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#gefuhle — Public Fediverse posts

Live and recent posts from across the Fediverse tagged #gefuhle, aggregated by home.social.

  1. Und dann ist da ein Lied, dieses Mal ist es #Schandmaul mit Euch zum Geleit.

    Irgendwie hat das Ganze auch etwas von Selbstpeinigung.

    Ich war mit K2 im Auto unterwegs und plötzlich spült uns die Heavy Rotation von Spotify genau dieses Lied rein.

    Dieses Lied hat es schon immer geschafft, selbst meine heiterste Stimmung komplett zu zerbrechen, auf dem Weg zur Abschlussprüfung war es mal so schlimm das ich echt Probleme hatte aus dem Loch raus zu kommen.

    Auch heute war es nicht anders und leider fehlt die Kraft in solch Momenten einfach umzuschalten.

    Heute saßen wir beide im Auto und wurden von unseren Gefühlen übermannt. Dabei ist Tag X noch gar nicht eingetroffen.

    Manchmal reicht ein einziges Lied, um alles hochzuholen, was man die ganze Zeit irgendwie versucht zusammenzuhalten.

    #FCKCNCR #Trauer #Familie  #Musik #Gefühle

  2. Erfülle
    den Augenblick
    mit deinen
    reichsten Gefühlen,
    und du wirst
    nach der Zukunft
    nicht fragen.

    - Carl Hauptmann -

    Habt einen schönen Abend, ihr Lieben, 🧡
    wo immer auf dieser Welt ihr gerade seid,
    und später eine behütete Nacht mit Nähe, Wärme,
    Liebe und wundervollen Träumen! ✨

    #Abend #guteNacht #Augenblick #Gefühle #Zukunft #Herz #Liebe

  3. Mein Kopf raucht. Schon wieder bewegen sich darin mehr Fragen, Themen und Gedanken, als ein Abend tragen kann. Und ich liebe dieses Chaos gerade. Denn zwischen all den Zweifeln sind Gefühle zurückgekehrt. Sehnsucht. Wut. Neugier. Liebe. Hoffnung. Ideen. Vor allem aber ist da wieder dieser verdammt lange vermisste Antrieb, aus Gedanken Taten werden zu lassen. Vielleicht bedeutet lebendig sein nicht, endlich alle Antworten zu kennen. Vielleicht bedeutet es, wieder so viele Fragen zu haben, dass man unbedingt morgen aufstehen möchte, um weiterzumachen.

    #Philosophie #Gedanken #Gefühle #Hoffnung #Neuanfang #Leben

  4. Musik hat mich durch eine Zeit getragen, in der Worte oft nicht mehr an meine Gefühle herankamen. Musik zu machen gab mir Ausdruck. Aber Musik zu hören war noch wichtiger. Ein Lied konnte etwas in mir erreichen, das ich selbst nicht mehr fand. Trauer. Wut. Hoffnung. Erinnerung. Manchmal sogar Freude. Musik verlangte keine Erklärung von mir. Sie war einfach da. Heute verstehe ich: Während ich glaubte, kaum noch etwas fühlen zu können, hielt Musik eine kleine Tür offen. Durch diese Tür kamen meine Gefühle langsam zurück. Und irgendwann auch ich.

    #Depression #Musik #Gefühle #MentalHealth

  5. Lange war da kaum etwas. Selbst meine Wut war verschwunden. Jetzt ist sie wieder da. Und darüber bin ich froh.

    Denn Wut ist nicht automatisch Gewalt. Sie kann ein Zeichen sein: Hier ist meine Grenze. Hier geschieht etwas, das ich nicht hinnehmen will. Ich richte meine Wut und Aggression nicht gegen Menschen und nicht gegen mich selbst. Ich verwandle sie in Energie. Zum Reden. Zum Schreiben. Zum Kämpfen. Zum Leben. Nach der Leere fühlt sich selbst Wut wie ein Stück Rückkehr zu mir an. Ich werde sie nicht fürchten. Ich weiß, sie zu führen.

    #Depression #Wut #Aggression #Gefühle #MentalHealth

  6. Das Schlimmste an dieser Zeit war nicht nur die Traurigkeit. Es war, irgendwann fast nichts mehr zu fühlen. Freude wurde leise. Nähe verlor ihre Wärme. Liebe war im Kopf noch vorhanden, aber im Inneren kaum erreichbar. Psychologisch nennt man das Anhedonie: die verminderte Fähigkeit, Freude zu empfinden. Das verändert Beziehungen, Entscheidungen und das eigene Selbstbild dramatisch. Denn wenn Gefühle verstummen, wirkt selbst das Wertvollste plötzlich bedeutungslos. Heute weiß ich: Gefühllosigkeit ist nicht Gleichgültigkeit. Sie kann ein Symptom tiefer Erschöpfung sein.

    #Depression #Anhedonie #Gefühle #MentalHealth

  7. Gedanken
    und Gefühle
    wie einen
    Heißluftballon
    durch den Himmel
    schweben lassen,
    nur schöner.

    Mit einem Foto von der Montgolfiade am 8.8.26 wünsche ich euch, ihr Lieben, 🧡
    einen sonnig schönen Tag mit wundervollen Momenten und Begegnungen! ☀️

    #throwbackThursday #Donnerstag #gutenMorgen #Gedanken #Gefühle #Himmel #Herz #Liebe

  8. Es klingt völlig bescheuert, sich darüber zu freuen, dass man weint. Aber in meiner Depression ist es so. Keine Tränen. Keine richtige Trauer. Nur diese beschissene innere Leere. Und dann sitzt du plötzlich da und heulst. Richtig. Rotz und Wasser. Und zwischen all dem Schmerz merkst du: Verdammt, da ist wieder etwas. Ich fühle wieder. Die Tränen tun weh, aber ich kann mich trotzdem über sie freuen. Nicht weil ich gerne traurig bin. Sondern weil selbst Trauer lebendiger ist als diese graue Leere. Vielleicht ist jedes Weinen gerade ein kleines Zeichen dafür, dass etwas in mir langsam wieder auftaut.

    #Depression #Gefühle #Therapie #MentalHealth

  9. #Veranstaltung
    #Gefühle sind ein wichtiger Motor – auch in der #Politik.

    Wie kann #demokratischeKommunikation Gefühle ansprechen, ohne zu manipulieren? Und wie lassen sich Hoffnung, Zugehörigkeit und #Zukunft gemeinsam erzählen?

    Darüber diskutieren Expert:innen:

    🏷 Politisch nützlich?! Über die Produktivkraft von Gefühlen
    📍 Schloss Herrenhausen o. im Livestream
    📅 Do., 13.8., 19 Uhr
    😊 Eintritt frei

    #WirStiftenWissen #Hannover #Demokratie #PolitischeKommunikation #Wissenschaft #Stiftungen

  10. Heute kreisten meine Gedanken um Feuer, um Mut, um Barrieren und um die stille Frage, wie viel Mitgefühl unsere Gesellschaft bewahren kann. Vielleicht zeigt sich Menschlichkeit nicht in großen Worten, sondern darin, dass wir niemanden übersehen. Nicht den Schwachen. Nicht den Kranken. Nicht den, der Hilfe braucht. Solange wir füreinander sehen, mit Augen oder dem herzen, bleibt meine Hoffnung stärker als jede Dunkelheit. Ich wünsche euch eine gute und friedliche Nacht.

    #Philosophie #Blindheit #Mut #Barrieren #Mitgefühl #Gefühle Hoffnung

  11. Ich hielt Tränen lange für das Zeichen einer Niederlage. Heute erkenne ich in ihnen eine der mächtigsten Kräfte des Menschen. Sie sind keine Kapitulation vor dem Schmerz, sondern seine Verwandlung. Wo Worte an ihre Grenzen gelangen, beginnt ihre Sprache.Tränen lösen nicht das Leid. Aber sie befreien Gefühle, die viel zu lange eingeschlossen waren. Weinen ist kein Zerbrechen. Es ist der Augenblick, in dem die Seele den Mut findet, wieder ganz Mensch zu werden.

    #Philosophie #Tränen #Gefühle #Depression #PsychischeGesundheit #Resilienz #Hoffnung #Heilung

  12. Heute gehe ich mit einem Gefühl schlafen, das ich lange nicht mehr kannte: Vorfreude. Nicht auf etwas Großes. Nur auf morgen. Denn wenn jeder Tag ein kleines Stück "Licht" im Herzen zurückbringt, dann wird auch der nächste Tag ganz bestimmt ein kleines Wunder bereithalten. Vielleicht nur eine Träne. Vielleicht ein Lächeln. Vielleicht einfach nur einen ruhigeren Atemzug. Und das reicht. Ich wünsche euch eine gute Nacht. Möge der Morgen euch ein kleines bisschen Hoffnung schenken.

    #GuteNacht #Depression #EinfacheWeiter #Emotionen #Gefühle

  13. 6/6
    Wenn ihr euch fragt, warum ich gerade so viel schreibe, dann ist das die Antwort. Schreiben ist kein Rückzug. Es ist meine Art, wieder zu leben. Jeder Satz ist ein Atemzug. Jede Zeile ein Schritt. Jeder gelesene Kommentar, jede E-Mail, jeder Anruf erinnert mich daran, dass selbst in den dunkelsten Nächten Menschen ein Licht füreinander sein können.

    #Depression #PsychischeGesundheit #Tagesklinik #Heilung #Gefühle #Dankbarkeit #Hoffnung #Menschlichkeit #Philosophie #EinfachWeiter #EinfacheSprache

  14. Das Herz
    des Menschen
    ist sehr ähnlich
    wie das Meer.
    Es hat seine Stürme,
    es hat seine Gezeiten,
    und in seinen Tiefen,
    hat es auch seine Perlen.

    #meermittwoch #gutenMorgen #Mensch #Herz #Stürme #Gefühle

  15. Das Herz
    des Menschen
    ist sehr ähnlich
    wie das Meer.
    Es hat seine Stürme,
    es hat seine Gezeiten,
    und in seinen Tiefen,
    hat es auch seine Perlen.

    #meermittwoch #gutenMorgen #Mensch #Herz #Stürme #Gefühle

  16. Das Herz
    des Menschen
    ist sehr ähnlich
    wie das Meer.
    Es hat seine Stürme,
    es hat seine Gezeiten,
    und in seinen Tiefen,
    hat es auch seine Perlen.

    #meermittwoch #gutenMorgen #Mensch #Herz #Stürme #Gefühle

  17. Das Herz
    des Menschen
    ist sehr ähnlich
    wie das Meer.
    Es hat seine Stürme,
    es hat seine Gezeiten,
    und in seinen Tiefen,
    hat es auch seine Perlen.

    #meermittwoch #gutenMorgen #Mensch #Herz #Stürme #Gefühle

  18. Das Herz
    des Menschen
    ist sehr ähnlich
    wie das Meer.
    Es hat seine Stürme,
    es hat seine Gezeiten,
    und in seinen Tiefen,
    hat es auch seine Perlen.

    #meermittwoch #gutenMorgen #Mensch #Herz #Stürme #Gefühle

  19. Träume,
    die du leben willst.
    Orte,
    die du entdecken willst.
    Menschen,
    die du berühren willst.
    Dinge,
    die du erschaffen willst.
    Momente,
    die du empfinden willst.
    Gefühle,
    die du zulassen willst.
    Erfahrungen,
    an denen du wachsen willst.
    Ein Leben,
    das sich für dich echt anfühlt.
    Das Leben wartet nicht.
    Fang an.
    Jetzt.

    Habt einen schönen Tag, ihr Lieben, 🧡
    mit wundervollen Momenten und Begegnungen! ☀️

    #gutenMorgen #Leben #Träume #Menschen #Momente #Gefühle #Erfahrungen #Mut #Herz

  20. Bitte,
    trinkt immer
    ausreichend
    Wasser!
    Wir bestehen
    zu 70 %
    aus Wasser.
    Prinzipiell
    sind wir
    wie Gurken
    mit Gefühlen...

    (Sorry, mir war gerade so.
    Die Hitze... 🙈 )

    Habt einen schönen Tag, ihr Lieben, 🧡
    mit wunderbaren Momenten und Begegnungen! ☀️

    #gutenMorgen #Hitze #Wasser #Trinken #Gefühle #Gurken

  21. @hspmauli Enttäuschung ist ein seltsames Gefühl. Sie schreit nicht. Sie schlägt nicht. Sie setzt sich einfach leise neben dich und schaut mit dir auf den Platz, an dem einmal die Hoffnung saß. Das Schlimmste an der Enttäuschung ist nicht der Schmerz. Es ist die Erkenntnis, dass man sich geirrt hat. Dass man geglaubt hat. Vertraut hat. Gehofft hat. Und dass aus all dem am Ende nur eine stille Leere geworden ist, die niemand außer dir bemerkt.

    #Enttäuschung #Gefühle #Gedanken #Philosophie

  22. Werden eure Träume auch immer absurder und verrückter?

    Also zumindest bei denen, die ich im Schlaf habe ist das so. Auf der einen Seite ist das ganz logisch, schließlich ist der Zustand der Welt am Tag und im Wachzustand aus meiner Sicht in den letzten Jahren gefühlt immer absurder und verrückter geworden. Das wird plötzlich die neue Norm.

    Aber es muss trotzdem verarbeitet werden. Und vermischt sich dabei mit früheren Erlebnissen. Was die Träume nicht unbedingt relativiert, sondern teilweise noch absurder und verrückter macht.

    Erleben das Kinder und Jugendliche der Gegenwart, die diesen Vergleich nicht haben und/oder Leute, die nicht psychisch krank sind eigentlich anders?

    Worauf ich hinaus will: Ich hatte hin und wieder Träume, die mich ein Stück weit in eine Komfortzone geführt haben. Wo es noch schön und angenehm war, sich zumindest noch kurz nach dem aufwachen daran zu erinnern und dann die nächsten Stunden davon positiv zu zehren. Das ist aber nun schon länger nicht mehr vorgekommen.

    Ist es also notwendig tagsüber, im wachen Zustand nicht nur positive Dinge zu erleben, sondern auch dort noch mehr zu träumen um das Verhältnis zu korrigieren, dem Kopf wieder mehr schönes zum verarbeiten zu geben? Braucht es mehr Radikalität, damit "es" gegen den Mist qualitativ und quantitativ überhaupt noch anzukommt?

    #Tag #Nacht #Träume #Traum #Idealismus #Gefühle #Positiv #Negativ
  23. Zettel 1232

    Theo Fischer: Das Aussteigen bedeutet in seiner wahren Funktion also in erster Linie das bewusste Abtrennen der Gebundenheit an falsche Gefühle, an die Leere und Inhaltslosigkeit emotional erscheinender Denkvorgänge und die Zuwendung zu wirklichen Empfindungen, die aus Ihrem Selbst kommen. Dadurch finden Sie Kontakt mit sich selbst, und daraus erwächst große Energie.

    #Aussteigen #Denken #Empfindungen #Gefühle #SoSein #TheoFischer #Zettel
  24. Den Tag abstreifen
    Ihn vorsichtig
    Über den Stuhl legen
    wie ein Hemd
    Mit all seinen
    Wundervollen Momenten
    Gedanken und Gefühlen
    Sich voller Vertrauen
    Der Geborgenheit
    Der Nacht
    Hingeben

    Habt einen schönen Abend, ihr Lieben, 🧡
    wo immer auf dieser Welt ihr gerade seid,
    und später eine behütete Nacht mit Nähe, Wärme,
    Liebe und wundervollen Träumen! ✨

    #Abend #guteNacht #Nacht #Momente #Gedanken #Gefühle #Vertrauen #Geborgenheit #Herz #Liebe

  25. Hab keine #Angst vor den Dummen, die nichts wissen. Hab Angst vor den Schlauen, die nichts fühlen.(Erich Kästner)

    Mehr Zitate: jangoeritz.de/zitate/ bit.ly/3I7ZgYy #Dumme #ErichKästner #fühlen #Gefühle #Kästner #psychotHHerapie #Schlaue #Wissen #Zitat #Zitate

  26. "Haben #Pflanzen ein Bewusstsein?", fragt Henrik Müller in unserem Blog: laborjournal.de/blog/?p=14339. Und kommt zum Schluss, dass Begriffe wie #Bewusstsein, #Kognition, #Intelligenz, #Gefühle und #Neurobiologie im Zusammenhang mit Pflanzen wenig sinnvoll sind – allen Populärmedien zum Trotz.

  27. Manchmal, da sieht es in uns drin ganz schön durcheinander aus. #Trauer, #Freude, #Mut, #Angst - all diese #Gefühle sind da. Gleichzeitig, nebeneinander, übereinander. Kennst du das auch? Dann hat Teresa diesen #Segen für dich!

    tube.onlinekirche.net/w/3ws5Bk

    #FediKirche #Kirche #evangelisch #onlinekirche #DigitaleKirche #Glaube

  28. Weisse Weihnachten

    Wann es das zum letzten Mal gegeben hatte, weiss ich nicht mehr. Seit wir im Tösstal wohnen, jedenfalls nicht: Strassen, Wiesen, Felder, Hausdächer und Bäume waren weiss. Letztere sind bekanntlich die ersten, die ihre zarte weisse Decke wieder verlieren in der Sonne, aber dennoch: über weite Strecken alles weiss.

    Das gibt jeweils grad noch einen Schuss mehr „weihnachtliche“ Gefühle, obwohl in der Gegend um Bethlehem zur Zeit von Jesu Geburt – sie wird an Weihnachten bekanntlich gefeiert – sicher kein Schnee lag.

    Nun denn: Obwohl es unterdessen mehrmals geregnet hat, liegen heute nach wie vor Reste des Schnees rum.

    Und die Fusswege und Trottoirs im Dorf sowie die Perrons am Bahnhof sind vereist …

    #Bethlehem #Decke #Eis #feiern #Fusswege #Geburt #Gefühle #Jesus #Perrons #regnen #Reste #Schnee #schneien #Sonne #Tösstal #Trottoirs #Weihnachten #weihnachtlich #weiss #zart

  29. CW: re: Coming-out / Outing - 2b/3

    Ich war so unendlich froh meinen Freund zu haben. Er konnte natürlich nicht viel ausrichten, aber er war da und kochte mir lieb Tee. Ich konnte ihm alles sagen: das hänseln, ihr weichen Lippen, der Rektor, der Duft ihres Haars. Der arme Kerl musste das mit mir sehr häufig durchkauen. Na ja, ich später auch mit seinem Herzschmerz.

    Alle anderen öffentlichen Belange war für mich nicht relevant. Meine Mutter lamentierte was ich denn schon wieder machen würde. Damit war es gut. Ihre Eltern wurden sehr kühl und distanziert, verboten ihr den Umgang mit mir.
    Sie distanzierte sich in der nächsten Zeit auch von mir. Nicht von heute auf morgen, aber stetig Wohl nicht so sehr auf Druck ihrer Eltern, sondern der Gruppendruck.

    Ich kann mich allerdings noch an einen ersten Triumph, ein nicht gefallen lassen, erinnern. Man stand zusammen auf dem Schulhof und natürlich giftete die Wortführerin sie würde sich ja lieber von JungeXY befummeln lassen, mit dem könnte man wenigsten richtigen Sex haben. Alle lachten, auch meine erste Liebe lachte verlegen, dann richteten sich alle Augen auf mich. Ich entgegnete sie solle sich nicht so viel Hoffnungen machen, denn das könne er nicht. Stille.

    Oh Mensch, wenn mir alles im Nachhinein betrachte kommt es mir vor wie ein schlechtes Drehbuch. Die Gefühle dazu waren leider auch schlecht.

    Ich katapultierte mich vom akzeptierten Klassenmitglied zum Außenseiter an einem Vormittag. Das löste sich erst wieder ein wenig in der Oberstufe auf als sich die Klassenstruktur auflöste.

    Und wieder bin ich so froh diesen Menschen in meinem Leben zu haben: Der Nachbarsjunge. Zu diesem Zeitpunkt war mir das noch gar nicht klar, aber es war total wichtig jemanden außerhalb der „Peargroup“ Schule zu haben, denn wir waren auf unterschiedlichen Schulen und konnten uns nachmittags mit „Schatz wie war die Arbeit“ die Sorgen von der Seele reden.
    Auch so gab es für mich noch andere soziale Gruppen in die ich „anonym“ eintauchen konnte: Nachmittags beim Kaffee in der City oder abends in der Disco. Jau, die hießen damals noch so und ich war tatsächlich in diesem zarten Alter schon in der Nachtszene unterwegs. Oh, meine Mutter hätte die Tochter aus gutem Hause das natürlich nicht machen lassen, aber sie wusste es nicht.

    #ComingOut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  30. CW: re: Coming-out / Outing - 2a/3

    Oh je, die Findung der Gefühle. Das war natürlich, wie bei vieeelen anderen auch, sehr schwierig für mich.

    Ich kann da immer nur wiederholen wie gut es war diesen Freund zu haben. Ich konnte mir ihm reden, grübeln, Gedanken nachhängen oder sie verwerfen. Er stellte mich in Frage oder bestätigte mich. Er war es auch, der es als erstes aussprach, als Frage: „Oder vielleicht bist du lesbisch?“

    Fakt war, ich verliebte mich in keinen Jungen. Ich hatte schon für Mädchen geschwärmt, aber ich konnte dieses Gefühl nicht einordnen, da ich meinte es wäre freundschaftliche Hinwendung.
    Und ich wollte seine offene Frage auch gar nicht wahr haben. Nicht, weil ich partout keine Lesbe sein wollte, sondern eher das innere Fragezeichen„echt? warum?“
    Zwischen 14 und 15 hatte ich mich sehr mit einer Schulfreundin angefreundet. Ich mochte sie wirklich sehr, und ich fand sie toll, und hübsch, und nett, und niedlich, und sie roch so gut, und und und
    Der Freund wurden beharrlicher:
    „Siehst du, was du alles für sie empfindest? Du bist verliebt“
    „Ich weiß es doch nicht“

    Kurz vor meinem 15 Geburtstag saßen wir bei ihr auf dem Bett, schwatzten und giggelten. Ich nahm vorsichtig ihre Hand. Keine Gegenreaktion. Ich sehe noch heute ihre wundervollen braunen Augen und ihre Lippen. Ganz langsam schob sich mein Kopf näher. Keine Gegenreaktion. Dann trafen endlich meine Lippen die ihren und meine Hand berührte ihre Wange und ihr Haar. Mein Herz, mein Magen, mein Kopf, alles explodierte oder implodierte oder flog. Es ist so lange her und ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre. Dieses zarte Küsschen.
    Dann wich ihr Kopf ganz langsam zurück und ich hörte ein ganz ruhiges „Das möchte ich nicht, Alex“.
    Wir redeten noch ein wenig und ich ging dann nach Hause. Mein Körper explodierte. Mein Kopf drehte sich so schnell: Ich habe tatsächlich ein Mädchen geküsst, ich habe SIE geküsst, was passiert jetzt?
    Ich habe ihre ablehnenden Worte an diesem Abend gar nicht gehört. Im Vordergrund stand was in und mit mir vorging.
    Hatte ich zu diesem Zeitpunkt Angst was andere Leute sagen würden? Nicht die Spur, denn es passierte ja alles nur in mir drin, in meinem Kopf, Herzen und Bauch.

    Nicht mehr so am nächsten Morgen in der Schule. Alle tuschelten, alle waren irgendwie komisch.
    Ich fragte sie warum sie das Geschehene von gestern erzählt hätte und wem überhaupt? Sie hatte sich nichts dabei gedacht ausgerechnet dem schlimmsten Mädchen der Klasse erzählt zu haben. Im Nachhinein betrachtet, war diese Clique wie in schlechten Teenie Hollywoodfilmen: Die Chefcheerlederin gab den Ton für alle an.
    Mittags kam unsere Klassenlehrerin und meinte ich müsse mit ihr zum Rektor. Ähm, warum?
    Ich solle aufhören Klassenkameradinnen zu bedrängen, das gäbe es auf dieser Schule nicht. Wir müssen dein Mutter und ihre Eltern in Kenntnis setzen.
    Die wundervolle Klassensprecherin hatte es ausgeplaudert und natürlich ein wenig übertrieben.
    Ich lag wirklich total am Boden. Ich kann das gar nicht mehr so richtig beschreiben, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine harte Schale wie ich sie heute habe durch jahrelanges „Training“.
    Dann begann in der Schule das hänseln. Natürlich.
    Hach, wenn ich heute noch auf die kleine Rothaarige blicke, quatsch ich war damals schon so groß, werden tatsächlich meine Auge noch feucht. Was für eine Zerrissenheit.

    ... ->2b/3

    #ComingOut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  31. CW: re: Coming-out / Outing - 1/3

    Sexualität kam für mich, wie für viele andere höchstwahrscheinlich auch, vor Emotionalität, Pubertät und verliebt sein.

    Aber zuvor könnte ich noch einen kleinen Ausreißer machen und Doktorspiel erwähnen. Ich meine so richtige als Knirpsine und nicht die mit der heißen Krankenschwestertracht in Doppel D.
    Seit meiner Tochter und den typischen Elterngesprächen habe ich den Eindruck, diese seien ausgestorben, bzw. Aus der Mode gekommen.
    Jedenfalls gab es für mich Doktorspiele und ich kann mich tatsächlich noch daran erinnern. Mensch Alex, was für ein Gedächtnis 😆​. Zu dritt als Nachbarskinder in den jeweiligen Gärten oder Höfen der Eltern. Ein Junge, zwei Mädchen.
    Aber außer, dass man sich gegenseitig seine Geschlechtsteile zeigte und tatsächlich feststellte, dass das Gegenüber anders aussah, passierte natürlich wenig und ich könnte diese Episode weglassen, aber der erwähnte Nachbarsjunge wird noch mal von Bedeutung.

    Selbstbefriedigung begann für mich bewusst im Alter von 10 und zwar in Verbindung von Musik und Bildern. Ich sah Künstlerinnen auftreten und das Zusammenspiel von Musik, deren Outfit und Bewegungen erregten mich.
    Es ist schon irre, aber ich kann mich tatsächlich an meine erste Selbstbefriedung erinnern, denn ich weiß noch, wie ich dachte: „Ok, das fühlt sich sehr schön an, aber war das schon alles?“. Ich machte weiter und es stellte sich heraus, nein, das war vorhin noch nicht der Höhepunkt des Erlebens. Ich war ganz begeistert von meinem Ergebnis.

    Natürlich machte ich mir in diesem Alter keinerlei Gedanken darüber, dass mich Frauen erregt hatten.
    Die ersten sexuellen Kontakte mit einem anderen Menschen gab es dann mit diesem oben genannten Jungen, der schon für die Doktorspiel zur Stelle war.
    Unser sexueller Kontakt begann so ca. Im Alter von 13 oder 14 Jahren. Ich kenne diesen Mann schon länger als ich krabbeln kann, denn wir lagen auch schon nebeneinander im Kinderwagen. Eine emotionale Bindung besteht natürlich aber eben nicht das wonach man sich in der Pubertät sehnt: Verliebt sein, kribbeln, Sehnsucht, anhimmeln etc. Etc. Etc.
    Wir waren einfach nur Kumpels und Freunde. Diese Entwicklung ist für mich und auch für ihn immer noch ein kleines Rätsel. Ich war in diesem Alter z.B. Kein jungenhafter Typ, sodass man sich das klischeehaft als Kumpels hätte vorstellen können. Ne, gar nicht. Wir erzählen uns auch nachmittags in wen wir verschossen sind und warum und wieso überhaupt. Er war meine beste Freundin, ich sein bester Freund. Nein, er ist heute nicht schwul.

    Unsere Sexualität begann also irgendwie als Doktorspiele 2.0. Dieses Mal mit anfassen und gegenseitigem befriedigen. Außer spannender Momente, lernten wir denke ich sehr viel in Sachen Sex und dem anderen Geschlecht.
    Ok, in meinem Fall nutzloses wissen, aber ich erinnere mich ja auch noch an nutzlose Schlager die ich eigentlich vergessen möchte und eh nie kennen wollte 😂​. Und natürlich gab es Orgasmen. Das war auch nicht zu verachten.

    Er war auch der erste Mann mit dem ich „echten“ Sex, also Penetrationssex hatte. Ja, alles sozusagen ohne Gefühle, also verliebt sein, und nur aus Spaß an der Freud, Neugier und Lust
    Ach so ja, viele berichten, dass ihnen die Berührungen vom anderen Geschlecht nicht gefallen haben oder sie sogar abstießen, ekelig waren. Nein, das hatte ich in seinem Fall nie.

    Bis dato war also Emotionalität und Sexualität getrennt weil ich mir mehr als ein schwärmen für ein Mädchen nicht vorstellen und nicht einordnen konnte.

    #ComingUut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  32. CW: re: Coming-Out / Outing - 2b/3

    Ich war so unendlich froh meinen Freund zu haben. Er konnte natürlich nicht viel ausrichten, aber er war da und kochte mir lieb Tee. Ich konnte ihm alles sagen: das hänseln, ihr weichen Lippen, der Rektor, der Duft ihres Haars. Der arme Kerl musste das mit mir sehr häufig durchkauen. Na ja, ich später auch mit seinem Herzschmerz.

    Alle anderen öffentlichen Belange war für mich nicht relevant. Meine Mutter lamentierte was ich denn schon wieder machen würde. Damit war es gut. Ihre Eltern wurden sehr kühl und distanziert, verboten ihr den Umgang mit mir.
    Sie distanzierte sich in der nächsten Zeit auch von mir. Nicht von heute auf morgen, aber stetig Wohl nicht so sehr auf Druck ihrer Eltern, sondern der Gruppendruck.

    Ich kann mich allerdings noch an einen ersten Triumph, ein nicht gefallen lassen, erinnern. Man stand zusammen auf dem Schulhof und natürlich giftete die Wortführerin sie würde sich ja lieber von JungeXY befummeln lassen, mit dem könnte man wenigsten richtigen Sex haben. Alle lachten, auch meine erste Liebe lachte verlegen, dann richteten sich alle Augen auf mich. Ich entgegnete sie solle sich nicht so viel Hoffnungen machen, denn das könne er nicht. Stille.

    Oh Mensch, wenn mir alles im Nachhinein betrachte kommt es mir vor wie ein schlechtes Drehbuch. Die Gefühle dazu waren leider auch schlecht.

    Ich katapultierte mich vom akzeptierten Klassenmitglied zum Außenseiter an einem Vormittag. Das löste sich erst wieder ein wenig in der Oberstufe auf als sich die Klassenstruktur auflöste.

    Und wieder bin ich so froh diesen Menschen in meinem Leben zu haben: Der Nachbarsjunge. Zu diesem Zeitpunkt war mir das noch gar nicht klar, aber es war total wichtig jemanden außerhalb der „Peargroup“ Schule zu haben, denn wir waren auf unterschiedlichen Schulen und konnten uns nachmittags mit „Schatz wie war die Arbeit“ die Sorgen von der Seele reden.
    Auch so gab es für mich noch andere soziale Gruppen in die ich „anonym“ eintauchen konnte: Nachmittags beim Kaffee in der City oder abends in der Disco. Jau, die hießen damals noch so und ich war tatsächlich in diesem zarten Alter schon in der Nachtszene unterwegs. Oh, meine Mutter hätte die Tochter aus gutem Hause das natürlich nicht machen lassen, aber sie wusste es nicht.

    #ComingOut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  33. CW: Coming-Out / Outing - 2a/3

    Oh je, die Findung der Gefühle. Das war natürlich, wie bei vieeelen anderen auch, sehr schwierig für mich.

    Ich kann da immer nur wiederholen wie gut es war diesen Freund zu haben. Ich konnte mir ihm reden, grübeln, Gedanken nachhängen oder sie verwerfen. Er stellte mich in Frage oder bestätigte mich. Er war es auch, der es als erstes aussprach, als Frage: „Oder vielleicht bist du lesbisch?“

    Fakt war, ich verliebte mich in keinen Jungen. Ich hatte schon für Mädchen geschwärmt, aber ich konnte dieses Gefühl nicht einordnen, da ich meinte es wäre freundschaftliche Hinwendung.
    Und ich wollte seine offene Frage auch gar nicht wahr haben. Nicht, weil ich partout keine Lesbe sein wollte, sondern eher das innere Fragezeichen„echt? warum?“
    Zwischen 14 und 15 hatte ich mich sehr mit einer Schulfreundin angefreundet. Ich mochte sie wirklich sehr, und ich fand sie toll, und hübsch, und nett, und niedlich, und sie roch so gut, und und und
    Der Freund wurden beharrlicher:
    „Siehst du, was du alles für sie empfindest? Du bist verliebt“
    „Ich weiß es doch nicht“

    Kurz vor meinem 15 Geburtstag saßen wir bei ihr auf dem Bett, schwatzten und giggelten. Ich nahm vorsichtig ihre Hand. Keine Gegenreaktion. Ich sehe noch heute ihre wundervollen braunen Augen und ihre Lippen. Ganz langsam schob sich mein Kopf näher. Keine Gegenreaktion. Dann trafen endlich meine Lippen die ihren und meine Hand berührte ihre Wange und ihr Haar. Mein Herz, mein Magen, mein Kopf, alles explodierte oder implodierte oder flog. Es ist so lange her und ich erinnere mich, als ob es gestern gewesen wäre. Dieses zarte Küsschen.
    Dann wich ihr Kopf ganz langsam zurück und ich hörte ein ganz ruhiges „Das möchte ich nicht, Alex“.
    Wir redeten noch ein wenig und ich ging dann nach Hause. Mein Körper explodierte. Mein Kopf drehte sich so schnell: Ich habe tatsächlich ein Mädchen geküsst, ich habe SIE geküsst, was passiert jetzt?
    Ich habe ihre ablehnenden Worte an diesem Abend gar nicht gehört. Im Vordergrund stand was in und mit mir vorging.
    Hatte ich zu diesem Zeitpunkt Angst was andere Leute sagen würden? Nicht die Spur, denn es passierte ja alles nur in mir drin, in meinem Kopf, Herzen und Bauch.

    Nicht mehr so am nächsten Morgen in der Schule. Alle tuschelten, alle waren irgendwie komisch.
    Ich fragte sie warum sie das Geschehene von gestern erzählt hätte und wem überhaupt? Sie hatte sich nichts dabei gedacht ausgerechnet dem schlimmsten Mädchen der Klasse erzählt zu haben. Im Nachhinein betrachtet, war diese Clique wie in schlechten Teenie Hollywoodfilmen: Die Chefcheerlederin gab den Ton für alle an.
    Mittags kam unsere Klassenlehrerin und meinte ich müsse mit ihr zum Rektor. Ähm, warum?
    Ich solle aufhören Klassenkameradinnen zu bedrängen, das gäbe es auf dieser Schule nicht. Wir müssen dein Mutter und ihre Eltern in Kenntnis setzen.
    Die wundervolle Klassensprecherin hatte es ausgeplaudert und natürlich ein wenig übertrieben.
    Ich lag wirklich total am Boden. Ich kann das gar nicht mehr so richtig beschreiben, denn zu diesem Zeitpunkt hatte ich noch keine harte Schale wie ich sie heute habe durch jahrelanges „Training“.
    Dann begann in der Schule das hänseln. Natürlich.
    Hach, wenn ich heute noch auf die kleine Rothaarige blicke, quatsch ich war damals schon so groß, werden tatsächlich meine Auge noch feucht. Was für eine Zerrissenheit.

    ... ->2b/3

    #ComingOut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  34. CW: Coming-out / Outing

    1/3
    Sexualität kam für mich, wie für viele andere höchstwahrscheinlich auch, vor Emotionalität, Pubertät und verliebt sein.

    Aber zuvor könnte ich noch einen kleinen Ausreißer machen und Doktorspiel erwähnen. Ich meine so richtige als Knirpsine und nicht die mit der heißen Krankenschwestertracht in Doppel D.
    Seit meiner Tochter und den typischen Elterngesprächen habe ich den Eindruck, diese seien ausgestorben, bzw. Aus der Mode gekommen.
    Jedenfalls gab es für mich Doktorspiele und ich kann mich tatsächlich noch daran erinnern. Mensch Alex, was für ein Gedächtnis 😆​. Zu dritt als Nachbarskinder in den jeweiligen Gärten oder Höfen der Eltern. Ein Junge, zwei Mädchen.
    Aber außer, dass man sich gegenseitig seine Geschlechtsteile zeigte und tatsächlich feststellte, dass das Gegenüber anders aussah, passierte natürlich wenig und ich könnte diese Episode weglassen, aber der erwähnte Nachbarsjunge wird noch mal von Bedeutung.

    Selbstbefriedigung begann für mich bewusst im Alter von 10 und zwar in Verbindung von Musik und Bildern. Ich sah Künstlerinnen auftreten und das Zusammenspiel von Musik, deren Outfit und Bewegungen erregten mich.
    Es ist schon irre, aber ich kann mich tatsächlich an meine erste Selbstbefriedung erinnern, denn ich weiß noch, wie ich dachte: „Ok, das fühlt sich sehr schön an, aber war das schon alles?“. Ich machte weiter und es stellte sich heraus, nein, das war vorhin noch nicht der Höhepunkt des Erlebens. Ich war ganz begeistert von meinem Ergebnis.

    Natürlich machte ich mir in diesem Alter keinerlei Gedanken darüber, dass mich Frauen erregt hatten.
    Die ersten sexuellen Kontakte mit einem anderen Menschen gab es dann mit diesem oben genannten Jungen, der schon für die Doktorspiel zur Stelle war.
    Unser sexueller Kontakt begann so ca. Im Alter von 13 oder 14 Jahren. Ich kenne diesen Mann schon länger als ich krabbeln kann, denn wir lagen auch schon nebeneinander im Kinderwagen. Eine emotionale Bindung besteht natürlich aber eben nicht das wonach man sich in der Pubertät sehnt: Verliebt sein, kribbeln, Sehnsucht, anhimmeln etc. Etc. Etc.
    Wir waren einfach nur Kumpels und Freunde. Diese Entwicklung ist für mich und auch für ihn immer noch ein kleines Rätsel. Ich war in diesem Alter z.B. Kein jungenhafter Typ, sodass man sich das klischeehaft als Kumpels hätte vorstellen können. Ne, gar nicht. Wir erzählen uns auch nachmittags in wen wir verschossen sind und warum und wieso überhaupt. Er war meine beste Freundin, ich sein bester Freund. Nein, er ist heute nicht schwul.

    Unsere Sexualität begann also irgendwie als Doktorspiele 2.0. Dieses Mal mit anfassen und gegenseitigem befriedigen. Außer spannender Momente, lernten wir denke ich sehr viel in Sachen Sex und dem anderen Geschlecht.
    Ok, in meinem Fall nutzloses wissen, aber ich erinnere mich ja auch noch an nutzlose Schlager die ich eigentlich vergessen möchte und eh nie kennen wollte 😂​. Und natürlich gab es Orgasmen. Das war auch nicht zu verachten.

    Er war auch der erste Mann mit dem ich „echten“ Sex, also Penetrationssex hatte. Ja, alles sozusagen ohne Gefühle, also verliebt sein, und nur aus Spaß an der Freud, Neugier und Lust
    Ach so ja, viele berichten, dass ihnen die Berührungen vom anderen Geschlecht nicht gefallen haben oder sie sogar abstießen, ekelig waren. Nein, das hatte ich in seinem Fall nie.

    Bis dato war also Emotionalität und Sexualität getrennt weil ich mir mehr als ein schwärmen für ein Mädchen nicht vorstellen und nicht einordnen konnte.

    #ComingUut #Outing #Homosexualität #Lesbe #Sex #Liebesleben #Gefühle #Queer #lgbtq

  35. CW: Coming-out / Outing - 0/3

    Einleitung

    Ich möchte gerne ein paar Sätze über meine Homosexualität und vor allem meinen Weg dorthin schreiben. Ob das eine Hilfe für andere Menschen da draußen ist, mag ich nicht zu sagen. Vielleicht nur in dem Wissen: Du bist nicht allein.

    Ich möchte diesen Einblick oder „Werdegang“ in drei Teile aufteilen. Inhaltlich sind diese für mich klar, allerdings habe ich noch keine griffige Überschriften und werde sie wohl schlicht durchnummerieren.

    Falls jemandem noch ein wichtiger Hashtag wegen der Auffindbarkeit einfällt, bitte posten.

    [edit]:
    Ich werde mal gucken, ob die meine anderen Beiträge dazu nicht hier drunter verschieben kann damit das eher eine Thread-Struktur bekommt und zusammenhängender ist

    #comingout #outing #homosexualität #lesbe #sex #liebesleben #gefühle #lgtbq #queer

  36. Zum Leben gehören neben Höhen auch Tiefen. Wie können wir solche negativen Ereignisse überstehen? Erfahren Sie, wie Stress den Darm trifft und was hilft, die Beschwerden zu lindern. Warum ältere Menschen oft stressresistenter sind und was jeder daraus lernen könnte. Wann uns ein Trauma nicht zerbricht, sondern wir am Widerstand wachsen. Wie Genussfähigkeit mit nZum Leben gehören neben Höhen auch Tiefen. Wie können wir solche negativen Ereignisse überstehen? Erfahren Sie, wie Stress den Darm trifft und was hilft, die Beschwerden zu lindern. Warum ältere Menschen oft stressresistenter sind und was jeder daraus lernen könnte. Wann uns ein Trauma nicht zerbricht, sondern wir am Widerstand wachsen. Wie Genussfähigkeit mit negativen Gefühlen, Leistung und Lebenserfolg zusammenhängt. Warum Tanz und Musik wie Lebenselixiere wirken. Oder ob Haustiere uns wirklich glücklich machen.egativen Gefühlen, Leistung und Lebenserfolg zusammenhängt. Warum Tanz wie ein Lebenselixier wirken und uns Tanz und Musik beglückt. Oder ob Haustiere uns wirklich glücklich machen.#Resilienz #Stress #Stressresistenz #Balance #Lebenselixier #Tanzen #Musik #Trauma #Schicksalsschlag #Magen #Darm #Verdauung #Haustiere #Wohlbefinden #Gefühle #Bewegung #Stressauslöser #stressresistent #Kraftquellen #Freude #Optimismus #Widerstandsfähigkeit #Widerstandskraft #PsychologieHirnforschung
    Resilienz - Was stärkt uns für schwierige Zeiten?
  37. Können wir dank Brainfood besser denken? Wir geben einen Überblick zur aktuellen Studienlage. Außerdem: In der neuen Serie »Alkohol« stellen wir hier vor, wie der Stoff die Signalübertragung im Gehirn verändert. Auf etwas stolz zu sein, fühlt sich gut an und doch haftet ihm ein negatives Image an. Die innere Uhr tickt in der Pubertät offenbar anders. Unsere Autoren geben Tipps, wie man zu einem gesunden Schlafrhythmus findet. Forscher ergründen, welche Psychotherapie am besten hilft und wann unerwünschte Effekte auftreten.#Brainfood #Ernährung #Alkohol #Alltagsdroge #Stolz #Gefühle #Chronobiologie #Schlafrhythmus #Teenager #Psychotherapie #Therapieforschung #Aufmerksamkeitsstörung #ADHS #KollektiveNeurowissenschaft #PsychologieHirnforschung #Medizin
    Besser denken dank Brainfood?
  38. Dein Kind haut, tritt, völlig überfordert in seiner Wut.
    Du sagst „Stop!“, setzt eine klare Grenze.
    Darauf wirft es seine Jacke.

    Du willst wieder „Nein“, „Stop“ oder „lass das!“ sagen.

    Halte mal kurz inne: hast du bemerkt, dass dein Kind in seiner Wut kooperiert hat? Seine Wutenergie umgelenkt hat?
    Hast du gemerkt, wie kompetent das war?

    #Denkanstoß #erziehung #kinder #gefühle