home.social

#bloggen — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #bloggen, aggregated by home.social.

  1. Im #UhleBlog:

    Feed im Blog: Und plötzlich war er kaputt

    Ich wurde jetzt darauf aufmerksam gemacht, dass mein Feed im Blog kaputt ist. Das war auch so, ist aber inzwischen glücklicherweise behoben. Aber da stehst du natürlich erstmal dumm da. Einerseits werde ich ja nicht müde zu betonen, wie wichtig RSS für das Web ist. Und andererseits weise ich ja immer wieder auf meinen Feed hin. Nun, da das ganze vermutlich behoben ist und es einen Grund dafür gibt, werde ich euch davon mal kurz erzählen.

    […]

    henning-uhle.eu/in-eigener-sac #blog #Bloggen #Community #InEigenerSache #Internet #Webseite #Wordpress #Worte
  2. #WMDEDGT September 2026

    „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag“ , kurz #WMDEDGT ist eine Blogaktion von Frau Brüllen, bei der man an jedem fünften des Monats seinen Tagesablauf protokolliert. Wie immer hätte ich es fast verpasst, diesen Beitrag zu schreiben, wäre Johannes nicht immer so pünktlich damit. Danke, Johannes! Am Freitagabend hatte sich spontan Thami übers Wochenende angekündigt, wollte aber auch ausschlafen und mir irgendwann am Samstagmittag Bescheid sagen, wann er sich auf den Weg machen […]

    annetteschwindt.de/2026/09/06/

  3. Blogroll, OPML, RSS … hä?! 42!

    Der Schreibende hat endlich wieder eine Blogroll und stellt sie als OPML zur Verfügung, damit die Links als RSS abonniert werden können. Uralter Tech-Sch… aus den frühen Internet-Jahren. Aber ungemein praktisch für einen selbst und für’s Vernetzen.

    derschreiben.de/blogroll-opml-

  4. Blogstöckchen: Täglich bloggen?

    Immer wieder sehe ich in Blogs von anderen, dass sie jeden Tag einen kleinen oder großen Beitrag veröffentlichen. Da frage ich mich immer, wie die das schaffen. Und würde ich das hinkriegen? Es ist ja nicht nur eine Frage der Disziplin. Man braucht auch Inhalte. Und Tagebuch führe ich bereits analog. Manche Inhalte sammle ich schon für größere Artikel, wie z.B. bei den Verwoertert-Beiträgen. Ab und zu gibt es ein Bloggespräch oder ein Interview und einmal im Monat die Blognacht. […]

    annetteschwindt.de/2026/09/03/

  5. Nicht schreiben lassen, sondern prüfen lassen: Matthias Schüssler setzt LLMs als Sprachkritiker ein – gegen Füllwörter, Nominalisierungen und schiefe Metaphern. Sein Fazit nach dem Vergleich von Gemini, ChatGPT und Claude: Sprachmodelle sind keine Wahrheitsmaschinen, bei Stilfragen gibt es keine absolute Wahrheit. @MrClicko
    #KI #Sprache #Bloggen - Ein Prompt, der eure Texte tatsächlich verbessert blog.clickomania.ch/2026/08/27

  6. Mein ältester Blogartikel – was würde ich heute anders machen?

    Der Bloggerschnack im August 2026 dreht sich um alte Blogartikel, und was ich heute anders machen würde. Schauen wir doch mal, auf den ältesten Blogartikel, welcher hier auf dem Blog noch existiert: Malta – Die alte Hauptstadt Mdina Der Artikel ist auch der Grund, warum ich diesen Beitrag hier, erst heute veröffentliche. Denn der Mdina-Beitrag ist genau vor 17 Jahren, am 31.08., geschrieben worden. Ältere Artikel. die aus der Zeit davor kamen, existieren leider nicht mehr, Was […]

    jansens-pott.de/mein-aeltester

  7. RE: nureinblog.at/68563-vertraegt-

    Manchmal veröffentlicht man einen Text, schläft eine Nacht darüber und merkt erst dann, dass manches uneindeutiger formuliert war, als man dachte.

    Daher habe ich meinen Text über Bloggen und KI ein wenig redigiert – und das am Schluss auch kenntlich gemacht.

    Wahrscheinlich würde ich ihn einen Monat später oder in einem halben Jahr wieder anders schreiben. Gerade weil dieses Thema so im Fluss ist.

    Aber jetzt passt er für mich.

    #Bloggen #KünstlicheIntelligenz

  8. Guten Morgähn🥱

    Seit gestern zurück aus der Bretagne, heute erst einmal Faulenzen mit Kaffee☕ im Bett🛌. Und tun, was Blogger tun: Blogartikel vorbereiten.

    * Bretagne-Urlaub mit dem Elektroauto: Ladeinfrastruktur, Kosten, Erfahrungen
    * e-Vignette, Maut und Tollbox in Italien und Frankreich (inkl. Umweltplakette Frankreich)

    #Bretagne #Kaffee #Bloggen

  9. Im #UhleBlog:

    Blogger-Verlinkung: Wie sieht denn so etwas aus?

    Wie sieht es denn mit der Blogger-Verlinkung aus? Wie gut machen das Blogs untereinander? Man müsste es doch eigentlich darstellen können. Ja, kann man. Das hat der Maurice jetzt mal gemacht, guckt da einfach mal hin. Ja, er schreibt es selbst: Der Graph auf der Seite ist unvollständig und wird immer wieder ausgebaut. Aber das sieht ja schon sehr aussagekräftig aus. Ich habe immer wieder großen Respekt vor Menschen, die sich so etwas ausschwitzen. Und die verlangen nicht mal Geld dafür.

    […]

    henning-uhle.eu/informatik/wor #blog #Bloggen #Community #Internet #Webseite #Wordpress #Worte
  10. Der tägliche Blogbeitrag

    Es gibt ja einige unter euch, die täglich einen Blogbeitrag veröffentlichen. In manchen Fällen ist das interessant zu lesen, in anderen Fällen wiederholen sich die Inhalte. Vor vielen, vielen Jahren hatte ich das auch mal in Erwägung gezogen und nun nochmal reflektiert, da ich diesbezüglich auch ein Gespräch mit einem Blogger-Kollegen hatte.

    […]

    c0d1.eu/der-taegliche-blogbeit #Bloggen
  11. Nachdem sich "slash pages" für ein Blog langsam einbürgern, habe ich jetzt mal zwei zu meinem " /about " ergänzt.

    arminhanisch.de/2026/08/slash-

    #SlashPages #Bloggen #Blogging #SlashSeiten

  12. Der letzte aufrechte Non-KI-Blogger

    Ich habe ja nicht geahnt, dass Bloggerseelen derart empfindsam sein können. Nun erfahre ich, dass manchen offenbar der Spaß am Bloggen vergeht, weil in einem Webring acht von zehn Bloggern KI verwenden. Acht von zehn! Man möchte fast eine Schweigeminute für das bedrohte quasi handgeschriebene Abendland einlegen. Die reine Lehre vom Bloggen Ob dieses Genöle über KI eigentlich irgendwann einmal aufhört? Geben diese Alles-noch-selbst-Schreiber irgendwann ihren Kulturkampf auf und […]

    horstschulte.com/der-letzte-au

  13. KI in Blogs – mal wieder *seufz*

    KI in Blogs - uuuhhh - da brodelt es wieder bei einigen Mitmenschen. Nein, keine Angst, ich schreibe da nichts weiter zu. Das hat der Alexander (alphathiel) schon ganz wunderbar erledigt. Aber es zeigt sich, dass meine Entscheidung, einigen Protagonisten der Diskussion – sagen wir mal – nicht mehr aktiv zu folgen, schon richtig war. Das spart eine Menge Nerven und der Popcorn-Verbrauch bleibt in überschaubaren Mengen. Diese ständige Überhöhung der eigenen Meinung, der penetrant […]

    jansens-pott.de/ki-in-blogs-ma

  14. Im #UhleBlog:

    Abgetaucht – Wenn Blogs einfach weg sind

    Ich weiß nicht so richtig, was derzeit so los ist. Irgendwie sind da derzeit einige Blogs abgetaucht – oder deren Betreiber. So scheint es. Da blutet mir immer ein wenig das Herz, obwohl ich die Beweggründe von manchem durchaus nachvollziehen kann. Das Problem, das ich mit dem ganzen Treiben derzeit habe, ist aber, dass dadurch leider auch ein wenig die Vielfalt verloren geht. Und wenn das nicht ist, dann sind es technische Probleme, um die man sich einfach nicht kümmert. Aber warum ist das denn so?

    […]

    henning-uhle.eu/informatik/wor #blog #Bloggen #Community #Internet #Webseite #Wordpress #Worte
  15. Blogsequenz sagt Tschüs

    Ich habe es noch einmal versucht, aber es macht mir einfach keinen Spaß mehr.

    https://blogsequenz.de/blogsequenz-sagt-tschues/

    #ende #wordpress #bloggen

  16. KI beim Texten: Ghostwriter oder hilfreicher Sparringspartnerin

    Über die KI-Kennzeichnungspflicht und ihre Lücken habe ich bereits geschrieben. Viele schauen dabei auf Fake Videos und massenhaft produzierte Inhalte für Social Media. Nicht ganz so heiß wird diskutiert, was andernorts passiert: Texte. Reden, Marketingtexte, ganze Kampagnen entstehen längst mit KI-Unterstützung, meist ohne dass es offengelegt wird. Wie KI gar nicht mehr so heimlich die Sprache der Macht und der Wirtschaft formt, und was es stattdessen bräuchte: eine Auseinandersetzung mit dem Thema.

    Reden, Romane, Redenschreiber: Wenn KI die Autorschaft übernimmt

    Während bei Bildern oft gestritten wird, bleibt bei Texten vieles im Verborgenen – dafür sorgt die Ausnahmeklausel für redaktionell geprüfte Inhalte gleich mit. Der Ökonom Georg Weizsäcker hat in der FAZ argumentiert, warum es eben doch einen Unterschied macht, wer eine Rede schreibt: Als bekannt wurde, dass Thüringens CDU-Politiker Mario Voigt seine Gedenkrede zum Befreiungstag zweier Konzentrationslager mit KI-Unterstützung verfasst hatte, war die Empörung groß, während bei Digitalminister Karsten Wildberger, der offen KI in seine Reden einbaut, kaum jemand mit der Wimper zuckte. Der Unterschied liegt nicht in der Technik, sondern in der Intention: Bei einer Holocaust-Gedenkrede erwartet „das Publikum“, dass sich jemand die Mühe des Nachdenkens tatsächlich gemacht hat. Eine aus meiner Sicht durchaus fragwürdige Argumentationskette.

    Eine andere Position bezieht der Verband der Redenschreiber deutscher Sprache, der die Reden der DAX-Vorstände jährlich prämiert. Verbandspräsident Peter Sprong winkt bei der Frage nach einer Kennzeichnungspflicht ab und bringt es auf den Punkt: „Das Verwenden der KI ist kein Zeichen geistiger Faulheit.“ In naher Zukunft, sagt er voraus, werde ohnehin niemand mehr ehrlich behaupten können, ein Text sei komplett ohne KI entstanden. Das ist bemerkenswert offen. Sollten wir also auf die KI-Kennzeichnungspflicht verzichten?

    Die menschliche Erfahrung und die Literatur

    Was aus seiner Sicht auf dem Spiel steht, bringt der Literaturwissenschaftler Wolfgang Matz auf den Punkt. Er widerspricht dem Leipziger Literaturprofessor Erik Schilling. Auch Menschen zitieren laut Schilling falsch und machen Fehler. Entscheidend sei nicht, wer einen Text schreibt, sondern wer ihn autorisiert und mit seinem Namen für dessen Qualität einsteht. Ein von einer KI geschriebener Romane können durchaus ebenbürtig sein. Matz‘ Gegenthese: Literatur lebt von Erfahrung, die ein Mensch gemacht und weitergegeben hat. Maschinen machen keine Erfahrungen, sie simulieren sie nur.

    Ganz falsch ist das nicht. Aber es greift zu kurz, denn es macht einen Unterschied, wie jemand mit der KI arbeitet. Wer einen Text iterativ erarbeitet, immer wieder nachfragt, Fakten prüft, selbst redigiert und am Ende mit seinem Namen dafür geradesteht, hat mit dem Fall eines Voigt nichts gemein. Die Erfahrung, die Matz vermisst, steckt dann weiterhin im Text – nur im Umgang mit dem Werkzeug, nicht in jedem einzelnen Wort.

    Entscheidend ist nicht, ob KI mitgeschrieben hat, sondern ob jemand Verantwortung übernimmt und das offen sagt. Wer so arbeitet, gehört nicht in denselben Topf wie Fake News und Fake Bilder. Genau diese Ehrlichkeit aber fordert das Gesetz nicht ein: Die Ausnahme für redaktionell geprüfte Texte ist so weit gefasst, dass es jedem selbst überlassen bleibt, ob er seine KI-Nutzung offenlegt – oder sie, wie Voigt, lieber verschweigt. Ich habe es in meinem Blog generell kenntlich gemacht und schreibe es jetzt auch meist unter meine Beiträge.

    Nicht jeder zieht daraus dieselbe Konsequenz. Christian Buggisch etwa hält es strenger und schreibt in eigener Sache: „Als Blogger habe ich mich selbst dazu verpflichtet, euch gegenüber ehrlich zu sein und zu sagen, ob ein Text oder ein Bild mit Hilfe von KI entstanden ist (Spoiler: Text nie, Bild gelegentlich).“ Auch Christian Stöcker, Professor für Digitale Kommunikation an der HAW Hamburg, ermahnt seine Schüler immer wieder, auch ohne KI zu schreiben. Diese Haltung respektiere ich, sie ist in sich konsequent. Ich selbst arbeite unter den oben beschriebenen Prämissen anders: iterativ, mit KI auch am Text, aber offen benannt, wofür und wie.

    Marketingabteilungen: Mehr Content, weniger Wirkung

    Weizsäcker und die Redenschreiber liefern das Beispiel aus der Politik, Prof. Dr. Gerald Lembke liefert es aus der Wirtschaft. In den Marketingabteilungen, mit denen er arbeitet, sei KI längst Alltag: Texte, Bildmotive, Kampagnenideen, Reportings, Social-Posts entstehen heute im Akkord, ein Team, das früher acht Posts pro Woche schaffte, schafft jetzt dreißig. Trotzdem hört Lembke in fast jedem Gespräch denselben Satz: Wir produzieren immer mehr – aber immer mehr KI-Brei: glatt, korrekt, austauschbar. Die Markenstimme verdünnt sich mit jedem Durchlauf, die Datenbasis für echte Entscheidungen fehlt oft, und weil niemand mehr mitmisst, verliert sich aus dem Blick, was von alledem überhaupt Wirkung erzeugt.

    Wie sieht also ein verantwortungsvoller Umgang mit KI aus? Der Wissenschaftsblogger Stefan A. K. Weichelt hat seine eigene Arbeitsweise offengelegt, und sie ist so unspektakulär wie lehrreich: Er lässt sich von KI-Systemen nicht die Antwort liefern, sondern nur die Fundstelle, samt Seitenzahl zum Nachlesen im Original. Er schickt dieselbe Frage bewusst an mehrere Modelle gleichzeitig, weil im Widerspruch zwischen den Antworten meist der eigentliche Streitpunkt eines Themas steckt. Und er prüft jede einzelne Quelle selbst nach, weil KI-Systeme erfundene Quellenangaben mit derselben Überzeugungskraft präsentieren wie echte. Verantwortung wird hier nicht behauptet, sondern praktiziert.

    Zur gleichen Ehrlichkeit gehört aber auch, wie wir über die Werkzeuge selbst sprechen. Genau darauf zielt ein Beitrag auf mkln.org, der sich auf die Sprachforscherinnen Emily Bender und Nanna Inie beruft: Wer schreibt, ChatGPT „meine“ etwas oder Claude „behaupte“ etwas, erschafft sprachlich ein Gegenüber, das es gar nicht gibt – und verschiebt damit unbemerkt die Verantwortung von den Menschen, die ein System bauen, einsetzen und seine Ausgaben prüfen, auf eine imaginäre Maschinen-Persönlichkeit.

    KI als Sparringspartnerin, nie als Autopilot

    Beide Texte zusammen ergeben die eigentliche Pointe: Echte Transparenz beginnt nicht bei einem Label, das im Nachhinein irgendwo klein in der Ecke klebt. Sie beginnt bei der Art, wie wir während der Arbeit mit einer KI über sie sprechen und wie ernst wir die Prüfung ihrer Antworten nehmen. Genau das lässt sich nicht verordnen. Aber es lässt sich vorleben – und genau daran sollte sich messen lassen, wer KI nutzt, ob als Blogger, Redenschreiber oder Kampagnenmacher.

    Ich kann verstehen und akzeptieren, dass Blogger wie Christian Buggisch den Einsatz von KI beim Texten ablehnen. Ich kann verstehen, dass an machen Stellen standardisierbare Nachrichten von der Börse oder Fußballergebnisse durch KI erstellt werden. Ich kann aber auch verstehen, dass man komplexeren Texten, Studien oder Prosa misstraut, die rein durch KI erstellt und nicht zumindest von Menschen überprüft, besser redigiert und überarbeitet wurden. Letzteres geht einfach nicht.

    Trotzdem mein Plädoyer zum Schluss: KI ist ein Werkzeug, das sich längst durchgesetzt hat, wie einst die Schreibmaschine, wie die Textverarbeitung – nur mit weitaus weitreichenderen Folgen. Aufhalten lässt sie sich nicht, das ist müßig zu diskutieren. Also gilt: KI bewusst einsetzen, aber nicht an sie als Person oder Persönlichkeit oder als perfekte Texterin glauben. Jedes Ergebnis mehrmals Korrektur lesen, Fakten prüfen und nochmals prüfen. Und trotzdem die Chancen nutzen: die KI als Sparringspartnerin nutzen, Ideen hinein werfen, entwickeln, weiterdenken. Aus meiner Erfahrung kann Generative Künstliche Intelligenz hier wirklich helfen, fehlerfreiere, bessere Text, Reden und Manuskripte zu erstellen. Wer KI als Werkzeug und nicht als gottgegeben oder Altman-gegeben ansieht, der kann großen Nutzen daraus ziehen.

    Quellen

    KI schreibt für mich – Reden, Bücher, Texte

    Marketingabteilungen: Mehr Content, weniger Wirkung

    KI als Sparringspartnerin

    #Bloggen #ContentMarketing #KI #Transparenz
  17. Interessante Ansicht zum Thema WordPress

    Piehnat greift das Thema WordPress als überdimensioniertes Blogging-Monster versus statische Seiten auf.

    https://blogsequenz.de/interessante-ansicht-zum-thema-wordpress/

    #WordPress #Bloggen #Website

  18. Ihr entscheidet: Fliegt die Werbung von meinem Blog oder nicht?

    Es gibt deut­li­che An­zei­chen, dass das Werbe­ge­schäft (hier im Blog und wo­mög­lich darüb­er hinaus) keine Zu­kunft hat. Hier eine Aus­le­ge­ord­nung mit einer – hof­fent­lich auch für euch Le­serin­nen und Leser in­te­res­san­ten – Al­ter­na­tive.

    blog.clickomania.ch/2026/08/06

  19. (Mindestens) 17 Jahre Bloggen – was hat es gebracht?

    Heute Morgen habe ich per Zufall im Blog nachgeschaut. Hier auf WordPress.com ist mein erster Blogartikel am 22. März 2009 erschienen. Na ja, „erschienen“ stimmt nicht ganz – erschienen ist er eigentlich vorher, auf Posterous. Ich habe ihn damals nach WordPress importiert. Posterous wurde eingestellt und einige Texte sind wohl im Nirvana des Netzes verschwunden. Das Netz vergisst doch. Manchmal.

    Eine Zwischenbilanz mit Augenzwinkern – und einem Blick auf die große Blogosphären-Midlife-Crisis

    Also genau siebzehn Jahre dieser Blog hier. Nein, ich werde mich nicht die Debatte einmischen, ob Bloggen tot ist. Die Debatte ist gefühlt so alt wie das Bloggen selbst – ungefähr alle drei Jahre fragt irgendjemand, ob das Medium noch lebt, und ungefähr alle drei Jahre antworten Bloggerinnen und Blogger darauf mit langen Blogposts. Über die Schärfe, die in die aktuelle Debatte hinein gekommen ist, kann ich nur den Kopf schütteln. Bloggen als Hobby weißer Männer über 50, die ihre Meinungen für wichtiger halten, als sie sind – während jüngere, diversere Stimmen auf anderen Kanälen längst interessantere Dinge sagen. Mein Gott, lasst uns doch einfach, wenn es uns Spaß macht.

    Ich hab mir mal einige Artikel von „damals“ angesehen, die noch online sind. Zum Beispiel dieser hier vom 22. März 2009: „‚Gezwitschere‘ – Kann man das ernst nehmen?“ Meine erste Auseinandersetzung mit Twitter. Ich saß damals auf einem IBM-Sofa auf der Web 2.0 Expo in Berlin, neben mir ein junger Typ, der Videos drehte, und er fragte mich: „Du bist neu auf Twitter? Stimmt’s?“ Ja, ich musste mich outen. Wenn ich mir heute anschauen, was aus Twitter und dem Web 2.0 geworden ist …

    In dieser Zeit erschien auch mein Artikel über Apple als valide Unternehmensplattform – oder doch noch Avantgarde-Spielzeug? Und einer über E-Mail-Management und Compliance, ein Thema, das mich sehr lange beruflich beschäftigte. Ich habe über die Dokumentensuche im digitalen Müllhaufen ebenso geschrieben wie über die digitalen Störenfriede, die mich immer wieder unterbrechen.

    Vom Schreiberling zum Blogger

    Warum habe ich überhaupt mit dem Bloggen angefangen? Die Leidenschaft fürs Schreiben war schon immer da. In der Schülerzeitung. Dann in der Lokalredaktion der Wetzlarer Neuen Zeitung. Später für Computerzeitschriften wie die PC Praxis. Bei FileNet – meinem damaligen Arbeitgeber – habe ich ein Unternehmensmagazin herausgegeben.

    Das Blog war also kein Neubeginn, sondern eine Fortsetzung meiner Leidenschaft fürs Schreiben mit anderen Mitteln – ohne Redakteur, ohne Drucktermin, ohne jemanden, der den Text noch einmal gegenliest. Was natürlich auch bedeutete: ohne jemanden, der einen aufhält. Ich glaube, dass mich damals mein Kollege Thorsten inspiriert hat, ein eigenes Blog aufzumachen.

    Also schrieb ich nun auf meiner eigenen Plattform über Technologie, über digitale Transformation, über die Frage, warum deutsche Unternehmen so tun, als wäre das Internet ein vorübergehender Trend. Über Social Media, als es noch hieß, es würde die Welt demokratisieren. Spoiler: Es hat die Welt verändert, aber nicht ganz so, wie wir uns das vorgestellt hatten.

    Von DigitalNaiv zum Namens.Blog

    Das Blog hieß zuerst „DigitalNaiv“. Fand ich witzig, weil ich mich damals à la Raumschiff Enterprise in die neuen Welten des Web 2.0 begeben habe. Mit einer gewissen Naivität. Einfach mal eintauchen. Nicht im Sinne von Ahnungslosigkeit, sondern im Sinne von ausprobieren, kennenlernen und bewerten.

    Irgendwann – ich glaube im Oktober 2018 – habe ich dann DigitalNaiv.com in stefanpfeiffer.blog umbenannt. Die Idee dahinter: persönlicher werden, klarer machen, dass hier ein Mensch schreibt und keine Marke. Aber „DigitalNaiv“ hatte einen Charakter, den kein Name ersetzt, der einfach aus Vor- und Nachname besteht. Heute würde ich das wahrscheinlich nicht mehr tun. Aber wer so lange Jahre bloggt, hat immer wieder Jahre Entscheidungen getroffen, die man später anders sieht. Das gehört dazu.

    Corporate Blogging: Zwischen Haltung und Unternehmenslinie

    Was ich in dieser Phase auch war: ein Corporate Blogger. Ich habe für die IBM gebloggt – offiziell, mit eigenem IBM-Blog, mit Twitter-Handle Stefan63atIBM, damit von Anfang an klar war, wo ich arbeite. Das war damals eine echte Debatte: Wie weit darf ein Corporate Blogger gehen? Was ist noch persönliche Meinung, was schon Unternehmenssprechertum?

    Ich habe damals 2009, kurz vor der re:publica, einen Artikel darüber geschrieben, der den herrlichen Titel trug: „Einfach mal Fresse halten?„. Es ging um die Frage, wann man als Mitarbeiter eines Konzerns besser schweigt – und wann man trotzdem schreibt. Die IBM hatte damals immerhin schon Social Computing Guidelines. Das war fortschrittlich. Und es war nötig, denn die Versuchung, als Corporate Blogger auf dünnem Eis zu tanzen, war real.

    Corporate Blogger. Das klingt heute so zeitgemäß wie ein Faxgerät im Homeoffice. Das Konzept ist nicht gestorben, es hat sich nur aufgelöst – in Content Marketing, in Employee Advocacy, in unselige LinkedIn-Posts mit Hashtags, die der Social-Media-Manager vorher freigegeben hat. Der authentische Mitarbeiterblog, der Firma und Person gleichzeitig repräsentiert ist unterdessen eine Illusion. Ich habe sie trotzdem eine Weile gepflegt. Und ich bereue es nicht – auch wenn die damaligen IBM-Blogs längst offline sind und das Internet diesen Teil meiner Geschichte vielleicht gnädig vergessen hat. Da war schon viel Werbung und Promotion für unsere damaligen Produkte dabei.

    Was ich dabei gelernt habe – über Technologie und mich

    Siebzehn Jahre Bloggen sind eine erstaunlich gute Dokumentation eigener Irrtümer. Immerhin habe ich nur Second Life nur für die Zukunft gehalten. Doch habe ich Twitter mal als Bereicherung für den demokratischen Diskurs bezeichnet – und mich später dabei ertappt, wie ich auf Elon Musks Plattform nur noch Empörung und Werbung für Selbstbräuner vorfand. Ich habe über „das Ende der E-Mail“ geschrieben. Die E-Mail lebt. Sie ist unsterblich. Sie wird uns alle überleben.

    Das Gute daran: Wer über 17 Jahre lang öffentlich schreibt, wird bescheiden. Nicht weil man weniger Meinungen hat, sondern weil man weiß, wie schnell Meinungen veralten. Heute tippe ich mit etwas mehr Vorsicht. Nicht weniger Überzeugung – aber mehr Bewusstsein dafür, dass ich in fünf Jahren vielleicht wieder in alten Posts wühle und den Kopf schüttle.

    Die Reichweite: bescheiden, aber real

    Die Zahl meiner Leserinnen und Leser ist bescheiden. Heutige Influencer auf TikTok oder Instagram würden darüber lachen. Ist aber nicht der Punkt. Die richtige Frage ist nicht: „Wie viele Menschen lesen das?“ Sondern: „Wer liest das – und was passiert danach?“

    Und das ist ok. Ein Kommentar, der eine Debatte losgetreten hat. Eine E-Mail von jemandem, der sagt: „Das habe ich meinem Chef geschickt.“ Ein Gespräch auf einer Konferenz, das mit den Worten beginnt: „Ich lese deinen Blog, und…“ Mein Blog, vielleicht Bloggen generell ist kein Massenmedium.

    Was sich verändert hat – und was gleich geblieben ist

    Die Werkzeuge haben sich verändert. Blogger, WordPress, dann WordPress.com, Mastodon als Verlängerung. Die Art, wie ich Artikel teile, hat sich fünfmal gewandelt. Facebook war mal wichtig. Dann nicht mehr. Jetzt wieder, um meinen Freundes- und Bekanntenkreis zu erreichen. LinkedIn wurde als wichtig dargestellt – und nervt mich unterdessen nur noch.

    Was gleich geblieben ist: der Impuls, sich zu etwas zu äußeren, auch Informationen, Artikel zu teilen, zu kuratieren. Und der Prozess des Schreibens selbst. Der Moment, in dem ich einen Gedanken aufschreibe und er sich dann weiter heraus kristallisiert. Wer schreibt, denkt anders. Wer öffentlich schreibt, denkt noch einmal anders, weil irgendwo immer jemand mitliest, der einen beim Widerspruch ertappen könnte.

    Künstliche Intelligenz hat die Angelegenheit inzwischen einfacher und gleichzeitig komplizierter gemacht. Ich nutze KI-Tools beim Schreiben. Für Recherche, für Titelbilder, manchmal als Sparringspartner für Argumente. Und gleichzeitig frage ich mich: Was ist noch meine Stimme? Wo endet der Assistent und fange ich an? Diese Frage habe ich noch nicht abschließend beantwortet. Was aber Bloggen in einer KI-Welt auf jeden Fall leisten kann: Reflexion, die nicht delegierbar ist.

    Alte weiße Männer und ihre Blogs – ein Problem?

    Ja, viele der aktiven Langzeit-Blogger in der deutschsprachigen Blogosphäre sind: männlich, weiß, über 50, beruflich etabliert. Ich erfülle drei von vier Kriterien ohne Mühe. Das ist kein Zufall und kein Anlass zur Selbstbeglückwünschung. Ein Trost: Es gibt Claudia und andere Bloggerinnen, die es immer wert sind gelesen zu werden. Aber auch sie sind in aller Regel Ü50. Vielleicht sind wir Bloggerinnen und Blogger ja eine aussterbende Rasse. Oder anders: Vielleicht publizieren die Jungen halt anders.

    Ich blogge nicht, weil ich denke, dass meine Perspektive die wichtigste ist. Ich blogge, weil ich denke, dass öffentliches Schreiben – mit echtem Namen, mit nachvollziehbarer Haltung, mit der Bereitschaft, widersprochen zu werden – in einer Zeit algorithmisch optimierter Empörungsschleifen etwas wert ist. Unabhängig davon, wer es tut.

    Hat es sich gelohnt?

    Ja. Aber nicht aus den Gründen, die ich 2009 erwartet hätte. Nicht wegen der Reichweite. Nicht wegen des Einflusses. Nicht wegen der Karriere. Sondern wegen des Denkens. Wegen der Menschen, die ich dadurch kennengelernt habe. Ich freue mich auf die Beiträge von Claudia, Horst, Henning, Christian, Heinrich, Helmut, Thomas, Gunnar, Lars und vielen anderen Bloggerinnen und Bloggern. Vor allem freue ich mich auf Austausch. Und es gibt mir Hoffnung, dass es noch vernünftige, demokratische Stimmen gibt. Es gibt das Gefühl, in einer Welt voller Lärm trotzdem eine eigene Stimme zu haben – auch wenn die niemand außer zwanzig interessierte Leserinnen und Leser hört.

    Was jetzt?

    Weitermachen. Neue Formate probieren. Was sonst? Ja, es gibt berechtigte Fragen darüber, wer bloggt, warum, und ob das irgendwen außer dem Autor selbst interessiert. Ja, TikTok, Instagram, Substack und LinkedIn-Posts erreichen vermutlich mehr Menschen mit weniger Aufwand.

    Die Plattformen werden sich weiter verändern. KI wird das Schreiben, Kuratieren und Publizieren weiter umkrempeln. Irgendwann wird wieder jemand fragen, ob Blogs noch zeitgemäß sind – und ich werde, wie seit zwanzig Jahren, die Frage mit einem Blogpost beantworten. In dem ich erkläre, warum die Frage falsch gestellt ist. Und dann den nächsten Post veröffentlichen.

    Dieser Blog ist meine Heimat

    Dieser Blog ist meine Heimat. Er gehört mir. Nicht Elon Musk, der X in eine Empörungsmaschine mit Bezahlschranke verwandelt hat. Nicht Mark Zuckerberg, der den Algorithmus nach Gusto dreht und Reichweite verteilt wie ein Feudalherr Ländereien. Wenn LinkedIn morgen entscheidet, dass meine Art zu schreiben nicht mehr in den Feed passt, oder Bluesky sich wieder irgendwie neu erfindet – der Blog steht noch. Meine Texte, meine Themen, meine Stimme. Das ist in einer Welt, in der wir fast alles nur noch mieten, mehr wert als es klingt. Gerade in diesen Zeiten, wo wir angesichts der Radikalisierung und der Autokraten Flagge zeigen müssen.


    * Dieser Artikel ist Teil einer losen Reihe über digitales Publizieren, Bloggen und das Internet, das wir mal haben wollten. Feedback, Widerspruch und alte Anekdoten gerne in die Kommentare.*

    #17Jahre #Blog #Bloggen #Blogosphere #Journalismus #SocialMedia #Twitter #WordPress
  20. Ich habe noch ein bisschen weiter nachgedacht, über diese Thematik des Bloggen für mich und wieso ich seit ein paar Jahren kaum noch dieser Leidenschaft nachgehe. 🙄

    Definitiv hat WordPress sowie die Einführung dessen "Block Editor" namens Gutenberg eine wesentliche Mitschuld daran. 🤬

    Denn seither meide ich regelrecht alles mit WordPress und das bloggen von unterwegs mit der gleichnamigen App ist sowieso ein Graus für mich gewesen und daher nicht mehr existent auf meinem Smartphone.

    In das Internet schreiben, das mache ich jedoch immer noch. 😀

    Seit geraumer Zeit durch meine Instanz von Mastodon, obgleich das noch nicht so ganz dass ist was ich will, besser als nichts jedoch alle mal! 😉

    Vorheriger Beitrag dazu:
    quasselkopf.de/@kranzkrone/115

    #Bloggen #WordPress #Leidenschaft #BlockEditor #Mitschuld #Schreiben #Mastodon #Nachgedacht

  21. Konnte das #Bloggen nicht lassen. Heute mit den toten Helden des Plattenschranks meiner Mutter: JJ Cale, Lou Reed — und Chris Rea. blog.ring2.de/der-tod-einer-ge

    #ChrisRea #Vinyl #LouReed #JJCale #Tod

  22. Zwei nachträgliche runde Geblogstagsgrüße
    Gerade habe ich bemerkt, dass in den Artikelentwürfen zwei Geblogstags-Wünsche hängengeblieben sind. Denn Anfang Juli wurde zwei Würzburger Blogs 20 Jahre alt.
    wuerzblog.de/2025/07/21/zwei-n
    #bloggen #blogger #blogosphäre #geblogstag #würzburg

  23. @droidboy ist Journalist, #Blogger und Podcaster. Anfang des Jahres startete er die Veranstaltungsreihe #Blogtastisch Dabei handelte es sich um eine Eventreihe rund ums Bloggen.

    blogissimo.de/blogtastisch-war

    #blog #bloggen #event #blogosphäre

  24. Das heutige Thema der #Blogwochen2025 lautet: „Zwischen Microblogging, TikTok-Videos und Social Media – Wo steht das Bloggen heute?“ Es wird also nicht nach der Vergangenheit oder der Zukunft gefragt, sondern nach der Gegenwart.

    blogissimo.de/wo-steht-das-blo

    #Blog #Bloggen #SocialMedia #Blogosphäre