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#islamisierung — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #islamisierung, aggregated by home.social.

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  1. Das Theater von Ceuta: Die Architektur einer angekündigten Kapitulation

    49.000 Migranten, 55 Alibi-Polizisten und königliche Knast-Amnestien: Warum der Kollaps in Ceuta kein Betriebsunfall, sondern eiskalte Absicht ist. Die Analyse.

    schattenboxerblog.wordpress.co

  2. Im Zwiespalt ….

    Im Zwiespalt – darüber wollte ich schon vor zwei oder drei Tagen schreiben, nachdem ich bei Facebook dieses Foto gesehen und an anderer Stelle einen Bericht darüber gelesen hatte:

    Quelle

    (Über den nicht unumstrittenen Imam Benjamin Idriz des „islamischen Forums“ gibt diese Quelle Auskunft, wobei ein Forum nicht mit einer christlichen oder jüdischen Gemeinde gleichzusetzen ist. )

    Der Zwiespalt betrifft die Forderung und den Sachverhalt der „freien Religionsausübung“. In Deutschland, darüber herrscht vermutlich Einigkeit, ist die freie Religionsausübung nicht nur durch das Grundgesetz garantiert, es gibt auch keine staatliche Gewalt, die Religionsgemeinschaften – gleich welcher Art – an der Ausübung ihrer Religion hindern würde, sofern die damit verbundenen Regularien ebenfalls durch das Grundgesetz und das „Bürgerliche Gesetzbuch“ gedeckt sind. Dass immer wieder mal Religionsgemeinschaften vom Verfassungsschutz unter Beobachtung gestellt werden, ändert nichts an der grundsätzlich gewährten Religionsfreiheit.

    Als evangelisch freikirchlich sozialisierte Christin kann ich ein Lied davon singen, was „Freiheit der Religionsausübung“ bedeutet. In meiner Schulzeit wurde in den Klassenbüchern noch in der Rubrik „Bekenntnis“ die Religionszugehörigkeit aufgeführt, bei mir stand „evangelisch-freikirchlich“ und verstanden wurde es als „Sektenangehörige“, denn darauf sprachen mich Lehrer und später auch Mitschüler mit der Frage an: „Gehörst du zu einer Sekte?“ Baptisten, das ist die Freikirche, zu der ich bis heute gehöre, wurden lange Zeit als „Sekte und Sektierer“ verunglimpft und in den Anfängen des Baptismus in Deutschland sogar mit Strafen bedroht. (Quellen = Freikirchen, BEFG, Baptismus)

    Für Baptisten galt von Anbeginn an die Trennung von Kirche und Staat und damit einhergehend die „Freiheit der Religionsausübung“,

    Zitat: „Das Manifest des freien Urchristenthums an das deutsche Volk (Kurztitel: Manifest des freien Urchristent(h)ums, auch Köbners Manifest) ist eine 1848 erschienene Streitschrift der deutschen Baptisten. Sie richtete sich gegen das Staatskirchentum und forderte Religionsfreiheit – nicht nur für die Anhänger der eigenen Konfession, sondern „für Alle, seien sie Christen, Juden, Muhamedaner oder was sonst“.[1] (Quelle)

    Religionsfreiheit für alle, seien sie Christen, Juden, Muhamedaner oder sonst was!

    Dieser Satz sitzt! Sitz fest in meinem Gedächtnis und in meinem Selbstverständnis als religionsmündiger Bürger.

    Natürlich musste ich SOFORT angesichts des Schildes daran denken – doch ebenfalls sofort stellten sich alle die Bedenken gegen diese beinahe enthusiastisch bejubelte Beschilderung ein, die sich im Laufe der letzten 20 Jahre durch die Beschäftigung mit „Islam“ und allen seinen Spielarten und Erscheinungsformen immer stärker herausgebildet hatten. Ich bin nicht mehr die unwissend-tolerante Frau, die ich noch vor 30 Jahren war und treuherzig vor allen Dingen den „Glauben an Gott“ sah, ich bin nicht mehr davon überzeugt, dass „wir doch alle an den gleichen Gott glauben“, ich verstehe „Islam“ auch nicht länger als eine ausschließlich religiöse Glaubensform, sondern sehe vielmehr das gesellschaftliche Machtgefüge, das „auch“ Religion ist, aber vor allen Dingen Ideologie zur Unterwerfung des gesamten privaten wie öffentlichen Lebens unter die von Koran und den dazugehörenden Schriften vorgegebenen Regeln. Meistens wird dieses Regelwerk in Diskussionen einfach auf den Begriff Scharia verkürzt, ohne aber die allumfassende Bedeutung wirklich zu kennen oder zu verstehen. Ich behaupte ausdrücklich nicht, Scharia in allen Dimensionen zu kennen, geschweige denn zu verstehen!

    Dieses weit verbreitete „Nicht-Wissen“ über die Tiefe und Bedeutung von Islam behindert aber meinem Verständnis nach jede Auseinandersetzung zu der Frage, ob und wie Islam generell mit unserem Selbstverständnis eines gesellschaftlichen Miteinander kompatibel ist, das auf dem historisch gewachsenen westlich-christlich-jüdischen Menschenbild beruht.

    Ich schließe bewusst und trotz der vielen, vielen furchtbaren Verfolgungen von Juden im Laufe der Jahrhunderte das „jüdisch“ in die Geschichte des alten Europa mit ein, weil die Ethik des Judentums unübersehbar in die europäische Kultur eingegangen ist und es zudem kein christliches Menschenbild OHNE die jüdische Basis gäbe, die doch – gleichsam wie in einem Brennglas fokussiert – im „Zehnwort“ nämlich, den „Zehn Geboten“, aufscheint, ergänzt durch die bekannten Worte der Seligpreisungen des jüdischen Jesus in dessen Bergpredigt und in DEM Gebet der Christen weltweit, dem „Vater Unser“.

    „Avinu Malkenu, unser Vater, unser König“ heißt es in dem ergreifenden jüdischen Gebet.

    Zitat: „Obwohl der Islam 99 Namen für Gott gefunden hat, findet sich die Anrede „Vater“ nicht in dieser Liste. Die Muslime können Allah nicht in gleicher Weise „Vater“ nennen, weil das für sie ein allzu menschlicher Begriff wäre, denn er bringt im üblichen Sprachgebrauch eine leibliche Beziehung zum Ausdruck.“ Quelle

    Zitat: „Es ist nicht erlaubt zu Allah zu sagen: „Du bist mein Vater“, weil in dieser Aussage etwas Falsches erwähnt wird und in ihr ist die Trennung zwischen dem Weg der Muwahhidun (Monotheisten) und darin ist ein Vergleich zu den Juden und Christen.“ (Quelle)

    Ich verstehe, dass viele Menschen in dem Bedürfnis nach einem harmonischen Miteinander die verbindenden Elemente stärker betonen möchten, als diejenigen, die trennscharf die Unterschiede herausstellen. Und ginge es um Frömmigkeit oder nur um den „privaten Glauben“ an welchen Gott auch immer, so fiele es mir vermutlich nicht schwer, auch das tolerante Miteinander zu sehen.

    Aber die Realität in Deutschland spricht seit einigen Jahren eine andere Sprache. Es sind nicht die christlichen Freikirchen, aus deren Reihen Messerstecher oder Autofahrer hervorgehen, es sind auch nicht die Buddhisten, die aggressiv Vorteile für sich einfordern, wie sie beispielsweise für die Umsetzung der Bekleidungsregeln für muslimische Frauen eingeklagt werden (Mädchen, Lehrerin, Richterin mit Kopftuch, Burkinis in Freibädern), nicht wegen eifrig missionierender Katholiken müssen Volksfeste mit Pollern geschützt werden und Protestanten beklagen sich nicht darüber, dass in den Kitas der „katholische Nikolaus“ seinen Auftritt hat.

    Ja, ja, ich weiß, die Errungenschaft einer freien und toleranten Gesellschaft trotz des über lange Jahre streng geführten Regiments beider Volkskirchen über Sitte, Anstand und Moral zu wachen, ist noch keine Jahrhunderte alte Tradition in Deutschland. Aber genau deswegen, und weil wir eine politische Geschichte haben, die sich nicht durch die Verteidigung demokratischer Strukturen hervorgetan hat, reagiere ich (hochsensibel, wie ich nun einmal bin) auf jeden noch so kleinen Hinweis, der für mich unübersehbar auf Schritte zur Islamisierung der Gesellschaft und den damit verbundenen Verlust der religiösen und demokratischen Freiheit hinweist, und sei es nur ein Schild am Straßenrand mit dem Symbol für eine Moschee und die Angabe der Gebetszeiten. (Wobei ich mir den kleinen Hinweis erlaube, dass die Gebetszeiten für alle Muslime überall gleich und in allen Städten der jeweiligen Zeitzone gelten, dafür bedarf es keines Schildes am Ortseingang! Christliche Gottesdienste aber unterliegen nicht strengen „Gebetszeiten“ und sind daher von Ort zu Ort und oft sogar innerhalb einer Stadt von Kirche zu Kirche verschieden.

    Darum wird der Zwiespalt, den ich hinsichtlich des „Köbner’schen Manifests“ (s.o.) und angesichts eines immer mehr sichtbaren und fordernd auftretenden Islam empfinde, größer und größer!

    Der terroristische Anschlag auf den CSD in Berlin am vergangenen Samstagabend macht das Problem nicht kleiner.

    #baptismus #berlin #christentum #csd #demokratie #freikirchen #gesellschaft #gesellschaftMigration #islam #islamisierung #judentum #medien #politik #Religionsfreiheit #Terror #trenungVonKircheUndStaat
  3. An die Verteidiger gegen die #Islamisierung des christlichen Abendlands: der Feiertag heißt Christi Himmelfahrt

    #AfD

  4. #Cringe Festival #KarlSchwarz #AfD: “Iris gläubige Christin" bezeichnet #MartinHorn als "Antichrist” - da muß selbst er gucken wie Krish Patel.

    Auch sonst bestechende Logik: “Durch Antichristliche Beinflussung, geht die Wirtschaft noch mehr runter”. “Schleichende #Islamisierung"

  5. #Islamisierung #Imperialismus
    Wenn Gäste nicht teil-, sondern übernehmen wollen.
    youtu.be/z_9iMwjaGqg?si=hh8uC6
    YouTube-Video von travelingisrael

  6. „Islamisierung“ – das instrumentalisierte Schreckgespenst
    Ob „Islamisierung“ oder „Unterwanderung“: Rechte und bürgerliche Stimmen erzeugen Narrative, die keinen empirischen Standards entsprechen.

    (iz). Nicht Klimawandel, hybride Kriegführung Russlands, Rechtsruck oder Wirtschaftskrise scheinen Teile der Deutsch
    islamische-zeitung.de/islamisi
    #Muslimfeindlichkeit #Debatte #Deutschland #islamisierung #muslime #Narrative #verschwrungstheorie

  7. Was mich völlig fertig macht, ist die zunehmende Islamisierung meiner Nachbarschaft in der Kolonie. Immer mehr Frauen um die 40 verschleiern sich ... warum tut der Senat nichts dagegen? /Ironie off.
    Was geht nur im Schädel von Leuten vor, die von einer #Islamisierung faseln?

  8. Die Selbstauflösung der PKK verstehen: Was bedeutet das für den Nahen Osten?

    Am 12. Mai 2025 gab die Kurdische Arbeiterpartei (Partiya Karkerên Kurdistanê, PKK) nach mehr als vier Jahrzehnten bewaffnetem Kampf gegen die türkische Regierung ihre Auflösung bekannt. Dies geschah unmittelbar nach einem Aufruf des inhaftierten #PKK-Führers Abdullah #Öcalan, die Organisation aufzulösen. Am 11. Juli nahmen PKK-Kämpfer an einer Zeremonie teil, die die Entwaffnung symbolisierte. Was bedeutet dies für die kurdischen Befreiungsbewegungen und für den Nahen Osten im Allgemeinen?

    In der folgenden #Analyse geht eine kurdische feministische Aktivistin auf der Grundlage ihrer über zehnjährigen politischen und wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit der kurdischen Befreiungsbewegung diesen Fragen nach. Die Autorin Soma.r wuchs im Iran auf und lebt in der kurdischen Diaspora. Sie steht in engem Kontakt zu weiblichen Aktivistinnen und ist weiterhin aktiv in der Bewegung engagiert.

    Einleitung Eine Gruppe von PKK-Kämpferinnen hat sich am 11. Juli 2025 in der Jasna-Höhle in der autonomen kurdischen Region des Irak symbolisch entwaffnet. Der Ort hat eine tiefe historische und politische Bedeutung: 1923 diente er als Zufluchtsort und Kommandozentrale während der britischen Kolonialangriffe. Im selben Jahr wurde die Jasna-Höhle zu einer geheimen Druckstätte für Bangî Haq („Ruf der Wahrheit“), die erste revolutionäre kurdische Zeitung, die vom Journalisten Ahmad #Khwaja gegründet wurde. Diese Tat verband antikolonialen Widerstand, politischen Kampf und Untergrundjournalismus miteinander.

    Ein Jahrhundert später ist die Entwaffnung an diesem Ort keine #Kapitulation, sondern eine politische Aussage, die durch die Jahrhunderte hallt. Sie zieht eine Grenze zwischen Vergangenheit und Gegenwart und nutzt Erinnerung als Strategie. Mit der Wahl von #Jasna erinnern uns die Kämpfer daran: #Revolutionen mögen ihre Form ändern, aber ihre Wurzeln reichen tief. Wo einst das Imperium Schweigen forderte, druckten kurdische Stimmen die Wahrheit. Wo nun die #Waffen niedergelegt werden, könnten neue Kämpfe entstehen – verwurzelt in derselben Erde, aber geprägt von neuen Vorstellungen.

    Dieser Akt gewinnt angesichts der jüngsten Ereignisse noch mehr an Bedeutung. Nur zwei Tage zuvor war Abdullah Öcalan, der legendäre PKK-Führer, in einer Videobotschaft wieder aufgetaucht – seiner ersten seit 1999 –, in der er das Ende des bewaffneten Kampfes forderte und einen endgültigen Wandel hin zu einer demokratischen Politik drängte. Dieser Moment lädt nicht nur zum Gedenken ein, sondern auch zur Interpretation: Wie vollzieht eine #Guerillabewegung, die einst gleichbedeutend mit bewaffnetem Widerstand war, durch symbolische Akte einen politischen Wandel?

    Um die Selbstauflösung der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu verstehen, muss man sich die Breite ihrer sozialen Basis vor Augen führen, die mehrere Millionen Menschen umfasst. Seit Öcalans Inhaftierung im Jahr 1999 hat sich die kurdische Bewegung in der Türkei über ihre Guerilla-Wurzeln hinaus zu einem komplexen politischen Projekt entwickelt, das in verschiedenen städtischen und ländlichen, säkularen und religiösen, kurdischen und nicht-kurdischen Bevölkerungsgruppen verwurzelt ist – wobei das #Proletariat nach wie vor eine zentrale Rolle spielt. Sie agiert heute über eine hybride Struktur, die einen bewaffneten Flügel in #Qandil mit einem breiten zivilen Netzwerk aus Gewerkschaften, Kommunen, legalen Parteien, #Frauenorganisationen, Medien und transnationalen Solidaritätsplattformen verbindet. Ihre politische Praxis ist gleichzeitig territorial und transnational, legal und illegal, militarisiert und zutiefst sozial. Zu den transformativsten Veränderungen zählt der Aufstieg der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung (KWLM), die die Emanzipation der Geschlechter als symbolischen und strategischen Kern neu positioniert hat. In Öcalans Briefen werden das #Rojava-Projekt und die wachsende Rolle der #KWLM durchweg als die bedeutendsten Errungenschaften der PKK in der Gegenwart hervorgehoben.

    In einer bedeutenden Entwicklung für die kurdische politische Landschaft kündigte die PKK nach ihrem 12. Kongress ihre Auflösung an. Diese Entscheidung wurde durch eine Reihe von Dialogen geprägt, die im Oktober 2024 unter Beteiligung von Abdullah Öcalan (über seinen Neffen und die Delegation der Partei für Gleichheit und Demokratie der Völker) initiiert wurden und durch Äußerungen des Vorsitzenden der Nationalistischen Aktionspartei (Milliyetçi Hareket Partisi, #MHP), Devlet #Bahçeli, einer rechtsextremen, ultranationalistischen Partei in der #Türkei, ausgelöst wurden. Öcalan betonte die Notwendigkeit, die Kurdenfrage von einem bewaffneten Kampf zu einer demokratischen Politik zu überführen, und erklärte, er sei in der Lage, diesen Wandel zu führen, wenn die Bedingungen dies zuließen.

    Als Reaktion darauf begann die PKK interne Konsultationen und erklärte sich bereit, unter der Leitung von Öcalan einen Kongress einzuberufen. Am 27. Februar 2025 veröffentlichte Öcalan einen offiziellen „Aufruf zu Frieden und einer demokratischen Gesellschaft“, in dem er die PKK aufforderte, ihre bewaffneten Aktivitäten einzustellen und Verantwortung für eine friedliche Lösung zu übernehmen. Daraufhin erklärte die PKK am 1. März einen einseitigen Waffenstillstand. Darauf folgte der 12. Kongress der Organisation, auf dem die Entscheidung zur Auflösung der PKK und zur Beendigung ihres bewaffneten Kampfes offiziell verabschiedet wurde. aus der Führung sowohl der PKK als auch der Partei Freier Frauen in Kurdistan (#PAJK).1

    Öcalans strategische Vision wurde in der Mai-Ausgabe (Nr. 521) von #Serxwebûn, der offiziellen Monatszeitschrift der PKK, näher ausgeführt. Diese letzte Ausgabe enthielt das vollständige 20-seitige Dokument, das Öcalan dem Kongress vorgelegt hatte, sowie einen vier Punkte umfassenden Brief an die Delegierten, in dem er den politischen Rahmen für den Übergang zu einer friedlichen und demokratischen Phase der kurdischen Bewegung skizzierte. Mit der Ankündigung des Endes ihrer ununterbrochenen 44-jährigen Geschichte erklärte die Zeitschrift: „Alles ist bereit für einen neuen und stärkeren Anfang.“

    In seinem Brief vom 27. April skizziert Abdullah Öcalan eine transformative Vision für die Zeit nach der PKK, die sich auf demokratische Nation, ökologische und kommunale Ökonomie und demokratische Modernität als Alternative sowohl zum kapitalistischen #Nationalstaat als auch zum realen #Sozialismus konzentriert. Er schlägt eine demokratische Gesellschaft als politisches Programm für die neue Ära vor – eine Gesellschaft, die nicht darauf abzielt, den Staat zu erobern, sondern autonome, basisdemokratische Strukturen wie Kommunen zu schaffen. In diesem Rahmen werden Konzepte wie demokratischer Sozialismus, #Kommunalismus und regionaler #Konföderalismus sowohl für die kurdische Befreiung als auch für einen umfassenderen regionalen Wandel von zentraler Bedeutung. Öcalan bezeichnet dies als eine neue Form des Internationalismus und fordert alle Akteure auf, Verantwortung für dessen Verwirklichung zu übernehmen, da ein Erfolg in Kurdistan seiner Meinung nach Auswirkungen auf die gesamte Türkei, Syrien, den Irak und den Iran haben könnte.2 Die Texte in dieser Ausgabe – darunter Reden, Resolutionen und Kongressdokumente – spiegeln den Versuch wider, den strategischen Horizont der Bewegung neu zu definieren.

    Öcalans jüngster Aufruf zur Auflösung ist nicht ohne Präzedenzfälle, da die PKK seit langem zwischen bewaffnetem Kampf und Verhandlungen schwankt. Dieser Moment signalisiert jedoch einen tieferen ideologischen Wandel: Seit 2004 hat sich die Bewegung über die Kurdistan Democratic Communities Union (#KCK) – ein Dachverband, der die PKK umfasst, aber in dem aktuellen Auflösungsplan auffällig fehlt – um den „demokratischen Konföderalismus“ herum neu strukturiert.

    Die Bedeutung des Begriffs „Auflösung“ bleibt höchst unklar. Bedeutet er das Ende der PKK, eine bloße Umbenennung oder einen taktischen Wandel im Rahmen einer längerfristigen politischen Anpassung? Noch entscheidender ist die Frage, was die Auflösung einer Struktur, die historisch gesehen bewaffneten #Widerstand und #Mobilisierung an der Basis miteinander verflochten hat, für die antistaatlichen und antikolonialen Kämpfe in der Region bedeutet.

    Selbst innerhalb der PKK gibt es unterschiedliche Interpretationen. Zagros #Hiwa, Sprecher für Außenbeziehungen der KCK, erklärte im Sterk TV, dass die Resolutionen ein Ende des bewaffneten Konflikts – nicht die Entwaffnung – fordern, und stellte die Durchführbarkeit angesichts der 100 Meter Entfernung zwischen türkischen #Soldaten und Guerillakämpfern in Frage. Andere sind anderer Meinung. Amir Karimi vom iranisch-kurdischen Ableger der PKK erklärte: „Diejenigen, die am härtesten gekämpft und am meisten erlitten haben, haben das größte Recht, über #Frieden zu sprechen.“ Der Sprecher des türkischen Parlaments, Numan #Kurtulmuş, stellte den Prozess hingegen als Teil einer nationalen Anstrengung dar, sich gegen imperialistische Zersplitterung zu wehren:

    „Der Irak und Syrien sind zersplittert, der Libanon ist unregierbar geworden. Libyen, Sudan und Somalia wurden geteilt. Diese Länder sind zu Schlachtfeldern geworden, die von Stammes-, ethnischen und religiösen Spaltungen angeheizt werden, und einige wurden durch terroristische Organisationen zerschlagen. Wir hätten passiv wie eine „gelbe Kuh“ darauf warten können, dass wir als Nächste auseinandergerissen werden, oder wir Türken, Kurden und alle anderen hätten uns vereinen können, um diese imperialistische Agenda zu besiegen. Wir haben uns für den zweiten Weg entschieden und sind entschlossen, gemeinsam voranzuschreiten.“
    Es überrascht nicht, dass dieser Aufruf zu Spaltungen, Unsicherheit und einem breiten Spektrum an Reaktionen unter kurdischen Aktivist*innen geführt hat. Hier werden wir diese Fragen aufgreifen, indem wir die historische Entwicklung der PKK im Zusammenhang mit Friedensprozessen analysieren und die weiterreichenden Auswirkungen ihrer Auflösung für zeitgenössische antistaatliche, antikapitalistische und dekoloniale Bewegungen untersuchen.

    Wir beginnen mit einem kurzen Überblick darüber, wie revolutionäre Gewalt durch den bewaffneten Kampf in der kurdischen Bewegung entstand und wie dieser Verlauf mit einer Reihe gescheiterter Friedensinitiativen verflochten war, die oft neue Kriegszyklen hervorbrachten. Dann wenden wir uns der Kernfrage zu: Warum hat die PKK eine einseitige Entwaffnung beschlossen? Wir werden diese Entscheidung im Zusammenhang mit den sich wandelnden politischen Dynamiken auf regionaler, nationaler und globaler Ebene untersuchen. Abschließend werden wir über die Risiken, Unsicherheiten und strategischen Kalküle nachdenken, die mit diesem Schritt verbunden sind, und mit einer geschlechterspezifischen Lesart schließen, die die Rolle der kurdischen Frauenbefreiungsbewegung bei der Gestaltung sowohl der Grenzen als auch der Möglichkeiten dieses Prozesses in den Vordergrund stellt.

    Die kurdische Tortur von staatlicher Gewalt und Staatenlosigkeit

    Wie die PKK am 12. Mai 2025 erklärte:

    "Die PKK entstand als Befreiungsbewegung gegen die Politik der Leugnung des kurdischen Volkes, die im Vertrag von Lausanne und in der türkischen Verfassung von 1924 verankert war."
    Von einer anerkannten imperialen „Nation“ wurden die Kurden zu „ethnischen Minderheiten“ in Staaten, die sie unterdrückten, assimilierten und auslöschten. Obwohl sie fast 40 Millionen Menschen stark sind – 20 % der Bevölkerung der Türkei – sind die #Kurden nach wie vor das größte staatenlose Volk der Welt, das von politischer und kultureller Anerkennung ausgeschlossen ist. Die staatliche Unterdrückung hat oft genozidale Formen angenommen: Bei der #Anfal-Kampagne im Irak (1987–1988) wurden 180.000 Kurden getötet; die Entnationalisierungspolitik #Syriens in den 1960er Jahren machte Zehntausende staatenlos; Der #Iran stellt militärische Angriffe auf kurdische Regionen als „#Dschihad“ dar, und die Türkei verbot lange Zeit die Begriffe „Kurde“ und „#Kurdistan“ und bezeichnete Kurden als „Bergtürken“. Allein der Krieg zwischen der PKK und dem türkischen Militär hat über 40.000 Menschenleben gefordert, in einem größeren Kontext kurdischer Konflikte, in denen seit den 1960er Jahren mehr als 250.000 Menschen getötet wurden.

    Die türkische Republik wurde auf dem Völkermord an den #Armenier​n und der Leugnung der kurdischen Identität aufgebaut, die beide dazu dienten, ein homogenisierendes nationalistisches Projekt durchzusetzen. Die PKK entstand in den 1970er Jahren als direkte Reaktion auf dieses ausgrenzende Regime. Ihre Opposition war nicht nur militärischer, sondern auch kultureller und politischer Natur, wie Leyla #Zana​s parlamentarischer Eid von 1991 symbolisiert („Ich leiste diesen Eid für die Brüderlichkeit des türkischen und kurdischen Volkes“) – auf Kurdisch –, für den sie zehn Jahre im Gefängnis verbrachte.

    Heute verbindet der türkische #Imperialismus internen #Kolonialismus mit regionaler neoimperialer Expansion. Seit 2016 setzt #Ankara islamistische Milizen wie die „Syrische Nationalarmee“ (#SNA) in #Nordsyrien (#Afrin, al-Bab, #Azaz, #Jarablus, #Idlib) ein. Diese Milizen ermöglichen es der Türkei, Krieg zu führen und gleichzeitig eine neo-osmanistische Agenda der Zwangsarabisierung, #Islamisierung und demografischen Manipulation voranzutreiben. Mit Versprechungen von Gehältern bis zu 2500 Dollar werden junge Menschen angelockt, die von nur wenigen Dutzend Dollar leben, wodurch Krieg zu einer prekären Beschäftigung wird.

    Seit 2015 hat die Türkei mehrere Operationen gestartet – #Euphrat-Schild, #Olivenzweig, Friedensquelle –, um kurdische Gebiete zu besetzen, die Bevölkerung zu vertreiben und #Plünderungen, #Massengewalt und ethnopolitische Umgestaltungen zu ermöglichen. Die Luftangriffe im #Irak auf #Qandil und #Sinjar haben sich intensiviert, ohne dass die internationale Gemeinschaft nennenswert reagiert hätte. Dieses Kriegsmodell – privatisiert, prekär und transnational – hat sich auf #Libyen (2019–2020), #Aserbaidschan (2020), #Jemen, #Niger und #Pakistan ausgeweitet. Mit dem türkischen Geheimdienst verbundene paramilitärische Netzwerke wie die Sultan-Murad-Brigade operieren aus kurdischen Dörfern wie #Sinara in der Nähe von #Afrin.

    (...)

    Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages Making Sense of the PKK’s Self-Dissolution von Soma.r, 13. Juli 2025 bei @CrimethInc @crimethinc_de

    #CapitalismIsADeathCult #Anarchismus

  9. „Islamisierung“ – das instrumentalisierte Schreckgespenst
    Ob „Islamisierung“ oder „Unterwanderung“: Rechte und bürgerliche Stimmen erzeugen Narrative, die keinen empirischen Standards entsprechen.

    (iz). Nicht Klimawandel, hybride Kriegführung Russlands, Rechtsruck oder Wirtschaftskrise scheinen Teile der Deutsch
    islamische-zeitung.de/islamisi
    #Muslimfeindlichkeit #Debatte #Deutschland #islamisierung #muslime #Narrative #verschwrungstheorie

  10. Die schleichende #Islamisierung Deutschlands schreitet immer mehr voran, getrieben von meinem Nachbarn, der am Ostersonntag einfach ausschläft, statt in den Gottesdienst zu gehen.

  11. Halten wir fest, was drin steht: Der Täter von #Magdeburg war #Saudi, Ansprechpartner für Geflüchtete, fürchtete eine #Islamisierung Deutschlands, war Facharzt für Psychiatrie und seit 2006 hier.

    Außer dem üblichen Ausländer-Raus ist das genug, um die üblichen Freund-Feind-Linien, die sich sonst um derlei entwickeln, gewaltig zum Wackeln bringen.

    tagesschau.de/inland/gesellsch

  12. #Magdeburg, vor 2015 war sowas undenkbar.
    Unsere Werte wurden von den Politikern verraten.
    11 Tote
    80 Verketzte
  13. Dass ein Minister nicht mehr bereit oder fähig ist, zwischen verbaler und physischer #Gewalt deutlich zu differenzieren, wird leider oder hoffentlich in die Geschichtsbücher eingehen. | „Herr #Lindner, was ist schlimmer, SYLT oder MANNHEIM?“ youtube.com/watch?v=PnGryD0ntx #Islamisierung

  14. Mal einige Fakten zur #AfD - Hochburg #Sachsen:

    - Bevölkerungsverlust:
    1990 lebten 4.8 Mio Menschen in Sachsen, heute noch 4 Mio.

    - Kaum Ausländer:
    Der Ausländeranteil liegt bei rund 5% - in Gesamtdeutschland sind es mehr als 13%.

    - Von wegen #Islamisierung:
    Nur rund 1% der Bevölkerung Sachsens sind Muslime.
    2️⃣

  15. Was hat dies mit dem aktuell beklagten eskalierenden #Antisemitismus in Deutschland zu tun? "... the safety and well-being of migrants, refugees, and asylum seekers." #Migration and Asylum - Open Society Foundations opensocietyfoundations.org/voi #Soros #NWO #Asyl #Islamisierung

  16. Wenn #Weltreporterin @jogja_berlin den Kopf frei bekommen will, spaziert sie über den "chinesischen" Friedhof nahe #Yogyakarta #Indonesien: Hier begraben Menschen unterschiedlichster Religionen und Ethnien ihre Verstorbenen nebeneinander - ganz im Sinne des Staatsmottos "Bhinneka Tunggal Ika" (Einheit in Vielfalt). Im Zuge zunehmender #Islamisierung, #Korruption und diskriminierender Gesetze bekommt das tolerante Image des Vielvölkerstaats immer mehr Risse. #FürSievorOrt #Weltreporter #diversity

  17. In einem Paralleluniversum kleben sich #Nazis auf die Straße, um auf die #Islamisierung hinzuweisen und die #Polizei knüppelt die wartenden Autofahrer zusammen.

  18. #Islamisierung jetzt auch bei Pflanzen 👿

    Zufall?? Ich glaube kaum! Deutlich ist der invasorische Charakter des Islams zu erkennen, jetzt auch bei unseren heimischen Nutzpflanzen! #dankeMerkel Nur @AfD & @CSU wehren sich dagegen!

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