home.social

#schwarzedeutsche — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #schwarzedeutsche, aggregated by home.social.

  1. Praxis oder “Geßler-Hut”?

    Womit beschäftigen sich deutsche Linke wohl lieber?

    mit Update nachmittags

    Gestern Abend erreichten die deutschen Fussballer (Herren) nach langer Zeit mal wieder eine Einschaltquote wie ein starker “Tatort”: 9,7 Mio. Da hatte selbst der abgehangene “Inspector Barnaby” das Nachsehen, der mal unter 2 Mio. blieb. Entscheidend das Spannungsmoment: Deutschland hätte schon vor der WM im nächsten Jahr ausscheiden können. Eine solche Sensation wollten viele nicht verpassen. Gesehen haben sie stattdenssen einen sportlichen Triumph der Schwarzen Deutschen.

    Die stellten nämlich nicht nur 8 der 16 eingesetzten Spieler. Sie erzielten auch 5 der 6 Tore. Dafür lieben so viele den Fussball: messbare Leistung.

    Was leisten dagegen deutsche Millionäre und Milliardäre?

    Viele von denen, sowie ihre schlechterzogenen Bälger bei der Jungen Union, meinen ja, “wir” arbeiten zuwenig und kassieren zuviel Rente. Das dokumentiert zunächst mal die elementaren Probleme des deutschen Bildungswesens. Was lernen die eigentlich an der Uni? Lesen würde helfen. Die Lügner von der Google-KI haben 5,5 Mrd. flüssig, um mit einem Rechenzentrum das Trinkwasser zu stehlen, die Schwarz-Gruppe (Lidl, etc., Heilbronn) sogar 11. Geld ist also da.

    Der Mediendienst “kress” hat sich die geringfügige Mühe gemacht, aus den populären Listen der “reichsten Deutschen” die mit “was-mit-Medien” rauszusuchen. Das sind die, die den öffentlichen Medien, also “unseren”, mit Unterstützung der dämlichsten Ministerpräsident*inn*en, das Veröffentlichen von Texten verbieten wollen. In der FAZ-Paywall fand sich jetzt sogar einer, der deutschen Kommunen Publikationen in den asozialen Medien verbieten will.

    Bekommen Sie bei dieser kress-Liste nicht auch schon ganz doll Mitleid? Einige sind noch nicht mal Milliiardäre. Wie schrecklich, das macht doch Minderwertigkeitskomplexe. Und also spenden einige eifrig an die AfD und CDU-Brückenbauer zu selbiger.

    Und was machen Liberale, Grüne, Linke?

    Warum wirksam agieren, wenn mann*frau sich auch ablenken kann? Deutsche Linke beschäftigen sich schon seit 1968 am liebsten mit fernen Ländern und Akteur*inn*en. Da lässt es sich viel besser mit irrealen Projektionen sowie Gut-und-Böse-Zuordnungen arbeiten. Je weiter weg, umso platter die Analyse. Viele Linke sind da genauso blöd wie die meisten Medien.

    Ich war selbst internationalistisch aktiv, in der (west-)deutschen Anti-Apartheid-Bewegung. Einer der seltenen deutschen Vereine, die sich selbst auflösten, weil der “Vereinszweck erfüllt” war. Die Arbeit hatte sich zuvor auf die bundesdeutsche Verwicklung in und mit dem verbrecherischen rassistischen System konzentriert. Und zwar so wirksam, dass sie schon sozialdemokratische Bundesregierungen als “von Moskau gesteuert” diffamieren wollten oder mussten. Die UNO-Vollversammlung und die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU, heute: Afrikanische Union/AU) glaubten ihnen nicht. Aber die deutschen Medien (Milliardärsliste s.o.). Schweife ich ab? Nein.

    Wenn sich Berliner Linke oder Grünen-Parteitage heute über Israel/Palästina/Gaza immer noch lieber zerlegen wollen, als im mikroskopisch kleinen, aber reichen und mächtigen Deutschland ihren politischen Job zu machen – dann kann ich ihnen auch nicht mehr helfen. New York oder Irland könnens doch auch.

    Update nachmittags

    Ich empfehle die gefällige Beachtung dieser politischen Demonstration. Es ist also definitiv nicht so, dass “keine*r mehr” für unsere Grundrechte demonstriert.

    Hausaufgabe: wieviele würden wohl für unsere Informationsfreiheit und unsere öffentlichen Medien gegen Rechts demonstrieren?

  2. Praxis oder “Geßler-Hut”?

    Womit beschäftigen sich deutsche Linke wohl lieber?

    mit Update nachmittags

    Gestern Abend erreichten die deutschen Fussballer (Herren) nach langer Zeit mal wieder eine Einschaltquote wie ein starker “Tatort”: 9,7 Mio. Da hatte selbst der abgehangene “Inspector Barnaby” das Nachsehen, der mal unter 2 Mio. blieb. Entscheidend das Spannungsmoment: Deutschland hätte schon vor der WM im nächsten Jahr ausscheiden können. Eine solche Sensation wollten viele nicht verpassen. Gesehen haben sie stattdenssen einen sportlichen Triumph der Schwarzen Deutschen.

    Die stellten nämlich nicht nur 8 der 16 eingesetzten Spieler. Sie erzielten auch 5 der 6 Tore. Dafür lieben so viele den Fussball: messbare Leistung.

    Was leisten dagegen deutsche Millionäre und Milliardäre?

    Viele von denen, sowie ihre schlechterzogenen Bälger bei der Jungen Union, meinen ja, “wir” arbeiten zuwenig und kassieren zuviel Rente. Das dokumentiert zunächst mal die elementaren Probleme des deutschen Bildungswesens. Was lernen die eigentlich an der Uni? Lesen würde helfen. Die Lügner von der Google-KI haben 5,5 Mrd. flüssig, um mit einem Rechenzentrum das Trinkwasser zu stehlen, die Schwarz-Gruppe (Lidl, etc., Heilbronn) sogar 11. Geld ist also da.

    Der Mediendienst “kress” hat sich die geringfügige Mühe gemacht, aus den populären Listen der “reichsten Deutschen” die mit “was-mit-Medien” rauszusuchen. Das sind die, die den öffentlichen Medien, also “unseren”, mit Unterstützung der dämlichsten Ministerpräsident*inn*en, das Veröffentlichen von Texten verbieten wollen. In der FAZ-Paywall fand sich jetzt sogar einer, der deutschen Kommunen Publikationen in den asozialen Medien verbieten will.

    Bekommen Sie bei dieser kress-Liste nicht auch schon ganz doll Mitleid? Einige sind noch nicht mal Milliiardäre. Wie schrecklich, das macht doch Minderwertigkeitskomplexe. Und also spenden einige eifrig an die AfD und CDU-Brückenbauer zu selbiger.

    Und was machen Liberale, Grüne, Linke?

    Warum wirksam agieren, wenn mann*frau sich auch ablenken kann? Deutsche Linke beschäftigen sich schon seit 1968 am liebsten mit fernen Ländern und Akteur*inn*en. Da lässt es sich viel besser mit irrealen Projektionen sowie Gut-und-Böse-Zuordnungen arbeiten. Je weiter weg, umso platter die Analyse. Viele Linke sind da genauso blöd wie die meisten Medien.

    Ich war selbst internationalistisch aktiv, in der (west-)deutschen Anti-Apartheid-Bewegung. Einer der seltenen deutschen Vereine, die sich selbst auflösten, weil der “Vereinszweck erfüllt” war. Die Arbeit hatte sich zuvor auf die bundesdeutsche Verwicklung in und mit dem verbrecherischen rassistischen System konzentriert. Und zwar so wirksam, dass sie schon sozialdemokratische Bundesregierungen als “von Moskau gesteuert” diffamieren wollten oder mussten. Die UNO-Vollversammlung und die Organisation für Afrikanische Einheit (OAU, heute: Afrikanische Union/AU) glaubten ihnen nicht. Aber die deutschen Medien (Milliardärsliste s.o.). Schweife ich ab? Nein.

    Wenn sich Berliner Linke oder Grünen-Parteitage heute über Israel/Palästina/Gaza immer noch lieber zerlegen wollen, als im mikroskopisch kleinen, aber reichen und mächtigen Deutschland ihren politischen Job zu machen – dann kann ich ihnen auch nicht mehr helfen. New York oder Irland könnens doch auch.

    Update nachmittags

    Ich empfehle die gefällige Beachtung dieser politischen Demonstration. Es ist also definitiv nicht so, dass “keine*r mehr” für unsere Grundrechte demonstriert.

    Hausaufgabe: wieviele würden wohl für unsere Informationsfreiheit und unsere öffentlichen Medien gegen Rechts demonstrieren?

  3. Unliebsame Meinungen werden in Debatten als „weiß“ diskreditiert – egal, wer sie äußert. Unsere Autorin vermutet: Dahinter steht der Wunsch nach Harmonie.#SchwarzeDeutsche #KolumneDiskurspogo #Kolumnen #Gesellschaft #Serie
    Rassismuserfahrungen und Colorism: Wie ein Oreokeks
  4. In den Jugendjahren der Kinderärztin war der Vater abwesend. Erst als sie erwachsen ist, arbeitet sie Rassismus-Erfahrungen auf – und sucht nach ihm.#DerHausbesuch #SchwarzeDeutsche #Väter #Jamaika #Rassismus #Alltag #Gesellschaft #Schwerpunkt
    Der Hausbesuch: Erst später stellte sie Fragen
  5. Die erste deutsche Disney-Produktion erzählt vom ersten afrodeutschen Polizisten in Ostdeutschland. Sie basiert auf dem Leben von Samuel Meffire.
    Disney+-Serie „Sam – ein Sachse“: Opfer und Held seiner Geschichte
  6. Der Februar steht im Zeichen Schwarzer Kultur und Geschichte. Für unsere Autorin sind diese Wochen fast so aufregend wie die Vorweihnachtszeit.
    Black History Month: Ein Blick ins Damals und Heute
  7. In Bremen wurde die erste Schwarze Kinderbibliothek Deutschlands gegründet. Jetzt hat das Projekt endlich eine dauerhafte Anlaufstelle.
    Bibliothek bekommt festen Ort: Ein Raum für Schwarze Hel­d*in­nen
  8. Als unsere Autorin auf Social Media auf Empfehlungslisten von PoC-Accounts stieß, fand sie das hilfreich. Bis sie sich selbst auf so einer Liste fand.
    Diversität Schwarzer Positionen: Von fragwürdigen Empfehlungslisten
  9. Der Autorin Sophie Passmann wird vorgeworfen, die Stimmen von BIPOC nicht ernst zu nehmen. Doch sie hat Recht mit Kritik an Medien und Redaktionen.
    Mangelnde Diversität in deutschen Medien: Faule Repräsentation
  10. Virginie Kamche setzt sich für Sichtbarkeit Schwarzer Menschen in der Gesellschaft ein. Wir sprechen über die Gefahr, sich selbst zu vergessen.
    Afrika-Netzwerkerin über die Diaspora: „Ich muss ja wissen, wer ich bin“
  11. Der Afrozensus zeigt, wie häufig Schwarze Menschen in Deutschland diskriminiert werden – und wie nötig unabhängige Beschwerdestellen sind.
    Umfrage unter Schwarzen Menschen: Der tägliche Rassismus
  12. In Berlin wurden Stolpersteine für zwei Schwarze Deutsche verlegt. Damit wird eine Opfergruppe gewürdigt, die sonst kaum Aufmerksamkeit bekommt.
    Stolpersteine für Schwarze NS-Opfer: Lücken füllen