andern Beiträgen des Festivals 2022.
    climate-cultures-festival.de/b