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#schätze — Public Fediverse posts

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  1. Spaß zum Wochenende: Zeigt uns eure #Legacy- #IT- #Schätze!

    Plötzlich ploppt ein Fenster auf und ihr fühlt euch wie in der Steinzeit? Zeigt uns eure Fundstücke aus der Screenshot-Time-Machine!

    Die Anwendung ist grässlich, zäh und unlogisch – im besten Fall bekommt ihr bei dem Anblick einen Lachanfall, im schlimmsten einen Wutausbruch. Wir sind uns sicher: Die meisten von euch plagen sich mit Legacy-IT herum.

    golem.de/news/spass-zum-wochen

  2. 🪙 1711 behauptete ein Schatzgräber namens Dominicus Sartorius, #Schätze mit einer Wünschelrute aufspüren zu können. Unter anderem lokalisierte er zwei Schätze im Wert von 15.000 Gulden im Ort Weiler in der Region #Blaubeuren. Auch ohne offizielle Erlaubnis konnte er mehrere Männer überreden, im ehemaligen „Nonnen Closter“ nach einem Schatz zu suchen. Sie wurden jedoch beim Graben entdeckt und bei ihnen ein Zettel mit Beschwörungsformeln sichergestellt. Damals herrschte der Volksglaube, dass Schätze von Geistern bewacht würden, welche man durch Beschwörungen bannen müsse. Im Herzogtum Württemberg war jedoch jede Art der Magie strengstens verboten. Sartorius und Komplizen wurden in Blaubeuren inhaftiert, nach einigen Tagen jedoch wieder freigelassen.

    📜 1712 trat Sartorius im württembergischen Amt Heidenheim in Erscheinung. Hier war er im Besitz eines Patents, das ihm von Herzog Eberhard Ludwig von #württemberg erteilt worden war und ihm erlaubte, im Herzogtum nach Schätzen zu graben. Im Falle eines Fundes sollten der Schatzgräber und der Herzog je die Hälfte erhalten. Sartorius ortete mit seiner Wünschelrute im ehemaligen Kloster Herbrechtingen einen angeblichen Schatz im Wert von etwa 50.000 Gulden. Es gelang ihm jedoch nicht, genügend Helfer für die Grabungen zu finden. Auch im nahen Kloster Anhausen blieb seine #Schatzsuche erfolglos.

    👀 Zur selben Zeit, als Sartorius sich in Blaubeuren in Gefangenschaft befand, machte im benachbarten Dorf Suppingen der Wirt des Gasthauses Lamm ein unerwarteter Schatzfund mit Pfennigen und Hellern aus dem 14. Jahrhundert. Er entdeckte, vergraben vor seinem Haus, einen Tontopf mit kleinen Silbermünzen, als er den Boden einebnen wollte.

    Der Zufall wollte es, dass der Gastwirt, der in rechtschaffener Arbeit seinem Tagewerk nachging, durch einen unerwarteten #Schatz belohnt wurde, während Sartorius in seinem zweifelhaften Treiben erfolglos blieb.

    📷 Foto: Bericht des Blaubeurer Vogts über den gefangen gesetzten Schatzgräber Sartorius sowie den Suppinger Schatzfund mit einer Probe von 43 Silbermünzen; 9.7.1711. Vorlage: LABW, HStAS A 206 Bü 899.

    👉 Text (hier gekürzt) von Eva Ilisch. Erschienen in den Archivnachrichten 70: landesarchiv-bw.de/sixcms/medi

  3. Die #Nebrascheibe,

    Ein Fund aus der #Bronzezeit, den wir in der Archäologie als Niederlegung beschreiben. Ein platziertes Objekt. Also anders gesagt, das sind Dinge, die mit voller Absicht versenkt oder vergraben wurden. Warum - nunja, dafür gibt es verschiedenste Gründe.
    Aber: In der #Archäologie sind Horte und #Niederlegungen ganz besondere Funde.
    Deshalb hier ein Blick auf #Schätze und #Opferungen:

    buff.ly/457IPTm

  4. #Renovierung

    Da gerade
    #Zeit ist, haben wir uns für eine Renovierung des #Arbeits- und #Wohnzimmers entschlossen.
    Wie ihr gemerkt habt sortiere ich da auch einiges aus bzw um (-:

    Man findet so kleine
    #Schätze wie die allererste digitale #Fassung der #Satzung vom #Verein #LUKi e.V.

    Ach ja, damals:

    irgendwo in der
    #Botanik, ohne #Internet und mit schlechten #Betten, aber einer sehr spannenden Nacht, auch mit Klaus #Knopper.

    #Linux #Glauben #Software
    #Microsoft #Google #Apple #Amazon #FSF #GNU #Linux #Knoppix #Valentine

  5. Beobachtungen zum evangelischen #Gottesdienst und zur #Ökumene von Prof. Dr. Dorothea #Wendebourg: "Ich kenne ganz wenige, die sich gegen den Gottesdienst aussprechen, aber ich kenne viele, die sagen: Gottesdienst muss mehr Gottesdienst sein, damit wir besser wissen, warum wir ihn brauchen. [...] Unsere #Gebete sind zum Teil nicht wirklich Gebete, sondern sie sind Proklamationen, in denen die Situation ausgenutzt wird, dass niemand dagegensprechen kann. Wir beugen zwar unsere Häupter vor Gott, aber dann kommt das jeweilige gesellschaftspolitische Programm in Gebetsform. Wir haben vielfach verlernt zu sehen, dass es im Gottesdienst um das Verhältnis der Menschen zu Gott geht und umgekehrt. [...] Aber wir haben große Probleme, bei den jüngeren Leute mit dem durchzukommen, was in unserem Erbe eigentlich das Strahlendste ist, nämlich den Liedern. Die #Lieder sind nicht nur geistliche #Schätze, sondern auch ein #Kulturgut. [..]
    Aber in einer Zeit, in der junge Leute fast durchweg ganz andere Musik hören und mit den alten Melodien überhaupt nichts anfangen können, müssen wir uns öffnen für andere Formen mit anderen Liedern, ohne gleich alles über den Bord zu schmeißen." [...] Hat sich Ihre Sicht auf Orthodoxie in den letzten Jahren, Monaten, besonders seit der russischen Invasion in der Ukraine verändert?
    Dorothea Wendebourg: Ja, sie hat sich schon in den späten 90er Jahren verändert. Ich bin sehr früh in verschiedene ökumenische Dialoge gekommen. Einer davon war zwischen dem Lutherischen Weltbund und der Weltorthodoxie. Dann die theologische Kommission des Genfer Weltkirchenrates (Faith and Order), zu der neben vielen orthodoxen auch die römisch-katholische Kirche gehört.

    In den ökumenischen Gesprächen mit der Orthodoxie hat es mich abgestoßen, dass da enormes theologisches Selbstbewusstsein vorgebracht wurde im Sinne "Wir sind die einzige wirkliche christliche Kirche!", und gleichzeitig herrschten Unkenntnis und Desinteresse gegenüber dem, was die ökumenischen Partner vertraten. So war es bei Russen und Griechen, allerdings nicht bei Orthodoxen, die in der Diaspora leben, die Orthodoxen aus Frankreich oder aus Amerika waren anders." Das ganze Interview hier:
    https://www.evangelisch.de/inhalte/218939/02-08-2023/kirchenhistorikerin-wendebourg-was-ist-ein-guter-ein-zeitgemaesser-gottesdienst?fbclid=IwAR2nKtBhQWTPgj0tjXxC4Mrqxc6ZcAS7Q3FLoQYt4YzUEuETqE2bP5jgd8U
    #Lieder #Musik #Jugend #lutherisch #Orthodoxie #Ukraine #evangelisch.de #Kirche #Gottesdienst @[email protected] kann man das bei @kirche.social lesen oder ist der Text dafür zu lang?

  6. Die neue Professorin für Germanistische #Mediävistik @[email protected], Prof. Dr. Sophie Marshall, erforscht #Schätze – und zwar Schätze, die in mittelalterlichen Texten wie dem #Nibelungenlied, dem #Waltharius oder #Beowulf vorkommen.

    ➡️ uni-jena.de/mediaevistik-marsh