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#fskab16 — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #fskab16, aggregated by home.social.

  1. Roman Polański – „Rosemaries Baby“ (1968)

    Dieser Film hat Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur allerdings schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon. (ARD, Wh.)

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  2. Andrew Niccol – „Anon“ (2018)

    Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF, Wh.)

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  3. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  4. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  5. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  6. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  7. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  8. Ari Aster – „Midsommar“ (2019)

    Was zu Beginn aussieht wie eine Postkarte aus dem letzten Schwedenurlaub, ist ein chirurgischer Eingriff mitten ins Herz einer Beziehung. Kein klassischer Horror, sondern eine radikale Dekonstruktion von Intimität, Macht und kultureller Projektion. Wo Hollywood den Schrecken meist in dunklen Kellern und Wäldern versteckt, wagt Ari Aster einen Gegenentwurf: Wir sehen alles im grellen Tageslicht, ohne jede Rückzugsmöglichkeit. Der Horror liegt in der Unerbittlichkeit des Lichts, das einfach alles aufdeckt. Mit Florence Pugh und Jack Reynor. (ZDF, Wh.)

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  9. Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)

    Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)

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  10. Sidney Lumet – „Network“ (1976)

    DER KLASSIKER über die Verwandlung von Journalismus in kapitalisierbare Erregung. New Hollywood ist hier keine Stilphase, sondern der Krisenmodus des US-Kinos, der endlich seine eigenen Macht- und Produktionsbedingungen sichtbar gemacht hat. Ein Film, der Fernsehen als Institution beschreibt, die Wahrheit nur noch als Nebenprodukt von Quote und Eskalation kennt. Was bei Sidney Lumet 1976 noch wie Überzeichnung gewirkt haben mag, liest sich heute doch wie eine frühe Betriebsanleitung des Medienkapitalismus (nicht erst) unter Trump. Sie dürfen diesen Film deshalb unter keinen Umständen verpassen! (ARTE, Wh.)

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  11. Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  12. Martin Campbell – „The Protégé – Der Racheengel“ (2021)

    Der Titel „The Protégé – Made for Revenge“ wirkt eigentlich ja schon wie eine nachträgliche Rechtfertigung der Existenz dieses Films. Alles in diesem Action-Reißer ist bereits funktionalisiert: Körper, Beziehungen, Biografien, Gewalt. Rache ist hier kein Affekt, sondern das Produktionsprinzip. Martin Campbell inszeniert diese Logik mit der Routine eines Regisseurs, der die Grammatik des modernen Actionkinos nicht nur kennt, sondern in entscheidenden Momenten selbst mehrfach neu justiert hat. Mit Maggie Q, Michael Keaton und Samuel L. Jackson. (ZDF, Neu)

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  13. Martin Campbell – „The Protégé – Der Racheengel“ (2021)

    Der Titel „The Protégé – Made for Revenge“ wirkt eigentlich ja schon wie eine nachträgliche Rechtfertigung der Existenz dieses Films. Alles in diesem Action-Reißer ist bereits funktionalisiert: Körper, Beziehungen, Biografien, Gewalt. Rache ist hier kein Affekt, sondern das Produktionsprinzip. Martin Campbell inszeniert diese Logik mit der Routine eines Regisseurs, der die Grammatik des modernen Actionkinos nicht nur kennt, sondern in entscheidenden Momenten selbst mehrfach neu justiert hat. Mit Maggie Q, Michael Keaton und Samuel L. Jackson. (ZDF, Neu)

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  14. Martin Campbell – „The Protégé – Der Racheengel“ (2021)

    Der Titel „The Protégé – Made for Revenge“ wirkt eigentlich ja schon wie eine nachträgliche Rechtfertigung der Existenz dieses Films. Alles in diesem Action-Reißer ist bereits funktionalisiert: Körper, Beziehungen, Biografien, Gewalt. Rache ist hier kein Affekt, sondern das Produktionsprinzip. Martin Campbell inszeniert diese Logik mit der Routine eines Regisseurs, der die Grammatik des modernen Actionkinos nicht nur kennt, sondern in entscheidenden Momenten selbst mehrfach neu justiert hat. Mit Maggie Q, Michael Keaton und Samuel L. Jackson. (ZDF, Neu)

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  15. Martin Campbell – „The Protégé – Der Racheengel“ (2021)

    Der Titel „The Protégé – Made for Revenge“ wirkt eigentlich ja schon wie eine nachträgliche Rechtfertigung der Existenz dieses Films. Alles in diesem Action-Reißer ist bereits funktionalisiert: Körper, Beziehungen, Biografien, Gewalt. Rache ist hier kein Affekt, sondern das Produktionsprinzip. Martin Campbell inszeniert diese Logik mit der Routine eines Regisseurs, der die Grammatik des modernen Actionkinos nicht nur kennt, sondern in entscheidenden Momenten selbst mehrfach neu justiert hat. Mit Maggie Q, Michael Keaton und Samuel L. Jackson. (ZDF, Neu)

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  16. Don Siegel – „Ein Fressen für die Geier“ (1970)

    Alles andere als ein „klassischer“ Western. Auch wenn mit Don Siegel ein Genreveteran Regie geführt hat und mit Clint Eastwood ein kommender Superstar ganz oben auf den Plakaten stand. Es ist allein Shirley MacLaine, die diesen Film zusammenhält. Sie ist das Zentrum, der Störfaktor, das Maultier, das den Regeln des Genres nicht gehorcht. Don Siegel wusste, dass er eine Figur braucht, die Eastwoods Fassade sprengt. Und mit MacLaine bekam er genau das – eine scharfe, ironische, unberechenbare Geheimwaffe. (ARD)

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  17. Ulrich Edel – „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981)

    Es gibt Filme, zu denen ich auch nach mehr als 40 Jahren noch nicht genug Distanz habe, sie etwa neutral zu besprechen. Das hier ist einer von der Sorte. Nicht, weil er so klug gewesen wäre. Sondern weil er sich festgesetzt hat, wie ein Echo meines Erwachsenwerdens, das bis heute nie ganz verstummt ist. Neutralität wäre hier eine Pose. Und Posen hat dieser Film selbst schon mehr genug hervorgebracht. Mit Natja Brunckhorst und David Bowie. (ARD, Wh.)

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  18. „The Frankenstein Chronicles“ (Serie, 2015)

    Die Leiche eines Kindes wird aus der Themse gezogen. Zusammengenäht aus fremden Körperteilen. Ein Bild, das sich nicht mehr abschütteln lässt, auch zehn Jahre später nicht. Denn diese Serie beginnt nicht als Rätsel, sondern eigentlich als Zumutung. Weil sie sich weigert, gefällig zu sein und ihre eigene Düsternis ernst nimmt. Heute, wo Streaming-Serien längst zur industriellen Fließbandproduktion geworden sind, wirkt dieses Projekt fast wie ein Störgeräusch aus einer anderen Zeit. Das ist echt nicht einfach zu konsumieren, aber ich werde mir das wohl trotzdem wieder ansehen müssen. Auch wegen Sean Bean. (ARD, Wh.)

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  19. Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  20. Jacques Audiard – „Ein Prophet“ (2009)

    Gefängnisfilme gehören wahrscheinlich zu den ältesten politischen Metaphern des Kinos. Mauern, Zellen, Hierarchien – da ist alles sichtbar, und nichts davon ist unschuldig. Jacques Audiard verwandelt das Gefängnis in ein Labor gesellschaftlicher Macht. Nationalität, Sprache und Gewalt strukturieren hier jede Beziehung. Sein Film ist Kriminaldrama, Sozialstudie und Machtanalyse zugleich. Und genau in dieser Überlagerung liegt seine enorme Anziehungskraft. Mit Tahar Rahim. (ZDF, Neu)

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  21. Arnold Schwarzenegger – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)

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  22. Alan J. Pakula – „Zeuge einer Verschwörung“ (1974)

    Im Jahr 1974 kulminiert in den USA die Watergate-Affäre. Die Ermittlungen gegen Präsident Richard Nixon wegen illegaler Abhöraktionen und Machtmissbrauchs führen im August 1974 zu seinem Rücktritt. Es war das erste und bislang einzige Mal, dass ein amtierender US-Präsident zurücktreten musste. Das öffentliche Vertrauen in das Weiße Haus und in staatliche Institutionen erlitt dadurch einen massiven Legitimitätsverlust. In diesem Klima entstand auch dieser Film von Alan J. Pakula. (ARD, Wh.)

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  23. Andrzej Żuławski – „Possession“ (1981)

    Diesen Film vergesse ich mein Leben lang nicht mehr. Auch weil ich schon lange erwachsen war, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Für mich war das noch zu früh. Ich habe ihn zuerst einfach nicht verstanden. Und ich weiß, ehrlich gesagt, auch gar nicht, ob es mir heute gelingt. Deshalb nähere ich mich dem Film auch nur vorsichtig. Mit geschärften Sinnen und bei vollem Bewusstsein. Denn dieser Film von Andrzej Żuławski ist kein Ehedrama und kein Horrorfilm. Es ist ein Exorzismus des Patriarchats, gefilmt in Beton und Blut. Mit Isabelle Adjani und Sam Neill. (ARTE, Neu!)

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  24. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  25. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  26. Roger Spottiswoode – „The 6th Day“ (2000)

    Das Kino der Jahrtausendwende träumte vom Upgrade. Körper als Hardware. Bewusstsein als Datei. Identität als Abo-Modell. Hier wird dieser Traum zur Paranoia-Fantasie mit Hochglanzoberfläche. Roger Spottiswoode inszeniert das Klonen mal nicht als philosophische Meditation, sondern als pures Actionversprechen. Und doch liegt unter all den Explosionen eine Frage, die heute nicht weniger wichtig ist: Wem gehört ein Leben, wenn es beliebig reproduzierbar ist? Mit Arnold Schwarzenegger. (ZDF, Wh.)

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  27. Andrew Niccol – „Anon“ (2018)

    Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF, Wh.)

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  28. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  29. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  30. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  31. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  32. Francis Ford Coppola – „Der Pate III“ (1990)

    Das war kein Triumphzug und auch keine späte Ehrenrunde einer großen Erzählung. Dieser Film war ein finaler Abschied, der sich geweigert hat, würdevoll zu sein. Ein Film, der genau gewusst hat, dass er zu spät kommt – und genau deshalb existiert. Coppola hat einen Mythos als Ruine seiner eigenen Geschichte zu Ende gebracht. Eine Welt aus totaler moralischer Erschöpfung. Wer diesen Film aber als „schwächsten Teil“ der Saga abtut, verkennt seine Funktion: Es ist der notwendige Epilog einer Geschichte, die nie ein Happy End verdient hat. (ARD, Wh.)

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  33. Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)

    Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)

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  34. Arnold Schwarzenegger – „Running Man“ (1987)

    Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, die überzeichneten Muskelkörper. Die gesamte Oberfläche dieses Films hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich das komplett anders. (ARD, Wh.)

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  35. Roman Polański, Mia Farrow – „Rosemaries Baby“ (1968)

    In einem Jahr, das auch filmhistorisch zwischen Aufbruch und Abgrund lag, hat dieser Film Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit diesem Horrorfilm gelang ihm dann der Sprung nach Hollywood – und gleichzeitig wurde es der Beginn seiner lebenslangen Ambivalenz zwischen Genie und moralischem Skandal. (ARD, Wh.)

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  36. Edward Berger, Benedict Cumberbatch – „Patrick Melrose“ (Serie, 2018)

    Ein Fiebertraum aus Upper-Class-Elend, Zynismus und Heroin – und Benedict Cumberbatch spielt das, als wäre das alles eine sehr teure Therapie-Session, die einfach völlig außer Kontrolle geraten ist. Die Mini-Serie von Edward Berger packt fünf Romane in fünf Folgen, aber fühlt sich dabei nie literarisch an. Eher wie ein verfilmter Absturz in Zeitlupe, inszeniert mit britischer Eleganz und dem trockenen Humor einer Gesellschaft, die sich selbst nicht mehr spürt. (ARTE, Neu!)

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  37. Roman Polański, Mia Farrow – „Rosemaries Baby“ (1968)

    In einem Jahr, das auch filmhistorisch zwischen Aufbruch und Abgrund lag, machte dieser Film Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) bereits gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit diesem Horrorfilm gelang ihm der Sprung nach Hollywood – und gleichzeitig wurde es der Beginn seiner lebenslangen Ambivalenz zwischen Genie und moralischem Skandal. (ARD, Wh.)

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  38. Noomi Rapace – „Close“ (2019)

    Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und erzählt immer von der Gesellschaft, in der diese Figur existiert. (3Sat, Wh)

  39. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  40. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  41. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  42. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  43. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  44. Robert Rodriguez – „Hypnotic“ (2023)

    Sci-Fi, Hypnose, Paranoia, perfekte Kulissen – doch alles wirkt irgendwie gezügelt, so als hätte die Zeit selbst jede kreative Wildheit eingefroren. Figuren stolpern durch Räume, die kontrolliert, aber leer sind. Die Spannung liegt hier nicht in der Action, sondern in der Reflexion einer Sehnsucht, und in meiner Erinnerung, an das, was verpasst wurde. Ein Thriller über Kontrolle und die Schwere der Vergangenheit seines Regisseurs, die sich, für mich, einfach nicht abschütteln lässt. (ZDF, Free-TV-Premiere)

  45. Noomi Rapace – „Close“ (2019)

    Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und jede erzählt von der Gesellschaft, in der diese existiert. (3Sat, Wh)

  46. Andrew Niccol – „Anon“ (2018)

    Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF)