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#kvu — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #kvu, aggregated by home.social.

  1. Berlin. Geschlossene und verdrängte Clubs. Immer wieder verliert Berlin wichtige Kulturorte. Aber warum?

    Empfehlung für die Ohren, hört gerne rein:

    #berlin #kvu #menschmeier #techno #freiraum

    link.deezer.com/s/33lC8LZdZN2t

  2. Ostseetraum + Snow Trail

    Kirche von Unten (KvU), Saturday, May 2 at 07:00 PM GMT+2

    Ostseetraum | Experimental / Berlin
    https://mangelrecords.bandcamp.com/album/s-t

    Snow Trail | Postpunk / Jena
    https://snowtrail.bandcamp.com/

    Live bis 22.00 Uhr, dann Bar und tralalalalaa

    berlin.askapunk.de/event/ostse

  3. @OhWeh

    „Da muss man einem Ossi wohl was erklären 😉

    1. Fertig hat ein Kanzler in einer Demokratie, wenn am Wahltag zu wenig Stimmen zusammenkommen.

    Wenn kurzfristig was geschieht, was die Prognosen ändert (Prognosen sind keine Wahlergebnisse), dann ist das so, egal ob Hochwasser, Wiedervereinigungschance, oder von Putin bezahlte Autoanschläge. Es zählt das Wahlergebnis, keine Umfragen davor, keine danach.“

    Oh, Danke! Mir haben schon ganz viele was erklärt. Ich lese auch seit 1990 die West-Presse, die haben das auch immer wieder alles erklärt. Und dieser West-Presse habe ich entnommen, dass Kohl im Prinzip nicht wieder gewählt worden wäre, wenn dann nicht die Einheit gekommen wäre.

    Aber ich finde es sehr schön, dass Du mir noch mal in 500 Zeichen die Demokratie erklärst. Ich habe das zwar auch in der Schule gehabt und war sogar schon in einer bundesdeutschen Partei und habe noch viel sogarer für den Bundestag kandidiert (für ne andere Partei). Ich war bei vielen Demos zum Thema Grundgesetz. Also grob bin ich mit der Demokratie vertraut.

    Wenn wir uns nicht schon lange kennen würden, wäre ich jetzt sauer. =:-)

    „2. Wenn Du nicht darum gebeten hast, dann gilt dennoch die Mehrheitsentscheidung. Die Mehrheit der Ossis wollte WestMark und Bananen. (Ob die Mehrheit Demokratie wollte? Im nachhinein unwahrscheinlich). Die Mehrheit der Wessis wollte - ja naiv - ein vereintes Deutschland. Fast jeder hatte Verbindungen zu Verwandten nach drüben.“

    Ja, aber so weit reichen selbst bei mir als Ossi die Demokratiekenntnisse: Ich muss mit der Mehrheitsentscheidung leben, kann aber die Mehrheit doof finden und kann dagegen protestieren.

    Ich halte die Ossis, die keine Spreewälder Gurken mehr gekauft haben für doof. Sie haben es auch relativ schnell gemerkt, was das Ergebnis war. Dann waren sie frustriert, weil sie halt die falschen gewählt hatten.

    Übrigens würden diese Wahlen heute von Wahlbeobachter*innen wohl scharf kritisiert werden als Fremdeinmischung. In der DDR gab es keine Telefone (nur für besondere Menschen) und kein Papier. CDU und SPD haben natürlich geholfen. Das waren dann aber keine fairen Wahlen mehr.

    „Das korrupte Pendant, ein mörderischer Arsch, bettelte, nachdem er sich und die DDR fertig gemacht hatte, ausgerechnet die Kirche an und hatte die Würdelosigkeit bei den pösen Siegergerichten auf Menschenwürde zu bestehen. Ausgerechnet er!“

    Weiß nicht, ob die Funktionäre korrupt waren. Sie mussten halt durch ne Selektion durch. Wer den großen Terror Stalins überlebt hatte, war schon ein besonderer Mensch. Geprägt. Kann man im #Narrenschiff gut nachlesen.

    Das mit der Kirche hat irgendwie was. Ich weiß nicht, ob er gebettelt hat. Aber ich finde es eine großartige Geste, dass sie ihn zum Schluss aufgenommen haben. Das ist wahre Größe nach all den gesprengten Kirchen usw.

    „P.S.: Der Vorschlag in der TAZ ist selten kleinkariert. Ein Nationalfeiertag kann nicht nur für eine später dazugekommene Minderheit sein, er muss für die gesamte Nation sein. IMHO inklusive der über 26% Menschen mit Migrationshintergrund (nein damit sind nicht die Ossis gemeint)“

    Er ist für eine sehr kleine Minderheit. Für die paar Hundertausend, die auf die Straße gegangen sind. Und die noch kleinere Minderheit, die davor den Widerstand organisiert haben. #Umweltbibliothek, Friedenskreise, #KvU, Musik-Szenen usw.

    Wir alle sollten sie feiern. Ossis und Wessis.

    @xriss

  4. @OhWeh

    „Da muss man einem Ossi wohl was erklären 😉

    1. Fertig hat ein Kanzler in einer Demokratie, wenn am Wahltag zu wenig Stimmen zusammenkommen.

    Wenn kurzfristig was geschieht, was die Prognosen ändert (Prognosen sind keine Wahlergebnisse), dann ist das so, egal ob Hochwasser, Wiedervereinigungschance, oder von Putin bezahlte Autoanschläge. Es zählt das Wahlergebnis, keine Umfragen davor, keine danach.“

    Oh, Danke! Mir haben schon ganz viele was erklärt. Ich lese auch seit 1990 die West-Presse, die haben das auch immer wieder alles erklärt. Und dieser West-Presse habe ich entnommen, dass Kohl im Prinzip nicht wieder gewählt worden wäre, wenn dann nicht die Einheit gekommen wäre.

    Aber ich finde es sehr schön, dass Du mir noch mal in 500 Zeichen die Demokratie erklärst. Ich habe das zwar auch in der Schule gehabt und war sogar schon in einer bundesdeutschen Partei und habe noch viel sogarer für den Bundestag kandidiert (für ne andere Partei). Ich war bei vielen Demos zum Thema Grundgesetz. Also grob bin ich mit der Demokratie vertraut.

    Wenn wir uns nicht schon lange kennen würden, wäre ich jetzt sauer. =:-)

    „2. Wenn Du nicht darum gebeten hast, dann gilt dennoch die Mehrheitsentscheidung. Die Mehrheit der Ossis wollte WestMark und Bananen. (Ob die Mehrheit Demokratie wollte? Im nachhinein unwahrscheinlich). Die Mehrheit der Wessis wollte - ja naiv - ein vereintes Deutschland. Fast jeder hatte Verbindungen zu Verwandten nach drüben.“

    Ja, aber so weit reichen selbst bei mir als Ossi die Demokratiekenntnisse: Ich muss mit der Mehrheitsentscheidung leben, kann aber die Mehrheit doof finden und kann dagegen protestieren.

    Ich halte die Ossis, die keine Spreewälder Gurken mehr gekauft haben für doof. Sie haben es auch relativ schnell gemerkt, was das Ergebnis war. Dann waren sie frustriert, weil sie halt die falschen gewählt hatten.

    Übrigens würden diese Wahlen heute von Wahlbeobachter*innen wohl scharf kritisiert werden als Fremdeinmischung. In der DDR gab es keine Telefone (nur für besondere Menschen) und kein Papier. CDU und SPD haben natürlich geholfen. Das waren dann aber keine fairen Wahlen mehr.

    „Das korrupte Pendant, ein mörderischer Arsch, bettelte, nachdem er sich und die DDR fertig gemacht hatte, ausgerechnet die Kirche an und hatte die Würdelosigkeit bei den pösen Siegergerichten auf Menschenwürde zu bestehen. Ausgerechnet er!“

    Weiß nicht, ob die Funktionäre korrupt waren. Sie mussten halt durch ne Selektion durch. Wer den großen Terror Stalins überlebt hatte, war schon ein besonderer Mensch. Geprägt. Kann man im #Narrenschiff gut nachlesen.

    Das mit der Kirche hat irgendwie was. Ich weiß nicht, ob er gebettelt hat. Aber ich finde es eine großartige Geste, dass sie ihn zum Schluss aufgenommen haben. Das ist wahre Größe nach all den gesprengten Kirchen usw.

    „P.S.: Der Vorschlag in der TAZ ist selten kleinkariert. Ein Nationalfeiertag kann nicht nur für eine später dazugekommene Minderheit sein, er muss für die gesamte Nation sein. IMHO inklusive der über 26% Menschen mit Migrationshintergrund (nein damit sind nicht die Ossis gemeint)“

    Er ist für eine sehr kleine Minderheit. Für die paar Hundertausend, die auf die Straße gegangen sind. Und die noch kleinere Minderheit, die davor den Widerstand organisiert haben. #Umweltbibliothek, Friedenskreise, #KvU, Musik-Szenen usw.

    Wir alle sollten sie feiern. Ossis und Wessis.

    @xriss

  5. @OhWeh

    „Da muss man einem Ossi wohl was erklären 😉

    1. Fertig hat ein Kanzler in einer Demokratie, wenn am Wahltag zu wenig Stimmen zusammenkommen.

    Wenn kurzfristig was geschieht, was die Prognosen ändert (Prognosen sind keine Wahlergebnisse), dann ist das so, egal ob Hochwasser, Wiedervereinigungschance, oder von Putin bezahlte Autoanschläge. Es zählt das Wahlergebnis, keine Umfragen davor, keine danach.“

    Oh, Danke! Mir haben schon ganz viele was erklärt. Ich lese auch seit 1990 die West-Presse, die haben das auch immer wieder alles erklärt. Und dieser West-Presse habe ich entnommen, dass Kohl im Prinzip nicht wieder gewählt worden wäre, wenn dann nicht die Einheit gekommen wäre.

    Aber ich finde es sehr schön, dass Du mir noch mal in 500 Zeichen die Demokratie erklärst. Ich habe das zwar auch in der Schule gehabt und war sogar schon in einer bundesdeutschen Partei und habe noch viel sogarer für den Bundestag kandidiert (für ne andere Partei). Ich war bei vielen Demos zum Thema Grundgesetz. Also grob bin ich mit der Demokratie vertraut.

    Wenn wir uns nicht schon lange kennen würden, wäre ich jetzt sauer. =:-)

    „2. Wenn Du nicht darum gebeten hast, dann gilt dennoch die Mehrheitsentscheidung. Die Mehrheit der Ossis wollte WestMark und Bananen. (Ob die Mehrheit Demokratie wollte? Im nachhinein unwahrscheinlich). Die Mehrheit der Wessis wollte - ja naiv - ein vereintes Deutschland. Fast jeder hatte Verbindungen zu Verwandten nach drüben.“

    Ja, aber so weit reichen selbst bei mir als Ossi die Demokratiekenntnisse: Ich muss mit der Mehrheitsentscheidung leben, kann aber die Mehrheit doof finden und kann dagegen protestieren.

    Ich halte die Ossis, die keine Spreewälder Gurken mehr gekauft haben für doof. Sie haben es auch relativ schnell gemerkt, was das Ergebnis war. Dann waren sie frustriert, weil sie halt die falschen gewählt hatten.

    Übrigens würden diese Wahlen heute von Wahlbeobachter*innen wohl scharf kritisiert werden als Fremdeinmischung. In der DDR gab es keine Telefone (nur für besondere Menschen) und kein Papier. CDU und SPD haben natürlich geholfen. Das waren dann aber keine fairen Wahlen mehr.

    „Das korrupte Pendant, ein mörderischer Arsch, bettelte, nachdem er sich und die DDR fertig gemacht hatte, ausgerechnet die Kirche an und hatte die Würdelosigkeit bei den pösen Siegergerichten auf Menschenwürde zu bestehen. Ausgerechnet er!“

    Weiß nicht, ob die Funktionäre korrupt waren. Sie mussten halt durch ne Selektion durch. Wer den großen Terror Stalins überlebt hatte, war schon ein besonderer Mensch. Geprägt. Kann man im #Narrenschiff gut nachlesen.

    Das mit der Kirche hat irgendwie was. Ich weiß nicht, ob er gebettelt hat. Aber ich finde es eine großartige Geste, dass sie ihn zum Schluss aufgenommen haben. Das ist wahre Größe nach all den gesprengten Kirchen usw.

    „P.S.: Der Vorschlag in der TAZ ist selten kleinkariert. Ein Nationalfeiertag kann nicht nur für eine später dazugekommene Minderheit sein, er muss für die gesamte Nation sein. IMHO inklusive der über 26% Menschen mit Migrationshintergrund (nein damit sind nicht die Ossis gemeint)“

    Er ist für eine sehr kleine Minderheit. Für die paar Hundertausend, die auf die Straße gegangen sind. Und die noch kleinere Minderheit, die davor den Widerstand organisiert haben. #Umweltbibliothek, Friedenskreise, #KvU, Musik-Szenen usw.

    Wir alle sollten sie feiern. Ossis und Wessis.

    @xriss

  6. @OhWeh

    „Da muss man einem Ossi wohl was erklären 😉

    1. Fertig hat ein Kanzler in einer Demokratie, wenn am Wahltag zu wenig Stimmen zusammenkommen.

    Wenn kurzfristig was geschieht, was die Prognosen ändert (Prognosen sind keine Wahlergebnisse), dann ist das so, egal ob Hochwasser, Wiedervereinigungschance, oder von Putin bezahlte Autoanschläge. Es zählt das Wahlergebnis, keine Umfragen davor, keine danach.“

    Oh, Danke! Mir haben schon ganz viele was erklärt. Ich lese auch seit 1990 die West-Presse, die haben das auch immer wieder alles erklärt. Und dieser West-Presse habe ich entnommen, dass Kohl im Prinzip nicht wieder gewählt worden wäre, wenn dann nicht die Einheit gekommen wäre.

    Aber ich finde es sehr schön, dass Du mir noch mal in 500 Zeichen die Demokratie erklärst. Ich habe das zwar auch in der Schule gehabt und war sogar schon in einer bundesdeutschen Partei und habe noch viel sogarer für den Bundestag kandidiert (für ne andere Partei). Ich war bei vielen Demos zum Thema Grundgesetz. Also grob bin ich mit der Demokratie vertraut.

    Wenn wir uns nicht schon lange kennen würden, wäre ich jetzt sauer. =:-)

    „2. Wenn Du nicht darum gebeten hast, dann gilt dennoch die Mehrheitsentscheidung. Die Mehrheit der Ossis wollte WestMark und Bananen. (Ob die Mehrheit Demokratie wollte? Im nachhinein unwahrscheinlich). Die Mehrheit der Wessis wollte - ja naiv - ein vereintes Deutschland. Fast jeder hatte Verbindungen zu Verwandten nach drüben.“

    Ja, aber so weit reichen selbst bei mir als Ossi die Demokratiekenntnisse: Ich muss mit der Mehrheitsentscheidung leben, kann aber die Mehrheit doof finden und kann dagegen protestieren.

    Ich halte die Ossis, die keine Spreewälder Gurken mehr gekauft haben für doof. Sie haben es auch relativ schnell gemerkt, was das Ergebnis war. Dann waren sie frustriert, weil sie halt die falschen gewählt hatten.

    Übrigens würden diese Wahlen heute von Wahlbeobachter*innen wohl scharf kritisiert werden als Fremdeinmischung. In der DDR gab es keine Telefone (nur für besondere Menschen) und kein Papier. CDU und SPD haben natürlich geholfen. Das waren dann aber keine fairen Wahlen mehr.

    „Das korrupte Pendant, ein mörderischer Arsch, bettelte, nachdem er sich und die DDR fertig gemacht hatte, ausgerechnet die Kirche an und hatte die Würdelosigkeit bei den pösen Siegergerichten auf Menschenwürde zu bestehen. Ausgerechnet er!“

    Weiß nicht, ob die Funktionäre korrupt waren. Sie mussten halt durch ne Selektion durch. Wer den großen Terror Stalins überlebt hatte, war schon ein besonderer Mensch. Geprägt. Kann man im #Narrenschiff gut nachlesen.

    Das mit der Kirche hat irgendwie was. Ich weiß nicht, ob er gebettelt hat. Aber ich finde es eine großartige Geste, dass sie ihn zum Schluss aufgenommen haben. Das ist wahre Größe nach all den gesprengten Kirchen usw.

    „P.S.: Der Vorschlag in der TAZ ist selten kleinkariert. Ein Nationalfeiertag kann nicht nur für eine später dazugekommene Minderheit sein, er muss für die gesamte Nation sein. IMHO inklusive der über 26% Menschen mit Migrationshintergrund (nein damit sind nicht die Ossis gemeint)“

    Er ist für eine sehr kleine Minderheit. Für die paar Hundertausend, die auf die Straße gegangen sind. Und die noch kleinere Minderheit, die davor den Widerstand organisiert haben. #Umweltbibliothek, Friedenskreise, #KvU, Musik-Szenen usw.

    Wir alle sollten sie feiern. Ossis und Wessis.

    @xriss

  7. @OhWeh

    „Da muss man einem Ossi wohl was erklären 😉

    1. Fertig hat ein Kanzler in einer Demokratie, wenn am Wahltag zu wenig Stimmen zusammenkommen.

    Wenn kurzfristig was geschieht, was die Prognosen ändert (Prognosen sind keine Wahlergebnisse), dann ist das so, egal ob Hochwasser, Wiedervereinigungschance, oder von Putin bezahlte Autoanschläge. Es zählt das Wahlergebnis, keine Umfragen davor, keine danach.“

    Oh, Danke! Mir haben schon ganz viele was erklärt. Ich lese auch seit 1990 die West-Presse, die haben das auch immer wieder alles erklärt. Und dieser West-Presse habe ich entnommen, dass Kohl im Prinzip nicht wieder gewählt worden wäre, wenn dann nicht die Einheit gekommen wäre.

    Aber ich finde es sehr schön, dass Du mir noch mal in 500 Zeichen die Demokratie erklärst. Ich habe das zwar auch in der Schule gehabt und war sogar schon in einer bundesdeutschen Partei und habe noch viel sogarer für den Bundestag kandidiert (für ne andere Partei). Ich war bei vielen Demos zum Thema Grundgesetz. Also grob bin ich mit der Demokratie vertraut.

    Wenn wir uns nicht schon lange kennen würden, wäre ich jetzt sauer. =:-)

    „2. Wenn Du nicht darum gebeten hast, dann gilt dennoch die Mehrheitsentscheidung. Die Mehrheit der Ossis wollte WestMark und Bananen. (Ob die Mehrheit Demokratie wollte? Im nachhinein unwahrscheinlich). Die Mehrheit der Wessis wollte - ja naiv - ein vereintes Deutschland. Fast jeder hatte Verbindungen zu Verwandten nach drüben.“

    Ja, aber so weit reichen selbst bei mir als Ossi die Demokratiekenntnisse: Ich muss mit der Mehrheitsentscheidung leben, kann aber die Mehrheit doof finden und kann dagegen protestieren.

    Ich halte die Ossis, die keine Spreewälder Gurken mehr gekauft haben für doof. Sie haben es auch relativ schnell gemerkt, was das Ergebnis war. Dann waren sie frustriert, weil sie halt die falschen gewählt hatten.

    Übrigens würden diese Wahlen heute von Wahlbeobachter*innen wohl scharf kritisiert werden als Fremdeinmischung. In der DDR gab es keine Telefone (nur für besondere Menschen) und kein Papier. CDU und SPD haben natürlich geholfen. Das waren dann aber keine fairen Wahlen mehr.

    „Das korrupte Pendant, ein mörderischer Arsch, bettelte, nachdem er sich und die DDR fertig gemacht hatte, ausgerechnet die Kirche an und hatte die Würdelosigkeit bei den pösen Siegergerichten auf Menschenwürde zu bestehen. Ausgerechnet er!“

    Weiß nicht, ob die Funktionäre korrupt waren. Sie mussten halt durch ne Selektion durch. Wer den großen Terror Stalins überlebt hatte, war schon ein besonderer Mensch. Geprägt. Kann man im #Narrenschiff gut nachlesen.

    Das mit der Kirche hat irgendwie was. Ich weiß nicht, ob er gebettelt hat. Aber ich finde es eine großartige Geste, dass sie ihn zum Schluss aufgenommen haben. Das ist wahre Größe nach all den gesprengten Kirchen usw.

    „P.S.: Der Vorschlag in der TAZ ist selten kleinkariert. Ein Nationalfeiertag kann nicht nur für eine später dazugekommene Minderheit sein, er muss für die gesamte Nation sein. IMHO inklusive der über 26% Menschen mit Migrationshintergrund (nein damit sind nicht die Ossis gemeint)“

    Er ist für eine sehr kleine Minderheit. Für die paar Hundertausend, die auf die Straße gegangen sind. Und die noch kleinere Minderheit, die davor den Widerstand organisiert haben. #Umweltbibliothek, Friedenskreise, #KvU, Musik-Szenen usw.

    Wir alle sollten sie feiern. Ossis und Wessis.

    @xriss

  8. #München bekommt dieses Jahr voraussichtlich ein paar neue Parklizenzgebiete, darunter in #Pasing und #Freiham. Die Überwachung übernimmt die #KVÜ.

  9. #München bekommt dieses Jahr voraussichtlich ein paar neue Parklizenzgebiete, darunter in #Pasing und #Freiham. Die Überwachung übernimmt die #KVÜ.

  10. #München bekommt dieses Jahr voraussichtlich ein paar neue Parklizenzgebiete, darunter in #Pasing und #Freiham. Die Überwachung übernimmt die #KVÜ.

  11. #München bekommt dieses Jahr voraussichtlich ein paar neue Parklizenzgebiete, darunter in #Pasing und #Freiham. Die Überwachung übernimmt die #KVÜ.

  12. #München bekommt dieses Jahr voraussichtlich ein paar neue Parklizenzgebiete, darunter in #Pasing und #Freiham. Die Überwachung übernimmt die #KVÜ.

  13. 18/ Kennt Ihr Kürche von unten? Das war die Opposition in der #DDR.

    Auf dem Bild ist Küche von oben. Das war die Küche bei #WHES25: #FlämingKitchen. Der Chef der Küche, Wam Kat, ist auch auf dem Bild. Der mit den weißen Haaren.

    #KvU

  14. 18/ Kennt Ihr Kürche von unten? Das war die Opposition in der #DDR.

    Auf dem Bild ist Küche von oben. Das war die Küche bei #WHES25: #FlämingKitchen. Der Chef der Küche, Wam Kat, ist auch auf dem Bild. Der mit den weißen Haaren.

    #KvU

  15. 18/ Kennt Ihr Kürche von unten? Das war die Opposition in der #DDR.

    Auf dem Bild ist Küche von oben. Das war die Küche bei #WHES25: #FlämingKitchen. Der Chef der Küche, Wam Kat, ist auch auf dem Bild. Der mit den weißen Haaren.

    #KvU

  16. 18/ Kennt Ihr Kürche von unten? Das war die Opposition in der #DDR.

    Auf dem Bild ist Küche von oben. Das war die Küche bei #WHES25: #FlämingKitchen. Der Chef der Küche, Wam Kat, ist auch auf dem Bild. Der mit den weißen Haaren.

    #KvU

  17. 18/ Kennt Ihr Kürche von unten? Das war die Opposition in der #DDR.

    Auf dem Bild ist Küche von oben. Das war die Küche bei #WHES25: #FlämingKitchen. Der Chef der Küche, Wam Kat, ist auch auf dem Bild. Der mit den weißen Haaren.

    #KvU

  18. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  19. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  20. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  21. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  22. CW: 90er Jahre Neonazi-Gewalt, Todestag

    “In der Nacht zum Samstag, den 21. November 1992, erstechen Jugendliche aus der rechten Szene Silvio Meier.
    Im U-Bahnhof Samariterstraße treffen ihn drei Messerstiche in die Lunge, zwei seiner Freunde werden durch Stiche in den Rücken und in die Beine verletzt.

    Der 27-jährige Silvio Meier war antifaschistischer Aktivist in der „Kirche von Unten“ (KvU), in der Friedensbewegung der DDR, Wehrdienstverweigerer und Hausbesetzer.
    Er bewohnte ein besetztes Haus in der Schreinerstraße und arbeitete in einer benachbarten Druckerei.

    Auf dem Weg zur Disco treffen Silvio Meier und drei Freund_innen in der Nacht zum 21.11.1992 auf dem U-Bahnhof auf eine Gruppe junger Neonazis.
    Sie möchten, dass einer seinen Aufnäher „Ich bin stolz, ein Deutscher zu sein“ abnimmt.
    Es kommt zu einer Rangelei.
    Als die Gruppe um Silvio Meier später den U-Bahnhof verlassen will, treffen sie erneut auf die rechten Jugendlichen.
    Diese ziehen unvermittelt Messer und stechen auf Silvio Meier und seine Begleiter ein.

    Passant_innen und Mitarbeitende der BVG sowie zwei Bahnpolizisten kommen den Verletzten nicht zur Hilfe.
    Silvio Meier stirbt kurz darauf an seinen schweren Verletzungen.

    Noch in der gleichen Nacht versammeln sich 150 Personen zu einer Demonstration,
    auf dem U-Bahnhof wird eine ständige Mahnwache errichtet. Am Samstag nehmen rund 600 Menschen an einer antifaschistischen Demonstration durch Friedrichshain teil. Auch am Sonntag beteiligen sich mehr als tausend Personen an einem Trauermarsch, darunter viele Anwohner_innen.

    Die Polizei hatte den politischen Hintergrund der Tat zunächst verschwiegen.
    In der ersten Polizeimeldung ist die Rede von „zwei rivalisierenden Jugendgruppen“, die sich eine Messerstecherei geliefert hätten.
    Der 17-jährige Haupttäter Sandro S. stellte sich am Montag nach der Tat der Polizei.
    Bei seiner ersten Vernehmung gab er an, das Messer habe er zuerst Silvio Meier entwendet und dann zugestochen – eine Version des Geschehens, die vom Leiter der Mordkommission zunächst als glaubwürdig erachtet wurde. Später widerrief der Beschuldigte seine Aussage.

    Erst durch die Pressemitteilung von Freund_innen Silvio Meiers, in der sie zu der Darstellung um vermeintliche „Auseinandersetzungen zwischen rivalisierenden Jugendbanden“ Stellung beziehen, kommt eine andere Version an die Öffentlichkeit: Darin widersprechen sie der Darstellung, dass die Gruppe um Silvio die Jacke des Neonazis beschädigt oder einen der jugendlichen Neonazis geschlagen habe. Beim zweiten Aufeinandertreffen wurde ohne Wortwechsel unvermittelt auf den unbewaffneten Silvio Meier eingestochen.

    Am 1. Oktober 1993 verurteilte das Gericht den Hauptangeklagten wegen Totschlags zu viereinhalb Jahren Gefängnis.
    Die beiden anderen 17- und 18-jährigen Täter erhielten Haftstrafen in Höhe von dreieinhalb Jahren wegen versuchten Totschlags und 8 Monaten wegen Körperverletzung und Beteiligung an einer Schlägerei.
    Die Verhandlung und der Urteilsspruch fanden unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Zunächst hatte der vorsitzende Richter auch der Verlobten von Silvio Meier den Zutritt verweigert. Eine Nebenklage war nicht möglich, da es sich beim Prozess um ein Jugendstrafverfahren handelte.
    Ein Freund Silvio Meiers, der den Angriff überlebt hat, bekräftigte nach der Verurteilung:
    „Es war Mord und versuchter Mord, sie wollten uns abstechen.“

    Seit 1992 findet jedes Jahr am Todestag eine Mahnwache am U-Bahnhof Samariterstraße statt. Freund_innen von Silvio Meier hatten nach der Tat eine Gedenktafel am ehemaligen Tatort angebracht, die seither mehrfach von Neonazis geschändet wurde oder bei Bahnhofsanierungen verschwand.
    Nach Protesten wurde von der BVG eine Gedenktafel im Mauerwerk verankert.

    Die jährlich stattfindende antifaschistische Silvio-Meier-Demonstration richtet sich gegen aktuelle Neonazistrukturen in der Stadt, sowie gegen Rassismus und die Verdrängung aus den Kiezen.
    Insbesondere in den letzten Jahren waren auch selbstkritische Stimmen innerhalb der antifaschistischen Bewegung zu hören.

    In einer Broschüre, die anlässlich des 20. Todestages publiziert wurde, kritisieren die Autor_innen das ritualisierte Gedenken und eine Heroisierung Silvio Meiers:

    „Die Kritik, dass die Demonstration zur hohlen Form oder zum Ritual verkommt, ist ebenso berechtigt, wie, dass es einem autonomen Politikstil nicht bekommt, eine Person zum Märtyrer zu verklären. […]
    Oft geht die Kritik von den Menschen aus, die mit der Demonstration zu tun haben.

    Es ist das schlechte Gewissen, diesen Todestag „auszunutzen“, verbunden mit dem Wissen, dass es schade wäre, eine erfolgreiche Antifademonstration aufzugeben.“

    Auch Freund_innen Silvio Meiers haben insbesondere vor dem Hintergrund vor dessen politischer Verortung in der DDR-Opposition die Reduzierung und Vereinnahmung ihres Freundes als Antifaschisten oder „linken Aktivisten“ kritisiert.

    Jenseits der jährlichen Demonstration gelang der „Initiative für ein aktives Gedenken – Straßenumbenennung“ im Jahr 2013 gemeinsam mit zahlreichen Unterstützer_innen die Umbenennung der Gabelsberger Straße in Silvio-Meier-Straße.

    Seit 2016 vergibt das Bezirksamt und die Bezirksverordnetenversammlung Friedrichshain-Kreuzberg den Silvio-Meier-Preis an Menschen, Verein und Projekte, die sich in herausragender Weise gegen Rechtsextremismus, Rassismus, Ausgrenzung und Diskriminierung einsetzen.”

    #SilvioMeier #KvU #Schreinerstraße47

  23. Neues von der #Polizei #München:

    Ein Kollege verwarnt ein Fahrzeug das unerlaubt auf einem ♿-Parkplatz parkt. Normalerweise können wir von der #KVÜ nun eine telefonische Anordnung der Polizei zum Abschleppen einholen. Hier war jedoch aus Gründen die Voraussetzung nicht gegeben. Polizei-Streife kommt also vor Ort.

    "Sie haben doch schon verwarnt. Braucht ein Behinderter den Platz gerade? Nee, da schleppen wir nicht. Falls jemand den Platz braucht, kann er ja nochmal bei uns anrufen."

  24. Neues von der #Polizei #München:

    Ein Kollege verwarnt ein Fahrzeug das unerlaubt auf einem ♿-Parkplatz parkt. Normalerweise können wir von der #KVÜ nun eine telefonische Anordnung der Polizei zum Abschleppen einholen. Hier war jedoch aus Gründen die Voraussetzung nicht gegeben. Polizei-Streife kommt also vor Ort.

    "Sie haben doch schon verwarnt. Braucht ein Behinderter den Platz gerade? Nee, da schleppen wir nicht. Falls jemand den Platz braucht, kann er ja nochmal bei uns anrufen."

  25. Neues von der #Polizei #München:

    Ein Kollege verwarnt ein Fahrzeug das unerlaubt auf einem ♿-Parkplatz parkt. Normalerweise können wir von der #KVÜ nun eine telefonische Anordnung der Polizei zum Abschleppen einholen. Hier war jedoch aus Gründen die Voraussetzung nicht gegeben. Polizei-Streife kommt also vor Ort.

    "Sie haben doch schon verwarnt. Braucht ein Behinderter den Platz gerade? Nee, da schleppen wir nicht. Falls jemand den Platz braucht, kann er ja nochmal bei uns anrufen."

  26. Neues von der #Polizei #München:

    Ein Kollege verwarnt ein Fahrzeug das unerlaubt auf einem ♿-Parkplatz parkt. Normalerweise können wir von der #KVÜ nun eine telefonische Anordnung der Polizei zum Abschleppen einholen. Hier war jedoch aus Gründen die Voraussetzung nicht gegeben. Polizei-Streife kommt also vor Ort.

    "Sie haben doch schon verwarnt. Braucht ein Behinderter den Platz gerade? Nee, da schleppen wir nicht. Falls jemand den Platz braucht, kann er ja nochmal bei uns anrufen."

  27. Neues von der #Polizei #München:

    Ein Kollege verwarnt ein Fahrzeug das unerlaubt auf einem ♿-Parkplatz parkt. Normalerweise können wir von der #KVÜ nun eine telefonische Anordnung der Polizei zum Abschleppen einholen. Hier war jedoch aus Gründen die Voraussetzung nicht gegeben. Polizei-Streife kommt also vor Ort.

    "Sie haben doch schon verwarnt. Braucht ein Behinderter den Platz gerade? Nee, da schleppen wir nicht. Falls jemand den Platz braucht, kann er ja nochmal bei uns anrufen."

  28. @RolandRides
    Und statt selbstbewussten Tik Tok Videos und sonstigem SM-Auftritt mit klarer message gegenüber Verkehrsübeltäter*innen und Bürger*innen, zieht man bei der #KVÜ Wagenburgmentalität vor.

  29. @RolandRides
    Und statt selbstbewussten Tik Tok Videos und sonstigem SM-Auftritt mit klarer message gegenüber Verkehrsübeltäter*innen und Bürger*innen, zieht man bei der #KVÜ Wagenburgmentalität vor.

  30. @RolandRides
    Und statt selbstbewussten Tik Tok Videos und sonstigem SM-Auftritt mit klarer message gegenüber Verkehrsübeltäter*innen und Bürger*innen, zieht man bei der #KVÜ Wagenburgmentalität vor.

  31. @RolandRides
    Und statt selbstbewussten Tik Tok Videos und sonstigem SM-Auftritt mit klarer message gegenüber Verkehrsübeltäter*innen und Bürger*innen, zieht man bei der #KVÜ Wagenburgmentalität vor.

  32. @RolandRides
    Und statt selbstbewussten Tik Tok Videos und sonstigem SM-Auftritt mit klarer message gegenüber Verkehrsübeltäter*innen und Bürger*innen, zieht man bei der #KVÜ Wagenburgmentalität vor.

  33. Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.

    Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.

    Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.

    youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPc

    #KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge

  34. Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.

    Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.

    Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.

    youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPc

    #KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge

  35. Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.

    Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.

    Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.

    youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPc

    #KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge

  36. Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.

    Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.

    Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.

    youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPc

    #KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge

  37. Ej, Wahnsinn! Da jibs Mitschnitte von #AlösA-Festival in der #Erlöserkirche Rummelsburg von 1988. Ich war erst 1989 dort. Rings um das Kirchengelände standen Bauwagen mit Bauarbeitern drin. Die saßen da nur und spielten Karten. Das war für die #DDR normal. Aber: Es war Sonntag. Auch oben auf den Gleisen waren Leute. Gleisarbeiter halt. Die hatten so Walki-Talkies. Ganz normal. Aber: Es war Sonntag.

    Sehr erstaunlich, dass es diesen Film-Mitschnitt gibt. Ich habe mich damals nicht getraut zu fotografieren. Nur Stasi hat fotografiert. In Jena haben die Punks mal einem #Stasi-Fotografen die Kamera weggenommen und dann die Filme entwickelt und die Bilder an ihre Kumpels verteilt.

    Auf den Festivals in der Erlöserkirche traten die Staatsfeinde auf. Sie hatten keine Einstufung (staatliche Auftrittserlaubnis) und sangen so Dinge wie: „Und deshalb erheb ich meine Hand gegen mein Vaterland“. Kirchengelände war ein geschützter Raum. Da ging ziemlich viel.

    youtube.com/watch?v=NjmYsqTMPc

    #KircheVonUnten #KvU #PunksNotDead #Kirche #DDR #OstPunk #OstMugge

  38. In der Novalisstraße in #München #Sendling ist die Fahrbahn nur etwa 4m breit. Daher wurde bisher einseitig auf dem Gehweg geparkt. Da die Stadt dies (in Lizenzgebieten) nicht toleriert, musste eine Lösung her. Und tatsächlich...in der etwa 200m langen Straße darf jetzt gar nicht mehr geparkt werden.

    #StVO #KVÜ

  39. "Trotzdem bleibt der Eindruck, dass das Problembewusstsein in #München auch heute nicht ganz so groß ist wie woanders.
    Auf die SPIEGEL-Anfrage antwortet eine Sprecherin des #Kreisverwaltungsreferat mit einem Schulterzucken: Wie viele Drittanzeigen es in der Stadt München gibt, kann man dort nicht sagen. Sie würden statistisch gar nicht erfasst."

    @grnmuc

    #kvü #wegli #falschparker


    spiegel.de/auto/weg-li-buerger

  40. Hat mich in der Vergangenheit immer fertig gemacht Autos ohne Parkschein mit 20€ zu verwarnen, und so eine/n mit 15€.

    Mittlerweile sind's immerhin 55€, auch wenn das dem Gras nicht wirklich weiterhilft.

    #StVO #KVÜ #München

  41. @steve

    Es gab auch die Ökos. Leipzig, Bitterfeld, da gab es eine sehr aktive Ökoszene. Auch gegen Kohle. In Berlin gab es die Umweltbibliothek, die haben eine eigene Zeitung herausgegeben. Im Keller auf so ner Kurbelmaschine gedruckt. Ich müsste noch so ein zwei Ausgaben irgendwo rumliegen haben.

    de.wikipedia.org/wiki/Telegrap

    Viel lief auf dem Gelände der Kirchen. Es gab #KircheVonUnten (#KvU).

    de.wikipedia.org/wiki/Kirche_v

    Bei der Musik war es ja so, dass es verschiedene Szenen gab. Auf der einen Seite die Bands mit Einstufung, die dann in Jugendclubs, Kreiskulturhäusern und auf der Insel der Jugend spielen konnten und dann den radikaleren Untergrund, der nur auf Kirchengelände spielen und proben konnte. Guck mal in die ganzen Bücher über #Punk in der #DDR rein, die in den letzten Jahren erschienen sind.

    Beim Wikipedia-Artikel der KvU gibt es noch weitere Links zu anderen Gruppen und Personen. Speiche war ein stadtbekannter Punk. Ich stand am 8.10.89 neben ihm vor der Kirche.

    Und Ohnmachtsgefühle: Manche sind gegangen. In den 80ern. Es gab ja eine Alternative. Aber dann gab es ja auch Hoffnung. Es gab #Gorbatschow und #Glasnost. Die ganzen Künste waren progressiv. Jedes Theaterstück war interessant. Zwischen den Zeilen war immer etwas zu finden. Wir konnten dort lesen.

    Ich habe damals die Neue Zeit gelesen. Das war eine sowjetische Politikzeitung. So was hätte man Anfang der 80er unter keinen Umständen angefasst. Jetzt war es plötzlich spannend und einige Ausgaben wurden auch nicht oder verzögert ausgeliefert.

    stasi-unterlagen-archiv.de/inf

    Es köchelte überall vor sich hin. Alle in meiner Bubble waren kritisch und irgendwie dagegen. Mit unterschiedlichen Vorstellungen darüber, was danach kommen würde (wie sich erst danach herausstellte). Im Frühjahr wurden die Stimmen bei den Wahlen ausgezählt und dann jeden 7. im Monat demonstriert. All das war schon unerhört. Dann China. Die Propagandafilme kamen im DDR-Fernsehen. Das war eine direkte Drohung. Es ging trotzdem weiter und es war klar, dass es am 7.10. krachen würde. Unklar war, ob geschossen werden würde.

    Aber Du hast schon Recht: Das ist die Frage, die man jetzt stellen muss: Wie ging das damals? Wie habt Ihr das ausgehalten?

    Aber damals gab es einen Traum. Einen ziemlich klaren. Er war erst am 3. März 1990 zerstört.

    Aktuell sind die Träume und Wege in den letzten zwei Jahren zerstört worden. Mit viel Geld und Macht. Medienmacht. Vielleicht kann man aus den Scherben noch etwas basteln. Aber es ist viel mühsamer und es dauert zu lange. Das Zeitproblem gab es ja im Osten nicht so. Heute dagegen müssen wir schnell machen und mich macht es wahnsinnig, dass eine 3%-Partei einfach alles blockieren kann.

    Und dagegen kann man nun wirklich nichts machen. Seit es Drei-Parteien-Koalitionen geben muss, kann man so etwas nicht mehr verhindern.

  42. Kleine Vorher-Nachher Präsentation der Novalisstraße in #München #Obersendling.

    Vorher heißt idF vor Einführung des dortigen Parklizenzgebiets und damit einhergehender Übernahme der Überwachung durch die #KVÜ.

    Zur Erklärung: In dieser Straße ist das Parken heute gänzlich verboten.

  43. 17/ Die beiden haben den Aktivist*innen der #LetzteGeneration Wasser und Kekse gebracht und hatten auch noch Zeit für ein #Herz.

    Hier haben sie fast ein Lächeln im Gesicht.

    Irgendein Kirchenmensch meinte neulich im Zusammenhang mit Klima, wir sollten unsere Herzen für das Licht von oben öffnen. Ich denke, wie sollten unsere Herzen für die Wärme von nebenan öffnen. Eher so Kirche von Unten. #KvU. Gab es in der DDR schon. Waren die ganzen komischen Punks und so. Alle, die außerhalb der Kirchen keinen Platz hatten. Nicht nur religiöse Menschen.

    #Solidarität