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Open access journals lack image accessibility guidelines
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Open Access in der Quantenphysik
In den 100 Jahren ihres Bestehens hat die Quantenphysik kleinere, größere und bahnbrechende Ergebnisse hervorgebracht, dokumentiert in unzähligen Publikationen. Auch wenn viele davon vermutlich nur einem eher kleinen Kreis verständlich sind, ist es gut und wichtig, wenn diese – sei es für die Öffentlichkeit, sei es für Forschende an finanzschwachen Einrichtungen – frei zugänglich und nachnutzbar sind.
Open Access
Wie hoch ist nun der Open-Access-Anteil der Publikationen aus der Quantenphysik? Eine Suche nach den Topics „Quantum Mechanics and Applications“, „Quantum many-body systems“, „Quantum optics and atomic interactions“, „Quantum Computing Algorithms and Architecture“, „Quantum Information and Cryptography“ und „Quantum chaos and dynamical systems“ in der bibliografischen Datenbank OpenAlex ergibt 406.500 Publikationen, davon sind 41,9 % Open Access. Wenn man den Zeitraum auf die Jahre 2015 bis 2025 einschränkt, beträgt der Open-Access-Anteil 56,5 %. Das ist deutlich höher als der Durchschnitt (23 % bzw. 37,5 %). Was die Verteilung nach Open-Access-„Farben“ betrifft, sind laut OpenAlex 66 % der Open-Access-Publikationen im grünen Weg (als Zweitveröffentlichung oder Preprint) erschienen, 15 % im Gold Open Access, also also frei zugängliche Erstveröffentlichung, der Rest wird einem der anderen Wege (Bronze, Hybrid, Diamond) zugeordnet.
Grün …
Der hohe Anteil des grünen Open Access ist kein Zufall, wie in anderen Gebieten der Physik spielt der Preprint-Server arXiv eine zentrale Rolle. Der Bereich Quantum Physics (quant-ph) auf arXiv existiert seit Dezember 1994. Waren es im gesamten Jahr 1995 gerade einmal 332 Dokumente, werden inzwischen monatlich über 1.000 Preprints hochgeladen, im September 2025 wurde der bisherige Höchststand mit 1432 Dokumenten erreicht.
Die Entwicklung der Uploads in quant-ph von 2022 bis 2025 (Quelle: arXiv)… und Gold
Auch der goldene Weg wird in der Quantenphysik zunehmend beschritten, der Anteil an Gold Open Access am gesamten Publikationsaufkommen ist von 8 % im Jahr 2015 auf 20 % im Jahr 2024 gestiegen. Das Directory of Open Access Journals (DOAJ) findet mit dem Schlagwort „quantum“ genau 50 Zeitschriften. Ein positiv hervorzuhebendes Beispiel ist die seit 2017 erscheinende Zeitschrift Quantum. Diese wurde aus der Community heraus gegründet aufgrund der Unzufriedenheit mit traditionellen, gewinnorientierten und auf den Impact Factor fokussierten Publikationsmodellen. Quantum ist ein arXiv-Overlay-Journal, das die Infrastruktur von arXiv für die Einreichung nutzt und damit einfach und kostengünstig ist. Quantum verlangt Gebühren (APCs), diese sind aber deutlich niedriger als bei anderen Zeitschriften und die Zeitschrift ist sehr transparent bezüglich ihrer Finanzen. Quantum hat im übrigen mittlerweile einen relativ hohen Impact factor, die Zeitschrift wirbt damit aber nicht auf ihrer Website.
OA und der Nobelpreis für Physik 2025
Aus aktuellem Anlass, der Bekanntgabe der Preisträger des Nobelpreises für Physik 2025, der an John Clarke, Michel H. Devoret und John M. Martinis „for the discovery of macroscopic quantum mechanical tunnelling and energy quantisation in an electric circuit“ geht, hier noch eine Auswertung der OA-Affinität dieser drei Quantenphysiker: OpenAlex liefert für die Paper der Autoren einen Open-Access-Anteil von (leider nur) 30% plus minus über alle Jahre, für die neueren Publikationen (seit 2021) steigt er aber auf über 60%. Interessant ist die Analyse der am häufigsten zitierten Artikel: Sowohl bei Michel H. Devoret (mit mehr als 3.000 Zitierungen) als auch bei John M. Martinis (über 2800 Zitierungen) sind diese auch im Open Access verfügbar. Nur bei John Clarke (mehr als 1.900 Zitierungen) ist dieser Artikel Closed. Ob hier der Open-Access-Status eine Einfluss auf die Zahlen hat, ist wahrscheinlich Auslegungssache, dennoch ist es eine interessante Beobachtung.
Beitragsbild: Gerd Altmann CC0, via publicdomainpictures.net
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Comparing companion open access journals to their traditional journal counterparts
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Geographical and disciplinary coverage of open access journals: OpenAlex, Scopus, and WoS
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When researchers pay to publish: Results from a survey on APCs in four countries
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Applying Librarian- Created Evaluation Tools to Determine Quality and Credibility of Open Access Library Science Journals
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