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#silviomeier — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #silviomeier, aggregated by home.social.

  1. Silvio Meier: Kein Vergeben - kein Vergessen

    Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

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    #Antifa #SilvioMeier #Berlin #OtD

  2. Silvio Meier: Kein Vergeben - kein Vergessen

    Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

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    #Antifa #SilvioMeier #Berlin #OtD

  3. Silvio Meier: Kein Vergeben - kein Vergessen

    Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

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    #Antifa #SilvioMeier #Berlin #OtD

  4. Silvio Meier: Kein Vergeben - kein Vergessen

    Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

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    #Antifa #SilvioMeier #Berlin #OtD

  5. Silvio Meier: Kein Vergeben - kein Vergessen

    Hunderte Antifaschist*Innen zogen anlässlich des 33. Todestages von Silvio Meier, der am 21. November 1992 auf dem U-Bahnhof Samariterstraße in Berlin-Friedrichshain von Neonazis getötet wurde, mit einer Demo durch Lichtenberg, um allen Opfern rechter Gewalt zu gedenken. Der Protest richtete sich zudem gegen rechte Kiezstrukturen sowie gegen zunehmend aggressiveres Auftreten von Neonazis nicht nur in dem Ostberliner Bezirk Lichtenberg.

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    #Antifa #SilvioMeier #Berlin #OtD

  6. 💥Announcement! Friday 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Vigil 🕯

    Friday, 21.11.2025 | 6 p.m. | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

    Arrival: U5 Samariterstraße

    📣 Call to action: asanb.noblogs.org/?p=14275 - @keinvergeben_keinvergessen

    #b2111 #silviomeier

    In memory of Silvio Meier and all victims of right-wing violence

    with speeches and live music by @pyro_one_

    ➡️@niemandistvergessen
    ➡️berlin.niemandistvergessen.net

    ➡️@keinvergeben_keinvergessen
    ➡️keinvergebenkeinvergessen.noblogs.org

    At the end of November, we want to commemorate Silvio Meier once again. On 21 November 1992, Silvio was killed by a fascist. Silvio had shown courage and moral courage and refused to accept the prevailing conditions.

    Silvio Meier – that was murder

  7. 💥Announcement! Friday 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Vigil 🕯

    Friday, 21.11.2025 | 6 p.m. | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    #b2111 #silviomeier

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    Silvio Meier – that was murder

  8. 💥Announcement! Friday 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Vigil 🕯

    Friday, 21.11.2025 | 6 p.m. | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    Silvio Meier – that was murder

  9. 💥Announcement! Friday 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Vigil 🕯

    Friday, 21.11.2025 | 6 p.m. | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    Silvio Meier – that was murder

  10. 💥Announcement! Friday 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Vigil 🕯

    Friday, 21.11.2025 | 6 p.m. | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    Silvio Meier – that was murder

  11. 💥Ankündigung! Freitag 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Mahnwache 🕯

    Freitag, 21.11.2025 | 18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

    Anreise: U5 Samariterstraße

    📣 Aufruf: asanb.noblogs.org/?p=14275 - @keinvergeben_keinvergessen

    #b2111 #silviomeier

    In Gedenken an Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt

    mit Redebeiträgen und Livemusik von  @pyro_one_

    ➡️@niemandistvergessen
    ➡️berlin.niemandistvergessen.net

    ➡️@keinvergeben_keinvergessen
    ➡️keinvergebenkeinvergessen.noblogs.org

    Ende November wollen wir wieder Silvio Meier gedenken. Am 21. November 1992 wurde Silvio von einem Faschisten getötet. Silvio hatte Mut und Zivilcourage bewiesen und wollte die herrschenden Zustände nicht hinnehmen.

    Silvio Meier - das war Mord

  12. 💥Ankündigung! Freitag 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Mahnwache 🕯

    Freitag, 21.11.2025 | 18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    Silvio Meier - das war Mord

  13. 💥Ankündigung! Freitag 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Mahnwache 🕯

    Freitag, 21.11.2025 | 18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

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    Silvio Meier - das war Mord

  14. 💥Ankündigung! Freitag 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Mahnwache 🕯

    Freitag, 21.11.2025 | 18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

    Anreise: U5 Samariterstraße

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    Silvio Meier - das war Mord

  15. 💥Ankündigung! Freitag 21.11.2025💥

    🕯 Silvio Meier Mahnwache 🕯

    Freitag, 21.11.2025 | 18:00 Uhr | Silvio-Meier-Straße, 10247 Berlin

    Anreise: U5 Samariterstraße

    📣 Aufruf: asanb.noblogs.org/?p=14275 - @keinvergeben_keinvergessen

    #b2111 #silviomeier

    In Gedenken an Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt

    mit Redebeiträgen und Livemusik von  @pyro_one_

    ➡️@niemandistvergessen
    ➡️berlin.niemandistvergessen.net

    ➡️@keinvergeben_keinvergessen
    ➡️keinvergebenkeinvergessen.noblogs.org

    Ende November wollen wir wieder Silvio Meier gedenken. Am 21. November 1992 wurde Silvio von einem Faschisten getötet. Silvio hatte Mut und Zivilcourage bewiesen und wollte die herrschenden Zustände nicht hinnehmen.

    Silvio Meier - das war Mord

  16. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

    Mehr Infos und Fotos

    #Squat

  17. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

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    #Squat

  18. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

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    #Squat

  19. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

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    #Squat

  20. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

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    #Squat

  21. Happy Birthday Villa Felix! 

    The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain was the #occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, #feminism and #climatejustice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

    #Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist #opposition movement in the #GDR or were active in the #Kirche von Unten, among others. One of them was #SilvioMeier, who was murdered by neo- #Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed #Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the #rental market. It makes sense to #squat!

    Go to the article at trueten.de.

  22. Happy Birthday Villa Felix! 

    The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain was the #occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, #feminism and #climatejustice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

    #Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist #opposition movement in the #GDR or were active in the #Kirche von Unten, among others. One of them was #SilvioMeier, who was murdered by neo- #Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed #Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the #rental market. It makes sense to #squat!

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  23. Happy Birthday Villa Felix! 

    The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain was the #occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, #feminism and #climatejustice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

    #Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist #opposition movement in the #GDR or were active in the #Kirche von Unten, among others. One of them was #SilvioMeier, who was murdered by neo- #Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed #Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the #rental market. It makes sense to #squat!

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  24. Happy Birthday Villa Felix! 

    The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain was the #occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, #feminism and #climatejustice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

    #Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist #opposition movement in the #GDR or were active in the #Kirche von Unten, among others. One of them was #SilvioMeier, who was murdered by neo- #Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed #Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the #rental market. It makes sense to #squat!

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  25. Happy Birthday Villa Felix! 

    The 35th anniversary of the squatting of Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain was the #occasion for artists to paint the façade together with the residents. The residents decided on the central content and image motifs. The picture of social utopias reflects the various topics they deal with within their housing project: in addition to the practical appropriation of living space, for example, #feminism and #climatejustice. The final design was created after several open meetings over the summer, at which sketches and ideas were compiled.

    #Schreiner47 was initially occupied on 29 December 1989 by a dozen people who knew each other from the non-conformist #opposition movement in the #GDR or were active in the #Kirche von Unten, among others. One of them was #SilvioMeier, who was murdered by neo- #Nazis at the nearby underground station in November 1992. Since then, there have been annual anti-fascist demonstrations in his memory. In the ‘Villa Felix’, as the house was later called, there is, among other things, self-managed #Clubrooms. Since 2003, the Schreiner has been owned by a co-operative and thus successfully taken off the #rental market. It makes sense to #squat!

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  26. Happy Birthday Villa Felix!

    Der 35. Jahrestag der #Hausbesetzung in der Schreinerstraße 47 in #Berlin-#Friedrichshain war Anlass für Künstler*innen gemeinsam mit der #Hausgemeinschaft deren Fassade neu zu gestalten. Die zentralen Inhalte und Bild-Motive haben die Bewohner*innen entschieden.

    Das #Wimmelbild gesellschaftlicher Utopien spiegelt die unterschiedlichen Themen wieder, mit denen sie sich innerhalb ihres #Wohnprojekts auseinandersetzen: neben der praktischen #Vergesellschaftung von #Wohnraum z.B. #Feminismus und #Klimagerechtigkeit. Der finale Entwurf entstand nach mehreren offenen Treffen im Laufe des Sommers, auf denen Skizzen und Ideen zusammengetragen wurden.

    Die #Schreiner47 wurde am 29. Dezember 1989 von zunächst einem dutzend Menschen besetzt, die sich aus der unangepassten #Oppositionsbewegung der #DDR kannten oder u.a. in der #Kirche von Unten aktiv waren. Einer von ihnen war #SilvioMeier, der im November 1992 am nahegelegenen U-Bahnhof von Neo-Nazis ermordet wurde. Zu seinem Gedenken gibt es seitdem jährliche antifaschistische Demonstrationen.

    In der „Villa Felix“, wie das Haus später genannt wurde, gibt es u.a. selbstverwaltete Vereinsräume. Seit 2003 ist die Schreiner im Besitz einer #Genossenschaft und damit dem #Mietmarkt erfolgreich entzogen. #Besetzen lohnt sich!

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  27. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  28. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  29. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  30. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  31. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  32. 🌹#Erinnern heißt kämpfen🌹
    Für Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt!

    🔴 Do. 21.11., 19 Uhr, Silvio-Meier-Str., U-Bahnhof Samariterstr.
    #SilvioMeier-Gedenken.

    Danach Beisammensein in der Schreinerstr. 47 (ab 20:30 Uhr)

    berlin.niemandistvergessen.net

    #fckAFD #fckNZS #b2111

  33. 🌹#Erinnern heißt kämpfen🌹
    Für Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt!

    🔴 Do. 21.11., 19 Uhr, Silvio-Meier-Str., U-Bahnhof Samariterstr.
    #SilvioMeier-Gedenken.

    Danach Beisammensein in der Schreinerstr. 47 (ab 20:30 Uhr)

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  34. 🌹#Erinnern heißt kämpfen🌹
    Für Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt!

    🔴 Do. 21.11., 19 Uhr, Silvio-Meier-Str., U-Bahnhof Samariterstr.
    #SilvioMeier-Gedenken.

    Danach Beisammensein in der Schreinerstr. 47 (ab 20:30 Uhr)

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    #fckAFD #fckNZS #b2111

  35. 🌹#Erinnern heißt kämpfen🌹
    Für Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt!

    🔴 Do. 21.11., 19 Uhr, Silvio-Meier-Str., U-Bahnhof Samariterstr.
    #SilvioMeier-Gedenken.

    Danach Beisammensein in der Schreinerstr. 47 (ab 20:30 Uhr)

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  36. 🌹#Erinnern heißt kämpfen🌹
    Für Silvio Meier und alle Opfer rechter Gewalt!

    🔴 Do. 21.11., 19 Uhr, Silvio-Meier-Str., U-Bahnhof Samariterstr.
    #SilvioMeier-Gedenken.

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