#eulist — Public Fediverse posts
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@OfiLibreURJC
Great to see #OpenAccess connecting #EuropeanUniversityAlliances like #EULiST :> Tomorrow, "(Re)Designing Your Course with Open Science: How to Use and Create Freely Licensed Materials for Digital and International Teaching" will take place as a webinar.
Well done @TIBopenpub
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Great to see #OpenAccess connecting #EuropeanUniversityAlliances like #EULiST :> Tomorrow, "(Re)Designing Your Course with Open Science: How to Use and Create Freely Licensed Materials for Digital and International Teaching" will take place as a webinar.
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https://www.europesays.com/es/220890/ Las universidades españolas en Europa se dan cita en la URJC #BreakingNews #BreakingNews #ES #España #EULiST #FeaturedNews #FeaturedNews #Headlines #LatestNews #LatestNews #News #Noticias #NoticiasDestacadas #NoticiasDestacadas #rector #Spain #Titulares #UEUE #ÚltimasNoticias #ÚltimasNoticias #UniónEuropea #UniversidadesEspañolas #UniversidadesEuropeas #URJC
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Open Access und andere „O’s“ – Ein Thema für die Lehre!
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Open Access wird meist im Zusammenhang mit der Publikation von Forschungsergebnissen diskutiert. Doch auch über das Publizieren hinaus ist Open Access in der Hochschullehre ein relevantes Thema. Ein neues Beratungsangebot an der TIB versteht Openness als umfassendes Prinzip wissenschaftlichen Arbeitens und zeigt die Möglichkeiten von Open-Access-Materialien in der (internationalisierten) Lehre auf.
Openness meint freien, uneingeschränkten Zugang zu Wissen sowie kollaboratives Arbeiten und wird im Lehrkontext unter dem Begriff Open Education diskutiert (Bossu & Heck 2020). Seit den frühen 2000ern haben digitale Technologien und Lizenzmodelle wie Creative Commons die Nutzung von Lehrmaterialien grundlegend verändert. Open Education geht über rechtliche Fragen hinaus und steht für einen Kulturwandel im akademischen Selbstverständnis: Forschung und Lehre werden enger zusammen gedacht, demokratische Werte wie Transparenz, Gleichheit, kritisches Denken und Offenheit gezielt an Studierende vermittelt (de Knecht et al. 2021).
Ein Manifest der Universität Utrecht in den Niederlanden benennt vier Dimensionen von Open Education: 1. Open Educational Resources, 2. Open-Science-Kompetenzen, 3. eine offene Wissenschaftsmentalität und 4. Anreize zur Umsetzung und Anerkennung. Im Folgenden zeige ich anhand meiner Beratungserfahrungen im Kontext der europäischen Hochschulallianz EULiST, wie ein solcher Wandel wertebasiert und zugleich pragmatisch gelingen kann.
1. Materialien für Openness: OER
Open Educational Ressources (OER), d.h. frei lizenzierte und damit problemlos nachnutzbare Lehrmaterialien sind ein wichtiger Aspekt der Umgestaltung von Hochschullehre im Sinne von Openness. Sie umfassen Videos, Lehrbücher oder ganze (Selbstlern)Kurse. In der Lehrpraxis werden, je nach Disziplin, auch wissenschaftliche Beiträge in Fachzeitschriften oder Konferenzbeiträge als Lehrmaterial verwendet, wie die Visualisierung zeigt (Björn/Dölle 2021). Das heißt, bei Lehrmaterialien hängt es allein vom entsprechenden Einsatz und nicht der Form ab, ob sie “educational” sind (Rzadkowski 2025).
Auch aus meiner eigenen Perspektive als Lehrende in der Soziologie verschwimmt der Unterschied zwischen Open Access und OER in der Lehrpraxis. Das an der LUH situierte Projekt VeStor zeigt dass rechtswissenschaftliche Lehrbücher, die im Open Access zur Verfügung stehen, in der Lehre als OER Verwendung finden, ebenso wie in der Rechtspraxis als Open Access Nachschlagewerk.
2. Kompetenzen für Openness: Die „O’s“ von Open Science
Open Science umfasst den freien Zugang zu Publikationen (Open Access), Daten (Open Data), Bildungsmaterialien (OER), Software und Hardware, aber auch Verfahren wie offene Begutachtung (Open Peer Review) und Citizen Science. Alle diese Aspekte können in der Lehre relevant werden und erfordern entsprechende Kompetenzen bei Lehrenden. In projekt- oder forschungsorientierten Kursen dienen Forschungsdaten als Lernmaterial. In flipped-classroom-Formaten oder hybrider Lehre ist frei lizenzierte Software etwa für kollaboratives Arbeiten hilfreich. In MOOCs sind Open-Access-Materialien sogar essenziell (Gadd et al. 2019).
Studierende sollten daher bereits mit Open-Science-Prinzipien vertraut gemacht werden – etwa im Rahmen von Maßnahmen zu allgemeiner Informationskompetenz. So lernen sie, wie sie etwa mit Paywalls umgehen oder Manuskriptversionen von Artikeln nutzen können. Müssen sie im Seminar eigene Materialien, wie Videos produzieren, bietet Open-Source-Software sowie frei lizenziertes Material rechtssichere und kostenlose Möglichkeiten zur Umsetzung.
3. Openness als Teil des Selbstverständnisses
Open Access und andere Open-Science-Praktiken sind kein Selbstzweck, sondern ein Mittel zur Lösung konkreter didaktischer und rechtlicher Herausforderungen. Lehrende verfolgen Prinzipien der Offenheit nicht vorrangig aus institutioneller Pflicht, sondern im Einklang mit ihren Zielen und ihrem Selbstverständnis als Lehrende. So kann etwa ein Kurs barriereärmer werden, wenn Vorträge aufgezeichnet und als OER bereitgestellt werden, sodass Studierende im eigenen Tempo lernen können. Open-Access-Publikationen ermöglichen eine rechtssichere Nutzung ganzer Bücher – etwa in Lektürekursen – und fördern so einen tiefgründigen und nicht vom Geldbeutel abhängigen Zugang zu wissenschaftlicher Literatur.
Dies ist ein Weg, um eine offene Wissenschaftsmentalität als Lehrende zu entwickeln und, im Sinne der Autorinnen des Utrechter Manifests auch an Studierende weiterzugeben. Diese können in der Diskussion über Open Science Wissen über die praktischen Arbeitsbedingungen im akademischen System erwerben. Die kritische Reflexion über die Rolle von Wissenschaft und Wissenschaftler*innen in der Gesellschaft, die damit einhergeht, ist dann stärker in die Lehre integriert – ein Aspekt, der in Hochschulcurricula bislang bislang oft nur eine untergeordnete Rolle spielt. Der Vortrag „Das Geschäft mit wissenschaftlichen Informationen“ der am 7. November im Rahmen der Erstsemesterveranstaltungen des Allgemeinen Studierendenausschuss der LUH stattfindet versucht ebenfalls diese Lücke zu füllen.
4. Anerkennung von Openness: Internationalisierung der Lehre als Chance
Im Vergleich zum Publizieren in Open Access erhält der Einsatz offener Praktiken in der Lehre bisher wenig Aufmerksamkeit und Anerkennung durch das Wissenschaftssystem. Dabei zeigt sich im Kontext internationaler Hochschulkooperationen wie der Europäischen Hochschulallianz EULiST ihr konkreter Nutzen: Studierende sollen europaweit flexibel Kurse belegen können – auch ohne formale Einschreibung an der jeweiligen Universität. Doch Zugänge zu Literatur, Lernplattformen oder Kursmaterialien scheitern oft an rechtlichen und infrastrukturellen Hürden, die das Closed-Access-Publizieren mit sich bringt.
Offene Bildungsressourcen (OER) und Open-Access-Materialien bieten hier eine Lösung, da sie ortsunabhängig, rechtssicher und frei zugänglich sind. So lassen sich auch strukturelle Ungleichheiten zwischen Partnerhochschulen reduzieren. Openness kann zudem Ressourcen sparen, etwa wenn Weiterbildungsangebote hochschulübergreifend wiederverwendet werden. Ein Beispiel: Der Kurs „Navigating the World of Open Access Publishing“, angeboten von der TU Wien und der LUH, steht Early-Career Researchers aller EULiST-Partner offen – unkompliziert und ohne Barrieren. Entsprechend positiv wurde auch das Beratungsangebot zu Openness in der Lehre im EULiST Projekt angenommen – ein erster Schritt zu mehr institutioneller Anerkennung für Open Education.
Ein flexibles und individuelles Beratungsangebot
Das Beratungsangebot zu Openness in der Lehre an der TIB verfolgt einen breiten und individuellen Ansatz, so wie hier skizziert. Zunächst wird gemeinsam mit den Lehrenden erarbeitet, in welche Richtung die eigene Lehrveranstaltung weiterentwickelt werden soll. Ausgehend davon werden konkrete Vorschläge unterbreitet, wie Openness als Thema in der eigenen Lehre unterzubringen und/oder frei lizenzierte Lehrmaterialien zu verwenden. Dabei greife ich auf die breite Landschaft an existierenden Angeboten und Services der TIB zum Thema OER (twillo) und Open Access zurück (B!SON, AV Portal, Repositorien). So zeigt sich, dass Openness in der Lehre als Mittel zum Zweck undogmatisch und pragmatisch in der Weiterentwicklung von digitaler und internationaler Hochschullehre eine Rolle spielen kann. DIe TIB trägt mit Beratungsangeboten zu diesem Kulturwandel bei.
Referenzen:
Bossu, Carina, und Tamara Heck. 2020. „Special Issue: Engaging with Open Science in Learning and Teaching“. Education for Information 36 (3): 211–25. https://doi.org/10.3233/EFI-200386.
Gadd, Elizabeth, Chris Morrison, und Jane Secker. 2019. „The Impact of Open Access on Teaching—How Far Have We Come?“ Publications 7 (3): 56. https://doi.org/10.3390/publications7030056.
Knecht, Sicco de, Martijn van der Meer, Loek Brinkman, Manon Kluijtmans, und Frank Miedema. 2021. „RESHAPING THE ACADEMIC SELF CONNECTING EDUCATION & OPEN SCIENCE“. Utrecht University. https://doi.org/10.5281/zenodo.5345573
Rzadkowski, Nora. 2025. „Same Same or Different? OER und juristische Fachdidaktik“. In Von Open Access zu Open Science, herausgegeben von Nikolas Eisentraut und Maximilian Petras. Nomos Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG. https://doi.org/10.5771/9783748950318-89.
Beitragsbild: Curriculum Development by Nick Youngson CC BY-SA 3.0 Alpha Stock Images
#LizenzCCBY40INT #OpenEducationalResources #Hochschullehre #EULiST #openness #OpenAccessWeek2025 #OpenAccess
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We invite early career researchers from #TUWien & other #EULiST universities to join us: “Navigating the World of #OpenAccess #Publishing: A Hands-on Introduction for Early-Career Researchers”, conducted by TU Wien Library & @tibhannover
👉 More information and inscription: https://www.graduiertenakademie.uni-hannover.de/de/unsereangebote/qualifizierungsworkshops/open-access-kurs-nr-eulist-1
📩 For questions please contact: [email protected]
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➡️ Chris Schubert von der #tuwien #EULiST spricht darüber, ob Datenqualität ein unterschätztes Problem ist und welche Rolle sie im #EOSC Data Quality Framework und der damit verbundenen Data Quality Task Force der EOSC einnimmt.
❓ Daran geknüpft ist die wichtige Frage, wie man eine vertrauensvolle Umgebung für #Daten schaffen und gleichzeitig einen ausreichend komplexen Zugang nutzerfreundlich gestalten kann?
https://nfdi4culture.de/id/E6144
#NFDI4Culture #NFDIrocks #datenqualitat #Kulturerbe
^gp
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➡️ Chris Schubert von der #tuwien #EULiST spricht darüber, ob Datenqualität ein unterschätztes Problem ist und welche Rolle sie im #EOSC Data Quality Framework und der damit verbundenen Data Quality Task Force der EOSC einnimmt.
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Seit 2023 hat sich die @unihannover mit 9 Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz #EULiST zusammengeschlossen. Das Ziel: Die europäische Idee durch engere Zusammenarbeit und Austauschprogramme zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten der Hochschulen zu verbessern.
Wie wir als #TIB unser Know-how in offener Softwareentwicklung und zu #OpenAccess & #OpenScience in die Initiative einbringen, zeigen unsere Kolleg:innen #DeborahSielert und @axelklinger hier: https://blog.tib.eu/2025/03/11/aktivitaeten-der-tib-in-der-europaeischen-hoschulallianz-eulist -
Seit 2023 hat sich die @unihannover mit 9 Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz #EULiST zusammengeschlossen. Das Ziel: Die europäische Idee durch engere Zusammenarbeit und Austauschprogramme zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten der Hochschulen zu verbessern.
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Wie wir als #TIB unser Know-how in offener Softwareentwicklung und zu #OpenAccess & #OpenScience in die Initiative einbringen, zeigen unsere Kolleg:innen #DeborahSielert und @axelklinger hier: https://blog.tib.eu/2025/03/11/aktivitaeten-der-tib-in-der-europaeischen-hoschulallianz-eulist -
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Wie wir als #TIB unser Know-how in offener Softwareentwicklung und zu #OpenAccess & #OpenScience in die Initiative einbringen, zeigen unsere Kolleg:innen #DeborahSielert und @axelklinger hier: https://blog.tib.eu/2025/03/11/aktivitaeten-der-tib-in-der-europaeischen-hoschulallianz-eulist -
Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“
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Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.
Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.
Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.
Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access
Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.
Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.
Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.
Openness in der internationalen Hochschullehre
Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.
Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.
Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.
Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
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Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“
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Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.
Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.
Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access
Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.
Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.
Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.
Openness in der internationalen Hochschullehre
Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.
Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.
Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.
Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
#LizenzCCBY40INT #ORKG #AVPortal #Universitätsbibliothek #EULiST #OERSI
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Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“
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Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.
Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.
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Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access
Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.
Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.
Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.
Openness in der internationalen Hochschullehre
Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.
Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.
Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.
Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
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Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“
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Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.
Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.
Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.
Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access
Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.
Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.
Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.
Openness in der internationalen Hochschullehre
Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.
Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.
Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.
Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
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Aktivitäten der TIB in der europäischen Hochschulallianz „EULiST“
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Seit 2023 hat sich die Leibniz Universität Hannover (LUH) mit neun Partneruniversitäten in der europäischen Hochschulallianz „EULiST – European Universities Linking Society and Technology“ zusammengeschlossen. Ziel der von der europäischen Kommission ausgeschriebenen Förderlinie ist es, die europäische Idee durch engere institutionelle Zusammenarbeit und verschiedene Austauschprogramme zur Mobilität von Studierenden, Wissenschaftler:innen und weiteren Universitätsangehörigen zu stärken und die Wettbewerbsfähigkeiten europäischer Hochschulen zu verbessern. Neben diesen Zielen bietet die Allianz aber auch die Chance, Formen von Bildung und Forschung, die den Ideen der Open Science Bewegung und damit der Transparenz, Zugänglichkeit und Zusammenarbeit in der Forschung verpflichtet sind zu entwickeln.
Die beteiligten Universitäten sind in Finnland, Frankreich, Griechenland, Italien, Österreich, Schweden, Spanien, der Slowakei und Tschechien angesiedelt. Mit dem Ziel eines integrativen Ansatzes der Gesellschafts-, Natur- und Technikwissenschaften um Lösungen auf gesellschaftliche Herausforderungen zu finden, haben viele von ihnen einen Schwerpunkt in den Technik- und Naturwissenschaften und liegen damit im Kernbereich der Aufgaben der TIB.
Die TIB beteiligt sich an mehreren Punkten in der Allianz. Sie bringt ihr Know-how in offener Softwareentwicklung und zu Fragen des Open Access und damit ihre langjährige Erfahrung mit der strategischen Weiterentwicklung von Open Science ein. Openness, so die Überzeugung, ist zentraler Baustein der infrastrukturellen und kulturellen Kooperation und damit des Zusammenwachsens zu einem europäischen Campus. Openness ist eine Vorrausetzung für die Produktion und Distribution von Wissen ohne Zugangsbarrieren und damit auf demokratische Art und Weise. Sie fördert aber auch ganz praktisch Möglichkeiten der institutionellen Kooperation und für innovative und flexible Lernformate und Curricula.
Entwicklung offener digitaler Infrastrukturen und Beratung zu Publizieren im Open Access
Bei der Zusammenführung digitaler Angebote wurden in einem ersten Schritt die Angebote der Partneruniversitäten gesammelt, um auf Grundlage dieser Dienste ein gemeinsames Angebot in Form eines Knowledge Hub zu entwickeln. Inhaltlich bietet der Knowledge Hub damit perspektivisch die Möglichkeit, unter anderem offene Lehrmaterialien (OER), Forschungsdaten, Publikationen und Kursangebote über einen zentralen Sucheinstieg Institutionsübergreifend auffindbar zu machen. Als technische Grundlage kann die TIB hier auf den Ergebnissen des Open Educational Resources Search Index OERSI aufbauen. Die Nachnutzung der zugrunde liegenden Technologie wurde bereits am Beispiel von Forschungsdaten mit dem Suchindex für Research Software, Data and Terminologies mit ReSoDaTe erfolgreich erprobt.
Aktuell wird auf dieser Basis an einem zentralen Kurskatalog gearbeitet, der die Kursangebote der Partnereinrichtungen an einer zentralen Stelle zusammenführt und gemeinsam durchsuchbar macht. Neben eigens entwickelten Suchumgebungen spielen auch weitere Plattformen wie Open Alex eine wichtige Rolle, die gerade im Bereich Open Access bereits über zahlreiche Integrationen verfügen und möglicherweise weitere Komponenten des Knowledge Hub ausmachen können.
Auch weitere an der TIB entwickelte Dienste, wie der „Open Research Knowledge Graph (ORKG)“ und das AV-Portal werden aktiv und teilweise in Webinars, so wie im April 2024 an der Universidad Rey Juan Carlos in Spanien zur Verfügung gestellt. Ebenfalls in 2024 hat die TIB den einwöchigen Online-Workshop „Wie entsteht eine wissenschaftliche Zeitschrift?“ für EULiST-Studierende und -Promovierende angeboten, in dem durch die fiktive Gründung einer Open Access Zeitschrift alle Akteure, Rollen und wichtigen Themen im wissenschaftlichen Publikationsprozess ganz praktisch erlernt, alle Schritte durchgespielt und anschließend diskutiert wurden.
Openness in der internationalen Hochschullehre
Openness in der Lehre ist das Thema der TIB im Work Package 3 „Learning and Teaching“. Mit dem EULiST Kompatibilitätscheck steht ein konkretes Pilotprojekt in den Startlöchern, dass Lehrende als Hauptakteur:innen der EULiST-Kooperation in der Lehre in den Blick nimmt und unterstützt. In einem von den Lehrenden gesteuerten Beratungsprozess bietet die TIB-Unterstützung bei der offeneren Gestaltung von Seminarplänen an.
Das heißt beispielsweise, dass wir die Nutzungsrechte von Lehrmaterialien, dazu gehört auch Kursliteratur prüfen, offene Alternativen zu derzeit nicht frei lizenzsierten Inhalten recherchieren oder Zweitveröffentlichungsrechte von Materialien, wie verwendeten Zeitschriftenartikeln prüfen. Laut der Open Access Richtlinie der LUH sind Mitglieder der LUH übrigens generell aufgefordert Kopien ihrer Publikationen im Open-Access-Repositorium der LUH einzustellen. Somit gilt dies nicht nur für Literatur, die in Lehrveranstaltungen genutzt wird. Auch Beratung zur Erstellung und Nutzung von Open Educational Ressources (OER) und der Integration von Open-Science-Schulungen in Seminare sind Teil des Portfolios.
Angedacht sind des Weiteren eine Vernetzung von Open-Access-Beauftragten der Partneruniversitäten im Rahmen eines „Staff Exchange“ und die Bündelung von Ressourcen im Bereich der Open Access Beratung durch Schulungsangebote, die in Kooperation zwischen Universitäten entwickelt und angeboten werden. Erste konkrete Schritte in diese Richtung wurden bereits durch die Teilnahme am Arbeitstreffen der Work Packages 2 und 3 an der TU Wien im Februar 2025 getan.
Wir hoffen, mit diesen Aktivitäten Open Science in und mit den beteiligten Einrichtungen zu stärken.
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Activities of TIB in the European university alliance “EULiST”
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Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.
The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.
The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.
Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access
The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.
On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.
Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance. For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.
Openness in international university teaching
Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.
This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.
Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.
We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.
#ORKG #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI #LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal
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Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.
The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.
The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.
Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access
The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.
On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.
Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance. For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.
Openness in international university teaching
Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.
This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.
Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.
We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.
#AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI #LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal #ORKG
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Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.
The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.
The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.
Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access
The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.
On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.
Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance. For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.
Openness in international university teaching
Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.
This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.
Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.
We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.
#LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal #ORKG #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI
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Activities of TIB in the European university alliance “EULiST”
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Since 2023, Leibniz University Hannover (LUH) has joined forces with 9 partner universities in the European University Alliance “EULiST – European Universities Linking Society and Technology”. The aim of the funding line announced by the European Commission is to strengthen the European bond through closer institutional cooperation and various exchange programs for the mobility of students, scientists and other university members as well as to improve the competitiveness of European universities. In addition to these goals, the alliance offers the opportunity to develop forms of education and research that are committed to the ideas of the Open Science movement and thus to transparency, accessibility and cooperation in research.
The participating universities are located in Austria, the Czech Republic, Finland, France, Greece, Italy, Spain, Sweden and Slovakia. Aiming toward finding solutions to societal challenges by employing an integrative approach to social, natural and technical sciences, many of them have a focus on the technical and natural sciences and are thus at the core of TIB’s tasks.
The TIB is involved in several processes within the alliance. It contributes its expertise in open software development and open access publishing and thus its many years of experience in the strategic development of open science. It has long been our belief that openness is a key building block for infrastructural and cultural collaboration, as well as for the unification of European campuses. Openness is a prerequisite for the production and distribution of knowledge without access barriers in a democratic manner. Moreover, it also offers practical opportunities for institutional cooperation and for innovative and flexible learning formats.
Development of open digital infrastructures and advice on publishing open access
The first step in bringing together digital offerings was to collect the services of the partner universities in order to develop a joint offering in the form of a Knowledge Hub. In terms of content, the Knowledge Hub thus offers the possibility of making open educational resources (OER), research data, publications and course offerings, among other things, findable across institutions via a central search entry point. As a technical basis, the TIB can build on the results of the Open Educational Resources Search Index OERSI. The subsequent use of the underlying technology has already been successfully tested using the example of research data with the search index for Research Software, Data and Terminologies with ReSoDaTe.
On this basis, work is currently underway on a central course catalog that brings together the courses offered by the partner institutions in one central location and makes them jointly searchable. In addition to specially developed search environments, other platforms such as Open Alex also play an important role, as they already have numerous integrations, particularly in the area of open access, and could potentially make up further components of the Knowledge Hub.
Other services developed at the TIB, such as the “Open Research Knowledge Graph (ORKG)” and the TIB AV-Portal, are also offered to the alliance. For example, there was an introductory webinar in using the AV portal in April 2024 at the Universidad Rey Juan Carlos in Spain. Also in 2024, the TIB organized the one-week online workshop “How is a scientific journal created?” for EULiST students and doctoral candidates. Participants got hands-on experience with all the players, roles, and important topics in the scientific publication process through simulating the founding of an open access journal. All steps were played through and then discussed.
Openness in international university teaching
Openness in teaching is the TIB’s topic in Work Package 3 “Learning and Teaching”. With the “EULiST compatibility check”, a concrete pilot project is in the starting blocks that focuses on and supports teachers as central actors in EULiST teaching cooperation. The offer of the project is a consultation process largely controlled by the teachers, in which the TIB offers support in developing course syllabi according to the principle of openness.
This means, we check the rights of use of teaching materials, including course literature, research open alternatives to content that is currently not freely licensed or check secondary publication rights of materials such as the journal articles. According to the LUH Open Access Policy, LUH members are generally required to upload copies of their publications to the LUH Open Access repository. This therefore applies not only to literature used in courses. Advice on the creation and use of Open Educational Resources (OER) and the integration of Open Science training courses into seminars are also part of the portfolio.
Further plans include networking events for open access officers and counselors from the partner universities as part of a staff exchange to, for example, pool resources in the area of open access advice through training courses developed and offered in cooperation between universities. The first concrete steps in this direction have already been taken through participation in the working meeting of Work Packages 2 and 3 at TU Wien in February 2025.
We hope that these activities will strengthen Open Science in and with the participating institutions.
#LizenzCCBY40INT #TIBAVPortal #ORKG #AVPortal #UniversityLibrary #EULiST #OERSI