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#jameswebbweltraumteleskop — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #jameswebbweltraumteleskop, aggregated by home.social.

  1. Mr. Sternzeit – Der Deutschlandfunk Weltraum-Newsletter von Dirk Lorenzen

    Liebe Leserinnen und Leser, liebe Weltraumfans,
     
    das James-Webb-Weltraumteleskop hat eine Supernova-Explosion beobachtet, die sich nur 730 Millionen Jahre nach dem Urknall ereignet hat – neuer Rekord! Nie zuvor ließ sich ein einzelner Stern so früh in der kosmischen Geschichte (oder: so weit entfernt) erfassen. Vor einer „Ewigkeit“ ist ein massereicher Stern explodiert, dessen Lichtblitz uns erst jetzt erreicht hat. Supernova-Explosionen sind buchstäblich ein Geschenk des Himmels: Sie sind Leuchtfeuer in den Tiefen des Alls, sie ermöglichen die Vermessung des Universums und sie liefern chemische Stoffe für das Leben. Wir alle bestehen auch aus Supernova-Asche. 

    https://archive.newsletter2go.com/?n2g=y8byg6h3-spd1y204-17ew

    #Asche #DirkLorenzen #DLF #Hören #JamesWebbWeltraumteleskop #Newsletter #Podcast #Sternzeit #Supernova #Weltraum
  2. Karte der schwarzen Materie

    Wo ist Dunkle Materie? Wie sieht sie aus? Wie stellt man sie dar? Ein Licht verschluckendes schwarzes Etwas (Dunkle Materie) ist nicht darstellbar. Wie kann man trotzdem eine hochauflösende Karte der Dunklen Materie erstellen?

    Die Auswirkungen

    Ganz einfach, so wie die Physik das seit eh und je macht, wenn sie der ursprünglichen Verursacher nicht habhaft werden kann: über deren Auswirkungen. Das ist so ähnlich wie Verbrechensaufklärung, bei der man anhand der Schnittwunden am Opfer feststellt, wie lang die Klinge des Messers gewesen sein muss und wie dieses ausgesehen haben muss. Danach kann man in diesem Fall gezielt nach der Tatwaffe suchen.

    Dunkle Materie strahlt kein Licht aus, reflektiert es nicht, absorbiert es nicht und blockiert es auch nicht, sondern durchdringt normale Materie wie ein Geist.

    Sie interagiert mit dem Universum (nur) durch Gravitation.

    Der Beweis für diese Interaktion liegt in der Überlappung zwischen Dunkler Materie und normaler Materie. Die ist darauf zurückzuführen, dass die Schwerkraft der Dunklen Materie im Laufe der kosmischen Geschichte normale Materie zu sich hinzieht.

    Sinn der Forschung

    Als das Universum entstand, waren normale Materie und Dunkle Materie wahrscheinlich nur spärlich verteilt.

    Wissenschaftler glauben, dass sich die Dunkle Materie zuerst zu Klumpen zusammenballte und dass diese Klumpen dann normale Materie anzogen, wodurch Regionen mit genügend Material entstanden, in denen sich Sterne und Galaxien bilden konnten.

    Die erste Karte der Dunklen Materie in diesem Gebiet wurde 2007 unter Verwendung von Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA erstellt, einem Projekt unter der Leitung von Massey und dem JPL-Astrophysiker Jason Rhodes, einem Mitautor auch dieser neuen Veröffentlichung.

    Auf diese Weise bestimmte die Dunkle Materie die großräumige Verteilung der Galaxien im Universum. Indem sie die Entstehung von Galaxien und Sternen früher als sonst auslöste, trug die Dunkle Materie auch dazu bei, die Voraussetzungen für die spätere Entstehung von Planeten zu schaffen.

    Denn die ersten Generationen von Sternen waren dafür verantwortlich, Wasserstoff und Helium – die den größten Teil der Atome im frühen Universum ausmachten – in die vielfältigen Elemente umzuwandeln, aus denen heute Planeten wie die Erde bestehen. Mit anderen Worten: Die Dunkle Materie verschaffte komplexen Planeten mehr Zeit für ihre Entstehung.

    „Wo immer wir einen großen Cluster aus Tausenden von Galaxien sehen, sehen wir auch eine ebenso große Menge an Dunkler Materie am selben Ort. Diese Karte zeigt uns, dass Dunkle Materie und normale Materie immer am selben Ort waren. Sie sind zusammen gewachsen.“

    Richard Massey, Astrophysiker an der Durham University im Vereinigten Königreich und Mitautor einer am 26.1.26 veröffentlichten Studie.

    Worauf basiert die Studie

    Das Gebiet, das von der neuen Karte abgedeckt wird, befindet sich im Sternbild Sextans und ist etwa 2,5 Mal so groß wie der Vollmond. Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern hat diese Region mit mindestens 15 bodengestützten und weltraumgestützten Teleskopen für die Cosmic Evolution Survey (COSMOS) beobachtet.

    Das James Webb Teleskop

    Das James Webb Space Telescope beobachtete diese Region insgesamt etwa 255 Stunden lang und identifizierte fast 800.000 Galaxien, von denen einige zum ersten Mal entdeckt wurden.

    Die Webb-Karte enthält etwa zehnmal mehr Galaxien als Karten des Gebiets, die von bodengestützten Observatorien erstellt wurden, und doppelt so viele wie die von Hubble.

    Das James Webb Space Telescope erforscht die Strukturen und Ursprünge unseres Universums und unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern ESA (Europäische Weltraumorganisation) und CSA (Kanadische Weltraumagentur).

    Eine noch detailliertere Betrachtung der Dunklen Materie wird nur mit einem Teleskop der nächsten Generation möglich sein, wie dem Habitable Worlds Observatory, dem nächsten Flaggschiff-Konzept der NASA im Bereich der Astrophysik.

    #DunkleMaterie #ESA #HelgaKleisny #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop #Karte #NASA
  3. Karte der schwarzen Materie

    Wo ist Dunkle Materie? Wie sieht sie aus? Wie stellt man sie dar? Ein Licht verschluckendes schwarzes Etwas (Dunkle Materie) ist nicht darstellbar. Wie kann man trotzdem eine hochauflösende Karte der Dunklen Materie erstellen?

    Die Auswirkungen

    Ganz einfach, so wie die Physik das seit eh und je macht, wenn sie der ursprünglichen Verursacher nicht habhaft werden kann: über deren Auswirkungen. Das ist so ähnlich wie Verbrechensaufklärung, bei der man anhand der Schnittwunden am Opfer feststellt, wie lang die Klinge des Messers gewesen sein muss und wie dieses ausgesehen haben muss. Danach kann man in diesem Fall gezielt nach der Tatwaffe suchen.

    Dunkle Materie strahlt kein Licht aus, reflektiert es nicht, absorbiert es nicht und blockiert es auch nicht, sondern durchdringt normale Materie wie ein Geist.

    Sie interagiert mit dem Universum (nur) durch Gravitation.

    Der Beweis für diese Interaktion liegt in der Überlappung zwischen Dunkler Materie und normaler Materie. Die ist darauf zurückzuführen, dass die Schwerkraft der Dunklen Materie im Laufe der kosmischen Geschichte normale Materie zu sich hinzieht.

    Sinn der Forschung

    Als das Universum entstand, waren normale Materie und Dunkle Materie wahrscheinlich nur spärlich verteilt.

    Wissenschaftler glauben, dass sich die Dunkle Materie zuerst zu Klumpen zusammenballte und dass diese Klumpen dann normale Materie anzogen, wodurch Regionen mit genügend Material entstanden, in denen sich Sterne und Galaxien bilden konnten.

    Die erste Karte der Dunklen Materie in diesem Gebiet wurde 2007 unter Verwendung von Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA erstellt, einem Projekt unter der Leitung von Massey und dem JPL-Astrophysiker Jason Rhodes, einem Mitautor auch dieser neuen Veröffentlichung.

    Auf diese Weise bestimmte die Dunkle Materie die großräumige Verteilung der Galaxien im Universum. Indem sie die Entstehung von Galaxien und Sternen früher als sonst auslöste, trug die Dunkle Materie auch dazu bei, die Voraussetzungen für die spätere Entstehung von Planeten zu schaffen.

    Denn die ersten Generationen von Sternen waren dafür verantwortlich, Wasserstoff und Helium – die den größten Teil der Atome im frühen Universum ausmachten – in die vielfältigen Elemente umzuwandeln, aus denen heute Planeten wie die Erde bestehen. Mit anderen Worten: Die Dunkle Materie verschaffte komplexen Planeten mehr Zeit für ihre Entstehung.

    „Wo immer wir einen großen Cluster aus Tausenden von Galaxien sehen, sehen wir auch eine ebenso große Menge an Dunkler Materie am selben Ort. Diese Karte zeigt uns, dass Dunkle Materie und normale Materie immer am selben Ort waren. Sie sind zusammen gewachsen.“

    Richard Massey, Astrophysiker an der Durham University im Vereinigten Königreich und Mitautor einer am 26.1.26 veröffentlichten Studie.

    Worauf basiert die Studie

    Das Gebiet, das von der neuen Karte abgedeckt wird, befindet sich im Sternbild Sextans und ist etwa 2,5 Mal so groß wie der Vollmond. Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern hat diese Region mit mindestens 15 bodengestützten und weltraumgestützten Teleskopen für die Cosmic Evolution Survey (COSMOS) beobachtet.

    Das James Webb Teleskop

    Das James Webb Space Telescope beobachtete diese Region insgesamt etwa 255 Stunden lang und identifizierte fast 800.000 Galaxien, von denen einige zum ersten Mal entdeckt wurden.

    Die Webb-Karte enthält etwa zehnmal mehr Galaxien als Karten des Gebiets, die von bodengestützten Observatorien erstellt wurden, und doppelt so viele wie die von Hubble.

    Das James Webb Space Telescope erforscht die Strukturen und Ursprünge unseres Universums und unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern ESA (Europäische Weltraumorganisation) und CSA (Kanadische Weltraumagentur).

    Eine noch detailliertere Betrachtung der Dunklen Materie wird nur mit einem Teleskop der nächsten Generation möglich sein, wie dem Habitable Worlds Observatory, dem nächsten Flaggschiff-Konzept der NASA im Bereich der Astrophysik.

    #DunkleMaterie #ESA #HelgaKleisny #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop #Karte #NASA
  4. Karte der schwarzen Materie

    Wo ist Dunkle Materie? Wie sieht sie aus? Wie stellt man sie dar? Ein Licht verschluckendes schwarzes Etwas (Dunkle Materie) ist nicht darstellbar. Wie kann man trotzdem eine hochauflösende Karte der Dunklen Materie erstellen?

    Die Auswirkungen

    Ganz einfach, so wie die Physik das seit eh und je macht, wenn sie der ursprünglichen Verursacher nicht habhaft werden kann: über deren Auswirkungen. Das ist so ähnlich wie Verbrechensaufklärung, bei der man anhand der Schnittwunden am Opfer feststellt, wie lang die Klinge des Messers gewesen sein muss und wie dieses ausgesehen haben muss. Danach kann man in diesem Fall gezielt nach der Tatwaffe suchen.

    Dunkle Materie strahlt kein Licht aus, reflektiert es nicht, absorbiert es nicht und blockiert es auch nicht, sondern durchdringt normale Materie wie ein Geist.

    Sie interagiert mit dem Universum (nur) durch Gravitation.

    Der Beweis für diese Interaktion liegt in der Überlappung zwischen Dunkler Materie und normaler Materie. Die ist darauf zurückzuführen, dass die Schwerkraft der Dunklen Materie im Laufe der kosmischen Geschichte normale Materie zu sich hinzieht.

    Sinn der Forschung

    Als das Universum entstand, waren normale Materie und Dunkle Materie wahrscheinlich nur spärlich verteilt.

    Wissenschaftler glauben, dass sich die Dunkle Materie zuerst zu Klumpen zusammenballte und dass diese Klumpen dann normale Materie anzogen, wodurch Regionen mit genügend Material entstanden, in denen sich Sterne und Galaxien bilden konnten.

    Die erste Karte der Dunklen Materie in diesem Gebiet wurde 2007 unter Verwendung von Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA erstellt, einem Projekt unter der Leitung von Massey und dem JPL-Astrophysiker Jason Rhodes, einem Mitautor auch dieser neuen Veröffentlichung.

    Auf diese Weise bestimmte die Dunkle Materie die großräumige Verteilung der Galaxien im Universum. Indem sie die Entstehung von Galaxien und Sternen früher als sonst auslöste, trug die Dunkle Materie auch dazu bei, die Voraussetzungen für die spätere Entstehung von Planeten zu schaffen.

    Denn die ersten Generationen von Sternen waren dafür verantwortlich, Wasserstoff und Helium – die den größten Teil der Atome im frühen Universum ausmachten – in die vielfältigen Elemente umzuwandeln, aus denen heute Planeten wie die Erde bestehen. Mit anderen Worten: Die Dunkle Materie verschaffte komplexen Planeten mehr Zeit für ihre Entstehung.

    „Wo immer wir einen großen Cluster aus Tausenden von Galaxien sehen, sehen wir auch eine ebenso große Menge an Dunkler Materie am selben Ort. Diese Karte zeigt uns, dass Dunkle Materie und normale Materie immer am selben Ort waren. Sie sind zusammen gewachsen.“

    Richard Massey, Astrophysiker an der Durham University im Vereinigten Königreich und Mitautor einer am 26.1.26 veröffentlichten Studie.

    Worauf basiert die Studie

    Das Gebiet, das von der neuen Karte abgedeckt wird, befindet sich im Sternbild Sextans und ist etwa 2,5 Mal so groß wie der Vollmond. Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern hat diese Region mit mindestens 15 bodengestützten und weltraumgestützten Teleskopen für die Cosmic Evolution Survey (COSMOS) beobachtet.

    Das James Webb Teleskop

    Das James Webb Space Telescope beobachtete diese Region insgesamt etwa 255 Stunden lang und identifizierte fast 800.000 Galaxien, von denen einige zum ersten Mal entdeckt wurden.

    Die Webb-Karte enthält etwa zehnmal mehr Galaxien als Karten des Gebiets, die von bodengestützten Observatorien erstellt wurden, und doppelt so viele wie die von Hubble.

    Das James Webb Space Telescope erforscht die Strukturen und Ursprünge unseres Universums und unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern ESA (Europäische Weltraumorganisation) und CSA (Kanadische Weltraumagentur).

    Eine noch detailliertere Betrachtung der Dunklen Materie wird nur mit einem Teleskop der nächsten Generation möglich sein, wie dem Habitable Worlds Observatory, dem nächsten Flaggschiff-Konzept der NASA im Bereich der Astrophysik.

    #DunkleMaterie #ESA #HelgaKleisny #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop #Karte #NASA
  5. Karte der schwarzen Materie

    Wo ist Dunkle Materie? Wie sieht sie aus? Wie stellt man sie dar? Ein Licht verschluckendes schwarzes Etwas (Dunkle Materie) ist nicht darstellbar. Wie kann man trotzdem eine hochauflösende Karte der Dunklen Materie erstellen?

    Die Auswirkungen

    Ganz einfach, so wie die Physik das seit eh und je macht, wenn sie der ursprünglichen Verursacher nicht habhaft werden kann: über deren Auswirkungen. Das ist so ähnlich wie Verbrechensaufklärung, bei der man anhand der Schnittwunden am Opfer feststellt, wie lang die Klinge des Messers gewesen sein muss und wie dieses ausgesehen haben muss. Danach kann man in diesem Fall gezielt nach der Tatwaffe suchen.

    Dunkle Materie strahlt kein Licht aus, reflektiert es nicht, absorbiert es nicht und blockiert es auch nicht, sondern durchdringt normale Materie wie ein Geist.

    Sie interagiert mit dem Universum (nur) durch Gravitation.

    Der Beweis für diese Interaktion liegt in der Überlappung zwischen Dunkler Materie und normaler Materie. Die ist darauf zurückzuführen, dass die Schwerkraft der Dunklen Materie im Laufe der kosmischen Geschichte normale Materie zu sich hinzieht.

    Sinn der Forschung

    Als das Universum entstand, waren normale Materie und Dunkle Materie wahrscheinlich nur spärlich verteilt.

    Wissenschaftler glauben, dass sich die Dunkle Materie zuerst zu Klumpen zusammenballte und dass diese Klumpen dann normale Materie anzogen, wodurch Regionen mit genügend Material entstanden, in denen sich Sterne und Galaxien bilden konnten.

    Die erste Karte der Dunklen Materie in diesem Gebiet wurde 2007 unter Verwendung von Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA erstellt, einem Projekt unter der Leitung von Massey und dem JPL-Astrophysiker Jason Rhodes, einem Mitautor auch dieser neuen Veröffentlichung.

    Auf diese Weise bestimmte die Dunkle Materie die großräumige Verteilung der Galaxien im Universum. Indem sie die Entstehung von Galaxien und Sternen früher als sonst auslöste, trug die Dunkle Materie auch dazu bei, die Voraussetzungen für die spätere Entstehung von Planeten zu schaffen.

    Denn die ersten Generationen von Sternen waren dafür verantwortlich, Wasserstoff und Helium – die den größten Teil der Atome im frühen Universum ausmachten – in die vielfältigen Elemente umzuwandeln, aus denen heute Planeten wie die Erde bestehen. Mit anderen Worten: Die Dunkle Materie verschaffte komplexen Planeten mehr Zeit für ihre Entstehung.

    „Wo immer wir einen großen Cluster aus Tausenden von Galaxien sehen, sehen wir auch eine ebenso große Menge an Dunkler Materie am selben Ort. Diese Karte zeigt uns, dass Dunkle Materie und normale Materie immer am selben Ort waren. Sie sind zusammen gewachsen.“

    Richard Massey, Astrophysiker an der Durham University im Vereinigten Königreich und Mitautor einer am 26.1.26 veröffentlichten Studie.

    Worauf basiert die Studie

    Das Gebiet, das von der neuen Karte abgedeckt wird, befindet sich im Sternbild Sextans und ist etwa 2,5 Mal so groß wie der Vollmond. Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern hat diese Region mit mindestens 15 bodengestützten und weltraumgestützten Teleskopen für die Cosmic Evolution Survey (COSMOS) beobachtet.

    Das James Webb Teleskop

    Das James Webb Space Telescope beobachtete diese Region insgesamt etwa 255 Stunden lang und identifizierte fast 800.000 Galaxien, von denen einige zum ersten Mal entdeckt wurden.

    Die Webb-Karte enthält etwa zehnmal mehr Galaxien als Karten des Gebiets, die von bodengestützten Observatorien erstellt wurden, und doppelt so viele wie die von Hubble.

    Das James Webb Space Telescope erforscht die Strukturen und Ursprünge unseres Universums und unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern ESA (Europäische Weltraumorganisation) und CSA (Kanadische Weltraumagentur).

    Eine noch detailliertere Betrachtung der Dunklen Materie wird nur mit einem Teleskop der nächsten Generation möglich sein, wie dem Habitable Worlds Observatory, dem nächsten Flaggschiff-Konzept der NASA im Bereich der Astrophysik.

    #DunkleMaterie #ESA #HelgaKleisny #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop #Karte #NASA
  6. Karte der schwarzen Materie

    Wo ist Dunkle Materie? Wie sieht sie aus? Wie stellt man sie dar? Ein Licht verschluckendes schwarzes Etwas (Dunkle Materie) ist nicht darstellbar. Wie kann man trotzdem eine hochauflösende Karte der Dunklen Materie erstellen?

    Die Auswirkungen

    Ganz einfach, so wie die Physik das seit eh und je macht, wenn sie der ursprünglichen Verursacher nicht habhaft werden kann: über deren Auswirkungen. Das ist so ähnlich wie Verbrechensaufklärung, bei der man anhand der Schnittwunden am Opfer feststellt, wie lang die Klinge des Messers gewesen sein muss und wie dieses ausgesehen haben muss. Danach kann man in diesem Fall gezielt nach der Tatwaffe suchen.

    Dunkle Materie strahlt kein Licht aus, reflektiert es nicht, absorbiert es nicht und blockiert es auch nicht, sondern durchdringt normale Materie wie ein Geist.

    Sie interagiert mit dem Universum (nur) durch Gravitation.

    Der Beweis für diese Interaktion liegt in der Überlappung zwischen Dunkler Materie und normaler Materie. Die ist darauf zurückzuführen, dass die Schwerkraft der Dunklen Materie im Laufe der kosmischen Geschichte normale Materie zu sich hinzieht.

    Sinn der Forschung

    Als das Universum entstand, waren normale Materie und Dunkle Materie wahrscheinlich nur spärlich verteilt.

    Wissenschaftler glauben, dass sich die Dunkle Materie zuerst zu Klumpen zusammenballte und dass diese Klumpen dann normale Materie anzogen, wodurch Regionen mit genügend Material entstanden, in denen sich Sterne und Galaxien bilden konnten.

    Die erste Karte der Dunklen Materie in diesem Gebiet wurde 2007 unter Verwendung von Daten des Hubble-Weltraumteleskops der NASA erstellt, einem Projekt unter der Leitung von Massey und dem JPL-Astrophysiker Jason Rhodes, einem Mitautor auch dieser neuen Veröffentlichung.

    Auf diese Weise bestimmte die Dunkle Materie die großräumige Verteilung der Galaxien im Universum. Indem sie die Entstehung von Galaxien und Sternen früher als sonst auslöste, trug die Dunkle Materie auch dazu bei, die Voraussetzungen für die spätere Entstehung von Planeten zu schaffen.

    Denn die ersten Generationen von Sternen waren dafür verantwortlich, Wasserstoff und Helium – die den größten Teil der Atome im frühen Universum ausmachten – in die vielfältigen Elemente umzuwandeln, aus denen heute Planeten wie die Erde bestehen. Mit anderen Worten: Die Dunkle Materie verschaffte komplexen Planeten mehr Zeit für ihre Entstehung.

    „Wo immer wir einen großen Cluster aus Tausenden von Galaxien sehen, sehen wir auch eine ebenso große Menge an Dunkler Materie am selben Ort. Diese Karte zeigt uns, dass Dunkle Materie und normale Materie immer am selben Ort waren. Sie sind zusammen gewachsen.“

    Richard Massey, Astrophysiker an der Durham University im Vereinigten Königreich und Mitautor einer am 26.1.26 veröffentlichten Studie.

    Worauf basiert die Studie

    Das Gebiet, das von der neuen Karte abgedeckt wird, befindet sich im Sternbild Sextans und ist etwa 2,5 Mal so groß wie der Vollmond. Eine weltweite Gemeinschaft von Wissenschaftlern hat diese Region mit mindestens 15 bodengestützten und weltraumgestützten Teleskopen für die Cosmic Evolution Survey (COSMOS) beobachtet.

    Das James Webb Teleskop

    Das James Webb Space Telescope beobachtete diese Region insgesamt etwa 255 Stunden lang und identifizierte fast 800.000 Galaxien, von denen einige zum ersten Mal entdeckt wurden.

    Die Webb-Karte enthält etwa zehnmal mehr Galaxien als Karten des Gebiets, die von bodengestützten Observatorien erstellt wurden, und doppelt so viele wie die von Hubble.

    Das James Webb Space Telescope erforscht die Strukturen und Ursprünge unseres Universums und unseren Platz darin. Webb ist ein internationales Programm unter der Leitung der NASA mit ihren Partnern ESA (Europäische Weltraumorganisation) und CSA (Kanadische Weltraumagentur).

    Eine noch detailliertere Betrachtung der Dunklen Materie wird nur mit einem Teleskop der nächsten Generation möglich sein, wie dem Habitable Worlds Observatory, dem nächsten Flaggschiff-Konzept der NASA im Bereich der Astrophysik.

    #DunkleMaterie #ESA #HelgaKleisny #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop #Karte #NASA
  7. Mehrere Minuten extrem helles Leuchten: Ein Lichtblitz im Herbst 2022 fasziniert Astronomen weltweit. Was für das Spektakel verantwortlich ist, wurde bisher vor allem vermutet, doch nun wollen Forschende eine Bestätigung liefern.#Erde #Astronomie #Nasa #James-Webb-Weltraumteleskop #Weltall
    Phänomen GRB221009A: Wie der gigantische Lichtblitz entstanden ist
  8. Das James-Webb-Weltraumteleskop, das seit 2021 im Weltall schwebt, liefert spektakuläre Bilder von Galaxien, die unseren Blick auf die Geschichte des Weltalls ins Wanken bringen#GüntherHasinger #James-Webb-Weltraumteleskop #Astronomie #DAIHeidelberg #Kultur #ITTech
    DAI Heidelberg: Neue Sicht auf das Universum
  9. #Verpasstodon

    Ikonische Hubble-Aufnahme: Weltraumteleskop James Webb fotografiert Krebsnebel

    Die Aufnahme des Krebsnebels gehört zu den bekanntesten des Weltraumteleskops Hubble: Nun hat der Nachfolger das beeindruckende Gebilde ins Visier genommen.

    heise.de/news/Ikonische-Hubble

    #Astronomie #Astrophysik #Hubble #JamesWebbWeltraumteleskop

  10. Hier ist das neue Bild:

    Weltraumteleskop James Webb: Atemberaubende Aufnahme entstehender Sterne

    Seit einem Jahr erforscht das Weltraumteleskop James Webb das Universum. Anlässlich des Jahrestags wurde nun ein besonders beeindruckendes Bild veröffentlicht.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #ESA #JamesWebbSpaceTelescope #JamesWebbWeltraumteleskop #NASA

  11. Das großartige Bild der Rho-Ophiuchi-Wolke war natürlich zu Recht das Highlight in der Geburtstagswoche vom #JWST. Aber der Rückblick auf das vergangene Jahr hat auch Spaß gemacht. Was für eine Fülle an Beobachtungen und in welcher Qualität! Dabei ist das ja wirklich immer noch der Anfang:

    #JamesWebbWeltraumteleskop jetzt seit einem Jahr im Forschungsbetrieb

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #ESA #Exoplaneten #JamesWebbSpaceTelescope #Kosmologie #NASA #Sonnensystem #CSA

  12. Spektakuläres Bild!

    Weltraumteleskop James Webb: Atemberaubende Aufnahme entstehender Sterne

    Seit einem Jahr erforscht das Weltraumteleskop James Webb das Universum. Anlässlich des Jahrestags wurde nun ein besonders beeindruckendes Bild veröffentlicht.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #ESA #JamesWebbSpaceTelescope #JamesWebbWeltraumteleskop #NASA #UnfoldTheUniverse #JWST

  13. LHS 475 b: Erster Exoplanet mit James-Webb-Weltraumteleskop nachgewiesen

    Ein Forschungsteam der NASA hat mit LHS 475 b einen erdähnlichen Planeten im Sternbild des Octan bestätigt. Über die Atmosphäre wird gemutmaßt.

    heise.de/news/LHS-475-b-Erster

    #Exoplanet #JamesWebbWeltraumteleskop #LHS475b #NASA #Raumfahrt #Weltraum

  14. Weihnachten vor einem Jahr haben Himmelsfans gebannt verfolgt, wie das James Webb-Teleskop mit einer Ariane-Rakete gestartet ist. Seitdem ist für die Astronomie gefühlt fast jeden Tag Weihnachten.
    Start letztes Jahr an Weihnachten - James Webb, das perfekte Präsent
  15. Weltraumteleskop James Webb: Technische Probleme nach zwei Wochen behoben

    Seit zwei Wochen hatte das neue Weltraumteleskop Softwareprobleme, die die wissenschaftliche Arbeit immer wieder unterbrochen haben. Nun wurden sie behoben.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #ESA #JWST #JamesWebbWeltraumteleskop #NASA #Sicherheitsmodus

  16. Seit zwei Wochen hatte das neue Weltraumteleskop Softwareprobleme, die die wissenschaftliche Arbeit immer wieder unterbrochen haben. Nun wurden sie behoben.
    Weltraumteleskop James Webb: Technische Probleme nach zwei Wochen behoben
  17. Mit dem neuen »James Webb«-Weltraumteleskop dringen Forschende immer weiter in die Frühzeit des Universums vor. Zeigt ein seltsamer Stern da draußen noch das Licht des ersten Tages? Die SPIEGEL-Titelstory.
    Als die ersten Sterne zündeten: Am Anfang war das Licht
    #Galaxien #Sonnensystem #Astronomie #Raumfahrt #Planeten #Nasa #Hubble-Weltraumteleskop #James-Webb-Weltraumteleskop #SPIEGEL-Hausmitteilung
  18. Exoplaneten kreisen nicht um die Sonne, sondern um einen anderen fernen Stern. Der Abstand von Kepler-1658b zu seinem Zentralgestirn wird jedes Jahr etwas kleiner – bis beide miteinander verschmelzen.
    Kepler-1658b: Planet in der Todesspirale
    #Nasa #James-Webb-Weltraumteleskop #Astronomie #Hubble-Weltraumteleskop
  19. Die Masse von zwei besonderen Exoplaneten passt auf den ersten Blick nicht zur Größe. Fachleute führen das auf große Wassermengen zurück, mit Ozeanen auf der Erde sind diese aber wohl nicht vergleichbar.
    Analyse zweier Supererden: Wasserreiche Planeten um fernen Stern entdeckt
    #James-Webb-Weltraumteleskop #Astronomie #Hubble-Weltraumteleskop #Weltall
  20. Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt

    Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #JamesWebbWeltraumteleskop #Kosmologie #Rotverschiebung #Urknall

  21. Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt

    Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #JamesWebbWeltraumteleskop #Kosmologie #Rotverschiebung #Urknall

  22. Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt

    Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #JamesWebbWeltraumteleskop #Kosmologie #Rotverschiebung #Urknall

  23. Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt

    Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #JamesWebbWeltraumteleskop #Kosmologie #Rotverschiebung #Urknall

  24. Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt

    Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.

    heise.de/news/Weltraumteleskop

    #Astronomie #JamesWebbWeltraumteleskop #Kosmologie #Rotverschiebung #Urknall

  25. Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.
    Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt
  26. Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.
    Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt
  27. Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.
    Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt
  28. Die ermittelten Distanzen zu vier besonders frühen Galaxien wurden jetzt auch spektroskopisch bestätigt. Drei davon sind die frühesten bekannten überhaupt.
    Weltraumteleskop James Webb: Distanzrekorde von Galaxien erstmals bestätigt
  29. Bald werden die Beobachtungen des Weltraumteleskops nicht mehr publik. Wer die Idee für sie hatte, kann sie in Ruhe auswerten. Die NASA will die Praxis ändern.
    Debatte entbrannt: Daten des Weltraumteleskops James Webb direkt publik machen?