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#Agrarheute : Mehr #Lebensmittel anbauen statt importieren - #Studie zeigt wie es geht |
Das Fazit der Autoren ist: „Ein höherer Anteil von alternativen #Proteinen an unserer #Lebensmittelversorgung würde #Europa eine noch nie dagewesene #Flächendividende bescheren. Auf diesem Weg ließen sich schwierige Abwägungsprozesse zwischen den Zielen einer #Selbstversorgung mit #Nahrungsmitteln, dem #Klima- und #Umweltschutz, dem Schutz der biologischen Vielfalt und dem Erhalt der ländlichen Lebensgrundlagen vermeiden.“ Gleichzeitig schlussfolgern die Autoren: „Eine Änderung der #Ernährungsgewohnheiten ist daher unabdingbar, um #agrarökologische Anbaumethoden auszuweiten und gleichzeitig eine ausreichende #Nahrungsmittelproduktion sicherzustellen; andernfalls würde die Ausweitung des #Ökolandbaus und anderer agrarökologischer Anbaumethoden die #Selbstversorgung mit Nahrungsmitteln beeinträchtigen, da geringere Erträge bedeuten, dass mehr #Nahrungsmittel aus dem Ausland bezogen werden müssen.
https://www.agrarheute.com/management/betriebsfuehrung/agrar-mehr-lebensmittel-anbauen-statt-importieren-studie-zeigt-geht-615742 -
Dr. Karin Stein-Bachinger vom Leibniz-Zentrum für Agrarlandschaftsforschung (#ZALF) weist auf die positiven Effekte des #Ökolandbaus hin. [...] „Es geht nicht nur um Quantität, sondern auch um Qualität und wie die Produkte weiterverwertet werden – als #Futter, #Energie oder #Nahrungsmittel – und zu welchem Preis. Aktuell gehen circa 50 % des Getreides in die #Tierfütterung, bis zu 20 % der Ernte wird zur Energie- und #Treibstoffproduktion verwendet“.
Betrachte man das Konsumverhalten, so käme es durch Reduktion der #Lebensmittelabfälle und des #Fleischkonsums selbst bei flächendeckender Umstellung auf #Ökolandbau zu keinen Engpässen in der #Nahrungsmittelversorgung.
Stein-Bachinger verweist auch auf die #Folgekosten der landwirtschaftlichen Produktion, die nicht in den Lebensmittelpreisen eingepreist sind. Diese externen Kosten belaufen sich jährlich auf zweistellige Milliardenbeträge, die von der Gesellschaft getragen werden müssten.
#landwirtschaft #biodiversität #ernährung #agrarwende #ernährungswende