#literaturtheorie — Public Fediverse posts
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#CfP für das „Jubiläumsheft „20 Jahre JLT: Was bedeutet #Literaturtheorie heute?“ (Journal of #Literary Theory Bd. 20, Nr. 2 (2026)“: Jubiläumsheft „20 Jahre JLT“: Was bedeutet ‚Literaturtheorie‘ heute?“.
🗓️Deadline für Beiträge: 15. Januar 2026
📌Weitere Informationen:
https://www.avldigital.de/vernetzen/details/callforpapers/journal-of-literary-theory-bd-20-nr-2-2026-jubilaumsheft-20-jahre-jlt-was-bedeutet-literat/ #fidavlnews @germanistik @italianstudies @litstudies #LiteraryTheory #LiteratureTheory -
In den 15 Monaten seit dem 7. Oktober 2023 habe ich mich mit Edward Saids Behauptung befasst, dass Palästinenser die „Opfer der Opfer“ seien. Der renommierte #Literaturtheoretiker fasste diese „komplexe Ironie“ in der Ausgabe seines wegweisenden Buches "The Question of Palestine" aus dem Jahr 1992 prägnant zusammen. Er schrieb, dass „die klassischen Opfer jahrelanger antisemitischer Verfolgung und des Holocaust in ihrer neuen Nation zu Tätern gegenüber einem anderen Volk geworden sind“. Wie er dem Schriftsteller Salman #Rushdie 1986 sagte: „Jede Art von Kritik an Israel wird als Deckmantel für #Antisemitismus behandelt . . . Besonders in den Vereinigten Staaten wird man als #Araber aus einer muslimischen #ultur, wenn man überhaupt etwas sagt, als Anhänger des klassischen europäischen oder westlichen Antisemitismus angesehen.“ Dennoch hatte sich #Said als einer der ersten #Intellektuellen hervorgetan, der die tiefe Kluft überwand, die die antagonistischen #Diskurse über das historische Trauma, das durch die #Nakba bzw. den #Holocaust geprägt wurde, voneinander trennte; er blieb bei seiner Überzeugung, dass ein mitfühlendes Verständnis der modernen jüdischen Erfahrung antisemitischer #Verfolgung in Europa mit einer positiven Anerkennung der palästinensischen Geschichte und der nationalen Rechte verbunden war. Für Said bot das Einfühlen in das „verhängnisvolle Problem des Antisemitismus“, wie er es in seinem 1979 erstmals veröffentlichten Werk "The Question of Palestine" nannte, einen Ausweg aus dem Sumpf konkurrierender Opferrollen. Diese Verflechtung von #Empathie spiegelte seine Überzeugung wider, dass das #Schicksal und die #Zukunft der #Palästinenser und #Israelis durch die #Palästinafrage unweigerlich miteinander verbunden sind.(...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von Ussama Makdisi, 17. Januar 2025 für Jewish Currents: "On the “Victims of the Victims” Revisiting Edward Said’s ethical humanism in the context of the Gaza genocide" in unserem Blog: Über die „Opfer der Opfer“: Edward Saids ethischen Humanismus im Kontext des Völkermords in Gaza neu betrachtet
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In den 15 Monaten seit dem 7. Oktober 2023 habe ich mich mit Edward Saids Behauptung befasst, dass Palästinenser die „Opfer der Opfer“ seien. Der renommierte #Literaturtheoretiker fasste diese „komplexe Ironie“ in der Ausgabe seines wegweisenden Buches "The Question of Palestine" aus dem Jahr 1992 prägnant zusammen. Er schrieb, dass „die klassischen Opfer jahrelanger antisemitischer Verfolgung und des Holocaust in ihrer neuen Nation zu Tätern gegenüber einem anderen Volk geworden sind“. Wie er dem Schriftsteller Salman #Rushdie 1986 sagte: „Jede Art von Kritik an Israel wird als Deckmantel für #Antisemitismus behandelt . . . Besonders in den Vereinigten Staaten wird man als #Araber aus einer muslimischen #ultur, wenn man überhaupt etwas sagt, als Anhänger des klassischen europäischen oder westlichen Antisemitismus angesehen.“ Dennoch hatte sich #Said als einer der ersten #Intellektuellen hervorgetan, der die tiefe Kluft überwand, die die antagonistischen #Diskurse über das historische Trauma, das durch die #Nakba bzw. den #Holocaust geprägt wurde, voneinander trennte; er blieb bei seiner Überzeugung, dass ein mitfühlendes Verständnis der modernen jüdischen Erfahrung antisemitischer #Verfolgung in Europa mit einer positiven Anerkennung der palästinensischen Geschichte und der nationalen Rechte verbunden war. Für Said bot das Einfühlen in das „verhängnisvolle Problem des Antisemitismus“, wie er es in seinem 1979 erstmals veröffentlichten Werk "The Question of Palestine" nannte, einen Ausweg aus dem Sumpf konkurrierender Opferrollen. Diese Verflechtung von #Empathie spiegelte seine Überzeugung wider, dass das #Schicksal und die #Zukunft der #Palästinenser und #Israelis durch die #Palästinafrage unweigerlich miteinander verbunden sind.(...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von Ussama Makdisi, 17. Januar 2025 für Jewish Currents: "On the “Victims of the Victims” Revisiting Edward Said’s ethical humanism in the context of the Gaza genocide" in unserem Blog: Über die „Opfer der Opfer“: Edward Saids ethischen Humanismus im Kontext des Völkermords in Gaza neu betrachtet
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In den 15 Monaten seit dem 7. Oktober 2023 habe ich mich mit Edward Saids Behauptung befasst, dass Palästinenser die „Opfer der Opfer“ seien. Der renommierte #Literaturtheoretiker fasste diese „komplexe Ironie“ in der Ausgabe seines wegweisenden Buches "The Question of Palestine" aus dem Jahr 1992 prägnant zusammen. Er schrieb, dass „die klassischen Opfer jahrelanger antisemitischer Verfolgung und des Holocaust in ihrer neuen Nation zu Tätern gegenüber einem anderen Volk geworden sind“. Wie er dem Schriftsteller Salman #Rushdie 1986 sagte: „Jede Art von Kritik an Israel wird als Deckmantel für #Antisemitismus behandelt . . . Besonders in den Vereinigten Staaten wird man als #Araber aus einer muslimischen #ultur, wenn man überhaupt etwas sagt, als Anhänger des klassischen europäischen oder westlichen Antisemitismus angesehen.“ Dennoch hatte sich #Said als einer der ersten #Intellektuellen hervorgetan, der die tiefe Kluft überwand, die die antagonistischen #Diskurse über das historische Trauma, das durch die #Nakba bzw. den #Holocaust geprägt wurde, voneinander trennte; er blieb bei seiner Überzeugung, dass ein mitfühlendes Verständnis der modernen jüdischen Erfahrung antisemitischer #Verfolgung in Europa mit einer positiven Anerkennung der palästinensischen Geschichte und der nationalen Rechte verbunden war. Für Said bot das Einfühlen in das „verhängnisvolle Problem des Antisemitismus“, wie er es in seinem 1979 erstmals veröffentlichten Werk "The Question of Palestine" nannte, einen Ausweg aus dem Sumpf konkurrierender Opferrollen. Diese Verflechtung von #Empathie spiegelte seine Überzeugung wider, dass das #Schicksal und die #Zukunft der #Palästinenser und #Israelis durch die #Palästinafrage unweigerlich miteinander verbunden sind.(...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von Ussama Makdisi, 17. Januar 2025 für Jewish Currents: "On the “Victims of the Victims” Revisiting Edward Said’s ethical humanism in the context of the Gaza genocide" in unserem Blog: Über die „Opfer der Opfer“: Edward Saids ethischen Humanismus im Kontext des Völkermords in Gaza neu betrachtet
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In den 15 Monaten seit dem 7. Oktober 2023 habe ich mich mit Edward Saids Behauptung befasst, dass Palästinenser die „Opfer der Opfer“ seien. Der renommierte #Literaturtheoretiker fasste diese „komplexe Ironie“ in der Ausgabe seines wegweisenden Buches "The Question of Palestine" aus dem Jahr 1992 prägnant zusammen. Er schrieb, dass „die klassischen Opfer jahrelanger antisemitischer Verfolgung und des Holocaust in ihrer neuen Nation zu Tätern gegenüber einem anderen Volk geworden sind“. Wie er dem Schriftsteller Salman #Rushdie 1986 sagte: „Jede Art von Kritik an Israel wird als Deckmantel für #Antisemitismus behandelt . . . Besonders in den Vereinigten Staaten wird man als #Araber aus einer muslimischen #ultur, wenn man überhaupt etwas sagt, als Anhänger des klassischen europäischen oder westlichen Antisemitismus angesehen.“ Dennoch hatte sich #Said als einer der ersten #Intellektuellen hervorgetan, der die tiefe Kluft überwand, die die antagonistischen #Diskurse über das historische Trauma, das durch die #Nakba bzw. den #Holocaust geprägt wurde, voneinander trennte; er blieb bei seiner Überzeugung, dass ein mitfühlendes Verständnis der modernen jüdischen Erfahrung antisemitischer #Verfolgung in Europa mit einer positiven Anerkennung der palästinensischen Geschichte und der nationalen Rechte verbunden war. Für Said bot das Einfühlen in das „verhängnisvolle Problem des Antisemitismus“, wie er es in seinem 1979 erstmals veröffentlichten Werk "The Question of Palestine" nannte, einen Ausweg aus dem Sumpf konkurrierender Opferrollen. Diese Verflechtung von #Empathie spiegelte seine Überzeugung wider, dass das #Schicksal und die #Zukunft der #Palästinenser und #Israelis durch die #Palästinafrage unweigerlich miteinander verbunden sind.(...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von Ussama Makdisi, 17. Januar 2025 für Jewish Currents: "On the “Victims of the Victims” Revisiting Edward Said’s ethical humanism in the context of the Gaza genocide" in unserem Blog: Über die „Opfer der Opfer“: Edward Saids ethischen Humanismus im Kontext des Völkermords in Gaza neu betrachtet
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In den 15 Monaten seit dem 7. Oktober 2023 habe ich mich mit Edward Saids Behauptung befasst, dass Palästinenser die „Opfer der Opfer“ seien. Der renommierte #Literaturtheoretiker fasste diese „komplexe Ironie“ in der Ausgabe seines wegweisenden Buches "The Question of Palestine" aus dem Jahr 1992 prägnant zusammen. Er schrieb, dass „die klassischen Opfer jahrelanger antisemitischer Verfolgung und des Holocaust in ihrer neuen Nation zu Tätern gegenüber einem anderen Volk geworden sind“. Wie er dem Schriftsteller Salman #Rushdie 1986 sagte: „Jede Art von Kritik an Israel wird als Deckmantel für #Antisemitismus behandelt . . . Besonders in den Vereinigten Staaten wird man als #Araber aus einer muslimischen #ultur, wenn man überhaupt etwas sagt, als Anhänger des klassischen europäischen oder westlichen Antisemitismus angesehen.“ Dennoch hatte sich #Said als einer der ersten #Intellektuellen hervorgetan, der die tiefe Kluft überwand, die die antagonistischen #Diskurse über das historische Trauma, das durch die #Nakba bzw. den #Holocaust geprägt wurde, voneinander trennte; er blieb bei seiner Überzeugung, dass ein mitfühlendes Verständnis der modernen jüdischen Erfahrung antisemitischer #Verfolgung in Europa mit einer positiven Anerkennung der palästinensischen Geschichte und der nationalen Rechte verbunden war. Für Said bot das Einfühlen in das „verhängnisvolle Problem des Antisemitismus“, wie er es in seinem 1979 erstmals veröffentlichten Werk "The Question of Palestine" nannte, einen Ausweg aus dem Sumpf konkurrierender Opferrollen. Diese Verflechtung von #Empathie spiegelte seine Überzeugung wider, dass das #Schicksal und die #Zukunft der #Palästinenser und #Israelis durch die #Palästinafrage unweigerlich miteinander verbunden sind.(...) Weiterlesen in meiner Übersetzung des Beitrages von Ussama Makdisi, 17. Januar 2025 für Jewish Currents: "On the “Victims of the Victims” Revisiting Edward Said’s ethical humanism in the context of the Gaza genocide" in unserem Blog: Über die „Opfer der Opfer“: Edward Saids ethischen Humanismus im Kontext des Völkermords in Gaza neu betrachtet
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#CfP für das "4. Forum #Literaturtheorie", das sich an promovierende und fortgeschrittene Studierenden aller #philologischen Fächer richtet und am 19. Juli 2024 online stattfinden wird.
🗓️Bewerbungsfrist: 31. Mai 2024
📌Weitere Informationen:
https://avldigital.de/de/vernetzen/details/callforpapers/4-forum-literaturtheorie-online-3152024/ #LiteratureTheory #LiteraryTheory @germanistik @litstudies @italianstudies -
Sehr informative Rezension zu dem Must-Read-Buch der #Theorie-Saison, auch weil man Kontext geliefert bekommt, in welchen Debatten sich das Buch bewegt. Sowas hat man ja als Interessierte nicht-akademisch-institutionell verankerte Person eher nicht auf dem Schirm.
#literaturtheorie #gesellschaftskritik #marxismus #Formalism
Premium Content: On Anna Kornbluh’s “Immediacy” | Los Angeles Review of Books https://lareviewofbooks.org/article/premium-content-on-anna-kornbluhs-immediacy-or-the-style-of-too-late-capitalism -
Sonderausgabe Textpraxis: #Literaturtheorie
„Unser Interesse war dabei nicht historischer, sondern systematischer Art und beschränkt auf den engen Bereich des aktuellsten wissenschaftlichen Nachdenkens über Literatur.“ https://www.textpraxis.net/sonderausgabe-7
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#CfP für das "3. Forum #Literaturtheorie" für Promovierende und Master-Studierende aller #philologischen Fächer, das am 1. Dezember 2023 virtuell stattfinden wird.
🗓️Deadline für Abstracts: 10. Oktober 2023
📌Weitere Informationen:
https://avldigital.de/de/vernetzen/details/callforpapers/3-forum-literaturtheorie-online-10102023/ #fidavlnews @litstudies @germanistik @italianstudies -
#CfP for the #panel "#Narrative Fiction and its Alternatives Forms", which will take place at the Northeast Modern Languages Association (#NeMLA #northeastMLA) convention in Boston on March 7-10, 2024.
🗓️Deadline for Abstracts: September 30, 2023
📌Further Information:
https://avldigital.de/de/vernetzen/details/callforpapers/narrative-fiction-and-its-alternatives-forms-nemla-2024-boston/ #fidavlnews @litstudies @germanistik @italianstudies #Literaturgattung #Literaturtheorie #AVL -
#CfP für den #Sammelband '#Paratexte der Theorie'“, der "in der neu gegründeten Reihe Edition #AVL bei Berlin UP im Open Access erscheinen" wird.
🗓️Deadline für Abstracts: 15. September 2023
📌Weitere Informationen:
https://avldigital.de/de/vernetzen/details/callforpapers/sammelbandprojekt-paratexte-der-theorie/ #LiteraturTheorie #fidavlnews @litstudies -
Menschen: Man kann Kunst nicht getrennt von Künstler*innen betrachten!
Literatur Wissenschaftler*innen: Hold my beer.
#literature #HHU #strukturalismus #formalismus #Literaturtheorie
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Die tolle Anne Boyer über „Lyrischer Essay“ und die Seltsamkeit dieses Gattungsbegriffs und überhaupt über #Essay . Mit Gastauftritt #GeorgLukács .
#literatur #genre #lyricessay #criticism #literaturtheorie
https://open.substack.com/pub/anneboyer/p/i-dont-fuck-with-the-term-lyric-essay?r=2jfbt&utm_medium=ios&utm_campaign=post -
Die großartige Habil von Paula Wojcik (Uni Wien) ist soeben bei De Gruyter im #OpenAccess erschienen:
»Theorie der Klassik. Eine kulturelle Praxis von Goethe bis Grandmaster Flash«
https://doi.org/10.1515/9783110756463
#DeutscheLiteratur #SlavischeLiteratur #Komparatistik #Literaturtheorie
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#CfP für ein Textpraxis Sonderheft, in dem eine "Bestandsaufnahme aktueller literaturtheoretischer Forschung" im deutschsprachigen Raum erstellt werden soll.
🗓️Deadline für fertige Beiträge: 30. April 2023
📌Weitere Informationen:
https://avldigital.de/de/vernetzen/details/callforpapers/textpraxis-sonderheft-wer-macht-was-in-der-literaturtheorie-eine-bestandsaufnahme-aktueller-litera/ #fidavlnews @litstudies @germanistik #LiteraryTheory #Literaturtheorie -
Die Autorin Tillie Olsen nahm viele ganz aktuelle Diskussionen über weibliches Schreiben vorweg. Endlich wird sie auf Deutsch entdeckt.
Feministische Autorin Tillie Olsen: Vom Schweigen in der Literatur