Der CDU-Bundestagsabgeordnete Kiesewetter hat dem Vorsitzenden seiner Partei und Bundeskanzler Merz mangelndes Fingerspitzengefühl vorgeworfen.
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#Merz sei es wichtig gewesen, Bundeskanzler zu werden. Es müsse einem Kanzler aber gelingen, die Leute mitzunehmen.
Besonders scharf kritisierte er Merz’ Rolle bei der Auswahl einer Kandidatin oder eines Kandidaten für das Bundespräsidentenamt. Ausgerechnet bei einem solchen Spitzenamt – Zitat – „so zu dilettieren und zu verzögern“, das sei „bitter“, führte Kiesewetter aus. Man erlebe gerade eine „verstolperte, handwerklich schwierige Phase“. Und es sei nicht das erste Mal, dass in Personalfragen unabgestimmt Vorschläge gemacht worden seien. […]
In der Politik gilt es als problematisch, wenn Personen ohne vorherige Einigung für ein Amt genannt werden. Ein späteres Übergehen lässt sie als Verlierer dastehen und beschädigt ihre Autorität.
#Kiesewetter sprach sich für die Nominierung von Ilse #Aigner (CSU) aus.