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#sitzverteilungsverfahren — Public Fediverse posts

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  1. Da fällt mir übrigens erst auf, dass die Ausgleichsregel zu diesem manipulierten #Sitzverteilungsverfahren, das der #VerfGH zurecht gekippt hat, für die am stärksten überhängende Partei ziemlich ungünstig war. Da haben die Grünen SPD und CDU wirklich geschickt über den Tisch gezogen. Mit #Überhangmandate⁠n hätte das wirklich fast nur Grüne und AfD begünstigt.

  2. Heute um 10:30 #Urteilsverkündung des #VerfGH zum neuen kreativen #Sitzverteilungsverfahren in #NRW. Gesucht war ein Verfahren, das die Sitzausbeute sowohl für CDU als auch Grüne maximiert, dabei aber nicht völlig offensichtlich verfassungswidrig ist. Im Bild die systematische #Verzerrung im Verhältnis zu anderen Verfahren nach Parteigröße. #WahlThread [1/5]

  3. #Wahlberechtigte werden in #Österreich löblicherweise schon vor der #Wahl veröffentlicht. Deren Wachstum ist relativ zu 2019 in Prozent. Die nominellen Sitzzahlen haben nur auf Landesebene reale Bedeutung; da werden tatsächlich diese Sitze verteilt, aber pro Partei nur abgerundete volle Sitze (ohne ein richtiges #Sitzverteilungsverfahren). Die Reste sowie das, was dabei auf Parteien unterhalb der #Sperrklausel entfällt, bleibt dann für den #Verhältnisausgleich per #Bundeslisten übrig. [2/9]

  4. @ScienceOMat #Niederlande und #Bulgarien haben entgegen der üblichen Darstellung schon eine #Sperrklausel; sie ist bloß von der Gesamtsitzzahl abhängig und nicht in #Prozent definiert. In Bulgarien ist sie mit derzeit etwa 5.88 ⁠% sogar deutlich oberhalb von 5 ⁠% (Niederlande 3.23 ⁠%). Das ist mehr als die faktische #Sperrwirkung des #Sitzverteilungsverfahren⁠s [2/2]

  5. Praktisch ist das zwar nicht so relevant, weil die relevanten Minderheitsquoren in #Thüringen bei einem Fünftel liegen, aber es könnte genauso bei dem Drittel für #Verfassungsänderung⁠en zum Liegen kommen. Der #Defekt ist kein Problem mit der #Verfassung, sondern schlicht eine ungenügende Definition des #Sitzverteilungsverfahren⁠s im Fall von #Überhangmandate⁠n. [4/11]