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#urhg — Public Fediverse posts

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  1. Bislang hielt ich das Teilen von Kunst im öffentlichen Raum auf #wikicommons auch deshalb interessant, weil dadurch Modifikationen dokumentiert werden können (die hier ist jetzt z.B. rot wikidata.org/wiki/Q131699917). Und dann lese ich von § 62 UrhG (Änderungsverbot), durch den die #Panoramafreiheit erlischt, wenn Werke modifiziert werden. Enorme Rechtsunsicherheit also auch hier ... 😒

    #Urheberrecht #urhg

  2. Ein Fotograf kann die Nutzung einer seiner Fotografien durch einen Verein bei der Erstellung eines Datensatzes, der für das Training Künstlicher Intelligenz (#KI) genutzt werden kann, zu dulden haben. Der Verein kann sich hinsichtlich der Nutzung der heruntergeladenen Fotografie auf die Schrankenregelungen für das sog. Text und #DataMining aus § 44b #UrhG berufen.
    otto-schmidt.de/news/wirtschaf

  3. #Jura​frage: Meint § 44b #UrhG

    a) … „Text- und Data-Mining“ (also Text-Mining einerseits und Data-Mining andererseits) oder vielmehr

    b) „Text-und-Data-Mining“ (gleichzeitiges Mining von Text und Daten)?

    (Natürlich entspricht die „offizielle“ Schreibweise ohne Bindestriche nicht der deutschen Rechtschreibung.) #urheberrecht

  4. 🎶 "Warum klingt das alles so bekannt?" 🤔

    👉 Das große Recycling-Geschäft im Pop

    Interessante Reportage über den aktuellen Zustand der Musik-Branche. Warner Music hat schon darüber nachgedacht, keine neuen Künstler mehr aufzubauen und komplett vom Back-Katalog zu leben.

    Das zeigt doch auch, dass der derzeitige ewig-lange Urheberrechtsschutz Innovation verhindert.

    arte.tv/de/videos/106757-005-A

    #UrhG #Arte #ArteTV #Musik #WarnerMusicGroup

  5. Das Urteil des EGMR vom 2023-12-14 hat Bedeutung über Frankreich hinaus, insbesondere auch für das deutsche juristische Verlagswesen:

    Es liegt ein Verstoss gegen Art. 6 EMRK vor, wenn Richter mit Verlagen zusammenarbeiten und dann über Urheberrechtsverletzungen hinsichtlich dieser Verlage urteilen.

    Wenn also Beck & Juris nun wegen UrhRverletzung klagen, kann 3/4 des BGH nicht urteilen.
    #UrhG #Art6EMRK #ProzessR

    hudoc.echr.coe.int/fre?i=001-2

  6. Künstliche Intelligenz: Der Nutzungsvorbehalt, den es nicht gibt
    #ki #urhg #nutzungsvorbehalt #deutschland
    Der deutsche Gesetzgeber hat mit § 44b UrhG definiert, wie sie ihre Inhalte gegen KI-Crawling schützen können sollen. Doch diese Möglichkeit ist nicht existent und führt zur weiteren Verarmung der deutschen Sprache in KI-Sprachmodellen. Unsere heimische Wirtschaft wird darunter leiden.
    Anstatt die robots.txt Datei zu nutzen, gibt es einen Sonderweg.
    dr-dsgvo.de/kuenstliche-intell

  7. Der #BGH schwächt weiter die Rechte von Fotograf:innen und kippt teilweise die Rechte aus § 13 Satz 2 #UrhG. Kurz gesagt: Fotograf:innen müssen hinnehmen, dass sie bei der Nutzung von Microstock-Bildern nicht genannt werden.

    rsw.beck.de/aktuell/daily/meld

    #Fotografie #Fotorecht #Urheberrecht #Bundesgerichtshof #Urteil

  8. #neu im Bestand: "Das Urheberrecht: Schutz der Werke und ihrer Urheber" – aber als Comic! :)
    › in unserem Katalog: hbz-ulbms.primo.exlibrisgroup.
    › beim Verlag: jacobystuart.de/buecher-von-ja #UrhG
    [entdeckt via @irightsinfo: https:/irights.info/artikel/urheberrecht-sach-comic/32068]

  9. Der Satz im #UrhG, das man tatsächlich auch keine Vergütung für seine Schöpfung bekommen kann, wenn man das möchte, wird in der Literatur als "Linux-Klausel" bezeichnet. (Dreier/Schulze/Schulze UrhG § 32 Rn. 80)

    Außerhalb von diesen verrückten Computer-Nerds schien das Konzept, Werke für die Allgemeinheit zu schaffen, also so abwegig, dass es nun diesen Namen trägt.

    #QuantenLerntUrhG

  10. Wenn ich Texte von ChatGPT verwende, verletze ich dann das Urheberrecht? ChatGPT selbst kann m. E. keine Rechte geltend machen. Aber ich weiß ja nicht, ob ChatGPT geschützte Texte wiedergibt, ohne Quellenangabe, und damit meine Kopie rechtswidrig ist?
    #ChatGPT #Urheberrecht #Kopie #UrhG

  11. @fluxx § 69b #UrhG: "Wird ein Computerprogramm von einem Arbeitnehmer in Wahrnehmung seiner Aufgaben oder nach den Anweisungen seines Arbeitgebers geschaffen, so ist ausschließlich der Arbeitgeber zur Ausübung aller vermögensrechtlichen Befugnisse an dem Computerprogramm berechtigt, sofern nichts anderes vereinbart ist."

    Eine schriftliche Vereinbarung mit dem Arbeitgeber ist wohl unverzichtbar. Wenn du in der Freizeit SW schreibst, die mit der Arbeit zu tun hat, hast du sonst ein Beweisproblem.