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#freikirchen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #freikirchen, aggregated by home.social.

  1. Warum müssen Gottesdienste in den meisten Freikirchen immer so laut sein?

    Manchmal wünsche ich mir Gottesdienste für Neurodivergente. Na ja, eigentlich immer.

    Es wird auch im Alter nicht erträglicher, eher im Gegenteil. Im Alter nimmt jedenfalls bei mir die Fähigkeit, Sinnesreize zu verkraften, ab. Egal ob Lautstärke, Helligkeit, alles.

    #Gottesdienst #Freikirchen #Autismus

  2. 📰 | #Christfluencer, die nächste: „Jung, gläubig, gefährlich?“

    Die #ZDF-Dokureihe „Die Spur“ beschäftigt sich mit „Christlichen Influencern mit rechter Agenda“:

    Der Beitrag fokussiert auf Jasmin Friesen („Liebe zur Bibel“) und Leonard Jäger („Ketzer der Neuzeit“). Als Kritikerin mit dabei ist die #Freikirchen-Aussteigerin Daniela-Marlin Jakobi.

    Bernd steigt mit uns und dem #SkeptixBlog auch in dieses Rabbit Hole.

    skeptix.org/2026/02/12/christf

    #Influencer #Rechtsextremismus #Religion #Fanatismus

  3. Sneaker auf der Bühne, aber ein Weltbild aus den 50ern?

    In meinem neuen Artikel analysiere ich den „Hochglanz-Fundamentalismus“ moderner Freikirchen. Ich zeige auf, warum deren dualistische Weltsicht („Licht vs. Finsternis“) strukturell der Neuen Rechten in die Karten spielt.

    #ExEvangelikal #Freikirchen #Evangelikale #AfD #Rechtsruck #Fundamentalismus #Kirchenkritik #Dekonstruktion #Politik #Religion

    open.substack.com/pub/heinerm/

  4. @GR_BsB

    Kinder & Jugendliche sollten vor Religion und Religiösen Geschütz werden .

    Deshalb sollte Religion erst ab !8 Jahren erlaubt sein um Kinder & Jugendliche vor Religiöser Indoktrination zu schützen.
    Wenn Erwachsene gern singen ,Zaubersprüche aufsagen und ihre Zeit mit ausgedachten unsichtbaren Wesen verbngen möchten ist das ihre Sache aber bitte last doch die Heranwachsenden mit diesem Hokuspokus in ruhe.

    #Kinder #Jugendliche #Sport #Freikirchen #Kirche #Religion #Evangelikale #Indoktrination #Ausgedacht #KeinGott #Atheist

  5. Heute üben gewisse Baptisten aus den USA (u. a. aus der Southern Baptist Church, aber auch einige old-fashioned churches) geistlichen und finanziellen Einfluss auf russlanddeutsche und aus dem früheren Ostblock stammende Baptistengemeinden aus – durchaus auch, damit diese „bibeltreuen“ Gemeinden ein starkes Gegengewicht zu westlichen Baptistengemeinden bilden, die den Superfrommen aus den USA zu liberal sind.

    Teilweise strahlt das bis auf mehrheitlich von Russlanddeutschen gerprägte Baptistengemeinden aus, die offiziell zum Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden gehören, aber innerlich eher distanziert sind. Einige Gemeinden (z.B. Riedlingen im Lkr. Balingen) haben deswegen auch den BEFG bereits verlassen.

    Der Baptismus in Deutschland ist eine zweigeteilte Denomination. Es gibt die Gemeinden im BEFG, die eher progressiv bis liberal sind, und die anderen Gemeinden, die sich als „bibeltreu“ verstehen, Unterstützung aus dem erzkonservativen Teil der USA erfahren und ihre Prägung aus dem früheren Ostblock mitgebracht haben.

    Daneben gibt es noch mehrere Gemeinden, deren Mitglieder oft aus anderen Teilen der Welt stammen - Asien, Afrika, Indien, den Amerikas usw. Manche sind sehr konservativ, andere eher progressiv. Einige sind mit dem BEFG assoziiert (etwa die International Baptist Churches IBC), manche auch Mitglieder des BEFG, andere aber nicht.

    Der Baptismus in Deutschland ist kein monolithischer Block, sondern eine sehr heterogene Konfession. Längst nicht jede Gemeinde ist konservativ oder fundamentalistisch, aber solche Gemeinden, insbesondere die russlanddeutsch geprägten Gemeinden, wachsen oft stärker als die progressiven Gemeinden.

    Sie haben auch eine rege Missionsarbeit, wobei ihre Gottesdienste oft sehr modern daherkommen, einen lockeren, freundlichen Ersteindruck vermitteln.

    #Baptisten #Freikirchen

  6. Die zahlenmäßig größte Gruppe von Baptisten in Deutschland bilden inzwischen russlanddeutsche und aus Osteuropa (Ukraine, Rumänien, Ungarn) stammende Baptisten. Nur wenige haben sich dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden (BEFG) angeschlossen, sondern freien Gemeindebünden, die dementsprechend zahlenmäßig größer als der BEFG sind.

    Für viele dieser aus der früheren SU und Osteuropa stammenden Baptisten sind die deutschen Baptisten zu liberal, nicht "bibeltreu" genug (die dulden ja sogar Leute wie mich als Mitglieder, obwohl ich in deren Augen eine Sünderin bin, die nach der Bibel angeblich den Tod verdient). Ihr "Beweis" für ihre vermeintliche Rechtgläubigkeit: Ihre Gemeinden prosperieren, die Gemeinden der Deutschen schrumpfen und müssen sich auflösen.

    #Baptisten #Freikirchen

  7. Erstmals seit etwa 190 Jahren haben die deutschen Baptist*innen eine Frau in das höchste Amt des Gemeindebundes, dem Bund Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden, gewählt, Pastorin Natalie Georgien (35). Sie ist nun Präsidentin der größten deutschen Freikirche.

    Das dürfte manche Ablösungsprozesse im Gemeindebund aus Baptisten und Brüdergemeinden beschleunigen; Frauen in Leitungsämtern sind doch mancherorts als „unbiblisch“ verpönt.

    #Baptisten #BEFG #Freikirchen

  8. 2025 bringt das 500. Jubiläum der Täuferbewegung, dem "linken Flügel der Reformation".

    Ich gehöre einer Kirche an, die nicht aus der ursprünglichen Täuferbewegung hervorgegangen ist (unsere Wurzeln liegen im britischen Indepentalismus des 17. Jahrhunderts), aber eir fühlen uns aufgrund unserer Tauflehre (ausschließliche Taufe von Mündigen) der Täuferbewegung natürlich besonders verbunden.

    So feiern 2025 die Kirchen der Täuferbewegung und die Kirchen, die deren Tauflehre teilen, gemeinsam das Jubiläum und erinnern gemeinsam an diesen Flügel der Reformation.

    Wir betonen das Verbindende, nicht das Trennende. Und das liegt nicht nur in der nahezu identischen Tauflehre. Uns verbindet etwa auch die Forderung, Staat und Kirche zu trennen. Uns verbindet, dass wir Freiwilligkeitskirchen sind. Deswegen verstehen wir uns als Freikirchen.

    #Täuferbewegung #Mennoniten #Baptisten #Freikirchen

  9. EKD und VEF bekräftigen Predigtgemeinschaft

    evangelisch.de/inhalte/233923/

    Die EKD und die Vereinigung Evangelischer Freikirchen (VEF) unterzeichnen am 15. September in Berlin eine Erklärung, in der sie sich zur Predigtgemeinschaft bekennen. Ein historischer Moment, der mit einem Gottesdienst gefeiert wird.

    Die Originalüberschrift spricht von "EKD und Freikirchen", aber die VEF vertritt nur einen Teil der Freikirchen, darum habe ich das abgeändert.

    Mit dieser Erklärung wird nun endlich offiziell, was an der Basis seit Langem Realität ist.

    #Freikirchen #VEF

  10. Manche fragen mich, warum ich in einer #Freikirche bin, wenn doch viele #Freikirchen fundamentalistisch und rechtskonservativ sind.

    Ich bevorzuge prinzipielle Freikirchen wie den Baptismus, weil ich...

    * Freiwilligkeitskirchen (in Bezug auf Mitgliedschaft, Finanzen und Mitarbeit) unverzichtbar finde
    * die Trennung von Staat und Kirche unverzichtbar finde
    * die allgemeine Religionsfreiheit unverzichtbar finde
    * Kirchensteuern ablehne
    * die Mündigentaufe unverzichtbar finde (darum Baptistin)
    * den Kongregationalismus, also die Unabhängigkeit der Ortsgemeinde, unverzichtbar finde (darum Baptistin)

    Um das zu verwirklichen, wurden zur Zeit der Staats- und Volkskirchen
    #Freikirchen gegründet. Für mich sind diese Prinzipien als theologische Grundsätze der Ekklesiologie unverzichtbar. Darum bin ich aus Überzeugung Freikirchlerin und Baptistin und könnte nicht Mitglied einer Nicht-Freikirche sein.

    Nichts gegen Volkskirchen, aber für mich sind sie nichts.

  11. Liebe Freikirchen, trans Personen gab es schon immer in Euren Gemeinden.

    Nur bisher haben wir uns fast nie geoutet (jedenfalls nicht in der Gemeinde). Wir wussten ja oft gar nicht, was mit uns los war. Und so gingen Jahre ins Land, in der wir uns nicht haben outen können.

    Aber die Teenager und Jugendlichen von heute werden sich outen. Weil sie meist viel besser informiert sind als die früheren, die älteren trans Personen. Sie entdecken, dass da andere Menschen sind, die dieselben Empfindungen, dieselben Fragen haben.

    Ihr könnt sie annehmen, wie sind - oder ihnen wehtun, sie verletzen, sie von Euch (und meist auch vom Glauben) wegstoßen.

    Was Ihr nicht könnt: sie "heilen". Weil wir nämlich gar nicht krank sind. Ihr könnt unser Geschlecht nicht ändern. Unser Geschlecht ist Gottes Gabe.

    #Freikirche #Freikirchen #TransUndFromm

  12. #Freikirchen sind meistens dann gut besucht, wenn sie konservativ und "bibeltreu" (sprich fundamentalistisch) sind. Wenn sie zu wissen glauben, was Gott von homosexuellen oder trans Menschen hält, nämlich angeblich gar nichts (außer sie wollen "umkehren" oder sich heilen lassen und scheitern dabei auch nicht).

    Freikirchliche Gemeinden, in denen alle Menschen willkommen sind, gerade auch queere Menschen, und in denen die Bibel ernst, aber nicht wörtlich genommen wird, sind oft weniger gut besucht.

    Ich finde es schade, dass in unserer tollen
    #Baptisten Gemeinde in #Stuttgart so oft im Gottesdienst Stühle leer bleiben.

    Wir sind eine queerfreundliche Willkommensgemeinde mit feministischem Touch, mit einer fantastischen Pastorin, mit tollen Mitarbeiter*innen - und immer vielen freien Stühlen.

    Wer mehr über unsere Baptistengemeinde in Stuttgart wissen will, spreche mich bitte an.

    Ich verrate Euch dann, wo Ihr uns findet.

    Bei uns sind alle willkommen. Alle.

    #Freikirche

  13. In freikirchlichen Gemeinden geht oft eine auch sonst sehr verbreitete, aber falsche Annahme um: Trans sein habe etwas mit Sex zu tun (man denke nur an den irreführenden Begriff "Transsexualität").

    Viele trans Personen wissen aber schon, dass sie trans sind, ehe bei ihnen irgend ein sexuelles Interesse erwacht. Sie sind nicht selten so jung, dass sie ihr trans Mädchen oder trans Junge sein noch gar nicht mit so etwas in Verbindung bringen.

    Das war auch bei mir so: ich war vier oder fünf, als ich wusste: ich bin ein Mädchen. Da hatte ich natürlich mit Sex noch absolut nichts im Sinn. Das kam später - und war dann in der Praxis vor allem davon geprägt, vorgeben zu wollen, ein richtiger Mann zu sein. Meine Sexualität wurde von Anfang an davon bestimmt, mein trans sein zu verdrängen, vor allem vor anderen. Eine normale Sexualität konnte so kaum entstehen. Sie wurde in eine bestimmte Richtung gedrängt, aber nicht, weil ich trans war, sondern weil ich das verdrängt hatte und vorgeben wollte, ein "normaler Junge" zu sein. Dieser Druck blieb für meine Sexualität nicht ohne Folgen und kann darum nur als schädlich betrachtet werden.

    Geschlecht und Sexualität entwickeln sich aber grundsätzlich unabhängig voneinander, auch bei trans Personen. Trans Personen, die ihr trans-sein nicht verdrängen, entwickeln normalerweise ab dem dafür normalen Alter eine von ihrem trans-sein unabhängige Sexualität, wobei diese schließlich hetero-, homo- oder auch asexuell sein kann. Also ganz genau so, wie es bei cis Personen auch ist.

    Geben sie aber lange vor, nicht trans zu sein (oft auf Druck ihrer Umwelt), kann das die Entwicklung ihrer Sexualität beeinflussen - auf ungute Weise.

    #Freikirche #Freikirchen