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  1. Digitaler Wochenrückblick 22. KW 2025

    Im Rauschen der Nachrichten verliert sich oft der Blick auf das Wesentliche, ob in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch. Überall poppt etwas auf, klingelt, brummt oder bruzzelt, alles buhlt um Aufmerksamkeit.

    Früher mussten wir uns Informationen beschaffen, heute ersaufen wir im Info-Terror. Da fällt eine Meldung nicht auf, dass Microsoft letzte Woche fünf Sicherheitslücken außer der Reihe stopfen musste, weil sie bereits aktiv ausgenutzt würden. Das heißt so viel wie: Wir wissen, dass unser Haus brennt, wir schütten aber nur Wasser dahin, wo es zu sehen ist – um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Und es funktioniert, mit jedem Update kann es nur besser werden. Und wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll, dann ist der Nutzer selbst schuld, er muss gegebenenfalls geschult werden. Microsoft bietet es schließlich selbst an.

    Karim Khan zum Beispiel (der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs, wurde von Microsoft umfänglich geschult, er setzt jetzt auf Digitale Souveränität und hat ein neues Mailkonto in der Schweiz, nachdem er von Microsoft – sagen wir – abgeschaltet wurde. Der Internationale Gerichtshof werde deswegen in seiner Arbeit geradezu gelähmt, schreibt die Nachrichtenagentur AP dazu. So viel Erfolg hätten sie bei dieser kleinen Aktion in Redmond auch nicht erwartet, dabei war es nur ein Klick, erledigt.

    Welche weiteren Schulungsmaßnahmen geplant sind, verrät Microsoft nicht!

    Aber viel Feind, viel Ehr – die haben angefangen, die Clouds der chinesischen Universitäten abzuklemmen. Das wird ein richtiger Erfolg. Im Gegensatz zu uns reden sie nicht von Digitaler Souveränität, die machen es. Zugegeben, den Chinesen bleibt jetzt nichts anderes übrig. Aber, wer auf dem Mars und auf dem Mond im ersten Anlauf landet, der ist auf Microsoft nicht angewiesen.

    Aber fürchtet euch nicht, wir haben einen Bundesdigitalminister, der prescht mit dem klugen Satz vor: „Datenschutz darf nicht zur Innovationsbremse werden!“, nur was will der bremsen? Da ist nichts, die Innovationsbremse ist in den Köpfen tief verankert.  Besser noch, es sollen in Behörden für den Krisenfall sogar mechanische Schreibmaschinen angeschafft werden, als Rückfalloption. Ich wollte das auch nicht glauben, bis ich es gesehen habe…

    Mit Karsten Wildberger haben wir einen echten Manager, als Minister leitet er das Ministerium für unerledigte Angelegenheiten, äh, ich meinte das Digitalministerium. Er träumt vom  „digital next Germany“ und schreibt sich „Staatsmodernisierung“ auf die Fahnen – viel Glück sei ihm gewünscht, mit den Pfosten, die Schreibmaschinen anschaffen wollen. Und Menschen, die Datenschutz als Innovationsbremse empfinden, brauchen unseren besonderen Schutz – zumindest bis sie wieder feste Nahrung zu sich nehmen können.

    Wer letzte Woche Mark Zuckerberg auf dem Surfbrett mit der Nordamerikaflagge gesehen hat (und dem Hinweis, das sei nicht von einer KI gemacht), der weiß, was ich mir wünsche: keine überflüssige KI.

    Zuckerberg denkt allerdings anders darüber und saugt alles, was seine Opfer auf Facebook und Instagram absondern, in seine KI auf, ungebremst, so wie die Gematik uns erledigt hat, mit einer Opt-Out-Option. Die findet nur niemand – auch wenn die Tagesschau das vorbildlich beschreibt.

    Wer nicht widerspricht, wird am 27. Mai 2025 eingemeindet, der Widerspruch muss bis zum 26. Mai 2025 eingegangen sein. Meta gibt sich an diesem Punkt als äußerst lernwillig, für die eigene KI, in unserem Interesse natürlich. Denn sie müssten auf die Daten der EU-Bürger zurückgreifen, um auch den hiesigen Sprachen und Kulturen gerecht zu werden. Vorbildlich, absolut vorbildlich, kulturhistorisch gesehen. Würden sie es nicht tun, verlören sie Nutzer – aber für uns wäre es nicht unbedingt ein Verlust.

    Der Widerspruch ist übrigens ziemlich nutzlos, weil Meta nur die öffentlich zugänglichen Daten nimmt und dort haben sich sowieso schon ungefragt OpenAI, Google, Alibaba etc. dran bedient. Was denken denn Verbraucherschutzorganisationen, die dagegen vorgehen, gar bemängeln, der Widerspruchsbutton sei zu schwer zu finden, was mit öffentlich zugänglichen Daten passiert? Nix? Gebt mal in einer Suchmaschine eurer Wahl das Wort clearview“ ein.

    Künstliche Intelligenz fehlt scheinbar und weil Europa – vor allem Deutschland – sprudelnde Geldquellen hat, möchte sich openAI sich nicht ganz uneigennützig einbringen. Sie haben diese Woche an einem geheimen Standort in München eine Niederlassung gegründet – mit zehn Mitarbeitern, die Business-Kunden Geld aus der Tasche ziehen sollen. Auf Wunsch stehen die Server in Deutschland oder Europa, falls Firmenkunden den Amerikanern nicht vertrauen oder europäische Richtlinien im Weg stehen. Ich schätze, das wird schon für Digitale Souveränität gehalten.

    Besonders sicher soll es auch in unseren Arztpraxen zugehen, denn die Gemati (wissen schon, Gematik und Sicherheit….) orientieren sich an den „Vorgaben der obersten Sicherheitsbehörden und international anerkannten Standards“.

    Es stehen 35.000 Konnektoren als Elektroschrott bereit, die nicht mehr umgerüstet werden sollen, die müssen neu beschafft werden, alle mehrere tausend Euro das Stück. Aber weil die Datenautobahn der Gematik wie immer lahmt, warnt sogar die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dass der Tausch nicht rechtzeitig bis zum Herbst 2025 umgesetzt werden kann. Das Problem ist schon älter und der Chaos Computer Club (CCC) hatte bereits vor drei Jahren gezeigt, wie der neue Sicherheitsschlüssel mit einer Softwarelösung aufgespielt werden kann. Aber da hat doch keiner was von und Geld ist genug da, wir müssen doch nicht immer alles für die Patientenversorgung ausgeben.

    Das schönste Zitat zur elektronischen Patientenakte (ePA) in dieser Woche kommt vom Vorsitzenden des hessischen Hausärzteverbandes Christian Sommerbrodt:  „Vom Bundesgesundheitsministerium wurde es beworben wie ein iPhone 16. Erwartet haben wir ein Nokia. Was wir bekommen haben, ist ein Telefon mit Wählscheibe.

    Keine weiteren Fragen, euer Ehren!

    Setzen, weitermachen.

     

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  2. Digitaler Wochenrückblick 22. KW 2025

    Im Rauschen der Nachrichten verliert sich oft der Blick auf das Wesentliche, ob in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch. Überall poppt etwas auf, klingelt, brummt oder bruzzelt, alles buhlt um Aufmerksamkeit.

    Früher mussten wir uns Informationen beschaffen, heute ersaufen wir im Info-Terror. Da fällt eine Meldung nicht auf, dass Microsoft letzte Woche fünf Sicherheitslücken außer der Reihe stopfen musste, weil sie bereits aktiv ausgenutzt würden. Das heißt so viel wie: Wir wissen, dass unser Haus brennt, wir schütten aber nur Wasser dahin, wo es zu sehen ist – um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Und es funktioniert, mit jedem Update kann es nur besser werden. Und wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll, dann ist der Nutzer selbst schuld, er muss gegebenenfalls geschult werden. Microsoft bietet es schließlich selbst an.

    Karim Khan zum Beispiel (der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs, wurde von Microsoft umfänglich geschult, er setzt jetzt auf Digitale Souveränität und hat ein neues Mailkonto in der Schweiz, nachdem er von Microsoft – sagen wir – abgeschaltet wurde. Der Internationale Gerichtshof werde deswegen in seiner Arbeit geradezu gelähmt, schreibt die Nachrichtenagentur AP dazu. So viel Erfolg hätten sie bei dieser kleinen Aktion in Redmond auch nicht erwartet, dabei war es nur ein Klick, erledigt.

    Welche weiteren Schulungsmaßnahmen geplant sind, verrät Microsoft nicht!

    Aber viel Feind, viel Ehr – die haben angefangen, die Clouds der chinesischen Universitäten abzuklemmen. Das wird ein richtiger Erfolg. Im Gegensatz zu uns reden sie nicht von Digitaler Souveränität, die machen es. Zugegeben, den Chinesen bleibt jetzt nichts anderes übrig. Aber, wer auf dem Mars und auf dem Mond im ersten Anlauf landet, der ist auf Microsoft nicht angewiesen.

    Aber fürchtet euch nicht, wir haben einen Bundesdigitalminister, der prescht mit dem klugen Satz vor: „Datenschutz darf nicht zur Innovationsbremse werden!“, nur was will der bremsen? Da ist nichts, die Innovationsbremse ist in den Köpfen tief verankert.  Besser noch, es sollen in Behörden für den Krisenfall sogar mechanische Schreibmaschinen angeschafft werden, als Rückfalloption. Ich wollte das auch nicht glauben, bis ich es gesehen habe…

    Mit Karsten Wildberger haben wir einen echten Manager, als Minister leitet er das Ministerium für unerledigte Angelegenheiten, äh, ich meinte das Digitalministerium. Er träumt vom  „digital next Germany“ und schreibt sich „Staatsmodernisierung“ auf die Fahnen – viel Glück sei ihm gewünscht, mit den Pfosten, die Schreibmaschinen anschaffen wollen. Und Menschen, die Datenschutz als Innovationsbremse empfinden, brauchen unseren besonderen Schutz – zumindest bis sie wieder feste Nahrung zu sich nehmen können.

    Wer letzte Woche Mark Zuckerberg auf dem Surfbrett mit der Nordamerikaflagge gesehen hat (und dem Hinweis, das sei nicht von einer KI gemacht), der weiß, was ich mir wünsche: keine überflüssige KI.

    Zuckerberg denkt allerdings anders darüber und saugt alles, was seine Opfer auf Facebook und Instagram absondern, in seine KI auf, ungebremst, so wie die Gematik uns erledigt hat, mit einer Opt-Out-Option. Die findet nur niemand – auch wenn die Tagesschau das vorbildlich beschreibt.

    Wer nicht widerspricht, wird am 27. Mai 2025 eingemeindet, der Widerspruch muss bis zum 26. Mai 2025 eingegangen sein. Meta gibt sich an diesem Punkt als äußerst lernwillig, für die eigene KI, in unserem Interesse natürlich. Denn sie müssten auf die Daten der EU-Bürger zurückgreifen, um auch den hiesigen Sprachen und Kulturen gerecht zu werden. Vorbildlich, absolut vorbildlich, kulturhistorisch gesehen. Würden sie es nicht tun, verlören sie Nutzer – aber für uns wäre es nicht unbedingt ein Verlust.

    Der Widerspruch ist übrigens ziemlich nutzlos, weil Meta nur die öffentlich zugänglichen Daten nimmt und dort haben sich sowieso schon ungefragt OpenAI, Google, Alibaba etc. dran bedient. Was denken denn Verbraucherschutzorganisationen, die dagegen vorgehen, gar bemängeln, der Widerspruchsbutton sei zu schwer zu finden, was mit öffentlich zugänglichen Daten passiert? Nix? Gebt mal in einer Suchmaschine eurer Wahl das Wort clearview“ ein.

    Künstliche Intelligenz fehlt scheinbar und weil Europa – vor allem Deutschland – sprudelnde Geldquellen hat, möchte sich openAI sich nicht ganz uneigennützig einbringen. Sie haben diese Woche an einem geheimen Standort in München eine Niederlassung gegründet – mit zehn Mitarbeitern, die Business-Kunden Geld aus der Tasche ziehen sollen. Auf Wunsch stehen die Server in Deutschland oder Europa, falls Firmenkunden den Amerikanern nicht vertrauen oder europäische Richtlinien im Weg stehen. Ich schätze, das wird schon für Digitale Souveränität gehalten.

    Besonders sicher soll es auch in unseren Arztpraxen zugehen, denn die Gemati (wissen schon, Gematik und Sicherheit….) orientieren sich an den „Vorgaben der obersten Sicherheitsbehörden und international anerkannten Standards“.

    Es stehen 35.000 Konnektoren als Elektroschrott bereit, die nicht mehr umgerüstet werden sollen, die müssen neu beschafft werden, alle mehrere tausend Euro das Stück. Aber weil die Datenautobahn der Gematik wie immer lahmt, warnt sogar die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dass der Tausch nicht rechtzeitig bis zum Herbst 2025 umgesetzt werden kann. Das Problem ist schon älter und der Chaos Computer Club (CCC) hatte bereits vor drei Jahren gezeigt, wie der neue Sicherheitsschlüssel mit einer Softwarelösung aufgespielt werden kann. Aber da hat doch keiner was von und Geld ist genug da, wir müssen doch nicht immer alles für die Patientenversorgung ausgeben.

    Das schönste Zitat zur elektronischen Patientenakte (ePA) in dieser Woche kommt vom Vorsitzenden des hessischen Hausärzteverbandes Christian Sommerbrodt:  „Vom Bundesgesundheitsministerium wurde es beworben wie ein iPhone 16. Erwartet haben wir ein Nokia. Was wir bekommen haben, ist ein Telefon mit Wählscheibe.

    Keine weiteren Fragen, euer Ehren!

    Setzen, weitermachen.

     

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  3. Digitaler Wochenrückblick 22. KW 2025

    Im Rauschen der Nachrichten verliert sich oft der Blick auf das Wesentliche, ob in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch. Überall poppt etwas auf, klingelt, brummt oder bruzzelt, alles buhlt um Aufmerksamkeit.

    Früher mussten wir uns Informationen beschaffen, heute ersaufen wir im Info-Terror. Da fällt eine Meldung nicht auf, dass Microsoft letzte Woche fünf Sicherheitslücken außer der Reihe stopfen musste, weil sie bereits aktiv ausgenutzt würden. Das heißt so viel wie: Wir wissen, dass unser Haus brennt, wir schütten aber nur Wasser dahin, wo es zu sehen ist – um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Und es funktioniert, mit jedem Update kann es nur besser werden. Und wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll, dann ist der Nutzer selbst schuld, er muss gegebenenfalls geschult werden. Microsoft bietet es schließlich selbst an.

    Karim Khan zum Beispiel (der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs, wurde von Microsoft umfänglich geschult, er setzt jetzt auf Digitale Souveränität und hat ein neues Mailkonto in der Schweiz, nachdem er von Microsoft – sagen wir – abgeschaltet wurde. Der Internationale Gerichtshof werde deswegen in seiner Arbeit geradezu gelähmt, schreibt die Nachrichtenagentur AP dazu. So viel Erfolg hätten sie bei dieser kleinen Aktion in Redmond auch nicht erwartet, dabei war es nur ein Klick, erledigt.

    Welche weiteren Schulungsmaßnahmen geplant sind, verrät Microsoft nicht!

    Aber viel Feind, viel Ehr – die haben angefangen, die Clouds der chinesischen Universitäten abzuklemmen. Das wird ein richtiger Erfolg. Im Gegensatz zu uns reden sie nicht von Digitaler Souveränität, die machen es. Zugegeben, den Chinesen bleibt jetzt nichts anderes übrig. Aber, wer auf dem Mars und auf dem Mond im ersten Anlauf landet, der ist auf Microsoft nicht angewiesen.

    Aber fürchtet euch nicht, wir haben einen Bundesdigitalminister, der prescht mit dem klugen Satz vor: „Datenschutz darf nicht zur Innovationsbremse werden!“, nur was will der bremsen? Da ist nichts, die Innovationsbremse ist in den Köpfen tief verankert.  Besser noch, es sollen in Behörden für den Krisenfall sogar mechanische Schreibmaschinen angeschafft werden, als Rückfalloption. Ich wollte das auch nicht glauben, bis ich es gesehen habe…

    Mit Karsten Wildberger haben wir einen echten Manager, als Minister leitet er das Ministerium für unerledigte Angelegenheiten, äh, ich meinte das Digitalministerium. Er träumt vom  „digital next Germany“ und schreibt sich „Staatsmodernisierung“ auf die Fahnen – viel Glück sei ihm gewünscht, mit den Pfosten, die Schreibmaschinen anschaffen wollen. Und Menschen, die Datenschutz als Innovationsbremse empfinden, brauchen unseren besonderen Schutz – zumindest bis sie wieder feste Nahrung zu sich nehmen können.

    Wer letzte Woche Mark Zuckerberg auf dem Surfbrett mit der Nordamerikaflagge gesehen hat (und dem Hinweis, das sei nicht von einer KI gemacht), der weiß, was ich mir wünsche: keine überflüssige KI.

    Zuckerberg denkt allerdings anders darüber und saugt alles, was seine Opfer auf Facebook und Instagram absondern, in seine KI auf, ungebremst, so wie die Gematik uns erledigt hat, mit einer Opt-Out-Option. Die findet nur niemand – auch wenn die Tagesschau das vorbildlich beschreibt.

    Wer nicht widerspricht, wird am 27. Mai 2025 eingemeindet, der Widerspruch muss bis zum 26. Mai 2025 eingegangen sein. Meta gibt sich an diesem Punkt als äußerst lernwillig, für die eigene KI, in unserem Interesse natürlich. Denn sie müssten auf die Daten der EU-Bürger zurückgreifen, um auch den hiesigen Sprachen und Kulturen gerecht zu werden. Vorbildlich, absolut vorbildlich, kulturhistorisch gesehen. Würden sie es nicht tun, verlören sie Nutzer – aber für uns wäre es nicht unbedingt ein Verlust.

    Der Widerspruch ist übrigens ziemlich nutzlos, weil Meta nur die öffentlich zugänglichen Daten nimmt und dort haben sich sowieso schon ungefragt OpenAI, Google, Alibaba etc. dran bedient. Was denken denn Verbraucherschutzorganisationen, die dagegen vorgehen, gar bemängeln, der Widerspruchsbutton sei zu schwer zu finden, was mit öffentlich zugänglichen Daten passiert? Nix? Gebt mal in einer Suchmaschine eurer Wahl das Wort clearview“ ein.

    Künstliche Intelligenz fehlt scheinbar und weil Europa – vor allem Deutschland – sprudelnde Geldquellen hat, möchte sich openAI sich nicht ganz uneigennützig einbringen. Sie haben diese Woche an einem geheimen Standort in München eine Niederlassung gegründet – mit zehn Mitarbeitern, die Business-Kunden Geld aus der Tasche ziehen sollen. Auf Wunsch stehen die Server in Deutschland oder Europa, falls Firmenkunden den Amerikanern nicht vertrauen oder europäische Richtlinien im Weg stehen. Ich schätze, das wird schon für Digitale Souveränität gehalten.

    Besonders sicher soll es auch in unseren Arztpraxen zugehen, denn die Gemati (wissen schon, Gematik und Sicherheit….) orientieren sich an den „Vorgaben der obersten Sicherheitsbehörden und international anerkannten Standards“.

    Es stehen 35.000 Konnektoren als Elektroschrott bereit, die nicht mehr umgerüstet werden sollen, die müssen neu beschafft werden, alle mehrere tausend Euro das Stück. Aber weil die Datenautobahn der Gematik wie immer lahmt, warnt sogar die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dass der Tausch nicht rechtzeitig bis zum Herbst 2025 umgesetzt werden kann. Das Problem ist schon älter und der Chaos Computer Club (CCC) hatte bereits vor drei Jahren gezeigt, wie der neue Sicherheitsschlüssel mit einer Softwarelösung aufgespielt werden kann. Aber da hat doch keiner was von und Geld ist genug da, wir müssen doch nicht immer alles für die Patientenversorgung ausgeben.

    Das schönste Zitat zur elektronischen Patientenakte (ePA) in dieser Woche kommt vom Vorsitzenden des hessischen Hausärzteverbandes Christian Sommerbrodt:  „Vom Bundesgesundheitsministerium wurde es beworben wie ein iPhone 16. Erwartet haben wir ein Nokia. Was wir bekommen haben, ist ein Telefon mit Wählscheibe.

    Keine weiteren Fragen, euer Ehren!

    Setzen, weitermachen.

     

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  4. Digitaler Wochenrückblick 22. KW 2025

    Im Rauschen der Nachrichten verliert sich oft der Blick auf das Wesentliche, ob in der Hosentasche oder auf dem Schreibtisch. Überall poppt etwas auf, klingelt, brummt oder bruzzelt, alles buhlt um Aufmerksamkeit.

    Früher mussten wir uns Informationen beschaffen, heute ersaufen wir im Info-Terror. Da fällt eine Meldung nicht auf, dass Microsoft letzte Woche fünf Sicherheitslücken außer der Reihe stopfen musste, weil sie bereits aktiv ausgenutzt würden. Das heißt so viel wie: Wir wissen, dass unser Haus brennt, wir schütten aber nur Wasser dahin, wo es zu sehen ist – um die Bevölkerung nicht zu verunsichern. Und es funktioniert, mit jedem Update kann es nur besser werden. Und wenn etwas nicht so funktioniert, wie es soll, dann ist der Nutzer selbst schuld, er muss gegebenenfalls geschult werden. Microsoft bietet es schließlich selbst an.

    Karim Khan zum Beispiel (der Chefankläger des Internationalen Gerichtshofs, wurde von Microsoft umfänglich geschult, er setzt jetzt auf Digitale Souveränität und hat ein neues Mailkonto in der Schweiz, nachdem er von Microsoft – sagen wir – abgeschaltet wurde. Der Internationale Gerichtshof werde deswegen in seiner Arbeit geradezu gelähmt, schreibt die Nachrichtenagentur AP dazu. So viel Erfolg hätten sie bei dieser kleinen Aktion in Redmond auch nicht erwartet, dabei war es nur ein Klick, erledigt.

    Welche weiteren Schulungsmaßnahmen geplant sind, verrät Microsoft nicht!

    Aber viel Feind, viel Ehr – die haben angefangen, die Clouds der chinesischen Universitäten abzuklemmen. Das wird ein richtiger Erfolg. Im Gegensatz zu uns reden sie nicht von Digitaler Souveränität, die machen es. Zugegeben, den Chinesen bleibt jetzt nichts anderes übrig. Aber, wer auf dem Mars und auf dem Mond im ersten Anlauf landet, der ist auf Microsoft nicht angewiesen.

    Aber fürchtet euch nicht, wir haben einen Bundesdigitalminister, der prescht mit dem klugen Satz vor: „Datenschutz darf nicht zur Innovationsbremse werden!“, nur was will der bremsen? Da ist nichts, die Innovationsbremse ist in den Köpfen tief verankert.  Besser noch, es sollen in Behörden für den Krisenfall sogar mechanische Schreibmaschinen angeschafft werden, als Rückfalloption. Ich wollte das auch nicht glauben, bis ich es gesehen habe…

    Mit Karsten Wildberger haben wir einen echten Manager, als Minister leitet er das Ministerium für unerledigte Angelegenheiten, äh, ich meinte das Digitalministerium. Er träumt vom  „digital next Germany“ und schreibt sich „Staatsmodernisierung“ auf die Fahnen – viel Glück sei ihm gewünscht, mit den Pfosten, die Schreibmaschinen anschaffen wollen. Und Menschen, die Datenschutz als Innovationsbremse empfinden, brauchen unseren besonderen Schutz – zumindest bis sie wieder feste Nahrung zu sich nehmen können.

    Wer letzte Woche Mark Zuckerberg auf dem Surfbrett mit der Nordamerikaflagge gesehen hat (und dem Hinweis, das sei nicht von einer KI gemacht), der weiß, was ich mir wünsche: keine überflüssige KI.

    Zuckerberg denkt allerdings anders darüber und saugt alles, was seine Opfer auf Facebook und Instagram absondern, in seine KI auf, ungebremst, so wie die Gematik uns erledigt hat, mit einer Opt-Out-Option. Die findet nur niemand – auch wenn die Tagesschau das vorbildlich beschreibt.

    Wer nicht widerspricht, wird am 27. Mai 2025 eingemeindet, der Widerspruch muss bis zum 26. Mai 2025 eingegangen sein. Meta gibt sich an diesem Punkt als äußerst lernwillig, für die eigene KI, in unserem Interesse natürlich. Denn sie müssten auf die Daten der EU-Bürger zurückgreifen, um auch den hiesigen Sprachen und Kulturen gerecht zu werden. Vorbildlich, absolut vorbildlich, kulturhistorisch gesehen. Würden sie es nicht tun, verlören sie Nutzer – aber für uns wäre es nicht unbedingt ein Verlust.

    Der Widerspruch ist übrigens ziemlich nutzlos, weil Meta nur die öffentlich zugänglichen Daten nimmt und dort haben sich sowieso schon ungefragt OpenAI, Google, Alibaba etc. dran bedient. Was denken denn Verbraucherschutzorganisationen, die dagegen vorgehen, gar bemängeln, der Widerspruchsbutton sei zu schwer zu finden, was mit öffentlich zugänglichen Daten passiert? Nix? Gebt mal in einer Suchmaschine eurer Wahl das Wort clearview“ ein.

    Künstliche Intelligenz fehlt scheinbar und weil Europa – vor allem Deutschland – sprudelnde Geldquellen hat, möchte sich openAI sich nicht ganz uneigennützig einbringen. Sie haben diese Woche an einem geheimen Standort in München eine Niederlassung gegründet – mit zehn Mitarbeitern, die Business-Kunden Geld aus der Tasche ziehen sollen. Auf Wunsch stehen die Server in Deutschland oder Europa, falls Firmenkunden den Amerikanern nicht vertrauen oder europäische Richtlinien im Weg stehen. Ich schätze, das wird schon für Digitale Souveränität gehalten.

    Besonders sicher soll es auch in unseren Arztpraxen zugehen, denn die Gemati (wissen schon, Gematik und Sicherheit….) orientieren sich an den „Vorgaben der obersten Sicherheitsbehörden und international anerkannten Standards“.

    Es stehen 35.000 Konnektoren als Elektroschrott bereit, die nicht mehr umgerüstet werden sollen, die müssen neu beschafft werden, alle mehrere tausend Euro das Stück. Aber weil die Datenautobahn der Gematik wie immer lahmt, warnt sogar die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV), dass der Tausch nicht rechtzeitig bis zum Herbst 2025 umgesetzt werden kann. Das Problem ist schon älter und der Chaos Computer Club (CCC) hatte bereits vor drei Jahren gezeigt, wie der neue Sicherheitsschlüssel mit einer Softwarelösung aufgespielt werden kann. Aber da hat doch keiner was von und Geld ist genug da, wir müssen doch nicht immer alles für die Patientenversorgung ausgeben.

    Das schönste Zitat zur elektronischen Patientenakte (ePA) in dieser Woche kommt vom Vorsitzenden des hessischen Hausärzteverbandes Christian Sommerbrodt:  „Vom Bundesgesundheitsministerium wurde es beworben wie ein iPhone 16. Erwartet haben wir ein Nokia. Was wir bekommen haben, ist ein Telefon mit Wählscheibe.

    Keine weiteren Fragen, euer Ehren!

    Setzen, weitermachen.

     

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  5. ePA gnadenlos! Ab 29. April 2025, no way back!

    Beginnen wir mit einer kleinen Medienkompetenzübung – wir wissen, dass es notwendig ist. Nur eine der folgenden – nennen wir es alternativen Fakten – ist nicht völlig frei erfunden.

    1. Ball of Trump

    Donald Trump, Immobilienmakler  (Spitzname Florida Orange) erlässt eine „executive order“, dass der Mond ab 29. April 2025 nur noch „Ball of Trump“ genannt werden darf, um unfairen Immobilienspekulationen vorzubeugen. Diese Regelung gilt weltweit.

    2. Wahlbetrug

    Tino Chrupalla, Maler und Lackierer (Spitzname Pinsel), weist alle AfD-Wähler an, die sich ihrer demokratischen Stimme sicher sein wollen und um Wahlbetrug auszuschließen, grundsätzlich die Wahlzettel eigenhändig und deutlich lesbar zu unterschreiben.

    3. Rabattzwang

    Friedrich Merz, Lobbyist (Spitzname Fritze), schlägt einen Rabattzwang für Datenspenden vor. Wer der Nutzung seiner Patientendaten zustimmt, soll einen Rabatt von 10 Prozent auf seine Krankenkassenbeiträge erhalten.

    Zugegeben, das ist nicht einfach, fragt sich nur, welchen Lack die gesoffen haben, um so was rauszulassen. Bei Trump gehe ich davon aus, dass er es noch sagen wird. Chrupalla könnte es in einer Bierlaune halluziniert haben und Merz fabuliert tatsächlich, wer den Datenaderlass zulässt. „… bekommt 10 Prozent weniger Krankenversicherungsbeiträge als derjenige, der Angst hat und sagt, ich will das nicht.“ Mich gruselt das, zumal der nächste Gesundheitsminister oder gar Ministerin einer seiner Spießgesellen oder Spießgesellinnen der CDU sein wird. Der Beitrags-Knall für die Kassenpatienten kommt, wie nicht nur bei merkur.de angemerkt wird.

    Wo sollen die 10 Prozent Rabatt herkommen? Bleibt nur den Datenschatz der ePA (elektronischen Patientenakte) endlich zu heben, der wäre gewinnbringend an Amazon, Google, Facebook und Microsoft abzugeben. Die wissen sogar, wie daraus ein ansehnlicher Mehrwert gezaubert wird, das geht sogar völlig zollfrei. Vor allem, es ist keine Belastung für uns, jeder Benefit aus solchen Geschäften landet grundsätzlich nicht hier, wir zahlen, das ist der Deal.

    Allerdings wäre der Aufschrei unserer prüden Datenschützer laut, das aber lässt sich beherrschen. Vor den rund 70 Millionen möglichen Datenspendern haben nur rund fünf Prozent widersprochen, das ist als aktive Zustimmung zu werten, eine satte Mehrheit von 95 Prozent ist offensichtlich mit den Vorzügen der elektrischen Patientenakte (ePA) bestens vertraut und hochzufrieden. Wäre dies nicht der Fall, wäre eine kaum beherrschbare Widerspruchswelle durch unser Land geschwappt. Wir sehen: das ist nicht geschehen!

    Jetzt müsste unser Zukunftskanzler nur noch sein Versprechen einlösen und die zehn Prozent Rabatt überweisen, wahrlich ein Milliardengeschenk. Bei dieser Art von Kompetenzsimulation bleiben nur die Krankenkassen, die das bezahlen müssen. Das ist ein richtig ausgefuchster Plan. Vor allem die privaten Krankenversicherer müssten im Rahmen der Gleichbehandlung auch davon profitieren. Die aber haben nichts zu verschenken, könnte also nur über Steuergeld finanziert werden. Die Genialität dieses Vorschlages hat absolute Trump-Qualität.

    Bei allen Bemühungen um alternative Fakten sollten wir nicht übersehen, dass zuvor die ePA nur angelegt wurde, wenn der aufgeklärte Patient darauf bestanden hat. Anhand der Zahlen waren es nur rund fünf Prozent, die es aktiv wollten. Oder anders: mit der trägen Masse Wahlvolk können die alles machen.

    Nachfolgerin von Gesundheitsminister Lauterbach – dem Proporz sei damit Rechnung getragen – wird Nina Warken, verdiente Juristin und für den Krisenfall bestens gerüstet. Sie wurde 2016 in den Gemeinsamen Ausschuss des Deutschen Bundestages gewählt, der kommt zum Einsatz, wenn hier alles in Schutt und Asche liegt. Es ist unser Notfallparlament und arbeitet, wenn dem Bundestag unüberwindbare Hindernisse im Wege stehen.

    Ursprünglich war für das Amt Timo Sorge vorgesehen, ebenfalls Rechtsanwalt, der sich seinen Schwerpunkt „Digitalisierung und Gesundheitsforschung“ fachfremd hart erarbeitet haben muss. Er befasste sich unter anderem mit der „Entwicklung und Etablierung der Telematik-Infrastruktur und der elektronischen Patientenakte“, fehlte aber schon mal im Bundestag, weil er unbedingt seinen Jagdschein machen musste.

    Nina Warken hat leider keinen Jagdschein – aber ansonsten kann die Überraschungskandidatin mit Sorge durchaus gleichziehen.

    Nach Lauterbach endlich eine Ministerin, die den „Wirtschaftszweig Gesundheit“ juristisch überblickt, denn medizinisches Fachwissen und Digitalkompetenz schränken jede Weitsicht ein.

    Aber sonderlich viel Digitalkompetenz ist beim Sorgenkind Gematik nicht notwendig, es ist für alle Fehler genug Kassengeld vorhanden. Und sollten ein paar Daten abhandenkommen, werden 70 Millionen Bundesbürger still schweigen. Sie wussten ja, was sie tun, sonst hätten sie widersprochen.

    Einzig unsere Kinder kommen mit einem blauen Auge davon

    Der Berufsverband der Kinder- und Jugendärztinnen (BVKJ) kam mit dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) und der Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) darauf, Kinder und Jugendliche besser zu schützen – also vor der ePA. Die neue Richtlinie ermöglicht es den Kinderärzten auf den Datenderlass zu verzichten, „sofern dem erhebliche therapeutische Gründe entgegenstehen“ oder „gewichtige Anhaltspunkte für die Gefährdung des Wohles eines Kindes oder eines Jugendlichen vorliegen und die Befüllung der elektronischen Patientenakte den wirksamen Schutz des Kindes oder Jugendlichen in Frage stellen würde“.

    Ich denke, das trifft nicht nur auf sämtliche Jugendlichen bis 15 Jahren zu! Alle anderen ärztlichen Stilrichtungen müssen die Befüllung der ePA ungebremst anrichten – es seie denn, der informierte Bürger hat eine Gewissensentscheidung getroffen und Widerspruch eingelegt.

    Diese wertvolle Patientenklientel spart im Praxisbetrieb wertvolle Arbeitszeit und die steht für Behandlungen und Diagnosen zur Verfügung.  Die Praxisverwaltungssysteme sind im Workflow für die ePA in den Praxen im Testbetrieb kaum ausreichend geprüft, die Funktionalität der ePA 3.0 macht eher den Eindruck einer Beta-Version. Trotz alledem wird die Zwangseinführung für den 29. April 2025 angeordnet.

    Die Roadmap zur ePA 3.0 gleicht einem Kessel Buntes und wird auch gar nicht mehr aktualisiert. Positiv beleuchtet nennt sich das „agile Softwareentwicklung“, kein Plan, aber schon mal machen. Und damit haben die Ärztinnen und Ärzte auch wieder Zeit, denn wenn sie die Befüllung der ePA nicht sofort vollführen, drohen ihnen erst ab dem nächsten Jahr Einschränkungen, was die Abrechnung angeht.

    Melanie Wendling, Geschäftsführerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT (bvitg), sagt denn auch dazu: „Es ist zum Kochen zu spät, wenn man auftragen soll

    Offiziell haben sie jetzt auch noch erkannt, dass es nicht möglich ist, einzelne Inhalte nur für bestimmte Ärzte freizugeben, also alles oder gar nichts. So erfährt mein Zahnarzt zwangsläufig von meiner Angstneurose, die mein Psychotherapeut diagnostiziert hat. Was vielleicht sogar ganz praktisch sein kann, aber muss er auch wissen, dass ich wegen meines exzessiven Alkoholmissbrauches in der Landesnervenklinik war?

    Und was geschieht, wenn unsere Gesundheitsdaten in die falschen Hände kommen? Damit sind nicht die vielfältigen Löcher gemeint, die der Chaos Computer Club (CCC) aufgezeigte und die nur schlampig gestopft wurden, um die ePA durchzupeitschen.

    Gemeint ist diesmal der legitime Zugang. Nehmen wir zum Beispiel Robert F. Kennedy Jr., der schon 2005 seine Verschwörungstheorien zu Autismus bei Mumps, Masern, Röteln-Impfungen verbreitete und behauptete, dass sich Amerikas Pharmaindustrie an diesem Impfstoff bereichere. Damals war er noch einfacher Anwalt. Mit Trump wurde er der oberste Gesundheitsbeamte Nordamerikas, vulgo Gesundheitsminister, da wird dann zur Wahrheit, was er denkt. Und schon sprudelt aus ihm: „… dass autistische Kinder niemals Baseball spielen oder Steuern zahlen würden.“
    Um dieser Plage Herr zu werden, lässt er ein nationales Autismus-Register mit privaten Gesundheitsdaten anlegen. Daten werden von Apothekenketten, Labortests, Smartwatches und mehr gesammelt.

    Darf ich fragen, was der vorhat?

    Merke: Nur Daten, die vorhanden sind, lassen sich auch missbrauchen.

    Wie bei uns demnächst Mehrheiten gebildet werden, steht in den Sternen, Verschwörungstheoretiker tummeln sich ebenfalls im Bundestag – gib Ihnen die rechte Macht und sie geben es uns.

    Bleibt nur ein Ausweg, den das gemeine Wahlvolk nicht gehen kann:

    Widerspruch – alles andere ist zwecklos! Hier klicken, es ist ganz einfach, hinterlässt keine Streifen und ist sogar kostenfrei.

    Na, geht doch!

    Update 1. Mai 2025
    Schon einen Tag nach der bundesweiten Zwangseinführung werden neue Sicherheitslücken entdeckt, wie der Spiegel berichtet. Stolz verkündet die Gematik vor dem brennenden Bauwerk, es wäre nur theoretisch der Zugriff auf Patientenakten vereinzelt möglich gewesen. Aber dieses Loch sei sofort gestopft worden. Wenn wir uns die Gematik wie ein Sieb vorstellen, ist noch viel Flickschusterei notwendig. Dennoch freut sich der scheidende Gesundheitsminister Lauterbach, dass die Gematik so schnell reagiert hat. Martin Tschirsich – Sicherheistexperte vom CCC –  wird mit den Worten zitiert: „Man hat ein zusätzliches Vorhängeschloss an die Tür gemacht, doch der Schlüssel liegt weiterhin unter der Fußmatte.“ Abgesehen von der nutzlosen Wirkung wird die ePA damit auch immer unbedienbarer.

    Über Christian Wolf:

    Christian Wolf (M.A.) ist Autor, Filmschaffender, Medienberater, ext. Datenschutzbeauftragter. Geisteswissenschaftliches Studium (Publizistik, Kulturanthropologie, Geographie), freie Tätigkeiten Fernsehen (RTL, WDR etc.) mit Abstechern in Krisengebiete, Bundestag Bonn und Berlin, Dozent DW Berlin (FS), Industriefilme (Würth, Aral u.v.m), wissenschaftliche und künstlerische Filmprojekte, Projekte zur Netzwerksicherheit, Cloudlösungen. Keine Internetpräsenz, ein Bug? Nein, Feature. (Digtalpurist)

  6. Technologische Abhängigkeit reduzieren

    Die USA zeigen uns aktuell sehr eindrücklich, wie schnell sich gegeben geglaubte Dinge verändern können. Zölle hier, neue Erlässe und Einschränkungen da. Die Tech-Boys springen mit auf diesen Zug, sie sehen ihre Chance auf noch mehr Macht und Einfluss gekommen. Das alles hinterlässt bei der Betrachtung von Abhängigkeiten ein sehr ungutes Gefühl, stünde doch Vieles nach nur einem weiteren Erlass nicht mehr zur Verfügung. Betrachten wir dieses Thema gemeinsam.

    Risikoanalyse?

    Wer schon diverse Unternehmenszertifizierungen durchgemacht hat, weiß, wie häufig Risikoanalysen gefordert werden. Und sie haben klarerweise einen Sinn. Nur, dass sie immer wieder gerne belächelt werden. Schließlich müsste man dann ja eventuell Entscheidungen treffen, die man nicht befürwortet oder, die höhere Kosten veranschlagen. Unabhängig dessen ist man jedoch gut beraten, sich des Risikos bewusst zu sein. Auf welcher Basis schlussendlich eine Entscheidung gefällt wird und welch weitere Faktoren eine Rolle spielen, steht ohnehin auf einem anderen Blatt.

    Ein Risiko bedingt auch, dass es eine alternative Strategie gibt. Was ist, wenn das das Risiko zuschlägt? Es braucht nicht nur eine Auflistung von Alternativen, sondern auch einen konkreten Plan für das Anfahren von Plan B.

    Tendenziell erleichtert die Reduktion von Abhängigkeiten das Risiko gewaltig. Die aktuellen Zeiten sind sehr wechselhaft und morgen kann schon wieder Vieles ganz anders aussehen. Wir sehen willkürlich gesetzte Zölle, Gegemaßnahmen, Drohungen. Einen wahren Handelskrieg, der sich zunehmend auch auf die IT auswirkt. Gerade hier gibt es eine sehr starke US-amerikanische Abhängigkeit, die durchaus zu einem Problem für Europa werden kann.

    Aber sehen wir uns ein paar Beispiele an.

    Unternehmenskommunikation

    Ein Blick in viele Unternehmen zeigt: Windows, Active Directory, Exchange, Outlook, Teams, Windows 365 usw. werden exzessiv genutzt. Zunehmend hält die Cloud Einzug. Die eigene Infrastruktur schrumpft, braucht man ja jetzt alles nicht mehr. Andere administrieren, verwalten, aktualisieren. Wir konzentrieren uns ausschließlich auf die Nutzung. Auch die Kollaboration mit Kunden ist einfach, denn es sind ja alle auf den gleichen Plattformen unterwegs.

    Was aber, wenn diese Systeme von einem Moment auf den anderen nicht mehr zur Verfügung stünden?

    Kein Zugriff mehr auf Termine, E-Mails. Aber auch kein Zugriff auf Dokumente. Die Kommunikation im Unternehmen reduziert sich schlagartig. Ab nun geht es zu Fuß in die Büros. Telefon? Nein, auch längst in die Cloud verlagert. Handy, ja, das geht noch, aber nicht alle haben ein Firmenhandy. Es wird kompliziert.

    Hosting

    Azure, AWS und Co. Alles, was darauf beruht, kann morgen nicht mehr zur Verfügung stehen. Ich habe es oben schon angesprochen: Zunehmend verlagert sich alles in die Cloud. Unternehmen wollen die Verwaltung der Plattformen übernehmen, um Kunden in eine Abhängigkeit zu führen und über Abo-Modelle zu verdienen. Als Gegenleistung reduzieren sich angeblich die Infrastrukturkosten, was ja tatsächlich nicht passiert. Vielmehr verliert man jegliche Kontrolle über die Systeme und baut zudem Kompetenzen ab. Aber das wäre ein Thema für einen eigenen Beitrag.

    Wann immer ein System außerhalb des eigenen Unternehmens (oder auch der eigenen vier Wände läuft), geht dies mit einem Kontrollverlust einher. Daher muss man sich durchaus anschauen, wie wichtig dieses System ist.

    Den Kernprozess eines Unternehmens in die Cloud zu verlagern kann böse enden. Sei es, weil er nicht mehr durchgeführt werden kann, sei es, weil die Daten “verloren” gehen. Auch hier könnte man einen eigenen Beitrag über die Mär der höheren Sicherheit in der Cloud verfassen. Dem Kernprozess zuarbeitende Prozesse haben nicht diese Priorität bzw. ist hier das Risiko durchaus geringer.

    Wie auch immer man hier vorgeht: Entscheidet man sich für eine Cloudlösung empfiehlt es sich auch den rechtlichen Aspekt dieser Entscheidung genauer anzusehen. Eine Lösung aus der EU kommend ist einer anderen Variante ganz klar vorzuziehen – ein EU-Standort reicht nicht aus (Verweis auf US Cloud Act).

    Softwareentwicklung

    Volle Abhängigkeit von Apple, Microsoft oder Google? Wir sprechen hier von der Plattform, den Entwicklungswerkzeugen, den Bibliotheken. Wir sprechen aber auch beispielsweise von Github. Zu Github gehört übrigens auch NPM, der Package Manager hinter Node.JS. Sehr viel Infrastruktur in der Hand eines einzigen Unternehmens, das auf maximalen Profit ausgelegt ist.

    Das alleine wirft schon sehr viele Probleme auf:

    • Zugegeben, der Kauf von Github war ein cleverer Schachzug von Microsoft. Immerhin haben sie sich dadurch ein riesiges Ökosystem ins Haus geholt. Unmengen an Projekten bis in die Open Source-Welt hinein. Hier wird kollaboriert und es haben sich Gemeinschaften – oder besser gesagt – Abhängigkeiten geschaffen. Auf diese Abhängigkeiten hat Microsoft die Hand. Ein Umzug ist schwierig, weil damit Unterstützer verloren gehen, Sponsoring, Build-Infrastruktur usw.
    • Wenn Microsoft aus irgendeinem Grund kein Interesse an dieser Plattform mehr hat, wird sie verkauft. Ziele und Pläne der neuen Eigentümer sind unbekannt, ebenfalls, wie es dann weitergeht. Oder aber, sie wird überhaupt eingestellt. Was auch immer passiert: Entweder wird die Abhängigkeit größer, oder das System geht verloren.
    • Open Source will eigentlich unabhängig sein. Das widerspricht sich mit der Philosophie einer gewinnorientierten Plattform. Entscheidet sich Microsoft, kostenlose öffentliche Repositories kostenpflichtig werden zu lassen, dann wird es sehr viele Open Source Projekte nicht mehr geben, weil das Geld schlicht nicht da ist. Viele dieser Projekte sind selbst Abhängigkeiten größerer Projekte. Das kann ganz schnell zu einem sehr ungünstigen Lauffeuer für Open Source Projekte werden.

    Die übrigen großen Player haben ähnliche Spielwiesen. Google entwickelt Android OS nun privat, veröffentlicht den Source Code erst nach einem Release. Aber wer sagt, dass dieser Schritt nicht noch weitere folgen lässt und Android schlussendlich zu einem Closed Source-Projekt wird? Damit wären alle Derivate auf sich alleine gestellt, was finanziell wohl keines überleben würde.

    Für weitere Beispiele empfehle ich einfach, den eigenen Entwicklungsprozess durchzugehen. Wo werden Tickets verwaltet, wo liegt der Code, wo der/die Buildserver, Testumgebungen usw.

    Social Media

    Wir kennen sie alle. Die One-Man-Shows, die sich quasi ein Imperium auf Social Media aufbauen. Viele davon (nicht alle!) setzen dabei rein auf die Plattformen großer Social Media-Anbieter. Youtube, Instagram, Tiktok und Twitch sind DIE Plattformen, die genutzt werden, um an Bekanntheit zu gewinnen. Hohe Followerschaften sorgen für Reichweite und Income. Einige haben den Absprung geschafft und sich mit dieser Reichweite eine Alternative aufgebaut, aber der Großteil lebt von dem, was Google, Meta und Co. entscheiden. Sie entscheiden nicht nur, wer groß rauskommt, sondern auch, wieviel es zu verdienen gibt und wer einfach gesperrt wird und seinen Account verliert.

    Keine Follower und kein Zugriff mehr auf die Plattform bedeutet das Ende des Geschäfts. Viele besitzen ja nicht einmal eine eigene Website, mit der potentielle Kunden bespielt werden können. Das outgesourcte Kerngeschäft. Eine äußerst ungesunde Abhängigkeit.

    Was kann man tun?

    Das ist die Gretchen-Frage. Natürlich kann man auch nicht sofort alles ändern und das geht in vielen Fällen auch gar nicht. Allerdings empfehle ich eine ordentliche Risikoanalyse zumindest der Kernprozesse durchzuführen. Daraus können Maßnahmen abgeleitet und umgesetzt werden.

    Einige allgemeine Überlegungen:

    • Entwicklungsprozess komplett In-House abbilden oder zumindest gemeinnütze Open-Source Projekte einbeziehen, z.B. Codeberg.
    • Firmeninterne Kommunikation über interne Plattformen laufen lassen, oder zumindest innerhalb der EU anmieten, z.B. Nextcloud Talk, Matrix
    • Office-Anwendungen von LibreOffice verwenden, statt Microsoft Office, per Nextcloud kann ein einfacher zentraler Store geschaffen werden. Möchte man nicht selbst hosten und betreiben gibt es zahlreiche günstige Anbieter innerhalb der EU, z.B. Hetzner.

    Auch hinsichtlich E-Mail usw. kann man entsprechende Gedanken anstellen. Es gibt zahlreiche Möglichkeiten.

    Gerade kleine, technologiebasierende Unternehmen könnten meist einfach auf Linux setzen und sich so eine unabhängige Basis schaffen. Natürlich ist die Versuchung groß, sich die Umgebung für ein paar Euro im Monat bei Microsoft o.Ä. zuzukaufen, aber schlussendlich gebt ihr so euer Kerngeschäft außer Händen.

    Wie ist deine Meinung zu diesem Thema? Wie groß ist deine Abhängigkeit und möchtest du daran etwas ändern, oder bist du diesen Schritt schon vor langer Zeit gegangen? Wieso willst du diesen Schritt eventuell nicht gehen und lebst ganz gut mit deiner jetzigen Abhängigkeit? Hinterlasse mir gerne einen Kommentar.

    #Abhängigkeiten

  7. L’infolettre du 17 mars 2025 : les leçons de Paris-Nice et Tirreno-Adriatico, les présentations de Milan-Sanremo…

    Les leçons de Paris-Nice et Tirreno-Adriatico

    Visma | Lease a Bike remercie Jorgenson, mais enchaîne les doutes

    L’Américain Matteo Jorgenson (Team Visma | Lease a Bike) a remporté pour la deuxième saison consécutive de Paris-Nice, au bout d’une semaine qui n’a pas été de tout repos. Le coureur de 25 ans et son équipe semblaient avoir la maîtrise de l’épreuve, gérant parfaitement les deux premières étapes pour sprinters avant de marquer le contre-la-montre par équipes de leur empreinte. Avec Jorgenson en jaune et le Danois Jonas Vingegaard à ses côtés, on voyait mal qui pourrait renverser la domination des abeilles. Surtout que dès le lendemain, sur l’arrivée au sommet de la Loge des Gardes, le leader du général gérait parfaitement ses attaques, pendant que son équipier danois recevait le feu vert pour tenter lui-même une attaque. Ce dernier semblait toutefois avoir mal digéré la neutralisation menée une heure plus tôt dans une averse de grêle, et ne parvenait pas à faire ses écarts habituels. Il était même débordé par le Portugais João Almeida (UAE Team Emirates XRG) dans les 100 derniers mètres ! Une surprise de la part d’un grimpeur qui ne paraissait avoir que Pogacar comme Némésis depuis trois ans. Une surprise aussi de voir cette tactique mise en place, au risque de perdre la tunique de leader, comme si l’équipe n’avait pas confiance en Jorgenson…

    Le doute s’installe, malgré le fait que Vingegaard récupère le maillot jaune. Le lendemain, ce doute se transformera en inquiétude, avec une chute, non filmée, qui fera craindre au Danois une fracture au poignet ou à la main. À La Côte-Saint-André, il lâchait prise face aux meilleurs pendant que Jorgenson obtenait au moins la première place du général malgré sa défaite face à Lenny Martinez (Bahrain Victorious). Inquiet, Vingegaard décidait vendredi matin de renoncer, lui qui espérait s’offrir un premier Paris-Nice, son grand objectif du printemps. La décision de jouer sur deux tableaux a rappelé les années d’errance tactique entre Roglic et Vingegaard. Désormais, Jorgenson avait le champ libre.

    Le Danois Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike), à l’attaque sur la montée de la Loge des Gardes, sur la 4e étape de Paris-Nice 2025 – Photo : ASO/Billy Ceusters

    L’équipe Visma | Lease a Bike se ressaisissait le jour même en réalisant un sacré coup dans le Mistral : une bordure parfaitement gérée avec les INEOS Grenadiers pour définitivement éliminer les menaces les plus importantes pour le maillot jaune. Jorgenson devait gérer durant le week-end final, à Auron puis vers Nice, pour glaner sa deuxième victoire finale sur la Course au Soleil. Pourtant, ce succès n’a pas été aussi simple qu’attendu après le contre-la-montre par équipes. Il a même dû se débattre seul dans la dernière étape, alors que tous ses équipiers étaient piégés par l’offensive des INEOS Grenadiers dans le premier col du jour, rappelant la fragilité d’une formation qui n’avait pas encore ses meilleures armes affûtées pour ce rendez-vous hivernal. Heureusement, l’Américain a été d’une parfaite maîtrise tactique et physique, dans son jardin niçois, pour obtenir un succès qui le replace comme un leader en puissance.

    Ajoutons au tableau gris que l’équipe néerlandaise a connu un Tirreno-Adriatico bien pire : le Belge Cian Uijtdebroeks s’est à nouveau plain de problèmes de dos sur l’étape-reine et a dû abandonner, totalement en perdition, le lendemain, et le Britannique Simon Yates était toujours en second rideau dès que la pente s’élevait, terminant la course italienne hors du Top 10, à plus de deux minutes de Juan Ayuso (UAE Team Emirates XRG). Sur un parcours qui n’était certes pas idéal pour les grimpeurs, l’addition est lourde et confirme que l’équipe doit encore se construire pour se rassurer en vue de l’été.

    Ayuso, la lueur de la semaine d’UAE Team Emirates XRG

    L’équipe UAE Team Emirates XRG a connu la réussite cette semaine grâce à son prodige espagnol Juan Ayuso, vainqueur de Tirreno-Adriatico après sa deuxième place l’an dernier. Il s’agit de son premier succès sur une course par étapes WorldTour depuis le Tour du Pays Basque, en avril dernier. Le coureur de 22 ans a affiché un plus grand calme et une attitude de leader qui semblaient jusqu’ici lui manquer dans les moments difficiles. Malgré un parcours parfois piégeux, il a profité du travail de son (encore plus) jeune équipier mexicain Isaac Del Toro pour gagner l’étape-reine de Frontignano et le général qui suivait le lendemain.

    Pourtant, comme chez Visma | Lease a Bike, le bilan n’est pas rose. Si la semaine s’est plus ou moins bien passée en Italie, elle a été bien plus contrastée sur Paris-Nice. Almeida s’est effectivement imposé sur La Loge des Gardes, au bout d’un sacré sprint face à Jonas Vingegaard. Il a cependant déchanté deux jours plus tard, pris dans une bordure initiée par leurs adversaires de Visma et d’INEOS. Alors qu’on attendait un sursaut d’orgueil durant le dernier week-end, celui-ci n’est finalement pas venu. L’équipe émiratie a même perdu son deuxième coureur au général, l’Américain Brandon McNulty, dès les premiers kilomètres de la dernière étape, avant de voir Almeida subir un début de maladie et lâcher prise.

    Comme lors de précédents rendez-vous par étapes cette saison, l’équipe UAE Team Emirates XRG a semblé parfaitement gérer la situation dès qu’elle dispose du coureur le plus fort, bien emmené jusqu’aux derniers kilomètres. Sinon, la formation patauge dans la tactique et ne parvient pas à faire la différence face aux autres équipes. Cela s’est clairement vu sur Paris-Nice, que ce soit lors d’un contre-la-montre par équipes totalement manqué ou lors des étapes piégeuses.

    INEOS Grenadiers a choisi l’option offensive

    Il est loin le temps des trains insipides qui permettaient à Chris Froome et Geraint Thomas de faire la différence sur le Tour de France. L’équipe INEOS Grenadiers a réalisé l’an dernier l’un des pires bilans de son histoire avec 14 victoires (dont la dernière… en juillet), mais seulement une troisième place sur le Tour de France. Le groupe a été quelque peu renouvelé durant l’hiver et aborde cette nouvelle saison avec un état d’esprit totalement différent. Il n’est désormais plus question d’attendre les derniers kilomètres pour espérer une place d’honneur. L’objectif est de faire la différence par un enchaînement d’attaques, quitte à parfois en faire trop.

    Cela avait réussi sur la Clásica Jaén pour le Polonais Michal Kwiatkowski, l’équipe britannique espérait certainement que cela fonctionne également sur Paris-Nice. Tobias Foss, Joshua Tarling et Magnus Sheffield n’ont cessé de tenter leur chance, sans succès d’étape, durant cette semaine en France, alors que Thymen Arensman restait parmi les meilleurs pour assurer un grand classement. Sur la dernière étape, INEOS Grenadiers faisait même sauter tous les équipiers de Jorgenson et tentait de suivre les bons coups. Cela permettait à Sheffield, 22 ans, de s’offrir sa première victoire depuis 2022 sur la Promenade des Anglais à Nice. La stratégie a finalement payé.

    Ganna et Pedersen marquent déjà le printemps

    Avant cette semaine, auriez-vous imaginé l’Italien Filippo Ganna (INEOS Grenadiers) terminer 13e de l’étape-reine de Tirreno-Adriatico, sur le sommet de Frontignano, ou le Danois Mads Pedersen (Lidl-Trek) se classer 11e de l’étape de montagne de Paris-Nice, sous la neige à Auron ? Sans oublier une deuxième place finale pour Ganna sur la Course des Deux mers et une dernière offensive au long cours sur la dernière étape jusqu’à Nice pour Pedersen. Les deux rouleurs costauds ont tout simplement marqué les deux courses WorldTour par leur vaillance, leur esprit offensif et leur forme ascendante en vue des prochaines classiques sur lesquelles ils devraient peser s’ils conservent ce niveau.

    Ganna visera déjà Milan-Sanremo, Pedersen attend surtout les Flandriennes. Et ils peuvent déjà être cités sur la liste des favoris de toutes les classiques de mars et avril si leur condition affichée durant cette dernière semaine se poursuit jusqu’à Paris-Roubaix, le 13 avril. Car au-delà de leurs qualités de rouleur, ils ont prouvé qu’ils pouvaient tenir sur de rudes montées. Il ne leur a finalement manqué que l’explosivité comme entraînement spécifique pour cette prochaine campagne printanière.

    Le Danois Mads Pedersen (Lidl-Trek) à l’attaque sur la 8e étape de Paris-Nice 2025. – Photo : ASO/Billy Ceusters

    La sécurité encore au cœur des discussions

    L’organisation de Paris-Nice a une nouvelle fois dû faire face aux aléas de la météo durant une semaine aux conditions détestables. La quatrième étape a déjà été rude pour les organismes avec, dans la descente de la côte des Canons, une chute de grêle qui a entraîné la neutralisation de la course durant une petite vingtaine de kilomètres. De nombreux coureurs ont toutefois remis en question cet arrêt ainsi que l’organisation du redémarrage du peloton. Les températures étaient effectivement frigorifiques, et beaucoup se sont refroidis durant la quinzaine de minutes d’arrêt. D’autres se sont plaints du fait que tous les coureurs n’étaient pas rentrés dans le peloton ou n’étaient pas avertis de la suite des événements au moment où l’organisation a décidé de la reprise de la course. Cela a notamment retardé l’Australien Ben O’Connor (Jayco-AlUla), alors que les autres favoris étaient déjà sur la montée finale de la Loge des Gardes.

    Alors que la pluie usait encore les coureurs sur les deux étapes suivantes, l’organisation décidait vendredi de déjà supprimer la montée du col de la Couillole, prévue samedi avant l’ascension finale d’Auron, en raison de la neige présente au sommet et de la dangerosité de la descente suivante. Une nécessité et la confirmation que les organisateurs de courses font bien plus attention à la sécurité et la santé des coureurs. La décision de mercredi était importante, mais mal gérée. Celle de vendredi a été bien mieux anticipée. Autant de cas d’école que l’UCI doit garder en tête pour ses futures mesures pour améliorer la sécurité du peloton.

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    Milan-Sanremo : nos présentations

    Les parcours

    Milan-Sanremo est certainement la classique qui change le moins son parcours selon les saisons. Pas question de bouleverser un parcours qui a fait ses preuves sur près de 300 kilomètres, surtout en raison d’options assez limitées dans les 50 dernières bornes sur la côte de Ligure. Pour atteindre la Via Roma de Sanremo, avec quelques difficultés abordables, les passages par les Capi, la Cipressa et le Poggio sont indispensables. Cela ne changera pas cette année, sur le parcours masculin, avec un départ à l’extérieur de Milan, à Pavia, avant 100 kilomètres dans la plaine, le franchissement du Passo del Turchino, et l’arrivée sur la côte, pour une dernière moitié de course rapide jusqu’à la cité fleurie de la côte ligurienne. La météo se veut, en prime, à l’heure d’écrire ces lignes, favorable. Aucune averse n’est pour l’heure annoncée, avec des températures de plus de 10 degrés, ce qui ne refroidira pas les ardeurs des attaquants dans le final, à coup sûr.

    Le profil de Milan-Sanremo – Crédit : RCS Sport

    Cette année annonce par ailleurs le retour de l’édition féminine de Milan-Sanremo, qui se déroulera avant la course des hommes. Le peloton partira de Gênes pour 156 kilomètres quasiment similaires à la finale de la classique éponyme. Les Capi, la Cipressa et le Poggio représenteront les derniers écueils à franchir en vue de la Via Roma. Il faudra en tout cas avoir les coudées franches pour s’isoler sur la dernière butte de Sanremo, et tenir la distance dans la descente technique qui suit.

    Le profil de Milan-Sanremo Women 2025 – Crédit : RCS Sport

    Les favoris

    Du côté masculin, alors que Paris-Nice et Tirreno-Adriatico étaient historiquement recommandés comme préparation en vue du premier monument de la saison, on ne peut pas dire que les participants de ces deux courses par étapes ont été gâtés cette année. La pluie et le froid ont rendu les deux épreuves infernales, avec de nombreux coups de froid signalés la semaine dernière. On pourrait dès lors imaginer que ceux qui ont évité cette météo détestable auront finalement les plus grandes chances de s’imposer samedi, surtout au vu de leur forme affichée voici deux à trois semaines. D’abord Jasper Philipsen (Alpecin-Deceuninck), tenant du titre, troisième du Circuit Het Nieuwsblad et vainqueur de Kuurne-Bruxelles-Kuurne. Le sprinter belge a prouvé sur les premières classiques de la saison qu’il passait encore mieux les bosses que l’an dernier et arrivera donc à point nommé sur Milan-Sanremo, où il pourra encore tenir la roue des meilleurs, pour jouer la carte du sprint pendant que Mathieu van der Poel, en vue sur Tirreno, sans forcément briller, sera attendu dans les offensives.

    Ensuite, le Slovène Tadej Pogacar (UAE Team Emirates), désireux de poursuivre sur la lancée des Strade Bianche. Le champion du monde paraissait incertain, ne laissant filtrer aucune information depuis samedi dernier sur son état de santé à la suite de sa chute en Toscane. Mais il a rapidement montré sur les réseaux sociaux qu’il avait pu s’entraîner cette semaine, sans grande blessure, si ce n’est un pansement à la main.

    Il n’empêche, certains participants de Paris-Nice et de Tirreno-Adriatico ont également fait forte impression et figureront clairement sur la liste des favoris samedi. L’Italien Filippo Ganna (INEOS Grenadiers), qui a coché Milan-Sanremo sur la liste d’objectifs en 2025, a impressionné sur la Course des Deux Mers, conclue en deuxième position (!), malgré deux étapes de moyenne montagne sur lesquelles il n’a laissé qu’une quarantaine de secondes aux meilleurs grimpeurs. S’il réalise la même montée sur le Poggio et vu sa pointe de vitesse récemment affichée, il sera un candidat à la victoire.

    L’Italien Filippo Ganna (INEOS Grenadiers) sur le podium avec le maillot de leader après la 5e étape de Tirreno-Adriatico 2025 – Photo : RCS Sport/La Presse

    Le Danois Mads Pedersen (Lidl-Trek) a également surpris, en France pour sa part, en terminant 10e de l’étape-reine de Paris-Nice, au sommet d’Auron, et en prenant d’impressionnants relais dans les cols. Il a clairement mis la seconde dans sa préparation, et peut croire en sa chance, ou en celle de son équipier Jonathan Milan, double vainqueur d’étape sur Tirreno-Adriatico et parmi les plus puissants dans une ligne droite finale. Encore faudra-t-il franchir le Poggio avec les meilleurs.

    Également vainqueur d’étape sur la Course des Deux mers, le Néerlandais Olav Kooij (Visma-Lease a Bike) a surpris par sa capacité à tenir la distance sur des routes vallonnées, ainsi que la facilité avec laquelle il sait se cacher jusqu’au bon moment. Il sera à surveiller, tout comme le Britannique Tom Pidcock (Q36.5 Pro Cycling Team), au rendez-vous sur les Strade Bianche puis Tirreno, avec deux deuxièmes places d’étape et une sixième place au général. Notons encore les Tudor avec Julian Alaphilippe, à la planche sur Paris-Nice, et Rick Pluimers, un coureur rapide qui peut faire son trou.

    Les favorites

    Dans le peloton féminin, il est difficile de savoir quelle coureuse pourra prendre l’ascendant sur un parcours qui leur était jusque-là inconnu. On peut probablement s’attendre à un sprint entre les meilleures ou un festival d’offensives entre la Cipressa et le Poggio, cela dépendra des stratégies collectives mises en place. Vu les précédentes courses italiennes (Strade Bianche, Trophée Alfredo Binda), la tendance naturelle viendrait à citer Demi Vollering (FDJ-Suez) comme la grande favorite de ce retour de Milan-Sanremo Femmes. La Néerlandaise apparaît indétrônable sur certaines pentes, mais celles de la côte ligurienne suffiront-elles à faire la différence ? Car l’équipe rivale, la SD Worx-Protime, disposera d’une force de frappe pour mener la course à un sprint, avec la championne du monde Lotte Kopecky, de retour à la compétition samedi, et la championne d’Europe Lorena Wiebes, qui devra prouver qu’elle peut enfin tenir les côtes sur ce type de parcours.

    La formation Visma-Lease a Bike aura également de nombreuses cartes à jouer, avec la Française Pauline Ferrand-Prévot pour mener les offensives et la Néerlandaise Marianne Vos pour jouer le sprint. Chez Canyon//SRAM zondacrypto, la Danoise Cecilie Uttrup Ludwig et la Polonaise Kasia Niewiadoma verront principalement l’attaque comme arme sur cette course taillée pour les sprinteuses. Lidl-Trek comptera, au sprint, sur Elisa Balsamo, alors que Jayco-AlUla sera aux avant-postes pour Letizia Paternoster. Notons encore comme outsiders, Elisa Longo Borghini (UAE Team ADQ), Kim Le Court (AG Insurance-Soudal), Cédrine Kerbaol (EF Education-Oatly) ou encore Liane Lippert (Movistar).

    La Néerlandaise Demi Vollering (FDJ-Suez) à l’attaque dans le finale des Strade Bianche féminin 2025. – Photo : RCS Sport/La Presse

    Les nouvelles des derniers jours

    🏥 Sur la touche

    • Le Colombien Santiago Buitrago (Bahrain Victorious) a été l’une des principales victimes de la chute impressionnant de grêle qui a mené à l’interruption de la quatrième étape de Paris-Nice. Le grimpeur de 25 ans a lourdement chuté et subi une fracture du petit doigt ainsi qu’une commotion cérébrale. La durée de son indisponibilité n’a pas été précisée, mais le Colombien devra suivre le protocole “commotion”, indiquant qu’il ne pourra pas reprendre la compétition avant d’avoir passé une série de tests s’assurant de ses pleines fonctions.
    • Également touché sur la quatrième étape de Paris-Nice, le Belge Steff Cras (TotalÉnergies) a pour sa part dû abandonner en raison d’un état d’hypothermie. Il faut dire que l’organisation de la Course au soleil a été fortement critiquée pour la neutralisation de cette étape, notamment en raison du fait que les coureurs sont longtemps restés immobiles dans de froides conditions.
    • Toujours sur Paris-Nice, de nombreux coureurs ont dû renoncer sur chute, avec une fracture de la clavicule à la clé. Le Français Florian Sénéchal (Arkéa-B&B Hôtels) a été pris dans une embardée à 45 kilomètres de l’arrivée et s’est cassé la clavicule pour la deuxième fois en deux ans en début de saison. L’an dernier, il avait connu pareille blessure dès le Circuit Het Nieuwsblad. Cela empêchera une nouvelle fois le Nordiste de participer aux classiques flandriennes qu’il apprécie tant.
    • Également victime d’une chute à l’entrée du circuit local de cette deuxième étape de Paris-Nice, le champion d’Australie Luke Durbridge (Team Jayco-AlUla) a également connu une fracture de la clavicule et sera absent plusieurs semaines des pelotons, le temps de se remettre.
    • Encore une chute sur Paris-Nice, encore une fracture de la clavicule : l’Espagnol Gorka Sorarrain (Caja Rural-Seguros RGA) sera absent des compétitions pour plusieurs semaines à la suite de la même chute qui a emporté Durbridge.
    • Le Danois Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) a pour sa part été victime d’une contusion à la main droite après une chute sur la 5e étape de Paris-Nice. Si son équipe se veut rassurante sur son état de santé, le double vainqueur du Tour de France a décidé de ne pas prendre le départ de la 6e étape, pour se reposer au mieux au Danemark. Il est attendu du 24 au 30 mars sur le Tour de Catalogne.
    Le Danois Jonas Vingegaard (Team Visma | Lease a Bike) après l’arrivée de la 4e étape de Paris-Nice 2025 – Photo : ASO/Billy Ceusters
    • Le Danois Michael Vlagren (EF Education-Easy Post) a également cassé l’une de ses clavicules, mais pour sa part sur la 2e étape de Tirreno-Adriatico. Le coureur de 33 ans, ex-vainqueur du Circuit Het Nieuwsblad et de l’Amstel Gold Race, sera absent pour une période encore indéterminée, mais pourrait revenir en course en avril, selon des médias danois.
    • Début de saison difficile pour le champion d’Italie Alberto Bettiol (XDS Astana Team) : contraint à l’abandon sur les Strade Bianche après s’être arrêté pour venir au secours de son équipier Cristian Scaroni, blessé sur le bas côté (sans fracture heureusement), l’ex-vainqueur du Tour des Flandres a dû quitter Tirreno-Adriatico avant le départ de la troisième étape en raison d’une forte fièvre depuis le début de la Course des Deux mers.
    • Plus de peur que de mal pour le Danois Mattias Skjelmose (Lidl-Trek), qui a percuté un îlot central sur la septième étape de Paris-Nice. Le coureur de 24 ans a été emmené à l’hôpital, où on ne lui a pas diagnostiqué de fracture. L’équipe n’a toutefois pas communiqué les éventuelles blessures que le Danois a pu subir dans cette chute. Son prochain rendez-vous est prévu du 7 au 12 avril sur le Tour du Pays basque.
    • Le Colombien Egan Bernal (INEOS Grenadiers) devrait faire son retour dès le 24 mars sur le Tour de Catalogne, un peu plus d’un mois après la fracture de la clavicule subie après une chute sur la Clásica Jaén, le 17 février. Le champion de Colombie a confirmé à la télévision colombienne ESPN qu’il avait récupéré et pouvait à nouveau s’entraîner correctement. Son grand objectif de la saison sera le Tour d’Italie, qui débute le 9 mai.
    Le champion de Colombie Egan Bernal (INEOS Grenadiers) sur le podium – Photo : INEOS Grenadiers

    ❌ Sur le départ

    • Le Néerlandais Lars van den Berg (Groupama-FDJ) a été contraint de mettre un terme précoce à sa carrière sportive en raison d’une contre-indication cardiologique à la pratique du cyclisme de haut niveau. Le coureur de 26 ans avait été victime d’un malaise ayant entraîné sa chute lors de l’Ardèche Classic, en février 2024. Il n’avait plus pris le départ d’une course depuis lors. Rien n’a toutefois filtré sur son avenir au-delà du peloton professionnel.

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    📅 Programme

    • Le champion de Belgique Arnaud De Lie (Lotto) a de nouveau bouleversé son programme. Malade ces derniers temps, il a décidé de faire l’impasse sur Milan-Sanremo (22 mars), mais a ajouté Nokere Koerse (19 mars) et le Grand Prix de Denain (20 mars) à son agenda, afin de se préparer au mieux pour les prochaines classiques flandriennes. La suite de son programme (Classic Bruges-La Panne le 26 mars, E3 Saxo Classic le 28 mars et Gand-Wevelgem le 30 mars) reste inchangé.
    • ASO a présenté le parcours de la prochaine édition du Tour d’Espagne féminin, programmé du 4 au 10 mai. L’organisation avait déjà confirmé le départ de Barcelone, qui se fera à l’occasion d’un contre-la-montre par équipes, comme lors du Tour de France masculin 2026. Ce chrono sera toutefois court (8 km à peine), avant deux étapes qui fera plaisir aux sprinteuses puissantes. La première bagarre entre candidates au maillot rouge est attendue sur la 4e étape vers Borja, avec un dernier col à 12 km de l’arrivée. Le lendemain, les coureuses aborderont la difficile montée de Lagunas de Neila, habituel point d’orgue du Tour de Burgos. Après une nouvelle étape pour les sprinteuses, la décision finale interviendra dans les Asturies pour une dernière étape de 152 km et plus de 2.500 mètres de dénivelé positif jusqu’au sommet de Cotobello (près de 10 km à 8% de moyenne). Il s’agira de la plus difficile étape de l’histoire du Grand Tour espagnol, pour trouver celle qui succédera à Demi Vollering au palmarès. Cliquez sur ce lien pour découvrir les divers profils et détails de cette Vuelta Femenina 2025.
    La carte générale du Tour d’Espagne féminin 2025 – Crédit : ASO/Unipublic
    • Il n’y aura pas de Circuit de Wallonie en 2025 : la course hennuyère, organisée chaque année autour de Mont-sur-Marchienne et Fleurus, n’aura pas lieu le 29 mai prochain, en raison de problèmes budgétaires et logistiques, a fait savoir l’organisation sur Facebook. La course, passée 1.1 en 2019, pourrait faire son retour dans le calendrier en 2026, selon les souhaits de l’organisation.
    • La Course des Raisins d’Overijse, originellement prévue le mercredi 27 août, ne se déroulera plus à partir de cette saison, a annoncé Flanders Classics, organisateur de l’épreuve depuis 2023. C’est la première fois en 64 ans que la course professionnelle disputée dans la cité brabançonne n’aura pas lieu. L’organisation explique cette décision par la difficulté d’attirer des équipes à cette période, alors que la course reste historiquement liée aux Druivenfeesten (fêtes des raisins) d’Overijse et ne peut donc change facilement de date. La course pour les juniors se disputera par contre bien le 27 août, comme initialement planifié, a ajouté Flanders Classics.
    • On en parlait sur la dernière infolettre : la Prueba Villafranca risquait de ne pas être disputée cette saison en raison de problèmes budgétaires. L’épreuve espagnole aura finalement bien lieu le 25 juillet prochain grâce à l’appui de la banque espagnole Caja Rural, partenaire de l’équipe cycliste du même nom.
    • Le Grand Prix d’Isbergues féminin ne se tiendra pas le 21 septembre prochain, a annoncé le quotidien local Nord Littoral. Cette décision intervient en raison d’un budget plus serré, à la suite d’une diminution des subsides du département du Pas de Calais, ce qui représentera environ 18.000 euros cette année. L’organisateur annonce toutefois qu’il s’agit d’une suspension, et non d’une suppression, espérant pouvoir relancer la course féminine, passée 1.1 depuis l’an dernier, à partir de 2026.
    • Le Région Pays de la Loire Tour se tiendra bien pour sa part du 8 au 11 avril prochain. La course par étapes se déroulera sur quatre étapes en ligne : la première pour les sprinters, les trois dernières pour les puncheurs, avec notamment la côte de Montaigu (1,9 km à 5,4% de moyenne) et la côte de Gazonfier (400 m à 12,5%) comme juges de paix des troisième et quatrième étapes. La course sera diffusée sur La Chaîne L’Équipe comme ces dernières années et constituera l’occasion pour certains de se préparer au mieux en vue des classiques ardennaises. Six équipes WorldTour (dont Alpecin-Deceuninck) seront au départ au côté de huit ProTeams (dont le Team Flanders-Baloise et Wagner Bazin WB). Une course féminine d’un jour, sur une partie du parcours de la 2e étape, sera au programme le 9 avril entre Cugand-la-Bernardière et Beaupréau-en-Mauges sur 115,6 km. Plus d’informations sur ce lien.
    La carte générale du Région Pays de la Loire Tour 2025 – Crédit : Région Pays de la Loire Tour

    🤑 Économie

    • Et si TotalÉnergies devenait à terme co-partenaire de l’équipe INEOS Grenadiers ? C’est le scénario envisagé par le média Escape Collective, qui affirme que les discussions sont en cours entre le géant énergétique français et la formation cycliste britannique sponsorisée par la compagnie du milliardaire britannique Jim Ratcliffe, mais qu’aucun contrat n’est encore signé. Le projet pourrait permettre à l’équipe WorldTour d’obtenir un budget de près de 70 millions d’euros. En conséquence, la ProTeam dirigée par Jean-René Bernaudeau et actuellement sponsorisée par TotalÉnergie devrait dès lors trouver un nouveau partenaire principal. Aucune des parties impliquées n’a pour l’heure commenté l’information.

    • Le Tour féminin de Thüringe, l’un des grands rendez-vous du calendrier féminin, est en danger, selon le média allemand mdr. La 37e édition, prévue du 17 au 22 juin, pourrait ne pas avoir lieu en raison d’un trou dans le budget de 200.000 euros. Le Land de Thüringe ne serait en effet pas disposée à délivrer à l’organisation cycliste un subside de ce montant en raison d’une “situation budgétaire difficile”. L’épreuve allemande avait été remportée l’an dernier par l’Américaine Ruth Edwards (Human Powered Health).

    • L’inquiétude plane autour de l’équipe britannique Hess Cycling Team. La formation avait annoncé dès 2024 son ambition de passer à terme dans le WorldTour et de participer au Tour de France Femmes. Pourtant, depuis le début de l’année, aucune information ne filtre sur la participation de l’équipe à la moindre course en 2025. Selon une enquête conjointe de ProCyclingUK et de Vélo-Club, des problèmes de paiement de fournisseurs ont été constatés. Ces soucis ont aussi touchés par la suite le staff et les coureuses, alors qu’aucune liste de l’effectif n’a encore été publiée sur le site de l’UCI. Hess Cycling était pour attendu sur le Circuit du Hageland, le 2 mars, puis sur le GP Oetingen, mercredi dernier, mais aucune licence UCI n’a encore été délivrée et les informations restent floues sur le moment où l’équipe assurera le paiement de l’ensemble de ses dettes. Et ce, alors que Hess a même été invitée à l’Amstel Gold Race, le 20 avril. Dans le même temps, l’Estonienne Laura Lizette Sander, sans assurance de la part de Hess, a décidé de rejoindre le Team Coop-Repsol pour deux saisons, alors que l’Irlandaise Esther Wong s’est engagée avec l’équipe irlandaise Torelli (non-continental). Bref, encore une équipe féminine à la dérive avant même ses débuts, comme Zaaf en 2024 ?

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    💉 Dopage

    • Le tribunal arbitral du sport (TAS) de Lausanne a rejeté l’appel du vététiste roumain Vlad Dascalu, qui contestait la condamnation du tribunal antidopage de l’Union Cycliste Internationale (UCI) pour dopage. Le coureur, ex-membre du Top 10 du classement UCI de VTT, a été suspendu pour 17 mois (jusqu’au 20 octobre 2025) pour une violation des règles antidopage, à savoir trois manquements aux obligations en matière de localisation sur une période de douze mois.

    📌 Autres

    • La ministre flamande des Sports Annick De Ridder, du parti nationaliste de la majorité N-VA, a adressé une lettre au président de l’Union Cycliste Internationale (UCI) David Lappartient, afin d’appeler la fédération à mener une “analyse de sécurité approfondie” concernant l’organisation des championnats du monde de cyclisme sur route (du 21 au 28 septembre). Elle s’inquiète notamment de la situation au Rwanda et dans le pays limitrophe, la République démocratique du Congo, où les forces antigouvernementales du M23, avec l’aide de combattants rwandais, poursuivent des combats face à l’armée congolaise, menant à des centaines de morts dans la région. Annick De Ridder demande à “chercher des localisations alternatives”, au cas où la sécurité ne peut être garantie. Elle a également appelé la Fédération Wallonie-Bruxelles et la Communauté germanophone à faire la même demande auprès de l’UCI.
    • L’ex-champion du monde Romans Vainsteins a été arrêté et doit purger une peine de quatre mois de prison pour non-paiement d’une pension alimentaire due à sa fille et son ancienne épouse. Le Letton de 52 ans, champion du monde en 2000 à Plouay et professionnel de 1999 à 2004, a été interpellé à l’aéroport de Bergame, et incarcéré à la prison de la cité lombarde, a rapporté l’agence de presse italienne Ansa.

    À lire, voir, écouter…

    • L’équipe FDJ-Suez propose depuis le début de la saison une série de vidéos particulièrement intéressantes sur la nouvelle dynamique au sein d’un groupe totalement bouleversé par l’arrivée de Demi Vollering. Les coulisses des Strade Bianche montrent la cohésion qui se forme petit à petit, après l’échec du Circuit Het Nieuwsblad, et la volonté de gagner “en équipe”. Le tout sous de magnifiques images sous le soleil toscan. La vidéo est à voir sur YouTube et ci-dessous.

    • La championne de Belgique de VTT cross-country Émeline Detilleux, qui a terminé 25e sur les Jeux olympiques de Paris, prépare déjà la prochaine olympiade en vue de Los Angeles, en 2028. Mais elle songe aussi à son après-carrière. Dans ce cadre, elle a annoncé dans la DH qu’elle avait rejoint l’armée belge, grâce à laquelle elle peut poursuivre ses entraînements dans un cadre professionnel. La vététiste de Cerfontaine a passé l’hiver à passer son service militaire et rejoint désormais un groupe de sportifs professionnels dirigés par l’ancien triathlète Frederik Van Lierde. Elle raconte sa nouvelle aventure et l’apport de ce soutien militaire dans sa carrière dans une interview à la DH à lire en cliquant sur ce lien.
    • Le projet One Cycling va-t-il survivre avant même d’avoir été officiellement mis en place ? Selon les informations du média Escape Collective, la poursuite du projet dépend de l’avenir de David Lappartient, président de l’Union Cycliste Internationale. Ce dernier attend le résultat, le 20 mars, de l’élection du prochain président du Comité International Olympique (CIO), pour laquelle il est candidat. Si le Français est élu à la tête du CIO, cela pourrait mettre à mal l’avenir du projet One Cycling. Mais selon d’autres témoignages, le plan serait déjà sur de mauvais rails en raison de nombreux problèmes d’organisation entre les différents acteurs du peloton. C’est à lire (en anglais) en cliquant sur ce lien.
    • Un peu de détente pour terminer avec les prestations du Slovaque Peter Sagan… sur la piste de danse ! Le triple champion du monde sur route, à la retraite depuis l’an dernier, participe à la version slovaque de Danse avec les Stars et continue de faire le show avec sa partenaire Eliska Lencesova. La preuve dans la vidéo ci-dessous.

    Le coin promo

    • Une nouvelle lecture cycliste vous attend sur notre site. On s’intéresse cette fois au destin particulier de l’un des talents les plus extravagants de la période noire du cyclisme professionnel : Frank Vandenbroucke. Le journaliste britannique Andy McGrath a plongé dans sa vie, depuis Ploegsteert, jusqu’à son décès mystérieux au Sénégal. Il a recueilli des dizaines de témoignages pour comprendre ce qui a mené “VDB” à de telles outrances, entre deux performances de choix. Le livre n’a malheureusement pas encore été traduit en français, mais mérite le détour. Découvrez notre chronique en cliquant sur ce lien.
    • Comme chaque année , nous vous proposons un calendrier à télécharger et à installer sur votre téléphone ou votre ordinateur, pour ne rien manquer des différentes courses professionnelles sur route de l’année, que ce soit chez les femmes ou les hommes. Tous les détails pratiques sont sur ce lien.
    • Découvrez le programme TV complet des courses cyclistes (route, piste, cyclo-cross, VTT…) diffusées ces prochaines semaines en Belgique et en France sur notre page spéciale, mise à jour quotidiennement : c’est à voir sur ce lien.

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    Les résultats des derniers jours

    Route

    • Paris-Nice 🇫🇷 (2.UWT)
      • 2e étape (10/03) : Tim Merlier 🇧🇪 (Soudal Quick-Step)
      • 3e étape (11/03 – CLM par équipes ⏱️) : Team Visma | Lease a Bike 🇳🇱
      • 4e étape (12/03) : João Almeida 🇵🇹 (UAE Team Emiratex XRG)
      • 5e étape (13/03) : Lenny Martinez 🇫🇷 (Bahrain Victorious)
      • 6e étape (14/03) : Mads Pedersen 🇩🇰 (Lidl-Trek)
      • 7e étape (15/03) : Michael Storer 🇦🇺 (Tudor Pro Cycling Team)
      • 8e et dernière étape (16/03) : Magnus Sheffield 🇺🇲 (INEOS Grenadiers)
      • Classement général : Matteo Jorgenson 🇺🇲 (Team Visma | Lease a Bike)
    • Tirreno-Adriatico 🇮🇹 (2.UWT)
      • 1re étape (10/03 – CLM individuel ⏱️) : Filippo Ganna 🇮🇹 (INEOS Grenadiers)
      • 2e étape (11/03) : Jonathan Milan 🇮🇹 (Lidl-Trek)
      • 3e étape (12/03) : Andrea Vendrame 🇮🇹 (Decathlon Ag2r La Mondiale)
      • 4e étape (13/03) : Olav Kooij 🇳🇱 (Team Visma | Lease a Bike)
      • 5e étape (14/03) : Fredrik Dversnes 🇳🇴 (Uno-X Mobility)
      • 6e étape (15/03) : Juan Ayuso 🇪🇸 (UAE Team Emirates XRG)
      • 7e et dernière étape (16/03) : Jonathan Milan 🇮🇹 (Lidl-Trek)
      • Classement général : Juan Ayuso 🇪🇸 (UAE Team Emirates XRG)
    • Trophée Alfredo Binda 🇮🇹 (1.WWT)
      • 16/03 : Elisa Balsamo 🇮🇹 (Lidl-Trek)

    • Ixina GP Oetingen p/b Lotto 🇧🇪 (1.1)
      • 12/03 : Julie De Wilde 🇧🇪 (Fenix-Deceuninck)
    • Tour de Taïwan 🇹🇼 (2.1)
      • 1re étape (16/03) : Blake Quick 🇦🇺 (Roojai Insurance)
      • 2e étape (17/03) : Brady Gilmore 🇦🇺 (Israel-Premier Tech)
    • BIWASE Tour du Vietnam 🇻🇳 (2.2)
      • 5e et dernière étape (11/03) : Natalia Frolova 🇷🇺 (Biwase Binh Duong)
      • Classement général : Natalia Frolova 🇷🇺 (Biwase Binh Duong)
    • Istrian Spring Tour 🇭🇷 (2.2)
      • Prologue (13/03 – CLM individuel ⏱️) : Marceli Boguslawski 🇵🇱 (ATT Investments)
      • 1re étape (14/03) : Erik Fetter 🇭🇺 (Team United Shipping)
      • 2e étape (15/03) : Adria Pericas 🇪🇸 (UAE Team Emirates Gen Z)
      • 3e et dernière étape (16/03) : Dusan Rajovic 🇷🇸 (Solution Tech-Vini Fantini)
      • Classement général : Adrien Boichis 🇫🇷 (Red Bull-Bora-Hansgrohe Rookies)
    • Tour de Rhodes 🇬🇷 (2.2)
      • Prologue (13/03 – CLM individuel ⏱️) : Gleb Syritsa 🇷🇺 (XDS Astana Development Team)
      • 1re étape (14/03) : Marcin Budzinski 🇵🇱 (ATT Investments)
      • 2e étape (15/03) : Ludvik Holstad 🇳🇴 (Lillehammer CK Continental Team)
      • 3e et dernière étape (16/03) : Pierre-Henry Basset 🇫🇷 (XDS Astana Development Team)
      • Classement général : Pierre-Henry Basset 🇫🇷 (XDS Astana Development Team)
    • Popolarissima 🇮🇹 (1.2)
      • 16/03 : Ivan Smirnov 🇷🇺 (XDS Astana Development Team)

    Piste

    • Coupe des Nations sur piste à Konya 🇹🇷 (CDN)
      • Course à l’américaine/Madison femmes : Amalie Dideriksen et Ellen Hjollund Klinge 🇩🇰
      • Course à l’américaine/Madison hommes : Sebastian Mora et Albert Torres 🇪🇸
      • Course à l’élimination femmmes : Yareli Acevedo 🇲🇽
      • Course à l’élimination hommes : Jules Hesters 🇧🇪
      • Keirin femmes : Lea Sophie Friedrich 🇩🇪
      • Keirin hommes : Muhammad Shah Firdaus Sahrim 🇲🇾
      • Omnium hommes : Yanne Dorenbos 🇳🇱
      • Omnium femmes : Ally Wollaston 🇳🇿
      • Poursuite par équipes femmes : Allemagne 🇩🇪 (Messane Brautigam, Franziska Brausse, Lisa Klein et Laura Sussemilch)
      • Poursuite par équipes hommes : Australie 🇦🇺 (Liam Walsh, Blake Agnoletto, Joshua Duffy et James Moriarty)
      • Vitesse individuelle femmes : Liying Yuan 🇨🇳
      • Vitesse individuelle hommes : Matthew Richardson 🇬🇧
      • Vitesse par équipes femmes : Pays-Bas 🇳🇱 (Kimberly Kalee, Hetty van de Wouw et Steffie van der Peet)
      • Vitesse par équipes hommes : Grande-Bretagne 🇬🇧 (Harry Ledingham-Horn, Harry Radford et Matthew Richardson)

    L’agenda des prochains jours

    Mardi 18 mars

    Mercredi 19 mars

    • Nokere Koerse – Femmes 🇧🇪 (1.Pro)
      • Deinze > Nokere (134 km)
      • Liste des partantes
      • 📺 Direct dès 12h10 sur Canvas, Sporza.be et VRT Max, et dès 12h15 sur Eurosport 2 et HBO Max
    • Nokere Koerse – Hommes 🇧🇪 (1.Pro)
      • Deinze > Nokere (188,2 km)
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 14h30 sur VRT 1, Sporza.be et VRT Max, et dès 16h00 sur Eurosport 2 et HBO Max
    • Milan-Turin 🇮🇹 (1.Pro)
      • Rho > Turin/Superga (174 km)
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 14h20 sur Eurosport 2 et HBO Max
    • Tour de Taïwan 🇹🇼 (2.1) – 4e étape

    Jeudi 20 mars

    • Grand Prix de Denain-Porte du Hainaut 🇫🇷 (1.Pro)
      • Denain > Denain (197,4 km)
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 14h30 sur HBO Max, et dès 14h40 sur France 3 Hauts-de-France et France.tv
    • Tour de Taïwan 🇹🇼 (2.1) – 5e et dernière étape

    Vendredi 21 mars

    • Bredene Coxyde Classic 🇧🇪 (1.Pro)
      • Bredene > Coxyde (200,9 km)
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 14h15 sur VRT 1, Sporza.be et VRT Max et dès 14h30 sur HBO Max

    Samedi 22 mars

    • Milan-Sanremo – Femmes 🇮🇹 (1.WWT)
      • Gênes > Sanremo (160 km)
      • Liste des partantes
      • 📺 Direct dès 12h30 sur Eurosport 1 et HBO Max, dès 13h30 sur Rai Due et RTBF Auvio et dès 13h50 sur La Une
    • Milan-Sanremo – Hommes 🇮🇹 (1.UWT)
      • Pavia > Sanremo (289 km)
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 10h00 sur Eurosport 1, puis dès 14h30 sur Eurosport 1, dès 10h00 sur HBO Max, dès 13h35 sur VTM et VTM Go, dès 14h20 sur Rai Due et dès 14h30 sur La Une et RTBF Auvio

    Dimanche 23 mars

    • Cholet Agglo Tour 🇫🇷 (1.1)

    Lundi 24 mars

    • Tour de Catalogne 🇪🇸 (2.UWT) – 1re étape
      • Sant Feliu de Guíxols > Sant Feliu de Guíxols
      • Liste des partants
      • 📺 Direct dès 15h15 sur Eurosport 2 et HBO Max
    • Tour de Thaïlande – Hommes 🇹🇭 (2.1) – 1re étape

    Merci pour votre lecture !

    On vous retrouve le lundi 24 mars 2025 dans votre boîte aux lettres numérique !

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    #CyclismeFéminin #CyclismeSurRoute #MilanSanremo #ParisNice #TirrenoAdriatico #UCIWorldTour

  8. I’m amazed these kinds of legal shenanigans are still happening in 2025. Techdirt: Litigious Company Demands Removal Of A Tweet Linking To An Article About How Litigious They Are. “They sent a cease and desist letter to Joe Hall—demanding Hall delete a tweet. Not a tweet where he said anything defamatory. Not a tweet where he made false claims. Indeed, not a tweet where he said anything at […]

    https://rbfirehose.com/2025/07/14/techdirt-litigious-company-demands-removal-of-a-tweet-linking-to-an-article-about-how-litigious-they-are/

  9. Die afrikanische IP-Adressvergabestelle steht im Mittelpunkt eines Konflikts um IPv4-Adressen und deren Handel. Der Rechtsstreit droht den Betrieb zu lähmen.
    IP-Adressen: Rechtsstreit um Afrinic gefährdet Selbstverwaltung​
  10. CW: Incredibly niche Australian radio nerd shit

    If you want an extremely detailed dive into the difference between #MeshCoreAU narrow/mid/wide presets, and how they interact with the Australian regulatory and spectral environments, then this is great:

    zindello.com.au/finding-the-sw

    #meshcore #LoRa

  11. Earthquake at 9:35 AM, 15 km west of Wanaka.
    Magnitude 3.0, at a depth of 10.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag3 #eqnz

  12. Earthquake at 9:35 AM, 15 km west of Wanaka.
    Magnitude 3.0, at a depth of 10.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag3 #eqnz

  13. Earthquake at 9:35 AM, 15 km west of Wanaka.
    Magnitude 3.0, at a depth of 10.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag3 #eqnz

  14. Earthquake at 9:35 AM, 15 km west of Wanaka.
    Magnitude 3.0, at a depth of 10.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag3 #eqnz

  15. #Spotify is now #Slopify. And defending artists by...
    Letting a #slop machine turn #art into slop...
    I'm not sure I'm fully understanding how this works.
    theguardian.com/technology/202

  16. #Spotify is now #Slopify. And defending artists by...
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  17. #Spotify is now #Slopify. And defending artists by...
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    theguardian.com/technology/202

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  19. #Spotify is now #Slopify. And defending artists by...
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  20. Earthquake at 3:16 AM, 5 km north of Taupo.
    Magnitude 2.6, at a depth of 5.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag2 #eqnz

  21. Earthquake at 3:16 AM, 5 km north of Taupo.
    Magnitude 2.6, at a depth of 5.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag2 #eqnz

  22. Earthquake at 3:16 AM, 5 km north of Taupo.
    Magnitude 2.6, at a depth of 5.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag2 #eqnz

  23. Earthquake at 3:16 AM, 5 km north of Taupo.
    Magnitude 2.6, at a depth of 5.0 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag2 #eqnz

  24. Earthquake at 1:32 AM, 35 km south-east of Hastings.
    Magnitude 3.5, at a depth of 20.8 kilometres.
    Modified Mercalli Intensity: III (Weak)
    geonet.org.nz/earthquake/2026p #mmi3 #mag3 #eqnz