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Brick Pride oder: Ich bin froh, so zu sein, wie ich bin
Jeder hasst einen Ziegelstein – bis es darum geht, ein Haus zu bauen oder Polizisten damit zu bewerfen. In der Sub-Subkultur, in der ich als trans-anarchistischer Punk lebe, gibt es ein Wort, das oft verwendet wird, um Transfrauen zu beschreiben, die nicht besonders gut als Frauen durchgehen. „Brick.“
Es stammt aus der Ballroom-Kultur, soweit ich das beurteilen kann, aus den 70er- und 80er-Jahren in New York City, von den Street Queens, die eine Tanzkultur aufgebaut haben, wie sie die Welt noch nie gesehen hatte. Es ist ein so seltener Slangbegriff, dass er noch nicht einmal im Urban Dictionary auftaucht, aber in meinem Leben ist er durchaus geläufig.
Ein Brick ist „clocky“. Wir können entlarvt werden. Die Leute sehen uns an und wissen, dass wir bei der Geburt als männlich zugewiesen wurden. Vielleicht haben wir breite Schultern, vielleicht sind wir groß. Vielleicht haben wir keine Stimmbildung gemacht. Vielleicht können wir uns keine Elektrolyse leisten. Vielleicht nehmen wir keine Hormone. Vielleicht haben wir alles getan und sind trotzdem noch „clocky“. Vielleicht sind wir einfach dumm wie ein Ziegelstein.
Es ist kein nettes Wort, zumindest ursprünglich nicht. Es ist kein Wort, das man aus Höflichkeit sagt. Ich habe noch keine Aufkleber oder T-Shirts gesehen, auf denen „Bewaffnet die Ziegelsteine“ oder „Schützt die Ziegelsteine“ steht. (Wir sind bereits bewaffnet und wir schützen uns selbst.)
Vielleicht will ich keine Dichotomie zwischen den Puppen (die als Frauen durchgehen oder dem nahekommen) und den Ziegelsteinen (die das nicht tun und es vielleicht nie tun werden) aufstellen. Vielleicht dürfen wir alle auch „Puppen“ sein. Ich weiß es nicht. Aber in dieser winzigen, winzigen Szene, in der ich mich befinde, ist die Zweiteilung bereits vorhanden. Niemand hat mich jemals eine Puppe genannt.
Und weißt du was? Das ist in Ordnung.
Ich bin ein Ziegelstein. Ich bin aus Erde gemacht. Ich bin schwer, selten verziert, stark und nützlich.
Mit Ziegelsteinen kann man eine Mauer bauen und alles schützen, was man liebt. Mit Ziegelsteinen kann man ein Haus bauen, das Jahrhunderten von Wind und Regen standhält. Der moderne LGBT-Stolz begann, als die Polizei das Stonewall Inn in New York City stürmte und (die Details sind hier wahrscheinlich apokryph) eine Transfrau den ersten Ziegelstein auf die Polizisten warf.
(...)
Weiterlesen in meiner Übersetzung des Essays "Brick Pride or: I'm happy to be what I am" von Margaret Killjoy / @margaret vom 6. Mai 2026
#Anarchismus #LBTQIA #Sexismus #ChristopherStreet #StoneWallInn
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Gay activist launches Stonewall Monument camera campaign to monitor NYC Pride flag site
https://fed.brid.gy/r/https://www.advocate.com/news/stonewall-monument-camera-campaign
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#Geschichtsfälschung soll neue historische #Tatsachen schaffen:
Vergangene Woche löschte das National Park Service der USA auf der Homepage der Gedenkstätte vor dem Stonewall Inn, das in der Christopher Street liegt, einfach das „,T" und „Q" aus ,,#LGBTQ".
Die US-Behörde setzt damit um, was #Trump mit seinem #Präsidialdekret, dass es nur zwei Geschlechter gebe, begonnen hat: die Löschung von #Transpersonen aus dem #Alltag und der #Geschichte der #USA.