#keinbockaufkickl — Public Fediverse posts
Live and recent posts from across the Fediverse tagged #keinbockaufkickl, aggregated by home.social.
-
Haha, die FPÖ:
90.Ist oder war ein Mitarbeiter Ihres Kabinetts oder Ihrer Partei Mitglied, Mitarbeiter
oder Aktivist bei der oben genannten NGO?Bei der oben genannten NGO sprechen wir vom Arbeitersamariterbund Wien.
Frage 90 v. 2175. Die FPÖ will verhindern, dass irgendjemand hier auf Urlaub geht.
-
In diesen Zeiten ist der FALTER eine gute Stütze im Zusammenfassen und Einordnen der Nebelschwaden:
https://www.falter.at/maily/20250211/kickls-perfekte-strategie
#keinbockaufkickl #oevpkrise #wien #atpol -
Normalisierung:
„Die Zuspitzung rechter Diskurse trägt zur Normalisierung eines Politikverständnisses bei, das die Aufgabe von Politik nicht in der Lösung gesellschaftlicher Herausforderungen sieht, sondern in der emotionalen Panik über Themen, die als vermeintliche Ursachen von Problemen missinterpretiert werden: Migration, Feminismus, sexuelle Diversität und „Woke Culture“. Aber die Klimakatastrophe wird nicht durch ein Verbot von Gender-Sternchen gelöst, Wartezeiten auf Arzttermine werden nicht durch erhöhte Abschiebequoten verkürzt, und die Rezession wird nicht durch eine Beschwerdestelle für vermeintlich „linke“ Lehrerinnen und Lehrer beendet.“
via Die unerträgliche Normalisierung von Hass und Spaltung | derstandard.at
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/398/
#afd #atpol #BirgitSauer #debatte #depol #derstandardAt #fpoe #GundulaLudwig #keinBockAufKickl #kommentar #noafd #reaktion #UlrichBrand
-
Urteil:
„Das Handelsgericht gestand dem DÖW zwar zu, wissenschaftlich zu arbeiten, verwies in seinem Urteil aber auch auf mehrere politische Äußerungen vonseiten des Vereins. „Wer sich laufend an einer öffentlichen Debatte zu einem bestimmten Thema des allgemeinen Interesses und insbesondere politischen Themen beteiligt, betritt regelmäßig die politische Bühne und muss daher einen höheren Grad an Toleranz zeigen“, heißt es darin.“
via FPÖ darf DÖW „pseudowissenschaftlich“ nennen | orf.at
Was ist denn das für eine hirnrissige Urteilsbegründung? Man ist nicht wissenschaftlich, wenn man sich „mit einem bestimmten Thema“ an einer öffentlichen Debatte beteiligt? Hier dreht sich gerade eine ganze Armee im Grab um! Ich hoffe sehr, dass das DÖW hier in Berufung geht.
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/302/
#antifa #atpol #debatte #döw #faschismus #fpoe #handelsgericht #keinBockAufKickl #nein_ #orfAt #Politik #urteil #widerspruch
-
Im politischen und medialen Alltag Österreichs wird die FPÖ, die das System ablehnt, als dessen Teil betrachtet und wie ein schwieriger, aber normaler Partner behandelt. Damit wird deren prinzipielle Gegnerschaft zum "System" ignoriert. Auch die Bundesländer tragen dazu bei, dass die politischen Gewichte heute anders verteilt sind. Die fünf Koalitionen, in denen die FPÖ (mit-)regiert, erweisen sich als Wegbereiter freiheitlicher Machtergreifung.
via derstandard.at/story/300000025…
#fpoe #atpol #oevpkrise #keinbockaufkickl -
“Ein öffentlich-rechtlicher Rundfunk, der durch politische Parteien kontrolliert wird, ist kein unabhängiger Rundfunk mehr. Die FPÖ hat ihre Ziele offen ausgesprochen: ein „Grundfunk“, der reduziert und staatlich gelenkt wird. Das ist ein Angriff auf die Meinungsfreiheit, die Vielfalt und die Demokratie in Österreich.”
#sign #petition > here: https://www.unser-orf.at/#signit-link #orf #rundfunk #radio #fernsehen #medien #ATpol #keinbockaufkickl #fpoe #oevpkrise
-
Keep the faith:
Hier in Wien bewege ich mich in einer NGO und Kunst-Blase, die gerade mit der Aussicht auf einen „Kanzler“ und devoter ÖVP in den Panikmodus verfällt. Das ist allzu verständlich. Aber wir dürfen jetzt unser Ziel nicht aus den Augen verlieren! Was ist unser Ziel? „Ein gutes Leben für alle.“ Das ist möglich, weil es gibt genug, es muss nur fair geteilt werden. Lasst den Faschismus also nicht in eure Köpfe kriechen, indem ihr der Angst nachgebt und erstarrt oder schlimmer noch verhärtet. Schaut auf euer Wohl, kümmert euch um die Freund:innen und Nachbar:innen. Zeigt euren Kolleg:innen, dass wir nicht alleine sind. Die Faschisten sind weder die Mehrheit, noch haben sie Ideen, wie die Welt besser werden könnte. Lasst euch nichts gefallen. Alles, was dieser Mob uns bieten kann, ist ein Rückschritt in eine Vergangenheit, die es in dieser Form gar nie gegeben hat. Sie reden vom Damals, wir reden von der Zukunft. Damit haben wir die Zeitachse auf unserer Seite, auf die Vergangenheit können wir pfeiffen!
Was kann man jetzt machen? Halten wir uns an Kickl, der es uns vormacht. Stehen wir mit „Härte“ zu unseren Prinzipien und ich meine damit, mit einem Lächeln „Nein“ sagen. Orientieren wir uns an der Bürgerrechtsbewegung und streuen Sand ins Getriebe, lästig sein und es dem politischen Gegner bei jeder Gelegenheit schwer machen. Sich nicht dazu verleiten lassen, grob zu werden, sondern – wie Malcolm X – mit Maßanzug demonstrieren. Keine Gelegenheit bieten, aber jeden Moment nutzen. Und … die Energie einteilen, wir müssen uns bei Kickl auf einen Marathon einstellen.
Keine innere Emigration, kein Waldviertel, kein Preppen. Den Kopf in den Sand zu stecken wäre ein Privileg, das sich viele hier nicht leisten können. Aus Solidarität mit allen jetzt besonders prekär-gefährdeten Menschen, müssen wir an das Über-leben glauben.
Keep the faith! ✊🏿
Permalink: https://schoenswetter.servus.at/244/
#antifa #aufbau #fpoe #keepthefaith #keinbockaufkickl #oevpkrise #soulbrothers #widerstand #Wien
-
2023/123
Hier sieht man zum Garagenhof der SS welcher sich unmittelbar vor dem KZ befindet. Noch einmal eine schaurige Erinnerung an die Gründlichkeit des NS-Regimes, welche die Vernichtung zu einem bürokratischen Akt wandelte und nichts dem Zufall überlassen wollte. Hinter den Garagen ragen die Schornsteine der Krematorien hervor.
Aus dem virtuellen Guide Mauthausen Memorial:
Am Morgen des 3. Mai 1945 mussten die Häftlinge zum letzten Mal zum Appell antreten. Danach übergab die SS die Bewachung einer Einheit der Wiener Feuerwehr und verließ das Lager.Am 5. Mai gegen die Mittagszeit erreichten zwei amerikanische Panzerspähwagen das Lager. Die verbliebenen Bewacher wurden entwaffnet und die US-Armee übernahm die Kontrolle über das befreite Lager.
Etwa 190.000 Häftlinge waren zwischen August 1938 und Mai 1945 nach Mauthausen deportiert worden. Mindestens 90.000 waren im Haupt- oder einem der Außenlager ums Leben gekommen. Viele starben noch in den nächsten Wochen und Monaten an den Folgen der KZ-Haft.
Nur wenige Verantwortliche wurden in den Jahren und Jahrzehnten nach dem Krieg vor Gericht zur Rechenschaft gezogen. Viele SS-Angehörige, Profiteure und Mitläufer konnten in der Nachkriegsgesellschaft unbehelligt weiterleben.
Foto: Flickr
Location: ///lagerte.bemerkt.lehrbuch
Quelle: Mauthausen tour guide station 24Permalink: https://karlender.net/3583/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #nieWieder #zeitgeschichte
-
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22--
➾ Blogpost: https://karlender.net/3576/#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/122
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22Permalink: https://karlender.net/3576/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/122
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22Permalink: https://karlender.net/3576/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/122
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22Permalink: https://karlender.net/3576/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22--
➾ Blogpost: https://karlender.net/3576/#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22--
➾ Blogpost: https://karlender.net/3576/#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166 #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/122
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22Permalink: https://karlender.net/3576/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/122
Hier sieht man den Aufgang aus den Kellerräumen in denen sich der Tötungsbereich und die Krematorien befinden.
Waren die Verstorbenen und Ermordeten zunächst noch in den städtischen Krematorien in Steyr und Linz verbrannt worden, so wurde im Jahr 1940 der erste lagereigene Verbrennungsofen in Betrieb genommen. 1942 kam ein zweiter und 1945, kurz vor der Befreiung, ein dritter Ofen hinzu. Die SS ließ auch im Zweiglager Gusen und in den Außenlagern Melk und Ebensee Verbrennungsöfen installieren.
Diese Krematorien dienten der SS nicht nur dazu, die Leichen zu beseitigen, sondern auch die an den Leichen sichtbaren Spuren von Gewalt und Vernachlässigung. Für die Verbrennung der Leichen sorgten eigene Häftlingskommandos, die in diesem Keller, abgeschottet vom Rest des Lagers, untergebracht waren.
Ab dem Jahr 1941 wurden hier Einrichtungen zur Massentötung installiert: ein Exekutionsraum mit einer Genickschussanlage und ein Galgen. Im Frühjahr 1942 nahm die SS auch eine Gaskammer in Betrieb. In ihr wurden bis Mai 1945 mindestens 3.500 Gefangene mit dem Giftgas Zyklon B ermordet. Keiner der nach 1945 wegen Verbrechen im KZ Mauthausen angeklagten SS-Männer versuchte je, die Existenz der Gaskammer in Mauthausen und die Ermordung von Menschen darin zu leugnen.
Foto: Flickr
Location: ///edelstein.bohren.einsam
Quelle: Mauthausen tour guide station 22Permalink: https://karlender.net/3576/
#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #krematorium #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/121
Der Appellplatz war der Mittelpunkt des Häftlingslagers. Vom Tor aus gesehen links standen die Baracken, in denen die Häftlinge untergebracht waren. Rechts waren die Wäscherei, die Häftlingsküche, das Lagergefängnis und das Krankenrevier (Anm. Im Bild: Wäscherei bis Krankenrevier v.r.n.l.).
Zwei bis drei Mal täglich fand auf dem Appellplatz der sogenannte Zählappell statt. So kontrollierte die SS den Stand der Häftlinge. Jedes Mal wieder wurden neu hinzugekommene Häftlinge neu verzeichnet und verstorbene aus den Listen gestrichen.
Mit dem Appell inszenierte die SS auch die Macht, die sie über die Häftlinge hatte. Diese mussten in perfekten Reihen stramm stehen, bei jedem Wetter, egal ob es regnete, schneite oder die Sonne schien. Dazu kamen regelmäßige Misshandlungen durch Angehörige der SS und Kapos. Stimmten Soll- und Ist-Stand bei der Zählung nicht überein, konnte die Prozedur oft Stunden, oder auch eine ganze Nacht hindurch andauern.
Foto: Flickr
Location: ///nacht.blauer.erfreuen
Quelle: Mauthausen tour guide station 8#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #zeitgeschichte
-
2023/120
Hier sieht man den Granitsteinbruch von Mauthausen mit der sogenannten „Todesstiege“. Das KZ liegt auf der ersten Anhöhe am Rande des Donauufers wenn es in Richtung Mühlviertel geht. Es ist umgeben von ortstypischen Bauernhöfen und wenn man als Besucher das KZ anfährt, geht es zunächst durch schöne Landschaft, weiten Blick über das Donautal und malerischen Hügeln des Mühlviertels und – Schwupp – sind die Mauern und Türme da. Man erwartet sich mehr Distanz, Blickschutz, Abgeschirmtheit. Und klar, es gab Betretungsverbote und strenge Überwachung zu Zeiten des Nazi-Regimes. Dass man nichts wusste und mitbekam, das kann aber nicht erzählt werden.
Foto: Flickr
Location: ///nacht.blauer.erfreuen
Mauthausen tour guide station: https://mm-tours.org/de/1/4#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #stein
-
2023/119
Im November habe ich die KZ-Gedenkstätte Mauthausen besucht. Das letzte Mal war ich mit der Hauptschule dort gewesen. Der Eindruck mit dem gewachsenen politischen Bewusstsein ist jetzt natürlich ein ganz anderer. Man versteht alles so viel besser, wenn man sich diesen Ort wieder in Erinnerung ruft. Das kann ich jedem nur wirklich empfehlen. Wer es nicht gesehen hat, kann es nicht erfassen. Hannah Arendt nannte das Böse der Nazis banal und ich kann diese Einschätzung nur bestätigen. Was mir diesmal nämlich besonders hängen geblieben ist, war die sadistische Bürokratie, die akribische Verwaltung des Mordens und die industrielle Erledigung. Es ist eine Fabrik des Grauens und ich würde mir wünschen, dass das Rufzeichen dieses Ortes wieder Gegenwart wird. Das haben viele schon vergessen.
Foto: Flickr
Location: ///aufsatz.sitzen.geduld#antisemitismus #asa100 #BelieveInFilm #erinnern #FilmIsNotDead #fuji #keinBockAufKickl #lager #lomography #lubitel166_ #mauthausen #Mittelformat #stein