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#fskab16 — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #fskab16, aggregated by home.social.

  1. Roman Polański – „Rosemaries Baby“ (1968)

    Dieser Film hat Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur allerdings schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon. (ARD, Wh.)

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  2. Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)

    Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)

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  3. Robert Lorenz – „The Marksman“ (2021)

    Wer einen Liam-Neeson-Thriller einschaltet, weiß ungefähr, was folgt. Und trotzdem funktioniert dieses Ritual immer wieder. Der Mann spielt längst keine Figuren mehr. Er hat quasi inzwischen sein eigenes Genre. Mir geben diese Männer über 60 etwas, wenn sie denn auf der richtigen Seite stehen. Und weil es hier um Kind geht, geht das klar. Aber inzwischen hat die Politik dieses Roadmovie längst eingeholt. Da kann ich das auch ganz anders sehen. (ZDF, Neu!)

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  4. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  5. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  6. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  7. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  8. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)

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  9. Tom Tykwer – „Das Parfum“ (2006)

    Dieser Film riecht eigentlich schon nach Größenwahn. Denn Tom Tykwer hat 2006 das Unverfilmbare gewagt, und das war Patrick Süskinds Kultroman, der als viel zu olfaktorisch, also viel zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und das Ding funktioniert doch! Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als visuelles Rauschgift. Ein Film, der so dekadent ist, dass ich die Luft anhalten wollte. Aber riechen Sie selbst…! (3Sat, Wh.)

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  10. „The Frankenstein Chronicles“ (Serie, 2015)

    Die Leiche eines Kindes wird aus der Themse gezogen. Zusammengenäht aus fremden Körperteilen. Ein Bild, das sich nicht mehr abschütteln lässt, auch zehn Jahre später nicht. Denn diese Serie beginnt nicht als Rätsel, sondern eigentlich als Zumutung. Weil sie sich weigert, gefällig zu sein und ihre eigene Düsternis ernst nimmt. Heute, wo Streaming-Serien längst zur industriellen Fließbandproduktion geworden sind, wirkt dieses Projekt fast wie ein Störgeräusch aus einer anderen Zeit. Das ist echt nicht einfach zu konsumieren, aber ich werde mir das wohl trotzdem wieder ansehen müssen. Auch wegen Sean Bean. (ARD, Wh.)

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  11. Volker Schlöndorff – „Die Blechtrommel“ (1979)

    Eine Gesellschaft, die bereitwillig den Faschisten hinterhergelaufen ist, um hinterher so zu tun, als sei das alles irgendwie nur zufällig passiert. Genau das Muster fühlt sich heute wieder unangenehm vertraut an. Ein Zustand, der sich lieber verwaltet als hinterfragt, der profitiert und dabei so tut, als hätte das alles keine Geschichte. Der Oscar-prämierte Film nach einem Roman von Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass hat genau dieses Spannungsfeld auf die Leinwand gebracht. Für mich, hat der Film das ganze Land verändert. Hab‘ ich damals jedenfalls gedacht… (3sat, Wh.)

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  12. Jacques Audiard – „Ein Prophet“ (2009)

    Gefängnisfilme gehören wahrscheinlich zu den ältesten politischen Metaphern des Kinos. Mauern, Zellen, Hierarchien – da ist alles sichtbar, und nichts davon ist unschuldig. Jacques Audiard verwandelt das Gefängnis in ein Labor gesellschaftlicher Macht. Nationalität, Sprache und Gewalt strukturieren hier jede Beziehung. Sein Film ist Kriminaldrama, Sozialstudie und Machtanalyse zugleich. Und genau in dieser Überlagerung liegt seine enorme Anziehungskraft. Mit Tahar Rahim. (ZDF, Neu)

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  13. Roger Spottiswoode – „The 6th Day“ (2000)

    Das Kino der Jahrtausendwende träumte vom Upgrade. Körper als Hardware. Bewusstsein als Datei. Identität als Abo-Modell. Hier wird dieser Traum zur Paranoia-Fantasie mit Hochglanzoberfläche. Roger Spottiswoode inszeniert das Klonen mal nicht als philosophische Meditation, sondern als pures Actionversprechen. Und doch liegt unter all den Explosionen eine Frage, die heute nicht weniger wichtig ist: Wem gehört ein Leben, wenn es beliebig reproduzierbar ist? Mit Arnold Schwarzenegger. (ZDF, Wh.)

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  14. Mary Harron – „Daliland“ (2022)

    Ein Film, der sich mal nicht für das Genie als Monument, sondern für den Künstler als Marke, Pose und patriarchales Nervenbündel interessiert. Das ist konsequent. Eigentlich wurde es aber die Geschichte von Gala. Der Muse, der Managerin, Kuratorin und Dompteuse des männlichen Egos von Salvador Dalí, das ohne seine permanente Spiegelung wohl längst kollabiert wäre. (ARD, Free-TV-Premiere)

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  15. Martin Campbell – „Memory“ (2021)

    Ein Thriller der eigentlich genau das verspricht, was das späte Actionkino im ZDF uns immer wieder gerne anbietet: Müdigkeit statt Machismo, Schuld statt Coolness. Und etwas politische Schwere statt bloßer Körperökonomie. Leider hält er dieses Versprechen nur teilweise ein – und wird gerade dort interessant, wo er Themen aufruft, sie aber nicht ausformuliert. Eingeschaltet habe ich vor allem für Liam Neeson und Monica Belluci. (ZDF, Neu)

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  16. Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)

    Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)

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  17. Fede Álvarez – „Verschwörung“ (2018)

    Ein Film, der sich anfühlt, als wollte er beweisen, dass Lisbeth Salander noch relevant ist – und dabei übersehen hat, dass ihre Radikalität nie aus Aktualität entstand, sondern aus Widerstand. Fede Álvarez’ Beitrag zum Millennium-Kosmos war weniger Fortsetzung als Verschiebung: Weg vom sperrigen, politisch aufgeladenen Krimi, hin zu einem glatten, international kompatiblen Action-Thriller. Das war nicht per se illegitim, aber es hat die Figur doch fundamental verändert. (ZDF, Neu)

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  18. Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)

    Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)

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  19. „Der wunderbare Udo Kier“, „Swan Song“ & „A E I O U“ (2021 / 2022 / 2024)

    Dieser Mann war in Deutschland immer einzigartig, und selbst in den großen und diversen USA ziemlich unverwechselbar. Er hatte nach hunderten Filmen mindestens eine TV-Gala, oder gar ein Festival zu seinen Ehren verdient. In diesem Geiste war dieses Geschenk von ARTE und dem WDR zu seinem 80. Geburtstag zwar überaus angemessen, doch eigentlich ja viel zu wenig. Und fast zu spät. Udo Kier starb am 25.11.2025 in Rancho Mirage, Kalifornien. (ARD/ARTE, Wh.)

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  20. Roman Polański, Mia Farrow – „Rosemaries Baby“ (1968)

    In einem Jahr, das auch filmhistorisch zwischen Aufbruch und Abgrund lag, hat dieser Film Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit diesem Horrorfilm gelang ihm dann der Sprung nach Hollywood – und gleichzeitig wurde es der Beginn seiner lebenslangen Ambivalenz zwischen Genie und moralischem Skandal. (ARD, Wh.)

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  21. Ole Bornedal, Nikolaj Coster-Waldau – Nightwatch 2 (2023)

    Ein „Echo“ ist, was „Nightwatch 2 – Dämonen der Vergangenheit“ (Originaltitel Nattevagten – Dæmoner går i arv) wohl am besten beschreibt. Kein Remake, kein Sequel und eigentlich auch überhaupt nicht kommerziell. Also müssen das wohl doch künstlerische Gründe gewesen sein, diesen Film zu machen. Denn es liegen dreißig Jahre zwischen dem stillen Schrecken des ersten Films und dieser „Fortsetzung“. Nicht nur für Ole Bornedal, sondern auch für mich. (M)Ein halbes Leben! (ZDF, Free-TV-Premiere)

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  22. John Hurt, Richard Burton – George Orwells „1984“ (1984)

    Als George Orwell seinen Roman schrieb, lag Europa in Trümmern. Es war das Jahr 1949. Der Faschismus war besiegt, aber sicher nicht verschwunden. Der Stalinismus war auf dem Höhepunkt seiner Macht, die britische Arbeiter:innenklasse erschöpft, der Kolonialismus des Empires in Auflösung. Orwell – geboren als Eric Arthur Blair – war Sozialist, doch er hat jeder Macht misstraut, selbst einer linken. (ARD, Neu!)

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  23. Roman Polański, Mia Farrow – „Rosemaries Baby“ (1968)

    In einem Jahr, das auch filmhistorisch zwischen Aufbruch und Abgrund lag, machte dieser Film Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) bereits gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit diesem Horrorfilm gelang ihm der Sprung nach Hollywood – und gleichzeitig wurde es der Beginn seiner lebenslangen Ambivalenz zwischen Genie und moralischem Skandal. (ARD, Wh.)

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  24. Tom Tykwer, Ben Whishaw – „Das Parfum“ (2006)

    Dieser Film riecht nach Größenwahn, im besten und im schlimmsten Sinne. Tom Tykwer hat 2006 etwas unverfilmbares gewagt – Patrick Süskinds Kultroman, der jahrelang als zu olfaktorisch, zu sinnlich galt, um zu einem Film werden. Und siehe da: Das Ding funktioniert doch. Nicht, weil es das Buch kopiert, sondern weil es den Stoff neu riecht – als überbordendes, visuelles Rauschgift. Zwischen barocker Sinnlichkeit, Blut, Schweiß und Tod entfaltet sich ein Film, der so dekadent ist, dass ich fast die Luft anhalten wollte. (3Sat)

  25. David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)

    Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)

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  26. John Sturges – „Der Adler ist gelandet“ (1976)

    Der Krieg gegen den Faschismus als Abenteuerspielplatz für Nachmittage mit der Familie: „Der Adler ist gelandet“ gehört zu jener Sorte von Filmen, die die mörderische Logik des Zweiten Weltkriegs in elegante Uniformen, straffe Handlungsbögen und hochkarätig besetzte Rollen verpackt haben. Michael Caine als deutscher Offizier, charmant, kühl, fast wie ein Popstar im falschen Kostüm. Donald Sutherland stolpert irisch-komisch durch die Kulissen, Robert Duvall trägt Augenklappe und preußischen Ernst. Alles ist zugleich zu viel, zu wenig, und vor allem, zu glatt. Furchtbar! (ARTE)