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#avportal — Public Fediverse posts

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  1. The Project “OER with Ukraine” – Empowering Education in Challenging Times

    In an era marked by unprecedented challenges, the importance of open, accessible education has never been clearer. TIB – Leibniz Information Centre for Science and Technology alongside with the Leibniz University Hannover (LUH) Research Center L3S – is proud to have been part of the Project “OER with Ukraine”, a collaborative initiative fostering Open Educational Resources (OER) to support Ukrainian academics, teachers, and students.

    What is the Project OER with Ukraine?

    The project “Open Educational Resources with Ukraine” (2022-2025) is funded by the German Academic Exchange Service (DAAD) and the Federal Ministry of Education and Research (BMBF) under the program line “Ukraine Digital”. It aims to support Ukrainian higher education during times of crisis by involving Leibniz University Hannover’s partner universities in Kyiv, Dnipro, Kharkiv, and Lviv. The project assists these institutions in maintaining, further developing, and digitalising teaching courses in the fields of biomedical engineering, biology, materials science, history of science, computer science, and information technology.

    For this purpose, a total of 486 teaching and learning videos were produced in subject specific cross-location working groups. They were published under Creative Commons (CC-BY) licences and integrated into the ongoing teaching activities of the partner universities. The total number of media views exceeds 26,000 (as of July 2025).

    The videos were translated and subtitled, their content adapted and prepared as Open Educational Resources in accordance with the UNESCO Definition. The videos were published under Creative Commons licences (CC-BY) on the TIB AV-Portal. Each video was assigned a DOI, is permanently archived, and enhanced with semantic data and standardized metadata. The Metadata are incorporated into the OER search index OERSI via open interfaces. The OERSI User Interface was translated into Ukrainian and enables cross-lingual searches in different languages such as Ukrainian. This ensures the resources are accessible, easily discoverable, citable, and free to use for the long term. In this way, the project contributes to the internationalisation, digitalisation, and openness of education, offering new opportunities for both teachers and students.

    Example of an high recommended lecture video from the series Cryotechnology

    Enhancing the impact through networking

    The project has actively connected Ukrainian institutions with international OER communities, fostering exchange, mutual support, and new partnerships. By involving Ukrainian educators and students in these global networks, we are expanding the reach and impact of their work. Through workshops and webinars, we’ve enabled Ukrainian educators to create and adapt OER – not only in response to the current emergency, but as a sustainable, long-term solution.

    Members at a project meeting of OER with Ukraine at TIB. Picture: Nataliya Butych

    Looking ahead

    The OER project with Ukraine stands for the values of openness, solidarity, and innovation that characterize the global OER movement. TIB is honored to stand with our Ukrainian colleagues as we work together to secure the future of education – no matter what challenges lie ahead. We are confident that these connections will last for a long time. The videos are definitely sustainable, are actively used, and will also be integrated into the DigiUni project (Digital University – Open Ukrainian Initiative).

    Open Educational Resources with Ukraine project also has been added to the OER World Map.

    Materials

    #OpenEducationalResources #scientificVideos #OpenAccess #LizenzCCBY40INT #OER #Ukraine #AVPortal

  2. Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“

    read this article in English

    Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.

    Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.

    Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.

    Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access

    Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.

    Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.

    Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.

    Openness in der internationalen Hochschullehre

    Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.

    Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.

    Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.

    Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.

    #ORKG #AVPortal #Universitätsbibliothek #EULiST #OERSI

  3. Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“

    read this article in English

    Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.

    Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.

    Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.

    Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access

    Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.

    Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.

    Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.

    Openness in der internationalen Hochschullehre

    Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.

    Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.

    Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.

    Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.

    #LizenzCCBY40INT #ORKG #AVPortal #Universitätsbibliothek #EULiST #OERSI

  4. Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“

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    Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.

    Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.

    Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.

    Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access

    Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.

    Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.

    Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.

    Openness in der internationalen Hochschullehre

    Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.

    Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.

    Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.

    Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.

    #Universitätsbibliothek #EULiST #OERSI #ORKG #AVPortal

  5. Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“

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    Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.

    Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.

    Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.

    Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access

    Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.

    Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.

    Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.

    Openness in der internationalen Hochschullehre

    Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.

    Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.

    Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.

    Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.

    #ORKG #AVPortal #Universitätsbibliothek #EULiST #OERSI

  6. Activities of TIB in the European university alliance “EULiST”

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    Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.

    The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.

    The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.

    Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access

    The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.

    On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.

    Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance.  For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.

    Openness in international university teaching

    Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.

    This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.

    Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.

    We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.

    #ORKG #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI #LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal

  7. Activities of TIB in the European university alliance “EULiST”

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    Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.

    The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.

    The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.

    Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access

    The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.

    On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.

    Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance.  For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.

    Openness in international university teaching

    Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.

    This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.

    Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.

    We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.

    #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI #LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal #ORKG

  8. Activities of TIB in the European university alliance “EULiST”

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    Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.

    The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.

    The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.

    Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access

    The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.

    On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.

    Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance.  For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.

    Openness in international university teaching

    Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.

    This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.

    Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.

    We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.

    #LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal #ORKG #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI

  9. Workshop „OER with Ukraine“ mit Vertreter:innen aus Ukrainischen Hochschulen

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    15 Vertreter:innen fünf ukrainischer Partneruniversitäten und eines Forschungsinstituts aus Kyjiw, Dnipro, Charkiw und Lwiw besuchten vom 23. bis zum 28. November 2024 die TIB in Hannover. Der Anlass: der Workshop „Open Educational Resources (OER) with Ukraine“.

    Gemeinsam Videovorlesungen und Lernmaterialien entwickeln

    Bereits seit Juni 2022 arbeiten sie im Rahmen des gleichnamigen Projektes unter der Leitung von TIB-Direktor Prof. Dr. Sören Auer eng mit dem Forschungszentrum L3S, der TIB und weiteren Instituten der Leibniz Universität Hannover zusammen. Das Ziel ist die Entwicklung von Videovorlesungen und Lernmaterialien unter Creative-Commons-Lizenzen (CC-BY) für Fächer wie Biomedizintechnik, Biologie, Materialwissenschaften, Informatik, Informationstechnologie sowie der Geschichte der Wissenschaft und Technik.

    Die Teilnehmenden des Workshops „Open Educational Resources (OER) with Ukraine“ in der TIB in Hannover.

    Mehr als 290 produzierte Videos im TIB AV-Portal verfügbar

    Ein paar Zahlen und Fakten zum Projekt: Bislang sind über 290 Lehr- und Lernvideos in englischer und/oder ukrainischer Sprache entstanden. Alle Videos sind im TIB AV-Portal, einem internationalen Portal für wissenschaftliche Videos, als OER – also freie Lern- und Lehrmaterialien – abrufbar. Jedes dieser Videos hat einen Digital Object Identifier (DOI), wird dauerhaft gespeichert, in englischer und ukrainischer Sprache untertitelt sowie mit semantischen Daten und standardisierten Metadaten beschrieben, die über offene Schnittstellen im OER-Suchindex OERSI.org auffindbar sind. Dadurch sind die Videos dauerhaft zugänglich, zitierbar und frei nachnutzbar.

    Erfahrungen teilen, innovative Ansätze vorstellen

    Im Workshop teilten die Teilnehmenden ihre Erfahrungen mit Open Educational Resources miteinander und stellten innovative Ansätze vor, wie LiaScrip, ein Open-Source-Framework für die Erstellung interaktiver Online-Kurse, genutzt werden kann. Mit LiaScrip können Autor:innen Bildungsinhalte in einer leicht verständlichen Markdown-Syntax schreiben, die dann in interaktive Kurse verwandelt werden.

    TIB präsentiert Projekte und Aktivitäten rund um Open Access

    Das Lab Learning and Skill Analytics der TIB präsentierte eDoer, eine community-basierte Lernumgebung, die personalisierte, offen zugängliche Bildungsinhalte anbietet. Das KI-gestützte Empfehlungssystem erleichtert Lernenden und Lehrenden die Suche nach passenden Inhalten. Zudem präsentierte die TIB aktuelle Entwicklungen in den Bereichen Open-Access-Publizieren und Universitätszeitschriften sowie das Forschungsprojekt „Fake Narratives: Understanding Narratives of Disinformation in Public and Alternative News Videos“ der TIB-Forschungsgruppe Visual Analytics.

    Positives Feedback zum Workshop

    Besonders wertvoll fanden die Teilnehmer:innen Informationen zu VIVO, einer von der TIB genutzten Open-Source-Infrastruktur für Forschungsinformationen. VIVO ermöglicht die Bereitstellung nachnutzbarer, strukturierter Forschungsinformation auf Basis von Linked Open Data. „Dies möchte ich gern in unserem Fachbereich prototypisch implementieren“, so eine der ukrainischen Teilnehmerinnen. Der Workshop endete mit positivem Feedback der Teilnehmenden und unterstrich die hohe Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und fachlichen Austauschs in der Forschung und Lehre. Der Workshop endete mit positivem Feedback der Teilnehmenden und unterstrich die hohe Bedeutung internationaler Zusammenarbeit und fachlichen Austauschs in der Forschung und Lehre.

    Projektverlängerung bis zum 30. Juni 2025

    Eine erfreuliche Nachricht kam während des Workshops vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD): Das Projekt wird bis zum 30. Juni 2025 verlängert, sodass weitere OER-Materialien erstellt und die Integration sowie gegenseitige Anerkennung der Kurse an den Partneruniversitäten vorangetrieben werden kann.

    Über das Projekt „Open Education Resources with Ukraine“

    Das vom Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) geförderte Projekt „Open Education Resources with Ukraine“ unterstützt die ukrainischen Partnerhochschulen der Leibniz Universität Hannover (LUH) in Kyiv, Dnipro, Kharkiv und Lviv dabei, ihr laufendes Lehrangebot in Krisenzeiten aufrechtzuerhalten, weiterzuentwickeln und zu digitalisieren. Das Ziel ist es, Lehrangebote auszubauen, indem Lehr- und Lernvideos aus den Fächern Biomedizintechnik, Biologie, Werkstoffkunde, Informatik und Informationstechnologie unter Creative-Commons-Lizenzen (CC-BY) produziert, in den laufenden Lehrbetrieb der jeweiligen Partnerhochschulen verankert und im TIB AV-Portal veröffentlicht werden. Hierfür werden die Videos übersetzt oder untertitelt, inhaltlich angepasst und als Open Educational Resources – also freie Lehr- und Lernmaterialien – aufbereitet. Somit trägt das Projekt zur Internationalisierung, Digitalisierung und Offenheit der beteiligten Akteur:innen bei und verleiht den geflüchteten sowie in der Ukraine verbliebenen Lehrenden und Studierenden eine Perspektive.

    #LizenzCCBY40INT #Forschung #Ukraine #vivo #AVPortal #OpenEducationalResources #VisualAnalytics

  10. [de] Video-Plattform für die #Wissenschaft

    "... unerwünschte Nebenwirkungen kommerzieller Videoplattformen ... willkürlicher Werbeeinblendungen, kaum überschaubare Nutzungs- Datenschutzbestimmungen ... Content-Fluidität ... sind kontraproduktiv."

    "... das AV-Portal der TIB ... bedient ... wissenschaftliche Anforderungen ... Berücksichtigung von Open Science..."

    wissenschaftskommunikation.de/

    #avportal #tib #leibnitz #leibnitzinformationszentrum #videoplattform #youtube #vimeo #tiktok #OpenScience

  11. [de] Video-Plattform für die #Wissenschaft

    "... unerwünschte Nebenwirkungen kommerzieller Videoplattformen ... willkürlicher Werbeeinblendungen, kaum überschaubare Nutzungs- Datenschutzbestimmungen ... Content-Fluidität ... sind kontraproduktiv."

    "... das AV-Portal der TIB ... bedient ... wissenschaftliche Anforderungen ... Berücksichtigung von Open Science..."

    wissenschaftskommunikation.de/

    #avportal #tib #leibnitz #leibnitzinformationszentrum #videoplattform #youtube #vimeo #tiktok #OpenScience

  12. Unser #AVPortal wird übrigens vom @TIB_AVPortal zur Verfügung gestellt - das ist quasi unser "Dachportal". Hier könnt ihr auch selbst wissenschaftliche Videos veröffentlichen: av.tib.eu/upload Verschiedene Publikationswege und weitere Features sind kompakt im FAQ erklärt: av.tib.eu/faq #Academia #ScienceComm #Publishing #FIDBAUdigital #TIB_AVPortal

  13. By the way: Mit dem Service #TIBConRec der @tibhannover wird zur #111BiblioCon dafür gesorgt, dass aus ausgewählten Räumen, die Beiträge gestreamt und aufgezeichnet werden. Wir hoffen natürlich, alles wird ohne große Pannen laufen. 🙂 Unter Voraussetzung der Erlaubnis der beteiligten Refererierenden & Co. werden die Beiträge nicht nur intern im Konferenzsystem bereitstehen, sondern mit gewisser Karenz von sechs Monaten auch langfristig und zitierfähig bei uns im #AVPortal offen publiziert...