#inkasso — Public Fediverse posts
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https://www.europesays.com/no/312161/ Advarsel om gjeldsbombe: Nordmenns usikrede forbruksgjeld når nye høyder #BreakingNews #BreakingNews #FeaturedNews #FeaturedNews #GeirGrindland #Gjeld #Headlines #Inkasso #Kredittkort #LatestNews #LatestNews #News #NO #Norge #Norway #Nyheter #Overskrifter #økonomi #TopStories #TopStories
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Katja Kipping, CEO of the Paritätischer Gesamtverband, has argued for a stronger enforcement approach against those who fail to pay child support, prompted by t... https://news.osna.fm/?p=55590 | #news #against #demands #enforcement #inkasso
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Katja Kipping, CEO of the Paritätischer Gesamtverband, has argued for a stronger enforcement approach against those who fail to pay child support, prompted by t... https://news.osna.fm/?p=55590 | #news #against #demands #enforcement #inkasso
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Katja Kipping, CEO of the Paritätischer Gesamtverband, has argued for a stronger enforcement approach against those who fail to pay child support, prompted by t... https://news.osna.fm/?p=55590 | #news #against #demands #enforcement #inkasso
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https://www.europesays.com/ee/217584/ Täna jõustus seadus, mis teeb sinu laenud ja järelmaksud pankadele paremini nähtavaks #BreakingNews #BreakingNews #EE #Eesti #EestiKeel #EestiPangaliit #Estonia #Estonian #FeaturedNews #FeaturedNews #Headlines #inkasso #KatrinTalihärm #laenud #LatestNews #LatestNews #News #PopulaarseimadLood #PositiivneKrediidiregister #register #seadus #tarbijakrediit #TopStories #TopStories #ÜldisedUudised #Uudised #ViimasedUudised
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https://www.europesays.com/no/275940/ Silje Sandmæl på Stortinget for å vise fram 12 forslag: #frp #Gjeld #Inkasso #NO #Norge #Norway #Nyheter #Personligøkonomi #politikk #SiljeSandmæl #Sport #Sports
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Eine Überweisung über nur einen Cent vom Inkassobüro sorgt bei vielen Bankkunden für Verunsicherung.
Ein Blick auf den Kontoauszug kann manchmal für Überraschungen sorgen. Besonders dann, wenn plötzlich eine Überweisung über lediglich einen Cent eingeht. Noch größer wird die Verwunderung, wenn als Absender ein Inkassounternehmen erscheint. Viele Betroffene fragen sich in solchen Fällen, ob es sich um einen Fehler handelt, ob eine.....
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Pair Finance setzt auf KI, Data Science und Verhaltenspsychologie, um Inkassoprozesse in Echtzeit zu optimieren und expandiert nun mit neuem Paris-Büro nach Frankreich. Mit Thomas Duvacher als Managing Director will das FinTech den französischen Markt technisch und strategisch neu definieren.
#Aktuell #Karriere #Strategie #Fintech #inkasso #Karriere #KI #KünstlicheIntelligenz
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https://www.it-finanzmagazin.de/thomas-durvacher-managing-director-pair-finance-france-245885/?fsp_sid=33384 -
Kehl/Berlin | Keine Sternstunde: Per Online-Horoskop in die Astro-Abofalle
Kehl/Berlin (dpa/tmn) – Keine verhei…
#Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Abofallen #AktuelleNachrichtenausBerlin #AktuelleNewsausBerlin #BerlinNews #Betrug #Computer #Finanzen #Germany #Horoskope #Inkasso #Internet #NachrichtenausBerlin #NewsausBerlin #Ratgeber #Technik #tmn1130 #TPDS #Verbraucher #Verträge #Widerspruch
https://www.europesays.com/de/1072895/ -
Ein Inkassobüro versendet Briefe und Mails mit Zahlungsaufforderungen. Viele seien ungerechtfertigt, sagt die Verbraucherzentrale.#WDR #Verbraucherzentrale #Essen #Betrug #Inkasso #Ruhrgebiet #Dortmund #NRW
Inkasso-Briefe ohne Vertrag: Vor dieser Masche warnt die Verbraucherzentrale -
Ein Inkassobüro versendet Briefe und Mails mit Zahlungsaufforderungen. Viele seien ungerechtfertigt, sagt die Verbraucherzentrale.#WDR #Verbraucherzentrale #Essen #Betrug #Inkasso #Ruhrgebiet #Dortmund #NRW
Inkasso-Briefe ohne Vertrag: Vor dieser Masche warnt die Verbraucherzentrale -
Ein Inkassobüro versendet Briefe und Mails mit Zahlungsaufforderungen. Viele seien ungerechtfertigt, sagt die Verbraucherzentrale.#WDR #Verbraucherzentrale #Essen #Betrug #Inkasso #Ruhrgebiet #Dortmund #NRW
Inkasso-Briefe ohne Vertrag: Vor dieser Masche warnt die Verbraucherzentrale -
Ein Inkassobüro versendet Briefe und Mails mit Zahlungsaufforderungen. Viele seien ungerechtfertigt, sagt die Verbraucherzentrale.#WDR #Verbraucherzentrale #Essen #Betrug #Inkasso #Ruhrgebiet #Dortmund #NRW
Inkasso-Briefe ohne Vertrag: Vor dieser Masche warnt die Verbraucherzentrale -
Rücktritt: Pleiten in Sachsen holen Digital-Staatssekretär Hundt in Berlin ein
Hundt lässt seinen Anwalt dazu erklären, es habe keine Inkasso-Verfahren gegebe…
#Berlin #Deutschland #Deutsch #DE #Schlagzeilen #Headlines #Nachrichten #News #Europe #Europa #EU #Digitalisierung #Firmenpleiten #Germany #Inkasso #Insolvenz #Insolvenzverschleppung #KaiWegner #MatthiasHundt #MDR #Sachsen #Sachsen-Anhalt #Sozialversicherungsbeiträge #Staatssekretär #Thüringen #Welt
https://www.europesays.com/de/1049151/ -
Rücktritt: Pleiten in Sachsen holen Digital-Staatssekretär Hundt in Berlin ein
Hundt lässt seinen Anwalt dazu erklären, es habe keine Inkasso-Verfahren gegebe…
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https://www.europesays.com/de/1048284/ -
https://www.europesays.com/ee/177448/ JURIST VASTAB | Kui palju tohib inkassofirma viivist nõuda? #Äri #Business #EE #Eesti #EestiKeel #Estonia #Estonian #inkasso #JuristVastab #viivis
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📬 Inkasso Abzocke: Zahlungsaufforderung an einen Toten
#Datenschutz #OnlineBetrug #Datenmissbrauch #Inkasso #InkassoAbzocke #Inkassoschreiben #unberechtigteForderung #VerbraucherzentraleSachsen #Zahlungsaufforderung https://sc.tarnkappe.info/9ef911 -
📬 Inkasso Abzocke: Zahlungsaufforderung an einen Toten
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https://www.europesays.com/no/221209/ Silje Sandmæl bryter sammen: – Står i fare for å miste alt #BreakingNews #BreakingNews #fattigdom #FeaturedNews #FeaturedNews #finans #Gjeld #Headlines #Hovedoppslag #ILommaPåSilje #Inkasso #kjendis #lån #LatestNews #LatestNews #luksusfellen #MainNews #MainNews #News #NO #Norge #Norway #Nyheter #Overskrifter #økonomi #økonomiskeProblemer #SiljeSandmæl #TopStories #TopStories #Tv2 #tv3
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https://www.europesays.com/no/221188/ Silje Sandmæl bryter sammen: – Står i fare for å miste alt #BreakingNews #BreakingNews #fattigdom #FeaturedNews #FeaturedNews #finans #Gjeld #Headlines #ILommaPåSilje #Inkasso #kjendis #kjendisdesken #lån #LatestNews #LatestNews #luksusfellen #News #NO #Norge #Norway #Nyheter #Overskrifter #økonomi #økonomiskeProblemer #SiljeSandmæl #TopStories #TopStories #Tv2 #tv3
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Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert über Kreditkartenbetrug und Kontobetrug:
Das können Sie jetzt tun„Betrug im digitalen Zahlungsverkehr nimmt zu – Banken kennen die Methoden, schützen ihre Kund:innen aber oft unzureichend und wälzen den Schaden auf sie ab. Wie Betroffene sich gegen unberechtigte Abbuchungen, falsche Schufa-Einträge und Inkassoschreiben wehren können.“
🌐 https://www.verbraucherzentrale.sh/node/105564
#vzsh #kreditkarte #kontobetrug #Payment #kreditkartenbetrug #zahlungsverkehr #schufa #inkasso
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Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert über Kreditkartenbetrug und Kontobetrug:
Das können Sie jetzt tun„Betrug im digitalen Zahlungsverkehr nimmt zu – Banken kennen die Methoden, schützen ihre Kund:innen aber oft unzureichend und wälzen den Schaden auf sie ab. Wie Betroffene sich gegen unberechtigte Abbuchungen, falsche Schufa-Einträge und Inkassoschreiben wehren können.“
🌐 https://www.verbraucherzentrale.sh/node/105564
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Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert über Kreditkartenbetrug und Kontobetrug:
Das können Sie jetzt tun„Betrug im digitalen Zahlungsverkehr nimmt zu – Banken kennen die Methoden, schützen ihre Kund:innen aber oft unzureichend und wälzen den Schaden auf sie ab. Wie Betroffene sich gegen unberechtigte Abbuchungen, falsche Schufa-Einträge und Inkassoschreiben wehren können.“
🌐 https://www.verbraucherzentrale.sh/node/105564
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Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert über Kreditkartenbetrug und Kontobetrug:
Das können Sie jetzt tun„Betrug im digitalen Zahlungsverkehr nimmt zu – Banken kennen die Methoden, schützen ihre Kund:innen aber oft unzureichend und wälzen den Schaden auf sie ab. Wie Betroffene sich gegen unberechtigte Abbuchungen, falsche Schufa-Einträge und Inkassoschreiben wehren können.“
🌐 https://www.verbraucherzentrale.sh/node/105564
#vzsh #kreditkarte #kontobetrug #Payment #kreditkartenbetrug #zahlungsverkehr #schufa #inkasso
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Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein informiert über Kreditkartenbetrug und Kontobetrug:
Das können Sie jetzt tun„Betrug im digitalen Zahlungsverkehr nimmt zu – Banken kennen die Methoden, schützen ihre Kund:innen aber oft unzureichend und wälzen den Schaden auf sie ab. Wie Betroffene sich gegen unberechtigte Abbuchungen, falsche Schufa-Einträge und Inkassoschreiben wehren können.“
🌐 https://www.verbraucherzentrale.sh/node/105564
#vzsh #kreditkarte #kontobetrug #Payment #kreditkartenbetrug #zahlungsverkehr #schufa #inkasso
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Phishers Phritz phisht phrishe phishe
Ja schönen guten Tag.
Ich wäre gestern _beinahe_ auf einen wirklich gut gemachten Phishingversuch reingefallen:
Die E-Mail…
Auf unsere allgemeine Firmenmailadresse (1. Red Flag - über die kommunizieren wir eigentlich fast nie, die dient primär als Inbox) kam eine E-Mail einer deutschen Inkasso Firma.
Die üblichen Checks, die man so macht, bevor so eine Mail im Papierkorb landet, waren alle ok: Mail kam von einer .de Domain, die den Namen der Firma enthält, der Link in der E-Mail hatte auch tatsächlich das angegebene Ziel, eine Webadresse auf der gleichen Domain wie die der E-Mail, das Anschreiben war formal und inhaltlich sauber, keine Grammatik-oder Rechtschreibfehler.Angehängt an die E-Mail waren zwei PDF Dokumente (2. Red Flag, bzw klicke ich niemals auf Attachments in mir unbekannten Mails), aber in der Vorschau des Mailclients sah man, dass es sich um ebenfalls formal und designtechnisch valide aussehende Rechungen handelte. Einmal die Inkasso-Rechnung, dann die vermeindliche original Rechnung, die wir angeblich nicht bezahlt hatten. Demnach hatten wir bei OTTO Bürobedarf im Wert von kanpp 16 EUR bestellt. Durch den Verzug und Mahngebühren entstand nun so angeblich eine Forderung von knapp 40 EUR.
Jetzt war ich irritiert. In der Mail gab es ein Aktenzeichen, unsere Firmenadresse war richtig und auch in der OTTO Rechnung war diese als Rechnung- und Versandadresse angegeben. Da wir eine sehr übersichtliche Firmengröße haben, war schnell klar, dass niemand da Büromaterial bestellt hatte und es ist auch nie eine Rechnung (geschweige denn Lieferung) hier angekommen.
Also war der Impuls: Ich muss da (bei der Inkassofirma) widersprechen. Also suchte ich im Web nach der Firma, und die ersten Treffer verwiesen auf eine Website/URL, die so lautete, wie die in der E-Mail, allerdings mit .com statt .de.
Auf dieser (sehr professionell wirkenden) Website schien alles auf eine "hier kannst du das schnell online regeln" Erfahrung abzuzielen. Inklusive eines "hier Aktenzeichen eingeben" Inputs.
Da ich nichts in der Mail geklickt hatte (3. Red Flag: Niemals, nie, irgendwelche Links in solchen Mails klicken), habe ich das Aktenzeichen aus der Mail da eingeben aus Neugier, wissend, dass ich damit evtl. ein Signal sende, dass die Mail ihr Ziel erreichte. Und in dem Moment war ich wirklich unsicher, ob der Vorgang zwar zu unrecht, aber trotzdem real war.Nach Eingabe des Aktenzeichens erschienen alle Angaben aus der E-Mail 1:1, inklusive der hinterlegten PDF Rechnungen. Und eine Möglichkeit, den Vorgang duch "hier bezahlen" zu beenden. Was ich nicht vor hatte, weil ich wollte ja widersprechen.
… die Website nach Angabe des Aktenzeichens aus der E-MailDie Website hatte auch ein Impressum mit Firmensitz in Deutschland, Umsatzsteuer-ID, Kontaktabgaben - alles wirkte korrekt.
Aber trotzdem - irgendwas stimmt da nicht, dachte ich mir und so machten wir uns auf Recherche nach dieser Inkassofirma, schauten uns die Whois-Daten der verwendeten Domains an und dann war relativ schnell klar: Das ist ein betrügerischer Versuch, im Namen der (real existierenden) Inkasso-Firma unter Verwendung von (real existierenden) größeren Online-Händlern mittels kleiner Summen die Opfer auf diese Website samt State-Of-The-Art Payment-Provider zu bekommen.
Paymentservice via MollieDas finale Red Flag war tatsächlich der Whois Eintrag der .com Domain -- diese wurde erst am 17.3.26 registriert. Die .de Domain existiert schon länger, wurde aber am 17.3.26 modifiziert.
Also ich bin wirklich beeindruckt über die Qualität und das Handwerk, was in diesen Scam reingeflossen ist. Das ist weit weg von "Script-Kiddie" Level.
Auf dieser etwas komischen Website "diebewertung.de" habe ich dann letztlich die meisten Infos zu dem Ding gefunden.
Jeden Tag bekommen wir immer noch dutzende Mails von Verbrauchern die auch eine Zahlungsaufforderung vom angeblichen Inkassounternehmen Klütz aus Hockenheim bekommen haben. Wie uns das nternehmen in einer Mail mitgeteilt hat, handelt es sich bei diesen Forderungen um FAKE Forderungen die bitte nicht bezahlt werden sollen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Strafanzeige erstattet und auch der BaFin eine Mitteilung gemacht, damit die Bafin an alle Zahlungsdienstleister herangehen kann.Die BaFin hat natürlich hier ganz andere Möglichkeiten den Geldfluss zu verfolgen. diebewertung.de
(…) diese Zahlungsaufforderungen stammen nicht von uns. Wir sind nicht Betreiber der Internetseiten kluetz-inkasso.com oder kluetz-forderungen.com, auf die verwiesen wird. Hier missbraucht jemand unsere Firmenbezeichnung und verwendet eine ähnlich lautende Domain. Wir haben bereits die Polizei eingeschaltet. Die Zahlungsaufforderungen sind als gegenstandslos zu betrachten. (…) Inkassodienst Klütz GmbH verbraucherschutzforum.berlin
Fazit: Gerade jetzt in Zeiten von KI wird es wohl einerseits immer leichter, wirklich täuschend echt wirkende gefälschte Websites zu erstellen, und auch die Vorgänge drumherum und Texte fehlerfrei automatisiert zu produzieren. Andererseits wird es immer schwieriger, diese Fakes zu erkennen (so wie vor 20 Jahren). Letztlich hat uns unser Bauchgefühl, das Wissen, dass wir da definitiv nichts bestellt haben und das technische Know-How im Hinblick auf Domains und Registrierungen davor bewahrt, in die Falle zu tappen. Wobei, ich/wir hätten ja nicht bezahlt, sondern uns mit (der echten) Inkasso-Firma in Verbindung gesetzt und spätestens da wäre der Scam aufgeflogen. Trotzdem: Ich finde es echt krass, wie gut das Ding gemacht ist.
Und nein, das ist leider kein April-Scherz.
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Phishers Phritz phisht phrishe phishe
Ja schönen guten Tag.
Ich wäre gestern _beinahe_ auf einen wirklich gut gemachten Phishingversuch reingefallen:
Die E-Mail…
Auf unsere allgemeine Firmenmailadresse (1. Red Flag - über die kommunizieren wir eigentlich fast nie, die dient primär als Inbox) kam eine E-Mail einer deutschen Inkasso Firma.
Die üblichen Checks, die man so macht, bevor so eine Mail im Papierkorb landet, waren alle ok: Mail kam von einer .de Domain, die den Namen der Firma enthält, der Link in der E-Mail hatte auch tatsächlich das angegebene Ziel, eine Webadresse auf der gleichen Domain wie die der E-Mail, das Anschreiben war formal und inhaltlich sauber, keine Grammatik-oder Rechtschreibfehler.Angehängt an die E-Mail waren zwei PDF Dokumente (2. Red Flag, bzw klicke ich niemals auf Attachments in mir unbekannten Mails), aber in der Vorschau des Mailclients sah man, dass es sich um ebenfalls formal und designtechnisch valide aussehende Rechungen handelte. Einmal die Inkasso-Rechnung, dann die vermeindliche original Rechnung, die wir angeblich nicht bezahlt hatten. Demnach hatten wir bei OTTO Bürobedarf im Wert von kanpp 16 EUR bestellt. Durch den Verzug und Mahngebühren entstand nun so angeblich eine Forderung von knapp 40 EUR.
Jetzt war ich irritiert. In der Mail gab es ein Aktenzeichen, unsere Firmenadresse war richtig und auch in der OTTO Rechnung war diese als Rechnung- und Versandadresse angegeben. Da wir eine sehr übersichtliche Firmengröße haben, war schnell klar, dass niemand da Büromaterial bestellt hatte und es ist auch nie eine Rechnung (geschweige denn Lieferung) hier angekommen.
Also war der Impuls: Ich muss da (bei der Inkassofirma) widersprechen. Also suchte ich im Web nach der Firma, und die ersten Treffer verwiesen auf eine Website/URL, die so lautete, wie die in der E-Mail, allerdings mit .com statt .de.
Auf dieser (sehr professionell wirkenden) Website schien alles auf eine "hier kannst du das schnell online regeln" Erfahrung abzuzielen. Inklusive eines "hier Aktenzeichen eingeben" Inputs.
Da ich nichts in der Mail geklickt hatte (3. Red Flag: Niemals, nie, irgendwelche Links in solchen Mails klicken), habe ich das Aktenzeichen aus der Mail da eingeben aus Neugier, wissend, dass ich damit evtl. ein Signal sende, dass die Mail ihr Ziel erreichte. Und in dem Moment war ich wirklich unsicher, ob der Vorgang zwar zu unrecht, aber trotzdem real war.Nach Eingabe des Aktenzeichens erschienen alle Angaben aus der E-Mail 1:1, inklusive der hinterlegten PDF Rechnungen. Und eine Möglichkeit, den Vorgang duch "hier bezahlen" zu beenden. Was ich nicht vor hatte, weil ich wollte ja widersprechen.
… die Website nach Angabe des Aktenzeichens aus der E-MailDie Website hatte auch ein Impressum mit Firmensitz in Deutschland, Umsatzsteuer-ID, Kontaktabgaben - alles wirkte korrekt.
Aber trotzdem - irgendwas stimmt da nicht, dachte ich mir und so machten wir uns auf Recherche nach dieser Inkassofirma, schauten uns die Whois-Daten der verwendeten Domains an und dann war relativ schnell klar: Das ist ein betrügerischer Versuch, im Namen der (real existierenden) Inkasso-Firma unter Verwendung von (real existierenden) größeren Online-Händlern mittels kleiner Summen die Opfer auf diese Website samt State-Of-The-Art Payment-Provider zu bekommen.
Paymentservice via MollieDas finale Red Flag war tatsächlich der Whois Eintrag der .com Domain -- diese wurde erst am 17.3.26 registriert. Die .de Domain existiert schon länger, wurde aber am 17.3.26 modifiziert.
Also ich bin wirklich beeindruckt über die Qualität und das Handwerk, was in diesen Scam reingeflossen ist. Das ist weit weg von "Script-Kiddie" Level.
Auf dieser etwas komischen Website "diebewertung.de" habe ich dann letztlich die meisten Infos zu dem Ding gefunden.
Jeden Tag bekommen wir immer noch dutzende Mails von Verbrauchern die auch eine Zahlungsaufforderung vom angeblichen Inkassounternehmen Klütz aus Hockenheim bekommen haben. Wie uns das nternehmen in einer Mail mitgeteilt hat, handelt es sich bei diesen Forderungen um FAKE Forderungen die bitte nicht bezahlt werden sollen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Strafanzeige erstattet und auch der BaFin eine Mitteilung gemacht, damit die Bafin an alle Zahlungsdienstleister herangehen kann.Die BaFin hat natürlich hier ganz andere Möglichkeiten den Geldfluss zu verfolgen. diebewertung.de
(…) diese Zahlungsaufforderungen stammen nicht von uns. Wir sind nicht Betreiber der Internetseiten kluetz-inkasso.com oder kluetz-forderungen.com, auf die verwiesen wird. Hier missbraucht jemand unsere Firmenbezeichnung und verwendet eine ähnlich lautende Domain. Wir haben bereits die Polizei eingeschaltet. Die Zahlungsaufforderungen sind als gegenstandslos zu betrachten. (…) Inkassodienst Klütz GmbH verbraucherschutzforum.berlin
Fazit: Gerade jetzt in Zeiten von KI wird es wohl einerseits immer leichter, wirklich täuschend echt wirkende gefälschte Websites zu erstellen, und auch die Vorgänge drumherum und Texte fehlerfrei automatisiert zu produzieren. Andererseits wird es immer schwieriger, diese Fakes zu erkennen (so wie vor 20 Jahren). Letztlich hat uns unser Bauchgefühl, das Wissen, dass wir da definitiv nichts bestellt haben und das technische Know-How im Hinblick auf Domains und Registrierungen davor bewahrt, in die Falle zu tappen. Wobei, ich/wir hätten ja nicht bezahlt, sondern uns mit (der echten) Inkasso-Firma in Verbindung gesetzt und spätestens da wäre der Scam aufgeflogen. Trotzdem: Ich finde es echt krass, wie gut das Ding gemacht ist.
Und nein, das ist leider kein April-Scherz.
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Ich wäre gestern _beinahe_ auf einen wirklich gut gemachten Phishingversuch reingefallen:
Die E-Mail…
Auf unsere allgemeine Firmenmailadresse (1. Red Flag - über die kommunizieren wir eigentlich fast nie, die dient primär als Inbox) kam eine E-Mail einer deutschen Inkasso Firma.
Die üblichen Checks, die man so macht, bevor so eine Mail im Papierkorb landet, waren alle ok: Mail kam von einer .de Domain, die den Namen der Firma enthält, der Link in der E-Mail hatte auch tatsächlich das angegebene Ziel, eine Webadresse auf der gleichen Domain wie die der E-Mail, das Anschreiben war formal und inhaltlich sauber, keine Grammatik-oder Rechtschreibfehler.Angehängt an die E-Mail waren zwei PDF Dokumente (2. Red Flag, bzw klicke ich niemals auf Attachments in mir unbekannten Mails), aber in der Vorschau des Mailclients sah man, dass es sich um ebenfalls formal und designtechnisch valide aussehende Rechungen handelte. Einmal die Inkasso-Rechnung, dann die vermeindliche original Rechnung, die wir angeblich nicht bezahlt hatten. Demnach hatten wir bei OTTO Bürobedarf im Wert von kanpp 16 EUR bestellt. Durch den Verzug und Mahngebühren entstand nun so angeblich eine Forderung von knapp 40 EUR.
Jetzt war ich irritiert. In der Mail gab es ein Aktenzeichen, unsere Firmenadresse war richtig und auch in der OTTO Rechnung war diese als Rechnung- und Versandadresse angegeben. Da wir eine sehr übersichtliche Firmengröße haben, war schnell klar, dass niemand da Büromaterial bestellt hatte und es ist auch nie eine Rechnung (geschweige denn Lieferung) hier angekommen.
Also war der Impuls: Ich muss da (bei der Inkassofirma) widersprechen. Also suchte ich im Web nach der Firma, und die ersten Treffer verwiesen auf eine Website/URL, die so lautete, wie die in der E-Mail, allerdings mit .com statt .de.
Auf dieser (sehr professionell wirkenden) Website schien alles auf eine "hier kannst du das schnell online regeln" Erfahrung abzuzielen. Inklusive eines "hier Aktenzeichen eingeben" Inputs.
Da ich nichts in der Mail geklickt hatte (3. Red Flag: Niemals, nie, irgendwelche Links in solchen Mails klicken), habe ich das Aktenzeichen aus der Mail da eingeben aus Neugier, wissend, dass ich damit evtl. ein Signal sende, dass die Mail ihr Ziel erreichte. Und in dem Moment war ich wirklich unsicher, ob der Vorgang zwar zu unrecht, aber trotzdem real war.Nach Eingabe des Aktenzeichens erschienen alle Angaben aus der E-Mail 1:1, inklusive der hinterlegten PDF Rechnungen. Und eine Möglichkeit, den Vorgang duch "hier bezahlen" zu beenden. Was ich nicht vor hatte, weil ich wollte ja widersprechen.
… die Website nach Angabe des Aktenzeichens aus der E-MailDie Website hatte auch ein Impressum mit Firmensitz in Deutschland, Umsatzsteuer-ID, Kontaktabgaben - alles wirkte korrekt.
Aber trotzdem - irgendwas stimmt da nicht, dachte ich mir und so machten wir uns auf Recherche nach dieser Inkassofirma, schauten uns die Whois-Daten der verwendeten Domains an und dann war relativ schnell klar: Das ist ein betrügerischer Versuch, im Namen der (real existierenden) Inkasso-Firma unter Verwendung von (real existierenden) größeren Online-Händlern mittels kleiner Summen die OPfer auf diese Website samt State-Of-The-Art Payment-Provider zu bekommen.
Paymentservice via MollieDas finale Red Flag war tatsächlich der Whois Eintrag der .com Domain -- diese wurde erst am 17.3.26 registriert. Die .de Domain existiert schon länger, wurde aber am 17.3.26 modifiziert.
Also ich bin wirklich beeindruckt über die Qualität und das Handwerk, was in diesen Scam reingeflossen ist. Das ist weit weg von "Script-Kiddie" Level.
Auf dieser etwas komischen Website "diebewertung.de" habe ich dann letztlich die meisten Infos zu dem Ding gefunden.
Jeden Tag bekommen wir immer noch dutzende Mails von Verbrauchern die auch eine Zahlungsaufforderung vom angeblichen Inkassounternehmen Klütz aus Hockenheim bekommen haben. Wie uns das nternehmen in einer Mail mitgeteilt hat, handelt es sich bei diesen Forderungen um FAKE Forderungen die bitte nicht bezahlt werden sollen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Strafanzeige erstattet und auch der BaFin eine Mitteilung gemacht, damit die Bafin an alle Zahlungsdienstleister herangehen kann.Die BaFin hat natürlich hier ganz andere Möglichkeiten den Geldfluss zu verfolgen. diebewertung.de
Fazit: Gerade jetzt in Zeiten von KI wird es wohl einerseits immer leichter, wirklich täuschend echte Websites zu erstellen, aber auch die Vorgänge drumherum und Texte fehlerfrei automatisiert zu produzieren. Andererseits wird es immer schwieriger, diese Fakes zu erkennen. Letztlich hat uns unser Bauchgefühl, das Wissen, dass wir da definitiv nichts bestellt haben und das technische Know-How im Hinblick auf Domains und Registrierungen davor bewahrt, in die Falle zu tappen. Wobei, ich/wir hätten ja nicht bezahlt, sondern uns mit (der echten) Inkasso-Firma in Verbindung gesetzt und spätestens da wäre der Scam aufgeflogen. Trotzdem: Ich finde es echt krass, wie gut das Ding gemacht ist.
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Phishers Phritz phisht phrishe phishe
Ja schönen guten Tag.
Ich wäre gestern _beinahe_ auf einen wirklich gut gemachten Phishingversuch reingefallen:
Die E-Mail…
Auf unsere allgemeine Firmenmailadresse (1. Red Flag - über die kommunizieren wir eigentlich fast nie, die dient primär als Inbox) kam eine E-Mail einer deutschen Inkasso Firma.
Die üblichen Checks, die man so macht, bevor so eine Mail im Papierkorb landet, waren alle ok: Mail kam von einer .de Domain, die den Namen der Firma enthält, der Link in der E-Mail hatte auch tatsächlich das angegebene Ziel, eine Webadresse auf der gleichen Domain wie die der E-Mail, das Anschreiben war formal und inhaltlich sauber, keine Grammatik-oder Rechtschreibfehler.Angehängt an die E-Mail waren zwei PDF Dokumente (2. Red Flag, bzw klicke ich niemals auf Attachments in mir unbekannten Mails), aber in der Vorschau des Mailclients sah man, dass es sich um ebenfalls formal und designtechnisch valide aussehende Rechungen handelte. Einmal die Inkasso-Rechnung, dann die vermeindliche original Rechnung, die wir angeblich nicht bezahlt hatten. Demnach hatten wir bei OTTO Bürobedarf im Wert von kanpp 16 EUR bestellt. Durch den Verzug und Mahngebühren entstand nun so angeblich eine Forderung von knapp 40 EUR.
Jetzt war ich irritiert. In der Mail gab es ein Aktenzeichen, unsere Firmenadresse war richtig und auch in der OTTO Rechnung war diese als Rechnung- und Versandadresse angegeben. Da wir eine sehr übersichtliche Firmengröße haben, war schnell klar, dass niemand da Büromaterial bestellt hatte und es ist auch nie eine Rechnung (geschweige denn Lieferung) hier angekommen.
Also war der Impuls: Ich muss da (bei der Inkassofirma) widersprechen. Also suchte ich im Web nach der Firma, und die ersten Treffer verwiesen auf eine Website/URL, die so lautete, wie die in der E-Mail, allerdings mit .com statt .de.
Auf dieser (sehr professionell wirkenden) Website schien alles auf eine "hier kannst du das schnell online regeln" Erfahrung abzuzielen. Inklusive eines "hier Aktenzeichen eingeben" Inputs.
Da ich nichts in der Mail geklickt hatte (3. Red Flag: Niemals, nie, irgendwelche Links in solchen Mails klicken), habe ich das Aktenzeichen aus der Mail da eingeben aus Neugier, wissend, dass ich damit evtl. ein Signal sende, dass die Mail ihr Ziel erreichte. Und in dem Moment war ich wirklich unsicher, ob der Vorgang zwar zu unrecht, aber trotzdem real war.Nach Eingabe des Aktenzeichens erschienen alle Angaben aus der E-Mail 1:1, inklusive der hinterlegten PDF Rechnungen. Und eine Möglichkeit, den Vorgang duch "hier bezahlen" zu beenden. Was ich nicht vor hatte, weil ich wollte ja widersprechen.
… die Website nach Angabe des Aktenzeichens aus der E-MailDie Website hatte auch ein Impressum mit Firmensitz in Deutschland, Umsatzsteuer-ID, Kontaktabgaben - alles wirkte korrekt.
Aber trotzdem - irgendwas stimmt da nicht, dachte ich mir und so machten wir uns auf Recherche nach dieser Inkassofirma, schauten uns die Whois-Daten der verwendeten Domains an und dann war relativ schnell klar: Das ist ein betrügerischer Versuch, im Namen der (real existierenden) Inkasso-Firma unter Verwendung von (real existierenden) größeren Online-Händlern mittels kleiner Summen die Opfer auf diese Website samt State-Of-The-Art Payment-Provider zu bekommen.
Paymentservice via MollieDas finale Red Flag war tatsächlich der Whois Eintrag der .com Domain -- diese wurde erst am 17.3.26 registriert. Die .de Domain existiert schon länger, wurde aber am 17.3.26 modifiziert.
Also ich bin wirklich beeindruckt über die Qualität und das Handwerk, was in diesen Scam reingeflossen ist. Das ist weit weg von "Script-Kiddie" Level.
Auf dieser etwas komischen Website "diebewertung.de" habe ich dann letztlich die meisten Infos zu dem Ding gefunden.
Jeden Tag bekommen wir immer noch dutzende Mails von Verbrauchern die auch eine Zahlungsaufforderung vom angeblichen Inkassounternehmen Klütz aus Hockenheim bekommen haben. Wie uns das nternehmen in einer Mail mitgeteilt hat, handelt es sich bei diesen Forderungen um FAKE Forderungen die bitte nicht bezahlt werden sollen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Strafanzeige erstattet und auch der BaFin eine Mitteilung gemacht, damit die Bafin an alle Zahlungsdienstleister herangehen kann.Die BaFin hat natürlich hier ganz andere Möglichkeiten den Geldfluss zu verfolgen. diebewertung.de
(…) diese Zahlungsaufforderungen stammen nicht von uns. Wir sind nicht Betreiber der Internetseiten kluetz-inkasso.com oder kluetz-forderungen.com, auf die verwiesen wird. Hier missbraucht jemand unsere Firmenbezeichnung und verwendet eine ähnlich lautende Domain. Wir haben bereits die Polizei eingeschaltet. Die Zahlungsaufforderungen sind als gegenstandslos zu betrachten. (…) Inkassodienst Klütz GmbH verbraucherschutzforum.berlin
Fazit: Gerade jetzt in Zeiten von KI wird es wohl einerseits immer leichter, wirklich täuschend echte Websites zu erstellen, aber auch die Vorgänge drumherum und Texte fehlerfrei automatisiert zu produzieren. Andererseits wird es immer schwieriger, diese Fakes zu erkennen (so wie vor 20 Jahren). Letztlich hat uns unser Bauchgefühl, das Wissen, dass wir da definitiv nichts bestellt haben und das technische Know-How im Hinblick auf Domains und Registrierungen davor bewahrt, in die Falle zu tappen. Wobei, ich/wir hätten ja nicht bezahlt, sondern uns mit (der echten) Inkasso-Firma in Verbindung gesetzt und spätestens da wäre der Scam aufgeflogen. Trotzdem: Ich finde es echt krass, wie gut das Ding gemacht ist.
Und nein, das ist leider kein April-Scherz.
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Phishers Phritz phisht phrishe phishe
Ja schönen guten Tag.
Ich wäre gestern _beinahe_ auf einen wirklich gut gemachten Phishingversuch reingefallen:
Die E-Mail…
Auf unsere allgemeine Firmenmailadresse (1. Red Flag - über die kommunizieren wir eigentlich fast nie, die dient primär als Inbox) kam eine E-Mail einer deutschen Inkasso Firma.
Die üblichen Checks, die man so macht, bevor so eine Mail im Papierkorb landet, waren alle ok: Mail kam von einer .de Domain, die den Namen der Firma enthält, der Link in der E-Mail hatte auch tatsächlich das angegebene Ziel, eine Webadresse auf der gleichen Domain wie die der E-Mail, das Anschreiben war formal und inhaltlich sauber, keine Grammatik-oder Rechtschreibfehler.Angehängt an die E-Mail waren zwei PDF Dokumente (2. Red Flag, bzw klicke ich niemals auf Attachments in mir unbekannten Mails), aber in der Vorschau des Mailclients sah man, dass es sich um ebenfalls formal und designtechnisch valide aussehende Rechungen handelte. Einmal die Inkasso-Rechnung, dann die vermeindliche original Rechnung, die wir angeblich nicht bezahlt hatten. Demnach hatten wir bei OTTO Bürobedarf im Wert von kanpp 16 EUR bestellt. Durch den Verzug und Mahngebühren entstand nun so angeblich eine Forderung von knapp 40 EUR.
Jetzt war ich irritiert. In der Mail gab es ein Aktenzeichen, unsere Firmenadresse war richtig und auch in der OTTO Rechnung war diese als Rechnung- und Versandadresse angegeben. Da wir eine sehr übersichtliche Firmengröße haben, war schnell klar, dass niemand da Büromaterial bestellt hatte und es ist auch nie eine Rechnung (geschweige denn Lieferung) hier angekommen.
Also war der Impuls: Ich muss da (bei der Inkassofirma) widersprechen. Also suchte ich im Web nach der Firma, und die ersten Treffer verwiesen auf eine Website/URL, die so lautete, wie die in der E-Mail, allerdings mit .com statt .de.
Auf dieser (sehr professionell wirkenden) Website schien alles auf eine "hier kannst du das schnell online regeln" Erfahrung abzuzielen. Inklusive eines "hier Aktenzeichen eingeben" Inputs.
Da ich nichts in der Mail geklickt hatte (3. Red Flag: Niemals, nie, irgendwelche Links in solchen Mails klicken), habe ich das Aktenzeichen aus der Mail da eingeben aus Neugier, wissend, dass ich damit evtl. ein Signal sende, dass die Mail ihr Ziel erreichte. Und in dem Moment war ich wirklich unsicher, ob der Vorgang zwar zu unrecht, aber trotzdem real war.Nach Eingabe des Aktenzeichens erschienen alle Angaben aus der E-Mail 1:1, inklusive der hinterlegten PDF Rechnungen. Und eine Möglichkeit, den Vorgang duch "hier bezahlen" zu beenden. Was ich nicht vor hatte, weil ich wollte ja widersprechen.
… die Website nach Angabe des Aktenzeichens aus der E-MailDie Website hatte auch ein Impressum mit Firmensitz in Deutschland, Umsatzsteuer-ID, Kontaktabgaben - alles wirkte korrekt.
Aber trotzdem - irgendwas stimmt da nicht, dachte ich mir und so machten wir uns auf Recherche nach dieser Inkassofirma, schauten uns die Whois-Daten der verwendeten Domains an und dann war relativ schnell klar: Das ist ein betrügerischer Versuch, im Namen der (real existierenden) Inkasso-Firma unter Verwendung von (real existierenden) größeren Online-Händlern mittels kleiner Summen die Opfer auf diese Website samt State-Of-The-Art Payment-Provider zu bekommen.
Paymentservice via MollieDas finale Red Flag war tatsächlich der Whois Eintrag der .com Domain -- diese wurde erst am 17.3.26 registriert. Die .de Domain existiert schon länger, wurde aber am 17.3.26 modifiziert.
Also ich bin wirklich beeindruckt über die Qualität und das Handwerk, was in diesen Scam reingeflossen ist. Das ist weit weg von "Script-Kiddie" Level.
Auf dieser etwas komischen Website "diebewertung.de" habe ich dann letztlich die meisten Infos zu dem Ding gefunden.
Jeden Tag bekommen wir immer noch dutzende Mails von Verbrauchern die auch eine Zahlungsaufforderung vom angeblichen Inkassounternehmen Klütz aus Hockenheim bekommen haben. Wie uns das nternehmen in einer Mail mitgeteilt hat, handelt es sich bei diesen Forderungen um FAKE Forderungen die bitte nicht bezahlt werden sollen. Das Unternehmen hat nach eigenen Angaben bereits eine Strafanzeige erstattet und auch der BaFin eine Mitteilung gemacht, damit die Bafin an alle Zahlungsdienstleister herangehen kann.Die BaFin hat natürlich hier ganz andere Möglichkeiten den Geldfluss zu verfolgen. diebewertung.de
(…) diese Zahlungsaufforderungen stammen nicht von uns. Wir sind nicht Betreiber der Internetseiten kluetz-inkasso.com oder kluetz-forderungen.com, auf die verwiesen wird. Hier missbraucht jemand unsere Firmenbezeichnung und verwendet eine ähnlich lautende Domain. Wir haben bereits die Polizei eingeschaltet. Die Zahlungsaufforderungen sind als gegenstandslos zu betrachten. (…) Inkassodienst Klütz GmbH verbraucherschutzforum.berlin
Fazit: Gerade jetzt in Zeiten von KI wird es wohl einerseits immer leichter, wirklich täuschend echt wirkende gefälschte Websites zu erstellen, und auch die Vorgänge drumherum und Texte fehlerfrei automatisiert zu produzieren. Andererseits wird es immer schwieriger, diese Fakes zu erkennen (so wie vor 20 Jahren). Letztlich hat uns unser Bauchgefühl, das Wissen, dass wir da definitiv nichts bestellt haben und das technische Know-How im Hinblick auf Domains und Registrierungen davor bewahrt, in die Falle zu tappen. Wobei, ich/wir hätten ja nicht bezahlt, sondern uns mit (der echten) Inkasso-Firma in Verbindung gesetzt und spätestens da wäre der Scam aufgeflogen. Trotzdem: Ich finde es echt krass, wie gut das Ding gemacht ist.
Und nein, das ist leider kein April-Scherz.
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Indkaldt i fogedretten? Så må du ikke begå den her fejl.
Mange tror, de bare kan blive væk. Det kan de ikke. Udebliver du fra fogedretten, kan politiet
Men én ting er helt afgørende: Du må ikke ignorere en indkaldelse til fogedretten.#Fogedretten #Gæld #Inkasso #Økonomi #Rettigheder
https://mikkelkjerri.dk/fogedretten-guide/?utm_source=mastodon&utm_medium=jetpack_social
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Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich nervig wiederhole: Das Jahr neigt sich schneller dem Ende zu, als Du denkst. Kümmere Dich also rechtzeitig um die #Rechnungen an säumige Zahler, die Ende 2026 zu verjähren drohen
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Eine groß angelegte Studie mit 3.500 Teilnehmern zeigt: KI reduziert den emotionalen Stress im Inkasso-Gespräch um 36 % gegenüber menschlichen Beratern. Besonders IT-Profis und Entwickler sollten aufhorchen: KI punktet mit Effizienz, Neutralität und optimiertem Nutzererlebnis im sensiblen Finanzbereich.
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https://www.it-finanzmagazin.de/studie-ki-reduziert-emotionalen-stress-im-inkasso-um-36-239867/?fsp_sid=21779 -
https://www.europesays.com/no/150408/ Unge rammes hardest av inkasso i 2025: En ny økonomisk trend #Business #Economy #forbrukerrådet #Gjeld #Inkasso #intrum #Næringsliv #NO #Norge #Norway #Nyheter #økonomi
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Vorsicht, Kunde! – Ärger mit #Inkasso und Phantomverträgen | c't Magazin https://www.heise.de/news/Vorsicht-Kunde-Aerger-mit-Inkasso-und-Phantomvertraegen-11103548.html #VorsichtKunde
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🧾 Phantomverträge und aggressive Inkassos sorgen für Ärger – Heise berichtet über Verbraucher, die plötzlich Forderungen für nie bestellte Dienste erhalten. Was steckt dahinter und wie schützt man sich? 🤔💡
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