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#sirihustvedt — Public Fediverse posts

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  1. Bücher über die Trauer

    Ghost stories von Siri Hustvedt, ein Buch das ich unbedingt lesen wollte, hat mich ratlos zurückgelassen, ratlos, aber auch etwas enttäuscht. Nun hat Elisabeth Bronfen etwas sehr erhellendes zu diesem Buch und zu weiterer Trauerliteratur geschrieben. Sie vergleicht z.B. das Vorgehen, wie Hustvedt ihr Buch gestaltet, mit der Geschichte von Frankenstein, diesem Wesen das aus Körperteilen von Toten besteht. Bronfen schreibt:Die Memoiren entpuppen sich als ein Geistergebilde. Über dieses hat Siri Hustvedt die Deutungshoheit.“ Vielleicht war mir diese Einverleibung des Toten unangenehm, aber vielleicht lag es auch maßgeblich daran, dass ich irritiert gewesen bin, warum mit keinem Wort wenigstens eines der großartigsten und tröstendsten Trauerbücher von Joan Didion erwähnt wurde (Das Jahr magischen Denkens und Blaue Stunden). „Es ist eine beeindruckende Geste der Selbstentlarvung, die darauf zurückzuführen ist, dass sie als Journalistin vorgeht. Didion entblösst nicht unmittelbar ihre Gefühle und Wünsche. Vielmehr behandelt sie sich selbst wie eine Person in einer ihrer Reportagen. Sie betrachtet sich und die Ereignisse, die ihr im Zuge ihrer Trauer widerfahren sind, mit wohltuender Distanz“, schreibt Bronfen.

    Und weiter: «Things in Nature Merely Grow» bietet eine eigene Egozentrik dar. Während Hustvedt ein Angebot macht, uns mit ihrer Wehr gegen den Tod zu identifizieren, und Didion uns dazu anhält, uns von den Toten wieder abzuwenden, besteht Yiyun Li auf einem Widerspruch. Niemand kann ihr Leid, so wie sie es empfindet, mit ihr teilen. Wir können aber durchaus teilhaben an ihren gedanklichen Annäherungen an das, wofür es keine passenden Worte gibt“, beendet Bronfen ihre kluge Auseinandersetzung mit Trauerliteratur.

     

    #ElisabethBronfen #JoanDidion #SiriHustvedt #Trauer #YiyunLi
  2. Bücher über die Trauer

    Ghost stories von Siri Hustvedt, ein Buch das ich unbedingt lesen wollte, hat mich ratlos zurückgelassen, ratlos, aber auch etwas enttäuscht. Nun hat Elisabeth Bronfen etwas sehr erhellendes zu diesem Buch und zu weiterer Trauerliteratur geschrieben. Sie vergleicht z.B. das Vorgehen, wie Hustvedt ihr Buch gestaltet, mit der Geschichte von Frankenstein, diesem Wesen das aus Körperteilen von Toten besteht. Bronfen schreibt:Die Memoiren entpuppen sich als ein Geistergebilde. Über dieses hat Siri Hustvedt die Deutungshoheit.“ Vielleicht war mir diese Einverleibung des Toten unangenehm, aber vielleicht lag es auch maßgeblich daran, dass ich irritiert gewesen bin, warum mit keinem Wort wenigstens eines der großartigsten und tröstendsten Trauerbücher von Joan Didion erwähnt wurde (Das Jahr magischen Denkens und Blaue Stunden). „Es ist eine beeindruckende Geste der Selbstentlarvung, die darauf zurückzuführen ist, dass sie als Journalistin vorgeht. Didion entblösst nicht unmittelbar ihre Gefühle und Wünsche. Vielmehr behandelt sie sich selbst wie eine Person in einer ihrer Reportagen. Sie betrachtet sich und die Ereignisse, die ihr im Zuge ihrer Trauer widerfahren sind, mit wohltuender Distanz“, schreibt Bronfen.

    Und weiter: «Things in Nature Merely Grow» bietet eine eigene Egozentrik dar. Während Hustvedt ein Angebot macht, uns mit ihrer Wehr gegen den Tod zu identifizieren, und Didion uns dazu anhält, uns von den Toten wieder abzuwenden, besteht Yiyun Li auf einem Widerspruch. Niemand kann ihr Leid, so wie sie es empfindet, mit ihr teilen. Wir können aber durchaus teilhaben an ihren gedanklichen Annäherungen an das, wofür es keine passenden Worte gibt“, beendet Bronfen ihre kluge Auseinandersetzung mit Trauerliteratur.

     

    #ElisabethBronfen #JoanDidion #SiriHustvedt #Trauer #YiyunLi
  3. Bücher über die Trauer

    Ghost stories von Siri Hustvedt, ein Buch das ich unbedingt lesen wollte, hat mich ratlos zurückgelassen, ratlos, aber auch etwas enttäuscht. Nun hat Elisabeth Bronfen etwas sehr erhellendes zu diesem Buch und zu weiterer Trauerliteratur geschrieben. Sie vergleicht z.B. das Vorgehen, wie Hustvedt ihr Buch gestaltet, mit der Geschichte von Frankenstein, diesem Wesen das aus Körperteilen von Toten besteht. Bronfen schreibt:Die Memoiren entpuppen sich als ein Geistergebilde. Über dieses hat Siri Hustvedt die Deutungshoheit.“ Vielleicht war mir diese Einverleibung des Toten unangenehm, aber vielleicht lag es auch maßgeblich daran, dass ich irritiert gewesen bin, warum mit keinem Wort wenigstens eines der großartigsten und tröstendsten Trauerbücher von Joan Didion erwähnt wurde (Das Jahr magischen Denkens und Blaue Stunden). „Es ist eine beeindruckende Geste der Selbstentlarvung, die darauf zurückzuführen ist, dass sie als Journalistin vorgeht. Didion entblösst nicht unmittelbar ihre Gefühle und Wünsche. Vielmehr behandelt sie sich selbst wie eine Person in einer ihrer Reportagen. Sie betrachtet sich und die Ereignisse, die ihr im Zuge ihrer Trauer widerfahren sind, mit wohltuender Distanz“, schreibt Bronfen.

    Und weiter: «Things in Nature Merely Grow» bietet eine eigene Egozentrik dar. Während Hustvedt ein Angebot macht, uns mit ihrer Wehr gegen den Tod zu identifizieren, und Didion uns dazu anhält, uns von den Toten wieder abzuwenden, besteht Yiyun Li auf einem Widerspruch. Niemand kann ihr Leid, so wie sie es empfindet, mit ihr teilen. Wir können aber durchaus teilhaben an ihren gedanklichen Annäherungen an das, wofür es keine passenden Worte gibt“, beendet Bronfen ihre kluge Auseinandersetzung mit Trauerliteratur.

     

    #ElisabethBronfen #JoanDidion #SiriHustvedt #Trauer #YiyunLi
  4. Ich habe mir etwas gegönnt! 😊
    Ein richtiges Buch. Hardcover, aus Papier mit Lesebändchen.
    Ich kann mir nicht helfen, aber das ist etwas ganz anderes als ein Ebook. Ich freue mich sehr darauf.
    #Bücher #SiriHustvedt #PaulAuster
    🥰🤩

  5. Siri Hustvedt: #GhostStories auf Kampnagel. Sie war sehr charming und funny, nachdenklich und tiefsinnig. Ein sehr schöner Abend, auch wenn wir Plätze in der obersten/ hintersten Reihe hatten...

    Absolut herausragend auch der Moderator Jan Ehlert, der zwischen Englisch und Deutsch wechselnd ihre Beiträge übersetzte und direkt mit seiner weiteren sehr guten Moderation anschloss.
    kampnagel.de/produktionen/siri

    #SiriHustvedt #Hamburg

  6. Siri Hustvedt: #GhostStories auf Kampnagel. Sie war sehr charming und funny, nachdenklich und tiefsinnig. Ein sehr schöner Abend, auch wenn wir Plätze in der obersten/ hintersten Reihe hatten...

    Absolut herausragend auch der Moderator Jan Ehlert, der zwischen Englisch und Deutsch wechselnd ihre Beiträge übersetzte und direkt mit seiner weiteren sehr guten Moderation anschloss.
    kampnagel.de/produktionen/siri

    #SiriHustvedt #Hamburg

  7. Siri Hustvedt: #GhostStories auf Kampnagel. Sie war sehr charming und funny, nachdenklich und tiefsinnig. Ein sehr schöner Abend, auch wenn wir Plätze in der obersten/ hintersten Reihe hatten...

    Absolut herausragend auch der Moderator Jan Ehlert, der zwischen Englisch und Deutsch wechselnd ihre Beiträge übersetzte und direkt mit seiner weiteren sehr guten Moderation anschloss.
    kampnagel.de/produktionen/siri

    #SiriHustvedt #Hamburg

  8. (14)

    Lese jetzt Breyger und Hustvedt, diese zwei hauptsächlich und allerlei nebenher. Die äitiologische Untersuchung hat immerhin ein neues Medikament ins Spiel gebracht. Ganz langsam wird es aufdosiert, damit die Nebenwirkungen nicht allzu schlimm werden. Ich träume allerlei wirres und gleichzeitig für mich selbst nachvollziehbares Zeug, das aber sofort ausradiert wird, sobald ich wach bin. Das kleine Büchlein Träume in Europa von Wolfram Lotz habe ich tatsächlich in der Bücherei gefunden. Die Messe in Leipzig ist im vollen Gang, ab und zu höre ich etwas davon im Radio, die Preisverleihung an Katja Poladjan habe ich per Stream live verfolgt. Die Lyrikempfehlungen sind voller wunderbarer Bände, von denen ich einige schon kenne und viele im Laufe des Jahres lesen möchte. Es ist gut, das gefeiert wird und Menschen einander treffen und miteinander reden. Wir brauchen Widerstandskraft, und die, so glaube ich, nährt sich am ehesten durch Verbindung. In der Zeit erklärt Thea Dorn kenntnisreich wie unsere Demokratie gerade auf dem besten Weg ist, sich selbst lebensbedrohlich zu gefährden. Eva von Redecker erklärt in einem Interview im Freitag, welche Faktoren dafür sorgen, dass der rechte Rand immer stärker wird, dass Menschen diese eine Partei wählen. Ich bin froh, dass es so kluge Köpfe gibt, die die Zusammenhänge durchschauen und erklären. Aber ich habe auch Angst, dass diese Stimmen nicht durchdringen.

    Siri Hustvedts „Ghost stories“ sind berührend, gerade weil sie ein Stückwerk sind, einmal handelt es sich um Tagebuchauszüge, dann werden Mails an die Freund:innen gezeigt, und später dann Briefe, die der dem Tode geweihte Paul Auster an seinen neugeborenen Enkel schreibt. Ebenso wie Joan Didion begegnet Hustvedt der Krankheit, indem sie alles verfügbare liest, sich so viele wissenschaftliche Artikel aneignet, dass ein Arzt sie fragt, ob sie auch Ärztin sei. Sie beschreibt, wie sie aus der Welt gefallen ist mit dem Tod ihres Mannes, und wie sie danach versucht, die zerbrochenen Stücke wieder zusammen zu fügen. Parallel dazu lese ich „hallo niemand“ von Y. Breyger, ein verrückter Roadtrip durch unsere verrückte Zeit.

    Die Magnolie im Nachbargarten steht in rosaroter Pracht. In der Küche liegt die blassgelbe Wortschau mit wunderbaren Gedichten von Jürgen Brocan und beeindruckenden Zeichnungen von Christoph Heek. Es geht in dieser Ausgabe um Leichtigkeit und dieses Thema ist wirklich gut umgesetzt.

    Ja, aber wie geht es dir selbst, fragt eine Stimme. Ich komme zurecht, sage ich.

    #GhostStories #SiriHustvedt #Wortschau #YvgeniyBreyger
  9. 📚 #booksky #literatur #SiriHustvedt über ihr neues Buch "Ghost Stories", in dem sie sich an ihren 2024 verstorbenen Partner #Paul Auster erinnert - vielleicht ein Gegenstück zu seinem letzten Roman "Baumgartner" ? 🔗 www.srf.ch/audio/litera...

    Siri Hustvedt über «Ghost Stor...

  10. (12)

    Ich mag es wie ich hier von zu Hause aus, ganz allein und in Ruhe, von der Buchmesse in Leipzig profitieren kann. Den vollkommen unfähigen Kulturminister, der nur Porzellan zerbrechen und einen Eklat nach dem nächsten produzieren kann, blende ich aus. Ich lese lieber das Interview mit der klugen und reflektierten Judith Hermann in der Freitag, in dem sie sehr klug darüber spricht, wie lange es häufig dauert, bis wir als Kinder die richtigen, die wichtigen, Fragen an unsere Eltern stellen können. Unsere Eltern überhaupt als eigenständige Menschen mit einer ganz eigenen Geschichte begreifen können, statt sie „nur“ als Mutter und Vater zu sehen. In dieser ausschließlichen Rolle, der alles andere untergeordnet ist. Ich merke es selbst, dass die Fragen, und überhaupt das Interesse erst mit Ende 40, Anfang 50 aufkamen. Leider war es da in meinem Fall schon längst zu spät. Nie zu spät ist es aber für einen wichtigen Satz von Judith Hermann, der sowohl persönlich als auch politisch gilt: „Nichts ist abgeschlossen, alles verändert sich stetig und wirkt immer weiter fort.“ Ich glaube, das ist allgemein ein sehr großes menschliches Problem, dass wir Dinge viel zu schnell für abgeschlossen erklären. Jedenfalls bin ich dankbar für dieses Buch, das ich bereits auf dem Nachttisch liegen habe und freue mich auf die „Ghost Stories“ von Siri Hustvedt, die ich mir besorge, sobald die schlimme Erkältung noch weiter abgeklungen ist. Beide Autorinnen behandeln Themen, die mich gerade selbst sehr beschäftigen und ich bin dankbar für diese Bücher. Auf den Trubel auf der Buchmesse selbst kann ich verzichten. Ich war vor vielen Jahren einmal dort. Und selbst viele Jahre jünger war das Messegeschehen überfordernd für mich. Auch wenn es natürlich schön ist, manchen Buchleuten einmal wirklich zu begegnen. Am schönsten fand ich damals die Lesung im Rahmen der Lyrikbuchhandlung. Die würde ich gerne irgendwann einmal wieder besuchen.

    #Buchmesse #JudithHermann #SiriHustvedt #Weimer
  11. SaneWashing hace el otro…( ¿Si proponés más fracking, más litio, más petróleo, más soja no estás loco?

    Sobre SaneWashing :

    «sanewashing . Sane: por sano, cuerdo, sensato . Lavado: por blanqueo , blanquear o disimular algo. Podríamos definirlo entonces como el arte de blanquear lo insensato.»

    «Dar un aire de sensatez a lo que no es más que una locura»

    Sanewashing: El arte de suavizar a los fascistas

    «El sanewashing consiste en minimizar los aspectos percibidos como radicales de una persona o idea para hacerla más aceptable para un público más amplio. El término se acuñó inicialmente en debates en línea sobre la desfinanciación de la policía en 2020, pero ha cobrado mayor relevancia en la crítica a las prácticas mediáticas relacionadas con Donald Trump en las elecciones presidenciales estadounidenses de 2024. Organizaciones periodísticas y comentaristas de medios han sugerido medidas que tanto lectores como escritores pueden tomar para mitigar el sanewashing.»

    Wikipedia

    Son varias notas adonde aparece ese concepto!

    «El jefe de The Atlantic, Jeffrey Goldberg, lo llama sesgo hacia la coherencia. “Funciona así: Trump suena como un loco, pero no puede estar loco, porque es el candidato presunto a la presidencia de un partido importante, y ningún partido importante nominaría a alguien que está loco”, escribe en su boletín. “Por lo tanto, es nuestra responsabilidad suavizar su retórica, identificar cualquier atisbo de significado, tomar a la ligera sus declaraciones extrañas y racionalizarlas”. Rebecca Solnit tiene una etiqueta mejor: sanewashing. “Su incapacidad para ser coherente queda prácticamente oculta para el público, a menos que estén escuchando directamente o leyendo medios alternativos”, dice. En nuestro esfuerzo por mantener el sentido, por gestionar la disonancia cognitiva que domina la campaña, estamos haciendo luz de gas al lector. Esta situación, hasta entonces paradójica, se volvió insostenible cuando esos mismos medios le cortaron la cabeza a Biden por perder el hilo en el debate presidencial del 27 de junio en la CNN.»

    Trump no es un Genio del Mal

    Lo de Luz de Gas suena algo feo, como a traducción automática!

    «Hacer luz de gas,[1]​ del inglés gaslighting,[2]​ es una expresión que hace referencia a un tipo de maltrato emocional en el que una persona manipula a otra[3]​ para que esta dude de sus percepciones y cuestione su propia realidad.[4][5

    Wikipedia

    Otra definición, tal vez un poco más clara:

    «En esta campaña se ha acuñado el término “sanewashing”, que es la traducción que hacen los medios de comunicación de las palabras de Trump a un idioma cuerdo. Sobre todo los progresistas, por miedo a parecer sesgados con lo que sería la transcripción literal de sus desvaríos, digresiones, cambios de tema, obsesiones, frases sin final coherente y, por supuesto, mentiras e insultos. Pero en esta campaña los políticos republicanos están haciendo gran parte del trabajo en entrevistas televisivas. Sobre todo el candidato a la vicepresidencia, J. D. Vance, que se ha convertido en el Traductor en Jefe de Trump. Todas las escenas siguen un guion parecido: primero se niega que Trump haya dicho tal cosa con un “enséñame la cita”. Se la enseñan, porque existe, y luego se intenta explicar lo inexplicable. Por ejemplo, Vance aseguró que la expresidenta del Congreso, Nancy Pelosi, no es uno de esos “enemigos interiores”. Pero es que a Trump le preguntaron directamente en otra ocasión, por clarificar, y dijo que sí, que Pelosi lo es. Y así con todo.»

    Los Traductores de Trump

    «Para situarse en un terreno intermedio, los llamados medios de comunicación tradicionales, que están vinculados a intereses empresariales, tienen miedo de perder el acceso al poder y desean mantener un tono de moderación y continuidad, han decidido recurrir a las paráfrasis. Los berridos racistas, xenófobos y misóginos y las frases incoherentes de Trump pasan a ser declaraciones fluidas y racionales. La técnica tiene un nombre: sanewashing, dar un aire de sensatez a lo que no es más que una locura. Varios periodistas —entre ellos Paul Krugman, excolumnista del periódico— han acusado a TheNew York Times de caer en ello.

    Los grandes medios de comunicación, colaboracionistas.»

    El Fascismo En Estados Unidos

    Más cercano, Claudia Piñeiro lo define, usando las columnas anteriores:

    «Más allá de Hustvedt y Trump, por estos pagos los ejemplos sobran. Suelen ser palabras sueltas o usos metafóricos que describen un largo arco de lo repudiable. Podemos mencionar: “mandriles” –que nuestro presidente usa para señalar que son animales que tienen su parte trasera colorada–, “degenerados”, “infradotados”, “mogólico”, “mis rubias voluptuosas”, “ser siniestro”, “repugnante”, “hijo de re mil putas”. En cuanto a las metáforas, son abundantes las referidas a orificios anales violentados que necesitan “Adermicina” –un producto utilizado para tratar las hemorroides–, las referencias al tamaño del miembro viril de un burro, o las alusiones a algún que los que no pensamos como nuestro presidente tenemos algún elemento extraño adentro –un palo, una estaca, o lo que fuera– que los supuestos vencedores nos introdujeron por la fuerza a través de orificio de nuestro cuerpo.  »

    Sanewashing: El arte de suavizar a los fascistas

    Y si, es todo un tiempo horrible y me quedo pensando:
    ¿Cuál es el adjetivo para quienes justifican la explotación de litio, petróleo, fracking, soja, etc. etc. diciendo que con eso vamos a crecer y todos seremos menos pobres?
    Y eso es algo que une a la extrema derecha y a los progres Lula quiere extraer petróleo de la desembocadura del Amazonas! Algo que es sumamente peligroso para todo ese inmenso ecosistema!
    ¿Cómo se les llama a las personas que justifican todo ese riesgo o minimizan el colapso climático que se nos viene/(¿vino?) encima? Como las terribles lluvias en Buenos Aires
    Ejemplos de ese específico tipo de Sanewashing En casi todas las emisiones de Radio Con Vos»

    Comentario recibido vía Mastodon:

    «Ops, es un buen punto.

    Esto del «sanewashing» suena a un caso típico de intento de criticar en base a una superioridad moral (en este caso, basada en la «razonabilidad»: «ellos están locos, nosotros no»). Y claro, siempre esto tiene patas cortas.

    Porque, en este caso, hablar de «sanewashing» tiene tres premisas:

    1.  la ultraderecha basa su discurso en disparates;
    2. hay quienes, pese a saber esto, los minimiza, por conveniencia;
    3. a nosotros, que denunciamos tanto los disparates como a quienes los minimizan, nos asiste la razón.

    El problema es que:

    1. a. es verdad,
    2. b. podría serlo o no (no es seguro que quienes minimicen los disparates de la ultraderecha lo hagan sabiendo que son disparates y no creyendo, al menos en parte, que son cosas razonables) y
    3. c. es claramente un tema de autopercepción, con lo cual no es una premisa válida para ningún argumento.

    Digo que es un tema de autopercepción, porque, por ejemplo, los ultraderechistas también pueden pensar que les asiste la razón (de hecho lo piensan y lo dicen), sin que esto impida que efectivamente digan centralmente disparates.

    Por otro lado, la razonabilidad de muchos que no son de ultraderecha es totalmente discutible, cuando, como bien planteás, hablan de fracking, litio y soja como soluciones no disparatadas. Todos temas con los que, curiosamente, la ultraderecha… está absolutamente de acuerdo.

    Por lo cual, lo que distingue a la ultraderecha de buena parte de sus adversarios no es que diga disparates, sino que, además de los muchos disparates que comparte con ellos, dice otros particulares que le permiten tener hoy una ventaja política respecto de sus adversarios. Casi un temita de envidia, ya que en otras tantas cosas están desde siempre de acuerdo.»

    Emi

    #claudiaPiñeiro #estadosUnidos #fascistas #JDVance #milei #sanewashing #SiriHustvedt #trump #washing

  12. 26. November – Legion

    Ich höre mich durch die Folgen von Jagoda Marinics Podcast „Freiheit de Luxe“. Erst Helga Schubert, heute Siri Hustvedt. Die Rechten haben Narrative, denen die demokratischen Kräfte scheinbar nichts entgegensetzen können, sagt sie. Wie könnten Geschichten lauten, die weltoffen sind, eine Willkommenskultur pflegen, sich der Komplexität der Welt stellen und trotzdem (oder gerade deswegen!) Hoffnung verbreiten? Das muss doch möglich sein.

    Später zum Ende des Interviews, sagt Marinic, einen Lieblingssatz aus einem Essay von Hustvedt aufnehmend, dass sie das so ermutigt habe, dieser Satz von Hustvedt, dass sie Legion sei. Und später erst, auf dem Weg nach Hause begreife ich, was Hustvedt meinte als sie ergänzte, dass sie sich selbst in all den unterschiedlichen Versionen kennenlernen will. Dass Verwundbarkeit, wenn man es schafft, sie anzunehmen und von ihr zu erzählen, eine Kraft ist, wirkliche Stärke. Ich verstehe das mit der Legion. Denn natürlich bin ich heute eine ganz andere als damals als sehr junge Frau, oder als Mutter von ganz kleinen Kindern und in zehn Jahren werde ich wieder eine andere sein. Und schwierig und schmerzhaft und gefühlt ein Verlust ist das nur, wenn ich an diesem Konstrukt festhalte, dass Identität bedeutet, dass ich immer dieselbe bin.

    Ja, ich will, sage ich zu meinen Gefühlen, euch lieben und ehren, in guten wie in schlechten Zeiten.

    #FreiheitDeLuxe #Gefühle #JagodaMarinic #Legion #SiriHustvedt #Verletzlichkeit

  13. Europa lag ihm schon zu Füßen, bevor er in seiner US-amerikanischen Heimat zum Kultautor avancierte. Ein Leben ohne Schreiben will er sich nicht vorstellen. Jetzt feiert Paul Auster seinen 75. Geburtstag.
    Meister der Gegenwartsliteratur: Paul Auster zum 75. | DW | 02.02.2022
    #PaulAuster #Schriftsteller #Gegenwartsliteratur #NewYorkTrilogie #Flammen #4321 #SiriHustvedt #Bücher