#fskab16 — Public Fediverse posts
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Scott Derrickson – „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005)Beim Titel hätte ich an einen Horror-Thriller gedacht, doch tatsächlich ist es ein Film über die Gewalt, die entsteht, wenn Institutionen versuchen, den Glauben zu kontrollieren. Scott Derrickson spielt zwar sehr mit dem Horrorfilm, doch seine eigentliche Wucht findet er dann in einem Gerichtssaal. Und da stehen nicht Dämonen, sondern die Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion, Schuld und Verantwortung, Justiz, Körper und Geist für das eigentliche Grauen. Das ist sicher nichts für jede:n – aber für mich war es sehenswert! (ZDF, Wh.)
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Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction-Action aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)
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Mohammad Rasoulof – „Die Saat des heiligen Feigenbaums“ (2024)Dieser Film kritisiert längst nicht nur das iranische Regime. Weil er grundsätzlich demonstriert, wie autoritäre Systeme in das Leben ihrer Bürger eindringen. Daraus entwickelt er seine große politische Kraft. Und aus diesem Grund gehört er sehr präzise in die Gegenwart. Weil es eben auch eine universelle Geschichte vom Widerstand gegen Autoritarismus, patriarchale Gewalt und paranoide Herrschaftssysteme ist, wie wir sie gerade auch in Deutschland gut kennen. (ARTE, Neu!)
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Robert Lorenz – „The Marksman“ (2021)Wer einen Liam-Neeson-Thriller einschaltet, weiß ungefähr, was folgt. Und trotzdem funktioniert dieses Ritual immer wieder. Der Mann spielt längst keine Figuren mehr. Er hat quasi inzwischen sein eigenes Genre. Mir geben diese Männer über 60 etwas, wenn sie denn auf der richtigen Seite stehen. Und weil es hier um Kind geht, geht das klar. Aber inzwischen hat die Politik dieses Roadmovie längst eingeholt. Da kann ich das auch ganz anders sehen. (ZDF, Neu!)
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Valdimar Jóhannsson – „Lamb“ (2021)Kinderlosigkeit ist im Kino oft ein Problem, das in einer Geschichte unbedingt gelöst werden muss. Das führt zwingend zu einem Drama, oft auch zu purer Science-Fiction. Hier wird daraus ein Märchen, das eigentlich ein Horrorfilm und eine Trauergeschichte ist. Das ist sicher nichts für jede:n! Für mich ist es eine der seltsamsten Familiengeschichten, die ich je gesehen habe. Mit Noomi Rapace und Hilmir Snær Guðnason. (ARD, Neu!)
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Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)
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Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)
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Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)
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Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)
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Alan Parker – „Mississippi Burning“ (1988)Rassistische Gewalt war Alltag im Mississippi der 1960er Jahre. Das zeigt dieser Film sehr deutlich. Er zeigt keinen Ausnahmezustand, sondern ein System, das über Polizei, Politik, Nachbarschaft und den Ku-Klux-Klan ineinander gegriffen hat. Lynchmord, Einschüchterung und soziale Kontrolle sind hier kein Ausbruch, sondern verwaltete Normalität. Dieser fast vierzig Jahre alte Thriller hat zu seiner Zeit viel Kritik einstecken müssen. Ihn heute zu sehen, legt noch einmal eine ganz andere Dimension darüber. Die der Gegenwart. Mit Gene Hackman, Willem Dafoe und Frances McDormand. (ARTE, Wh.)
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Paul Andrew Williams – „Strangers“ (Serie, 2018)Der Star ist die Stadt. Kann mann oder frau den Brit*inn*en neokolonialen Blick zum Vorwurf machen? Vermutlich den meisten nicht, was können sie dafür? Aber feststellen darf mann oder frau ihn durchaus. “Der Chinese”, ist der nicht irgendwie rätselhaft? Das wird doch hierzulande ganz ähnlich gesehen, Nichtwissen, Ahnungslosigkeit auf diese Weise als vorgebliches Wissen verkleidet. Immerhin spart “Strangers” auch nicht mit kritischen Blicken auf die postkoloniale Politik britischer Botschaften, Konsulate und Diplomat*inn*en. Sehr gut ansehbar also. (ARD, Wh.)
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Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)
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Jon Amiel – „Copykill“ (1995)Noch so ein Relikt aus der Zeit, bevor das Internet unsere kollektive Paranoia gänzlich neu strukturiert hat. Dieser Triller gehört genau in diese Übergangszone. Einer, der Serienmördern folgt wie andere Menschen heute Influencer:innen. Einer der Wissen zur Waffe macht und Intelligenz als etwas Bedrohliches codiert. Und mittendrin Sigourney Weaver und Holly Hunter. Eine Frau, die zu viel weiß und eine andere die handelt. Das funktioniert hier ziemlich gut! (3Sat, Wh.)
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Jim Gillespie – „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ (1997)Das ist ein Titel wie ein Schuldspruch, und so schlicht, dass er sich sofort ins Gedächtnis gräbt. 1997 erschien der Film, der ausgesehen hat, wie ein kleines Studioprodukt, um auch die kleinen Säle der Multiplexe zu füllen, und wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme seiner Zeit. Um das zu verstehen, lohnt ein Blick zurück: auf die Geburt des Slasher-Genres und auf die Schatten, in denen er stand. Mit Jennifer Love Hewitt und Sarah Michelle Gellar. (ZDFneo, Wh.)
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Paul Michael Glaser – „Running Man“ (1987)Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)
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Laura Schroeder – „Maret“ (2023)Identität ist im Kino oft nur eine romantische Idee. Ein innerer Kern, verborgen unter Verletzungen, der irgendwann wieder freigelegt werden kann. Erinnerung als Wahrheit. Vergangenheit als Schicksal. Sowas. Laura Schroeder dreht dieses Narrativ radikal um. Die Frage lautet hier nicht: „Wer bin ich wirklich.“ Sondern: „Wer will ich gewesen sein?“ (ARTE, Neu!)
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Arnold Schwarzenegger – „Running Man“ (1987)Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, Schwarzeneggers überzeichneter Muskelkörper, alles daran hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich diesen Film komplett anders. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Andrzej Żuławski – „Possession“ (1981)Diesen Film vergesse ich mein Leben lang nicht mehr. Auch weil ich schon lange erwachsen war, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Für mich war das noch zu früh. Ich habe ihn zuerst einfach nicht verstanden. Und ich weiß, ehrlich gesagt, auch gar nicht, ob es mir heute gelingt. Deshalb nähere ich mich dem Film auch nur vorsichtig. Mit geschärften Sinnen und bei vollem Bewusstsein. Denn dieser Film von Andrzej Żuławski ist kein Ehedrama und kein Horrorfilm. Es ist ein Exorzismus des Patriarchats, gefilmt in Beton und Blut. Mit Isabelle Adjani und Sam Neill. (ARTE, Neu!)
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Roger Spottiswoode – „The 6th Day“ (2000)Das Kino der Jahrtausendwende träumte vom Upgrade. Körper als Hardware. Bewusstsein als Datei. Identität als Abo-Modell. Hier wird dieser Traum zur Paranoia-Fantasie mit Hochglanzoberfläche. Roger Spottiswoode inszeniert das Klonen mal nicht als philosophische Meditation, sondern als pures Actionversprechen. Und doch liegt unter all den Explosionen eine Frage, die heute nicht weniger wichtig ist: Wem gehört ein Leben, wenn es beliebig reproduzierbar ist? Mit Arnold Schwarzenegger. (ZDF, Wh.)
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Michael Apted – „Die Spezialistin“ (2017)Hier gibt es keinen Glamour, kein Pathos, und keine Nationalhymnen über Bildern von Flaggen im Wind. Das ist ein harter Agentinnenfilm ohne jedes Trostpflaster, der zeigt, wie Geheimdienste Menschen verschleißen. Noomi Rapace rennt durch London und Prag, ständig auf der Flucht und doch nie frei. Gewalt ist hier kein Showeffekt, sondern das Grundrauschen eines Systems, das immer mehr zerstört, als es beschützen kann. (ZDF, Wh)
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Oskar Roehler – „Bad Director“ (2023)Massuci bei Roehler. Das ist eine Kampfansage. Nicht ans Publikum, sondern an das Kino selbst. Oskar Roehler inszeniert hier keinen Abgesang mit Pathos, sondern einen Zustand permanenter Gereiztheit. Ein Film über das Filmemachen, der sich weigert, das Kino zu lieben. Stattdessen: Kränkung, Bedeutungsverlust, Eitelkeit. Und mittendrin eine Figur, die alles in sich aufsaugt und nach außen schleudert. Dass dieser Film nicht vollständig kollabiert, liegt nur an seinem Hauptdarsteller. Nicht schön, aber selten. (ARTE, Neu!)
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Oskar Roehler – „Bad Director“ (2023)Massuci bei Roehler. Das ist eine Kampfansage. Nicht ans Publikum, sondern an das Kino selbst. Oskar Roehler inszeniert hier keinen Abgesang mit Pathos, sondern einen Zustand permanenter Gereiztheit. Ein Film über das Filmemachen, der sich weigert, das Kino zu lieben. Stattdessen: Kränkung, Bedeutungsverlust, Eitelkeit. Und mittendrin eine Figur, die alles in sich aufsaugt und nach außen schleudert. Dass dieser Film nicht vollständig kollabiert, liegt nur an seinem Hauptdarsteller. Nicht schön, aber selten. (ARTE, Neu!)
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Oskar Roehler – „Bad Director“ (2023)Massuci bei Roehler. Das ist eine Kampfansage. Nicht ans Publikum, sondern an das Kino selbst. Oskar Roehler inszeniert hier keinen Abgesang mit Pathos, sondern einen Zustand permanenter Gereiztheit. Ein Film über das Filmemachen, der sich weigert, das Kino zu lieben. Stattdessen: Kränkung, Bedeutungsverlust, Eitelkeit. Und mittendrin eine Figur, die alles in sich aufsaugt und nach außen schleudert. Dass dieser Film nicht vollständig kollabiert, liegt nur an seinem Hauptdarsteller. Nicht schön, aber selten. (ARTE, Neu!)
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Oskar Roehler – „Bad Director“ (2023)Massuci bei Roehler. Das ist eine Kampfansage. Nicht ans Publikum, sondern an das Kino selbst. Oskar Roehler inszeniert hier keinen Abgesang mit Pathos, sondern einen Zustand permanenter Gereiztheit. Ein Film über das Filmemachen, der sich weigert, das Kino zu lieben. Stattdessen: Kränkung, Bedeutungsverlust, Eitelkeit. Und mittendrin eine Figur, die alles in sich aufsaugt und nach außen schleudert. Dass dieser Film nicht vollständig kollabiert, liegt nur an seinem Hauptdarsteller. Nicht schön, aber selten. (ARTE, Neu!)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Ein Cop bringt urbane Gewalt in die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger, mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARD, Wh.)
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Oliver Stone – „Platoon“ (1986)
Dschungel, Schlamm und konstante Paranoia. Absolut keine Helden, kein Happy End. Ein Film, wie schweres Fieber. Und ein Film von Oliver Stone. Es ist tatsächlich spürbar, dass er dabei war, in Vietnam. Der Schweiß, die Mücken, die Schreie in der Nacht – nichts davon wirkt erfunden. Schon die erste Szene lässt das Publikum jede Hoffnung verlieren. Keine Hollywood-Kriegs-Glorie, sondern nur eine Schilderung des Überlebens von Stunde zu Stunde. Tag zu Tag. (ARD, Wh.)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)
Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)
Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)
Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)
Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)
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Joel Coen & Ethan Coen – „Fargo“ (1996)
Der absolut perfekte Film zur Jahreszeit. Ein kalter, klarer Kristall. Und ein früher Höhepunkt, der die Handschrift seiner Regisseure nachhaltig definiert hat. Ich bin da einfach ein Fan. Deshalb sehen Sie es mir bitte nach, wenn ich diesen Film einfach absurd feiern möchte, für das, was er immer noch ist. Ein Geniestreich von Joel Coen & Ethan Coen und ein frühes Weihnachtsgeschenk in der Mediathek. (ARTE, Wh.)
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Arnold Schwarzenegger – „Running Man“ (1987)
Hätte ich damals geahnt, dass dieser Film einmal wie eine Gebrauchsanleitung für eine Gegenwart, die sich selbst als Reality-Show inszeniert, wirken würde. Dann hätte ich sicher besser aufgepasst. Damals konnte ich das aber nicht. Das grelle Neon, der Schaumstoffkitsch, die überzeichneten Muskelkörper. Die gesamte Oberfläche dieses Films hat mich Arthouse-Snob damals abgestoßen. Dabei lag darunter aber ein Film über ein Amerika, auf das wir damals einfach noch nicht vorbereitet waren. Ein Amerika, das seine Entertainment-Industrie zu einem Werkzeug politischer Machtausübung gemacht hat. Kaum 40 Jahre später sehe ich das komplett anders. (ARD, Wh.)
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Peter Weir – „Der einzige Zeuge“ (1985)
Ein Thriller über Gewalt, Macht und den Preis der Moderne unter dem ein stiller Essay über Kapitalismus, Gemeinschaft und Entfremdung liegt. Harrison Ford als Cop John Book bringt die urbane Gewalt in eine Welt, die scheinbar außerhalb davon existiert – die Amisch-Gemeinschaft in Pennsylvania. Das war mehr als ein dramaturgischer Trick, sondern viel mehr ein filmisches Experiment von Peter Weir über das, was passiert, wenn ein System auf seine Antithese trifft. Ein unvergesslicher Film. Und ein Zeugnis der Achtziger – mit Harrison Ford und Kelly McGillis. (ARTE, Wh.)
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Scott Derrickson – „Der Exorzismus von Emily Rose“ (2005)
Ein Film über den Glauben – und über die Gewalt, die entsteht, wenn Institutionen versuchen, ihn zu kontrollieren. Scott Derrickson spielt mit der Form des Horrorfilms, aber seine Wucht findet er in einem Gerichtssaal. Nicht Dämonen, sondern die Grenzen zwischen Wissenschaft und Religion, Schuld und Verantwortung, Justiz, Körper und Geist stehen hier für das eigentliche Grauen. (ZDF, Wh.)
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Kristine Kujath Thorp – „Sick of Myself“ (2023)
Glanz, Glam und Ganzkörperausschlag. Das hier ist der vielleicht fieseste Kommentar zur Selfie-Ära seit „Black Mirror“. Regisseur Kristoffer Borgli verwandelt Selbstmitleid in Hochglanz-Horror und Influencer-Ästhetik in pure Gewalt. Eine abgrundtief-bitterböse Komödie über Liebe, Narzissmus und die Sucht nach Aufmerksamkeit – so brutal ehrlich, dass mir jedes Lachen im Hals stecken bleibt. (ARD, Wh.)
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Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und erzählt immer von der Gesellschaft, in der diese Figur existiert. (3Sat, Wh)
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Michael Apted, Noomi Rapace – „Die Spezialistin“ (2017)
Hier gibt es keinen Glamour, kein Pathos, und keine Nationalhymnen über Bildern von Flaggen im Wind. Das ist ein harter Agentinnenfilm ohne jedes Trostpflaster, der zeigt, wie Geheimdienste Menschen verschleißen. Noomi Rapace rennt durch London und Prag, ständig auf der Flucht und doch nie frei. Gewalt ist hier kein Showeffekt, sondern das Grundrauschen eines Systems, das immer mehr zerstört, als es beschützen kann. (ZDF, Wh)https://nexxtpress.de/author/mediathekperlen/michael-apted-noomi-rapace-die-spezialistin-2017/
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John Sturges – „Der Adler ist gelandet“ (1976)
Der Krieg gegen den Faschismus als Abenteuerspielplatz für Nachmittage mit der Familie: „Der Adler ist gelandet“ gehört zu jener Sorte von Filmen, die die mörderische Logik des Zweiten Weltkriegs in elegante Uniformen, straffe Handlungsbögen und hochkarätig besetzte Rollen verpackt haben. Michael Caine als deutscher Offizier, charmant, kühl, fast wie ein Popstar im falschen Kostüm. Donald Sutherland stolpert irisch-komisch durch die Kulissen, Robert Duvall trägt Augenklappe und preußischen Ernst. Alles ist zugleich zu viel, zu wenig, und vor allem, zu glatt. Furchtbar! (ARTE)
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Jennifer Love Hewitt, Sarah Michelle Gellar – „Ich weiß, was du letzten Sommer getan hast“ (1997)
Ein Titel wie ein Schuldspruch, und so schlicht, dass er sofort ins Gedächtnis gräbt. 1997 erschien der Film, scheinbar ein kleines Studioprodukt, um auch die kleinen Säle der Multiplexe zu füllen, und er wurde zu einem der erfolgreichsten Horrorfilme seiner Zeit. Um das zu verstehen, lohnt ein Blick zurück: auf die Geburt des Slasher-Genres und auf die Schatten, in denen er stand. (ZDFneo, Wh)
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Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und jede erzählt von der Gesellschaft, in der diese existiert. (3Sat, Wh)
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Oliver Stone – „Platoon“ (1986)
Dschungel, Schlamm und konstante Paranoia. Absolut keine Helden, kein Happy End. Ein Film, wie schweres Fieber. Und ein Film von Oliver Stone. Es ist tatsächlich spürbar, dass er dabei war, in Vietnam. Der Schweiß, die Mücken, die Schreie in der Nacht – nichts davon wirkt erfunden. Schon die erste Szene lässt das Publikum jede Hoffnung verlieren. Keine Hollywood-Kriegs-Glorie, sondern nur eine Schilderung des Überlebens von Stunde zu Stunde. Tag zu Tag. (ARD)