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1000 results for “Herr_Jeh”
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Täglich besuche ich ca. 30 Online-Portale. In loser Folge schreibe ich eine “Blattkritik”. Im normalen Leben, früher, als Journalismus noch ernstgenommen wurde von seinen Produzent*inn*en und Konsument*inn*en, war es eine gute Sitte, dass Redaktionen für die morgendliche Sitzung Kritiker*innen von aussen einluden, um ihre Selbstreferentialität konstruktiv zu bekämpfen. Kritik bedeutet: Lob und Tadel in einem ausgewogenen Verhältnis. Mein erster Versuch.
Als die taz Ende der 70er Jahre gegründet wurde, war ich bei der Konkurrenz: “Die Neue” hielt jedoch nur wenige Jahre betriebswirtschaftlich durch. Meine Autorenhonrare, die ich ihr irgendwann als Kredit gewährte, gingen verloren. Es müssen so um die 3-5.000 Mark gewesen sein. Als ich 2005/06 eine zeitlang Texte für die taz lieferte, hörte ich schnell wieder damit auf. Inkompetente Redakteure wollten meine Texte in ein konstruiertes Format zwängen, eine Nerverei, die in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand und vor allem zum Zeilenhonorar stand.
Daraus ergab sich über Jahrzehnte, dass Journailst*inn*en ihre Berufslaufbahn gerne in der taz starteten, um sich dann zügig von besserzahlenden Medien abwerben zu lassen. Übrigens auch vom Springerkonzern, da sind viele ganz schmerzfrei.
Lange Vorrede, ich weiss.
Die taz-Startseite eröffnet heute morgen – Überraschung! – mit einem relevanten Thema:
“Oxfam-Chef über Milliardäre: ‘Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien’ – Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus, sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.”
Kompliment also an die interviewende Redakteurin Leila van Rinsum. Thema gut gesetzt. Danach sinkt die Relevanz schnell auf Lokalblattniveau, Berlin eben: eine chinesische Kaffeekette. Kennen wir hier in Beuel nicht. Und wir sind ein Kaffee-Hotspot.
Die Tratsch- und “Lebenshilfe”-Kolumnen haben im taz-Kosmos eine sehr anstrengende Überhand genommen: “To-do-Listen machen glücklich”. Herrjeh, haben wir nicht wichtigere Probleme? Doch haben wir. “Suchtmaschinen”, “Langlaufen”, “Ukraine”, “Berlinale” bis der Arzt kommt. Wen interessiert das hier im Westen, wo die meisten wohnen?
Eine Insel der Vernunft ist erreicht, wenn frau*mann sich zur Karikatur heruntergescrollt hat. Meine Lieblingszeichner: “Beck” und “BurkH”, Letzterer leidender Borussia-Fan wie ich, Ersterer Slowfood-Fan wie ich.
Unten angekommen forste ich die alten Ressorts der früheren Druckausgabe durch: Politik, Öko, Gesellschaft, Kultur, Sport – überspringe die Lokalausgaben Nord und Berlin um geradewegs endlich bei der Wahrheit zu landen, wo der Touché-Cartoon täglich meinen Unmut befriedet.
Heute bin ich auf diesem Weg nirgends lesend hängengeblieben. War das schön, als immer mittwochs die fabulöse Silke Burmester die “Kriegsreporterin” aus der was-mit-Medien-Branche gab. Ich vermisse die “Schlagloch”-Kolumne, die gewöhnlich ein intellektueller Höhepunkt im taz-Unkraut ist. Normal wäre heute Georg Seesslen dran, und nächste Woche Charlotte Wiedemann, die ich immer ungeduldig erwarte. Sind sie unter das Fallbeil der “Digitalisierungsstrategie” gefallen? Wie so vieles?
Das wäre von Übel. Von grossem. Aber die Onlineredaktion der taz arbeitet traditionell erratisch. Möglich, dass es noch kommt.
Vorschlag zur Güte an die digitale taz: Minimalstandard von Onlinepublizistik ist, verweisende informative Links nicht nur auf sich selbst zu setzen, sondern auf Originaltexte, -studien usw. Das wäre wertsteigernd.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Die "Identitäre Bewegung" freut sich, dass sie in diesem Jahr auf den Stimmzetteln steht - jedoch zu früh. Die Wahlleiterin hat die Bewegung jetzt ausgeschlossen, weil Formalien nicht eingehalten werden.
Herrjeh…in vier Jahren steht sie dann doch auf dem Zettel?!!
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@Korallenherz ach herrjeh,
„Kritik an der Politik des israelischen Staats wird als antisemitisch und als Unterstüt zung für den Angriff der Hamas delegitimiert“??
Die basteln und verdrehen ja alles durcheinander. #Sauhaufen
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mit Update 19.2.
Täglich besuche ich ca. 30 Online-Portale. In loser Folge schreibe ich eine “Blattkritik”. Im normalen Leben, früher, als Journalismus noch ernstgenommen wurde von seinen Produzent*inn*en und Konsument*inn*en, war es eine gute Sitte, dass Redaktionen für die morgendliche Sitzung Kritiker*innen von aussen einluden, um ihre Selbstreferentialität konstruktiv zu bekämpfen. Kritik bedeutet: Lob und Tadel in einem ausgewogenen Verhältnis. Mein erster Versuch.
Als die taz Ende der 70er Jahre gegründet wurde, war ich bei der Konkurrenz: “Die Neue” hielt jedoch nur wenige Jahre betriebswirtschaftlich durch. Meine Autorenhonrare, die ich ihr irgendwann als Kredit gewährte, gingen verloren. Es müssen so um die 3-5.000 Mark gewesen sein. Als ich 2005/06 eine zeitlang Texte für die taz lieferte, hörte ich schnell wieder damit auf. Inkompetente Redakteure wollten meine Texte in ein konstruiertes Format zwängen, eine Nerverei, die in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand und vor allem zum Zeilenhonorar stand.
Daraus ergab sich über Jahrzehnte, dass Journailst*inn*en ihre Berufslaufbahn gerne in der taz starteten, um sich dann zügig von besserzahlenden Medien abwerben zu lassen. Übrigens auch vom Springerkonzern, da sind viele ganz schmerzfrei.
Lange Vorrede, ich weiss.
Die taz-Startseite eröffnet heute morgen – Überraschung! – mit einem relevanten Thema:
“Oxfam-Chef über Milliardäre: ‘Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien’ – Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus, sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.”
Kompliment also an die interviewende Redakteurin Leila van Rinsum. Thema gut gesetzt. Danach sinkt die Relevanz schnell auf Lokalblattniveau, Berlin eben: eine chinesische Kaffeekette. Kennen wir hier in Beuel nicht. Und wir sind ein Kaffee-Hotspot.
Die Tratsch- und “Lebenshilfe”-Kolumnen haben im taz-Kosmos eine sehr anstrengende Überhand genommen: “To-do-Listen machen glücklich”. Herrjeh, haben wir nicht wichtigere Probleme? Doch haben wir. “Suchtmaschinen”, “Langlaufen”, “Ukraine”, “Berlinale” bis der Arzt kommt. Wen interessiert das hier im Westen, wo die meisten wohnen?
Eine Insel der Vernunft ist erreicht, wenn frau*mann sich zur Karikatur heruntergescrollt hat. Meine Lieblingszeichner: “Beck” und “BurkH”, Letzterer leidender Borussia-Fan wie ich, Ersterer Slowfood-Fan wie ich.
Unten angekommen forste ich die alten Ressorts der früheren Druckausgabe durch: Politik, Öko, Gesellschaft, Kultur, Sport – überspringe die Lokalausgaben Nord und Berlin um geradewegs endlich bei der Wahrheit zu landen, wo der Touché-Cartoon täglich meinen Unmut befriedet.
Heute bin ich auf diesem Weg nirgends lesend hängengeblieben. War das schön, als immer mittwochs die fabulöse Silke Burmester die “Kriegsreporterin” aus der was-mit-Medien-Branche gab. Ich vermisse die “Schlagloch”-Kolumne, die gewöhnlich ein intellektueller Höhepunkt im taz-Unkraut ist. Normal wäre heute Georg Seesslen dran, und nächste Woche Charlotte Wiedemann, die ich immer ungeduldig erwarte. Sind sie unter das Fallbeil der “Digitalisierungsstrategie” gefallen? Wie so vieles?
Das wäre von Übel. Von grossem. Aber die Onlineredaktion der taz arbeitet traditionell erratisch. Möglich, dass es noch kommt.
Vorschlag zur Güte an die digitale taz: Minimalstandard von Onlinepublizistik ist, verweisende informative Links nicht nur auf sich selbst zu setzen, sondern auf Originaltexte, -studien usw. Das wäre wertsteigernd.
Update 19.2.
Die neue Kolumne von Georg Seesslen ist heute online:
“Faschismus als Kampfbegriff: Goggelmoggels Sprachlektionen – Sprache ist nicht nur ein Mittel zur gegenseitigen Verständigung. Sie wird mehr denn je zum Machtinstrument und damit auch zur Waffe.”
Danke. Das ist wichtig.
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Täglich besuche ich ca. 30 Online-Portale. In loser Folge schreibe ich eine “Blattkritik”. Im normalen Leben, früher, als Journalismus noch ernstgenommen wurde von seinen Produzent*inn*en und Konsument*inn*en. war es eine gute Sitte, dass Redaktionen für die morgendliche Sitzung Kritiker*innen von aussen einluden, um ihre Selbstreferentialität konstruktiv zu bekämpfen. Kritik bedeutet: Lob und Tadel in einem ausgewogenen Verhältnis. Mein erster Versuch.
Als die taz Ende der 70er Jahre gegründet wurde, war ich bei der Konkurrenz: “Die Neue” hielt jedoch nur wenige Jahre betriebswirtschaftlich durch. Meine Autorenhonrare, die ich ihr irgendwann als Kredit gewährte, gingen verloren. Es müssen so um die 3-5.000 Mark gewesen sein. Als ich 2005/06 eine zeitlang Texte für die taz lieferte, hörte ich schnell wieder damit auf. Inkompetente Redakteure wollten meine Texte in ein konstruiertes Format zwängen, eine Nerverei, die in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand und vor allem zum Zeilenhonorar stand.
Daraus ergab sich über Jahrzehnte, dass Journailst*inn*en ihre Berufslaufbahn gerne in der taz starteten, um sich dann zügig von besserzahlenden Medien abwerben zu lassen. Übrigens auch vom Springerkonzern, da sind viele ganz schmerzfrei.
Lange Vorrede, ich weiss.
Die taz-Startseite eröffnet heute morgen – Überraschung! – mit einem relevanten Thema:
“Oxfam-Chef über Milliardäre: ‘Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien’ – Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus, sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.”
Kompliment also an die interviewende Redakteurin Leila van Rinsum. Thema gut gesetzt. Danach sinkt die Relevanz schnell auf Lokalblattniveau, Berlin eben: eine chinesische Kaffeekette. Kennen wir hier in Beuel nicht. Und wir sind ein Kaffee-Hotspot.
Die Tratsch- und “Lebenshilfe”-Kolumnen haben im taz-Kosmos eine sehr anstrengende Überhand genommen: “To-do-Listen machen glücklich”. Herrjeh, haben wir nicht wichtigere Probleme? Doch haben wir. “Suchtmaschinen”, “Langlaufen”, “Ukraine”, “Berlinale” bis der Arzt kommt. Wen interessiert das hier im Westen, wo die meisten wohnen?
Eine Insel der Vernunft ist erreicht, wenn frau*mann sich zur Karikatur heruntergescrollt hat. Meine Lieblingszeichner: “Beck” und “BurkH”, Letzterer leidender Borussia-Fan wie ich, Ersterer Slowfood-Fan wie ich.
Unten angekommen forste ich die alten Ressorts der früheren Druckausgabe durch: Politik, Öko, Gesellschaft, Kultur, Sport – überspringe die Lokalausgaben Nord und Berlin um geradewegs endlich bei der Wahrheit zu landen, wo der Touché-Cartoon täglich meinen Unmut befriedet.
Heute bin ich auf diesem Weg nirgends lesend hängengeblieben. War das schön, als immer mittwochs die fabulöse Silke Burmester die “Kriegsreporterin” aus der was-mit-Medien-Branche gab. Ich vermisse die “Schlagloch”-Kolumne, die gewöhnlich ein intellektueller Höhepunkt im taz-Unkraut ist. Normal wäre heute Georg Seesslen dran, und nächste Woche Charlotte Wiedemann, die ich immer ungeduldig erwarte. Sind sie unter das Fallbeil der “Digitalisierungsstrategie” gefallen? Wie so vieles?
Das wäre von Übel. Von grossem. Aber die Onlineredaktion der taz arbeitet traditionell erratisch. Möglich, dass es noch kommt.
Vorschlag zur Güte an die digitale taz: Minimalstandard von Onlinepublizistik ist, verweisende informative Links nicht nur auf sich selbst zu setzen, sondern auf Originaltexte, -studien usw. Das wäre wertsteigernd.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
mit Update 19.2.
Täglich besuche ich ca. 30 Online-Portale. In loser Folge schreibe ich eine “Blattkritik”. Im normalen Leben, früher, als Journalismus noch ernstgenommen wurde von seinen Produzent*inn*en und Konsument*inn*en, war es eine gute Sitte, dass Redaktionen für die morgendliche Sitzung Kritiker*innen von aussen einluden, um ihre Selbstreferentialität konstruktiv zu bekämpfen. Kritik bedeutet: Lob und Tadel in einem ausgewogenen Verhältnis. Mein erster Versuch.
Als die taz Ende der 70er Jahre gegründet wurde, war ich bei der Konkurrenz: “Die Neue” hielt jedoch nur wenige Jahre betriebswirtschaftlich durch. Meine Autorenhonrare, die ich ihr irgendwann als Kredit gewährte, gingen verloren. Es müssen so um die 3-5.000 Mark gewesen sein. Als ich 2005/06 eine zeitlang Texte für die taz lieferte, hörte ich schnell wieder damit auf. Inkompetente Redakteure wollten meine Texte in ein konstruiertes Format zwängen, eine Nerverei, die in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand und vor allem zum Zeilenhonorar stand.
Daraus ergab sich über Jahrzehnte, dass Journailst*inn*en ihre Berufslaufbahn gerne in der taz starteten, um sich dann zügig von besserzahlenden Medien abwerben zu lassen. Übrigens auch vom Springerkonzern, da sind viele ganz schmerzfrei.
Lange Vorrede, ich weiss.
Die taz-Startseite eröffnet heute morgen – Überraschung! – mit einem relevanten Thema:
“Oxfam-Chef über Milliardäre: ‘Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien’ – Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus, sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.”
Kompliment also an die interviewende Redakteurin Leila van Rinsum. Thema gut gesetzt. Danach sinkt die Relevanz schnell auf Lokalblattniveau, Berlin eben: eine chinesische Kaffeekette. Kennen wir hier in Beuel nicht. Und wir sind ein Kaffee-Hotspot.
Die Tratsch- und “Lebenshilfe”-Kolumnen haben im taz-Kosmos eine sehr anstrengende Überhand genommen: “To-do-Listen machen glücklich”. Herrjeh, haben wir nicht wichtigere Probleme? Doch haben wir. “Suchtmaschinen”, “Langlaufen”, “Ukraine”, “Berlinale” bis der Arzt kommt. Wen interessiert das hier im Westen, wo die meisten wohnen?
Eine Insel der Vernunft ist erreicht, wenn frau*mann sich zur Karikatur heruntergescrollt hat. Meine Lieblingszeichner: “Beck” und “BurkH”, Letzterer leidender Borussia-Fan wie ich, Ersterer Slowfood-Fan wie ich.
Unten angekommen forste ich die alten Ressorts der früheren Druckausgabe durch: Politik, Öko, Gesellschaft, Kultur, Sport – überspringe die Lokalausgaben Nord und Berlin um geradewegs endlich bei der Wahrheit zu landen, wo der Touché-Cartoon täglich meinen Unmut befriedet.
Heute bin ich auf diesem Weg nirgends lesend hängengeblieben. War das schön, als immer mittwochs die fabulöse Silke Burmester die “Kriegsreporterin” aus der was-mit-Medien-Branche gab. Ich vermisse die “Schlagloch”-Kolumne, die gewöhnlich ein intellektueller Höhepunkt im taz-Unkraut ist. Normal wäre heute Georg Seesslen dran, und nächste Woche Charlotte Wiedemann, die ich immer ungeduldig erwarte. Sind sie unter das Fallbeil der “Digitalisierungsstrategie” gefallen? Wie so vieles?
Das wäre von Übel. Von grossem. Aber die Onlineredaktion der taz arbeitet traditionell erratisch. Möglich, dass es noch kommt.
Vorschlag zur Güte an die digitale taz: Minimalstandard von Onlinepublizistik ist, verweisende informative Links nicht nur auf sich selbst zu setzen, sondern auf Originaltexte, -studien usw. Das wäre wertsteigernd.
Update 19.2.
Die neue Kolumne von Georg Seesslen ist heute online:
“Faschismus als Kampfbegriff: Goggelmoggels Sprachlektionen – Sprache ist nicht nur ein Mittel zur gegenseitigen Verständigung. Sie wird mehr denn je zum Machtinstrument und damit auch zur Waffe.”
Danke. Das ist wichtig.
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Täglich besuche ich ca. 30 Online-Portale. In loser Folge schreibe ich eine “Blattkritik”. Im normalen Leben, früher, als Journalismus noch ernstgenommen wurde von seinen Produzent*inn*en und Konsument*inn*en. war es eine gute Sitte, dass Redaktionen für die morgendliche Sitzung Kritiker*innen von aussen einluden, um ihre Selbstreferentialität konstruktiv zu bekämpfen. Kritik bedeutet: Lob und Tadel in einem ausgewogenen Verhältnis. Mein erster Versuch.
Als die taz Ende der 70er Jahre gegründet wurde, war ich bei der Konkurrenz: “Die Neue” hielt jedoch nur wenige Jahre betriebswirtschaftlich durch. Meine Autorenhonrare, die ich ihr irgendwann als Kredit gewährte, gingen verloren. Es müssen so um die 3-5.000 Mark gewesen sein. Als ich 2005/06 eine zeitlang Texte für die taz lieferte, hörte ich schnell wieder damit auf. Inkompetente Redakteure wollten meine Texte in ein konstruiertes Format zwängen, eine Nerverei, die in keinem Verhältnis zum Zeitaufwand und vor allem zum Zeilenhonorar stand.
Daraus ergab sich über Jahrzehnte, dass Journailst*inn*en ihre Berufslaufbahn gerne in der taz starteten, um sich dann zügig von besserzahlenden Medien abwerben zu lassen. Übrigens auch vom Springerkonzern, da sind viele ganz schmerzfrei.
Lange Vorrede, ich weiss.
Die taz-Startseite eröffnet heute morgen – Überraschung! – mit einem relevanten Thema:
“Oxfam-Chef über Milliardäre: ‘Viele Demokratien entwickeln sich zu Oligarchien’ – Extreme Ungleichheit gefährdet Rechtsstaatlichkeit und Multilateralismus, sagt Oxfam-International-Chef Amitabh Behar. Aber es gebe Ansätze dagegen.”
Kompliment also an die interviewende Redakteurin Leila van Rinsum. Thema gut gesetzt. Danach sinkt die Relevanz schnell auf Lokalblattniveau, Berlin eben: eine chinesische Kaffeekette. Kennen wir hier in Beuel nicht. Und wir sind ein Kaffee-Hotspot.
Die Tratsch- und “Lebenshilfe”-Kolumnen haben im taz-Kosmos eine sehr anstrengende Überhand genommen: “To-do-Listen machen glücklich”. Herrjeh, haben wir nicht wichtigere Probleme? Doch haben wir. “Suchtmaschinen”, “Langlaufen”, “Ukraine”, “Berlinale” bis der Arzt kommt. Wen interessiert das hier im Westen, wo die meisten wohnen?
Eine Insel der Vernunft ist erreicht, wenn frau*mann sich zur Karikatur heruntergescrollt hat. Meine Lieblingszeichner: “Beck” und “BurkH”, Letzterer leidender Borussia-Fan wie ich, Ersterer Slowfood-Fan wie ich.
Unten angekommen forste ich die alten Ressorts der früheren Druckausgabe durch: Politik, Öko, Gesellschaft, Kultur, Sport – überspringe die Lokalausgaben Nord und Berlin um geradewegs endlich bei der Wahrheit zu landen, wo der Touché-Cartoon täglich meinen Unmut befriedet.
Heute bin ich auf diesem Weg nirgends lesend hängengeblieben. War das schön, als immer mittwochs die fabulöse Silke Burmester die “Kriegsreporterin” aus der was-mit-Medien-Branche gab. Ich vermisse die “Schlagloch”-Kolumne, die gewöhnlich ein intellektueller Höhepunkt im taz-Unkraut ist. Normal wäre heute Georg Seesslen dran, und nächste Woche Charlotte Wiedemann, die ich immer ungeduldig erwarte. Sind sie unter das Fallbeil der “Digitalisierungsstrategie” gefallen? Wie so vieles?
Das wäre von Übel. Von grossem. Aber die Onlineredaktion der taz arbeitet traditionell erratisch. Möglich, dass es noch kommt.
Vorschlag zur Güte an die digitale taz: Minimalstandard von Onlinepublizistik ist, verweisende informative Links nicht nur auf sich selbst zu setzen, sondern auf Originaltexte, -studien usw. Das wäre wertsteigernd.
Über Martin Böttger:
Martin Böttger ist seit 2014 Herausgeber des Beueler-Extradienst. Sein Lebenslauf findet sich hier...
Sie können dem Autor auch via Fediverse folgen unter: @martin.boettger -
Bernd Schmelzer ist auch ein Reporter im grenzwertigen Bereich. Herrjeh #espger
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Jongleure und eine Jongleurin – Was ist schon eine Milliarde?
Gestern im Westfalenstadion. Diese Krise ward lange nicht gesehen. Gut, die zweite Halbzeit beim 1:1 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gegen den Tabellenletzten war auch schlimm. Noch bedeutender war, dass in Deutschlands grösstem Fussballstadion 1.000 Plätze freiblieben. Dauerkarteninhaber*innen sind gelegentlich verhindert. Die meisten in Dortmund haben aber lange Telefonlisten von Freund*inn*en, die die gerne mal für ein Spiel ausleihen. Anders als bei den Plastikvereinen mit Ministadien (Leverkusen, Wolfsburg, und irgendwas-mit-heim), wo im Winter gähnende Leere auf den Tribünen herrscht. Die leeren Plätze in Westfalens Stadion markieren den Riss im Business.
Es sind die zuschauerstarken Borussias in Dortmund und Mönchengladbach, deren Führungen für diesen Riss hauptverantwortlich sind. In einem Beschlussvorgang, der als schlechtes Drehbuch von jedem Filmstudio zurückgewiesen worden wäre, haben sie sich demonstrativ von ihren Fans und Vereinsmitgliedern abgewandt. Wie können sie da erwarten, dass das Stadion wie ein “12. Mann” hinter einer disparaten Truppe von Jungmillionären steht? Im speziellen Fall BVB kommt noch hinzu, dass ein Verpassen der Qualifikation zur Kapitalvermehrungsmaschine-für-die-die-jetzt-schon-zu-viel-davon-haben Champions League zu einem Crash der GmbH & Co. KGaA führen dürfte. Nicht amüsant.
Heimlich wissen sie tief in sich drin, dass ihre Zeit und ihre Art der Machtausübung zu Ende geht. Noch mal eine Trainerentlassung, noch einen TV-Vertrag abschliesssen, und dann schnell ab in die Rente …
Die mit – unseren – Milliarden jonglieren
Herrjeh werden Sie sagen, wenn Sie sich nicht für Fussball interessieren, was ist schon eine Milliarde? Sie werden an die missratene Haushaltperformance der “Ampel” denken, und mit Grausen an diesen Finanzminister. Zu besinnlichen Weihnachtszeit präsentiert die FAZ in ihrer Paywall das Benko-Desaster, von dem wir gar nicht so viel wissen wollen: “Abschied vom Hochhaus: Benko soll Signa-Anteile am Chrysler Building verkaufen – Sechsundvierzig Seiten im A3-Format braucht es, um das Organigramm der Signa Holding darzustellen. Der Sanierungsverwalter versucht, sich im komplexen Dickicht zurechtzufinden.” So macht mann das, wenn mann sich teure Berater*innen zur Vermeidung des Steuernzahlens leisten kann.
Mit Benko erwischt es gewiss keinen Falschen. Wie auch die 150/170 Leute, die auf einer imaginären “Epstein-Liste” stehen sollen. All diese Affären dienen als Erpressungspotential um das Politikpersonal gewogen zu halten. Wer nicht spurt, den holen die Dinge ein.
Flinten-Uschis Balance auf der Rasierklinge
Angemessen erregt agiert die Präsidentin der EU-Kommission. Nun hat das neue Premium-Medium des Springerkonzerns Politico seine Folterwerkzeuge präsentiert. Das wird nur von Elitenangehörigen bezahlt und gelesen, zu denen selbstverständlich, das ist der Kern des Springer-Geschäftsmodells, alle Journalist*inn*en gehören, die meinen beruflich dabeisein zu müssen. Gute und schlechte. Eric Bonse/taz und Michael Maier/Berliner Zeitung gehören für mich zu den Guten.
Dass Springer nun dieses Klavier spielt, das schon so lange unbenutzt in der Brüsseler Gegend rumsteht, weist darauf hin, dass die Story auch einen rechten Twist nehmen kann – Munition zur EU-Wahl am 9.6. Erinnern Sie sich noch, dass die deutschen Parteien vor fünf Jahren viel Wind um “Spitzenkandidat*inn*en” für den Vorsitz der EU-Kommission machten? Darum ist es dies Mal merkwürdig still geworden. Hat ja auch nichts gebracht. Jedenfalls nichts Gutes.
Die ehemalige EU-Kabinettschefin Petra Erler rekapituliert das merkwürdige Zulassungsverfahren für die Corona-Impfstoffe und setzt sie zu den damaligen PR-Strategien in Beziehung. Ich persönlich zweifle nicht, dass die Impfung mir genützt hat. Ich war zwar einmal infiziert, aber symptomfrei. Mein Vater (91) machte alle Impfzyklen mit und hat ohne Infektion überlebt. Solche individuellen Erfahrungen sind relevant, auch politisch. Sie ersetzen aber selbstverständlich keine wissenschaftliche Evaluation (dieser Link ist mit Firefox paywallfrei). Gibt es die? Und wer bezahlt sie?
Es ist in jedem privaten Umkreis wahrnehmbar, dass jahreszeitgemäss, und weil das Wetter die Menschen in geschlossene Räume treibt, die Atemwegsinfektionen erneut massenhaft grassieren, aber – scheinbar – nicht vergleichbar lebensgefährdend verlaufen. Oder doch? Wer weiss es?
Was macht eigentlich der Bundesgesundheitsminister? Es gab Zeiten, da verfolgte er uns in den Medien mehr, als wir vertragen konnten.
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Jongleure und eine Jongleurin – Was ist schon eine Milliarde?
Gestern im Westfalenstadion. Diese Krise ward lange nicht gesehen. Gut, die zweite Halbzeit beim 1:1 der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA gegen den Tabellenletzten war auch schlimm. Noch bedeutender war, dass in Deutschlands grösstem Fussballstadion 1.000 Plätze freiblieben. Dauerkarteninhaber*innen sind gelegentlich verhindert. Die meisten in Dortmund haben aber lange Telefonlisten von Freund*inn*en, die die gerne mal für ein Spiel ausleihen. Anders als bei den Plastikvereinen mit Ministadien (Leverkusen, Wolfsburg, und irgendwas-mit-heim), wo im Winter gähnende Leere auf den Tribünen herrscht. Die leeren Plätze in Westfalens Stadion markieren den Riss im Business.
Es sind die zuschauerstarken Borussias in Dortmund und Mönchengladbach, deren Führungen für diesen Riss hauptverantwortlich sind. In einem Beschlussvorgang, der als schlechtes Drehbuch von jedem Filmstudio zurückgewiesen worden wäre, haben sie sich demonstrativ von ihren Fans und Vereinsmitgliedern abgewandt. Wie können sie da erwarten, dass das Stadion wie ein “12. Mann” hinter einer disparaten Truppe von Jungmillionären steht? Im speziellen Fall BVB kommt noch hinzu, dass ein Verpassen der Qualifikation zur Kapitalvermehrungsmaschine-für-die-die-jetzt-schon-zu-viel-davon-haben Champions League zu einem Crash der GmbH & Co. KGaA führen dürfte. Nicht amüsant.
Heimlich wissen sie tief in sich drin, dass ihre Zeit und ihre Art der Machtausübung zu Ende geht. Noch mal eine Trainerentlassung, noch einen TV-Vertrag abschliesssen, und dann schnell ab in die Rente …
Die mit – unseren – Milliarden jonglieren
Herrjeh werden Sie sagen, wenn Sie sich nicht für Fussball interessieren, was ist schon eine Milliarde? Sie werden an die missratene Haushaltperformance der “Ampel” denken, und mit Grausen an diesen Finanzminister. Zu besinnlichen Weihnachtszeit präsentiert die FAZ in ihrer Paywall das Benko-Desaster, von dem wir gar nicht so viel wissen wollen: “Abschied vom Hochhaus: Benko soll Signa-Anteile am Chrysler Building verkaufen – Sechsundvierzig Seiten im A3-Format braucht es, um das Organigramm der Signa Holding darzustellen. Der Sanierungsverwalter versucht, sich im komplexen Dickicht zurechtzufinden.” So macht mann das, wenn mann sich teure Berater*innen zur Vermeidung des Steuernzahlens leisten kann.
Mit Benko erwischt es gewiss keinen Falschen. Wie auch die 150/170 Leute, die auf einer imaginären “Epstein-Liste” stehen sollen. All diese Affären dienen als Erpressungspotential um das Politikpersonal gewogen zu halten. Wer nicht spurt, den holen die Dinge ein.
Flinten-Uschis Balance auf der Rasierklinge
Angemessen erregt agiert die Präsidentin der EU-Kommission. Nun hat das neue Premium-Medium des Springerkonzerns Politico seine Folterwerkzeuge präsentiert. Das wird nur von Elitenangehörigen bezahlt und gelesen, zu denen selbstverständlich, das ist der Kern des Springer-Geschäftsmodells, alle Journalist*inn*en gehören, die meinen beruflich dabeisein zu müssen. Gute und schlechte. Eric Bonse/taz und Michael Maier/Berliner Zeitung gehören für mich zu den Guten.
Dass Springer nun dieses Klavier spielt, das schon so lange unbenutzt in der Brüsseler Gegend rumsteht, weist darauf hin, dass die Story auch einen rechten Twist nehmen kann – Munition zur EU-Wahl am 9.6. Erinnern Sie sich noch, dass die deutschen Parteien vor fünf Jahren viel Wind um “Spitzenkandidat*inn*en” für den Vorsitz der EU-Kommission machten? Darum ist es dies Mal merkwürdig still geworden. Hat ja auch nichts gebracht. Jedenfalls nichts Gutes.
Die ehemalige EU-Kabinettschefin Petra Erler rekapituliert das merkwürdige Zulassungsverfahren für die Corona-Impfstoffe und setzt sie zu den damaligen PR-Strategien in Beziehung. Ich persönlich zweifle nicht, dass die Impfung mir genützt hat. Ich war zwar einmal infiziert, aber symptomfrei. Mein Vater (91) machte alle Impfzyklen mit und hat ohne Infektion überlebt. Solche individuellen Erfahrungen sind relevant, auch politisch. Sie ersetzen aber selbstverständlich keine wissenschaftliche Evaluation (dieser Link ist mit Firefox paywallfrei). Gibt es die? Und wer bezahlt sie?
Es ist in jedem privaten Umkreis wahrnehmbar, dass jahreszeitgemäss, und weil das Wetter die Menschen in geschlossene Räume treibt, die Atemwegsinfektionen erneut massenhaft grassieren, aber – scheinbar – nicht vergleichbar lebensgefährdend verlaufen. Oder doch? Wer weiss es?
Was macht eigentlich der Bundesgesundheitsminister? Es gab Zeiten, da verfolgte er uns in den Medien mehr, als wir vertragen konnten.
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Die "Identitäre Bewegung" freut sich, dass sie in diesem Jahr auf den Stimmzetteln steht - jedoch zu früh. Die Wahlleiterin hat die Bewegung jetzt ausgeschlossen, weil Formalien nicht eingehalten werden.
Herrjeh…in vier Jahren steht sie dann doch auf dem Zettel?!!
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Die "Identitäre Bewegung" freut sich, dass sie in diesem Jahr auf den Stimmzetteln steht - jedoch zu früh. Die Wahlleiterin hat die Bewegung jetzt ausgeschlossen, weil Formalien nicht eingehalten werden.
Herrjeh…in vier Jahren steht sie dann doch auf dem Zettel?!!
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Die "Identitäre Bewegung" freut sich, dass sie in diesem Jahr auf den Stimmzetteln steht - jedoch zu früh. Die Wahlleiterin hat die Bewegung jetzt ausgeschlossen, weil Formalien nicht eingehalten werden.
Herrjeh…in vier Jahren steht sie dann doch auf dem Zettel?!!
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Die "Identitäre Bewegung" freut sich, dass sie in diesem Jahr auf den Stimmzetteln steht - jedoch zu früh. Die Wahlleiterin hat die Bewegung jetzt ausgeschlossen, weil Formalien nicht eingehalten werden.
Herrjeh…in vier Jahren steht sie dann doch auf dem Zettel?!!
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Ich bin heute Strohwitwer. Also Beamer angeworfen und den Proto-Cyberpunk-Klassiker #StreetsOfFire" an die Leinwand geworfen. Herrjeh, fand ich #DianeLane damals scharf....
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Die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung nach US-Steuerrecht (501(c)(3)) durch #Mastodon gGmbH sollte idealerweise das #BMF aufrütteln, §52 #Abgabenordnung endlich um ein paar zeitgemäße Gemeinnützigkeitstatbestände zu erweitern. Die Entwicklung und kostenlose Bereitstellung von freier, quelloffener Software (free open source software, #FOSS) sollte einer davon sein.
Hilfsweise könnten sich ein paar Parteien, denen das Thema nahe liegt, mal darum kümmern.Herrjeh, in dem Paragraphen stehen solche Perlen wie:
“Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 sind als Förderung der Allgemeinheit anzuerkennen:
-
- die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport);”
Ja, nach deutschem Steuerrecht ist Schach Sport.
Aber auch “Ortsverschönerung”, “traditionelle[s] Brauchtum[] einschließlich des Karnevals, Fastnacht und des Faschings”, “Amateurfunken”, “Freifunk”, “Modellflug”, “Tierzucht”, “Pflanzenzucht”, “Kleingärtnerei”, “Hundesports”.
Überhaupt ist §52 Abs 2 Satz 23 der gellende Schrei nach einer gewissen Systematisierung und Prinzipienorientierung der Gemeinnützigkeitsregeln in D.
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Die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung nach US-Steuerrecht (501(c)(3)) durch #Mastodon gGmbH sollte idealerweise das #BMF aufrütteln, §52 #Abgabenordnung endlich um ein paar zeitgemäße Gemeinnützigkeitstatbestände zu erweitern. Die Entwicklung und kostenlose Bereitstellung von freier, quelloffener Software (free open source software, #FOSS) sollte einer davon sein.
Hilfsweise könnten sich ein paar Parteien, denen das Thema nahe liegt, mal darum kümmern.Herrjeh, in dem Paragraphen stehen solche Perlen wie:
“Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 sind als Förderung der Allgemeinheit anzuerkennen:
-
- die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport);”
Ja, nach deutschem Steuerrecht ist Schach Sport.
Aber auch “Ortsverschönerung”, “traditionelle[s] Brauchtum[] einschließlich des Karnevals, Fastnacht und des Faschings”, “Amateurfunken”, “Freifunk”, “Modellflug”, “Tierzucht”, “Pflanzenzucht”, “Kleingärtnerei”, “Hundesports”.
Überhaupt ist §52 Abs 2 Satz 23 der gellende Schrei nach einer gewissen Systematisierung und Prinzipienorientierung der Gemeinnützigkeitsregeln in D.
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Die Gründung einer gemeinnützigen Stiftung nach US-Steuerrecht (501(c)(3)) durch #Mastodon gGmbH sollte idealerweise das #BMF aufrütteln, §52 #Abgabenordnung endlich um ein paar zeitgemäße Gemeinnützigkeitstatbestände zu erweitern. Die Entwicklung und kostenlose Bereitstellung von freier, quelloffener Software (free open source software, #FOSS) sollte einer davon sein.
Hilfsweise könnten sich ein paar Parteien, denen das Thema nahe liegt, mal darum kümmern.Herrjeh, in dem Paragraphen stehen solche Perlen wie:
“Unter den Voraussetzungen des Absatzes 1 sind als Förderung der Allgemeinheit anzuerkennen:
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- die Förderung des Sports (Schach gilt als Sport);”
Ja, nach deutschem Steuerrecht ist Schach Sport.
Aber auch “Ortsverschönerung”, “traditionelle[s] Brauchtum[] einschließlich des Karnevals, Fastnacht und des Faschings”, “Amateurfunken”, “Freifunk”, “Modellflug”, “Tierzucht”, “Pflanzenzucht”, “Kleingärtnerei”, “Hundesports”.
Überhaupt ist §52 Abs 2 Satz 23 der gellende Schrei nach einer gewissen Systematisierung und Prinzipienorientierung der Gemeinnützigkeitsregeln in D.
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Pudding aus Patisseriecrème mit Vanillemark und Rhabarbermousse
https://www.herrgruenkocht.de/pudding-aus-patisseriecreme-mit-vanillemark-und-rhabarbermousse/
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Käse-Kürbistarte mit Spekulatiusbröseln und einem krossen Dinkel-Mürbeteig
#Käsekuchen #Käsetarte #Kürbis #Spekulatius #backen #Sonntagskuchen #HerrGruenkocht und backt
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Käse-Kürbistarte mit Spekulatiusbröseln und einem krossen Dinkel-Mürbeteig
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Käse-Kürbistarte mit Spekulatiusbröseln und einem krossen Dinkel-Mürbeteig
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Gebt Menschen Zeit und Zuversicht, dann werden sie Kinder bekommen.
#Geburtenrückgang #Geburtenrate #Deutschland #Kinder #Eltern
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Gebt Menschen Zeit und Zuversicht, dann werden sie Kinder bekommen.
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