#klimakultur — Public Fediverse posts
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"How to resist something that everyone loves?"
The new report explores how to build awareness and engagement against something that many perceive as positive: sponsorships of community events and children activities, culture, sport and education.
https://www.klimakultur.no/nyheter/help-how-to-resist-something-that-everyone-loves/ via @ketan#community #communityOrganizing #propaganda #petroganda #oilAndGas #fossilFuels #Klimakultur #Norway #Equinor
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ES WURDE HEISSER. So beginnt #KimStanleyRobinson seinen Roman Das Ministerium für die Zukunft. Danach folgt eine Giga-Hitzewelle in Indien und daraufhin ein abenteuerlicher Exkurs in das Chaos, zunächst, aus dem dann verschiedene Maßnahmen in eine Richtung führen, die KSR Das positive Anthropozän nannte.
Der Gedanke vom #Supraorganismus ist nicht schlecht und sehr komplex im Roman entwickelt.
Den Weg dahin könnte auch eine neue #Klimakultur bahnen, wie wir sie suchen. Dieser Roman ist gewiß ein starkes Element der #ClimateCultures
Ein anderes wäre eine Medienlandschaft, die sich eine Weile lang voll und ganz dem Klima widmen würde. Denn:
ES WIRD HEISSER! -
ES WURDE HEISSER. So beginnt #KimStanleyRobinson seinen Roman Das Ministerium für die Zukunft. Danach folgt eine Giga-Hitzewelle in Indien und daraufhin ein abenteuerlicher Exkurs in das Chaos, zunächst, aus dem dann verschiedene Maßnahmen in eine Richtung führen, die KSR Das positive Anthropozän nannte.
Der Gedanke vom #Supraorganismus ist nicht schlecht und sehr komplex im Roman entwickelt.
Den Weg dahin könnte auch eine neue #Klimakultur bahnen, wie wir sie suchen. Dieser Roman ist gewiß ein starkes Element der #ClimateCultures
Ein anderes wäre eine Medienlandschaft, die sich eine Weile lang voll und ganz dem Klima widmen würde. Denn:
ES WIRD HEISSER! -
#Klimakultur ist nicht zu haben ohne #Literatur
Wir sehen uns für unsere Festivals und sonstigen #Klimakultur Aktivitäten immer nach den interessantesten Autor:innen um und hatten auf unserem #ClimateCulturesFestival #Planetschreibtzurück auch den nigerianisch-amerikanischen Schriftsteller #HelonHabila zu Gast.Helon Habila diskutierte mit dem britischen #Klimaaktivist und #Journalist #JamesMarriott und dem amerikanischen #Fotograf #HenryFair über #Klimakunst #Klimaaktivismus #Engagement in der Literatur und über die Möglichkeiten, diverse Denkweisen, Kunstformen, Genres und Gattungen im Kontext #Klimawandel unter einen Hut zu bekommen.
Unsere kuratorische Überschrift über diesem Kontext hieß #petrocultures und #Ölmoderne. Hier ein Link zu einem kurzen Videoclip mit #HelonHabila und von dort zu Panel 7
https://www.climate-cultures-network.com/magazin.html
Wir erinnern hier an Helon Habila, weil er soeben zum #CuratorinResidence beim Internationalen Literaturfestival Berlin ernannt wurde
HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH❤️VIEL ERFOLG IN BERLIN :masto_love:
Eine gute Wahl👍 -
#Klima und #Kunst ist natürlich eine Sache, die uns sehr interessiert. Gestern am 1. Februar waren wir auf der Vernissage einer Ausstellung der Gruppe Climate Art Collection, die im Weddinger Lobe Block 5 Kunstwerke ausgestellt hat.
Ins Gespräch sind wir noch nicht gekommen, aber wir haben uns umgeschaut.Es gibt jetzt keine Werkbeschreibung, schaut euch die Sachen selbst an, entweder dort oder unten per Link im Internet.
Was wir schon kannten war das Video Solid Landscapes von Marcelina Wellmer. Das zeigt immer wieder andere Facetten und kam an der glatten Betonfassade sehr klar rüber, leider war der Sound des Hauses nicht so schön.Das Vogelnest aus Elektrodrähten leuchtet ein, die direkte Assoziation sind Bilder von an Plastikelementen verreckten Pelikanen, die das Zeug für Nahrung halten. Insofern deutliche Regungen des klimakritischen Impulses, und zurück zur mimetischen Intervention: Diese Plastik resultiert auch aus etwas, das ganz anders intendiert war.
Auf der oberen Plattform der Galerieräumlichkeiten gibt es eine interaktive Videoarbeit, ebenfalls ein irgendwie entfremdetes, deformiertes Rundes. Der Erdball in verschiedenen Ausformungen, die zum einen mit der mittleren Jahrestemperatur zu tun haben, die sich laufend ändert, und zum anderen mit einem Bewegungsmelder, der irgendwie auf die Personen in direkter Nähe des Screens reagiert.
Einige grundsätzlichen Fragen für uns lassen sich aus der Stimmung dieses Abends heraus so formulieren:
Verändert das Klimabewusstsein bzw das Krisenwissen die Karrieren der Kunst?
Ist #KlimaWandel in der Kunst ein Thema unter anderen?
Ergreift die #Klimakrise die #Kunst auf eine existenzverändernde Weise?
Wird die #Klimakrise das #Kunstsystem verändern und wie reagieren die Künstler:innen darauf?
Was ist der ästhetische Mehrwert der Verarbeitung wissenschaftlicher Daten in der Klimakunst?
Wie funktioniert der Schritt aus dem geschlossenen Kreis ( Erdball oder Vogelnest) der künstlerischen Eigenlogik hinaus?Mal fürs erste.
Fragen im Ergebnis einer ästhetischen Erfahrung stellen sich für uns natürlich immer als ein Plus dar, wer fragt denkt länger. :masto_face_with_rolling_eyes:
Bei einer Vernissage gibt es ja sonst so etwas zum Trinken, heute leider nur am Thresen gegen Cash. 🧃Dafür entsprechend unserer elektronisch-digitalen Gastfreundschaft im Zeichen der Klimakultur hier ein Link zu den Werken, mit oder ohne Drink zu genießen:
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Klima und Kultur waren immer ein Zivilisation prägendes Kontinuum. Das #ccnetworkberlin geht hier d'accord mit dem britischen Kulturgeographen #MikeHulme – Wo Klima da Kultur. Heute denken wir mit ihm naturgemäß #Klimakultur oder #ClimateCultures im Modus der Krise und sehen diese Formel – Wo #Klimawandel da #Kulturwandel.
Der Kulturwandel im Zeichen der Klimakrise wandelt auch Begrifflichkeiten im Zeichen einer globalen Skala - #Anthropozän #Kapitalozän in der Folge etwa von #NaomiKlein oder #Chtuluzän in den geistigen Fußspuren von #DonnaHarraway und einige mehr. Das ccnetwork berlin versucht mit dem #ClimateCulturesFestival auf lange Sicht eine vielfache Perspektive auf die Globalität des Klimawandels zu entwickeln. Sie entsteht bottom up und bestenfalls komplementär zum wissenschaftlichen Apparat, sie entsteht im Modus direkter Betroffenheit und aus lokalen Sichtweisen. In diesem Sinn sind wir dankbar für eine Neuentdeckung aus der Karibik - #Plantagenozän. #plantagenoceneEs waren die 2022 von uns eingeladenen karibischen Filmemacherinnen, Autorinnen und Aktivistinnen #EstherFigueroa und #ImaniTafari-Ama, die uns darüber aufklärten, wie #plantagenocene im historischen Kontext des #BlackAtlantic verstanden wird. Ich versuche es inhaltlich gerafft in eigener Formulierung, wobei es de facto noch jahrzehntelanger Forschung und Hinwendung bedarf, um die Geschichte zu verstehen und politisch zu bewältigen:
– Die millionenfache Verschleppung afrikanischer Menschen und ihre Versklavung durch Weiße zum Zweck der kapitalistischen Profitmaximierung über 4 Jahrhunderte hinweg stellt eine unhintergehbare Ursprungsgeschichte des globalen Kapitalismus und seiner heutigen Krise dar. Das kollektive Trauma der Kulturen des Black Atlantic ist unlösbar in diesen Ursprung des globalisierten Kapitalismus eingeschrieben.
Wir sind uns im Klaren darüber, dass es hier um einen emanzipatorischen Akt schwarzer Geschichtsschreibung geht. Ebenso aber auch darüber, dass er eine Revision weißer Geschichtsschreibung herausfordert. Ich fand auf dieser Instanz von #mastodon erst vor kurzem einen Hinweis auf einen Artikel im #Guardian, in dem beschrieben wird, wie Richard Drax, ein hochrangiger britischer Abgeordneter und zugleich superreicher Erbe einer der größten Ausbeuterfamilien auf Barbados, derzeit in ein Reparationsverfahren gezogen wird.
https://www.theguardian.com/world/2022/nov/26/barbados-tory-mp-pay-reparations-family-slave-richard-drax-caribbean-sugar-plantationWir verstehen unser klimakulturelles Engagement auch im Kontext von #ClimateJustice und #JustTransition als grundsätzlich offen für die langfristigen Strategien des globalen Reparation Movements
https://caricomreparations.org/the-global-reparations-movement/ und sind dankbar für die Vertiefung unserer klimakulturellen Krisenperspektiven von dieser historisch gewichtigen Seite. Dr. Esther Figueroa und Dr. Imani Tafari-Ama kommen auch deshalb noch einmal auf unserer Festivalwebsite zu Wort.
Wir ermöglichen auf dieser Website eine gewisse Nachhaltigkeit wichtiger Konzepte und Terminologien unserers #ClimateCulturesTheorieDesigns. Gesucht werden sie in den Kernaussagen der klimatischen Subjekte, wie wir sie erstmals in dem offenen, aber gezielt entwickelten Rahmen unseres Festivals wahrnehmen können. Weitere Videos zum klimakulturellen Gesamtkontext des #GlobalSouth werden folgen.Als Teil 2 des Rückblicks auf den karibischen Schwerpunkt spricht #ImaniTafari-Ama nach #EstherFigueroa über die nachhaltige Kultur der Rastafari unter dem Aspekt #livity. Diese Form und Idee karibischer Nachhaltigkeit bezeichnet eine bewusste Gegenkonzeption kollektiver Identität jenseits der Opfergeschichte, einen Weg aus dem Trauma. In diesem Kontext spürte Dr. Tafari-Ama auch einer tragischen globalen Beziehung zwischen ursprünglicher Akkumulation und Versklavung, gesteigerter Produktivität und dem Müll auf der anderen Seite nach. Livity führt in dem von ihr für das Festival konzipierten Film direkt zum Thema #Plastik.
Und dieses große Thema fanden wir ohne es direkt gesucht zu haben, schließlich auch bei vielen andern Beiträgen des Festivals 2022.
https://www.climate-cultures-festival.de/blog.html -
Klima und Kultur waren immer ein Zivilisation prägendes Kontinuum. Das #ccnetworkberlin geht hier d'accord mit dem britischen Kulturgeographen #MikeHulme – Wo Klima da Kultur. Heute denken wir mit ihm naturgemäß #Klimakultur oder #ClimateCultures im Modus der Krise und sehen diese Formel – Wo #Klimawandel da #Kulturwandel.
Der Kulturwandel im Zeichen der Klimakrise wandelt auch Begrifflichkeiten im Zeichen einer globalen Skala - #Anthropozän #Kapitalozän in der Folge etwa von #NaomiKlein oder #Chtuluzän in den geistigen Fußspuren von #DonnaHarraway und einige mehr. Das ccnetwork berlin versucht mit dem #ClimateCulturesFestival auf lange Sicht eine vielfache Perspektive auf die Globalität des Klimawandels zu entwickeln. Sie entsteht bottom up und bestenfalls komplementär zum wissenschaftlichen Apparat, sie entsteht im Modus direkter Betroffenheit und aus lokalen Sichtweisen. In diesem Sinn sind wir dankbar für eine Neuentdeckung aus der Karibik - #Plantagenozän. #plantagenoceneEs waren die 2022 von uns eingeladenen karibischen Filmemacherinnen, Autorinnen und Aktivistinnen #EstherFigueroa und #ImaniTafari-Ama, die uns darüber aufklärten, wie #plantagenocene im historischen Kontext des #BlackAtlantic verstanden wird. Ich versuche es inhaltlich gerafft in eigener Formulierung, wobei es de facto noch jahrzehntelanger Forschung und Hinwendung bedarf, um die Geschichte zu verstehen und politisch zu bewältigen:
– Die millionenfache Verschleppung afrikanischer Menschen und ihre Versklavung durch Weiße zum Zweck der kapitalistischen Profitmaximierung über 4 Jahrhunderte hinweg stellt eine unhintergehbare Ursprungsgeschichte des globalen Kapitalismus und seiner heutigen Krise dar. Das kollektive Trauma der Kulturen des Black Atlantic ist unlösbar in diesen Ursprung des globalisierten Kapitalismus eingeschrieben.
Wir sind uns im Klaren darüber, dass es hier um einen emanzipatorischen Akt schwarzer Geschichtsschreibung geht. Ebenso aber auch darüber, dass er eine Revision weißer Geschichtsschreibung herausfordert. Ich fand auf dieser Instanz von #mastodon erst vor kurzem einen Hinweis auf einen Artikel im #Guardian, in dem beschrieben wird, wie Richard Drax, ein hochrangiger britischer Abgeordneter und zugleich superreicher Erbe einer der größten Ausbeuterfamilien auf Barbados, derzeit in ein Reparationsverfahren gezogen wird.
https://www.theguardian.com/world/2022/nov/26/barbados-tory-mp-pay-reparations-family-slave-richard-drax-caribbean-sugar-plantationWir verstehen unser klimakulturelles Engagement auch im Kontext von #ClimateJustice und #JustTransition als grundsätzlich offen für die langfristigen Strategien des globalen Reparation Movements
https://caricomreparations.org/the-global-reparations-movement/ und sind dankbar für die Vertiefung unserer klimakulturellen Krisenperspektiven von dieser historisch gewichtigen Seite. Dr. Esther Figueroa und Dr. Imani Tafari-Ama kommen auch deshalb noch einmal auf unserer Festivalwebsite zu Wort.
Wir ermöglichen auf dieser Website eine gewisse Nachhaltigkeit wichtiger Konzepte und Terminologien unserers #ClimateCulturesTheorieDesigns. Gesucht werden sie in den Kernaussagen der klimatischen Subjekte, wie wir sie erstmals in dem offenen, aber gezielt entwickelten Rahmen unseres Festivals wahrnehmen können. Weitere Videos zum klimakulturellen Gesamtkontext des #GlobalSouth werden folgen.Als Teil 2 des Rückblicks auf den karibischen Schwerpunkt spricht #ImaniTafari-Ama nach #EstherFigueroa über die nachhaltige Kultur der Rastafari unter dem Aspekt #livity. Diese Form und Idee karibischer Nachhaltigkeit bezeichnet eine bewusste Gegenkonzeption kollektiver Identität jenseits der Opfergeschichte, einen Weg aus dem Trauma. In diesem Kontext spürte Dr. Tafari-Ama auch einer tragischen globalen Beziehung zwischen ursprünglicher Akkumulation und Versklavung, gesteigerter Produktivität und dem Müll auf der anderen Seite nach. Livity führt in dem von ihr für das Festival konzipierten Film direkt zum Thema #Plastik.
Und dieses große Thema fanden wir ohne es direkt gesucht zu haben, schließlich auch bei vielen andern Beiträgen des Festivals 2022.
https://www.climate-cultures-festival.de/blog.html