#fskab16 — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #fskab16, aggregated by home.social.
-
Roman Polański – „Rosemaries Baby“ (1968)Dieser Film hat Roman Polański 1968 endgültig zu einer Schlüsselfigur des internationalen Kinos gemacht. Zuvor hatte der in Paris geborene und in Polen aufgewachsene Regisseur allerdings schon mit „Das Messer im Wasser“ (1962) und „Ekel“ (1965) gezeigt, dass er das Spiel mit psychologischem Druck und räumlicher Enge meisterhaft beherrscht. Mit Mia Farrow, John Cassavetes und Ruth Gordon. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/roman-polanski-mia-farrow-rosemaries-baby-1968/ -
Tommy Wirkola – „Was geschah am Montag?“ (2017)Hier bekommen wir 7x Noomi Rapace! Aber nur eine Identität. Jede für einen Tag der Woche. Eigentlich ist das Science-Fiction-Action aus einer Zeit, die noch geglaubt hat, die Welt gehe an Überbevölkerung zugrunde. Doch der Film weiß es selbst schon besser. Nicht zu viele Menschen sind das Problem. Sondern ein System, das selbst aus Katastrophen noch Geschäftsmodelle macht. Heute sind wir einen Schritt weiter… weil es Tage gibt, an denen ich glaube, es ist längst passiert. (ZDF, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/tommy-wirkola-was-geschah-am-montag-2017/ -
Andrew Niccol – „Anon“ (2018)Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andrew-niccol-anon-2018/ -
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/ -
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/ -
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/ -
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/ -
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)Das hier ist sozusagen die Economy-Class im Jurassic Park: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Sozusagen der Film zum Sommerloch… Mit Bill Pullman, Bridget Fonda, Brendan Gleeson und Betty White. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/ -
Randall Okita – „See for Me“ (2021)Es gibt Filme, die können mir ein ganzes Genre für lange Zeit verderben, weil sie so einzigartig sind, dass kaum ein anderer mehr dran kommt. „Der unsichtbare Feind“ ist eindeutig einer davon. Seit ich das hier „gesehen“ habe, wirken andere Home-Invasion-Thriller nur noch wie seelenlose Attrappen. Hier hatte ich tatsächlich endlich einmal wieder das Gefühl, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht, etwas, das nicht durch die Maschinerie eines Writers-Room herausdestilliert wurde, sondern „echt“ ist. Mit Skyler Davenport. (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/randall-okita-see-for-me-2021/ -
Valdimar Jóhannsson – „Lamb“ (2021)Kinderlosigkeit ist im Kino oft ein Problem, das in einer Geschichte unbedingt gelöst werden muss. Das führt zwingend zu einem Drama, oft auch zu purer Science-Fiction. Hier wird daraus ein Märchen, das eigentlich ein Horrorfilm und eine Trauergeschichte ist. Das ist sicher nichts für jede:n! Für mich ist es eine der seltsamsten Familiengeschichten, die ich je gesehen habe. Mit Noomi Rapace und Hilmir Snær Guðnason. (ARD, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/valdimar-johannsson-lamb-2021/ -
Sergio Leone – „Todesmelodie“ (1971)Sergio Leone nimmt den Western auseinander wie ein Kind, das wissen will, warum eine Uhr tickt. Was dabei herauskommt, ist kein Abenteuerfilm über die mexikanische Revolution, sondern ein Film über Männer, die zu spät bemerken, dass die Geschichte sie längst verschlungen hat – und der zweite Teil von Leones Amerika-Trilogie: „Once Upon A Time… The Revolution“. (ARTE, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/sergio-leone-todesmelodie-1971/ -
Jon Amiel – „Copykill“ (1995)Noch so ein Relikt aus der Zeit, bevor das Internet unsere kollektive Paranoia gänzlich neu strukturiert hat. Dieser Triller gehört genau in diese Übergangszone. Einer, der Serienmördern folgt wie andere Menschen heute Influencer:innen. Einer der Wissen zur Waffe macht und Intelligenz als etwas Bedrohliches codiert. Und mittendrin Sigourney Weaver und Holly Hunter. Eine Frau, die zu viel weiß und eine andere die handelt. Das funktioniert hier ziemlich gut! (3Sat, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/jon-amiel-copykill-1995/ -
Tolga Karaçelik – „Der Psycho-Coach – Mörderische Therapie“ (2024)„The Shallow Tale of a Writer Who Decided to Write about a Serial Killer“ – das wäre der Originaltitel gewesen, den der deutsche Filmverleih in Allianz mit der ARD glaubt uns nicht zumuten zu können. In kurz: Ein Autor steckt fest. Hat keine Ideen mehr, keinen Flow und besteht nur noch aus purem Ego. Eigentlich also ein durchschnittliches Blogger:innenschicksal, an fast jedem beliebigen Montag. Ein Film von Tolga Karaçelik, mit Steve Buscemi, Britt Lower und John Magaro. (ARD, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/tolga-karacelik-der-psycho-coach-moerderische-therapie-2024/ -
Ulrich Edel – „Christiane F. – Wir Kinder vom Bahnhof Zoo“ (1981)Es gibt Filme, zu denen ich auch nach mehr als 40 Jahren noch nicht genug Distanz habe, sie etwa neutral zu besprechen. Das hier ist einer von der Sorte. Nicht, weil er so klug gewesen wäre. Sondern weil er sich festgesetzt hat, wie ein Echo meines Erwachsenwerdens, das bis heute nie ganz verstummt ist. Neutralität wäre hier eine Pose. Und Posen hat dieser Film selbst schon mehr genug hervorgebracht. Mit Natja Brunckhorst und David Bowie. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/ulrich-edel-christiane-f-wir-kinder-vom-bahnhof-zoo-1981/ -
Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/eugene-kotlyarenko-spree-alles-fuer-die-klicks-2020/ -
Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/eugene-kotlyarenko-spree-alles-fuer-die-klicks-2020/ -
Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/eugene-kotlyarenko-spree-alles-fuer-die-klicks-2020/ -
Eugene Kotlyarenko – „Spree – Alles für die Klicks“ (2020)Das ist kein klassischer Horrorfilm, sondern eigentlich eine Studie über digitale Einsamkeit als soziales System. Eine Welt, in der Kommunikation nicht mehr Austausch ist, sondern Simulation von Nähe für ein unsichtbares Publikum. Es beginnt nicht mit Gewalt, sondern mit Blicken. Mit der stillen Übereinkunft, dass Sichtbarkeit alles ist und alles, das nicht sichtbar ist verschwindet. Eine böse, blutige Social-Media-Satire als „Livestream-Simulation“. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/eugene-kotlyarenko-spree-alles-fuer-die-klicks-2020/ -
Alan J. Pakula – „Zeuge einer Verschwörung“ (1974)Im Jahr 1974 kulminiert in den USA die Watergate-Affäre. Die Ermittlungen gegen Präsident Richard Nixon wegen illegaler Abhöraktionen und Machtmissbrauchs führen im August 1974 zu seinem Rücktritt. Es war das erste und bislang einzige Mal, dass ein amtierender US-Präsident zurücktreten musste. Das öffentliche Vertrauen in das Weiße Haus und in staatliche Institutionen erlitt dadurch einen massiven Legitimitätsverlust. In diesem Klima entstand auch dieser Film von Alan J. Pakula. (ARD, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/alan-j-pakula-zeuge-einer-verschwoerung-1974/ -
Andrzej Żuławski – „Possession“ (1981)Diesen Film vergesse ich mein Leben lang nicht mehr. Auch weil ich schon lange erwachsen war, als ich ihn zum ersten Mal gesehen habe. Für mich war das noch zu früh. Ich habe ihn zuerst einfach nicht verstanden. Und ich weiß, ehrlich gesagt, auch gar nicht, ob es mir heute gelingt. Deshalb nähere ich mich dem Film auch nur vorsichtig. Mit geschärften Sinnen und bei vollem Bewusstsein. Denn dieser Film von Andrzej Żuławski ist kein Ehedrama und kein Horrorfilm. Es ist ein Exorzismus des Patriarchats, gefilmt in Beton und Blut. Mit Isabelle Adjani und Sam Neill. (ARTE, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andrzej-zulawski-possession-1981/ -
Andrew Niccol – „Anon“ (2018)Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF, Wh.)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/andrew-niccol-anon-2018/ -
Michael Apted – „Die Spezialistin“ (2017)Hier gibt es keinen Glamour, kein Pathos, und keine Nationalhymnen über Bildern von Flaggen im Wind. Das ist ein harter Agentinnenfilm ohne jedes Trostpflaster, der zeigt, wie Geheimdienste Menschen verschleißen. Noomi Rapace rennt durch London und Prag, ständig auf der Flucht und doch nie frei. Gewalt ist hier kein Showeffekt, sondern das Grundrauschen eines Systems, das immer mehr zerstört, als es beschützen kann. (ZDF, Wh)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/michael-apted-noomi-rapace-die-spezialistin-2017/ -
Martin Campbell – „Memory“ (2021)Ein Thriller der eigentlich genau das verspricht, was das späte Actionkino im ZDF uns immer wieder gerne anbietet: Müdigkeit statt Machismo, Schuld statt Coolness. Und etwas politische Schwere statt bloßer Körperökonomie. Leider hält er dieses Versprechen nur teilweise ein – und wird gerade dort interessant, wo er Themen aufruft, sie aber nicht ausformuliert. Eingeschaltet habe ich vor allem für Liam Neeson und Monica Belluci. (ZDF, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/martin-campbell-memory-2021/ -
Curtis Hanson – „L.A. Confidential“ (1997)Ein Film über Macht, nicht über Moral. Über Strukturen, nicht über Einzelfiguren. Curtis Hansons Blick auf das Los Angeles der 1950er Jahre verweigert jede nostalgische Verklärung und legt stattdessen offen, wie Gewalt, Medien, Polizei und Kapital ineinandergreifen. Das sonnige Kalifornien als Bühne der alten weißen, vor allem männlichen Ordnung, die sich selbst bestätigt und zugleich zerstört. Ein Film, präzise, kühl und ohne jede Erlösungsfantasie. Für mich, ganz sicher einer der besten Filme der Neunziger. (3Sat, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/curtis-hanson-l-a-confidential-1997/ -
Stephen King – „Misery“ (1990)
Ein Film, der mich nie mehr losgelassen hat. Rob Reiners Adaption der Stephen-King-Romanvorlage von 1990 ist aber kein überladener Horror-Blockbuster, sondern nur ein intimes Kammerspiel über Abhängigkeit, Erschöpfung und narzisstische Gewalt. Und es ist ein Film über das Schreiben selbst — ein Motiv, das es bei King immer wieder gab und immer zentrale Rollen gespielt hat. (ARTE, Neu)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/stephen-king-misery-1990/
-
Skyler Davenport – „See for Me“ (2021)
Es gibt Filme, die können mir ein ganzes Genre für lange Zeit verderben, weil sie so einzigartig sind, dass kaum ein anderer mehr dran kommt. „Der unsichtbare Feind“ ist eindeutig einer davon. Seit ich das hier „gesehen“ habe, wirken andere Home-Invasion-Thriller nur noch wie seelenlose Attrappen. Hier hatte ich tatsächlich endlich einmal wieder das Gefühl, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht, etwas, das nicht durch die Maschinerie eines Writers-Room herausdestilliert wurde, sondern „echt“ ist. (ZDF, Neu!)
Zum Blog: https://nexxtpress.de/mediathekperlen/skyler-davenport-see-for-me-2021/
-
Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und erzählt immer von der Gesellschaft, in der diese Figur existiert. (3Sat, Wh)
-
David E. Kelley – „Lake Placid“ (1999)
Der Jurassic Park der Economy-Class: Ein Monsterfilm mit überdurchschnittlichem Cast und unterdurchschnittlichem Anspruch – und deshalb ein kleines popkulturelles Juwel. Die Begegnung zwischen Mensch und Kreatur ist hier kein naturphilosophisches Drama, sondern ein ziemlich absurder Albtraum mit ironischem Biss. Der Film zum Sommerloch, sozusagen. (ZDFneo, Wh.)
https://nexxtpress.de/mediathekperlen/david-e-kelley-lake-placid-1999/
-
Michael Apted, Noomi Rapace – „Die Spezialistin“ (2017)
Hier gibt es keinen Glamour, kein Pathos, und keine Nationalhymnen über Bildern von Flaggen im Wind. Das ist ein harter Agentinnenfilm ohne jedes Trostpflaster, der zeigt, wie Geheimdienste Menschen verschleißen. Noomi Rapace rennt durch London und Prag, ständig auf der Flucht und doch nie frei. Gewalt ist hier kein Showeffekt, sondern das Grundrauschen eines Systems, das immer mehr zerstört, als es beschützen kann. (ZDF, Wh)https://nexxtpress.de/author/mediathekperlen/michael-apted-noomi-rapace-die-spezialistin-2017/
-
Skyler Davenport – „See for Me“ (2021)
Es gibt Filme, die können mir ein ganzes Genre für lange Zeit verderben, weil sie so einzigartig sind, dass kaum ein anderer mehr dran kommt. „Der unsichtbare Feind“ ist eindeutig einer davon. Seit ich das hier „gesehen“ habe, wirken andere Home-Invasion-Thriller nur noch wie seelenlose Attrappen. Hier hatte ich tatsächlich endlich einmal wieder das Gefühl, dass wirklich etwas auf dem Spiel steht, etwas, das nicht durch die Maschinerie eines Writers-Room herausdestilliert wurde, sondern „echt“ ist. (ZDF, Neu!)
-
Diese Frau spielt Figuren, die immer wie eine Barriere gegen die Welt stehen. Lisbeth Salander war eine Figur, die jede Narbe wie ein Beweisstück trug, ein Mensch im dauernden Widerstand gegen patriarchale Gewalt. Später, in „Die Spezialistin“ (2017), war Noomi Rapace eine CIA-Agentin, die ein Attentat verhindern sollte und dabei von Misstrauen und Männern fast aufgerieben wurde. Sie trägt ihre Rollen wie eine Rüstung, und jede erzählt von der Gesellschaft, in der diese existiert. (3Sat, Wh)
-
John McNaughton – „Wild Things“ (1998)
Eine Versuchsanordnung in der Hitze Floridas. Von allem zu viel: Sonne, Schweiß, Sex, Intrigen, Gewalt. Ein Film, als konventioneller Erotikthriller getarnt, der aber alle Erwartungen unterläuft. Grell, überzogen, präzise kalkuliert und zugleich viel raffinierter, als sein ziemlich trashiger Ruf vermuten lässt. In einer Welt, die nach patriarchaler Logik geordnet wurde, kippen hier die Machtverhältnisse, bis am Ende gar nichts und (fast) keine:r mehr steht. (ZDF, Wh)
-
John McNaughton – „Wild Things“ (1998)
Eine Versuchsanordnung in der Hitze Floridas. Von allem zu viel: Sonne, Schweiß, Sex, Intrigen, Gewalt. Ein Film, als konventioneller Erotikthriller getarnt, der aber alle Erwartungen unterläuft. Grell, überzogen, präzise kalkuliert und zugleich viel raffinierter, als sein ziemlich trashiger Ruf vermuten lässt. In einer Welt, die nach patriarchaler Logik geordnet wurde, kippen hier die Machtverhältnisse, bis am Ende gar nichts und (fast) keine:r mehr steht. (ZDF, Wh)
-
Eine urbane Dystopie, in der jede Blickbewegung lückenlos dokumentiert wird. Ein digitaler Käfig. Eine Welt, in der jede Erinnerung und jeder Augenaufschlag gespeichert ist. Das Ganze als kühler Techno-Thriller erzählt. Kein Übermaß an Action, dafür eine Gewalt, die vor allem durch Bilder wirkt – Bilder, die manipuliert, überschrieben, gehackt werden. Ein Science-Fiction der in die Zeit passt, wie wenig andere. Andrew Niccol hat gezeigt, wie es geht! (ZDF)